Cambridge Audio bringt eine Sonderserie der CX-SErie auf den Markt: Neben dem Vollverstärker CXA81 Mk II und demCD-Transport CXC, feiert der neue Musik-Streamer CXN100 SE in mattschwarzer Ausführung Premiere. Die Aluminium-Frontplatten sind mit einem doppelten Textureffekt gebürstet, um noch hochwertiger und brillanter auszusehen.
Mit der Special Edition des Netzwerkplayers zieht eine der am meisten nachgefragten Schnittstellen in die CX-Serie ein: Neben optischen und koaxialem Digitaleingang stehen USB und HDMI-eARC zur Verfügung. Damit lässt sich der CXN100SE auch von der Fernbedienung des Fernsehers aus steuern, ohne die eigene App in Betrieb nehmen zu müssen.
Die eingebaute Streaming-Plattform StreamMagic ermöglicht dem CXN100SE außerdem drahtlos oder per Ethernet-Verbindung Zugang zu einer rekordverdächtigen Vielzahl von Streaming-Optionen wie etwa Spotify Connect Lossless, TIDAL Connect, Qobuz Connect und Roon, Chromecast oder AirPlay 2. Die passende App steuert den Netzwerkplayer vom Smartphone aus, integriert Streaming-Dienste wie Amazon Music und Deezer, und lässt den Benutzer die Vielfalt an Zuspielmöglichkeiten an die eigenen Bedürfnisse anpassen.
Der ESS ES9028Q2M SABRE32 Reference DAC wurde aufgrund seiner geringen Verzerrung, seines großen Dynamikbereichs und seiner natürlichen Klangwiedergabe ausgewählt. Er kann Musikdaten bis zu 768 Kilohertz und 32Bit in PCM oder DSD bis zu DSD512 wandeln. Der DAC besitzt auch einen Vorverstärkermodus mit feinschrittig regelbarer Lautstärke ohne Dynamikverlust. So kann der CXN100SE Aktivboxen oder eine Endstufe direkt ansteuern. Das Farbdisplay dominiert die schwarze Front des CXN100SE Black, und zeigt auf Wunsch das Cover des abgespielten Albums, klassische VU-Meter in realistischer Darstellung oder die neuen Aussteuerungsanzeigen.
Das Herzstück der Serie ist der CXA81 Mk II, der mit 120 Watt pro Kanal an 4 Ohm einen kraftvollen wie feinsinnigen Klang liefert. Er wurde entwickelt, um die gesamte emotionale Bandbreite der Musik zum Ausdruck zu bringen – ganz gleich, ob es Musik von digitalen Quellen oder von Schallplatte Anlage ist. Der eingebaute D/A-Wandler ESS Sabre ES9016 bietet HiRes-Wandlung von PCM bis 384 Kilohertz mit 24 Bit sowie DSD256, einen von vorn erreichbaren 3,5-MillimeterKlinkeneingang und Bluetooth mit apt-X HD. Analoge Signale können über XLR-Eingänge vollsymmetrisch eingespielt werden.
Für Hörer, die nach wie vor an ihrer CD-Sammlung hängen, bietet der CXC eine perfekt in die CX-Serie integrierte Lösung. Als reiner CD-Transport konzentriert er sich ausschließlich auf präzise digitale Datenerfassung und zeitliche Genauigkeit. Über den Cambridge-eigenen Control-Bus-Anschluss lässt sich der CXC mit der Systemfernbedienung des Verstärkers steuern.
Die Cambridge Audio CX Black Serie 2 mit dem CXN100SE Black ist ab April 2026 im Fachhandel erhältlich. Die Ausführung „Lunar Grey“ ist technisch und preislich identisch und folgt im Juni 2026.
Der Vollverstärker CXA 81 Mk2 kostet 1200 Euro, der Netzwerkplayer CXN100SE 1050 Euro und das CD-Laufwerk CXC 600 Euro.
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Hersteller/Vertrieb
Cambridge Audio Deutschland
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| Anschift | Alter Wandrahm 15 20457 Hamburg |
| Telefon | +49 40 94792800 |
| Web | www.cambridgeaudio.com/deu/de |
Mit dem neuen Plattenspieler Level 1.1 erweitert Takumi seine Turntable-Serie um ein Modell, das den perfekten Einstieg in die Welt von Takumi zu einem besonders attraktiven Preis ermöglicht. Ein Plattenspieler, der Vinyl-Einsteiger ebenso anspricht wie anspruchsvolle Musikliebhaber.
Positioniert unterhalb des erfolgreichen Level 2.1 übernimmt der neue Level 1.1 viele der konstruktiven Grundideen seines größeren Bruders, darunter das resonanzoptimierte Acryl-Chassis, den präzisen Riemenantrieb und die konsequente Fokussierung auf eine ruhige, stabile Rotation für eine natürliche Musikwiedergabe.
Der wichtigste Unterschied zum Level 2.1 liegt im Antrieb: Während das größere Modell mit einem aufwendig geregelten DC-Motor arbeitet, setzt der Level 1.1 auf einen klassischen AC-Motor, ohne die grundlegenden konstruktiven Prinzipien zu verändern.
Ein charakteristisches Merkmal des Takumi 1.1 ist die mechanische Entkopplung von Schallplatte und Plattenteller vom Rest des Plattenspielers. Der Acryl-Plattenteller ist vom Aluminium-Unterteller und auch von der Spindel selbst entkoppelt.
Der Zentrierstift ist abnehmbar, so dass die Schallplatte ohne direkten Kontakt zum Lager abgespielt werden kann. Auf diese Weise bilden Schallplatte und Plattenteller zusammen eine isolierte rotierende Masse, ohne direkte mechanische Kopplung zum Rest des Plattenspielers. Der Plattenteller selbst wird aus massivem Acryl auf einer CNC-Drehmaschine gefertigt und nicht auf einer CNC-Flachbettmaschine. Dieser Drehvorgang gewährleistet eine hervorragende Rundlaufgenauigkeit und eine sehr präzise Oberflächenbeschaffenheit.
Für den Antrieb sorgt ein sorgfältig ausgewähltes Motorsystem mit elektronischer Umschaltung zwischen 33⅓ und 45 U/min. Ein präziser Motorpulley sorgt für eine leise und stabile Kraftübertragung. Das Hauptlager besteht aus einer Keramikspindel, die in einer mit hochwertigem Öl gefüllten Präzisionsmessinghülse läuft. Unten ruht die Spindel auf einer Kugel aus gehärtetem Stahl, wodurch ein dauerhafter Punktkontakt mit extrem geringer Reibung entsteht.
Der Plattenspieler steht auf drei entkoppelten Füßen. Diese Dreipunktauflage gewährleistet einen stabilen Stand und reduziert gleichzeitig die Übertragung von Vibrationen von der Auflagefläche. Durch sorgfältige Materialauswahl und durchdachtes mechanisches Design konzentriert sich der Takumi 1.1 auf das Wesentliche der analogen Wiedergabe: stabile Drehung, Geräuscharmut und kontrolliertes mechanisches Verhalten. Ein weiteres Highlight: Es kommt derselbe hochwertige Tonarm zum Einsatz wie bei Level 2.1, wodurch das kleinere Modell von der präzisen Abtastung und mechanischen Qualität profitiert. Der Takumi Level 1.1 ist in Schwarz sowie in Acryl transparent erhältlich und fügt sich mit seinem minimalistischen Design elegant in jede Anlage ein.
Spezifika
Der Takumi Plattenspieler Level 1.1 ist ab sofort zum Preis von 1300 Euro erhältlich.
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Vertrieb
DREI H Vertriebs GmbH
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| Anschrift | Mika Dauphin Kedenburgstraße 44 Haus D / 1. OG 22041 Hamburg |
| mika.dauphin@drei-h.biz | |
| Telefon | +49 40 37507515 |
Die VC-E Mini ist eine effiziente, ultrakompakte Schallplatten-Reinigungsmaschine, die für Vinyl-Enthusiasten mit einer kleineren Schallplattensammlung entwickelt wurde. Sie wurde in Europa konstruiert und gefertigt und vereint innovatives Design mit effektiver Reinigungsleistung, um Schallplatten in optimalem Zustand zu halten.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Schallplatten-Reinigungsmaschinen mit Saugarm verfügt die VC-E Mini über ein unten angebrachtes Vakuumsystem. Diese neue Konstruktion vereinfacht die Bedienung, reduziert die mechanische Komplexität und gewährleistet eine hocheffektive Flüssigkeitsentfernung von der Schallplattenoberfläche. Die VC-E Mini bietet eine moderne, platzsparende Lösung für die Pflege von Vinylsammlungen und liefert professionelle Reinigungsleistung in einem eleganten und kompakten Gerät.
Das Herzstück des Systems bildet ein bürstenloser Gleichstrom-Vakuummotor, der für starke und zuverlässige Saugkraft sorgt und gleichzeitig eine lange Lebensdauer und effizienten Betrieb gewährleistet. Das Vakuumsystem entfernt die Reinigungsflüssigkeit gründlich und rückstandsfrei. Das Gerät verfügt über einen integrierten Tank für die aufgefangene Reinigungsflüssigkeit, was für einen sauberen und komfortablen Betrieb sorgt. Die abgesaugte Flüssigkeit wird sicher im Gerät aufbewahrt und kann bei Bedarf einfach entsorgt werden.
Die VC-E Mini verwendet Pro-Jects umweltfreundliche, alkoholfreie Reinigungsflüssigkeit „Wash it 2“, die schonend für Vinyl ist und gleichzeitig Staub, Fett und Verunreinigungen effektiv löst. Der Reinigungsprozess trägt außerdem zur Beseitigung statischer Aufladung bei, reduziert die Staubanziehung und verbessert die Wiedergabequalität. Eine magnetische Schallplattenklemme ermöglicht das schnelle und sichere Einspannen von Schallplatten. Die Klemme versiegelt den Labelbereich und schützt ihn so vor der Reinigungsflüssigkeit.
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Herstellerangaben
Pro-Ject VC-E mini
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Vertrieb
AUDIO-TRADE Hi-Fi Vertriebsgesellschaft mbH
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| Anschrift | Villa Belvedere Wallufer Straße 2 D-65343 Eltville am Rhein |
| Telefon | +49 6123 9258956 |
| info@audiotra.de | |
| Web | www.audiotra.de |
Das Forum der AAA fand 2026 zum 37. Mal statt. Es ist das Mekka für Leute, die sich der analogen Musikwiedergabe verschrieben haben. Seien es Schallplatten oder Masterbänder, Plattenspieler, Tonbandgeräte, Workshops oder Expertentipps: Für Musik- und Technikliebhaber hatte die Veranstaltung im Moerser Hotel Van der Valk jede Menge zu bieten.
Die ersten Besucher konnten es am Samstagmorgen kaum abwarten, und der eine oder andere wollte sich schon an der Kontrolle im Foyer des Van der Valk Hotels vorbeimogeln. Doch alle mussten sich gedulden, bis das Analogforum 2026 in Moers seine Türen für die Analogies öffnete. Um 10 Uhr war es endlich soweit: Wer bereits mit einem blauen Armband ausgerüstet war, durfte sich auf die Exkursion in die diversen Ausstellungsräume und zu den klanglichen Hotspots machen. Die Audio Analogue Association hat es mit seinem Vorsitzenden Ingo Hamecher und seinem Team auch in diesem Jahr geschafft, eine gelungene Veranstaltung für die Freunde des analogen Musikgenusses auf die Beine zu stellen. Das umfangreiche Angebot wurde von vielen Besuchern wahrgenommen. Kleiner Beleg: Der Parkplatz vor dem Hotel war schon vor 10 Uhr komplett belegt, und all diejenigen, die kurze Zeit später ankamen, mussten bereits einen kurzen Fußmarsch von der nächstgelegenen Parkmöglichkeit in Kauf nehmen. Indes: Das tat der Vorfreude keinen Abbruch. „Es ist wieder ein einmal eine tolle Veranstaltung“, war vielfach in den Gängen und beim Kaffee auf der sonnenüberfluteten Terrasse zu vernehmen. Tatsächlich hatte man als Besucher der Veranstaltung das Gefühl, dass man nach einem Jahr Pause alte Freunde wieder trifft, um gemeinsam mit ihnen zu fachsimpeln und Musik zu hören. Dazu passt auch der Slogan „analog – pure emotion!“, der als Motto die Titelseite des Veranstaltungskatalogs ziert.
Emotionen und Möglichkeiten zum Genießen gab es reichlich: Im Untergeschoss waren die Hersteller mit ihren Produkten und Anlagen zu bestaunen. Dort war es zur Prime-Time so belebt, dass man eine gewisse Standhaftigkeit mitbringen musste, um irgendwann in die begehrten Räume hineinzukommen. Unterschiedliche Workshops zum Thema Rock- und Popmusik, Geräte-Aufstellung, Hörvergleiche mit unterschiedlich geschliffenen Abtastdiamanten und Nadelträgern brachten den interessierten Gästen viele neue Erkenntnisse. Ach ja, Livemusik gab es natürlich auch. In der Bar zelebrierten Wolfgang Bernreuther, Götz Kelling-Urban gemeinsam mit Norbert Lehmann von Lehmann Audio den Blues. Im Wassermühlensaal ließ Zed Mitchell die Finger übers Griffbett fliegen und das Axel Fischbacher Trio bot zusammen mit Francois De Ribaupierre zeitgemäßen Jazz. Im großzügigen Händlerdorf konnte man sich mit analogem Material eindecken – von Second-Hand-Vinyl über hochwertige Reissues bis zu analogen Masterbändern. Selbst analoge Bilder-Kunst von Bettina Winkler wurde präsentiert und konnte erstanden werden.
Mein Fazit dieser zwei Tage in Moers: Das Analogforum wurde zwar nicht neu erfunden, und irgendwie kommt einem auch vieles bekannt vor. Allerdings: Wenn es einen Ort gibt, an dem man sich als Fan oder Interessierter in Sachen analoges Hören sicher und unter Seinesgleichen fühlen kann, dann ist es auf dieser einzigartigen Veranstaltung der Audio Analogue Association.

































