Dienstag, 03 November 2026 01:33

Rega Aos MC

Rega schließt die Lücke in seinem Portfolio für MC-Phonovorstufen. Die neue Aos positioniert sich zwischen der vergleichsweise einfachen Fono MC und der Referenz-Phonovorstufe Aura MC. Mit von der Aura abgeleiteter Technik und einem Preis von 2000 Euro dürfte sie im interessanten Sweet Spot für die meisten MC-Fans liegen.

Schon allein aufgrund ihrer bloßen Abmessungen wickelt mich dieses Gerät sofort um den Finger. Mit der ungefähren Grundfläche eines DIN-A4-Blatts und der schmalen Seite als Front entspricht das Gehäuseformat einer halben HiFi-Standardbreite. Knappe drei Kilogramm schwer und acht Zentimeter hoch bedeuten, dass weder Platzprobleme im Rack noch gefährliches Knacken in der Wirbelsäule beim Anheben zu erwarten sind, oder um es ganz konkret auf den Punkt zu bringen: Ein echtes Vernunftgerät zu einem Preis, mit dem man auf dem Teppich bleiben kann. Optisch und haptisch ist ohnehin alles im Lot: Das dezent gehaltene, schwarze Gehäuse kommt in seiner angenehmen Schlichtheit alles andere als marktschreierisch daher und zudem überzeugt die im Frühjahr 2026 eingeführte Aos mit sehr guter Verarbeitungsqualität. Pflicht bestanden. Überhaupt: Schon beim Test der Vor-/Endverstärker-Boliden Rega Mercury und Rega Solis zu Beginn dieses Jahres erwähnte ich, dass der Name Rega bei mir unmittelbar diverse positive Assoziationen in der analogen Welt der Plattenspieler und Tonabnehmer hervorruft. Insofern bin ich wohl ohnehin etwas voreingenommen, aber sei es drum: Wer wie ich unter anderen bereits einen Planar 1 oder auch einen Planar 8 besaß, weiß, wovon ich rede, diese Dreher spielten beziehungsweise spielen in ihren jeweiligen Preisklassen immer ganz vorn mit.

Der kompakte Gehäuseblock überzeugt durch erstklassige Verarbeitung und seine schlichte Eleganz. Aufgrund der schlanken Gehäusemaße findet die Phonovorstufe in jeder Umgebung Platz
Der kompakte Gehäuseblock überzeugt durch erstklassige Verarbeitung und seine schlichte Eleganz. Aufgrund der schlanken Gehäusemaße findet die Phonovorstufe in jeder Umgebung Platz

Darüber hinaus möchte ich auch an dieser Stelle noch einmal kurz erwähnen, dass Roy Gandy, Gründer und langjähriger Kopf von Rega Research, nicht nur mit dem „Outstanding Contribution Award“ bei den What Hi-Fi-Awards 2025 für sein Lebenswerk geehrt wurde, sondern bereits im Oktober 2024 die Firma Rega nicht etwa an externe Investoren verkauft, sondern die volle Eigentümerschaft an einen Trust übertragen hat, von dem die Mitarbeitenden indirekt profitieren. Hundert Prozent seiner Anteile an der Rega Research Ltd. wurden in einen Employee Ownership Trust (EOT) eingebracht, welcher das Unternehmen im Interesse aller Mitarbeitenden besitzt. Dadurch ist Rega offiziell ein mitarbeiterbeteiligtes Unternehmen geworden. Die Mitarbeiter profitieren finanziell über Gewinnbeteiligungen, tragen aber kein unternehmerisches Risiko. Noch einmal: Chapeau, lieber Roy, für dieses nobles Verhalten.

Was die technische Kür anbelangt: Die Rega Aos MC ist eine ausschließlich für Moving Coils konzipierte Phonovorstufe. Die Verstärkerstufe in Class A ist zweistufig und vollständig diskret aufgebaut, rein analog und ohne digitale Steuerschaltungen im Signalweg. Dabei wurden wesentliche Konstruktionsmerkmale von der hauseigenen Referenz-Phonovorstufe Aura MC übernommen. Die Aos MC verfügt über eine diskrete Transistorverstärkung, zum Einsatz kommen spezielle rauscharme Feldeffekttransistoren (selektierte und gematchte J-FETs LSK170 und LSJ74 von Linear Systems als komplementäres Eingangspaar), mit symmetrischem Aufbau, Class-A-Betrieb und einer Temperaturkompensation durch eine selbstjustierende Servoregelung.


Die übersichtliche Rückseite lässt keine Fragen offen. Gourmets hätten sich noch symmetrische XLR-Anschlüsse gewünscht
Die übersichtliche Rückseite lässt keine Fragen offen. Gourmets hätten sich noch symmetrische XLR-Anschlüsse gewünscht

Ein weiterer wesentlicher konstruktiver Vorteil ist der Verzicht auf Koppelkondensatoren zwischen Tonabnehmer und Eingangstransistoren und der damit einhergehenden frequenzabhängigen Kopplung. Stichwort symmetrischer Aufbau: Im Vergleich zur Aura besitzt die Aos keine vollsymmetrischen XLR-Anschlüsse und folgerichtig konnte hier auf eine invertierende Verstärkerstufe verzichtet werden, die für die Symmetrierung notwendig wäre. Interessant ist auch der eingesetzte Ringkerntransformator mit Mu-Metall-Abschirmung. Mu-Metall besitzt eine hohe magnetische Permeabilität und kann magnetische Streufelder wirksam abschirmen. Das ist besonders bei MC-Signalen mit Signalspannungen im Mikro- bis Millivolt-Bereich von hoher Bedeutung, zumal die durch den Class-A-Betrieb bedingte, mit 20 Watt relativ hohe Leistungsaufnahme für den hohen Ruhestrombedarf potenziell für kräftige Streufelder sorgen könnte.

Die Anpassung des MC-Tonabnehmers über die klassischen Mäuseklaviere gerät für Fünfdäumlinge mit dicken Fingern eventuell etwas fummelig
Die Anpassung des MC-Tonabnehmers über die klassischen Mäuseklaviere gerät für Fünfdäumlinge mit dicken Fingern eventuell etwas fummelig

Nun folgte auch im Hörraum die Kür. Was ich zu hören bekam, hat mich sofort begeistert und mir schnell gezeigt, dass es sich bei der Aos um waschechtes High-End handelt und nicht etwa um eine abgespeckte Rega Aura MC. Grundsätzlich schien mir die Britin wenig ausgeprägten Eigenklang zu haben, allerdings mit allen typischen Rega-Eigenschaften: Ein hohes Maß wohltuende Neutralität, schnelle, zackige Ansprache und hohe dynamische Ausprägung. Wieder „Überlin“ des Albums Collapse into now von R.E.M. (Warner Brothers, 2011) sowie „Man on the Moon“, „Everybody Hurts“ oder „Nightswimming“ (Automatic for the People, Warner Bros. Records, 1992): Feindynamische Diktion verband die Aos harmonisch mit grobdynamischer Spielweise, ohne jeden Haudrauf-Anflug. Die Rock-Ballade „Ride on“ von AC/DC (Dirty Deeds Done Dirt Cheap, Atlantic Records, 1976) löste die Aos fein auf mit subtilsten Nuancen von Beckenanschlägen oder dem Wischen der Finger über die Saiten einer E-Gitarre. Ausgewogene Klangfarben sind typisch für Rega, weder hell, kühl oder analytisch noch zu warm und heimelig, ein ausgewogener Mittelweg für langzeittaugliche Hörsessions. Das hohe Auflösungsvermögen stellte sie dabei voll in den Dienst der Musik: Die Aos ist keine kühle Analytikerin, aber alle Details sind da, wobei es aufgrund des musikalischen Flusses Mühe kostet, sich auf einzelne Töne oder Geräusche zu konzentrieren.

Der von mir verwendeten Tonabnehmer Ortofon MC X10 markiert gewiss nicht das Ende der Fahnenstange für diese Phonovorstufe, spielte aber auf einem Niveau, wie ich es zuvor selten erlebt habe. Vivaldis „Die vier Jahreszeiten“ (Yehudi Menuhin, His Master´s Voice, 1985) überzeugten durch eine spielerisch leichte, fast federnde und sehr lebendige Wiedergabe. Auch das Album Aion (4Ad, 1990) von Dead Can Dance mit Tracks im Renaissance-Stil mit gregorianischem Gesang und anderen traditionelleren Liedern mit altertümlichen Instrumenten wie Drehleier oder Dudelsack kam wieselflink, völlig schlackenfrei und vor allem schnell im Tiefton daher, nur in der untersten Oktave fehlte das letzte Quäntchen Schwärze.


Eine große Stärke der Rega Aos war ihre spielerische Leichtigkeit, die sich über das gesamte Frequenzspektrum erstreckte, was mir besonders beim atmosphärischen Meisterwerk The Joshua Tree von U2 (Island Records, 1987) auffiel. Ich habe die Scheibe am Stück durchgehört und ich konnte völlig entspannt in die Musik abtauchen. Die Aos bestach durch ihre enorme Transparenz und das Hörbarmachen filigranster Informationen, ohne dabei jemals ins aufdringlich Analytische abzudriften. Hinsichtlich ihrer tonalen Durchlässigkeit und dem Vermögen, der Musik keinen Eigenklang hinzuzufügen, halte ich die Rega Aos für sehr gelungen. Das Bemerkenswerte an diesem Gerät war, dass es bei mir nachhaltig wirkte. Viele der beschriebenen Stärken offenbarten sich erst nach längerem Hören, und ab dann blieb diese Faszination bestehen, wodurch sich mir die Langzeittauglichkeit dieses Geräts erneut bestätigte.

Der symmetrische, diskrete Aufbau auf einer Großplatine, die einen Respektabstand zum Ringkerntrafo einhält. Dieser ist zudem mit Mu-Metall geschirmt, um die Aufkopplung von Störsignalen in die empfindlichen Kleinsignale zu vermeiden
Der symmetrische, diskrete Aufbau auf einer Großplatine, die einen Respektabstand zum Ringkerntrafo einhält. Dieser ist zudem mit Mu-Metall geschirmt, um die Aufkopplung von Störsignalen in die empfindlichen Kleinsignale zu vermeiden

Die Rega Aos MC ist eine für Vinylliebhaber gemachte Komponente, mit der sich auf musikalische Entdeckungsreise gehen lässt: Auch bei bekannten Lieblingsplatten treten womöglich neue Facetten zu Tage. Praxisgerechte Anpassungsmöglichkeiten lassen das Gerät zu einer alltagstauglichen Komponente werden. Wer klanglich noch mehr will, müsste für Regas Top-Modell Aura schon mehr als das Doppelte hinblättern, hier könnte die Anschaffung eines Top-Tonabnehmers eventuell mehr Sinn machen, so gut ist die Aos. Vinyl-Herz, was willst Du mehr?

