Mittwoch, 07 Dezember 2011 01:00

T+A stellt zwei neue Standlautsprecher vor

Der ostwestfälische Schallwandler- und Elektronikspezialist präsentiert zwei neue Lautsprechermodelle, bei denen in bester Tradition des Hauses neben aller Technik das Design nicht zu kurz kommt.


Beiden Modellen gemein sind die Gehäuse, die in Strangpress-Technologie aus Alumnium gefertigt werden. Deutlich geringere Wandstärken als bei sonst meist üblichen MDF-Gehäusen ermöglichen bei gleichen äußeren Abmessungen größere nutzbare Volumina, die der Tieftonwiedergabe zugute kommen. Die KS 350 ist ein schlanker Passivlautsprecher mit nur 15 Zentimeter Breite, 21 Zentimeter Tiefe und 94 Zentimeter Höhe, der trotzdem auch in puncto Basswiedergabe völlig überzeugen soll. Der Paarpreis liegt bei 2000 Euro. Bei der KS ACTIVE ist der Name Programm: Hier handelt es sich um einen vollaktiven Dreiweg-Standlautsprecher mit einer Verstärkerleistung von insgesamt 280 Watt zum Paarpreis von 4400 Euro.

Drei Bass-Chassis mit Bassreflex-Abstimmung sollen bei der zierlichen KS 350 für den nötigen Druck im Tieftonbereich sorgen
Drei Bass-Chassis mit Bassreflex-Abstimmung sollen bei der zierlichen KS 350 für den nötigen Druck im Tieftonbereich sorgen

Da aktive Konzepte in der Hifi-Szene völlig zu Unrecht immer noch stiefmütterlich behandelt werden, zitiere ich hier gern die Argumente der Herforder Lautsprecherspezialisten aus der Produktinformation der KS ACTIVE: „T+A entwickelt und baut seit fast 30 Jahren Aktivlautsprecher, wir haben also durchaus eine Vorliebe für dieses Konzept. Es gibt einige gleichgesinnte Mitmenschen, aber auch viele, die sich nur für Passivlautsprecher erwärmen können. Das ist auch gut so, denn wir liefern sehr gerne unsere Verstärker und Lautsprecher auch als Einzelbausteine und gerade die Vielfalt macht die High-End-Szene so interessant. Allerdings gibt es einige physikalische Tatsachen, die sehr für ein durchdachtes und aufwändig konzipiertes Aktivkonzept sprechen:

  • verlustfreie, aktive Frequenzweichen
  • optimale Ankopplung der Lautsprecherchassis an die Endstufen, hervorragende Dämpfungsfaktoren – dadurch optimale Kontrolle des Einschwingverhaltens der Lautsprecherchassis
  • Frequenzganglinearisierung, erweiterter Bassbereich und perfektes Einschwingverhalten
  • Laufzeitausgleich der Teilfrequenzbänder, optimales Impuls- und Phasenverhalten
  • keine Übertragungsverluste auf Lautsprecherkabeln
  • Dynamikgewinn durch separate Endverstärker für Bass-, Mitten- und Hochtonbereich
  • geringe Verzerrungen und extrem niedriger Klirrfaktor
  • Möglichkeit der aktiven Raum- und Aufstellungsanpassung
  • Einsparung von externen Endstufen

Auch bei der KS ACTIVE mit ihren beiden 15-Zentimeter-Langhub-Bass-Chassis setzt T+A auf eine Reflex-Abstimmung
Auch bei der KS ACTIVE mit ihren beiden 15-Zentimeter-Langhub-Bass-Chassis setzt T+A auf eine Reflex-Abstimmung

Wenn man wie T+A dann noch trotz aller elektronischen Korrekturmöglichkeiten in den aktiven Modellen ebenso hochwertige Chassis einsetzt wie in den passiven Versionen und in die Frequenzweiche auf Line-Pegel viel leichter zu realisierende Filter für die Raumanpassung integriert, sollte die mit aktiven Konzepten zu erreichende Wiedergabequalität deutlicher über der liegen, die mit vergleichbar teuren passiven Lösungen realisierbar ist.

HERSTELLERANGABEN
T+A KS 350
Nennbelastbarkeit 100 Watt
Musikbelastbarkeit 150Watt
Impedanz 4 Ohm
Übertragungsbereich 40-45000 Hz
Empfindlichkeit 85 dB(1 Watt/1 m)
Bestückung  
Tiefton 3 x120 mm
Mittelton 1 x 120 mm
Hochton 1 x 35 mm
Trennfrequenzen 300 / 2200 Hz
Abmessungen H x B x T 94 x 15x 21 cm
Kreuzfuß 19 x 27 cm
Gewicht 15 kg

 

HERSTELLERANGABEN
T*A KS ACTIVE
Ausgangs- / Impulsleistung  
Tiefton 140 Watt / 200 Watt
Mittelton 70 Watt / 100 Watt
Hochton 70 Watt / 100 Watt
Dämpfungsfaktor > 400
Klirrfaktor < 0,05 %
Frequenzweiche 3-Weg aktiv Amplituden-, Phasen- und Laufzeitkorrektur
Trennfrequenz 370 Hz und 2500 Hz
Übertragungsbereich 28 Hz - 45 kHz
Bestückung  
Tiefton 2 x 150 mm Langhubchassis
Mittelton 1 x 150 mm Spezialchassis mit geprägter Membran
Hochton 1 x 35 mm Ringstrahler
Ausstattung signalgesteuerte Einschaltautomatik, Einschaltung per DC Triggerspannung auf Cinchbuchse, zusätzlicher, manueller Netzschalter, Schutzschaltung gegen Überlastung, Übertemperatur, Gleichspannung
Aufstellungsanpassung < 100 Hz (Bass) 5 Stufen: +4, +2, 0, -3, -6 dB
> 4000 Hz (Treble) 5 Stufen: +3, +1.5, 0, -1.5, -3 dB
Eingänge 1 x asymmetrisch (Cinch) 1Veff / 20 kOhm
1 x symmetrisch (XLR) 1,55 Veff / 10 kOhm
Netzanschluss 115 V oder 230 V / 50 - 60 Hz
Standby-Verbrauch < 0,7 W
Abmessungen H x B x T 95 x 19 x 27 cm (ohne Kreuzfuß)
Gewicht 26 kg
Ausführung schwarzer Korpus mit Alu-Silber gebürsteten Deckeln

 

HERSTELLER
T+A elektroakustik GmbH & Co. KG
Anschrift Planckstr. 9-11
32052 Herford
Telefon +49 (0) 5221 / 7676-0
Internet www.ta-hifi.com

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Samstag, 03 Dezember 2011 01:00

M2TECH Palmer Power Plant

geschrieben von
Forever Young: So musste es ja kommen – gerade mal 14 Tage nach dem Erscheinen des Tests des M2TECH-Wandlers mit dem Squeeze-upgrade-Netzteil lässt der Deutsche Vertrieb wissen, dass nun das firmeneigene Zusatznetzteil lieferbar ist. Den Worten folgen Taten, und einige Tage später steht der Palmer Power Plant im Hörraum.


M2TECH Palmer Power Plant
M2TECH Palmer Power Plant

Anders als beim schlichten Squeeze-upgrade-Netzteil handelt es sich beim äußerlich sehr viel attraktiveren Palmer Power Plant oder kurz PPP – er ist im gleichen Aluminiumgehäuse mit gebogener Lochblechfront untergebracht wie der Wandler – um eine Akku-Stromversorgung mit integriertem Netzteil. Dieses speist das Ladegerät und stellt den Betrieb auch bei leeren Energiespeichern sicher. In diesem Fall wird der extrem rauscharme 15-Volt-Spannungsregler, der hinter den Akkus sitzt und für sehr „sauberen‟ Strom sorgt, direkt mit einem Vorregler im Netzteil verbunden: Der angeschlossene Young kann auch während des Ladevorgangs unbehelligt weiter musizieren.

Optisch passt der Palmer (oben) perfekt zum Young. Während des Tests standen die Geräte natürlich nicht übereinander
Optisch passt der Palmer (oben) perfekt zum Young. Während des Tests standen die Geräte natürlich nicht übereinander

Die Akkus sind Lithium-Polymer-Typen, die thermisch und elektrisch als recht empfindlich gelten – wenn auch nicht in dem Maße, wie etwa Lithium-Ionen-Akkus. Aber das braucht niemandem Kopfzerbrechen zu bereiten, da der Palmer selbstverständlich Schutzschaltungen gegen Tiefenentladung, Überspannung durch Fehler in der Ladeschaltung oder zu große Entladeströme bereithält. Wie M2TECH dem glücklichen Besitzer eines PPP in der Bedienungsanleitung vorrechnet, kann er sich bei den 4,4 Amperestunden des Akkus und den mindestens 500 möglichen Ladezyklen auf mehr als zwölf Jahre Musikgenuss ohne Akkutausch freuen, selbst wenn er den Young täglich zwei Stunden in Betrieb hat.

