Jetzt bringt der für den „Great British Sound“ bekannte Hersteller seinen multifunktionalen Netzwerkplayer MXN10 und den DAC/Kopfhörerverstärker DacMagic 200 ebenfalls in einer schwarzen Sonderedition. Die Aluminium-Frontplatten sind gebürstet und ergeben mit den mattschwarzen Gehäusen eine besonders hochwertige „Black/Black“-Optik.
Der DacMagic 200M markierte bei seiner Markteinführung zugleich die Einführung einer neuen, von der Fachpresse hochgelobten Digital-Analog-Wandler-Technologie bei Cambridge Audio. Hochauflösende Formate bis hin zu PCM 32/768 und DSD512 lassen bei der Qualität des Zuspielmaterials keine Wünsche offen. Sein elegantes kompaktes Gehäuse macht den DacMagic in klassischem Lunar Grey oder in elegantem Schwarz zum Herzstück und Schmuckstück jeder Desktop-Anlage. Der hochwertige integrierte Kopfhörerverstärker, der großzügige Lautstärkeregler, die Auswahl verschieden abgestimmter Filter sowie die Anzeige des Eingangsformates vermitteln ein Gefühl von klassischer HiFi-Wertigkeit – egal, ob Musik vom Netzwerkstreamer oder vom Computer zugespielt wird. Mehrere Digitaleingänge – S/PDIF, optisch oder USB – sowie ein symmetrischer XLR-Ausgang ermöglichen auch eine Integration in sehr hochwertige High-End-Ketten.
Wer seine klassische HiFi-Anlage mit allen Möglichkeiten modernen Streamings erweitern will, findet im kompakten Cambridge Audio MXN10 die perfekte Lösung. Im klassischen Lunar Grey oder in der Farbkombi der neuen Black Edition bündelt der kompakte Multiformat-Streamer viele Zuspielmöglichkeiten. Mit der passenden App StreamMagic behält man immer den Überblick! Als Ausgänge stehen analoge Buchsen nach Cinch-Norm zur Verfügung, der MXN10 stellt aber auch digitale S/PDIF-Signale in optischer oder koaxialer Form zur Verfügung. Mit der aktuellen Version der Software lässt sich über die App sogar die Lautstärke des Analogausganges regeln. Damit kann der MXN10 in puristischen Anlagen auch direkt an Aktivboxen oder Endstufen angeschlossen werden.
„Die Farbkombination Schwarz-in-Schwarz passt perfekt zum zeitlosen, minimalistischen Design des MXN10 und des DacMagic 200M. Wir hatten eine überwältigende Nachfrage nach den Komponenten der limitierten CX Black Edition, und ich freue mich, weitere Produkte von Cambridge Audio mit dieser hochwertigen Anmutung auf den Markt zu bringen", sagt Stuart George, CEO von Cambridge Audio.
Die Komponenten der Black Edition werden zum gleichen Preis angeboten wie die ursprünglichen Varianten in Lunar Grey, die weiterhin im Handel erhältlich sind. Alle Produkte werden ab sofort auf cambridgeaudio.com und bei ausgewählten Fachhändlern erhältlich sein. Die Preise: 500 Euro für den Netzwerkplayer MXN 10 und 600 Euro für den D/A-Wandler-Kopfhörerverstärker DacMagic 200M.
Hersteller/Vertrieb
Cambridge Audio Deutschland
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Anschift | Alter Wandrahm 15 20457 Hamburg |
Telefon | +49 40 94792800 |
Web | www.cambridgeaudio.com/deu/de |
Der Streaming Transporter Hifi Rose RS 130 überraschte mit zwei ungewöhnlichen Eingängen: Einmal gab es einen Schacht für ein SFP-Modul zur Verwendung von Lichtwellenleitern, das mit einem Adapter auch problemlos als RJ45-Buchse funktioniert. Ein zweiter Schacht für SFP-Module wird als „USB3.0 Fiber“ bezeichnet. Jetzt weiß ich, wofür er gut ist.
Im Statement zum Hifi Rose RS 130 schrieb ich noch, dass er mehr Abschlussmöglichkeiten bietet, als ich nutzen kann – und das, obwohl ich schon einen seiner beiden für unterschiedliche Impedanzen ausgelegten Eingänge für eine 10-Megahertz-Clock mit einer solcher verbunden hatte. Das hatte den zuvor schon völlig überzeugenden Klang auf ein noch ein wenig höheres Niveau gebracht. Während natürlich klar war, wofür etwa der HDMI- oder der I2S-Ausgang gut sind, hatte ich keine Idee davon, womit die USB3.0-Fiber-Schnittstelle genutzt werden könnte, auch wenn die dafür benötigte Hardware ein SFP-Modul sein musste. Aber wie kann man Lichtwellenleiter mit USB verbinden? Die Lösung ist der Hifi Rose USB Fiber Optical Hub RSA720, der dem Vertrieb schon während der High End im Mai vorgestellt wurde, aber erst jetzt und nicht schon während meiner Beschäftigung mit dem Streaming Transport verfügbar ist. Natürlich habe ich ihn sofort bestellt.
Für 430 Euro bekommt man den Hub in einem ebenso schmucken wie soliden Aluminiumgehäuse plus externem Schaltnetzteil, zwei Singlemode-Simplex-SFP-Modulen für eine Datenübertragungsrate von 10 Gigabit pro Sekunde, einen passenden, einen Meter langen Lichtwellenleiter und ein ebenso langes USB-Kabel. Auf der Rückseite des Hubs gibt es neben dem Schacht für das SFP-Modul und der Buchse für die Stromversorgung einen USB-3.0-Type-B-Anschluss, der für die Kommunikation mit einem Computer gedacht ist, sowie jeweils zwei USB-2.0- und USB-3.0-Buchsen, die nicht nur für diverse Speichermedien wie externe Festplatten oder USB-Sticks vorgesehen sind, sondern auch alternativ zu dem eigens für einen D/A-Wandler optimierten Ausgang am RS 130 genutzt werden können. Da ich in meiner digitalen Wiedergabekette bisher alle Streaming Transporter per USB mit Chord Electronics' M-Scaler verbunden habe, der die Signale für den DAC aufbereitet, interessierte mich diese Anwendung des RSA720 natürlich am meisten.
Also habe ich den Hub per Lichtleiter mit dem RS130 verbunden, an dem momentan noch der M-Scaler angesteckt ist, und einen Test-Track gestartet. Nach zweimaligem Hören habe ich dann das Göbel-USB-Kabel vom Streaming Transporter auf den Hub umgesteckt. Da braucht man wirklich kein weiteres Hin- und Herstecken und auch keine anderen Musikstücke: Wenn das – natürlich elektrische – USB-Signal im SFP-Modul im RS 130 in ein optisches gewandelt wird und dieses dann im zweiten Modul im RSA wieder zum einem elektrischen, klingt es einfach besser. Der räumliche Abbildung erscheint vor allem in der Tiefe einen Hauch größer, die gesamte Wiedergabe wirkt aufgeräumter und klarer, ohne dabei an Atmosphäre einzubüßen. Da das Ganze schon zuvor ausgesprochen gut klang, sind die Veränderungen selbstverständlich nicht riesig, aber eindeutig positiv und nicht wegzudiskutieren. Dass auf diesem Niveau für eine Investition von weniger als 500 Euro noch eine solche Verbesserung überhaupt möglich ist, überrascht mich dann doch. Wer seinen RS 130 per USB mit einem Wandler verbindet, sollte den RSA720 unbedingt ausprobieren.
Wohl weil mich gerade der Kollege und Röhren- und Analog-Fan Carsten Bussler, anrief stelle ich mir vor, wie absurd die letzten Feststellungen auf jemanden wie ihn – oder mich vor zehn Jahren – wirken müssen: Ein längerer Signalweg mit mehr Komponenten und den zusätzlichen Wandlungen von elektrischem zum optischem Signaltransport und zurück soll der Wiedergabe zuträglich sein? In der analogen Welt schlicht unmöglich, in der digitalen aber ein unumstößliches Faktum.
Wer andere Wege als den per USB zum Anschluss seines Wandlers an den RS 130 wählt, der möchte bestimmt wissen, welchen Einfluss der Hub auf den Klang externer Speichermedien hat. Alle meine Musikdateien habe ich auf einer Harddisk (HDD) gesichert, von der ich sie dann auf die aktuellen Testgeräte – seien es interne Platten in Streamern oder netzwerkgebundene Speicher – überspiele. Diese HDD verbinde ich neben dem M-Scaler mit dem Hub und kann über die Hifi-Rose-App dann bequem zwischen Carla Bleys „Live Goes On: Live Goes On“ von den beiden unterschiedlichen Zuspielern wechseln. Zu meinem allergrößten Erstaunen sind Unterschiede zwischen den Files von der mechanisch arbeitenden Harddisk und dem per Ethernet verbundenen Melco verschwindend gering: Mal meine ich, der Track aus dem heimischen Netzwerk käme mit etwas mehr Druck rüber, mal glaube ich, der Raumeindruck sei von der per USB angeschlossenen Platte einen Hauch präziser. Hier geht es eher um Geschmacksfragen. Der Hub scheint die sonst immer klar zu hörenden Nachteile der USB-Verbindung fast völlig zu eliminieren: fantastisch! Natürlich ist es noch immer kostengünstiger, eine Festplatte in den RS 130 einzubauen, als den RSA720 und eine externe Platte zu verwenden. Aber wenn man den Hub für die Ansteuerung seines USB-Wandler sowieso braucht, kann man sich das Geschraube am Hifi Rose sparen und gleich eine externe Platte – natürlich im Idealfall eine SSD – verwenden.
Auch wenn mich der Hub bisher rundum überzeugt hat, kann ich es doch nicht lassen, noch eine kleine Tuning-Maßnahme auszuprobieren. Er wird von einen Schaltnetzteil gespeist, und der Keces P8 ist mit der Versorgung der SOtM-10-Megahertz-Clock nur zur Hälfte ausgelastet. Also verbinde ich den RSA720 mit dem Keces, nachdem ich mir zuvor den Klang eines Songs mit dem Schaltnetzteil eingeprägt habe: Ja, wie üblich sorgt die besser Stromversorgung für mehr Luft um die Instrumente, eine minimal größere Abbildung und einen Tick mehr Klarheit. Unglaublich, dass immer noch ein wenig mehr geht.
Gehört mit
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NAS | Melco N1Z/2EX-H60 mit externem Audiaz-Linearnetzteil |
Streamer | Lumin U2 |
Up-Sampler | Chord Electronics Hugo M-Scaler mit Ferrum Hypsos |
D/A-Wandler | Chord Electronics DAVE mit Linearnetzteil |
LAN-Switch | Ansuz PowerSwitch D-TC Gold Signature, SOtM sNH-10G |
10-MHz-Clock | SOtM sCLK-OCX10 |
Vorstufe | Audio Exklusiv R7 |
Endstufe | Einstein The Poweramp |
Lautsprecher | Børresen 05 SSE |
Kabel | Goebel High End Lacorde Statement, Audioquest Dragon HC und Tornado (HC), Dragon XLR, Ansuz Speakz D-TC Supreme, Digitalz D-TC Gold Signature und Mainz D2 (2x), Rossaudio Kabel, SOtM dCBL-BNC75 |
Zubehör | AHP Klangmodul IV G, Audioquest Niagara 5000 und 1200, Synergistic Research Active Ground Block SE, HMS-Wandsteckdosen, Blockaudio C-Lock Lite, Acoustic System Resonatoren, Artesania Audio Exoteryc, SSC Big Magic Base, Finite Elemente Carbofibre°-HD, Harmonix Room Tuning Disks, ADOT Medienkonverter (2x) mit Keces P6 und SBooster MK II, Singlemode-Duplex-Lichtwellenleiter, Waversa EXT- 1 und EXT-Reference, Ansuz Sparks, Darkz Z2S, div. Sortz, PowerBox D-TC SUPREME, Thixar Silent Feet 20 |
Herstellerangaben
Hifi Rose Fiber-USB-Hub RSA720
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Abmessungen (B/T/H) | 152/153/34mm |
Gewicht | 1,2kg |
USB 3.0 Host | USB 3.0 Typ-B |
USB 3.0 | 2 x USB 3.0 Typ-A |
USB 2.0 | 2 x USB 2,0 Typ-A |
Lichtleiter-Eingang | 10G SFP 1330/1270nm 20km oder 10G SFP 1270/1330nm 20km |
USB-Ausgang | 2 x USB3.0, 2 x USB2.0 |
Stromversorgung | 12VDC, 3A |
Zubehör | 2 x SFP-Modul, 1 x SFP-Lichtleiterkabel 1m, 1 x Netzteil |
Preis | 430 Euro |
Vertrieb
audioNEXT GmbH
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Anschrift | Isenbergstraße 20 45130 Essen |
Telefon | 0201 5073950 |
info@audionext.de | |
Web | www.audionext.de |
Lumin präsentiert den neuen Streamer für den anspruchsvollen Einsteiger. Das neue Multitalent glänzt mit einer vollumfänglichen analogen und digitalen Schnittstellenausstattung, was ihn zusammen mit der verlustfreien Leedh Lautstärkeregelung zur idealen Schaltzentrale für hochwertige HiFi-Systeme macht.
Der Lumin D3 setzt die Tradition des äußerst erfolgreichen Lumin D2 fort und bringt eine Reihe von Verbesserungen mit sich, die audiophile Musikliebhaber zu schätzen wissen: Die herausragende Neuerung im Lumin D3 ist die Integration des neuesten Prozessors, der die Wiedergabe von DSD256 ermöglicht. Diese technologische Verbesserung erweitert die klanglichen Möglichkeiten des Lumin D3 erheblich. Darüber hinaus wurden weitere Optimierungen vorgenommen, um die Audioqualität im Vergleich zum Vorgängermodell zu steigern: Die interne Stromversorgung und eine Überarbeitung des Platinenlayouts tragen dazu bei, dass der Lumin D3 eine beeindruckende und absolut audiophile Klangqualität erreicht.
