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Test.
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Soundspace Systems Pirol

10.03.2020 // Dirk Sommer

Wie im Test über das Melco-Switch erwähnt wurde mir die Pirol so schnell vertraut, dass ich es wagte, damit auch andere Komponenten zu bewerten: Ein Lautsprecher muss kein Höchstmaß an Analyse bieten, um damit verlässliche Aussagen über Testobjekte machen zu können. Auch eine etwas verzeihendere Abstimmung läßt Unterschiede klar erkennen. Die Pirol verbindet gekonnt Erkenntnis mit Genuss. Hundertprozentig trifft diese Einschätzung natürlich erst dann zu, als Michael Plessmann aus dem fernen Berlin über Teamviewer die neue DSP-Software für die Bassmodule aufgespielt und die Einsatzfrequenz für den Bass-Roll-Off auf 27 Hertz eingestellt hat. Anschließend hatte ich die Wahl, den Tieftonbereich in Ein-Dezibel-Schritten meinem Geschmack anzupassen. Dazu braucht man aber weder die Hilfe der Entwicklers noch ein Laptop. Auch am Drehregler am Modul selbst können solche Veränderungen ganz nach Tagesform vorgenommen werden. Die Lösung mit dem aktiven Bass gefällt mir mit der Zeit immer besser. Dass ich mich für die genussreicherer Variante – lieber ein Dezibel zu viel als zu wenig – entschieden habe, muss ich wohl nicht betonen.

Natürlich konnte ich es nicht lassen, die Pirol mit der deutlich teureren Epoque Aeon Fine zu vergleichen: Diese bietet auch nach dem Update der Pirol noch einen Hauch mehr Tiefe auf der imaginären Bühne und fokussiert Sänger und Musiker eine Spur schärfer. Sie ist mit Gewissheit das präzisere Werkzeug für die Beurteilung von Komponenten. Aber welcher Musikfreund braucht schon Werkzeuge, um in Melodien und Rhythmen zu schwelgen?

STATEMENT

Dank ebenso ungewöhnlicher wir eigenständiger Lösungen ist es Michael Plessmann gelungen, einen wirklichen Vollbereichsschallwandler mit hohem Wirkungsgrad zu kreieren, der Spielfreude, Auflösung, Dynamik und – wenn gewünscht – wohlige Bassfülle auf's feinste mit einander verbindet. Aber lassen Sie sich vom Wirkungsgrad nicht in die Irre führen: Die Pirol spielt viel zu stimmig und mitreißend, um sie allein Freunden von Kleinleistungsverstärkern zu überlassen. Eine Entdeckung!
Gehört mit
Plattenspieler Brinkmann LaGrange mit Röhrennetzteil
Tonarm Thales Simplicity, Einstein The Tonearm 12
Tonabnehmer Lyra Olympos SL, Transrotor Tamino
Phonostufe Einstein The Turntable‘s Choice (sym)
Bandmaschine Studer A80
NAS Melco N1Z H60/2, WDMyCloud
Streaming Bridge Auralic G1
Up-Sampler Chord Electronics Hugo M-Scaler mit Poweradd
D/A-Wandler Chord Electronics DAVE
LAN-Switch SOtM sNH-10G i mit Keces P8, Melco S100 mit SBooster
10-MHz-Clock SOtM SCLK-OCX10 mit Keces P8
Vorverstärker Audio Exklusiv R7
Endstufe Einstein The Poweramp
Lautsprecher Göbel Epoque Aeon Fine
Kabel Goebel High End Lacorde Statement, Audioquest Dragon HC, Tornado (HC) und NRG-Z3, SOtM dCBL-BNC
Zubehör AHP Klangmodul IV G, Audioquest Niagara 5000 und 1000, Synergistic Research Active Ground Block SE, HMS-Wandsteckdosen, Blockaudio C-Lock Lite, Acapella Basen, Acoustic System Füße und Resonatoren, Artesania Audio Exoteryc, Harmonix Real Focus und Room Tuning Disks, Audio Exklusiv Silentplugs
Herstellerangaben
Soundspace System Pirol
System 3 Wege
Belastbarkeit 100/ 300 W
Frequenzbereich 20 - 35.000 Hz
Impedanz 8 Ohm nominal. 4 Ohm minimum
Wirkungsgrad 97 dB/W/m
Maximaler Pegel 115 dB
Abmessung (H/B/T) 124/44/48 cm
Gewicht 240 kg pro Lautsprecher
Paarpreis ab 50.000 Euro, 82.000 Euro incl. Rhodesian-Teak-Massivholzgehäuse und Holzhorn

Hersteller
SoundSpaceSystems GmbH
Anschrift Dr. Michael Plessmann
Sensburger Allee 5A
14055 Berlin
Telefon +49 30 91459973
E-Mail info@soundspacesystems.com


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