Rega präsentiert die neue Planar 6 RS Edition – einen Premium-Plattenspieler, der High-End-Technik jetzt in klassischem Rega-Design zugänglich macht. Mit ultraleichtem, hochsteifem Tancast-8-Chassis, dem präzisen RB880-Tonarm und dem neuen Nd9-Moving-Magnet-Tonabnehmer setzt die RS Edition klanglich Maßstäbe in seiner Klasse.
Dabei sorgen ein handabgestimmter 24Volt-Motor, der CNC-Twin-Pulley und zwei EBLT-Referenzriemen für maximale Laufruhe und herausragende Geschwindigkeitstreue. Für Musikliebhaber, die kompromisslose Performance in einem eleganten, wohnraumfreundlichen Design suchen, ist der Planar 6 RS Edition die perfekte Wahl.
Konstruktion & Design
Tonarm & Tonabnehmer
Antrieb & Motor
Plattenteller
Netzteil
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Herstellerangaben
Rega Planar 6 RS Edition
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Vertrieb
TAD Audiovertrieb GmbH
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| Anschrift | Hallwanger Strasse 14 83209 Prien am Chiemsee |
| Telefon | +49 8052 9573273 |
| hifi@tad-audiovertrieb.de | |
| Web | www.tad-audiovertrieb.de |
Wilson Benesch kündigt den Greenwich Turntable an, ein neues Modell der GMT®-Kollektion, das auf der Audio Show Deluxe vom 21. bis 22. März 2026 erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Der Greenwich bildet den Einstieg in die analoge GMT®-Architektur von Wilson Benesch.
Aufgebaut auf derselben ALPHA–OMEGA-Antriebsplattform, die auch den Prime Meridian und den GMT® One Plattenspieler trägt, bildet der Greenwich die Grundlage für ein fortschrittliches System, in dem sich Struktur-, Dämpfungs- und Isolationssysteme über die gesamte Produktpalette hinweg weiterentwickeln. Der GMT® One Plattenspieler wurde auf der High End München 2024 vorgestellt und etablierte die ALPHA–OMEGA-Plattform als Grundlage der analogen Referenzarchitektur von Wilson Benesch. Es folgte der Prime Meridian Plattenspieler, der diese Architektur durch erweiterte Struktur- und Dämpfungsstrategien ausbaute, dabei jedoch die gleiche Kernantriebstechnologie beibehielt.
Das Herzstück des Greenwich Plattenspielers ist der Wilson Benesch OMEGA Direct Drive, ein zum Patent angemeldeter schlitzloser 15-Zoll-Synchronmotor, der eine umlaufende Radialkraftarchitektur nutzt. Die Motortopologie des OMEGA Drive mit großem Durchmesser liefert einen präzisen, gleichmäßigen elektromagnetischen Fluss und einen perfekt synchronen Antrieb zwischen Stator und Rotor. Es besteht kein Bedarf an komplexer Rückkopplungskompensation. Es handelt sich um ein zweckgebundenes, handgefertigtes Direktantriebssystem mit extremer Leistungsfähigkeit, das speziell für die höchsten Anforderungen an die analoge Wiedergabe entwickelt wurde.
Ein entscheidender Durchbruch des OMEGA Drive ist sein Motor mit extrem niedrigem Drehmoment, der bei einer Grundfrequenz von vier Hertz arbeitet – einem Bereich, der für das menschliche Gehör völlig unhörbar ist. Zum ersten Mal in einem Plattenspieler gibt es ein Antriebssystem, das keinerlei Probleme durch Motorgeräusche aufweist, da diese außergewöhnlich niedrige Betriebsfrequenz weit unterhalb der Hörschwelle, die typischerweise bei etwa 20 Hertz beginnt, und weit entfernt von dem empfindlichsten Bereich der Gleichlaufschwankungen um vier Hertz liegt, der die wahrgenommene Klangqualität verfälschen kann.
Das OMEGA Direct Drive-System arbeitet zudem ohne seitliche Belastungen auf das Lager – eine bedeutende Errungenschaft, die erstmals in der Plattenspieler-Konstruktion perfekte Betriebsbedingungen für ein Gleitlager schafft. Durch die vollständige Beseitigung seitlicher Belastungen ermöglicht das System dem Lager, unter idealen, rein axialen Bedingungen zu arbeiten, wodurch jegliche lagerbedingten Geräusche, Reibung und potenzielle Mikrovibrationen, die andernfalls die Wiedergabe beeinträchtigen könnten, auf ein Minimum reduziert werden. Der OMEGA Drive wird von dem speziellen und ebenso präzisen ALPHA Drive angetrieben: einem hochmodernen, quarzgesteuerten 3-Phasen-Antriebssystem in Class A, das eine akribische Stromregelung und Drehgenauigkeit gewährleistet.
Der Greenwich-Plattenspieler kann mit dem GRAVITON® Ti-Tonarm, dem TESSELLATE Ti-Tonabnehmer, dem R1 Carbon Rack und dem optionalen VTA-Steuerungssystem konfiguriert werden, um ein komplettes Greenwich-System zu schaffen. Durch diese Architektur können Besitzer des Greenwich in die GMT-Plattform einsteigen und sie in Richtung Prime Meridian und schließlich GMT® One weiterentwickeln, während das Kernantriebssystem ALPHA–OMEGA und die zugehörigen Komponenten erhalten bleiben.
Der Greenwich-Plattenspieler kostet in Europa 98.000 Euro. Verfügbar sind Upgrades auf transparenten Plattenteller und Rotor, VTA-Steuerungssystem, R1 Carbon Rack, GRAVITON Ti-Tonarm, TESSELLATE Ti-Tonabnehmer. Die Produktion des Greenwich-Plattenspielers beginnt im April 2026. Die Standardlieferzeit beträgt 12–14 Wochen. Der Greenwich wird erstmals auf der Audio Show Deluxe 2026 öffentlich vorgestellt und kann ab sofort über autorisierte Wilson Benesch-Händler weltweit bestellt werden.
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Hersteller/Vertrieb
IAD GmbH
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| Anschrift | Johann-Georg-Halske-Str.11 41352 Korschenbroich |
| Telefon | 02161/61783-0 |
| Web | www.iad-audio.de |
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Während einer Präsentation bei Audio Reference vor den Norddeutschen Hifi-Tagen konnte ich erstmals dasStatement in High Fidelity neue Topmodell von dCS, den fünfteiligen Streamer/DAC Varèse, hören. Er klang einfach unglaublich gut – im wahrsten Sinne des Wortes. Vor kurzem hatte ich die Gelegenheit, meine Erfahrungen im Hörraum in Hamburg zu intensivieren.
Bei der ersten Demonstration verglich Alasdair McDonald, der Export Sales Manager von dCS, den Varèse mit dem Vivaldi-Trio (https://www.hifistatement.net/tests/item/3591-dcs-vivaldi-master-clock-upsampler-und-apex-dac), das vor etwa drei Jahren bei mir im Hörraum zu Gast war, schon damals mit über 100.000 Euro in der Preisliste stand und mich klanglich derart beeindruckte, dass mein Kollege Wojciech Pacuła und ich es mit einem der beiden Statement in High Fidelity-Awards der German Edition 2023 auszeichneten. Nachdem man im Audio-Reference-Demo-Studio jedoch die Varèse-Kombination gehört hatte, drängte sich einem – ein wenig überspitzt formuliert – der Eindruck auf, mit dem Vivaldi stimme etwas nicht. Das neue Spitzenmodell war ihm in allen Hifi-Kriterien überlegen – nein, nicht nur kleines bisschen, sondern wirklich sehr deutlich. Vor allem waren es nicht die Einzeldisziplinen, in denen der Varèse – hier und im Folgenden steht diese Bezeichnung für das gesamte Fünferpack – glänzte: Die Musik erklang dank ihm einfach natürlicher, selbstverständlicher und echter.

