Roland Dietl benutzt in seiner verzweigten Digitalkette einige SOtM-Produkte – sowohl eigenständige Geräte als auch Platinen, die der Hersteller auf seiner Webseite unter Accessories auflistet – und ist von ihrer Qualität rundum überzeugt. Ich halte es mehr mit klassischen Komponenten. In einer solchen hat SOtM jetzt seine besten Lösungen gebündelt.
Der sMS-2000 ist ein Streaming Transport mit der Möglichkeit, SSD-Disks zu integrieren. Der Hersteller beschreibt die Komponente so: „Das Herzstück des sMS-2000 bildet das hochgelobte sMB-Q370-Motherboard mit Prozessor, das sich bei zahlreichen Anwendern bewährt hat. In Kombination mit einer leistungsstarken i7-CPU und DDR4-RAM bietet es die Hardware-Leistung, die für die anspruchsvollsten Audiotechnologien erforderlich ist. Darüber hinaus ist der sMS-2000 mit dem erstklassigen Eunhasu-Betriebssystem von SOtM ausgestattet, das eine Reihe von Audiowiedergabe-Software unterstützt, darunter Roon, MPD und DLNA. Dieses Betriebssystem ist speziell auf High-End-Audio zugeschnitten, entfernt unnötige Elemente und bietet einzigartige Hardware-Steuerungsfunktionen, die ein unvergleichliches Hörerlebnis ermöglichen. All diese Funktionen, die zuvor als Einzelprodukte erhältlich waren, sind nun nahtlos in den sMS-2000 integriert.“ Zu diesen Produkten zählen auch die spezielle USB-Audio-Host-Karte und die Ethernet-Karte. Mit der Stand-Alone-Version von ersterer, dem USB Hub tX-USBultra hat sich Roland Dietl schon vor sieben Jahren beschäftigt: Die damit zu erzielenden klanglichen Verbesserungen waren eindeutig, wenn der USB Hub durch ein hochwertiges Netzteil gespeist wurde, und konnten noch einmal gesteigert werden, wenn er von einer externen Masterclock wie der sCLK-OCX10 getaktet wurde. SOtM würdigt in der Produktinformation zum sMS-2000 darüber hinaus den Beitrag des High-End-Audio-ATX-Netzteil sPM-ATX100 und der speziell entwickelten ATX-Stromkabel zu den klanglichen Leistungen des Streaming Transports.

Die Kollegen und ich haben in Artikeln über Server, Streamer, Streaming Transports und netzwerkgebundenen Speicher immer wieder darauf hingewiesen, dass diese, auch wenn sie in noch so schöne und aufwändige Gehäuse verpackt wurden, letztlich doch Computer sind. Das ist beim sMS-2000, wie man auch an der oben zitierten firmeneigenen Beschreibung erkennt, natürlich nicht anders und sogar noch ein wenig offensichtlicher. Damit meine ich keinesfalls das in meinen Augen beeindruckend gestaltete und sehr hochwertig verarbeitete Gehäuse. In der App für das Eunhasu-Betriebssystem sind jedoch einige Parameter einstellbar, die sonst bei Komponenten dieser Art eher nicht zu finden sind. So gibt es dort beispielsweise den Menüpunkt „System Config“, der mich an den Umgang mit Windows-Rechnern vor rund rund 40 Jahren erinnert. Hier lässt sich etwa die Frequenz einstellen, mit der der Hauptprozessor arbeitet: Man hat die Wahl zwischen einem nicht näher spezifizierten „Performance“ und einer Reihe von Werten zwischen „3.001 GHz Turbo“ und „800 MHz“. Da mir der SOtM-erfahrene Kollege bei der Einrichtung des sMS-2000 zur Seite stand, haben wir nach dem Hören der Default-Einstellung „Performance“ gleich wie von ihm vorgeschlagen die niedrigste Frequenz eingestellt: Die imaginäre Bühne gewann in Breite und Tiefe an Größe, die Wiedergabe wirkte einfach klarer und geriet auch noch ein wenig flüssiger. Solange der SOtM in meine Kette eingebunden ist, werde ich an dieser Taktung nichts mehr ändern.

Aber noch wichtiger als bei der Wahl klangrelevanter Parameter in der Systemkonfiguration war die Hilfe Roland Dietls bei der Verbindung des sMS-2000 mit dem Melco als Datenlieferanten. Hierzu muss man den Pfad zum Server und einige weitere Angaben in die vorgegebene Maske eingeben – beileibe keine Raketenwissenschaft, aber deutlich weniger komfortabel als die Einbindung einer Bibliothek etwa beim Auralic Aries per Lightning DS. Hier wird einem noch einmal in Erinnerung gerufen, dass die ersten SOtM-Produkte zur Verbesserung des Klanges bei der Musikwiedergabe per Computer entwickelt wurden. Auch wenn der sMS-2000 schon die zum Einbau in Computer vorgesehene sCLK-EX als Taktgeber an Bord hat und SOtM deshalb auf der Website schreibt, es sei „the world-best high-end audio-clock installed“, verfügt der Streaming Transport noch über einen Anschluss für eine 10-Megahertz-Clock. Auch die – natürlich weltbeste – High-End-Netzwerkkarte kann noch ein nachträgliches Upgrade erfahren: Sie besitzt einen Anschluss für eine externe Stromversorgung mit sieben bis neun Volt. Einen solchen gibt es auch für die High-End-USB-Host-Card, der man zusätzlich einen Schiebeschalter spendierte, der es erlaubt, die Fünf-Volt-Spannung in der USB-Verbindung abzuschalten. Wie groß die dadurch zu erzielenden klanglichen Verbesserungen sind, kann ich leider nicht nachvollziehen, da Chord Electronics' M-Scaler, der sich des Signals vom sMS-2000 annimmt, ohne die fünf Volt nicht funktioniert.
Das schmucke Gehäuse des sMS-2000 gliedert sich in drei Sektionen: Links hinter dem beleuchteten Logo befindet sich die Stromversorgung, die durch eine Zwischenwand unter dem Chromstreifen von der Hauptplatine im mittleren Sektor getrennt wird, um hochfrequente Störungen von den Signalen fernzuhalten. Der Intel i7-9700 Prozessor sitzt auf der rechten Seite des Motherboards und ist über vier kupferne Heatpipes thermisch mit dem Kühlkörper verbunden. Daher kommt der sMS-2000 ohne Ventilator aus. Auf der Frontplatte vor der Kühlsektion befindet sich eine recht große, berührungsempfindliche Plexiglasscheibe, hinter der sich ein Kreis aus weißen Leuchtdioden verbirgt: Nach dem Betätigen des harten Netzschalters auf der Rückseite des Gerätes genügt ein kurzer Druck auf die Scheibe, um zuerst die LEDs zu aktivieren, worauf auch gleich der Computer hochfährt. Danach verlöschen die weißen LEDs und das Logo wird kräftiger illuminiert: Der sMS-2000 ist betriebsbereit.

Wenn der SOtM von einer 10-Megahertz-Clock getaktet wird, signalisieren das zwei nebeneinander liegende Leuchtdioden im Standby-Schalter, die langsam gegen den Uhrzeigersinn um den Kreis wandern. Als erste Tuning-Maßnahme hatte ich die SOtM-Clock, die sCLK-OCX10, die von einem Keces P8 mit Energie versorgt wird, mit dem Streaming Transport verbunden. Und der reagiert darauf, wie es ich schon von bei vielen Digital-Komponenten erlebt und daher erwartet hatte: Auch der SOtM verwöhnt dank der präziseren Zeitbasis mit einer in allen Dimensionen größeren Bühne, einem luftigeren Klangbild, einem noch einen Hauch geschmeidigeren musikalischen Fluß und besserer Mikrodynamik vor einem schwärzeren Hintergrund. Kurz: Wenn man dem sMS-2000 einmal mit der Clock gehört hat, möchte man sie auf keinen Fall mehr missen. Aber das ist ja keine Überraschung. Verwundert hat mich beim Wechsel vom Auralic Aries auf den SOtM – noch ohne Clock und mit in der „Performance“-Einstellung für die CPU – viel mehr, wie klar letzterer meinen G2.2 in allen Hifi-Disziplinen klanglich übertroffen hat. Da bedarf es im Folgenden keiner weiteren Vergleiche.

Auch wenn mich der sMS-2000 in Kombination mit der firmeneigenen Clock schon jetzt wunschlos glücklich macht – ich kann mich nicht erinnern, einen besseren Streaming Transport in meiner Kette gehört zu haben, bei den Boliden von dCS uns MSB ist diese Funktion ja mit anderen in einer Komponente integriert –, sollte ich zumindest einige der vielfältigen Möglichkeiten zur weiteren Klangverbesserung ausprobieren, statt mich dem purem Genuss einiger Lieblings-Tracks hinzugeben. Roland Dietl hatte empfohlen, mit möglichst vielen Einstellung in der System Configuration der Eunhasu App zu experimentieren, worauf ich als erstes den „Link speed“-Wert für die Ethernet-Verbindung wie bei den Medienkonvertern von ADOT von „1000BASE-T“ auf „100BASE-T“ reduziert habe, was sich auch hier als klanglich vorteilhaft erwies. Um mich nicht zu verzetteln, werde ich mich in Sachen Betriebssystem nur auf einen weiteren Parameter beschränken: die sechs Varianten von „System Tune“. Doch zuvor werde ich schrittweise zwei weitere SOtM-Gerätchen ins Spiel bringen: die Netzteile SPS-500, die jeweils mit 660 Euro in der Preisliste stehen. Sie können sowohl die Ethernet-, als auch die USB-Audio-Host-Karte mit Energie versorgen.

