Freitag, 06 August 2021 00:01

Cayin N6mk2 und R01

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Digitale Audio Prozessoren werden immer beliebter. Und mit dem N6ii hat der chinesische Hersteller Cayin ein Gerät vorgestellt, dass sich in einem Feature von den restlichen Anbietern unterscheidet. Interessiert?

Neben dem DAP sieht man das zusätzlich erhältliche Modul. Das R01 ist die Topversion des Herstellers. Es existieren noch drei weitere Module
Neben dem DAP sieht man das zusätzlich erhältliche Modul. Das R01 ist die Topversion des Herstellers. Es existieren noch drei weitere Module

Das Modell N6mk2 soll nicht nur die Lücke zwischen dem Flaggschiff N8 und dem kleineren Modell N5 schließen, sondern das Besondere daran ist sein modularer Aufbau. Es besteht somit aus dem eigentlichen Player und einem Motherboard, wie Cayin das nennt, das den D/A-Wandler sowie die Ausgangsstufe enthält. Der Clou dabei ist, dass man unter verschiedenen Modellen auswählen und somit das Klangergebnis dem persönlichen Geschmack etwas anpassen kann. Zusätzlich ist eine derartige Konstruktion natürlich für die Zukunft gewappnet, für den Fall, dass wieder neue Chips auf dem Markt kommen. Nun werden Sie sicher einwenden, das gibt es von anderen Herstellern schon länger; allerdings wird da nur die Ausgangsstufe gewechselt und nicht zusätzlich der D/A-Wandler.

Gebaut ist das Gerät wie ein Panzer und erinnert somit stark an den N8. Die Front ist asymmetrisch mit abgeschrägten Kanten unten und an der rechten Seite. Minimalistisches Industriedesign könnte man das nennen. An der rechten Seite ein Lautstärkeregler, sowie drei Tasten für start/stopp und vorwärts/rückwärts. Das war es auch schon. Die restlichen Bedienungsmöglichkeiten übernimmt der Touchscreen. Könnte man meinen. Der Lautstärkeregler ist nämlich ein Multifunktionsknopf. Mit diesem lässt sich das Gerät sowie der Monitor zusätzlich ein und aus schalten.

Der Lautstärkeregler dient als Multifunktionsknopf. Damit lässt sich das Geräte ein-und ausschalten, entsprechend auch der Screensaver
Der Lautstärkeregler dient als Multifunktionsknopf. Damit lässt sich das Geräte ein-und ausschalten, entsprechend auch der Screensaver

An der Oberseite gibt es drei Ausgangsbuchsen, in der Standardversion mit dem A01 Modul eine 3,5-Millimeter-Klinke für den unsymmetrischen Kopfhörer-Ausgang, sowie ein 4,4-Millimeter Pentaconn Ausgang für den symmetrischen Anschluss. Der fungiert gleichzeitig auch als symmetrischer Line Out. Zusätzlich existiert noch eine extra 3,5-Millimeter-Buchse für den unsymmetrischen Line-Out. Warum hier eine extra Buchse verwendet wird, hat sich mir nicht erschlossen. Der Slot für die MicroSD Karte liegt an der linken Seite, meine 512GB Karte wird problemlos akzeptiert. An der Unterseite werden wir von der mittlerweile üblichen USB-C-Buchse für die Datenübertragung und zum Laden begrüßt. Zudem existiert noch eine I2S-HDMI-Mini-Buchse. Mit seinen 290 Gramm Gewicht ist der N6ii nicht besonders schwer und auch nicht besonders groß, aber aufgrund seiner Dicke hat man schon ein Trumm in der Hand. Hatte ich schon erwähnt, dass die Verarbeitungsqualität hervorragend ist?


Cayin setzt hier Android 8.1 Oreo ein. Google Play ist bereits vorinstalliert, somit werden gängige Streaming-Anbieter wie Tidal oder Spotify unterstützt. Standardmäßig wird der N6 mit dem A01 Board ausgeliefert. Hier setzt Cayin den bewährten AKM-AK4497EQ-DAC-Chip ein. In der Ausgangsstufe werkeln vier OPA 1622 parallel und liefern somit 245 Milliwatt an 32 Ohm unsymmetrisch und 530 Milliwatt symmetrisch.

Das A01-Modul bietet neben dem symmetrischen und dem unsymmetrisches Ausgang auch Line.Ausgänge an. Für den unsymmetrischen wird eine extra Buchse eingesetzt
Das A01-Modul bietet neben dem symmetrischen und dem unsymmetrisches Ausgang auch Line.Ausgänge an. Für den unsymmetrischen wird eine extra Buchse eingesetzt

Zusätzlich zum Test wurde das brandneue R01-Modul mitgeschickt. Die Besonderheit dabei liegt in dem 24Bit R-2R Wandler. Diesem Wandlertyp sagt man ja eine sehr natürliche und organische Wiedergabe nach. Bei dieser Technologie übernimmt ein Widerstandsnetzwerk die Wandlung des digitalen Signals in ein analoges. Klingt einfach, oder? Ist es aber nicht. Für das diskrete(!) Widerstandsnetzwerk setzt Cayin insgesamt 96 Präzisionswiderstände ein. Um die 24-Bit-Decodierung zu ermöglichen werden pro Kanal 48 Widerstände benötigt. Die hier eingesetzten Filmwiderstände sind eine Sonderanfertigung und haben eine Toleranz von +/-0,01 Prozent! Zudem müssen diese äußerst temperaturstabil sein, sonst klingt der DAP im Sommer anders als im Winter.

Das Modul bietet zwei Ausgänge, symmetrisch mit einer Ausgangsleistung von 430 Milliwattt und unsymmetrisch mit 240 Milliwatt an 32 Ohm. Ein Line-Ausgang fehlt hier, damit könnte ich allerdings leben. Für Leute, die ohne symmetrischen Anschluss nicht auskommen können, enthält die Box auch einen Adapter, von 2,5 Millimeter auf 4,4-Millimeter-Pentaconn. Um die Module zu tauschen, benötigt man nun keine Uhrmacherausbildung, sondern man muss lediglich zwei T05 Torx Schrauben an der Rückseite lösen. Weil nicht jeder Haushalt mal eben einen passenden Schraubenzieher in der Schublade parat hat, enthält die Verpackung auch noch ein geeignetes Werkzeug. Ersatzschrauben sind dem Modul ebenfalls beigelegt. Letzteres ist durchaus empfehlenswert, da die Dinger so winzig sind, dass sie nach Herunterfallen wahrscheinlich unauffindbar bleiben.