Der Lumin D3 bietet darüber hinaus alle bewährten Funktionen, die die Lumin-Produkte auszeichnen. Dazu gehören ein vollsymmetrischer Aufbau mit XLR-Ausgängen, DSD-Upsampling und Unterstützung für DoP (DSD über PCM). Die intuitive und attraktive iOS- und Android-App von Lumin ermöglicht ein bequemes Browsen und Auswählen von Musik. Über Airplay 2 können Nutzer direkt von ihren Apple-Geräten streamen. Dank der Unterstützung von Tidal Connect, Roon Ready und UPnP AV steht einem reibungslosen Streaming-Erlebnis nichts im Wege.
Der Lumin D3 bietet eine nahtlose Wiedergabe mit On-Device-Playlists und eine perfekte Musikpufferung, die ein exzellentes Hörerlebnis ohne Ablenkungen gewährleistet. Das Gehäuse des Lumin D3 wird mit einer formschönen Aluminium-Front vollendet und hat einen robusten Deckel aus Metall. Das ästhetisch ansprechende Erscheinungsbild ist in schwarz und klassischem Lumin-Silber verfügbar und fügt sich nahtlos in die Wohnlandschaft ein. Der Lumin D3 zeigt sich äußerst vielseitig und spielt mühelos eine breite Palette von Formaten ab, darunter DSD256/PCM384 sowie hochauflösendes PCM. Auch weit verbreitete Formate wie FLAC, Apple Lossless, MP3 sowie Internetradio-Streams werden unterstützt.
Der Lumin L2 Musikserver erweist sich als perfekter Partner, um die Musiksammlung optimal zu verwalten. Hinter seiner mühelosen Bedienung verbergen sich fortschrittliche Funktionen und eine Flexibilität, die die Anforderungen anspruchsvoller Musikliebhaber erfüllt. Der L2 Musikserver ist mit einem audiophilen 4-Port-Netzwerk-Switch ausgestattet, der zwei Glasfaser-SFP-Ports und zwei RJ45-Kupfer-Ports bietet. Mit seinen zwei SFP-Ports für Glasfasernetzwerke isoliert der Lumin L2 die HiFi-Anlage vollständig von störenden Netzwerkgeräuschen. Der Lumin L2 ist in verschiedenen Konfigurationen erhältlich, darunter Modelle ohne Laufwerke sowie solche mit schneller 4-Terabyte-SSD oder deren zwei. Eine bemerkenswerte Eigenschaft des L2 ist seine Benutzerfreundlichkeit, da keine komplexen Konfigurationen erforderlich sind. Die hinzugefügten Musiktitel werden per USB oder das Netzwerk bereitgestellt und automatisch übertragen, so dass man sich auf das Hören konzentrieren kann.
Der L2 Musikserver wird von der maßgeschneiderten Lumin-Server-Software unterstützt, die speziell auf die Anforderungen von Lumin-Besitzern zugeschnitten ist. Die Software bietet Stabilität, umfangreiche Tag-Unterstützung und die Möglichkeit für hochauflösendes PCM/DSD. Mit seiner leisen, vibrationsfreien Konstruktion und seinem robusten CNC-Aluminiumgehäuse ist der Lumin L2 ebenfalls in den Farben Schwarz und Silber erhältlich und die perfekte Erweiterung für Ihre HiFi-Anlage.
Der Streamer Lumin D3 und der Musikserver Lumin L2 sind ab sofort im Handel erhältlich, wahlweise in klassischem Schwarz oder elegantem Lumin-Silber. Die unverbindliche Preisempfehlung beträgt:
Lumin D3: 2.600 Euro.
Preise für den Lumin L2
Ohne SSD: 3.500 Euro
4 TB SSD: 4.700 Euro
8 TB SSD: 5.900 Euro
Hersteller/Vertrieb
IAD GmbH
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Anschrift | Johann-Georg-Halske-Str.11 41352 Korschenbroich |
Telefon | 02161/61783-0 |
Web | www.iad-audio.de |
service@iad-gmbh.de |
Der Progression Integrated ist nicht der erste Verstärker von Dan D´Agostino, mit dem wir uns bei Hifistatement beschäftigen, aber das erste Gerät aus der Progression Serie und gewissermaßen der „Einstieg“ in die Marke.
Wobei, „Einstiegsprodukt“ durchaus relativ zu verstehen ist. Denn wer sich mit Dan D’Agostino und seinen Verstärkern schon einmal beschäftigt hat, weiß, dass seine Devise seit jeher lautet: nicht kleckern, sondern klotzen! So ist auch der „kleine“ Progression Integrated mit einem Gewicht von satten 26 Kilogramm und nicht gerade zierlichen Abmessungen ein richtiger „Brocken“. Das gilt auch in finanzieller Hinsicht, bei der der eine oder andere von uns Schnappatmung bekommen dürfte. Doch Dan D’Agostino spielt nur in der Top-Liga und dort ganz oben.
Der gewaltige Materialaufwand, den Dan D'Agostino bei allen seinen Modellen betreibt, sollte aber nicht über sein großes Know-how hinwegtäuschen. Er ist ein Designer mit jahrzehntelanger Erfahrung und geradezu legendärem Ruf in der Entwicklung höchstwertiger High-End-Elektronik, auf den eine Vielzahl von Entwicklungen und Innovationen zurückgehen. Der Progression Integrated ist eine Kombination aus dem Progression-Vorverstärker und der Progression-Stereo-Endstufe in einem Gehäuse, das die typische D'Agostino-Ästhetik ausstrahlt. Das Gerät verfügt über ein äußerst solides Aluminiumgehäuse, wobei die in die Seiten integrierten Kühlkörper mit ihrem markanten, abgerundeten Profil ohne scharfe Kanten und ohne das berüchtigte Kühlkörperklingeln ein echtes Highlight sind. Auf der Vorderseite dominiert in der Mitte der mit einer Kupfereinlage versehene riesige Lautstärkeregler. Auf der linken Seite der Frontplatte finden wir eine Reihe von mit verschiedenfarbigen LEDs illuminierten Drucktasten für grundlegende Funktionen wie Eingangswahl, Standby und Stummschaltung. Auf der rechten Seite stechen die beiden hintergrundbeleuchteten Zeigerinstrumente ins Auge, die in ihrer Ausführung an Schweizer Uhrenzifferblätter erinnern.
Auf der Rückseite befinden sich alle Anschlussbuchsen. Standardmäßig verfügt der Progression über zwei unsymmetrische Line-Eingänge (Cinch) und drei symmetrische Line-Eingänge (XLR). Ein weiterer XLR-Eingang („Theater“) ist für die Verbindung mit einem Mehrkanal-Heimkinosystem vorgesehen und umgeht die Lautstärkeregelung. Der Progression Integrated arbeitet dann als Endverstärker für die Frontlautsprecher. Zusätzlich gibt es einen symmetrischen Vorverstärkerausgang (XLR), beispielsweise zur Ansteuerung eines aktiven Subwoofers. Auf der Rückseite befindet sich außerdem noch ein Kopfhörerausgang (Klinke 6,35 Millimeter). Sie möchten auch Schallplatten abspielen? Kein Problem, wenn Sie das optionale Phonostufen-Modul nachrüsten. Damit wird einer der Cinch-Eingänge in einen Phono-Eingang umgewandelt. Sie bevorzugen eher die digitale Wiedergabe? Auch kein Problem, wenn Sie das optionale Digitalmodul hinzufügen; damit erhalten Sie zusätzlich einen DAC sowie Netzwerk-Streaming-Funktionen. Und falls Sie sich wundern: Ja, es ist möglich, sowohl das Digital- als auch das Phono-Modul gleichzeitig einzubauen. Spätestens dann wird der Progression zur One-Box-Lösung. Der Verzicht auf zusätzliche externe Komponenten, Anschlüsse und Verstärkungsstufen reduziert nicht nur die Komplexität, sondern kann auch handfeste klangliche Vorteile haben.
Im Inneren ist der Progression modular konzipiert und verfügt über separate Platinen für den linken und rechten Kanal sowohl für Vor- als auch Endstufe. Alle Schaltungen sind voll-symmetrisch ausgelegt, direkt gekoppelt und vollständig diskret aufgebaut. Vor diesem Hintergrund lohnt es sich, wenn möglich, die symmetrischen Eingänge zu verwenden. Konventionelle Potentiometer für die Lautstärkeregelung haben inzwischen in den meisten aktuellen Verstärker-Konzepten ausgedient. Auch der Progression macht da keine Ausnahme und setzt auf einen hochpräzisen, relaisgesteuerten Stufenabschwächer, der für eine ausgezeichnete Links-Rechts-Genauigkeit sorgen soll. Im Endstufenteil sind für die Leistungsabgabe an die Lautsprecher pro Kanal sechs Pärchen bipolarer Transistoren zuständig, die speziell für den Einsatz in Audio-Verstärkern entwickelt wurden und besonders gute Komplementär-Eigenschaften besitzen sollen. Die Ausgangsstufe arbeitet im Class-AB-Betrieb, wobei am Ruhestrom nicht gespart wird. Gleichrichter und Siebkondensatoren für die Endstufen sind direkt auf den Endstufenplatinen integriert, wodurch kürzeste Wege garantiert sind. Die benötigte Power stellt ein gewaltiger Ringkern-Trafo zur Verfügung.
Die praktische Bedienung des Progression Integrated zeigt in vielen kleinen Details seine durchdachte Konzeption. Sobald wir den Progression Integrated an eine Netzsteckdose angeschlossen haben, hören wir ein leises Klicken und der Verstärker befindet sich im Standby-Modus. Drücken wir anschließend die Standby-Taste auf der Vorderseite des Verstärkers, wird das Gerät eingeschaltet und die Lautsprecher-Ausgänge nach einer kurzen Verzögerung freigegeben, was mit einem deutlichen, aber ungefährlichen Plopp aus den Lautsprechern zu hören ist. Gleichzeitig leuchten die beiden Zeigerinstrumente auf. Die Lautstärkeregelung ist nach dem Einschalten aus Vorsichtsgründen immer vollständig heruntergefahren. Die grundlegenden Funktionen, wie Standby, Lautstärke, Mute und Quellenwahl können sowohl direkt am Gerät als auch über die Fernbedienung gesteuert werden. Mit der Fernbedienung können Sie darüber hinaus Balance und Phase einstellen. Die Verbindung der Fernbedienung erfolgt über Bluetooth – deshalb auch die entsprechende Antenne auf der Rückseite des Verstärkers. Bluetooth bietet den Vorteil, dass keine direkte Sichtverbindung zwischen Fernbedienung und Gerät bestehen muss und auch die Reichweite ist deutlich höher.
Die Anzeigeinstrumente sind multifunktional und zeigen drei Informationen an. Während der normalen Wiedergabe fungieren sie als Signalpegelmesser, die den durchschnittlichen Signalpegel der abgespielten Musik anzeigen. Wenn Sie die Lautstärke erhöhen, bewegen sich die Nadeln der Multifunktionsanzeigen nach rechts, und umgekehrt nach links, wenn Sie die Lautstärke verringern. Wenn Sie die Balance einstellen möchten schwingen die Nadeln der Multifunktionsanzeigen zunächst in die Mitte, um die aktuelle Balance-Einstellung anzuzeigen. Wenn Sie nun die Balance in Richtung linker Kanal verschieben, bewegt sich die Nadel des linken Instruments nach rechts (steigt) und die Nadel des rechten Instruments nach links (fällt). Dieser Vorgang kehrt sich um, wenn Sie die Balance auf die rechte Kanal-Seite verschieben möchten. Nach Einstellung der Lautstärke oder Balance kehrt die Multifunktionsanzeige immer zur Signalpegelanzeige zurück. Wenn Sie mit der Phasentaste auf der Fernbedienung die Polarität des Signals umdrehen, wechselt die Multifunktionsanzeige von Grün auf Rot. Ist die Stummschaltung über die Mute-Taste aktiviert, leuchten die Multifunktionsanzeigen abwechselnd grün und hellgrün und die LED der Stummschalttaste am Gerät blinkt. Wurde zuvor die Phase des Verstärkers umgedreht, wechseln die Multifunktionsanzeigen zwischen hellrot und rot hin und her.
Die Bedienung des Lautstärkereglers ist ein Erlebnis. Der Drehknopf gleitet begleitet von einem leisen Klicken der Relais durch seinen überaus fein abgestuften Arbeitsbereich. Aus diesem Grund habe ich trotz Fernbedienung die Lautstärke meist direkt am Gerät eingestellt. Der Progression Integrated benötigt nach dem Einschalten etwa 30 Minuten, um die optimale Betriebstemperatur zu erreichen und entfaltet nach meiner Erfahrung nach rund einer Stunde sein volles klangliches Potential, wobei sich das gesamte Gerät deutlich erwärmt. Der Einbau des Progression Integrated in meine Anlage scheint zunächst eine größere Herausforderung zu sein. Ich habe nämlich meinen Vorverstärker nahe bei den Quellen und die Endstufen nahe bei den Lautsprechern platziert. Keine idealen Voraussetzungen für den Progression Integrated. Da aber mein Testmuster weder das Digital- noch das Phono-Modul enthält und die Ausgangsstufe meines PS Audio DirectStream DAC auch etwas längere Kabelstrecken treiben kann, lässt sich das Problem mit kleineren Umbauarbeiten einfacher lösen als zunächst gedacht. Dann kann es losgehen. Die Erwartungen sind hoch, sogar sehr hoch gesteckt und sie werden – so viel sei bereits an dieser Stelle vorweggenommen – nicht enttäuscht, im Gegenteil.
