Mittwoch, 23 September 2026 08:06

KLH Audio Model Four

Nach dem großen Model Seven erweitert KLH Audio seine Heritage-Serie um das neue Model Four. Der kompakte 3-Wege-Lautsprecher verbindet klassisches KLH-Design mit moderner Chassis-Technik und dem traditionellen Acoustic-Suspension-Prinzip im geschlossenen Gehäuse.

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Das Model Four arbeitet mit 8-Zoll-Tieftöner, 4-Zoll-Mitteltöner und 1-Zoll-Aluminium-Hochtöner. Der Frequenzgang wird mit 46 Hz bis 20 kHz (+/-3 dB), die Empfindlichkeit mit 88 dB und die Nennimpedanz mit 6 Ohm angegeben. Erhältlich ist es in English Walnut, White Oak und Black Ash; die mattschwarze Riser Base ist im Preis enthalten.

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Während das Model Seven als 3-Wege-Lautsprecher mit 13-Zoll-Tieftöner vor allem für größere Räume ausgelegt ist, eignet sich das kompaktere Model Four auch für kleinere und mittelgroße Hörräume. Das Model Seven ist in English Walnut und African Mahogany erhältlich.

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  • 8-Zoll-Tieftöner aus Zellstoff-Papier: Tiefer, kontrollierter Bass aus einem geschlossenen Gehäuse, der bis zu 46 Hertz reicht.
  • 4-Zoll-Mitteltöner aus Zellstoff-Papier: Ein spezieller Treiber für die Frequenzen, auf die es am meisten ankommt: Stimmen, Gitarren, Klaviere – alles, was im Mittelbereich des Mixes liegt.
  • 1-Zoll-Aluminiumkalotten-Hochtöner: Weiche, ausgedehnte Höhen mit weicher Gummisicke. Wie beim Modell Five.
  • Dreistufiger Akustik-Balance-Regler: Eine KLH-Eigenentwicklung – der Drehschalter auf der Rückseite dämpft die Mitten und Höhen um 1,5 oder 3 Dezibel. Dadurch klingt das Modell Four sowohl in einem hellen Raum mit harten Oberflächen als auch in einem gedämpften, mit Teppich ausgelegten Raum hervorragend.
  • Frequenzgang_ 46 Hertz - 20 Kilohertz (±3 Dezibel)
  • Empfindlichkeit im Raum: 88 dB, daher eicht anzusteuern, lässt sich problemlos mit Verstärkern von 30 bis 150 Watt kombinieren.
  • RMS-Belastbarkeit: 150 Watt
  • Spitzenbelastbarkeit: 600 Watt
  • Preis: 2.000 Euro/Paar

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Vertrieb
G8 & friends GmbH
Anschrift Werner Möhring
Ferdinand-Poggel-Str. 17
59065 Hamm
Telefon +49 5254 660188
E-Mail info@g8friends.de
Web www.g8friends.de

Weitere Informationen

  • Imagefolder news/26-09-23_klh

Leider kommen die Süddeutschen Hifi-Tage nicht zur Ruhe: Nach längerer Zeit im Holiday Inn Stuttgart gab's einen Abstecher in die Nähe von Karlsruhe, danach zwei gelungene Messen im Le Meridien in der Nähe des Stuttgarter Bahnhofs und nun den kurzfristigen Umzug ins Mövenpick am Flughafen. Dort zählten die Veranstalter etwas über 1000 Besucher.

Wir reisten mit dem Auto an, zogen ein Parkticket für die Hotelgarage und mussten feststellen, dass die diese komplett besetzt war. Nach einigem Hin und Her fanden wir dann aber einen Parkplatz gegenüber dem Mövenpick, der sogar noch günstiger war: Hier kostete nicht jede Stunde acht Euro, sondern nur die erste. Durch die verlängerte Parkplatzsuche verpassten wir leider den Messebeginn, so dass wir weder einschätzen, noch mit einem Foto belegen können, wie viele Besucher um 10 Uhr auf den Einlass warteten.

Erfreulicherweise gab es ein paar mehr Ausstellungsräume als zum Zeitpunkt unserer Ankündigung auf der Website der Süddeutschen Hifi-Tage genannt wurden: In der ersten Etage waren 15 Hotelzimmer und ein Saal belegt, während im Erdgeschoss in acht größeren Räumen und einem imposanten Saal Anlagen präsentiert wurden. Letzteren hatte wie so oft Audio Reference mit gleich drei, im Wechsel vorgeführten Ketten aus seinem reichhaltigen Portfolio bestückt. Natürlich waren auch wieder einige Hersteller vertreten, die auch schon an den beiden Ausstellungen im Le Meridian teilgenommen, aber keine Neuentwicklungen im Gepäck hatten. Dennoch werden sie hier Erwähnung finden, da uns die überschaubare Anzahl an Räumen nicht dazu zwingt, selektiv zu berichten.

Das Hifi Kompetenzzentrum Fink aus Freiberg am Neckar unterstützte Audio Referenz: Hier führt Andreas Fink eine Anlage mit Wilson-Audio-Schallwandlern vor
Das Hifi Kompetenzzentrum Fink aus Freiberg am Neckar unterstützte Audio Referenz: Hier führt Andreas Fink eine Anlage mit Wilson-Audio-Schallwandlern vor

Hier sind die Aktiv-Lautsprecher von Meridian zu hören
Hier sind die Aktiv-Lautsprecher von Meridian zu hören

Perlisten-Lautsprecher an einer Kette mit Verstärkern von VTL und Quellen von VPI und dCS
Perlisten-Lautsprecher an einer Kette mit Verstärkern von VTL und Quellen von VPI und dCS


Club-Atmosphäre bei Ascendo im Boardroom 3
Club-Atmosphäre bei Ascendo im Boardroom 3

Die Herrschaften lauschten der Ascendo Live 12, die mit einem 12-Zoll-Coax-Chassis und zwei Bass-Treibern gleicher Größe bestückt ist. Die Gesamtleistung der Endstufen des vollaktiven Lautsprechers mit einer Raumentzerrung liegt bei 6.500 Watt. Der Grundpreis von 55.000 Euro lässt sich durch Sonderwünsche bei Farbe und Füßen sowie durch eine Carbon-Schirmung der Elektronik leicht verdoppeln
Die Herrschaften lauschten der Ascendo Live 12, die mit einem 12-Zoll-Coax-Chassis und zwei Bass-Treibern gleicher Größe bestückt ist. Die Gesamtleistung der Endstufen des vollaktiven Lautsprechers mit einer Raumentzerrung liegt bei 6.500 Watt. Der Grundpreis von 55.000 Euro lässt sich durch Sonderwünsche bei Farbe und Füßen sowie durch eine Carbon-Schirmung der Elektronik leicht verdoppeln

Die Lautsprecher von AP-Elektroakustik aus Neu-Ulm feierten im letzten Jahre Premiere. Beim unveränderten Monitor 30P strahlt ein 220-Millimeter-Konuslautsprecher nach unten ab
Die Lautsprecher von AP-Elektroakustik aus Neu-Ulm feierten im letzten Jahre Premiere. Beim unveränderten Monitor 30P strahlt ein 220-Millimeter-Konuslautsprecher nach unten ab

Zwei dieser 22-Zentimeter-Tieftöner plus ein 500-Watt-Verstärker finden sich auch im Bass-Modul
Zwei dieser 22-Zentimeter-Tieftöner plus ein 500-Watt-Verstärker finden sich auch im Bass-Modul

Lansche Audio zeige auch heuer wieder sein Einstiegsmodell und teilte sich einen Raum mit Danyel Rondthalers So-Real-Audio-Vertrieb
Lansche Audio zeige auch heuer wieder sein Einstiegsmodell und teilte sich einen Raum mit Danyel Rondthalers So-Real-Audio-Vertrieb

Der präsentierte auch ich diesem Jahr den DAC IV Special von SW1X Audio Designs zum Preis von 30.000 Euro
Der präsentierte auch ich diesem Jahr den DAC IV Special von SW1X Audio Designs zum Preis von 30.000 Euro

Die SW1X Audio Designs Line-Vorstufe Pre IV Special
Die SW1X Audio Designs Line-Vorstufe Pre IV Special

Progressive Audios Extreme 1 Signature ist ein vollaktiver Lautsprecher mit zwei analogen 50-Watt-Verstärkern zum Preis von 9.800 Euro, dem der Hersteller nachrühmt, völlig phasenlinear zu sein
Progressive Audios Extreme 1 Signature ist ein vollaktiver Lautsprecher mit zwei analogen 50-Watt-Verstärkern zum Preis von 9.800 Euro, dem der Hersteller nachrühmt, völlig phasenlinear zu sein

Bei Defini geht es nicht um Lautsprecher, sondern um ihre Aufstellung mit oder ohne Defini-Dekoppler
Bei Defini geht es nicht um Lautsprecher, sondern um ihre Aufstellung mit oder ohne Defini-Dekoppler


Diese KEF R7 META stehen auf DC50 Dekopplern. Das Viererset kostet 890 Euro
Diese KEF R7 META stehen auf DC50 Dekopplern. Das Viererset kostet 890 Euro

Die Preise der Dekoppler richten sich nach dem Gewicht, das sie tragen können
Die Preise der Dekoppler richten sich nach dem Gewicht, das sie tragen können

Auch A&L war wieder mit dabei: hier die bekannte Vinyl Engine in gewohnt auffälliger Lackierung
Auch A&L war wieder mit dabei: hier die bekannte Vinyl Engine in gewohnt auffälliger Lackierung

