Zum 50-jährigen Jubiläum wird das Audio Forum Duisburg neu eröffnet. Das Ziel von Acapella-Senior-Entwickler Alfred Rudolph ist die Weitergabe seines ganzheitlichen Ansatzes „LaMusika“. LaMusika war schon immer der Kerngedanke bei der Entwicklung von Acapella Lautsprechern. Erst wenn die Musik in der Zeit spielt, spielen die Lautsprecher Musik.
Für alle Musikfreunde ist LaMusika im Audio Forum nun in Form von Hausmessen und in Zusammenarbeit mit synergiestarken Hersteller- und Händler-Kooperationen, wie zum Beispiel mit music & more in Moers, zu erleben. Zur Eröffnung erwarten die Besucer drei Tage Musik im Audio Forum mit dem Acapella Sphäron Excalibur!
Alfred Rudolph schreibt zu diesem Anlass: „Das Audio Forum Duisburg feiert sein 50-jähriges Jubiläum. Zur gleichzeitigen Neueröffnung möchte ich Sie herzlich einladen. Gerne teile ich auch zu diesem Anlass meine Gedanken, um unseren gemeinsamen Austausch zu bereichern: Das Schönste und Großartigste, was der menschliche Geist je hervorgebracht hat, ist die Musik. Sie begleitet alle Kulturen des Menschen seit Anbeginn und ist gleichzeitig ihre kosmische Dimension. Sie überwindet Grenzen, Generationen und Zeiten und vermag etwas auszudrücken, wofür Worte oftmals nicht ausreichen.
Heute, im Jahr 2026, ist mir klarer denn je, dass ich mein Leben der Musik gewidmet habe – in all ihren Facetten und Ausdrucksarten. In diesem Jahr werde ich 84 Jahre alt, und vor nunmehr rund 64 Jahren begann ich, mich intensiv mit den technischen Aspekten der Musikwiedergabe auseinanderzusetzen. Damals entstand meine erste Lautsprecherbox. Diese „Apfelsinenkiste“ mit Löchern, denen Töne entkamen, hatte für meine Ohren einen so guten Klang, dass ich über sechs Jahre mit ihr Musik hörte. Auch meine Freunde besuchten mich gerade deshalb sehr häufig. Weil auch sie solche Lautsprecher besitzen wollten, gab ich schließlich ihrem Drängen nach – und begann, mich immer intensiver mit dem Bau von Lautsprechern zu beschäftigen.
Was damals aus Neugier, Leidenschaft und dem Wunsch nach besserer Musikwiedergabe begann, entwickelte sich über die Jahrzehnte zu einem wesentlichen Teil meines Lebens. Auf dem Weg über die Architektur begann ich, das Thema „Lautsprecher“ in allen Dimensionen auszuloten. Eine Erkenntnis wurde mir dabei schon sehr früh bewusst: Musik spielt in der Zeit.
Ist es einer Musikwiedergabeanlage gelungen, diesen zeitlichen Zusammenhang richtig wiederzugeben, vergisst man beim Zuhören die Technik. Man hört nicht länger eine Anlage oder einen Lautsprecher – man hört Musik. Bereits damals wurde bei vielen Wiedergabegeräten verlangt, dass das Zeitverhalten, heute meist als „Timing“ bezeichnet, eine herausragende Stellung einnimmt. Nur beim Lautsprecher wurde dieser Gesichtspunkt lange Zeit nicht mit derselben Konsequenz verfolgt. Ein Rechtecksignal, das praktisch alle Frequenzbereiche in sich vereinigt und dadurch sehr viel über das zeitliche Verhalten eines Systems verrät, spielte im klassischen Lautsprecherbau nur selten eine entscheidende Rolle. Für mich war das anders. Als ich diese Gedanken 1992 formulierte, schrieb ich: „In diesem Jahr 1992 beginnt für mich eine neue Zeitrechnung: Musik spielt in der Zeit und die Lautsprecher spielen Musik.“
Heute, 34 Jahre später, hat dieser Satz für mich nichts von seiner Bedeutung verloren. Im Gegenteil. Die technischen Möglichkeiten der Musikwiedergabe haben sich seitdem gewaltig verändert. Digitale Signalverarbeitung, hochauflösende Aufnahmen, Streaming, moderne Verstärkertechnik, neue Materialien und immer präzisere Messverfahren haben Möglichkeiten geschaffen, von denen man Anfang der 1990er-Jahre nur träumen konnte. Doch trotz aller technischen Entwicklung ist das eigentliche Ziel unverändert geblieben: Die Technik darf nicht zum Selbstzweck werden. Ein guter Lautsprecher soll den Hörer nicht ständig daran erinnern, wie aufwendig seine Konstruktion ist. Er soll vielmehr zurücktreten und der Musik den Raum geben, den sie benötigt. Denn letztendlich geht es nicht um Frequenzgänge, Messwerte oder technische Superlative.Es geht um den Moment, in dem die Wiedergabe so selbstverständlich wird, dass man die Technik vergisst. Es geht um die Stimme eines Sängers, die plötzlich im Raum steht. Um den Anschlag eines Klaviers. Um den Atem eines Musikers. Um die Dynamik eines Orchesters. Und um jene Augenblicke, in denen aus elektrischen Signalen wieder das wird, was am Anfang stand: Musik.
Nach mehr als sechs Jahrzehnten der Beschäftigung mit Lautsprechern und Musikwiedergabe bin ich heute vielleicht mehr denn je davon überzeugt: Technik kann Musik nicht erschaffen. Aber richtig eingesetzt kann sie uns der Musik sehr nahebringen. Und deshalb gilt für mich auch im Jahr 2026 noch immer: Musik spielt in der Zeit. Lautsprecher spielen Musik.“
|
Information
50 Jahre Audio Forum Duisburg
|
|
|---|---|
| Ort der Veranstaltung | AUDIO FORUM, Koloniestraße 203, 47057 Duisburg |
| Spezielle Öffnungszeiten | Freitag, 04.09., 10:00 Uhr – 19:00 Uhr, Samstag, 05.09. 10:00 Uhr – 19:00 Uhr und Sonntag, 06.09.2026 von 10:00 Uhr – 16:00 Uhr. Der Eintritt ist frei! |
| Kontakt | Tel. 0172-2626020 |
Buchardt Audio stellt den neuen E50-S vor, der durch sein durchdachtes Design, präzise Handwerkskunst und innovative Technologie überzeugt. Ab sofort kann der Lautsprecher vorbestellt werden. Der Preis beträgt 4.300 Euro pro Paar. Bis einschließlich 15.09.2026 gibt es 200 Euro Rabatt auf Vorbestellungen. Die Auslieferung erfolgt ab Oktober 2026.
„Der E50-S ist kein Lautsprecher, der in allen Disziplinen der Beste sein will. Er ist ein Lautsprecher mit Charakter, der Klangliebe über Messwerte stellt.“
Buchardt Audio
Der E50-S ist eine Weiterentwicklung des gefeierten E50 und vereint dessen bewährte DNA mit einer Reihe von Optimierungen. Mit einem maßgefertigten Satori 7,5-Zoll-Tieftöner aus TeXtreme®-Material, zwei Passivmembranen statt Bassreflex-Öffnung und einer widerstandsfreien Frequenzweiche bietet er einen präzisen, detaillierten Klang – besonders in den Mitteltönen. Der optimierte Scan-Speak-Hochtöner sorgt für eine natürliche, ermüdungsfreie Wiedergabe.
Im E50-S arbeiten hochwertige Komponenten wie der CNC-gefräste Waveguide in der massiven Holzfront und Jantzen-Komponenten in der Frequenzweiche. Die Passivmembranen ermöglichen ein kompakteres Design – 30 Prozent kleiner als ein Bassreflex-Design – bei gleichzeitig tiefem, kontrolliertem Bass. Dank seiner hohen Empfindlichkeit von 91 Dezibel lässt er sich selbst mit weniger leistungsstarken Verstärkern problemlos antreiben.
Der E50-S ist ideal für kleinere Räume oder Aufstellungen nahe an Wänden. Er überzeugt mit einer breiteren Klangbühne und einem kontrollierten Bass, der trotz seiner Tiefe nie aufdringlich wirkt. Jedes Detail ist durchdacht – von der ästhetischen Beschichtung der TeXtreme®-Kegel bis hin zur optimierten Abstrahlung des Hochtöners.
Weitere Informationen und Vorbestellung: https://www.hifipilot.de/Buchardt-Audio-E50-S
|
Vertrieb
HifiPilot GmbH
|
|
|---|---|
| Anschrift | Carl-Benz-Str. 5 75056 Sulzfeld |
| Telefon | +49 7269 9196993 |
| kontakt@hifipilot.de | |
| Web | www.hifipilot.de |
Mein letzter Test eines Tonabnehmersystems befasste sich mit dem Sumiko Oriole. Nun drehen sich für diesen Test meine Schallplatten unter dem Sumiko Starling, dem teuersten System aus der Sumiko Referenz Serie.
Nachdem ich überaus positiv überrascht vom Test des Oriole war und dies Peter Laitenberger vom deutschen ATR Vertrieb mitteilte, empfahl mir dieser mir doch einmal das Sumiko Starling anzuhören. Gesagt, getan und bereits wenige Tage später kam das kleine Päckchen mit dem Starling zu mir nach Hause. Auspacken und am Linn Ittok Tonarm installieren war schnell erledigt. Nun begann die eher langweilige Einspielphase. In der Zwischenzeit trug ich einige technische Details über das System zusammen, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte. Das Starling ist ein Low-Output-MC-Abtaster mit einer Ausgangsspannung von 0,5 Millivolt und einer Innenimpedanz von 28 Ohm. Mit dieser Impedanz ist es kompatibel mit den meisten MC-Phonovorverstärkern am Markt. Auf den aus massivem Bor bestehendem Nadelträger ist der Abtastdiamant aufgeklebt.

Der Diamanten des Starling besitzt einen MicroRidge-Schliff. Hierzu gibt man dem Diamanten zunächst eine stark elliptische Form, aus der dann ein umlaufender Kontakt-grat herausgearbeitet wird. Hierdurch entsteht zur Rillenflanke hin ein lediglich 3-4µm betragender Verrundungsradius. Viel feiner geht‘s nicht und man könnte sich angesichts eines so scharfen Stichels Sorgen um seine Platten machen. Muss man aber nicht, da die Kontaktfläche des MicroRidge-Schliffs durch ihre lange vertikale Ausdehnung im Vergleich zum klassischen sphärischen Schliff ungleich größer ist – zur feinen Abtastung kommt also bei korrekter Justage ein besonders schonender Umgang mit dem Vinyl und hierdurch eine deutlich höhere Lebensdauer.
Dieser besondere Nadelschliff erfordert allerdings eine erheblich präzisere Montage als bei normalen elliptischen oder konischen Nadeln. Wegen der langen vertikalen Ausdehnung der Kontaktfläche sorgen bereits kleine Azimuthfehler – also ein von vorne betrachtet verkantetes Eintauchen der Nadel in die Rille – für hörbare Asymmetrien und Verzerrungen. Auch der durch die Tonarmhöhe beeinflussbare vertikale Abtastwinkel (VTA) macht sich bei falscher Einstellung bemerkbar. Trotzdem ist die korrekte Justage kein Hexenwerk. Zum einen helfen die geraden und zum Teil rechtwinkligen Flächen des Gehäuses und der gut sichtbare Nadelträger bei der Montage. Zum anderen bekommt man während der Justage eine direkte akustische Rückmeldung, man hört sofort, wenn was nicht stimmt. Und weiß sofort, wenn alles passt. Die offene Bauweise des Systems hat leider auch Nachteile, denn da die gesamte Generator-Baugruppe ungeschützt frei liegt braucht es nicht viel, um die empfindliche, exponierte Hardware unwiederbringlich in die ewigen Jagdgründe zu schicken. Also ist Vorsicht bei jeglicher Handhabung während der Installation des Tonabnehmers geboten.

Die Montage der Nadelspitze mittels einem Tröpfchen Klebstoff auf dem Nadelträger senkt im Vergleich zu in einer Fassung befestigten Nadeln die Masse der bewegten Teile. Ebenso ist das sehr steife Borstäbchen mit seinen 0,3 Millimeter Durchmesser leichter als ein Nadelträger aus Aluminium. Die Spulen des Generators sind aus extra dünnem Kupferdraht gewickelt, was ebenfalls zu einer geringen beweglichen Masse führt. Die Spulen werden aus speziell ausgewähltem, hochreinem Kupfer gewickelt, das Signale mit minimalen Verlusten und Verzerrungen übertragen kann. Für den Dämpfer verwendet Sumiko eine spezielle synthetische Gummimischung, um Resonanzen zu kontrollieren, Verzerrungen zu minimieren und eine gute Spurführung zu ermöglichen.

Alle Tonabnehmer der Reference-Serie besitzen ein offenes Gehäuse mit einer vergleichsweise massiven Montageplatte aus einer speziellen Aluminiumlegierung. Diese Gehäusekonstruktion senkt das Risiko von resonanzbedingten Verzerrungen und Verfärbungen, die durch herkömmliche Tonabnehmergehäuse entstehen können. Der Schwerpunkt bei der Entwicklung der neuen Tonabnehmern lag Sumiko zufolge auf der Resonanzkontrolle – die massiven Montageköpfe kommen ja nicht von ungefähr. Um interne Resonanzen weiter zu reduzieren werden die einzelnen Komponenten des Magnetkreises mechanisch gedämpft. Der Tonabnehmer wiegt 9,5 Gramm, so dass sich bei einer lateralen Nadelnachgiebigkeit von zwölf Mikrometer pro Millinewton die Montage in einem Tonarm mit mittlerer bis schwerer Masse empfiehlt.
Wie oben beschrieben besteht der Nadelträger beim Starling aus Bor und der daran befestigte Diamant besitzt einen MicroRidge-Schliff. Als Vergleichssystem diente ein Benz Micro Glider Tonabnehmer, ein Klassiker bei Systemen mit einer offenen Bauweise. Beim Glider ist der Nadelträger ebenfalls aus Bor und der Diamant besitzt genau wie der beim Starling einen MicroRidge-Schliff.