Der Progression Integrated widerspricht allen gängigen Klischees: Er ist keine Kompromiss-behaftete Kombination aus Vorverstärker und Endstufe und braucht sich auch vor den besten getrennten Vor-/Endverstärker-Kombinationen in keinerlei Hinsicht zu verstecken. Er hat richtig Power und ist trotzdem ein flinker Feingeist. Er klingt weder kalt noch analytisch, sondern bleibt immer im besten Sinne angenehm neutral, aber mit einem Schuss Wärme, vollen Klangfarben und Ausdrucksstärke. Ich habe mit dem Progression Integrated stundenlang mit großem Genuss Musik gehört. Lassen Sie mich im Folgenden auf die drei Punkte eingehen, die mir besonders angenehm aufgefallen sind. Erstens: Das gesamte Klangfundament des Progression Integrated ruht auf einem ausnehmend sauberen, exakt definierten Bass. In „What's On?“ eröffnet Joe Stilgoe zusammen mit dem Bassisten Tom Farmer und dem Schlagzeuger Ben Reynolds einen rockigen Streifzug durch seine Jugend als Kinobesucher, der zum Mitwippen regelrecht einlädt (Joe Stilgoe: Songs On Film: The Sequel – Linn Records, 24/96). Der obere Bassbereich ist hier aufnahmetechnisch reichlich ausgeprägt und kann leicht zu viel werden, besonders wenn die Präzision zu wünschen übrig lässt. Der Progression Integrated überzeugt mit Definition und enormen Druck, aber ohne Verlust der runden, federnd-lebendigen Struktur, die erheblich zum Spaßfaktor bei dieser Aufnahme beiträgt. Ich stelle fest: straff, straffer, Progression. Die Basswiedergabe des Progression Integrated ist maßstabsetzend, wenn es um die Tieftonfähigkeiten meiner Børresen Lautsprecher geht.
Zweitens: Der Progression Integrated zaubert einen Klangteppich, fein wie allerbeste Seide in meinen Hörraum. Damit meine ich vor allem seine Fähigkeit, kleinste Details aus einer Aufnahme herauszuarbeiten. So kann ich kaum glauben, welche Feinheiten ich auf einmal Bei „Night And Day“ oder „Fine and Dandy" in der alten, aber sorgfältig restaurierten Aufnahme mit dem Joe Holland Quartett (Joe Holland Quartett The Joe Holland Quartet – Klipsch Tape Project Vol.II - HDTT DSD128) zu hören bekomme. Bei „Night And Day“ sind es die Bongos und bei „Fine and Dandy" das großartige Schlagzeug – der Progression Integrated lässt feinste Details hörbar werden, die ganz offensichtlich zuvor verdeckt wurden. Das setzt sich im Streichquartett Op. 76, No. 5, Finale von Joseph Haydn (The Nordic Sound - 2L audiophile reference recordings - 24/192) in ähnlicher Art und Weise fort. Hier sprüht das Engegård Quartet nur so vor Spielfreude und vom Progression Integrated wird dabei jedes noch so kleine Detail, wie das Ansatzgeräusch eines Bogen, in bisher nicht gehörter Perfektion herausgearbeitet. Diese Fähigkeit, kleinste Details freizulegen, kommt genauso der Wiedergabe menschlicher Stimmen zu Gute. So lässt der Progression die Stimme von Claire Martin bei „The Man Who Sold The World“ (Linn Records FLAC Studio Master) ganz besonders sauber und präzise klingen. Dabei überzeugt er gleichzeitig mit genügend natürlicher Wärme und arbeitet fabelhaft die feinen dynamischen Nuancen in der Stimme der Sängerin heraus.
Oft wird hohe Feinauflösung mit einem sehr analytischen Klang im Hochtonbereich gleichgesetzt. Ich wechsle deshalb zu den Streichersonaten von G.A. Rossini für zwei Violinen, Cello und Kontrabass (Salvatore Accardo - Rossini: 5 Sonate a Quattro - LIM UHD). Der Streicherklang auf dieser Einspielung ist großartig. Kein Zweifel, in den ganz hohen Streicherpassagen geht der Progression sicherlich nicht gerade zurückhaltend ans Werk, aber dennoch harmonisch geschmeidig ohne den geringsten Anflug von Härte. Gleichzeitig umgibt die einzelnen Instrumente eine Luftigkeit, die faszinierend ist. Damit ergibt sich in der Gesamtheit eine enorm transparente und zugleich feine Wiedergabe. Drittens: Die räumliche Abbildung ist fantastisch. Dass sich das Klangbild vollständig von den Lautsprechern löst und eine große räumliche Tiefe besitzt, setzte ich bei einem Kaliber wie dem Progression Integrated voraus. Das Besondere aber ist, in welcher Form das geschieht. Nehmen wir die exzellente Aufnahme der Haydn Symphonien mit der Philharmonica Hungarica unter Antal Dorati (Haydn Symphonies No. 94 and 100 - Antal Dorati The Philharmonia Hungarica - HDTT 24/352). Der Progression Integrated zeichnet eine Klangbühne von ebenso außergewöhnlicher Breite wie Tiefe, die mit klarer Begrenzung an den Rändern einhergeht. Damit verlieren sich gerade die seitlichen und hinteren Reihen des Orchesters nicht in einem diffusen imaginären Raum, sondern bleiben immer luftig und durchhörbar; und zwar ganz gleich, ob das Orchester gerade im Fortissimo oder Pianissimo spielt. So kommt zu keiner Zeit ein Zweifel auf, wo jedes Instrument im Orchester positioniert ist und welche Größe es hat. Die exzellent geöffnete Klangbühne mit großer Breite und Tiefe in Verbindung mit der kraftvollen Dynamik und den schönen Klangfarben lassen die Wiedergabe zum puren Vergnügen werden.
Gehört mit
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Computer | Intel Xeon E3-1225 3,2 GHz, 4 GB RAM, Windows Server 2012R2 und 2019 mit AudiophileOptimizer 3.0, JPLAY USB Card, HDPLEX 400W ATX Linear-Netzteil und HDPLEX 200W Linear-Netzteil, Diretta Lucia Piccolo Bridge, LattePanda Alpha 864s mit Intel 8th m3--8100y mit Diretta Target Bridge oder Volumio mit HDPLEX 200W Linear-Netzteil |
Software | JPLAY Femto, JPLAY femtoServer, JPLAY iOS App, Upplay, JRiver Media Center 24, MinimServer, Roon Server, Volumio |
LAN Switch | Silent Angel Switch Bonn NX |
10-MHz-Clock | Silent Angel Clock Genesis GX, SOtM SCLK-OCX10 |
USB | SOtM USB Hub tX-USBultra |
D/A-Wandler | PS Audio DirectStream DAC MK1 |
Plattenspieler | Platine Verdier |
Tonarm | Souther TRIBEAM |
Tonabnehmer | Clearaudio Veritas |
Vorstufe | Erno Borbely , Omtec Anturion |
Endstufe | Stax DA-80m, Omtec CA 25 |
Lautsprecher | Børresen 01 Cryo Edition, 2 x Velodyne Subwoofer DD-10+, Audioplan Kontrapunkt IV |
Kabel und Zubehör | Van den Hul, JCAT Reference USB, JCAT Reference LAN, Analysis Plus Digital Oval Yellow, AudioQuest Eagle Eye Digital Cable, SOtM dBCL-BNC, Audioquest Niagara 5000 |
Herstellerangaben
Dan D’Agostino Progression Integrated
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Leistung | 200W an 8Ω, 400W an 4Ω |
Frequenzgang | 0,1 Hz bis 1 MHz, -3 dB / 20 Hz bis 80 kHz, ±0,5 dB |
Verzerrung | <0,1%, 20 Hz bis 20 kHz |
Fremdspannungsabstand | -95 dB, unbewertet |
Analog-Hochpegel Eingänge | 4 x symmetrisch XLR (Eingangsimpedanz 100 kΩ, 2 x unsymmetrisch RCA (Eingangsimpedanz 100 kΩ |
Analog-Verstärker-Ausgänge | 1 x symmetrisch (XLR), 1 x Lautsprecher Ausgangsimpedanz 0,1 Ohm) |
Steuerausgänge | 1x 12 VDC-Triggerr |
Steuereingänge | 1x RS-232-Eingang über 9-poligen D-Sub-Steckverbinder |
Stromverbrauch Standby | 14 Watt |
Abmessungen | 43,2 cm H x 43,2 cm W x 17,8 cm (B x T x H) |
Gewicht | 26 kg |
Preis | 30.000 Euro |
Vertrieb
Audio Reference GmbH
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Anschrift | Alsterkrugchaussee 435 22335 HAMBURG |
Telefon | +49 40 53320359 |
Fax | +49 40 53320459 |
Web | audio-reference.de |
Hersteller/Vertrieb
Scansonic HD
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Anschrift | co/Dantax Radio A/S Denmark 9490 Pandrup Bransagervej 15 |
Telefon | +45 98 24 76 77 |
sales@raidho.dk | |
Web | raidho.dk |
Die drei Modelle von Scansonic HDs neuer Q-Serie zeichnen sich durch ihre große technische und gestalterische Nähe zu den Lautsprechern der noblem Schwester-Marke Raidho aus und transferieren so deren konstruktive Lösungen in einen erschwinglicheren Preisbereich.
Die schönen, schlanken Gehäuse sind direkt aus der Vision und Philosophie von Raidho entstanden: Eine sehr stabile Konstruktion muss nicht schwer oder hässlich sein. Das sieht schön aus und ist gut für den Klang. Jetzt ist diese besondere Kombination in einer neuen Preisklasse erhältlich. Der Hochtöner ist ein Quasi-Bändchenhochtöner, der seidenweiche Höhen liefert und gleichzeitig alle Details kristallklar darstellt. Die Tieftöner sind aus einem Stück geformter, gewebter Kohlefaser gefertigt. Dies sind maßgeschneiderte Treiber, die vom Raidho-Ingenieurteam entworfen und entwickelt wurden. Das ist genau das, was benötigt wird, um mit dem sehr schnellen Bändchenhochtöner mitzuhalten.
Die Frequenzweiche ist nach dem gleichen Prinzip aufgebaut wie in der Welt von Raidho. Gebaut für Kohärenz, Dynamik und Live-Sound. Alle Produkte werden in Dänemark von denselben Leuten entwickelt und gebaut, die auch die Raidho- Lautsprecher herstellen. Alle Chassis sind zu 100 Prozent eigene Entwicklungen und keine Teile von der Stange. Alles in allem wurde die neue Q-Serie mit der gleichen Leidenschaft und Präzision gebaut wie die Raidho-Lautsprecher.
DANTAX Radio A/S wurde 1972 gegründet und begann mit der Produktion von Lautsprechern unter seinem ursprünglichen Markennamen. Seitdem hat das Unternehmen viele verschiedene Produkte im Bereich der Unterhaltungselektronik hergestellt. Von 1977 bis 1980 gehörte DANTAX sogar Scanspeak. Heute ist DANTAX ein wiedergeborener High-End-Hersteller, der sich auf die Herstellung hochwertiger Produkte unter den Markennamen Raidho, Scansonic und GamuT Audio konzentriert. DANTAX Radio A/S ist ein börsennotiertes Unternehmen in Dänemark.
Die Q3: Die Q3 ist eine schlanke Standbox mit zwei 5,25-Zoll-Karbon-Treibern und einem geschlossenen Bändchen-Hochtöner. Bei diesem 2,5-Wege-Lautsprecher unterstützt der zweite Tieftöner den leistungsfordernden Bassbereich. Man sollte die Bassleistung dieser schlanken Standbox nicht unterschätzen: Sie hat ein solides Fundament und klingt viel größer, als sie aussieht. Der Klang der Q3 ist unglaublich kohärent, so dass es wirklich eine Freude ist, ihr zuzuhören. Der von Raidho inspirierte Bändchenhochtöner ist ein erstaunliches Ausstattungsmerkmal für diese Preisklasse. Er bringt echten High-End-Glanz in diesen eleganten und schönen Lautsprecher. Die Verarbeitungsqualität des Gehäuses ist erstaunlich perfekt. Nichts, was man zu diesem Preis jeden Tag sieht,
Herstellerangaben
Scanosnic HD Q3
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Der Q8: Dieser Lautsprecher ist der erste in der Scansonic-Reihe mit einem 8-Zoll-Tieftöner, der einen tiefen und druckvollen Klang liefert. Der 3-Wege-Lautsprecher mit einem Mitteltöner und einem Tieftöner aus echter Kohlefaser sorgt für eine dynamische und organische Musikwiedergabe. Der Bändchenhochtöner darüber garantiert das gesamte High-End-Funkeln in einer stimmigen und homogenen Wiedergabe. Die Qualität des Gehäuses steht der von Raidho-Lautsprechern in nichts nach.
Herstellerangaben
Scansonic HD Q8
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Das Q10: Dieser Lautsprecher eignet sich besonders gut für große Räume oder Heimkinoanwendungen. Der Q10 ist ein massiver Lautsprecher mit nicht nur einem, sondern zwei 8-Zoll-Tieftönern. Wenn man mit hohem Schalldruck spielen oder einfach nur die Klangwiedergabe über den gesamten Frequenzbereich genießen will, ist der Q10 genau die richtige Wahl. Besonders der Bändchenhochtöner oben auf der Frontseite liefert das High-End-Funkeln in einer stimmigen und homogenen Wiedergabe. Der 3-Wege-Lautsprecher mit einem Mitteltöner und zwei Tieftönern aus echter Kohlefaser sorgt für eine dynamische und organische Musikwiedergabe. Natürlich bewegt sich die Verarbeitungsqualität des Gehäuses auf demselben hohen Niveau wie der Klang.
Herstellerangaben
Scansonic HD Q10
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Hersteller/Vertrieb
Scansonic HD
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Anschrift | co/Dantax Radio A/S Denmark 9490 Pandrup Bransagervej 15 |
Telefon | +45 98 24 76 77 |
sales@raidho.dk | |
Web | raidho.dk |
At every trade show, the X3 has for now enjoyed my particular attention. Its appearance paired with an affordable price range completely unknown for Børresen to date simply has a strong appeal to me. The X3 offers anything but the impression of an entry-level speaker reduced to the bare essentials.
Børresen and the Audio Group Denmark in general are known for exaggeration. Usually, good isn’t good enough here; instead, they research, try out, and don't shy away from unconventional approaches until the end of the road has been reached. And when a new idea comes up that promises even a hint of a better performance quality, the Danes are not above simply adding another one. The effort and correspondingly the price then no longer play a role. A good example of this philosophy is the mid-woofer used in the M series. This driver is a fantastic miracle of technology. On the one hand, this quest for perfection is quite admirable, being exactly the propellant that drives also many of us high-end afficionados. On the other hand, I can as well understand when people think that our Danish audio neighbours are having their heads in the clouds, especially with regard to the price tags of their speakers and electronics. However, since they are still largely concerned with passion in addition to perfection, the X series and the new Axxess amplifiers are definitely offerings that are accessible to a broader group of buyers.