Ich höre seit langem mal wieder Patric Herals „Improvisation“ von Michel Godards Album Le Concert des Parfums in der bei Qobuz erworbenen 24-Bit-Variante: Schon von den ersten Trommelschlägen wird man fast magisch in den großen halligen Raum, den ehemaligen Speisesaal des Klosters von Noirlac, gezogen: kein Wunder, dass mir der Track vor einiger Zeit für Tests fast unverzichtbar erschien. Während mir die Aufnahmeumgebung sehr vertraut vorkommt, überrascht, dass dank des sMS-2000 plötzlich einige zusätzliche akustische Ereignisse auszumachen sind, und auch, wie differenziert die einzelnen Perkussionsinstrumente erklingen. So präzise und detailreich habe ich den Track über meine Up-Sampler-Wandler-Kombination noch nie gehört. Nun verbinde ich eines der beiden Netzteile mit der Buchse der Ethernet-Karte und starte die „Improvisation“ noch einmal: Es ist fast unglaublich, wie viel größer das Refektorium nun wirkt. Die Fülle an Feininformationen hingegen bleibt fast unverändert, aber fein- und grobdynamisch erreicht die Wiedergabe ein noch höheres Niveau. Der sMS-2000 treibt den M-Scaler und den DAVE mit seinen Linearnetzteilen zu klanglichen Höchstleistungen: Da wird der Test-Track zum Hochgenuss! Es wäre grob fahrlässig, SOtMs für sich allein genommen schon extrem gute Streaming Bridge ohne eine externe Stromversorgung für die Ethernet-Karte zu betreiben.

Auch der Anfang des ersten Satzes von Mahlers Symphonie Nr. 3 mit dem Bayrischen Radio-Symphonieorchester unter Mariss Jansons wird mit dem sMS-2000 zu einem enorm beeindruckenden Erlebnis. Das Intro der Blechbläser und die Reflexionen der Klänge an der gegenüberliegenden Seite des Saales kommen ungemein klar rüber und auch die leichten, dräuende Unruhe verbreitenden leisen Paukenschläge in der ruhigeren Phase nach dem vehementen Beginn werden bestens differenziert. Die Raumillusion ist einfach großartig. Ich hätte nie gedacht, dass sich mein Chord-Electronics-Duo zu solchen klanglichen Höhenflügen aufschwingen kann – dem SOtM sei Dank. Dennoch könnte es noch ein bisschen besser gehen, wenn nicht nur die Ethernet-Karte, sondern auch die USB-Audio-Host-Karte von einem eigenen SPS-500 gespeist wird. Hier genügte es nicht, das Kabel einzustecken und das Netzteil mit der grünen Taste, die je nach Betriebszustand unterschiedlich intensiv illuminiert ist, aus dem Standby-Modus aufzuwecken. Nach einem Neustart, der beim sMS-2000 erfreulich schnell geht, konnte man dann aber die Auswirkung der zusätzlichen Stromversorgung hören. Und wie: Die gesamte Abbildung geriet in allen drei Dimensionen noch einmal ein Stückchen größer. Gerade bei den leichteren Paukenschlägen war das Nachschwingen des Fells einen Hauch länger wahrzunehmen. Bei extrem konzentriertem Zuhören gab es zudem ein paar Feinheiten mehr zu entdecken – und all das, ohne dass man vom musikalischen Geschehen abgelenkt würde. In Anbetracht der im Verhältnis zum Preis der Streaming Bridge recht moderaten Investition für die beiden SPS-500 und der damit erzielbaren klanglichen Verbesserungen kann man sMS-2000-Eignern den Erwerb der beiden Netzteile nur dringend empfehlen.

Kommen wir zur Einstellung „System Tune“ auf der „System config“-Seite der Eunhasu App. Alle bisherigen ungemein positiven Erfahrung habe ich mit „No tune“ gemacht. Aus den Namen der übrigen Konfigurationen wie etwa „Hpc-compute“ oder „Throughput-permance“ kann ich weder schließen, was bei deren Wahl im sMS-2000 technisch passiert, noch welche klanglichen Auswirkungen sie haben sollen – und leider habe ich zu spät bei SOtM nachgefragt, als dass ich die Antworten des in den USA weilenden Chefentwickler Lee noch vor der Veröffentlichung dieses Textes bekommen konnte. Also bleibt mir nur, ein wenig herumzuexperimentieren. Dazu spiele ich mal wieder Ravi Shankars „West Eats Meat“ an. Die Menge der Tieftonenergie, die Größe der Abbildung, die Tiefe des imaginären Raums und die Auflösung sind einfach fantastisch. Bei „Hpc-compute“ wirkt der Raum noch eine Spur tiefer, der Bassbereich büßt einen Hauch seines Drucks ein, der Drive des Stücks kommt nicht ganz so intensiv rüber, und der Hochtonbereich zieht ein wenig mehr Aufmerksamkeit auf sich. Auf diese Einstellung kann ich getrost verzichten.
Also noch einmal zurück zu „No Tune“ und „West Eats Meat“, um dann auf „Latency performance“ umzuschalten. Die Unterschiede zwischen den beiden Einstellungen sind marginal, doch bei der ersten scheint sich der imaginäre Raum noch minimal weiter in die Tiefe auszudehnen, aber da der sMS-2000 in dieser Disziplin sowieso Hervorragendes leistet, verzichte ich gern auf die letzten paar Millimeter: „Latency performance“ suggeriert dafür ein leicht angezogenes Tempo und einen intensiveren Drive. Zumindest bei diesem Stück ist „Latency performance“ für mich die bessere Wahl. Weiter geht’s mit meinem Bezugspunkt „No Tune“, Keith Jarretts „God Bless The Child“ vom Album Standards Vol.1 und kurz darauf mit „Network Latency“. Die Fülle an zuvor über meinen DAC nicht gehörten Details – der Pianist gehört ja nicht gerade zu den ruhigen Vertretern seiner Zunft, klopft mit dem Fuß im Takt, atmet hörbar und singt auch mal kurz mit – ist einfach klasse, der Groove stimmt und die Bass Drum kommt druckvoll und doch bestens definiert: einfach herrlich. „Network Latency“ lässt das Studio etwa größer, aber auch kälter wirken, es sorgt für ein noch präziseres Klangbild, nimmt der Bass Drum einen Tick Volumen und spricht mich rhythmisch nicht ganz so stark an. Da möchte ich mich für keine der beiden Einstellungen entscheiden.

