Freitag, 03 Oktober 2014 02:00

PS Audio Sprout

Immer wieder ist zu lesen, dass Hifi und High-End ein Spielfeld für langsam aussterbende gestrige Männer sei und es, wie bei so vielem, keinen Nachwuchs mehr gebe. Zum einen war auch früher die Anzahl an Menschen, die für gehobene Musikwiedergabe viel Geld ausgegeben hat, durchaus überschaubar, zum anderen hört die Jugend – heute ja bis mindestens 29 – halt absolut anders als in der guten alten Zeit…

Wirklich weggebrochen ist das mittlere Segment aus Hifi-Türmen, die es heute fast gar nicht mehr gibt. „Aber kein Wunder, guck dir die Sachen doch an. Riesig, unbedienbar, völlig hässlich und meine Quellen wie Notebook und Smartphone kann ich darüber nicht wiedergeben und einen Plattenspieler schon gar nicht“. So oder so ähnlich soll sich Scott McGowan seinem Vater Paul McGowan, Gründer und Besitzer von PS Audio, gegenüber geäußert haben. „Mach doch, aber kümmere dich um alles allein, wenn nötig helfen wir gern.“

Einfach, klein, modern und stylish will der Sprout besonders den Bedürfnissen der jungen Generation entgegenkommen
Einfach, klein, modern und stylish will der Sprout besonders den Bedürfnissen der jungen Generation entgegenkommen

Davon abgesehen, dass Scott die Vertriebsleitung im Unternehmen seines Vaters hat, wollte er trotzdem etwas Eigenes schaffen. Das fing bei der Finanzierung an. Um nicht von PS Audio abhängig zu sein und so dicht wie möglich an seiner Zielgruppe, stellte Scott McGowan die zu entwickelnde moderne Kleinanlage unter dem Namen Sprout bei Kickstarter vor. Sollten über das Crowdfunding 36.000 Dollar zusammenkommen, wird das Ding entwickelt, versprach er. Am Ende waren es 414.693 Dollar. Zum einen ist das natürlich clever, weil jeder Spender selbstverständlich dann auch einen Sprout kaufen wird, wenn auch günstiger, zum anderen kommt so die Entwicklung natürlich erheblich billiger. Wobei ich das schon etwas seltsam finde. Irgendwie so, als wenn der Enkel von Herrn Piëch im Internet Geld sammeln geht, um ein kleines Cabrio für VW auf den Markt zu bringen… Also, der Sprout soll die Antwort auf die Zukunft der High-Fidelity im mittleren Segment sein und hat besonders die jungen modernen Menschen im Visier. Die werden zwar gerade bedrängt, kleine DSD-Wandler und Köpfhörerverstärker für unterwegs zu kaufen, aber wir werden sehen.

Eingangswahlschalter und Lautstärkeregler müssen reichen. Der Sprout macht mit seinem gerundeten Aluprofil als Gehäuse und der Holzoberseite einen durchaus gediegenen Eindruck
Eingangswahlschalter und Lautstärkeregler müssen reichen. Der Sprout macht mit seinem gerundeten Aluprofil als Gehäuse und der Holzoberseite einen durchaus gediegenen Eindruck

Als der kleine Karton bei mir eintrifft, kann ich mir also endlich ein Bild davon machen, was den Bedürfnissen der heute jungen Generation so entspricht. Klein und leicht ist Sprout und in der Anlage eines High-Enders von der Größe her maximal als Phonovorverstärker duldbar, aber dann mit großem externen Netzteil, dass es hier allerdings nicht gibt. Das Gehäuse besteht aus Aluminium, Ober- und Unterseite aus Holz mit feiner Maserung. Sieht richtig nobel aus und wiegt gerade mal 1,8 Kilogramm. Aber Elektronik ist ja nicht schwer, und die in Class-D ausgeführten Verstärkerchips sind auch mit bescheidenen Netzteilen zufrieden. Was heute nebensächlich scheint, ist eine Fernbedienung, dafür muss es ein richtiges Potentiometer für die analog ausgeführte Vorstufensektion sein und ein mechanischer Umschalter für die Eingänge. Derer gibt es insgesamt zwei digitale und zwei analoge. Wobei das nicht ganz stimmt, Bluetooth ist ja auch so etwas wie ein Eingang, selbst wenn man es nicht sieht. Digitale Daten finden über einen koaxialen sowie einen asynchronen USB-Eingang Einlass, Analoges fließt über eine 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse mit beigelegtem Adapter auf Cinch sowie ein Paar Cinch-Buchsen als Phonoeingang für MM-Systeme. In diesem Zusammenhang fällt mir ein Eintrag auf der Kickstarter-Seite ein. Hier gibt es Fragen und Antworten für die potentiellen Financiers und Kunden, die auch schön Aufschluss über die Zielgruppe geben: „Kann ich an Sprout jeden Plattenspieler anschließen?“ „Sprout hat einen MM-Eingang. Wenn du nicht weißt, wovon ich rede, dann ist das ok und bedeutet, dein Plattenspieler funktioniert an Sprout.“ Sehr nett und beleuchtet auch die angestrebte Einfachheit, die mit dem Sprout im Wohnzimmer einziehen soll.


Sinnvolles Zubehör gibt es mit dazu. Den Adapter von 3,5 auf 6,3 Millimeter Klinke muss man selbst zusammenbauen, Cinch auf 3,5 Millimeter Stereoklinke erspart vor allem, Entsprechendes selbst konfektionieren zu müssen
Sinnvolles Zubehör gibt es mit dazu. Den Adapter von 3,5 auf 6,3 Millimeter Klinke muss man selbst zusammenbauen, Cinch auf 3,5 Millimeter Stereoklinke erspart vor allem, Entsprechendes selbst konfektionieren zu müssen

Dazu gibt es noch einen Kopfhörerausgang mit 6,3 Millimeter Klinkenbuchse, der jeden Kopfhörer antreiben können soll. Damit die handelsüblichen 3,5-Millimeter-Klinkenstecker der Unterwegskopfhörer auch Eingang finden, ist ein etwas wackeliger Adapterbausatz beigelegt. Ein Paar Lautsprecher kann über stabile, bananengängige und hochwertige Lautsprecherklemmen betrieben werden. Und, beinahe übersehen, ein 3,5-Millimeter-Vorverstärkerausgang zum Betrieb eines Subwoofers oder Aktivlautsprechern ist auch vorhanden.

Simple und einfache Beschriftung, wobei genaugenommen sowohl „analog“ als auch „vinyl“ natürlich analoge Quellen aufnehmen, die beiden anderen Eingänge digitale
Simple und einfache Beschriftung, wobei genaugenommen sowohl „analog“ als auch „vinyl“ natürlich analoge Quellen aufnehmen, die beiden anderen Eingänge digitale

Die Beschriftung des Eingangswahlschalters ist übrigens nichts für alte Säcke wie mich. Der Versuch, die Signale eines Plattenspieler mittels „analog“ wiederzugeben, scheiterte kläglich, der wird natürlich mit „vinyl“ angewählt, was dachten Sie denn? Wählt man „digital“ kommen der PC über USB, oder da, über den Digitalausgang abgezapfte Digitalsignal eines CD-Players zu Gehör. Wobei USB Vorfahrt hat. Bluetooth hat eine eigene Schalterstellung. Will man alle Eingänge gleichzeitig belegen, wird es eng auf der Rückseite. Benutzt man zum Anschluss einer analogen Hochpegelquelle den mitgelieferten Adapter, kann der Plattenspieler nicht mehr angeschlossen werden oder andersrum. Warum der Lautstärkeregler eine Rasterung hat, die auch noch ziemlich grob ausgeführt ist, bleibt das Geheimnis von PS Audio und bei der ansonsten so einfachen Bedienung ein kleines Manko.

