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Ferrum BROEN

06.10.2026 // Finn Corvin Gallowsky

Hier sind BROEN, WANDLA und HYPSOS gemeinsam in Aktion zu sehen. Dank Ferrum Streaming Control Technology sind Track und Artist auch auf dem WANDLA zu sehen und die Wiedergabe ist von dort steuerbar
Hier sind BROEN, WANDLA und HYPSOS gemeinsam in Aktion zu sehen. Dank Ferrum Streaming Control Technology sind Track und Artist auch auf dem WANDLA zu sehen und die Wiedergabe ist von dort steuerbar

Abschließend bin ich besonders neugierig auf die vom SERCE DDC kontrollierten Ausgänge. Dass die USB-Verbindung zwischen BROEN und WANDLA nicht nur die Fernbedienbarkeit des Streamers ermöglicht, sondern auch klanglich sehr gut miteinander harmoniert, habe ich ja bereits feststellen können. Mit meinem eigenen Mytek-Wandler, der seinerzeit ebenfalls von Ferrums Mutterkonzern HEM konstruiert wurde, entferne ich mich zwar nicht allzu weit vom WANDLA, möchte BROEN aber dennoch ausdrücklich auch außerhalb des Ferrum Ökosystems testen. Da kommt es gelegen, dass ich meinen Brooklyn DAC+ ohnehin ausschließlich per S/PDIF ansteuere. Als Formatwandler zwischen PrimeCore und DAC nutze ich einen Mutec MC-3+ USB. Den leichten Rückstand der USB-Schnittstelle des PrimeCore, den auch der WANDLA gegenüber dem USB-Ausgang des BROEN erleiden musste, holt der Mutec Reclocker an meinem Brooklyn DAC+ auf. Zwischen dem Klang der S/PDIF-Ausgänge der PrimeCore/Mutec-Kombi und des BROEN bestehen kaum Unterschiede. Manu Katchés „Keep On Trippin‘“ vom Album Third Round, in beiden Fällen im Qobuz-Stream, spielt der BROEN wieder kohärenter, in sich geschlossener aus. Gerade das Saxophon und die Becken wirken analoger, einfach noch ein wenig glaubhafter und echter. PrimeCore/Mutec spielen jedoch mit einem noch tieferen und weiteren Raum und wirken schlussendlich doch noch etwas detailreicher, kosten aber gemeinsam auch mehr als das Doppelte. Lasse ich den Mutec zusätzlich noch die Wordclock des Wandlers steuern, gewinnen auch hier die Instrumente nochmals an Glaubwürdig- und Natürlichkeit. Mit dem Album As It Comes des Folkduos Thalas, das ich gerade auf dem Boombal live gesehen habe, zeigt sich noch einmal ganz deutlich, dass beide Streamer an meinem DAC im Grunde ebenbürtig, jedoch mit einem leicht anderen Fokus spielen. Für PrimeCore/Mutec sind Detailgrad und Raumgröße oberstes Gebot. Der Fokus liegt hier eher auf der Auflösung jedes einzelnen kleinen Klangereignisses. Ich habe das Gefühl, noch etwas tiefer in einzelne Töne des Akkordeons oder Saitenschwingungen hineinhören zu können. Für BROEN gilt eine übergreifende Balance und Gleichberechtigung. Die Instrumente stehen klar im Mittelpunkt des Geschehens. Aus einzelnen Klängen macht BROEN ein Gesamtkunstwerk. Aus isoliert erklingenden schallerzeugenden Stimmzungen und Saiten erschafft BROEN eindrücklich und ein bruchlos im Raum positioniertes Akkordeon und eine Gitarre.

STATEMENT

BROEN ist ein durchdachter, vielseitiger Streamer mit dem starken Ferrum-typischen Design, der ideal auf das Ferrum-Ökosystem und den WANDLA als Spielpartner zugeschnitten ist. An anderen DACs spielt er genau so zuverlässig. BROEN eine interne Festplatte zu spendieren, ist trotz Anachronismus zur Streamingkultur schon fast Pflicht, wenn man ihn klanglich voll ausreizen möchte. Der Stream steht der internen Wiedergabe jedoch nicht übermäßig stark nach. In jedem Fall bringt der Broen eine angenehme analoge Komponente in die Wiedergabe.
Gehört mit
Router & Zubehör Fritzbox 7530 (mit SBooster BOTW), Silent Angel Bonn N8 (mit Keces P3)
Server PrimeCore Audio A7
Reclocker Mutec MC-3+ USB
DAC Ferrum WANDLA (mit Ferrum HYPSOS), Mytek Brooklyn DAC+, Soncoz SGD1 (mit iFi iDefender+)
Pre-Amp Violectric Pre V630
Endstufe NAD C 275BEE, IOTAVX PA3
Vollverstärker Rega IO
Lautsprecher Magnat Quantum 807, Neumann KH 120 A
DAP FiiO M11 Plus ESS (FiiO Music App, Qobuz), HiBy R6 (HiBy Music App, Qobuz)
Smartphone Oppo Find X9 Ultra
Kopfhörerverstärker iFi Micro iDSD Black Label
Kopfhörer Sennheiser HD 800 s, Beyerdynamic dt 880 black edition
In-Ears & Zubehör Vision Ears VE7, Vision Ears VE6 X2, Etymotic ER4SR, iFi IE-Match, Final ZE8000 JDH
Kabel Audioquest Diamond USB & Carbon USB, Chord Company Shawline USB, Belden, Boaacoustic Evolution BLACK.power-16, Furutech LAN-8 NCF Plus, Glockenklang/Eupen, Sommer Epilogue