Brauche ich auch gar nicht, da „Network Throughput“ für meinen Geschmack den idealen Kompromiss darstellt – jedenfalls bei „God Bless The Child“: Hier stehen für mich Raum, Rhythmus, Tieftonenergie und Abbildungspräzision in einem idealen Verhältnis. Dieses Urteil muss ich auch nach dem Versuch mit „Throughput-performance“ nicht revidieren, das zwar die Bass Drum noch fetter, aber keinesfalls konturierter rüberbringt, jedoch das charakteristisch Knarzen des Kontrabasses nahezu unterschlägt und auch den Drive des Stückes ein bisschen aus dem Fokus geraten lässt. Aber wie erwähnt, sind die Unterschiede zwischen den „System Tune“-Einstellung eher gering und keinesfalls mit denen zu vergleichen, die etwa die Herabsetzung der Arbeitsgeschwindigkeit des Hauptprozessors oder eine externe Stromversorgung für die Ethernet- und die USB-Audio-Host-Karte machen.
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Gehört mit
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| NAS | N1Z H60/2 mit externem Audiaz Linearnetzteil |
| Streaming Bridge | Auralic G2.2 |
| Up-Sampler | Chord Electronics Hugo M-Scaler mit Ferrum Hypsos |
| D/A-Wandler | Chord Electronics DAVE mit Linearnetzteil |
| LAN-Switch | Ansuz PowerSwitch D-TC Gold Signature |
| 10-MHz-Clock | SOtM sCLK-OCX10 mit Keces P8 |
| Vorverstärker | WestminsterLab Quest |
| Endstufe | Einstein The Poweramp |
| Lautsprecher | Børresen T5 SSE |
| Kabel | Goebel High End Lacorde Statement, Audioquest Dragon HC, Tornado (HC) und NRG-Z3, Dragon XLR, Swiss Cables, Ansuz Digitalz D-TC Gold Signature und Mainz D2 |
| Zubehör | AHP Klangmodul IV G, Audioquest Niagara 5000 und 1200, Synergistic Research Active Ground Block SE, HMS-Wandsteckdosen, Blockaudio C-Lock Lite, Acapella Basen, Acoustic System Füße und Resonatoren, Artesania Audio Exoteryc, SSC Big Magic Base, Finite Elemente Carbofibre°-HD und Statement, Harmonix Room Tuning Disks, Audio Exklusiv Silentplugs, ADOT Medienkonverter (2x) mit Keces P6 und SBooster MK II, Singlemode-Duplex-Lichtwellenleiter, Ansuz Sparks, Darkz Z2S, div. Sortz, PowerBox D-TC SUPREME, Thixar Silent Feet 20, Waversa WLAN-Isolator-EXT-1 (2x), English Electric EE1 Plus |
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Herstellerangaben
SOtM sMS-2000
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| Betriebssystem | Linux (High-End-Audio-Betriebssystem Eunhasu OS) |
| Audio-Player | Roon Server, DLNA-Audio-Renderer, OpenHome-Unterstützung, Music Player Daemon (MPD), Logitech Media Server (LMS), Squeezelite, Shairport-Sync, LibreSpot, MinimServer, BubbleUPnP Server, Automatischer CD-Ripper, HQplayer Netzwerk-Audioadapter, HQplayer Embedded wird hinzugefügt, Diretta |
| Motherboard | das weltweit beste High-End-Motherboard in Audioqualität (sMB-Q370) mit Intel i7-9700 Prozessor, Intel i7-9700K Prozessor oder Intel i9-9900K-Prozessor (alle unterstützen Intel Core-Prozessoren der 9. und 8. Generation), synchronisiert durch externen 10-MHz-Mastertakt, extra großer passiver CPU-Kühlkörper mit flachem Heatpipe |
| Anschlüsse | PCIe 3.0 x16, x4, x1 Steckplatz, 2 x M.2 M-Key 2280-Anschluss, 2 x M.2 E-Key 2230-Anschluss, 6 x SATA 6 Gbps-Anschluss, 1 x Display-Anschluss, 1 x HDMI-Anschluss, 4 x USB 3.1 Gen 2, 2 x USB 2.0-Anschluss, 1 x Ethernet-Anschluss, |
| Audio-Clock | die weltweit beste High-End-Audio-Clock (sCLK-EX), ultra-geräuscharmer Regler aktive Geräuschunterdrückung 50 Ohm (oder 75 Ohm) BNC-Anschluss für Master-Clock-Eingang |
| High-End-USB-Ausgang | die weltweit beste High-End-USB-Hostkarte installiert (tX-USBx10G), Unterstützt USB 3.1 Gen 2-Anschluss (maximal 10 Gbps), Externe Anschlüsse vom Typ A und interne Anschlüsse vom Typ E, externer Stromanschluss USB-Ein-/Aus-Schalter, unterstützt USB-Audio Klasse 2.0 |
| Netzwerkschnittstelle | die weltweit beste High-End-Ethernet-Karte installiert (sNI-1G), externer Stromanschluss, zusätzlicher integrierter Ethernet-Anschluss, alle Ethernet-Anschlüsse unterstützen WOL (Wake On Lan), synchronisiert durch externen 10-MHz-Master-Takt |
| High-End-Netzteil | ATX-Netzteil (sPM-ATX100) mit Synchroner Buck-Topologie, hochwertigen Ripple-Noise-Filtern der zweiten Stufe an jedem Ausgang; Über- und Unterspannunsschutz, Übertemperatur- und Kurzschlussschutz; alle Ausgangsleistungen werden durch eine Taktquelle synchronisiert |
| Speicher | 500 GB M.2 SSD als Standardoption, 1 TB M.2 SSD bei Bestellung der Option i7-9700K, 4 TB M.2 SSD bei Bestellung der Option i9-9900K, eine zusätzliche M.2 SSD kann installiert werden, max. können 6 SATA SSDs installiert werden |
| Betriebstemperatur | 0 bis +30°C |
| Lagertemperatur | 0 bis +40°C |
| Betriebs- und Lagerfeuchtigkeit | 10 bis 90% |
| Abmessungen (B/H/T) | 445/394/115mm |
| Gewicht | 10kg |
| Preis | 11.900 Euro |
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Vertrieb
audioNEXT GmbH
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|---|---|
| Anschrift | Isenbergstraße 20 45130 Essen |
| Telefon | 0201 5073950 |
| info@audionext.de | |
| Web | www.audionext.de |
Cambridge Audio bringt eine Sonderserie der CX-SErie auf den Markt: Neben dem Vollverstärker CXA81 Mk II und demCD-Transport CXC, feiert der neue Musik-Streamer CXN100 SE in mattschwarzer Ausführung Premiere. Die Aluminium-Frontplatten sind mit einem doppelten Textureffekt gebürstet, um noch hochwertiger und brillanter auszusehen.
Mit der Special Edition des Netzwerkplayers zieht eine der am meisten nachgefragten Schnittstellen in die CX-Serie ein: Neben optischen und koaxialem Digitaleingang stehen USB und HDMI-eARC zur Verfügung. Damit lässt sich der CXN100SE auch von der Fernbedienung des Fernsehers aus steuern, ohne die eigene App in Betrieb nehmen zu müssen.
Die eingebaute Streaming-Plattform StreamMagic ermöglicht dem CXN100SE außerdem drahtlos oder per Ethernet-Verbindung Zugang zu einer rekordverdächtigen Vielzahl von Streaming-Optionen wie etwa Spotify Connect Lossless, TIDAL Connect, Qobuz Connect und Roon, Chromecast oder AirPlay 2. Die passende App steuert den Netzwerkplayer vom Smartphone aus, integriert Streaming-Dienste wie Amazon Music und Deezer, und lässt den Benutzer die Vielfalt an Zuspielmöglichkeiten an die eigenen Bedürfnisse anpassen.
Der ESS ES9028Q2M SABRE32 Reference DAC wurde aufgrund seiner geringen Verzerrung, seines großen Dynamikbereichs und seiner natürlichen Klangwiedergabe ausgewählt. Er kann Musikdaten bis zu 768 Kilohertz und 32Bit in PCM oder DSD bis zu DSD512 wandeln. Der DAC besitzt auch einen Vorverstärkermodus mit feinschrittig regelbarer Lautstärke ohne Dynamikverlust. So kann der CXN100SE Aktivboxen oder eine Endstufe direkt ansteuern. Das Farbdisplay dominiert die schwarze Front des CXN100SE Black, und zeigt auf Wunsch das Cover des abgespielten Albums, klassische VU-Meter in realistischer Darstellung oder die neuen Aussteuerungsanzeigen.
Das Herzstück der Serie ist der CXA81 Mk II, der mit 120 Watt pro Kanal an 4 Ohm einen kraftvollen wie feinsinnigen Klang liefert. Er wurde entwickelt, um die gesamte emotionale Bandbreite der Musik zum Ausdruck zu bringen – ganz gleich, ob es Musik von digitalen Quellen oder von Schallplatte Anlage ist. Der eingebaute D/A-Wandler ESS Sabre ES9016 bietet HiRes-Wandlung von PCM bis 384 Kilohertz mit 24 Bit sowie DSD256, einen von vorn erreichbaren 3,5-MillimeterKlinkeneingang und Bluetooth mit apt-X HD. Analoge Signale können über XLR-Eingänge vollsymmetrisch eingespielt werden.
Für Hörer, die nach wie vor an ihrer CD-Sammlung hängen, bietet der CXC eine perfekt in die CX-Serie integrierte Lösung. Als reiner CD-Transport konzentriert er sich ausschließlich auf präzise digitale Datenerfassung und zeitliche Genauigkeit. Über den Cambridge-eigenen Control-Bus-Anschluss lässt sich der CXC mit der Systemfernbedienung des Verstärkers steuern.
Die Cambridge Audio CX Black Serie 2 mit dem CXN100SE Black ist ab April 2026 im Fachhandel erhältlich. Die Ausführung „Lunar Grey“ ist technisch und preislich identisch und folgt im Juni 2026.
Der Vollverstärker CXA 81 Mk2 kostet 1200 Euro, der Netzwerkplayer CXN100SE 1050 Euro und das CD-Laufwerk CXC 600 Euro.
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Hersteller/Vertrieb
Cambridge Audio Deutschland
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|---|---|
| Anschift | Alter Wandrahm 15 20457 Hamburg |
| Telefon | +49 40 94792800 |
| Web | www.cambridgeaudio.com/deu/de |
Mit dem neuen Plattenspieler Level 1.1 erweitert Takumi seine Turntable-Serie um ein Modell, das den perfekten Einstieg in die Welt von Takumi zu einem besonders attraktiven Preis ermöglicht. Ein Plattenspieler, der Vinyl-Einsteiger ebenso anspricht wie anspruchsvolle Musikliebhaber.
Positioniert unterhalb des erfolgreichen Level 2.1 übernimmt der neue Level 1.1 viele der konstruktiven Grundideen seines größeren Bruders, darunter das resonanzoptimierte Acryl-Chassis, den präzisen Riemenantrieb und die konsequente Fokussierung auf eine ruhige, stabile Rotation für eine natürliche Musikwiedergabe.
Der wichtigste Unterschied zum Level 2.1 liegt im Antrieb: Während das größere Modell mit einem aufwendig geregelten DC-Motor arbeitet, setzt der Level 1.1 auf einen klassischen AC-Motor, ohne die grundlegenden konstruktiven Prinzipien zu verändern.
Ein charakteristisches Merkmal des Takumi 1.1 ist die mechanische Entkopplung von Schallplatte und Plattenteller vom Rest des Plattenspielers. Der Acryl-Plattenteller ist vom Aluminium-Unterteller und auch von der Spindel selbst entkoppelt.
Der Zentrierstift ist abnehmbar, so dass die Schallplatte ohne direkten Kontakt zum Lager abgespielt werden kann. Auf diese Weise bilden Schallplatte und Plattenteller zusammen eine isolierte rotierende Masse, ohne direkte mechanische Kopplung zum Rest des Plattenspielers. Der Plattenteller selbst wird aus massivem Acryl auf einer CNC-Drehmaschine gefertigt und nicht auf einer CNC-Flachbettmaschine. Dieser Drehvorgang gewährleistet eine hervorragende Rundlaufgenauigkeit und eine sehr präzise Oberflächenbeschaffenheit.
Für den Antrieb sorgt ein sorgfältig ausgewähltes Motorsystem mit elektronischer Umschaltung zwischen 33⅓ und 45 U/min. Ein präziser Motorpulley sorgt für eine leise und stabile Kraftübertragung. Das Hauptlager besteht aus einer Keramikspindel, die in einer mit hochwertigem Öl gefüllten Präzisionsmessinghülse läuft. Unten ruht die Spindel auf einer Kugel aus gehärtetem Stahl, wodurch ein dauerhafter Punktkontakt mit extrem geringer Reibung entsteht.
Der Plattenspieler steht auf drei entkoppelten Füßen. Diese Dreipunktauflage gewährleistet einen stabilen Stand und reduziert gleichzeitig die Übertragung von Vibrationen von der Auflagefläche. Durch sorgfältige Materialauswahl und durchdachtes mechanisches Design konzentriert sich der Takumi 1.1 auf das Wesentliche der analogen Wiedergabe: stabile Drehung, Geräuscharmut und kontrolliertes mechanisches Verhalten. Ein weiteres Highlight: Es kommt derselbe hochwertige Tonarm zum Einsatz wie bei Level 2.1, wodurch das kleinere Modell von der präzisen Abtastung und mechanischen Qualität profitiert. Der Takumi Level 1.1 ist in Schwarz sowie in Acryl transparent erhältlich und fügt sich mit seinem minimalistischen Design elegant in jede Anlage ein.
Spezifika
Der Takumi Plattenspieler Level 1.1 ist ab sofort zum Preis von 1300 Euro erhältlich.
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Vertrieb
DREI H Vertriebs GmbH
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| Anschrift | Mika Dauphin Kedenburgstraße 44 Haus D / 1. OG 22041 Hamburg |
| mika.dauphin@drei-h.biz | |
| Telefon | +49 40 37507515 |
Die VC-E Mini ist eine effiziente, ultrakompakte Schallplatten-Reinigungsmaschine, die für Vinyl-Enthusiasten mit einer kleineren Schallplattensammlung entwickelt wurde. Sie wurde in Europa konstruiert und gefertigt und vereint innovatives Design mit effektiver Reinigungsleistung, um Schallplatten in optimalem Zustand zu halten.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Schallplatten-Reinigungsmaschinen mit Saugarm verfügt die VC-E Mini über ein unten angebrachtes Vakuumsystem. Diese neue Konstruktion vereinfacht die Bedienung, reduziert die mechanische Komplexität und gewährleistet eine hocheffektive Flüssigkeitsentfernung von der Schallplattenoberfläche. Die VC-E Mini bietet eine moderne, platzsparende Lösung für die Pflege von Vinylsammlungen und liefert professionelle Reinigungsleistung in einem eleganten und kompakten Gerät.
Das Herzstück des Systems bildet ein bürstenloser Gleichstrom-Vakuummotor, der für starke und zuverlässige Saugkraft sorgt und gleichzeitig eine lange Lebensdauer und effizienten Betrieb gewährleistet. Das Vakuumsystem entfernt die Reinigungsflüssigkeit gründlich und rückstandsfrei. Das Gerät verfügt über einen integrierten Tank für die aufgefangene Reinigungsflüssigkeit, was für einen sauberen und komfortablen Betrieb sorgt. Die abgesaugte Flüssigkeit wird sicher im Gerät aufbewahrt und kann bei Bedarf einfach entsorgt werden.
Die VC-E Mini verwendet Pro-Jects umweltfreundliche, alkoholfreie Reinigungsflüssigkeit „Wash it 2“, die schonend für Vinyl ist und gleichzeitig Staub, Fett und Verunreinigungen effektiv löst. Der Reinigungsprozess trägt außerdem zur Beseitigung statischer Aufladung bei, reduziert die Staubanziehung und verbessert die Wiedergabequalität. Eine magnetische Schallplattenklemme ermöglicht das schnelle und sichere Einspannen von Schallplatten. Die Klemme versiegelt den Labelbereich und schützt ihn so vor der Reinigungsflüssigkeit.
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Herstellerangaben
Pro-Ject VC-E mini
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Vertrieb
AUDIO-TRADE Hi-Fi Vertriebsgesellschaft mbH
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| Anschrift | Villa Belvedere Wallufer Straße 2 D-65343 Eltville am Rhein |
| Telefon | +49 6123 9258956 |
| info@audiotra.de | |
| Web | www.audiotra.de |
Das Forum der AAA fand 2026 zum 37. Mal statt. Es ist das Mekka für Leute, die sich der analogen Musikwiedergabe verschrieben haben. Seien es Schallplatten oder Masterbänder, Plattenspieler, Tonbandgeräte, Workshops oder Expertentipps: Für Musik- und Technikliebhaber hatte die Veranstaltung im Moerser Hotel Van der Valk jede Menge zu bieten.
Die ersten Besucher konnten es am Samstagmorgen kaum abwarten, und der eine oder andere wollte sich schon an der Kontrolle im Foyer des Van der Valk Hotels vorbeimogeln. Doch alle mussten sich gedulden, bis das Analogforum 2026 in Moers seine Türen für die Analogies öffnete. Um 10 Uhr war es endlich soweit: Wer bereits mit einem blauen Armband ausgerüstet war, durfte sich auf die Exkursion in die diversen Ausstellungsräume und zu den klanglichen Hotspots machen. Die Audio Analogue Association hat es mit seinem Vorsitzenden Ingo Hamecher und seinem Team auch in diesem Jahr geschafft, eine gelungene Veranstaltung für die Freunde des analogen Musikgenusses auf die Beine zu stellen. Das umfangreiche Angebot wurde von vielen Besuchern wahrgenommen. Kleiner Beleg: Der Parkplatz vor dem Hotel war schon vor 10 Uhr komplett belegt, und all diejenigen, die kurze Zeit später ankamen, mussten bereits einen kurzen Fußmarsch von der nächstgelegenen Parkmöglichkeit in Kauf nehmen. Indes: Das tat der Vorfreude keinen Abbruch. „Es ist wieder ein einmal eine tolle Veranstaltung“, war vielfach in den Gängen und beim Kaffee auf der sonnenüberfluteten Terrasse zu vernehmen. Tatsächlich hatte man als Besucher der Veranstaltung das Gefühl, dass man nach einem Jahr Pause alte Freunde wieder trifft, um gemeinsam mit ihnen zu fachsimpeln und Musik zu hören. Dazu passt auch der Slogan „analog – pure emotion!“, der als Motto die Titelseite des Veranstaltungskatalogs ziert.
Emotionen und Möglichkeiten zum Genießen gab es reichlich: Im Untergeschoss waren die Hersteller mit ihren Produkten und Anlagen zu bestaunen. Dort war es zur Prime-Time so belebt, dass man eine gewisse Standhaftigkeit mitbringen musste, um irgendwann in die begehrten Räume hineinzukommen. Unterschiedliche Workshops zum Thema Rock- und Popmusik, Geräte-Aufstellung, Hörvergleiche mit unterschiedlich geschliffenen Abtastdiamanten und Nadelträgern brachten den interessierten Gästen viele neue Erkenntnisse. Ach ja, Livemusik gab es natürlich auch. In der Bar zelebrierten Wolfgang Bernreuther, Götz Kelling-Urban gemeinsam mit Norbert Lehmann von Lehmann Audio den Blues. Im Wassermühlensaal ließ Zed Mitchell die Finger übers Griffbett fliegen und das Axel Fischbacher Trio bot zusammen mit Francois De Ribaupierre zeitgemäßen Jazz. Im großzügigen Händlerdorf konnte man sich mit analogem Material eindecken – von Second-Hand-Vinyl über hochwertige Reissues bis zu analogen Masterbändern. Selbst analoge Bilder-Kunst von Bettina Winkler wurde präsentiert und konnte erstanden werden.
Mein Fazit dieser zwei Tage in Moers: Das Analogforum wurde zwar nicht neu erfunden, und irgendwie kommt einem auch vieles bekannt vor. Allerdings: Wenn es einen Ort gibt, an dem man sich als Fan oder Interessierter in Sachen analoges Hören sicher und unter Seinesgleichen fühlen kann, dann ist es auf dieser einzigartigen Veranstaltung der Audio Analogue Association.

































