tests/21-07-20_krell
 

Krell K-300i

20.07.2021 // Roland Dietl

Kaum zu glauben, aber wahr und „amtlich“ durch unseren Chefredakteur bestätigt: Noch nie war ein Gerät von Krell bei hifistatement zum Test. Höchste Zeit dies mit dem Vollverstärker K-300i zu ändern.

Das amerikanische HiFi-Urgestein Krell ist einer der Mitbegründer des Marktsektors, den wir heute als High End kennen. Bekannt wurde das Unternehmen Anfang der 1980er-Jahre mit gigantischen Endstufen, die im reinen Class-A-Betrieb mit Ausgangsleistungen von 100 Watt pro Kanal und mehr arbeiteten. Im Pflichtenheft für den aktuellen K-300i könnte gestanden haben, die moderne, vielfältige digitale Welt mit den technischen und klanglichen Werten von Krell zu einer harmonischen Einheit zu verbinden und das bitte komfortabel bedienbar und vor allem wohnzimmerfreundlich.

Der Krell K-300i mit seiner charakteristischen Nase auf der Frontseite ist eine elegante Erscheinung
Der Krell K-300i mit seiner charakteristischen Nase auf der Frontseite ist eine elegante Erscheinung

Dass der letzte Punkt erfüllt wurde, ist auf Anhieb zu erkennen. Im Vergleich zu den riesigen Endstufen nimmt sich unser K-300i mit einer Breite von knapp 44 Zentimetern und einer Höhe von nur zehn Zentimetern geradezu zierlich und elegant aus – nur die Tiefe von knapp 48 Zentimetern könnte in dem ein oder anderen Rack Schwierigkeiten bereiten.

Auf der rechten Seite der Front erkennen wir die Tasten zur Eingangswahl (Source) und zur Steuerung des Menüs
Auf der rechten Seite der Front erkennen wir die Tasten zur Eingangswahl (Source) und zur Steuerung des Menüs

Bedient wird der K-300i entweder über die Tasten für Stand By, Quellenwahl, Navigation, Menü und Lautstärke auf der Vorderseite des Geräts oder – für meinen Geschmack komfortabler – über die Fernbedienung. Der Krell K-300i hat aber noch eine weitere Option für die Bedienung, denn er verfügt über einen eingebauten Webserver, der für Tablets optimiert ist und eine grafische Remote-Benutzeroberfläche bietet. Letztlich ist damit die Bedienung aber fast von jedem Gerät möglich, sofern einer der gängigen Webbrowser darauf läuft und sich das verwendete Gerät im gleichen Netzwerk wie der K-300i befindet. Damit können wir den Punkt komfortable Bedienbarkeit aus dem Pflichtenheft ebenfalls abhaken.


  • Pro-Ject Debut PRO mit Pro-Ject Pick it PRO

    Der weltweit größte Plattenspielerhersteller Pro-Ject schickt sich an, mit der neuen Evolutionsstufe „PRO“ seines Plattenspieler-Dauerbrenners „Debut“ einen neuen Standard in der Einstiegsklasse zu setzen. Dabei herausgekommen ist ein waschechtes High-End-Gerät, das die hausinterne Hierarchie gehörig durcheinanderwürfeln dürfte. Sollte ich mich wirklich outen als großer Pro-Ject Fan, der sich bereits vor mehr als zehn Jahren den Pro-Ject Debut III mit Ortofon VinylMaster Red gekauft und damit viele, viele Stunden mehr als zufrieden Musik gehört hat? Einerseits…
    03.08.2021
  • Starke Sound IC-H1 ELITE

    Der Name der amerikanischen High-End-Schmiede lässt mich rätseln: Starke Sound – wird das ausgesprochen, wie Nike, also „Neiki“ oder „Naik?“ Ich sehe mir ein Interview mit den Firmengründern an und bin schlauer: „Stark“ wie der Name des Marvel-Helden Tony Stark. Ob mein Testkandidat auch das Zeug zum „Hifi-Hero“ hat, gilt es herauszufinden. Seit 2009 im Business, hat das Team um Scott DeLoache, den Chief Design Director, Spring Qin als Chief Marketing Officer und Chief Technical…
    27.07.2021
  • Wireworld Platinum Starlight Ethernet

    Die wirklich empfehlenswerte Verwendung von Lichtleitern macht Ethernet-Kabel keinesfalls obsolet, im Gegenteil: Statt eines braucht man in vielen Fällen zwei, zu jedem Medienkonverter eins. Dass Wolfgang Kemper nach seinem Test einige Wireworld-Kabel erworben hat, werte ich als Empfehlung und habe daher zwei Platinum Starlight Ethernet bestellt. Wireworld-Kabel waren übrigens unter den ersten High-End-Strippen, die ich in meinem frisch eingerichteten Hörraum kennenlernte, nachdem ich mein Hobby zum Beruf gemacht hatte. Sie haben mich dann eine ganze…
    23.07.2021
  • AudiaZ Cadenza Silver Edition

    The AudiaZ Cadenza finally took longer to find their way to Gröbenzell than expected, but in return, I gave them a listen through more vinyl records than with any other test object in recent years. Moreover, they were my speaker of choice for a number of reviews. So I may state straight away that a living room-friendly audiophile gem is awaiting its discovery. In the article about my visit to Chiemsee Hifi respectively AudiaZ I…
    22.07.2021
  • Transrotor Merlo Reference

    Wenn sich ein etablierter Plattenspielerhersteller wie Transrotor einen MC-Tonabnehmer von Goldring zur Veredelung vornimmt, ist es spannend zu sehen, was dabei als Ergebnis herauskommt. Im konkreten Fall geht es um das System Goldring Elite, das nach Transrotors Eingriffen auf den Namen Merlo Reference hört. Transrotor baut Plattenspieler, das weiß doch jeder. Sehr gute Plattenspieler sogar, da wird gewiss niemand widersprechen wollen. Gleichwohl besteht auch ein Plattenspieler aus einer Vielzahl von Baugruppen, Komponenten und Bauteilen und…
    13.07.2021
  • MSB Technology The Sub-Isolator

    Roland Dietl und ich haben kürzlich für den Einsatz von – möglichst zwei – Subwoofern in Verbindung mit kleinen Schallwandlern, aber auch mit Full-Range-Lautsprechern plädiert, dabei aber vorausgesetzt, dass die Vorstufe über die dafür nötigen Ausgänge verfügt. Wenn Ihr Vorverstärker das nicht tut, ist The Sub-Isolator von MSB Technology die Lösung. Dass sich nicht ganz so basstüchtige Boxen plus Subwoofer leichter an die Akustik eines Raumes anpassen lassen, haben wir uns ja schon vor etwas…
    09.07.2021

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.