Allgemein wird bei MM und MC Systemen eine Einspielzeit von 40 bis 100 Stunden empfohlen. Der positive Effekt einer Einspielzeit lässt sich sowohl messen als auch erklären: Der Nadelträger ist im Tonabnehmer in elastischen Gummipuffern gelagert. Natürlich unterscheiden sich verschiedene Tonabnehmer in Material und Qualität auch dieser Gummilager. Allen aber ist gemein, dass sich ihre Elastizität sich mit der Zeit ändert. Gute Gummilager werden nach einer Einspielzeit elastischer, während sie nach längerer Zeit hart und spröde werden. In der Einspielzeit orientieren sich die Moleküle der Gummimischung neu. Dies führt zu einer schnelleren und flexibleren Auslenkung des Tonabnehmers. Er kann den Rillenauslenkungen schneller folgen, die Abtastfähigkeit des Systems nimmt zu.

Nach der Einspielzeit legte ich zuerst das Album Jazz at the Pawnshop, Atr Mastercut Recording, auf. Das Sumiko Starling öffnet bei diesem Album einen grösseren Raum als das Benz Glieder, strukturiert diesen nochmals besser und stellt das Klanggeschehen holografischer und dreidimensionaler dar. Das Starling richtet den Fokus merklich stärker auf die Detailauflösung und die Ausleuchtung des Hochtons und es ist objektiv gesehen das tonal neutraler spielende System, zumal es im Bass die Zügel fester in der Hand hält und den Tiefton straffer kontrolliert. Weniger körperlich spürbaren Druck erzeugt es dabei nicht – im Gegenteil, die Drum-Impulse von Egil Johansen im Solo während „Take Five“ blitzen überfallartig hervor und sind ebenso schnell wieder weg. Das Vibraphon beim „Limehouse Blues“ klang mit dem Starling klarer und transparenter als mit dem Glider. Wie bei den Höhen zeichnete sich auch die Mitteltonwiedergabe des Starling durch Klarheit, Offenheit und die Fähigkeit aus, instrumentale und gesangliche Klangfarben überzeugend wiederzugeben. Die Streicherklänge waren vorbildlich, wie ich im dritten Satz von Haydns Streichquartett in d-Dur op. 76 Nr. 2 „The Quinten“ hörte, aufgeführt vom Lindsay String Quartet, Live At The Wigmore Hall. Dieser Satz enthält einen Kanon mit zwei Violinen, die in Oktaven zusammenspielen, drei Takte später folgen Bratsche und Cello. Das Starling vermittelte die unterschiedlichen Rhythmen sowie die Resonanzen der Bratsche und die Tonalitäten von Holz und Bogen.

In Erinnerung an die großartige Bonnie Tyler legte ich "Faster Than The Speed Of Night" vom 1983 erschienenen gleichnamigen Album auf. Das opulente Intro erklingt raumgreifend und wuchtig aus den Schallwandlern. Die raue Stimme von Bonnie klingt kräftig und wird präzise abgebildet, wirkt aber zu keiner Zeit aggressiv. Überhaupt ist die Neutralität bei der Stimmenwiedergabe eine der großen Stärken des Starling. Davon profitiert der zahnlos nuschelnde RL Burnside auf I Wish I Was In Heaven Sitting Down, Fat Possum Records, genauso wie Muddy Waters, bei dessen hochdynamischen Einsätzen auf „My Home Is In The Delta“, Album Folk Singer, MFSL, jedes Mal das wippende Bein ein kleines bisschen höher ausschlug. Die Wiedergabe zeichnet sich durch eine bemerkenswerte Auflösung über den gesamten Frequenzbereich aus und bietet eine echt wirkende Räumlichkeit. Das Starling ist hochgenau, aber nie zu detailverliebt, samtig schimmernd im Ton, aber zugleich struktur- und timing-stark, kräftig und kontrolliert im Bassbereich ist es ein System, das einen Platz im oberen High End Kosmos finden wird.
|
Gehört mit
|
|
|---|---|
| Plattenspieler | Audiolabor Konstant mit beheiztem Tellerlager |
| Tonarm | Linn Ittok LV II mit Ekos Lagern |
| Tonabnehmer | Benz Micro Glider |
| Phonostufe | Roksan Artaxerxes X mit Roksan ROK DS1.5 Netzteil |
| Vorverstärker | VTL TL 6.5 II |
| Endstufen | QUAD II |
| Lautsprecher | Consensus Audio Lightning |
| Kabel | Audioquest Black Beauty, Audioquest K2, Ortofon 8N TSW 1000, Siltec Classic Legend USB, Audioplan Power Cord |
| Zubehör | Sun Leiste, HMS-Wandsteckdosen, AHP Klangmodul IV G |
|
Herstellerangaben
Sumiko Starling
|
|
|---|---|
| Ausgangsspannung | 0,5mV |
| Verstärkeranschluss | Phono MC |
| Nadelträger | Bor |
| Nadelnachgiebigkeit, lateral | 12µm/mN bei 100Hz |
| Empf. Tonarm-Typ | mittelschwer bis schwer |
| Abtastdiamant | MicroRidge (r/R 2,5 x 75μm) |
| Empf. Auflagekraft | 20mN (2,0g) |
| Impedanz | 28 Ohm |
| Empf. Abschlusswiderstand | > 100 Ohm |
| Frequenzgang | 12 - 50.000Hz |
| Kanalseparation | 35dB bei 1kHz |
| Gewicht | 9,5g |
| Preis | 2.400 Euro |
|
Vertrieb
AUDIO-TRADE Hi-Fi Vertriebsgesellschaft mbH
|
|
|---|---|
| Anschrift | Villa Belvedere Wallufer Straße 2 D-65343 Eltville am Rhein |
| Telefon | +49 6123 9258956 |
| info@audiotra.de | |
| Web | www.audiotra.de |
Wo bei klassischen Subwoofern das Gehäuse den Blick auf die Technik versperrt, gewährt die Acrylglas-Version des MiniVee X einen direkten Einblick in sein Innenleben. Die gegenüberliegenden Treiber im Force-Cancelling-Design, die massive Konstruktion der Frontplatte und die aufwendig ausgelegte Antriebstechnik werden so zu Gestaltungselementen.
Auch mit diesem spektakulären Erscheinungsbild steht die technische Performance weiterhin im Mittelpunkt. Die aufwendige Konstruktion mit zusätzlichen Gehäuseverstrebungen sorgt für hohe Stabilität und eine besonders resonanzarme Wiedergabe. Die beiden 8-Zoll-Treiber, dabei ein aktiver und ein passiver, sind gegenüberliegend angeordnet und reduzieren durch das Force-Cancelling-Design zusätzlich, dass es unerwünschte Gehäuseschwingungen gibt. Eine 2-Zoll-Schwingspule mit vierlagiger Wicklung ermöglicht dabei einen kraftvollen und präzisen Membranhub. Mit 350 Watt RMS bietet der MiniVee X reichlich Leistung für druckvolle und zugleich kontrollierte Tieftonwiedergabe im Heimkino und für den Bass der Lieblingsmusik.
Mit der Acrylglas-Version zeigt Velodyne Acoustics, dass ein Subwoofer nicht nur akustisch, sondern auch optisch eine zentrale Rolle im Wohnraum spielen kann. Die sichtbare Technik macht den MiniVee X zu einem Designobjekt, das sich besonders für moderne HiFi- und Heimkino-Installationen eignet. Gleichzeitig bleibt die umfangreiche Konnektivität erhalten: Neben Cinch- und LFE-Eingängen stehen Lautsprecherklemmen sowie XLR-Anschlüsse zur Verfügung. Die Steuerung und Anpassung an den Hörraum erfolgt komfortabel über die Velodyne Acoustics Auto EQ App, mit der sich unter anderem Lautstärke, Übergangsfrequenz, Phase und die automatische Raumkorrektur einstellen lassen.
Die Acrylglas-Version des Velodyne Acoustics MiniVee X ist ab sofort erhältlich. Der Preis beträgt 2.000 Euro.
Was müssen Endverstärker leisten? Die ankommenden Signale, so gut es geht, so zu verstärken, dass Lautsprecher in der Lage sind, die sie in Musik zu übersetzen. Dafür gibt es unzählige Verfahren im bald 100-jährigen Entwicklungsprozess mit teils überragenden, emotionalen Ergebnissen. PS Audio hat nun einen neuen Weg gefunden
Das sind die Resultatet solcher Überlegungen: Die vier Modelle S200, S400, M400 und M800. Eine Topologie – entworfen von Darren Myers, zur Perfektion entwickelt von Bob Stadtherr. Das Außergewöhnliche: Normalerweise werden alle Amps intern via Spannungsänderungen gesteuert. Nicht so hier: Die PMG-Signature-Verstärker werden durch die Stromstärke geregelt. Vorteil: extreme Geschwindigkeit mit 200 Volt pro Mikrosekunde und Verzerrungswerte jenseits von Gut und Böse (>0,002%). Um solche exorbitanten Anstiegswerte zu erreichen, kommt man mit herkömmlichen, passiven Transformatoren nicht mehr aus, da diese den Strom nicht so schnell liefern könnten. Deshalb werden hochmoderne Schaltnetzteile eingesetzt.
Darüber hinaus laufen alle PMG-Signature-Amps über einen weiten Bereich im Class-A Betrieb. Bei den M800 Monos sind das bis zu 50 Watt. Das bedeutet, dass die Musik zu 99 Prozent im linearen Betriebsbereich des Verstärkers wiedergegeben wird. Auch reicht die Bandbreite bei sehr geringer Gesamtrückkopplung über 500 Kilohertz hinaus. Daraus resultiert eine transparente, schnelle und dynamische Wiedergabe, bei der die Lautsprecher und die Quelle in der Musik verschwinden. Nur das emotionale Intention des Künstlers wird offenbart, wenn die Aufnahme und der Vortrag das zulassen. Denn Highend in reinster Form muss erreichen, dass der Künstler den Zuhörer auf eine Reise mitnimmt und ihm seine Welt zeigt. Genau das vermag die in Boulder, Colorado handgefertigte PMG-Signature-Serie erlebbar zu machen.
Alle 4 Modelle erreichen dieses Ziel und treiben alle Lautsprecher der Audiowelt mit müheloser Souveränität an, die es wert sind, angesteuert zu werden. Diese neuen PS-Audio-Endstufen definieren auf diese Art die Musikwiedergabe auf korrekte, elegante und emotionale Weise neu.
Die Leistung der einzelnen Modelle
S200: 2 x 200 Watt an 4 Ohm, 2 x 100 Watt an 8 Ohm), 10 Watt in Class A
S400: 2 x 400 Watt an 4 Ohm, 2 x 200 Watt an 8 Ohm, 5 Watt in Class A
M400: 1 x 400 Watt an 4 Ohm, 1 x 200 Watt am 8 Ohm, 30 Watt in Class A
M800: 1 x 800 Watt an 4 Ohm, 1x 400 Wann an 8 Ohm, 50 Watt in Class A
Die Preise
S200: 9.200 Euro
S400: 11.500 Euro
M400: 19.950 (Paar)
M800: 34.500 (Paar)
|
Vertrieb
HiFi2Die4
| |
|---|---|
| Anschrift | Austrasse 9 73575 Leinzell |
| Telefon | +49 (0) 7175 909032 |
| hifi2die4@gmx.de | |
| Web | www.hifi2die4.de |
Der Röhrenvollverstärker Spark ist mittlerweile seit über 20 Jahren ein fester Bestandteil des Produktportfolios von Ayon. Preislich eher im Einstiegssegment der Österreicher und nominell unterhalb der Evolution-Serie angesiedelt, hat dieses Gerät aufgrund der eingesetzten russischen Triode 6C33 das Potenzial zum Hidden Champion.
Spätestens seit meinem Test des Boliden Ayon Crossfire Evo maße ich mir an, ein Kenner der Marke Ayon zu sein, zumal mir diverse andere Geräte der Marke im Laufe der Jahre zu Gehör kamen. Der Crossfire Evo hat mich persönlich beziehungsweise uns bei Hifistatement so sehr begeistert, dass wir ihm im Jahr 2023 den Preis Statement in High Fidelity verliehen haben. Nicht jeder kann und will jedoch fünfstellige Beträge für einzelne Komponenten ausgeben, und wer mich kennt, weiß, dass ich stets auf der Pirsch nach vergleichsweise günstigen Kandidaten bin, die das Potenzial habe, ihren großen Kollegen klanglich eine lange Nase zu zeigen.
Ein kurzer Einwurf zu Ayons Firmengeschichte: Ayon Audio zählt zu den renommierten österreichischen High-End-HiFi-Marken und ist eng mit dem Namen Gerhard Hirt verbunden. Die Wurzeln des Unternehmens reichen bis in die frühen 1990er-Jahre zurück: Hirt, der sich bereits seit seiner Jugend für Röhrentechnik begeisterte und 1990 mit dem HiFi-Vertrieb Living Sound selbstständig machte, begann ab 1993 in Italien mit der Entwicklung eigener Röhrenverstärker unter der Marke Vaic Audio. 1999 erfolgte die Umbenennung in Ayon Audio und zugleich die Verlagerung der Verstärkerfertigung nach Österreich. Hirt ging dabei einen konsequenten Weg: Um die Qualität und Entwicklung stärker selbst kontrollieren zu können, übernahm er Teile der ehemaligen Alesa-Vaic-Röhrenfertigung in Prag und arbeitete unter anderem mit einem früheren Tesla-Röhreningenieur zusammen. In den folgenden Jahren entwickelte sich Ayon vom Spezialisten für Röhrenverstärker zu einem breit aufgestellten High-End-Hersteller mit Vor- und Endverstärkern, CD-Playern, DACs, Streamern und Lautsprechern.
Das bringt mich zum Markenkern und Testkandidaten, dem Röhrenvollverstärker Ayon Spark V. Das „V“ in der Typbezeichnung indiziert die mittlerweile fünfte Generation dieses Geräts, das bereits vor über zwei Dekaden erstmals das Licht der HiFi-Welt erblickte. Ich bin in der glücklichen Lage, mir die Geräte für einen Test in der Regel aussuchen zu dürfen und aufgrund der hochinteressanten, bisweilen jedoch (vermeintlich) divenhaften russischen Triode 6C33 fiel meine Wahl auf den 7000 Euro teuren Ayon Spark V. Apropos „vergleichsweise günstig“: Natürlich ist die aufgerufene Summe absolut betrachtet kein Pappenstiel, in der Ayon-Welt geht sie aber noch als moderat durch.