Rega präsentiert die neue Planar 6 RS Edition – einen Premium-Plattenspieler, der High-End-Technik jetzt in klassischem Rega-Design zugänglich macht. Mit ultraleichtem, hochsteifem Tancast-8-Chassis, dem präzisen RB880-Tonarm und dem neuen Nd9-Moving-Magnet-Tonabnehmer setzt die RS Edition klanglich Maßstäbe in seiner Klasse.
Dabei sorgen ein handabgestimmter 24Volt-Motor, der CNC-Twin-Pulley und zwei EBLT-Referenzriemen für maximale Laufruhe und herausragende Geschwindigkeitstreue. Für Musikliebhaber, die kompromisslose Performance in einem eleganten, wohnraumfreundlichen Design suchen, ist der Planar 6 RS Edition die perfekte Wahl.
Konstruktion & Design
Tonarm & Tonabnehmer
Antrieb & Motor
Plattenteller
Netzteil
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Herstellerangaben
Rega Planar 6 RS Edition
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Vertrieb
TAD Audiovertrieb GmbH
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|---|---|
| Anschrift | Hallwanger Strasse 14 83209 Prien am Chiemsee |
| Telefon | +49 8052 9573273 |
| hifi@tad-audiovertrieb.de | |
| Web | www.tad-audiovertrieb.de |
Wilson Benesch kündigt den Greenwich Turntable an, ein neues Modell der GMT®-Kollektion, das auf der Audio Show Deluxe vom 21. bis 22. März 2026 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Der Greenwich bildet den Einstieg in die analoge GMT®-Architektur von Wilson Benesch.
Aufgebaut auf derselben ALPHA–OMEGA-Antriebsplattform, die auch den Prime Meridian und den GMT® One Plattenspieler trägt, bildet der Greenwich die Grundlage für ein fortschrittliches System, in dem sich Struktur-, Dämpfungs- und Isolationssysteme über die gesamte Produktpalette hinweg weiterentwickeln. Der GMT® One Plattenspieler wurde auf der High End München 2024 vorgestellt und etablierte die ALPHA–OMEGA-Plattform als Grundlage der analogen Referenzarchitektur von Wilson Benesch. Es folgte der Prime Meridian Plattenspieler, der diese Architektur durch erweiterte Struktur- und Dämpfungsstrategien ausbaute, dabei jedoch die gleiche Kernantriebstechnologie beibehielt.
Das Herzstück des Greenwich Plattenspielers ist der Wilson Benesch OMEGA Direct Drive, ein zum Patent angemeldeter schlitzloser 15-Zoll-Synchronmotor, der eine umlaufende Radialkraftarchitektur nutzt. Die Motortopologie des OMEGA Drive mit großem Durchmesser liefert einen präzisen, gleichmäßigen elektromagnetischen Fluss und einen perfekt synchronen Antrieb zwischen Stator und Rotor. Es besteht kein Bedarf an komplexer Rückkopplungskompensation. Es handelt sich um ein zweckgebundenes, handgefertigtes Direktantriebssystem mit extremer Leistungsfähigkeit, das speziell für die höchsten Anforderungen an die analoge Wiedergabe entwickelt wurde.
Ein entscheidender Durchbruch des OMEGA Drive ist sein Motor mit extrem niedrigem Drehmoment, der bei einer Grundfrequenz von vier Hertz arbeitet – einem Bereich, der für das menschliche Gehör völlig unhörbar ist. Zum ersten Mal in einem Plattenspieler gibt es ein Antriebssystem, das keinerlei Probleme durch Motorgeräusche aufweist, da diese außergewöhnlich niedrige Betriebsfrequenz weit unterhalb der Hörschwelle, die typischerweise bei etwa 20 Hertz beginnt, und weit entfernt von dem empfindlichsten Bereich der Gleichlaufschwankungen um vier Hertz liegt, der die wahrgenommene Klangqualität verfälschen kann.
Das OMEGA Direct Drive-System arbeitet zudem ohne seitliche Belastungen auf das Lager – eine bedeutende Errungenschaft, die erstmals in der Plattenspieler-Konstruktion perfekte Betriebsbedingungen für ein Gleitlager schafft. Durch die vollständige Beseitigung seitlicher Belastungen ermöglicht das System dem Lager, unter idealen, rein axialen Bedingungen zu arbeiten, wodurch jegliche lagerbedingten Geräusche, Reibung und potenzielle Mikrovibrationen, die andernfalls die Wiedergabe beeinträchtigen könnten, auf ein Minimum reduziert werden. Der OMEGA Drive wird von dem speziellen und ebenso präzisen ALPHA Drive angetrieben: einem hochmodernen, quarzgesteuerten 3-Phasen-Antriebssystem in Class A, das eine akribische Stromregelung und Drehgenauigkeit gewährleistet.
Der Greenwich-Plattenspieler kann mit dem GRAVITON® Ti-Tonarm, dem TESSELLATE Ti-Tonabnehmer, dem R1 Carbon Rack und dem optionalen VTA-Steuerungssystem konfiguriert werden, um ein komplettes Greenwich-System zu schaffen. Durch diese Architektur können Besitzer des Greenwich in die GMT-Plattform einsteigen und sie in Richtung Prime Meridian und schließlich GMT® One weiterentwickeln, während das Kernantriebssystem ALPHA–OMEGA und die zugehörigen Komponenten erhalten bleiben.
Der Greenwich-Plattenspieler kostet in Europa 98.000 Euro. Verfügbar sind Upgrades auf transparenten Plattenteller und Rotor, VTA-Steuerungssystem, R1 Carbon Rack, GRAVITON Ti-Tonarm, TESSELLATE Ti-Tonabnehmer. Die Produktion des Greenwich-Plattenspielers beginnt im April 2026. Die Standardlieferzeit beträgt 12–14 Wochen. Der Greenwich wird erstmals auf der Audio Show Deluxe 2026 öffentlich vorgestellt und kann ab sofort über autorisierte Wilson Benesch-Händler weltweit bestellt werden.
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Während einer Präsentation bei Audio Reference vor den Norddeutschen Hifi-Tagen konnte ich erstmals dasStatement in High Fidelity neue Topmodell von dCS, den fünfteiligen Streamer/DAC Varèse, hören. Er klang einfach unglaublich gut – im wahrsten Sinne des Wortes. Vor kurzem hatte ich die Gelegenheit, meine Erfahrungen im Hörraum in Hamburg zu intensivieren.
Bei der ersten Demonstration verglich Alasdair McDonald, der Export Sales Manager von dCS, den Varèse mit dem Vivaldi-Trio (https://www.hifistatement.net/tests/item/3591-dcs-vivaldi-master-clock-upsampler-und-apex-dac), das vor etwa drei Jahren bei mir im Hörraum zu Gast war, schon damals mit über 100.000 Euro in der Preisliste stand und mich klanglich derart beeindruckte, dass mein Kollege Wojciech Pacuła und ich es mit einem der beiden Statement in High Fidelity-Awards der German Edition 2023 auszeichneten. Nachdem man im Audio-Reference-Demo-Studio jedoch die Varèse-Kombination gehört hatte, drängte sich einem – ein wenig überspitzt formuliert – der Eindruck auf, mit dem Vivaldi stimme etwas nicht. Das neue Spitzenmodell war ihm in allen Hifi-Kriterien überlegen – nein, nicht nur kleines bisschen, sondern wirklich sehr deutlich. Vor allem waren es nicht die Einzeldisziplinen, in denen der Varèse – hier und im Folgenden steht diese Bezeichnung für das gesamte Fünferpack – glänzte: Die Musik erklang dank ihm einfach natürlicher, selbstverständlicher und echter.