Eingeschaltet wird über eine kleine Wippe auf der Rückseite. Als etwas irritierend empfinde ich die komplette Abwesenheit einer Betriebsleuchte/LED. Wenn man den Sprout ganz vom Netz nehmen möchte, muss man sich die Schalterstellung merken oder ihn im laufenden Betrieb ausschalten.

Aufgeräumter Rücken trotz kleiner Abmessungen. Die Anschlussvielfalt kann aber nur nutzen, wer auf den Adapter von Cinch auf Klinke verzichtet
Aufgeräumter Rücken trotz kleiner Abmessungen. Die Anschlussvielfalt kann aber nur nutzen, wer auf den Adapter von Cinch auf Klinke verzichtet

Technisch gibt sich der Kleine ziemlich groß. Der integrierte, nicht näher spezifizierte Wandler verarbeitet Signale mit bis zu 192 Kilohertz und 24 Bit, die Endstufe soll stolze zweimal 25 Watt Dauerleistung an 8 respektive zweimal 40 Watt an 4 Ohm an an die Lautsprecher liefern können. Das langt bei Class-D in der Praxis meistens für alle Lebenslagen.


Folgt man den Ankündigungen auf der Website von PS-Audio, steht da wirklich Außergewöhnliches vor einem und einem bevor. Der Sprout würde die Art und Weise, wie ich zu Hause Musik höre, für immer verändern. Darüber hinaus mein Leben und mein Verhältnis zur Musik. Er bringt die Musik pur, süß, einfach und live. Ich bin einen Moment versucht, den Kleinen wieder in den Karton zu stopfen und zurückzuschicken. Das will ich so an sich alles nicht.

Hab' ich zum Glück dann doch nicht gemacht, sondern mich einfach mal daran begeben, Signale an den Verstärker zu leiten. Dabei war das Hauptaugenmerk auf die digitalen Quellen gerichtet. Die Verbindung über Bluetooth ist in einer Minute von Smartphone oder PC aus etabliert, auch wenn ich mich am Anfang dabei etwas dämlich angestellt habe. Ich bin wohl einer der wenigen Menschen, die ein Mobiltelefon ihr eigen nennen, das noch nicht mal Verbindung mit dem Internet aufnehmen kann. Um den USB-Eingang nutzen zu können, muss für Windows-Betriebssysteme ein Treiber von der Site von PS-Audio heruntergeladen und installiert werden. Die Installation läuft problemlos und schnell. Eigner von linux- oder unixbasierten (MAC) Computern können einfach einstöpseln, Sprout wird direkt erkannt.

Und jetzt wollte ich doch auch mal wissen, wie sich diese Kompaktanlage des 21. Jahrhunderts klanglich so schlägt und ob sie tatsächlich jeden handelsüblichen Lautsprecher antreiben kann, wie vom Hersteller kolportiert. Für die gerade mal verlangten 800 Euro ist das ja ein durchaus ambitioniertes Ziel. Die paar Watt und meine gierigen Rogers, da dreht man doch mal halb auf und guckt. Nein, das ist gar keine gute Idee. Es ist wahnsinnig laut. Dies kann man gleich vorweg schicken. Wenn man nicht gerade einen Elektrostaten oder eine alte Kappa 9 betreiben möchte, reicht die Leistung zumindest für den normalen Mietwohnalltag locker aus. Also noch mal von vorne mit etwas reduzierter Lautstärke.

In den ersten Sekunden wird klar, dass der von den Entwicklern oft und gern postulierte Live-Sound ernst gemeint ist. Stimmen und Begleitinstrumente sind kraftvoll moduliert, und im Mitteltonbereich drückt Sprout ordentlich auf die Tube. Von Zurückhaltung keine Spur, der will definitiv nicht nur spielen beziehungsweise er will genau das. Während er sich für die Abmessungen des Raums nur am Rande interessiert, zieht er Details auseinander und lässt sie prachtvoll leben und aufblühen. Ein Beispiel: Auf der The Corrs Unplugged – der Kinder wegen – ist bei „Toss the feathures“ eine Bodhrán (mit Kreuz) tragendes rhythmisches Element. An sich fügt sich das Ding normalerweise in das Stück etwas dahinter mit ein. Hier wird der Solopart ein echtes Erlebnis, etwas nach vorne gezogen, freigestellt und auch mit richtig großer Abbildung wähnt man sich bei dem Liveauftritt persönlich anwesend. Auch bei eher dicht produzierten symphonischen Werken dröselt Sprout die Mitten auf und legt dabei besonderen Wert auf die liebevolle Behandlung leiser Parts. Dass er dabei nicht immer perfekt die Übersicht behält, sei ihm bei seiner Spielfreude durchaus verziehen.

Darunter geht es sehr machtvoll zu. Nicht wirklich trocken, sondern mit viel Fülle und Volumen wird der Bassbereich wiedergegeben. Instinktiv sucht man den fetten Vollverstärker, der das veranstaltet, und stellt relativ ungläubig die Verbindung zum schmucken Kistchen her. Dabei schiebt der Verstärker unerbittlich nach und zeichnet, ganz dem Live-Gedanken verpflichtet, eher das Volumen als die Kontur tiefer Töne nach. Egal ob Bass Drum, Kesselpauke oder E-Bass, immer wird noch eine Schippe draufgelegt und fleißig nachgeschoben. Um ganz tiefe Töne und Bassläufe drückt er sich allerdings ein wenig herum und vom Oberbass werden manchmal ein paar Feinheiten darüber verdeckt. Trotzdem eine sehr beeindruckende Vorstellung.

Immer wieder absurd, wenn man die Stromversorgung von Class-D-Verstärkern sieht. Der winzige Trafo reicht, um dem Sprout beeindruckende Lautstärken zu entlocken
Immer wieder absurd, wenn man die Stromversorgung von Class-D-Verstärkern sieht. Der winzige Trafo reicht, um dem Sprout beeindruckende Lautstärken zu entlocken


Mit meinen zwischen 50 und 80 Hertz eh schon etwas prominenter spielenden Briten wird das dann doch des Guten ein wenig zu viel. Da fällt mir ein, mit Ausnahme der Guru hatten bisher eigentlich alle Kleinlautsprecher, die bei mir zu Gast waren, in dem Bereich einen etwas schlankeren Charakter, auf den die Abstimmung des Sprout hervorragend passen sollte. Also hole ich ein altes Pärchen RFT BR 25E aus dem Keller, denen, wenn auch nicht bassschwach, der zusätzliche Schub hörbar gut tut. Dynamik gibt es reichlich, wobei Sprout auch gern mal etwas gröber hinlangen kann. Am anderen Ende der Skala, ganz oben, herrscht vornehm neutrale Zurückhaltung. Sauber und geschmeidig geht es zu, die letzten Glanzlichter im Höhenhimmel werden aber etwas verschleiert. Auch dies dürfte den meisten kleineren Lautsprechern entgegenkommen.

