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Axxess Forté1

12.09.2023 // Wolfgang Kemper

Die Audio Group Denmark will mit ihrer neuen Marke Axxess neue Kundschaft erschließen. Die drei All-In-One-Geräte namens Forté sind dafür ein deutliches Zeichen und profitieren von den kostspieligen Komponenten der Marken Aavik und Ansuz, weil sie viele derer technischen Raffinessen beherbergen.

Auch wenn sich über Geschmack nicht streiten lässt: Der neue Axxess Forté kommt im gediegenem Design daher. So lässt er sich rein optisch auch in eine weit höhere Preisklasse einordnen. Aber bereits beim Auspacken und Aufstellen kann man sich möglicherweise ein wenig darüber grämen, dass man dem Forté die für Aavik und Ansuz typischen Füße spendiert hat, die zur Aufnahme der klanglich gewinnbringenden Ansuz Darkz auffordern. Nun denke ich, dass man einem Käufer eines klanglich noch so vielversprechenden All-In-One Forté1 nicht zumuten sollte, weitere mehr als 1.000 Euro für ein Vierer-Set dieser wirklich guten Füße zu investieren. Ich schätze diese unter meinem Ansuz PowerSwitch A2 sehr. Vielleicht wäre es möglich, dass sich im Zubehör nicht nur Baumwoll-Handschuhe sondern künftig auch vier Filz- oder Gummischeiben befänden, damit ein Forté auf einem edlen Möbelstück ohne Probleme platziert werden kann. In meinem Falle spielt das keine Rolle, da ich ohnehin ein Freund von harten Ankopplungen bin, und in diesem Test ein oft genutzter Ikea Lacktisch der Stellplatz für den Forté1 ist.

Eine elegante Formgebung wie originelle Design-Elemente machen jeden Forté zu einem Hingucker
Eine elegante Formgebung wie originelle Design-Elemente machen jeden Forté zu einem Hingucker

Was mir Freude machte, war die Tatsache, dass man für ein Musik-Erlebnis mit dem Axxess Forté nicht mehr benötigt als ein Paar Lautsprecher und die Verbindung zu einem Router oder dessen Repeater per LAN-Kabel, um in einem Portal wie Spotify oder einem kostenpflichtigen wie Tidal oder Qobuz zu stöbern. WLAN ist wegen der ihm anhaftenden Einstreu-Problematik nicht an Bord, ließe sich aber leicht durch einen WLAN-Empfänger, den man dann einfach an die RJ45-Buchse anschließt, oder einen USB-WLAN-Dongle ergänzen. Empfehlen würde ich aber immer einen Repeater, den man dann mittels eines guten LAN-Kabels an den Forté anschließt und so die WLAN-Störquelle auf Distanz hält. Jeder der drei aktuell erhältlichen Forté ist eine Integration von Netzwerkstreamer, Bit-Stream-D/A-Wandler, Vorverstärker, Class-D-Endstufe und einem Kopfhörerverstärker. Wir haben hier also eine vielseitig nutzbare Komplettlösung, die im Vergleich zu Einzelkomponenten die mühsame Wahl von Kabelverbindungen obsolet macht und Fehlinvestitionen an dieser Stelle verhindert. Zudem wird nur wenig Stellfläche benötigt. Mit 37 Zentimeter Breite ist ein Forté sogar schmaler als der HiFi-Komponenten-Standard. Die drei Modelle unterscheiden sich erheblich im Preis und der Ausstattung mit den aus Ansuz- und Aavik-Geräten bekannten und von der Danish Audio Group entwickelten klangrelevanten Bauteilen zur Minimierung von elektrischen Störungen. Dieses technische Konzept ist in dieser Form weltweit einzigartig und nur bei den Produkten der Danish Audio Group zu finden. Ganz konkret geht es um die Anzahl der „Aktiven Tesla Spulen“, der „Aktiven Square Tesla Spulen“, der Dither-Schaltkreise und der „Anti Areal Resonanz Spulen“. Unser Forté1 hat von alle dem am wenigsten implantiert, jedoch genau die gleiche Ausgangsleistung wie der Forté2 für 7.500 Euro oder der Forté3 für 10.000 Euro, nämlich zweimal 100 Watt an acht Ohm. Forté2 und Forté3 wurden neben der umfangreicheren Bestückung mit den genannten Elementen zusätzlich noch mit je vier aktiven Zirkonium-Tesla-Spulen optimiert und das Topmodell zudem noch mit einer Bodenplatte aus Kupfer. Ansonsten sind die drei „Starken“ gleichwertig ausgestattet.

Die speziellen Füße eines Forté ermöglichen eine Klangverbesserung mit Ansuz Darkz
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