Die Module sind erfreulicherweise in dem exakt gleichen Farbton gehalten wie der Korpus, so dass sie nicht wie ein Fremdkörper wirken. Der eingebaute Akku besitzt eine Kapazität von geschmeidigen 5900 Milliampere-Stunden, mit dem eine Betriebszeit von 13 bis 14 Stunden möglich sein soll – laut Hersteller. Das halte ich für ein großes Plus an diesem Gerät. Mit der Schnellladefunktion QC 3 kann man einen voll geladenen Akku in etwa zwei Stunden erwarten.


Die Software, die ich bereits von anderen Modellen her kenne, stammt vom chinesischen Hersteller Hiby und funktioniert hervorragend. Die Bedienung des Gerätes ist kinderleicht, insbesondere für Benutzer eines Android Handys. Bluetoothfähig ist der N6 natürlich ebenfalls, hier in der Version 4.2. Er bietet aber neben den üblichen Codes AAC und SBC auch die höher auflösenden aptX und LDAC. Wobei letzterer zwar die höchste Datenrate bietet, aber bisher nur mit Sony-Hörern funktioniert.

Bisher wurden 512-GB-MicroSD-Karten vom Hersteller getestet. Der helle Ring rechts ist eine Art Home-Button. kurz drücken blättert eine Seite zurück, länger drücken zurück zur Homepage
Bisher wurden 512-GB-MicroSD-Karten vom Hersteller getestet. Der helle Ring rechts ist eine Art Home-Button. kurz drücken blättert eine Seite zurück, länger drücken zurück zur Homepage

Vergessen wir einmal das vorher gesagte und kommen zu den wirklich wichtigen Dingen: wie klingt der N6 denn nun? Wobei man sich hier immer vor Augen halten muss, dass der beschriebene Sound auf dem Synergieeffekt mit den eingesetzten Hörern beruht. Ich benutze für den Test deshalb immer verschiedene In-Ears, zum Einsatz kamen der o-Bravo Cupid, der Empire Ears Legend X, sowie ein Vision Ears Erlkönig. Zunächst einmal die Standardversion mit Modul A01: Nach kürzerer Einspielzeit, die ich aus bestimmten Gründen verkürzen musste, klingt der N6 bereits körperhaft, wenig aggressiv, mit natürlichem Klang. Und das mit allen drei In-Ears. Das fängt doch schon mal gut an! Wer die AKM-Chips kennt, würde hier einen eher wärmeren und geschmeidigeren Klang erwarten. Allerdings bringt der Chip in diesem Modul zusätzlich auch eine detailliertere Wiedergabe, ohne dass der harmonische Klang verloren geht. Man könnte sagen, das Beste aus beiden Welten. Der Bassbereich erscheint minimal angehoben, allerdings gab es auch mit dem als sehr bassstark bekannten Legend X kaum Probleme. Wem das trotzdem zu viel sein sollte, der kann mit dem Equalizer leicht nachregeln. Im Gegenzug dazu profitiert ein eher schlanker klingender Hörer, wie der o-Bravo Cupid beispielsweise, enorm vom zusätzlichen Punch.

Die Mitten klingen leicht warm, was Stimmen sehr zu gute kommt und diese sehr natürlich und lebendig erscheinen lässt. Der Hochtonbereich ist etwas nachsichtiger, vielleicht nicht der Detailweltmeister, aber dafür harmonisch in das Gesamtbild passend. Schlecht aufgenommene Scheiben erklingen mit dem A01 erträglicher, Zischlaute sind kaum zu hören. Auch ist kein Rauschen zu hören, auch nicht mit hochempfindlichen In-Ears wie dem Vision Ears Erlkönig. Auffallend ist die packende Dynamik! Ich halte das A01-Modul für eine hervorragend klingende Allround-Karte und für den täglichen Gebrauch bestens geeignet. Wie immer, sollte man auch hier auf einen passenden In-Ear achten!

Eine exakt passende Lederhülle wird ebenfalls mitgeliefert. Diese ist durchaus empfehlenswert, zum Schutz der Glasrückseite des Gerätes. Ein geeignetes Ladekabel gehört natürlich ebenfalls zum Lieferumfang
Eine exakt passende Lederhülle wird ebenfalls mitgeliefert. Diese ist durchaus empfehlenswert, zum Schutz der Glasrückseite des Gerätes. Ein geeignetes Ladekabel gehört natürlich ebenfalls zum Lieferumfang


Die spannende Frage ist nun, was passiert mit dem R01-Modul? Mit der Nachrüstung des R01 Moduls steigt der N6 preislich in die oberste Kategorie auf. Klanglich auch? Auch hier habe ich das Modul erst einmal eingespielt. Leider war hier auch nur eine kurze Zeit möglich.Was jetzt zu hören war, hat mich dann doch überrascht. Und im HiFi-Sektor überrascht mich so schnell nichts mehr. Verbesserungen beruhen ja oft nur auf Nuancen, die primär derjenige hört, der das Geld dafür auf den Tisch gelegt hat. Hier muss ich allerdings sagen, in diesem Falle haben die chinesischen Ingenieure ganze Arbeit geleistet. Das Ding ist einfach in allen Bereichen besser. Und das hört man, auch ohne Feindkontakt. Wobei das Standardmodul schon sehr gut ist.

Die Module unterscheiden sich äußerlich nur durch die Höreranschlüsse
Die Module unterscheiden sich äußerlich nur durch die Höreranschlüsse

Das bedeutet allgemein, dass viel mehr Details geboten werden. Und das, ohne dass die Musik zu technisch und analytisch wiedergegeben wird. Alles fügt sich harmonisch zusammen. Instrumente bekommen viel mehr Klangfarben, ein Aspekt, der für mich sehr wichtig ist. Die Obertöne eines Cembalos beispielsweise, werden sehr natürlich wiedergegeben. Genauso Barockviolinen, die in sehr vielen Ketten einfach krätzig klingen. Auch ist die Klangverbesserung bei hochauflösenden Formaten sehr leicht zu hören. Der Bass ist klar und sehr gut kontrolliert. Hat auch genügend Punch. Kontrabässe werden sehr farbig mit vielen Nuancen wiedergegeben. Die feinen Resonanzen, die der riesige Holzkörper produziert, kann man bei guten Aufnahmen hören.