Besonders interessiert hat mich der klangliche Unterschied zwischen den verschiedenen digitalen Zuspielmedien. Dafür werden jeweils Stücke von CD mit daraus per Exact-Audio-Copy extrahierten Files verglichen. Den Start machte der CD-Player gegen den integrierten Wandler. Aber so sehr ich mich auch anstrengte, einen Unterschied konnte ich beim besten Willen nicht heraushören. Das war äußerst praktisch, da die unflexiblen Funk-Tonstudiotechnik-Kabel vom CD-Player so viel Spannung auf den Adapter setzten, dass ich um die strukturelle Integrität der Eingangbuchse fürchtete. Notebook gegen CD-Player verlief ähnlich, so lange man keine hochauflösenden Files einsetze. Da zog dann die höher auflösende Variante mit mehr Klarheit und genauer abgegrenztem Raum vorbei. Bluetooth fiel dann gegenüber der drahtgebundenen Verbindung wieder etwas ab. Insgesamt etwas matter mit weniger Kontur im Klanggeschehen. Klingt jetzt aber dramatischer, als es in Wirklichkeit ist. Wer den Vergleich nicht macht, wird beim Hören über das Smartphone wohl nichts vermissen. Und, ein Tipp am Rande, hören Sie keine MP3-Dateien unter 320 k/Bit im Vergleich zum Original über den Sprout, die Unterschiede sind eklatant zugunsten des Originals.

Fast vergessen hätte ich vor lauter digitalen Quellgeräten den Phonoeingang. Hier merkt man sofort, dass PS-Audio jahrelange Erfahrung in der Konstruktion von Phonostufen hat. Perfekt ausbalanciert, sehr plastisch und ohne jeden Hang zur Übertreibung überzeugte die Wiedergabe der LP auf ganzer Linie. Dabei schlugen auch die Primärtugenden wie Rhythmus und Timing der guten alten Schallplatte voll durch. Da der für den Test eingesetzte Tonabnehmer Goldring G-1022 sehr empfindlich auf Kapazitäten im Eingang reagiert und gut mit dem Sprout harmoniert, kann von einer praxisgerechten Auslegung der Phonosektion ausgegangen werden. Allein dieser Eingang rechtfertigt das ganze Mediencenter Sprout.

Trotz kleinster Abmessungen sauberer, nach Gruppen getrennter Aufbau
Trotz kleinster Abmessungen sauberer, nach Gruppen getrennter Aufbau

Ist der Sprout nun tatsächlich die Antwort auf das Hifi von morgen? Was weiß ich denn, ist aber auch egal. Solange er so viele Möglichkeiten bietet, so lebendig und echt klingt, wie er das tut und dabei so schick ist, hat er jetzt schon den Markt um eine interessante Alternative bereichert. Und das sicher nicht nur für junge moderne Menschen.

STATEMENT

Klein, smart und einfach. Der Sprout schluckt alle digitalen Medien, klingt lebendig und bärenstark. Dabei gibt er keine Rätsel auf, hat einen verdammt guten Phonoeingang und laut kann er auch noch. Wir können der Zukunft des Hifi also ganz entspannt entgegen sehen.
Gehört mit
Analoglaufwerk Technics SL-151/II
Tonarme Roksan Tabriz
Tonabnehmer Goldring G-1022GX, Audio Technica AT91
Phonopre AMR ifi iPhono
Verstärker music hall a15.2
Digital foobar2000, Nokia Windowsphone, Acer Aspire Win7
CD-Player Denon DCD-1290
Lautsprecher Rogers Studio1, Heissmann-Accoustics Cinetor, RFT BR25E
Kabel TaraLabs, RG142, Vovox, Sommer, Oehlbach, Baumarkt, Funk-Tonstudiotechnik, Supra Cable

Vertrieb
HiFi2Die4
Anschrift Austrasse 9
73575 Leinzell
Telefon +49 (0) 7175 909032
E-Mail hifi2die4@gmx.de
Web www.hifi2die4.de

Weitere Informationen

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Montag, 29 September 2014 02:00

Audio Exklusiv P 8

Die Audio Exklusiv Elektrostaten P 3.1 und P 6.1 gefielen mir im Test ausnehmend gut. Nun steht der P 8 CD-Spieler mit USB-Hochbit-Wandler in meinem Musikzimmer. Ich bin gespannt.

Die weiße Carrara- Marmor-Front ist stattliche neun Millimeter stark
Die weiße Carrara- Marmor-Front ist stattliche neun Millimeter stark

Wen interessieren heute noch hochpreisige CD-Spieler? Dieser hier kostet immerhin stattliche 5500 Euro. Für ähnliches Geld oder sogar weit weniger gibt´s erstklassige D/A-Wandler. Und Computer-HiFi ist nach Meinung Vieler zudem komfortabler und klanglich überlegen. Andererseits gibt es viele, und dazu zähle auch ich, die die CD dem gerippten Pendant eindeutig vorziehen. Grundsätzlich möchte ich behaupten, dass gute CD-Spieler, wie zum Beispiel der von Jörg Schimmel getestete Icos Fado oder auch mein eigenes Primare-Antelope-Set der Wiedergabe von preislich vergleichbaren Rechner-Wandler-Kombinationen überlegen sind, und zwar wegen ihres mitreißenden Timings und Rhythmus-„Gefühls“. Da ist einfach mehr Verve zu spüren und entsprechend größer ist die Faszination. Dies gilt wohlgemerkt für geripptes CD-Material, keineswegs aber für hochaufgelöste Musik. Und genau diesem Gedanken entspricht das Konzept des Audio Exklusiv CD-Player / Wandlers. Der P-8 ist so aufgebaut, dass seine Digital-Analog-Wandler Stufe auch für den Zugang digitaler Signale von außen offen ist. So befindet sich an seiner Wandler-Platine die Verbindung zum USB-Eingang ebenso wie zu einem koaxialemEingang. Der hochbitfähige USB-Wandler erlaubt die Wiedergabe von PCM mit einer Auflösung bis 192 Kilohertz. Bei Verwendung einer entsprechenden Player-Software auf Ihrem Rechner wie dem sehr vielseitigen und leicht zu bedienenden Audirvana Plus können Sie auch DSD-Files über die Umwandlung von DSD auf PCM wiedergeben. Dies lässt sich leicht einstellen ebenso wie die Begrenzung auf 192 kHz. Über den SPDIF Eingang – er kann ebenfalls 24bit/192 kHz verarbeiten – lassen sich weitere digitale Quellen wie TV-Receiver oder DVD- oderBlu-ray-Player klanglich aufwerten.

