Der HL5 ist das älteste Modell von Harbeth und gehört nach wie vor zum aktuellen Sortiment. Seine Geschichte reicht fast 50 Jahre zurück und begann 1977, als H.D. Harwood, ein ehemaliger BBC-Ingenieur, als Erster Polypropylen für die Membranen der Treiber einsetzte. Übrigens steht „HL“ für die Vornamen von Harwood und seiner Frau Elisabeth.

Vom HL5 zum Super HL5plus XD2

Die originalen HL-Monitor-Modelle, vom Mk 1 bis zum Mk 4, wurden zwischen 1977 und 1988 hergestellt. Sie verfügten über auf Polypropylen basierende Tiefmitteltöner, die von Dudley Harwood entworfen wurden und auf einer Idee von Spencer Hughes (Spendor) beruhten, der zu dieser Zeit, also 1969, als Labortechniker bei der BBC tätig war und eine der ersten Kunststoff-Tieftönermembranen entwarf und herstellte, die praktische Anwendung fanden. Der HL Monitor Mk 4 wurde 1988, kurz nachdem Alan Shaw das Unternehmen übernommen hatte, durch den HL5 Compact abgelöst. Zusammen mit dem HL5 Compact ES waren dies die ersten Modelle, die unter Shaws Leitung entwickelt wurden; sie verzichteten zwar noch auf einen Superhochtöner, verfügten jedoch bereits über eine neue TPX-Membran, die ebenfalls aus Kunststoff bestand und 1984 von Audax erfunden worden war.

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Nachdem Shaw das Unternehmen 1986 übernommen hatte, begann die Forschung an einem neuen Material für Membranen, was Mitte der 1990er Jahre zur Entwicklung der RADIAL-Technologie (Research and Development In Advanced Loudspeakers) führte. RADIAL ersetzte das zuvor verwendete Polypropylen und bot eine höhere Steifigkeit bei geringerem Gewicht. Dadurch verhielt sich der Treiber über einen breiteren Frequenzbereich wie ein Kolben. Die Arbeit erwies sich als schwierig, so dass die ersten überarbeiteten Modelle mit den neuen Treibern erst 1995 auf den Markt kamen. Auch die Frequenzweichen wurden entsprechend angepasst. Lediglich die Hochtöner blieben unverändert; sie wurden von SEAS auf Bestellung gefertigt (die RADIAL-Hochtöner werden bei Harbeth selbst hergestellt). Die betreffende Forschung wurde damals nicht aufgegeben und dauert bis heute an. Die nachfolgenden Arbeiten führten zu einer verbesserten Materialformel, bekannt als RADIAL2. Und obwohl Harbeth die Lautsprecher in seinem Sortiment nur selten aktualisiert, wurde entschieden, dass die Vorteile der neuen Membranen bedeutend genug waren, um ihre Einführung in nachfolgende Modelle zu rechtfertigen. So wurde 2014 der M40 vom M40.1 abgelöst, der M30 entwickelte sich zum M30.1 weiter und der Super HL5 wich dem Super HL5plus. Seine „Jubiläums“-Version, der Super HL5plus 40th Anniversary, kam 2017 auf den Markt. Es handelte sich um eine Sonderedition mit verbesserten WBT-Anschlüssen der nächsten Generation, einem neuen „Super-Hochtöner“ mit Schutzgitter und einer verbesserten internen Verkabelung. Der Super HL5plus XD (Xtended Definition) wies weitere Änderungen an der Frequenzweiche auf und verfügte in einigen Versionen über eine neue Staubschutzkappe für den RADIAL2-Treiber.

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Die neueste Version dieser Lautsprecher mit der Bezeichnung XD2 nutzt ähnliche Lösungen, verfügt jedoch über einen neuen Tiefmitteltöner mit einer RADIAL4-Membran. Diese Technologie ist das Ergebnis einer fünfjährigen Forschungsarbeit, die teilweise von der britischen Regierung finanziert wurde, um ein firmeneigenes Polymermaterial der nächsten Generation für die Membranherstellung zu entwickeln. Diese Änderung erfolgte Anfang 2025 und findet sich in allen Lautsprechermodelle im Harbeth-Sortiment.

SuperHL5plus XD2

Das können wir alle sehen, oder? – Der Name dieses Modells verkörpert die gesamte Geschichte seiner Entwicklung, ähnlich wie die DNA-Helix, der im Laufe der Zeit neue Segmente hinzugefügt wurden, wodurch sich die Struktur und das Erscheinungsbild der daraus gebildeten Organismen veränderten. Wie bereits erwähnt, steht „HL“ für die Initialen der Entwickler. Die Zahl „5“ bezeichnete die fünfte Version des HL-Monitors, das Präfix „Super“ wies auf den Einbau eines Superhochtöners hin, „plus“ bezog sich auf die RADIAL-Membran und XD sowie XD2 auf die Versionen „2“ und „4“. Das Erscheinungsbild und die äußere Bauweise der Lautsprecher wurden zusammen mit dem Modell Super HL5plus endgültig festgelegt. Somit ist ihre neueste Version mit der Bezeichnung XD2 ein großer 3-Wege-Regallautsprecher mit Bassreflexgehäuse. Eigentlich müsste man von „2½-Wege“ oder „2-Wege+“ sprechen, was in den letzten Jahren in Mode gekommen ist, und das wäre auch zutreffend. Die Bassreflexöffnung befindet sich an der Vorderseite und ist durch eine dünne Schaumstoffschicht gedämpft; die Lautsprecher sind nicht symmetrisch. Aufgrund des neuen Treibers, der die tiefen und mittleren Frequenzen übernimmt, verfügen die Lautsprecher der XD2-Serie über ein neues, verbessertes Frequenzweichen-Design, das laut Hersteller „die Integration zwischen Bass, Mittelton und Höhen deutlich verbessert“. Die Weiche ist auf einer großen Leiterplatte montiert und direkt an die Anschlüsse auf der Rückseite geschraubt. Sie enthält eine beträchtliche Anzahl von Bauteilen, darunter Folienkondensatoren und Luftkernspulen. Die Frequenzweiche ist über OFC-Kupfer-Twisted-Pair-Kabel mit den Treibern verbunden. Diese werden von Van Damme für den Studio- und Bühnengebrauch hergestellt.

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Die neuen Lautsprecher basieren auf zwei Treibern: einem 25-Millimeter-Hochtöner mit einer Aluminiummembran, der von SEAS speziell für Harbeth gefertigt wurde, und einem 200-Millimeter-RADIAL4-Mitteltöner, der vom britischen Unternehmen selbst hergestellt wird. Ergänzt wird das System durch einen 20-Millimeter-„SuperTweeter“ mit einer Titanmembran, der nur einen Teil der hohen Frequenzen abdeckt. Diese Aufteilung soll ein breiteres Abstrahlverhalten für den oberen Frequenzbereich gewährleisten. Das zweite charakteristische Merkmal der Harbeth-Lautsprecher neben der RADIAL-Membran ist ihr Gehäuse. Es besteht aus dünnen MDF-Platten, die beidseitig furniert sind. Dieses Konzept entstand in den 1960er Jahren bei der BBC. Die Ingenieure argumentierten, dass man sich statt auf die Dämpfung von Schwingungen auf deren Nutzung konzentrieren sollte. Die Wände des SHL5plus XD2 sind wie beim ursprünglichen LS 3/5A auf der Rückseite mit einer Bitumenfolie und an den Seiten sowie auf der Rückseite stark mit Schaumstoffplatten gedämpft. Sie sind jedoch nicht verstärkt. Der Hersteller weist darauf hin, dass die neue Lautsprechergeneration noch sorgfältiger gefertigt wird als die vorherigen: „Wir wählen für die Herstellung unserer Lautsprecher sorgfältig nur die besten und hochwertigsten Furniere aus, um sicherzustellen, dass jedes Stück nicht nur höchsten Ansprüchen gerecht wird, sondern auch zeitlose Eleganz ausstrahlt. Jedes Premium-Furnier wird sorgfältig ausgewählt und genauestens geprüft, was unser Engagement für Handwerkskunst und unsere Liebe zum Detail widerspiegelt. Das Ergebnis ist ein Lautsprecher, der nicht nur einen außergewöhnlichen Klang liefert, sondern auch eine optisch beeindruckende Bereicherung für jeden Hörraum darstellt.“

Es stehen fünf Furnieroptionen zur Auswahl: Nussbaum, Kirsche, Eiche, Palisander und schwarze Esche. Eine schwarze Abdeckung, die auf einem Metallrahmen montiert ist, lässt sich in den Spalt zwischen Front- und Seitenwänden einschieben. Der Hersteller empfiehlt, mit aufgesetzter Abdeckung zu hören, da die Lautsprecher mit dieser im Einbauzustand abgestimmt und vermessen wurden. Ich ziehe es vor, die Treiber zu sehen… Das Signal wird an robuste Einzelanschlüsse angeschlossen.


Ständer

Die Harbeth-Lautsprecherständer stellt das Unternehmen nicht selbst her, daher muss man selbst entscheiden, ob man schwere Ständer wie die von Rogoz Audio oder die von mir verwendeten – hergestellt von Acoustic Revive – oder durchbrochene Ständer möchte. Jede dieser Lösungen hat ihre Vor- und Nachteile. Jahrelang bewarb das Unternehmen leichte Metallständer von Skyline.

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Der japanische Vertrieb wiederum entwarf eigene Holzständer, die wie Hocker aussehen. Anscheinend haben diese auch Alan Shaws Zustimmung gefunden, da sie mit dem Harbeth-Logo verkauft werden. Das deutsche Unternehmen TonTräger Audio ist einen ähnlichen Weg gegangen. Seine Ständer sind aus Holz und durchbrochen. Sie stehen über vier Vorsprünge mit gefrästen Aussparungen („ToneBed“) in Kontakt mit dem Boden und den Lautsprechern. Der Hersteller bezeichnet sie als „verlängerte Zapfen“ und gibt an, dass sie Spikes ersetzen sollen.

Der Testablauf

Die Harbeth Super HL5plus XD2-Lautsprecher wurden genau dort aufgestellt, wo meine M40.1-Lautsprecher seit 2011 stehen: im Mittelfeld. Das bedeutet, dass sie 252 Zentimeter von der Hörposition und 232 Zentimeter voneinander entfernt stehen (gemessen von der Mitte der Frontblende). Sie wurden 78 Zentimeter von der Wand hinter ihnen entfernt aufgestellt, gemessen von der Mitte ihrer Rückwand. Während des Tests wurden die Lautsprecher so eingewinkelt, dass sich die Achsen der Treiber genau über meinem Kopf kreuzten. Den Abstand zwischen den Lautsprechern habe ich mit einem Bosch PLR 50 C-Gerät ermittelt. Diese Lautsprecher reagieren empfindlich auf ihre Umgebung, weshalb ich sie mit den Lautsprecherfiltern von SPEC, den Real-Sound Processors, getestet habe – einem System, das aus den Filtern RSP-W1EX und RSP-AZ9EX besteht, die im Gehäuse RSP-W1-CEX untergebracht sind. Der Real-Sound Processor ist eine der besten Methoden, um den Klang dieser Art von Lautsprechern zu verbessern. Die Lautsprecher wurden vom Endverstärker Soulution 710 angesteuert, und das Signal wurde über Siltech Triple Crown-Lautsprecherkabel übertragen. Als Referenzlautsprecher dienten der Harbeth M40.1 und der JBL Summit Ama. Die Musikquellen waren ein Ayon-Audio-CD-35-HF-SACD-Player und einen Rega-P8-Plattenspieler mit einem Denon-DL-103R-Tonabnehmer sowie einem RCM-Audio-Phono-Vorverstärker.

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Tatsache ist, dass jede Audiomarke, jeder Hersteller Lautsprecher im Angebot hat, die das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. Dabei handelt es sich in der Regel um Modelle, die in irgendeiner Weise mit den Anfängen des Unternehmens oder mit für das Unternehmen bedeutenden Ereignissen oder Technologien verbunden sind. Im Falle von Harbeth sind dies die SHL5plus XD2-Lautsprecher. Es fällt nicht schwer, die Verwandtschaft zwischen diesen Modellen und dem Flaggschiff M40.1 zu erkennen, mit dem sie verglichen wurden. Natürlich gibt es auch Unterschiede, aber dazu später mehr; konzentrieren wir uns vorerst auf die Gemeinsamkeiten. Und diese Gemeinsamkeiten sind vor allem die beeindruckende Klangfülle und wie erstaunlich natürlich der Klang ist. Produkte, die auf der „BBC-Schule“ basieren, können auf Anhieb etwas leisten, was selbst die technologisch und technisch fortschrittlichsten Produkte der Konkurrenz nur mit Mühe erreichen – und selbst dann nicht alle: Das ist die Fähigkeit, einen Klang als ein einziges, wunderbar funktionierendes Ganzes zu erzeugen. Man könnte sogar versucht sein zu sagen „wie ein Schweizer Uhrwerk“, doch das würde die Sache zu sehr vereinfachen. Präzision ist schließlich nur eine Komponente dieser Wiedergabe. Die zweite ist die Auflösung. Die Harbeths und auch der SHL5 Plus XD2 präsentieren den Klang sowohl von außen – mit exzellenter Definition und Abbildung – als auch von innen, indem sie Klänge zu festen Körpern entwickeln und diese zu einem größeren, kohärenten Ganzen verbinden. Deshalb erklang „Utopia“, ein Titel aus Brendan Perrys Album Ark, auf so wunderbar inspirierte Weise und zugleich voll und greifbar. Die getesteten Monitore sind in der Lage, eine tiefe Klangbühne zu erzeugen und gleichzeitig den Vordergrund nah an uns heranzubringen – näher als die Referenzlautsprecher. Perrys Gesang und später der von Billie Holiday von der Testpressung des Albums Body and Soul wurden so nah bei mir platziert, fast in Reichweite, während das gesamte Arrangement tief in den Hintergrund der Klangbühne reichte. Holidays Stimme auf dem Titeltrack von Body and Soul klang leicht heiser; sie war nicht geglättet worden, und man hörte, dass die Aufnahme im unteren Bereich beschnitten war und einen betonten oberen Mitteltonbereich aufwies. Auch die 1996 von Mobile Fidelity Sound Labs veröffentlichte Remaster-Version auf Gold-CD kaschierte dies nicht, und in der Verve-Neuauflage von 2024 klingt es ähnlich. Die getesteten Lautsprecher brachten diese Details mühelos zur Geltung, da sie eine hohe Auflösung aufweisen.

