tests/24-05-28_norma
 

Norma Audio Electronics Revo CDP-2

28.05.2024 // Wojciech Pacuła, Bartosz Łuczak (Bilder)

b_850_0_16777215_10_images_content_tests_24-05-28_norma_IMG_1115.jpg

Der Inhaber von Norma, der nach Krakau geflogen ist, um mir den CDP-2 vorzustellen, sich anzuhören, wie das Gerät in meinem Referenzsystem funktioniert und um mir dabei ein paar Fragen zu stellen, erzählte von den vier Jahren, die in das Projekt und seine Umsetzung in die Produktion geflossen sind. In einer Zeit, in der der Siegeszug des Streamings unaufhaltsam schien, war es ein riskantes Unterfangen, so viel Geld in das CD-Format zu investieren. Zugegeben, andere Unternehmen wie Cyrus haben es schon früher getan, aber rückblickend scheint es der richtige Schritt gewesen zu sein.

Äußerlich unterscheidet sich das Gerät nicht wesentlich vom Revo IPA-80 Verstärker, den wir letzten Monat getestet haben. Das Chassis ist aus dicken Aluminiumblechen gefertigt, und die Front ist aus einem Stück desselben Materials gefräst. Die oberen und unteren Wände sind nicht rechteckig oder quadratisch, sondern laufen nach hinten zusammen. Wo sich im Verstärker Kühlkörper befanden, haben wir hier glatte, schwarz eloxierte Aluminiumstreifen. Die Vorderseite ist verständlicherweise auch anders. Das auffälligste Element ist das große, gut ablesbare Display – halleluja! Seine Farbe begeistert mich nicht so sehr, denn sie ist blau. Ich habe Herrn Rossi danach gefragt. Wie er sagte, kann er das Display auf Wunsch in rot oder grün installieren; leider gibt es keine Möglichkeit für den Benutzer, die Farbe bei einem bereits gekauften Produkt zu ändern. Doch wenn es technisch möglich wäre, wäre ein Farbwechsel per Knopfdruck etwas wirklich Cooles, schließlich kennen wir mehrfarbige LEDs.

Das Display zeigt die Zeit des Liedes und der gesamten Disc, die Anzahl der Titel sowie eine Meldung über die „Repeat“-Funktion an. Einer der Punkte zwischen den Ziffernsegmenten zeigt die Pre-Emphasis an, die das Label für eine bestimmte Disc verwendet. Diese Lösung wurde leider nur in der Anfangszeit des Formats verwendet, und nur japanische Verlage haben sie länger beibehalten. Meiner Meinung nach ist das ein Fehler – Preemphasis verbessert die subjektive Auflösung des Signals um 1 bis 1,5 Dezibel. Dank ihrer klangen die frühen digitalen (Reel-to-Reel-) Tonbandgeräte von Denon, obwohl sie nominell 13 Bit hatten, so wahnsinnig gut.

b_850_0_16777215_10_images_content_tests_24-05-28_norma_IMG_1156.jpg


  • SOtM sMS-2000 – ein Nachtrag

    Klanglich, optisch und in Sachen Verarbeitung hat mich der SOtM sMS-2000 rundum begeistert. Im täglichen Betrieb erweist er sich als komfortabel und bisher völlig stabil. Die Einrichtung einer zusätzlichen internen Festplatte hätte allerdings Programmierkenntnisse in Linux erfordert. Ich habe deshalb die zum Lieferumgang gehörende SSD aktiviert. Beim kürzlich erschienenen Test agierte der sMS-2000 ja lediglich als Streaming Bridge. Die Musikdaten bezog er vom Melco N1Z H60/2 über Ethernet, denn die Kombination eines netzwerkgebunden Servers als…
    17.04.2026
  • Soulnote A-2 ver.2

    Ist man, wie ich, seit zwei Jahren zufriedener und stolzer Besitzer eines Soulnote A2 Vollverstärkers, kann man durchaus unruhig werden, wenn da eine Version 2 auf den Markt kommt. Klingt diese nun besser? Sollte ich meinen A2 verkaufen, um den neuen zu erwerben? Lohnt das, und macht der Vorteil auch den Preisunterschied wett? Mein Soulnote A2 stand damals mit rund 7.000 Euro in der Preisliste. Sein Nachfolger A2 ver.2 ist exakt 1500 Euro teurer, also…
    14.04.2026
  • Unison Research Unico PRE v2 und Unico DM v2

    Unison Research? Genau, das sind doch diese schmucken Röhrengeräte aus Treviso mit den edlen Holzapplikationen am Gehäuse. Und stopp! Unisons neueste Vor-/Endstufenkombi hört auf die Namen Unico PRE v2 und Unico DM v2 und passt einfach in keine Schublade. Wir fühlen diesen Wandlern zwischen den Welten auf den hifidelen Zahn. Die neue Unico-Serie kommt in vollständig überarbeitetem Design daher. Sie besticht durch ihre sehr moderne Designsprache, die mir persönlich ausgesprochen gut gefällt, insbesondere in der…
    07.04.2026
  • SendyAudio Egret

    Der Egret ist schon der vierte Kopfhörer des chinesischen Herstellers SendyAudio, den audioNEXT-Geschäftsführer Carsten Hicking nach Gröbenzell schickte. Kein Wunder, dass ich gegenüber den Produkten der Marke inzwischen eine gewisse Erwartungshaltung entwickelt habe: Ich rechne mit einer Menge Hörgenuss zu einem eher moderaten Preis. Den SendyAudio Aiva, das erste Modell der Kopfhörer-Division der Sivga Electronic Technology Company Ltd., lernte ich vor fünf Jahren kennen: Er ist – zumindest nach High-End-Maßstäben – wirklich erschwinglich und verwöhnt…
    03.04.2026
  • SOtM sMS-2000

    Roland Dietl benutzt in seiner verzweigten Digitalkette einige SOtM-Produkte – sowohl eigenständige Geräte als auch Platinen, die der Hersteller auf seiner Webseite unter Accessories auflistet – und ist von ihrer Qualität rundum überzeugt. Ich halte es mehr mit klassischen Komponenten. In einer solchen hat SOtM jetzt seine besten Lösungen gebündelt. Der sMS-2000 ist ein Streaming Transport mit der Möglichkeit, SSD-Disks zu integrieren. Der Hersteller beschreibt die Komponente so: „Das Herzstück des sMS-2000 bildet das hochgelobte…
    31.03.2026
  • dCS Varèse – weitere Erfahrungen

    Während einer Präsentation bei Audio Reference vor den Norddeutschen Hifi-Tagen konnte ich erstmals dasStatement in High Fidelity neue Topmodell von dCS, den fünfteiligen Streamer/DAC Varèse, hören. Er klang einfach unglaublich gut – im wahrsten Sinne des Wortes. Vor kurzem hatte ich die Gelegenheit, meine Erfahrungen im Hörraum in Hamburg zu intensivieren. Bei der ersten Demonstration verglich Alasdair McDonald, der Export Sales Manager von dCS, den Varèse mit dem Vivaldi-Trio (https://www.hifistatement.net/tests/item/3591-dcs-vivaldi-master-clock-upsampler-und-apex-dac), das vor etwa drei Jahren…
    20.03.2026

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.