The X3 was the first model in the X series to see the light of day. Meanwhile, a larger X6 model is also available and a smaller version should, at least according to my information, join the portfolio sooner or later. As is typical for Børresen, the medium-sized X3 is designed as a two-and-a-half-way system with a mid-woofer, two woofers and the likewise typical magnetostatic tweeter. However, the positioning in the center of the portfolio should not hide the fact that the X3 is already a very large speaker with a height of almost 130 centimeters and a depth of considerable 60 centimeters.
The entire team at Børresen had assured me several times that the X3 would work even in my smaller-than-average listening room with a short, recording studio-like listening distance to the speakers. Each time I got to see the speakers at trade shows, my doubts in this regard simply could not be dispelled. Basically, I take the view that it is possible to make large loudspeakers sound good in small listening rooms and I claim that I have succeeded in doing so with my own loudspeakers. So far, at least all invited and sometimes, I would like to say, very qualified listeners were surprised how well my, compared to the X3 rather medium-sized, floor-standing speakers Magnat Quantum 807 work in my room. The DSP correction possibilities of the speakers within the roon software certainly plays a decisive role. The ability to have roon performing a convolution filtering was the main reason for me to switch to roon and roon-enabled devices. But the first priority still remains the acoustic treatment of the room with absorbers and diffusers. However, in my room it does make sense to run the speakers fairly close to the rear wall, so I use roon's Convolution feature to reduce superelevations caused by room modes. I have been working towards an ideal equalization over a longer period of time, taking care not to adulterate the natural character of the speakers. Therefore I correct both loudspeakers independently of each other. To measure and correct both speakers at the same time would only be a part of the story. There is a single very broadband cut at about four thousand hertz on the right speaker to perfectly smooth out the already very linear frequency response of both speakers when added together. All other correction parameters refer exclusively to the bass range up to a maximum of 130 hertz. The rest of the frequency response remains untouched. In principle, all these measures I would easily be able to apply to the X3 and in the meantime, due to the exact knowledge of my room, also implement in the shortest possible time with a similarly optimal result, but it was the sheer size of the speakers that kept worrying me. Due to my limited space, the number of reasonable setup options reduces as the size of the speakers increases. My doubts were again fuelled when the carrier unloaded the pallet with the two monstrous speaker crates in front of my door. What had I let myself in for? Having them initially arrived and unpacked in the kitchen, the full extent of my undertaking becomes apparent. In my small apartment, the X3s, which are quite large for a three-way loudspeaker, seem even more enormous than they used to at trade shows. At 55 kilograms, they are above all enormously heavy. But my fascination for the X3 remains undiminished: Design, workmanship and feel are still incredibly appealing and of high-quality for the tagged price of 10,000 euros. The backwardly curved enclosure with an unshakably massive plinth could just as well originate from a high-end series far beyond the 10,000 euros tag. The carbon inlays on the front and top of the cabinet matching the drivers then provide the final touch. However, they are hardly intended for weight reduction or stiffening, but rather as a design feature.
However, enthusiasm isn’t going to be enough here, the X3s have to be moved into the listening room with full use of physical strength. There, I first position them on my usual speaker places. Due to the elongated design of the speakers, the rear side of the cabinet comes absurdly close to the rear wall. My personal conclusion to be drawn at this point is that this can't work at all. But it does. Of course, the lows are rather salient, but by no means squashy or uncontrolled. Despite their closer proximity to the rear wall, the X3s behave very much like my own speakers. But it’s going to get even more absurd. Along the first test tracks, the soundstage already appears airy and holographic, but the feeling is beginning to grow that the distance between the Børresen speakers should be chosen even larger to make them reach their full potential. Consequently, I push them as far as at all possible to the side walls and thus directly into the corners of my room. And surprisingly, the speakers acknowledge this with an even more open, three-dimensional soundstage. In addition, it is still necessary to experiment further by changing the inward angle of the speakers. A closer look into the instruction manual reveals that the speakers are already positioned according to the manufacturer’s recommendation. The imagined lines originating orthogonally from the baffles should run over the listener's shoulder and meet about one meter behind the head. Only the inner flanks of the speakers should remain visible. After running through a bit of trial and error, I reach the conclusion that in my listening room I prefer a slightly more angled-in version. Therefore, being able to see the first millimeters behind the baffle’s rounded edge, I merely can guess the inner flanks of the speakers. Due to the short listening distance, the speakers still aim at a point behind my ears, but not pointing directly at them. However, their hotspot is now less than a meter away from my head. All in all, the speaker placement is more than unusual. It’s closer to the walls on all sides than I've ever positioned a speaker before, but it doesn't seem to bother the X3s in any way. On the contrary, they seem to feel really comfortable now.
Recently I came across the song "Coup D'etat" from Level 42’s album World Machine, leaving the impression as particularly well-produced pop music, while listening to it over an inappropriately used KRK studio monitor during some soldering work. It seems to me to be a suitable opening track for testing the X3. I get started, of course, without any EQ adjustment of the speakers to my room. Before thinking about anything else, I make the observation that the X3s without question offer the highest groove factor of any speakers having visited my listening room to date. They whip out the song with such playfulness, ease and dense energy as if it were a trifle. The various layers of the mix with clearly positioned snare and hi-hat, outward-stretched percussion elements, Mark King's characteristic bass playing and various synths are presented on a wide soundstage in an enormously airy, light-footed manner with a great tensional relationship to each other. Individual sound sources are reproduced with a generous individual expansion, as would be expected from a speaker of this scale. The individual instruments seem somewhat less sharp and selective, but they create an extremely attractive three-dimensionality. Since the instruments close ranks due to their individually greater extension, it stands to reason that the greatest possible distance between the speakers leads to the most convincing result. The musical events seem to rather take place in the listening room than being only reproduced as an image. The depth of the stage is very good, but still quite a significant bit away from the imaginary opening in my room’s rear wall that I sometimes imagine when listening to the Børresen 05 SSE in Dirk Sommer's listening room. Nevertheless I feel directly involved in the musical happening and less like in a concert room as a somewhat distant listener. However, both the size of the listening room and the listening distance have an effect on these impressions, but I think it is more than fair to state that a Børresen 05 produces a more impressive depth of stage than an X3 - apart from the connected audio system, of course.
Still, the rendition of Mark King's voice in the song's choruses is really fun. The arrangement of the song becomes a little less dense and changes from a driving to a more hovering style of playing. The main vocalist's voice is mixed more into the foreground and is a real treat. It sounds at the same time eerily smooth, velvety and pleasant, yet has a tangy, smoky core. How the X3s put this balance into practice is fantastic. Even if the recording is permeated by sibilants, they whether stand out unpleasantly at all, nor do they seem swallowed or overly blurred. The X3's attunement is simply incredibly well done. While fundamental and low-mid frequency ranges tend to prevail here, the ears get at no time overstressed with too much or even cutting highs, no detail is ignored. There is no sense of imprecision or roughness at any point. I cannot even remember the last time I heard a speaker that showed off as relaxed and laid-back, but without ever sounding boring or casual.
The next song on my list is "Tori (bird)" by the Nicolas Parent Trio from the album Tori. Starting quite calmly with a guitar melody, the track is slowly complemented by percussion on the right and double bass on the left channel. This piece also allows the speakers to reveal their more subtle character for the first time. Although the guitar plays only a few notes, every single pluck is accompanied by an incredible energy. The speakers’ tuning very much benefits their impulse response. In addition, the background noise actually seems to turn out particularly quiet. "Noise" in any form is, after all, one of the most treated aspects at Børresen. Probably for this reason, Børresen's "secret coils" developed for noise elimination were also installed in the tweeter path. The detailed striking of the strings is processed in a special way: While other speakers like to add an artificial sheen and sometimes even a certain sharpness here to reveal micro details of the recording in a more apparent way, the Børresen's tweeter renders them quite casually. And that is precisely what makes them so charming. The details are there, just not superficially, but woven into the overall tonality of the instrument. While this intensifies the aforementioned feeling of a musical performance that is really taking place in the listening room, it also leaves enough room for the recording to be able to express itself throughout the mid-range. I think that a slightly warm mid-range accentuation is meant when people widely talk about tonal colours. And the X3 is offering just the right amount here. As curious as I am, I then nevertheless set up a filter for the roon playback section, which deals with the bass boosts conditioned by the room and the speaker placement. The result are even sharper delineated lows than already present anyway. In direct comparison, I can no longer easily ignore my room modes without the filter, but it allows me to better understand how enormously well the huge speakers play in my comparatively small listening room. Yes, the sonic difference when applying the filter is clearly audible, and I personally would prefer setting the filter, but without filter there is no loss of accuracy or detail in the bass. And conversely, with the filter set, there is no change in the characteristics and timbre of the bass range. It remains forceful, impulsive, with that special punch and touch of well-being that I think is typical of Børresen, without ever sounding sludgy or boomy. Again, I don't think many manufacturers get such a kind of tuning done right.
The track "Limit to your Love", taken from James Blake's self-titled album and qualified for burning down almost any voice coil, lets me reach for it again. I especially like to use this song on my own system to demonstrate to skeptics how effectively my filter setting cleans up the low frequencies. In foreign spaces, the linearity of the bass range can usually be evaluated very quickly with this track, while incorrectly tuned cabinets can be unmasked at the same time. Without a filter, the extremely low synthesizer frequencies played in descending order very often turn out differently loud, as one of the frequencies hits a room mode exactly or at least is very close to it. For this track I keep the equalization filter in the signal path to create a better comparability to the familiar listening impression when fuelling my own loudspeakers. This experiment lets the Børresen prove their unshakable authority. And it’s precisely because of these lessons of experience that I explicitly advocate large speakers in small rooms. Although it is regularly argued that a bookshelf speaker is far away from exciting problem frequencies in the first place, being therefore much more suitable than a floor-standing speaker causing problems here, it is my opinion that this is only true until one knows how to address these problems. No bookshelf speaker in the world can get down to it with such a brutal punch, especially in the lowest lows. This simply requires membrane surface and cabinet volume. In this comparison, with carefully tuned correction of the bass boosts, the X3 really shows how to hit the nail on the head. The booming bass lines have a very slightly artificial and unpleasant character when played through my speakers. With the X3s, they appear to be perfectly natural, swaying and yet incomparably more powerful. The additional overlayed beat, James Blake's voice and a few isolated piano chords are depicted entirely unimpressed by the thunderstorming lows that my own speakers are unable to do. The different samples throughout the bass range are not only clearly distinguishable from each other in their different frequency areas, certainly favoured by the looped-in equalization filter, but also stand out three-dimensionally from each other with impressive precision. This latter ability is, in my opinion, one that is much more indicative of the quality of the drivers used. Consequently, when it comes down to it, the drivers can shovel air with a lot of pressure and, above all, control. Especially the lowest lows still carry a lot of energy, while the drivers are not prone to get easily ruffled. In rooms where a set-up is possible that doesn’t require any kind of DSP correction, the X3s should come into bloom once again. The X3s really are masters of gross motor skills. Particularly for listeners being accustomed to higher volumes, this characteristic should be a blessing. My power amplifier, however, stays cool at any time. The X3s appear to be impressively unpretentious in this respect as well as in placement.
Finally, I want to put the X3 through its paces with an unusual track and turn off my correction filter again. I attach importance as well to speakers being able to also process less audiophile songs in a convincing fashion, while having paid less attention to the fine motor skills of the speakers up to now. I recently discovered this song. It's performed by a small Seattle-based band called KGB, about whom little can be found. Their only album called Contra-intelligence originates from 1996 and has the wonderful subtitle "Fiddle tunes infiltrated by foreign agents". The song I listened to is called "Call it A Night”. I really dig the song because the instruments have been captured on the album in their natural form without banging the effects drum. Small imperfections such as the slightly scratchy bow attack are not covered up and the instruments seem intimate and fragile. The X3 prove that they also know how to sensitively reproduce recordings like these. The subtle harmonics of the piano chords are beautifully carved out. They also show that the tonality of the instruments is not entirely natural, but rather that there also happens to be an individual sound of the recording microphones and the room. Nevertheless, this piece of music remains enchantingly beautiful due to its simplicity, while being reproduced accordingly and not declassified by the speakers. On the contrary, the strummed, struck and bowed strings once again live up from the impulsiveness with which the X3 presents them in detail. This impulse response gives the recording a wonderful vivacity and immediacy that remains exciting and stimulating at all times, but always gentle and well-dosed.
Listened with
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Router & Accessories | Fritzbox 7530, Netgear ProSAFE GS108 (with Keces P3) |
Server | Roon ROCK (Intel NUC10i5FNH) |
Transport | Silent Angel Munich M1T 4GB (with Keces P3) |
Reclocker | Mutec MC-3+ USB |
DAC | Ferrum WANDLA (with Ferrum HYPSOS), Mytek Brooklyn DAC+ (with Ferrum HYPSOS), Soncoz SGD1 (with iFi iDefender+) |
Pre amp | Violectric Pre V630 |
Power amp | NAD C 275BEE, IOTAVX PA3 |
Loudspeakers | Magnat Quantum 807, Neumann KH 120 A |
DAP | FiiO M11 Plus ESS (FiiO Music App, Qobuz), HiBy R6 (HiBy Music App, Qobuz) |
Smartphone | Motorola One Zoom, 128GB, 4GB RAM, Android 10 (BubbleUPnP, Qobuz, HiBy Musikapp) |
Headphone amplifier | iFi Micro iDSD Black Label |
Headphones | Sennheiser HD 800 s, Beyerdynamic dt 880 black edition |
In-Ears & Accessories | Vision Ears VE7, Vision Ears VE6 X2, Etymotic ER4SR, iFi IE-Match |
Cables | Audioquest, Chord Company, Belden, Boaacoustic, Furutech, Glockenklang/Eupen, Sommer |
Manufacturer's Specification
Børresen X3
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Drivers | 1x Børresen magnetostatic ribbon tweeter, 1x Børresen midwoofer: 4.5 inches, 2x Børresen woofer: 4,5 inches | |
Frequency response | 35Hz – 50KHz | |
Sensitivity | 88 dB bei 1 Watt | |
Impedance | 4 ohms | |
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50 Watts | |
Lacquer finish | Piano lacquer, black or white | |
Dimensions (H x W x D) | 129 x 34.5 x 60.7 cm | |
Weight | 55 kg | |
Price | 10,000 euros |
Manufacturer
Audio Group Denmark
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Address | Rebslagervej 4 9000 Aalborg Denmark |
Web | audiogroupdenmark.com |
Mit Audio Schöneweide gibt es neben dem süddeutschen Stammsitz von HifiPilot nun auch einen Showroom im nördlichen Teil der Republik. Dort können die von HifiPilot vertriebenen Marken Econik Speakers, IOTAVX und Buchardt Audio Probe gehört werden.
