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Test.
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Axxess Forté1

12.09.2023 // Wolfgang Kemper

UMACTM steht für „Unmached Audio Control“. Diese Technologie soll die Nachteile herkömmlicher Schaltverstärker vermeiden, denn UMACTM generiert die Pulsweitenmodulation nicht mit der häufig angewandten Triangle-Modulation, sondern mit einer Sinuswellenmodulation. Diese Sinuswellen sollen das Signal weit weniger mit hochfrequentem Rauschen belasten als Dreiecke, haben keine scharfen Ecken und benötigen deshalb entscheidend weniger Filterung am Ausgang. Die geringe Induktivität am Ausgang ermögliche dem Verstärker, so die Dänen, einen besseren Dämpfungsfaktor und eine sehr gute Kontrolle der Lautsprecher. Zum hervorragenden Dämpfungsfaktor trage weiterhin die Dual-Mixed-Mode-Rückkopplung bei. Die strenge Kontrolle der Lautsprecher dank des hohen Dämpfungsfaktors ist eine der deutlich wahrzunehmenden Klangeigenarten des Forté1, die sich schon beim ersten Hören erschließt.

Diese Bedienelemente ermöglichen alle Einstellungen. Die Auswahl der Musik geschieht über die App
Diese Bedienelemente ermöglichen alle Einstellungen. Die Auswahl der Musik geschieht über die App

Die Inbetriebnahme eines Forté ist kinderleicht, auch wenn sich die mitgelieferte Fernbedienung als wenig intuitiv erweist, was man aber auch als denksportliche Herausforderung goutieren kann. Nach dem Hochfahren und, wenn Sie wollen, erstem Update-Check kann es im Streamer-Modus losgehen. Dazu bietet die Denmark Audio Group eine mit iPads kompatible Software gleichen Namens an. Sie basiert auf Mconnect. Benutzt man ein iPhone oder ein Android-Gerät zur Steuerung des Streamers wird Mconnect Control vorgeschlagen. Eine Ansteuerung des Forte per USB mit Roon ist ebenfalls eine Option. Hier wird der Forté als D/A-Wandler erkannt. Aber auch Roon in Verbindung mit dem Streamer wird möglich sein, sobald dem Hersteller die Roon-Ready-Lizenz erteilt wird, was ein paar Monate in Anspruch nehmen kann. Ob dies klanglich einen Vorteil mit sich bringt, ist dann sicher spannend und leicht auszuprobieren. Der Forté verarbeitet sowohl als D/A-Wandler als auch als Streamer PCM bis 384 Kilohertz DSD128 nativ.

Die Hauptplatine ist reichlich mit ausgesuchten Bauteilen bestückt
Die Hauptplatine ist reichlich mit ausgesuchten Bauteilen bestückt

Das Gehäuse ist nicht nur ästhetisch gelungen, sondern durch seinen Materialmix auch akustisch optimiert. Dabei fällt neben der eleganten Front die massive Bodenplatte aus einem speziellen Compound-Material auf, dessen Fassung auch zur attraktiven optischen Wirkung beiträgt. Die beiden mit jeweils vier X markant dekorierten Seiten sind aus pulverbeschichtetem Aluminium gefertigt. Entfernt man den ebenfalls aus dem Verbundwerkstoff bestehenden dünneren Deckel, nach Lösen der vier mit je drei runden und länglichen Vertiefungen dekorierten Verschluss-Tellern aus grausilbern eloxiertem Aluminium, findet sich darunter zur Abschirmung eine achtfach verschraubte, abschirmende Stahlplatte, die es auch abzunehmen gilt, will man einen Blick ins Innere werfen. Das lohnt sich schon allein, um sich über den akkuraten Aufbau zu freuen. Klar und sauber sind Netzteil und andere Baugruppen voneinander getrennt und man erkennt sofort die Platine mit den 36 aktiven Tesla-Spulen vorn im Gerät in gebührendem Abstand zur üppig bestückten Display-Platine, auch wenn das LED-Display per se eine störungsarme Technologie ist.


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