boulevard/14-09-11_krakau
 

Krakow Sonic Society, Meeting No. 94, Teil 2

11.09.2014 // Wojciech Pacuła und Birgit Hammer-Sommer

Im zweiten Teil des Bericht über das 94. Treffen der Krakauer Musik- und Hifi-Fans geht um eine Weltpremiere von Ayon Audio und den Vergleich des Klanges von HiRes-Files mit dem von CD

Im Folgenden lesen Sie, wie die Anwesenden die Qualität ein und desselben Songs beurteilen, der über denselben Wandler einmal als hochaufgelöste Musik-Datei und einmal von einer MFSL-Gold-CD-R, abgespielt auf einem Ayon CD-T, erklang.

III. CD-R gegen PCM Musik-Dateien mit 24/192

Wiktor
Um ehrlich zu sein, der Unterschied war nicht so groß. Wir hatten mehr Micro-Informationen und ein wenig mehr Glanz bei den Audio-Files. Dennoch haben sie mich nicht überzeugt. Für mich war der entscheidende Moment der, in dem das Serpent einsetzt. Ich dachte bei mir: Wow, der Typ ist verdammt gut. Deshalb ziehe ich die CD vor. Sie klingt für mich ehrlicher, selbst wenn sie im Vergleich zur Datei ein paar Details vermissen lässt.

Bartosz G.
Die harmonischen Obertöne der Instrumente hörte man bei den Dateien besser, den Körper der Instrumente bei der CD. Aber ich muss zugeben, dass mich der Sound der CD umgehauen hat. Er war wie aus einem Guss, wirklich fantastisch!

Der Gastgeber vor seine Anlage
Der Gastgeber vor seine Anlage

Janusz
Ich bin seit langer Zeit ein Anhänger der Compact Disc und werde das vermutlich auch bleiben. Die Aufnahme wirkte als Datei lauter, auch wenn das in Wirklichkeit nicht so war. Wohl, weil man die größere Menge an Details als höhere Lautstärke interpretiert. Aber ich liebe die CD. Warum? Wegen ihrer wunderschönen Weichheit und Fülle des Klanges. Der Unterschied war nicht groß, nach einigem Nachdenken würde ich jedoch sagen, da gab es irgend etwas zusätzliches bei der Musik-Datei, das auf der CD nicht vorhanden war. Ich meine etwas „hinter“ dem Klang, was ihn glaubwürdig macht. Wenn ich wählen müsste, würde ich mich daher für die Datei entscheiden.

Ryszard B.
Jesus Maria – die Musik-Datei ist es. Punkt.

Ryszard S.
Ich verstehe, was ihr sagt und bin auch mit allem einverstanden. Lasst mich aber wiederholen, dass wir über geringe Unterschiede reden. Ich würde die CD wählen, wegen ihrer Geschmeidigkeit und ihres Flusses. Das kompensieren die zusätzlichen Details der Datei nicht.

Jarek
Ich stehe immer fest hinter der CD. Aber diesmal nicht. Ich kann kein Gefühl im Klang der CD erkennen, wenn ich sie mit der Datei vergleiche. Als ich die CD hörte, hätte ich nicht sicher sagen können, welche Saite zu welchem Instrument gehört. Dieses Problem hatte ich mit der Datei nicht, wegen der besseren Differenzierung des Raumes und der Klangfarben.

Die C4 sind für Tomek personalisiert und tragen die Unterschrift von Dynaudio-Chef Winfried Ehrenholz
Die C4 sind für Tomek personalisiert und tragen die Unterschrift von Dynaudio-Chef Winfried Ehrenholz


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