Der Palmer ist nicht nur für den Young zu verwenden. Er kann zwei Geräte gleichzeitig mit 15 Volt versorgen. Allerdings dürfen sie zusammen nicht mehr als 1 A Strom benötigen
Der Palmer ist nicht nur für den Young zu verwenden. Er kann zwei Geräte gleichzeitig mit 15 Volt versorgen. Allerdings dürfen sie zusammen nicht mehr als 1 A Strom benötigen
Einer der beiden Schalter auf der Front des PPP fungiert als Netzschalter, der andere (de)aktiviert die beiden Ausgangsbuchsen auf der Rückseite des Gerätes, die eine Gleichspannung von 15 Volt bereitstellen. Ein Kabel mit verschraubbarem Stecker für die Versorgung des Young ist beigepackt. Je nachdem, welcher der beiden Schalter gedrückt wird, kann man den PPP dazu bringen, dass er auch bei noch nicht weit entleerter Batterie einen Ladezyklus beginnt oder entgegen den Werkseinstellungen bei schwächer werdenden Akkus nicht auf Netzbetrieb umschaltet, sondern den Young bis zum Erreichen der Schwelle zum Schutz vor Tiefenentladung aus den Lithium-Polymer-Speichern versorgt.


Der Lithium-Polymer-Akku nimmt nur einen kleinen Teil des Gehäusevolumens ein. Seine Ausgangspannung wird von einem „Low-Noise-Regler‟ stabilisiert
Der Lithium-Polymer-Akku nimmt nur einen kleinen Teil des Gehäusevolumens ein. Seine Ausgangspannung wird von einem „Low-Noise-Regler‟ stabilisiert

Direkt nach dem Eintreffen habe ich den PPP mit dem Young verbunden und erst einmal den Akku nachgeladen, wobei eine LED neben dem Schalter für die Ausgänge signalisiert, dass Strom fließt, und erlischt, wenn der Akku seine volle Kapazität erreicht hat. Die Handhabung des Palmer ist ebenso einfach wie logisch, kann einen Audiophilen aber zumindest in einem Punkt ins Grübeln bringen: In den Anfangszeiten der Digitaltechnik hat man die Erfahrung gemacht, dass es vor allem Wandlern ungemein gut tut, beständig am Netz zu sein. Wenn man sämtliche Gedanken zum Thema Energiesparen einmal verdrängt, wünschte man sich für den Palmer eine Schaltungsvariante, die den Young per Netz ununterbrochen unter Strom hält und dann zum Hören auf Tastendruck die Energie aus den Akkus bereitstellt – zumindest theoretisch: Noch habe ich beim Young nicht überprüft, ob er auf temporären Stromentzug mit klanglichen Einbußen reagiert. Ich habe in Phasen der Inaktivität einfach das dem Young beigepackte Steckernetzteil verwendet und so für eine konstante Temperatur der Bauteile des Wandlers gesorgt.

Nachdem der Akku vollständig geladen war, habe ich den Young dann wieder mit dem Squeeze-upgrade Netzteil verbunden. Ob es nun an den wohltemperierten Bauteilen, der Stromversorgung oder den Audio Exklusiv d.C.d. Feet unter dem Young liegt, mag dahingestellt sein: Schon dieses „Paket‟ lässt mich bei wohlvertrauten Testscheiben wieder staunen, auf welch hohem Niveau die Wiedergabe digitaler Medien heute angekommen ist, ohne dass man wie noch vor fünf oder zehn Jahren Unsummen in die dafür benötigten Komponenten investieren muss.

Silent-Life
Leider mindert ein wenig zuviel, wohl dem Zeitgeschmack geschuldeter Hall den Genuss von Jonas Hellborgs virtuosem Spiel auf der akustischen Bass-Gitarre. Dennoch immer wieder eine Freude
Aus dem vom Amarra verwalteten Cache des iMac strömt Jonas Hellborgs „Iron Dog‟ zum Wandler, der die akustische Bassgitarre in einem leicht technisch wirkenden, imaginären Raum erklingen lässt. Die schnelle Abfolge von Impulsen ist immer wieder faszinierend, und die Energie dieses einen Instruments beeindruckt auch nach Jahrzehnten noch. Was wollte man da noch mehr? Das weiß man erst, wenn das Palmer die Stromversorgung übernommen hat. Um es ein wenig plakativ zu formulieren: mehr Emotion! Nun klingt der trotz aller Virtuosität Hellborgs packende Song subjektiv empfunden sogar noch ein Stückchen lauter, dynamischer und wirkt sogar etwas schneller gespielt. Der Zwang, den Fuß mitwippen zu lassen, wird beinahe unwiderstehlich. Die gesamte Darbietung gerät einfach eine Spur dramatischer.

Klangfarben, Impulse, Tiefbass und viel künstlicher Raum prädestinieren vor allem „West Eats Meet‟ für Tests
Klangfarben, Impulse, Tiefbass und viel künstlicher Raum prädestinieren vor allem „West Eats Meet‟ für Tests
Bei einem weiteren Test-Klassiker, Ravi Shankars „West Eats Meet‟ mit seiner abwechslungsreichen Instrumentierung, bringt der Einsatz des Palmer ebenfalls klare Vorteile: Der imaginäre Raum wirkt ein gutes Stück größer, wobei er vor allem in der Höhe hinzugewinnt. Vom Squeeze-Netzteil versorgt bildet der Young nach oben hin ein wenig eingeschränkt ab. Der PPP sorgt hingegen nicht nur für großzügigere Platzverhältnisse, sondern differenziert das teils recht dichte musikalische Geschehen auch deutlich feiner. Eine opulentere Farbigkeit trägt ebenfalls nicht unbeträchtlich zum größeren Musikgenuss bei. In all den genannten Einzeldisziplinen stellen die beschriebenen Verbesserungen keine Quantensprünge dar, in der Summe bringt der Palmer den Young aber auf ein eindeutig höheres Qualitätslevel.

Diese gehörten Files wurden von der Classic Records Gold-CD gerippt. Das Ausgangsmaterial dafür war ein nicht wirklich makelloses Mastertape respektive eine Kopie davon
Diese gehörten Files wurden von der Classic Records Gold-CD gerippt. Das Ausgangsmaterial dafür war ein nicht wirklich makelloses Mastertape respektive eine Kopie davon
Das ist auch bei Schostakowitschs „Polka‟ nicht anders: Hier zaubern die Akkus die Illusion von mehr die Instrumente umgebender Luft hervor und lassen die Klangfarben kräftiger und vor allem wärmer strahlen. Die Melodien kommen spielerischer, tänzelnder daher: Rhythmisch wird das Stück einfach einen Tick spannender. Trotz des mitreißenden Flusses der Musik erscheint die Wiedergabe aber keineswegs weichgespült: Impulse erklingen ein wenig schroffer, und das Rauschen und -rumpeln des alten Bandes, das der Überspielung zugrunde liegt, ist dank besserer Auflösung deutlicher zu vernehmen. Mit dem Palmer Power Plant hört man einfach mehr.

 

STATEMENT

Es bleibt dabei: Wer seinem Young kein Squeeze-upgrade-Netzteil spendiert, handelt grob fahrlässig, denn die nötige Investition steht in einem verboten günstigen Verhältnis zum klanglichen Zugewinn. Und dies gilt unabhängig davon, wie gut der Rest der Kette ist, in der der Young spielt. Auch das Preis/Leistungsverhältnis des Palmer ist ausgesprochen kundenfreundlich – aber das umso mehr, je weiter die Anlage, in der er eingesetzt wird, dem Mittelmaß entwachsen ist. Mir erscheint der PPP schlicht unverzichtbar.
GEHÖRT MIT
Computer iMac 27‟, 3.06 GHz Intel Core 2 Duo, 8 GB, OS X Version 10.6.7
D/A-Wandler M2TECH Young mit Squeeze-Netzteil
CD-Laufwerk Wadia WT3200
Audioplayer Amarra 2.3
Vorverstärker Brinkmann Marconi
Endstufe Brinkmann Monos
Lautsprecher LumenWhite DiamondLight Monitors
Kabel HMS Gran Finale Jubilee, AudioQuest Coffee (USB), Audioplan Powercord S
Zubehör PS Audio Power Plant Premier, Sun Leiste, Audioplan Powerstar, HMS-Wandsteckdosen, Acoustic System Füße und Resonatoren, Audio Exklusiv d.C.d Feet, Finite Elemente Pagode Master Reference Heavy Duty und Cerabase, Harmonix Real Focus

 

HERSTELLERANGABEN
M2TECH Palmer
Ausgangsspannung 15 V Gleichstrom
Ausgangsstrom 1 A (Spitze)
Ladezeit 3,5 Stunden (+/-0,5 Stunde)
Kapazität 4,4 Amperestunden
Maße (H/B/T) 50/200/200 mm
Gewicht 2 kg
Preis 800 Euro

 

HERSTELLER
M2TECH Srl
Anschrift Via Giuntini, 63 -
Incubatore Polo Tecnologico
I-56023 Navacchio di Cascina (PI)
Italy
Telefon +39 (0)50 7519600
Fax +39 (0)50 754707
Internet www.m2tech.biz

 

VERTRIEB
digital-highend
Anschrift Higoto GmbH
Isenbergstraße 20
45130 Essen
Telefon +49 201 832 5825
E-Mail info@digital-highend.com
Internet www.digital-highend.de

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Wangen im Allgäu ist um eine Attraktion reicher, denn dort eröffnete die mediengalerie: Hier lässt sich feines High End HiFi und Heimkino in drei Vorführstudios erleben.