Schlicht und hochwertig, der rechte der zwei Drehschalter
Schlicht und hochwertig, der rechte der zwei Drehschalter

Der Audio Exklusiv P 8 besitzt eine mit vier ECC 802 Röhren bestückte Analogstufe und vor allem dies macht mich neugierig auf seinen musikalischen Charakter. Zwei dieser vier ECC 802 arbeiten, ganz schwach gegengekoppelt, als direktgekoppelte Anoden-Kathodenschaltung. Die zwei anderen dienen der Impedanzanpassung. Das verbaute Laufwerk ist das hoch angesehene Philips CD-Pro2LF. Dieses gilt neben den Riemen-getriebenen Laufwerken von CEC oder BMC, beides Firmen in denen Carlos Candeias für die Ingenieursleistungen verantwortlich war oder ist, oder dem Accuphase-Transport als hervorragend und klanglich als eine der bestmöglichen Lösung. Leider hat Philips die Produktion eingestellt. Aber Andreas Schönberg, Chef und Vordenker bei Audio Exklusiv, hat für den unwahrscheinlichen Fall eines Defekts vorgesorgt, so dass auch längerfristig kein Grund zur Sorge besteht. Schließlich ist Audio Exklusiv kein Massenhersteller, dem die Funktionsfähigkeit nach Ablauf der Garantiezeit gleichgültig wäre. Ganz im Gegenteil. Schon der äußere Eindruck des P 8 macht klar, dass hier musikalischer Anspruch auch mit besonderem Aufwand an Material und Verarbeitung gepaart ist. Mit einem Gewicht von 17,6 Kilogramm ist der CD-Player ein absolutes Schwergewicht. Und diese Massivität resultiert nicht allein aus der schieren Masse der Marmorfront, die bekanntermaßen Audio-Exklusiv-Geräte optisch deutlich von Mitbewerbern abhebt. Mein Testexemplar hat eine Front aus Carrara Marmor, kombiniert mit verchromten Bedienelementen. Die Website von Audio Exklusiv gibt Auskunft über diverse Variationsmöglichkeiten von Stein und Bedienelementen. Seit wenigen Monaten wird neben den Fronten aus Marmor oder Granit auch gebürstetes Aluminium, hell oder schwarz eloxiert angeboten. So passt dann auch ein Audio-Exklusiv-Baustein homogen in das Gesamtbild vorhandener Komponenten anderer Provenienz.

Die Rückseite ist übersichtlich mit den Ein- und Ausgängen bestückt. Nicht mehr im Bild ist der Netzanschluss mit der Phasen-LED ganz rechts
Die Rückseite ist übersichtlich mit den Ein- und Ausgängen bestückt. Nicht mehr im Bild ist der Netzanschluss mit der Phasen-LED ganz rechts


Egal ob schlichte, massive Aluminium-Front oder edler Stein, die Fassade wirkt nicht durch Bedienelemente überladen. Der P 8 gliedert sich in nur drei Segmente: Links der verchromte Drehschalter für die Stromversorgung mit den Stufen „Mute“ und „On“. Die Stellung Mute hält die digitale Abteilung und das Laufwerk unter Strom, bei „On“ wird die mit Röhren bestückte Analogstufe zugeschaltet. Hierzu symmetrisch angeordnet befindet sich rechts ein optisch identischer Stellknopf für die Auswahl der Quelle, nämlich S/PDIF, CD, oder USB. In der Mitte der Front, über dem Logo mit Firmen- und Gerätebezeichnung liegt das Display und das Bedienfeld des Players. Es ist schwarz und im Betriebszustand geben die blauen Lettern Auskunft über Titel-Nummer und Zeit. Dies geschieht auch, wenn der P 8 als reiner USB- oder S/PDIF Wandler arbeitet.

Der Puck stabilisiert die CD auf dem Philips Pro 2LF Laufwerk. Der massive Deckel gibt dem oben links erkennbaren Sensor den Befehl zum Spielen, sobald er aufliegt
Der Puck stabilisiert die CD auf dem Philips Pro 2LF Laufwerk. Der massive Deckel gibt dem oben links erkennbaren Sensor den Befehl zum Spielen, sobald er aufliegt

Mit insgesamt fünf dezenten Tastern kann das Laufwerk gesteuert und die Illumination gedimmt werden. Haben sie die richtige Helligkeit für sich gefunden, können sie eigentlich diese Bedienelemente komplett vergessen. Auch die beiden haptisch sympathischen großen Schalter links und rechts brauchen Sie nicht wirklich. Denn die mitgelieferte Infrarot-Fernbedienung ermöglicht alle weiteren Bedienungen inklusive des Versetzens in den Standby-Modus. An dieser Stelle kann ich mich der Kritik nicht enthalten: Die Fernbedienung funktionierte in meiner gesamten dreimonatigen Test-Zeit perfekt, aber sie ist gemessen an der Wertigkeit des P 8 selber diesem gegenüber unwürdig. Wer sich allerdings Gedanken darüber macht, wie die Preise einer so anspruchsvollen Manufaktur wie Audio Exklusiv zustande kommen, der weiß, dass eine in ihrer Haptik adäquate Fernbedienung unverhältnismäßig stark zu Buche schlagen würde. Dies ist bei vielen anderen Nobelmarken auch nicht anders. Also verzeihen wir diese Schwäche, zumal Andreas Schönberg mir versicherte, man denke über eine angemessene Lösung nach, da man sich dieses Mankos absolut bewusst sei. Aber ganz klar steht für die Entwicklung im Hause Audio Exklusiv die musikalische Qualität, Solidität und Funktion der Geräte im Vordergrund.

Die schlichte Fernbedienung funktioniert einwandfrei
Die schlichte Fernbedienung funktioniert einwandfrei

Wie solide im Detail gearbeitet wird, sehen Sie beispielsweise an den Verschraubungen vor allem unten am Gerät, das auf vier transparenten Acryl-Füßen steht, die unten mit weichem Filz beklebt sind. Beim Umgang mit dem P 8 wird die massive Verarbeitung beim Einlegen jeder neuen CD demonstriert. Der Toplader erfordert das Abheben eines großen, runden, schwarzen Deckels, der es in sich hat. Darunter befindet sich der Philips-CD-Pro-typische Puck zur magnetischen Arretierung der CD. Also: CD einlegen, Puck aufsetzen – die Magnetkraft macht dies komfortabel – und dann den schweren Deckel auflegen. Erst dadurch wird dem Laufwerk per Sensor kundgetan, dass es jetzt einzulesen hat, was es nach kurzer Zeit durch die entsprechenden Titel- und Zeit-Informationen im Display bestätigt. Dann bitte Platz nehmen und per Fernbedienung starten. Die direkte Titelanwahl funktioniert perfekt.