Die im AKM implementierten PCM-Filter lassen sich auch beim N6 manuell einstellen. Das ergibt leichte Veränderungen in der Klangcharakteristik
Die im AKM implementierten PCM-Filter lassen sich auch beim N6 manuell einstellen. Das ergibt leichte Veränderungen in der Klangcharakteristik


Gesangsstimmen sind eine weitere Stärke des Gerätes. Auch mit den manchmal schwierig wiederzugebenden Sopranstimmen hat der N6 kein Problem. Zudem werden die Sänger sehr körperhaft abgebildet. Der Hochtonbereich fügt sich vollkommen harmonisch ein und liefert jede Menge Details. Kräftig angeschlagene Schlagzeugbecken mit ihren ganzen Obertönen werden sehr sauber und mit Schmackes wiedergegeben. Bei lauten großorchestralen Passagen zerfällt die Musik nicht in einzelne Segmente, sondern wird homogen reproduziert. Auch das Brillantfeuerwerk, das die Manu di Bango Band regelmäßig abbrennt, kommt richtig livehaftig rüber! Stereobühne und Abbildungsfähigkeit sind ebenfalls hervorragend. Was will man mehr? Musikhören mit dem N6/R01 macht einfach Spaß! Mit dem A01 Modul klingen schlechte Aufnahmen erträglicher. Was ein Riesenvorteil in meinen Augen (Ohren) ist. Mit dem R01 bleibt es dabei, allerdings werden zusätzlich noch jede Menge Details geboten.

Mit dem kleinen o-Bravo Cupid kann der N6/R01 schon zeigen, was in ihm steckt. Allerdings läuft er zur Höchstform erst mit Kalibern wie beispielsweise dem Vision Ears Erlkönig auf. Mit diesem bietet der N6 ein eindrucksvolles Musikerlebnis. Die Musik ist lebendig und wird mit dem nötigen Drive wiedergegeben. Die Kombination N6/R01 gehört in die Topklasse der DAPs!

There is no going back to lesser pleasures (Hemingway)

Ein geeigneter und qualitativ guter Torxschraubenzieher liegt ebenfalls bei
Ein geeigneter und qualitativ guter Torxschraubenzieher liegt ebenfalls bei

STATEMENT

Mit der Standardversion des Cayin N6ii bekommt man schon einen hervorragend klingenden DAP. Was hier an Klangverbesserungen noch alles möglich ist, erfährt der Hörer mit der R01 Nachrüstung. Dicke Empfehlung!
Gehört mit
Digitallaufwerk Ayon CDT
D/A Wandler Borbely Audio
Laufwerk Apolyt
Tonarm Triplanar
Tonabnehmer Clearaudio Goldmund, Van den Hul Grashopper
Vorstufe Thomas Mayer 10Y
Endstufe Thomas Mayer 211SE Elrog
Lautsprecher Wolf von Langa, Ancient Audio Studio Oslo
Kabel Audio Consulting Reference RCA, Swisscables Reference NF, Swisscables Reference LS, Auditorium23 LS Swisscables Reference und Reference Plus Netz VertexAQ Jaya Netzfilter, VertexAQ Taga Verteilerdose, VertexAQ Roraima Netzkabel, Audioquest Diamond Digitalkabel, Audioquest Niagara 1000, Audioquest Blizzard Netzkabel
Mobiles Hifi Chord Hugo2, Hiby R6 Pro, Lotoo Pawn Gold Touch, Audioquest Dragonfly, Vision Ears Erlkönig, Empire Ears Legend X, oBravo Cupid
Zubehör LeadingEdge Gerätebasis, LeadingEdge Minipaneele
Herstellerangaben
Cayin N6mk2 und R01
Digitaler Wandler AKM AK4497EQ, R-2R Netzwerk (R01)
Unterstützte Formate DSD 256, FLAC, ALAC, AIFF, WAV, APE, WMA, MP3, AAC
Ausgangsleistung 245mW an 32Ohm, 240mW (R01) unsymmetrisch, 530mW an32 Ohm, 430mW (R01) symmetrisch
Speicher 64 GB intern
Ausgänge 3,5mm unsymmetrisch, 4.4 mm Pentaconn symmetrisch Bluetooth: aptX, LDAC, SBC, AAC
Akku-Kapazität 5900mAh
Abmessungen (L/B/H) 121/70/21mm
Gewicht 290g
Preis 1.500 Euro
700 Euro R01 Modul

Vertrieb
Cayin Audio Distribution GmbH
Anschrift An der Kreuzheck 8
61479 Glashütten-Schloßborn
Telefon +49 6174 9554412
Fax +49 6174 9554424
E-Mail info@cayin.com
Web www.cayin.de

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Mittwoch, 04 August 2021 09:00

Cayin CS-300A

Der Röhrenvollverstärker Cayin CS-300A ist eine Rarität für besondere Genießer. Er baut auf den klanglich unübertroffenen 300B-Ausgangsröhren auf. Die beiden direktbeheizten Trioden werden in einer Single-Ended-Konfiguration von einer 6SL7-Spannungs-Verstärkerstufe mit nachgeschalteter 6SN7-Treiberstufe versorgt.

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Zwei GZ34-Röhren sind für die kanalgetrennte Hochspannungsgleichrichtung verantwortlich. Diese Anordnung sorgt für einen musikalisch flüssigen Klang mit hervorragender Detailauflösung. Cayin hat mit dem CS-300A einen besonders musikalischen Vollverstärker geschaffen, der trotz puristischer Eintakt-Schaltung acht Watt R.M.S. pro Kanal erreicht, was wirkungsgradstarken Lautsprechern zu einem enorm stimmigen, lebendigen Klang mit Körper und Ausdruckskraft verhilft.