Auf dem Sofa vor der absoluten High-End-Kette saß ich Anfang Februar natürlich nicht allein: Aber meiner Gattin und dem Kollegen Holger Biermann, die ja beide ebenfalls ihre Erfahrungen mit dem bestens renommierten und mit Preisen ausgezeichneten Vivaldi gemacht hatten, schienen die klanglichen Verbesserung beim Varèse ebenso wir mir schier unglaublich: Sollte es in der komplexen Kette irgendetwas geben, dass für diesen immensen Unterschied zu Ungunsten des Vivaldi mitverantwortlich war? Darauf angesprochen erzählte der Audio-Reference-Chef Mansour Mamaghani, dass es ihm beim ersten Vergleich der beiden Systeme im Hörraum von dCS genauso gegangen sei. Er lud meine Gattin und mich ein, den Vergleich noch im Februar in aller Ruhe zu wiederholen. Dabei ginge es natürlich nicht um einen Test, sondern lediglich um die Validierung der bei der allgemeinen Präsentation gewonnenen Eindrücke. Den logistisch keinesfalls leicht zu bewerkstelligen Transport der fünf großen Kartons und eine Beschäftigung mit dem Varèse in Gröbenzell – möglichst noch vor der High End in Wien – solle der Besuch keinesfalls ersetzten. Ein Angebot, das ich einfach nicht ausschlagen konnte.

Zur Vorbereitung der zweiten Begegnung mit dem Varèse hatte ich den Inhalt meines als NAS-fungierenden Melcos auf eine externe SSD gespeichert und einige wichtige Test-Tracks vorsichtshalber noch auf einen schnellen USB-Stick kopiert. Doch bevor ich von meinen Höreindrücken berichte, sollte ich einige technische Innovationen des Varèse nennen und kurz die Kette vorstellen, die im Vorführraum von Audio Reference aufgebaut ist. Die Quellen sind wie erwähnt der dCS Vivaldi und der Varèse, die Lautstärkeregelung und Quellenumschaltung übernimmt Dan D'Agostinos bester Vorverstärker, der Relentless Preamplifier, und für Leistung im Überfluss sorgt ein Pärchen von Dan D'Agostino Relentless EPIC 1600. Den Strom in Schall wandeln die Wilson Audio Chronosonic XVX, die nicht limitierten Top-Modelle der amerikanischen Lautsprecher-Manufaktur.
Die Komponenten stehen auf Racks aus der Ultimate Line von Bassocontinuo und sind mit den besten Kabeln von Nordost miteinander verbunden – mit einer Ausnahme: Für die fünf Geräte des Varèse-Systems ließ dCS die Verbindungen von den Spezialisten des Kabel- und Steckerherstellers Lemo nach eigenen Vorgaben entwickeln. Herausgekommen sind dabei die ACTUS-Schnittstellen, wobei das Akronym für Audio Control Timing Universal System steht. Die Kabel bestehen aus sechs Paaren verdrillter Leiter, wobei drei wie bei einer Ethernet-Verbindung für digitale Audio-Signale verwendet werden, während ein Paar, der Control Bus, Steuerungsinformationen überträgt und die beiden übrigen Paare für die Clock-Signale genutzt werden. Es soll in Zukunft auch Verbindungskabel von einigen namhaften High-End-Kabel-Herstellern geben. Die erhalten die dafür notwendigen Lemo-Stecker aber nur, wenn ihre Verbindungen die vorgegebenen Spezifikationen über eine Länge von 30 Metern einhalten.
Dem Takt kommt beim Varèse eine besondere Bedeutung zu, da er hier anders als beim Vivaldi keinen Stereo- sondern zwei Mono-D/A-Wandler in je einem eigenen Gehäuse synchronisieren muss. Die Mono-Lösung verbessert zwar auch das Übersprechen zwischen den Kanälen, wurde aber vor allem gewählt, weil dCS' Entwicklerteam herausgefunden hatte, dass die Referenzspannung beim proprietären dCS-Ring-DAC deshalb minimal variierte, weil die verschiedenen Signale des rechten und linken Kanals das Netzteils unterschiedlich belasten. Statt aber einfach den DAC eines jeden Kanals mit einer eigenen Stromversorgung auszustatten, übernahm man die Architektur der Vivaldi-DACs: Beim Varèse wandeln die beiden in einem Gehäuse untergebrachten Ring-DACs jeweils nur eine Halbwelle des Signals. Die Schaltung arbeitet also symmetrisch. Dadurch kommt man ohne den beim Stereo-DAC nötigen DC-Offset aus und auch Beeinträchtigung des Signals durch HF-Einstreuungen werden eliminiert. Darüber hinaus wurde auch bei der Gestaltung der Gehäuse ein hoher Aufwand betrieben, um von den Schaltungen abgestrahlte Störenergie durch die Mechanik weitestgehend unschädlich zu machen. Das geht soweit, dass sogar die Abstandshalter zwischen den Gehäusen und den Platinen aus einem massive Block gefräst werden.