STATEMENT

Die Rega Aos MC ist aus schaltungstechnischer Sicht eine ausgesprochen interessante Phonovorstufe ausschließlich für MC-Systeme. Mit einem Preis von 2000 Euro darf sie als ausgesprochen fair bepreiste High-End-Komponente gelten, die eine Vielzahl der Gene der großen Schwester Aura mitbringt und klanglich durch ihre hohes Auflösungsvermögen, durch musikalische Geschlossenheit sowie ihr breitbandiges, hochdynamisches Verhalten besticht. Echt Rega eben.
Gehört mit
Vollverstärker Almarro A205A MkII
Plattenspieler Pro-Ject Debut PRO + Plattenpuck PRO
Tonabnehmer Ortofon MC X10
Lautsprecher Diverse DIY Vollbereichsbreitbänder: Open Baffle (Ciare CH250), Transmissionline (Seas FA22RCZ & Seas Exotic F8), Tapered Quarter Wave Tube (Tang Band W8-1772), Backloaded Horn (Fostex FE206En)
Zubehör Dynamikks! Speakerlink I, Phono NF-Kabel Pro-Ject Connect-it RCA-E
Möbel Hi-Fi Racks Ltd
Herstellerangaben
Rega Aos MC
Geräteart Phono-Vorverstärker MC
Schaltungsaufbau zweistufig, diskret
Verstärkerprinzip Class A
Eingänge 1 × RCA (MC)
Ausgänge 1 × RCA (Line)
Verstärkungsfaktor 69,3 dB (high), 63,5 dB (low)
Eingangswiderstand 70/100/150/400 Ohm
Eingangskapazität 1000/4300 pF
RIAA-Genauigkeit besser als ±0,2 dB
Klirrfaktor (THD) circa 0,03 %
Frequenzgang 17,5 Hz – 70 kHz
Max. Ausgangsspannung 13 V
Ausgangswiderstand 100 Ohm
Leistungsaufnahme 20 W
Standby 0,4 W
Gehäusefarbe Schwarz
Abmessungen (B × T × H) 220 × 330 × 80 mm
Gewicht 2,9 kg
Preis 2000 Euro

Vertrieb
TAD Audiovertrieb GmbH
Anschrift Hallwanger Strasse 14
83209 Prien am Chiemsee
Telefon +49 8052 9573273
E-Mail hifi@tad-audiovertrieb.de
Web www.tad-audiovertrieb.de

Weitere Informationen

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Everest Audio Labs' Musik-Servers „Everest Ascent“ wurde für anspruchsvolle digitale Audiosysteme entwickelt und unterstützt die Wiedergabe aus persönlichen Musikbibliotheken sowie von Streaming-Diensten. Zur Standardkonfiguration gehört der „Everest USB One“, eine von Everest Audio Labs entwickelte proprietäre PCIe-USB-Karte

Die Markteinführung des „Ascent“ geht einher mit der offiziellen Vorstellung des „Everest USB One“, der bereits separat für 800 Euro inklusive erhältlich ist. Beide Produkte spiegeln den Ansatz des Unternehmens beim Design digitaler Quellen wider, wobei besonderes Augenmerk auf die Optimierung der Stromversorgung zur Minimierung elektrischer Störungen und die Erzielung einer extrem niedrigen Latenz gelegt wird. Durch proprietäre USB-Schnittstelle als Herzstück des Servers gehört Everest Audio Labs zu einer kleinen Gruppe von Musikserver-Herstellern, die eigene PCIe-Karten anbieten. Dieser Ansatz ermöglicht es, den Server und das Audio-Interface im Rahmen eines einzigen technischen Konzepts zu entwickeln. Im „Ascent“ verfügt die „Everest USB One“ über ein eigenes lineares Netzteil, das von einer Super-Kondensatorbank unterstützt wird, während das Betriebssystem auf extrem niedrige Latenz optimiert ist. Das Ergebnis ist eine vorkonfigurierte Quelle, die für den Einsatz mit einem externen Digital-Analog-Wandler ausgelegt ist.

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„Wir wollten, dass der ‚Ascent‘ lange Hörsitzungen zu einem Vergnügen macht – mit einem sehr geschmeidigen, natürlichen Klang, frei von digitalen Artefakten. Dieses Ziel hat die Entwicklung geleitet. Die Entwicklung unserer eigenen USB-One-Karte gibt uns die Möglichkeit, einen wichtigen Teil der Verbindung zwischen Server und DAC zu verfeinern. Wir können sie parallel zur Stromversorgung und Software von Ascent entwickeln und das Ergebnis dann in einem kompletten Hörsystem bewerten“, sagt Adam Mokrzycki, Inhaber von Everest Audio Labs.

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Eines der charakteristischen Merkmale des Ascent ist ein Netzteil, das alle Standard-ATX-Spannungsschienen über lineare Regelungen bereitstellt. Dazu gehören die Schienen +12 Volt, +5 Volt, +3,3 Volt und -12 Volt. Separate Abschnitte versorgen den Speicher und die Ausgangskarte, so dass insgesamt sieben unabhängige lineare Regler zum Einsatz kommen. Das Hauptnetzteil nutzt einen abgeschirmten 250-VA-Transformator und eine Filterkapazität von 320.000 Mikrofarad. Die Erzeugung der ATX-Spannungsschienen durch lineare Regelung reduziert Quellen von Schaltgeräuschen in diesem Bereich des Geräts. Eine dedizierte Regelung für den Speicher ermöglicht es zudem, dessen Anforderungen zu erfüllen, ohne ihn auf demselben Versorgungsabschnitt wie das Audio-Interface anzuschließen. Das Design zielt darauf ab, stabile Betriebsbedingungen für das Motherboard und die Schaltkreise zu schaffen, die für die Signalübertragung zum DAC zuständig sind. Jeder Stromversorgungsabschnitt ist auf seine jeweilige Funktion im Server abgestimmt, wobei besonders auf Rauschen und das Verhalten bei wechselnden Lasten geachtet wird. Dies ist einer der Bereiche, in denen das Unternehmen auf jahrelange Erfahrung bei der Entwicklung digitaler Audioquellen zurückgreift.

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Die Ausgangsstufe in der Standard-USB-Konfiguration verfügt über einen eigenen 60-VA-Transformator und eine dedizierte lineare Stromversorgung mit einer Filterkapazität von 29.000 Mikrofarad. Eine Bank aus zwei 450-Farad-Superkondensatoren stellt ein zusätzliches Energiereservoir für die USB One-Karte bereit. Die Superkondensatoren sind Teil der Stromversorgung des Audio-Interfaces. Ihre Aufgabe ist es, eine niedrige Quellenimpedanz aufrechtzuerhalten und Energie bereitzustellen, wenn sich der momentane Strombedarf der Karte ändert. Ein separater Versorgungsbereich ermöglicht es, die Betriebsbedingungen des USB-Ausgangs unabhängig von der Hauptstromversorgung des Computers zu optimieren.

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Die USB One ist eine proprietäre USB-Host-Controller-Karte für einen PCIe-Steckplatz, die für Musikserver und Computer entwickelt wurde, die als Quellen in High-End-Audiosystemen eingesetzt werden. Sie ist die Standardschnittstelle für den Anschluss des Ascent an einen externen DAC. Als eigenständiges Produkt erhältlich, bringt sie das USB-Schnittstellendesign von Everest auch auf andere kompatible Plattformen. Die Karte verwendet einen phasenrauscharmen SC-Cut-Quarzoszillator und extrem rauscharme LT3042-Spannungsregler. Der Oszillator liefert den Referenztakt für den USB-Controller. Seine Stromversorgung und Betriebsumgebung wurden als Schlüsselelemente des Schnittstellendesigns betrachtet. Die Taktschaltung ist in einem eigenen, CNC-gefrästen Metallgehäuse untergebracht und mit einer vibrationsdämpfenden Masse versehen. Diese Maßnahmen sorgen für Abschirmung und reduzieren mechanische Einflüsse auf den Oszillator. Die Everest USB One ist für die in Computern übliche Standard-Versorgungsspannung von 5 Volt ausgelegt, was die Integration in Computersysteme erleichtert. Das separate Angebot der USB One ist ein wichtiger Bestandteil der Produktpalette des Unternehmens. Besitzer kompatibler Musikserver können dieselbe proprietäre USB-Schnittstelle nutzen, die auch im Ascent zum Einsatz kommt, ohne ihre gesamte Quelle austauschen zu müssen. Im kompletten Everest-Server profitiert die Karte zudem von der dedizierten Stromversorgung und der vorkonfigurierten Betriebsumgebung.

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Der Ascent basiert auf einer Intel N100-Plattform mit 16 Gigabyte RAM und einer 500-Gigabyte-System-SSD. Für eine Musikbibliothek kann zusätzlicher Speicher von bis zu 8 Terabyte spezifiziert werden. Sowohl der Arbeitsspeicher als auch die System-SSD wurden im Hinblick auf extrem niedrige Latenzzeiten ausgewählt. Das Aluminiumgehäuse und die seitlichen Kühlkörper sorgen für eine passive Kühlung ohne Lüfter, so dass der Server im Hörraum ohne Geräusche eines aktiven Kühlsystems betrieben werden kann. Das Gerät wird in Polen entwickelt und von Hand gefertigt. Die Front- und Rückwände sind aus 12 Millimeter starkem Aluminium CNC-gefräst. Das Gehäuse misst 430 mal 353 mal 109 Millimeter, und der Server wiegt 13 Kilogram. Die massiven Gehäusewände und seitlichen Kühlkörper dienen sowohl der mechanischen Stabilisierung als auch der Wärmeableitung.

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Auf dem Ascent läuft eine speziell für Everest Audio Labs angepasste Version von AudioLinux. Die Softwareumgebung ist auf geringe Latenz und reduzierte unnötige Hintergrundaktivitäten ausgelegt. Sie wurde parallel zur Hardware als Teil der kompletten digitalen Quelle entwickelt. Der Server wird vorkonfiguriert ausgeliefert. Über das Konfigurationsmenü kann der Händler eine Installation von Roon, Roon Bridge, MPD oder HQPlayer NAA auswählen, um die Rolle des Geräts an das System des Kunden anzupassen. Dadurch kann der Ascent als Zentrum eines Musikwiedergabesystems oder als Netzwerkendpunkt in einer HQPlayer- oder Roon-Konfiguration dienen.

Für Systeme, in denen der Server über Ethernet mit einem DAC oder Netzwerkplayer verbunden ist, kann der Ascent mit der proprietären Everest LAN One-Karte konfiguriert werden. Sie bietet eine Alternative zur USB One-Konfiguration für eine andere Verbindung zwischen der Quelle und dem Audiosystem. Durch die Wahl der Schnittstelle lässt sich der Ascent optimal an die empfangende Komponente anpassen. Der Server unterstützt zudem einen späteren Kartenwechsel und Software-Upgrades, so dass die Quelle an Änderungen im Audiosystem und an die Weiterentwicklung der Plattform angepasst werden kann.

Preise und Verfügbarkeit: Der „Everest Ascent“ mit der „Everest USB One“-Karte kostet 8.000 Euro inlusive Mehrwertsteuer. Die „USB One“-Karte ist auch separat für 800 Euro erhältlich. Beide Produkte sind ab sofort lieferbar, die Standardlieferzeit beträgt drei Wochen. Die Produkte werden weltweit direkt und über Händler vertrieben. Für den „Ascent“ und die „USB One“ gilt eine Herstellergarantie von 24 Monaten. Einzelheiten zur Konfiguration des LAN One und zu weiteren Optionen sind bei Everest Audio Labs oder dessen Händlern erhältlich.

Everest Audio Labs ist ein polnischer Hersteller von Musikservern und PCIe-Karten für High-End-Audiosysteme. Das Unternehmen entwickelt eigene Designs für Netzteile und digitale Schnittstellen sowie spezielle Softwarekonfigurationen für die Musikwiedergabe. Inhaber Adam Mokrzycki ist seit mehr als 30 Jahren in der Audiobranche tätig. Er begann 1994 als Rezensent für das Magazin „Audio Video“ und schrieb später für „AUDIO“. Seit 15 Jahren baut er Musikserver, darunter auch Projekte für andere namhafte Hersteller. Everest Audio Labs nutzt diese Erfahrung bei der Entwicklung eigener digitaler Quellen und Erweiterungskarten.

Kontakt:
Adam Mokrzycki
Inhaber von Everest Audio Labs
info@everestaudiolabs.com
everestaudiolabs.com

Weitere Informationen

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Die Audio Video Show ist und bleibt eine Besuchsempfehlung. Ihr lebhafte Charakter, ihr Abwechslungsreichtum, die Dynamik des heterogenen Publikums, die drei unterschiedlichen Austragungsorte mit ihrem individuellen Flair, all dies befeuert meine Vorfreude auf die Show jedes Jahr neuerlich.

Nicht zuletzt ist Warschau eine ungemein spannende, florierende Stadt. Warum also nicht beides miteinander verbinden? Eine Empfehlung, die ich nur immer wieder geben kann. Der Messeteil im Radisson Blu Sobieski lebt von der Vielfalt der verschiedenen Produkte. Besonders hier lassen sich Kleinsthersteller aus Polen und den umliegenden Ländern entdecken. Im Stadium wiederum herrscht eine recht ähnliche Stimmung wie auf der High End. Im Golden Tulip schlussendlich ist es etwas ruhiger und die geräumigeren Hörräume bieten die Möglichkeit, etwas zu verweilen und einer spannenden Präsentation zu lauschen.