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Außerdem gaben sie den Mitteltonbereich offener wieder als meine Referenzlautsprecher vom selben Herstellers. Diese Veränderung habe ich auch beim aktuellen Flaggschiffmodell, dem M40.5 XD2, gehört, das ich im vergangenen April getestet habe. Dies scheint auf die Verwendung eines neuen Treiberdesigns für den Mitteltonbereich zurückzuführen zu sein. Es mag nicht wie eine so große Veränderung erscheinen; doch wie sich herausstellt, ist sie entscheidend. In Sachen Klangdefinition ist der neue Tiefmitteltöner schneller und klarer. Es fehlt ihm etwas von der Geschmeidigkeit des RADIAL2, doch dies wird hier durch eine größere Detailfülle ausgeglichen, die auch jene natürliche Wärme liefert, um die es bei diesen Lautsprechern letztendlich geht. Der Super HL5plus bietet einen warmen, dichten Klang – daran besteht kein Zweifel. Die neue Generation dieser Lautsprecher taucht jedoch tiefer in die Nuancen des Klangs ein. Sie definiert diese zeitlich und räumlich besser und formt ihren Anschlag deutlicher. Der erste Titel, den ich während der Vergleiche hörte – Perrys „Utopia“ – offenbarte etwas, das ich später sowohl auf Holidays Album als auch auf Miles Davis’ Miles Davis And The Modern Jazz Giants wahrnahm und das mit noch größerer Intensität auf dem unglaublichen „Manhã de Carnaval“ vom Album Miwaku des Mayo Nakano Pianp Trios zurückkehrte, abgespielt von einer Hard-Glass-CD-R-Version: Es dreht sich alles um die Kraft, die Erhabenheit und die Fülle des Klangs. Der Punkt ist, dass die Harbeth Super HL5plus XD2 so gut ausbalanciert sind, dass diese Elemente keineswegs weniger intensiv wirken als beim kraftvollen M40.1. Und somit sind sie besser als 90 Prozent der anderen Lautsprecher, unabhängig vom Preis. Ich kann erkennen, dass die Entwickler dies durch eine leichte Betonung des Mittelbasses erreicht haben. Er ist satter und kräftiger. Deshalb erscheinen die Schallereignisse im Vordergrund näher bei uns, und deshalb ist der Klang so lebensecht.

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Mit den Harbeths, über die wir hier sprechen, erhalten wir also eine echte „Zeitkapsel“, in der Musiker aus „Fleisch und Blut“ in unseren Raum treten. Ich sage das, weil der Klang unglaublich natürlich ist. Schnell, natürlich; offen, das ist ebenfalls selbstverständlich; aber vor allem: stimmig. Ich spreche von einem Klang, der innerlich organisiert und gewissermaßen auf die jeweilige Aufgabe „fokussiert“ ist – nämlich ein musikalisches Ereignis an einem Ort nachzubilden, an dem es nie tatsächlich stattgefunden hat. Dies ist eine vollständige Nachbildung. Das bedeutet, dass sie alle Aspekte umfasst – nicht nur Klangfarbe und Dynamik oder den Frequenzgang, sondern auch den Raum. Das von den „BBC“-Lautsprechern erzeugte stereoskopische Klangbild ist meiner Meinung nach vorbildlich und widerlegt die Behauptung, dass Lautsprecher mit einer breiten Klangbühne dies nicht erreichen können; solche Behauptungen beruhen eher auf Fehlern bei der Aufstellung und Positionierung – oft aufgrund schlechter Designentscheidungen – als auf inhärenten Einschränkungen. Die SHL5plus XD2s gaben alle zuvor erwähnten Alben auf eine ausgedehnte Weise wieder, sowohl in Bezug auf die Hörachse als auch horizontal. Der Bass, der zu Beginn von „Frozen“ einsetzt, sowie andere räumliche Elemente in diesem Madonna-Titel wurden von diesen Lautsprechern klar, präzise und kraftvoll wiedergegeben. Das heißt, es waren keine hohlen, sondern dichte Klänge, die hinter meinem Kopf, von den Seiten der Lautsprecher und hinter einem her kamen. Wenn ich etwas hervorheben müsste, das sich sowohl beim 40.5 XD2 als auch beim getesteten Modell im Vergleich zu früheren Versionen geändert hat, dann wäre es in erster Linie die stärkere Präsenz des Vordergrunds, die Öffnung des oberen Mitteltonbereichs und die Betonung der Detailfülle. Dieser Klang hat weniger Wärme und „fließende“ Geschmeidigkeit, dafür aber mehr Energie. Die Energie in den neuen Harbeth-Lautsprechern, einschließlich der hier getesteten, wird stärker und eindeutiger vermittelt. Sie sind daher vielseitiger und entsprechen besser dem heutigen Verständnis von High-End-Klang. Es geht nicht einmal um einen anderen Klang, sondern um eine andere Interpretation desselben. Im Test spielten die Harbeths „Get Back“ von The Beatles aus Let It Be, in der neuen Abmischung von Giles Martin und Sam Okell, mit mehr Kraft und einer aggressiveren Note. Der Anschlag war bei ihnen ausgeprägter, und die Becken und Gitarren waren klarer. Es war ein wahrhaft rockiger Stil, während die M40.1 dasselbe Material auf entspanntere Weise präsentierten, als wären die Musiker distanzierter von dem, was sie taten.


Zusammenfassung

Die neuen Harbeth-Lautsprecher scheinen leichter anzusteuern zu sein als ältere Modelle. In der Audiophilen-Szene gelten Lautsprecher im „BBC-Stil“ als ideale Partner für Röhrenverstärker. Das mag stimmen, aber es gibt ein „Aber“, ein großes „ABER“: Es mag funktionieren, aber nur in kleinen Räumen, nur bei moderater Lautstärke und nur, wenn der Verstärker eine hohe Strom- und Spannungsleistung bietet. Es geht nicht einmal um die in Watt angegebene Ausgangsleistung, sondern um die Fähigkeit, eine schwierige Impedanzkurve zu bewältigen. In Wirklichkeit brauchen Harbeths – lassen Sie es mich so sagen – Leistung! Wenn wir diese bereitstellen, erhalten wir etwas, das dem Klang des Super HL5plus XD2 ähnelt: Fülle, Energie und Dichte. Und eine hervorragende Auflösung. Hier ist auch Raum für Details, was eine Neuheit ist. Ich denke dabei an Details, die den Klang bereichern, nicht an die Art von Haarspalterei, die ihn verarmt. Die getesteten Lautsprecher vermitteln diese Eigenschaft auf wahrhaft ehrliche Weise.

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Was mir jedoch wichtiger erscheint, ist, dass sie eine große, innerlich dichte und zugleich innerlich abwechslungsreiche Klangbühne erzeugen. Neben und vor den Harbeth M40.1 – also riesigen Lautsprechern (ich habe sie in beiden Konfigurationen getestet) – wirken sie in ihrer Klangdarstellung keineswegs kleiner. Eine leichte Betonung im Mittelbass, ein wenig Anhebung im unteren Mitteltonbereich, und – voilà – erhalten wir eine Klangbühne, die fast so weitläufig und allumfassend ist wie die der Spitzenlautsprecher dieses Herstellers. Deshalb halte ich den Super HL5 Plus XD2 für die beste Version dieses Modells aller Zeiten und für eines der besten Modelle im aktuellen Sortiment des Herstellers. Um noch eine wichtige Frage zu beantworten: Ja, sie bieten das beste Preis-Leistungs-Verhältnis, so dass sie den „goldenen Mittelweg“ der Marke darstellen.

Gehört mit
Lautsprecher Harbeth M40.1
Lautsprecherständer Acoustic Revive (Sonderanfertigung)
Vorverstärker Ayon Audio Spheris III
SACD-Player Ayon Audio CD-35 HF Edition No. 01/50
Vorverstärker Ayon Audio Spheris EVO
Endverstärker Soulution 710
Rack Finite Elemente Master Reference Pagode Edition Mk II
Lautsprecherfilter Spec Real Sound Processor RSP-AZ9EX (Prototyp)
Signal-Kabel Siltech Triple Crown, Siltech Royal Single Crown, Siltech Triple Crown, Acoustic Revive LAN und USB
Stromversorgung Siltech Triple Crown, Acrolink Mexcel 7N-PC9500, Acoustic Revive Power Reference Triple-C, AC Acoustic Revive RTP-4eu ULTIMATE
Herstellerangaben
Harbeth Super HL5plus XD2
Treibereinheiten 200-mm-RADIAL4-Mitteltöner von Harbeth; 25-mm-Hochtöner mit Ferrofluid-Kühlung; 20-mm-SuperTweeter mit Kalottenmembran
Frequenzbereich 40Hz - 20kHz ±3dB im Freiraum, mit Abdeckung, gleichmäßiger Frequenzgang außerhalb der Achse
Impedanz 6 Ohm
Empfindlichkeit 86dB/2,83V/1m axial
Verstärkerempfehlung ab 25W/Kanal, funktioniert mit einer Vielzahl von Verstärkern
Belastbarkeit 150W Programm
Anschlüsse 4-mm-Anschlussklemmen der Marke Harbeth
Platzbedarf Wiedergabe für den Einsatz abseits von Wänden optimiert
Ständer Optimal, um die Ohren auf Höhe der Hochtöner zu bringen, (Hochtöner: 475 mm über dem Gehäuseboden)
Abmessungen (HxBxT) 635×322×300mm (+12mm Abdeckung und Anschlüsse)

Weitere Informationen

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Donnerstag, 07 Mai 2026 09:16

Lotoo Gungnir + LPX-01

Mit dem Gungnir erweitert Lotoo sein Portfolio um einen Desktop-DAC/Kopfhörerverstärker, der kompromisslose Klangtreue, hohe Ausgangsleistung und präzise Signalführung in einem kompakten, vollständig integrierten System zusammenführt. Das LPX-01 ist die zum Referenz-DAC/Kopfhörerverstärker passende Referenz-Stromversorgung

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Bereits die Namensgebung unterstreicht den Anspruch des neuen Modells: Gungnir, der sagenumwobene Speer Odins aus der nordischen Mythologie, steht für Präzision, Kraft und unfehlbare Genauigkeit. Genau diese Eigenschaften spiegeln sich in der technischen Auslegung wider, die auf exakte Signalkontrolle, Performance auf Referenzniveau und hohe Betriebssicherheit zielt. Das Ergebnis ist eine Wiedergabe, die sich durch Souveränität, Stabilität und ein hohes Maß an klanglicher Selbstverständlichkeit auszeichnet. Entwickelt für anspruchsvolle Hörer und hochwertige Audioketten, empfiehlt sich der Gungnir als zentrale Schaltstelle für moderne Desktop-Setups – von der Ansteuerung hochohmiger Kopfhörer über die Ansteuerung von referenztauglichen Lautsprechersystemen bis hin zur verlustfreien Audioübertragung via LTTP-Wireless.

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Die konstruktive Basis des Gungnir bildet eine Audioarchitektur, wie sie sonst in deutlich größeren High-End-Systemen zu finden ist. Trotz seiner kompakten Abmessungen ist das Gerät auf Flaggschiff-Niveau ausgelegt und vereint DAC, Line-Ausgang sowie einen leistungsstarken Kopfhörerverstärker in einem sorgfältig abgestimmten Gesamtsystem. Ergänzt wird dieser Ansatz durch vielseitige Anschlussoptionen für den Einsatz in stationären Heim-Audiosystemen ebenso wie mit portablen Digitalquellen.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der verlustfreien LTTP-Wireless-Übertragung, die hochauflösendes Audio ohne klangliche Kompromisse in das System integriert. Hinzu kommt eine diskret aufgebaute Schaltungstopologie mit exzellenter Kanaltrennung, sauber geführtem Signalweg, hoher Dynamik und äußerst niedrigen Verzerrungen. Zusammen mit dem sehr niedrigen Grundrauschen schafft dies die Voraussetzung für eine präzise, saubere und verfärbungsarme Wiedergabe.

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Im Zentrum der D/A-Wandlung arbeitet ein Dual-DAC-Design mit zwei AK4499-Chips in Kombination mit zwei AK4191, ausgelegt auf maximale Leistungsfähigkeit und das vollständige Ausschöpfen des Potenzials dieser Wandlerarchitektur. Darüber hinaus folgt der Gungnir einem konsequent kanalgetrennten Aufbau mit unabhängigen Signalwegen für den linken und rechten Kanal, dedizierten analogen Stromversorgungen und diskret realisierten Schaltungsmodulen.

Leistungs-, Digital- und Analogsektionen sind physisch voneinander separiert, um Einstreuungen, Interferenzen und gegenseitige Beeinflussungen konsequent zu reduzieren. Diese Architektur sorgt für eine außergewöhnliche Kanaltrennung, hohe Signalintegrität und einen bemerkenswert niedrigen Rauschpegel – auch bei hohen Ausgangsleistungen.

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Mit dem Gungnir überträgt Lotoo die klanglichen und technischen Qualitäten ausgewachsener High-End-Komponenten in ein kompaktes Desktop-Format. Das Gerät ist klein genug für den Schreibtisch, zugleich leistungsstark genug für ein vollständiges Audio-Setup und flexibel genug für unterschiedlichste Anwendungsszenarien. Die Kombination aus umfangreicher Konnektivität, hoher Ausgangsleistung, verlustfreier Wireless-Integration und kompromissloser Systemarchitektur macht Gungnir zu einem vielseitigen Audiowerkzeug für gehobene Desktop-HiFi-Anwendungen, präzise abgestimmte Wireless-Setups und die nahtlose Integration in anspruchsvolle Audioketten. Damit positioniert Lotoo den Gungnir als Desktop-Komponente für Hörer, die auch im kompakten Format keine Abstriche bei technischer Auslegung und klanglichem Anspruch akzeptieren.