Das Sortiment dieser attraktiven Direktvertriebsmarken wird noch durch einige exklusive High-End Produkte ergänzt. So können bei Audio Schöneweide unter anderem auch Lautsprecher von Lansche Audio, Børresen und CITO-Audio an Elektronik von Aavik, Ansuz oder Axxess gehört werden. Damit bietet der Showroom eine einmalige Vielfalt an unterschiedlichsten Geräten in verschiedenen Preisklassen.
Save the Date: Am 25. November wird im Showroom das erste größere Event stattfinden, bei dem auch einige Vertreter und Entwickler der genannten Marken anwesend sein werden. Dabei lassen sich einmalige Gespräche und Diskussionen rund um das Thema HiFi mit den Experten führen. Selbstverständlich soll dabei auch der Hörgenuss nicht zu kurz kommen. Weitere Details werden zu gegebener Zeit veröffentlicht.
Zum Webauftritt des Showrooms geht es hier.
Audio Schöneweide
Bruno-Bürgel-Weg 69-81
Gebäude 7C
12439 Berlin
Vertrieb
HifiPilot GmbH
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Anschrift | Höhenstr. 7 75239 Eisingen |
Telefon | +49 7232 3640155 |
kontakt@hifipilot.de | |
Web | www.hifipilot.de |
Seitdem ich Computer und Laptops aus meiner digitalen Wiedergabekette verbannt habe, setze ich auf Streaming-Bridges plus D/A-Wandler statt auf Netzwerk-Player mit integriertem DAC. Meiner Erfahrung nach bringt es klangliche Vorteile, verschiedene Aufgaben auf mehrere Geräte zu verteilen. Mit dem U2 hat Lumin eine neue Streaming Bridge vorgestellt.
Natürlich ist mir klar, dass Streaming Bridges und Netzwerk-Player letztlich auch Computer sind, allerdings meist solche, die für Audio-Aufgaben optimiert wurden. Leider sind die Begrifflichkeiten in der schnelllebigen Digitaltechnik nicht eindeutig definiert. So bezeichnet Lumin den U2 nicht als Streaming Bridge sondern als Streaming Transporter, was aber nichts an seiner Funktion ändert: Er bezieht Files von Streaming-Diensten aus dem Netz oder einem im besten Falle per Ethernet, im schlechteren per USB verbundenen heimischen Datenspeicher und stellt sie einem DAC zur Verfügung. Als erste Lumin-Komponente verfügt der U2 über drei USB-Buchsen, von denen eine als „Direct-Coupled USB Digital Audio Output Port“ bezeichnet wird und für die Verbindung mit dem Wandler vorgesehen ist. Die beiden übrigen sind für Datenspeicher wie externe Festplatten oder USB-Sticks gedacht. Und obwohl im rigiden, aus gefrästen Aluminium Platten gebauten Gehäuse durchaus noch Platz wäre, ist der Einbau einer Festplatte nicht vorgesehen. Außer über USB lassen sich auch von einem AES/EBU- und drei S/PDIF-Ausgängen in BNC-, Cinch- und optischer Toslink-Ausführung Daten an einen Wandler schicken. Neben dem Ethernet-Eingang gibt es auch noch einen Schacht für ein SFP-Modul, so dass auch Lichtwellenleiter Anschluss finden.
Anders als der Netzwerk-Player Lumin T3, der Roland Dietl mit seinem Klang ebenso wie mit seinem sehr kundenfreundlichen Preisleistungsverhältnis begeisterte, wird der U2 von einem Linearnetzteil gespeist, das mit einem großen Ringkerntransformator, extrem störgeräuscharmen Gleichrichtern und zweistufigen, analogen Spannungsreglern aufgebaut wurde. Die neue Signalverarbeitungs-Hardware und -software, die erstmals im T3 eingeführt wurde, findet sich hingegen auch im U2. Dank hoher Rechenleistung und Speicherkapazität soll sie mehr Flexibilität beim Re-Sampling, eine bessere Audioverarbeitung und eine höhere Zukunftssicherheit bieten als die der vorherigen Streaming Transports. Der Re-Sampler des U2 erlaubt es, alle Dateien in PCM mit bis zu 24 Bit und 352,8 respektive 384 Kilohertz oder in DSD256 umzurechnen. Natürlich ist auch das Herunterrechnen hochaufgelöster Formate in niedrigere möglich. Dabei kann für jede PCM- oder DSD-Abtastrate das Zielformat individuell gewählt werden.
Weder die Art des Re-Samplings und die Helligkeit des Displays, noch die Dauer bis zum Beginn des Schlafmodus und ob die Anzeige über die Zeit des aktuellen Titels oder die Lautstärke informiert, lässt sich über Bedienungselemente am Gerät einstellen, was gewiss zur eleganten und puristischen Erscheinung des Lumin U2 beiträgt. Die Veränderung der genannten Parameter sind nur per Lumin-App möglich, doch dazu gleich mehr. Noch kurz zurück zur Lautstärkeregelung: Wenn man nicht gerade DSD-Dateien abspielt oder ein Re-Sampling auf solche Files gewählt hat, dürfte die Pegeleinstellung des Lumin eine bessere Wahl sein als andere digitale Regelungen etwa im nachfolgenden Wandler, denn dem U2 hat der Hersteller wie all seinen Streaming Bridges und Netzwerk-Playern die „Leedh Processing“-Lautstärkeregelung spendiert. Deren Algorithmus soll Rundungsfehler vermeiden, geringe Anforderungen an die CPU-Ressourcen stellen und die Amplitude des digitalen Signals exakt verringern, ohne seine Form zu verändern und ohne jegliche Informationsverluste zu verursachen. Leedh nennt sein Processing daher „Lossless Digital Volume Control“. Da meine Kette wegen de Nutzung von Plattenspieler und Studio-Bandmaschine nicht ohne analoge Vorstufe auskommt, verzichte ich aber darauf, diese spezielle Art der Lautstärkeregelung beim U2 auszuprobieren.
Schon öfter ausprobiert habe ich allerdings die Lumin-App – lange bevor der U2 in meinen Hörraum kam. Sie steuert nämlich auch Geräte anderer Hersteller, die nach dem UPnP-Standard arbeiten. Ich habe viele Jahre lang fast ausschließlich die Ligthning-DS-App für Auralic-Streaming Transports genutzt und mich sehr daran gewöhnt. Wann immer ich eine App für Test-Geräte brauchte, um sie per UPnP anzusprechen, habe ich verschiedene heruntergeladen und getestet, bin aber immer wieder bei der von Lumin gelandet. Die ist nicht nur optisch ungemein ansprechend, sondern funktioniert auch mit den Tags meiner – wie ich meine – recht gut gepflegten Daten so, wie ich es gewohnt bin. Daher war es denkbar einfach, den U2 zum Spielen zu bringen. Netzkabel, Ethernet-Kabel zum Ansuz-PowerSwitch und ein USB-Kabel zum M-Scaler anschließen, die App starten, dort die Bibliothek des Melco auswählen und zwei, drei weitere Klicks: Schon erklingt der erste Track. Plug and Play ist hier keine Marketing-Phrase, sondern funktioniert wirklich.
In meiner Kette akklimatisiert sich der U2 mit Tony Overwater Upclose. Auf dem in einer Kirche aufgenommenen Album ist der Bassist solo oder mit einem von zwei Tenorsaxophonisten zu hören: Yuri Honing oder Maarten Ornstein, der auf einem Stück auch mal zur Bassklarinette greift. Der dezent mit einbezogene Raum, die realistischen Klangfarben, die Energie, die Lebendigkeit, die Spielfreude der Musiker und die eingängigen Melodien machen die Reproduktion dieses Albums zu einem Erlebnis. Nachdem ich es komplett gehört habe, kehre ich noch einmal zum ersten Stück zurück: Tony Overwater interpretiert den Young/Heymann-Standard „When I Fall In Love“: Einfach klasse, wie genau man jedes Vibrato, jedes Griffgeräusch präsentiert bekommt, ohne dabei von der Melodie abgelenkt zu werden. Schon nach den ersten elf Tracks bin ich mir sicher, dass der Lumin mindesten auf dem Niveau eines Auralic Aries G2.1 oder eines Hifi Rose RS130 agiert. Er wirkt auf mich nach ein paar weiteren Stunden so stimmig und vertraut, dass ich ihn auch zur Beurteilung des Waversa WLAN-Isolator-EXT-Reference und der Audioquest-Carbon-Kabelbrücken verwende: Auch der Lumin profitiert recht stark vom LAN-Filter und der kurzen, hochwertigen Verbindung.
Für die nächste Zeit muss der U2 jedoch auf die beiden verzichten. Zwar ist es einerseits nicht uninteressant, was er aus einem bestens aufbereiteten Datenstrom herausholen kann, andererseits sollte er zeigen, was er ohne all zu viele Helferlein in der Peripherie zu leisten im Stande ist. Das gilt natürlich auch für den fast gleich teuren Hifi Rose RS130, der für den Vergleich ohne die SOtM-10-Megahertz-Clock auskommen muss. Am Anfang des ersten Satzes von Mahlers Symphonie Nr. 3 mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks gefielen mir mit dem Lumin die Pauken ein wenig besser: Sie kamen noch einen Hauch druckvoller rüber als beim Hifi Rose. Der erzeugte zwar nicht die Illusion einer tieferen Bühne, aber die räumliche Darstellung wirkte plastischer und noch einen Hauch besser fokussiert. Er erwies sich auch einen Tick heller timbriert, wodurch das ein oder andere Detail auffälliger erschien. Ich weiß wirklich nicht, ob ich dem solideren Tieftonfundament und der minimal weiter in Tiefe des Raumes reichenden Abbildung oder der griffigeren und einen Hauch realistischeren Darstellung und der eine Spur besseren Durchzeichnung den Vorzug geben würde.
Bei Patrice Hérals „Improvisation“ auf Michel Godards Le Concert Des Parfums tendiere ich wegen der etwas kräftigeren Tieftonwiedergabe und des um ein paar Zentimeter größeren Raumes zur Klangcharakteristik des Lumin – wenn da nur nicht ein paar winzige, feiner herausgearbeitete Klangereignisse beim Hifi Rose wären. Bevor ich mich in audiophilen Haarspaltereien verliere, halte ich lieber fest, dass es zwischen den beiden Streaming Transportern über eine hochauflösende Kette durchaus nachvollziehbare klangliche Unterschiede gibt, die aber gewiss keinen Qualitätsunterschied darstellen. Welches der beiden Geräte man bevorzugt, dürften vor allem die eigenen Präferenzen und der Rest der Kette bestimmen. Noch stärker als klanglich unterscheiden sich die beiden in Sachen Ausstattung und Erscheinungsbild. Wie Ihre Wahl zwischen den beiden auch immer ausfällt, sie ist gewiss eine gute.
Nun entferne ich ein weiteres, dem Klang bisher sehr zuträgliches Element aus der Wiedergabekette, um die sogenannte Re-Sampling-Funktion des U2 zu erkunden: Chord Electronics' M-Scaler vor dem D/A-Wandler, der die Daten zwar noch um den Faktor zwei höher upsamplen kann, jedoch nicht in DSD umrechnen. Ich beginne mit einem Track in CD-Qualität. Ohne M-Scaler und das Re-Sampling des U2 klingt er ein wenig flacher, dafür knalliger und ein bisschen energiegeladener als gewohnt. In der Lumin-App wähle ich dann eine Bit-Tiefe von 24 und eine Abtastfrequenz von 352,8 Kilohertz. Sofort verbessert sich die Durchhörbarkeit, der virtuelle Raum erscheint größer, vor allem in der Tiefe. Die Wiedergabe wirkt weniger plakativ, büßt aber auch einen geringen Teil ihrer kraftvollen Direktheit ein. Das klingt für mich vertrauter: Ich ziehe das Mehr an (Raum-)Informationen der überschäumend kraftvollen Wiedergabe vor.
Auch den „Ritt der Walküren“ aus Wagners Der Symphonische Ring mit den Duisburgern Philharmonikern unter Jonathan Darlington höre ich erst mit der auf der Festplatte abgespeicherten Datenmenge, und das sind hier 24 Bit und 192 Kilohertz. Dann lasse ich den Re-Sampler die Abtastrate noch einmal verdoppeln, was der DAVE mit einem noch feiner durchgezeichneten und räumlich ausgedehnteren Klangbild belohnt. Zumindest an meinem D/A-Wandler erweist sich die Upsampling-Funktion des U2 als dem Hörgenuss überaus zuträglich.
Wenn der M-Scaler, der alle ankommenden Signale, egal ob PCM oder DSD auf 705,6 respektive 768 Kilohertz in PCM hochrechnet, mal nicht in der Kette aktiv ist, macht es auch Sinn, ein wenig mit der Umrechnung der Daten in DSD zu experimentieren. Der Lumin bietet hier Quad-DSD an. Beim Vergleich der Umrechnung auf Hochbit und DSD muss man beim DAVE allerdings beachten, dass es für die beiden Varianten speziell angepasste Betriebsarten gibt, zwischen denen man umschalten sollte, wenn man dem jeweiligen Format das klangliche Optimum entlocken möchte. Ich bleibe noch einmal bei den Duisburger Philharmonikern, diesmal steht Schostakowitschs Symphonie Nr. 15 auf dem Programm. Der oft gehörte Test-Track mit 16 Bit und 44,1 Kilohertz klingt jetzt schon überraschend gut, wenn man bedenkt, dass der Lumin auf das Waversa-Filter ebenso verzichten muss wie auf den Chord M-Scaler, dessen Funktion nun zum Teil der in den Lumin integrierte Re-Sampler übernimmt, der die Daten von der Festplatte des Melco auf 24 Bit und 352,8 Kilohertz hochrechnet. Noch deutlich mehr Freude am ersten Satz der Symphonie hat man jedoch, wenn der U2 die PCM-Daten in CD-Qualität in DSD256 verwandelt und dann an den auf dieses Format umgeschalteten DAVE schickt: Der Saal wirkt noch ein gutes Stückchen breiter und tiefer, die Instrumentengruppen werden klarer differenziert und es umgibt sie noch mehr Luft, das Orchester erscheint eine Spur engagierter. Kurz die Musik kommt intensiver rüber und spricht einen stärker an.