Die dicken und kräftigen 6C33-Glaskolben werden andernorts aufgrund ihrer technischen Parameter gerne in so genannten OTL-Verstärkern eingesetzt (Output Transformer Less), also in Schaltungen, die ohne die bei Röhrenverstärkern sonst üblichen Ausgangsübertrager auskommen und die auch hinsichtlich der bereitgestellten Ausgangsleistung eher an Transistorverstärker erinnern. Weder der dafür erforderliche technische Aufwand noch die so generierte Overkill-Leistung sind für mich persönlich jedoch reizvoll. Der klangliche Königsweg ist und bleibt immer der Einsatz als Single-Ended-Triode (SET) und hier kommt der entscheidende Clou: Während ihre Mimosen-Kollegen 300B, 2A3 und Co. allenfalls für maximal acht Watt Ausgangsleistung gut sind, wuppt die 6C33 bis zu 18 Watt an die Lautsprecherklemmen. In SET-Schaltung, wohlgemerkt. Damit erschließt sich dieser Röhre ein viel weiteres Feld potenzieller Lautsprecher-Spielpartner, wenn, ja wenn es der Hersteller versteht, diese spezielle Röhre zum Klingen zu bringen. Manch anderer Hersteller ist daran durchaus schon gescheitert, doch wenn ich es jemandem zutraue, dann Ayon!
Kleiner technischer Ausflug zur 6C33: Diese Doppeltriode, auch Warzenschwein genannt, war in den 1990er- und 2000er-Jahren besonders in Bastlerkreisen schwer angesagt. Anders als beispielsweise die Triode 845, die im Class-A-Betrieb typischerweise 15 bis 23 Watt liefern kann und damit in ähnlicher Größenordnung wie die 6C33 liegt, benötigt letztgenannte eine signifikant niedrigere Betriebsspannung und erfordert daher ein einfacheres technisches Setup. Darüber hinaus wurden ihr sagenumwobene Klangeigenschaften zugebilligt, die in folgender, authentisch klingender Geschichte begründet liegen, für die ich aber keine Primärquellen im Netz ausmachen konnte:
Ungefähr 1976 soll ein russischer Pilot mit seinem MIG-25-Kampfjet nach Japan geflüchtet sein. Die westlichen Militärs untersuchten die Technik und stießen auf die bis dato völlig unbekannte 6C33, eine Doppeltriode mit parallel geschalteten Elektroden und getrennten Heizfäden, äußerst robust und unempfindlich gegenüber elektromagnetischen Pulsen („EMP-fest“). Sie verfügt über eine Steilheit von 40 Milliampere pro Volt bei einem Röhreninnenwiderstand unter 100 Ohm, was für eine Triode außerordentlich bemerkenswert ist; im Westen gab und gibt es bis heute keine vergleichbare Röhre.

Diese robuste Röhre für Militärzwecke wurde im russischen Ulyanovsk-Röhrenwerk hergestellt und tauchte in der breiten Masse für Audiozwecke nirgends auf. Stattdessen wurde der Bastlermarkt später mit den Consumer-Varianten von Sovtek beziehungsweise Svetlana geflutet. Qualitativ waren sie einfach schlechter mit leicht unterschiedlichen Parametern im Vergleich zur Militärversion, mit der Folge, dass dieser Röhre häufig eine kurze Lebensdauer beschieden war, was ihr einen entsprechenden Ruf einbrachte. Selbstredend setzt Ayon die Militärvariante der 6C33 ein.
Das Röhren-Ensemble des Ayon wird pro Kanal von einer hochinteressanten Eingangsröhre, der IL861 beziehungsweise 18046, sowie einer PCL86 Treiberröhre komplettiert. Die 18046, hier als NOS-Type von Valvo, ist eine professionelle Niederfrequenz-Leistungspentode, die speziell für die Weitverkehrstechnik der Deutschen Post und für Behörden entwickelt wurde und als Spezialröhre mit hoher Zuverlässigkeit gilt. Die PCL86 ist eine Verbundröhre, also eine kombinierte Elektronenröhre, mit einem neunpoligen Novalsockel, die eine Triode und eine Leistungspentode in einem gemeinsamen Glaskolben vereint. Sie wurde früher vor allem in den Tonendstufen von Fernsehern und Radios eingesetzt.

Überhaupt hat mich das Desing des Ayon Spark V nachhaltig überzeugt. Haptisch und qualitativ gibt es im High-End-Audiobereich nur wenig vergleichbar herausragend gefertigte Geräte. Optisch finde ich den Kontrast zwischen verchromten Trafo- und Netzteilhauben sowie dem sattschwarzen Gehäuse sehr gelungen. Ayons Designmerkmale sind bereits seit 30 Jahren konstant, wie mir Gerhard Hirt, Eigentümer und Kopf von Ayon, in einem sehr freundlichen und kurzweiligen Telefonat mitteilte. Das hat nicht nur technische, sondern auch strategische Gründe: Der ungemein hohe Wiedererkennungswert trägt wesentlich mit zum Erfolg der Marke Ayon bei.
Überhaupt ist der Ayon Spark V ein ziemlich imposanter Verstärker. 48 Zentimeter breit und 37 Zentimeter tief ist das Chassis und es erfordert damit bei 32 Kilogramm Lebendgewicht schon einen großen, stabilen Stellplatz. Ein Großteil des Gewichts geht auf das Konto des komplett mit Elektronik-Vergussmasse vergossenen Eisens der Übertrager und des Trafos unter den verchromten Hauben, was der Vermeidung von Brumm und Vibrationen dient. Das Gehäuse besteht aus zentimeterdicken, gefrästen Aluminiumteilen.
Nach dem Einschalten läuft der Spark V über eine Timerschaltung hoch und gibt erst nach der Anheizphase die Anodenspannung frei. Das ist einerseits röhrenschonend und andererseits passiert das alles ohne irgendwelche Störgeräusche. Nach dem Einschalten herrscht Stille – um überhaupt Restrauschen wahrzunehmen, musste ich mein Ohr ganz nah an die Treiber halten. Faszinierend für eine Single-Ended-Triode und Beleg der technisch blitzsauberen Auslegung der Verstärkerschaltung.

Was ich dann zu Gehör bekam, war ebenso faszinierend: Jeder Ton, jede Note, jeder noch so leise dahingehauchte Vokal wurde scheinbar mit einer Extraportion Energie aufgeladen, die der Musik eine enorme Lebendigkeit verlieh. Nicht auf eine übertriebene, sondern auf eine authentische Art. Tonal spielte der Spark V angenehm neutral, sprich: weder zu hell, noch zu dunkel timbriert. Ich hatte jederzeit das Gefühl, der Verstärker könne bei Bedarf noch eine Schippe mehr drauflegen, besonders angetan hatte es mir vor allem der kraftvolle, kontrollierte, auf eine spielerische Weise leichte Tieftonbereich. Bässe kamen jederzeit schnell und voller Kontur, dabei dennoch tief und füllig, ohne dabei eine tumbe Dampfwalze zu mimen. Diese Substanz im Tiefton kann auch keine 300B.
In vielerlei Hinsicht erinnerte mich der Spark V charakterlich an den eingangs erwähnten Ayon Crossfire Evo. Ohne mich in Details verlieren zu wollen, versuche ich kurz, die wesentlichen Unterschiede auf den Punkt zu bringen: Der Evo Crossfire ist in der Auflösung feinster Details noch ein wenig akribischer und in extremen Leistungs-Situationen noch etwas souveräner, bei Bedarf mit gnadenloser Schraubstock-Qualität im Tiefton. Der Spark V dagegen überzeugte mich durch etwas mehr spielerische Leichtigkeit und seinen federnden, farbstarken Bassbereich. Letzten Endes muss der persönliche Geschmack entscheiden.

Mit dem Beschreiben konkreter Musikbeispiele tue ich mich ja immer schwer. Am liebsten würde ich ganz darauf verzichten, bringt es dem Leser meines Erachtens doch nur einen wirklichen Benefit, sofern er meinen Musikgeschmack teilt. Im Moment ist mir wie so oft nach AC/DC, und zwar so ziemlich meiner ganzen Sammlung. Schließlich hätte ich mir gewünscht, AC/DC hätte seine Blues-Rock-Seite noch viel stärker betont: Stücke wie „Ride on“ (Dirty Deeds Done Dirt Cheap, Atlantic Records, 1976), „Down Payment Blues“ (Powerage, Atlantic Records, 1978) oder „The Jack“ (T.N.T., Albert Productions, 1975) sind zeitlose Klassiker, die niemals an Reiz verlieren. Der Spark V macht klar, wie ungemein energiegeladen und lebendig, mit blitzsauberen Sibilanten und tonalen Nuancen bei Vokalen, Konsonanten und Atemgeräuschen Bon Scott sang. Das beherrschen nur ganz wenige Verstärker. Und wieder wurde mir Bon Scotts viel zu früher Tod schmerzlich bewusst. Und ja, auch damals schrieb ich beim Artikel über den Evo Crossfire, dass ich mir gleich ein ganzes Bluesrock-Album in dieser Art gewünscht hätte.
Klar, der Spark V kann auch leichtere Kost. Von Coldplay fielen mir das Album Viva La Vida or Death And All His Friends sowie die zugehörige EP Prospekt´s March in die Finger (beide Parlophone, 2008). Das interessante „Strawberry Swing“, das mit an die späten Beatles erinnernden Hippie-Gitarrenklängen garniert ist, ist einer meiner Favoriten-Songs von Coldplay. Laut gehört, spielte dieser Song außerordentlich farbstark, mit feiner Diktion und perfekter rhythmischer Akkuratesse. Die Base Drum führte den gesamten Song an und es wirkte, als ob sie einen schläfrig singenden Chris Martin hinter sich herziehen musste. Solche Aspekte vermögen nur erstklassige HiFi-Komponenten ans Tageslicht zu bringen.

Nachdem ich mir also mit Rockmusik meine immer dünner werdenden Haare geföhnt hatte, hieß es für mich wieder runterzukommen. Das gelang mit dem Album Aion (4Ad, 1990) von Dead Can Dance. Im Stile von Renaissance-Musik enthält es Stücke mit gregorianischem Gesang und traditionelle Lieder mit mittelalterlichen Instrumenten wie Drehleier und Dudelsack. Hier sind vor allem tonale Sauberkeit und eher Fein- als Grobdynamik gefragt. Und auch hier erlaubt sich der Ayon keine Schwächen: Subtilste Sibilanten und Vokale beim Gesang klangen schon geradezu frappierend realistisch. Auch hier spielten die historischen Instrumente ungemein farbintensiv und natürlich auf, feinste Klangverästelungen wurden sehr sauber aufgelöst und schwangen detailliert aus. Das war schon ganz großes Kino und sorgte bei mir aufgrund der extrem realistischen Darstellung der Instrumente wieder für Gänsehaut.
Unter dem Strich ist der Ayon Spark V klanglich eher neben als unterhalb seiner teureren Brüder anzusiedeln. Für mich ein Verstärker, mit dem sich mühelos alt werden ließe und der kaum jemals den Wunsch erwachsen lassen würde, sich nach einem größeren, teureren, vermeintlich besseren Gerät dieser Kategorie umsehen zu wollen.
|
Gehört mit
|
|
|---|---|
| Phonovorverstärker | Pro-Ject Phono Box S2 Ultra mit Pro-Ject Accu Box S2 |
| Plattenspieler | Pro-Ject Debut PRO + Plattenpuck PRO |
| Tonabnehmer | Pro-Ject Pick it PRO |
| Lautsprecher | Diverse DIY Vollbereichsbreitbänder: Open Baffle (Ciare CH250), Transmissionline (Seas FA22RCZ & Seas Exotic F8), Tapered Quarter Wave Tube (Tang Band W8-1772), Backloaded Horn (Fostex FE206En) |
| Zubehör | Dynamikks! Speakerlink I, Phono NF-Kabel Pro-Ject Connect-it RCA-E |
| Möbel | Hi-Fi Racks Ltd |
|
Herstellerangaben
Ayon Spark V
|
|
|---|---|
| Geräteart | Röhren-Vollverstärker |
| Röhren | 2x 6C33, 2x PCL86, 2x IL861/18046 |
| Netzspannung | 230V AC/50 Hz |
| Eingänge | 3x Line (RCA), 1x Line (XLR), 1x Direct-In |
| Eingangsempfindlichkeit | 350mV |
| Ausgänge | 1x Pre-Out |
| Eingangsimpedanz | 100kOhm (@1kHz) |
| Impedanz Lautsprecherausgänge | 4-8Ohm |
| Frequenzgang | 12Hz–28kHz (-3dB) |
| Ausgangsleistung | 2x 18Watt |
| Ausstattung | Metall-Fernbedienung |
| Schaltung | Single-Ended, Class A |
| Gehäusefarbe | schwarz, verchromte Abdeckungen für Trafos und Übertrager |
| Frontblende | schwarz |
| Abmessungen (B x T x H) | 48x37x25cm |
| Gewicht | 32kg |
| Preis | 7000 Euro |
|
Vertrieb
AUDIUM / VISONIK
|
|
|---|---|
| Anschrift | Inh. Frank Urban Catostr. 7B 12109 Berlin |
| Telefon | +49 30 6134740 |
| Fax | +49 30 7037939 |
| kontakt@audium.de | |
| Web | www.audium.com |
Eversolos Streamer DMP-A10 beeindruckte mit seinem hervorragenden Preis/Leistungsverhältnis und seiner prallen Ausstattungsfülle. Aber in meiner Kette im Wohnzimmer mit M-Scaler und HUGO 2 arbeitet er nur als reiner Datenlieferant. Kann das Eversolos neuer Streaming Transport T10 noch besser?
Zumindest nach dem ersten Blick auf das rückseitige Anschlussfeld darf man das vermuten, denn dort befinden sich wie beim Eversolo DAC-Z10 zwei BNC-Anschlüsse für die Verbindung mit einer externen Clock, entweder mit einer Impedanz von 75 oder einer von 50 Ohm. Die Auslegung für zwei Widerstandswerte und die Taktfrequenzen 10 oder 25 Megahertz ist sicherlich kein besonders preistreibendes Ausstattungsmerkmal, aber dennoch sehr löblich, da sie die Chance der Kompatibilität mit bereits vorhanden Clocks erhöht. Apropos Preis: Der für den T10 liegt bei gerade einmal 2200 Euro. Da wäre beispielsweise die Kombination mit einer SOtM- oder Mutec-Ref10-Clock ein Missverhältnis. Eine Mutec REF10 NANO stellte da schon eine bessere Wahl dar – und es ist wohl kein Geheimnis mehr, dass höchstwahrscheinlich noch in diesem Jahr eine Eversolo Clock verfügbar sein wird. Aber auch die im T10 verbaute Clock ist von hoher Qualität: Er bezieht seinen 10-Megahertz-Takt vom einem hochpräzisen, beheizten Quarzoszillator.