Auch bei der Struktur der Taktgeber hat sich etwas getan: Die Clock für die Abtastraten der 44,1-Kilohertz-Familie ist spannungsgeregelt, während die für die Vielfachen von 48 Kilohertz über die Temperatur geregelt wird. Beide Clocks arbeiten mit dem 512-Fachen der Grundfrequenz. Zur Vermeidung von Jitter werden in den Geräten auch für die Kontroll-Schaltungen und das Display keine anderen Frequenzen verwendet als solche, die mit den Abtastraten korreliert sind. Es gebe kein Sample-Rate-Converting für einzelne Baugruppen. Das sei auch beim Vivaldi nicht anders gewesen, nur bei dessen Vorstellung noch nicht kommuniziert worden, verriet Alasdair McDonald, der für einige Stunden aus England angereist war, um Mansour Mamaghani in Sachen technische Erklärungen zu unterstützen.

Beim Varèse-System gibt es anders als beim Vivaldi-Trio keinen Upsampler mehr. Die davon übernommenen Aufgaben werden auf den Varèse Core und das Varèse User Interface verteilt. So befindet sich beispielsweise der UPnP-Renderer im User Interface. Der Core beherbergt die Digitalen Signal Prozessoren (DSP). Hier wird unter anderem das Mapping organisiert und das Upsampling vorgenommen. Zudem gibt es hier Steckplätze für zwei Module, die das System zukunftssicher machen sollen. In den Varèse-Komponenten kommen wie auch schon im Lina Netzwerk DAC sogenannte gefaltete Schaltungen zum Einsatz, bei denen die einzelnen Platinen statt mit Steckverbindern mit fest verlöteten flexiblen Leitern verbunden sind. Ich möchte hier dem Test aber nicht allzu weit vorgreifen und allzu viele technische Details des Varèse-Systems erläutern. Aber zumindest einige Besonderheiten von dCS' Topmodell sollten erwähnt werden, damit man sich den dabei betriebenen Aufwand vorstellen kann, der ja letztlich zu den – wie gesagt – unglaublichen klanglichen Leistungen und dem entsprechenden Preis – rund 300.000 Euro – führt.

Nachdem mir Mansour Mamaghani die Fernbedienung für den Relentless Preamplifier und das iPad mit der App für den Vivaldi und den Varèse übergeben hat, streame ich einige bekannte Songs von Qobuz, damit wir uns auf die Kette einhören. Aber schon nach dem dritten Track gewinnt die Neugierde die Überhand: Ich wechsele zum Vivaldi und wir fühlen uns bestätigt: Der Unterschied zwischen den beiden Systemen ist wirklich deutlich. Bei einem Song kommt der Vivaldi dem Varèse klanglich allerdings ein gutes Stückchen näher, aber keinesfalls zu nahe – was wir uns aber nicht im Mindesten erklären können. Dann verbinde ich die Festplatte mit dem USB-Eingang und warte und warte. Zwar erscheinen in den App bald die Namen einiger Künstler und nur nach und nach auch die einzelnen Alben, nicht aber die einzelnen Tracks. Es war wohl keine so gute Idee, eine 4-Terabyte SSD auszuwählen, zumindest, wenn man wie ich eher zu den ungeduldigeren Charakteren zählt.

Ich probiere es also lieber mit dem USB-Stick und der macht es möglich, nach angemessener Zeit besonders packende Auszüge aus unserer Aufnahme von Schostakowitschs Symphonie Nr. 11 zu hören. Das ist alles sehr gefällig, und auch die Dynamik stimmt, die Anlage spielt auf einem extrem hohen Niveau, jedoch nicht so überwältigend, dass ich befürchte ab sofort keinen Spaß mehr daran zu haben, wenn die Highres-Mitschnitte im heimischen Hörraum zu hören sind. Sollte es daran liegen, dass die Wiedergabe von einem per USB verbundenen Medium bei keinem mir bekannten Streamer ebenso so gut gelingt wie von einem NAS oder Stream? Oder sollte ich einfach aus Angst um die Unversehrtheit der Kette den Pegel zu vorsichtig eingestellt haben? Egal, ich spiele das uns bestens bekannte erste Stück von Carla Bleys Life Goes On von Qobuz an: Schon bei den wenigen ersten Noten des ebenso reduzierten wie rhythmisch packenden Intros wird uns klar, dass wir den Track zuhause so noch nie in dieser Qualität genießen konnten: Der Raum wirkt ein gutes Stück größer als bisher bekannt, der Drive der wenigen Anschläge vermittelt sich noch unmittelbarer: So ansprechend und anregend ist „Life Goes On“ noch nie erklungen. Bisher bleibt festzuhalten: Der Varèse distanziert den Vivaldi klar, aber nicht immer ist der Abstand erschreckend groß. Aus dem Netz gestreamte, sehr vertraute Musik lässt sich mit der Millionen-Anlage im Audio-Reference-Hörraum intensiver erleben als je zuvor.

Nachdem Eintreffen von Alasdair McDonald machen wir uns gemeinsam auf die Suche nach der Ursache für die mal größeren, mal moderateren Unterschiede zwischen den beiden Wandler-Systemen. Als erstes wechseln wir die beiden ein wenig unterschiedlich langen Ethernet-Kabel, über die die Streamer ihre Inhalte beziehen. Die Klangunterschiede bleiben bestehen. Auch das Umstecken der XLR-Verbindungen zur Vorstufe ändern daran nichts: Weder die Kabel noch die unterschiedlichen Eingänge machen sich im Klangbild bemerkbar – was selbstverständlich auch extrem unwahrscheinlich gewesen wäre. Aber man sollte nichts ausschließen. Danach kontrolliert der dCS-Spezialist noch einmal die Einstellungen in den Menüs. Während ich in meiner Kette bisher immer das Upsampling auf die höchst mögliche DSD-Abtastrate bevorzugt habe, ist hier bei beiden Wandlern ein hoher PCM-Wert eingestellt. Der harmoniere mit der Kette und dem Raum am besten, merkt Alasdair McDonald an.

Hier bevorzugt er auch das Filter 3, das beim Varèse fix eingestellt ist. Beim Vivaldi hat man aber nicht die freie Wahl, wie in dessen Test beschrieben wurde: Einige Filter sind nur bei einer Abtastrate von 44,1 Kilohertz verfügbar. Beim Vivaldi sind die Filter im Upsampler und Wandler also nicht immer die, die man für beide ausgewählt hat. Abhängig vom Programmmaterial können sie sich durchaus unterscheiden. Nun achtet Alasdair McDonald darauf, dass auch in beiden Vivaldi-Komponenten die Filter 3 aktiv sind und durch die Abtastrate des ausgewählten Musikstücks nicht ungewollt verändert werden. In dieser Konfiguration kommt der Vivaldi dem Klang des Varèse am nächsten. Für einen möglichst fairen Vergleich der beiden dCS-Systeme müsste man sich also auf eine Abtastrate von von 44,1 Kilohertz beschränken oder aber sicherstellen, dass am Vivaldi-Streamer und -DAC sowie am Varèse die gleichen Filter aktiv sind – was natürlich bei einer Vorführung vor größerem Publikum, dessen Musikwünsche man erfüllen möchte, beinahe unmöglich ist.

Nach dieser Erkenntnis gibt Alasdair McDonald mir noch einen Crash-Kurs in Sachen Varèse-Technik, bevor er wieder Richtung Flughafen aufbrechen muss. Meiner Gattin, dem inzwischen eingetroffenen Kollegen Achim Schneider und mir bleibt noch ein wenig Zeit, die noble Kette im Hamburger Vorführraum mit einigen unser Lieblingsstücke zu genießen. Hoffentlich klappt es mit der Lieferung dieses absoluten Ausnahme-Wandlers nach Gröbenzell wirklich noch vor der High End!