Abb. 1
Abb. 1

Branchen-Insider Gebhard Riedle war bis vergangenen Dezember für einen großen deutschen Hifi-Vertrieb im Süden als Handelvertreter tätig und hatte zuvor schon ausgiebig Erfahrungen im Einzelhandel gesammelt. Nun freut er sich wieder auf den direkten Kontakt zu den Kunden. Auf über 300 Quadradmetern präsentiert er erlesene Komponenten von Herstellern wie Ayre, Accustic Arts, Musical Fidelity, Vincent, Revel, Thiel, Focal, Velodyne, Sonus Faber, Vienna Acoustics, Triangle, Sooloos, finite elemente und audioquest präsentiert.

Abb. 2
Abb. 2

 
WEITERE INFORMATIONEN
mediengalerie
Anschrift Gebhard Riedle
Burgelitz 3
88239 Wangen
Telefon 07522-7734 805
Fax 07522-7734 806
E-Mail info@mediengalerie.eu
Internet Die Website www.mediengalerie.eu befindet sich noch im Aufbau

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Zum zweiten Mal in dieser Saison öffnet der hessische High-End-Vertrieb WOD die Türen seines Showrooms. Und dort findet man am kommenden Freitag und Samstag sogar eine noch größere Auswahl an interessanten Komponenten als zuvor. Die Lautsprecher des estländischen Herstellers Estelon runden nun das Programm ab.


Die XA Diamond ist das Spitzenmodell der X-Serie. Die Chassis stammen von Accuton/Thiel, das Gehäuse ist ein Kompositmaterial auf Basis von gemahlenen Marmor
Die XA Diamond ist das Spitzenmodell der X-Serie. Die Chassis stammen von Accuton/Thiel, das Gehäuse ist ein Kompositmaterial auf Basis von gemahlenen Marmor

Als Signalquellen dienen bei der Vorführung die bewährten Digital-Gerätschaften von Daniel Weiss und die luftgelagerten Laufwerke und Tonarme von Bergmann Audio. Mit jeder Menge Röhren und Übertragern kümmert sich die handgefertigte Ypsilon-Elektronik aus Griechenland um die angemessene Verstärkung der Signale, die über die edlen Kabel von Kubala ● Sosna zu den Schallwandlern gelangen. Neben denen des amerikanischen Herstellers YG Acoustics. und den italienischen „Klangmöbeln‟ von Rosso Fiorentino treten diesmal, wie gesagt, die Lautsprecher von Estelon an. Dies sind Entwicklungen von Alfred Vassilkov, der sich schon mehr als 25 Jahre mit dem Lautsprecherbau beschäftigt. Er gründete die Firma Estelon vor fünf Jahren und schuf Klangskulpturen, bei denen der Form immer auch eine akustische Funktion zukommt. Neugierig geworden? Dann fahren Sie doch am 02.12.2012 oder am 03.12.2012 nach Nidderau in die Eugen-Kaiser-Straße 54 und machen Sie sich von 14.00 bis 18.00 respektive von 10.00 bis 14.00 Uhr Ihr eigenes Bild. Dafür aber gilt „the same procedure as five weeks ago‟: Unter der Telefonnummer 06187 900077 oder unter info@wodaudio.de. sollte sich anmelden, wer – gerne auch mit eigenen Tonträgern – die genannten Komponenten sehen und hören möchte.

Wie bei allen Modellen so stammt auch bei der bisher kleinsten Estelon, der XC, die Innenverkabelung von Kubala ● Sosna
Wie bei allen Modellen so stammt auch bei der bisher kleinsten Estelon, der XC, die Innenverkabelung von Kubala ● Sosna

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Sonntag, 27 November 2011 01:00

Audio Exklusiv Tuningzubehör

geschrieben von
„Wir verschließen uns keiner Idee, keinem Ansatz - alles wird ausprobiert.“ Ein Besuch von Andreas Schönberg, der neuen treibenden Kraft hinter dem prestigeträchtigen Namen Audio Exklusiv, in meinem Hörraum bestätigte mir diese grundlegende Haltung: Hier ist zweifelsfrei ein offener Geist am Werk.


d.C.d. Base, d.C.d Feet und Silentplugs: Audio Exklusiv ergänzt den Markt für Tuningzubehör um ein spannendes Entkopplungs-/Dämpfungskonzept
d.C.d. Base, d.C.d Feet und Silentplugs: Audio Exklusiv ergänzt den Markt für Tuningzubehör um ein spannendes Entkopplungs-/Dämpfungskonzept

Die Hifi-philosophischen Betrachtungen von Andreas Schönberg und die Aufgeschlossenheit, mit der er neuen oder anderen Sichtweisen entgegentritt, begegnet man nicht alle Tage. So betrachtet war es nicht verwunderlich, dass die Performance seines Audio Exklusiv Line-Vorverstärkers P7 und des Phonovorverstärkers P2 bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen hat. Wäre mein Dukatenkämmerlein prall gefüllt, hätten beide Geräte meinen Hörraum wohl so schnell nicht wieder verlassen. Einen nicht unbeträchtlichen Anteil an der beeindruckenden Vorführung schien mir auch das Tuningzubehör von Audio Exklusiv – bestehend aus Gerätebasen, Unterstellfüßen und Abschlusssteckern – zu haben, das an jenem Sonntagnachmittag zum Einsatz kam. Andreas Schönberg war so freundlich, mir dieses für weitere „Feldversuche“ zur Verfügung zu stellen.  

Ziel: Untergründe auf denen die Basen liegen, sollen ihren Eigenklang nicht mehr weitergeben können. An meinen Racks eine deutlich hörbare Verbesserung
Ziel: Untergründe auf denen die Basen liegen, sollen ihren Eigenklang nicht mehr weitergeben können. An meinen Racks eine deutlich hörbare Verbesserung


Audio Exklusiv d.C.d. Base

Die Anwesenheit teurer Racks bedeutet nicht zwangsläufig auch die Abwesenheit einer grundsätzlichen mechanischen Problematik, die Audio-Komponenten zwangsläufig mit sich bringen. Die Welt der unerwünschten Schwingungen ist groß, die Bekämpfungsstrategien von Resonanzen und Vibrationen sind noch größer: An- oder Entkopplung beziehungsweise inwiefern elektronische Bauteile in welchem Maße (nicht) schwingen sollen oder dürfen – darüber streiten sich bereits einige audiophile Generationen, auch wenn alle nur das Eine wollen: ein sauberes, unverfälschten Signal. Bei den Gerätebasen hat sich Audio Exklusiv für einen kombinatorischen Weg aus Entkopplung und Dämpfung entschlossen. Hierbei steht d.C.d. für “deCoupling damping”. Die d.C.d Base besteht aus zwei speziellen, lackierten MDF-Platten. Sowohl das MDF als auch der Lack sind laut Hersteller unter Aspekten der Eigenresonanz ausgewählt. Diese sollen den Eigenklang, den viele Basen oder Racks mit sich bringen, möglichst auf ein absolutes Minimum reduzieren. Die obere MDF-Platte besitzt auf der Innenseite eine Aushöhlung mit eingeklebter Schwermatte. Zwischen den beiden Platten befindet ein komplexes Spezialgewebe, das unter Flächenbelastung stabil, unter Punktbelastung nachgiebig reagiert. Verständlicherweise lässt sich Audio Exklusiv bezüglich des Gewebes nicht in die Karten schauen, ein spezielles Saucenrezept verlässt die Geheimnisküche der Starköche ja auch nicht. Vom geschilderten Konzept verspricht sich der Hersteller nicht nur die Minimierung von Eigenresonanzen, sondern auch die Unterbindung von Schall- und Vibrationsweiterleitung – ohne Resonanzverschiebungen in akustisch „angenehme“ Regionen und Dynamikeinbußen. An meinen Lovan Sovereign und TAOc-Racks führten die zusätzlichen d.C.d. Basen zu erheblichen Verbesserungen, sowohl CD-Player und Plattenspieler als auch Netzteile profitierten deutlich: Das Klangbild legte zwei Deute an physischer Präsenz zu. Andreas Schönberg führt diese positive Auswirkung auf vorher bestehende, gegenphasige Schwingungsvorgänge zu, die dem Klangbild Energie entzogen hätten. Instrumentenkörper und vor allem Stimmen traten deutlicher hervor, die zum Teil nicht von der Hand zu weisende Grundnervosität meiner Kette wurde deutlich gemildert. Erstaunlich auch, was sich in Sachen Durchzeichnung im Hoch-/Mitteltonbereich tat: Dieser wirkte differenzierter und natürlicher. Kyrie/Misa Criolla der legendären Philipps-Aufnahme mit José Carreras zu lauschen, machte so gleich doppelt Spaß – kein Stimmenbrei, sondern eine organische, sauber differenzierte Darbietung des Chors! Ich denke, dass die durchaus berechtigte Existenz so mancher Unterstellfüße nach der Anschaffung von d.C.d Basen neu hinterfragt werden muss. 