Auch sonst hat Eversolo dem T10 nur das Beste aus seinem Baukasten spendiert: Das lineare Netzteil besitzt einen O-Kern-Transformator, eine Sonderform eines Ringkerntrafos mit rundem oder ovalem Kern, der sehr geringe elektromagnetische Interferenzen verursacht, jedoch eine aufwändigere Wicklungstechnik erfordert. Acht Gigabyte DDR5-Arbeitsspeicher sind das Doppelte dessen, worauf beispielsweise der DMP-A10 zurückgreifen kann. Für das Betriebssystem stehen sowohl dem Streamer-, als auch dem Streaming-Transport-Topmodell 64 Gigabyte eMMC-Speicher zur Verfügung. Ein leistungsstarker ARM-acht-Kern-Prozessor sorgt beim T10 für ausreichend Rechenleistung für das Streamen in hoher Auflösung und das Durchsuchen umfangreicher Musikbibliotheken. Er kann PCM-Datenströme mit 32 Bit und 768 Kilohertz sowie DSD512 verarbeiten, ermöglicht bis zu 16-faches Upsampling und verfügt darüber hinaus noch über ausreichend Rechenkapazität für das evotune™-Raumkorrekturprogramm, einen 40-Band-Equalizer, Loudness und dynamische Kompression. Diese Features mögen den T10 für viele potentielle Nutzer ebenso interessant machen wie die Vielzahl von unterschiedlichen spektralen Darstellungen des Musikgeschehens, VU-Meter- und sogar eine Cassetten-Animation auf dem 8,6-Zoll-Display.

Für Audiophile dürfte wichtiger sein, dass die große Anzeige laut der Eversolo-Website mit einer Aluminiumplatte geschirmt ist, um elektromagnetische Einstrahlungen auf das Netzteil und die Audio-Schaltungen zu vermeiden. Auch das Netzteil mit Trafo und Siebkondensatoren, das Eingangsnetzfilter und die eigentliche Streamer-Schaltung sind physisch voneinander getrennt und durch Trennwände im aus dem Vollen gefrästen Gehäuse gegeneinander abgeschirmt. Mehrstufige elektrische Isolierungen entlang digitaler Signalwege sollen Störgeräusche und Übersprechen zwischen angeschlossenen Geräten weiter reduzieren und letztlich die Wiedergabe ruhiger und stimmiger machen.
Neben zwei USB-3.0-Buchsen für Datenspeicher bietet der T10 auch einen speziell isolierten USB-2.0-Anschluss für D/A-Wandler. Die RJ45-Schnittstelle ist für Datenraten bis 2,5 Gigabit ausgelegt und Eversolo hat zusätzlich einen Schacht für SFP-Module eingebaut, die allerdings nicht zum Lieferumfang gehören. Auch ein I2S-Ausgang ist vorhanden, für den je nach Empfängergerät eine von acht Konfigurationen gewählt werden kann. Die Bedienung des T10 ist über das Touch-Display, die Eversolo-Control-App und die mitgelieferte, wiederaufladbare Fernbedienung möglich. In ein Fach im Geräteboden des Streaming Transports lassen sich zwei NVMe-M2-Speicherkarten mit maximal je vier Terabyte einsetzen. Diese Möglichkeit bot ja auch schon der DMP-A10, was ihn dazu prädestinierte, beim Vergleich von „normalen“ und kryobehandelten SSDs zum Einsatz zu kommen. Allerdings sorgte hier die Minimserver-Software dafür, dass der Inhalt der SSDs beispielsweise in JPLAY angezeigt und abgespielt werden konnte.

Das ist beim T10 leider nicht der Fall. audioNEXTs Digitalspezialist Christoph Zingel führte dazu aus, dass der T10 eben ein Streaming-Client und kein Server sei. Dass bedeute, dass er keinen DLNA/UPnP-Server an Bord habe. Und zwar absichtlich nicht, weil man diese Ressourcen fressende Aufgabe nicht noch parallel zur Wiedergabe ausführen lassen wolle. Man könne natürlich über SMB auf die Daten der internen Speichen zugreifen und sie so in andere Server-Dienste einbinden. Als Client verstehe der T10 natürlich UPnP und könne ganz normal als Ziel angesprochen werden. Der Kollege Roland Dietl riet mir aber davon ab, die interne SSD per SMB einzubinden, da dies unter rein klanglichen Aspekten alles andere als vielversprechend sei. Auf die Daten der NVMe-M2-Speicherkarten im T10 hat man zwar keinen Zugriff über JPLAY, mithilfe der Eversolo App kann man sie aber dennoch abspielen, auch wenn das wenig komfortabel ist.
Ich probiere es natürlich trotzdem und zwar mit „If You Look“ von Arild Andersens Album If You Look Far Enough. Auch nach mehrmaligem Hören des Tracks habe ich erst einmal nichts zu bekritteln. Er wenn die Daten vom sMS-2000 über das Netzwerk zum T10 gelangen, wird klar, wie viel mehr Detailinformationen diese Einspielung zu bieten hat, wie der dicht gewobene Klangteppich aus den vielfältigen perkussive Ereignissen leicht erkennen lässt. Die großen Trommel am Ende des Stücks kommen dramatischer rüber, und die Dimensionen der imaginären Bühne haben deutlich zugelegt. Auch nach nur einem Song steht für mich fest, dass der T10 mit Daten von internen SSDs ein gutes Stück hinter seinen Fähigkeiten zurückbleibt. Die zeigt er nur, wenn er auf Daten aus dem Netz zurückgreift, egal ob diese von einem Streaming-Dienst oder einem netzwerkgebundenen Speicher kommen und über die JPLAY- oder die Eversolo-Control-App abgerufen werden.

Bevor ich mit den möglichen Verbesserungen durch eine externe Clock oder die direkte Verbindung des T10 mit dem Lichtwellenleiter, der sie Strecke vom Router in der Küche bis ins Wohnzimmer überbrückt, beschäftige, komme ich auf die Eingangsfrage zurück: Klingt der T10 besser als der DMP-A10, wenn dieser nur als Streaming Transport genutzt wird? Ich wähle einen Song aus, den ich zwar auch hin und wieder für einen Test heranziehe und der mich musikalisch aber trotzdem noch immer anspricht: „Malinye“ vom Album Codona 2. Colin Walcott, Don Cherry und Nana Vasconcelos zelebrieren hier mit Melodica, Taschentrompete, Gesang, Trommeln und Berimbau Weltmusik in besten Sinne des Wortes, die ich über den T10 rundum genießen kann: seien es die – imaginären? – Räume, die Martin Wieland kreiert hat, die Klangfarbenfülle, die Dynamik und die kurzen Ausbrüche aus dem melodiösen Kontext. Beim Einsatz der Pocket Trumpet vermeint man die Höhe des Studios sehen und bei den tiefen Trommeln die Entfernung zu den auf der Boxenebene agierenden Musikern exakt beschreiben zu können. „Malinye“ ist auch über die Kette im Wohnzimmer ein Hochgenuss.
Während der ersten Takte, bei denen der DMP-A10 die Daten für den M-Scaler bereitstellt, meine ich noch, dass der Streamer das ebenso gut macht wie der Streaming Transport. Doch dann bemerke ich, das ersterer im Hochtonbereich minimale Rauigkeiten zulässt, bei den Trommeln das letzte Quäntchen Energie unterschlägt und die Dimensionen des Studios vor allem in der Höhe leicht reduziert. Das sind wirklich alles keine bedeutenden Unterschiede, aber in der Summe führen sie dazu, dass der Track mit dem T10 einfach noch ein bisschen mehr Spaß macht. Bei der beinahe unvermeidlichen Aufnahme vom Schostakowitschs Symphonie Nr. 15 unter dem Dirigat von Jonathan Darlington werden die klanglichen Vorzüge des T10 schneller ohrenfällig: Der Saal wirkt nun minimal größer, vor allem die Tiefenstaffelung der Instrumente und Instrumentengruppen gelingt noch ein gutes Stückchen souveräner, das Tempo wirkt einen Tick angezogen, die gesamte Wiedergabe verströmt mehr Emotionalität. Schon ohne Clock distanziert der T10 den firmeneigenen Streamer in seiner Funktion als Streaming Transport.

Der Vergleich der Ethernet- mit der SFP-Lichtwellenleiter-Verbindung gestaltete sich ein wenig komplizierter als gedacht. Ich hatte den Beginn des „Wrong Blues“ des Keith Jarrett Trio dreimal gehört, dann das LAN-Kabel abgezogen und das SFP-Modul vom Medienkonverter in den Schacht des T10 umgesteckt – und nichts passierte. Nach kurzem Nachschlagen in der Bedienungsanleitung war dann klar, dass ich über das Touch-Display unter „Einstellungen“ die neue Verbindungsart aktivieren musste, was einen Neustart des Eversolo zur Folge hatte. Schade nur, dass dieser auf einem Tischchen hinter einem Sofa steht und man dieses erst zur Seite kippen muss, um das Display zu bedienen. Ich habe den „Wrong Blues“ dann noch mehr als einmal direkt über die optische Verbindung gehört und die kleinere Umbauaktion wiederholt, um zum Ethernet zurückzukehren. Nach den Erfahrungen mit dem DMP-A10 verwunderte es nicht, dass der Weg über den Medienkonverter, den Silent Power Lan iPurifier und von dort zum T10 das bessere Ergebnis brachte: Die Instrumente des Trios wurden nicht nur besser differenziert und von mehr Luft umgeben. Die Bühne der Live-Aufnahme wirkte auch etwas größer, der Klang löste sich besser von den Göbels und der musikalische Fluss war intensiver. Also beließ ich es bei der LAN-Verbindung.
Gut, dass T10 schon ohne Clock mehr überzeugt als der DMP-A10 in der Funktion als reiner Streaming Transport. Nach allen bisherigen Erfahrung sollte es sich aber recht positiv auswirken, wenn ein Switch, ein Streamer oder DAC extern getaktet wird. Ich platziere daher die SOtM sCLK-OCX10 und das sie speisende Keces P8 in der Nähe des Eversolo und steuere damit dessen 75-Ohm-Eingang an. Unter „Einstellungen“, „Audioeinstellung“ und „Mastertakt“ hat man dann die Wahl zwischen der internen Clock oder externen mit 50 oder 75 Ohm und 10 oder 25 Megahertz. Da der T10 sich im Heimnetzwerk befindet, kann ich sein Display auf das iPad spiegeln und brauche für die Umschaltung das Sofa nicht zu verrücken.