Im letzten Teil meines Berichts erwarten Sie noch einmal ausgewählte Produkte in einer Bilderserie mit Bildunterschriften.

Chord Electronics zeigte wie immer eine form- und klangschöne Präsentation
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Die noch sehr neue Phonovorstufe aus der Ultima-Serie kostet rund 22.000 Euro
Die noch sehr neue Phonovorstufe aus der Ultima-Serie kostet rund 22.000 Euro

Eine Begegnung mit der Göbel Divin Monarque (470.000 Euro) ist stets imposant
Eine Begegnung mit der Göbel Divin Monarque (470.000 Euro) ist stets imposant

Mit Oliver Göbels Kabeln hat sich Dirk Sommer bereits im Detail beschäftigt
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Die besondere Technik der reinen Elektrostaten von Lirogon habe ich im 3. Teil des AVS-Berichts 2025 ausführlich besprochen
Die besondere Technik der reinen Elektrostaten von Lirogon habe ich im 3. Teil des AVS-Berichts 2025 ausführlich besprochen

Als Plattenspieler diente ein J.Sikora Standard Max Supreme
Als Plattenspieler diente ein J.Sikora Standard Max Supreme

Die Verstärkung übernahmen zwei VTL Siegfried
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Auch dieses Jahr wuchs die Wiedergabe von Storgaard & Vestskovs Frida wieder weit über ihre kompakte Größe hinaus
Auch dieses Jahr wuchs die Wiedergabe von Storgaard & Vestskovs Frida wieder weit über ihre kompakte Größe hinaus

Letztes Jahr auf der AVS gewann der 15.750-Euro-Lautsprecher den Statement in Fidelity Award
Letztes Jahr auf der AVS gewann der 15.750-Euro-Lautsprecher den Statement in Fidelity Award


Graphite Audio zeigte erneut sein vollständig metallfreies Rack aus Spezialpolymer und Multiplex
Graphite Audio zeigte erneut sein vollständig metallfreies Rack aus Spezialpolymer und Multiplex

Der Esoteric T-01 feierte Showpremiere
Der Esoteric T-01 feierte Showpremiere

Hifiman hat den HE10000 und Arya mit WiFi-Modulen und ihren eigenen Himalaya-DACs ausgestattet. Die Kopfhörer können so beispielsweise verlustfrei direkt über Qobuz Connect mit einem Stream versorgt werden
Hifiman hat den HE10000 und Arya mit WiFi-Modulen und ihren eigenen Himalaya-DACs ausgestattet. Die Kopfhörer können so beispielsweise verlustfrei direkt über Qobuz Connect mit einem Stream versorgt werden

Der kleine aktive Ogy von Closer Acoustics feierte Weltpremiere auf der AVS
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Vom passiven Modell hatte ich mich in der Vergangenheit bereits begeistert gezeigt. Die aktive Ausführung setzt Ogy die Krone auf. Unbedingt einmal anhören!
Vom passiven Modell hatte ich mich in der Vergangenheit bereits begeistert gezeigt. Die aktive Ausführung setzt Ogy die Krone auf. Unbedingt einmal anhören!

Gemeinsam mit dem Lautsprecher Spot des Fink Teams gab Entwickler Norbert Theisges selbst seinen AVS-Einstand. Auch er zeigte sich von der Dynamik der Messe euphorisiert
Gemeinsam mit dem Lautsprecher Spot des Fink Teams gab Entwickler Norbert Theisges selbst seinen AVS-Einstand. Auch er zeigte sich von der Dynamik der Messe euphorisiert

Der Vinylspezialist Audiokultura war bisher für handliche Geräte wie den Iskra I Phono-Pre (475 Euro) bekannt
Der Vinylspezialist Audiokultura war bisher für handliche Geräte wie den Iskra I Phono-Pre (475 Euro) bekannt

Dieses Jahr wurde der ausgewachsene RYTM Röhren-Phonovorverstärker präsentiert
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Er bietet Anschlüsse für MM, MC, Step-Up Transformer und soll 4.000 Euro kosten
Er bietet Anschlüsse für MM, MC, Step-Up Transformer und soll 4.000 Euro kosten


Der chinesische Hersteller EiZZ stellte nach der diesjährigen High End auch auf der AVS erstmalig seine Elektronik aus
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Als Spielpartner wurden auch hier Lautsprecher von Kaiser Kawero! gewählt
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EpoSound ist auf besondere Gehäusefinishes spezialisiert. In der Vergangenheit wurden Gehäuse aus einer Holz-Epoxidharzmischung gezeigt
EpoSound ist auf besondere Gehäusefinishes spezialisiert. In der Vergangenheit wurden Gehäuse aus einer Holz-Epoxidharzmischung gezeigt

Dieses Jahr steht Konservierung durch gezieltes Verbrennen des Holzes, in Japan bekannt als Shou Sugi Ban, im Fokus
Dieses Jahr steht Konservierung durch gezieltes Verbrennen des Holzes, in Japan bekannt als Shou Sugi Ban, im Fokus

Der Hörraum unterstreicht wie ausdrucksstark diese organische Oberfläche der Lautsprecher mit dem Interieur verschmelzen können
Der Hörraum unterstreicht wie ausdrucksstark diese organische Oberfläche der Lautsprecher mit dem Interieur verschmelzen können

Der Kompaktlautsprecher Skathi kostet 3.000, der Standlautsprecher Deimos 4.500 Euro Paarpreis
Der Kompaktlautsprecher Skathi kostet 3.000, der Standlautsprecher Deimos 4.500 Euro Paarpreis

Es war schön, mal wieder ein System mit Trenner & Friedl Lautsprechern zu hören. Die Ra bewiesen neuerlich, wie sehr sich ihre Lautsprecher auf das Öffnen einer holografischen Bühne verstehen. Die Elektronik stammte von Lumin und WestminsterLab
Es war schön, mal wieder ein System mit Trenner & Friedl Lautsprechern zu hören. Die Ra bewiesen neuerlich, wie sehr sich ihre Lautsprecher auf das Öffnen einer holografischen Bühne verstehen. Die Elektronik stammte von Lumin und WestminsterLab

Der Holbo mkII (ab 7.500 Euro) aus Slowenien basiert auf Luftlagerung
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Der darTZeel Audio CTH-8550 Mk II wurde dieses Jahr von Wojciech Pacuła für den Statement in Fidelity Award ausgewählt
Der darTZeel Audio CTH-8550 Mk II wurde dieses Jahr von Wojciech Pacuła für den Statement in Fidelity Award ausgewählt


Der Vollverstärker liefert bis zu 400 Watt RMS an 2 Ohm und ist ab 40.000 Euro erhältlich
Der Vollverstärker liefert bis zu 400 Watt RMS an 2 Ohm und ist ab 40.000 Euro erhältlich

Der Kalista Dreamplay XC aus Frankreich vereint CD/SACD-Player, Streamer, DAC und Pre-Amp in einem Gerät
Der Kalista Dreamplay XC aus Frankreich vereint CD/SACD-Player, Streamer, DAC und Pre-Amp in einem Gerät

Bei Mega Acoustic wurde wieder zweimal ein identisches System in einem unbehandelten…
Bei Mega Acoustic wurde wieder zweimal ein identisches System in einem unbehandelten…

…und akustisch behandelten Raum vorgeführt
…und akustisch behandelten Raum vorgeführt

Der Milocha Orion ist wohl einer der wenigen High End Plattenspieler mit automatischem Tonarm
Der Milocha Orion ist wohl einer der wenigen High End Plattenspieler mit automatischem Tonarm

Ist die Nadel einmal abgesenkt, wird das Automatikmodul entkoppelt und der Tonarm kann sich frei und unbeeinflusst bewegen
Ist die Nadel einmal abgesenkt, wird das Automatikmodul entkoppelt und der Tonarm kann sich frei und unbeeinflusst bewegen

Die Bedieneinheit in Detailaufnahme
Die Bedieneinheit in Detailaufnahme

Die Vrel bequadro due Lautsprecher spielen als Open Baffle vollständig ohne Frequenzweiche
Die Vrel bequadro due Lautsprecher spielen als Open Baffle vollständig ohne Frequenzweiche

Mit dem Audio Resurgence Kraken AR6A ist eine britische Legende zurück. Der Vollverstärker mit sehr hohem Class-A-Ruhestrom soll 50 Watt an 8 Ohm liefern und ist bereits ab 2.490 Euro erhältlich
Mit dem Audio Resurgence Kraken AR6A ist eine britische Legende zurück. Der Vollverstärker mit sehr hohem Class-A-Ruhestrom soll 50 Watt an 8 Ohm liefern und ist bereits ab 2.490 Euro erhältlich


Ein AR7A Pre (ab 1.390 Euro) und ein AR8A Amp (ab 1.590 Euro) sind ebenfalls mit von der Partie
Ein AR7A Pre (ab 1.390 Euro) und ein AR8A Amp (ab 1.590 Euro) sind ebenfalls mit von der Partie

Bei Omega Audio Concepts wird Musik mit anspruchsvollem Design vereint
Bei Omega Audio Concepts wird Musik mit anspruchsvollem Design vereint

Das Display vom Solista CD Player…
Das Display vom Solista CD Player…

… ist in einem eigenständigen Gehäuse untergebracht.
… ist in einem eigenständigen Gehäuse untergebracht.

Das gesamte Gehäuse der Easy One Lautsprecher wird aus Aluminium CNC-gefräst. Das Vierwegesystem spielte unheimlich leichtfüßig und luftig
Das gesamte Gehäuse der Easy One Lautsprecher wird aus Aluminium CNC-gefräst. Das Vierwegesystem spielte unheimlich leichtfüßig und luftig

Die geradezu winzige Neat Acoustics Iota Alpha II (2.600 Euro) spielte wahnwitzig kraftvoll und raumgreifend
Die geradezu winzige Neat Acoustics Iota Alpha II (2.600 Euro) spielte wahnwitzig kraftvoll und raumgreifend

Die Artisan Acoustics Euphonia Hornlautsprecher basieren auf einer aktiven Frequenzweiche
Die Artisan Acoustics Euphonia Hornlautsprecher basieren auf einer aktiven Frequenzweiche

Der tonangebende Ideon Axiom DAC in drei Gehäusen wiegt mit 132 Kilogramm fast so viel wie einer der Lautsprecher mit 210 Kilogramm
Der tonangebende Ideon Axiom DAC in drei Gehäusen wiegt mit 132 Kilogramm fast so viel wie einer der Lautsprecher mit 210 Kilogramm

Ohne Frage eine der außergewöhnlicheren Präsentationen der Show
Ohne Frage eine der außergewöhnlicheren Präsentationen der Show


Mit der AudioPhase Stealth 2 feierte der polnische Hersteller dieses Jahr schon wieder eine Flaggschiffpremiere
Mit der AudioPhase Stealth 2 feierte der polnische Hersteller dieses Jahr schon wieder eine Flaggschiffpremiere

Ungnoi aus Hong Kong zeigte Taichi Bases…
Ungnoi aus Hong Kong zeigte Taichi Bases…

…und den Poki Network Switch für etwa 1.400 Euro
…und den Poki Network Switch für etwa 1.400 Euro

Silent Pound präsentierte einen Prototypen ihrer neuen Prallax Lautsprecher
Silent Pound präsentierte einen Prototypen ihrer neuen Prallax Lautsprecher

Die vier Tiefmitteltöner sind ähnlich wie beim bereits vorgestellten Ars Sonum Canon rund um den Hornhochtöner angeordnet. Allerdings spielen sie beim Silent Pound Open Baffle
Die vier Tiefmitteltöner sind ähnlich wie beim bereits vorgestellten Ars Sonum Canon rund um den Hornhochtöner angeordnet. Allerdings spielen sie beim Silent Pound Open Baffle

Als Endstufe fungierte ein Java Hi-Fi Double Shot 400 (etwa 13.000 Dollar). Vor drei Jahren war sie eine der ersten Endstufen mit GaN-FETs, die ich auf dem Markt wahrgenommen habe
Als Endstufe fungierte ein Java Hi-Fi Double Shot 400 (etwa 13.000 Dollar). Vor drei Jahren war sie eine der ersten Endstufen mit GaN-FETs, die ich auf dem Markt wahrgenommen habe

Der Silent Angel H1 Streamer ist um zwei ESS ES9039Q2M konstruiert und wird wohl unter 1.000 Euro kosten
Der Silent Angel H1 Streamer ist um zwei ESS ES9039Q2M konstruiert und wird wohl unter 1.000 Euro kosten

Finals DX10000 CL Kopfhörer mit Diamanttreiber sind jetzt erhältlich. Die gezeigte limitierte Gold Edition kostet 9.000 Euro
Finals DX10000 CL Kopfhörer mit Diamanttreiber sind jetzt erhältlich. Die gezeigte limitierte Gold Edition kostet 9.000 Euro

Der Bluetooth-Kopfhörer Final Porta besticht durch Retro-Charme und wiegt nur etwa 40 Gramm
Der Bluetooth-Kopfhörer Final Porta besticht durch Retro-Charme und wiegt nur etwa 40 Gramm


Die junge Kopfhörerschmiede NYCZAJ aus Polen zeigte ein Halloween-Einzelstück ihres 187-Kopfhörers
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Donnerstag, 29 Oktober 2026 00:56

TAD präsentiert den TAD-A1000

Technical Audio Devices Laboratories, Inc. (TAD) präsentiert den TAD-A1000D als jüngste Ergänzung seiner Evolution-Serie. Der neue Vollverstärker verbindet die sorgfältig entwickelte Verstärkerschaltung des bewährten A1000 mit TADs proprietären Technologien zur digitalen Signalverarbeitung und D/A-Wandlung.