Audio Exklusiv d.C.d Feet sind eine interessante Alternative zu den auf den Markt erhältlichen Produkten. Wie so oft gilt: Probieren überzeugt!
Audio Exklusiv d.C.d Feet sind eine interessante Alternative zu den auf den Markt erhältlichen Produkten. Wie so oft gilt: Probieren überzeugt!


Audio Exklusiv d.C.d. Feet

Die Unterstellfüße von Audio Exklusiv basieren auf dem gleichem Dämpfungs-/Entkopplungskonzept wie die d.C.d. Basen und bestehen aus zwei Aluminiumelementen. Das obere Teil ist mit einem speziellen akustischen Kunststoff-Dämmmaterial kombiniert, das auch in den Silentplugs, zu denen ich später noch komme, verwendet wird, um bestmögliche Resonanzbedämpfung zu erreichen. Zwischen den beiden Aluminiumelementen befindet sich das gleiche Spezialgewebe, das auch in den d.C.d. Basen verwendet wird, eine abschließende Filzscheibe soll die Entkopplungswirkung vom Untergrund weiter verstärken. Die d.C.d. Feet durchliefen in meinem Hörraum zwei Tests: Einmal ohne und einmal in Kombination mit den d.C.d. Basen: Für sich alleine stehend bewirken die d.C.d. Feet ähnliche Klangresultate wie die Basen. Während bei den Basen überall eine deutliche Verbesserung wahrnehmbar ist, sind die Füße etwas stärker abhängig von der Gehäusekonzeption der zu entkoppelnden Geräte. Doch auch hier verrichten diese ihr Werk zum Teil besser als die von mir zuvor eingesetzten Füße. Richtig spannend wird es jedoch erst mit der Kombination aus Audio Exklusiv Füßen und Basen. Beide ergänzen sich ganz hervorragend, alle geschilderten klanglichen Verbesserungen legten noch einmal eine Schippe zu. Vor allem die Feindynamik profitierte erheblich von der Kombination. Selten habe ich Roy Buchanans Gitarrensolo in „Sweet Dreams‟ so unangestrengt-nuanciert gehört – ohne tonale Veränderungen.  Dreidimensionalität, Tiefenstaffelung und Ortbarkeit gewinnen mit der Kombination deutlich, der Sound löst sich besser von den Lautsprechern.

Ein Konzept abseits des Mainstreams: Mit den Audio Exklusiv Silentplugs konnte ich keine sich einstellende „Trägheit“ in puncto Dynamik ausmachen
Ein Konzept abseits des Mainstreams: Mit den Audio Exklusiv Silentplugs konnte ich keine sich einstellende „Trägheit“ in puncto Dynamik ausmachen


Audio Exklusiv Silentplugs

In seinen Geräten betreibt Audio Exklusiv einen beträchtlichen Aufwand, um der  Anregung von Mechanik durch Luft- beziehungsweise Trittschall zu begegnen. Durch die Verbindung, die alle mechanischen Teile miteinander haben, entsteht zudem noch eine Art Vervielfältigungseffekt. Sowohl Gehäuse als auch Platinen und Bauteile etcetera werden mit der d.C.d-Technolgie bearbeitet, um das durch Schwingungen modulierte Musiksignal und damit Auslöschungen, Überlagerungen und/oder Verstärkungen zu bekämpfen. Dabei kommt den Steckverbindungen, die aufgrund ihrer Konstruktion oftmals noch empfindlicher reagieren, besondere Aufmerksamkeit zu. Für diese entwickelte Audio Exklusiv eigens die Silentplugs, die vier verschiedene Funktionen erfüllen sollen: leichte Abschirmung, Beruhigung des Federkontaktes, Beruhigung der Buchse an sich (damit auch der Montagefläche und weiterführend des Gehäuses) und Staub- beziehungsweise Korrosionsschutz der Buchsen. Die Werkstoffauswahl für die Silentplugs fiel ebenfalls auf Aluminium, das durch seine „Weichheit“ weniger ausgeprägte Eigenresonanzen aufweist. In der Mitte befindet sich ein, im Korpus fünf weitere Kunststoffstifte. Der Mittelstift soll die Kontaktfeder beruhigen, der Rest die Buchse respektive alles „Dranhängende“. Die Resonanzen werden in den Kunststoff „aufgesogen“ und dort eliminiert – dies funktioniert laut Hersteller breitbandig. Handelsübliche, aus Kupfer oder anderen Werkstoffen gefertigte, Abschlusskappen bestehen im Inneren meistens aus einer Tefloneinlage, um das Eindringen von unerwünschten Hochfrequenzen in das Gerät zu verhindern. Oftmals wird jedoch berichtet, dass dieses mit spürbaren Dynamikeinbußen erkauft wird – eine Auswirkung, die ich mit den Audio Exklusiv Silentplugs, nach circa drei Monaten Einsatz nicht ausmachen konnte  Die verminderte Einstrahlung von HF-Signalen und vom Hersteller versprochene Beruhigung der Buchsenelemente äußerten sich mit den Silentplugs in einer besseren Wahrnehmbarkeit von Detailinformationen und wirkten sich durch Minderung des Grundrauschens extrem positiv auf die „Schwärze“ des Hintergrunds aus. Speziell meine Phonovorstufe und mein Vorverstärker sind Nutznießer der eintretenden Effekte. Auch hier konnte ich durch den Einsatz der Silentplugs keine tonalen Veränderungen feststellen.

STATEMENT

Audio Exklusiv präsentiert mit seinem Tuning-Zubehör ein sich ergänzendes und in sich stimmiges Konzept, dem bedenkenlos Komponenten-Status zugesprochen werden kann.
GEHÖRT MIT
CD-Player Lector CDP-7 TL
Laufwerke Nottingham Analogue Hyperspace mit Origin Live Encounter MK2 Tonarm, Fuchs Tonarm und Dr. Fuß Netzteil, Garrard 301 mit Thomas Schick Tonarm, Decca Unipivot Tonarm, Technics SP10 MK2 mit Trans-Fi Audio T3 Pro Tonarm
Tonabnehmer Lignolab Denon DL-103, Decca Super Gold, Audio Technica AT33PTG, Lyra Kleos
Vorverstärker Fonel Renaissance
Endstufen Tubeguru EL156 SE-Monoblöcke
Subwoofer XTZ Sub Amp 1
PhonoPreamp Tubeguru Phono Preamplifier
Kabel Reality Cables, Bastanis Epilog und Reference, Oyaide Tunami
Lautsprecher Bastanis Atlas mit Chrystal Upgrade
Zubehör Schallwand Biophotone, Little & Big Foot, FPH Akustik Dämpfer, Steinmusic Harmonizer H2, Naturals & Magic Diamonds, HMS Damping Clamp, Allnic Audio SpeedNic
Racks Taoc AS-3, Lovan Sovereign

 

HERSTELLERANGABEN
d.C.d. Base
Abmessungen (B x T x H) 500 x 450 x 40 mm
Belastbarkeit 40 kg
Preis 300 Euro

 

HERSTELLERANGABEN
d.C.d. Feet
Abmessungen (B x T x H) Durchmesser 55 mm, Höhe 26 mm
Belastbarkeit 24 kg/4er-Set
Preis 250 Euro (4er-Set)

 

HERSTELLERANGABEN
Silentplugs
Preis 60 Euro (2er-Set)
100 Euro (4er-Set)

 

HERSTELLER/VERTRIEB
Audio Exklusiv
Anschrift Andreas Schönberg
Altkönigstr. 20
61194 Niddatal
Telefon 0 60 34 - 90 70 85
Fax 0 60 34 - 90 70 86
E-Mail info@audio-exklusiv.de
Internet www.audio-exklusiv.de

Weitere Informationen

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Der Koreanische Hersteller Allnic machte mit seiner Röhrenelektronik und später mit sehr eigenständigen Tonabnehmern auf sich aufmerksam. Sein neues Gerätchen zur Einstellung der Geschwindigkeit von Laufwerken lässt den Zubehörbereich hinter sich und strebt schon fast Kompentenstatus an.