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Mit der neuen Prestige-Serie erweitert Michi sein Portfolio um zwei Komponenten, die zentrale Konstruktionsprinzipien der Reference-Linie in ein etwas preiswerter positioniertes Segment übertragen. Den Auftakt bilden der Michi Prestige X430 Vollverstärker sowie der Michi Prestige Q430 CD-Spieler.
Die Prestige-Serie greift technische und konstruktive Ansätze auf, die Michi bereits mit der Reference-Serie etabliert hat: leistungsfähige Netzteile, konsequente Trennung empfindlicher Schaltungsbereiche und eine auf niedrige Störpegel ausgelegte Signalarchitektur. Die beiden neuen Modelle richten sich an Hörer, die eine Anlage im gehobenen Segment aufbauen möchten und dabei Wert auf solide Leistungsreserven, flexible Anschlussmöglichkeiten und eine langlebige mechanische Ausführung legen.
Vollverstärker Michi Prestige X430
Der Michi Prestige X430 ist ein integrierter Class-AB-Verstärker mit einer Ausgangsleistung von 210 Watt pro Kanal an 8 Ohm beziehungsweise 340 Watt an 4 Ohm. Die Endstufen arbeiten mit hochstromfähigen Ausgangstransistoren. Die Stromversorgung basiert auf einem üppig dimensionierten und, wie bei Michi üblich, im eigenen Haus gefertigten Ringkerntransformator, dessen Auslegung auf eine ultrastabile Spannungsversorgung selbst bei den anspruchsvollsten dynamischen Lastwechseln abzielt.
Zur digitalen Signalverarbeitung kommt ein ESS SABRE ES9039Q2M DAC zum Einsatz. Unterstützt werden PCM- und DSD-Signale über USB sowie digitale Eingänge über Koaxial- und Toslink-Schnittstellen. Der USB-Eingang ist Roon Tested. Zusätzlich stehen Bluetooth mit aptX HD und AAC, ein HDMI-ARC-Eingang mit CEC-Steuerung, mehrere analoge Hochpegeleingänge sowie ein MM-Phonoeingang zur Verfügung. Zur Systemintegration bietet der X430 zwei Subwoofer-Ausgänge, solide Lautsprecherausgänge und einen 6,35-MIllimeter-Kopfhöreranschluss. Die Bedienung erfolgt über ein großformatiges Farbdisplay, das neben klassischen VU-Metern auch das Frequenzspektrum anzeigt. Das Gehäuse besteht aus Aluminium und folgt der für Michi typischen klaren, reduzierten Gestaltung mit groß dimensioniertem Lautstärkeregler.
CD-Spieler Michi Prestige Q430
Der Michi Prestige Q430 ist als dedizierter CD-Spieler konzipiert und nutzt ein präzise gelagertes Tray-Laufwerk mit schwingungsreduzierter Konstruktion, um mechanische Einflüsse während des Abspielvorgangs zu minimieren. Die Stromversorgung arbeitet mit mehrstufig geregelten Netzteilen, die elektrische Störungen in den sensiblen Signalpfaden reduzieren. Die Digital-Analog-Wandlung übernimmt ein ESS SABRE ES9028PRO, ein achtkanaliger DAC, der im Q430 im differenziellen Stereo-Modus betrieben wird. Vier DAC-Kanäle für links und rechts arbeiten jeweils parallel, um den Rauschabstand und den Dynamikbereich zu optimieren.
Als Ausgänge stehen unsymmetrische Cinch- und symmetrische XLR-Verbindungen zur Verfügung. Zusätzlich gibt es einen koaxialen Digitalausgang für den Betrieb mit externen Wandlern. Ein Farbdisplay zeigt neben grundlegenden Wiedergabeinformationen auch CD-Cover-Grafiken an. Das Gehäuse besteht aus präzise gefrästem Aluminium und entspricht formal der Gestaltung der übrigen Michi-Komponenten.
Der Michi Prestige X430 Vollverstärker wird 5.000 Euro kosten und ab Mitte April 2026 lieferbar sein. Der Michi Prestige Q430 CD-Spieler wird 4.000 Euro Kosten und ab Mitte Juni 2026 lieferbar sein
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Man kann gewiss nicht sagen, dass es hierzulande an Hifi-Messen mangelte. Daher war ich gespannt, ob eine weitere Veranstaltung in München genug Zuspruch beim zahlenden Publikum finden würde. Einerseits tut sich nach dem Umzug der High End nach Wien ja eine Lücke auf, andererseits könnte die Vielzahl der Shows Hersteller und Vertriebe überfordern.
Mit den Kosten für die Ausstellungsfläche allein ist ja nicht getan. Hinzu kommt der Aufwand für Verpflegung, Übernachtungen und Bezahlung der Mitarbeiter sowie den Transport der nicht selten voluminösen und schwergewichtigen Komponenten. Da war es kein Wunder, dass die Zahl der Aussteller bei der Premiere der Hifi-Tage in der bayrischen Landeshauptstadt deutlich geringer war als etwa bei der traditionsreichen norddeutschen Variante in Hamburg vor gerade einmal sechs Wochen. Auch wenn einige bekannte Namen fehlten, zogen die in fünf Sälen und 17 Zimmern präsentierten Marken eine Menge Interessierter an. Am Morgen des ersten Tages stimmten über 400 im Vorverkauf abgesetzte Tickets die Veranstalterin Ivonne Borchert-Lima optimistisch. Am Ende sollen es an beiden Tagen deutlich über 1000 Besucher gewesen sein – etwas mehr als ein Drittel der in Hamburg gezählten. Auch Werner Obst, der nach Veranstaltungsende noch kurz in Gröbenzell vorbeischaute, war mit der Besucherresonanz sehr zufrieden und hatte sich bereits für die abermalige Teilnahme im kommenden Jahr entschieden. Alles bestens also – zumindest wenn man davon absieht, dass auch in der Hifi-Szene in anderthalb Monaten das Rad nicht neu erfunden wird und es nur Weniges gab, was wir Ihnen nicht schon zuvor vorgestellt haben.
Meine Gattin hat dennoch mit der Kamera in jedem Zimmer Impressionen eingefangen, Thomas Heinemann nahm sich die Zeit, hier und da ein wenig länger hinzuhören und ich nutzte die Gelegenheit, mit den Ausstellern zu reden und den ein oder anderen Test zu verabreden. Trotz der recht kleinen Zimmer herrschte insgesamt eine recht entspannte Atmosphäre. Auch wir haben den Besuch der Münchener Hifi-Tage 2027 bereits eingeplant.


















































Das Forum der Analogue Audio Association findet heuer nicht wie in den letzten Jahren im April, sondern im März statt und zwar am kommenden Wochenende. Geblieben ist der Veranstaltungsort, das Van der Valk Hotel in Moers. Das Motto für das inzwischen 37. Analogforum lautet: Analog – pure emotion!
Zu sehen und zu hören gibt es auch 2026 rein analoges Hifi auf dem Stand der aktuellen Technik. Im Vintage Raum der AAA werden daneben auch klassische Hifi-Geräte präsentiert. Die Kette im „Starterzimmer“ soll vor allem jüngere Besucher ansprechen und beweisen, dass man selbst mit einer Investition unter 2.000 Euro ganz hervorragend LPs hören kann. Außerdem kann man im sogenannten „Händlerdorf“ wie üblich neue und Second-Hand-LPs, Masterbandkopien, Phono- und Tuningzubehör, Röhren, Sammlerstücke und gebrauchte Geräte erwerben. Natürlich erklingt Musik nicht nur von der Konserve, sondern auch live: An beiden Tagen spielt Wolfgang Bernreuther mit dem Cellisten Götz Kelling-Urban ein Konzert in der Bar des Hotels. Am Samstagnachmittag hat im Wassermühlensaal die Zed Mitchell Band und am frühen Sonntagnachmittag das Axel Fischbacher Trio mit dem Klarinettisten François de Ribaupierre einen Auftritt. Es finden Live_Aufnahmen der Konzerte und später Hörsessions mit ausgewählten Passagen dieser Mitschnitte auf einer hochwertigen Abhöranlage statt.
Im Valkensaal gibt es an beiden Tagen jeweils sechs Workshops, unter anderen mit Rainer Bergmann, Lothar Brandt und Micha Huber. Während der Veranstaltung wird in diesem Jahr erstmalig der Preis für das Lebenswerk im Bereich analoge Musikwiedergabe und -aufnahme vergeben. Die Preisträger für das Jahr 2026 werden auf dem Analogforum Moers 2026 bekanntgegeben und geehrt.
Den Ausstellungskatalog kann man hier runterladen.
Veranstaltungsort
Van der Valk Hotel, Moers am Niederrhein, Krefelder Str. 169, 47447 Moers
Öffnungszeiten
Sa, 21.03.2026 von 10 bis 18 Uhr,
So, 22.03.2026 von 11 bis 17 Uhr
Eintritt
für zwei Tage: 7,50 Euro pro Person. Für Mitglieder der AAA ist der Eintritt frei!
Anreise
Direkt vor dem Hotel findet man ausreichend, selbstverständlich kostenlose Parkplätze. Die nächste Haltestelle der öffentlichen Verkehrsmittel ist etwa 500 Meter entfernt. Die Ausstellungsräume zum Auf- und Abbau sind hervorragend (teilweise ebenerdig) erreichbar.
Veranstalter
Analogue Audio Association e.V., Karl-Oberbach-Straße 50, D- 41515 Grevenbroich
Der Besuch von Angus Leung, dem Firmenchef von WestminsterLab und Marketing-Beauftragten von Lumin, und Krey Baumgartl vom Deutschland-Vertrieb IAD vor der High ist schon fast zur Tradition geworden. Aber auch zwischen den Messen schauen die beiden glücklicherweise gern mal vorbei. Dieses Mal ging es um den Vollverstärker Omne von WestminsterLab.
Wenn Ihnen der Name des Verstärkers bekannt vorkommen sollte, dürfte es daran liegen, dass hifistatement.net bereits im Februar des vergangenen Jahres über dessen Vorstellung im Hifi-Studio Wisseling in Hamburg kurz vor den Norddeutschen Hifi-Tagen berichtete. Damals hatte der Elektronik-Spezialist aus Hong Kong einen noch nicht spielbereiten Prototypen dabei, um zumindest schon einmal die Mechanik des Gehäuses und die hohe Packungsdichte an Transformatoren und Platinen zu demonstrieren. Das Konzept des Vollverstärkers erschien mir so spannend, dass ich gleich einen Test mit Angus Leung vereinbarte. Allerdings erwies sich der angepeilte Fertigstellungstermin ebenso wie die Kalkulation des Preises als ein wenig zu optimistisch: Der Omne ist jetzt in Silber und Schwarz lieferbar und soll 40.000 Euro kosten.

Zumindest ersteres hat mit dem Hang zur Perfektion seines Entwicklers zu tun. Denn der wollte, wie er es nannte, mit dem Omne nicht nur „das ganze WestminsterLab Erlebnis“ bieten, auch wenn die Stromversorgung aus Platzgründen ein wenig moderater ausfallen musste als beim Trio aus Vor- und zwei Mono-Endstufen und die Kanaltrennung aus dem gleichen Grund um Nuancen weniger hoch sein würde. In den jetzt insgesamt mehr als drei Jahren Entwicklungszeit verabschiedete er sich von den für den Quest zugekauften Kontrollschaltungen, die dort auch für die Lautstärkeregelung, die Eingangswahl, die Anzeige und die Infrarot-Fernbedienungs-Schaltung zuständig waren. In der Vorstufensektion des Omne werden diese Funktionen von WestminsterLab-Eigenentwicklungen übernommen, da Angus Leung davon überzeugt war, dass die zuvor verwendeten Lösungen nicht das volle Potential seiner Verstärkerschaltung erkennen ließen. Auf weitere Details verzichte an dieser Stelle, da ich dem in nicht allzu ferner Zukunft erscheinenden Testbericht von Thomas Heinemann keinesfalls vorgreifen möchte.