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„Der Vollverstärker A1000D ergänzt den weiterhin erhältlichen A1000 um eine zusätzliche, attraktive Ausstattungsvariante. Gemeinsam mit der Kombination aus C1000 Vorverstärker und M1000TX Endverstärker bietet die Evolution-Serie damit flexible Optionen, einen TAD-Verstärker zum Herzstück des eigenen Audiosystems zu machen: als konsequent für analoge Quellen ausgelegter Vollverstärker, als integrierte Lösung für analoge und digitale Quellen oder als separate Vor- und Endverstärkerkombination“, erklärt Jürgen Timm, Consultant to the CEO bei Technical Audio Devices Laboratories.

Im Mittelpunkt des A1000D steht das neue Digital Main Board. Es führt vier digitale Eingänge, eine hochpräzise Masterclock und eine auf Signalreinheit ausgelegte D/A-Wandlung zusammen. Dabei reicht der Entwicklungsanspruch über die Unterstützung hochauflösender Formate hinaus: Die TAD- Ingenieure stimmen Taktgebung, Datenübertragung und die anschließende analoge Signalaufbereitung gezielt aufeinander ab, um feine musikalische Details, dynamische Abstufungen und räumliche Informationen zu bewahren. Ein symmetrischer, ein koaxialer und ein optischer Digitaleingang sowie eine USB-Schnittstelle ermöglichen die Einbindung verschiedener Digitalquellen. Über den symmetrischen und koaxialen Eingang verarbeitet der A1000D PCM-Abtastraten bis 192 Kilohertz, über den optischen Eingang bis 96 Kilohertz. USB unterstützt PCM-Signale bis 384 Kilohertz sowie DSD64, DSD128 und DSD256 mit bis zu 11,2 Megahertz. So lassen sich beispielsweise kompatible Netzwerktransporter, CD/SACD-Laufwerke sowie Computer direkt mit dem Verstärker verbinden.

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Für die präzise Taktgebung kommt der hauseigene Ultra-High-Precision Crystal Generator (UPCG) der dritten Generation zum Einsatz. Diese Technologie wurde ursprünglich für den CD/SACD-Spieler D700 der Reference-Serie entwickelt und zeichnet sich durch ein besonders hohes Träger-Rausch-Verhältnis (C/N – carrier-to-noise) aus. Die Abwesenheit von Rauschanteilen im Signal garantiert einen besonders „schwarzen“ Hintergrund der akustischen Bühne und somit die Darstellung feinster musikalischer Details. Der TAD-eigene Oszillator verwendet einen SC-Cut-Quarz zur Reduzierung des Phasenrauschens. Seine Auslegung minimiert zudem temperaturbedingte Frequenzabweichungen bei Raumtemperatur und vermeidet effizient thermische Einflüsse. Die dauerhaft stabile Taktbasis schafft eine wesentliche Voraussetzung für eine fließende, dynamische Musikwiedergabe mit präziser räumlicher Darstellung.

Die von TAD entwickelte asynchrone USB-Schaltung reduziert Verzögerungen bei der Signalverarbeitung im FPGA (Field Programmable Gate Array). Dadurch werden Verzerrungen bei sehr niedrigen Signalpegeln minimiert – ein wichtiger Aspekt bei der Wiedergabe leiser Details und fein ausklingender Töne. Im Zusammenspiel mit dem UPCG ermöglicht die USB-Schnittstelle eine hochpräzise Verarbeitung von HiRes-Audio PCM- und DSD-Signalen bis hin zu DSD256.

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Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Übergang vom digitalen zum analogen Signal. In der Strom-Spannungs-Wandlung, der sogenannten I/V-Stufe, setzt TAD einen eigenen Verstärker mit Stromgegenkopplung ein. Dieser führt den Ausgangsstrom der D/A-Wandler direkt in die Gegenkopplung zurück und ermöglicht dadurch eine vereinfachte, auf hohe Signalreinheit ausgelegte Schaltung. Die Konstruktion verbindet eine niedrige Impedanz mit hoher Unempfindlichkeit gegenüber Störeinflüssen und leitet das gewandelte Signal an die Vorverstärkerstufe weiter. Nichtmagnetische Kohleschichtwiderstände in der I/V-Gegenkopplung sowie sorgfältig selektierte und paarweise abgeglichene FETs unterstreichen den hohen Bauteilaufwand. Auch die Integration in das Gesamtkonzept des A1000D folgt diesem Anspruch: Digitale Eingangsstufe, Vorverstärker und Endverstärker verfügen über getrennte Massepunkte. Innerhalb des Gehäuses ist die digitale Eingangsstufe in einer eigenen Kammer untergebracht.

Der A1000D übernimmt die Verstärkerarchitektur des A1000. Die BTL-Schaltung (Bridge-Tied Load) verbindet pro Kanal zwei Verstärker in einer symmetrischen Konfiguration. Der Aufbau ist auf größtmögliche Symmetrie zwischen positiven und negativen Signalpfaden sowie zwischen linkem und rechtem Kanal ausgelegt – bis hin zu Leiterbahnführung und Kabellängen. Separate Transformatorwicklungen sowie Gleichrichtungs-, Glättungs- und Stabilisierungsschaltungen für jeden Kanal unterstützen diese konsequente Auslegung. Ein leistungsfähiger Ringkerntransformator und vier speziell für TAD entwickelte Siebkondensatoren mit jeweils 33.000 Mikrofarad stellen eine souveräne Energieversorgung sicher. In der Vorverstärkerstufe arbeitet ein einstufiger Verstärker mit Stromgegenkopplung, dessen Technologie ursprünglich für Vorverstärker der Reference-Serie entwickelt wurde. Sorgfältig aufeinander abgestimmte FET-Paare verbessern die Stabilität der Schaltung. Die elektronische Lautstärkeregelung mit geschaltetem Widerstandsnetzwerk ermöglicht eine präzise Pegelanpassung.

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Das Gehäuse unterteilt Vorverstärker, Endverstärker, Transformator, Steuerschaltung und digitale Eingangsstufe in fünf separate Kammern. Die Stromversorgung ist zusätzlich mechanisch und elektrisch abgeschirmt. Drei Gerätefüße mit innenliegenden, umgekehrten Spikes reduzieren die Übertragung äußerer Schwingungen auf das Chassis. Der zentral angeordnete Lautstärkeregler läuft auf hochpräzisen Kugellagern und verbindet feinfühlige Bedienung mit der klaren, symmetrischen Gestaltung der Evolution-Serie. Groß dimensionierte Lautsprecheranschlüsse nach dem Vorbild der Reference-Endverstärker sorgen für eine stabile Verbindung zu den Lautsprecherkabeln.

Mit dem A1000D erweitert TAD die Wahlmöglichkeiten innerhalb der Evolution-Serie. Der bewährte A1000 bleibt die Lösung für Musikliebhaber, die ausschließlich analoge Quellen nutzen möchten. Der neue A1000D ergänzt dieses Konzept um eine integrierte digitale Signalverarbeitung und D/A- Wandlung. Die Kombination aus C1000 und M1000TX wiederum bietet separate Vor- und Endverstärker für komplexer aufgebaute Anlagen mit Erweiterungsoptionen. Gemeinsam ist allen drei Konzepten der Anspruch von TAD, Musik mit natürlicher Ausdruckskraft, präziser Abbildung und souveräner Dynamik wiederzugeben.

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Der neue Vollverstärker TAD-A1000D ist ab Dezember 2026 bei ausgewählten, qualifizierten Fachhandelspartnern zum Preis von 33.000 Euro verfügbar. Die rein analog ausgestattete Variante TAD-A1000 ist weiterhin zum Preis von 26.000 Euro erhältlich. TAD empfiehlt als Spielpartner den SACD/CD-Spieler TAD-D1000TX und als ideale Ergänzung Lautsprecher der Evolution-Serie wie die TAD-E1AX oder kompakte Monitore wie die TAD-CE1TX oder TAD-ME1TX.

Herstellerangaben
TAD-A1000D
  • Ausgangsleistung 250W an 1kHz, 4 Ohm, pro Kanal
  • Klirrfaktor Weniger als 0.05% (1kHz, 4 Ohm, 125)
  • Signal-Rausch-Abstand mindestens 100dB
  • Frequenzgang 10Hz bis 50kHz (+0dB / -3 B)
  • Verstärkung 41.5dB
  • Analoge Eingänge 3x Balanced XLR (100kOhm), 2x Unbalanced Cinch (50kOhm)
  • Digitale Eingänge je 1x Balanced XLR, Unbalanced RCA, Optisch TosLink, USB-B
  • Abtastraten (sym./koax.) 44,1kHz bis 192kHz
  • Abtastraten (opt.) 44,1kHz bis 96kHz
  • Abtastraten (USB) PCM 44,1kHz bis 384kHz / DSD64, DSD128, DSD256
  • Leistungsaufnahme 130W (standby weniger als 0,5W)
  • Abmessungen (B/H/T) 440/200/553mm
  • Gewicht 29kg

Hersteller
Technical Audio Devices Laboratories, Inc.
Ansprechpartner Jürgen Timm
E-Mail contact@tad-europe.com
Web www.technicalaudiodevices.com

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Sonntag, 29 Oktober 2006 01:35

Technical Audio Devices Laboratories

Hersteller
Technical Audio Devices Laboratories, Inc.
Ansprechpartner Jürgen Timm
E-Mail contact@tad-europe.com
Web www.technicalaudiodevices.com

Im dritten Teil des Messerberichts stelle ich ihnen einige weitere ausgesuchte Produkte in Wort und Bild vor. Wie üblich bei der Audio Video Show habe ich mich auf Neuheiten und vor allem auf Hersteller konzentriert, die in Deutschland selten oder gar nicht zu sehen sind.