Um eine saubere und stabile Stromversorgung für den Lotoo Gungnir sicherzustellen, hat Lotoo die LPX-01 USB-Strombasis als HiFi-USB-PD-Netzteil entwickelt. Mit einer Spitzenleistung von 160 Watt versorgt sie nicht nur Lotoos Profi-Audiogeräte wie Mjolnir und Gungnir, sondern auch digitale Quellgeräte wie USB-DACs, Kopfhörerverstärker, Smartphones und Festplatten mit stabiler Energie. Dank ihres extrem niedrigen Rauschpegels von nur 200 Mikrovolt im Bereich von 20 Hertz bis 40 Kilohertz ermöglicht sie eine besonders saubere Stromversorgung und minimiert hörbare Störeinflüsse. Das robuste Metallgehäuse mit vollständiger elektromagnetischer Abschirmung schützt effektiv vor externen Störungen und trägt so zur Klangreinheit bei. Mechanisch und optisch passt die LPX-01 Basis perfekt zum Gungnir, lässt sich technisch aber auch mit vielen anderen Audiogeräten nutzen, die auf eine saubere USB Stromversorgung angewiesen sind.

Die unverbindliche Preisempfehlung für Lotoos Gungnir beträgt 3400 Euro und 630 Euro für die optionale Stromversorgung LPX-01. Sowohl Lotoos Gungnir als auch das LPX-01 sind ab Lager Essen verfügbar und können von und über die audioNEXT Handelspartner ab sofort bestellt werden.

Vertrieb
audioNEXT GmbH
Anschrift Isenbergstraße 20
45130 Essen
Telefon 0201 5073950
E-Mail info@audionext.de
Web www.audionext.de

Weitere Informationen

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Econik Speakers freut sich, die Econik 1851 vorzustellen, einen vollaktiven High-End-Designlautsprecher, der skulpturale Ästhetik mit modernster Audiotechnik vereint. Ab sofort kann der Lautsprecher angehört und bestellt werden. Der Preis beträgt 16.800 Euro pro Paar.

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„Mit der Econik 1851 habe ich einen Lautsprecher geschaffen, der skulpturale Klarheit, deutsche Ingenieurskunst und kompromisslose Klangpräzision zu einem einzigen, zeitlosen Objekt vereint.“ – Anton Erbenich, Designer

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Die Econik 1851 ist ein vollaktives High-End-System, das durch sein 3D-gedrucktes Quarzsand-Gehäuse, das anschließend mit Epoxidharz infundiert wird, eine außergewöhnlich steife und resonanzarme Basis für maximale Klangpräzision bietet. Hochwertige Keramiktreiber von Eton Audio und ein integriertes, WiSA-fähiges Elektronikmodul sorgen für beeindruckende Dynamik, Transparenz und kabellose Freiheit. Entwickelt und gefertigt in Deutschland, steht die Econik 1851 für kompromisslose Qualität und wurde bereits mit drei renommierten Design-Awards ausgezeichnet.

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Im Zentrum der Econik 1851 arbeiten spezialisierte Keramiktreiber von Eton Audio, die für extrem steife, resonanzarme Membranen und höchste Fertigungspräzision bekannt sind. Jeder Treiber wird in Deutschland gefertigt, einzeln vermessen und über den integrierten DSP exakt auf das Gehäuse abgestimmt. Die präzise Anbindung zwischen Hoch-, Mittel- und Tiefton erfolgt aktiv und phasenoptimiert, was ein hochauflösendes, impulstreues Klangbild mit beeindruckender Neutralität ermöglicht.

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Als vollaktives System integriert die Econik 1851 alle Verstärker, DSP-Einheiten und Signalverarbeitungsstufen direkt im Gehäuse. Dank WiSA-Technologie arbeitet sie vollständig kabellos und empfängt hochauflösende Audiosignale latenzarm und störungsfrei. Ein einziges Netzkabel pro Lautsprecher genügt – externe Verstärker oder komplexe Verkabelungen entfallen.

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Die Econik 1851 wird über ein speziell entwickeltes Stahlseil-System getragen, das den Lautsprecher optisch schweben lässt und gleichzeitig das Gehäuse vom Untergrund entkoppelt, um Körperschall zu vermeiden. Die monolithische Außenform und das sphärische Innenvolumen reduzieren stehende Wellen und interne Druckreflexionen, während die Materialstärke und Wandstruktur per FEM-Simulation optimiert wurden.

Technische Daten

  • Frequenzgang: 34 – 40.000 Hz (± 3dB)
  • Verstärker: Woofer 150W, Tweeter 150W Class-D
  • Hochtöner: 1 x 28mm Magnesium-Keramik
  • Tiefmitteltöner: 1 x 181 mm Langhub-Chassis aus Magnesium-Verbundwerkstoff
  • DSP: Quad Core Prozessor
  • DAC: Dual CS4398
  • Wireless: WiSA 24 Bit / 96 kHz lossless
  • Trennfrequenzen: 3.200 Hz

Vertrieb
HifiPilot GmbH
Anschrift Carl-Benz-Str. 5
75056 Sulzfeld
Telefon +49 7269 9196993
E-Mail kontakt@hifipilot.de 
Web www.hifipilot.de

Weitere Informationen

  • Imagefolder news/26-05-06_econik
Dienstag, 05 Mai 2026 08:58

iFi iDSD Phantom

Der iDSD Phantom vereint Streamer, DAC und Kopfhörerverstärker in bester iFi-Manier zu einem Alleskönner. iFi erreicht damit die höchstmögliche Ausbaustufe von stationärem HiFi. Abgerundet wird das Paket von einem aufwendigen Gehäuse und sowohl einer Transistor- als auch einer Röhren-Ausgangsstufe.

Gerade im mobilen Bereich hat iFi in der Vergangenheit viele Geräte entwickelt, die einen Vergleich mit dem berühmten Schweizer Allzwecktaschenmesser nicht im Geringsten scheuen müssen. Mit dem Phantom hält die – nahezu – unbegrenzte Vielfalt an Möglichkeiten auch stationär Einzug. Wie bereits einleitend erwähnt, wird ein hochauflösender DAC mit einem Streamer und einem leistungsstarken Kopfhörerverstärker, ähnlich dem des iCAN Phantom ohne Elektrostatenverstärker, verschmolzen. Die Ausgangssektion ist zwischen Transistor- und NOS GE5670S-Röhren umschaltbar. Im Tube+-Modus wird die negative Rückkopplung der Röhre zusätzlich auf ein Minimum begrenzt, um eine noch stärkere Röhren-Charakteristik zu erzeugen. Mit Bit-Perfect, Bit-Perfect+, GTO, Apodising, Transient Aligned sind wie üblich ebenfalls eine Vielzahl digitaler Filter wählbar. Erstmalig ist ein Hochrechnen auf DSD2048 möglich. Zusätzlich ist JVCKENWOODs K2 Filter wie auch schon beim mobilen Valkyrie wieder mit an Bord. Sowohl für die Kopfhörer- als auch Lautsprecherwiedergabe ist XSpace Pro und XBass Pro zum Beeinflussen der räumlichen und der Basswiedergabe verfügbar. Die Einstellung von Gain und eine Abschwächung des Pegels für den Betrieb ultraempfindlicher In-Ears gehört bei iFi zur selbstverständlichen Grundausstattung. Der integrierte Streamer kann sowohl per Spotify-, Tidal- und Qobuz-Connect, aber auch per Roon, Airplay, DLNA und UPnP angesprochen werden. Abgerundet wird das Gesamtpaket durch ein iPower Elite Netzteil und einen Formatkonverter von Kupfer- auf Glasfasernetzwerkkabel.

Das Gehäusedesign teilt sich der iDSD Phantom mit dem iCAN Phantom
Das Gehäusedesign teilt sich der iDSD Phantom mit dem iCAN Phantom

Dass ich gleich zu Beginn mit einer Flut an technischen Informationen ins Haus falle, soll lediglich untermalen, wie vielseitig der iDSD Phantom ist. Für meinen Test muss ich schon gezielt überlegen, welche seiner Fähigkeiten mich besonders interessieren und in welchen Gerätekombinationen ich ihn gerne hören möchte. Was Spotify und Co schon seit Jahren beherrschen, kann endlich auch Qobuz – eine Ansteuerung von Endgeräten direkt aus der Qobuz App. Da mich in der Vergangenheit besonders die WiFi-Schnittstelle von iFi-Streamern beeindruckt hat, wie beispielsweise 2021 beim ZEN Stream, möchte ich den iDSD Phantom zuallererst in seiner zugänglichsten Konfiguration testen: und als unmittelbaren Zuspieler für meine Endstufe mit WLAN-Verbindung und Qobuz Connect.

Dank der neuen iFi-Nexis-App für Android und iOS ist die Einbindung ins heimische WLAN denkbar einfach. Wurde der Phantom frisch gestartet, findet die App seine Bluetooth-Schnittstelle. Das Passwort für das heimische WiFi kann dann in der App eingegeben und die WiFi-Schnittstelle wird entsprechend aus der App heraus konfiguriert werden. Sofern Ethernet als Quelle am Phantom selektiert wurde, ist er in der Qobuz-App als Abspielgerät anwählbar. Der Name des abgespielten Tracks, des Künstlers, die Bitrate und das Albumcover werden beim Zuspielen über die Qobuz-App auf dem Display des iDSD angezeigt. Akustisch macht dieses leicht einzurichtende Setup bereits Eindruck: Das fantastische Album Hvis ikke de er døde, lever de endnu des dänischen Folk-Trios Stundom erglänzt in freischwebender Räumlichkeit und Schönklang. Gemeinsam mit hochwertigen Aktivlautsprechern kann man mit dem Phantom und Qobuz schon sehr glücklich werden – aber er kann noch viel mehr.


Das mittig platzierte Display lässt sich über den linken Encoder steuern
Das mittig platzierte Display lässt sich über den linken Encoder steuern

Auf der Rückseite des Geräts stehen vier Möglichkeiten zur Wahl der Ausgangsspannung zur Verfügung. Der HiFi-Modus liefert am symmetrischen Ausgang maximal 4,2 Volt, der Studio-Modus 11,2 Volt. Beide Modi können entweder über die analoge Lautstärkeregelung variabel gesteuert oder fest auf ihren Maximalwert gesetzt werden. Trotz einer Wiedergabe im HiFi-Modus über die unsymmetrischen Ausgänge, an denen die Hälfte der Spannung des symmetrischen Ausgangs zur Verfügung gestellt wird, verträgt sich der Pegel nicht gänzlich mit der hohen Verstärkung von 29 Dezibel meiner Endstufe. Auf der Nullstellung des Lautstärkereglers wird mit, grob ermittelt, 50 Dezibel attenuiert. So bin ich selbst bei gehobenen Lautstärken weit von der 9-Uhr Stellung des Reglers entfernt. Bei besonders komprimiert produzierten Songs, bewege ich den Regler kaum von seiner Nullstellung weg, sofern ich nur eine leicht gehobene Lautstärke erreichen möchte. Der große Vorteil einer analogen Lautstärkeregelung gegenüber einer digitalen ist zwar theoretisch keine Einbuße des Dynamikumfangs. Doch selbst ein noch so hochwertiges Potentiometer regelt im untersten Bereich nie ganz kanalgleich, ich würde das Poti folglich lieber im Bereich der 12-Uhr-Stellung betreiben. Soll der Phantom eine Endstufe direkt ansteuern, ist es durchaus vorteilhaft, wenn diese über einen eher niedrigen Verstärkungsfaktor verfügt. Dass allerdings auch an meiner stark verstärkenden Endstufe Stille herrscht, wenn keine Musik spielt, spricht enorm für die sehr saubere Schaltung des Phantom.

Die hochwertige und gewichtige Metallfernbedienung ermöglicht eine Steuerung sämtlicher Funktionen
Die hochwertige und gewichtige Metallfernbedienung ermöglicht eine Steuerung sämtlicher Funktionen

Im nächsten Schritt möchte ich dem Digital-Analog-Wandler und der Verstärkerschaltung des Phantom unmittelbar auf den Zahn fühlen. Dafür speise ich ihn direkt mit der USB-Verbindung aus meinem PrimeCore Audio A7 Roon-Server. Meinen Mutec-Reclocker, den ich als essenziellen Spielpartner meines Mytek-Wandlers betrachte, lasse ich aus dem Spiel. Wie sich zeigt zurecht, denn „The Tunnel“ vom gleichnamigen Album des Tord Gustavsen Trio stellt die Qualitäten des Phantom sofort stichhaltig und unmittelbar heraus – ohne dass der Mutec beteiligt ist. Der Burr-Brown-Wandlerverbund spielt mit einer angenehmen Rundheit bei einer fantastischen Auflösung des Hochtonbereichs. Die Beckenanschläge werden mit einer schwebenden Leichtigkeit und Akkuratesse herausgearbeitet, die ich von meinem eigenen System nicht gewohnt bin. Der reproduzierte Dynamikumfang verleiht den Instrumenten eine große Lebendigkeit und Souveränität. Die Instrumentenseparation ist sehr gut, so dass sogar der Kontrabass, der bei diesem Stück oft etwas diffus platziert wirkt, einen klaren Platz im Stereopanorama erhält. Während ich meinem eigenen Setup einen Hauch Analytik diagnostizieren würde, spielt der Phantom charaktervoller und etwas weniger schnörkellos.