A&Ls Vinyl-Master bietet vier Phonoeingänge entweder symmetrisch per fünfpoliger XLR-Buchse oder unsymmetrisch per Cinch. Der Preis: 4.800 Euro
A&Ls Vinyl-Master bietet vier Phonoeingänge entweder symmetrisch per fünfpoliger XLR-Buchse oder unsymmetrisch per Cinch. Der Preis: 4.800 Euro

Adrejs Staltmanis spielte die vollaktive Reflector Audio, bei der ein DSP dem Faital-10-Zoll-Coax-Chassis den jeweiligen Frequenzbereich zuweist. Der Paarpreis der Boxen mit Sandwich-Gehäuse liegt bei 8400 Euro
Adrejs Staltmanis spielte die vollaktive Reflector Audio, bei der ein DSP dem Faital-10-Zoll-Coax-Chassis den jeweiligen Frequenzbereich zuweist. Der Paarpreis der Boxen mit Sandwich-Gehäuse liegt bei 8400 Euro

Das Lumin Switch ist per Lichtwellenleiter und SFP-Modulen mit dem Router verbunden und wird von der Clock des U2X getaktet
Das Lumin Switch ist per Lichtwellenleiter und SFP-Modulen mit dem Router verbunden und wird von der Clock des U2X getaktet

Der Lumin U2X kommuniziert mit dem Switch per Glasfaser und schickt ein digitales Signal an die Reflector-Audio, die auch für die Lautstärkeregelung zuständig sind
Der Lumin U2X kommuniziert mit dem Switch per Glasfaser und schickt ein digitales Signal an die Reflector-Audio, die auch für die Lautstärkeregelung zuständig sind

Wirklich nachahmenswert: Der Hifi Vertrieb Hölper ließ sich von der Sounds-Clever-Aktion der High End Society inspirieren und zeigte drei Ketten: Sounds Clever Entry, Sounds Clever und Sounds Clever Tube Edition, die alle inklusive Verkabelung teils deutlich unter 5.000 Euro kosten
Wirklich nachahmenswert: Der Hifi Vertrieb Hölper ließ sich von der Sounds-Clever-Aktion der High End Society inspirieren und zeigte drei Ketten: Sounds Clever Entry, Sounds Clever und Sounds Clever Tube Edition, die alle inklusive Verkabelung teils deutlich unter 5.000 Euro kosten

Die hier angestrahlte Indiana Line Utah 5 gehört zur Sounds Clever Tube Edition, die komplett für 2800 Euro den Besitzer wechselt
Die hier angestrahlte Indiana Line Utah 5 gehört zur Sounds Clever Tube Edition, die komplett für 2800 Euro den Besitzer wechselt


Avantgarde Acoustic führte mit der vollaktiven ZERO itron vor. Das Gehäuse beherbergt zwei 10-Watt-Class-A-Verstärker, den 400-Watt-Class-D-Amp für den Bass und die DSP-Elektronik für die Frequenzweiche und die Raumanpassung. Der Preis: 23.000 Euro
Avantgarde Acoustic führte mit der vollaktiven ZERO itron vor. Das Gehäuse beherbergt zwei 10-Watt-Class-A-Verstärker, den 400-Watt-Class-D-Amp für den Bass und die DSP-Elektronik für die Frequenzweiche und die Raumanpassung. Der Preis: 23.000 Euro

Bei Thales war Bewährtes zu sehen, wie etwa das Reference Laufwerk mit dem mechanischen Fliehkraftregler (links)
Bei Thales war Bewährtes zu sehen, wie etwa das Reference Laufwerk mit dem mechanischen Fliehkraftregler (links)

Eine kleine Neuerung gab es allerdings: Daniela Manger hatte ihre Aktiv-Lautsprecher optisch an das Thales-Erscheinungsbild angepasst
Eine kleine Neuerung gab es allerdings: Daniela Manger hatte ihre Aktiv-Lautsprecher optisch an das Thales-Erscheinungsbild angepasst

Harzsch Audio Systems hatte das größte und das kleinste seiner drei Modelle mit nach Stuttgart gebracht. Neuerungen gab es nicht
Harzsch Audio Systems hatte das größte und das kleinste seiner drei Modelle mit nach Stuttgart gebracht. Neuerungen gab es nicht

Roven zeigte die Refyn L mit dem bekannten LMT-Mitten/Hochtontreiber, einem 16-Zentimeter- und zwei 20-Zentimeter Bässen sowie einem zusätzlichen auf der Rückseite montierten Ambient-Hochtöner. Der Schallwandler zum Paarpreis von 16.000 Euro wurde für eine wandnahe Aufstellung konzipiert
Roven zeigte die Refyn L mit dem bekannten LMT-Mitten/Hochtontreiber, einem 16-Zentimeter- und zwei 20-Zentimeter Bässen sowie einem zusätzlichen auf der Rückseite montierten Ambient-Hochtöner. Der Schallwandler zum Paarpreis von 16.000 Euro wurde für eine wandnahe Aufstellung konzipiert

Rowen-Lautsprecher besitzen ein unauffälliges Design, damit sie sich leicht in den Wohnraum integrieren lassen
Rowen-Lautsprecher besitzen ein unauffälliges Design, damit sie sich leicht in den Wohnraum integrieren lassen

Bei der Relco Audio Mantis übernimmt ein Bändchen mit einer Länge von 120 Zentimetern den Frequenzbereich oberhalb von 350 Hertz
Bei der Relco Audio Mantis übernimmt ein Bändchen mit einer Länge von 120 Zentimetern den Frequenzbereich oberhalb von 350 Hertz

Auch Loutd war wieder vertreten. Es gibt für diesen Lifestyle-Lautsprecher kleinere Software-Updates, hardware-seitig ist aber alles beim Alten geblieben, auch beim interessanten Geschäftsmodell: Man kann den Lautsprecher natürlich erwerben, aber auch für knapp 100 Euro im Monat mieten. Letztere Variante werde vor allem von jüngeren Musikfreuden sehr gut angenommen, verriet Jürgen Seidler, einer der vier Loutd-Gründer
Auch Loutd war wieder vertreten. Es gibt für diesen Lifestyle-Lautsprecher kleinere Software-Updates, hardware-seitig ist aber alles beim Alten geblieben, auch beim interessanten Geschäftsmodell: Man kann den Lautsprecher natürlich erwerben, aber auch für knapp 100 Euro im Monat mieten. Letztere Variante werde vor allem von jüngeren Musikfreuden sehr gut angenommen, verriet Jürgen Seidler, einer der vier Loutd-Gründer

Manger Audio, Transrotor und SPL Electronic stellten schon häufig gemeinsam aus. Das zahlte sich auch in Stuttgart wieder aus: Der Klang überzeugte rundum
Manger Audio, Transrotor und SPL Electronic stellten schon häufig gemeinsam aus. Das zahlte sich auch in Stuttgart wieder aus: Der Klang überzeugte rundum


Der Transrotor Bellini TMD vereint Klang und Ästhetik
Der Transrotor Bellini TMD vereint Klang und Ästhetik

Gerd Koeck gründete Art Déco Acoustics, da am Markt erhältliche Lautsprecher seinen Ansprüchen nicht genügten: Der Industrie-Elektroniker entwickelte eine Kombination aus einem Zwei-Wege-Monitor und einem hohen schlanken Bass-Modul, das die erste vertikale Raumresonanz unterdrücken soll. Preis für das aus gefrästen Aluminiumplatten gefertigte System: 67.000 Euro
Gerd Koeck gründete Art Déco Acoustics, da am Markt erhältliche Lautsprecher seinen Ansprüchen nicht genügten: Der Industrie-Elektroniker entwickelte eine Kombination aus einem Zwei-Wege-Monitor und einem hohen schlanken Bass-Modul, das die erste vertikale Raumresonanz unterdrücken soll. Preis für das aus gefrästen Aluminiumplatten gefertigte System: 67.000 Euro

Beim passenden Röhrenvollverstärker liegen nur sieben Bauteile im Signalweg. Die Leistung von zweimal 70 Watt dürfte für das Lautsprechersystem mit einem Wirkungsgrad von 95 Dezibel pro Watt und Meter locker ausreichen. Der anvisierte Preis beträgt 20.000 Euro
Beim passenden Röhrenvollverstärker liegen nur sieben Bauteile im Signalweg. Die Leistung von zweimal 70 Watt dürfte für das Lautsprechersystem mit einem Wirkungsgrad von 95 Dezibel pro Watt und Meter locker ausreichen. Der anvisierte Preis beträgt 20.000 Euro

Tochter Marion und Rolf Gemein mit ihrem neuen Schallwandler mit dem schönen Namen „Klangbrunnen“. Der wurde in Stuttgart erstmals präsentiert, ein Preis steht noch nicht fest
Tochter Marion und Rolf Gemein mit ihrem neuen Schallwandler mit dem schönen Namen „Klangbrunnen“. Der wurde in Stuttgart erstmals präsentiert, ein Preis steht noch nicht fest

Der Hochtöner stammt in der Urversion von Mundorf, wurde jedoch von Rolf Gemein stark modifiziert. Er is mehrfach entkoppelt und lässt sich für unterschiedliche Hörabstände verschieben
Der Hochtöner stammt in der Urversion von Mundorf, wurde jedoch von Rolf Gemein stark modifiziert. Er is mehrfach entkoppelt und lässt sich für unterschiedliche Hörabstände verschieben

Das modulare, aktive Lautsprecherkonzept mit dem Ring-Mode-Drive-Hochtöner von Norman Gerkinsmeyer war auch wieder in Stuttgart zu sehen. Der Hochtöner allein soll volle acht Oktaven wiedergeben können
Das modulare, aktive Lautsprecherkonzept mit dem Ring-Mode-Drive-Hochtöner von Norman Gerkinsmeyer war auch wieder in Stuttgart zu sehen. Der Hochtöner allein soll volle acht Oktaven wiedergeben können