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Der Pre-In Eingang bietet die Möglichkeit, den Cayin CS-300A auch als reinen Endverstärker zu benutzen. Verschiedene Abgriffe für 4, 8 und 16 Ohm ermöglichen eine optimale Anpassung der verwendeten Lautsprecher. Ein speziell für diesen Single-Ended-Verstärker entwickelter Ausgangsübertrager mit gesonderten Wicklungsabgriffen für den Kopfhörer-Ausgang macht den CS-300A kompatibel für den Betrieb mit hochwertigen Kopfhörern.
Dem Benutzer steht ein integriertes Messinstrument für den präzisen Biasabgleich der 300B Röhren zur Verfügung. Außerdem findet sich auf der massiven Aluminium-Frontplatte ein zweistufiger Schalter für die individuelle Anpassung der negativen Gegenkopplung. In der Position „0 dB“ ist der Klang weich und offen, mit vielen Details, während bei „-3 dB“ die Wiedergabe klar und scharf umrissen wirkt.

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Der Cayin CS-300A wird in Handarbeit mit feinster Punkt-zu-Punkt-Verkabelung aufgebaut. Eine Soft-Start-Schaltung zum Schutz des Verstärkers sorgt für eine längere Lebensdauer der Röhren und der empfindlichen Komponenten. Darüber hinaus verwendet Cayin Hochspannungssicherungen, um im Falle eines Röhrendefekts die übrigen Bauteile schützen. Mit der beiliegenden Fernbedienung im griffsympathischen Metallgehäuse lassen sich alle Funktionen steuern. Der Cayin CS-300A ist ab sofort bei cayin.com für knapp 4.000 Euro erhältlich

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Vertrieb
Cayin Audio Distribution GmbH
Anschrift An der Kreuzheck 8
61479 Glashütten-Schloßborn
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Fax +49 6174 9554424
E-Mail info@cayin.com
Web www.cayin.de

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Dienstag, 03 August 2021 00:01

Pro-Ject Debut PRO mit Pro-Ject Pick it PRO

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Der weltweit größte Plattenspielerhersteller Pro-Ject schickt sich an, mit der neuen Evolutionsstufe „PRO“ seines Plattenspieler-Dauerbrenners „Debut“ einen neuen Standard in der Einstiegsklasse zu setzen. Dabei herausgekommen ist ein waschechtes High-End-Gerät, das die hausinterne Hierarchie gehörig durcheinanderwürfeln dürfte.

Sollte ich mich wirklich outen als großer Pro-Ject Fan, der sich bereits vor mehr als zehn Jahren den Pro-Ject Debut III mit Ortofon VinylMaster Red gekauft und damit viele, viele Stunden mehr als zufrieden Musik gehört hat? Einerseits könnte ich in Bezug auf den anstehenden Test ja als befangen – und damit zu unkritisch – gelten, andererseits könnte ich Vertrauenspunkte sammeln als erfahrener Pro-Ject Kenner, der genau der Richtige wäre, der aktuellen Inkarnation Pro-Ject Debut PRO mit dem Pro-Ject Pick it PRO auf den Zahn zu fühlen. Ich wähle letztere Option. Und um es an dieser Stelle gleich mal vorweg zu nehmen: Bei dieser Version des inzwischen seit Jahrzehnten gepflegten Plattenspielermodells handelt es sich vielmehr um ein neu entwickeltes Gerät als um eine weitere Evolutionsstufe. Doch der Reihe nach.

Klar, schwarz und elegant: der Pro-Ject Debut Pro
Klar, schwarz und elegant: der Pro-Ject Debut Pro

Eigentlich wollte ich testmäßig wie vereinbart ganz entspannt in die Sommerpause gehen, als Dirk Sommer – das unbeabsichtigte Wortspiel bitte ich zu entschuldigen – mich anrief und darüber informierte, dass Pro-Ject einen neuen Dreher in der Pipeline habe, der kurzfristig auf den Markt kommen soll, und dass wir eines der ersten Exemplare zum Test bekommen könnten. Unser Chefredakteur brauchte den Gerätenamen nicht einmal vollständig zu Ende aussprechen, als ich mich nach dem Wort „Debut“ selbst schon sagen hörte, dass ich den Test auf jeden Fall kurzfristig machen würde. Also nix mit Sommerpause, selber schuld. Jetzt höre ich schon altvordere High-Ender frotzeln, wie man bei einem Gerät der Brot-und-Butter-Klasse denn so Feuer und Flamme sein kann. Aber – und das nehme ich für mich einfach mal in Anspruch – ich weiß es als alter „Debut-Hase“ eben besser.

Das MM-System Pick it Pro fertigt Ortofon exklusiv für Pro-Ject
Das MM-System Pick it Pro fertigt Ortofon exklusiv für Pro-Ject


Jedenfalls steht der Pro-Ject Debut PRO, der im Paket mit dem Tonabnehmer Pro-Ject Pick it PRO 750 Euro kostet, nun bei mir frisch ausgepackt auf seinem für den Test vorgesehenen Rack. Der eine oder andere mag sich angesichts des aufgerufenen Kurses gar an der oben genannten Einordung in die „Einstiegsklasse“ stören, zumal Pro-Ject selbst ja etliche Dreher im Portfolio hat, die preislich deutlich unterhalb des „Pro“ angesiedelt sind. Sei´s drum, bei mir fällt alles unterhalb von 1000 Euro eben in diese Kategorie. Basta.

Das Aluminiumrohr des Debut Pro ist mit Kohlefasern umgeben
Das Aluminiumrohr des Debut Pro ist mit Kohlefasern umgeben

Als erstes fällt mir das vormontierte Ortofon-System ins Auge, auf dem lediglich der Ortofon-Schriftzug zu fehlen scheint. Das ganz augenscheinlich aus der 2M-Serie der Dänen abgeleitete MM-Design, das exklusiv für Pro-Ject gefertigt wird, gibt es übrigens auch separat für 129 Euro zu erwerben. Damit liegt es preislich knapp oberhalb des „kleinsten“ Ortofon 2M Red. Wohl dem, der einen entsprechenden Geräteumsatz wie Pro-Ject hat, um den weltgrößten Tonabnehmer-Spezialisten Ortofon für einen eigenen Dreher einen maßgeschneiderten Pick-up entwickeln zu lassen! Eine Besonderheit ist die für ein MM-System eher geringe laterale Nadelnachgiebigkeit von zwölf Mikrometern pro Milli-Newton, das 2M Red hat im Vergleich dazu beispielsweise eine Compliance von 20 Mikrometern pro Milli-Newton. Damit harmoniert dieser Tonabnehmer sogar mit schwereren Armen, für die üblicherweise eher hart aufgehängte MCs verwendet werden. Ansonsten gibt es viele weitere Ähnlichkeiten: Der Nadelschliff ist wie beim 2M Red elliptisch und soll für eine Abtastfähigkeit von bis zu 70 Mikrometern gut sein. Übrigens: Der transparent-weiße Body des Tonabnehmers ist ein echter Hingucker und für meinen Geschmack todschick und optisch sehr elegant!