Auf dem Sofa vor der absoluten High-End-Kette saß ich Anfang Februar natürlich nicht allein: Aber meiner Gattin und dem Kollegen Holger Biermann, die ja beide ebenfalls ihre Erfahrungen mit dem bestens renommierten und mit Preisen ausgezeichneten Vivaldi gemacht hatten, schienen die klanglichen Verbesserung beim Varèse ebenso wir mir schier unglaublich: Sollte es in der komplexen Kette irgendetwas geben, dass für diesen immensen Unterschied zu Ungunsten des Vivaldi mitverantwortlich war? Darauf angesprochen erzählte der Audio-Reference-Chef Mansour Mamaghani, dass es ihm beim ersten Vergleich der beiden Systeme im Hörraum von dCS genauso gegangen sei. Er lud meine Gattin und mich ein, den Vergleich noch im Februar in aller Ruhe zu wiederholen. Dabei ginge es natürlich nicht um einen Test, sondern lediglich um die Validierung der bei der allgemeinen Präsentation gewonnenen Eindrücke. Den logistisch keinesfalls leicht zu bewerkstelligen Transport der fünf großen Kartons und eine Beschäftigung mit dem Varèse in Gröbenzell – möglichst noch vor der High End in Wien – solle der Besuch keinesfalls ersetzten. Ein Angebot, das ich einfach nicht ausschlagen konnte.

Zur Vorbereitung der zweiten Begegnung mit dem Varèse hatte ich den Inhalt meines als NAS-fungierenden Melcos auf eine externe SSD gespeichert und einige wichtige Test-Tracks vorsichtshalber noch auf einen schnellen USB-Stick kopiert. Doch bevor ich von meinen Höreindrücken berichte, sollte ich einige technische Innovationen des Varèse nennen und kurz die Kette vorstellen, die im Vorführraum von Audio Reference aufgebaut ist. Die Quellen sind wie erwähnt der dCS Vivaldi und der Varèse, die Lautstärkeregelung und Quellenumschaltung übernimmt Dan D'Agostinos bester Vorverstärker, der Relentless Preamplifier, und für Leistung im Überfluss sorgt ein Pärchen von Dan D'Agostino Relentless EPIC 1600. Den Strom in Schall wandeln die Wilson Audio Chronosonic XVX, die nicht limitierten Top-Modelle der amerikanischen Lautsprecher-Manufaktur.
Die Komponenten stehen auf Racks aus der Ultimate Line von Bassocontinuo und sind mit den besten Kabeln von Nordost miteinander verbunden – mit einer Ausnahme: Für die fünf Geräte des Varèse-Systems ließ dCS die Verbindungen von den Spezialisten des Kabel- und Steckerherstellers Lemo nach eigenen Vorgaben entwickeln. Herausgekommen sind dabei die ACTUS-Schnittstellen, wobei das Akronym für Audio Control Timing Universal System steht. Die Kabel bestehen aus sechs Paaren verdrillter Leiter, wobei drei wie bei einer Ethernet-Verbindung für digitale Audio-Signale verwendet werden, während ein Paar, der Control Bus, Steuerungsinformationen überträgt und die beiden übrigen Paare für die Clock-Signale genutzt werden. Es soll in Zukunft auch Verbindungskabel von einigen namhaften High-End-Kabel-Herstellern geben. Die erhalten die dafür notwendigen Lemo-Stecker aber nur, wenn ihre Verbindungen die vorgegebenen Spezifikationen über eine Länge von 30 Metern einhalten.
Dem Takt kommt beim Varèse eine besondere Bedeutung zu, da er hier anders als beim Vivaldi keinen Stereo- sondern zwei Mono-D/A-Wandler in je einem eigenen Gehäuse synchronisieren muss. Die Mono-Lösung verbessert zwar auch das Übersprechen zwischen den Kanälen, wurde aber vor allem gewählt, weil dCS' Entwicklerteam herausgefunden hatte, dass die Referenzspannung beim proprietären dCS-Ring-DAC deshalb minimal variierte, weil die verschiedenen Signale des rechten und linken Kanals das Netzteils unterschiedlich belasten. Statt aber einfach den DAC eines jeden Kanals mit einer eigenen Stromversorgung auszustatten, übernahm man die Architektur der Vivaldi-DACs: Beim Varèse wandeln die beiden in einem Gehäuse untergebrachten Ring-DACs jeweils nur eine Halbwelle des Signals. Die Schaltung arbeitet also symmetrisch. Dadurch kommt man ohne den beim Stereo-DAC nötigen DC-Offset aus und auch Beeinträchtigung des Signals durch HF-Einstreuungen werden eliminiert. Darüber hinaus wurde auch bei der Gestaltung der Gehäuse ein hoher Aufwand betrieben, um von den Schaltungen abgestrahlte Störenergie durch die Mechanik weitestgehend unschädlich zu machen. Das geht soweit, dass sogar die Abstandshalter zwischen den Gehäusen und den Platinen aus einem massive Block gefräst werden.

Auch bei der Struktur der Taktgeber hat sich etwas getan: Die Clock für die Abtastraten der 44,1-Kilohertz-Familie ist spannungsgeregelt, während die für die Vielfachen von 48 Kilohertz über die Temperatur geregelt wird. Beide Clocks arbeiten mit dem 512-Fachen der Grundfrequenz. Zur Vermeidung von Jitter werden in den Geräten auch für die Kontroll-Schaltungen und das Display keine anderen Frequenzen verwendet als solche, die mit den Abtastraten korreliert sind. Es gebe kein Sample-Rate-Converting für einzelne Baugruppen. Das sei auch beim Vivaldi nicht anders gewesen, nur bei dessen Vorstellung noch nicht kommuniziert worden, verriet Alasdair McDonald, der für einige Stunden aus England angereist war, um Mansour Mamaghani in Sachen technische Erklärungen zu unterstützen.

Beim Varèse-System gibt es anders als beim Vivaldi-Trio keinen Upsampler mehr. Die davon übernommenen Aufgaben werden auf den Varèse Core und das Varèse User Interface verteilt. So befindet sich beispielsweise der UPnP-Renderer im User Interface. Der Core beherbergt die Digitalen Signal Prozessoren (DSP). Hier wird unter anderem das Mapping organisiert und das Upsampling vorgenommen. Zudem gibt es hier Steckplätze für zwei Module, die das System zukunftssicher machen sollen. In den Varèse-Komponenten kommen wie auch schon im Lina Netzwerk DAC sogenannte gefaltete Schaltungen zum Einsatz, bei denen die einzelnen Platinen statt mit Steckverbindern mit fest verlöteten flexiblen Leitern verbunden sind. Ich möchte hier dem Test aber nicht allzu weit vorgreifen und allzu viele technische Details des Varèse-Systems erläutern. Aber zumindest einige Besonderheiten von dCS' Topmodell sollten erwähnt werden, damit man sich den dabei betriebenen Aufwand vorstellen kann, der ja letztlich zu den – wie gesagt – unglaublichen klanglichen Leistungen und dem entsprechenden Preis – rund 300.000 Euro – führt.

Nachdem mir Mansour Mamaghani die Fernbedienung für den Relentless Preamplifier und das iPad mit der App für den Vivaldi und den Varèse übergeben hat, streame ich einige bekannte Songs von Qobuz, damit wir uns auf die Kette einhören. Aber schon nach dem dritten Track gewinnt die Neugierde die Überhand: Ich wechsele zum Vivaldi und wir fühlen uns bestätigt: Der Unterschied zwischen den beiden Systemen ist wirklich deutlich. Bei einem Song kommt der Vivaldi dem Varèse klanglich allerdings ein gutes Stückchen näher, aber keinesfalls zu nahe – was wir uns aber nicht im Mindesten erklären können. Dann verbinde ich die Festplatte mit dem USB-Eingang und warte und warte. Zwar erscheinen in den App bald die Namen einiger Künstler und nur nach und nach auch die einzelnen Alben, nicht aber die einzelnen Tracks. Es war wohl keine so gute Idee, eine 4-Terabyte SSD auszuwählen, zumindest, wenn man wie ich eher zu den ungeduldigeren Charakteren zählt.

Ich probiere es also lieber mit dem USB-Stick und der macht es möglich, nach angemessener Zeit besonders packende Auszüge aus unserer Aufnahme von Schostakowitschs Symphonie Nr. 11 zu hören. Das ist alles sehr gefällig, und auch die Dynamik stimmt, die Anlage spielt auf einem extrem hohen Niveau, jedoch nicht so überwältigend, dass ich befürchte ab sofort keinen Spaß mehr daran zu haben, wenn die Highres-Mitschnitte im heimischen Hörraum zu hören sind. Sollte es daran liegen, dass die Wiedergabe von einem per USB verbundenen Medium bei keinem mir bekannten Streamer ebenso so gut gelingt wie von einem NAS oder Stream? Oder sollte ich einfach aus Angst um die Unversehrtheit der Kette den Pegel zu vorsichtig eingestellt haben? Egal, ich spiele das uns bestens bekannte erste Stück von Carla Bleys Life Goes On von Qobuz an: Schon bei den wenigen ersten Noten des ebenso reduzierten wie rhythmisch packenden Intros wird uns klar, dass wir den Track zuhause so noch nie in dieser Qualität genießen konnten: Der Raum wirkt ein gutes Stück größer als bisher bekannt, der Drive der wenigen Anschläge vermittelt sich noch unmittelbarer: So ansprechend und anregend ist „Life Goes On“ noch nie erklungen. Bisher bleibt festzuhalten: Der Varèse distanziert den Vivaldi klar, aber nicht immer ist der Abstand erschreckend groß. Aus dem Netz gestreamte, sehr vertraute Musik lässt sich mit der Millionen-Anlage im Audio-Reference-Hörraum intensiver erleben als je zuvor.

Nachdem Eintreffen von Alasdair McDonald machen wir uns gemeinsam auf die Suche nach der Ursache für die mal größeren, mal moderateren Unterschiede zwischen den beiden Wandler-Systemen. Als erstes wechseln wir die beiden ein wenig unterschiedlich langen Ethernet-Kabel, über die die Streamer ihre Inhalte beziehen. Die Klangunterschiede bleiben bestehen. Auch das Umstecken der XLR-Verbindungen zur Vorstufe ändern daran nichts: Weder die Kabel noch die unterschiedlichen Eingänge machen sich im Klangbild bemerkbar – was selbstverständlich auch extrem unwahrscheinlich gewesen wäre. Aber man sollte nichts ausschließen. Danach kontrolliert der dCS-Spezialist noch einmal die Einstellungen in den Menüs. Während ich in meiner Kette bisher immer das Upsampling auf die höchst mögliche DSD-Abtastrate bevorzugt habe, ist hier bei beiden Wandlern ein hoher PCM-Wert eingestellt. Der harmoniere mit der Kette und dem Raum am besten, merkt Alasdair McDonald an.