Los geht’s mit dem internen Taktgeber und Carla Bleys „Life Goes On“ vom gleichnamigen Album, das sie mit Steve Swallow am E-Bass und Andy Sheppard am Saxophon eingespielt hat: Da bleiben schon mit der internen Clock keine Wünsche offen. Der Flügel besitzt einen beachtlichen Körper, der akustische E-Bass entwickelt vor allem in tiefen Lagen einen für Steve Swallow untypischen Druck, das Saxophon haucht einschmeichelnd warm und scheint in nächsten Moment vor Energie zu bersten. Sie merken schon, die Komposition und die Musiker haben mich in ihren Bann gezogen. Aber auch im Genussmodus fällt mir auf, dass die externe Clock die Illusion eines noch größeren Saales provoziert, die Pianistin schon beim sparsamen Piano-Intro intensiver zu grooven scheint und die Musik trotz besserer Durchzeichnung und mehr Feininformationen in sich stimmiger dahin strömt. Man sollte nicht auf auf eine externe Clock verzichten, wenn man die enormen Fähigkeiten des T10 völlig ausschöpfen möchte.
|
Gehört mit (Wohnzimmer)
|
|
|---|---|
| Up-Sampler | Chord Electronics Hugo M-Scaler mit Ferrum Hypsos |
| D/A-Wandler | Chord Electronics Hugo TT2 mit Ferrum Hypsos |
| Streamer | Eversolo DMP-A10 |
| Streaming Bridge | Auralic Aries G2.2 |
| NAS-Funktion | SOtM sMS-2000 mit externen Netzteilen für Ethernet- und USB-Card und mit integrierter, kryobehandelter 4-TB-SSD |
| 10-MHz-Clock | SOtM sCLK-OCX10 mit Keces P8 |
| Vorverstärker | Einstein The Preamp |
| Endstufe | Einstein The Poweramp |
| Lautsprecher | Göbel Epoque Aeon Fine, Acapella Harlekin |
| Kabel | Audioquest Dragon Bi-Wiring, Swiss Cables Reference (Plus), Goebel High End Lacorde Statement |
| Zubehör | Einstein The Octopus, HighEndNovum Multivocal Resonator, Sieveking Quantum Noise Resonator, ifi Silent Power Lan iPurifier, Medienkonverter mit SBooster MK II, Singlemode-Duplex-Lichtwellenleiter |
|
Herstellerangaben
Eversolo T10
|
|
|---|---|
| Gehäusematerial | Aluminiumlegierung |
| Display | 8,6-Zoll-LCD-Touchscreen |
| Interner Speicher | 8 GB DDR5 + 64 GB eMMC |
| SSD-Protokoll | M.2 2280 NVMe-Schnittstelle (2x); jeder Steckplatz unterstützt bis zu 4 TB SSD |
| USB-Anschlüsse | USB 3.0 (2x) |
| Ethernet | RJ-45 (10/100/1000 Mbit/s) |
| SFP-Glasfasernetzwerk | Unterstützt optische Gigabit-Module mit SingleMode-Einzelfaser und Single-Mode-Doppelfaser (SFP-Modul nicht im Lieferumfang enthalten) |
| Dualband-Wi-Fi 6 | 2,4G und 5G |
| Unterstützte Abtastraten | bis zu PCM 768kHz und 32 Bit, DSD512 native |
| Musikdateiformate | DSD (DSF, DFF, SACD-ISO mit DST-Unterstützung bis DSD 512), MP3, APE, WAV, FLAC, AIF, AIFF, AAC, NRG, CUE |
| Musikdienste | TIDAL, Qobuz, HIGHRESAUDIO, Amazon Music, IDAGIO, Calm Radio, Internetradio, TuneIn, Radio, Paradise, Deezer, SoundCloud, Presto Music, Apple Music... |
| Musik-Streaming | Roon Ready, Spotify Connect Lossless, TIDAL Connect, Qobuz Connect, DLNA und mehr... |
| isolierter USB-Audioausgang | unterstützt bis zu Stereo-DSD512 Native und PCM 768 kHz 32 Bit (nur kompatibel mit DACs, die den UAC-Standard unterstützen) |
| isolierter IIS-Audioausgang | unterstützt 8 Ausgabemodus-Optionen. Unterstützt bis zu Stereo-DSD512 Native und PCM 768 kHz 32 Bit |
| Koaxialausgang | unterstützt bis zu Stereo-PCM 192 kHz 24 Bit und DoP64 |
| optischer Ausgang | unterstützt bis zu Stereo-PCM 192 kHz 24 Bit und DoP64 |
| AES/EBU-Ausgang | unterstützt bis zu Stereo-PCM mit 192 kHz und 24 Bit sowie DoP64 |
| Systemtakt | Femtosekunden-Takt |
| Audio-Takt | OCXO-Taktgeber + Phasenregelkreis-Technologie (PLL) |
| externer Takteingang | unterstützt einen externen Takt von 10 MHz / 25 MHz und einer Impedanz von 50 Ω / 75 Ω |
| Steuerungsmethoden | Touchscreen-Steuerung, Android/iPhone/iPad-App, Fernbedienung |
| Stromversorgung | 110~240V Wechselstrom, 50/60Hz, Maßgefertigter Ringkerntransformator vom Typ O |
| Leistungsaufnahme | 20W |
| Abmessungen (B/T/H) | 365/310/88mm |
| Lieferumfang | Netzkabel, Triggerkabel, Fernbedienung, Bedienungsanleitung |
| Preis | 2.200 Euro |
|
Vertrieb
audioNEXT GmbH
| |
|---|---|
| Anschrift | Isenbergstraße 20 45130 Essen |
| Telefon | 0201 5073950 |
| info@audionext.de | |
| Web | www.audionext.de |
Kaum eine Marke wird so selbstverständlich mit Verstärkern und Quellgeräten in Verbindung gebracht wie Rotel. Umso bemerkenswerter ist die Rückkehr in ein Segment, das über viele Jahre keine Rolle mehrspielte: Mit der Amora 5 ergänzt Rotel sein Portfolio wieder um einen passiven Lautsprecher und damit um die letzte Station der Musikwiedergabe.
Die Rückkehr erfolgt nicht aus nostalgischen Gründen. Rotel möchte Musikliebhabern künftig eine durchgängig aufeinander abgestimmte Audiokette aus einer Hand anbieten, von der Quelle über die Verstärkung bis hin zum Lautsprecher. Gleichzeitig versteht sich die Amora 5 keineswegs als exklusiver Spielpartner für Rotel-Elektronik. Dank ihrer ausgewogenen Abstimmung empfiehlt sie sich ebenso für hochwertige HiFi-Anlagen anderer Hersteller.
Als kompakter Zwei-Wege-Bassreflexlautsprecher verbindet die Amora 5 klassische Lautsprechertechnik mit einer modernen, wohnraumfreundlichen Gestaltung. Eine 25-Millimeter-Seidenkalotte übernimmt den Hochtonbereich bis 28 Kilohertz, während ein 165-Millimeter-Tiefmitteltöner mit Gewebefasermembran für eine natürliche und kontrollierte Wiedergabe der tiefen und mittleren Frequenzen sorgt. Beide Chassis arbeiten über eine präzise abgestimmte Weiche für die Trennfrequenz von 2,5 Kilohertz zusammen und erzeugen ein geschlossenes Klangbild mit stabiler räumlicher Abbildung.
Rotel widmete auch dem Gehäuse viel Aufmerksamkeit. Die resonanzoptimierte MDF-Konstruktion bildet eine stabile akustische Grundlage für die Chassis, während der rückseitige Bassreflexkanal eine Basswiedergabe bis 48 Hertz ermöglicht. Magnetisch befestigte Stoffabdeckungen, hochwertige Lautsprecheranschlüsse für Single-Wire- oder Bi-Wiring-Betrieb sowie die Ausführungen in Matte Black und Matte White unterstreichen den hochwertigen Gesamteindruck.
„Der Erfolg von Rotel basiert seit jeher auf konsequenter Entwicklungsarbeit, langfristigen Partnerschaften und einer gemeinsamen Leidenschaft für Musik“, erklärt Peter Kao, Managing Director von Rotel und Vertreter der dritten Generation der Gründerfamilie. „Mit der Amora 5 erweitern wir das Rotel-Erlebnis bis zur letzten Station der Signalkette und schaffen für unsere Partner und Kunden weltweit eine noch vollständigere Systemlösung.“
Highlights & Features
Technische Daten
Verfügbarkeit: Die Rotel Amora 5 ist ab Oktober 2026 im autorisierten Fachhandel zum Paarpreis von rund 1.000 Euro erhältlich.
|
Vertrieb
AUDIO-TRADE Hi-Fi Vertriebsgesellschaft mbH
|
|
|---|---|
| Anschrift | Villa Belvedere Wallufer Straße 2 D-65343 Eltville am Rhein |
| Telefon | +49 6123 9258956 |
| info@audiotra.de | |
| Web | www.audiotra.de |
Pro-Ject Audio Systems' E1.2 ist die nächste Generation der E-Line-Plattenspieler. Er bietet ein großartiges Klangerlebnis für kleines Geld und wird in Europa handgefertigt. Das Plug-and-Play-Design mit voreingestellter Auflagekraft und Anti-Skating-Funktion, die erfahrene Techniker im Werk vornehmen, ermöglicht einen optimalen Betrieb des E1.2.
Der E1.2 BT verfügt über einen integrierten Bluetooth®-Transmitter mit aptX HD-Unterstützung. Er streamt das Signal der Schallplatten kabellos und in hoher Klangqualität an Bluetooth®-Lautsprecher, -Kopfhörer oder -Verstärker. Herzstück ist eine neue Bluetooth® 5.4-Transmitterplatine, die für optimale Klangqualität und stabile drahtlose Verbindungen sorgt.
Pro-Ject hat den ABS-Hauptteller des E1 entfernt und durch einen neu entwickelten Aluminiumteller ersetzt. Der neue, 730 Gramm schwere Aluminium-Druckguss-Hauptteller bietet eine ideale, resonanzarme Plattform für die Schallplatte. Für eine perfekte Wiedergabe wird der Teller in einem zusätzlichen Schritt überarbeitet und präzise ausgewuchtet, um eine gleichmäßig Rotationn zu gewährleisten. Diese signifikante Verbesserung verbessert nicht nur die Rotationsstabilität, sondern steigert auch die akustische Gesamtleistung durch Minimierung unerwünschter Vibrationen und Resonanzen. Die zusätzliche Masse des Aluminiums sorgt für eine konstante Geschwindigkeit und bietet eine stabilere Basis für die Schallplatte, wodurch die Nadel präziser abtastet
Der Tonabnehmer ist eines der klangprägendsten und klangkritischsten Bauteile eines Plattenspielers. Er wandelt die Modulation der Rillen einer Schallplatte in ein elektrisches Signal um. Dieses Signal bestimmt die Grundqualität der Musikwiedergabe. Das Pick it MM E verwendet ein massearmes System mit einem Miniatur-Neodym-Generatormagneten. Die geringere Trägheit führt zu einer deutlich verbesserten Abtastgenauigkeit. Die konische Diamantspitze sorgt für eine warme und gleichmäßige Klangwiedergabe in hoher Qualität mit geringem Hintergrundrauschen. Das gedämpfte ABS-Gehäuse reduziert vibrationsbedingte Verfärbungen effektiv auf ein verschwindendes geringes Niveau
Der Tonarm des E1.2 ist auf herausragende Leistung ausgelegt und wurde im Werk fachmännisch eingestellt, so dass man sofort loslegen kann. Kein Werkzeug, kein Rätselraten – einfach anschließen und loslegen. Das Herzstück ist eine schwere kardanische Aufhängung, die für zuverlässige Spurführung und hohe Klangstabilität sorgt. Das spielfreie Präzisionslagersystem sorgt für sanfte Bewegungen und sauberen Klang.
Pro-Ject hat eine carbonverstärkte, extrem steife Headshell hinzugefügt, um Vibrationen zu reduzieren. Das übergroße Gegengewicht ist näher an den beweglichen Teilen platziert und verbessert so Balance und Spurführung für detailreichere Wiedergabe und Basswiedergabe.
Das Chassis ist die Grundlage für eine hervorragende Wiedergabe – und Pro-Ject hat sich besonders viel Mühe gegeben, um ihn perfekt zu machen. Das CNC-gefräste Chassis aus einer starren Verbundfaser ist sorgfältig konstruiert und weist keine Hohlräume auf. Diese solide, resonanzarme Konstruktion eliminiert unerwünschte Vibrationen und sorgt für eine klare und kraftvolle Musikwiedergabe. Das Chassis ist in Hochglanzschwarz, Satinweiß oder Walnuss erhältlich und sieht in jeder Umgebung fantastisch aus. Die klaren Linien und hochwertigen Oberflächen spiegeln die Qualität wider, die man bei High-End-Modellen findet, und machen den E1.2 zu einem wunderschönen Blickfang
Der neue Plattenspieeer ist in zwei Versionen verfügbar, als E1.2 BT mit Standard folierten Finishes zum Preis von 400 Euro und als E1.2 BT Colour miterbessertes MDF Gehäuse in handlackierten Satin Finishes zum Preis von 450 Euro. Das verbesserte MDF-Gehäuse reduziert unerwünschte Resonanzen zusätzlich und sorgt so für eine noch sta¬bilere, offenere und unverfälschte Vinylwiedergabe. Die satinierten, handlackierten Finishes passen perfekt zu unserer Colourful Audio Linie und den passenden Speaker Box Finishes.
|
Herstellerangaben
Pro-Ject E1.2 und E1.2 Colour
|
|---|
|
Vertrieb
AUDIO-TRADE Hi-Fi Vertriebsgesellschaft mbH
|
|
|---|---|
| Anschrift | Villa Belvedere Wallufer Straße 2 D-65343 Eltville am Rhein |
| Telefon | +49 6123 9258956 |
| info@audiotra.de | |
| Web | www.audiotra.de |
Er ist die neueste Schöpfung der Plattenspieler-Manufaktur aus Bergisch-Gladbach: der Transrotor Scala. Firmenchef Dirk Räke und sein Team haben den Neuen bei der HighEnd 2026 in Wien erstmals der Weltöffentlichkeit präsentiert und nur kurze Zeit später befindet sich das schicke Laufwerk für einen exklusiven Test in meinen Hörraum.
Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber zumindest in meinem mehr als 40 Jahre andauernden highfidelen Leben hat jedes Gerät, das bei mir eingezogen ist, eine eigene Geschichte. Ganz besonders mein erster highendiger Plattenspieler – der Transrotor Delight. In den 80er-Jahren habe ich davon geträumt, eines dieser stylischen Designobjekte von Jochen Räke aus Aluminium und Acryl zu besitzen. Der Delight hatte es mir mit seinen geschwungenen Rundungen und der Acrylwanne angetan, aber die Erfüllung des Traums war während des Studiums schlicht unmöglich. Dann lernte ich meine Frau kennen, die nicht nur mein Faible fürs Hören von Schallplatten ertragen durfte, sondern auch meine andauernden Schwärmereien für das analoge Kunstobjekt. Nach einigen Wochen gemeinsamen Zusammenseins fragte sie nach einer Liste mit den Zutaten (Plattenspieler, Tonarm, Tonabnehmer) und bestellte heimlich still und leise das Objekt der Begierde in einem Radiogeschäft unserer Stadt. Der Rest ist schnell erzählt: Lieferung abholen, Gerät auspacken, aufbauen und alle Schallplatten neu hören. Mein Traum wurde wahr. Meine Frau und ich leben übrigens immer noch zusammen. Nicht nur wegen, aber vielleicht auch dank des Transrotors.
Nun befindet sich wieder ein Transrotor in meinem Set-up und ich bin bereits gespannt darauf, mich mit ihm zu beschäftigen. Schon das Auspacken sorgte für ein Déjà-vu. Die blankpolierten, fingerabdruckempfindlichen Teile wie Plattenteller und Chassis waren optimal geschützt verpackt, der Tonarm mit bereits justiertem Tonabnehmersystem penibel fixiert. Für das Hantieren mit den Teilen hatte das Räke-Einpack-Team ein Paar weiße Wollhandschuhe beigelegt. Machen einige andere Hersteller ebenfalls, aber das habe ich in meiner langen Hifi-Zeit auch durchaus anders erlebt. Also auch diesmal: auspacken, aufbauen, auf dem Copulare Rack positionieren und Schallplatten auflegen. Ich bitte noch um ein bisschen Geduld, zu meinen musikalischen Eindrücken des Scala komme ich später. Zuerst einmal möchte ich Ihnen das Konzept des neuesten Transrotor-Laufwerks näherbringen. Dafür habe ich mich ausführlich mit Geschäftsführer Dirk Räke unterhalten, der seit einigen Jahren die Geschicke des von Vater Jochen gegründeten Unternehmens äußerst erfolgreich weiterführt.