Von Kennern geschätzt, das Philips CD-Pro2LF Laufwerk
Von Kennern geschätzt, das Philips CD-Pro2LF Laufwerk


Wenn es losgeht, werden Sie sofort hören, warum der P 8 teuer ist. Seine Musikalität wird vom ersten Takt an deutlich. Da spielt es auch keine Rolle, welches Genre Sie mögen. In den drei Monaten habe ich mich kreuz und quer durch meine CDs gehört und keine Sekunde irgendeine Art von Unzufriedenheit empfunden oder den Drang gespürt, auf ein anderes Medium wie etwa Analog zu wechseln. Der P 8 nervt kein bisschen. Sein Klangbild ist sehr weiträumig, vor allem in den tiefen Lagen ordnet er wunderschön im Vergleich zu meiner ähnlich teuren Player/Wandler Kombi. Er stellt die Instrumente klar und griffig an ihren Platz. Besonders bei der Staffelung in die Tiefe, verbunden mit einer ungewöhnlichen Plastizität unterscheidet er sich auffallend positiv von anderen. Der Obertonbereich ist nie aufdringlich, aber gleichzeitig in keiner Weise stumpf. Farbenfreude, Plastizität und Durchhörbarkeit sind die Stärken des Audio Exklusiv.

In der Mitte der Platine ist die 48.000-MHz-Clock zu erkennen, die dank der Montage auf einer Huckepack-Platine gegen eine noch höherwertige ausgetauscht werden könnte – sehr zukunftssicher
In der Mitte der Platine ist die 48.000-MHz-Clock zu erkennen, die dank der Montage auf einer Huckepack-Platine gegen eine noch höherwertige ausgetauscht werden könnte – sehr zukunftssicher

Der Stings HiFi-Messen-Dauerbrenner „Walking on the Moon“, packend interpretiert vom Yuri Honing Trio, ist ein Genuss in puncto Klangfarbe, Dynamik und musikalischem Fluss. Bei Mahlers fünfter Sinfonie in der Denon-Einspielung mit Eliahu Inbal strahlt die Fanfare des Trauermarsches farbenreich metallisch mit viel Energie. Meine Primare-Antelope-Kombi, miteinander verbunden über die AES Schnittstelle, bildet eindeutig plakativer, großflächiger ab. Der P 8 überzeugt hingegen durch seine Unaufdringlichkeit, Ruhe, Tiefenstaffelung und musikalische Glaubwürdigkeit. In meiner Player-Wandler-Kombi macht es einen riesigen Unterschied, welches Kabel ich zwischen die Geräte schalte, beispielsweise ob Vovox oder Mogami. Der Audio Exklusiv dagegen bildet eine stimmige Einheit. Was will man mehr?

So aufwändig ist die Platine mit dem stabilen Gehäuse verbunden. Das Weiße ist der auch in Audio Exklusivs Silent Plugs verwendete spezielle Kunststoff
So aufwändig ist die Platine mit dem stabilen Gehäuse verbunden. Das Weiße ist der auch in Audio Exklusivs Silent Plugs verwendete spezielle Kunststoff

Schrauben Sie doch einfach mal den P 8 auf und schauen hinein. Sauberer Aufbau, Liebe zum Detail, insgesamt hochwertig. Da kann man den Preis abnicken und fühlt sich auch im Hinblick auf den Materialeinsatz fair behaldelt. Das Gehäuse aus zwei Millimetern Stahlblech wird mit Schwermatten resonanzarm gehalten. Eigene Resonanz-Absorber-Technologien werden zur Befestigung der Platinen und in den Abstandshaltern angewandt. Strikt getrennt sind Steuersektion, digitaler und analoger Bereich. An wichtigen Stellen findet man zusätzliche Bedämpfungen und die Lagerung der Gruppen ist durch ausgesuchte Materialirn akustisch optimiert. Dies gilt insbesondere für die mit Schwerfolie beidseitig bedämpfte Basis aus Acryl, auf der das Laufwerk ruht. Verschraubt ist es mit Kunststoff-Messing-Elementen, gelagert auf Nylonbuchsen und Filzpads.

Übersichtlicher geht es kaum: Unten im Bild die drei Trafos, darüber die Laufwerks-Basis, davon rechts in der Front die Steuereinheit, links vom Laufwerk die digitale Eingangs-Platine und oben die Signal-Aufbereitung
Übersichtlicher geht es kaum: Unten im Bild die drei Trafos, darüber die Laufwerks-Basis, davon rechts in der Front die Steuereinheit, links vom Laufwerk die digitale Eingangs-Platine und oben die Signal-Aufbereitung


Ein ausgesprochen groß dimensioniertes Netzteils mit entsprechender Störsignal-Filterung spricht für sich: Die drei 80-Watt-Ringkerntrafos in Kombination mit 120.000 Mikrofarad Siebkapazität und aufwändiger Spannungspufferung im Digitalbereich stellen eine überaus solide Stromversorgung. dar. Auf den Leiterplatinen verlaufen 105 Mikrometer dicke Kupferbahnen. In der Wandler-Stufe, die Audio Exklusiv selber konzipierte, verrichteten der Samplerate-Converter ADA 1896 von Analog Devices und ein DA-Wandler-Chip CS4398 von Crystal ihren Dienst. Beide sind die Top-Modelle der jeweiligen Marken und bei Fachleuten längst als hervorragende Exemplare ihrer Art angesehen. Selbstverständlich werden zur Minimierung des Jitter alle Signale neu getaktet. Um an dieser musikalisch ungeheuer wichtigen Stelle zukunftssicher zu sein, wurde zur aktuell implantierten Clock mittels einer zusätzlichen Platine die Installation einer künftigen Superclock vorbereitet. So wird man den P 8 künftig upgraden können, wenn´s beliebt. Die vier in der Analogstufe verwendeten ECC 802 sind Gold-Pin Varianten und selbstredend selektiert. Zusätzlich werden sie mit Dämpfungs-Ringen von außen ruhig und mikrofoniearm gehalten. Audio Exklusivs MKP-Kondensatoren sorgen im Verbund mit Ölpapier-, Glimmer- und Styroflexkondensatoren für eine optimale Filterung des Analogausgangs. Interessant ist der Phasendetektor an der Geräterückseite. Eine rote LED zeigt die richtige Phasung am Netzanschluss an. Das ist vorbildlich.

Hier wird das USB Signal in Empfang genommen
Hier wird das USB Signal in Empfang genommen

Die Beschreibung des P 8 als DA-Wandler in Kombination mit meinem Apple Rechner muss ich Ihnen leider schuldig bleiben. Auch nach Installation diverser Treiber vom Audio Exklusivs Partner M2Tech blieb der Wandler stumm. Momente arbeitet man in Italien ein einem neuen Treiber für Apple. Sollte dieser zur Verfügung stehen, ist ein Nachtest nicht unwahrscheinlich. Denn beim Können des P 8 als CD-Spieler ist mein Erwartungshaltung im Hinblick auf seine Leistungen als Wandler von Hochbit-Dateien ausgesprochen hoch.