HERSTELLERANGABEN
Ferrum BROEN

Streaming und Wiedergabe

  • Basierend auf Volumio – vollständiges Streaming-Ökosystem
  • Steuerung per iOS-/Android-App, über jeden Webbrowser (vollständige Steuerung) oder über die Bedienelemente an der Front (grundlegende Wiedergabesteuerung)
  • Unterstützte Formate: MP3, WMA, AAC, ALAC, FLAC, APE, WAV, DSD
  • Streaming-Dienste: Spotify & Spotify Connect, TIDAL & TIDAL Connect, Qobuz & Qobuz Connect
  • AirPlay über Shairport Sync
  • UPnP-/DLNA-Renderer
  • Integrierte Webradio-Verzeichnisse
  • CD-Wiedergabe und -Ripping
  • Bluetooth-A2DP-Wiedergabe
  • Streaming an Sonos und Chromecast
  • Wiedergabe von USB-Laufwerken, interner M.2-NVMe-SSD oder NAS (DLNA)
  • Multiroom-Wiedergabe: bis zu 6 synchronisierte Zonen
  • KI-gestützte Funktionen: SuperSearch & Infinity Playback
  • Album- und Künstlergeschichten sowie erweiterte Metadaten
  • Sprachunterstützung von 29 Sprachen
  • Weck- und Sleep-Timer-Funktion

Konnektivität (Allgemein/Einrichtung)

  • SFP-Buchse für optionale RJ45-Ethernet- oder Glasfaser-Module
  • Dualband-WLAN: 2,4/5 GHz
  • Hotspot-Modus für eine einfache Ersteinrichtung
  • 2× USB 3.0 (Typ A und Typ C) für Medienspeicher und Servicezwecke
  • Interner M.2-NVMe-SSD-Steckplatz, 80 oder 110 mm; SSD nicht im Lieferumfang enthalten
  • HDMI-Videoausgang zur Anzeige auf einem externen Bildschirm und für die Systemoberfläche

Konnektivität (Audio)

  • AES/EBU
  • S/PDIF (koaxial und optisch)
  • I²S (HDMI, Pinbelegung konfigurierbar)
  • 2 x dedizierte USB-DAC-Ausgänge (Typ A und Typ C)

Design & Performance

  • Volumio-basiert für Eingangs- und Streaming-Signalverarbeitung
  • SERCE-DDC-Modul als Ausgangsstufe - speziell für die Digital-Digital-Wandlung (DDC) optimiert, mit FPGA-basiertem Re-Clocking
  • Audioclocks mit extrem niedrigem Jitter an den synchronen Ausgängen (koaxial, optisch, AES, I²S)
  • Klare Trennung der Signalbereiche: Eingangsbereich (Streaming & Steuerung); Ausgangsbereich: synchrone Ausgänge über SERCE DDC oder USB-DAC-Ausgang
  • Galvanische Trennung: alle Audioausgänge befinden sich hinter einer galvanischen Trennbarriere (einschließlich synchroner Ausgänge und USB-DAC-Ausgänge)
  • Stromversorgung: saubere Spannungsversorgung mit dedizierter VBUS-Versorgung für den USB-DAC

Integration & Kompatibilität

  • Ferrum Streaming Control Technology™ wird unterstützt
  • Trigger-Ein-/Ausgang
  • Perfekte Synergie mit Ferrum-DACs (WANDLA, ERCO)
  • Kompatibilität mit einer Vielzahl von DACs anderer Hersteller
  • OTA-Firmware-Updates
  • Preis 1.995 Euro

Ferrum HYPSOS

  • Preis 1.395 Euro

Ferrum WANDLA GoldenSound Gen 2

  • Preis 3.295 Euro

Ferrum Power Splitter

  • Preis 249 Euro

Ferrum Power Link DC Kabel

  • Preis 0,5 m: 99 Euro; 1 m: 128 Euro; 1,5 m: 157 Euro; 2 m: 186 Euro

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