Der Scala ist ein echter Hingucker. Schon beim ersten Blick fällt eines der wesentlichen Merkmale ins Auge: Das Laufwerk ist mit einer zweiten Tonarmbasis ausgestattet. Das erlaubt den zukünftigen Nutzern eine besondere Flexibilität in Sachen Ausstattung und möglicher Erweiterung. Dirk Räke erklärt, dass der Scala eine Erweiterung des Transrotor Max sei, der bereits seit einigen Jahren im Portfolio ist. „Wir haben häufig Anfragen von Kunden erhalten, die bereits einen Max-Plattenspieler besitzen und darauf einen zweiten Tonarm installieren möchten. Sie fragen dann nach dem Preis und wer den Aufbau übernimmt. Am Ende nehmen sie davon Abstand, weil es zu kompliziert für sie ist“, sagt der Hersteller. Das ist einer der Gründe, warum sich Räke und sein Entwicklerteam für eine Version mit einer zweiten Tonarmbase entschieden haben, die auf der linken Seite ihren Platz hat. „Der Scala ist vorbereitet für alle Tonarme von 9- bis 12-Zoll. Natürlich kann unser TRA 9 in beiden Versionen draufgebaut werden, aber selbstverständlich können auch andere Tonarme installiert werden“, sagt Dirk Räke. Die korrekte Positionierung der unterschiedlich langen Tonarme gestaltet sich einfach. Die beiden Wangen mit den Basen sind mit jeweils vier Schrauben auf zwei Stangen befestigt. Löst man die Schrauben, lassen sich die Basen stufenlos für jeden Tonarm einstellen. Eine simple wie geniale Lösung. „Man muss nicht an der Basis herumfummeln, sondern kann sie mit Hilfe der Einstelllehre so lange verschieben, bis der Tonarm an der optimalen Stelle ist.“

Solange die zweite Basis nicht genutzt wird, kann der mitgelieferte Mitlaufbesen – übrigens ein Klassiker im Transrotor-Programm – dort platziert werden und seine wirkungsvolle Reinigungsarbeit auf dem Vinyl verrichten. Auf der linken Alu-Wange befindet sich eine weitere praktische Vorrichtung. Eine Ablage für das Plattengewicht, die zur Fixierung desselben mit einem Dorn ausgestattet ist. Für Dirk Räke ist es ein eher unwichtiges Accessoire, im täglichen Betrieb habe ich die pfiffige Vorrichtung jedoch schätzen gelernt. Man muss nicht ständig einen Ablageplatz suchen, sondern weiß immer, wohin mit dem Gewicht.
Eine weitere technische Verbesserung, die das Entwicklerteam ausgetüftelt hat, ist dem Firmenchef besonders wichtig: die neuen Füße mit integriertem Dämpfungssystem. Die drei runden, mit Silikon gefüllten Dämpfungselemente, sollen dem Scala nicht nur einen sicheren Stand verleihen, sondern gleichzeitig Trittschall- und niederfrequente Schwingungen des Plattentellers eliminieren. Meine Erfahrungen mit den Dämpfungselementen unter dem Chassis sind positiv. Auf der mit Bleischrot gefüllten Schichtbirkenholz-Tragfläche des Copulare Racks ließ sich das Laufwerk zu keiner Zeit aus der Ruhe bringen. Dirk Räke fragte mich, ob ich den Klopftest während des Betriebes gemacht hätte – habe ich natürlich gemacht. Auch dabei war vom Laufwerk kein störender Mucks zu vernehmen. „Die Füße sind aus dem Industriebereich, die haben wir nicht selbst entwickelt. Aber durch die neuen Dämpfungselemente ist der Scala unkritischer in der Aufstellung. Das ist ein echter Vorteil gegenüber dem Max, der ansonsten mit dem Plattenteller, dem Lager sowie der gleichen Grundform sehr viel Gemeinsamkeiten mit dem Newcomer hat.

Dirk Räke weiß, dass viele Kunden ihre Plattenspieler nicht auf ein teures Hifi-Rack stellen, sondern zum Beispiel auf wohnraumfreundliche Regale oder sogar auf Sideboards. Deswegen gibt es optional eine Acryl-Basis, die insbesondere auf solch Hifi-untypischen Stellplätzen für einen sicheren und nochmals dämpfenden Stand sorgt. Hier sind es vier Industriefüße, auf denen die Acrylplatte ruht und die im Inneren mit jeweils drei Silikonstiften gefüllt sind, die durch das Gewicht des Laufwerks leicht auseinandergedrückt werden und so eventuelle Schwingungen aufnehmen und für eine zusätzliche Dämpfung des Players sorgen. „Das sind sozusagen extra Dämpfer, die bei äußeren Einflüssen etwa durch rumpelnde Straßen- oder U-Bahnen, die manchmal ganze Altbauten in Schwingungen versetzen, sehr hilfreich sind“, erklärt Räke.

Transrotor-Chef Räke hat ein fein abgestimmtes Set für den Test mit dem Scala zusammengestellt. Für den Protagonisten hat er den besten Rega-Tonarm RB 3000 mit dem hauseigenen Tonabnehmer Transrotor Merlo Reference als Mitspieler gewählt. Über den Merlo muss ich nicht viel Worte verlieren, den hat mein Kollege Carsten Bussler ausführlich besprochen und für richtig gut befunden. Wenn Sie seine Erfahrungen mit dem Merlo Reference noch einmal nachvollziehen möchten, hier finden Sie den aufschlussreichen Testbericht.

Den RB 3000 schätzt der Transrotor-Chef sehr. „Ich breche immer gern eine Lanze für die Rega-Arme. Die sind für ihr Geld richtig gut. Ich bin der Meinung, dass sie im Preis-Leistungs-Verhältnis das Beste sind, was man bekommen kann. Man kann durch die Bank sagen, dass sie Tonarme schlagen, die gut um die Hälfte teurer sind“, sagt Räke. Auch optisch passt der RB 3000 mit seiner schlanken Linie und dem polierten Alu-Rohr perfekt zum Scala. Als letzten Feinschliff hat unser Proband mit dem Konstant EINS, das Einstiegsnetzteil der Oberklasse erhalten. Dirk Räke sagt warum: „Unser Markenzeichen ist die Ruhe. Physikalisch ausgedrückt: die Präzision in der Drehzahl. Ein Plattenteller muss sich gleichmäßig drehen und darf keine Schwingungen auf das Tonabnehmersystem und die Schallplatte übertragen. Deshalb ist es wichtig, dass der Motor mit einem guten Netzteil optimal angesteuert und mit einer sauberen Netzspannung versorgt wird, die sich genau einstellen lässt und nicht verzerrt. Für die ausgewählte Konfiguration des Scala stehen rund 9.500 Euro auf dem Räke-Preisschild.
Die preislich magische Grenze bei Plattenspielern sei 10.000 Euro. Deshalb ist Hersteller Räke mit seiner gewählten Kombination inklusive der optionalen Basis bewusst darunter geblieben. Die Ausstattung ist ganz gezielt so gestaltet. Sein Statement zur Kombi: „Wir sind davon überzeugt, dass die Zusammenstellung schlüssig ist und dass man mit dem Scala sehr gut Musik hört.“

Davon muss ich mich natürlich selbst überzeugen und lege gleich zu Beginn eine Platte auf den Acrylteller, die zu meinem festen Test-Equipment gehört und die ich wirklich sehr gut kenne. Ricki Lee Jones „Chuck E.‘s In Love“ in der 45er-Version von der gleichnamigen MFSL-LP. Bei diesem Reissue hat Krieg Wunderlich wirklich einen hervorragenden Job im Mastering vollbracht. Keine meiner diversen Ausgaben klingt annähernd so anspringend und mitreißend, wie die MFSL. Tatsächlich legt die US-Sängerin auf dem Scala ordentlich los. Ihre Stimme kommt prägnant und die scharf angerissenen Stahlseiten von Buzzy Feitens akustischer Gitarre lassen unmittelbar Freude aufkommen. Das groovt ordentlich und ich habe sofort das Gefühl, dass die Räke-Kombi sehr gut aufeinander abgestimmt ist.
Kürzlich bin ich beim Konzert von Pat Metheney in der Hamburger Laeiszhalle gewesen und meine Begeisterung über seine Performance ist noch nicht verflogen. Die Alben des aus Missouri stammenden Gitarristen landen regelmäßig auf meinem LaGrange und deshalb durfte mein Favorit Offramp auch bei diesem Test mit ran. Das von Metheney und seinem kongenialen Partner Lyle Mays geschriebene „Are you going with me?“ ist mein Highlight auf dem hervorragenden ECM-Album. Vom ersten Ton an zeigt sich die Harmonie und die Leichtigkeit der Musiker miteinander. Ich gewinne den Eindruck, dass jedes Instrument mit dem anderen kommuniziert und ich spüre den musikalischen Fluss der Aufnahme. Ich denke mir: Was müssen die Jungs für einen Spaß gehabt haben bei den Aufnahmesessions in der legendären New Yorker Power Station.

Da Dirk Räke irgendwann meinte, dass der Scala eine echte Rockmaschine sei, muss ich der Sache selbstverständlich nachgehen. Sofort kommt mir Beggars Banquet von den Rolling Stones in den Sinn. Wenn ein Stück richtig los rockt, dann ist das „Sympathy For The Devil“. Mein altes DECCA-Exemplar mit dem silbernen boxed Label ist noch gut erhalten. Ein kurzer Waschgang und schon kann‘s losgehen. Ich bin überrascht: Stimmen, Perkussion und die menschlichen Laute – alles kommt klar und differenziert rüber. Mick Jaggers teilweise rausgepresster Gesang erinnert mich an frühere Zeiten. Als Keith Richards das schneidende und ruppige Gitarrensolo spielt und ihn der Chor mit dem bekannten Ooh, ooh begleitet, ertappe ich mich beim rhythmischen Wippen auf meinem Hörplatz. Der Räke-Mastermind scheint recht zu haben.
Mal sehen, ob der Scala auch Elektronik kann. Malia hat gemeinsam mit Yello-Mann und Studio-Tüftler Boris Blank das großartige Album Convergence aufgenommen. 2014 war das, aber ich höre es heute noch so gern wie vor zwölf Jahren. Der Einsteiger „Celestial Echo“ ist absolut umwerfend. Schneidende Synthesizer-Sounds gepaart mit einer gefühlvollen Stimme. Der Transrotor macht ordentlich Druck bei den elektronischen Beats und vermittelt dem Hörer eindringlich die intime Stimmung bei Malias Gesang.
Zum Schluss noch ein weiteres Stück Rockmusik. Das gleichnamige Album von Fleetwood Mac aus dem Jahr 1975, das erste mit Lindsay Buckingham und Stevie Nicks, ist ein Klassiker. Das US-Label Rhino hat das Album im Rahmen seiner High Fidelity Serie von Kevin Gray remastern lassen und in einer limitierten Serie wiederveröffentlicht. Ich habe ein Exemplar erworben und es ist wirklich hervorragend gelungen. Ich kenne keine andere Version, die so lebendig und stimmig ist. Nun, wie klingt es über den Transrotor Scala? Einfach richtig gut. Schon der Start mit „Monday Morning“ von Lindsay Buckingham lässt keine Zweifel an den rockigen Künsten der jüngsten Kreation aus Bergisch Gladbach. Die Wiedergabe hat Power und die Stimme Buckinghams ist kraftvoll und differenziert. Die Klangfarben perlen durch meine Lautsprecher und ich komme nicht auf die Idee, die Nadel des Merlo Reference aus der Rille zu nehmen. Stattdessen gönne ich mir die komplette Seite, swinge mit und fühle mich wie auf einer Zeitreise in die 70er Jahre. Wenn ein Plattenspieler das schafft, dann macht er vieles richtig!