Das Röhren Quartett erfüllt zwei verschieden Aufgaben
Das Röhren Quartett erfüllt zwei verschieden Aufgaben

STATEMENT

Für den Musikliebhaber, der die CD als Tonträger schätzt, ist der P 8 ein Player mit sehr viel musikalischem Feingefühl und ein Garant für entspannten aber erlebnisreichen Musikgenuss. Der integrierte DA-Wandler erlaubt per USB zusätzlich die Wiedergabe von hoch aufgelöstem Material vom Rechner und S/PDIF zusätzlich die Verbesserung anderer digitaler Quellen.
Gehört mit
CD-Player Primare DVD 30
Wandler Antelope Zodiac Plus
Vorverstärker T+A P-10 mit Audioplan Sicomin Röhrendämpfern
Equalizer für Bass LA-Audio EQ 231G
Endstufen Primare A-32 (2 x) für Bass, Spectral DMA 100 S mit Enacom-Cinch für Mittelhochton oder Air Tight ATM-3 mit Audioplan Sicomin Röhrendämpfern
Lautsprecher Triangle Magellan Grand Concerto sw2 (Bi-Amping)
Zubehör Inakustik Black&White NF-1302, Mogami 2549, Vovox Vocalis, QED Genesis Silver Spiral mit Enacom LS, MudrAkustik Max Netzleiste, Mudra und Audioquest NRG-X2 Netzkabel, AHP Reinkupfer-Sicherungen, Groneberg Wandsteckdosen, mbakustik Raum-Absorber
Möbel Creaktiv Audio mit Absorberböden
Herstellerangaben
Audio Exklusiv P 8
Frequenzgang 20 Hz bis 20 kHz (-0,25 dB)
Geräuschspannungsabstand 97,8 dB
Fremdspannungsabstand 93,5 dB
THD+N 0,079 % ( CD/PCM)
Kanalgleichheit 0,1 dB
Ausgangsspannung 2,2 Volt
Leistungsaufnahme 38 Watt
Abmessungen (B/H/T) 480/135/455 mm
Gewicht 17,6 kg
Preis 5500 Euro je nach Ausführung

Hersteller/Vertrieb
Audio Exklusiv
Anschrift Andreas Schönberg
Sudetenstrasse 11
63691 Ranstadt
Telefon +49 6041 9624217
Fax +49 6041 9624218
E-Mail info@audioexklusiv.de
Web www.audioexklusiv.de

Weitere Informationen

  • Imagefolder tests/14-09-29_audioexklusiv
Dienstag, 28 September 2004 02:00

Audio Exklusiv

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63691 Ranstadt
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Klangbibliothek.

How Deep Is The Ocean

Tonabnehmer Linn Asaka vdH
Tonarm SME V
Verkabelung Forceline
Phonostufe Einstein The Turntable‘s Choice (300 Ohm)
Musik „How Deep Is The Ocean“
Downloadgröße 108 mb
Recorder Nagra VI
 

Klangbibliothek.

Duet

Tonabnehmer Linn Asaka vdH
Tonarm SME V
Verkabelung Forceline
Phonostufe Einstein The Turntable‘s Choice (300 Ohm)
Musik „Duet“
Downloadgröße 125 mb
Recorder Nagra VI
 

griffKlangbibliothek.

Griff

Tonabnehmer Linn Asaka vdH
Tonarm SME V
Verkabelung Forceline
Phonostufe Einstein The Turntable‘s Choice (300 Ohm)
Musik „Griff“
Downloadgröße 152 mb
Recorder Nagra VI
 
Freitag, 26 September 2014 02:00

Die Klangbibliothek 2.0 wächst (5)

Der Wunsch des Kollegen Jung ist mir Befehl: Hier können Sie hören, wie das von van den Hul aufgearbeitete Linn Asaka klingt – auch wenn die letzten drei Beispiele ebenfalls von einem van-den-Hul-Abtaster stammen.

Das Alter der Konstruktion zeigt sich an einem recht unbedeutenden Detail: Für die Montage des Asaka benötigt man Schrauben und Muttern. Mit beidem in der Nähe der gerade frische eingesetzten Nadel zu hantieren, kann einen schon ein wenig nervös machen. Aber schließlich hängt das System wohlbehalten im SME V. Da verwöhnen einen die modernen Tonabnehmervarianten mit den ins Gehäuse eingeschnittenen Gewinden schon. Dabei geht es gar nicht um den Komfort. Sie bieten einfach mehr Sicherheit vor Beschädigungen des empfindlichen Abtasters. Eine weitere Besonderheit des Linn sind sein ungewöhnlich dünnen Anschlusspins, die es nötig machen, die Gegenstücke am Kabel mit einer Pinzette soweit zusammenzudrücken, dass ein sicherer Kontakt gewährleistet ist. Ein wenig Kraft in der Nähe eines filigranen Systems anzuwenden, macht mich üblicherweise nicht besonders unruhig. Wie ich jetzt beobachten konnte, ist das beim Testobjekt eines Kollegen doch ein bisschen anders. Ich bin jedenfalls froh, Ihnen die Files anbieten zu können, ohne das Linn vorher wieder zu Herr van den Hul zur Reparatur schicken zu müssen.

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Auch in diesem Herbst veranstaltet HiFi Linzbach wieder die Westdeutschen HiFi-Tage und zwar am Samstag, den 4., und Sonntag, den 5. Oktober. Wie gewohnt findet die Messe im Maritim Bonn statt.

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Wenn es um die Interessen der potentiellen Kunden geht, machen seit einigen Jahren zwei Regionalmessen der High End heftig Konkurrenz, die sich im Laufe der Jahre immer mehr zu einem internationalen Event für Fachbesucher entwickelt hat. Vorreiter für kundenorientierte Hifi-Präsentation waren die Norddeutschen Hifi Tage in Hamburg, die Wolfgang Borchert, der Inhaber der Hifi Studios Bramfeld initiierte. Zum fünften Mal öffnen in diesem Jahr aber auch schon die Westdeutschen Hifi-Tage in Bonn ihre Pforten. Veranstalter sind hier Benno Salgert & Christian Breil von Hifi Linzbach. Sie kündigen an, dass in diesem Jahr über 80 Hersteller und Vertriebe den interessierten HiFi-Freunden mit Rat und Tat zur Verfügung stehen und Neuheiten, Raritäten aber auch altbekannte, renommierte HiFi-Komponenten gezeigt und vorgeführt werden. In zwei Sälen, elf Salons, 14 Suiten und über 40 Hotelzimmern werden Fachleute umfassend Produkte präsentieren, die jedem HiFi-Freak das Herz höher schlagen lassen sollen. Auch CD- und Vinyl-Freunde werden nicht zu kurz kommen, denn Da Capo wird wieder mit einem Vinyl-Sortiment anwesend sein und Sieveking CDs und LPs anbieten. Ein besonderes Schmankerl gibt es für Foto-Interessierte: Die Firma Foto Brell, Bonn, wird an einem eigenen Stand über die neuesten Trends informieren.

Veranstaltung
Westdeutsche Hifi-Tage 2014
Adresse Maritim Bonn
Godesberger Allee
53175 Bonn
Zufahrt über Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 1
Öffnungszeiten Samstag, den 04.10.2014, von 10:00 bis 18:00 Uhr
Sonntag, den 05.10.2014, von 11:00 bis 17:00 Uhr
Eintritt (natürlich wieder) frei
Info und Ausstellerliste www.bonnaudio.de/westdeutsche-hifi-tage

PS: Wer es selbst nicht nach Bonn schafft, braucht sich nicht allzu sehr zu grämen. Bert Seidenstücker wird wie im letzten Jahr ebenso umfassend wie kenntnisreich in Hifistatement von den Norddeutschen Hifi Tagen berichten.