Die Anti-Skating-Kraft wird ganz klassisch durch ein an einem Faden befestigtes Gewicht erzeugt
Die Anti-Skating-Kraft wird ganz klassisch durch ein an einem Faden befestigtes Gewicht erzeugt

Besonders interessant wird zu hören sein, wie gut das Pick it Pro in der Praxis mit dem neu entwickelten Tonarm harmoniert. In dieser Preisklasse ist es schon mehr als erstaunlich, einen Verbundwerkstoff-Tonarm anzutreffen: In diesem Fall handelt es sich um einen 8,6-Zoll Arm, der aus einem Aluminiumrohr mit Karbonfaserbeschichtung besteht. Die Lager zur Aufnahme des Tonarms sitzen in einem sehr massiven Lagerbock aus Metall. Das Tonarmrohr selbst kann übrigens nach dem Lösen einer Schraube verdreht werden, so dass trotz festen Headshells eine Azimut-Justage des Tonabnehmers möglich ist.


Nach dem Lösen der Inbusschraube kann das Tonarmrohr zur Einstellung des Azimut verdreht werden
Nach dem Lösen der Inbusschraube kann das Tonarmrohr zur Einstellung des Azimut verdreht werden

Der Aufbau des eigentlichen Plattenspielers geriet übrigens zum Kinderspiel und man könnte hier fast von „Plug and Play“ sprechen. Der Tonabnehmer ist schließlich vormontiert und das Ausbalancieren des Arms mithilfe des Gegengewichts sowie das Einstellen der richtigen Auflagekraft bekommen selbst Ungeübte leicht hin. Viel wichtiger erscheint mir, die sehr gute und sehr saubere Verarbeitungsqualität des Drehers hervorzuheben, die ist in dieser Qualität in dieser Preisklasse schon Maßstab setzend. Haptisch passt hier schon beim Auspacken also alles, und mir persönlich gefällt die elegante Erscheinung der Beschichtung in mattschwarzer Farbe namens „Satin-Signatur“ ausgesprochen gut. Der Antriebsriemen ist ebenfalls schnell um das Motorpulley gelegt. Stichwort Motor: Pro-Ject legt größten Wert auf eine gute Entkopplung des Motors vom Chassis, eine Auffassung, die ich uneingeschränkt teile. Es gibt andere Hersteller, die beispielsweise den Ansatz der schnellen Schallableitung verfolgen und die Motoren knallhart an die „Bretter“ flanschen. Meiner Erfahrung nach führt das jedoch häufig zu unerwünschten Resonanzen. Zudem – und hier spreche ich wieder aus eigener Erfahrung – setzt Pro-Ject in dieser Preisklasse die besten, weil störgeräuschärmsten Motoren ein, die es am Markt für – ins Budget passendes– Geld und gute Worte zu kriegen gibt. Was der Pro-Ject an Laufruhe an den Tag legt, erinnert schon sehr an gute Massedreher.

Das Steckernetzteil speist die Regelelektronik für den extrem laufruhigen und sehr gut entkoppelten Motor. Die Umschaltung zwischen 33⅓ und 45 Umdrehungen pro Minute erfolgt elektronisch
Das Steckernetzteil speist die Regelelektronik für den extrem laufruhigen und sehr gut entkoppelten Motor. Die Umschaltung zwischen 33⅓ und 45 Umdrehungen pro Minute erfolgt elektronisch

Natürlich haben wir es hier nicht mit einem Masselaufwerk im klassischen Sinne zu tun, aber der Aluminiumguss-Plattenteller hat schon ein ordentliches Gewicht, was zu einem guten Gleichlauf beitragen kann. Wichtiger noch ist allerdings dessen TPE-Bedämpfung. Dabei handelt es sich um ein thermoplastisches Elastomer mit hoher Vibrationsdämpfung. Das gleiche Material findet sich sinnvollerweise auch in den drei höhenverstellbaren Füßen wieder. Hierzu habe ich generell eine sehr dezidierte Meinung: Aus Komfortgründen ist es natürlich schön, die Möglichkeit der Höhenverstellbarkeit zu haben und den Plattenspieler auf diese Weise bequem exakt „ins Wasser“ setzen zu können. Aber der liebevolle Vinylist setzt die drei Füßchen bitte schön fest und bringt stattdessen den Untergrund ins Lot, auf dem der Pro-Ject zukünftig spielen soll. Hinsichtlich des Unterbaus legte der Debut Pro übrigens keinerlei divenhafte Allüren an den Tag: Ob auf einer fetten Marmorplatte, auf einem entkoppelten HiFi-Rack aus Eichenholz oder auf einer Wandhalterung aus relativ dünnem Multiplex, ich konnte grundsätzlich kaum signifikante Klangunterschiede ausmachen.

Üblicherweise kommt der Flachriemen zum Einsatz. Für 78 Umdrehungen pro Minute müssen jedoch der Rundriemen und die große untere Scheibe des Pulleys verwendet werden
Üblicherweise kommt der Flachriemen zum Einsatz. Für 78 Umdrehungen pro Minute müssen jedoch der Rundriemen und die große untere Scheibe des Pulleys verwendet werden


Mitgeliefert wird übrigens ein hochanständiges semi-symmetrisches Phonokabel, das bei Pro-Ject unter der Bezeichnung „Connect it Phono RCA-E“ läuft, mit welchem ich den Pro-Ject Debut PRO auch getestet habe. Schließlich ist eine Staubschutzhaube obligatorisch, die ich für die Hör-Sessions aber stets abgenommen habe. Nicht im regulären Lieferumfang enthalten hingegen ist der Plattenpuck „PRO“, den es für 50 Euro extra zu erwerben gibt und den ich jedem Debut PRO Hörer wärmstens ans Herz legen möchte, da bei dessen Verwendung Ruhe und Substanz im Klangbild noch einmal eine lohnende Spur zulegen.

