tests/23-09-12_axxess
 
Test.
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Axxess Forté1

12.09.2023 // Wolfgang Kemper

Beinahe die ganze Vorderseite nimmt das LED-Matrix-Display ein und informiert mit roten Punkten über Titel und Interpret beim Streaming oder PCM- oder DSD-Format des Musik-Files beim Zuspielen zum Beispiel von Roon über USB oder per S/PDIF in BNC-Ausführung von einem CD-Spieler. Veränderungen der Lautstärke werden ebenfalls kurz angezeigt, wenn eine andere Info das Display ausfüllt. Die Lautstärke ist in ein-Dezibel-Schritten von Null bis -76 Dezibel fein abgestuft. Rechts auf der vorgesetzten, zur gediegenen Eleganz des Forté beitragenden Acryl-Front befinden sich untereinander drei Taster und daneben das große Stellrad für die Lautstärke oder Menü-Auswahl. Unterhalb der drei Tasten fällt die ebenfalls schwarze Kopfhörer-Klinkenbuchse optisch kaum auf. Der obere der drei Taster belebt den Axxess aus dem Standby, was aber auch bequem über die Fernbedienung möglich ist. Darunter angeordnet ist die Muting-Taste, die auch bei entsprechender Voreinstellung die Lautsprecher bei Kopfhörerbetrieb stumm schaltet. Mit dem unteren der drei Knöpfe ruft man das Menü auf, dass sich dann über den griffigen großen Drehknopf bedienen lässt.

Der Blick in den Forté1 zeigt den übersichtlichen Aufbau
Der Blick in den Forté1 zeigt den übersichtlichen Aufbau

Da gibt es nützliche Optionen, wie das Aktivieren von Kopfhörer- und Vorverstärker-Ausgang. Letzterer ist für einen aktiven Subwoofer oder auch eine weitere Endstufe gedacht. Vor allem lässt sich aber das große Display in seiner Helligkeit variieren oder so programmieren, dass es wenige Sekunden nach einer Bedienung abschaltet. Das große Display informiert bestens lesbar auch auf große Entfernung und kann aus der Nähe etwas zu hell sein, was durch entsprechendes Dimmen kompensiert werden kann. Originell ist, dass es auch die Betriebstemperatur des Forté in Grad Celsius und Fahrenheit gleichzeitig anzeigen kann. So erfährt man, wie cool dieser Verstärker mit seiner besonderen Leistungs-Technologie bleibt. Selbst bei längerem Hören mit großen Pegeln wird der Forté selten wärmer als Raumtemperatur. Verantwortlich hierfür ist einerseits die proprietäre Netzteiltechnologie, die sich auch in den teuren Produkten der Danish Audio Group findet und die UMACTM-Leistungsstufe von Pascal. Dass diese niedrigen Stromverbrauch, praktisch keine Wärmeverluste und besondere klangliche Fähigkeiten vereint, wird sich im Hörtest beweisen.

Das Matrix-Display gefällt dank veränderbarer Helligkeit, zeitvariabler Verdunkelung und vor allem wegen nützlicher Informationen
Das Matrix-Display gefällt dank veränderbarer Helligkeit, zeitvariabler Verdunkelung und vor allem wegen nützlicher Informationen

Die Netzteil-Technologie stammt ebenso wie das UMACTM Endstufen-Konzept aus der Aavik 180/280/580 Serie. Das Resonanzmodus-Netzteil ist gleichzeitig leise und leistungsstark. Die Aavik-Linie wurde mit dem Ziel entwickelt, massive Leistungsressourcen bei niedrigem Rauschen zu gewährleisten. Laut den Dänen arbeitet dieses Resonanzmodus-Design mit Sinuswellen im Gegensatz zu den Rechtecken herkömmlicher Schaltnetzteile. Sobald mehr Leistung abgerufen werde, erhöhe sich die Arbeitsfrequenz. Damit verbunden sei der Vorteil, dass die Leistungsdichte ebenfalls steigt, was eine höhere Spitzenleistung bereitstelle. Das Grundrauschen der Stromversorgung soll schon extrem niedrig sein, habe aber durch die extrem rauscharmen Regler, die die verschiedenen Sektionen der Schaltung versorgen, noch weiter gesenkt werden können. Das Rauschen dieser Regler liege deutlich unter dem Rauschpegel herkömmlicher Regler, erfuhr ich aus Dänemark.


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