tests/26-04-17_sotm
 

SOtM sMS-2000 – ein Nachtrag

17.04.2026 // Dirk Sommer

Hier werden die Cover der Alben angezeigt, die auf der im SOtM integrierten SSD liegen
Hier werden die Cover der Alben angezeigt, die auf der im SOtM integrierten SSD liegen

Als ich Il Won Lee meine Erfahrungen mitteilte, merkte er an, dass für die sehr gut klingende Wiedergabe von Dateien von der internen Festplatte eine ganz besondere Technologie zur internen Rauschunterdrückung verantwortlich sein. Bei den „System Tune“-Einstellungen favorisiert er übrigens „Latency Performance“, eine Konfiguration, die sich für meinen Geschmack nach „Network Throughput“ zusammen mit „Network Latency“ den zweiten Platz teilt. Darüber hinaus empfahl er, unbedingt einmal mit dem Diretta Protokoll für die Ethernet-Verbindung zu experimentieren. Nach der High End, wenn die dazu nötige Hardware eingetroffen sein sollte, werde ich seiner Anregung gerne nachkommen.

In meiner Kette würde der Verzicht auf den Melco bedeuten, dass auch die beiden Aries Mini in der Küche und im Schlafzimmer ihre Daten von der internen Festplatte im sMS-2000 beziehen müssten. Da es an beiden Orten vorrangig um Hintergrundbeschallung geht, mache ich mir um etwaige Qualitätseinbußen dadurch nicht groß Gedanken. Das sieht im Wohnzimmer, wo Daten aus dem Netzwerk über Medienkonverter und Lichtwellenleiter angeliefert werden, schon ganz anders aus. Deshalb werde ich kurz ausprobieren, ob der lediglich als Streaming Bridge verwendete Eversolo DMP-A10 und in der Folge der Hugo M-Scaler und der Hugo TT2 klangliche Unterschiede zwischen Files vom Melco und den internen Speicher des SOtM erkennen lassen. Zuerst läuft „If You Look“ vom Arild Andersens Album If You Look Far Enough von der Festplatte des sMS-2000, dann vom Melco: In beiden Fällen bin von der hohen Auflösung, dem Klangfarbenreichtum und Schnelligkeit der Göbel Epoque Aeon Fine begeistert, der ich lange nicht so konzentriert zugehört habe – das sollte ich unbedingt wieder öfter tun. Obwohl ich den Song von beiden Quellen insgesamt sechs Mal abgespielt habe, konnte ich keinen Vorteil für einen der beiden Speicher entdecken.

Die Daten dieser Alben sind auf dem Melco zu finden
Die Daten dieser Alben sind auf dem Melco zu finden


  • Ayon Iris Signature Streamer

    Auf der High End Vienna haben Dirk Sommer und ich den Ayon Iris erstmals entdeckt – nun steht der außergewöhnliche Streaming-Player bei uns bereits zum Test. So frisch ist der Iris, dass selbst die Roon-Zertifizierung zum Testzeitpunkt noch läuft. Brandneu, doch der Iris kommt keineswegs aus dem Nichts: Wer die Entwicklung der digitalen Ayon-Komponenten verfolgt hat, erkennt eine kontinuierliche Beschäftigung mit dem Thema Streaming. Auch wir konnten diesen Weg begleiten – nach dem S3 und…
    01.09.2026
  • Sumiko Starling

    Mein letzter Test eines Tonabnehmersystems befasste sich mit dem Sumiko Oriole. Nun drehen sich für diesen Test meine Schallplatten unter dem Sumiko Starling, dem teuersten System aus der Sumiko Referenz Serie. Nachdem ich überaus positiv überrascht vom Test des Oriole war und dies Peter Laitenberger vom deutschen ATR Vertrieb mitteilte, empfahl mir dieser mir doch einmal das Sumiko Starling anzuhören. Gesagt, getan und bereits wenige Tage später kam das kleine Päckchen mit dem Starling zu…
    28.08.2026
  • Ayon Spark V

    Der Röhrenvollverstärker Spark ist mittlerweile seit über 20 Jahren ein fester Bestandteil des Produktportfolios von Ayon. Preislich eher im Einstiegssegment der Österreicher und nominell unterhalb der Evolution-Serie angesiedelt, hat dieses Gerät aufgrund der eingesetzten russischen Triode 6C33 das Potenzial zum Hidden Champion. Spätestens seit meinem Test des Boliden Ayon Crossfire Evo maße ich mir an, ein Kenner der Marke Ayon zu sein, zumal mir diverse andere Geräte der Marke im Laufe der Jahre zu Gehör…
    25.08.2026
  • Eversolo T10

    Eversolos Streamer DMP-A10 beeindruckte mit seinem hervorragenden Preis/Leistungsverhältnis und seiner prallen Ausstattungsfülle. Aber in meiner Kette im Wohnzimmer mit M-Scaler und HUGO 2 arbeitet er nur als reiner Datenlieferant. Kann das Eversolos neuer Streaming Transport T10 noch besser? Zumindest nach dem ersten Blick auf das rückseitige Anschlussfeld darf man das vermuten, denn dort befinden sich wie beim Eversolo DAC-Z10 zwei BNC-Anschlüsse für die Verbindung mit einer externen Clock, entweder mit einer Impedanz von 75 oder…
    21.08.2026
  • Dan Clark Audio Aeon Core

    Anfang letzten Jahres stellte ich den Dan Clark Audio Noire X vor, dessen Klangsignatur der meines absoluten Favoriten, dem Stealth, sehr nahe kommt – und das zu einem Viertel des Preises des Dan Clark Audio-Topmodells. Jetzt charakterisiert der kalifornische Kopfhörerspezialist den Aeon Core sehr ähnlich: „Flagship Performance. Breakthrough Price.“ Dazu, wie sich die Hierarchie zwischen Stealth, Noire X und Aeon Core darstellt, möchte ich später kommen, denn bei seiner Arbeit für den Aeon Core ging…
    14.08.2026
  • Oladra Presence

    Die Server und Streamer von Antipodes Audio sind kostspielig. Das ist nicht neu. Sie bieten für's Geld eine hervorragende Klangqualität. Das begann seinerzeit für mich mit dem EX, ging über die S-Serie zum K50 und schließlich sogar bis zum Oladra G4. Jetzt steht der brandneue Oladra Presence bei mir zum Test. Der Oladra Presence kostet enorme 58.000 Euro. Das ist für mich eigentlich Grund genug, mich nicht mit ihm zu befassen. Aber mein Interesse und…
    11.08.2026

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.