Aktuell höre ich vermehrt wieder das erste Album All My Demons Greeting Me As A Friend der norwegischen Künstlerin Aurora. Im Opener „Runaway“ werden alle Frequenzbereiche mit voller Gleichberechtigung wiedergegeben. Das harmonische Grundgerüst zu Beginn des Stücks ist zurückhaltend, lediglich mit verschiedenen summenden Stimmen arrangiert. Auch die eher im Hintergrund gehaltenen Stimmen, ohne besondere Effekte, werden mit viel Nachdruck und Gewichtigkeit dargestellt. Auroras Stimme wird von dem verwendeten Hallraum umspielt und steht deutlich im Vordergrund. Später wird das Stück durch kleine elektronische Percussionselemente und verschiedene Synthesizer ergänzt. Insgesamt spielt der Phantom das Stück etwas sanfter als ich es gewohnt bin. Er packt zwar im Bassbereich kräftig zu, die Bässe zu Beginn des Stücks werden tief, ansatzlos und sehr kraftvoll in den Raum gestellt. Die Auflösung im Mittelhochtonbereich ist makellos. Insgesamt legt der Phantom jedoch einen größeren Fokus auf die gesamtmusikalische Darbietung. Einzelnen Elementen wird etwas weniger Wichtigkeit zugemessen, so sind die durchaus klar umrissenen Einzelinstrumente etwas stärker miteinander verwoben und verbunden. Interessant, dass gerade ein tendenziell eher gewöhnlich produzierter Song, diese Eigenschaften stärker hervorhebt als die luftige ECM-Produktion des vorherigen Tracks. Insgesamt lässt sich ebenfalls eine leicht größere und breitere Abbildung einzelner Instrumente ausmachen. Besonders die Stimmdetails werden so interessant dargestellt. Die einzelnen feinen, differenzierten Klänge von Auroras Stimme werden eher nebeneinander als hintereinander, respektive übereinander entfaltet.


Für die Stromversorgung setzt iFi auf das hauseigene iPower Elite Netzteil – der Netzteilanschluss lässt Raum für Experimente mit anderen Netzteilen
Für die Stromversorgung setzt iFi auf das hauseigene iPower Elite Netzteil – der Netzteilanschluss lässt Raum für Experimente mit anderen Netzteilen

Der Scheibe Deep: The Baritone Sessions, Vol. 2 steht die griffige, verwobene Charakteristik des Wandlers ausgezeichnet. Er stellt die Instrumente direkt, unumstößlich und ungekünstelt auf die virtuelle Bühne. Die Kompositionen von Mark Lettieri rund um seine Baritongitarre und hochkarätige Gastmusiker marschieren ohne Irritation und anstrengungsfrei durch. Die Becken in „Blue Straggler“ zeigen neuerlich, wie ausgewogen der Wandler agiert. Die Crashes explodieren genau so, wie es ein Crash-Becken tun soll, krachend akzentuiert im Anschlag mit einem opulenten Ausklang ohne dabei klirrend oder schneidend zu klingen. „Magnetar“ ist einer der Tracks auf dem Album, der einfach alles hat. Die scharf nach außen gepannten Gitarren mit dem tiefen Baritone-Timbre grooven mit Shakern und dem akzentuierten Hi-Hat von Drummer Adam Deitch dem Sonnenuntergang entgegen, die Keys und die Vocoderstimme von Shaun Martin geben dem Track den Rest.

Es wird Zeit, die Röhren im Phantom anzuwärmen und umzuschalten. Der Röhrenbetriebsmodus bringt noch etwas mehr Biss, zugleich jedoch auch noch etwas mehr Geschmeidigkeit und die, zugegeben, etwas vermisste Luftigkeit im Solid-State-Betrieb. Die Instrumente rücken in der Bühnentiefe etwas weiter auseinander und nach hinten. Auch bei orchestraler Musik, beispielsweise Dvořáks 9. Sinfonie „From the New World“ in der Liveeinspielung des LSO unter Sir Colin Davis, gefällt mir die Röhre ebenfalls besser. In ihrer Tonalität unterscheidet sie sich in meinen Ohren kaum von der Transistortechnik, jedoch gerät die musikalische Darbietung eben etwas luftiger, lebendiger mit etwas feineren Zwischentönen. Der fokussierte Charakter des DACs prägt das Klangbild. Das Orchester spielt als geschlossener Klangkörper. Einzelne Instrumentengruppen sind gut herauszuhören und nahtlos miteinander verbunden. Das Zusammenspiel von Oboe und Klarinette im zweiten Satz gerät organisch und einfühlsam statt analytisch und isoliert reproduziert.

Die Rückseite zeigt die Anschlussvielfalt des Geräts. Sogar die Nutzung einer externen 10-Megahertz-Clock ist möglich
Die Rückseite zeigt die Anschlussvielfalt des Geräts. Sogar die Nutzung einer externen 10-Megahertz-Clock ist möglich

Der integrierte Streamer des Phantom ist die ideale Gelegenheit, meinen Roon-Core als unmittelbaren USB-Zuspieler aus der Gleichung zu nehmen und das Signal über Roons Netzwerkprotokoll an den Phantom weiterzugeben. In diesem Kontext möchte ich mich auch mit seiner Glasfaserschnittstelle auseinandersetzten. Nach meiner Erfahrung ist eine Glasfaserverbindung einer Kupferverbindung nicht grundsätzlich überlegen. Das Argument einer galvanischen Trennung bei Glasfaser gilt für mich nicht, da nach IEEE-Standard jede EJ-45-Buchse durch Übertrager getrennt sein muss. Außerdem holen die benötigten Signalkonverter von Kupfer zu Glas eine weitere Spannungsquelle ins System – nicht unbedingt ein Vorteil. So gelten beide Verbindungen für mich als ebenbürtig, jedoch mit unterschiedlichem Charakter. Kupfer wirkt für mich meist organischer und geerdeter, Glas etwas räumlicher und präziser, dabei aber nicht partout hochauflösender. Seitdem das EAhibrid EAL 2000 in meiner Kette spielt, mache ich mir über LAN-Verbindungen allerdings sowieso keinerlei Gedanken mehr. Es schweißt alle Komponenten meiner vergleichsweise bescheidenen Anlage zu einer homogenen Einheit zusammen und lässt sie zu Höchstleistungen auflaufen. Ich belasse dieses Kabel für alle Tests am PrimeCore. Für die Zuleitung zum Phantom nutze ich ein Furutech LAN-8 NCF Plus, das neben dem EAhibrid für alle anderen Netzwerkaufgaben in meinem System eingesetzt wird.


Zunächst höre ich mich noch einmal in den DAC mit direkter USB-Verbindung zu meinem Roon-Core ein und schalte dazu zurück auf den Transistorbetrieb. Schlicht und ergreifend, weil ich diese Konfiguration insgesamt bereits am längsten gehört habe. Ich ziehe es übrigens vor, den Lautstärkeregler nahe der 12-Uhr Stellung fahren zu können und nehme dafür eine Pegelabsenkung von 20 Dezibel in Roon in Kauf. Roon rechnet mit 64-Bit und ich rechne an dieser Stelle mit keinerlei Qualitätseinbußen. Brad Mehldaus wunderbar feinfühlige Interpretation von „Between the Bars“ seines aktuellen Albums Ride into the Sun zeigt nochmals, wie unglaublich sanft und musikalisch der Phantom agiert. Klavier und Kontrabass umspielen sich derart leichtfüßig und harmonisch, dass das Musikstück noch eindrücklicher und ausdrucksstärker wirkt. In jeder Note liegen Lebendigkeit und Ausdruck. Dies ist die große Stärke des Phantom.

Außerdem gehört ein Formatkonverter von Kupfer- auf Glasfasernetzwerkkabel zum Lieferumfang
Außerdem gehört ein Formatkonverter von Kupfer- auf Glasfasernetzwerkkabel zum Lieferumfang

„Kirken, den er et gammelt hus“, ein von mir sehr oft gehörter Track des Tord Gustavson Trios zeigt, dass der Phantom auch in Sachen Räumlichkeit auf sehr hohem Niveau agiert. Messerscharfe Instrumentenseparation und absolute Raumtiefe um jeden Preis sind dabei allerdings nicht seine Kernfähigkeiten. Im ersten Moment wirkt die Wiedergabe gerade im Vergleich zu meinem eigenen Setup, das einen deutlichen Überhang zu diesen Disziplinen hat und dafür andere Disziplinen etwas vernachlässigt, weniger spektakulär, bietet dafür aber eine sehr große Glaubwürdigkeit und Nahbarkeit in der Raumabbildung. Der Phantom wirkt insgesamt ungekünstelt, organisch und ausgewogen. Gerade die nahtlose Einbindung auch hoher Frequenzen in die Rauminformation macht seinen Charakter anziehend. Gewissermaßen stehen sich hier zwei Schulen gegenüber. Mein eigener DAC kann seine Studiogene nicht verstecken, Tords Klavierspiel ist von etwas mehr Raum umgeben und Informationen werden etwas plakativer, aber dabei auch nüchterner, technischer präsentiert. Der Phantom ist klar ein HiFi-Gerät. Des Klavier ist mehr von reichhaltigem, reinen Klang umgeben. Alle anderen Infos sind auch vorhanden, aber werden stärker verwoben, konzentrierter und trotzdem weniger exponiert präsentiert. Sie prägen so den starken Ausdruck des Wandlers.

Die analoge Lautstärkeregelung ist sauber gekapselt, motorisiert und an die Lautstärkeanzeige im Display gekoppelt
Die analoge Lautstärkeregelung ist sauber gekapselt, motorisiert und an die Lautstärkeanzeige im Display gekoppelt

Der Umstieg auf die Ethernetverbindung und den roon ready Betrieb geht problemlos von der Hand. Ich nehme die Wiedergabe in diesem Betriebsmodus mit einer großzügigeren Räumlichkeit und Luftigkeit wahr. Die virtuelle Bühne öffnet sich sowohl nach vorne als auch nach hinten. Gewissermaßen rückt der Phantom näher an die Charakteristik, die ich von meinem eigenen Wandler kenne. Dies spricht für die Transparenz des verbauten Streamers. Ich fühle mich in diesem Betriebsmodus deutlich mehr zu Hause, die leicht schwebende, sphärenhafte Darstellung gefällt mir grundsätzlich. Es ist herrlich, wie die feinen Akzentuierungen bei Diminuendi des Kontrabasses ins Nichts verschwinden. Mit dem Einsatz des Formatwandlers auf Lichtwellenleiter, lässt sich dieser Eindruck sogar noch verstärken. Als Stromquelle nutze ich ein einfaches lineares Netzteil aus meinem Fundus. Einzelne Klangquellen wirken noch etwas konzentrierter, einzelne Saitenanschläge noch akzentuierter. Die Durchsichtigkeit und Durchhörbarkeit verschiedener Frequenzbereiche erreicht in diesem Betriebsmodus fraglos einen Höhepunkt. In dieser Konfiguration zieht der Phantom an meinem eigenen Wandler vorbei. Manu Katchés „Keep on Trippin‘“ wird in einer neuen Prägnanz, Nachdrücklichkeit, Dynamik und gleichberechtigter Auflösung in meinen Hörraum projiziert. Allein schon die ersten Akkorde des Klaviers versprühen mit dem iDSD derartig viel schiere Energie, Präsenz und Klangprächtigkeit, dass sich mein Brooklyn geschlagen geben muss. Auch die Kontrolle über den Bass und die Bass Drum ist ungleich höher, der minutiöse Ansatz von Saxophon und Gitarre gleichermaßen. Während die Raumauflösung besonders im USB-Betrieb hinter den Möglichkeiten des Phantom zurückblieb, sind die Instrumente jetzt derartig passgenau und unaufgeregt in einen zwar großzügigen, aber eben vollkommen unaufdringlichen Raum eingebettet. Bei dieser unaufwändigen Selbstverständlichkeit kommt mein Wandler nicht mit. Allerdings benötigt der Phantom dazu die Ansteuerung als roon-ready-Endpoint über das Netzwerk und die Hilfe der iFi OptiBox, die von Kupfer auf Glasfaser übersetzt.


Es kann im laufenden Betrieb zwischen NOS GE5670 Röhren und Transistorschaltung gewechselt werden
Es kann im laufenden Betrieb zwischen NOS GE5670 Röhren und Transistorschaltung gewechselt werden

Abschließend teste ich auch noch den konfigurierbaren Eingang für 10-MHz-, DARS- und Wordclock. Erstmals kommt der Mutec zum Einsatz und liefert das S/PDIF-Signal samt zusätzlicher Wordclock. In diesem Betriebsmodus spielt der iDSD auf ähnlich hohem Niveau wie in zuletzt beschriebener Konfiguration. Dass auch das Abspielen von Festplatten und USB-Sticks über die Nexis-App möglich ist, sollte man ebenfalls nicht vergessen. Außerdem sitzt unter der magnetisch gehaltenen Frontplatte eine Kopfhörersektion, die ebenfalls nicht an Betriebsmodi geizt. Lediglich die Spezialschaltung für den Betrieb elektrostatischer Kopfhörer und eine deutlich höhere Leistung bleibt dem iCAN Phantom vorbehalten. Gleich zwei unsymmetrische Anschlüsse unterschiedlicher Polarität als XLR-Klinke-Kombibuchse, eine vierpolige symmetrische XLR-Buchse, eine Pantaconnbuche und eine S-Balanced-3,5-er-Klinkenbuche werden geboten. Was S-Balanced genau ist, erläutere ich im Test über den xDSD Gryphon recht ausführlich. Features wie K2, das DSD-Upsampling, XBass und XSpace Pro möchte ich in diesem Test gar nicht weiter behandeln. Der iDSD Phantom ist bereits ohne „Gimmicks“ als Streamer und Wandler derart ernst zu nehmen, dass es ihrer Betrachtung in meinen Augen überhaupt nicht bedarf.