Der Tonabnehmer ist übrigens ein Allnic Puritas, über den in Kürze hier zu lesen sein wird – und klangliche Kostproben dürfen Sie ebenfalls erwarten
Der Tonabnehmer ist übrigens ein Allnic Puritas, über den in Kürze hier zu lesen sein wird – und klangliche Kostproben dürfen Sie ebenfalls erwarten

Statt einer Papier- oder Plastikscheibe liefert Allnic einen CNC-gefräster Plattenpuck aus Stahl mit den entsprechenden Markierungen. Von denen reicht eine einzelne Reihe aus, denn hier wir nicht mit der starren Netzfrequenz gemessen. Beim SpeedNic liefert ein hochpräziser Oszillator für die drei Geschwindigkeiten – 33, 45 und 78 Umdrehungen pro Minute – den  entsprechenden Takt. Dieser wird dann von einer weißen LED am Ende eines über 40 Zentimeter langen Schwanenhalses auf die Markierung projiziert. So braucht man nicht wie bei anderen Lösungen mit mobilen Taktgebern in der Nähe von rotierender Stroboskopscheibe und empfindlichen Tonabnehmer zu hantieren – die Geschwindigkeit sollte natürlich eingestellt werden, während die Nadel in den Rille „bremst‟. Beim Set von Allnic kommt der Plattenpuck auf die Spindel, der Hals der Lampe, die dank dreier Baby-Zellen im fein bearbeiten Aluminiumgehäuse sicher steht, wird exakt ausgerichtet und schon kann man bequem und ohne Verrenkungen oder Gefahr für den Tonabnehmer in aller Ruhe die Geschwindigkeit justieren. Im abgedunkelten Hörraum bietet es sich an, die LED auch zum Auffinden der Leerrillen zu verwenden, Schaltknackse wie bei netzbetriebenen Lampen sind hier ausgeschlossen. Bei der Tonabnehmerjustage vermag die LED ebenfalls gute Dienste zu leisten. Die wohl luxuriöseste Art der Geschwindigkeitskontrolle hat natürlich ihren Preis: Der SpeedNic steht mit 400 Euro in der Liste. Dafür erhält man aber, wie erwähnt, zusätzlich einen kompakten, mittelschweren, handschmeichlerisch geformten Plattenpuck. Dessen klangliches Potential habe ich allerdings nicht separat ausgelotet, da beim LaGrange ein integriertes Plattenandrucksystem mit zum Konzept gehört.

Der SpeedNic ist übrigen auch in Alu natur zu haben
Der SpeedNic ist übrigen auch in Alu natur zu haben

 

 

HERSTELLERANGABEN
SpeedNic
Stabilisierer 350 Gramm CNC-gefräster Stahl
SpeedNic-Gehäuse CNC-gefrästes Aluminium
Leuchtmittel Japanische Long-Life-LED
Genauigkeit +/- 0.001%
Energie 3 sogennannte Baby-Zellen (C)
Preis 400 Euro

 

VERTRIEB
Preference Audio
Anschrift Sommerstraße 14
81543 München
Telefon 089/47077691
Internet www.preference-audio.de
E-Mail schmitz@preference-audio.de

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  • Imagefolder news/11-11-25_speed
Das deutsche High-Resolution-Download-Portal HIGHRESAUDIO macht Meisterwerke der klassischen Musik aus dem Katalog der Universal Music Group erstmals als Studio-Master-Download verfügbar.


Den Abschluss des entsprechenden Vertrages nimmt Hifistatement gern zum Anlass, hier erstmals über den in diesem Jahr erfolgreich gestarteten High-Resolution-Audio-Download-Service zu berichten. Denn was nützte die gesamte, auch an dieser Stelle besprochene Hardware, stünden keinen entsprechend hoch aufgelösten Music-Files zur Verfügung? highresaudio.com hat erfreulicherweise ausschließlich nicht komprimierte und verlustfreie Downloads in doppelter bis zur höchstmöglichen Abtastrate von Aufnahmen aus allen Musikstilen im Angebot. Neben dem Webshop betreibt HIGHRESAUDIO ein Webmagazin für HiFi-Liebhaber und Musikfreunde, die Wert auf naturgetreue Klangqualität legen. Bisher konnte man auf den ebenso übersichtlich wie ansprechend gestalteten Seiten Alben folgender Label finden: 2L, Abeille Musique, ACOUSENCE, Acoustic Music Records, AEOLUS Records, Animato, Bee Pop/Jazz, B-Ton, Carpe Diem Records, DACAPO, Chaos, Chandos, Delos Music, ECM, Fondamenta, Intergroove, Jazzland, KML Recordings, Laborie, Melisse, NAIM Label, Naxos, Neuklang, New Amsterdam Records, Ozella Music, PentaTone, Songlines, Sony Music, Stockfisch, Termidor, Universal Music, Winter & Winter, Yarlung Records

HIGHRESAUDIO kooperiert mit der Universal Music Group
HIGHRESAUDIO kooperiert mit der Universal Music Group

Nun kommen von Universal Music aktuelle Neuheiten und Meisterwerke der klassischen Musik hinzu: Lothar Kerestedjian, Geschäftsführer bei HIGHRESAUDIO, kündigt Aufnahmen von  Bach, Bruch, Debussy, Haydn, Mahler, Liszt und Vivaldi in Studiomaster-Qualität mit einer Sampling-Rate von 96 Kilohertz und 24-Bit von Decca Classics und der Deutsche Grammophon an. Weitere Genres wie Jazz, Pop bis Rock aus den Beständen von Universal Music sollen in den kommenden Monaten folgen. Rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft erhalte der Musikliebhaber auf HIGHRESAUDIO körperlose Musik zum Herunterladen in feinster Studioqualität im FLAC-, AIFF- und WAV-Format. Bis zum Jahresende werde HIGHRESAUDIO mit knapp 600 Alben über ein umfangreiches und stetig wachsendes Angebot für den wahren Musikfreund und Hi-Fi-Enthusiasten verfügen. Letzterem braucht man gewiss nicht mehr zu erklären, dass Music-Files mit höherer Auflösung auch höhere Klangqualität garantieren: Sie vermögen mehr Transparenz, Feinheiten und Dynamik abzubilden als Dateien im CD-, MP3- oder AAC-Format. Hochauflösende Musik müsse, so Lothar Kerestedjian, auch nicht teuer sein: Ein Album bei HIGHRESAUDIO in Studio-Masterqualität liege bei circa 20 Euro und einzelne Tracks gebe es bereits ab zwei Euro.

WEITERE INFORMATIONEN
HIGHRESAUDIO ⎢home of audiophile music
Anschrift Lothar Kerestedjian
Gradestraße 60
12347 Berlin
Telefon +49 30 55878326
E-Mail lothar@highresaudio.com
Internet www.highresaudio.com

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Sonntag, 20 November 2011 01:00

Musical Life Halcyon

geschrieben von
Wie vor Monaten in den News berichtet verlagerte Michael Stolz den Tätigkeitsbereich seiner Firma Musical Life von der Entwicklung und Herstellung von Laufwerken auf den Lautsprecherbau. Das mittlere Modell der neuen Baureihe, die Halcyon, hat er selbst nach Gröbenzell gebracht und im Hörraum aufgestellt.


Musical Life Halcyon
Musical Life Halcyon

Da geschah allerdings einige Zeit vor den Hifistatement-losen Spätsommermonaten, während derer ich die Schallwandler ausführlich hören konnte. Da zu dieser Zeit aber noch nicht klar war, wie es mit unserem Magazin weitergeht, gingen die Halcyon anschließend zurück nach Bad Berleburg – ohne fotografiert worden zu sein. Als dann feststand, dass diese Seiten wieder online gehen, hielten es Hersteller und Autor für zu aufwendig, die Boxen noch einmal für ein paar Bilder nach Gröbenzell zu verfrachten. Schließlich akzeptierte auch unser Fotograf Helmut Baumgartner in diesem speziellen Falle einige der wirklich gelungenen Bilder, die Musical Life zur Verfügung stellte. Ergänzende Detailaufnahmen – Chassis sind eben ein wenig leichter zu verschicken als über 40 Kilogramm schwere Boxen – wurden natürlich in bewährter Qualität hier vor Ort gemacht. Warum ich das alles so detailliert schildere? Es gehört – trotz dieser Ausnahme – schließlich zum Konzept von Hifistatement, in den Testberichten ausschließlich eigene Fotos zu verwenden. Und daran wird sich auch nach dem Neubeginn nichts ändern.

Die Halcyon glänzt mit perfekt lackierten Oberflächen. Zugunsten der Musik spielt sie sich weder optisch noch akustisch in den Vordergrund
Die Halcyon glänzt mit perfekt lackierten Oberflächen. Zugunsten der Musik spielt sie sich weder optisch noch akustisch in den Vordergrund

Doch zurück zu den Halcyon und dem Besuch ihres Entwicklers: Nachdem die Lautsprecher im Hörraum standen und wir ein wenig verschnauften, war natürlich die erste Frage, warum sich Michael Stolz vom Plattenspielerbau ab- und dem Lautsprecherbau zuwendet: Da werde zum einen der Markt für gute Laufwerke immer enger. Trotz der Renaissance der Schallplatte sei der Absatz von Plattenspielern nicht gerade explosionsartig angestiegen, die Zahl der Mitbewerber hingegen ganz erheblich. Zum anderen folge er hier ganz einfach seinen Vorlieben, denn schon seit dem zarten Alter von 15 Jahren habe er immer wieder mit Spaß Lautsprecher konstruiert. Ja, ganz prinzipiell finde er die Beschäftigung mit Schallwandlern um einiges spannender als die mit Laufwerken und Elektronik. Momentan bietet er wie erwähnt drei Modelle an, von denen die Halcyon das mittlere ist. Seit unserem ersten, kurzen Bericht über die Musical-Life-Lautsprecher ist die Perpetuum neu hinzugekommen: Auch das derzeitige Topmodell mit seinen sieben Chassis ist noch im vierstelligen Preisbereich angesiedelt. Michael Stolz ist es ein Anliegen, Komponenten zu entwickeln und zu fertigen, die einer Vielzahl von Musikfreunden zugänglich sind und nicht nur einigen wenigen extrem finanzkräftigen Zeitgenossen vorbehalten bleiben – eine ebenso sympathische wie in unseren Zeiten leider auch seltene Einstellung.


