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Ein Besuch bei Audio Consulting CH

02.05.2014 // Jürgen Saile

Hier steht, nein thront, nun das UFO-Mutterschiff, 85 Zentimeter im Durchmesser! Hm, vielleicht hätte ich sicherheitshalber doch den Klingonen Disruptor mitbringen sollen. Jedenfalls steht der Plattenspieler auf geregelten Schwingungsdämpfern der Firma Accurion, die solche Basen eigentlich für Elektronenmikroskope herstellt. Durch Abschalten der Regelung konnte man sehr leicht feststellen, dass die Wiedergabe unklarer wird und der Bass leicht verschmiert. Relativ gesehen. Die Finger vom Tonarm konnte Schmidlin auch nicht lassen, hier wird heftig probiert und modifiziert, im Keller steht bereits ein völlig neuer und gänzlich eigens entwickelter Tonarm. Zufrieden ist der Mann wahrscheinlich nie mit irgendeinem Ergebnis
Hier steht, nein thront, nun das UFO-Mutterschiff, 85 Zentimeter im Durchmesser! Hm, vielleicht hätte ich sicherheitshalber doch den Klingonen Disruptor mitbringen sollen. Jedenfalls steht der Plattenspieler auf geregelten Schwingungsdämpfern der Firma Accurion, die solche Basen eigentlich für Elektronenmikroskope herstellt. Durch Abschalten der Regelung konnte man sehr leicht feststellen, dass die Wiedergabe unklarer wird und der Bass leicht verschmiert. Relativ gesehen. Die Finger vom Tonarm konnte Schmidlin auch nicht lassen, hier wird heftig probiert und modifiziert, im Keller steht bereits ein völlig neuer und gänzlich eigens entwickelter Tonarm. Zufrieden ist der Mann wahrscheinlich nie mit irgendeinem Ergebnis
Gewichtheben für Tonarme scheint eine neue olympische Disziplin zu sein!
Gewichtheben für Tonarme scheint eine neue olympische Disziplin zu sein!

Grau ist alle Theorie, bevor man nun hier die einzelnen Geräte betrachtet, wollen wir einfach einmal Musik hören. Als erstes kommt eine CD des chinesischen Musikers Xie Jiao Ping auf den CD-Spieler, der auf den ersten Blick noch etwas unfertig aussieht. Was er übrigens auch ist, es handelt sich hier um einen Prototypen. (Nicht der Chinese!) Ich wiederhole mich ja ungern, aber ich sag’ es trotzdem noch einmal, natürlich mit Batterien betrieben (auch nicht der Chinese!). Wobei sich die für mich spannende Frage stellt, wie bekommt man mit Akkus die üblicherweise erforderlichen fünf Volt für die DAC-Chips zustande? Ohne Regelung natürlich. Jedenfalls spielt der chinesische Musiker auf einer Qin, einem traditionellen Saiteninstrument mit über 3000-jähriger Geschichte. Die Musik mit ihren exotischen Harmonien ist für unsere Ohren, na sagen wir einmal etwas gewöhnungsbedürftig, wobei mir diese Harmonien nicht ganz so fremd vorkommen wie dem Kollegen Sommer, der doch etwas entgeistert dreinguckt. Aber welches Potential in dieser Anlage steckt, war gleich nach den ersten Takten zu hören. Mit einem Wort: unglaublich! Die Anlage spielt mit einer Dynamik, wie ich sie überhaupt noch nie gehört habe und hier kenne ich durchaus einiges. Aber nicht nur das, Klangfarben, Luftigkeit, Größenabbildung der Musiker, die Illusion reale Musiker vor sich zu haben sind vom Feinsten. Quatsch, vom Allerfeinsten! Diese Eigenschaften sind natürlich nicht nur über eine Qin zu hören, sondern alle anschließend gespielten Titel – und zwar egal, ob Platte oder CD – lieferten eine beeindruckende Performance ab. Ein Schlagzeug über eine Hifi-Anlage gespielt, klingt üblicherweise wie eingeschlafene Füße. Wer dies nicht glauben will, sollte sich einmal in unmittelbare Nähe von meinem Schlagzeuger hinsetzen. Hier kommt so eine Schießbude mit beeindruckender Realität rüber und der Wirklichkeit schon sehr nahe. Ein großes Hornsystem könnte hier natürlich auch noch mitreden.

Ein alter Bekannter aus dem Test vom 13.3.2014, der Autoformer, mit dem die Lautstärke geregelt wird. Hier allerdings im häuslichen Umfeld, in dem er noch einmal gewaltig zulegen kann. Dahinter die Umschalteinheit, deren Klemmen nach dem gleichen Prinzip wie bei den Lautsprecherklemmen funktionieren. Wie man leicht sehen kann, sind die NF-Kabel alle ungeschirmt. Auch der WAF scheint hier eine eher untergeordnete Rolle zu spielen. Das Rack ist natürlich auch selbstgebaut, oder hätte jemand etwas anderes vermutet? Die Hölzer werden dann per Gehör ausgesucht
Ein alter Bekannter aus dem Test vom 13.3.2014, der Autoformer, mit dem die Lautstärke geregelt wird. Hier allerdings im häuslichen Umfeld, in dem er noch einmal gewaltig zulegen kann. Dahinter die Umschalteinheit, deren Klemmen nach dem gleichen Prinzip wie bei den Lautsprecherklemmen funktionieren. Wie man leicht sehen kann, sind die NF-Kabel alle ungeschirmt. Auch der WAF scheint hier eine eher untergeordnete Rolle zu spielen. Das Rack ist natürlich auch selbstgebaut, oder hätte jemand etwas anderes vermutet? Die Hölzer werden dann per Gehör ausgesucht


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