tests/22-05-06_ansuz
 
Test.
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Ansuz Sortz

06.05.2022 // Roland Dietl

Ein offenes Wort an dieser Stelle, was den Einsatz der Sortz betrifft: Die heimische Audioanlage sollte beginnend bei der Quelle schon eine gewisse Qualität haben. Ist das der Fall, dann kann das Niveau mit den Sortz-Steckern noch einmal deutlich angehoben werden. Die Steigerung bedeutet immer mehr Ruhe, Natürlichkeit und Intensität. Die Wirkung ist je nach Sortz-Variante unterschiedlich schattiert. Das Überraschende daran ist, dass es in meiner Anlage keiner großen Anstrengung bedarf, dies zu hören. So kann ich auch mit meinen Audioplan Kontrapunkt IV die beschriebenen Feinheiten mühelos nachvollziehen, auch wenn die Kontrapunkt IV natürlich nicht mit den Raidho TD1.2 vergleichbar sind. Am meisten überrascht bin ich, dass die Sortz-Varianten einen derart eigenständigen Klangcharakter besitzen, zumal sie ja intern gleich aufgebaut sind und sich nur im Aufbau des Stecker-Gehäuses unterscheiden. Fragen Sie nun bitte nicht nach einer schlüssigen technischen Erklärung. Damit kann ich nicht dienen, und auch bei Ansuz verweist man eher auf die umfangreichen praktischen Tests. Sei‘s drum! Lassen Sie uns lieber noch weiter experimentieren. Wenn man, sowie ich für den Test, aus dem Vollen schöpfen kann, dann eröffnen sich weitere Möglichkeiten. Wir könnten beispielsweise mehrere Sortz parallel an einem Gerät verwenden oder auf verschiedene Komponenten verteilen; wir könnten auch auf die Idee kommen, unterschiedliche Modelle zu kombinieren.

So habe ich probehalber an meine Vorstufe nicht nur die Sortz Supreme eingesteckt, sondern an einem weiteren unbenutzten Eingang auch die Sortz Signature. Das führt in meiner Anlage zu einer perfekten Kombination. Denn damit wird der ungemein ausgewogene Klang des Sortz Signature um genau das richtige Quäntchen mit dem kraftvollen Charakter des Sortz Supreme angereichert. Besonders gut gefällt mir das bei klassischer Musik. Wunderbar zu hören ist das in der exzellenten Aufnahme des „Concierto de Aranjuez“ von Joaquín Rodrigo mit Narciso Yepes als Solist und dem Orchester Orquesta Sinfónica De La R.TV. Española unter der Leitung von Odón Alonso (Joaquín Rodrigo: De Aranjuez & Fantasía Para Un Gentilhombre - HDTT5307/352). Besonders das Soloinstrument profitiert vom kraftvollen Ausdruck des Sortz Supreme, während die letzten Feinheiten im Zusammenspiel des Solisten mit dem Orchester mit der enormen Auflösungsfähigkeit des Sortz Signature herausgearbeitet werden. Wie so oft gilt auch hier: Mit den beiden Sortz ist der Zugewinn nicht doppelt so hoch wie beim Einsatz eines Sortz. An einer einzelnen Komponente eingesetzt wird meiner Meinung nach die größte Verbesserung bereits mit einem Sortz erreicht. Das gilt insbesondere auch für Stereo-Komponenten, die intern eine gemeinsame Masseverbindung für den linken und rechten Kanal besitzen, wie meine zur Vergleichszwecken zusätzlich herangezogene Omtec Anturion Vorstufe.

Da hat es sich als effektiver erwiesen, einen weiteren Sortz in den unbenutzten S/PDIF-Eingang meines PS-Audio-DirectStream-DAC einzustecken. Damit wird das Klangbild nochmals ruhiger und natürlicher. Interessanterweise ist an dieser Stelle der klangliche Unterschied zwischen den Sortz-Varianten nicht so deutlich ausgeprägt. Insgesamt ziehe ich die Kombination von je einem Sortz in DAC und Vorstufe einem geballten Einsatz mehrerer Sortz in der Vorstufe vor. Vor diesem Hintergrund bin ich auf die Sortz Konfigurationen für USB und LAN sehr gespannt. Ich bleibe dran.

STATEMENT

Die Ansuz-Sortz-Abschlussstecker sind für hochwertige Musikanlagen ein innovatives und richtig gutes Klang-Upgrade. Die Steigerung bedeutet immer mehr Ruhe, Natürlichkeit und Intensität. Die Wirkung ist je nach Sortz-Variante unterschiedlich nuanciert. Mehr denn je gilt, ausprobieren und zwar in der eigenen Anlage.
Gehört mit
Computer Intel Xeon E3-1225 3,2 GHz, 4 GB RAM, Windows Server 2012R2 und 2019 mit AudiophileOptimizer 3.0, JPLAY USB Card, HDPLEX 400W ATX Linear-Netzteil und HDPLEX 200W Linear-Netzteil LattePanda Alpha 864s mit Intel 8th m3--8100y mit Diretta Target Bridge oder Volumio mit HDPLEX 200W Linear-Netzteil
Software JRiver Media Center 24, JPLAY 6.2, MinimServer, JPLAY Femto, JPLAY femtoServer, Roon Server, Volumio
LAN Switch SOtM sNH-10G i
10-MHz-Clock SOtM SCLK-OCX10
USB SOtM USB Hub tX-USBultra
D/A-Wandler PS Audio DirectStream DAC
Plattenspieler Platine Verdier
Tonarm Souther TRIBEAM
Tonabnehmer Clearaudio Veritas
Vorstufe Erno Borbely , Omtec Anturion
Endstufe Omtec CA 25
Lautsprecher Raidho TD1.2, Audioplan Kontrapunkt IV, 2 Velodyne Subwoofer DD-10+
Kabel und Zubehör Van den Hul, JCAT Reference USB, JCAT Reference LAN, Analysis Plus Digital Oval Yellow, AudioQuest Eagle Eye Digital Cable, SOtM dBCL-BNC, Audioquest Niagara 5000
Herstellerangaben
Ansuz Sortz
Stecker-Typ RCA
Abmessungen 13,0×69,5 mm (Øxl)
Preise Sortz Basic 680 Euro
Sortz Supreme 1.000 Euro
Sortz Signature 1.400 Euro

Hersteller
Ansuz Acoustics
Anschrift Rebslagervej 4
DK-9000 Aalborg
Web ansuz-acoustics.com


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