Kii hatte einen großen Saal gemietet, um zwei Systeme unterschiedlicher Größe und Preisklassen demonstrieren zu können
Kii hatte einen großen Saal gemietet, um zwei Systeme unterschiedlicher Größe und Preisklassen demonstrieren zu können

Hier das kleiner der beiden Systeme
Hier das kleiner der beiden Systeme

An Schlichtheit fast nicht zu übertreffen, an Wohlklang auch nur schwer: ein Komplettsystem von Audio Note bei Thomas Wolffs Nordyx Audio
An Schlichtheit fast nicht zu übertreffen, an Wohlklang auch nur schwer: ein Komplettsystem von Audio Note bei Thomas Wolffs Nordyx Audio


Weitaus weniger schlicht: die Audio Note Jinro Shochu, bei der eine 211 rund 20 Watt pro Kanal liefert
Weitaus weniger schlicht: die Audio Note Jinro Shochu, bei der eine 211 rund 20 Watt pro Kanal liefert

Ebenfalls im Vertrieb von Nordyx Audio: SV Audio aka Storgaard & Vestskov. Hier das Topmodell Fenja
Ebenfalls im Vertrieb von Nordyx Audio: SV Audio aka Storgaard & Vestskov. Hier das Topmodell Fenja

Audiaz kooperierte wie gewohnt mit Esoteric Audio
Audiaz kooperierte wie gewohnt mit Esoteric Audio

Eine der wenigen Premieren auf den Süddeutschen Hifi-Tagen: Der Esoteric Grandioso N1 Network Streamer/DAC mit SFP-Lichtwellenleiter-Konnektivität zum Preis 43.000 Euro
Eine der wenigen Premieren auf den Süddeutschen Hifi-Tagen: Der Esoteric Grandioso N1 Network Streamer/DAC mit SFP-Lichtwellenleiter-Konnektivität zum Preis 43.000 Euro

Der Kollege Matthias Böde referierte bei Hifi-ve, dem deutschen Vertrieb von Boulder und YG Acoustics, über verschiedene Reissues und Pressungen
Der Kollege Matthias Böde referierte bei Hifi-ve, dem deutschen Vertrieb von Boulder und YG Acoustics, über verschiedene Reissues und Pressungen

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  • Social Introtext Leider kommen die Süddeutschen Hifi-Tage nicht zur Ruhe: Nach längerer Zeit im Holiday Inn Stuttgart gab's einen Abstecher in die Nähe von Karlsruhe, danach zwei gelungene Messen im Le Meridien in der Nähe des Stuttgarter Bahnhofs und nun den kurzfristigen Umzug ins Mövenpick am Flughafen. Dort zählten die Veranstalter etwas über 1000 Besucher.
Montag, 21 September 2026 03:39

New@ATR: Elipson

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Elipson gehört zu den traditionsreichsten HiFi-Marken Europas. Seit 1938 entwickelt das französische Unternehmen Lautsprecher, deren außergewöhnliches Design und technische Eigenständigkeit die Geschichte des Lautsprecherbaus nachhaltig geprägt haben. Ab sofort übernimmt ATR – Audio Trade den Vertrieb der Marke in Deutschland.

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Bekannt wurde Elipson vor allem für seine charakteristischen Kugellautsprecher. Ihre Form entstand nicht allein aus gestalterischen Überlegungen, sondern auch, um die akustischen Nachteile klassischer Gehäuse konsequent zu reduzieren. Das Ergebnis entwickelte sich zu einem Designklassiker, der das Markengesicht prägt.

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Diese Verbindung aus technischer Innovation und zeitloser Gestaltung zieht sich bis ins heutige Portfolio. Ob Planet-Serie, Heritage-Linie oder moderne HiFi- und Installationslösungen: Elipson verbindet außergewöhnliche Produkte mit einer unverwechselbaren Markenidentität und bietet damit eine spannende Ergänzung für anspruchsvolle HiFi-Studios und designorientierte Wohnwelten:

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  • Bell – Elegante Designlautsprecher mit dezentem Auftritt, die hochwertige Klangqualität harmonisch in moderne Wohnräume integrieren.
  • Edition – Außergewöhnliche Design- und Jubiläumsmodelle wie die 402 Tribute, BS50 Tribute oder der Sound Tree. Sie unterstreichen den gestalterischen Anspruch der Marke und greifen ihre bewegte Geschichte auf.
  • Heritage – Klassische HiFi-Lautsprecher mit hochwertigen Materialien, großzügigen Gehäusen und einer dynamischen, lebendigen Spielweise. Die Serie verbindet Vintage-Charme mit moderner Lautsprechertechnik.
  • Horus – Vielseitige Stand-, Regal- und Centerlautsprecher für Stereo- und Heimkinoanwendungen. Die Horus-Serie bietet den Einstieg in die Welt von Elipson und richtet sich an anspruchsvolle Musik- und Filmfans.
  • Planet – Die legendären Kugellautsprecher der Marke in zeitgemäßer Interpretation. Sie verbinden außergewöhnliches Design mit einer akustisch optimierten Gehäuseform und zählen bis heute zu den bekanntesten
  • Elipson-Produkten.
  • Prestige Facet II – Die aktuelle Generation der erfolgreichen Prestige-Facet-Serie. Charakteristisch sind die markanten Facettenringe um die Chassis, die zur Optimierung des Abstrahlverhaltens beitragen und das unverwechselbare Erscheinungsbild der Lautsprecher prägen.
  • W35 Xi – Kabelloser High-End-Lautsprecher mit Multiroom-Funktionalität, Streaming-Komfort und der unverwechselbaren Formensprache von Elipson.

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Zum Portfolio gehören darüber hinaus Verstärker, Streaming-Komponenten und Plattenspieler, so dass Elipson heute komplette HiFi-Systeme aus einer Hand anbietet.

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Ein weiterer Höhepunkt zeichnet sich bereits ab: Mit der Legacy II bereitet Elipson die Neuauflage seiner renommierten Legacy-Serie vor. Die neue Generation verbindet den Anspruch der ursprünglichen Baureihe mit aktuellen Entwicklungen im Lautsprecherbau und erweitert das Portfolio um eine außergewöhnliche High-End-Familie

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Vertrieb
AUDIO-TRADE Hi-Fi Vertriebsgesellschaft mbH
Anschrift Villa Belvedere
Wallufer Straße 2
D-65343 Eltville am Rhein
Telefon +49 6123 9258956
E-Mail info@audiotra.de
Web www.audiotra.de

Weitere Informationen

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Vor zwei Wochen eröffnete Alfred Rudolph pünktlich zum 50-jährigen Jubiläum das Audio Forum Duisburg neu. Seit sein Sohn Richard die Entwicklung und Fertigung der Acapella-Lautsprecher und Unbelievable Audio deren Vertrieb übernahm, kümmert er sich unter dem Stichwort Acapella Vintage um ältere Modelle der Marke und natürlich um LaMusika.

LaMusika war von Anbeginn ein ganzheitliches Konzept. Dabei geht es nicht um einzelne Komponenten, sondern um eine Kette mit aufeinander abgestimmten Geräten. Neben speziellen, von Alfred Rudolph entwickelten Lautsprechern kommen dabei auch Verstärker von Symphonic Line respektive Rolf Gemein zum Einsatz. Je nach Preislage liefert ein Acapella Plattenspieler oder ein Basismodell von Pro-Ject Signature die Signale. Natürlich wird dies ebenso wie die Elektronik von Alfred Rudolph intensiv modifiziert – vor allem, um störende Resonanzen abzuleiten. Mit diesem Thema hat sich der Entwickler fast sein ganz Leben lang beschäftigt. Er beruhigt Gehäuse, aber auch Baugruppen im Inneren mit Holzelementen und einer plastischen Masse. Ein gutes Bespiel für seine Materialkenntnis ist seine Plattenklemme Musikus, bei der an zwei Stellen wie bei Musikinstrumenten unterschiedliche Hölzer zum Einsatz kommen können. Er favorisiert keine spezielle Kombination, sondern sucht die beiden Holzarten passend zu aktuellen Kette aus. Innerhalb einer Anlage sieht Alfred Rudolph den Lautsprecher niemals als Selbstzweck, sondern immer nur als Botschafter der Musik. Er sieht seine wichtigste Aufgabe darin, Geräte einer Anlage so zu tunen, dass sie auf demselben hohen Niveau musizieren.

Das Publikum im Vorführraum
Das Publikum im Vorführraum

Ein weiteres Anliegen ist es ihm, den Klang der Schallplatte von mechanischen Artefakten zu befreien. Dafür macht er unter anderem die Reibung der Abtastnadel in der Rille verantwortlich. Dieser wirkt er mit dem Auftrag eines extrem dünnen Films von Squalan-Öl, einem gesättigten, hochvernetzten Kohlen/Wasserstoff (C30/H62), entgegen. Wie er nicht müde wird zu demonstrieren, ist es mit dem Auftragen auf die Plattenoberfläche allein nicht getan. Erst nach mindestens fünf Abspielvorgängen hat die Nadel das Öl in die Rillenflanken „eingearbeitet“: Der Klang wird nach dem Aufbringen des Öls mit jedem Abspielen besser.