|
Gehört mit
|
|
|---|---|
| Plattenspieler | brinkmann LaGrange mit beheiztem Tellerlager |
| Tonarm | TW-Acustic Raven 10.5, brinkmann 12.1, Schwietzer 12.1 |
| Tonabnehmer | Kondo IO-M, Fuuga, brinkmann EMT ti |
| Phonostufe | brinkmann Edison MK II |
| Übertrager | Consolidated Audio Silber |
| Vorstufe | brinkmann Marconi mk II |
| Endstufen | brinkmann Mono |
| Lautsprecher | Consensus Conspiracy |
| Kabel | Kondo Theme LS-41, HMS Suprema, HMS Grand Finale Jubilee, Cardas Clear Beyond, Kondo KSL-LPz, Breuer, Aqvox LAN Edge |
| Zubehör |
Copulare Rack, Acapella Fondato Silenzio, HMS Energia 4/3, Prime Mini 5, AHP-Klangmodul IV G, Furutech Wandsteckdose, Synergistic Research Active Ground Block SE, Plattenwaschmaschine Levar Amano |
|
Herstellerangaben
Transrotor Scala
|
|
|---|---|
| Plattentellergewicht | 7 kg |
| Tonarmbasen | stufenlos verstellbar |
| Netzteil Konstant EINS | 33 und 45 Umdrehungen |
| Acryl-Basis (optional) | inkl. vier frei positionierbare Dämpfungsfüße |
| Preis | 4.500 Euro (Laufwerk), 504 Euro (Netzteil), 1.100 Euro (Acryl-Basis) |
|
Herstellerangaben
Transrotor Merlo Reference
|
|
|---|---|
| Prinzip | MC low output |
| Frequenzgang | 1dB max. bei 1kHz |
| Kanaltrennung | 27dB min. bei 1kHz |
| Nadelschliff | Harmonic |
| Ausgangsspannung | 0,5mV +/-1dB bei 1kHz |
| Nadelnachgiebigkeit | 18mm/N |
| Nadelgewicht | >0,20mg |
| Tonabnehmergewicht | 5,7 g |
| Abschlusswiderstand | 100 Ω |
| Eigenwiderstand | 8 Ω |
| Auflagekraft | 1,5 – 2,0 g |
| Preis | 1.200 Euro |
|
Herstellerangaben
REGA RB 3000
|
|
|---|---|
| Tonarmlänge | 9 Zoll (222,0 mm) |
| Effektive Masse | 11 g |
| Tonarmrohr | poliertes Aluminium |
| Tonarmlager | besonders geringe Toleranz |
| Tonarmkabel | 1,2 m mit RCA-Steckern integriert |
| Preis | 2.200 Euro |
|
Hersteller/Vertrieb
Räke HIFI Vertrieb GmbH
| |
|---|---|
| Anschrift | Irlenfelder Weg 43 51467 Bergisch Gladbach |
| Telefon | +49 2202 31046 |
| transrotorhifi@t-online.de | |
| Web | www.transrotor.de |
ACM Premium Audio freut sich, die neue Vertriebspartnerschaft mit ZenSati bekannt zu geben. Mit dieser Zusammenarbeit übernimmt ACM Premium Audio ab sofort die Repräsentanz der Marke ZenSati in der DACH-Region – Deutschland, Österreich und der Schweiz – sowie in den Benelux-Märkten.
Die Partnerschaft ist ein bedeutender Schritt für den weiteren Ausbau von ZenSati in wichtigen europäischen High-End-Audio-Märkten. Der Markteintritt erfolgt dabei strukturiert und mit klarem Fokus, wobei Deutschland den ersten Schwerpunkt dieser gemeinsamen Entwicklung bildet.
„Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit ZenSati. Die Marke steht für einen kompromisslosen Qualitätsanspruch, außergewöhnliche Fertigung und das klare Ziel, Musik so authentisch und emotional wie möglich erlebbar zu machen. Genau diese Haltung verbindet uns. Deshalb sehen wir in dieser Partnerschaft großes Potenzial, ZenSati im deutschsprachigen Raum und darüber hinaus nachhaltig zu etablieren.“
ACM Premium Audio
„Diese Zusammenarbeit ist in einem geduldigen und sehr strukturierten Prozess entstanden. Die Basis dafür sind gemeinsame menschliche Werte und eine tiefe Leidenschaft für die authentischste Wiedergabe von Musik – analog wie digital. Bei ZenSati glauben wir ausschließlich an langfristige, nachhaltige Partnerschaften und wählen sehr bewusst aus, mit welchen Unternehmen wir uns verbinden. Nachdem wir die Menschen hinter ACM Premium Audio kennengelernt und über längere Zeit viele wertvolle Gespräche geführt haben, habe ich keinen Zweifel daran, dass diese Zusammenarbeit der richtige nächste Schritt für uns ist.“
Allon Hecht, Sales Manager ZenSati
ZenSati ist ein dänischer Hersteller von Ultra-High-End-Audiokabeln, der 2009 von Mark Johansen gegründet wurde. Die Marke gehört zu den exklusivsten Kabelherstellern der Welt. Innerhalb der technisch und preislich unterschiedlichen acht ZenSati-Serien werden jeweils folgende Kabel für den High-End-Audi Bereich angeboten
Weitere Informationen über ZenSati und die Mission des Firmengründers Mark Johansen sind auf der deutschen ZenSati Webseite zu finden:
Besonderheiten der ZenSati-Audio Kabel
ZenSati setzt auf extrem reines Kupfer, das mit purem Silber, Gold oder Rhodium beschichtet wird – statt auf Massivsilberleiter. Das garantiert absolute Neutralität, ohne den Klang künstlich einzufärben.
Um den Leiter herum wird gezielt ein Luftspalt bewahrt, denn Luft ist der ideale Isolator: Sie minimiert dielektrische Absorption und sorgt für eine extrem schnelle, verlustfreie Signalübertragung.
ZenSati nutzt flache, in sich gedrehte Signalleiter. Diese Konstruktion ermöglicht eine außergewöhnlich schnelle Leitfähigkeit und reduziert Interferenzen auf ein Minimum.
Hier drei Preisbeispiele für ab sofort verfügbare Produkte:
ZenSati Razzmatazz: Einsteigerserie für Anlagen ab oberem vierstelligen Bereich.
Preisbeispiel: 2 x 2,5m Lautsprecherkabel für 2.207 Euro.
ZenSati Zorro: Optisch auffällig (blutrot und schwarz). Es nutzt versilberte Leiter und ein luftbasiertes Design, um extreme organische Schnelligkeit zu erreichen. Preislich ideal für Anlagen im unteren fünfstelligen Bereich. Preisbeispiel: 2 x 2,5m Lautsprecherkabel für 3.685 Euro
ZenSati sILENzIO: Der Name ist Programm. Diese Linie fokussiert sich auf maximale Abschirmung und mechanische Dämpfung für einen extrem ruhigen Hintergrund. Wird häufig in Ultra-High-End für Anlagen im siebenstelligen Preisbereich verwendet. Preisbeispiel 2 x 2,5m LS-Kabel für 34.815 Euro.
Bei ACM Premium Audio gibt es wie immer Wunsch-Kabelpakete zum unverbindlichen Ausprobieren zu Hause.
|
Herstellerangaben
ACM Premium Audio
|
|
|---|---|
| Adresse | Adlerstrasse 48 41066 Mönchengladbach |
| Telefon | +49 21612771471 |
| info@acm-audio.de | |
| Web | acm-audio.de |
Anfang letzten Jahres stellte ich den Dan Clark Audio Noire X vor, dessen Klangsignatur der meines absoluten Favoriten, dem Stealth, sehr nahe kommt – und das zu einem Viertel des Preises des Dan Clark Audio-Topmodells. Jetzt charakterisiert der kalifornische Kopfhörerspezialist den Aeon Core sehr ähnlich: „Flagship Performance. Breakthrough Price.“
Dazu, wie sich die Hierarchie zwischen Stealth, Noire X und Aeon Core darstellt, möchte ich später kommen, denn bei seiner Arbeit für den Aeon Core ging es Dan Clark zuerst einmal um Grundlegenderes: die sogenannten Harman Curve, die Dr. Sean Olive und Todd Welti entwickelten. Sie beschreibt einen Zielfrequenzgang für Kopfhörer, den die meisten Hörer bevorzugen, weil er dem eines sehr guten Lautsprechers im Raum entspricht. Die Harman Kurve gilt als allgemein akzeptiert, auch wenn einzelne Kopfhörer-Konstrukteure sie in Frage stellen wie zum Beispiel Skylar Gray. Seine Kreationen, der Audioquest Nighthawk und der NightOwl Carbon sind im Bereich oberhalb von zwei Kilohertz deutlich zurückhaltender als es die Zielkurve von Olive und Welti vorgibt.

Dazu sollte man wissen, warum es bei der Harman Curve zu dieser Anhebung kommt: Die Ohrmuschel verstärkt diesen Frequenzbereich, wenn man beispielsweise ein lineares Lautsprechersignal in einem speziellen Winkel wahrnimmt. Für die Messungen von Kopfhörern werden Mikrofone am Ende eines künstlichen Gehörgangs und einer ebensolchen Ohrmuschel verwendet. Würde man mit dieser Anordnung den Frequenzgang von Lautsprechern im Raum messen, ergäbe sich oberhalb von zwei Kilohertz auch eine Anhebung von rund zehn Dezibel gegenüber dem Pegel bei einem Kilohertz. Da die Kopfhörer ebenfalls mit der Ohrmuschel interagieren, sollten auch sie bei Messungen mit einem Mikrofon am Ende eines künstlichen Gehörgangs die bewusste Anhebung aufweisen. Das heißt aber keinesfalls, dass dafür der Frequenzgang des Kopfhörers verantwortlich ist. Diese Anhebung entsteht nur im Zusammenspiel mit der künstlichen – oder echten – Ohrmuschel. Die Harman Kurve beschreibt also einen Zielfrequenzgang am Ende des Gehörgangs.
In einem Interview mit Jude Mansilla vom Magazin Head-Fi.org, das auch auf deutsch auf YouTube zu sehen ist, führt Dan Clark aus: „Als Sean Olive und das Team die ursprüngliche Harman Zielkurve entwickelt haben, nutzten sie ein proprietäres Ohr-Design – inzwischen Welti-Ohren genannt –, das sie für ihren GRAS-Messaufbau gefertigt hatten. Die damals verfügbaren Ohren waren gewissermaßen „Ross-Perot-Ohren“: Sie ragten zu weit heraus und waren zu hart, so dass die Kopfhörer nicht richtig auf dem Kunstkopf saßen und man keine zuverlässigen Bass-Messungen bekommen konnten – also konnte man die Tests nicht sinnvoll durchführen. Die Welti-Ohren wurden als weichere, nachgiebigere Ohren mit geringerem Härtegrad entwickelt, die weniger weit hervorstehen. Trotzdem sind sie nicht identisch mit den Ohren, die GRAS heute produziert und kommerziell anbietet. Dann passierten zwei weitere Dinge: GRAS brachte ein neues Mikrofon heraus, das RA0402, und eine neue Generation von Ohren, die KB5000-Serie, und genau die nutzt inzwischen jeder, der mit GRAS misst. Das bedeutet: Das Messsystem, mit dem die Harman-Kurve ursprünglich erstellt wurde, hat eine andere Frequenzgangcharakteristik als das System, mit dem heute alle arbeiten.“

Dazu sollte man noch anmerken, dass die Welti-Ohren nach Todd Welti, mit dem Sean Olive die Harman Curve entwickelte, benannt sind und GRAS ein dänisches, 1994 von Akustikpionier Gunnar Rasmussen gegründetes, privat geführtes Unternehmen ist, das sich auf seiner Website so beschreibt: „GRAS ist ein weltweit führendes Unternehmen in der Schall- und Schwingungstechnik. Wir entwickeln und fertigen hochmoderne Messmikrofone und zugehörige Geräte für Branchen, in denen die Genauigkeit und Wiederholbarkeit akustischer Messungen von größter Bedeutung sind.“ Der Begriff „Ross-Perot-Ohren“ bezieht sich übrigens auf die auffallend großen und abstehenden Ohren des US-amerikanischen Milliardärs und Präsidentschaftskandidaten H. Ross Perot.
Doch zurück zu Dan Clark und Sean Olive. Bei ihren Untersuchungen konnten sie auf die ursprünglichen Welti-Ohren zurückgreifen. Dan Clark führt im Interview dazu aus: „Es ist ein ziemlicher Vorteil, dass wir diese Ohren noch haben, und so kann ich die ursprüngliche Harman-Kurve auf jeden unserer Kopfhörer anwenden und eine genaue Abbildung zum 5128 herstellen. Das ist sehr hilfreich, weil wir finden, dass der 5128 oberhalb von sechs Kilohertz deutlich genauer ist und besser abbildet, was wir hören, während das GRAS-System dort schwächer ist. Man sieht das in einigen unserer Messungen: Auf GRAS gibt es oberhalb von sechs Kilohertz deutliche Abweichungen von der Zielkurve, während es auf dem 5128 extrem glatt verläuft und eng an der Kurve bleibt. … Zwischen etwa ein und drei Kilohertz ergab die ursprüngliche Welti-Kurve – auf GRAS gemessen – rund ein Dezibel mehr Pegel als das, was wir auf den KB5000-Ohren fanden. Die KB5000-Ohren zeigten zwischen ungefähr 3,5 und 6,5 Kilohertz etwa ein bis zwei Dezibel mehr Pegel als die Welti-Ohren. Das sind keine riesigen Unterschiede, aber genug, dass wir beim Retuning des Aeon Core die KB5000-Kurve respektive die 5128-Kurve enger verfolgt haben, also etwas weniger Energie von ein bis drei Kilohertz und etwas mehr von 3,5 bis 6 Kilohertz, und das führt zu einem sehr natürlichen, lebendigen Klang.“ Bleibt mir nur noch zu ergänzen, dass die KB5000 Ohren Bestandteil des GRAS-Systems sind und der 5128 ein Kunstkopf inklusive Mikrofonen von Brüel & Kjaer.

Für das Feintuning des Frequenzgangs kommt im Aeon Core anders als beim Noire und Stealth nicht Dan Clark Audios zum Patent angemeldetes Acoustic-Metamaterial-Tuning-System – oder kurz AMTS – zwischen der Membran und dem Ohr zum Einsatz, das durch Diffusionskontrolle und Resonatoren den Frequenzgang glättet und formt. Dennoch habe der Aeon Core von der Entwicklung des AMTS profitiert, verriet dessen Entwickler. Auch beim neuen Modell glätte eine Kombination aus Diffusion und Absorption den Hochton, wobei man sich dem Niveau von AMTS annähere, allerdings ohne dessen Kosten und Komplexität. Auch der Verzicht auf ein Case und ein Drehgelenk im Kopfbügel sowie die Beschränkung auf das einfache DUMMER-Kabel helfen, den Preis knapp unter 1000 Euro zu halten.
Eine weitere Einsparung wurde durch das beim Aeon Core erstmals eingesetzte Membranmaterial möglich, das auf Kapton statt auf PET basiert. Laut Dan Clark habe es lange gedauert, die Zusammensetzung des Materials und dann Hersteller dafür zu finden, denn es durfte nicht den Eigenrauschpegel aufweisen, der bei Kapton üblicherweise über dem von PET liegt. Die Verzerrungswerte des Aeon Core bewiesen, dass das gelungen sei. Doch genug der Technik.
Gleich nach seinem Eintreffen habe ich den fabrikneuen Aeon Core mit dem Lotoo Mjönir verbunden und ihn rund 100 Stunden eingespielt. Wie meist bei Kopfhörertests versuche ich zu Beginn herauszubekommen, welche Anforderungen sie an einen Verstärker stellen. Die an der 6,3-Millimeterbuchse der Nagra VI zur Verfügung stehende Leistung hat sich beispielsweise beim Stealth als zu gering herausgestellt. Jetzt versuche ich es dort mit der digitalen Sicherheitskopie, die ich bei der Aufnahme von Bugge Wesseltoft erstellte habe. Obwohl ich auf einen Headroom von rund sechs Dezibel geachtet habe, treibt die Nagra den Aeon Core beim Rechtsanschlag des Potis zu Pegeln, die gerade noch angenehm sind. Ob das in einer lauten Aufnahmeumgebung ebenfalls reicht, ist schwer vorherzusagen. Fest steht, dass der Aeon Core deutlich empfindlicher und damit universeller einsetzbar ist als der Stealth.