STATEMENT

Mit dem iDSD Phantom wagt sich iFi zurecht in eine neue Preiskategorie vor. Nicht nur ist der Funktionsumfang wie üblich überdurchschnittlich hoch, sondern auch in der Wiedergabe setzt der Phantom Maßstäbe für das iFi-Portfolio und darüber hinaus.
Gehört mit
Router & Zubehör Fritzbox 7530 (mit SBooster BOTW), Silent Angel Bonn N8 (mit Keces P3)
Server PrimeCore Audio A7
Reclocker Mutec MC-3+ USB
DAC Mytek Brooklyn DAC+ (mit Ferrum HYPSOS), Soncoz SGD1 (mit iFi iDefender+)
Pre-Amp Violectric Pre V630
Endstufe NAD C 275BEE, IOTAVX PA3
Lautsprecher Magnat Quantum 807, Neumann KH 120 A
DAP FiiO M11 Plus ESS (FiiO Music App, Qobuz), HiBy R6 (HiBy Music App, Qobuz)
Smartphone Motorola One Zoom, 128GB, 4GB RAM, Android 10 (BubbleUPnP, Qobuz, HiBy Musikapp, USB Audio Player PRO)
Kopfhörerverstärker iFi Micro iDSD Black Label
Kopfhörer Sennheiser HD 800 s, Beyerdynamic dt 880 black edition
In-Ears & Zubehör Vision Ears VE7, Vision Ears VE6 X2, Etymotic ER4SR, iFi IE-Match, Final ZE8000 JDH
Kabel Audioquest Diamond USB & Carbon USB, Chord Company Shawline USB, Belden, Boaacoustic Evolution BLACK.power-16, EAhibrid EAL 2000, Furutech LAN-8 NCF Plus, Glockenklang/Eupen, Sommer Epilogue
Herstellerangaben
iFi iDSD Phantom
Analoge Eingänge
Kopfhörerausgang (symmetrisch), RMS ≥ 4.676 mW / 17,3 V (@ 64 Ω); ≥ 564 mW / 18,4 V (@ 600 Ω)
Line-Ausgänge (symmetrisch), VRMS 1× USB-B 3.0; 2× USB-A (Host); 1× USB-C (Host); 1× S/PDIF (koaxial); 1× AES3 (XLR); 1× RJ45; 1× M12; 1× Optisch (SC); 1× BNC (Sync In)
Abmessungen 256 × 185 × 120 mm
Dynamikumfang (DNR), 10 Hz – 20 kHz ≥ 116 dB(A) @ 600 Ω (symmetrisch); ≥ 115 dB(A) @ 600 Ω (unsymmetrisch)
Kopfhörerausgänge 1× 3,5 mm S-Balanced; 1× 4,4 mm symmetrisch; 1× 4-pol XLR;1× 3-pol XLR (L/R); 1× 6,3 mm (positive Phase); 1× 6,3 mm (invertierte Phase)
Hi-Res-Unterstützung PCM 768 kHz; DSD512 (DSD2048 mit Remastering)
Line-Ausgänge 1× symmetrisch XLR (L/R); 1× Cinch (RCA) (L/R)
Nettogewicht 3,6 kg
Ausgangsrauschen (max. Ausgang, 20 Hz – 20 kHz) < 30 µV(A) @ 600 Ω (symmetrisch); < 20 µV(A) @ 600 Ω (unsymmetrisch)
Leistungsaufnahme < 27 W (Leerlauf); 75 W (max.)
Kopfhörerausgang (unsymmetrisch), RMS ≥ 2.311 mW / 8,6 V (@ 32 Ω); ≥ 144 mW / 9,3 V (@ 600 Ω)
Line-Ausgänge (unsymmetrisch), VRMS 0–2,2 V (Hi-Fi); 0–9 V (Pro)
Signal-Rausch-Verhältnis (SNR), max. Ausgang, 20 Hz – 20 kHz ≥ 116 dB(A) @ 600 Ω (symmetrisch); ≥ 114 dB(A) @ 600 Ω (unsymmetrisch)
Streaming-Plattformen Tidal Connect, Spotify Connect, Qobuz Connect, Roon, AirPlay, DLNA, UPnP
THD+N < 0,005 % @ 16 Ω (symmetrisch, 2,4 V, 20 Hz – 20 kHz); < 0,01 % @ 16 Ω (1,27 V, 20 Hz – 20 kHz)
Preis 4.700 Euro

Vertrieb
WOD-Audio - Werner Obst Datentechnik
Anschrift Westendstr. 1a

61130 Nidderau
Telefon +49 6187 900077
E-Mail info@wodaudio.de
Web www.wodaudio.de

Weitere Informationen

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  • Social Introtext Der iDSD Phantom vereint Streamer, DAC und Kopfhörerverstärker in bester iFi-Manier zu einem Alleskönner. iFi erreicht damit die höchstmögliche Ausbaustufe von stationärem HiFi. Abgerundet wird das Paket von einem aufwendigen Gehäuse und sowohl einer Transistor- als auch einer Röhren-Ausgangsstufe.
Donnerstag, 04 Mai 2006 07:53

LAD - Livestyle Audio Division

Vertrieb
LAD - Livestyle Audio Division by ATR - Audio Trade
Anschrift Hi-Fi Vertriebsgesellschaft mbH
Schenkendorfstraße 29
D-45472 Mülheim an der Ruhr
Telefon +49 208 882660
E-Mail email@audiotra.de
Web www.audiotra.de
Montag, 04 Mai 2026 07:42

Audio Pro W-Serie: Drumfire II W.

Der schwedische Hersteller vervollständigt sein Portfolio mit dem Drumfire II W, einem zweiteiligen Lautsprechersystem aus dem Hauptlautsprecher D2 W und dem Aktiv-Subwoofer D-SUB II. Der Drumfire II W vereint Multiroom-Funktionalität, Streaming-Vielfalt und kraftvollen Klang in einem Design, das an klassische E-Gitarrenverstärker angelehnt ist.

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Der Drumfire II W ist die weiterentwickelte Version der beliebten Drumfire-Reihe und liefert einen klaren, dynamischen Sound bei allen Pegeln. Dank des aktiven, kraftvollen Subwoofers erschafft er ein druckvolles Klangbild mit substanziellem Bass und zugleich detailreicher, sauberer Musikwiedergabe. AirPlay 2, Google Cast, Spotify Connect sowie die Multiroom-Steuerung über die Audio Pro App powered by Linkplay sorgen für moderne Konnektivität und eine flexible Nutzung über WiFi und Bluetooth.

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Dank der Integration in die W-Netzwerkgeneration „powered by Linkplay“ lässt sich der Drumfire II W nahtlos mit anderen W-Modellen und bestehenden WiFi-Lautsprechern von Audio-Pro oder Linkplay (zum Beispiel WiiM) gruppieren und im Multiroom-Verbund betreiben. Die neuen Geräte zeichnen sich nicht nur durch ihre klanglichen Qualitäten, sondern auch durch eine vereinheitlichte Designsprache und eine hochwertige Verarbeitung aus.

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Mit der Markteinführung des Drumfire II W ist die neue Audio Pro W-Serie komplett. So bietet Audio Pro anspruchsvollen Musikliebhabern eine breite Auswahl an modellübergreifenden Multiroom-Lösungen – vom kompakten Regallautsprecher bis hin zur kraftvollen Stereo-Station mit Subwoofer. Man kann die neuen Modelle live beim Audio-Pro-Fachhändler erleben!

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LAUTSPRECHER D2 W

  • Verstärker: Class D, 2x20 W + 60 W
  • Hochtöner: 2 x 2,5cm Textilkalotte
  • Tieftöner: 2 x 12cm
  • Frequenzbereich: 45-22.000Hz
  • Übergangsfrequenz: 2.500Hz
  • Abmessungen HxBxT: 155 x 365 x 190mm
  • WiFi mit AirPlay 2, Google Cast, Spotify Connect und Audio Pro Multiroom
  • Bluetooth 4.2
  • Eingänge: 1 x Cinch
  • Ausgänge: Cinch-Subwoofer-Ausgang
  • Leistungsaufnahme STB (WiFi) / ON: 1,8W / 5,2W
  • Kompatibilität mit drahtlosen Netzwerken: 802.11 b/g/n, 2,4 und 5GHz
  • Unterstützte Audioformate: MP3, WMA, AAC, FLAC, Apple Lossless
  • Leistungsaufnahme WiFi/STB/ON: 1,75W/0,48 W/7,4W

SUBWOOFER D-SUB II

  • Verstärker: Class-D-Verstärker, 200W
  • Tieftöner: Frontfiring 20cm
  • Frequenzbereich: 30-120Hz
  • Variable Frequenzweiche: 50-120Hz
  • Variable Phase: 0-180 Grad
  • Abmessungen HxBxT: 500 x 365 x 190mm
  • Eingang: Cinch-Eingang

Der Audio Pro Drumfire II W ist in Weiß, Schwarz und Grau erhältlich und kostet 700 Euro.

Vertrieb
LAD - Livestyle Audio Division by ATR - Audio Trade
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Schenkendorfstraße 29
D-45472 Mülheim an der Ruhr
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Weitere Informationen

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Vor einem Jahr erlebte ich die Göbel Divin Comtesse bei Dirk Sommer – das kleinste Modell der Divin-Serie. Schon sie überzeugte mich klanglich. Und doch schwärmte Dirk Sommer bei dieser Gelegenheit über die geradezu unglaubliche Wiedergabe der großen Systeme, die er im Showroom von Oliver Göbel in Landshut hören durfte.

Oliver Göbel zeigt uns die präzise und feine Metallbearbeitung am Prototypen der Divin Monarque
Oliver Göbel zeigt uns die präzise und feine Metallbearbeitung am Prototypen der Divin Monarque

Nun hat Göbel High End die Premiere seines neuen Ultra-High-End-Standlautsprechers Divin Monarque auf der kommenden High End im Juni in Wien angekündigt und hifistatement.net vorab zu einem Preview in den Showroom nach Landshut eingeladen. Eine vielversprechende Einladung und für mich gleichzeitig die Erfüllung eines Wunsches, endlich die großen Systeme und die neue Divin Monarque hören zu dürfen. Mit dabei waren Birgit Hammer-Sommer und Dirk Sommer, die bereits das Haus von vorherigen Besuchen kannten. Schon äußerlich setzt das Firmengebäude einen charaktervollen Status, der sich im Inneren nahtlos fortsetzt. Da wirkt nichts zufällig, sondern akribisch geplant, strukturiert und ebenso umgesetzt. Der hohe Anspruch, den ich von der Marke in Hinblick Verarbeitung und klanglicher Performance der Boxen kenne, findet sich dann auch in jedem Raum wieder. Da wirkt nichts beliebig, sondern vielmehr bis ins kleinste Detail perfekt organisiert und strukturiert.

Um die empfindlichen Oberflächen und Bauteile zu schützen, wird jeder Lautsprecher in einem exakt auf die Box abgestimmten Flightcase geliefert
Um die empfindlichen Oberflächen und Bauteile zu schützen, wird jeder Lautsprecher in einem exakt auf die Box abgestimmten Flightcase geliefert

Beim Rundgang mit Oliver Göbel sprachen wir über die beiden Produktlinien Divin und Epoque, über ihre Unterschiede und Besonderheiten und natürlich über die Fertigung – und glauben Sie mir, auch die ist außergewöhnlich! Allein schon wegen des hohen Eigenfertigungsanteils und der sichtbaren Präzision und Qualität. Betrachtet man beispielsweise eine noch rohe Aluminium-Frontpartie der Divin Monarque, fühlt man nicht nur ihr Gewicht, sondern sieht eine unglaubliche Präzision in der Oberflächenbearbeitung. Unser Team war sich einig, uns würde die Oberfläche bereits in diesem Bearbeitungsstadium absolut zufriedenstellen. Oder die elektrischen Sollwerte, die auch in der Serienproduktion absolut auf den Punkt gebracht werden. So muss, um auch minimale Abweichungen durch präzise Messtechnik zu erkennen, jeder Lautsprecher am Ende der Produktion in die refelxionsarme Messkammer und wird final feinjustiert. Und dann sind da noch diese kleinen, fast unbemerkten Details, wie bei den Kabeln. Da kommt zum eleganten und hochwertigen Äußeren die smarte Kanalmarkierung mit einem kleinen farbigen Swarovski-Kristall auf der Rückseite.


Der Prototype hat uns mit seiner Metallfront und den mattschwarzen Seitenflächen begeistert
Der Prototype hat uns mit seiner Metallfront und den mattschwarzen Seitenflächen begeistert

Auf meine Frage zur Entwicklung seines Unternehmens, nennt Oliver Göbel ein paar essenzielle Punkte, die ihn dorthin gebracht haben, wo er nun steht. Natürlich gehört dazu die intensive Auseinandersetzung mit der Biegewellen-Technologie, mit der er sich bereits während seiner industriellen Tätigkeit beschäftigte und die heute untrennbar mit dem Namen Göbel verbunden ist. Oder der Start seiner ersten Lautsprecherserien im unteren Preissegment, die noch im Wettbewerb zu den Großserien bekannter Hersteller standen. Die Technologie und der Klang fanden schon damals Anerkennung, dennoch, der Markt in diesem Preissegment bot zu geringe Entwicklungschancen. Aus heutiger Sicht ein Glück, denn damit begann die Entwicklung und die Geschichte dieser außergewöhnlichen Lautsprecher, die nicht auf konventionelle Lösungen zurückgreifen, sondern ans Limit eines Denkansatzes und einer Entwicklung gehen.

Ein Ur-Biegewellenwandler der Epoque-Serie ist eines der zentralen Alleinstellungsmerkmale der Marke Göbel High End
Ein Ur-Biegewellenwandler der Epoque-Serie ist eines der zentralen Alleinstellungsmerkmale der Marke Göbel High End

In der Vergangenheit hat Dirk Sommer immer wieder über die Entwicklung, das Unternehmen und die Produkt berichtet. Falls Sie die Marke und die Produkte noch nicht kennen, sind seine beiden Testberichte zur Göbel Epoque Fine und zuletzt zur Göbel Divin Comtesse lesenswert. Kommen wir zum eigentlichen Grund unseres Besuchs, dem neuen Ultra-High-End-Standlautsprecher Divin Monarque. Die Positionierung im Gesamtprogramm ist klar und definiert den Kundenwunsch nach einer kompakteren Version des Spitzenmodells, der Divin Majestic. Entsprechend übernimmt sie wesentliche Technologien und konstruktive Prinzipien des Flaggschiffs Divin Majestic, übersetzt diese jedoch in eine kompaktere Bauform, mit derselben kubistischen Formensprache. Auf den ersten Blick sind sie deshalb leicht verwechselbar, wäre da nicht der Größenunterschied von circa 30 Zentimetern in der Höhe und die „einteilige“ Konstruktion der Monarque.