Keith Jarretts „God Bless The Child“ habe ich jetzt schon länger nicht mehr bei Tests verwendet. Das Album Standards, Vol. 1 ist mit 24 Bit und 192 Kilohertz auf der Festplatte abgelegt. Zuerst höre ich den besagten Track mit vom Re-Sampler verdoppelter Abtastfrequenz. Ohne Vergleich fehlt mir nicht das Geringste: Der Bass knarzt hölzern, die Bass-Drum und die Snare kommen mit Macht und der Flügel sorgt für einen unwiderstehlichen Groove. Auch Details wie den Einsatz des Dämpfers oder rhythmische und melodische Einwürfe des Pianisten gibt’s in Hülle und Fülle. Der Wechsel von PCM zu DSD beim Re-Sampler und beim DAVE verstärken den Musikgenuss noch einmal ein gutes Stück: Die Wiedergabe wirkt noch klarer, die Dynamik größer, das Tempo des Songs leicht angezogen. Das Trio sprüht förmlich vor Spielfreude. Der Lumin bereitet die Daten mit seinem Re-Sampler wohl genau so auf, wie der DAVE es braucht. Bei DSD256 sind die beiden schlicht eine Traum-Kombination!
Gehört mit
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NAS | Melco N1Z/2EX-H60 mit externem Audiaz-Linearnetzteil |
Streamer | Auralic G2.1 mit 2TB SSD, Hifi Rose RS130 |
Up-Sampler | Chord Electronics Hugo M-Scaler mit Ferrum Hypsos |
D/A-Wandler | Chord Electronics DAVE mit Linearnetzteil |
LAN-Switch | Ansuz PowerSwitch D-TC Gold Signature, SOtM sNH-10G |
10-MHz-Clock | SOtM sCLK-OCX10 |
Vorstufe | WestminsterLab Quest |
Endstufe | Einstein The Poweramp, WestminsterLab-Rei-Monos |
Lautsprecher | Børresen 05 SSE |
Kabel | Goebel High End Lacorde Statement, Audioquest Dragon HC und Tornado (HC), Dragon XLR, Ansuz Speakz D-TC Supreme, Digitalz D-TC Gold Signature und Mainz D2 (2x), Rossaudio Kabel, SOtM dCBL-BNC75 |
Zubehör | AHP Klangmodul IV G, Audioquest Niagara 5000 und 1200, Synergistic Research Active Ground Block SE, HMS-Wandsteckdosen, Blockaudio C-Lock Lite, Acoustic System Resonatoren, Artesania Audio Exoteryc, SSC Big Magic Base, Finite Elemente Carbofibre°-HD, Harmonix Room Tuning Disks, Waversa Isolator-EXT-1 und EXT-Reference, ADOT Medienkonverter (2x) mit Keces P6 und SBooster MK II, Singlemode-Duplex-Lichtwellenleiter, Ansuz Sparks, Darkz Z2S, div. Sortz, PowerBox D-TC SUPREME, Thixar Silent Feet 20 |
Herstellerangaben
Lumin U2
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Unterstützte Dateiformate | DSD Verlustfrei: DSF (DSD), DIFF (DSD), DoP (DSD); PCM Verlustfrei: FLAC, Apple Lossless (ALAC), WAV, AIFF; Komprimiertes Audio: MP3; MQA |
PCM-Unterstützung | bis zu 768kHz, 16-32-bit, Stereo |
Upsampling-Raten | DSD256 Upsampling-Option für alle Dateien; PCM 384kHz Upsampling-Option für alle Dateien |
Digitale Ausgangsstufe | USB (native DSD512-Unterstützung,PCM 44,1-768kHz, 16-32-bit, Stereo); optisch koaxial Cinch, Koaxial BNC & AES/EBU (PCM 44,1kHz-192kHz, 16-24-bit, DSD (DoP, DSD über PCM) 2,8MHz, 1-Bit); |
Optisches Netzwerk | SFP nach Industriestandard, 1000Base-T Gigabit-Ethernet, SFP-Modul erforderlich, gleichzeitige Verwendung mit RJ45 |
Eingänge | Ethernet RJ45-Netzwerk 1000Base-T; USB-Speicher, Flash-Laufwerk, USB-Festplatte (nur FAT32, exFAT und NTFS mit einer Partition) |
Streaming-Protokoll | UPnP AV-Protokoll mit Audiostreaming-Erweiterung (OpenHome); Roon bereit; TIDAL-, Spotify-Verbindung; AirPlay-kompatibel; lückenlose Wiedergabe; On-Device-Wiedergabeliste; |
App-Funktionen | Native Unterstützung für TIDAL, MQA, Qobuz und TuneIn Radio; Tidal MQA-Symbole zur Kennzeichnung hochauflösender Musik; Qobuz High-Res-Symbole zur Kennzeichnung hochauflösender Musik; Lautstärkeregler; hochauflösendes Artwork, Artwork Zwischenspeicherung; Suche; Handhabung mehrerer Tags; Unterstützung von Composer-Tags; Album-Gruppierung in der Wiedergabeliste; Automatische Internet-Links zu Künstlern/Alben/Songs; Speichern und Wiederherstellen von Wiedergabelisten (einschließlich Tidal und Qobuz) |
Unterstützte Steuergeräte | Apple-Geräte. iOS 11.0 oder höher Android-Geräte. Android 4.0 (Ice Cream Sandwich) oder höher erforderlich |
Sonstiges | Leedh Processing verlustfreie digitale Lautstärkeregelung; Programm zur kontinuierlichen Weiterentwicklung; Firmware-Upgrade für weitere Funktionen und Verbesserungen möglich |
Stromversorgung | Interner linearer Ringkerntransformator, rauscharme linearer Regler |
Oberfläche | Schwarz eloxiertes Aluminiums, rohes eloxiertes Aluminium |
Abmessungen (B/T/H) | 350/350/60,5mm |
Gewicht | 6kg |
Preis | 5.000 Euro |
Hersteller/Vertrieb
IAD GmbH
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Anschrift | Johann-Georg-Halske-Str.11 41352 Korschenbroich |
Telefon | 02161/61783-0 |
Web | www.iad-audio.de |
service@iad-gmbh.de |
Mit dem RS130 hat HiFi Rose, einen der, wenn nicht sogar den fortschrittlichsten Streaming-Transport in diesem Sommer auf den Markt gebracht. Nun folgt mit dem Fiber-USB-Hub RSA720 eine ebenso innovative Ergänzung für den RS130.
Der RSA720 ist eine schlaue Erweiterungsbox für den RS130 und andere Streamer, die USB-Massenspeicher unterstützten. Er nutzt eine optische Verbindung, um effektiv Rauschen, das durch Vibrationen und Einstreuungen entstehen kann, zu blocken. Er ist somit der ideale Partner für den RS130 von HiFi-Rose, der über einen USB-SFP-Port verfügt. Bis zu vier USB-Speichergeräte (oder CD/DVD-Laufwerke) können am RSA720 angeschlossen werden.
Dank galvanischer Trennung durch die optische Übertragungsstrecke zum Streamer bleibt die Klangqualität nicht auf der Strecke. Per Lichtleiter können auch große Distanzen zwischen RSA720 und RS130 erreicht werden, sodass sich z.B. Speicher und Ripping-Laufwerk an einem entfernten Ort, weit weg von der Musikanlage, befinden können.
Der RSA720 selbst bietet ein massives Gehäuse, das dank der rutschfesten Fläche an der Unterseite sehr stabil im HiFi-Rack Platz findet. Auch wenn seine Arbeit durchaus im Verborgenen stattfinden könnte, ist er doch optisch so ansprechend, dass man ihn auch gern präsentiert. Seine Betriebsart ist von SFP (optisch) auf „USB-B“ umschaltbar, so dass auch Geräte ohne SFP-Port mit ihm genutzt werden können. Als besonderer Clou kann an den RSA720 sogar ein USB-DAC angeschlossen werden. Der wird vom RS130 erkannt, als wäre direkt verbunden - wodurch man sehr einfach eine zweite Wiedergabezone realisieren kann.
Die unverbindliche Preisempfehlung für den RSA720 beträgt 429.- € inkl. 19 % Mehrwertsteuer und ist ab sofort verfügbar.
Herstellerangaben
HiFi Rose Fiber-USB-Hub RSA720
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Vertrieb
audioNEXT GmbH
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Anschrift | Isenbergstraße 20 45130 Essen |
Telefon | 0201 5073950 |
info@audionext.de | |
Web | www.audionext.de |
Stand heute scheint die Preisverleihung während der diesjährigen Audio Video Show reibungslos zu klappen: Wojciech Pacuła und ich haben recht früh die Preisträger benannt, die Einladung sind fertig, beide Gewinner werden in Warschau sein und haben sich den Abend für die Übergabe freigehalten. Jetzt müssen nur noch die Award rechtzeitig fertig werden.
Während die Leser von hifistatement.net ja schon kürzlich den Artikel des Kollegen lesen konnten, der ihn dazu bewog, seinen Preisträger zu küren, müssen die Leser von highfidelity.pl noch bis Anfang November warten, um die polnische Version des Tests zu Gesicht zu bekommen, aufgrund dessen unsere Wahl getroffen wurde. Das dürfte aber leicht zu verschmerzen sein, da Wojciech Pacuła dieselben Geräte seiner Leserschaft schon im Januar 2021 vorstellte. Eine englische Version seiner Einschätzung finden Sie hier. Nicht Gegenstand der Betrachtung war in highfidelity.pl jedoch das Set aus vier, also jeweils zwei gebrückten Endverstärkern pro Kanal. Und deshalb wird der hifistatement-Artikel über diese Konfiguration dann im November in Polnisch zugänglich gemacht.
Doch nun zu den ausgezeichneten Komponenten: In diesem Jahr entschied sich Wojciech Pacuła erstmals für einen Tonarm: „Was mir nach dem Test des J.Sikora KV12 MAX-Arms im Gedächtnis geblieben ist, ist, dass man damit auch bei geringerer Lautstärke Musik hören konnte, weil dann immer noch alles sehr gut wahrnehmbar blieb. Der KV12 MAX ermöglicht der Nadel, eine unglaubliche Menge an Informationen zu lesen und diese auf äußerst dynamische Weise weiterzugeben. Der ältere Arm hat seine Meriten wie Wärme, Dichte und inneren Fokus. Allerdings ist die Auflösung des Arms mit dem Zirkonium-Lager so hoch, dass ich glaube, dass kein anderer Arm, den ich jemals getestet habe, ihn übertrifft. Und überhaupt ist das Wichtigste, dass man der Musik mit Spannung und Neugier zuhört. Es gibt keinen Raum zum Verweilen, es gibt Action und bei Bedarf Atem, aber ohne Übertreibung. Beim KV12 MAX trug sogar die Stille eine gewisse Energie in sich und machte musikalisch Sinn. Und ich denke, darum geht es in der Musik.“
Die Wahl von Hifistatement für Statement in High Fidelity | Polish Edition 2023 fiel auf die Vor- und Endstufen von WestminsterLab: „Für mich verkörpern WestminsterLabs Quest und Rei zeitgemäßes und intelligentes High End in Reinkultur. Frei von allem Überflüssigen und jeglichem Bling Bling überzeugen sie mit klaren Linien, moderaten Abmessungen und einem kurzen Signalweg mit wenigen Bauteilen – und allerbestem Klang. Ich kenne nicht mal eine Handvoll Verstärkerkombinationen mit einer so spontanen Leistungsentfaltung, einer so guten Durchzeichnung und einer so weit ausgedehnten Raumdarstellung. Ein traumhaftes Trio!“ Auch das Quintett mit vier speziell verschalteten Mono-Endstufen konnte rundum überzeugen: „WestminsterLab bringt das Kunststück fertig, seine Endstufen dank der Brückenschaltung und trotz der damit einhergehenden Vervierfachung der Leistung noch flüssiger, harmonischer und eleganter klingen zu lassen. Mit vier Monos hört man paradoxerweise weniger Technik und – noch – mehr Musik.“
Congratulations to the award winners!
The previous Statements in High Fidelity:
2023 GERMAN EDITION
Ayon Crossfire Evo
dCS Vivaldi APEX DAC
2022 POLISH EDITION
Crystal Cable Da-Vinci-Serie
Raidho X1t
2022 GERMAN EDITION
Børresen 05 Silver Supreme Edition
Soulnote P-3 SE
2021 POLISH EDITION
Siltech Classic Legend Kabelserie
Thiele TA01
2021 GERMAN EDITION
Ferrum Hypsos
RCM Audio Big Phono
2020 POLISH EDITION
Ayon CD-35 II HF Edition
Transrotor TRA 9
2020 GERMAN EDITION
2019 POLISH EDITION
Nordost QPOINT
Audioquest NIAGARA 1000, 5000, 7000, TORNADO, THUNDER, NRG-Z3
As of today, the award ceremony during this year's Audio Video Show seems to go smoothly: Wojciech Pacuła and I have named the award winners quite early, the invitation is ready, both winners will be in Warsaw and have kept the evening free for the handover. Now only the awards have to be ready in time.
While the readers of hifistatement.net could already recently read the article of the colleague that led him to choose his award winner, the readers of highfidelity.pl will have to wait until the beginning of November to see the Polish version of a test, based on which our choice was made. However, that should be easy to get over, since Wojciech Pacuła already presented the same component to his readership in January 2021. An English version of his assessment can be found here. However, the subject of consideration in highfidelity.pl was not the set of four, i.e. two bridged power amplifiers per channel. And therefore the hifistatement article about this configuration will then be accessible in Polish in November.