Hier bevorzugt er auch das Filter 3, das beim Varèse fix eingestellt ist. Beim Vivaldi hat man aber nicht die freie Wahl, wie in dessen Test beschrieben wurde: Einige Filter sind nur bei einer Abtastrate von 44,1 Kilohertz verfügbar. Beim Vivaldi sind die Filter im Upsampler und Wandler also nicht immer die, die man für beide ausgewählt hat. Abhängig vom Programmmaterial können sie sich durchaus unterscheiden. Nun achtet Alasdair McDonald darauf, dass auch in beiden Vivaldi-Komponenten die Filter 3 aktiv sind und durch die Abtastrate des ausgewählten Musikstücks nicht ungewollt verändert werden. In dieser Konfiguration kommt der Vivaldi dem Klang des Varèse am nächsten. Für einen möglichst fairen Vergleich der beiden dCS-Systeme müsste man sich also auf eine Abtastrate von von 44,1 Kilohertz beschränken oder aber sicherstellen, dass am Vivaldi-Streamer und -DAC sowie am Varèse die gleichen Filter aktiv sind – was natürlich bei einer Vorführung vor größerem Publikum, dessen Musikwünsche man erfüllen möchte, beinahe unmöglich ist.

Nach dieser Erkenntnis gibt Alasdair McDonald mir noch einen Crash-Kurs in Sachen Varèse-Technik, bevor er wieder Richtung Flughafen aufbrechen muss. Meiner Gattin, dem inzwischen eingetroffenen Kollegen Achim Schneider und mir bleibt noch ein wenig Zeit, die noble Kette im Hamburger Vorführraum mit einigen unser Lieblingsstücke zu genießen. Hoffentlich klappt es mit der Lieferung dieses absoluten Ausnahme-Wandlers nach Gröbenzell wirklich noch vor der High End!





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Vertrieb
Audio Reference GmbH
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|---|---|
| Anschrift | Alsterkrugchaussee 435 22335 HAMBURG |
| Telefon | +49 40 53320359 |
| Fax | +49 40 53320459 |
| Web | audio-reference.de |
Mit der neuen Prestige-Serie erweitert Michi sein Portfolio um zwei Komponenten, die zentrale Konstruktionsprinzipien der Reference-Linie in ein etwas preiswerter positioniertes Segment übertragen. Den Auftakt bilden der Michi Prestige X430 Vollverstärker sowie der Michi Prestige Q430 CD-Spieler.
Die Prestige-Serie greift technische und konstruktive Ansätze auf, die Michi bereits mit der Reference-Serie etabliert hat: leistungsfähige Netzteile, konsequente Trennung empfindlicher Schaltungsbereiche und eine auf niedrige Störpegel ausgelegte Signalarchitektur. Die beiden neuen Modelle richten sich an Hörer, die eine Anlage im gehobenen Segment aufbauen möchten und dabei Wert auf solide Leistungsreserven, flexible Anschlussmöglichkeiten und eine langlebige mechanische Ausführung legen.
Vollverstärker Michi Prestige X430
Der Michi Prestige X430 ist ein integrierter Class-AB-Verstärker mit einer Ausgangsleistung von 210 Watt pro Kanal an 8 Ohm beziehungsweise 340 Watt an 4 Ohm. Die Endstufen arbeiten mit hochstromfähigen Ausgangstransistoren. Die Stromversorgung basiert auf einem üppig dimensionierten und, wie bei Michi üblich, im eigenen Haus gefertigten Ringkerntransformator, dessen Auslegung auf eine ultrastabile Spannungsversorgung selbst bei den anspruchsvollsten dynamischen Lastwechseln abzielt.
Zur digitalen Signalverarbeitung kommt ein ESS SABRE ES9039Q2M DAC zum Einsatz. Unterstützt werden PCM- und DSD-Signale über USB sowie digitale Eingänge über Koaxial- und Toslink-Schnittstellen. Der USB-Eingang ist Roon Tested. Zusätzlich stehen Bluetooth mit aptX HD und AAC, ein HDMI-ARC-Eingang mit CEC-Steuerung, mehrere analoge Hochpegeleingänge sowie ein MM-Phonoeingang zur Verfügung. Zur Systemintegration bietet der X430 zwei Subwoofer-Ausgänge, solide Lautsprecherausgänge und einen 6,35-MIllimeter-Kopfhöreranschluss. Die Bedienung erfolgt über ein großformatiges Farbdisplay, das neben klassischen VU-Metern auch das Frequenzspektrum anzeigt. Das Gehäuse besteht aus Aluminium und folgt der für Michi typischen klaren, reduzierten Gestaltung mit groß dimensioniertem Lautstärkeregler.
CD-Spieler Michi Prestige Q430
Der Michi Prestige Q430 ist als dedizierter CD-Spieler konzipiert und nutzt ein präzise gelagertes Tray-Laufwerk mit schwingungsreduzierter Konstruktion, um mechanische Einflüsse während des Abspielvorgangs zu minimieren. Die Stromversorgung arbeitet mit mehrstufig geregelten Netzteilen, die elektrische Störungen in den sensiblen Signalpfaden reduzieren. Die Digital-Analog-Wandlung übernimmt ein ESS SABRE ES9028PRO, ein achtkanaliger DAC, der im Q430 im differenziellen Stereo-Modus betrieben wird. Vier DAC-Kanäle für links und rechts arbeiten jeweils parallel, um den Rauschabstand und den Dynamikbereich zu optimieren.
Als Ausgänge stehen unsymmetrische Cinch- und symmetrische XLR-Verbindungen zur Verfügung. Zusätzlich gibt es einen koaxialen Digitalausgang für den Betrieb mit externen Wandlern. Ein Farbdisplay zeigt neben grundlegenden Wiedergabeinformationen auch CD-Cover-Grafiken an. Das Gehäuse besteht aus präzise gefrästem Aluminium und entspricht formal der Gestaltung der übrigen Michi-Komponenten.
Der Michi Prestige X430 Vollverstärker wird 5.000 Euro kosten und ab Mitte April 2026 lieferbar sein. Der Michi Prestige Q430 CD-Spieler wird 4.000 Euro Kosten und ab Mitte Juni 2026 lieferbar sein
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Vertrieb
AUDIO-TRADE Hi-Fi Vertriebsgesellschaft mbH
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| info@audiotra.de | |
| Web | www.audiotra.de |
Man kann gewiss nicht sagen, dass es hierzulande an Hifi-Messen mangelte. Daher war ich gespannt, ob eine weitere Veranstaltung in München genug Zuspruch beim zahlenden Publikum finden würde. Einerseits tut sich nach dem Umzug der High End nach Wien ja eine Lücke auf, andererseits könnte die Vielzahl der Shows Hersteller und Vertriebe überfordern.
Mit den Kosten für die Ausstellungsfläche allein ist ja nicht getan. Hinzu kommt der Aufwand für Verpflegung, Übernachtungen und Bezahlung der Mitarbeiter sowie den Transport der nicht selten voluminösen und schwergewichtigen Komponenten. Da war es kein Wunder, dass die Zahl der Aussteller bei der Premiere der Hifi-Tage in der bayrischen Landeshauptstadt deutlich geringer war als etwa bei der traditionsreichen norddeutschen Variante in Hamburg vor gerade einmal sechs Wochen. Auch wenn einige bekannte Namen fehlten, zogen die in fünf Sälen und 17 Zimmern präsentierten Marken eine Menge Interessierter an. Am Morgen des ersten Tages stimmten über 400 im Vorverkauf abgesetzte Tickets die Veranstalterin Ivonne Borchert-Lima optimistisch. Am Ende sollen es an beiden Tagen deutlich über 1000 Besucher gewesen sein – etwas mehr als ein Drittel der in Hamburg gezählten. Auch Werner Obst, der nach Veranstaltungsende noch kurz in Gröbenzell vorbeischaute, war mit der Besucherresonanz sehr zufrieden und hatte sich bereits für die abermalige Teilnahme im kommenden Jahr entschieden. Alles bestens also – zumindest wenn man davon absieht, dass auch in der Hifi-Szene in anderthalb Monaten das Rad nicht neu erfunden wird und es nur Weniges gab, was wir Ihnen nicht schon zuvor vorgestellt haben.
Meine Gattin hat dennoch mit der Kamera in jedem Zimmer Impressionen eingefangen, Thomas Heinemann nahm sich die Zeit, hier und da ein wenig länger hinzuhören und ich nutzte die Gelegenheit, mit den Ausstellern zu reden und den ein oder anderen Test zu verabreden. Trotz der recht kleinen Zimmer herrschte insgesamt eine recht entspannte Atmosphäre. Auch wir haben den Besuch der Münchener Hifi-Tage 2027 bereits eingeplant.


















































