tests/21-07-20_krell
 

Krell K-300i

20.07.2021 // Roland Dietl

Auch beim Punkt digitale Vielfalt lässt Krell nichts anbrennen – ganz im Gegenteil. Auf der Rückseite finden wir einen USB-B Eingang, der Signale von externen Geräten wie Festplatten, NAS-Laufwerken und Computern entgegennimmt, sowie einen optischen TosLink- und einen S/PDIF-Koax-Eingang. Zusätzlich ist ein USB-A-Anschluss auf der Vorderseite verfügbar, um Musik von USB-Sticks oder mobilen Festplatten abzuspielen. Zwei HDMI-Eingänge sowie ein HDMI-Ausgang gehören ebenso zur Standardausstattung wie ein Bluetooth-Empfänger mit aptX. Spätestens jetzt erkennen wir, dass Krell das Thema digitale Vielfalt wirklich ernst nimmt und keine Berührungsängste hat, heutzutage gern genutzten Quellen unabhängig von deren Audio-Qualität Anschluss zu bieten.

Die rechte Seite der Front wird vom Display dominiert, darunter die Tasten für die Lautstärkeregelung und der USB-A-Anschluss
Die rechte Seite der Front wird vom Display dominiert, darunter die Tasten für die Lautstärkeregelung und der USB-A-Anschluss

Der Ethernet-Eingang macht den K-300i im Zusammenspiel mit dem eingebauten Streaming-Modul auch noch netzwerkfähig. Das Modul ist DLNA/UPnP-kompatibel, so dass jeder Musikserver und jede App, die dem Standard entsprechen, verwendet werden können. Mit der vom Krell empfohlenen Control App „mconnect“ ist auch der Zugriff auf Streaming-Dienste, wie Tidal oder Qobuz möglich. Der K-300i ist außerdem Roon-ready, kann also von einem Roon-Core als Endpunkt angesteuert werden. Ach ja, MQA-Dateien können auch dekodiert werden.

Mit der soliden Fernbedienung lassen sich alle Funktionen des Krell K-300i steuern
Mit der soliden Fernbedienung lassen sich alle Funktionen des Krell K-300i steuern

Die Koax-, HDMI- und USB-B-Eingänge akzeptieren PCM-Dateien bis zu 24 Bit/192 Kilohertz. Der optische Eingang ist auf 24 Bit /96 Kilohertz begrenzt. Der USB-B-Eingang gibt auch DSD bis zu DSD128 wieder. Der Netzwerk-Eingang und der USB-A-Eingang auf der Vorderseite verarbeiten ebenfalls PCM-Dateien mit bis zu 24 Bit/192 Kilohertz sowie DSD64.

Der Krell K-300i wird von Roon als Endpunkt erkannt
Der Krell K-300i wird von Roon als Endpunkt erkannt


  • SPL Crossover Mk2

    SPL ist nach meinen Informationen der einzige Audiogeräteproduzent, der überhaupt eine aktive Analogfrequenzweiche im Portfolio führt. Mit der Mk2 steht inzwischen eine Überarbeitung der Ur-Version in den Startlöchern. Höchste Zeit, sich dieses HiFi-Einhorns einmal anzunehmen. Der Funktionsumfang der zweiten Generation ist immens angewachsen. Während das Crossover erster Generation lediglich bei der optimalen Einbindung eines Subwoofers in die Stereokette helfen konnte, eröffnet die Mark 2 gänzlich neue Möglichkeiten. Statt der Trennfrequenzen von 50, 60, 70, 85,…
    28.07.2026
  • Matrix Audio mini-i Pro 4

    “Die Matrix ist allgegenwärtig, sie umgibt uns. Selbst hier ist sie, in diesem Zimmer.” Lange habe ich darauf gewartet, einen Testbericht mit einem passenden Filmzitat zu eröffnen. Ähnlich lange habe ich mich auf den Test eines Produkts aus dem Hause Matrix Audio gefreut. Mit dem mini-i Pro 4 ist es endlich so weit. Der Name Matrix Audio beruft sich eigentlich auf das gleichnamige mathematische Konzept, aber bei der Namensverwandtschaft zu dem stilprägenden Film kam ich…
    21.07.2026
  • Børresen Acoustics T5 SSE – das Interview

    Während meines letzten Besuchs der Audio Group Denmark in Aalborg hatte ich am Tag nach der Präsentation der Børresen M8 und der Aavik M-880 Gelegenheit, mit dem Entwickler der T5 SSE über sein Produkt zu sprechen. Wenn Sie im ersten Teil technische Details vermisst haben sollten: Hier finden Sie sie in Hülle und Fülle. Dirk Sommer: Nun zu etwas ganz anderem, den T5. Was ist anders im Vergleich zum 05? Ich muss zugeben, dass ich…
    17.07.2026
  • Børresen Acoustics T5 Silver Supreme Edition

    Einerseits war ich mit der Børresen 05 Silver Supreme Edition in meinem Hörraum wunschlos glücklich, andererseits begeisterte mich das Nachfolgemodell, die T5 SSE, schon bei ihrer Vorstellung damals noch in München allein durch ihr Erscheinungsbild: Die schwarze Hochglanzlackierung mit Karbonfaser-Applikationen wirkte einfach unheimlich elegant. Aber natürlich geht es mir bei Lautsprechern nicht vorrangig um die Optik. Dass die Børresen 05 SSE solange bei mir zu Gast war und ich mich schon auf die T5 SSE…
    14.07.2026
  • Qln – das Interview

    Roland Dietl: Welche Antriebstechnik verwendest Du bevorzugt bei Tief-Mitteltönern? Mats Andersen: Ich bevorzuge eine unterhängende Schwingspulenanordnung. Bei Standard-Treibern hat man eine Schwingspule, die etwa 20 bis 40 Millimeter lang ist, und dann einen Magnetspalt von etwa 5 bis 6 Millimetern. Wenn sich die Schwingspule bewegt, ändern sich die Induktivität und auch die Magnetkraft. Bei unserem Treiber beträgt der Magnetspalt dagegen 20 Millimeter und die Schwingspule ist 11 Millimeter lang. Die Schwingspule bleibt dadurch permanent vollständig…
    07.07.2026
  • SOtM sMS-2000 – ein weiterer Nachtrag

    Endlich ist es soweit: Der SOtM sMS-2000 spielt in der gewünschten Konfiguration: In der Eunhasu-App habe ich teils auf Roland Dietls Rat hin alle klangfördernden Einstellungen vorgenommen, Ethernet- und USB-Karte werden von externen Netzteilen gespeist, die 10-Megahertz-Clock gibt den Takt vor und die Daten kommen von einer kryo-behandelten SSD. Vor rund zweieinhalb Monaten berichtete ich darüber, dass der SOtM sMS-2000 der einzige von mir getestete Streamer ist, bei dem auf einer internen Festplatte gespeicherte Musik-Files…
    03.07.2026

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.