But now for the prizewinnig components. This year Wojciech Pacuła chose J. Sikora's tontarm KV12 Max Zirconium: „The thing that stayed in my mind after the test of the KV12 Max arm is that you could listen to music with it on lower volume levels, because everything was still legible with it. The arm allows the needle to read an incredible amount of information and gives it in an extremely dynamic way. The older arm has its advantages, such as warmth, density and internal focus. However, the zirconium suspension arm is so resolving that I don't think any other arm I've ever tested has topped it. And anyway, the most important thing is that you listen to the music with excitement, with curiosity. There is no room for lingering, there is action, and when needed breath, but without exaggeration. With KV12 Max even the silence carried with it some energy and made musical sense. And I guess that's what music is all about.“
Hifistatement's choice for the Statement in High Fidelity | Polish Edition 2023 are WestminsterLabs pre and power amplifiers Quest and Rei. The statement about the trio of pre and two mono power amplifiers read: "For me, WestminsterLabs Quest and Rei embody contemporary and intelligent high-end in its purest form. Free of all superfluous and bling bling, they convince with clear lines, moderate dimensions and a short signal path with few components - and the very best sound. I don't even know of a handful of amplifier combinations with such a spontaneous power delivery, such good detailing and such a wide-ranging spatial representation. A dream trio!" The set of four power amplifiers was also convincing all around: "WestminsterLab manages the feat of making its power amplifiers sound even more fluid, harmonious and elegant thanks to the bridge circuit and despite the quadrupling of power that goes along with it. With four monos, paradoxically, you hear less technology and - still - more music."
Congratulations to the award winners!
The previous Statements in High Fidelity:
2023 GERMAN EDITION
Ayon Crossfire Evo
dCS Vivaldi APEX DAC
2022 POLISH Edition
Crystal Cable Da-Vinci-Serie
Raidho X1t
2022 GERMAN EDITION
Børresen 05 Silver Supreme Edition
Soulnote P-3 SE
2021 POLISH EDITION
Siltech Classic Legend Kabelserie
Thiele TA01
2021 GERMAN EDITION
Ferrum Hypsos
RCM Audio Big Phono
2020 POLISH EDITION
Ayon CD-35 II HF Edition
Transrotor TRA 9
2020 GERMAN EDITION
2019 POLISH EDITION
Nordost QPOINT
Audioquest NIAGARA 1000, 5000, 7000, TORNADO, THUNDER, NRG-Z3
Das Unternehmen J.Sikora wurde 2007 gegründet. Damals wurde ihr erster Plattenspieler, der Standard, vorgestellt. 2018 enthüllte das Unternehmen seinen ersten Tonarm, den KV12, und letztes Jahr auf der Warschauer Audio Video Show wurden neue und bessere Versionen vorgestellt – die Zirconium-Serie mit 9- und 12-Zoll-Versionen.
Einen eigenen Tonarm zu entwickeln, ist eine echte Herausforderung und Leistung. Dass das Unternehmen SME zunächst Tonarme herstellte und erst Jahre später Laufwerke für diese entwickelte, war eine absolute Ausnahme. Schließlich ist es fast schon Standard, dass ein Laufwerkshersteller keine eigenen Tonarme hat, sondern die von anderen Spezialisten entwickelten verwendet; J. Sikora war lange Zeit ein Fan von Kuzma-Tonarmen. Die besten und besonders zielstrebigen Hersteller von Plattenspielern fügen oft nach einigen Jahren der Laufwerksproduktion ihre eigenen Arme hinzu. Als Beispiel seien hier die Firmen Transrotor, Avid oder TechDAS genannt. Und natürlich J.Sikora.
Im Fall des polnischen Herstellers hat es elf Jahre gedauert, bis er sich auf dem heimischen Markt etablieren und später auf den Weltmärkten Fuß fassen konnte. Der erste Arm, das Modell KV12, wurde 2018 vorgestellt, und wir haben ihn Ende des Jahres erstmals präsentiert. Vier Jahre brauchte der Hersteller, um seine Tonarmlinie zu perfektionieren und gleichzeitig etwas zu verbessern, das die Designer als Lösung mit klaren Vorteilen erkannt hatten. So entstand die „Zirconium”-Serie, die von Anfang an zwei Modelle umfasste: KV9 MAX und KV12 MAX. Ersteres wurde von Marek Dyba in der Dezember-Ausgabe von High Fidelity erstmals getestet, letzteres stelle ich Ihnen jetzt vor.
J.Sikora-Tonarme sind unipivot-Designs, das heißt sie sind in einem Punkt gelagert und ölgedämpft. Ihre Besonderheit ist das Material, aus dem das Armrohr gefertigt ist. Hierbei handelt es sich um Kevlar, eine geflochtene Polyamidfaser, die ursprünglich für kugelsichere Westen verwendet wurde, aber auch in weniger gewalttätigen Produkten wie den Membranen der Mitteltöner von Bowers & Wilkins Verwendung gefunden hat. Das Material hat alle Eigenschaften, die man für einen Tonarm braucht: Es ist leicht und dennoch steif. Außerdem weist es laut den Designern eine gute Resonanzverteilung auf. Die Herstellung des Rohrs ist nicht einfach und erfordert große Präzision, um ein Ausfransen des Materials zu vermeiden. Im Inneren ist es mit Schaumstoff gefüllt, in dem eine Öffnung für die Verkabelung frei bleibt. Und letzteres kommt schon lange von einem anderen polnischen Unternehmen: Soyaton Julian Soja stellt sie aus 6N-OCC-Kupfer her, das mit Gold beschichtet ist. Jeder einzelne Draht wird von einem Teflonschlauch isoliert und ohne Lötmittel als recht dickes, aber flexibles Kabel nach außen geführt. Bei den Steckverbindern handelt es sich um Bullet-Plug-Designs aus reinem Silber, der Erdungsstift hat nur an einer einzigen Stelle Kontakt.
Alle diese Elemente haben die älteren, immer noch angebotenen Tonarme und die neuere MAX Zirconium-Serie gemeinsam. Neu ist das Material der Armbasis. Zuvor bestand es aus Aluminium, das innen mit Gusseisen gedämpft war. Bei einer der Audio-Video-Shows präsentierte Janusz Sikora jedoch eine spezielle Version seines Plattenspielers, eine mit Bronzeelementen. Das klangliche Ergebnis gefiel ihm sehr gut und daher verfügt die neue Tonarmserie über eine Basis aus diesem Material. Dank dieser Änderungen ist das Rohrbefestigungsstück jetzt viel kleiner als zuvor, ebenso wie das Hauptgegengewicht. Die Entwicklung einer noch besseren Herstellungstechnologie erlaubt die Fertigung eines Rohres mit einem kleineren Durchmesser als bisher. Der gesamte Arm ist dadurch schlanker und hat ein geringeres Gewicht.
Die wichtigsten Änderungen betreffen die Armlagerung, das lässt zumindest der Name der neuen Serie – „Zirconium Series“ – vermuten. Nach vielen Hörtests kam der Konstrukteur zu dem Schluss, dass ein Zirkoniumoxid-Spike für das Lager die bestmögliche Wahl sei. Er hatte diese Lösung schon früher verwendet, da sich sowohl das Hauptlager des Plattenspielers auf einer Kugel dieses Materials dreht, als auch die Füße, die die Sockel der J.Sikora-Plattenspieler entkoppeln, eine Kugel aus dem gleichen Material enthalten. Da die Lagerung des Arms nicht aus Metall besteht, müssen wir uns mit dem Problem der elektrischen Trennung von Arm und Erde auseinandersetzen: Zirkoniumoxid leitet keinen Strom. Die richtige Art und Weise zu finden, den Arm zu erden, erfordert viel Erfahrung, um die elektrische Ladung schnell abzuleiten. Beim KV12 MAX, dem von uns getesteten Arm mit 304,8 Millimeter effektiver Länge, wurde ein weiterer fünfter Draht in das Armrohr eingeführt, der mit dem Headshell verbunden ist und dieses erdet.
Für die Arme der MAX-Version wurden unterschiedliche Headshells entworfen, so dass bei beiden Längen der passende Kröpfungswinkel gegeben ist. Die J.Sikora-Arme bieten alle nützlichen Einstellungen. In einer Box aus Sperrholz findet man eine Reihe von Gegengewichten aus Messing in verschiedenen Größen, mit denen man – soweit ich weiß – für jeden Tonabnehmer die nötige Auflagekraft einstellen kann. Das Gegengewicht selbst besteht aus zwei Komponenten. Eine ermöglicht dem Benutzer die Einstellung des Azimuts, die andere dient der Einstellung der Auflagekraft. Ebenfalls mitgeliefert wird ein Gegengewicht aus Polyamid, einem teilkristallinen Polymer, das an das Ende des Armrohres geschraubt wird und dazu dient, die Gegengewichte auf dem Armrohr zu fixieren und Vibrationen zu dämpfen. Die Konstruktion des Gegengewichts ist recht komplex: Der Schwerpunkt des Hauptgewichts liegt sehr tief, was -– wie Janusz Sikora sagte -– die Geschwindigkeit des Arms verbessern soll.
Außerdem gibt es einen verbesserten Einstellmechanismus für den vertikalen Abtastwinkel (VTA). Damit kann die Höhe des Arms während des Betriebs verändert werden. Es ist einer der präzisesten und am einfachsten zu bedienenden Mechanismen dieser Art. Die Azimutkorrektur kann über eine Schraube im Hauptgegengewicht vorgenommen werden. Um sicherzustellen, dass es bei der Einstellung keine Probleme gibt, verfügt der KV12 MAX-Arm über ein klassisches Anti-Skating-System, das mit einem an einem Faden aufgehängten Gewicht arbeitet.
Der Arm ist einfach zu montieren, und alle Teile passen perfekt zusammen. Wie beim Arm KV9 MAX legt der Konstrukteur auch beim KV12 MAX großen Wert auf die richtige Positionierung der Drähte, die oben aus dem Arm herauskommen. Da sie eine gewisse Steifigkeit haben, wirken sie ein wenig wie ein Anti-Skating-System. Damit alles so funktioniert, wie es soll, muss man sie so ausrichten, dass sie senkrecht nach oben und dann senkrecht nach unten verlaufen.
Der MAX-Tonarm wurde auf den Initial MAX-Plattenspieler desselben Herstellers montiert. Ich habe ihn mit dem KV12-Arm verglichen, der mit 12 Zoll die gleiche Länge hat, aber ein älteres Modell ist. Ich kenne ihn von vielen Hörsitzungen und meinem Test. Der Plattenspieler stand auf dem Kohlefaser-Boden des Finite Elemente Master Reference Pagode Edition Mk II Racks. Zum Reinigen der Nadel habe ich einen DS Audio ST-50 verwendet.
Für den Test benutzte ich den Miyajima Laboratory Destiny Tonabnehmer. Das Signal des Tonabnehmers wurde im RCM-Audio-Sensor-Prelude-Phonovorverstärker verstärkt, von dem es über Siltech-Triple-Crown-Kabel weitergeleitet wurde. Ich habe einen passiven Verictum X-Block-Filter auf die Stromversorgung und eine aktive Nordost QPOINT-Schaltung auf den Vorverstärker gesetzt.
Da ich nicht zwei gleiche Miyajima Laboratory Destiny-Tonabnehmer besitze, brauchte ich zwischen dem Anhören der beiden Arme etwa zehn Minuten, um den Tonabnehmer von einem auf den anderen umzubauen und einzustellen. Ich hatte das vorher ein paar Mal für mich geübt, aber das ist immer noch eine beträchtliche Zeitspanne zwischen den Hörproben A und B. Mein Plan war also, mehrmals in A/B- und B/A-Sessions zu hören. Der erste Wechsel zwischen den Armen reichte jedoch aus, um die Unterschiede klar und deutlich zu hören.
Der neue Arm spielt schneller, höher auflösend und klarer. Daraus kann man schließen, dass er auch im Vergleich zu anderen Top-Armen so klingt. Verstehen Sie mich nicht falsch: Der originale KV12-Arm spielt in diesen Disziplinen hervorragend. Im direkten Vergleich kann man aber hören, dass er die unteren Mitten etwas betont und damit den Klang etwas verlangsamt. Ich möchte wiederholen, dass er überhaupt nicht langsam ist, denn als ich ihn einmal mit dem Kuzma 4Point 12''-Arm verglichen habe, wirkte der Arm aus Slowenien etwas langsamer als der KV12. Das sind keine großen Unterschiede, und auf manchen Plattenspielern werden sie wahrscheinlich nicht so deutlich zu hören sein wie in meinem System, aber sie sind es, die die endgültige Wahrnehmung eines bestimmten Produkts ausmachen.
Der KV12 MAX ist einfach schnell. Deshalb klangen die Blechbläser auf Benny Carters Jazz Giant-Album mit ihm ein wenig höher und klarer. Die Einsätze von Trompete, Saxophon oder Posaune waren besser zu hören. Auch Barney Kessels Gitarre, zusammen mit dem Schlagzeug im rechten Kanal platziert, gewann an Brillanz. Mit dem neuen Arm wird die Präsentation also sozusagen automatisch spannender. Denn obwohl es sich immer noch um einen samtigen Sound handelt, in dem Sinne, dass der aggressive Slam fehlt, ist der Attack des KV12 MAX stärker und damit ohrenfälliger.
Die Instrumente heben sich durch den neuen Arm stärker vom Hintergrund ab. Das spricht für eine bessere Selektivität. Aber es geht nicht darum, sie aus dem Hintergrund „herauszuschneiden”, und es geht auch nicht um eine übermäßige Trennung. Es geht darum, genügend Informationen zu extrahieren, damit sich die Präsentation in unseren Köpfen zu etwas zusammenfügt, das wir nach der Aufhebung der Ungläubigkeit – schließlich handelt es sich um eine mechanische Reproduktion und nicht um eine Live-Performance -– als echte Musiker in einem echten Raum erkennen können. Der Zirconium-Arm macht das besser, vielleicht sogar viel besser. In meiner gesamten bisherigen Karriere habe ich nur ein einziges Mal mit einem Arm von SAT etwas Besseres gehört: Der schwedische Arm ging auch im Bass tiefer.