Nachdem die erste Hürde genommen ist, geht’s mit dem MacBook Air, Audirvana und Chord Electronics' MOJO weiter. Bei Ravi Shankars „West Eats Meat“ vom Album Tana Mana drücke ich die Plus-Kugel für die Lautstärke am MOJO so oft, bis sie leicht violett stahlt: Der Pegel bewegt zwischen der Hälfte und zwei Dritteln des Maximums. Der Aeon Core bringt den mobilen DAC also keineswegs an seine Grenzen. Beim Tabla-Intro des vertrauten Songs bekommt man eine gute Vorstellung des imaginären Aufnahmeraums. Die Schläge auf die einzelnen Trömmelchen werden sehr gut differenziert, ohne dass der packende Rhythmus dadurch etwas von seiner Faszination verliert. Im Hauptteil groovt der E-Bass dann knochig knarzend. Die Pauke im Hintergrund kommt mit Druck und ist bestens definiert, aber bei weitem nicht so fett wie ich es beispielsweise von meinem Audeze in Erinnerung habe. Da ist der Aeon Core näher an der Wahrheit und macht bei diesem Track trotzdem – oder gerade deswegen? – jede Menge Spaß. Schon an dieser vergleichsweise unaufwändigen Kette zeigt Dan Clarks neuste Kreation, dass sie fest in der klanglichen Firmentradition verankert ist und über ähnliche Qualitäten verfügt, wie ich sie vom Noire X und Stealth her kenne. Während des Schreibens habe ich übrigens noch Ry Cooders Jazz gehört. Bei dieser Produktion musste ich die Lautstärke am MOJO ein paar Stufen herunter regeln, da der mittlere Pegel hier deutlich höher liegt als bei „West Eats Meat“. Die Bass Drum und die Tuba in „Face To Face That I Shall Meet Him“ stellen auch schnell klar, dass es dem Aeon Core im Tieftonbereich keinesfalls an Druck mangelt.
Der dritte Zuspieler ist Chord Electronics' HUGO, an den der 2go angedockt ist, der über WLAN die Musik-Dateien von der internen Festplatte des SOtM sMS-2000 bezieht. Das ist gegenüber MOJO und Co. natürlich noch einmal ein Verbesserung. Aber dass der Aeon Core die Qualität seiner Signallieferanten deutlich zur Geltung bringt, ist ja keine Überraschung. Deutlich mehr treibt mich um, wie sich der Core zum Noir X verhält. Dazu spiele ich drei mal Keith Jarrett und Jack DeJohnetts „You Know, You Know“ vom Album Ruta And Daitya. Mit dem Schlagzeug und dem mit Effekten verfremdeten Sound des Fender Rhodes ist das zwar kein besonders aussagekräftiger Test-Track, macht dafür aber umso mehr Spaß. Nach dem ein oder anderen Wechsel vom Core zum Noire X und wieder zurück bin ich mir aber auch mit bei „You Know, You Know“ sicher, wo die, wenn auch recht geringen Unterschiede zwischen den beiden Dan Clark Audios – oder kurz DCAs – liegen: Der neue suggeriert eine einen Hauch größere und luftigere Aufnahmeumgebung. Die Instrumente werden minimal besser differenziert und schärfer fokussiert. Allerdings besitzen hier die Bass Drums und die Toms einen Tick weniger Druck, erklingen dafür aber ein bisschen besser definiert. Die Becken zeichnet der Core feiner durch, sie wirken jedoch eine Spur zurückhaltender. Er lädt geradezu zu langem Hören ein, während der Noire X etwas spektakulärer agiert. Doch die Differenzen zwischen beiden sind, wie gesagt, marginal.

Bei der Beurteilung der Unterschiede kann ich mich selbstverständlich nicht nur auf ein File verlassen. Gerade bei oft über Lautsprecher gehörten Sequenzen wie dem Anfang des ersten Satzes von Mahlers Symphonie Nr.3 mit Mariss Jansons ist es aufschlussreich, sie einmal über Kopfhörer zu erleben: Der auch beim Tragen einer Brille angenehm sitzend Core verwöhnt mit ebenso vielen Details wie Schallwandler vom Kaliber einer Børresen T5 SSE oder Acapella Hyperion. Auch die Klangfarben des Orchesters und die Dynamik lassen keine Wünsche offen. Das ist auch beim Noire X nicht anders. Der wirkt allerdings nicht ganz so frisch, lebendig, offen und schnell, punktet jedoch mit einem minimal sonoreren Bassbereich und einem Hauch mehr Dramatik. Ich kann bisher keine klaren Vorteile für eines der beiden Modelle erkennen. Da kann nach sorgfältigem Vergleichen nur der eigene Geschmack entscheiden.
Mit dem Lotoo Mjölnir ist der Aeon Core über das zum Lieferumfang gehörende DAC-DUMMER-Kabel mit 6,3-Millimeter-Klinkenstecker verbunden, das als Ersatzteil zu einem Preis von 120 auf der Website des deutschen Vertriebs audioNEXT angeboten wird. Von der internen SD-Card spiele ich noch einmal den Anfang des ersten Satzes von Mahlers Symphonie Nr. 3: Die Pauken werden mit mehr Wucht reproduziert als beim HUGO 2 und die Instrumente und Instrumentengruppen stehen ein wenig plastischer, ja dreidimensionaler auf der nun etwas weiter in die Tiefe reichenden Bühne. Für die Ausgangsspannung ist die zweithöchste Stufe, „High“, gewählt und mit dem teilvergoldeten Poti-Knopf ein Pegel von 88 eingestellt. Auch wenn ich zuvor mit dem HUGO nichts vermisst habe, steigert der Mjölnir den Genuss doch noch ein bisschen.
Wenn ich herausfinden möchte, wie positiv sich eine symmetrische Ansteuerung des Aeon Core bemerkbar macht, komme ich nicht umhin, vorher ein wenig mit Kabeln zu experimentieren, denn ein solches mit vierpoligem XLR-Stecker habe ich nur in der höheren VIVO-Qualität zur Hand. Also höre ich den Beginn von Keith Jarretts „God Bless The Child“ vom Album Standards, Vol. 1 erst mit dem Standard-Kabel: Wie erwartet entwickelt schon das Piano-Intro mit wenigen Tönen, dem Geräusch des Pedals und dem Fußstampfen des Pianisten einen packenden Groove. Gary Peacocks Bass treibt knarzend mindesten ebenso unwiderstehlich wie die recht fette Bass Drum, die Snare und das High Hat: einfach immer wieder schön! Der Wechsel zum VIVO-Klinkenkabel lässt den Raum größer erscheinen, die Klangereignisse beim Intro werden besser gegeneinander abgesetzt, es fällt noch schwerer, die Füße ruhig zu halten, und es gibt mehr Feininformationen zum High Hat. Spätestens, wenn die Erneuerung des Standard-Kabels ansteht sollte man die höhere Ausgabe für die Vivo-Variante nicht scheuen. Der Aeon Core hat es verdient – zumindest wenn ein Verstärker von der Qualität des Mjölnir für Leistung sorgt. Mindestens ebenso groß wie beim Wechsel vom DUMMER zum VIVO mit Klinke ist der klangliche Zugewinn von der unsymmetrischen zu symmetrischen Anschlussart. Erst jetzt zeige der Aeon Core, zu welchen Leistungen er wirklich fähig ist. Wer ihn unsymmetrisch mit einem einfachen Kabel betreibt, verschenkt jede Menge Wohlklang. Symmetrisch angesteuert verwöhnt einen der DCA mit mehr Details, einem intensiveren Swing, mehr Spielfreude, noch besserer Durchzeichnung und satteren Klangfarben. Großartig.

Da kann man sich schon fragen, was der Stealth da noch mehr zu bieten hat. Eine Antwort versuche ich mithilfe des SPL Phonitor x zu finden, der sein Signal direkt von Chord Electronics' DAVE bezieht. Aeon Core und Stealth werden dazu symmetrisch mit dem SPL verbunden. Ich starte „Melted Matter“ von Tord Gustavsens Albums Changing Places, und könnte spontan in diesem Wohlklang versinken: die wechselnde Intensität der einzelnen Töne der eingängigen Melodielinie, der mächtige Bass mit den filigranen Griffgeräuschen und die sparsam hingetupften Akzente des Schlagzeugs im leicht halligen Raum – das kann einen schon bezaubern, auch wenn bisher „nur“ der Aeon Core die Signale des Phonitor in Schall wandelt. Dennoch braucht es keine Minute, um zu erkennen, dass der Stealth auf einem noch höheren Niveau spielt: Das Drum Set umgibt ein größerer Raum, die Tastenanschläge besitzen mehr Energie, der gesamte Track scheint mehr Dynamik zu besitzen und trotzdem fließt die Musik noch entspannter. Die Klangcharakteristiken der beiden DCAs kommen einander sehr nahe, aber einen Stealth kann auch der herausragende Aeon Core nicht ersetzen.
|
Gehört mit
|
|
|---|---|
| Streamer | SOtM sMS-2000 mit 4TB SSD, Chord Electronics 2go |
| 10 MHz Clock | SOtM sCLK-OCX10 |
| Up-Sampler | Chord Electronics M-Scaler mit Ferrum Hypsos |
| D/A-Wandler | Chord Electronics DAVE mit Linearnetzteil, MSB Cascade |
| LAN-Switch | Ansuz PowerSwitch D-TC Gold Signature |
| Kopfhörerverstärker mit / ohne DAC | SPL Phonitor x, Chord Electronic MOJO und HUGO 2, Lotoo Mjölnir, Nagra VI |
| Kopfhörer | Sendy Audio Peacock, Dan Clark Audio Noire |
| Kabel | Goebel High End Lacorde Statement, Audioquest Dragon HC und Tornado (HC), Dragon XLR, Ansuz Speakz D-TC Supreme, Digitalz D-TC Gold Signature und Mainz D2 (2x), Rossaudio Kabel |
| Zubehör | AHP Klangmodul IV G, Audioquest Niagara 5000 und 1200, Synergistic Research Active Ground Block SE, HMS-Wandsteckdosen, Blockaudio C-Lock Lite, Acoustic System Resonatoren, Artesania Audio Exoteryc, SSC Big Magic Base, Finite Elemente Carbofibre°-HD, Harmonix Room Tuning Disks, ADOT Medienkonverter (2x) mit Keces P6 und SBooster MK II, Singlemode-Duplex-Lichtwellenleiter, Ansuz Sparks, Darkz Z2S, div. Sortz, PowerBox D-TC SUPREME, Thixar Silent Feet 20, Waversa WLAN-Isolator-EXT-1 (2x), ifi Silent Power Lan iPurifier Pro |
|
Herstellerangaben
Dan Clark Audio Aeon Core
|
|
|---|---|
| Treiber | planarmagnetisch (Magnetostat) |
| Wirkungsgrad | 94dB/mW laut Website, 97db/mW laut Interview |
| Impedanz | 17 Ohm |
| Empf. Verstärkerleistung | 125mW an 16 Ohm |
| Kopfbügel | Titanium mit selbstjustierendem Kopfband |
| Gehäuse | Aluminium |
| Gewicht ohne Kabel | 328 Gramm |
| Preis | 1.000 Euro |
|
Vertrieb
audioNEXT GmbH
| |
|---|---|
| Anschrift | Isenbergstraße 20 45130 Essen |
| Telefon | 0201 5073950 |
| info@audionext.de | |
| Web | www.audionext.de |
iFi audio gibt die Markteinführung des neuen iDSD GR 2 bekannt, die nächste Evolution eines der meistgeschätzten tragbaren Audioprodukte des Unternehmens. Der iDSD GR 2 führt das Erbe des xDSD Gryphon fort und präsentiert sich als tragende Kraft für Audiophile, die kompromisslosen Klang jenseits des Desktop-Bereichs suchen.
Der iDSD GR 2 wurde von Grund auf neu entwickelt und bietet eine neuartige DAC-Architektur, ein verbessertes vollsymmetrisches Verstärkungssystem, einen intuitiven OLED-Touchscreen sowie die K2HD-Technologie von JVCKENWOOD. Zudem ermöglicht er verlustfreies Bluetooth-Streaming. Das Ergebnis ist ein perfektioniertes Produkt, das den Titel als iFi Audios vielseitigsten tragbaren DAC/Amp verdient. Im Zentrum des GR 2 steht eine bedeutende Weiterentwicklung der D/A-Wandler-Architektur: Der PCM1795 DAC-Chip sorgt für eine warme, analoge Klangcharakteristik und bietet 32-Bit-Auflösung, niedrigere Verzerrungen und einen größeren Dynamikbereich. Der Einsatz von Class A-Operationsverstärkern und eine aufwändige Schaltungstopologie reduzieren Verzerrungen und verbessern die Transparenz.
Der neue kapazitive OLED-Touchscreen-Display ermöglicht eine direkte und intuitive Steuerung. Wesentliche Einstellungen sind sofort zugänglich, was die Bedienung vereinfacht und die Nutzererfahrung verbessert. Der GR 2 ist vollständig mit der iFi Nexis-App kompatibel, die eine einfache Anpassung und Updates bietet, um die Funktionalität des Geräts langfristig zu verbessern. Der iDSD GR 2 bietet bis zu 1.513mW RMS, was eine erhebliche Steigerung der Leistung im Vergleich zum xDSD Gryphon darstellt. Dies führt zu mehr Kontrolle und einem klar definierten Klangbild, selbst bei anspruchsvollen Kopfhörern. Die K2HD-Technologie von JVCKENWOOD bringt digitale Aufnahmen näher an die ursprüngliche Darbietung, indem sie verlorene harmonische Inhalte wiederherstellt. Dies sorgt für ein natürlicheres und emotionaleres Hörerlebnis.
Der GR 2 bietet modernste drahtlose Konnektivität über Bluetooth 5.4 und aptX Lossless, die einen kabellosen Klang in CD-Qualität ermöglicht. LDAC-Unterstützung sorgt für Premium-Playback mit hohen Bitraten. Ein neuer Hybridstrommodus optimiert die Nutzung von externem Strom und Batterie, was die Akkulaufzeit verlängert und die Lebensdauer des Geräts verbessert. Der iDSD GR 2 ist zum Preis von 550 Euro über WOD Audio und autorisierte Händler erhältlich.
Hauptmerkmale des iDSD GR 2
|
Vertrieb
WOD-Audio - Werner Obst Datentechnik
| |
|---|---|
| Anschrift | Westendstr. 1a
61130 Nidderau |
| Telefon | +49 6187 900077 |
| info@wodaudio.de | |
| Web | www.wodaudio.de |
|
Vertrieb
audio agency HIGH-END AUDIO HIFI DISTRIBUTION
|
|
|---|---|
| Kontaktperson | Torsten Fink |
| Adresse | Kölner Straße 46 41464 Neuss |
| Telefon | +49 2131 8852444 |
| info@audio-agency.net | |
| Web | audio-agency.net |