 

JL Audio, üblicherweise für Subwoofer bekannt, zeigte auf der AVS die Europapremiere ihres Primacy Systems. Es umfasst den Standlautsprecher T6 (110.000 Euro) und einen Kompaktlautsprecher S3 (75.000 Euro). Die gesamte Elektronik inklusive der Treiber und der aufwendigen Aluminiumgehäuse wurden von JL selbst entwickelt. Mit dem neuen System möchte man gleichermaßen Audiophile und Designästheten ansprechen. Deshalb sind die Seitenpanele der Lautsprecher abnehmbar und individuell gestaltbar. So kann der Lautsprecher nahtlos ins exklusive Sommerhaus, das Penthouse, selbst das Office integriert werden. Der Bassreflexport ist nach unten ausgerichtet, voll in das Gehäusedesign integriert und resonanzoptimiert. Die Möglichkeit, den Lautsprecher einfach aufzuklappen, um einen Service durchzuführen ist durchaus eindrucksvoll, auch wenn JL weder im fünfjährigen Garantiezeitraum noch danach mit der Notwendigkeit rechnet. Außerdem zeigt der offene T6 wie sauber JL in der Konzeption gearbeitet hat. Nutzt man die Lautsprecher gemeinsam mit einem CS Centerpiece, kann das System mit dem von JL entwickelten Messalgorithmus P.A.R.O. (Primacy Automatic Room Optimization) an den Raum angepasst werden. Dabei werden über 100 Parameter beachtet. Diese sollen vom Nutzer auf Wunsch sogar einsehbar sein. Es können mehrere Presets hinterlegt werden, so dass die Lautsprecher beispielsweise sowohl auf den Lieblingssessel als auch auf die gesamte Sofalandschaft für das gemeinsame Hören eingemessen werden können. Natürlich ist eine Subwoofer-Erweiterung möglich. Im Gegensatz zu anderen Einmesssystemen kann P.A.R.O. jeden einzelnen Treiber der Lautsprecher optimieren. Die Verbindung zwischen Centerpiece und Lautsprecher erfolgt über den im Pro-Audio-Bereich weitverbreiteten Verbindungsstandard Dante.

 

Albedo, BennyAudio, Faber’sCables, Mytek, Music Tools, Soul Note und Supreme Acoustic Systems stellten gemeinsam in der besonderen Atmosphäre der Bar des Golden Tulip aus und luden zu einer der ersten Pressekonferenzen der Show. Dirk Sommer zeigte sich besonders vom BennyAudio Explore Odyssey Plattenspieler begeistert. Sein dreiteiliger Sockel besteht aus Aluminium und POM, einem besonders festen und harten Kunststoff. Der eigentliche Teller ist ebenfalls eine Dreifachkonstruktion. Der obere Delrin-Teller wiegt 4,1 Kilogramm. Der mittlere und der untere Teller sind aus rostfreiem Stahl gefertigt und wiegen 10,1 und 3,3 Kilogramm. Gemeinsam bringt nur der Teller ein Gewicht von 17,5 Kilogramm auf die Waage. Das Hauptlager ist Öl-geschmiert. Der bürstenlose Gleichstrommotor wird open-loop geregelt. Wow und Flutter soll unter Idealbedingungen mit einem shaknspin gemessen laut DIN bei 0,002 und in WRMS bei 0,000 liegen.

 


Mit Piotr Gałkowski habe ich mich eine Weile über seine Divine Acoustics Racks, Gerätefüße und Basen unterhalten. Die Grundlegende Philosophie basiert auf der Synergie verschiedener Materialien. Es kommen unter anderem Kohlefaser, Keramik, Gold, Silber, Rubine, Diamanten und Holz zum Einsatz. Die Galileo Lautsprecher- und Gerätefüße (3er-Set 1.200 Euro) werden durch diesen Ansatz sogar einstellbar. Durch Rotation verändert sich ihre Höhe und damit die Abstände der verschiedenen Materialien zueinander. Das gemeinsame Resonanzverhalten wird beeinflusst. Die Kopfplatte ist drehbar gelagert. So kann ein Feintuning im verbauten Zustand vorgenommen werden. Die Cassini-Basis geht noch einen Schritt weiter. Sie ruht auf Galileo-Füßen und nutzt in ihrem Inneren Teile der auch einzeln erhältlichen Kepler Evolution Füße, um die Basis in jedweder Hinsicht auf ihr Resonanzverhalten zu optimieren. Die Hauptauflagefläche aus Kohlefaser wird in einem speziellen Verfahren gefertigt. Es war Piotr wichtig, so wenig Verbundharz wie möglich zu nutzen, um die natürlichen Resonanzeigenschaften der Kohlefaser zu erhalten. Die neuen Newton Diamond (3er-Set 1.330 Euro) stellen den Höhepunkt Evolution von Divine Acoustics dar. Sie kommen auch gemeinsam mit der Gravity-Basis (2.100 Euro) zum Einsatz. Aus einzelnen Basen kann dann wiederum ein gesamtes Racksystem geschaffen werden. Basierend auf den Cassini-Basen baut das Mars-Racksystem auf, die Rackserie mit Gravity-Basen wurde Venus getauft. Die Rack-Elemente sind dabei in verschiedenen Höhen erhältlich und können variabel zusammengestellt werden. Dank der Galileo/Newton Diamond-Füße der Basen kann jede Ebene genau an das jeweilige Gerät angepasst werden.

 

Velikinac und Tomotron sind zwei wunderbare Beispiele für Marken, die ohne die AVS vollkommen unentdeckt blieben. Die FakirONE (38.000 Euro) Hornlautsprecher wurden an Aries Cerat Elektronik vorgeführt. Die Frontabdeckung der DifferoNEO Regallautsprecher ist nicht nur ungewöhnlich schön, sondern fungiert als Diffusor. Mit Tomotron treffe ich auf ein Unternehmen, das von Nikola Jerkovi und seinem Vater betrieben wird. Die gesamte Entwicklung stemmt Nikola überwiegend selbst. Dazu gehört auch das Schreiben der Software für den Streamer (etwa 13.000 Euro) und die runde Fernbedienung des Pre-Amps (7.000 Euro). Zusammen mit der Endstufe (8.000 Euro) soll das Portfolio gegen Ende des Jahres fertig entwickelt sein. Der Detailgrad in Fertigung, Software und Bedienbarkeit ist enorm hoch und ich bin gespannt, wie sich die sehr junge Marke in den nächsten Jahren am Markt positionieren wird.

 

MOREaudio zeigte den neuen Vollverstärker CS200. Anhand der einzelnen Sektionen lässt sich der Aufbau mit feinsten Komponenten nachvollziehen. Die Vorstufe basiert auf Lundahl-Übertragern. Die Lautstärkeregelung wird über ein L-PAD-Attenuator geregelt. Ein FPGA sorgt dafür, dass beim Regeln keine Knackser entstehen können. Die Endstufe ist ohne generelles und nur mit lokalem Feedback konstruiert. Sie verwendet einen Miflex-Kondensator und vier Transistoren bei einer Verstärkung von 32 Dezibel. Die Siebkondensatoren des Netzteils werden aus einem 300-VA-Trafo gespeist. Zusätzlich wird ein separater Standby-Trafo eingesetzt. Der Verstärker kostet umgerechnet etwa 7.900 Euro.

 

Ars Sonum aus Spanien entwickelt seit 26 Jahren Röhren-Elektronik. Mit dem Canon zeigten sie ihren ersten Lautsprecher. Die ungewöhnliche Anordnung aus vier recht kleinen Tiefmitteltönern um einen Hochtöner nennt Ars Sonum Symmetrical Beam Radiation. Es ist ein hochspannendes Konzept. Dank des geringem Treiberdurchmessers soll eine besonders gute Ansprache auch bei kleinen Impulsen erreicht werden. Außerdem dürfte die Mittenwiedergabe ebenfalls vom geringen Treiberdurchmesser profitieren. Dementsprechend ist nicht weiter verwunderlich, dass mit einem Filter 1. Ordnung getrennt wird. Der -3-Dezibel-Punkt soll bei 35 Hertz liegen. Dank der hohen Empfindlichkeit von 94 Dezibel pro Watt und Meter und einem gutmütigen Impedanzverlauf eignet sich der Lautsprecher ideal für den Betrieb an Röhrentechnik.


 

Den Geräten von Toneart aus Österreich liegt eine besondere Überlegung zugrunde: Mikroschwingungen in Bauteilen und aufeinander wirkende mechanische Resonanzen werden in Audioschaltkreisen oft nicht hinreichend beachtet. Gehen sie beispielsweise von einem Kondensator aus, werden sie über seine Anschlussbeinchen übertragen. Deshalb werden bei Toneart alle Komponenten so modifiziert, dass sie möglichst fest mit Aluminiumbauteilen verbunden sind und so wenig wie möglich schwingen. Dies gilt auch für ganze Platinen. Die Verbindung zwischen den individuell gekapselten Baugruppen wird dann wiederum über flexible Kabel hergestellt, damit auch hier keinen Schwingungen übertragen werden können. Toneart hat sich extra einen eigene Verseilung designen lassen, in die so wenig wie möglich Lötzinn eindringt. Denn dieser würde wiederum zu einer Verhärtung und mechanischer Kopplung führen. Der Revelation 2 Plattenspieler ist samt Motorsteuerung ab 15.000 Euro erhältlich. Die drei Mal pro Umdrehung messende Regelung kann angepasst werden und soll je nach Eingriffsstärke eine dynamischere, harmonischere oder unbeeinflusste Wiedergabe ermöglichen. Der Revelation1 Pre war im Prototypenstatus zu sehen und soll so wie die bereits erhältliche Revelation 1 Endstufe etwa 50.000 Euro kosten. Der RIII Phono-Preamp ist bereits für 990 Euro erhältlich. Mit Voodoolounge wurde außerdem eine Produktlinie aus „Voodoo Cups“ ins Leben gerufen. Sie sollen im Hörraum oder auf Geräten platziert zu Klangverbesserungen führen. Der Name wurde mit großer Selbstreflexion gewählt und verrät, dass wohl jeder selbst entscheiden muss, ob er seine Anlage auf diese Art und Weise „optimieren“ möchte. Ich jedenfalls musste dem Team gestehen, dass ein Voodoo Cup bei mir eher nicht an der richtigen Adresse sei. Nichtsdestotrotz, der Klang der Vorführung war zweifelsohne gelungen.

 

Das Markenportfolio des polnischen Vertriebs Bare Baffle wächst weiter. Die Showpräsentation gestalteten sie diese Mal gemeinsam mit Auer. Wenn ich mich recht erinnere, war es das erste Mal, dass ich eine Auer auch in einem kleinen Hörraum hören konnte. Die Versura V2 (34.500 Euro) absolvierte diese Disziplin mit Bravour. Besonders spannend fand ich den CelAudio HiFi Router NR6. Der Router basiert nicht auf einem für die Audiowiedergabe angepassten, üblichen Industrierouter, sondern wurde von Grund auf für den Betrieb in einer Audiokette entwickelt. Jede Platine konnte also so spezifiziert werden, dass keine DC/DC-Wandlung nötig ist. Das lineare Netzteil versorgt jeden Schaltkreis genau mit der benötigten Spannung. Die untere Platine verbindet zum WAN und trennt die Daten dann logisch sauber in einen Ausgang, an dem ein normaler WiFi-Router für Smartphones und andere Geräte im Alltagsgebrauch angeschlossen werden kann und das dedizierte Audionetzwerk auf der oberen Platine. Diese Audio-Platine kann ein eigenes WiFi-Netz aufbauen und verfügt über einen Clock-Eingang. Das Gerät kostet 2.400 Euro.

 

Auch diesen Teil meines Showberichts möchte ich wieder mit einer besonders herausragenden Präsentation beenden. Der ursympathische Jonas Räntilä von Perfect8 Technologies feierte die Europapremiere des The Cube-T-Lautsprechers. Ich wurde zunächst angelockt von dem ungewöhnlichen Konzept und der Optik der Lautsprecher und blieb für den fantastischen Klang. Wie alle Lautsprecher von Perfect8 vertraut der Cube-T auf ein Gehäuse aus Glas und verzichtet vollständig auf Dämpfungsmaterialien. Durch die gegenüber angeordneten aktiven Langhub-Bässe ist das Gehäuse vollständig impulskompensiert. Die gesamte Konzeption wurde von Anfang bis Ende durchdacht. Das Abstrahlverhalten des Lautsprechers ist dank der beidseitig angeordneten Mitteltöner bis etwa 700 Hertz omnidirektional. Die Bündelung des Hochtöners wird durch sein Waveguide reduziert und so bleibt der Lautsprecher auch oberhalb von 1,2 Kilohertz noch recht breit abstrahlend. Die Übergang zwischen Mittel- und Hochtöner liegt bei ungewöhnlich niedrigen 900 Hertz. Dort soll er am wenigsten hörbar sein. Tatsächlich resultierte diese Charakteristik in dem für den Lautsprecher vermeintlich viel zu kleinen Hotelraum in einer sehr natürlichen, offenen Bühnendarstellung. Jonas gab verschiedenen Einspielungen von „Das Phantom der Oper“ zum Besten. Obwohl er recht laut vorführte, blieb die Wiedergabe geschmeidig und angenehm. Dass die Cube-T im Raum weit unter 20 Hertz spielen können sollen, glaubte ich sofort: Derart druckvoll und impulsiv und vor allem, ohne andere Frequenzbereiche zu übertönen, fiel der Bass in kaum einem anderen Raum aus. Mit 60.000 Euro kostet diese Leistung allerdings auch den entsprechenden Preis. Der gerade erst auf der High End vorgestellte Thrax Ares Mk3 Vollverstärker (etwa 20.000 Euro) war am Gesamtergebnis sicher nicht unbeteiligt.