Die seitliche Ansicht zeigt den einteiligen Aufbau der Divin Monarque und die im Vergleich zur Divin Majestic spürbar schlankere Silhouette
Die seitliche Ansicht zeigt den einteiligen Aufbau der Divin Monarque und die im Vergleich zur Divin Majestic spürbar schlankere Silhouette


Der strukturelle Aufbau basiert auf einem aufwendigen Verbund aus unterschiedlichen Materialien, bei dem insbesondere das Prinzip des Constrained Layer Damping eine zentrale Rolle spielt. Ziel ist eine möglichst vollständige Kontrolle von Gehäuseresonanzen durch die Kombination steifer und dämpfender Schichten. Im Inneren finden sich die bewährten massiven Versteifungen und gezielt eingesetzte Helmholtz-Resonatoren, frontseitig die mechanisch entkoppelte Frontschallwand aus einer Aluminiumlegierung mit variierenden Materialstärken von bis zu 105 Millimetern! Die Bestückung folgt dem Drei-Wege-Prinzip, mit zwei groß dimensionierten 15-Zoll-Tieftönern in einer symmetrischen Bassreflex-Anordnung, zwei Göbel eigenen 8-Zoll-Mitteltöner und einem deutlich verbesserten Air-Motion-Transformer-Hochtöner in der Mitte. Mit einer Empfindlichkeit von 96 Dezibel und einem Gewicht von 380 Kilogramm je Box zeigt sie auch ihre Familienzugehörigkeit und positioniert sich technisch wie klanglich klar im Referenzbereich. Mit einem Preis von 470.000 Euro wird die Monarque für den Großteil der auch noch so ambitionierten Hifi-Freunde ein unerreichbarer Traum bleiben.

Unverkennbar wurden die Designmerkmale der Divin Majestic auf die kleinere, nun einteilige Bauform, der Divin Monarque übertragen
Unverkennbar wurden die Designmerkmale der Divin Majestic auf die kleinere, nun einteilige Bauform, der Divin Monarque übertragen

So viel sei schon verraten: Der Klang der Monarque ist traumhaft gut. Deshalb unbedingt auf der kommenden High End die Chance zum Hören dieses außergewöhnlichen Lautsprechers nutzen, allein schon dieser Lautsprecher ist eine Reise nach Wien wert. Im noch größeren, ebenfalls akustisch perfekt optimierten Raum des Hauses, steht das Spitzenmodell, der Divin Majestic. Er darf sich fraglos auch so nennen und beeindruckt allein schon durch seine mächtige Größe. Im speziell für Göbel modifizierten FalkenOhr Klangmöbel reihen sich angemessene High-Level-Komponenten von Wadax, CH Precision und Vitus Signature Series. Zwischen den Boxen die mächtigen Endstufen der CH-Precision-10-Series und von Vitus die Signature Series. Alle Kabel kommen aus dem eigenen Haus.

Feinstes Equipment findet seinen Platz im FalkenOhr Klangmöbel – speziell für Göbel High End modifiziert
Feinstes Equipment findet seinen Platz im FalkenOhr Klangmöbel – speziell für Göbel High End modifiziert

Und der Klang? Kennen Sie diese seltenen Begegnungen mit Audiokomponenten, die den Blick auf eine Marke und deren Produkte dauerhaft verändern? Nicht einfach durch ihr spektakuläres Äußeres, sondern mit einem Hörerlebnis, das einen tiefen und deshalb bleibenden Eindruck hinterlässt. So erging es mir mit der Divin Majestic, dem Spitzenmodell bei Göbel. Das warum und wieso, oder die Form und Größe, spielen keine Rolle mehr, erlebt man diese unglaubliche musikalische Qualität mit einer räumlichen Darstellung, die den Erlebnissen und Eindrücken im Konzerthaus gleichen – keine Miniaturisierung, kein akustisches Puppenhaus mit dicht gedrängten Akteuren. Oder es ist die Kraft, ganz großer oder auch kleiner und feiner musikalischer Impulse, Dynamik, Klangfarben und Präsenz – alles ist da, unverstellt, unglaublich echt und gleichzeitig absolut entspannt.


Um Ihnen ein paar Eindrücke zum Gehörten zu geben: Aus dem Bereich Jazz hörten wir zu Anfang das Stück „Calypso Minor“ des Pianisten Abdullah Ibrahim, aus seinem Album Sotho Blue. Das Stück beginnt mit dem federnden, kräftigen Bass, der rhythmisch vom Takt des Schlagzeugs akzentuiert wird. Dann der Einsatz der Saxophone, kräftig und klangfarbenreich, gefolgt vom leichtfüßigen, pointierenden Spiel von Abdullah Ibrahim. Da stimmt die Balance zwischen den Instrumenten, der Dialog ist glaubhaft und fügt sich gleichzeitig selbstverständlich zu einem Ganzen zusammen. Impulse haben echte Attacke, und Pausen die Ruhe, die es braucht, um musikalische Spannung zu erzeugen und den Rhythmus mitnehmend lebendig zu machen. Hinzu kommt das Vermögen, feinste Details aufzulösen, was dem musikalischen Geschehen mehr Charakter und Ausdruck zu gibt.

Die imposante Divin Majestic im großen Hörraum lieferte ein außergewöhnliches klangliches Hörerlebnis
Die imposante Divin Majestic im großen Hörraum lieferte ein außergewöhnliches klangliches Hörerlebnis

Oder nehmen wir die Aufnahme von Mahlers Symphonien 1-9, Chor & Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Symphony No. 3 in D Minor: I. Kräftig. Entschieden (Live), dirigiert von Mariss Jansons. Gleich zu Beginn ist dieses markante, fast archaisch wirkende Signal der Blechbläser, gefolgt von der Kraft wuchtiger Paukenschläge mit einer druckvollen Ausdehnung im Raum, und dem Vibrieren des Trommelwirbels, wenn sich das Orchester langsam zurücknimmt und ausklingt. Gerade in diesen frühen Takten zeigt sich, wie überragend die Kontrolle im Tiefton ist. Die große Trommel setzt ihre Impulse nicht als dumpfen Druck, sondern als klar umrissene Ereignisse mit definierter Ausdehnung im Raum. Die Kontrabässe wirken dabei eingebunden und tragen die Bewegung mit. Ebenso eindrucksvoll gelingt die Darstellung der großen dynamischen Bögen. Wenn Jansons das Orchester erneut in Richtung Tutti führt, entsteht keine bloße Lautstärkezunahme, sondern eine Verdichtung von Energie. Die Göbel macht dabei hörbar, dass Dynamik nicht nur Pegel ist, sondern vielmehr die Präsenz der einzelnen Orchestergruppen. Die Blechbläser behalten ihre Strahlkraft, ohne aggressiv zu wirken, die Streicher tragen ohne zu verschleifen, einzelne Ereignisse setzen sich klar ab, ohne zu verschmieren. Der Dynamikbereich der Divin Majestic scheint unbegrenzt, wie auch die Darstellung der Dimension des Orchesters. Alles wirkt glaubhaft real und räumlich, als säße man im Herkulessaal in München. Ebenso beeindruckt die Leichtigkeit der Wiedergabe, die in einem völligen Gegensatz zu der physikalischen Größe der Box steht. Fantastisch!

Oliver Göbel und der Autor sprechen über den Aufbau und den markanten Designmerkmalen der Divin-Serie
Oliver Göbel und der Autor sprechen über den Aufbau und den markanten Designmerkmalen der Divin-Serie

Betrachten wir die ideale Hörposition, so konzentriert sie sich auch bei einem System mit einer derartigen Größe auf „einen“ definierten Hörplatz. Das ist gar nicht ungewöhnlich und findet sich auch bei anderen Herstellern und Systemen mit einer ähnlichen Dimension. Der Grund dafür ist das perfekte zeitliche Verhalten und das korrekte Zusammenklingen aller Frequenzbereiche am Ohr. Natürlich kann man auch außerhalb dieser Position noch wunderbar hören, wer es allerdings absolut perfekt möchte, der muss in der ersten Reihe Platz nehmen. Und was der Divin Majestic ebenso kann, er kann die feinen Unterschiede von Komponenten deutlich machen. Und die gibt es auch im absoluten High-End, weil letztendlich Menschen den Klang und das Vermögen von Komponenten definieren. So konnten wir den Klang der mehr auf der durchhörbaren Seite liegenden CH-10-Series-Komponenten klar von der wärmeren Wiedergabe der Vitus Signature Series unterscheiden. Hier sind wir dann bei der geschmacklichen klanglichen Präferenz des Hörers angekommen, und die gibt dem Unterschied auch seine gewinnbringende Berechtigung.


Die mächtigen Endstufen von CH Precision und Vitus Signature Series zeigten beim Hören ihre Qualität und ebenso ihre unterschiedliche Klangsignatur
Die mächtigen Endstufen von CH Precision und Vitus Signature Series zeigten beim Hören ihre Qualität und ebenso ihre unterschiedliche Klangsignatur

Musikhören ohne ein erkennbares Limit, das gelingt der Divin Majestic beeindruckend. Falls Sie mal eine Göbel hören können, kann ich Ihnen nur empfehlen die Gelegenheit zu nutzen. Es ist High End par excellence und ein besonderes Erlebnis! Vielen Dank an Oliver Göbel für die exklusive Einladung und für das beeindruckende Hörerlebnis.

Sichtbare Präzision und Qualität auch bei der Serienproduktion der Füße
Sichtbare Präzision und Qualität auch bei der Serienproduktion der Füße

Dirk Sommer und Thomas Heinemann kommen in den Genuss, die Divin Monarque bereits vor der Premiere auf der kommenden High End zu hören
Dirk Sommer und Thomas Heinemann kommen in den Genuss, die Divin Monarque bereits vor der Premiere auf der kommenden High End zu hören

Das B--Wiring-Terminal der Divin Monarque, gebrückt mit hochwertigen Göbel High End Lacorde Statement Jumpern
Das B--Wiring-Terminal der Divin Monarque, gebrückt mit hochwertigen Göbel High End Lacorde Statement Jumpern

Oliver Göbel und Thomas Heinemann im Gespräch zum Thema Akustik in der schalltoten Messkammer
Oliver Göbel und Thomas Heinemann im Gespräch zum Thema Akustik in der schalltoten Messkammer

Weitere Informationen

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  • Social Introtext Vor einem Jahr erlebte ich die Göbel Divin Comtesse bei Dirk Sommer – das kleinste Modell der Divin-Serie. Schon sie überzeugte mich klanglich. Und doch schwärmte Dirk Sommer bei dieser Gelegenheit über die geradezu unglaubliche Wiedergabe der großen Systeme, die er im Showroom von Oliver Göbel in Landshut hören durfte.
Donnerstag, 30 April 2026 08:06

Neue JPLAY-Version

JPLAY hat die Veröffentlichung eines umfangreichen neuen Updates angekündigt, das eine der am häufigsten nachgefragten Funktionen in der jüngeren Geschichte der App sowie eine Reihe neuer Verbesserungen hinsichtlich Produktivität und Entdeckung mit sich bringt. Das Update ist ab sofort in der neuesten Version der JPLAY-App verfügbar.

Die vollständige Integration mit der HQPlayer-Bibliothek ist nun verfügbar. Nutzer, die HQPlayer Embedded oder HQPlayer Desktop verwenden, können ihre HQPlayer-Bibliothek nun direkt über JPLAY durchsuchen, steuern und abspielen – und so die ausgefeilte audiophile Benutzeroberfläche von JPLAY mit den branchenführenden Upsampling- und DSP-Fähigkeiten von HQPlayer kombinieren. Durch diese Integration entfällt für HQPlayer-Nutzer die Notwendigkeit eines separaten lokalen UPnP-Servers, und sie profitieren von derselben schnellen, eleganten Browsing-Erfahrung, für die JPLAY bekannt ist.

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Der neue Verlaufsbildschirm macht es extrem einfach, bereits abgespielte Titel erneut anzuhören. Die Titel sind nach Tagen geordnet, und eine Kalenderansicht hebt die Höraktivitäten hervor – Tage mit längeren Hörsitzungen erscheinen als hellere Punkte im Kalendergitter, so dass Nutzer ihre musik-intensivsten Tage sofort finden und direkt dorthin zurückspringen können. Der Verlaufsbildschirm ist über das Seitenmenü oder über ein neues Widget „Zuletzt gehört“ auf dem Startbildschirm für den Zugriff mit einem Fingertipp erreichbar. Intelligente Wiedergabelisten sind dynamische Wiedergabelisten, die automatisch auf der Grundlage benutzerdefinierter Filter erstellt werden – nach Bibliothek, Genre, Audioqualität, Jahr und mehr. Dies automatisiert die Erstellung von Wiedergabelisten nach den eigenen Kriterien des Nutzers und macht sie zu einem sehr praktischen Werkzeug, wenn man keine bestimmte Wiedergabeliste im Sinn hat oder einfach keine Lust hat, selbst eine zu erstellen.

Das neue JPLAY-Update ist ab sofort als kostenloser Download für bestehende Nutzer im App Store verfügbar. Aktualisieren Sie die App, um auf alle neuen Funktionen zugreifen zu können.