Nachdem Angus Leung, Krey Baumgartl und ich rein aus Spaß einige wohlklingende Pretiosen aus vergangenen Zeiten wie das bei Three Blind Mice erschienene Album Blow Up und Crystal Clears Direktschnitt Charlie Byrd – ein gerade frisch eingebautes Brinkmann EMT ti verleitete dazu, in Erinnerungen zu schwelgen – gehört hatten, ging es um den eigentlichen Grund des Besuchs. Vor mehr als einem Jahr hatte ich ja eine WestminsterLab-Vorstufe erstanden, von der ich noch immer restlos überzeugt bin. Ohne Rücksicht auf meine bisherige hohe Zufriedenheit wollte Angus Leung zeigen, dass seine neuste Kreation technisch – und vor allem klanglich – einen Schritt nach vorne gemacht hatte. Wir hörten zweimal ein weiteres audiophiles Schmankerl, und dann nahm der Omne den Platz des Quest im Finite-Elemente-Rack ein. Mit Hilfe der Fernbedienung schaltete Angus Leung im Menü des Vollverstärker die Endstufen ab, so dass der Omne in der recht hochauflösenden Kette lediglich als Vorstufe agierte. Der Unterschied war schon nach den ersten Takten der Scheibe absolut klar: Dank des Omne spielte sich das musikalische Geschehen in größeren und luftigeren Umgebungen ab. Die Wiedergabe wirkte trotz des ein oder anderen Details, das es über die Aufmerksamkeitsgrenze geschafft hatte, noch einen Tick fließender und entspannter. Wirklich beeindruckend. Ich bin gespannt, wie Angus Leung die beim Vollverstärker gemachten Fortschritte zukünftig bei den Einzelkomponenten einfließen lassen wird. Schon aus eigenem Interesse werde ich in dieser Sache am Ball bleiben – und Sie auf dem Laufenden halten.


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Der hoch geschätzte WANDLA wurde für die GoldenSound Edition um drei großartige Funktionen erweitert. Bei der WANDLA GoldenSound Edition Gen 2 wurden die Funktionen Impact+, Tube Mode und Spatial Enhancement komplett überarbeitet und jeweils mit einer eigenen Ferrum Sweet Spot Tuning-Einstellung versehen!
Impact+ kann nun den Tiefton-Klangcharakter steuern, indem man eine von sieben voreingestellten Einstellungen für Bass und Dynamik auswählt und deren Pegel anpasst. Impact+ verfügte in der ursprünglichen GoldenSound Edition über eine Basis-Regelung und einen zusätzlichen Peak, um einen kräftigeren, realistischeren Klang zu erzielen. Die GoldenSound Edition Gen 2 entwickelt dies weiter und bietet sieben verschiedene Einstellungen: Reference, Ref+, Smooth, Kick+, DD-Comp, DD-Comp+ und Sub-Bass. Anstelle einer einzigen festen Verbesserung lässt sich nun aus diesen Klang-Profilen auswählen – einschließlich einer speziellen Kompensation für dynamische Treiber – und der Gesamtpegel von 10 bis 130 Prozhent regulieren. So kann die Ausgabe perfekt auf das spezifisches Soundsystem, den Kopfhörer oder den Soundtrack abgestimmt werden, wobei die gesamte Bearbeitung mit einer außergewöhnlichen 64-Bit-Präzision erfolgt.
Beim Tube Mode kann man einen Röhrenklang erzielen, indem man eines von fünf beliebten Röhrendesigns auswählt und die Stärke des Effekts einstellt. In der ursprünglichen GoldenSound Edition generierte Tube Mode die angenehmen zweiten Harmonischen. Die GoldenSound Edition Gen 2 fügt zusätzlich auch die Klangcharakteristik von fünf Röhren – EL34, KT88, 300B, 2A3 und 7062 – mit einer Wiedergabe bis zur 7. Harmonischen hinzu. So lässt sich Röhrenklang ohne die damit verbundenen Nachteile wie große und sperrige Komponenten, übermäßige Wärmeentwicklung und natürlich die Kosten für die Röhren erleben. Darüber hinaus kann man die Pegel von 10 bis 200 Prozent einstellen, um die perfekte persönliche Einstellung zu finden.
Beim Spatial Enhancement kann man nun den räumlichen Effekt, den Ausgabemodus – Kopfhörer/Lautsprecher – und die neue Transient Compensation unabhängig voneinander aktivieren, um das Klangbild fein abzustimmen. Das Spatial Enhancement verfügte ursprünglich über zwei Modi, die jeweils auf Lautsprecher und Kopfhörer zugeschnitten waren. Die GoldenSound Edition Gen 2 führt die Transient Compensation, kurz T-Comp, ein. Diese Einstellung optimiert den Algorithmus für das Spatial Enhancement und bietet eine verbesserte Verarbeitung für hochfrequente Transienten, was zu einer wesentlich realistischeren dreidimensionalen Darstellung ohne unerwünschte Verschiebungen des Klangbildes führt, die häufig durch herkömmliches Crossfeed verursacht werden.
Alle drei exklusiven Funktionen wurden in der Version GoldenSound Edition Gen 2 verbessert. Impact+, Tube Mode und Spatial Enhancement sind nach wie vor subtil und effektiv und bieten zusätzlich zu den ursprünglichen Einstellungen sehr viel feinere Anpassungsmöglichkeiten. Neben diesen neuen Funktionen bleiben alle Features des ursprünglichen WANDLA (außer MQA) erhalten, wie das SERCE-DSP-Modul, das symmetrische Design des WANDLA, die proprietäre Verstärkung, optimierte digitale Eingänge, fein abgestimmte D/A-Wandlung, dynamische digitale Filterung, einfache Bedienung über den Touchscreen des WANDLA, die Streaming-Steuerungstechnologie von Ferrum und 4TSD-Spannungserkennungsfunktionen in Kombination mit HYPSOS.
Aktuelle Besitzer der ursprünglichen WANDLA GoldenSound Edition und diejenigen, die bereits das GoldenSound Edition Converting Plugin besitzen, können ein Firmware-Upgrade auf die neue Gen 2 kostenlos herunterladen. Darüber hinaus wird Ferrum kurz nach der Einführung des WANDLA GoldenSound Edition Gen 2 DAC/PREAMP das WANDLA GoldenSound Edition Gen 2 Converting Plugin für alle WANDLA-Besitzer für 600 Euro zur Verfügung stellen. Weitere Informationen findet man unter ferrum.audio.
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Herstellerangaben
Ferrum WANDLA GoldenSound Edition Gen 2
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Vertrieb
HEM Electronics Marcin Hamerla
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Den Umzug der High End von München nach Wien haben Ivonne Borchert-Lima und ihr Team zum Anlass genommen, am kommenden Wochenende erstmals die Münchener Hifi-Tage zu veranstalten, und zwar nach dem Vorbild der erfolgreichen norddeutschen Messe in einem Le Méridien-Hotel mit sehr guter Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr.
Wie in Hamburg sind am Samstag 15, am Sonntag 10 und für beide Tage 20 Euro Eintritt zu entrichten. Für Schüler, Studenten und Menschen mit Behinderung gibt es deutliche Ermäßigungen. Vor allem am Samstag hatten sich die Besucher aus Norddeutschland von erstmal erhobenen Eintritt erfreulicherweise nicht abschrecken lassen: Die Ausstellung in der Hansestadt war ähnlich gut besucht wie in den Jahren zuvor. Noch bequemer als dort haben es alle Interessierten, die mit Bus und Bah anreisen. Das Le Méridien München liegt direkt gegenüber dem Hauptbahnhof. Die Parkplatzsituation dürfte dort ähnlich schwierig sein wie in Hamburg, ein Shuttle zu einem großen, etwas außerhalb liegenden Parkplatz wird nicht angeboten. Die Veranstalter müssen sich auf die neuen Begebenheiten erst einmal einstellen. Daran dürfte es auch liegen, dass Stand Dienstagmittag auf der Website noch kein Raumplan und auch kein Programm einzusehen sind.
Hier die Liste der ausgestellten Marken: 64 Audio, A&L, Aavik, Analysis Audio, Ansuz, AP Elektroakustik, ATE, Audes, AudiaZ, Audiofels, AudioNostrum, Audio Offensive , Audio Performance, Avantgarde Acoustic, Axxess, Bergmann, Boaacoustic, Børresen, Defini, Degritter, Dekoni Audio, Diptyque, Eminent Technology, Esoteric, Gemstone, iFi Audio, INKLANG, Kleeny, Kubala Sosna, Lansche Audio, Lehner & Lehner Audio, Media Möbel München, Miyajima Lab, Nessie Vinylcare, Paragon Acoustic, Planarphase cable, Raidho Acustics, Reed, Rosso Fiorentino, Rowen, Scansonic, Sennheiser, SILENT POUND, SonicThrone® Audio Sessel, Sonox, Soundsmith, SoReal Audio, Staltmanis LAB, SV Audio, Thales, Tsakiridis by Audioplan, Vitus, Voxativ, WB Manufacture, Weiss Engineering, Westend Audio, WOD Audio, Ypsilon Electronics
Für Hifistatement ist die Messe ja praktisch ein Heimspiel. Ich bin gespannt, welcher Kollege Lust hat, dort mal mit mir vorbeizuschauen.
Location
Le Méridien München
Bayerstraße 41
80335 München
Tel. +49 89-24220
Öffnungszeiten
Sa von 10-18 Uhr
So von 10-16 Uhr
Eintrittspreise
Tagesticket Samstag 15,00 €
Tagesticket Sonntag 10,00 €
Zweitage Ticket 20,00 €
Schüler U18 5,00 €
Studenten 5,00 €
Mensch mit Behinderung 5,00 €