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Jedes Jahr aufs Neue habe ich den Eindruck, dass die Audio Video Show nochmals besser besucht ist als im Vorjahr. Während das neu erschlossene zweite Stockwerk der Ostseite des Stadiums im letzten Jahr noch etwas steril und vom Publikum übersehen wirkte, wurde es dieses Jahr vollumfänglich angenommen.

Auch das Interesse an den besonders teuren und großen Systemen erschien mir lebhafter als noch im letzten Jahr. Besonders mit der Acapella Sphäron Excalibur wollten sich viele Gäste fotografiert wissen. Überhaupt bewies das polnische Publikum wieder eine besondere Leidenschaft für das Thema Audio. Natürlich waren auch in den letzten Jahren deutsche Marken vertreten, aber dieses Jahr nehme ich eine nochmals größere Anwesenheit auch von deutschen Entwicklern und Firmenchefs war. Nicht nur ihre polnischen Vertriebe sind anwesend. Das Interesse beschränkt sich folglich nicht nur auf das Publikum. Gleich im zweiten Teil des diesjährigen Messberichts möchte ich Ihnen einige Highlights im Detail näherbringen. Wie üblich bieten die drei Tage der Messe nicht die Gelegenheit, mit jedem Entwickler sprechen zu können. Deshalb wechseln sich technische Details, eigene Eindrücke und eine reine Vorstellung von spannenden Komponenten ab.

 

Nicht selten passiert es leider, dass Vorführungen besonders teurer, aufwendiger Systeme neben ihrer schieren Größe, ihrem Status und ihrem Preis nicht sonderlich beeindrucken. Die Premiere der ersten spielenden Wilson Audio Autobiography in Europa allerdings beeindruckte dermaßen, dass ich, würde mein Konto mich zum potenziellen Kunden machen, nach der Präsentation den Kaufvertrag für das gesamte System unterschrieben hätte. Die größte, aufwendigste Wilson hat Daryl Wilson gewissermaßen dem Lebenswerk seines verstorbenen Vaters gewidmet. Ein Front-Firing- und ein Rear-Firing-Tweeter, zwei 2-Zoll Hochmitteltöner, zwei 7-Zoll Tiefmitteltöner, ein 12- und ein 15-Zoll Tieftöner machen in Summe 8 Treiber in einzelnen optimierten Gehäusen. Die Autobiography soll bis 18 Hertz tief spielen und kostet knapp eine Million Euro. Maßgeblich für das besondere Hörerlebnis war allerdings die Elektronik und Showbetreuung von Ubiqaudiolab aus Slowenien verantwortlich. Im Gespräch mit Ubiq Mastermind Igor Kante wurde mir schnell klar weshalb: dieser Mann lebt Leidenschaft und Perfektion für das Audioerlebnis. Kein Wunder, dass Igor Akrapovič, bekannter Produzent von high-end Auspuffanlagen und selbst Audioliebhaber, Ubiqaudiolab in seine Unternehmensgruppe aufgenommen hat. Dass er auf der Messe persönlich anwesend war, zeigt wie euphorisch er hinter dem Projekt steht. Die Endstufen Ubicube 700, 400 und 200 (190.000, 130.000 und 90.000 Euro Paarpreis) sind alle als bridged Mono-Verstärker konzipiert, da sich dieses Konzept als klanglich überlegen erwiesen haben soll. Sie alle teilen dieselbe Sorgfalt und extrem hochwertige Komponenten von Duelund, Jupiter und Mundorf. Beispielsweise wurden für die PCBs eigene Steckverbindungen aus silberbeschichtetem Kupfertellurid entwickelt. In der Nähe des Fußes ist ein im ausgeschalteten Zustand unsichtbares VU-Meter eingelassen. Das Gehäuse des Ubicube 700 wird aus einem 180 Kilogramm schweren Aluminiumblock gefräst. Insgesamt besticht das Design durch seine Ausdrucksstärke und Kraft. Der Ubiquitous 300B Preamp schließt an diese schlichte Eleganz an. Ein einziger zentraler Drehregler mit dezent eingelassener LED schmückt die Front. Als Poti kommt ein ALPS RK501 zum Einsatz. Die Motorisation wurde von ubiqaudiolabs selbst entwickelt und regelt in 330 Schritten zu je 0,3 Dezibel. Die Komponenten von ubiqaudiolabs werden in den Firmeneigenen Hörräumen in Slowenien an Wilson Audio Autobiography und Chronosonic XVX, Magico M9, M7, und M3, Marten Coltrane Supreme Extreme und Coltrane Quintet Extreme Statement Edition und Living Voice Vox Palladian feinabgestimmt. Ein kaum vorstellbares Markenportfolio – auch im Raum auf der AVS. Das Setup wurde unter anderem durch dCS Varèse, Oladra, Finite Elemente Pagode, Döhmann Helix One mit Reed Arm und dem Magnum Opus von Transparent vervollständigt. In dieser Präsentation wurde jedes einzelne Detail bedacht, bis hin zur Schokolade im Ubiqaudiolab-Verstärkerdesign. Das Logo der Marke spiegelt den Drachen aus dem Wappen der Herkunftsstadt Ljubljana wider. Selbstverständlich sind die Logos auf dem Stand aus Titan und Kupfer gefertigt und wurden mit einer Spezialbeschichtung aus dem Hause Akrapovič haltbar gemacht. Die Umsetzung des akustisch vollkommen optimierten Messerraums selbst hat einen sechsstelligen Betrag verschlungen. Spätestens als das Licht perfekt synchronisiert zum Musikbeginn heruntergedimmt wird und die weite, holografische und mühelos authentische Musikabbildung der Autobiography Gänsehaut erzeugt, hat sich der Aufwand gelohnt. Eine dem Preis der Anlage durchweg angemessene Präsentation, die auf diese Art kaum zu übertreffen ist.

 

Allein optisch ist die 900.000 Euro teure Acapella Audio Arts Sphäron Excalibur gewaltig. Ich habe Richard Rudolph, Geschäftsführer von Acapella gebeten, für einen Größenvergleich zu posieren. Wer ihn kennt weiß, dass Richard alles andere als klein ist, und dennoch wird er von der Excalibur mk7 überragt. Überragend fiel auch die Wiedergabe von großorchestralen Werken aus, die der Lautsprecher gemeinsam mit der Energèia Elektronik lebensecht in den Raum projizierte. Vier 18-Zoll Bässe, ein 8-Zoll Tiefmitteltöner, ein 2-Zoll Mitteltöner und der legendäre Ionenhochtöner bringen samt Gehäuse 800 Kilogramm pro Seite auf die Waage. Das System spielt bei einer Empfindlichkeit von 100 Dezibel und bis unter 20 Hertz. Gemeinsam mit einem Pink Faun, MSB The Cascade DAC und der ZenSati #X Verkabelung eine außergewöhnliche Präsentation, die zu Recht eine große Aufmerksamkeit der Besucher genoss.


 

Die Jahre vor der Vorpremiere des BROEN Streamers auf der letzten Audio Video Show waren bei Ferrum nach der Veröffentlichung von Hybridnetzteil HYPSOS (Teil 1 und Teil2), Kopfhörerverstärker OOR Wandler/Kopfhörerverstärker-Kombi ERCO (inzwischen als Gen2), WANDLA und WANDLA HP etwas ruhiger. Dieses Jahr folgte mit dem WANDLA Gen2 der nächste große Schritt. Ein guter Grund, sich mit VP & Chief R&D Engineer Paweł Gorgoń zusammenzusetzen und im Detail über WANDLA Gen2 zu sprechen. Zwar ist es nicht ungewöhnlich, auf Audiomessen direkt mit Entwicklern ins Gespräch zu kommen, dennoch ist die Gelegenheit, ungestört für eine Stunde in Details einsteigen zu können, selten.

Paweł ist sichtlich stolz auf die mit der zweiten Generation gemachten Verbesserungen. Äußerlich sehen Gen1 und Gen2 nahezu identisch aus. Einzig die Wiederkehr einer USB-B-Schnittstelle auf der Rückseite zeugt von einer Überarbeitung. Die USB-C-Verbindung des WANDLA Gen1 steht einer USB-B-Schnittstelle technisch in nichts nach. Jedoch besitzen viele Audiophile bereits ein oder mehrere hochwertige USB-B-Kabel, der Wunsch nach einer Weiterverwendbarkeit war groß und wurde jetzt erfüllt. Für den Betrieb am Smartphone, Tablet oder modernen Notebook mit USB-C-Ausgängen steht natürlich zusätzlich nach wie vor die deutlich praktischere USB-C-Schnittstelle zur Verfügung.

Die nächste Verbesserung ist haptischer Natur. Eine hochpräzise prozessorgesteuerte analoge Lautstärkeregelung ist ein Aushängeschild des WANDLA. Bisher wurde zur Steuerung ein Encoder genutzt, der bauartbedingt immer ein leicht wackeliges Bediengefühl hinterließ. Die Lösung ist genial wie einfach. Der neue WANDLA verwendet ein unendliches Potentiometer. Es wurde ein zusätzlicher Microcontroller in seiner unmittelbaren Nähe platziert, der mit einer sehr hohen Genauigkeit (etwas mehr als 1°) die Position des Potis auflösen kann. So wird diese Rechenleistung vom Hauptrechenkern SERCE ferngehalten. SERCE muss lediglich die übermittelte Position interpretieren. Das haptische Feedback des Potis verleiht dem neuen WANDLA einen im wahrsten Sinne des Wortes High-end-Touch. Dank seiner unendlichen Rotation bleibt eine Fernbedienbarkeit der Lautstärke möglich und es ist vor allem kein Stellmotor notwendig. Das Poti selbst wird folglich überhaupt nicht zur eigentlichen Lautstärkeregelung genutzt, es agiert wie ein Encoder, gibt nur Daten weiter und die eigentlich Lautstärkeregelung findet nach wie vor im prozessorgesteuerten Analogschaltkreis statt. Einen Umstand, den ich auch in Bezug auf den Ur-WANDLA nochmals hervorheben und loben möchte. Oft erlebe ich es, dass Lautstärkeregelungen für mich nicht wirklich effektiv nutzbar sind. In den meisten Fällen ist das meiner Endstufe geschuldet, die gleichzeitig eine niedrige Eingangsspannung fordert und einen recht hohen Verstärkungsfaktor bietet. Dementsprechend sind viel Lautstärkeregelungen für mich im unteren Bereich oft viel zu laut und nicht fein genug aufgelöst. Bei einigen Geräten kommt dann noch der kaum zu vermeidende Ungleichlauf eines analogen Potis hinzu. Schon WANDLA Gen1 hat all diese Probleme trotz seines ungewöhnlich hohen Ausgangspegels nicht gemacht. Bei Gen2 soll der maximale Ausgangspegel unabhängig von der Lautstärkeregelung analog anpassbar sein.

Das Thema Lautstärkeregelung wurde aber auch im inneren des WANDLA Gen2 weiter optimiert und basiert auf einem vollkommen neuen Schaltkreis. Paweł ist davon überzeugt, dass die Lautstärkeregelung dem neuen und ebenfalls nochmals leicht besseren DAC-Chip ESS9039S jetzt ebenbürtig und absolut transparent ist. Zwischen Messungen mit aktiver und umgangener Lautstärkeregelung bestehen keine Unterschiede in THD und Intermodulationsverzerrungen. Bei einem Umgehen der Lautstärkeregelung wird diese übrigens nicht einfach nur auf 100 Prozent gesetzt, sondern gänzlich per Relais aus der Schaltung genommen. Die durch die neue Schaltung erreichte Verbesserung der Lautstärkeregelung schätzt Paweł sogar als noch relevanter ein als die Verbesserungen durch den neuen DAC-Chip. Auch die Ausgangssektion wurde überarbeitet. Die bereits sehr transparent agierenden OP-Amps des Ur-WANDLA konnten in ungünstigen Kabel/Endgerät-Kombinationen nicht in ihrem Optimalbereich arbeiten. Zusätzliche in die Schaltung integrierte Buffer sorgen bei der Gen2 dafür, dass die OP-Amps in Zukunft auch in schwierigen Konstellationen an ihrem Optimum betrieben werden.


