
Als ich Il Won Lee meine Erfahrungen mitteilte, merkte er an, dass für die sehr gut klingende Wiedergabe von Dateien von der internen Festplatte eine ganz besondere Technologie zur internen Rauschunterdrückung verantwortlich sein. Bei den „System Tune“-Einstellungen favorisiert er übrigens „Latency Performance“, eine Konfiguration, die sich für meinen Geschmack nach „Network Throughput“ zusammen mit „Network Latency“ den zweiten Platz teilt. Darüber hinaus empfahl er, unbedingt einmal mit dem Diretta Protokoll für die Ethernet-Verbindung zu experimentieren. Nach der High End, wenn die dazu nötige Hardware eingetroffen sein sollte, werde ich seiner Anregung gerne nachkommen.
In meiner Kette würde der Verzicht auf den Melco bedeuten, dass auch die beiden Aries Mini in der Küche und im Schlafzimmer ihre Daten von der internen Festplatte im sMS-2000 beziehen müssten. Da es an beiden Orten vorrangig um Hintergrundbeschallung geht, mache ich mir um etwaige Qualitätseinbußen dadurch nicht groß Gedanken. Das sieht im Wohnzimmer, wo Daten aus dem Netzwerk über Medienkonverter und Lichtwellenleiter angeliefert werden, schon ganz anders aus. Deshalb werde ich kurz ausprobieren, ob der lediglich als Streaming Bridge verwendete Eversolo DMP-A10 und in der Folge der Hugo M-Scaler und der Hugo TT2 klangliche Unterschiede zwischen Files vom Melco und den internen Speicher des SOtM erkennen lassen. Zuerst läuft „If You Look“ vom Arild Andersens Album If You Look Far Enough von der Festplatte des sMS-2000, dann vom Melco: In beiden Fällen bin von der hohen Auflösung, dem Klangfarbenreichtum und Schnelligkeit der Göbel Epoque Aeon Fine begeistert, der ich lange nicht so konzentriert zugehört habe – das sollte ich unbedingt wieder öfter tun. Obwohl ich den Song von beiden Quellen insgesamt sechs Mal abgespielt habe, konnte ich keinen Vorteil für einen der beiden Speicher entdecken.

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