JPLAY ist eine revolutionäre Hi-Fi-App, die Musikliebhabern und Audiophilen das ultimative Streaming-Erlebnis bieten soll. Mit der JPLAY-App kann man eine Verbindung zu fast jedem auf dem Markt erhältlichen Streamer oder Netzwerk-DAC herstellen, ohne einen Core zu benötigen. So kann man seine Lieblingsmusik ganz einfach genießen, ohne sich mit komplizierten Verbindungen herumschlagen zu müssen. Die JPLAY-App bietet eine nahtlose Integration von Qobuz, Tidal, HIGHRESAUDIO, HQPlayer und lokalen Dateien (UPnP-Servern), so dass Nutzer ihre gesamte Musik in einer einzigen Bibliothek zusammenfassen oder separat auf jeden Musikserver und Streaming-Dienst zugreifen können. Mit blitzschneller Kontextsuche und einer intelligenten Radiofunktion macht es die JPLAY-App einfach, neue Musik zu entdecken und nachzuschauen, welche Songs Aufmerksamkeit erregt haben. Der größte Vorteil der JPLAY-App ist ihre extreme Optimierung und native iOS-Programmierung, die im Gegensatz zu anderen Hi-Fi-Apps außergewöhnliche Geschwindigkeit und Reaktionsfähigkeit garantiert. JPLAY minimiert den Netzwerkverkehr zwischen der App und dem Audio-Endgerät, wodurch Netzwerkrauschen deutlich reduziert und die Klangqualität verbessert wird. Mit JPLAY kann man den reinsten Klang genießen, der möglich ist, ohne unerwünschte Störgeräusche. JPLAY wurde von Musikliebhabern und extremen Audiophilen entwickelt, die die Bedeutung der Klangqualität verstehen. Es bietet unter anderem eine Ordneransicht für Nutzer der alten Schule, zeigt stets die Qualität und Quelle der Musik an und gibt Auskunft darüber, welcher Künstler gerade spielt. JPLAY für iOS kann im App Store heruntergeladen werden. Es ist kompatibel mit iPhone, iPad und Macs mit M-CPU. Um das bestmögliche Benutzererlebnis zu gewährleisten, arbeitet JPLAY im Rahmen des JPLAY-Zertifizierungsprogramms mit ausgewählten Herstellern zusammen. Zertifizierte Geräte werden umfassend auf Stabilität, Kompatibilität und Leistung mit der JPLAY-App getestet, was eine nahtlose Integration und höchste Klangqualität garantiert. JPLAY bietet flexible Preisoptionen, um den Bedürfnissen jedes Audiophilen gerecht zu werden. Das Jahresabonnement ist für 49 erhältlich und bietet während der gesamten Laufzeit uneingeschränkten Zugriff auf alle Funktionen und Updates. Um neuen Nutzern den Einstieg in JPLAY zu erleichtern, bieten wir eine kostenlose zweiwöchige Testphase an. Für diejenigen, die einen einmaligen Kauf bevorzugen, ist die JPLAY-Lebenszeitlizenz für 199 US-Dollar erhältlich, mit einem Sonderpreis von 149 US-Dollar für aktuelle Abonnenten.

Weitere Details unter jplay.app

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Mittwoch, 29 April 2026 00:01

MeroVinger MELO-DI 2

MeroVinger Audio präsentiert die MELO-DI 2, eine kompaktere Version der vor drei Jahren erschienenen MELO-DI. Beide Lautsprecher wurden in Kooperation mit „Audio-Freak“ Markus Wierl entwickelt. Die MELO-DI 2 ist ein aktiv zu betreibendes Lautsprecher-System, das aus einem Array aus Breitbändern und einem Air Motion Transformer von Mundorf besteht.

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Das MeroVinger „Time Array“ ordnet die sechs Mitteltieftöner des taiwanesischen Spezialisten Tangband nicht klassisch linear an, sondern stufenweise versetzt nach innen. So erreicht das Signal eines jeden Chassis beim empfohlenen mittleren Hörabstand zeitgleich das Ohr. Dieser Aufbau und die spezielle Position des Dipol-AMTs ergeben zusammen der Aktivweiche einen nahezu linearen Phasengang und ein mustergültigen Impulsverhalten. Das gesamte System ist auf maximale Dynamik und Natürlichkeit getrimmt. Dank der offenen Schallwand und der fehlenden passiven Weiche werden alle Chassis direkt von den frei wählbaren Endstufen kontrolliert. Die Wiedergabe soll damit äußerst präzise und grob- sowie feindynamisch auf höchstem Niveau erfolgen. Des Weiteren soll die MELO-DI 2 ein sehr plastisches, nahezu dreidimensionales Klangerlebnis mit hoher Natürlichkeit und realistischen Bühnen-Dimensionen bieten.

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Zum Abdeckung des gesamten Frequenzbereichs bis 20 Hertz empfiehlt MeroVinger hochwertige Subwoofer und bietet eine breite Range an Lösungen aus eigenem Hause an. Zum Betrieb des aktiven Lautsprecher sind 4 Endstufenkanäle und ein Vorverstärker mit DSP- und Weichen-Funktion notwendig, im Idealfall mit professionellem Bass Management. Die neue Trinnov Altitude CI mit 8 Kanälen (ab 9.500 Euro) ist laut Hersteller prädestiniert, um den Lautsprecher inklusive Subwoofer auf höchstem audiophilen Niveau zu betreiben.

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Bei den Endstufen und im Hinblick auf optionale externe DA-Wandler hat der Kunde die freie Auswahl. Dank der 89 Dezibel Wirkungsgrad stellen die Lautsprecher keine besonderen Anforderungen an die Endverstärker. Die MELO-DI wird exklusiv über Audio-Freak vertrieben und kann in Klosterlechfeld (Nähe Augsburg) probegehört werden. Der Preis für ein Paar MELO-DI Lautsprecher beträgt 13.500 Euro.

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MeroVinger Audio entwickelt handgefertigte High-End-Subwoofer und Lautsprecher sowie hochwertige Verstärker-Elektronik. Für Subwoofer wurde eine eigene Regelungselektronik entwickelt, die auf analogem Weg das Ein- und Ausschwingverhalten optimiert sowie lineare Frequenzgänge in kompakten Gehäusemaßen garantiert.

Herstellerangaben
MeroVinger MELO-DI 2
  • Konstruktions-Prinzip: Open-Baffle-Lautsprecher mit „Time-Array“ aus Breitbändern und AMT
  • Chassis: Mundorf Dipol AMT, Tangband 2144
  • Frequenzgang mit Subs: 10Hz bis 24.000Hz (Beispiel MeroVinger Stingray 18 Zoll Woofer)
  • Frequenzgang ohne Sub: 50Hz bis 24.000Hz (vorzentzerrt)
  • Kennschalldruck: 89dB (2,83V; 1m)
  • SPL maximal: ca. 105dB (ohne Sub-Unterstützung)
  • Belastbarkeit… 150 Watt
  • Impedanz: ca. 5,5 / 6 Ohm
  • Empfohlene Raumgröße: > 20qm
  • Empfohlener Hörabstand: 2,5 bis 4 Meter
  • Farben: Elo-Grey (grauer Mattlack); Elo-Black (schwarzer Mattlack); Elo-RAL (Mattlack in Wunschfarbe)
  • Maße (H × B × T): 132 × 39 × 7 cm; 132 × 39 × 11 cm (bis Magnet Lautsprecher)
  • Maße Ständerfläche: 49 × 30 cm (B × T)
  • Gewicht pro Lautsprecher: 39 kg
  • Preis: 13.500 Euro
  • RAL Sonderfarbe: 900 Euro

Weitere Informationen

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Dienstag, 28 April 2026 08:07

Pro-Ject Flatten it

Das Thema thermische Behandlung von Festplatten, Kabeln oder Schallplatten wurde in Hifistatement mehrfach ausführlich behandelt. Heute geht es um den Flatten it Schallplatten-Bügler von Pro-Ject, der dank seines attraktiven Preises ein Angebot für jedermann sein könnte.

Dirk Sommer hat an dieser Stelle seit Jahren immer wieder über Kältebehandlungen zur Klangverbesserung explizit bei der Firma CoolTech berichtet. Das liest sich überzeugend, ist aber mit ein wenig Aufwand verbunden, der selbst manch eingefleischtem Audio-Freak zu lästig erscheint. Warum eigentlich? Denn nach einem Ausprobieren könnte man die ganze Plattensammlung auf einmal einer Kryobehandlung unterziehen. Eine Wärmebehandlung mit 50 bis 58 Grad scheint zumindest in meinem Umfeld eine akzeptierte Methode mit vergleichbaren Aussichten auf eine klangliche Verbesserung zu sein. Viel Aufsehen erregten die Geräte von Audio Fidelity Improvement und hier besonders das Modell AFI Flat.Duo, das aber eine Investition von 2000 Euro bedeutet, die besonders für kleinere Plattensammlungen relativ hoch empfunden werden könnte. Die eigentliche Bestimmung der Plattenbügler ist neben einer erwartbaren Klangverbesserung das Glätten welligen Vinyls. Pro-Ject bietet mit dem Flatten it für 800 Euro einen VinylBügler, der beinahe das Gleiche kann wie die kostspieligeren Mitbewerber. Äußerlich macht Flatten it einen sehr soliden Eindruck, ist überwiegend aus Aluminium sauber gefertigt und besitzt haptisch einwandfreie Bedienelemente sowie eine gut ablesbare Anzeige zur Beobachtung des Prozederes. Flatten it ist jedoch kein Automat und erfordert die manuelle Umschaltung nach dem Heizprozess auf Abkühlen.

Der Pro-Ject Flatten it ist mit seinen Design aus überwiegend Aluminium sehr gut verarbeitet. Allein die sichtbaren Kreuzschlitz-Schrauben stören, wenn man Kritik sucht, das gediegenes Gesamtbild etwas
Der Pro-Ject Flatten it ist mit seinen Design aus überwiegend Aluminium sehr gut verarbeitet. Allein die sichtbaren Kreuzschlitz-Schrauben stören, wenn man Kritik sucht, das gediegenes Gesamtbild etwas

Da muss man also etwas aufmerksamer den Vorgang im Auge behalten. Sonst kann es passieren, dass das Vinyl überhitzt wird, und Sie nachher eine LP mit Orangenhaut besitzen. Wir (mein Freund T und ich) haben das mit einer wertlosen LP ausprobiert und diese vier statt zwei Stunden erhitzt. Man kann dieses Risiko aber mit einer Zeitschaltuhr vor dem externen Zwölf-Volt-Netzteil minimieren. Denn das Umschalten auf langsames Abkühlen ist nichts anderes, als das Gerät auszuschalten. Eine aktive Kühlung findet nicht statt, was auch gut ist. Hektik ist hier nicht von Nutzen. Das Abschalten könnte also auch eine Schaltuhr bewirken; allein die Anzeige, die über den Stand der fallenden Temperatur Auskunft gibt, würde dann ebenfalls entfallen. Die Handhabung des Flatten it ist kinderleicht. Man sollte darauf achten, dass sowohl das Vinyl als auch die beiden Auflageflächen des Flatten it staubfrei sind. Ein sauberes Mikrofasertuch ist hier nützlich. Allerdings braucht man beim Pro-Ject diesbezüglich keine große Sorge zu haben. Denn wenn es sich nicht um besonders wärmesensibles Vinyl handelt, wie es gern in den USA verwendet wird, wird das Vinyl nicht aufgeweicht, so dass sich auch nichts in der Oberfläche festsetzt. Wir haben entsprechende Versuche gemacht und Teppichflusen sowie Haare bewusst bei 58 Grad über zwei Stunden mitgebügelt. Die ließen sich nach dem Abkühlen wieder einfach mit einer Plattenbürste entfernen. Überhaupt können wir erfreulicherweise konstatieren, dass bei für diesen Temperaturbereich geeignetem Vinyl nach der Behandlung keine zusätzlichen Störgeräusche, welcher Art auch immer, hörbar waren. Nur: Alle LPs waren jetzt wunderbar plan. Das ist allein schon eine gute Sache, weil die Nadel des Tonabnehmers nun keine störenden Extratouren in der Vertikalen mehr machen muss. Beim Air Force III Plattenspieler meines Freundes T. konnte das Saugsystem jetzt alle LPs per Knopfdruck ansaugen und benötigte keine mechanische Hilfestellung wie beispielsweise bei meiner unbehandelten Decca-LP La Fille Mal Gardée. Eine LP von Lee Ritenour Rio ist durch eine Beule unbrauchbar, die einen Durchmesser einer 10-Cent Münze aufweist. Diese rauszubekommen war auch durch wiederholtes und längeres Bügeln leider unmöglich. So etwas sind aber bedauerliche und seltene Einzelfälle und in diesem Falle durch eine Halogenlampe selbst verursacht…

Die beiden Schalter zur Bedienung und das Display zur Kontrolle der Ist- und Soll-Temperatur
Die beiden Schalter zur Bedienung und das Display zur Kontrolle der Ist- und Soll-Temperatur


Pro-Ject selbst spricht in seinem Werbetext für den Flatten it nicht nur vom Glätten der Schallplatten, sondern auch von einer Klangverbesserung. Für mich ist dieser Aspekt des Temperns auch der interessantere, da bei leicht welligem Vinyl das Brinkmann-Fest-Klemmsystem hervorragende Dienste leistet und ich keine nicht spielbaren LPs besitze oder zumindest nicht finde. Eine David-Bowie-LP aus sehr dünnem Vinyl, The Man Who Sold The World, hat eine ausgeprägte Schüsselform, die der Fest problemlos kompensiert. Nach dem Bügeln mit dem Pro-Ject lag sie absolut plan auf, und ich hätte auch ein anderes Plattengewicht, wie beispielsweise das interessante Lehmann 3S mit dem dämpfenden Federsystem einsetzen können. Das wäre zuvor mit der Schüssel nicht möglich gewesen, denn da hätte das Vinyl auf einer LP-Seite in der Luft gestanden. Bügeln bewirkt das Glätten gewellter Platten und entspannt gleichzeitig das Vinyl, was eine gesteigerte Klangqualität bewirken soll. Für das Tempern zur Klangverbesserung alleine würde eine niedrigere Temperatur von 52 Grad wie bei der AFI oder sogar weniger ausreichen. Eine Temperatur-Einstellung in dieser Größenordnung bietet der Pro-Ject nicht. Deshalb sollte man die eine oder andere unwiederbringliche Scheibe im Pro-Ject vorsichtshalber nicht behandeln. Denn es bestehen, wie gesagt, in den USA gefertigte LPs oft aus einem Vinyl, das hohe Temperaturen nicht verträgt. Im Forum der Analog Audio Association (Erfahrungen mit AFI Flattener Flat-Duo - Seite 6 - Phono - allgemein - Analogue Audio Association) lassen sich zu dem Thema interessante Erfahrungsberichte finden, die sich überwiegend auf die von Dirk Sommer hier getestete AFI Flat.Duo beziehen. Auch Pro-Ject weist in der Bedienungsanleitung auf diese Problematik hin. Ebenso ist es nicht ratsam, Picture Discs wegen der zusätzlichen Beschichtung zu bügeln.