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Montag, 22 September 2014 02:00

Amarra Symphony 3.0 mit IRC v3.0

Die Version 3.0 der bewährten Amarra Audio-Player-Software bietet neben einer Menge anderer Features nun auch die Möglichkeit, DSD-Dateien abzuspielen. Im Folgenden werden vor allem die klanglichen Leistungen des Programms im Vordergrund stehen

Das Amarra Window und die Playlist lassen sich koppeln, so dass sie gemeinsam auf dem Desktop platziert werden können. Im Fester wird auch das Cover angezeigt
Das Amarra Window und die Playlist lassen sich koppeln, so dass sie gemeinsam auf dem Desktop platziert werden können. Im Fester wird auch das Cover angezeigt

Ich weiß nicht, ob Amarra die erste Software war, die für einen besseren Klang aus dem Computer sorgen sollte. Das Programm, dass aus dem Sonic Studio Engine genannten Wiedergabemodul der professionellen Mastering-Software soundBlade hervorging, hat mich jedenfalls begleitet, seit ich begonnen habe, anfangs noch sehr skeptisch Sounds aus dem Rechner über meine Anlage zu hören. Damals war Amarra, das ich Ihnen erstmals im Jahr 2010 vorstellte, in der Mac-Welt ziemlich konkurrenzlos, aber auch entsprechend teuer. Dann traten Mitbewerber in Form von Pure Music und Audirvana auf den Plan und brachten Sonic Studio in Zugzwang: Es gab nun auch abgespeckte, erschwinglichere Varianten, und die Top-Version wurde um weitere Features erweitert. Heute verleihen Amarra Symphony parametrische Equalizer mit Presets für einige hochwertige Kopfhörer und verschiedene Musikstile sowie die Impulse Response Correction (iRC) gleich zwei Alleinstellungsmerkmale.

Im Fenster werden der Name des Songs, der Künstler und der Album-Titel angegeben. Die untere Zeile informiert über die Belegung des Cache, das Format der Datei, die Abtastrate und die verstrichene Zeit
Im Fenster werden der Name des Songs, der Künstler und der Album-Titel angegeben. Die untere Zeile informiert über die Belegung des Cache, das Format der Datei, die Abtastrate und die verstrichene Zeit

iRC bietet die Möglichkeit, unter Zuhilfenahme eines Messmikrofons die Beschaffenheit des eigenen Hörraums zu analysieren und mit vom Programm errechneten Filtern gezielt zu verbessern. Dass solche digitalen Korrekturen bei ungünstigen akustischen Verhältnissen für deutliche Verbesserungen sorgen, konnte ich schon vor mehr als einem Jahrzehnt beim Test eines Tact Millenium im für die Musikwiedergabe nicht gerade optimalen Wohnzimmer erleben: Die Korrekturen von Frequenzgang und Laufzeiten brachten eine deutlich überzeugendere räumliche Darstellung und eine stabilere Abbildung. Und damals steckte die Digitaltechnik im Vergleich zu heute beinahe noch in den Kinderschuhen: Von Abtastraten mit 192 Kilohertz etwa wagte man damals nicht einmal zu träumen.

Statt der Informationen über die Musik kann der Pegel dargestellt werden
Statt der Informationen über die Musik kann der Pegel dargestellt werden

Wer seinen akustisch problematischen Raum mit der im Vergleich etwa zu einem Tact ausgesprochen preiswerten Software-Lösung in den Griff bekommen will, muss allerdings eine prinzipielle Entscheidung treffen: Er hat sich auf den Genuss von Musik-Dateien und CDs zu beschränken oder Schallplatten oder gar Tonbänder zuvor oder auch während des Abspielens zu digitalisieren, damit man auch bei ihnen in den Genuss der Raumkorrektur kommt. Die Möglichkeit, über ein mit dem Computer verbundenes Laufwerk CDs abzuspielen, hatte ich ja schon im Bericht über Amarra v2.0 erwähnt und erfolgreich ausprobiert. Ich bin mir recht sicher, dass jemand, der die Segnungen der Raumkorrektur einmal erlebt hat, nicht wieder ohne hören möchte, aber auch, dass wahre Platten- oder Tonband-Fans die Digitalisierung ihrer Tonträger nicht einmal in Erwähnung ziehen werden. Wer hauptsächlich digitales Material hört und vielleicht mal auf eine mit Pure Vinyl oder Amarra Vinyl aufgearbeitete Scheibe zurückgreifen will, zählt zur Zielgruppe für Amarra Symphony 3.0 mit IRC v3.0. Wer ohne die Raumkorrektur auskommt und nur auf die möglichst gute Wiedergabe seiner Files Wert legt, ist schon mit dem Kauf von Amarra v.3.0 für 158 Euro gut bedient – bis auf eine Kleinigkeit, die mich allerdings bewog, Ihnen hier vor allem aus optischen Gründen die Symphony-Variante zu präsentieren: Nur die Top-Version bietet die „Precision Level Meters“, die Pegelanzeigen, die nun aber leider nicht mehr wie in der vorherigen Version in die Vertikale verschoben werden können und auch ein wenig kleiner dargestellt werden. Dennoch wirken die Screen-shots mit der Pegelanzeige attraktiver. Und wenn man häufiger die Konfiguration von Amarra ändert oder verschiedene Wandler anschließt, ist es auch hilfreich zu sehen, dass die Software ein Signal ausgibt. Außerdem gefallen mir die Anzeigen ganz einfach.

Der dreibandige vollparametrische EQ kann ganz nach Belieben genutzt werden
Der dreibandige vollparametrische EQ kann ganz nach Belieben genutzt werden

Kommen wir endlich zur wohl wichtigsten Neuerung, der Fähigkeit, nun auch DSD-Files wiederzugeben. Wer hin und wieder einmal einen Blick auf die Grundlagen-Artikel in Hifistatement und hier besonders auf die über DSD (hier ein Link zu http://www.hifistatement.net/grundlagen/item/1020-dsd-ein-format-mit-zukunft-erster-teil) wirft, wird wissen, dass Lautstärkeänderungen und erst recht Frequenzgangbeeinflussungen auf DSD-Ebene unmöglich sind. Für die Filter und die Raumkorrektur von Amarra würde das bedeuten, dass sie beim Abspielen von DSD-Files nicht verfügbar sind – vorausgesetzt man möchte im DSD-Format bleiben. Jon Reichbach und sein Team haben sich entschlossen, dem Besitzer von Amarra die Annehmlichkeiten der Pegelregelung und der raumbezogenen Frequenzgangoptimierung auch für DSD-Dateien zur Verfügung zu stellen. Und das funktioniert nur, wenn man DSD zuvor in PCM umwandelt. Welche Datenrate dafür gewählt wird, entscheidet Amarra je nach angeschlossenem Wandler selbst.