Wer die Halcyon in seine vier Wände geschafft hat, wird auch ihr ein absolut  überzeugendes Preis/Leistungs-Verhältnis bescheinigen können: Hier beeindrucken Materialeinsatz und Verarbeitungsqualität – noch bevor der erste Ton erklingt. Das über einen Meter hohe Gehäuse aus 25 Millimeter MDF mit Füßen aus Eiche bringt nicht zuletzt wegen der Gehäuseversteifungen, deren Positionen mithilfe eines Messkopplers ermittelt wurden, 43 Kilogramm auf die Waage. Die perfekten Oberflächen unseres Testexemplars erstrahlen in grau metallic. Dem Kunden stehen aber alle Auto- und Industrielacke sowie eine Vielzahl von Furnieren zur Wahl. Und dafür verlangt Musical Life nicht mal einen Aufpreis, sondern nur ein wenig Geduld: Die Lieferzeit für die individuellen Gehäusevarianten beträgt sechs Wochen. Das einlackierte Firmen-Logo, die hochwertigen Lautsprecherterminals und der Verzicht auf Bi-Wiring-Anschlüsse runden das positive Bild ab – zumindest für meinen Geschmack: Nach meinen Erfahrungen bringt ein hochwertiges Lautsprecherkabel in den meisten Fällen mehr als deren zwei, die – den gleichen Preis für beide Lösungen vorausgesetzt – dann von geringerer Qualität sein müssen.

Die gelungene Bass-Reflex-Abstimmung sorgt für ordentlich Schub trotz moderater Gehäusegröße und Membranfläche
Die gelungene Bass-Reflex-Abstimmung sorgt für ordentlich Schub trotz moderater Gehäusegröße und Membranfläche

Eine besondere Herausforderung lag für Michael Stolz darin, ein wirklich homogenes Drei-Wege-System zu erschaffen. Bei zwei Wegen sei es recht einfach, Tiefmittel- und Hochtöner bruchlos miteinander zu verbinden. Bei den meisten Drei-Wege-Konstruktionen sei es ihm aber möglich, der Übergang vom Tief- zum Mitteltöner wahrzunehmen, und diese Inhomogenität störe ihn besonders bei der von ihm bevorzugten klassischen Musik. Bei der Halcyon setzt er im kritischen Bereich Chassis mit „natürlichen‟ Membranmaterialen ein. Aluminium-, Magnesium- und Keramikmembranen könnten zwar in Einzeldisziplinen glänzen, überzeugten ihn aber nicht in der Summer ihrer Eigenschaften. Das gelang vielmehr dem Scan Speak 12-Zentimeter-Mittel- und dem 18-Zentimeter-Tieftöner. Ersterer komme dank einer relativ kleinen Schwingspule auf einen Titanträger und der Papiermembran auf eine bewegte Masse von gerade einmal 4,5 Gramm, und beim Tieftöner seien es auch nicht mehr als 10 Gramm. Ein vergleichbar großes Keramikchassis bringe da hingegen schon 18 Gramm auf die Waage, begründet Michael Stolz seine Chassis-Auswahl. Ab fünf Kilohertz übernimmt dann ein Swans-Magnetostat, der sich bruchlos ins Klangbild eingliedere. Die Trennung erfolgt hier ebenso wie die zwischen den beiden Tief- und dem Mitteltöner bei 220 Hertz mit einer Flankensteilheit von 12 Dezibel. Die Bauteile für die Frequenzweichen bezieht Musical Life von Intertechnik und Premiumhersteller Mundorf. Silber/Gold-Folien-Ölpapier-Kondensatoren, Flachband- und für den Bassbereich Null-Ohm-Trafokern-Spulen beweisen, dass auch an dieser Stelle an nichts gespart wurde. Eine Impedanzkorrektur im Bass sowie ein Wirkungsgrad von 90 Dezibel stellen sicher, dass die Halcyon eine leicht zu treibende Last darstellt, die keiner speziellen Elektronik bedarf. So ab 20 Röhrenwatt geht laut Michael Stolz der Spaß los.

Der Scan Speak Mitteltöner ist für Michael Stolz der Dreh- und Angelpunkt für die homogene Spielweise der Halcyon
Der Scan Speak Mitteltöner ist für Michael Stolz der Dreh- und Angelpunkt für die homogene Spielweise der Halcyon

Nach einigen kurzen Experimenten kommen die Halcyon an genau der Stelle zu stehen, die noch kurz zuvor die LumenWhite eingenommen haben. Auch wenn die Musical Life bei einer ersten Betrachtung die Erwartungen an einen Lautsprecher ihrer Preisklasse deutlich übertrafen, erscheint es mir fast unfair, sie so kurz nach meiner vielfach teureren Keramik und Diamant bestückten persönlichen Referenz zu hören. Doch weit gefehlt! Die Halcyon spielt so einschmeichelnd, so gewinnend und stimmig, dass ich gerne eine Weile auf die immense Auflösung, sezierende Genauigkeit und – ja auch – gewisse Kühle meiner akustischen Lupe verzichte. Die Musical Life machen einfach so viel Spaß, und das auch bei weniger gelungenen (CD-)Einspielungen, dass die Frage nach der klanglichen Wahrheit rein akademisch wirkt. Ich lege ein paar wohl bekannte Stücke auf – und genieße. Bei der Halcyon kommt es einem erst gar nicht in den Sinn, auf Einzelkriterien zu achten: Sie stellt die Musik in den Vordergrund, statt sich selbst in Szene zu setzen, und diese Bescheidenheit macht sie für alle Musikfreunde zu einen Objekt der Begierde. Wer allerdings vorgeschaltete Quellen und Elektronik penibelst bewerten möchte oder muss, sollte zu einem noch höher auflösenden Werkzeug greifen, selbst wenn es weniger Genuss verheißt.
 


Seit dem wir uns ein wenig intensiver mit Aufnahmen und der Produktion von Schallplatten beschäftigen, ertappe ich meine Gattin und mich beim abendlichen Entspannen bei einem Glas Wein und einer vorzugsweisen alten, lange nicht gehörten Scheibe dabei, dass wir kritisch über die Aufnahmequalität diskutieren, was man durchaus als déformation professionnelle bezeichnen könnte. Bei der Halcyon tritt diese erfreulicherweise weniger häufig auf: Hier kann man sich viel einfacher schwelgerisch in die bekannten Rhythmen und Melodien fallen lassen. Und das schönste dabei ist, dass man niemals das Gefühl hat, es fehle auch nur das geringste. Um es einmal – mit Verlaub – ein wenig zu plakativ zu formulieren: Die Halcyon macht die Musik eher zu einem emotionalen Erlebnis, denn zum Gegenstand analytischer Betrachtungen. Darin kommt sie unseren Lautsprechern in Wohnzimmer, in dem ich keine Hifi-Hoheit habe, sehr nahe: den Consensus Lightning. Auch sie zeigen sich dank einer zusätzlichen Prise warmen Oberbasses gegenüber mediokren Aufnahmen ein gutes Stück versöhnlicher und lassen es dennoch weder an Raum noch an Auflösung oder Basspräzison fehlen.

Zwei dieser Bass-Chassis mit der charakteristischen holzfarbenen Membran arbeiten bis 220 Hertz parallel. Die bewegte Masse des Bass-Treiber beträgt lediglich 10 Gramm
Zwei dieser Bass-Chassis mit der charakteristischen holzfarbenen Membran arbeiten bis 220 Hertz parallel. Die bewegte Masse des Bass-Treiber beträgt lediglich 10 Gramm

Ob auch die Musical Life trotz ihrer angenehmen, ganzheitlichen Spielweise über die nötige Tieftonpräzision verfügen, müssen sie bei Jonas Hellborgs Elegant Punk zeigen: Weder die fast subsonischen Tiefen von „Drone‟ noch das Slap-Gewitter auf „It‘s The Pits, Slight Return‟ können sie aus dem Tritt bringen: Da wummert nichts, da verschmieren keine Impulse. Auch bei hohen Lautstärken bleiben die Musical Life völlig souverän. So, jetzt bin ich doch wieder in die Betrachtung von Einzeldisziplinen verfallen, die dem Charakter der Halcyon so gar nicht entspricht. Aber sei‘s drum, Sie wollen bestimmt auch wissen, wie es die Musical Life mit Auflösung, Raum und Klangfarben hält. Letztere sind, wie zu erwarten, auf der kräftigen, vollen und warmen Seite und machen zu einem großen Teil den besonderen Charme dieser Schallwandlers aus.

Bei den Reissues einschlägiger RCAs verwöhnen die Halycon mit einer plastischen Raumdarstellung. Die imaginäre Bühne hat reichlich Breite und Tiefe, und ich wäre völlig zufrieden, wenn ich nicht wüsste, dass die LumenWhite eine noch etwas großzügigere Ausdehnung suggerieren würde. Aber hier gilt wieder die alte Hifi-Erkenntnis, dass ab einem gewissen Qualitätsstandard jede noch so kleine Verbesserung nur mit einem ganz enormen zusätzlichen Aufwand und dem entsprechenden Preis zu erzielen ist. Gleiches gilt, wenn es um die Präsentation von Details geht: Die Musical Life verschweigt so gut wie keines von ihnen, rückt sie aber nicht in so gleißenden Licht wie die DiamondLight. Auch nach der Einzelbetrachtung bleibt es dabei: Die Halcyon strebt nicht nach Höchstleistungen in Einzeldisziplinen, sondern bietet ein ganzheitliches Musikerlebnis auf extrem hohen Niveau.