Der jetzt alleinige Hausherr des Audio Forums
Der jetzt alleinige Hausherr des Audio Forums


Die beiden genannten Themenbereiche kamen natürlich auch bei der Neueröffnung wiederholt zur Sprache. Aber am Freitag und Samstag – sonntags war ich schon zurück in Gröbenzell – gab es kein festgelegtes Programm: Man traf sich in wechselnden Gruppen im Eingangsbereich, um mit Gleichgesinnten zu fachsimpeln, in Erinnerungen an erste Besuche im Audio Forum zu schwelgen oder begab sich in den Hörraum mit den Sphäron Excalibur. Angetrieben wurde dieser Traum-Lautsprecher von einer Variante des LaMusika-Vollverstärkers,für dem es zum 50jähriges Jubiläum der Firma Audio Forum Winters KG im März 2027 50 Geräte mit einer geschwungenen Front als Jubiläums-Unikate geben wird. Die vielen aufmerksamen Zuhörer im großen Raum genossen es, einmal intensiver einen Lautsprecher vom Kaliber eines Excalibur erleben zu können.. Auf mindesten ebenso so viel Interesse stießen die technischen Erklärungen und Anekdoten aus der Hifi-Szene, mit denen Alfred Rudolph sein Publikum unterhielt. Er saß entspannt in seinem Sessel weit außerhalb des Sweet Spots und ließ sich auch gern auf Fragen ein. Es herrschte eine sehr angenehme, familiäre Atmosphäre auch im großen Raum.

Alfred Rudolphs großes Laufwerk
Alfred Rudolphs großes Laufwerk

Der ist es wohl auch zu verdanken, dass einer der Besucher freundlich fragte, ob man denn nicht auch mal Schlager spielen könnte oder ob das die übrigen Gäste störe. Schnell war man sich einig, dass jeder den ein oder anderen Song aus seinem Lieblingsgenre hören können sollte. Diese Offenheit gegenüber Musikstilen ging aber nicht mit der gegenüber qualitativ mittelmäßigen Quellen wie Streaming einher. So etwas gibt es im Audio Forum nicht: The Beast bezog seine Daten natürlich von einem Netzwerk gebundenen Speicher, auf dem aber leider kein Stück von Helene Fischer zu finden war, das sich der erwähnte Gäste gewünscht hatte. Stattdessen gab es eine Reihe von Liedern von Udo Jürgens. Die hätten mich eher kaltgelassen, hätte Alfred Rudolph nicht sehr kenntnisreich über die verschiedenen Aufnahmeorte und die -umstände berichten können. Mit so viel Hintergrundinformationen wird sogar Musik spannend, der ich üblicherweise nichts abgewinnen kann.

Die Esch-Phonostufe
Die Esch-Phonostufe

So gut es im Audio Forum auch klang und so spannend Alfred Rudolphs Erzählung aus 50 Jahren intensiv erlebter Hifi-Geschichte auch waren: Deshalb war ich nicht nach Duisburg gekommen, sondern vor allem deshalb, weil meine eigene Hifi-Vita vor über 45 Jahren eng mit dem Audio Forum verflochten war. Daran war anfangs das legendäre Album Esther und später das enorm kundenfreundliche Audio-Forum-Programm zum schrittweise Aufbau einer High-End-Kette Schuld. Und wenn es in Studentenzeiten finanziell nicht für eine neue Komponente reichte, waren die Three-Blind-Mice-LPs immer noch ein ausreichender Grund, von Dortmund in die Koloniestraße 203 zu pilgern. Ich habe die Rückkehr an die Anfänge meiner Hifi- oder vielleicht schon High-End-Begeisterung sehr genossen und möchte rückblickend kühn behaupten, dass es ohne das Audio Forum heute wahrscheinlich kein hifistatement.net gäbe.


Die Phonostufe mit resonanzmindernden Holzkörpern
Die Phonostufe mit resonanzmindernden Holzkörpern

Die Steckverbindungen werden mit einer plastischen Masse beruhigt
Die Steckverbindungen werden mit einer plastischen Masse beruhigt

Auch die Steckdosenleiste wurde mit Holz modifiziert
Auch die Steckdosenleiste wurde mit Holz modifiziert

Ein Auswahl an schwingungsdämpfenden Gerätschaften
Ein Auswahl an schwingungsdämpfenden Gerätschaften

So ging Hifi in den Siebzigern: Das Umschaltpult im Eingangsbereich des Audio Forums
So ging Hifi in den Siebzigern: Das Umschaltpult im Eingangsbereich des Audio Forums

Das Hifi-Museum eins: Audiolabor und Revox
Das Hifi-Museum eins: Audiolabor und Revox

Das Hifi-Museum zwei: Burmester und Edge
Das Hifi-Museum zwei: Burmester und Edge

Das Hifi-Museum drei: Thorens und Audiolabor
Das Hifi-Museum drei: Thorens und Audiolabor

Drei ATR Mastercut Recordings
Drei ATR Mastercut Recordings


Das Hifi Museum vier: Der einpunktgelagerte Formula IV
Das Hifi Museum vier: Der einpunktgelagerte Formula IV

Der Autor mit den Hifi-Beratern seiner Jugend: Alfred Rudolph und Peter Mühlmeier
Der Autor mit den Hifi-Beratern seiner Jugend: Alfred Rudolph und Peter Mühlmeier

Information
Audio Forum Duisburg
Adresse AUDIO FORUM
Koloniestraße 203
47057 Duisburg
Öffnungszeiten freitags 13 bis 19 Uhr, samstags 10 bis 14 Uhr oder nach Vereinbarung
Kontakt Tel. 0172-2626020

Weitere Informationen

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Donnerstag, 17 September 2026 09:28

SilentPower AC iPurifier 2

Der AC iPurifier 2 ist ein kompaktes Mains-Conditioning-Gerät, das EMI/RFI-Störungen und Erdungsprobleme bereits an der Steckdose bekämpft. Mit patentierter Active Noise Cancellation, intelligenten Pol- und Erdungs-Diagnoseanzeigen, integriertem Überspannungsschutz und einer Erdungs-Schnittstelle liefert das Gerät eine saubere Strombasis.

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Wesentliche Vorteile des SilentPower AC iPurifier 2

  • Active Noise Cancellation reduziert Netzstörungen um mehr als 40 #dezibel (ca. 100×)
  • LED Diagnostik zeigt Polung, Erdung und Versorgungszustand für schnelles Troubleshooting
  • Eingebauter Überspannungsschutz (max. 22.000 A @ 1.000 V, 8/20 µs) schützt Komponenten bei Spannungsspitzen
  • Zusätzliche 4-Millimeter-Erdungsbuchse (kompatibel mit Groundhog+ Kit) zur sicheren Ableitung von Störgeräuschen
  • Abschaltbaare LEDs zur Minimierung visueller Ablenkung.

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Die ANC Technologie analysiert EMI/RFI auf der Netzleitung und generiert ein invertiertes Signal zur gezielten Auslöschung der Störanteile. Ergänzend identifizieren die LED-Indikatoren fehlerhafte Polung oder Erdungsprobleme, so dass Installationen schnell und sicher optimiert werden können.

SilentPower AC iPurifier 2 LED-Diagnose

  • Alle LEDs grün: System normal
  • Polarität (rot): Polung umgekehrt – Steckdosenverdrahtung prüfen oder Gerät umdrehen
  • Erde (rot): Erdungsfehler – Erdung prüfen
  • Alle LEDs aus: Kein Strom oder Fehler –Anschluss prüfen

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SilentPower AC iPurifier 2: Technische Daten (Auszug)

  • Betriebsspannung: 90–265 V AC
  • Geräuschreduktion: >40 dB (≈100×)
  • Überspannungsschutz (max.): 22.000 A @ 1.000 V (8/20 µs)
  • Abmessungen; Gewicht (Netto): 137 × 40 × 40 mm; 150 g

SilentPower AC iPurifier 2: Anwendungs und Positionierungsempfehlung

  • Direkt neben der AV-Anlage in die Steckdose einstecken
  • Optional zweites Gerät zwischen analoger und digitaler Elektronik zur zusätzlichen Entkoppelung
  • Für hörbare Brumm-/Summ-Reduktion mit iFi Groundhog+ Kit verbinden.

Der AC iPurifier 2 ist zum Preis von 130 Euro über WOD Audio und autorisierte Händler erhältlich.

Vertrieb
WOD-Audio - Werner Obst Datentechnik
Anschrift Westendstr. 1a

61130 Nidderau
Telefon +49 6187 900077
E-Mail info@wodaudio.de
Web www.wodaudio.de

Weitere Informationen

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Dienstag, 15 September 2026 02:30

Ortofon MC Vertex

Die bisherigen Topmodelle von Ortofon, das Anna, das Anna Diamond und das Diamond, ähnelten einander auch optisch stark. Das Vertex macht schon durch sein Erscheinungsbild klar, dass es anders ist. Es ist der erste Tonabnehmer mit einem Diamanten mit Vertex-Schliff. Soweit mir bekannt, ist das der erste neue Nadelschliff seit rund 40 Jahren.

Aber das ist nicht die einzige Veränderung gegenüber dem MC Diamond: Der Generator des Vertex besitzt einen deutlich höheren Innenwiderstand, die Nadelnachgiebigkeit und das Gewicht des gesamten Abtasters sind etwas geringer, und die Spulen bestehen hier anders als etwa beim MC Diamond aus hochreinem Silber. Selbstverständlich besitzt aber auch das MC Vertex ein Gehäuse, das im Selective-Laser-Melting-Prozess entsteht, bei dem Titan-Partikel mit einem Laser in einer Art 3D-Druck miteinander verschmolzen werden. Dabei werden die Partikel an der Außenseite so stark erhitzt werden, dass sie eine Metallgitterstruktur ausbilden. An bestimmten Stellen im Inneren führt weniger Hitze dazu, dass die Struktur amorph bleibt. Man erhält ein Gehäuse mit sehr hoher Festigkeit und starker innerer Dämpfung. Das ist für Resonanzen weitaus weniger anfällig als ein aus einem massiven Stück Metall mit CNC-Maschinen herausgearbeiteter Körper.