Die AES (Audio Engineering Society) legt eigentlich unmissverständlich fest, dass die XLR-Masse aufs Gehäuse gelegt werden soll. Da sich nicht alle Hersteller daran halten und zwangsläufig immer wieder Brummschleifen auftreten, verfügt der neue WANDLA über einen Ground-Loop-Breaker. Natürlich ist das kein schnöder Jumper, sondern die Einstellung kann im Menü vorgenommen werden und der WANDLA erledigt den Rest prozessorgesteuert. Abschließend wurde die Netzteilsektion weiter überarbeitet und der Gen2 die neue Ferrum Double Shielded Clock spendiert. Auch auf dem SERCE-Verwaltungsboard kommen nochmals leistungsfähigere Clocks zum Einsatz und der Speicher wurde leicht erhöht, um auch asiatische Sprachen auf dem Display zu unterstützen. Der MQA-Support wird eingestellt.

Eine weitere Veränderung betrifft das Betriebssystem des WANDLA. Es wird als FerrOS stärker aus dem Ökosystem herausgestellt und soll so Updates über verschiedenste Gerätegenerationen vereinfachen. Damit einhergehend wird auch das Golden Sound Plugin einfacher verwaltbar. Es kann beispielsweise auf WANDLA Gen1 Geräten deaktiviert und auf ein Gen2-Gerät übertragen werden. Die Verwaltung ist über die Ferrum Control App für Windows oder macOS möglich. Allerdings nur, wenn das Golden Sound Plugin auch als solches erworben wurde. Die WANDLA Golden Sound Edition Geräte sind via Seriennummer als Sonderversion geführt und somit nicht als „normaler“ WANDLA betreibbar. Im Gespräch zeigt sich folglich, dass bei Ferrum in vielerlei Hinsicht Bewegung herrscht und der WANDLA Gen2 eine wirklich umfangreiche Überarbeitung des WANDLA ist. Ich freue mich schon sehr auf den bereits vereinbarten Test.

 

Mit der Präsentation der A15 zeigte Anssi Hyvönen viel mehr als nur einen kompakten aktiven Lautsprecher aus dem Hause Amphion. Die gesamte Elektronik inklusive Endstufen und Netzteil wurde exklusiv für Amphion von einem Partner entwickelt. Es kommen folglich nicht einfach angepasste oder lediglich optimierte Verstärkermodule zum Einsatz, sondern genau die spezifische Elektronik, die für Anssis Zwecke ideal ist. Damit ist der Grundstock für eine Aktivierung weiterer Modelle gelegt. Zwar machen aktive Lautsprecher Audiophilen oft weniger Spaß, schließlich kann weder mit Verstärkern noch mit Kabeln optimiert und experimentiert werden – ein nicht zu vernachlässigender Teil unseres Hobbys. Aus technischer Sicht allerdings ist ein aktives Lautsprecherkonzept ideal. Endstufen und Treiber können perfekt aufeinander abgestimmt werden, und für die Frequenzweiche sind keine passiven Bauteile vor den Treibern mehr notwendig. Mit 125 Watt für den Tiefmitteltöner und 22 Watt für den Hochtöner bei einer Übernahmefrequenz von 1.600 Hertz zauberten die A15 eine offene und luftige Bühne bei toller Impulsivität in den Hörraum. Das moderne auf Siliciumcarbid basierende Netzteil verfügt über eine Power Factor Correction und erreicht damit eine Effektivität von 93 Prozent. Anssi war es mit dieser Neuentwicklung besonders wichtig, einen Lautsprecher zu schaffen, der mit wirklich jedem beliebigen Musikmaterial umgehen kann, immer Spaß macht und dennoch ein hohes Maß an Auflösung bietet. Dieses Ziel ist ihm meiner Meinung nach ganz ausgezeichnet gelungen. Ein Paar A15 kostet 2.500 Euro. Außerdem spielte an passiven Amphions ein Amp300, der aus sehr kleinem Gehäuse dank GanFETs zweimal 300 Watt an 4 Ohm produzieren kann. Er kostet 1.500 Euro. Außerdem bietet Amphion bald XLR-Adapter mit einer verlustlosen Übertragungsqualität von 192 Kilohertz bei 24 Bit an. So können die neuen A15 auch kabellos angespielt werden. Eine passende USB-Buchse zur Stromversorgung der Module ist bereits in den Lautsprecher integriert. Ein Paar Adapter wird voraussichtlich 200 Euro kosten.

 


Das Team von Pracownia Wzmacniaczy Lampowych genießt bei mir Legendenstatus. Was hier jedes Jahr gezeigt wird, ist das Ergebnis eines Hobbys und prinzipiell unverkäuflich – in Anbetracht des betriebenen Aufwands geradezu absurd. Allein die GMI-2b Röhre, die wahrscheinlich ursprünglich als Modulatorröhre in Radarstationen eingesetzt wurde, wiegt gute 5 Kilogramm. Die Tetrodenröhre wird in Triodenkonfiguration verbunden. Die Spannungsverstärkung basiert auf einer E86C, die Treiberstufe auf einem Wolfspeed Siliziumcarbid MOSFET. Das CNC-gefräste Aluminiumgehäuse schafft ein Leistungsgewicht von 1:1. 120 Watt an 8 Ohm aus 120 Kilogramm. Als Vorstufe fungieren E88CC. Das Netzteil lädt eine gewaltige Kapazität von 120.000 Mikrofarad. Im Signalpfad sitzen Silberglimmer-Koppelkondensatoren aus der Militärtechnik mit einer Kapazität von 2,2 Mikrofarad bei einer Nennspannung von 3.000 Volt. Für die Lautstärkeregelung wurde eine Khozmo Autoformer verbaut. Die Dreiwegelautsprecher verfügen über einen JBL 2402H Tweeter, einen Scan-Speak 38WE Woofer und einen selbstgebauten 5-Zoll Field-Coil-Mittentreiber.

 

Adrian Krupowicz and Daniel Kostrzewa kenne ich noch aus ihrer Zeit bei Unitra. Jetzt haben die beiden SoundWorks gegründet. Zum einen wurde mit der „Akademia Gramofonu“ ein Onlinekurs rund um das Thema Plattenspieler und -wiedergabe geschaffen. Bisher ist der Kurs nur auf Polnisch verfügbar, aber früher oder später wird er sicher auch in anderen Sprachen, allen voran Englisch verfügbar sein. Des Weiteren hat SoundWorks eine neue Messplatte gefertigt. Dafür wurde sich zum Beispiel eingehend mit dem genutzten Vinylmaterial beschäftigt und herausgefunden, dass blaues Material zwar nicht den geringsten Noise-Floor aufweist – das Maß der Dinge ist in dieser Hinsicht noch immer schwarzes Vinyl –, dafür aber die höchste Linearität bietet. Nicht zuletzt soll diese Messplatte und die enthaltenen Erklärungen Neu- und Wiedereinsteigern, die tiefer in das LP-Thema abtauchen möchten, die Angst nehmen und ein Handwerkszeug anbieten. Nebenbei unterstützt Adrian den polnischen Künstler Leszek Komosa bei der Promo und in Sachen analoger Expertise.

 

Den ersten Teil meines ausführlichen Messeberichts möchte ich mit einem persönlichen Highlight beenden. Die Präsentation der tschechischen Firma Heeskof Audio war für mich ohne Frage eine der faszinierendsten der Show. Allein drei Wege in einem derart kleinen Gehäuse unterzubringen ist eine Kunst. Dem System dann aber auch noch so viel Dynamik, Spielfreude, Auflösung, Unangestrengtheit und eine Bühnendarstellung zu entlocken, die sich mit sehr vielen (deutlich teureren und größeren) Anlagen der Messe mit Leichtigkeit messen konnte: Chapeau! Den überaus günstigen Paarpreis von 1.240 Euro anzuführen, ist insofern ungerecht, da Jakub Pavel, Mastermind hinter Xyla, die Lautsprecher im Direktvertrieb anbietet. Händler- und andere Kosten, die Mitbewerber stemmen müssen, entfallen damit. Dennoch: Die Lautsprecher spielten an einem Devialet Expert Pro 220, der über einen Sonore ultraRendu direkt aus der USB-Buchse eines Notebooks und TIDAL versorgt wurde, ohne irgendeine Raumkorrektur oder Bassoptimierung einfach nur unbeschreiblich gut. Und das vollkommen unabhängig von ihrem Preis. Dank ihres Langhubwoofers von Peerless erreichen sie dabei 40 Hertz. Für den Mittel- und Hochton sind SB-Acoustic Treiber verantwortlich. Die parallele Frequenzweiche ist mit hochwertigen Jantzen-Komponenten bestückt und reiht sich in die durchweg hochwertige Bauteilauswahl ein.

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Dieses Jahr beginne ich meinen Rundgang im Stadion. Denn während in den Hotelräumen derselbe Charme wie jedes Jahr herrscht – hier geben sich etablierte Marken und kleine Manufakturen die Klinke in die Hand – expandiert die Messe gerade im Stadion stark.

Letztes Jahr wirkten selbst große Marken etwas überfordert die neugewonnene Fläche angemessen zu nutzen. Nicht jeder schaffte es, in den großen Hörräumen die Anlagen in Szene zu setzen. Einige Systeme spielten dabei in recht nüchterner Deckenbeleuchtung. Da muss man schon anmerken: Im Hotel herrscht mitunter deutlich mehr Flair. Ich sehe die Erschließung der neuen Flächen im letzten Jahr eher als Testlauf und bin wahnsinnig neugierig, wie sich die erneute Erweiterung in diesem Jahr offenbart. In dieser ersten Fotoserie können sie sich selbst davon überzeugen.

An Attraktionen wird es dieser Show zweifellos nicht mangeln. Unter anderem spielt die Wilson Audio Autobiography ihre öffentliche Weltpremiere. Gemeinsam mit einem dCS Varèse und Elektronik des slowenischen Herstellers Ubiq Audio Labs möchte Wilson wie auch schon auf der High End mit der teuersten Anlage der Show Maßstäbe setzen. In Polen dürfte es wohl das teuerste System sein, das jemals öffentlich gezeigt wurde. Aber auch andere Hersteller wollen auf der Audio Video Show zeigen, was maximal möglich ist. So gibt es auch die gewaltige Acapella Sphäron Excalibur an Energèia-Verstärkern zu hören. Etliche weitere Superlative von beispielsweise Göbel, YG Acoustics, Ideon, Estelon oder Lumen White sind ebenfalls vertreten. Insgeheim freue ich mich aber besonders auf neue Entwicklungen von kleinen polnischen Herstellern, die bei uns meist vollkommen unter dem Radar fahren. Sie werden sie in den folgenden ausführlicheren Berichten der nächsten Tage sicherlich entdecken. Viel Spaß!

 


 


 


 


 


 


 

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  • Social Introtext Dieses Jahr beginne ich meinen Rundgang im Stadion. Denn während in den Hotelräumen derselbe Charme wie jedes Jahr herrscht – hier geben sich etablierte Marken und kleine Manufakturen die Klinke in die Hand – expandiert die Messe gerade im Stadion stark.

Ich gebe zu, dass dies unser erster Besuch der Finest Audio Show Darmstadt war. Der Grund dafür ist nicht, dass sie seit 2017 unter wechselnden Namen stattfand. Keiner unserer Autoren lebt im Rhein-Main-Gebiet, und unser Messekalender ist im Herbst mehr als gut gefüllt. Da haben wir andere Prioritäten gesetzt, was rückblickend wohl ein Fehler war.