Das Forum der Analogue Audio Association findet heuer nicht wie in den letzten Jahren im April, sondern im März statt und zwar am kommenden Wochenende. Geblieben ist der Veranstaltungsort, das Van der Valk Hotel in Moers. Das Motto für das inzwischen 37. Analogforum lautet: Analog – pure emotion!
Zu sehen und zu hören gibt es auch 2026 rein analoges Hifi auf dem Stand der aktuellen Technik. Im Vintage Raum der AAA werden daneben auch klassische Hifi-Geräte präsentiert. Die Kette im „Starterzimmer“ soll vor allem jüngere Besucher ansprechen und beweisen, dass man selbst mit einer Investition unter 2.000 Euro ganz hervorragend LPs hören kann. Außerdem kann man im sogenannten „Händlerdorf“ wie üblich neue und Second-Hand-LPs, Masterbandkopien, Phono- und Tuningzubehör, Röhren, Sammlerstücke und gebrauchte Geräte erwerben. Natürlich erklingt Musik nicht nur von der Konserve, sondern auch live: An beiden Tagen spielt Wolfgang Bernreuther mit dem Cellisten Götz Kelling-Urban ein Konzert in der Bar des Hotels. Am Samstagnachmittag hat im Wassermühlensaal die Zed Mitchell Band und am frühen Sonntagnachmittag das Axel Fischbacher Trio mit dem Klarinettisten François de Ribaupierre einen Auftritt. Es finden Live_Aufnahmen der Konzerte und später Hörsessions mit ausgewählten Passagen dieser Mitschnitte auf einer hochwertigen Abhöranlage statt.
Im Valkensaal gibt es an beiden Tagen jeweils sechs Workshops, unter anderen mit Rainer Bergmann, Lothar Brandt und Micha Huber. Während der Veranstaltung wird in diesem Jahr erstmalig der Preis für das Lebenswerk im Bereich analoge Musikwiedergabe und -aufnahme vergeben. Die Preisträger für das Jahr 2026 werden auf dem Analogforum Moers 2026 bekanntgegeben und geehrt.
Den Ausstellungskatalog kann man hier runterladen.
Veranstaltungsort
Van der Valk Hotel, Moers am Niederrhein, Krefelder Str. 169, 47447 Moers
Öffnungszeiten
Sa, 21.03.2026 von 10 bis 18 Uhr,
So, 22.03.2026 von 11 bis 17 Uhr
Eintritt
für zwei Tage: 7,50 Euro pro Person. Für Mitglieder der AAA ist der Eintritt frei!
Anreise
Direkt vor dem Hotel findet man ausreichend, selbstverständlich kostenlose Parkplätze. Die nächste Haltestelle der öffentlichen Verkehrsmittel ist etwa 500 Meter entfernt. Die Ausstellungsräume zum Auf- und Abbau sind hervorragend (teilweise ebenerdig) erreichbar.
Veranstalter
Analogue Audio Association e.V., Karl-Oberbach-Straße 50, D- 41515 Grevenbroich
Der Besuch von Angus Leung, dem Firmenchef von WestminsterLab und Marketing-Beauftragten von Lumin, und Krey Baumgartl vom Deutschland-Vertrieb IAD vor der High ist schon fast zur Tradition geworden. Aber auch zwischen den Messen schauen die beiden glücklicherweise gern mal vorbei. Dieses Mal ging es um den Vollverstärker Omne von WestminsterLab.
Wenn Ihnen der Name des Verstärkers bekannt vorkommen sollte, dürfte es daran liegen, dass hifistatement.net bereits im Februar des vergangenen Jahres über dessen Vorstellung im Hifi-Studio Wisseling in Hamburg kurz vor den Norddeutschen Hifi-Tagen berichtete. Damals hatte der Elektronik-Spezialist aus Hong Kong einen noch nicht spielbereiten Prototypen dabei, um zumindest schon einmal die Mechanik des Gehäuses und die hohe Packungsdichte an Transformatoren und Platinen zu demonstrieren. Das Konzept des Vollverstärkers erschien mir so spannend, dass ich gleich einen Test mit Angus Leung vereinbarte. Allerdings erwies sich der angepeilte Fertigstellungstermin ebenso wie die Kalkulation des Preises als ein wenig zu optimistisch: Der Omne ist jetzt in Silber und Schwarz lieferbar und soll 40.000 Euro kosten.

Zumindest ersteres hat mit dem Hang zur Perfektion seines Entwicklers zu tun. Denn der wollte, wie er es nannte, mit dem Omne nicht nur „das ganze WestminsterLab Erlebnis“ bieten, auch wenn die Stromversorgung aus Platzgründen ein wenig moderater ausfallen musste als beim Trio aus Vor- und zwei Mono-Endstufen und die Kanaltrennung aus dem gleichen Grund um Nuancen weniger hoch sein würde. In den jetzt insgesamt mehr als drei Jahren Entwicklungszeit verabschiedete er sich von den für den Quest zugekauften Kontrollschaltungen, die dort auch für die Lautstärkeregelung, die Eingangswahl, die Anzeige und die Infrarot-Fernbedienungs-Schaltung zuständig waren. In der Vorstufensektion des Omne werden diese Funktionen von WestminsterLab-Eigenentwicklungen übernommen, da Angus Leung davon überzeugt war, dass die zuvor verwendeten Lösungen nicht das volle Potential seiner Verstärkerschaltung erkennen ließen. Auf weitere Details verzichte an dieser Stelle, da ich dem in nicht allzu ferner Zukunft erscheinenden Testbericht von Thomas Heinemann keinesfalls vorgreifen möchte.

Nachdem Angus Leung, Krey Baumgartl und ich rein aus Spaß einige wohlklingende Pretiosen aus vergangenen Zeiten wie das bei Three Blind Mice erschienene Album Blow Up und Crystal Clears Direktschnitt Charlie Byrd – ein gerade frisch eingebautes Brinkmann EMT ti verleitete dazu, in Erinnerungen zu schwelgen – gehört hatten, ging es um den eigentlichen Grund des Besuchs. Vor mehr als einem Jahr hatte ich ja eine WestminsterLab-Vorstufe erstanden, von der ich noch immer restlos überzeugt bin. Ohne Rücksicht auf meine bisherige hohe Zufriedenheit wollte Angus Leung zeigen, dass seine neuste Kreation technisch – und vor allem klanglich – einen Schritt nach vorne gemacht hatte. Wir hörten zweimal ein weiteres audiophiles Schmankerl, und dann nahm der Omne den Platz des Quest im Finite-Elemente-Rack ein. Mit Hilfe der Fernbedienung schaltete Angus Leung im Menü des Vollverstärker die Endstufen ab, so dass der Omne in der recht hochauflösenden Kette lediglich als Vorstufe agierte. Der Unterschied war schon nach den ersten Takten der Scheibe absolut klar: Dank des Omne spielte sich das musikalische Geschehen in größeren und luftigeren Umgebungen ab. Die Wiedergabe wirkte trotz des ein oder anderen Details, das es über die Aufmerksamkeitsgrenze geschafft hatte, noch einen Tick fließender und entspannter. Wirklich beeindruckend. Ich bin gespannt, wie Angus Leung die beim Vollverstärker gemachten Fortschritte zukünftig bei den Einzelkomponenten einfließen lassen wird. Schon aus eigenem Interesse werde ich in dieser Sache am Ball bleiben – und Sie auf dem Laufenden halten.


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Hersteller/Vertrieb
IAD GmbH
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|---|---|
| Anschrift | Johann-Georg-Halske-Str.11 41352 Korschenbroich |
| Telefon | 02161/61783-0 |
| Web | www.iad-audio.de |
| hifi@iad-gmbh.de | |
Der hoch geschätzte WANDLA wurde für die GoldenSound Edition um drei großartige Funktionen erweitert. Bei der WANDLA GoldenSound Edition Gen 2 wurden die Funktionen Impact+, Tube Mode und Spatial Enhancement komplett überarbeitet und jeweils mit einer eigenen Ferrum Sweet Spot Tuning-Einstellung versehen!
Impact+ kann nun den Tiefton-Klangcharakter steuern, indem man eine von sieben voreingestellten Einstellungen für Bass und Dynamik auswählt und deren Pegel anpasst. Impact+ verfügte in der ursprünglichen GoldenSound Edition über eine Basis-Regelung und einen zusätzlichen Peak, um einen kräftigeren, realistischeren Klang zu erzielen. Die GoldenSound Edition Gen 2 entwickelt dies weiter und bietet sieben verschiedene Einstellungen: Reference, Ref+, Smooth, Kick+, DD-Comp, DD-Comp+ und Sub-Bass. Anstelle einer einzigen festen Verbesserung lässt sich nun aus diesen Klang-Profilen auswählen – einschließlich einer speziellen Kompensation für dynamische Treiber – und der Gesamtpegel von 10 bis 130 Prozhent regulieren. So kann die Ausgabe perfekt auf das spezifisches Soundsystem, den Kopfhörer oder den Soundtrack abgestimmt werden, wobei die gesamte Bearbeitung mit einer außergewöhnlichen 64-Bit-Präzision erfolgt.
Beim Tube Mode kann man einen Röhrenklang erzielen, indem man eines von fünf beliebten Röhrendesigns auswählt und die Stärke des Effekts einstellt. In der ursprünglichen GoldenSound Edition generierte Tube Mode die angenehmen zweiten Harmonischen. Die GoldenSound Edition Gen 2 fügt zusätzlich auch die Klangcharakteristik von fünf Röhren – EL34, KT88, 300B, 2A3 und 7062 – mit einer Wiedergabe bis zur 7. Harmonischen hinzu. So lässt sich Röhrenklang ohne die damit verbundenen Nachteile wie große und sperrige Komponenten, übermäßige Wärmeentwicklung und natürlich die Kosten für die Röhren erleben. Darüber hinaus kann man die Pegel von 10 bis 200 Prozent einstellen, um die perfekte persönliche Einstellung zu finden.
Beim Spatial Enhancement kann man nun den räumlichen Effekt, den Ausgabemodus – Kopfhörer/Lautsprecher – und die neue Transient Compensation unabhängig voneinander aktivieren, um das Klangbild fein abzustimmen. Das Spatial Enhancement verfügte ursprünglich über zwei Modi, die jeweils auf Lautsprecher und Kopfhörer zugeschnitten waren. Die GoldenSound Edition Gen 2 führt die Transient Compensation, kurz T-Comp, ein. Diese Einstellung optimiert den Algorithmus für das Spatial Enhancement und bietet eine verbesserte Verarbeitung für hochfrequente Transienten, was zu einer wesentlich realistischeren dreidimensionalen Darstellung ohne unerwünschte Verschiebungen des Klangbildes führt, die häufig durch herkömmliches Crossfeed verursacht werden.
Alle drei exklusiven Funktionen wurden in der Version GoldenSound Edition Gen 2 verbessert. Impact+, Tube Mode und Spatial Enhancement sind nach wie vor subtil und effektiv und bieten zusätzlich zu den ursprünglichen Einstellungen sehr viel feinere Anpassungsmöglichkeiten. Neben diesen neuen Funktionen bleiben alle Features des ursprünglichen WANDLA (außer MQA) erhalten, wie das SERCE-DSP-Modul, das symmetrische Design des WANDLA, die proprietäre Verstärkung, optimierte digitale Eingänge, fein abgestimmte D/A-Wandlung, dynamische digitale Filterung, einfache Bedienung über den Touchscreen des WANDLA, die Streaming-Steuerungstechnologie von Ferrum und 4TSD-Spannungserkennungsfunktionen in Kombination mit HYPSOS.
Aktuelle Besitzer der ursprünglichen WANDLA GoldenSound Edition und diejenigen, die bereits das GoldenSound Edition Converting Plugin besitzen, können ein Firmware-Upgrade auf die neue Gen 2 kostenlos herunterladen. Darüber hinaus wird Ferrum kurz nach der Einführung des WANDLA GoldenSound Edition Gen 2 DAC/PREAMP das WANDLA GoldenSound Edition Gen 2 Converting Plugin für alle WANDLA-Besitzer für 600 Euro zur Verfügung stellen. Weitere Informationen findet man unter ferrum.audio.
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Herstellerangaben
Ferrum WANDLA GoldenSound Edition Gen 2
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Vertrieb
HEM Electronics Marcin Hamerla
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|---|---|
| Anschrift | Aleje Jerozolimskie 475 05-800 Pruszków Poland |
| Telefon | +48 22 823 7238 |
| info@hem-e.com | |
| Web | ferrum.audio |
Den Umzug der High End von München nach Wien haben Ivonne Borchert-Lima und ihr Team zum Anlass genommen, am kommenden Wochenende erstmals die Münchener Hifi-Tage zu veranstalten, und zwar nach dem Vorbild der erfolgreichen norddeutschen Messe in einem Le Méridien-Hotel mit sehr guter Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr.
Wie in Hamburg sind am Samstag 15, am Sonntag 10 und für beide Tage 20 Euro Eintritt zu entrichten. Für Schüler, Studenten und Menschen mit Behinderung gibt es deutliche Ermäßigungen. Vor allem am Samstag hatten sich die Besucher aus Norddeutschland von erstmal erhobenen Eintritt erfreulicherweise nicht abschrecken lassen: Die Ausstellung in der Hansestadt war ähnlich gut besucht wie in den Jahren zuvor. Noch bequemer als dort haben es alle Interessierten, die mit Bus und Bah anreisen. Das Le Méridien München liegt direkt gegenüber dem Hauptbahnhof. Die Parkplatzsituation dürfte dort ähnlich schwierig sein wie in Hamburg, ein Shuttle zu einem großen, etwas außerhalb liegenden Parkplatz wird nicht angeboten. Die Veranstalter müssen sich auf die neuen Begebenheiten erst einmal einstellen. Daran dürfte es auch liegen, dass Stand Dienstagmittag auf der Website noch kein Raumplan und auch kein Programm einzusehen sind.
Hier die Liste der ausgestellten Marken: 64 Audio, A&L, Aavik, Analysis Audio, Ansuz, AP Elektroakustik, ATE, Audes, AudiaZ, Audiofels, AudioNostrum, Audio Offensive , Audio Performance, Avantgarde Acoustic, Axxess, Bergmann, Boaacoustic, Børresen, Defini, Degritter, Dekoni Audio, Diptyque, Eminent Technology, Esoteric, Gemstone, iFi Audio, INKLANG, Kleeny, Kubala Sosna, Lansche Audio, Lehner & Lehner Audio, Media Möbel München, Miyajima Lab, Nessie Vinylcare, Paragon Acoustic, Planarphase cable, Raidho Acustics, Reed, Rosso Fiorentino, Rowen, Scansonic, Sennheiser, SILENT POUND, SonicThrone® Audio Sessel, Sonox, Soundsmith, SoReal Audio, Staltmanis LAB, SV Audio, Thales, Tsakiridis by Audioplan, Vitus, Voxativ, WB Manufacture, Weiss Engineering, Westend Audio, WOD Audio, Ypsilon Electronics
Für Hifistatement ist die Messe ja praktisch ein Heimspiel. Ich bin gespannt, welcher Kollege Lust hat, dort mal mit mir vorbeizuschauen.
Location
Le Méridien München
Bayerstraße 41
80335 München
Tel. +49 89-24220
Öffnungszeiten
Sa von 10-18 Uhr
So von 10-16 Uhr
Eintrittspreise
Tagesticket Samstag 15,00 €
Tagesticket Sonntag 10,00 €
Zweitage Ticket 20,00 €
Schüler U18 5,00 €
Studenten 5,00 €
Mensch mit Behinderung 5,00 €
Auf der HighEnd 2024 präsentierte Cayin zum 30-jährigen Marken-Jubiläum die Pearl Modelle. Dazu gehören der D/A-Wandler Pearl 30d und der CD-Transport Pearl 30c. Beide imponieren nicht allein durch ihre prachtvolle Erscheinung. Auch technisch sind sie enorm aufwändig. Da stellt sich besonders die Frage nach der Relevanz eines solchen CD-Laufwerks.
Die HighEnd liegt nun beinahe zwei Jahre zurück. Als Cayin Deutschland-Chef Thomas Deyerling im Januar meine Anfrage nach einem Test dieser Kombi positiv beantwortete, war ich erst einmal hoch erfreut aber bald darauf sehr verwundert. Denn weltweit gab es keinerlei Informationen zu diesen Jubiläums-Komponenten. Auf der Website des chinesischen Herstellers Spark Electronic Equipment Co., Ltd. tauchen diese Pearl Jubiläums-Geräte nicht einmal auf. Auch fand ich international keinen einzigen Bericht, der über die Neuvorstellungs-Kurzbeschreibung hinausging, so wie sie sich auch auf der Cayin Website hierzulande fand. Das bedeutete also jede Menge Recherche, bei der mich Thomas Deyerling und Stefan Noll, Leiter des Cayin Service, dankenswert unterstützten. Durch unseren umfangreichen Informationsaustausch ist inzwischen die deutschsprachige Cayin Website sehr ergiebig und fast alles Wissenswerte findet sich dort beschrieben.