Der Aluminiumguss-Plattenteller wird durch einen Ring aus einem von Ortofon entwickelten thermoplastischen Elastomer bedämpft
Der Aluminiumguss-Plattenteller wird durch einen Ring aus einem von Ortofon entwickelten thermoplastischen Elastomer bedämpft

Aber wie klingt dieses elegante „PRO-Setup“ den nun konkret? Immer wieder gerne lege ich zum Beispiel das 2015er-Album Beneath The Skin von Of Monsters and Men auf, da es für mich inzwischen zu einer Art Teststandard geworden ist. Nanna Bryndis Hilmarsdottirs facettenreiche Stimme ist nämlich für jedes Gerät ein echter Prüfstein. Selbst feinste Nuancen ihrer Stimme wie dahingehauchte Töne werden sehr detailliert und extrem realistisch wiedergegeben, wie es scheint, ist der Pro-Ject ein echter Feingeist! Oder wie wäre es mit dem erdigen Klassiker „Thunderstruck“ der Jungs von AC/DC? Das Stück, das bei mir potenziell die Luftgitarre immer griffbereit hält, rockt, fetzt und marschiert genauso, wie es der Rocker in mir liebt. Schnelle, spritzige und brettharte Gitarrenriffs gewinnen durch ein hohes Auflösungsvermögen, welches aber nie in analytische Härte abdriftet. Mit Wucht und Kraft werden Bassläufe und Drums in meinen Hörraum geschleudert. Auch das atmosphärisch dichte Klassikeralbum The Joshua Tree von U2 nahm mich für sich ein wie selten zuvor.

Das Connect it Phono RCA-E gehört zum Lieferumfang
Das Connect it Phono RCA-E gehört zum Lieferumfang

Das für mich relevanteste Merkmal dieses Drehers von Pro-Ject ist eins, das sich mir erst im Laufe längerer Hör-Sessions erschloss: Er macht einfach keine Fehler. Es gibt einfach keine Disziplin, in der der Debut PRO schwächelt, und das macht ihn so gut. Müsste ich besondere Stärken hervorheben, wären dies sein Druck und sein Durchzug im Tiefton, das erinnert mich fast an alte Reibradspieler à la Garrard. Dabei offenbart er eine ganz feine Diktion und ein tolles Rhythmusgefühl. Bärenstark! Jedenfalls erfüllt dieser neue Pro-Ject Debut PRO alte HiFi-Kriterien wie Auflösungsvermögen, Verfärbungsfreiheit und Räumlichkeit mit Bravur, aber darüber hinaus bietet er eben dieses besondere Etwas, diesen emotionalen Kick, der aus HiFi eben High End macht. Mich hätte ehrlich gesagt auch kein doppelt so hoher Preis an diesem Gerät überrascht. Ungeachtet dessen ist dieser Plattenspieler im Zusammenspiel mit dem tollen Tonabnehmer sowie dem fast obligatorischen Puck eine Komponente, die mich total begeistert hat.


Die höhenverstellbaren Füße entkoppeln den Debut Pro derart gut vom Untergrund, dass dieser sich so gut wie nicht auf den Klang auswirkt
Die höhenverstellbaren Füße entkoppeln den Debut Pro derart gut vom Untergrund, dass dieser sich so gut wie nicht auf den Klang auswirkt

STATEMENT

Der Plattenspieler Pro-Ject Debut PRO mit dem Tonabnehmer Pro-Ject Pick it PRO ist ein feinmechanisch sehr stimmiges, mit viel Erfahrung und mit Liebe zum Detail durchdesigntes Gerät, das ein optischer und haptischer Leckerbissen ist. Rein klanglich setzt er in seiner Preisklasse neue Maßstäbe, an der die Konkurrenz arg zu knabbern haben wird. Wuchtig und dynamisch, spielfreudig und farbstark setzt er sich in Szene, weist zudem keinerlei Schwächen bei der Erfüllung aller HiFi-Standardkriterien auf und zeigt damit, wie günstig echtes High End mittlerweile sein kann. Dieser Pro-Ject wird mal ein Klassiker!
Gehört mit
Vorverstärker Audio Note M2 Phono
Endverstärker Sun Audio Uchida SV-2A3H Special Edition
Lautsprecher Odeon Rigoletto 2020
Zubehör Reson LSK Lautsprecherkabel, Audio Note AN-S Interconnect Pure Silver NF-Kabel, Netzleiste AudioQuest PowerQuest 3
Möbel Hi-Fi Racks Ltd
Herstellerangaben
Pro-Ject Debut PRO
Geräteart Plattenspieler mit Tonarm
Drehzahlen 33/45/(78) (elektrische Umschaltung)
Antriebsprinzip Riemenantrieb mit elektrischer Steuerung
Plattenteller 300mm, Druckguss Aluminiumteller mit Dämpfung und Filzmatte
Hauptlager Hochpräzisions-Edelstahl-Achse in Bronzebuchse
Drehzahlabweichung 33: +/- 0,40%; 45: +/- 0,50%
Drehzahlschwankung 33: +/- 0,16%; 45: +/- 0,14%
Signal-Geräuschabstand 68dB
Tonarm 8,6“ einteiliger Carbon-Aluminium-Tonarm
Effektive Tonarmmasse 10,0g
Effektive Tonarmlänge 218,5mm
Überhang 18,5mm
Leistungsaufnahme 4W / 0W Standby
Netzteil 15V DC / 0,8A AC
Inkludiertes Zubehör Abdeckhaube, 78 RPM Riemen, 7“ Singleadapter
Gewicht 6kg netto
Abmessungen (BxHxT) 415 x 113 x 320mm
Preis 750 Euro (Pro-Ject Debut PRO)
50 Euro (Pro-Ject Plattenpuck PRO)
Herstellerangaben
Pro-Ject Pick it PRO
Geräteart Tonabnehmer MM (Moving Magnet)
Empfohlene Auflagekraft 20mN (2,0g)
Auflagekraftbereich 18-22mN (1,8-2,2g)
Nadelnachgiebigkeit 12μm/mN
Vertikaler Abtastwinkel 20 Grad
Gleichstromwiderstand 750Ohm
Induktivität 450mH
Empfohlener Abschlusswiderstand 47kOhm
Empfohlene Abschlusskapazität 150-300pF
Ausgangsspannung bei 1kHz 4mV
Übersprechdämpfung bei 1kHz 22dB
Abtastfähigkeit bei 315Hz 70μm
Übertragungsbereich 20-20000Hz +/-2dB
Abtastdiamant elliptisch
Verrundung r/R 8/18μm
Gewicht 7,2g
Preis 129 Euro