Ortofons Topmodell wird in einer Hochglanz lackierten Box geliefert
Ortofons Topmodell wird in einer Hochglanz lackierten Box geliefert

Natürlich kommt beim neuen Topmodell auch das Wide Range Damping (WRD)-System zum Einsatz, eine Kombination von zwei Dämpfungsgummis unterschiedlicher Härte, zwischen denen eine dünne, aber schwere Platinscheibe verhindert, dass Schwingungen von einem Dämpfer auf den anderen übertragen werden. Das WRD-System sorgt für eine möglichst gleichmäßige Kontrolle der Bewegung des Nadelträgers über einen großen Frequenzbereich. Dazu merkt Dovydas Vaitkus, der das MC Vertex zusammen mit Pawel Wozniak in Kooperation mit Leif Johannsen, Ortofons ehemaligem Chief Officer Acoustic & Research, entwickelte, in einer E-mail an: „Die Formen der Dämpfer sind dieselben wie beim MC Diamond, jedoch unterscheidet sich die Gummimischung. Die Gummimischung wurde entwickelt, um die Dämpfung und die allgemeine Stabilität des Tonabnehmers zu verbessern. Wie üblich wurden die Dämpfer im eigenen Haus bei Ortofon entwickelt, und nach Tests mit mehreren Iterationen wurde die beste Gesamtlösung ausgewählt.“

Auf die Frage, warum man den bewährten Generator geändert habe, schrieb Dovydas Vaitkus: „Der neue Generator basiert auf seinem MC-Diamond/Anna-Vorgänger, der für den Einsatz mit einem nichtmagnetischen Spulenträger ausgelegt ist. Dies erfordert jedoch ein recht großes und schweres Magnetsystem. Für das MC Vertex konnten wir mithilfe von Magnet-Simulationssoftware die Gesamtmasse des Generatorsystems reduzieren und gleichzeitig die gewünschte Ausgangsleistung bei verbesserter Kanaltrennung beibehalten.“ Die verbesserte Kanaltrennung werde durch die Erzeugung eines homogeneren Magnetfelds im Luftspalt erreicht. Dafür sei die Anbringung eines kleinen Schlitzes an einer idealen Position am vorderen Joch verantwortlich. Die Position des Schlitzes sei durch mehrere Optimierungssimulationen ermittelt worden, bis das bestmögliche Ergebnis gefunden worden sei. Die reduzierte Gesamtmasse des Tonabnehmers biete eine bessere Kompatibilität mit verschiedenen Tonarmen und Plattenspielern. Ein Teil der Gewichtsreduzierung sei durch die Verwendung eines leichteren und moderneren Neodym-Magneten höherer Qualität im Vergleich zu dem im magnetischen System des MC Diamond erreicht worden.


Drei Paar Torx-Schrauben verschiedener Länge, ein passender Schraubendreher und eine beleuchtbare Bürste zu Nadelreinigung gehören zu Lieferumfang
Drei Paar Torx-Schrauben verschiedener Länge, ein passender Schraubendreher und eine beleuchtbare Bürste zu Nadelreinigung gehören zu Lieferumfang

Den Grund für den höheren Innenwiderstand nennt Ortofons Elektroakustik-Ingenieur auch: „Es wurden mehr Wicklungen hinzugefügt, um die Ausgangsleistung des Tonabnehmers zu verbessern. Darüber hinaus wurde ein dünnerer Draht verwendet, was ebenfalls die Impedanz erhöhte. Der dünnere Draht ermöglichte es uns, mehr Wicklungen unterzubringen, ohne den Luftspalt zu vergrößern oder die bewegliche Masse von Spulen und Spulenträger zu verändern, was den Frequenzgang beeinträchtigt hätte.“

Für Besitzer von Entzerrervorverstärkern mit MC-Eingang ist die Erhöhung des Innenwiderstands unproblematisch: Man stellt beispielsweise beim Upgrade vom MC-Diamond zum Vertex lediglich einen höheren Lastwiderstand ein oder wechselt – wie etwa bei Einsteins The Turntable's Choice – den Widerstandsstecker. Bevorzugt man allerdings die erste Pegelerhöhung durch Übertrager, sollte man für Tonabnehmer mit einem Innenwiderstand von sechs Ohm wie beim MC Diamond einen anderen Step-Up-Transformer wählen als für das MC Vertex mit einer Impedanz von 19 Ohm. Die Verringerung des Gewichts des Abtasters macht es trotz der leichten Reduzierung der Nadelnachgiebigkeit zumindest in meinem Fundus mit eher mittelschweren Tonarmen leichter, einen geeigneten Spielpartner für das MC-Vertex zu finden, wie die kurze Beschäftigung mit einem Rechner zur Bestimmung der gewünschten Resonanzfrequenz der Tonarm/Tonabnehmer-Kombination zeigt.

Ein Zertifikat mit Seriennummer befindet sich ebenfalls in der Box
Ein Zertifikat mit Seriennummer befindet sich ebenfalls in der Box

Doch nun zur bedeutendsten Innovation beim MC Vertex, dem gleichnamigen Nadel-Schliff. Schon während der High End hatte ich gehört, dass der Vertex-Schliff eine Kombination dem Replicant 100 und dem Micro Ridge sei und das auch in einem Mini-Artikel veröffentlicht. Aber sicherheitshalber habe ich noch einmal bei Dovydas Vaitkus nachgefragt. Seine Antwort: „Ja, in gewisser Weise ist der neue Schliff von beiden inspiriert. Die Form des Vertex-Diamanten ähnelt eher dem Replicant 100, da beide eine sehr breite Kontaktfläche aufweisen. Der Vertex-Diamant verfügt gegenüber dem Replicant 100 über einen verbesserten Abtastradius (niedriges r) und einen größeren Kontaktradius (großes R), was die Wiedergabe der hohen Frequenzen verbessert, insbesondere in den inneren Rillen.


Der Abtastradius ist etwas größer als beim MicroRidge, da dies aufgrund der größeren Kontaktfläche zur Verbesserung der Haltbarkeit des Diamanten beiträgt. Dank dieses Abtastradiuses tastet der Vertex-Diamant in den Innenrillen bis zu 32 Kilohertz ab, was für die stereophone Wiedergabe mehr als ausreichend ist. Der neue Schliff ermöglicht dank seiner langen Kontaktfläche das Abtasten tieferer Rillenregionen. Dies ist ein großer Vorteil bei der Wiedergabe gebrauchter Schallplatten. Am deutlichsten macht sich dies bei den höheren Frequenzen bemerkbar, wo der Verschleiß der Schallplatte am schnellsten voranschreitet. Die Verbindung zwischen Abtast-Diamant und Diamant-Nadelträger wird mittels eines Laserschneidverfahrens mit extrem engen Toleranzen hergestellt, was eine präzise Ausrichtung und Wiederholgenauigkeit gewährleistet. Dadurch sitzt die Nadel in einer engen, mikroskopisch kleinen Bohrung im Nadelträger, was eine extrem hohe Steifigkeit und eine nahezu perfekte Verbindung zwischen den beiden Teilen gewährleistet.“

Das resonanzoptimierte Titangehäuse wird im Selective-Laser-Melting-Verfahren hergestellt
Das resonanzoptimierte Titangehäuse wird im Selective-Laser-Melting-Verfahren hergestellt

Auch ohne den Hinweis, dass der spezielle Nadel-Schliff tieferliegende Bereiche der Rille abtastet, die bisher vom Verschleiß verschont blieben, fällt schon in der Einspielphase auf, dass beim MC Vertex das Laufgeräusch in der Rille sehr niedrig ist. Das mag auch damit zu tun haben, dass die Oberfläche des Diamanten – wie in der Produktinformation nachzulesen ist – per Laser poliert wurde. Nicht nur zum Sammeln von Betriebsstunden habe ich das Vertex in ein Ortofon-LH-9000-Headshell montiert und dieses mit dem firmeneigenen AS-309R verbunden. Da spielt nicht nur zusammen, was beim Hersteller gewiss miteinander entwickelt wurde, sondern darüber hinaus habe ich dem Tonarm auch schon bei unserer Begegnung ein hervorragendes Preis/Klang-Verhältnis attestiert – und auch beim Zusammenspiel mit dem MC-Diamond erwies sich der AS-309R als adäquater Spielpartner.

Der Nadelträger besteht beim MC Vertex aus Diamant
Der Nadelträger besteht beim MC Vertex aus Diamant

Anders als üblich habe ich mir nicht gleich mit Art Farmer und Jim Halls Big Blues einen ersten Eindruck von den Fähigkeiten des neuen Tonabnehmers verschafft, sondern dem Vertex rund 20 Stunden Einspielzeit gewährt, in denen die Lautstärke gerade mal leicht über der Wahrnehmungsgrenze lag. Mindestens ebenso lange habe ich abends mit Genuss die Neuerwerbungen aus den Plattenläden in Erlangen und Augsburg gehört. Weitere Betriebsstunden sammelte der Abtaster, als der Kollege Thomas Heinemann vor seinem Urlaub mit einigen seiner Lieblingstücke in Erfahrung bringen wollte, was das MC Vertex auch im noch nicht völlig eingespielten Zustand klanglich zu leisten in der Lage ist. Vor den üblichen Test-Scheiben habe ich dann Deep Purples neues Album Splat! gehört – schließlich hat ihr Made In Japan Leif Johannsens Interesse an Hifi geweckt, wie er bei der Vorstellung des Verismo verriet. Das MC Vertex tastet die hohen Pegel der mit 45 Umdrehungen rotierenden LP souverän ab. Schon der erste Song, „Arrogant Boy“ macht richtig Spaß: Ian Gillans Stimme klingt alterslos, die Band legt ein halsbrecherisches Tempo vor, aus den Boxen strömt jede Menge Tieftonenergie. Trotz des enorm dichten Arrangements wirkt der Studiosound des Songs nicht überladen – der feinen Differenzierung des Ortofons sei Dank.


