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Sumiko Oriole

24.04.2026 // Klaus Schrätz

Sumikos Firmensitz befindet sich in Mineapolis, USA im Bundesstaat Minnesota. Von hier aus werden die Tonabnehmer weltweit vertrieben. Hergestellt werden sie allerdings in Japan bei Excel Sound in Yokohama. Dort werden die Systeme seit 1982 von ausgewählten Handwerkern handgefertigt.

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Das neu auf dem Markt befindliche Oriole aus der Reference-Serie von Sumiko liegt preislich und klanglich in der Mitte zwischen dem Starling und Songbird aus gleichem Hause. Oriole ist übrigens die englische Bezeichnung für den hierzulande als Pirol bekannten Singvogel und so passt die Namensgebung zum Starling und Songbird. Das Oriole ist ein Low-Output-MC-Abtaster mit Ausgangsspannung von 0,3 Millivolt und einer Innenimpedanz von 5,5 Ohm. Die niedrige Impedanz macht es kompatibel mit den meisten MC-Phonovorverstärkern am Markt, die Einstellmöglichkeiten für die Abschlussimpedanz bieten. Auf den aus einer speziellen Aluminiumlegierung bestehendem hohlen Nadelträger ist der nackte Abtastdiamant aufgeklebt.

Hier kann man sehr schön die offene Gehäusekonstruktion sehen
Hier kann man sehr schön die offene Gehäusekonstruktion sehen

Sumiko verpasst dem Diamanten einen Shibata-Schliff. Dieses Profil wurde 1973 von Norio Shibata für JBL entwickelt. Seine asymmetrische Geometrie verleiht ihm in der Praxis mehrere nützliche Eigenschaften: Die vergrößerte Kontaktfläche mit den Rillenflanken reduziert den lokalen Druck, was den Verschleiß von Platte und Diamant verringert. Zudem kann der Shibata-Schliff Bereiche der Rille abtasten, die von konischen oder elliptischen Nadeln unberührt bleiben – ein nicht zu unterschätzender Vorteil bei abgenutzten oder gebraucht gekauften Schallplatten. Im Gegenzug verlangt er eine sehr präzise Justage: Jede Unsauberkeit in der Einstellung rächt sich unmittelbar.

Auf dieser wunderbaren Aufnahme kann man gut den Shibata Nadelschliff erkennen
Auf dieser wunderbaren Aufnahme kann man gut den Shibata Nadelschliff erkennen


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