Beim Young DSD sind es beispielsweise 352,8 Kilohertz, das höchste Vielfache von 44.1 Kilohertz, das der Wandler zu verarbeiten in der Lage ist. Die Wandlung von DSD findet dabei in Echtzeit statt: Es gibt keine wahrnehmbare Verzögerung, mit der die Wiedergabe einsetzt. Auf ein ähnliches Verfahren, beim dem DSD vor der Digital/Analog-Wandlung zu PCM konvertiert wird, setzt übrigens auch Daniel Weiss bei seinem Netzwerk-Player. Auch der Profi-Ausrüster zieht die bequeme Lautstärkeregelung der Wandlung von nativen DSD-Dateien vor.

Es gibt aber auch eine Reihe von Presets für verschiedene Musikstile und akustische Vorlieben sowie spezielle Entzerrungen für Kopfhörer
Es gibt aber auch eine Reihe von Presets für verschiedene Musikstile und akustische Vorlieben sowie spezielle Entzerrungen für Kopfhörer

Darüber kann man natürlich trefflich streiten. Auch wenn ich persönlich in den meisten Fällen die Wandlung von DSD der von PCM vorgezogen habe, muss ich zugeben, dass Amarras Argumentation, dem Anwender unabhängig von Format immer dasselbe Ergebnis – inklusive tonaler Anpassung an den Kopfhörer oder Raumkorrektur – bieten zu wollen, in sich schlüssig ist. Meiner Erfahrung nach favorisieren vor allem tief im Analogen verwurzelte Hörer DSD-Formate. Amarra verarbeitet übrigens auch klaglos DSD-Dateien mit 5,6 Megahertz. Wem also hervorragender Klang von digitalen Formaten – hier ist und bleibt PCM ganz gewiss in der Mehrheit – selbst bei akustisch widrigen Umständen ein Hauptanliegen ist, der wird weder die für Analoges nötige Digitalisierung noch die Wandlung von DSD in PCM als Argument gegen Amarra Symphony verstehen. Viel wichtiger als die eigentlich schon überholt geglaubte, ideologisch befrachtete Analog/Digital-Debatte ist schließlich, ob die Version 3.0 besser klingt als die vorhergehende und wie DSD über PCM sich im Vergleich zur nativen DSD-Wiedergabe mittels Audirvana schlägt.

Bei DSD-Files wird die Abtastfrequenz auf ein Vielfaches von 44,1 Kilohertz gesetzt. Der Young DSD Wandler verarbeitet 352,8 Kilohertz
Bei DSD-Files wird die Abtastfrequenz auf ein Vielfaches von 44,1 Kilohertz gesetzt. Der Young DSD Wandler verarbeitet 352,8 Kilohertz

Da nach meinen bisherigen Erfahrungen zwei unterschiedliche Versionen von Amarra nicht auf einem Computer laufen, verglich ich Amarra 2.6 auf dem iMac mit 3.0 auf dem MacBook Pro, wobei in beiden Fällen alle nicht benötigten Programme wie iTunes ausgeschaltet waren. Ja, es gab Unterschiede, doch waren diese recht klein. Die Version 3.0 konnte mit einem etwas größeren Raum, einer nochmals leicht verbesserten Durchzeichnung und einer noch differenzierteren und stabileren Positionierung der Instrumente überzeugen. Wie gesagt handelte es sich hierbei um eher kleine Verbesserungen, die über eine hoch auflösende High-End-Kette gut wahrzunehmen sind, bei einer ordentlichen Anlage aber nicht unbedingt ins Gewicht fallen. Aber das beweist andererseits ja nur, auf welch hohem Niveau Amarra bisher auch schon arbeitete.

Eher noch geringer sind die klanglichen Differenzen zwischen Amarra 3.0 und Audirvana bei der DSD-Wiedergabe: Hier kostet die Umwandlung in PCM bei Amarra einen Hauch Luftigkeit und lässt Becken ein wenig silbriger klingen. Bei Audirvana besitzt das Blech einen eher goldenen Glanz. Da sind die Unterschiede zwischen Wandlern ein und derselben Preisklass gewiss deutlich stärker ausgeprägt.

STATEMENT

Dass Amarra Symphony v3.0 den Musikdateien aus dem Computer noch einmal ein paar mehr Feininformationen entlockt als sein Vorgänger, hat mich nicht wirklich überrascht. Ich hätte mir allerdings nicht vorstellen können, dass die Umwandlung von DSD in PCM, die im Gesamtkonzept des Programms mit seiner Raumkorrektur überaus sinnvoll ist, klanglich dermaßen überzeugend gelingt. Meine Hochachtung.

Die aktuelle Version des Programms trägt die Nummer 3.02
Die aktuelle Version des Programms trägt die Nummer 3.02

Gehört mit
Computer iMac 27‟, 3.06 GHz Intel Core 2 Duo, 8 GB, OS X Version 10.9.1
MacBook Pro 2.53 Ghz Intel Core 2 Duo,4Gb, OS X 10.9.4
Audioplayer Amarra Symphony 2.6, Audirvana. Pure Music
D/A-Wandler M2TECH Young DSD und Van der Graaf, Mytek 192-DSD-DAC
Vorverstärker EAR Yoshino 912
Endstufe Ayon Epsilon mit KT 150, MSB Technology Platinum Mono 203 Amplifier
Lautsprecher LumenWhite DiamondLight Monitors
Kabel Swiss Cables, Göbel Statement, Sunwire Reference, HMS Gran Finale Jubilee, Audioplan Powercord S, Audioquest Diamond
Zubehör PS Audio Power Plant Premier, Sun Leiste, Audioplan Powerstar, HMS-Wandsteckdosen, Acapella Basen, Acoustic System Füße und Resonatoren, Finite Elemente Pagode Master Reference Heavy Duty, Harmonix Real Focus, Franc Audio Slim Foot, bfly Basen und Füße, High End Novum PMR Premium
Herstellerangaben
Amarra Symphony 3.0 mit IRC v3.0
Amarra Symphony 3.0 • spielt die Formate WAV, AIFF, FLAC, ALAC, MP3 und mehr
• unterstützt 64 und 128 DSD-Formate
• verwendet ein hochentwickelte Echtzeit-DSD-zu-PCM-Wandlung
• enthält parametrische Equalizer in Mastering-Qualität mit Presets für hochwertige Kopfhörer wie beispielsweise Audeze, KEF, Grado, Nuforce und andere
• verfügt zusätzlich über einen 4-Band-Mastering-Equalizer
• bietet einzigartige Cache- und Playlist-Betriebsarten
• arbeitet mit iTunes oder stand-alone
• erlaubt die Installation auf zwei Macs
• ermöglicht mit iRC (Impulse Response Correction) eine Korrektur der Raumakustik
• beinhaltet die Amarra sQ Audio-Processor-Anwendung für streaming-Inhalte
• kostet 658 Euro

Vertrieb
digital-highend Higoto GmbH
Anschrift Isenbergstraße 20
45130 Essen
Telefon +49 201 832 5825
E-Mail info@digital-highend.com
Web www.digital-highend.de

Weitere Informationen

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