Beim Auflegen des violetten Vinyls habe ich mich ein wenig erschreckt, da sich ein ziemlich breiter Kratzer über den gesamten ersten Track zieht. Der scheint aber recht oberflächlich zu sein, da die Nadel mit dem Vertex-Schliff völlig unbeeindruckt davon durch die Rille gleitet: Kein störendes Geräusch ist zu vernehmen. „Third Call“ weckt Erinnerungen an die – für mich klassischen – ersten sechs Alben: Das beginnt mit dem feinen Hammond-Intro, setzt sich mit dem unwiderstehlichen Midtempo-Groove und dem klar strukturierten Gitarrensolo fort, bevor Don Airey sein Instrument in bester John-Lord-Manier traktiert. Das MC Vertex – und Christoph Stickels Mastering – sorgen dafür, dass das Klangbild nur so vor Energie strotzt und dennoch sehr gut durchhörbar und offen bleibt: Hard Rock und High End in Vollendung!

Die übliche Ortofon-Dreipunktauflage
Die übliche Ortofon-Dreipunktauflage

Das Titelstück von Carla Bleys Life Goes On höre ich noch immer mit Freude. Allerdings prädestinieren es die Aufnahme in natürlicher Akustik, der weit hinabreichende, akustische Elektro-Bass, die sonoren Tiefen des großen Flügels und die energiegeladenen Anblasgeräusche des ansonsten einschmeichelnden Saxophons zum Teststück. All die erwähnten klanglichen Genüsse vermittelt auch das MC Vertex – und ein bisschen mehr: Der große Saal wirkt noch etwas voluminöser, das sehr reduzierte Piano-Intro rhythmisch noch präziser und zum Greifen plastisch, der Bass erklingt gewohnt kraftvoll, doch so wohl definiert, dass er im Hörraum nichts mehr zum Mitschwingen anregt. So gut habe ich den Titel in meinen vier Wänden noch nicht gehört. Auch die beiden ersten Titel auf dem beinahe unverzichtbaren Bang, Barroom And Harp belegen die besonderen Qualitäten des MC Vertex. Es liefert auf allen Gebieten ein Quäntchen mehr: mehr Dynamik, mehr Raum, mehr Definition, mehr Durchhörbarkeit, mehr Klangfarben – und macht damit einfach mehr Spaß. Da die enormen Fähigkeiten des großen Ortofon gleichmäßig auf alle Disziplinen verteilt sind, entwickelt es keinen charakteristischen Eigenklang. Es agiert ungemein stimmig und homogen.

Die Nadel von vorn
Die Nadel von vorn

Abschließend lege ich Schostakowitschs Symphonie Nr. 15 mit den Duisburger Philharmonikern auf: Auch hier fasziniert das MC Vertex mit einer völlig von den Lautsprechern losgelösten Raumdarstellung und einer weit in die Tiefe reichenden Bühne. Klangfarben, Separierung und Fokussierung der Instrumente respektive Instrumentengruppen lassen keinerlei Wünsche offen und zeigen damit auch, wie gut der Tonabnehmer mit dem firmeneigenen Tonarm harmoniert. Dennoch muss der AS-309R seinen Platz für den Einstein in der Zwölf-Zoll-Variante räumen. Die wiederholte Justagearbeit macht sich klanglich bezahlt: Das Ortofon suggeriert in The Tonearm eine in allen Dimensionen noch einen Hauch weiter ausgedehnte Bühne, die Farben der Instrumente strahlen jetzt noch einen Tick intensiver und der Tieftonbereich erscheint ein bisschen kräftiger, gleichzeitig aber auch farbiger. Obwohl ich in dieser Hinsicht beim Vertex in Kombination mit dem AS-309R wunschlos glücklich war, freue ich mich jetzt über eine noch eine Spur stabilere Abbildung und eine schärfere Fokussierung. Der sehr rigide Einstein-Arm entlockt dem Ortofon noch ein wenig mehr Wohlklang. Ich könnte rundum zufrieden mit dem MC Vertex im AS-309R leben, The Tonearm lässt aber noch mehr seiner enormen Fähigkeiten zur Geltung kommen. Während ich die LP weiterlaufen lasse und auch den zweiten Satz der Symphonie Nr. 15 genieße, fällt mir fast nebenbei auf, dass das fast völlige Verschwinden von Laufgeräuschen die Wiedergabe von mechanischen Artefakten befreit. Das MC Vertex lässt sich die Musik sehr natürlich entfalten: einfach großartig.


Die Seitenansicht der Nadel
Die Seitenansicht der Nadel

Zum Vergnügen lege ich zum Schluss noch die amerikanische Living-Stereo-Pressung von Virgil Fox Encores auf, um zu erfahren, ob sie ein Schnäppchen ist oder nicht. Jedenfalls habe ich die Scheibe für gerade einmal 2,50 Euro in Erlangen erstanden. Nach dem Waschen sieht die LP fast wie neu aus, lässt in leisen und ruhigeren Passage nur sehr geringe Laufgeräusche und ganz selten mal einen Knackser hören. Die Wechselwirkung von Raum und Instrument ist klar nachzuvollziehen. Selbst an Stellen, an den die Musik sehr dicht wird, lassen sich die einzelnen Schallquellen sehr gut voneinander differenzieren. Die der verschiedenen Register der großen Orgel kommen sehr farbig und satt rüber: ein beeindruckendes Klangspektakel – nicht zuletzt wegen des vorzüglich klingenden Ortofon MC Vertex.

STATEMENT

Für das MC Vertex hat Ortofon einen eigenen neuen Nadelschliff entwickelt, der sich durch einen geringeren Abtastradius und einen größeren Kontaktradius auszeichnet – und das hört man: Neben allen klanglichen Meriten überzeugt das MC Vertex durch ungemein leise Rillengeräusche. Aber es wär unfair, diesen Aspekt in den Vordergrund zu rücken, da die Entwickler den übrigen Baugruppen dieselbe Sorgfalt angedeihen ließen. Das Vertex ist eines der weltweit besten Tonabnehmersysteme überhaupt!
Gehört mit
Laufwerk Brinkmann LaGrange mit Röhrennetzteil, Einstein Aerolith
Tonarm Einstein The Tonearm 12“ und 9“, Thiele TA01, Ortofon AS-309R mit LH 9000 Headshell
Tonabnehmer Einstein The Pickup, Lyra Etna
Phonostufe Einstein The Turntable‘s Choice (sym)
Vorstufe WestminsterLab Quest
Endstufe Einstein The Poweramp
Lautsprecher Børresen T5 SSE
Kabel Goebel High End Lacorde Statement, Audioquest Dragon HC und Tornado (HC), Dragon XLR, ForceLines, Ansuz Speakz D-TC Supreme und Mainz D2
Zubehör AHP Klangmodul IV G, Audioquest Niagara 5000, Synergistic Research Active Ground Block SE, HMS-Wandsteckdosen, Blockaudio C-Lock Lite, Acoustic System Füße und Resonatoren, Artesania Audio Exoteryc, Acapella Basis, Harmonix Room Tuning Disks, Degritter 2, ramar Plattenbürste, Ansuz Sparks, Darkz Z2S, PowerBox D-TC SUPREME
Herstellerangaben
Ortofon MC Diamond
Ausgangsspannung 0,3mV bei 1kHz und 5cm/sec
Nadelträgermaterial massiver Diamant
Nadelträgeroberfläche Laser poliert
Nadeltyp Vertex Diamond
Nadelradius r/R 4/110 µm
Spulenmaterial Silber hoher Reinheit
Kanalbalance 0,1dB bei 1kHz
Kanaltrennung 30dB bei 1kHz
Frequenzgang 20Hz - 20kHz ±1dB
Dynamische Nadelnachgiebigkeit lateral 9µm/mN
Empfohlene Lastimpedanz >100Ω
Empfohlene Auflagekraft 2,6g (26mN)
Abstastwinkel 23°
Innengleichstrom-Widerstand 19Ω
Gehäusematerial SLM Titanium
Gehäuseoberfläche DLC Beschichtung
Gewicht 15g
Preis 15.000 Euro

Hersteller
ORTOFON A/S
Anschrift Stavangervej 9
DK-4900 Nakskov
Denmark
E-Mail support@ortofon.dk
Web ortofon.com

Vertrieb
Ortofon Deutschland
Anschrift Amelsbürener Strasse 211
48163 Münster
Telefon +49 251 20263053
E-Mail support@ortofon.dk
Web ortofon.com

Weitere Informationen

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  • Social Introtext Die bisherigen Topmodelle von Ortofon, das Anna, das Anna Diamond und das Diamond, ähnelten einander auch optisch stark. Das Vertex macht schon durch sein Erscheinungsbild klar, dass es anders ist. Es ist der erste Tonabnehmer mit einem Diamanten mit Vertex-Schliff. Soweit mir bekannt, ist das der erste neue Nadelschliff seit rund 40 Jahren.
Montag, 14 September 2026 00:10

Süddeutsche Hifi-Tage 2026

Die Süddeutschen HiFi-Tage finden heuer am 19. und 20. September 2026 statt, aber nicht wie in den beiden letzten Jahren in der Stuttgarter Innenstadt im Le Méridien, sondern im Mövenpick Hotel Stuttgart Airport.