Vertrieb
ATR - Audio Trade
Anschrift Hi-Fi Vertriebsgesellschaft mbH
Schenkendorfstraße 29
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  • Social Introtext Der weltweit größte Plattenspielerhersteller Pro-Ject schickt sich an, mit der neuen Evolutionsstufe „PRO“ seines Plattenspieler-Dauerbrenners „Debut“ einen neuen Standard in der Einstiegsklasse zu setzen. Dabei herausgekommen ist ein waschechtes High-End-Gerät, das die hausinterne Hierarchie gehörig durcheinanderwürfeln dürfte.

Der Peacock ist Sendy Audios neuester Kopfhörer. Nachdem der Hersteller schon mit dem AIVA für Furore gesorgt hat, präsentiert er nun ein noch aufwändigeres Modell, das selbst anspruchsvollste Hörer*innen überzeugt.

Die Membran hat Sendy Audio in zwei Jahren Entwicklungsarbeit optimiert, um einen idealen Kompromiss aus Stabilität und Gewicht zu erreichen. Es ist gelungen, sie so dünn und leicht zu machen, dass Frequenzen bis 40 Kilohertz bei hoher Belastbarkeit und Impulsivität kein Problem für den Peacock darstellen.

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Beim Peacock kommt die Quad-Former Technologie zum Einsatz: Der magnetostatische Treiber besteht aus Doppelmagneten plus doppelten Spulenseiten auf der Membran plus Doppelspulen auf jeder Seite der Membran. Diese insgesamt vier Spulen auf jeder Seite der Membran sorgen dafür, dass die Membran bei gleicher Frequenz überall die gleiche Schwingung erzeugt. Der doppelseitige Magnet sorgt für eine gleichmäßige magnetische Kraft im Feld. Das Ergebnis ist eine hervorragende magnetische Energieumwandlung, gute Konsistenz, geringe Verzerrungen, die für eine exzellente Musikwiedergabefähigkeit sorgen. So wird ein Gefühl des Musikhörens wie in einem lebendigen Konzert vermittelt.

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Das Gehäuse selbst wird präzise CNC-gefertigt und sorgt für eine vibrationsfreie und optimale Arbeitsumgebung der Membran und Spulen. Der 24 Karat vergoldete Grill ist ein geschicktes Designelement und gab dem Peacock seinen Namen, da er einem aufgefächerter Pfauen-Schwanz ähnelt. Ihn umgibt eine sauber geschliffene, lackierte und polierte Holzschale, die jedem Peacock eine besondere Haptik und Optik verleihen. Die Ohrpolster gewährleisten einen sehr guten Tragekomfort und sind leicht austauschbar. Ein circa zwei Meter langes, sehr hochwertiges, verdrilltes Kabel liegt dem Kopfhörer bei. Der Kopfhöreranschluss ist als 4,4-Millimeter-Pentaconn-Stecker ausgeführt, der mithilfe der beiliegenden Adapter auf 4-Pin-XLR oder 6,3- Millimeter-Klinke adaptiert werden kann, um Anschluss an alle hochwertigen Kopfhörerverstärker zu ermöglichen. Der Sendy Audio Peacock ist für 1.500 Euro ab sofort im Handel und online via www.audiodomain.de erhältlich.

Sendy Audio wurde von Mr. Zhou und Mr. Pan 2016 gegründet. Kernprodukte sind magnetostatische Kopfhörer für den professionellen und hochwertigen HiFi-Bereich. Sendy Audio ist eine Marke der Dongguan SIVGA Electronic Technology Co., Ltd. Mr. Zhou ist seit fast 20 Jahren im Bereich der Kopfhörerentwicklung tätig. Bevor er Sendy Audio gründete, war er leitender technischer Ingenieur einer führenden Kopfhörerfabrik. Er war verantwortlich für die Forschungs- und Entwicklungsarbeit, einschließlich Kopfhörerdesign, mechanischer Teile und Produkthandwerk. Während seiner Karriere in der letzten Firma arbeitete Mr. Zhou mit vielen international bekannten HiFi-Kopfhörermarken zusammen und beteiligte sich an der Produkt-F&E-Arbeit, was eine sehr wichtige Rolle für das Wachstum der Marken spielte.

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Mr. Pan ist seit vielen Jahren ein audiophiler Kopfhörerliebhaber. Ausgestattet mit einem sehr scharfen Hörsinn strebt er nach der ultimativen Klangqualität. Mr. Pan hat sozusagen „goldene Ohren“ und verfügt über eine sehr reiche Erfahrung bei der Klangabstimmung von Kopfhörern. Mr. Zhou und Mr. Pan sind Freunde aus Kindertagen. Sie gründeten gemeinsam Sendy Audio, weil sie die gleiche Liebe und Leidenschaft für Musik und das Streben nach Qualität für Kopfhörer haben. Für besonders hochwertige Produkte wurde Sendy Audio als eine eigene Marke gegründet. Design, Entwicklung und Produktion sind integriert, Sendy Audio verfügt über eine eigene Produktionsstätte. Seit Gründung des Unternehmens konzentriert man sich hauptsächlich auf die Forschung und Entwicklung von Kopfhörern und stellt hohe Anforderungen an das Produktdesign. Die ultimative Klangqualität der Produkte steht im Mittelpunkt. Alle Produkte haben ihren eigenen, einzigartigen Stil. Das Material und der Produktionsprozess der Produkte sind von höchstem Standard.

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Niimbus nimmt den High-End-Anspruch von Violectric auf und treibt ihn auf die Spitze: völlig kompromisslos für den edelsten Klang. Die beiden neuen Modelle US 5 und US 5 Pro verkörpern diesen Entwicklungsansatz bis ins Detail.