Die beiden Alu-Flächen, zwischen denen das Vinyl erwärmt wir, lassen sich leicht sauber halten
Die beiden Alu-Flächen, zwischen denen das Vinyl erwärmt wir, lassen sich leicht sauber halten

Meine etwa gleich alten zwei Exemplare des wunderbaren Klangspektakels La Fille Mal Gardée von Ferdinand Hérold, arrangiert von John Lanchbery, sollen als erstes darüber Aufklärung bringen, was sich klanglich durch das Bügeln oder jetzt besser Tempern verändert. Ein Exemplar der beiden La Fille Mal Gardée wurde behandelt, und zwar entsprechend der Empfehlung für zwei Stunden nach der Aufheizphase plus anschließender langsamen Abkühlung. Die Aufheizphase geriet erheblich kürzer als geplant, nämlich nur etwa zwanzig Minuten. Dann war die Soll-Temperatur von 58 Grad Celsius – man kann den Vinyl-Bügler auch auf Fahrenheit umschalten – erreicht. Ein leise vernehmbarer Thermoschalter ließ den Heizvorgang abbrechen und die Temperaturanzeige sank langsam auf 56 Grad. Wiederum klickte der Thermoschalter und ließ die Temperatur wieder auf 58 Grad ansteigen. Das ging so über die zwei Stunden hin und her. Sind diese verstrichen, muss wie gesagt von Hand von Heating auf Cooling umgeschaltet werden. Pro-Ject gibt die zwei Stunden als Richtwert an. Ein längeres Heizen des Vinyls kann bei starken Verwellungen möglicherweise sinnvoll sein, sicherer ist eine Wiederholung des gesamten Vorgangs durch Aufheizen und langsamen Abkühlen. Der Deckel des Flatten it ist nach diesen zwei Stunden angenehm handwarm. Er ist eine Sandwich-Konstruktion aus zwei Aluminium-Platten, zwischen denen eine graue Dämmschicht liegt. Für die Abkühlung auf unter 26 Grad brauchte die nicht sehr dicke Decca LP deutlich mehr als eine Stunde. Die langsame Abkühlung ist der Sache dienlich und sollte deshalb geduldig akzeptiert werden. Pro-Ject empfiehlt eine Abkühlung bis 30 Grad, was dann auch der in der Anleitung genannten einen Stunde entspricht. Bei 26 Grad entnahm ich also die La Fille Mal Gardée und legte sie auf den Brinkmann Bardo. Sie war perfekt plan im Gegensatz zu dem leicht welligen Vergleichs-Exemplar, das ich bereits zuvor einige Male gehört hatte, um mich an die Musik zu gewöhnen. Ich hatte ja keine Ahnung, wie groß der Klangunterschied sein würde und wie sehr ich die Ohren würde spitzen müssen.

Diese zum Lieferumfang gehörende Hülle aus Papier soll vor Staub im Gerät schützen. Ihr Nutzen erschließt sich mir aber nicht wirklich
Diese zum Lieferumfang gehörende Hülle aus Papier soll vor Staub im Gerät schützen. Ihr Nutzen erschließt sich mir aber nicht wirklich


Mit einer intensiveren Wucht eröffnet das Orchester tutti, gefolgt von den Tanzklängen der fein und munter aufspielenden Holzbläser. Alles wirkt eine Spur plastischer und steht konturenschärfer im Raum. Auffällig ist: die Musik klingt angenehmer. Ich bin von der Größenordnung dieses Klanggewinns derart überrascht, dass ich mich frage, ob ich mir da was schönrede. Allerdings hatte mein Kollege Klaus Schrätz den Effekte der Wärmebehandlung mit der AFI Duo seinerzeit ähnlich beschrieben: „Im Vergleich zum wirklich hervorragend aufgenommenen Original ist die Wiedergabe etwas klarer, Instrumente klingen akzentuierter und trotzdem ist das Klangbild insgesamt wärmer, tiefer und hat mehr Wucht. Der natürliche Raum, in dem die Aufnahme im Kloster Noirlac stattfand, wurde größer und erfahrbarer. Die Aufnahme klingt rhythmischer, es macht soviel Spaß, dass es verleitet, die Platte in einem Stück zu hören.“

Mehrfaches Wiederholen meines Hörvergleichs überzeugte mich zunehmend und bestätigte meinen ersten Eindruck. Aber dennoch: Ich rufe nun meinen Freund T. an und verabrede, einige LPs, die wir beide besitzen, auf seiner Anlage zu vergleichen. Diese ist hinsichtlich Auflösung meiner überlegen, kostete aber auch einige Hunderttausend Euro mehr. Wir wählten:

  • Ludwig Streicher spielt Bottesini, Telefunken 1978
  • Jonathan Darlington und die Duisburger Philharmoniker mit Le Sacre du Printemps, Acousence 2013
  • Midnight Sugar, Tsuyohishi Yamamoto Trio, Three Blind Mice records, Japan 1974

Es handelt sich also in überwiegend um altes Vinyl, das sich theoretisch eher widerspenstig bei den geplanten Prozeduren zeigen würde, weil es eventuelle Weichmacher frischer Fertigungen, die der Elastizität dienen, nicht mehr oder weniger enthält. Zwei dieser LPs behandelte ich im Flatten it jeweils zwei Stunden plus Vorlaufzeit und Abkühlung auf 25 Grad. Die Ludwig Streicher jedoch nur eine Stunde, um später zu ermitteln, ob eine gleichartige Klangveränderung auch nach der halben Hitze-Phase hörbar wird.

Das ausgelagerte Netzteil
Das ausgelagerte Netzteil

Zuerst hörten wir gemeinsam die La Fille Mal Gardée und erlebten die Klangunterschiede ausgeprägter als auf meiner Anlage. Mein Freund war davon angetan und ich beruhigt, das ich mir keineswegs etwas eingebildet hatte. Vor allem die Energie im Grundtonbereich und die Plastizität der feinen spielerischen Instrumentierung waren hier deutlich vernehmbar. Das war eine klare und überzeugende Angelegenheit und lieferte bereits ausreichend Grund, sich den Pro-Ject zuzulegen. Igor Stravinskys Le Sacre du Printemps blühte in ähnlicher Weise auf. Das sehr hoch spielende Solo-Fagott zu Beginn erlebten wir räumlich exakter abgebildet und auch körperlicher als von der nicht getemperten LP zuvor, die aus der selben Charge in der Herstellung stammte. Wir hatten sie einst bei Acapella von Alfred Rudolph bekommen. Wieder fiel auf, dass die Musik ruhiger und aufgefächerter klang, weil auch die auf das Fagott folgenden Holzbläser wie Englischhorn und Klarinetten mit mehr Eigenständigkeit und Körper lebendig und authentischer hörbar waren. Als wir den Wiener Philharmoniker Ludwig Streicher mit seinen Einspielungen von Bottesini mit Begleitung von Norman Shetler am Klavier hörten, und zwar die Tarantella auf Seite 1, war die Überraschung groß, weil meine getemperte LP gegenüber der Scheibe von T erheblich weniger Dynamik aufwies und geradezu langweilig daherkam. Schnell war die Ursache gefunden. Die Rille der LP von T. war wesentlich breiter ins Vinyl geschnitten, während bei meinem Exemplar die Einlaufrille und besonders die Auslaufrille mächtig mehr Platz einnahmen. Auf dem LP-Cover waren keine Exemplar-Unterschiede auszumachen. Ärgerlich, welche Fallen es doch gibt. Da nutzt dann auch das Tempern nichts. Anders auf der B-Seite dieser nur eine Stunde wärmebehandelten LP. Jetzt war wieder der Vorteil durch das Tempern ohne Mühe hörbar. Der Klanggewinn war derselbe wie bei den beiden Scheiben zuvor. Da es sich hier um ein gleichmäßigeres musikalisches Geschehen handelt, waren wir beide überzeugt, dass durch das Tempern etwas Harsches im Obertonbereich eliminiert wird, wodurch der Bottesini erfreulichweise angenehmer und schöner klingt. Verloren geht dabei nichts. Der Glanz und der Nachklang der Klavieranschläge oder des Kontrabasses im Raum bleiben erhalten. Hinsichtlich die räumlichen Darbietung nach der Behandlung mit dem Pro-Ject hatten wir den Eindruck, dass auch hier noch ein leichter Zugewinn spürbar ist, eben weil alles plastischer vermittelt wird. Dieser Mehrwert wurde uns noch einmal ganz deutlich und überzeugend bei Midnight Sugar demonstriert. Auch hier war die tonale Verbesserung durch mehr Energie im Grundton hörbar, was bei orchestraler Musik oder natürlichen Instrumenten allgemein der Echtheit dient. Klavier, Kontrabass und Schlagzeug spielten akzentuierter und greifbarer. Der Rhythmus wirkte ausgeprägter und das Miteinander der Musiker homogener. Wieder war erkennbar, dass die leichte Nervigkeit der nicht behandelten LP verschwunden ist. Ich möchte sagen: Die thermische Entspannung durch Pro-Jects Flatten it führt auch zu musikalischer Entspannung.

Der genaue Blick ins Innere zeigt die einwandfreie Verarbeitung des Flatten it
Der genaue Blick ins Innere zeigt die einwandfreie Verarbeitung des Flatten it


Noch etwas zu den Kosten: Der Flatten it ist mit seiner maximalen Leistungsaufnahme von 120 Watt kein Sparfuchs und verbraucht erheblich mehr als die Geräte von AFI. Wenn man jedoch bedenkt, dass bei einer zweistündigen Wärmebehandlung wegen des Auf und Ab nur etwa eine Stunde erhitzt wird, würde der Stromverbrauch zuzüglich der circa 20 Minuten Aufheizphase in den 80 Minuten mit 160 Watt zwischen fünf und zehn Cent liegen. Da braucht man schon eine viele tausend LPs umfassende Sammlung, um den höheren Anschaffungspreis anderer Bügelautomaten zu kompensieren. Pro-Ject hat das Gehäuse zwar thermisch gedämmt, aber nicht maximal optimiert wie etwa AFI bei der Flat.Duo. Dafür sieht Pro-Jects Flatten it aber auch nach einem soliden Arbeitsgerät aus und ist im Betrieb einfach zu handhaben. Mein Wunsch ist allerdings: Bitte eine zweite Heizstufe mit 52 Grad zur Auswahl anbieten, falls es eines Tages eine MKII-Version geben sollte.

STATEMENT

Für alle Audiophile und Sammler, die mit ihrem Vinyl sorgsam umgehen, ist der Pro-Ject Flatten it ein ausgezeichnetes Arbeitsgerät. Beide Disziplinen, das Bügeln von gewellten Schallplatten und das gleichzeitige Tempern zu deren deutlichen Klangverbesserung, erledigt er mit Bravour. Der Preis ist für diese Leistungen wirklich fair.
Gehört mit Anlage T.
Plattenspieler TechDas Air Force III mit Tonarm ViV Laboratory 12“
Tonabnehmer und Phono-Vorstufe DS Audio Master 3 Set
Vorverstärker Air Tight ATC-7
Endstufe Air Tight ATM-3211 Monos
Lautsprecher Eigenbau nach Wolf von Langa Chicago erweitert
Subwoofer 4 Klipschhorn-Gehäuse mit JBL-Bestückung und Hypex Endstufen mit DSP-Raumkorrektur
Zubehör Netzfilter und Strom: Shunyata und Audioplan, Signalkabel: Sternklang, Plattengewicht: Lehmann Audio 3S
Möbel Taoc ASRIII
Gehört mit
Plattenspieler Brinkmann Bardo mit Performance-Netzteil, Tonarm Musical Life Conductor 10“, Audio-Technica AT-ART 20
Phono-Vorstufe Plinius Koru
Vorverstärker Audio-gd Master 1 Vacuum
Endstufe für Bass: zwei Primare A-32, für Mittel-Hochton: Spectral DMA-100
Equalizer LA-Audio EQ231G für Bass
Lautsprecher Triangle Grand Concert
Kopfhörer- Verstärker Gold Note HP-10 deluxe
Kopfhörer HEDD D1, Denon AH-D2000, Denon AH-D7200, RHA T20 In-Ear
Zubehör Wireworld Eclipse 8 Silver und Platinum Cinch und XLR, Purist Audio Design Aquaeus Aureus Luminist Rev.,Elementa Advance und Alzirr XLR, Silversmith Fidelium Speaker und QED Genesis Silver Spiral mit Enacom, Audioquest Niagara 5000, Hurricane HC und Source Netzkabel, AHP Reinkupfer Sicherungen, Synergistic Research Quantum Orange Sicherungen, AHP Klangmodul Ivg, Furutech NFC Wandsteckdose, Raum-Absorber von Mbakustik und Browne Akustik, Franck Tchang Klangschalen, Levin Design Vinylbürste
Geräte-Erdung Huesmann Double-Earth-Conductor Copper Edition
Möbel Creaktiv Audio mit Absorberböden, Finite Elemente Pagode, Audio Exklusiv d.C.d. Basis, Acapella Basis
Herstellerangaben
Pro-Ject Flatten it
Gerätekonzept Schallplatten-Bügler
Stromanschluss 230/240 Volt, 50 Hz
Netzteil 12V / 12A DC
Maximale Leistungsaufnahme 120 Watt
Stromverbrauch im Leerlauf <0,5 Watt
Abmessungen 365 x 60 x 420 mm (B x H x T)
Gewicht 4 kg
Preis 800 Euro

Vertrieb
AUDIO-TRADE Hi-Fi Vertriebsgesellschaft mbH
Anschrift Villa Belvedere
Wallufer Straße 2
D-65343 Eltville am Rhein
Telefon +49 6123 9258956
E-Mail info@audiotra.de
Web www.audiotra.de

Weitere Informationen

  • Imagefolder tests/26-04-28_pro-ject
  • Social Introtext Das Thema thermische Behandlung von Festplatten, Kabeln oder Schallplatten wurde in Hifistatement mehrfach ausführlich behandelt. Heute geht es um den Flatten it Schallplatten-Bügler von Pro-Ject, der dank seines attraktiven Preises ein Angebot für jedermann sein könnte.
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