Beim Verfassen dieser Ankündigung am Sonntagmittag waren auf der Website (https://www.hifitage.de/sdht/) die Links zu den Ausstellern und zum Herunterladen des Programms als PDF leider noch nicht aktiv. Etwas versteckt konnte man aber die in den 22 Zimmern und Sälen präsentierten Marken finden:

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A&L, AMC, AP Elektroakustik ART DÉCO ACOUSTICS, ASCENDO, ATE, Atohm, AudiaZ, Audio Note UK, Avantgarde Acoustics, Beaudioful, Boulder, Cayin, Dan D’Agostino Master Audio Systems, dCS, Defini, EliAcoustic, ESOTERIC, Eversolo, Final Audio, FINK Hifi Kompetenzzentrum, Furutech, Harzsch, Hifi4Life, indiana line, Inklang, Kii Audio, LaiV, Lansche Audio, Loutd, LUMIN, Manger, Melodika, Menzel, da staunt das Ohr, Nordost, PADIS, Perlisten, Pier Audio, Progressive Audio, Real Cable, Reflector Audio, Relco Audio Ribbon Loudspeaker, Rowen, SME, Sonox, SoReal-Audio, SPL, Staltmanis LAB, Starke Sound, SV-Audio, Symphonic Line, Thales, Transrotor, Unitra, Velikinac Audio Lab, Velodyne Acoustics, VPI, VTL, Wilson Audio, WSS, YG Acoustics

Die Süddeutschen Hifi-Tage finden statt im:
Mövenpick Hotel Stuttgart Airport
Flughafenstrasse 50
70629 Stuttgart
Tel. +49 711 553440

Öffnungszeiten
Sa von 10-18 Uhr
So von 10-16 Uhr

Eintrittspreise im Vorverkauf
Normalpreis: 11,34 Euro
Studierende: 5,67 Euro
Schüler: 5,67 Euro
Schwerbehinderte: 5,67 Euro

Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf bei Eventim oder an der Tageskasse.

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Weitere Informationen

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Montag, 14 September 2026 00:01

New@ATR: Ø Audio

Mit Ø Audio bereichert ATR sein High-End-Portfolio um eine der aufregendsten Lautsprechermarken Skandinaviens. Statt auf Standardteile zu setzen entwickelt das norwegische Unternehmen wichtige Komponenten wie Treiber, Waveguide-Designs der Kompressionstreiber und die Frequenzweichen mit viel Hingabe im eigenen Haus.

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Optisch macht Ø Audio keinen Hehl aus seiner nordischen Herkunft. Klare Linien, hochwertige Materialien und zeitlose Oberflächen prägen Lautsprecher, die sich ebenso harmonisch in moderne Wohnräume einfügen wie in ambitionierte High-End-Anlagen.

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Die Modelle Frigg 02, Icon 12, Verdande und Ymir überzeugen durch ihren hohen Wirkungsgrad, kontrollierte Abstrahlung und eine Konstruktion, die speziell für ein harmonisches Klangbild in echten Wohnräumen konzipiert wurde. Besonders die neueste Kreation, das Top-Modell Ymir, hebt diesen Ansatz mit einer komplett neu entwickelten Plattform auf ein noch höheres Qualitätsniveau. Damit zeigt die Marke deutlich ihren außergewöhnlichen technischen Anspruch.

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Die Lautsprecher von Ø Audio sind ab sofort zu Preisen zwischen 13.400 und 65.000 Euro über ATR erhältlich. Weitere Informationen gibt’s hier.

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Vertrieb
AUDIO-TRADE Hi-Fi Vertriebsgesellschaft mbH
Anschrift Villa Belvedere
Wallufer Straße 2
D-65343 Eltville am Rhein
Telefon +49 6123 9258956
E-Mail info@audiotra.de
Web www.audiotra.de

Weitere Informationen

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Freitag, 11 September 2026 00:01

High Fidele Wundertüten

Manchmal stolpert man ja einfach über etwas oder in etwas hinein, ohne zu wissen, was daraus wird. So geschehen als mein Mann und ich Mitte April im vergangenen Jahr in Erlangen waren, um das Projektorchester Orchester concertare der Universitäten Erlangen und Regensburg in der Heinrich-Lades-Halle aufzunehmen.

Wir waren an dem Tag für Aufbau und Soundcheck zu früh dran. Was tun mit der gewonnenen Zeit? Ein bisschen die Umgebung erkunden. So schlenderten wir durch die Haupteinkaufsstraße und diverse Nebensträßchen der Universitätsstadt und stolperten eben dort über ein kleines Lädchen, in dem offensichtlich Schallplatten verkauft wurden. Einige Zeit später verließen wir das Geschäft mit ein paar LPs, einem Tipp für eine Kaffee-Pause und der Gewissheit an, diesen Ort zurück zu kommen, um ihn in diesem kleinen Fachmagazin vorzustellen.

Das Musicland in Erlangen lädt zum Eintritt ein
Das Musicland in Erlangen lädt zum Eintritt ein

In diesem August war es dann so weit. Der zweite Besuch stand an. Das Ladenlokal in der Helmstraße 9 befindet sich in einem zwar zweigeschossigem, aber nicht sehr großen Haus, in der Nähe des Erlangener Bahnhofs in der Nachbarschaft von weiteren kleinen Ladenlokalen. Wenn man dann das Musicland betritt, kann, wie oben angedeutet, der Eindruck entstehen es handele sich um ein nicht besonders großes Geschäft, in dem hauptsächlich Schallplatten veräußert werden. Unspektakulär. Während der Geschäftszeiten gibt es allerdings schon außen, entlang der Fensterfront auch jede Menge CDs. Ist man erstmal eingetreten, drängen sich jedoch Schallplatten ins Blickfeld. Nicht nur in Covern, sondern etwa als Getränkeuntersetzer oder Getränkedeckel. Und dann beginnt eine Entdeckungsreise. Eine Öffnung an der Rückseite des Ladenlokals lockt in einen länglichen Raum mit weiteren Schallplatten und einer Abhöranlage für dieselben.

Eine Abhöranlage mit Gebrauchshinweisen
Eine Abhöranlage mit Gebrauchshinweisen


Weiter geht’s an T-Shirts, die gut zum Angebot passen, und an Büchern vorbei um die Ecke in den nächsten Raum. Jazz-Platten, Bücher und Schallplatten-Spieler. Noch ist das Ende des Angebots nicht erreicht. Erst wenn man alle acht Räume angeschaut hat, sollte man beginnen, für sich zu sortieren, nach was man eigentlich schauen mag. Schallplatten, Bücher, Comics, CD, DVD, Noten, diverser Nippes? Hilfreich sind die überall aushängenden Beschreibungen von den Zimmer-Inhalten nur für den Anfang. Denn wenn man beispielsweise beim Jazz gelandet ist, dann heißt es erst mal, geduldig sämtliche Fächer zu durchblättern. Eine Sortierung nach Interpreten gibt es nicht.

Zum leichteren Durchblättern der Klassikplatten in den Kisten am Boden steht eine entsprechend eingestellter Stuhl mit Rollen zur Verfügung
Zum leichteren Durchblättern der Klassikplatten in den Kisten am Boden steht eine entsprechend eingestellter Stuhl mit Rollen zur Verfügung

Das Schallplatten des jeweils benannten Genres da sind, ist gewiß. Allerdings muss bei der Suche durch sämtliche Cover geblättert werden. Das Angebot präsentiert sich so mehr als eine Art Wundertüte. Dafür werden einige Plattensammler-Herzen, die nicht unbedingt bestimmte Interpreten oder Musikrichtungen suchen, höher schlagen: Audiophile Schätze sind gar nicht so rar!

Es können auch nicht audiophile Schätze gefunden werden
Es können auch nicht audiophile Schätze gefunden werden

Unser zweiter Besuch endete mit dem Erwerb weiterer Schallplatten, einiger Bücher und dem Wissen, dass es ein weiteres Musicland in größerer Nähe zu unserem Wohnort, nämlich in Augsburg, gibt. Das mussten wir natürlich schnellstens ebenfalls besuchen.
Auf dem Weg zum Obstmarkt 9 in Augsburg spekulierten wir darüber, ob das hiesige Musicland beim Betreten wohl auch so einen Sog entwickeln würde wie das Geschäft in Franken. Von Außen sieht es mit seiner Allerweltsfassade dem in Erlangen ähnlich. Innen ist es komplett anders:


Auch in Augsburg kann man Schallplatten probehören
Auch in Augsburg kann man Schallplatten probehören

Im geräumigen Verkaufsraum, der allerdings auch mit Nippes und Andrem aufwartet, sind keine Jazz-Platten zu sehen: Nachdem wir uns danach erkundigt und die Auskunft „sind im Keller“ erhalten haben, nehmen wir die links von Schallplatten gesäumte Treppe in einen ebenfalls weitläufigen Raum. Hier bilden, nicht mehr zur Gänze gefüllte, Bücherregale eher ein „Wohnambiente“ als einen Verkaufsanreiz. Das Herzstück sind die wunderbar mit Sachverstand sortierten Schallplatten. Hier herrscht nicht das Prinzip Wundertüte, sonder Liebe zum Detail.

Hier ist sind nicht nur Jazz-Platten leicht zu finden
Hier ist sind nicht nur Jazz-Platten leicht zu finden

Den Abschluss bildet ein weiterer Raum mit Schallplatten und CDs und der Möglichkeit, in die zu Verkauf angebotenen Medien hineinzuhören. Da werden Erinnerungen an gute Einzelhandelsläden wach, die früher immer diese Möglichkeit ganz selbstverständlich anboten,.