Die Pearl 30d und Pearl 30c ähneln sich nicht allein optisch sehr, sondern auch von der Technik her. Eine separate Stromversorgung ist jeweils die Basis für ein hochwertiges Gesamtkonzept. Die Gestaltung der Gehäuse strahlt dank der Relief-Oberfläche und den goldenen Applikationen eine besondere Wertigkeit aus, mit der Cayin seine Pearl Komponenten aus dem Sortiment hervorhebt. Cayin Geräte gelten ohnehin als hochwertig verarbeitet, aber dieses noble Design macht nochmal einen Unterschied.

Ein gemeinsames Highlight ist bei beiden Geräte eine aufwändige Master-Clock mit einem beheiztern Quarzoszillator, kurz Oxco. die ihre 10-Megahertz-Taktfrequenz über eine 50-Ohm-BNC-Verbindung auch für andere Komponenten in einer Anlage ausgeben kann. Es macht Sinn, die Master-Clock im Pearl 30d auch für das CD-Laufwerk zu nutzen.

Schauen wir uns erst den D/A Wandler Pearl 30d an: Der überrascht durch seine beiden alternativen Wandler-Architekturen. Neben einem als „Modern“ bezeichneten DAC mit acht ES-9039SPro-Wandlerchips, von denen jeweils vier pro Kanal in Mono geschaltet sind, gibt es optional einen „Classic“ DAC, der mit einem TDA1307 und zwei ebenfalls Mono arbeitenden TDA1547 Chips von Philips als Ein-Bit-DAC einen Retrosound generieren soll, wie es auf der Cayin Website heißt. Mit dem ungewöhnlichen Aufwand von acht Wandlerchips – das ist mir noch nie irgendwo anders begegnet – bei Modern optimiert Cayin die Dynamik, die Rauschfreiheit und den ausgehenden Strom. Die weitere Verarbeitung des Signals geschieht in diskret aufgebauter Class-A-Verstärkung. Beim Classic Konzept werden PCM-Daten über alle drei Chips gewandelt, während DSD über die zwei TDA1574 verarbeitet wird, wonach in jedem Fall eine symmetrische Datenverarbeitung folgt. Man darf nach Belieben am Gerät selber oder per Fernbedienung jederzeit und mit nur kurzer Unterbrechung zwischen den Möglichkeiten Classic und Modern umschalten. Wer da Entscheidungsprobleme hat, kann mit dem Auto-Modus die richtige Wahl auch der Elektronik des 30d überlassen. Die entscheidet sich dann bei den PCM-Sampling-Frequenzen 44,1 und 48 Kilohertz für den Classic Modus, bei allem darüber schaltet sie auf Modern. Bei DSD 64 und DSD128 wählt die Automatik wiederum Classic, bei DSD256 und DSD512 abermals Modern. Angezeigt wird dies im Display nicht.

Beide DAC-Alternativen haben natürlich ihre klangliche Signatur, die man vielleicht nicht von der digitalen Auflösung des Musikfiles abhängig machen sollte, sondern eher den Vorlieben beim Hören anpasst. Das bedeutet dann: selber auswählen, was ich im Laufe des Tests auch stets tat. Der Klangunterschied ist bei weitem nicht so ausgeprägt wie man dies etwa von portablen Cayin HighRes-Playern kennt, wenn die Wahl zwischen Röhre und Transistor gegeben ist. Hier geht es bei vielen Musikstücken um Nuancen. Zurückzuführen dürfte das hohe musikalische Niveau und die bei beiden Wandler-Systemen beeindruckende Klangqualität vor allem auf den beachtlichen Aufwand hinsichtlich der Stromversorgung sein, auch wenn diese für den ESS-Sabre-Wandler und das TDA-Chip-Trio nicht identisch ist. Im physisch separaten Netzteil erfolgt die Stromversorgung durch Transformator, Gleichrichter, Filterschaltung und einigem mehr vollständig isoliert vom eigentlichen D/A-Wandler. Die getrennte technische Architektur für die beiden Wandlertypen beginnt bereits beim Netztransformator. So versorgt den 8-fach ESS-Wandler ein Dual-C Trafo, der dazu den beheizten Quarzoszillator, die Taktplatine, die Logikschaltungen und die zu den ES9039SPRO gehörenden Audio-Schaltungen mit Strom speist. Ein zweiter Doppelt-C Transformator liefert den Strom für TDA1307, TDA1547, Operationsverstärker-ICs, diskrete I/V-Schaltungen und diskrete Verstärkerschaltungen.

Zehn hochwertige 15.000-Mikrofarad-Filterkondensatoren sieben im separaten Netzteil, gefolgt von zehn 10.000-Mikrofarad-Audiofilterkondensatoren von Nichicon. In dem eigentliche D/A-Wandler-Gehäuse sind weitere Baugruppen zur Stromversorgung untergebracht. So auch die extrem linearen Spannungsregler, mit denen auch die Ocxo-Clock versorgt wird. Auch wenn die D/A-Wandlereinheit abgeschaltet ist, wird der Quartz-Oszillator bei einer konstanten Temperatur gehalten. Deshalb ist das Takt-System nach dem Einschalten sofort optimal spielbereit. Bei längerer Nicht-Nutzung ist das separate Netzteil ebenfalls abschaltbar. Selbst dann ist die Ocxo-Clock nach dem Einschalten in 80 Sekunden stabil und es erlischt eine rote LED auf der Gerätefront. Ein hochwertiges 12-poliges Kabel mit einem stoßdämpfenden Schutzmantel aus einer verschachtelten Sandwich-Nylonfaser-Baumwollmischung von Viablue verbindet beide Einheiten. Richtungsunabhängig, an beiden Enden mit dem gleichen Stecker aus der Luftfahrttechnik ausgestattet, erlaubt es eine Aufstellung der Einheiten über- oder nebeneinander, jedoch bitte möglichst nicht direkt aufeinander. Der CD-Spieler 30c besitzt die gleiche Verbindung zu seiner externen Stromversorgung.

Sobald man mit dem Pearl 30d Musik hören möchte, darf man sich für drei digitale Filter für beide DAC-Typen entscheiden. So stehen im Amoled-Display zuerst FIR Filter zur Wahl, gefolgt von IIR Filtern, beides für den Modern DAC, die Sie bitte einzig und allein nach ihrem persönlichen Geschmack aussuchen. Als drittes haben Sie bei Classic die Wahl zwischen einem Filter dritter oder vierter Ordnung. Alle Einstellungen lassen sich jederzeit, auch während des Musikhörens verändern. Wohl deshalb ist die Wahl nur über die Metall-Fernbedienung möglich und nicht am 30d selber. Man muss aber zügig agieren, sonst springt das Display wieder auf die normale Anzeige der PCM- oder DSD-Auflösung um. Bei den Filtern empfinde ich die klanglichen Unterschiede zum als Teil signifikant, teils sogar ausgeprägter als die Modern- und Classic-Alternativen des DAC. Abschließend muss man nur noch zwischen dem normalen und einem etwas lauteren Ausgangspegel, im Display mit „H“ angezeigt, wählen.