Trotzdem hat der KV12 MAX-Arm etwas an sich, das die Musik, die mit ihm reproduziert wird, extrem angenehm macht. Es geht um eine leichte Erwärmung, aber es ist eine Wärme, die dem ähnelt, was man normalerweise mit Vinyl bekommt, selbst von einem sehr billigen Plattenspieler – vorausgesetzt, dass er gut eingestellt ist. Ich bin mir sicher, dass Sie es mehr als einmal gehört haben, denn diese Wärme „umhüllt” den Hörer quasi mit Klang. Es ist eine hervorragende Art, Musik zu empfinden, und es ist das, was Musiker meinen, wenn sie von der „Wärme des Vinyls” sprechen, auch wenn sie nicht wirklich wissen, wovon sie reden. Aber – das müssen Sie wissen – es ist etwas anderes als das, was auf Master-Band-Kopien zu hören ist.
Deshalb spielt der KV12 MAX Musik so, als ob sie nicht auf Band, sondern im Direct-to-Disc-Verfahren aufgenommen worden wäre. Ich weiß, dass Janusz Sikora ein großer Bewunderer dieser Art von Aufnahmen ist und sie für besser hält als übliche Aufnahmen. Und genau in diese Richtung gehen auch die Änderungen am neuen Arm. Die mit dem ursprünglichen KV12 gespielten Aufnahmen klingen, um bei dieser Analogie zu bleiben, wie direkte Zwei-Spur-Aufnahmen auf Band. Das heißt, immer noch schnell, immer noch dynamisch, aber mit einer leichten Beruhigung der Höhen und Glättung der Dynamik. Nicht viel, aber doch.
Und das ist der Grund, warum das Konzert des Bill Evans Trios, aufgenommen am 25. Juni. 1961 im Village Vanguard Club in New York und als Waltz For Debby veröffentlicht, mit dem KV12 MAX weniger wie in einer verrauchten Kneipe und mehr wie eine direkte Übertragung von der Bühne klingt: so als ob es wir es zum Zeitpunkt der Aufnahme im Regieraum hören würden. Alles drehte sich um den Umfang und die Qualität der Hochtöne. Sie waren stark, harmonisch und lebendig. Sie hatten auch eine hohe Energie, sowohl im Attack als auch im Sustain. Aber es war immer noch Vinyl im Spiel, das heißt, się wirkten etwas seidig und angenehm.
Oh, wie brillant das beim Titelsong von Midnight Sugar vom TsuyoshiI Yamamoto Trio funktioniert! Das Klavier, das selbst vor Klang explodiert, wurde so wiedergegeben, dass deutlich wurde, wie Yamamoto spielt und welchen Sound die Leute vom Three-Blind-Mice-Label kreieren wollten. Auch die Becken klangen kräftiger, aber auch – denn darauf will ich hinaus – sauberer. Der KV12 tastet die Platten brillant ab. Und man kann es dabei belassen, man wird mehr als zufrieden sein. Jedes weitere Album wird Ihnen ein Lächeln ins Gesicht zaubern und das Gefühl vermitteln, dass Sie Ihr Geld und Ihre Mühen gut investiert haben. Aber hören Sie sich den KV12 MAX an, um zu wissen, was man ändern und – für die meisten von uns – verbessern kann. Denn nicht nur die Höhen, sondern auch die Bässe haben von der Weiterentwicklung zum KV 12 MAX profitiert. Das war bei diesem Album extrem gut zu hören, da Isao Fukuis Kontrabass sowohl mit zwei Mikrofonen direkt als auch über ein weiteres vor dem Bassverstärker aufgenommen wurde. Der Bassist befand sich in einer geschlossenen Kabine, aber im selben Studio wie die anderen beiden: Es handelt sich um eine „Live-in-the-Studio"-Aufnahme. Sie ist also ein wenig trocken, hat aber einen perfekt wiedergegebenen Attack. Das ist wahrscheinlich das, was die Produzenten des Albums im Sinn hatten. Der KV12 MAX brachte diesen Aspekt des Spiels viel besser zur Geltung, indem er den Attack stärker betonte, aber auch einen wohl differenzierten Klang präsentierte.
So war es auch bei Musik, bei der der Bass elektronisch erzeugt wird, also bei den Alben Behind The Wheel (Remix) von Depeche Mode und Ark von Brendan Perry. Bei beiden ist der Bassbereich wirklich tief und unglaublich energisch. Aber es war der KV12 MAX, der gezeigt hat, dass er nicht so gleichförmig ist, wie es Plattenspieler und Tonarme der unteren Klasse vorgeben, und dass er sich sowohl in Bezug auf die Dynamik und die Intensität als auch in Sachen überlagerter Hall verändert.
Hören wir uns den Anfang der Maxi-Single von Depeche Mode an und achten wir auf den Effekt, der dem Bass überlagert ist: Das ist ein so genanntes Delay, das den Ton in gleichen Abständen wiederholt, jedes Mal leiser. Es stellt sich heraus, dass dieser Effekt hier ziemlich mächtig ist und die große Bühne schafft. Es ist nicht der Bass selbst. Ich hatte von Klarheit gesprochen: Auch hier klangen die Bläser offener und sauberer. Gahans Gesang kam deutlicher zur Geltung, obwohl er nicht nach vorne gepusht wurde, was eine gute Sache ist, da er sich mit ziemlich viel Hall recht weit weg im Mix befindet,.
Interessanterweise kamen all diese Eigenschaften bei der Wiedergabe von Perrys Album zusammen. Der getestete Arm klingt extrem auflösend, was dazu führt, dass zuvor angenehme und gefällige Klänge völlig neue Konstellationen bilden, so als ob wir statt einer Lichtquelle plötzlich mehrere einzelne Punkte sehen. Das kann anfangs verwirrend sein, wenn wir es gewohnt sind, den Ereignissen vor uns weniger Aufmerksamkeit zu schenken. Aber KV12 MAX zwingt uns eine stärkere Beteiligung auf, er zeigt eine Menge Informationen, so dass wir uns daran gewöhnen und uns innerlich „neu kalibrieren” müssen. Denn wenn wir eine neue innere Harmonie finden, werden wir feststellen, dass KV12 MAX die Welt genauer, klarer und wahrhaftiger darstellt.
Resümee: Was mir nach dem Test des KV12 MAX-Arms im Gedächtnis blieb, ist, dass man damit auch bei geringerer Lautstärke Musik hören konnte, weil dann immer noch alles sehr gut wahrnehmbar blieb. Ich erinnerte mich vorhin an den Vergleich von Band- und Schallplatten-, Direct-to-Disc- und Direct-to-Two-Track-Techniken, also soll der Vergleich von Test Press-Pressung und üblichem Vinyl die Dreieinigkeit vervollständigen: Mit dem getesteten Arm klingen LPs eher wie Testpressungen.
Der KV12 MAX ermöglicht der Nadel, eine unglaubliche Menge an Informationen zu lesen und diese auf äußerst dynamische Weise weiterzugeben. Er ist immer ein empfindsamer Arm, wenn man das so sagen kann: Er schikaniert nämlich die Aufnahmen nicht, sondern geht mit ihnen Allianzen ein. Mit dem Sikora-Arm klang Adam Makowicz kürzlich erschienenes Album Blue Sapphires sauberer und schneller als mit dem KV12. Der ältere Arm hat seine Meriten wie Wärme, Dichte und inneren Fokus. Allerdings ist die Auflösung des Arms mit dem Zirkonium-Lager so hoch, dass ich glaube, dass kein anderer Arm, den ich jemals getestet habe, ihn übertrifft.
Und überhaupt ist das Wichtigste, dass man der Musik mit Spannung und Neugier zuhört. Es gibt keinen Raum zum Verweilen, es gibt Action und bei Bedarf Atem, aber ohne Übertreibung. In Marek Piwowskis „Rejs“ (1970) sagte der Ingenieur Mamoń, gespielt von Zdzisław Maklakiewicz, dass im polnischen Film nichts passiere. Hier passiert im Gegenteil sehr viel. Beim KV12 MAX trug sogar die Stille eine gewisse Energie in sich und machte musikalisch Sinn. Und ich denke, darum geht es in der Musik.
Gehört mit
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Laufwerk | J.Sikora Initial MAX |
Tonarm | J.Sikora KV 12 |
Tonabnehmer | Miyajima Laboratory Destiny |
Phonostufe | RCM Audio Sensor Prelude |
Lautsprecher | Harbeth M40.1 |
Lautsprecherständer | Acoustic Revive |
Vorverstärker | Ayon Audio Spheris III |
Endstufe | Soulution 710 |
Kabel | Siltech, Acoustic Revive, Arcolink |
Zubehör | Finite Elemente Master Reference Pagode Edition Mk II, Verictum X-Block-Filter, Nordost QPOINT, Franc Audio Accessories |
Herstellerangaben
J.Sikora KV12 Max Zirconium Series
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Typ | einpunktgelagert |
Werkstoffe | Kevlar, Aluminium, Bronze, Messing, rostfreier Stahl |
Öl-Dämpfung | ja |
Rohr | verjüngt (Kevlar) |
VTA-Einstellung | ja |
Azimutverstellung | ja |
Gewicht | 250 g |
VTA-Gewicht | 225 g |
Effektive Länge | 304,8 mm |
Montageabstand | 291 mm |
Effektives Gewicht | 12,5 g |
Verfügbare Farben | naturgelb, mattschwarz |
Verdrahtung | 24K vergoldetes 6N Kupfer OCC |
Vertrieb
LEN HIFI
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Anschrift | Exklusive Musiksysteme Björn Kraayvanger Herkenweg 6 47226 Duisburg |
Telefon | +49 2065 544139 |
Mobil | +49 176 64772261 |
info@lenhifi.de | |
Web | www.lenhifi.de |
Unser neuer ACCENTUM Wireless basiert auf der gleichen DNA wie unser preisgekrönter MOMENTUM 4", sagt Christian Ern, Principal Product Manager bei Sennheiser. „Der Kopfhörer bietet atemberaubenden Sennheiser-Sound, extrem lange Akkulaufzeit und kabellose Freiheit zu einem günstigen Preis.“
Mit außergewöhnlichem Sennheiser-Klang und Hybrid Active Noise Cancelling-Technologie ist der Accentum Wireless die perfekte Empfehlung für Nutzer*innen, die bei einem kabellosen Kopfhörer Wert auf Audioleistung legen. Die dynamischen 37-Millimeter-Schallwandler sind so abgestimmt, dass sie aufregende Klangerlebnisse mit hervorragender Bassleistung und beeindruckender Klarheit wiedergeben. Mit Accentum können Nutzer*innen dank Bluetooth® 5.2 und Multipoint-Konnektivität ihre Lieblingsmusik noch flexibler als je zuvor genießen. Für eine außergewöhnliche Klangqualität unterstützt Accentum den aptX™ HD-Codec, der für ein volles und kräftiges Klangbild sorgt, das man sonst nur von kabelgebundenen Modellen kennt. AAC- und SBC-Codecs sind ebenfalls an Bord und eignen sich perfekt, um auf praktisch jedem Bluetooth-fähigen Gerät Audio-Content zu genießen.
Der Accentum Wireless verfügt über eine herausragende Akkulaufzeit von bis zu 50 Stunden pro Ladung und kann für bis zu fünf weitere Stunden Hörgenuss in nur zehn Minuten per Schnellladefunktion geladen werden. Der langlebige Akku erhöht außerdem die maximale Anzahl an Ladezyklen und damit auch die Lebensdauer des Kopfhörers, was langfristig Elektroschrott reduziert. Das mitgelieferte USB-C-Ladekabel kann die kabellosen Kopfhörer auch in ein kabelgebundenes Headset verwandeln, wenn Bluetooth nicht erlaubt oder aktiviert ist. Dazu schließen Nutzer*innen Accentum per USB-Kabel einfach an ein passendes Gerät an, um den Kopfhörer als Interface für Audiowiedergabe und Sprachkommunikation zu nutzen.
Accentum ist für mehr als nur den Konsum von Inhalten ausgestattet: Zwei eingebaute Mikrofone und ein spezieller Windschutzmodus machen Telefonieren zum Kinderspiel. Die einstellbare Nebengeräuschunterdrückung mit fortschrittlicher Signalverarbeitung sorgt für ein natürliches Gesprächsgefühl und minimiert gleichzeitig Ablenkungen im Hintergrund. Multipoint ermöglicht den nahtlosen Wechsel von einem Bluetooth-Gerät zu einem anderen, ohne dass die Geräte erneut verbunden werden müssen.
Dank des vereinfachten Vier-Tasten-Layouts und der optionalen Smartphone-Begleit-App lassen sich die Funktionen des Accentum intuitiv steuern. Von der Verwaltung von Bluetooth-Verbindungen und -Funktionen bis hin zum Experimentieren mit dem Fünf-Band-Equalizer: die Smart Control App verbessert das Kopfhörererlebnis und ergänzt es durch eine einfache visuelle Benutzeroberfläche. Über die Smart Control App können auch Benutzervoreinstellungen gespeichert und Firmwareupdates durchgeführt werden, damit die Funktionen des Accentum über mehrere Geräte hinweg reibungslos funktionieren.
„Der elegante und dezente Look des Accentum Wireless ist mehr als nur eine Erweiterung der neuen Generation unserer MOMENTUM-Familie", sagt Ern. „Mit seinem ausgewogenen Tragegefühl und der luxuriösen Polsterung ist er unser bisher komfortabelster kabelloser Allzweck-Kopfhörer.“
Die verlängerte Hördauer, ermöglicht durch den Accentum-Akku, wird durch den langanhaltenden Tragekomfort perfekt ergänzt. Die Kontaktpunkte der Hörmuschel- und Kopfbügelpolsterung passen sich mühelos an unterschiedliche Gesichtsformen an bieten ein gutes Tragegefühl. Das Accentum-Design spiegelt das kompakte, faltbare Design des MOMENTUM 4 Wireless wider und verleiht der gesamten Kopfhörerreihe einen einheitlichen Look.
Accentum Wireless wird in Schwarz und in Weiß mit Sandstein-Akzenten erhältlich sein. Die schwarze Farbvariante ist ab 26. September vorbestellbar und wird ab dem 4. Oktober offiziell verfügbar sein. Die weiße Version wird ab Ende November verfügbar sein. Beide Modelle haben einen Preis von 180 Euro.
Hersteller
Sennheiser electronic GmbH & Co. KG
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Anschrift | Am Labor 1 30900 Wedemark |
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