Eine kleine Kompakt Anlage von Denon steht bereit
Eine kleine Kompakt Anlage von Denon steht bereit


Erlangen/Augsburg. Wie passt das zusammen? Im Gespräch mit Tanja Krapf, einer der beiden Gesellschafter des Musicland-Bayern, klären sich diese und noch weitere Fragen, die der Internet-Auftritt so nicht beantwortet. Die studierte Kunsthistorikerin ist vor über 20 Jahren mit dem „Schallplatten-Virus“ infiziert worden und hat, nachdem sie von Franken ins Schwabenland wechselte, eine Dependance in Augsburg eröffnet.

Tanja Krapf, die mit Joachim Lifka das Musicland betreibt, in ihrem Laden in Augsburg
Tanja Krapf, die mit Joachim Lifka das Musicland betreibt, in ihrem Laden in Augsburg

Eine wechselvolle Geschichte mit weiterem Geschäftspartner und diversen Filialen ist Vergangenheit. Was bis heute Bestand hat, ist der regelmäßige Austausch der Ware der beiden Geschäfte. Was für ein Aufwand, wenn man dafür jedes Mal rund 170 Kilometer in eine Richtung fahren muss. Das sehr gut gefülltes Lager des Musicland trägt dazu bei, dass derzeit kaum noch Schallplatten angekauft werden. Als es vor längerer Zeit eher einen Mangel an gebrauchten Schallplatten gab, wurden auch Neuerscheinungen ins Programm genommen.

Deren Verkauf ist besonders vor dem Hintergrund, dass es in Augsburg dafür keinen weiteren Fachhändler gibt, ein doppelter Gewinn für jeden Liebhaber der materiellen Variante der Musikwiedergabe. Zum Verkauf der Upcycling-Produkten drängt sich vielleicht die Frage auf „braucht's das?“ Wenn man aber weiß, dass diese Dinge in Zusammenarbeit mit den Regnitzwerkstätten der Lebenshilfe in Erlangen hergestellt werden und damit auch verkratze, sonst unverkäufliche Schallplatten eine sinnvolle Zweitverwertung erfahren, sieht das schon anders aus. Es ist doch schöner beispielsweise einen Getränkedeckel zum Schutz vor allzu lästigen Insekten aus richtigen Schallplatten als einen extra aus irgendeinem Kunststoff hergestellten für einen sicherlich höherem Betrag in einem Nippes-Laden zu erwerben. Die professionelle Präsentation der Schallplatten in Augsburg ist einem der Mitarbeiter dort, einem Musiker, zu verdanken.

Vielleicht beginnt so Begeisterung für gute Musikwiedergabe
Vielleicht beginnt so Begeisterung für gute Musikwiedergabe


Interessanterweise unterscheidet sich auch das Kaufverhalten an den beiden Standorten: Während in Augsburg, auch wegen der nachlassenden Frage, Bücher fast nur noch Dekorationscharakter haben, werden sie in Erlangen gut verkauft. Was sich auch in der Gestaltung der Räume dort widerspiegelt. Wie in einem guten, kleinen Buchladen sind die Bücher nach Themen sortiert und den vielen kleinen Kämmerchen zugeordnet. Wer etwas zu Themen wie Kunst und Malerei, Geschichte – die auch noch zeitlich geordnet ist – oder Biographien, Kochbücher oder sonstigen Themen sucht, der kann auch hier Schätze finden. Besonders erwähnenswert ist dabei der Raum sieben: Hier finden Musikfreunde Lexika und andere Nachschlagewerke zum Thema genauso wie diverse Notenbücher.

Singles einzeln und auch in ganzen Alben sind in beiden Läden zu finden
Singles einzeln und auch in ganzen Alben sind in beiden Läden zu finden

An beiden Standorten werden Kunden im ersten Verkaufsräumen aus den verschieden Kategorien Neuerscheinungen offeriert. Die Möglichkeit, in das gewählte Medium zu hören ist schon für sich bemerkenswert, dass jedoch in Erlangen nicht nur Hifi-Equipment, besonders Plattenspieler, ausgestellt ist, sondern auch noch eine Mappe mit vielen zum Kauf angebotenen Geräten aushängt, wirkt unkonventionell und sehr sympathisch.

Wie man sieht, sind schon einige der angebotenen Geräte verkauft
Wie man sieht, sind schon einige der angebotenen Geräte verkauft

Gesichert ist das Abhören der Platten im Laden somit nicht nur durch Ersatzgeräte, sondern auch durch die Zusammenarbeit mit einer kleinen Firma aus Augsburg, die auch Plattenspieler repariert. Aber ist eine andere Geschichte.

Musicland Bayern

Musicland Augsburg
Obstmarkt 9
86152 Augsburg
Tel.: +49 821 508466

Musicland Erlangen
Helmstraße 9
91054 Erlangen
Tel.: +49 9131 209392

Weitere Informationen

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  • Social Introtext Manchmal stolpert man ja einfach über etwas oder in etwas hinein, ohne zu wissen, was daraus wird. So geschehen als mein Mann und ich Mitte April im vergangenen Jahr in Erlangen waren, um das Projektorchester Orchester concertare der Universitäten Erlangen und Regensburg in der Heinrich-Lades-Halle aufzunehmen.
Donnerstag, 10 September 2026 00:01

Cayin bringt Röhrenverstärker Jazz 70

Röhrenverstärker gelten unter Audiophilen als Garanten des guten Klanges, doch hohe Preise und Einschränkungen bei der Lautsprecherwahl trüben für viele Einsteiger die Freude. Nicht so beim neuen Cayin Jazz 70: Für nur 1600 Euro macht er den Traum vom echten Röhrensound für viele erschwinglich.

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Feinste Röhrenklänge, ordentliches Leistungsniveau und Alltagstauglichkeit verbinden sich im Cayin Jazz 70 auf günstige Weise: Im Ultralinear-Modus seiner vier Endröhren liefert er erstaunliche zwei mal 35 Watt Leistung. Die Verstärkung selbst erfolgt im besonders effektiven Class-A/B-Gegentaktbetrieb für kraftvolle Dynamik aus den vier EL34 Röhren. Für höhere Klangpräzision und geringere Verzerrungen im Übergangsbereich werden die Endröhren selektiert. Die Ausgangstransformatoren wurden für eine Kompatibilität mit handelsüblichen Lautsprechern hin entwickelt und vertragen auch niedrigere Impedanzen. Das hochwertige Alps-Potentiometer sorgt für exakte und kanalidentische Lautstärkeregelung.

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Mit drei Cinch-Eingängen eignet sich der Jazz 70 auch als Herzstück einer komplexeren HiFi-Anlage. Zusätzlich ist ein Bluetooth-Empfänger für die direkte drahtlose Zuspielung von Digitalsignalen eingebaut. Mit Bluetooth 5.1 und hochwertigen Codecs wie AAC, aptX HD und LDAC ist hohe Klangqualität auch bei drahtloser Zuspielung garantiert. Ein vollwertiger Kopfhörerausgang mit 6,6-Millimeter-Klingenbuchse auf der Frontseite treibt handelsübliche Kopfhörer von 16 bis 300 Ohm Impedanz. Die Bedienung erfolgt ganz bequem vom Hörplatz aus mit der mitgelieferten Fernbedienung. Die beiden hinterleuchteten VU-Meter zeigen auf Wunsch die momentane Leistungsaussteuerung an, dienen aber auch einer Einstellung und Kontrolle des Ruhestroms, gleichzeitig für jeweils zwei der Endstufenröhren.

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Die Verstärkerschaltung des Jazz 70 ist eine Eigenentwicklung von Cayin, und bringt das erfolgreiche Konzept der Jazz-Serie mit handgefertigtem Ringkerntrafo und optimiertem Ausgangsübertragern erstmalig in das Einsteigersegment. Mit vier Endröhren des Typs EL34 erzeugt er ausreichend Leistung für viele handelsübliche Lautsprecher. Unterschiedliche Abgriffe an den speziell entwickelten, breitbandigen Ausgangstransformatoren mit eigenen Klemmen für 4 oder 8 Ohm ermöglichen eine optimale Anpassung wahlweise an hoch- oder niederohmige Lautsprecher. Die Endstufenröhren können wahlweise im leistungsstärkeren Ultralinear/Pentodenmodus betrieben werden oder im Triodenmodus eingesetzt werden. Wird über den Schalter auf der Oberseite letzterer aktiviert, halbiert sich zwar die effektive Leistung auf zweimal 17 Watt, dafür wird der Klangcharakter für Puristen feiner, eben triodentypischer.

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Die Vorspannung (Bias) lässt sich mit einem Trimmer für jede Röhre einzeln optimieren, das zentrale Zeigerinstrument dient dabei als einfache Anzeige für eine optimale Einstellung. In der Vorstufe kommen klassische Röhren vom Typ 12AU7 / ECC82zum Einsatz. Die Möglichkeit des Tube Rollings, also des Austausches der Endröhren mit dem Ziel des Klangtunings, bietet der Cayin Jazz für kompatible Röhrentypen wie 6CA7, 6L6, 5881 oder ähnliche.

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Der Cayin Jazz 70 ist ab sofort mit silberner Front und in schwarz erhältlich. Der Preis beträgt jeweils 1.600 Euro.

Vertrieb
Cayin Audio Distribution GmbH
Anschrift An der Kreuzheck 8
61479 Glashütten-Schloßborn
Telefon +49 6174 9554412
Fax +49 6174 9554424
E-Mail info@cayin.com
Web www.cayin.de

Weitere Informationen

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