In den Artikeln von Matthias Jung findet sich hin und wieder eine Formulierung, mit der ich mich immer etwas schwer getan habe: „Braucht man das wirklich?‟ fragt der Kollege sich und den Leser, wenn er irgendeinen Teilbereich aufgespürt hat, in dem eine andere Komponente noch etwas mehr zu bieten hat als die, über die er gerade schreibt. Nun verstehe ich ihn besser: Im Vergleich mit der Lumen wird schon klar, wo noch etwas mehr geht als das, was die Halcyon leistet. Aber nicht nur angesichts des immensen Preisunterschiedes stellt sich die Frage: „Braucht man das wirklich?‟ Wenn es allein um den Musikgenuss geht, scheint mir ein „nein‟ gar nicht so abwegig.

Ab fünf Kilohertz übernimmt der Magnetostat von Swans
Ab fünf Kilohertz übernimmt der Magnetostat von Swans

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STATEMENT

Schön, dass sich Michael Stolz wieder seinem Lieblingsthema, dem Lautsprecherbau, zugewandt hat. Mit der Halcyon präsentiert er einen absolut erwachsenen, nie nervigen langzeittauglichen Schallwandler, mit dem es Freude bereitet, voll in die Emotionen von Songs, Standards und Symphonien einzutauchen. Auflösung, Raumdarstellung und Detailfülle erreichen dabei ein hohes Niveau, ohne vom musikalischen Geschehen abzulenken. Die Musical Life bieten unverschämt viel Wohlklang zum vergleichsweise moderaten Preis!
GEHÖRT MIT
Plattenspieler Brinkmann LaGrange mit Röhrennetzteil
Tonarm Ortofon 309i, Kuzma 4Point
Tonabnehmer Lyra Olympos, Ortofon SPU Reference
Phonostufe Einstein The Turntable’s Choice symmetrisch
Computer iMac 27‟, 3.06 GHz Intel Core 2 Duo, 8 GB, OS X Version 10.6.7
CD-Laufwerk Wadia WT3200
D/A-Wandler M2Tech Young, Prototyp
Bandmaschine Studer A 80
Vorverstärker Brinkmann Marconi
Endstufe Brinkmann Monos
Lautsprecher LumenWhite DiamondLight Monitors
Kabel Precision Interface Technology, Sunwire Reference, HMS Gran Finale Jubilee, Audioplan Powercord S
Zubehör PS Audio Power Plant Premier, Clearaudio Matrix, Sun Leiste, Audioplan Powerstar, HMS-Wandsteckdosen, Acapella Basen, Acoustic System Füße und Resonatoren, Finite Elemente Pagode, Master Reference Heavy Duty und Cerabase, Harmonix Real Focus

 

HERSTELLERANGABEN
Musical Life Halcyon
empf. Verstärkerleistung > 20 Watt
Wirkungsgrad 90 dB/2,83 Volt/1 Meter
Frequenzgang 35 Hz – 35 kHz, -3 dB
Übergangsfrequenzen 220 und 5000 Hz
Nennimpedanz 4 Ohm
Gewicht 43 kg
Abmaße (H x B x T) 1090 x 210 x 410 mm ohne Fuß
Garantie 5 Jahre
Paarpreis 6000 Euro

 

HERSTELLER
Musical Life
Anschrift Michael Stolz
Schützenweg 4
57319 Bad Berleburg
Telefon 02755 3869805
E-Mail info@musicallife.de
Internet www.musicallife.de

Weitere Informationen

  • Imagefolder tests/11-11-20_musicallife
German Physiks nutzt nun auch die kolbenförmigen Hübe seines Biegewellenstrahlers unterhalb von 180 Hertz in einem Rear Loaded Horn und erschafft so einen wohl einmaligen Vollbereichs-Rundumstrahler.


In der Unicorn Mk II setzt German Physiks einen einzelnen DDD-Wandler ein, der den gesamten Frequenzbereich abdeckt und sowohl direkt als auch über ein rückwärtig angekoppeltes Hornsystem abstrahlt. Die Entwickler machen sich hier die beiden Funktionsweisen des DDD-Wandlers zu Nutze: Von 180 Hertz aufwärts arbeitet er wie in den bisherigen Modellen üblich als Biegewellenstrahler. Unterhalb dieser Frequenz verhält sich der DDD-Wandler kolbenförmig. Die Energie aus diesem Modus wird an ein Hornsystem gekoppelt, das in der Titanversion des DDD die Arbeit bis 55 Hertz übernimmt und in der Carbonversion sogar bis 40 Hertz hinabreicht. In Räumen bis 40 Quadratmeter kann laut Hersteller die Titanversion eingesetzt werden. Darüber empfiehlt sich die deutlich höher belastbare Carbonversion.

German Physiks präsentiert die Unicorn Mk II mit nur einem Chassis
German Physiks präsentiert die Unicorn Mk II mit nur einem Chassis

Das Hornsystem der Unicorn produziert einen ebenso schnellen wie agilen und extrem klaren Bass. Eine externe Anpassungsbox, ähnlich einer Frequenzweiche soll garantieren, dass es keinerlei Einbruch oder Überhöhung im Frequenzverlauf gibt und der Klirrfaktor  beachtlich niedrig ist. Die externe Networkbox mit Jumper erlaube es auch, Hochton- und Bassbereich dem jeweiligen Raum anpassen. Reichlich Arbeitszeit sei – so German Physiks – in das Design des Unicorn-Hornsystems mit hoher Verstärkung und integrierter Bass-Falle geflossen. Diese erfülle zwei Funktionen: Einerseits halte sie die mittleren Frequenzbereiche vom Horn fern und vermeide so Zeitverschiebungen zwischen den einzelnen Elementen. Außerdem gebe es dank ihrer keinen Bruch im mittleren Frequenzbereich. Besonders tiefe Blas- und Streichinstrumenten werden laut Produktinformation mit einem Grad an Wiedergabetreue reproduziert, der außerhalb von Konzertsälen nur selten zu hören sei.

Dank des oberhalb von 180 Hertz rundum abstrahlenden DDD-Wandlers zeige die Unicorn Mk II die gleiche realistische dreidimensionale Stereoabbildung, die von allen German Physiks-Modellen erwartet werden kann. So sei ein Lautsprecher mit außergewöhnlicher Auflösung, Geschwindigkeit und dreidimensionalem Stereoklangbild entstanden, zu denen hier aber noch der sehr saubere und dynamischr Bass eines Hornsystems komme. Die Unicorn MkII sei vor allem für Klassik- und Jazzliebhaber perfekt. Ihr Klang sei entschlossen puristisch. Für extreme Lautstärken sei dieses einmalige Single-Driver-Konzept allerdings nicht geeignet.

Herstellerangaben

  • einzelner DDD-Wandler mit Direktabstrahlung sowie
  • Niederfrequenz-Ausgang im Kolbenmodus, der über ein Hornsystem abgestrahlt wird
  • Hornsystem für schnellen sowie agilen und extrem klaren Bass
  • keinerlei Einbruch oder Überhöhung im Frequenzbereich
  • Klirrfaktor beachtlich niedrig
  • außergewöhnliche Basswiedergabe durch externe Anpassungsbox ähnlich Frequenzweiche
  • beide Modi des DDD-Wandlers perfekt ineinander integriert für klares musikalisches Klangbild
  • Paarpreis ab 14400 Euro

 

HERSTELLER
DDD-MANUFACTUR GMBH
Anschrift Gutenbergstraße 4
63477 Maintal
Telefon +49 6109 502 98 23
Fax +49 6109 502 98 26
Internet www.german-physiks.com
E-Mail contact@german-physiks.com

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  • Imagefolder news/11-11-18_german
Donnerstag, 17 November 2011 01:00

klangBilder 2011 – Wien bietet mehr als Musik und Technik

geschrieben von
In dieser Nachbetrachtung geht es einmal nicht um Geräte und technische Innovationen. Die klangBilder geben sich traditionell facettenreicher als übliche Messen und lassen auch immer wieder die ein oder andere lukullische Entdeckung zu. Heuer möchte ich Ihnen deren zwei vorstellen.


Weindegustationen haben auf den von Dr. Ludwig Flich ohne jegliche Scheuklappen konzipierten Messen schon seit langem ihren festen Platz. Nun ist es gewiss Geschmacksache, ob man sich seinen Lieblingsscheiben bei einem Gläschen Single Malt, einem guten Wein oder lieber völlig nüchtern zuwendet. Für den Wein auf der Messe sprach bisher allein, das die österreichischen Hauptstadt auch zu den Weinbaugegenden zählt. Diesmal war die Verbindung zwischen einem der Kernthemen der klangBilder, der Musik, und dem Wein aber inniger als je zuvor: Am Freitagabend präsentierte Markus Bachmann die sogenannten Sonor Wines – Weine, die bei der Gärung mit Musik beschallt wurden.