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Die Veranstaltung in Darmstadt hat einen etwas anderen Charakter als die übrigen Regionalmessen. Zwar sind dort auch hin und wieder Händler aus der Umgebung vertreten, aber bei der Finest Audio Show und ihren Vorgängern war die Beteiligung des Fachhandels von Anfang an ein Pfeiler des Konzepts. Die großen Freiflächen im Eingangsbereich, in den Sälen und den breiten, sie umgebenden Gängen im ersten Stock sorgten für eine luftige Atmosphäre und boten Platz unter anderem für eine Gaming Zone, die auch schon während der letzten High Ends ein Anziehungspunkt für jüngeres Publikum war. Viel Zuspruch fand auch das High-End-Kino, für dessen Aufbau Audio Reference weder Kosten noch Mühen gescheut hatte. Der Zutritt war aufgrund der beschränkten Sitzplatzzahl nur mit einem – kostenlosen – Ticket möglich, sehr zum Leidwesen einiger Besucher, die nicht das Glück hatten, eine Karte für einen Platz im ständig ausgebuchten Kino zu ergattern. In einem weiteren Saal war die World of Headphones zu finden, wo Kopfhörer-Fans auf einer ganzen Reihe von Hörplätzen Gelegenheit hatten, ihre Favoriten bei Schallwandlern, mobilen und stationären Zuspielern ausgiebig zu testen. Besonders im riesigen, akustisch bestens ausgestatteten Saal, in dem viele Händler Produkte aus ihrem Portfolio zeigten, wirkte es nicht im geringsten störend, wenn hin und wieder eine Kette in moderater Lautstärke zu hören war. Man nahm aufeinander Rücksicht: Insgesamt herrschte eine entspannte, lockere Stimmung vor.

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In der dritten Etage gab es ein recht großes Angebot an Tonträgern, wobei solche aus Vinyl in der Mehrzahl waren. Obwohl wir uns allein schon aus Platzgründen nicht mehr auf Trüffelsuche begeben, konnten wir bei einer Alexis-Korner-Doppel-LP nicht widerstehen. Die stand ganz vorne in einer der vielen Plattenkisten und war einfach nicht zu übersehen. Nicht unerwähnt bleiben soll auch ein Angebot von DJ Chromo an einem der illustren Schallplattenstände: Er propagiert Musik als Hilfe. Auf Nachfrage, was genau damit gemeint sei, erklärte er, dass er komponiere und man bei ihm für jede Lebenslage ein Lied bestellen könne. Er spiele seine Komposition dann mit verschiedenen Keyboards ein. Wenn der Kunde sich nicht zutraue, einen Text zu dichten respektive diesen zu singen, dann übernähme er das ebenfalls. So könne der Kunde nach circa 30 Minuten seinen Laden mit einer ganz persönlichen CD verlassen. Diese Freude sei für 40 Euro zu haben.

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Auf derselben Ebene wurden verschiedene Anlagen in zehn unterschiedlich großen Räumen präsentiert. Die waren deutlich größer als die Zimmer bei Hotelmessen, boten einer Vielzahl von Interessierten Platz und klangen trotz der Fensterfront auf einer Seite überraschend gut. Auch wenn ich es ablehne, auf Messen kritisch zu hören, weil man ja nie weiß, welche der vielen Parameter für den Gesamtklang entscheidend sind, fiel auf, dass es auf der Finest Audio Show – anders als in den üblichen Hotelzimmern – keinen Raum gab, den man nach dem ersten Klangeindruck fluchtartig verließ, da der Präsenzbereich das Trommelfell über Gebühr traktierte. Da verwundert es nicht, dass an beiden Tagen die Sitzplätze in den Hörräumen gut besetzt waren. Das zahlreiche Publikum schien die Vorführungen offensichtlich zu genießen. Qualitativ erreichten die Präsentationen in den acht Räume auf der zweiten Etage das gleiche Niveau wie im darüber liegenden Stockwerk.

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Ein Grund für die offenbare Zufriedenheit dürfte darin liegen, dass anders als bei einer großen internationalen Messe keine überaus exotischen Komponenten im Fokus standen und selbst High-End-Vertriebe mit eher kleinem Besteck angereist waren. Daraus folgt natürlich keinesfalls, dass alle gezeigten Anlagen oder ihre Teile für alle Besucher erschwinglich waren. Aber in Darmstadt ging es eben nicht um höher, schneller, teurerer. In den Vorführungen dominierten wohlbekannte Marken mit – an Oligarchen-High-End gemessen – relativ moderaten Preisen. Dazu passten auch sehr gut die Anbieter von liebevoll aufgearbeiteten Vintage-Hifi: eine tolle Gelegenheit, jetzt die Objekte der Begierde während der ersten jugendlichen Hifi-Begeisterung zu erstehen, die damals unerreichbar waren. Ein kleiner Wermutstropfen des publikumsorientierten Angebots: Es gab so gut wie keine technischen Sensationen, die meines Erachtens nach jeden Messebericht würzen. Darüber hinaus kann man bei einer der vielen Hifi-Shows im Herbst nicht immer erwarten, Neuheiten zu entdecken. Deshalb haben wir uns entschlossen, mit einer Vielzahl von unkommentierten Bildern Lust auf dem Besuch der nächsten Finest Audio Show in Darmstadt zu machen.

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Dennoch möchte ich nicht darauf verzichten, kurz einen neuen Hersteller vorzustellen: Birkenfeld Audio zeigte seine Produkte in Darmstadt erstmals eine breiteren Öffentlichkeit. Da war zum einem ein Rack-System, das zwar Assoziationen an das eines etablierten Anbieters weckt, aber auf einem Patent für Rahmenanbauteile beruht, mit der die Lagerung der Schieferplatten realisiert wird. Ein sehr flacher Schallwandler mit aktiver DSP-Weiche ist ebenfalls im Angebot. Für die pro Kanal nötigen vier Endstufen hält der Hersteller Angebote in verschiedenen Preisklassen bereit. Die Reise nach Darmstadt hatte auch zur Folge, dass ein Händler aus München in den Blick geriet: die Hörzone, die sich vorrangig mit Aktivlautsprechern sowohl für den professionellen, als auch für den Heimbereich beschäftigt. Zur Messe hatte man die kompakten, hübschen und farbigen DAC/Kopfhörerverstärker-Kombinationen von Khadas mitgebracht, die per Magnet ans Smartphone angedockt und über Kabel oder Bluetooth verbunden werden. Aus dem Programm von Humminguru wurden Plattenwaschmaschinen, ein Record Stabilizer, der auch der Geschwindigkeitskontrolle dienen kann, eine Nadelreiniger/Tonarmwaage-Kombination und der Orbit, der Schallplatten von Statik befreien soll, präsentiert: ebenso interessantes wie erschwingliches Analogzubehör.

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Der neue Name der Veranstaltung dürfte Kennern der Hifi-Szene verraten haben, dass die Messe diesmal – und auch weiterhin – von der High End Society ausgerichtet wird. Folglich war Ali Ibrahim mit seinem Team vor Ort. Er ist seit Anfang des Monats Geschäftsführer der High End Society Service GmbH. Dort hat er vor zehn Jahren seine Ausbildung begonnen und nach nur zwei Jahren erfolgreich abgeschlossen. Er wurde übernommen und hat in den folgenden Jahren auf allen Tätigkeitsfeldern Erfahrungen sammeln können. Wir hatten während der Messe Zeit für ein ausführliches Gespräch, in dem deutlich wurde, dass es ihm ein Anliegen ist, nicht nur weiterhin eine perfekte Messeorganisation zu garantieren, sondern er auch schon eine Menge Ansätze entwickelt hat, wie man das Thema Hifi und vor allem mehr Musikgenuss außerhalb der bisherigen Zielgruppe populärer machen kann. Wenn es ihm mit seinem großen Engagement gelingt, auch nur einen Teil der frischen Ideen zu realisieren, ist er in der neuen Position ein Gewinn für gesamte die Hifi-Szene.

 

Veranstalter
HIGH END SOCIETY Service GmbH
Vorm Eichholz 2g
42119 Wuppertal
Telefon: +49 202 702022
E-Mail: info@highendsociety.de
www.highendsociety.de

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Dienstag, 20 Oktober 2026 15:23

Audio Video Show Warschau 2026

Am Wochenende findet wieder Europas zweitgrößte Audio (und Video) Messe in Warschau statt. Wie üblich werden alle in den Hotels Sobieski und Golden Tulip sowie im Stadion Narodowy verfügbaren Räume belegt sein. Heuer sind es noch einmal acht sehr große Räume zusätzlich, also ingesamt 196, in denen 262 Aussteller rund 610 Marken präsentieren.

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Adam Mokrzycki und sein Team haben es auch in diesem Jahr wieder geschafft, noch etliche Quadratmeter mehr Ausstellungsfläche zu bekommen, insgesamt werden über 2000 Quadratmeter zur Verfügung stehen. Die neuen Räume ermöglichen es, auch größere Lautsprecher angemessen zu präsentieren: Die Wilson Audio Autobiograhy, die in Wien nur zu bestaunen war, wird in Warschau erstmals in Europa zu hören sein. Zensati-Kabel werden an einer Acapella Sphäron Exkalibur zu genießen sein – wie ich aus eigener Erfahrung weiß, ein Erlebnis der besonderen Art. Trotz der größeren Attraktivität der Messe sind die Eintrittspreise stabil geblieben. Der darin enthaltene Show Guide hat ebenfalls an Umfang zugelegt und umfasst nun 92 Seiten. Sehr erfreulich: Für Personen unter 16 Jahren ist der Eintritt frei.

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Natürlich werden Wojciech Pacuła, der Chefredakteur von highfidelity.pl, und ich auch heuer wieder den Preisträgern die Statements in High Fidelity | Wsrsaw Edition (https://www.hifistatement.net/feuilleton/item/4433-statements-in-high-fidelity-warsaw-edition-2026) auf der Messe überreichen und sie am Abend eines Messetages zum Dinner einladen. Für die fast schon traditionelle gemeinsame Präsentation hat der Kollege drei Stücke auf CD, CD-R, SACD und Platte herausgesucht, wobei jeweils einmal die endgültige und einmal die nicht gemasterte Version zu hören sein werden. Meine Gattin und ich haben Kopien vom während des Konzertes von Rikard From aufgenommenen Mitschnitts und dem von Christofph Stickel erstellten Master angefertigt, um am Samstag, den 24. Oktober, um 12 Uhr im PGE Narodowy, Studio TV3 / Level 1 in einer rund einstündigen Veranstaltung hörbar zu machen, was Mastering bedeutet.

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Wie schon seit Jahren hat es auch diesmal wieder Finn Corvin Gallowsky übernommen, Sie mit Eindrücken von der Audio Video Show zu versorgen. Er plant, noch an einem der Messetage eine erste Fotostrecke zu veröffentlichen. Für die darauffolgende Woche hat er zwei ausführliche Berichte über spannende Gerätschaften in Aussicht gestellt. Wenn Sie einen Blick in die Liste der vertretenen Marken (https://audioshow.pl/en/visitors/brandsindex) werfen, werden Sie sehen, welche Mammutaufgabe sich der Kollege auferlegt hat – oder vielleicht selbst Lust bekommen, in Polens nicht nur wegen der Audio Show attraktive Hauptstadt zu reisen.

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Veranstaltungsorte in Warschau
Stadion PGE Narodowy, Al. Ks. J. Poniatowskiego 1
Radisson Blu Sobieski Hotel, Plac Artura Zawiszy 1
Golden Tulip Hotel, Towarowa 2

Öffnungszeiten
Freitag, 24. Oktober: 12.00–20.00 Uhr
Samstag, 24. Oktober: 10.00–20.00 Uhr
Sonntag, 25. Oktober: 10.00–17.00 Uhr

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Eintrittspreise
Tagesticket: 60 PLN (etwa 13,73 Euro)
3-Tagespass: 90 PLN (etwa 20,59 Euro)

Veranstalter
Adam Mokrzycki Services
ul. Bolkowska 2D, 01-466 Warszawa
Tel.: +48 602 26 86 20
email: info@audioshow.pl
www.avshow.pl

Kontaktperson
Adam Mokrzycki

Weitere Informationen

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