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SOtM sMS-2000 – ein weiterer Nachtrag

03.07.2026 // Dirk Sommer

Wenn der Track von der internen Festplatte kommt, sieht man sich einer etwas größeren Abbildung gegenüber, der imaginäre Raum wirkt in allen drei Dimensionen ein bisschen weiter ausgedehnt. Das filigrane Spiel auf den Becken wird feiner aufgelöst, ohne die Homogenität der Wiedergabe auch nur im Entferntesten zu schmälern. Die höheren Töne des Flügels umgibt mehr Glanz. Die Reproduktion erscheint einerseits eine Spur entspannter und fließender, andererseits aber in Sachen Groove noch involvierender. Das alles sind zwar eher Marginalien, aber beim ersten Vergleich zwischen externer und interner SSD schienen mir beide auf ähnlichem Niveau agieren, vielleicht mit einem hauchdünnen Vorteil für letztere. Nach der Separierung von Betriebssystem und Musik-Files auf verschiedene Speicher und der Kryo-Behandlung der Musik-SSD ist der SOtM mit dem eingebauten Speicher mein klarer Favorit.

Die NVMe-M2-Disk auf der Hauptplatine zu installieren ist einfach, sie per Software einzubinden, schon erheblich langwieriger
Die NVMe-M2-Disk auf der Hauptplatine zu installieren ist einfach, sie per Software einzubinden, schon erheblich langwieriger

Weiter geht’s mit der „Polka“ aus Schostakowitschs Das Goldene Zeitalter mit dem London Symphony Orchestra unter Jean Martinon vom Melco. Das macht mehr Spaß als ich erwartet habe, was vor allem daran liegen dürfte, dass zuletzt noch die Børresen 05 Silver Supreme Edition statt der T5 SSE und der Auralic Aries G2.2 statt des SOtM sMS-2000 in der Kette aktiv waren. Klangfarben, Rhythmus, Abbildungspräzision und Raumdarstellung lassen nun keine Wünsche mehr offen. Und dennoch wirkt der Konzertsaal noch ein kleines Stückchen größer, wenn das Audio-File von der internen Festplatte des sMS-2000 kommt. Die Musik wirkt nun trotz des noch solideren Bassfundaments leichter und beschwingter, einfach noch eine Spur fröhlicher.

Trotz aller Begeisterung für den SOtM mit seiner kryo-behandelten eingebauten Festplatte komme ich um den Widerruf meiner Ankündigung im ersten Nachtrag zum sMS-2000 nicht herum: Der Anregung von der SOtM-Entwicklers Il Won Lee folgend, hatte ich geplant, beim Streamer auch einmal mit dem Diretta Protokoll für die Ethernet-Verbindung zu experimentieren. Nachdem ich SOtMs Vorführanlage auf der High End in Wien gesehen habe, in der gleich zwei über Diretta verbundene sMS-2000 zum Einsatz kamen, nehme ich von diesem Ansinnen Abstand: Zuviel ist zuviel. Mehr zu diesem speziellen Protokoll werden Sie in nicht allzu ferner Zukunft dennoch erfahren und zwar im Interview, das Roland Dietl mit Il Won Lee führte.

STATEMENT

Wenn sich beim SOtM sMS-2000 die Musik-Files die integrierte Festplatte nicht mit dem Betriebssystem teilen muss und die SSD mit den Audio-Daten auch noch nach CoolTechs speziellem Kryo-Verfahren behandelt wurde, schlägt sich das noch einmal in mehr Wohlklang nieder. Leider habe ich den sMS-2000 schon vor Monaten im Statement als digitale Traum-Komponente gewürdigt. Wie soll ich das jetzt noch steigern?
Gehört mit
NAS N1Z H60/2 mit externem Audiaz Linearnetzteil
Streaming Bridge Auralic G2.2
Streaming App JPLAY for iOS 1.4.2
Up-Sampler Chord Electronics Hugo M-Scaler mit Ferrum Hypsos
D/A-Wandler Chord Electronics DAVE mit Linearnetzteil
LAN-Switch Ansuz PowerSwitch D-TC Gold Signature
10-MHz-Clock SOtM sCLK-OCX10 mit Keces P8
Vorverstärker WestminsterLab Quest
Endstufe Einstein The Poweramp
Lautsprecher Børresen T5 SSE
Kabel Goebel High End Lacorde Statement, Audioquest Dragon HC, Tornado (HC) und NRG-Z3, Dragon XLR, Swiss Cables, Ansuz Digitalz D-TC Gold Signature und Mainz D2
Zubehör AHP Klangmodul IV G, Audioquest Niagara 5000 und 1200, Synergistic Research Active Ground Block SE, HMS-Wandsteckdosen, Blockaudio C-Lock Lite, Acapella Basen, Acoustic System Füße und Resonatoren, Artesania Audio Exoteryc, SSC Big Magic Base, Finite Elemente Carbofibre°-HD und Statement, Harmonix Room Tuning Disks, Audio Exklusiv Silentplugs, ADOT Medienkonverter (2x) mit Keces P6 und SBooster MK II, Singlemode-Duplex-Lichtwellenleiter, Ansuz Sparks, Darkz Z2S, div. Sortz, PowerBox D-TC SUPREME, Thixar Silent Feet 20, Waversa WLAN-Isolator-EXT-1 (2x), English Electric EE1 Plus
Gehört mit (Wohnzimmer)
Streamer Eversolo DMP-A10
Up-Sampler Chord Electronics Hugo M-Scaler mit Ferrum Hypsos
D/A-Wandler Chord Electronics Hugo TT2 mit Ferrum Hypsos
NAS Melco N1Z H60/2 mit externem Audiaz Linearnetzteil
Vorverstärker Einstein The Preamp
Endstufe Einstein The Poweramp
Lautsprecher Göbel Epoque Aeon Fine
Kabel Audioquest Dragon Bi-Wiring, Swiss Cables Reference (Plus), Goebel High End Lacorde Statement
Zubehör Einstein The Octopus, HighEndNovum Multivocal Resonator, Sieveking Quantum Noise Resonator, Silent Power Lan iPurifier, 10Gtek-Medienkonverter mit SBooster MK II, Singlemode-Duplex-Lichtwellenleiter

Die Herstellerangaben finden Sie im Test des sMS-2000.

Vertrieb
audioNEXT GmbH
Anschrift Isenbergstraße 20
45130 Essen
Telefon 0201 5073950
E-Mail info@audionext.de
Web www.audionext.de


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