Der zweite Teil der Verkostung fand in heimischer Umgebung mit den passenden Gläsern statt
Der zweite Teil der Verkostung fand in heimischer Umgebung mit den passenden Gläsern statt
Die besagten Weine wurden dem geneigten Publikum wie gesagt während der Messe kredenzt – allerdings ohne die Möglichkeit, diese mit der unbeschallten Variante zu vergleichen. Da der Audiophile im allgemeinen und der testende Redakteur im besonderen seine Urteile aber am liebsten im A/B-Vergleich findet, bat ich den Erfinder und Promoter der Sonor Wines, die gewünschte Gegenüberstellung möglich zu machen. Am späten Nachmittag des folgenden Tages erschien er dann mit dem Wein des ersten Experimentes am Stand von sommelier du son (und Hifistatement): Ein einfacher Grüner Veltliner des Jahrgangs 2009 mit 13,5 Prozent Alkohol war in der höheren Bundeslehranstalt und dem Bundesamt für Wein- und Obstbau in Klosterneuburg einmal auf übliche Weise ausgebaut worden, ein anderes Mal über einem im Gärtank installierten Unterwasserlautsprecher mit Mozarts vierter Symphonie in der Interpretation der Wiener Philharmoniker unter Leonard Bernstein beschallt worden. Und obwohl die beiden Flaschen während des Transportes etwas wärmer geworden waren, als ideal gewesen wäre, braucht man kein geschulter Sommelier zu sein, um die Unterschiede zwischen beiden Weinen festzustellen: Der „normale‟ wirkte etwas plump und eher marmeladig als fruchtig. Der von Mozart beflügelte Wein hingegen schmeckte leichter, spritziger und eleganter. Der Alkohol trat deutlich in den Hintergrund. Auf die Idee, dass man für das erste Experiment voller Vorsicht einen Landwein ausgewählt hatte, kam man beim Verkosten des „Jupiters‟ nun wirklich nicht.

Für das erste Experiment wurde ein Grüner Veltliner Landwein ausgesucht. Heute werden Weine renommierter Winzer der musikalischen Behandlung ausgesetzt, wie man unter www.sonorwines.com nachlesen kann
Für das erste Experiment wurde ein Grüner Veltliner Landwein ausgesucht. Heute werden Weine renommierter Winzer der musikalischen Behandlung ausgesetzt, wie man unter www.sonorwines.com nachlesen kann
Da wir den Wein auf der Messe probierten, können wir sicher ausschließen, dass etwa Gärdämpfe bei der Beurteilung vernebelnden Einfluss genommen hätten. Markus Bachmann hat auch eine durchaus plausible Erklärung für die Geschmacksveränderung: Die Bewegung des Weines soll selbst bei sogenannten Altweinen, bei denen der übliche Gärvorgang abgeschlossen ist, die bioaktive Hefe wieder zu weiterer Arbeit stimulieren. Diese führe dann dazu, dass höherwertiger, aber eben nicht, wie man vielleicht annehmen würde, mehr Alkohol produziert werde. Einen ähnlichen Effekt erreiche man durch die Beschallung während der ersten Gärung. Dadurch, dass der Wein bewegt werde und die Hefen keine Energie dafür verbrauchten, sich im Wein zu bewegen, könnten sie effektiver Arbeiten. Frequenzen von über 10 Kilohertz könnten übrigens im Wein nicht übertragen werden. Auch bedürfe es wechselnder Signale, um den gewünschten Effekt zu erzielen. Sinustöne seien so gut wie unwirksam. Auf die abschließende Frage, wie man denn auf die Idee komme, Wein und Musik auf diese Weise miteinander zu verquicken, antwortete Markus Bachmann schmunzelnd: „Viel trinken.‟ Das dürfte bei seinen Kreationen nicht schwerfallen.

 


Trotz der aprikotfarbenen Wand im Hintergrund gut zu erkennen: Die Weine unterscheiden sich auch in der Farbe. Der beschallte ist der hellere
Trotz der aprikotfarbenen Wand im Hintergrund gut zu erkennen: Die Weine unterscheiden sich auch in der Farbe. Der beschallte ist der hellere
Als geradezu exemplarisch für das besondere Flair der klangBilder darf der Ausstellungsraum von AviTech gelten: Edvard Potisk, der untere anderem Bryston und PMC vertreibt, konnte Heinrich Schläfer – bisher eher durch die fantastischen Quinton-CD-Produktionen in Erscheinung getreten – für die Gestaltung gewinnen. Der Barrista aus Leidenschaft verbannte als erstes die wenig aufregenden hoteleigenen Sitzgelegenheiten aus der Suite, ersetzte sie durch echte Thonet-Stühle und Kaffeehaustische und installierte eine mächtige La Pavoni Pub 1EL Espresso-Maschine. Das i-Tüpfelchen in diesem so stimmigen Arrangement waren die selbstgebackenen Cantuccini, von denen ich ein paar nach Gröbenzell entführen konnte.


Wie schon bei meinen Mastertape-Kopien von Quinton, die nun ebenso wie die der Paul-Kuhn-LP über die Analogue Audio Association für jedermann verfügbar sind, widerstrebt es mir auch hier, Ihnen von Dingen vorzuschwärmen, derer Sie nicht habhaft werden können. Und deshalb habe ich Heinrich Schläfer zur Herausgabe seines Rezeptes gedrängt. Es kann ja nicht schaden, vor Weihnachten schon ein wenig zu üben: Viel Spaß also beim Backen und Genießen!

CANTUCCINI á la Schläfer

Zutaten für 100 Portionen

  • 300 g Mehl (Glatt oder Universal)
  • 300 g Zucker (Feiner Backzucker)
  • 1 Pck. Bourbon-Vanillezucker
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1⁄2 EL Bittermandel-Aroma
  • 1 Pck. Backpulver
  • 3 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 200 g ganze Mandeln
  • 100 g Mandelstife
  • 100 g gemahlene Mandel (oder 100 Gramm ganze Mandeln in der Küchenmaschine fein mahlen)

 

Tipps und Variationen

  • Je nach Menge des zugegebenen Bittermandelaromas kann man die Cantuccini nach Belieben „marzipaniger“ machen. Maximal einen EL Bittermandelaroma beigeben, da sonst der Marzipangeschmack zu intensiv wird.
  • Man kann auch nur eine halbe Packung Backpulver beigeben. Die Cantuccini gehen dann weniger auf, werden aber auch nicht so hart (die klassischen, italienischen Cantuccini sind allerdings hart!)
  • Zusätzlich kann man ein bis zwei Orangen abreiben, die Orangenschale beigeben, die Orange(n) dann auspressen und den Orangensaft beigeben.
  • Schokolade-Cantuccini: Anstelle des Bittermandel-Aromas ca. 50 Gramm Kakaopulver und 50 Gramm fein geriebene, dunkle Schokalode (Kakao-Anteil über 60%) beigeben.
  • Kaffee-Schokolade-Cantuccini: Anstelle des Bittermandel-Aromas ca. 25 Gramm Kakaopulver und 25 Gramm gemahlenen Espresso (also 2 Zweier-Siebträger) beigeben.


Der Autor bevorzugt die dunkle Variante, auch wenn sie nicht die klassische ist.
Der Autor bevorzugt die dunkle Variante, auch wenn sie nicht die klassische ist.


Zubereitung

  • Eier trennen.
  • Eiweiß steif schlagen.
  • Mehl, Eigelbe, Zucker, Bourbon-Vanillezucker, Bittermandel-Aroma,
  • Backpulver, Salz und Zitronensaft dazugeben und verrühren.
  • Dann die Mandeln beigeben, nach jedem Beigeben gut Verrühren: Erst die gemahlenen Mandeln, dann die Mandelstifte, dann die ganzen Mandeln.
  • So lange mit dem Knethaken durchkneten, bis die Mandeln gleichmäßig verteilt sind.
  • Den Teig zu 2 - 3 cm dicken Rollen verarbeiten, Arbeitsfläche und Hände dazu intensiv mit Mehl bestäuben. Auch während des Ausrollens immer wieder die Arbeitsfläche und die Hände bestäuben. Die Teigmenge sollte 7 - 8 Rollen ergeben.
  • Die Rollen auf zwei mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen. Da die Rollen sehr gut aufgehen, benötigt man zwei Backbleche und sollte zwischen den Rollen ausreichend Platz lassen.
  • Für 25 Minuten im Ofen (Umluft, je nach Ofen 160° C – 180° C) backen.
  • Herausnehmen, kurz abkühlen lassen (die Rollen dürfen aber nicht kalt werden!), dann mit einem Pinsel das Mehl von den gebackenen Rollen gründlich entfernen.
  • Die Rollen mit einem scharfen Messer (ideal ist ein japanisches, zweischneidiges Messer, z.B. ein Santoku) in 1 cm breite Streifen schneiden.
  • Die kleinen Streifen minimal frei legen, zwischen den Streifen sollte aber nur sehr wenig Platz sein, da die Cantuccini sonst zu hart werden.
  • Noch einmal 7 – 12 Minuten (je nach Ofen und Qualität der Umluft) bei derselben Temperatur backen.

Weitere Informationen

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