Die zwei D/A-Wandler-Alternativen machen es nicht immer leicht, da beide nicht grundlegend unterschiedlich klingen. Classic spielt, vereinfacht formuliert, eine Spur wärmer, modern ein wenig knackiger. Dies bedeutet jedoch nicht, dass der eine oder andere für bestimmte Musikrichtungen prädestiniert sei. Geschmackssache, meine ich, und entscheide mich in den meisten Fällen für den 1-Bit-Stream-Classic-DAC. Patricia Barber eröffnet nach der Einspielphase mit Companion in CD-Auflösung von der Festplatte des Oladra Musikservers die Hörsessions. Was schnell bei allen Songs auffällt, ist die enorme Präzision und Klarheit. Dies bringt eine bis dahin nicht erlebte Sprachverständlichkeit mit sich. Die Songs wirken deutlich spannender als je zuvor. Der Pearl 30d spielt ausgewogen, ich möchte sagen unerwartet unprätentiös. Aufgrund seines Äußeren, seines schwarz-goldenen mit Holz edel dekoriertem Outfits hatte ich so etwas wie Opulenz im Klang erwartet. Und in gewisser Weise vermittelt er die auch, aber anders als von mir unterstellt: Der Cayin Pearl 30d musiziert absolut nicht bombastisch oder in irgendeiner Art überzeichnend. Jedoch beeindruckt er schon bei diesem ersten Album mit einer frappierenden Analytik und Authentizität. Der berühmt-berüchtigte zarte Schleier über der Klangbühne existiert nicht mehr. Zwar hatte ich den zuvor mit meinem Setup nicht bemerkt, jetzt klingt es allerdings noch befreiter und luftiger, gleichzeitig energiegeladen in den unteren Tonlagen. Instrumente und Gesang werden standfest fokussiert; großartig stabil stehen sie in räumlicher Tiefe und Breite geordnet. Dabei ist der Klangraum scharf umrissen. Kein Instrument gerät auch nur ansatzweise und in irgendeiner Tonlage diffus. Die Musik spielt erheblich weiter vorne als ich es von meinem HoloAudio kenne, und zwar hintereinander, nebeneinander konturiert auf der Bühne gestaffelt und mit eigener Aura für jedes Instrument. Im Vergleich klingt der HoloAudio nicht viel weniger räumlich, aber er packt alles weiter nach hinten und hält mich weit mehr vom musikalischen Geschehen entfernt. Gleichzeitig zeichnet der Cayin aber nicht aufdringlich. denn auch nach vorne gibt es eine klare Linie zur imaginären Bühne. Diese Darbietung des Pearl 30d macht das Zuhören ebenso angenehm leicht wie ungemein spannend. Hinzu kommen die nun unverschleierten, faszinierend authentischen Klangfarben, die Bassdrum aus der Tiefe des Raumes, ebenso atemberaubend wie die mal schneidenden, aber nicht schmerzenden Töne der Orgel. Mit dem Cayin erfuhr ich Patricia Barbers Companion tatsächlich neu.

Beim Album The Afro-Eurasian Eclipes von Duke Ellington und seinem Orchester von 1971 fand ich die Raumakustik bei der Einführungs-Rede des Bandleaders wegen der feinen Auflösung interessant. Der Cayin zeichnet das Studio-Echo sehr präzise und glaubwürdig und lässt den Hörer hier auf diese besondere Weise an der Darbietung teilhaben. Dies ist nicht unbedingt eine audiophile Einspielung. Aber Swing und Drive vermittelt der Cayin in exzellenter Weise, so dass ruhig sitzen zu bleiben, schwer fällt. Diese Aufnahme ist tendenziell eher schlank bis hell. Ich schalte bei „Didjeridoo“ vom Classic-Mode auf den Modern-DAC mit den acht ESS Wandlern. Jetzt klingt das Stück noch ein bisschen dynamischer, was sich vor allem beim Klavier bemerkbar macht. Trotz der nach meinem Gusto nicht perfekten tonalen Balance dieser Aufnahme bleiben die Bläser auch hier „smooth“ und blechern. Der Classic Mode scheint mir den Drive der Musik eine Spur besser zu vermitteln, dafür spielt der Modern mit leicht mehr Dynamik und etwas unmittelbarer. Beides gut, aber halt leicht anders. Beides packend und schön, eigentlich kein Grund sich zu entscheiden, weil beides Spaß macht.

Ich wähle als nächstes Fairy Tales von Regula Mühlemann und den Chaarts Chamber Artists von Qobuz in 96/24 im Classic Mode. „Rusalka“, das erste Stück, beginnt mit feiner, zarter Instrumentierung, bevor der Gesang einsetzt. Dieses Zarte vermittelt der Cayin in besonders schöner Art und verleiht den Instrumenten Klangkörper und Raum. Was ich beeindruckend finde: Der Cayin macht dieses Musikstück nicht spektakulärer als es ist. Hier habe ich schon manche Überzeichnung bei der Stimme erlebt. Die Darbietung ist wunderschön klar und ausgewogen mit tollen Klangfarben, einfach schön. Bei den folgenden Liedern fällt immer wieder auf, wie energisch und leichtfüßig sich die tiefen Streicher aus der Tiefe des Raumes einbringen. Die unaufdringliche und unspektakuläre, ja fantastische Analytik des Cayin lässt jedes einzelne Instrument glänzen und in seinen glaubwürdigen Klangfarben strahlen. Und das Tolle: Er verbindet dies alles mit geordneter Räumlichkeit zu einem perfekten ganzheitlichen Bühnenbild, wo alle Klänge homogen eingebunden sind und ein bestaunenswertes Klanggemälde bilden. Hier sind Authentizität und Pracht ideal miteinander verknüpft.

Ich will mich nun komplexerer, großorchestraler Musik widmen und wähle Prokofievs Romeo and Juliet mit dem Oslo Philharmonic Orchestra und Vasily Petrenko in der originalen Aufnahme-Auflösung DXD, Flac-verpackt von der Oladra Festplatte. Das klingt bei den ersten Takten in Akt 1 etwas lichter und feiner als ich es von meinem HoloAudio kenne. Sehr schnell erschließen sich dank der überlegenen Auflösung und Raumdarstellung mehr Details als gekannt. Diese gesteigerte Vielfalt macht das Hinhören wieder spannender und bietet weit mehr Vergnügen. Die Feindynamik im Orchester ist exorbitant und emotional geradezu mitreißend. Wie die Violinen beispielsweise bei „The Fight“ durch den Raum fegen, ist unglaublich packend. Der Cayin besitzt eine Souveränität, die ihn jedwede Dynamik, sei sie fein oder ausgeprägt, mit überlegener Energie verarbeiten lässt. Ich vermute, dieses Können verdanken wir seiner aufwändigen externen Stromversorgung. Dabei klingt es nie aufdringlich oder schneidend, was bei fein aufgelösten Streichern an anderer Stelle schnell mal passiert. Egal, wo im groß gezeichneten Orchester ein Instrument spielt, der Cayin Pearl 30d gibt ihm Raum und Freiheit, zeichnet es wie angenagelt und verbindet wieder alles harmonisch miteinander. Er zeigt in der Raumtiefe oder am Rand keine Schwächen. Jeder Ton erhält seine Wertigkeit. Diese Fähigkeiten kenne ich sonst nur vom weit mehr als zehntausend Euro teureren Lampizator DAC meines Freundes.

Nun kombiniere ich den Pearl 30d mit dem CD-Transport 30c, und zwar mit einem Habst DIII über die AES/EBU Schnittstellen. Etliche andere wie S/PDIF per Cinch oder BNC, optisch ST Glasfaser oder Toslink und I2S wären weitere Möglichkeiten zur Verbindung der beiden Geräte. Die Verbindung der 10-Megahertz-Clock vom DAC zum CD-Laufwerk lasse ich erst einmal weg. Ich wähle in beiden Geräten die interne gleichwertige Ocxo-Clock. Das Philip-CD-Pro2-Top-Lader-Laufwerk befindet sich unter einem massiven Aluminium-Deckel mit üppigem Griff. So lässt sich diese schwere Abdeckung sicher handhaben. Darunter befindet sich der zum Laufwerk gehörende Magnetpuck, der die CD auf der Spindel arretiert. Ist der Alu-Deckel mit Hilfe seiner ebenfalls magnetischen Arretierung wieder aufgelegt, wird die CD eingelesen, was mit „READ TOC“ – das steht für „lese table of content, also Inhaltsverzeichnis – im Display angezeigt wird. Die in den technischen Daten angegebene CD-Spielzeit darf gerne deutlich überschritten werden. Dies verifizierte ich unter anderem mit Beethovens Neunter mit Bernard Haitink und dem London Symphony Orchestra: Die Spielzeit 68:10 absolvierte der 30c anstandslos und versetzte mich vielmehr mit seinen klanglichen Fähigkeiten in Erstaunen, die vor allem wegen der grandiosen Transparenz und feinen Dynamik faszinierten. Um die mächtige Abdeckung des Philips Laufwerkes ist ein Glasring eingelassen, unter dem im eingeschalteten Zustand vier weiße Lichtringe eine plastische Tiefe suggerieren. Das macht Eindruck und unterstreicht den optisch opulenten Auftritt des Cayin Pearl. Dezent sind diese Jubiläums-Geräte nicht, sondern gediegen gestaltete Technik. Vor dem Musikhören gilt es, eine Wahl zu treffen, nämlich ob der 30c im OS-Modus mit Oversampling arbeiten soll oder als NOS mit Non-Oversampling. In der Praxis bedeutet dies bei OS eine Konvertierung von 44,1 Kilohertz / 16-Bit PCM zu 192 Kilohertz / 24-Bit. Ich persönlich favorisiere bis auf wenige Ausnahmen NOS. Auch dies lässt sich, wie beim 30d die digitalen Filter, bequem während des Hörens über die auch hier zum Lieferumfang gehörende System-Fernbedienung umschalten.

