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EternalArts: Masterband-Kopien und Tonbandmaschinen

17.08.2018 // Wolfgang Kemper

Aber zurück zu EternalMasters nach Hannover-Isernhagen und zur Masterband-Erstellung: Für die Wiedergabe der CD, auf der das digitale Quellmaterial möglicherweise vorliegt, verwendet Dr. Schwäbe einen zeitgemäßen CD-Spieler in Studio-Qualität. Gemeint ist hiermit ein Player, der zur Zeit der Entstehung der jeweiligen Musik üblicherweise in den Studios zu Kontrollzwecken eingesetzt wurde. Das dient bestmöglicher Authentizität. Hierfür hält EternalArts diverse hochwertige Player vor. So kann beispielsweise ein auf dem Foto zu sehender EMT CD-Player eingesetzt werden oder ein FineArts CD9009 mit Silver Crown-Wandlern aus den 80er Jahren. Sollte die Musik als digitales File vorliegen, wird es auf auf den PCM.R500 DAT-Recorder von Sony in 96 kHz übertragen. Denn damit lässt sich das Musik-Programm nach der Überspielung auf einen DAT-Recorder hervorragend editieren. Das DAT ist auch ein idealer Tonträger für die Lagerung digitaler Dateien. Denn die Super Avelyn-Beschichtung des Bandes ist extrem langzeitstabil. Der DAT-Player gibt das intern ins Analoge gewandelte Musik-Signal an die EternalArts Universal Tape Stage weiter. Die ist eine gemeinsame Entwicklung von Dr. Burkhardt Schwäbe und seinem Diplom-Tonmeister Christian Schulz-Kréssin, die die perfekte Aussteuerung jeder Bandmaschine erlaubt, die keine eigenen Aussteuerungs-Instrumente besitzt. Zwischen den einzelnen Tracks des Masterbandes werden abschließend fünf Sekunden dauernde Pausenbänder eingeschnitten. Je nach dem, welche Bandsorte der Kunde für seine heimische Maschine benötigt, wird die individuelle Kopie direkt von diesem einmaligen Produktions-Master erstellt, und zwar ohne Umwege von der Studer C 37 auf eine entsprechenden Maschine.

Die digitalen Ursprungs-Dateien werden von einem der Ära der Aufnahme entsprechenden CD-Control-Player oder dem Sony PCM-R500 DAT-Gerät analog ausgegeben und der EternalArts Universal Tape Stage zur Aussteuerung zugeführt
Die digitalen Ursprungs-Dateien werden von einem der Ära der Aufnahme entsprechenden CD-Control-Player oder dem Sony PCM-R500 DAT-Gerät analog ausgegeben und der EternalArts Universal Tape Stage zur Aussteuerung zugeführt

Sollte der Kunde ein Tonbandgerät besitzen, das, wie etwa eine Nagra oder Stellavox, nur 18er Spulen aufnimmt, so wird geeignetes Bandmaterial verwendet, das dünner ist als das originäre Studio Master 468. Denn ansonsten passt nicht ausreichend Spielzeit auf die 18er Spule. Da eine Nagra auch deutlich weniger fest wickelt als andere, große Maschinen, ist das dünnere Band auch gegen Kopiereffekte – das magnetische Übersprechen von einer Wickellage zur anderen während der Lagerung – durchaus gefeit. Man hat auch die Wahl zwischen Metallspule, Kunststoffspule oder einem Rohwickel. Entsprechend der Geschwindigkeit der Aufnahme wird die Masterband-Kopie mit genormtem Vorspannband und Abspannband ausgestattet: Rot-weißes Vorspannband bedeutet 38 cm/sec, blau-weißes 19 cm/sec und blaues 9,5 cm/sec. Selbstverständlich beachtet Dr. Schwäbe bei der Kopie auch den Magnetfluss, mit dem das Kundengerät optimal arbeitet. Der Studiopegel ist 540 nWb/m (Nano Weber). Eine Ferrograph oder Revox PR-99 freut sich jedoch eher über 320 nWb/m. Egal welches Bandgerät beim Hörer zuhause steht und spielen soll, das geeignete Tonband wird bei EternalArts gefertigt. Selbst wer seinen geliebten Nakamichi Kassetten-Rekorder einsetzen möchte, findet bei EternalMasters die Lösung. Denn auch hierfür ist eine Masterband-Kopie möglich und wird gern gemacht.

Die Master-Maschine Studer C 37 in Aktion

Hersteller
EternalArts Audio Laboratorium
Anschrift Wietzendiek 1 + 15
30657 Hannover-Isernhagen
Telefon +49 511 56375007
E-Mail gateway@audioclassica.de
Web www.audioclassica.de


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