
Abschließend bin ich besonders neugierig auf die vom SERCE DDC kontrollierten Ausgänge. Dass die USB-Verbindung zwischen BROEN und WANDLA nicht nur die Fernbedienbarkeit des Streamers ermöglicht, sondern auch klanglich sehr gut miteinander harmoniert, habe ich ja bereits feststellen können. Mit meinem eigenen Mytek-Wandler, der seinerzeit ebenfalls von Ferrums Mutterkonzern HEM konstruiert wurde, entferne ich mich zwar nicht allzu weit vom WANDLA, möchte BROEN aber dennoch ausdrücklich auch außerhalb des Ferrum Ökosystems testen. Da kommt es gelegen, dass ich meinen Brooklyn DAC+ ohnehin ausschließlich per S/PDIF ansteuere. Als Formatwandler zwischen PrimeCore und DAC nutze ich einen Mutec MC-3+ USB. Den leichten Rückstand der USB-Schnittstelle des PrimeCore, den auch der WANDLA gegenüber dem USB-Ausgang des BROEN erleiden musste, holt der Mutec Reclocker an meinem Brooklyn DAC+ auf. Zwischen dem Klang der S/PDIF-Ausgänge der PrimeCore/Mutec-Kombi und des BROEN bestehen kaum Unterschiede. Manu Katchés „Keep On Trippin‘“ vom Album Third Round, in beiden Fällen im Qobuz-Stream, spielt der BROEN wieder kohärenter, in sich geschlossener aus. Gerade das Saxophon und die Becken wirken analoger, einfach noch ein wenig glaubhafter und echter. PrimeCore/Mutec spielen jedoch mit einem noch tieferen und weiteren Raum und wirken schlussendlich doch noch etwas detailreicher, kosten aber gemeinsam auch mehr als das Doppelte. Lasse ich den Mutec zusätzlich noch die Wordclock des Wandlers steuern, gewinnen auch hier die Instrumente nochmals an Glaubwürdig- und Natürlichkeit. Mit dem Album As It Comes des Folkduos Thalas, das ich gerade auf dem Boombal live gesehen habe, zeigt sich noch einmal ganz deutlich, dass beide Streamer an meinem DAC im Grunde ebenbürtig, jedoch mit einem leicht anderen Fokus spielen. Für PrimeCore/Mutec sind Detailgrad und Raumgröße oberstes Gebot. Der Fokus liegt hier eher auf der Auflösung jedes einzelnen kleinen Klangereignisses. Ich habe das Gefühl, noch etwas tiefer in einzelne Töne des Akkordeons oder Saitenschwingungen hineinhören zu können. Für BROEN gilt eine übergreifende Balance und Gleichberechtigung. Die Instrumente stehen klar im Mittelpunkt des Geschehens. Aus einzelnen Klängen macht BROEN ein Gesamtkunstwerk. Aus isoliert erklingenden schallerzeugenden Stimmzungen und Saiten erschafft BROEN eindrücklich und ein bruchlos im Raum positioniertes Akkordeon und eine Gitarre.
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Gehört mit
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| Router & Zubehör | Fritzbox 7530 (mit SBooster BOTW), Silent Angel Bonn N8 (mit Keces P3) |
| Server | PrimeCore Audio A7 |
| Reclocker | Mutec MC-3+ USB |
| DAC | Ferrum WANDLA (mit Ferrum HYPSOS), Mytek Brooklyn DAC+, Soncoz SGD1 (mit iFi iDefender+) |
| Pre-Amp | Violectric Pre V630 |
| Endstufe | NAD C 275BEE, IOTAVX PA3 |
| Vollverstärker | Rega IO |
| Lautsprecher | Magnat Quantum 807, Neumann KH 120 A |
| DAP | FiiO M11 Plus ESS (FiiO Music App, Qobuz), HiBy R6 (HiBy Music App, Qobuz) |
| Smartphone | Oppo Find X9 Ultra |
| Kopfhörerverstärker | iFi Micro iDSD Black Label |
| Kopfhörer | Sennheiser HD 800 s, Beyerdynamic dt 880 black edition |
| In-Ears & Zubehör | Vision Ears VE7, Vision Ears VE6 X2, Etymotic ER4SR, iFi IE-Match, Final ZE8000 JDH |
| Kabel | Audioquest Diamond USB & Carbon USB, Chord Company Shawline USB, Belden, Boaacoustic Evolution BLACK.power-16, Furutech LAN-8 NCF Plus, Glockenklang/Eupen, Sommer Epilogue |
HERSTELLERANGABEN
Ferrum BROEN
Streaming und Wiedergabe
Konnektivität (Allgemein/Einrichtung)
Konnektivität (Audio)
Design & Performance
Integration & Kompatibilität
Ferrum HYPSOS
Ferrum WANDLA GoldenSound Gen 2
Ferrum Power Splitter
Ferrum Power Link DC Kabel