Haben Sie alle ihre CDs bereits auf einen Musikserver gerippt und sich dann von ihnen getrennt? Das wäre schade. Ich lege Løsrivelse von Kari Bremnes in das Laufwerk – ein kleines Ritual mit dem schweren Deckel und dem Magnet-Puck. Auf diesem Album, das ich als AIFF-Rip von meiner CD auf der Festplatte im Oladra habe, singt Kari Bremnes Edvard Munchs Texte zu fünfzehn seiner Gemälde. Ich wähle sein bekanntestes Werk, den Schrei, auf Norwegisch „Skrik“. Mit dem Pearl 30c erschließt sich ein wohltuendes, farbenprächtiges Klangbild, wo auf den ersten Eindruck nochmal alles auf einem höheren Level spielt als von meinem doppelt so teuren Musikserver mit Roon. Vor allem der Gesang klingt fraulicher und noch realitätsnäher als vom Musikserver. Die Darstellung des Klangbildes ist überwältigend und gewinnt dabei noch an Tiefe. So schön und nuanciert klang dies Album zuvor nie. Bislang hat der Antipodes Oladra alles übertroffen, was sich hier mit ihm anzulegen versuchte, und sein Können wird auch weiterhin für Highres Files und Streaming von Qobuz gebraucht. Hinsichtlich Musikalität hat der Cayin Pearl Transport bei diesem Album von Kari Bremnes jedoch die Nase weit vorn. Da muss ich sofort die Fähigkeiten des 30c in Verbindung mit meinem HoloAudio DAC prüfen. Das ist dann erwartungsgemäß doch ein Schritt in Richtung Langeweile und zeigt auf, wie exzellent der Cayin D/A-Wandler musiziert. Trotzdem bringt der Pearl 30c auch hier seinen klanglichen Charme und seine Stärken ein, kann sich aber nicht ganz so grandios entfalten wie am Pearl 30d. Also wieder zurück und weiter gehört. Ich greife zur Symphony No. 5 von Gustav Mahler, und zwar der Einspielung von Decca 1970 mit Sir Georg Solti und dem Chicago Symphony Orchestra. Der dritte Satz erklingt beschwingt im Walzertakt. Die einzelnen Instrumentengruppen setzen mit dem Cayin CD-Spieler wunderschön im Raum weit nach vorn und hinten aufgefächert ihre Klänge wie Farbtupfer, fein nuanciert und herrlich authentisch. Ich habe das Gefühl, mich ganz nah hinter dem Dirigentenpult zu befinden. Ein fantastischer Genuss, wie die Klangfarbenpracht sich ausbreitet, mal sensibel, mal heftiger dynamisch abgestuft – ein großartiges Ohrenkino. Diese CD befindet sich in AIFF auf der Festplatte des Oladra. der Vergleich ist erschreckend. Die großartige räumliche Tiefe des Cayin 30c halbiert sich fast, weil vor den Lautsprechern nichts mehr los ist. Aber schlimmer noch ist das Fehlen an Klangfarben und Transparenz.

Ich mag es kaum glauben und spiele jetzt zuerst vom Antipodes Oladra das Piano Quartet op.47 von Robert Schumann, mit dem Auryn Quartet eingespielt bei Tacet. Beim Wechsel vom Antipodes-Server zum Cayin-CD-Transport habe ich sofort das Gefühl, nun statt in der zwanzigsten Reihe in der vierten des Konzertsaals zu sitzen, und erlebe Schumanns Musik noch viel schöner und emotional ergreifender. Die Streicher musizieren plastischer mit schmeichelhaftem Schmelz, der Flügel klingt größer, echter und auch länger nach. Der Unterschied zwischen diesen Darbietungen ist enorm zugunsten des nur halb so teuren Cayin Pearl 30c. Wie konnte ich diese Einspielung bislang nur als trocken und etwas hart einstufen? Dies zeigt sich tendenziell wieder, sobald ich vom subjektiv favorisierten Classic auf Modern umschalte – sehr interessant. Jetzt möchte ich mit dem als Fim-UHD-CD vorliegenden Telarc Album The Very Tall Band noch herausfinden, welchen Unterschied es macht, wenn ich Pearl Transport und Pearl DAC jeweils mit ihrer eigenen 10-Megahertz-Oxco-Clock takten lasse, statt dass der DAC dem Transport über die 50-Ohm-Clock-Verbindung mit einem simplen RG58 BNC-Kabel seinen Takt vorgibt. Beim Ellington-Klassiker „Caravan“ spielte Karriem Riggins die Drums mit der Taktung durch den DAC unüberhörbar knackiger und packender, ohne dass dabei die Echtheit der Klangfarben leidet. Der Beifall des Publikums geriet ebenso wie Oscar Petersons Piano, Ray Brons Bass und Milt Jacksons Vibrafon noch konturierter und befreiter. Irgendwie schien die Very Tall Band einen Tick schneller zu spielen. Eindeutig ein Vorteil, denn es ist unüberhörbar, dass sich dabei noch mehr Akkuratesse einstellte.
Unabhängig davon, ob mit gegenseitiger oder eigener 10-Meegahertz-Masterclock ist die musikalische Überlegenheit gegenüber einem der besten Musikserver geradezu erschütternd und der einzige Wermutstropfen bei den beiden Cayins ist neben dem zu ihrem Erwerb nötigen Geld ihr Platzbedarf. Mit dem Cayin Pearl 30c ist die CD kein Auslaufmodell, sondern haushoch überlegen, selbst dann, wenn diesem Transport nicht der Pearl 30d zur Seite steht. Denn auch am HoloAudio war der Klanggewinn signifikant und weckt Begehrlichkeiten.


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Gehört mit
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| Musik-Server/Player | Antipodes Oladra G4 mit Roon |
| Netzwerk | Ansuz Acoustics PowerSwitch A2 mit Darkz-Resonance-Control C2T, Digitalz Ethernet Cable A2 |
| CD-Laufwerk | Primare DVD-30 |
| Digital/Analog-wandler | HoloAudio May Ketsuné Edition |
| Vorverstärker | Audio-gd Master 1 Vacuum |
| Endstufe | für Bass: zwei Primare A-32, für Mittel-Hochton: Spectral DMA-100 |
| Equalizer | LA-Audio EQ231G für Bass |
| Lautsprecher | Triangle Grand Concert |
| Zubehör | Audioquest Dragon 48 HDMI, Audioquest Diamond USB, Habst USB Ultra-3 und DIII AES/EBU, JIB Boaacoustic Silver Digital Krypton AES/EBU und Evolution Black S/PDIF, Wireworld Eclipse 8 Silver und Platinum Cinch und XLR, Purist Audio Design Elementa Advance und, Alzirr XLR, Silversmith Fidelium Speaker und QED Genesis Silver Spiral mit Enacom, Audioquest Niagara 5000, Hurricane HC und Source Netzkabel, AHP Reinkupfer Sicherungen, Synergistic Research Quantum Orange Sicherungen, AHP Klangmodul Ivg, Furutech NFC Wandsteckdose, IsoAcoustic Broze, Raum-Absorber von Mbakustik und Browne Akustik, Franck Tchang Klangschalen |
| Geräte-Erdung | Huesmann Double-Earth-Conductor Copper Edition |
| Möbel | Creaktiv Audio mit Absorberböden, Finite Elemente Pagode, Audio Exklusiv d.C.d. Basis, Acapella Basis |
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Herstellerangaben
Cayin Pearl 30d
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|---|---|
| Geräteart | Digital/Analog-Wandler mit separater Stromversorgungs-Einheit |
| Ausgangsspannung | unsymmetrisch Cinch: 2,3Vrms (Standard); 4,6Vrms (high level) |
| Frequenzgang Modern DAC | unsymmetrisch Cinch: 20Hz - 20kHz ( +/ 0,1dB; Fs=192kHz ); symmetrisch XLR: 20Hz - 50kHz ( +/ 0,2dB; Fs=192kHz ) |
| Frequenzgang Classic DAC | Cinch und XLR: 20Hz - 20kHz ( +/ 0,2dB; Fs=44,1kHz ) |
| THD (A-bewertet) | Cinch Modern DAC: 0,0007%; XLR Modern DAC: 0,0005%; Cinch Classic DAC: 0,001%; XLR Classic DAC: 0,0007% |
| Rauschabstand (A-bewertet) | Cinch Modern DAC: 126dB; XLR Modern DAC: 127dB; Cinch Classic DAC: 110dB; XLR Classic DAC: 110dB |
| Dynamikumfang (A-bewertet) | Cinch Modern DAC: 125dB; XLR Modern DAC: 126dB; Cinch Classic DAC: 107dB; XLR Classic DAC: 107dB |
| ACR (A-bewertet) | Cinch Modern DAC: -116dB; XLR Modern DAC: -117dB; Cinch Classic DAC: -105dB; XLR Classic DAC: -106dB |
| USB-B Eingang | PCM 16 bis 32 Bit, 44,1 bis 768kHz; DSD64 bis DSD512 nativ; DSD64 bis DSD256 DoP |
| I2S HDMI Eingang | PCM 16 bis 32 Bit, 44,1 bis 768kHz; DSD64 bis DSD512 |
| S/PDIF Eingänge koaxial und optisch | PCM 16 bis 32 Bit, 44,1 bis 192kHz |
| AES/EBU Eingang | PCM 16 bis 32 Bit, 44,1 bis 192kHz |
| Clock Eingang | BNC, 50 Ohm, 10MHz |
| Clock Ausgang | BNC, 50 Ohm,10MHz oder andere per Fernbedienung wählbare Frequenzen |
| Maximale Leistungsaufnahme | 130 Watt |
| Abmessungen B x H x T | D/A-Wandler 430 x 135 x 350 mm |
| Netzteil | 430 x 130 x 350 mm |
| Gewicht D/A-Wandler | 16 kg |
| Netzteil | 23 kg |
| Preis | 16.998 Euro |
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Herstellerangaben
Cayin Pearl 30c
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|---|---|
| Geräteart | CD-Transport mit separater Stromversorgungs-Einheit |
| Untertütztes Dic-Format | CD und CD-R |
| Durchmesser | 120 / 80 mm |
| Spieldauer | ungefähr 60 Minuten / 20 Minuten |
| Digitale Audio Ausgänge | Sampling Rate Non-Oversampling (NOS) 44,1 Khz, 16-bit; Sampling Rate Oversampling (OS) 192 Khz, 24-bit |
| Koaxialer Ausgang | 0.5Vp-p bei 75Ω |
| AES/EBU Ausgang | 4.5Vp-p bei 110Ω |
| Reference-Clock Eingang | Taktfrequenz 10 MHz, BNC, Impedanz 50 Ohm |
| Clock Ausgang | BNC, Impedanz 50 Ohm; 10 MHz oder andere im Menü wählbare Frequenzen |
| Maximale Leistungsaufnahme | 60 Watt |
| Abmessungen B x H x T | Netzteil 430 x 130 x 350 mm; CD-Player 430 x 160 x 350 mm |
| Gewicht | Netzteil 23 kg; CD-Player 22 kg |
| Preis | 14.898 Euro |
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Vertrieb
Cayin Audio Distribution GmbH
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| Anschrift | An der Kreuzheck 8 61479 Glashütten-Schloßborn |
| Telefon | +49 6174 9554412 |
| Fax | +49 6174 9554424 |
| info@cayin.com | |
| Web | www.cayin.de |