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Als Quintessenz von 35 Jahren Erfahrung und mit erlesener Schaltungstechnik bringen die brandneuen Kopfhörerverstärker US 5 und US 5 Pro von Niimbus musikalische High-End-Erlebnisse direkt ans Ohr. Gerade die Wiedergabe über Kopfhörer stellt besonders hohe Anforderungen an die Verstärkerelektronik, befindet sich die Schallquelle doch unmittelbar am Kopf. Dank ihres konsequent symmetrischen Dual-Mono-Aufbaus, einer internen Betriebsspannung von 50 Volt und hoher Ausgangsleistung treiben die neuen Flaggschiff-Modelle von Niimbus Kopfhörer jeglicher Bauart mit größter Akkuratesse an. Dabei arbeiten sie besonders stör- und verzerrungsarm und bringen nur feinsten Klanggenuss zu Gehör.

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Egal ob hochwertige dynamische Systeme oder Magnetostaten, offene oder geschlossene, hoch- oder niederohmige Kopfhörer: US 5 und US 5 Pro von Niimbus lassen sich flexibel anpassen und verhelfen damit jedem Schallwandler zu audiophilen Höchstleistungen. Die innovative Pre-Gain-Einstellung mit einem weiten Regelbereich von minus 18 bis plus 24 Dezibel gewährleistet niedrige interne Verstärkungsfaktoren und geringstes Rauschen bei allen Kopfhörerimpedanzen. Dabei treiben die vier kraftvollen Verstärkerstufen mit einer Ausgangsleistung bis zu 7000 Milliwatt an 50 Ohm und einer üppigen Ausgangsspannung von 32 Volt in 600 Ohm sowohl hoch- als auch niederohmige Hörer gleichermaßen souverän an. Der geringe Ausgangswiderstand gewährleistet einen hohen Dämpfungsfaktor, was zusammen mit dem aufwendigen Netzteil mit zwei Ringkerntransformatoren und einer Kondensatorkapazität von über 50.000 Mikrofarad für akkurate Transientendarstellung, höchste Dynamik und minimale Verzerrungen unter allen Betriebsbedingungen sorgt.

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Neben zwei unsymmetrischen 6,3-Millimeter-Klinkenausgängen erlauben Niimbus US 5 und US 5 Pro auch den Anschluss von symmetrischen Kopfhörern über 4-pol-XLR- oder 4,4-Millimeter-Pentaconn-Verbinder. Dies gewährleistet nicht nur eine maßgeblich verbesserte Kanaltrennung durch individuelle Masseführung, sondern sorgt zudem für eine noch weiter verbesserte Dynamik. Mit ihren vier Verstärkerstufen arbeiten die neuen Niimbus Modelle bei symmetrischer Verkabelung als Push-Pull-Antrieb, wobei positive und negative Membranbewegungen gezielt verstärkt werden. Egal ob wuchtig-dynamische Orchester oder zerbrechlich feine Akustikinstrumente – der Verstärker hat die Kopfhörertreiber immer fest im Griff und liefert ein faszinierend präzises und plastisches Klangbild. Als Signaleingang fungieren ein symmetrischer und zwei unsymmetrische Stereo-Eingänge, während symmetrische und unsymmetrische Line-Ausgänge den Anschluss weiterer Komponenten ermöglichen. Dabei können die Line-Ausgänge wahlweise auf festen oder variablen Pegel eingestellt werden. So werden Niimbus US 5 und US 5 Pro zusätzlich zu Referenz-Vorstufen vor Endverstärkern und aktiven Lautsprechern.

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Niimbus verspricht kompromisslose Perfektion bis ins Detail. Entsprechend wurde bei der Entwicklung der Referenzmodelle US 5 und US 5 Pro besonderer Wert auf eine akkurate Lautstärkeregelung gelegt. Die Verstärker erreichen so eine Genauigkeit und Kanalgleichheit, die dem High-End-Anspruch wirklich gerecht wird. Während beim US 5 ein hochwertiges motorisiertes Potentiometer zum Einsatz kommt, verfügt der US 5 Pro mit seinem Relay-Controlled-Attenuator (RCA) über die wohl beste – aber auch aufwendigste – analoge Pegelsteuerung, die heute verfügbar ist. Der Lautstärkeregler ist dabei mit einem Mikrocomputer verbunden, der seinerseits über verschleißfreie Reed-Relais ein Netzwerk von Festwiderständen ansteuert. Beim US 5 Pro von Niimbus umfasst das RCA-Netzwerk beeindruckende 256 diskret realisierte Lautstärkestufen mit einer Schrittweite von 0,4 Dezibel und bietet damit größtmögliche Genauigkeit ohne Signalfärbung. Der hohe Aufwand lohnt sich: Niimbus liefert mit dem US 5 und dem US 5 Pro eine außergewöhnliche Stereobühne mit einer detailreichen räumlichen Aufstellung der Instrumente ohne Artefakte.

Äußerlich präsentieren sich Niimbus US 5 und US 5 Pro in schlichter Anmut: Die zehn Millimeter dicke, schwarz eloxierte Frontplatte fügt sich mit ihrem unscheinbaren Understatement in jedes Ambiente ein. Sie trägt außerdem neben dem Lautstärkeregler auch Ein- und Ausgangswahltasten, einen Balance-Regler und die Kopfhörerausgangsbuchsen. Die aus einem einzigen Metallblock gefräste Fernbedienung steuert alle wichtigen Parameter und bietet insbesondere beim Einsatz der neuen Niimbus Modelle als High-End-Steuerzentrale für hochwertige HiFi-Systeme maximalen Bedienkomfort. Die Form unterstreicht die Prominenz des motorisierten Lautstärkereglers und versprüht damit eine zeitlose Eleganz. Die Fertigung aus hochwertigen Bauteilen durch ausgesuchte und gut ausgebildete Spezialisten in der firmeneigenen Manufaktur am Bodensee trägt zum Niimbus des Besonderen bei – exklusive Qualität für exquisiten Geschmack.

Die Kopfhörerverstärker US 5 und US 5 Pro von Niimbus sind ab Anfang August im ausgesuchten Fachhandel verfügbar. Die Preise betragen 5.000 Euro für den US 5 und 5.500 Euro für den US 5 Pro.

Vertrieb
cma audio GmbH
Anschrift Münchener Straße 21
82131 Gauting
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Donnerstag, 29 Juli 2021 01:20

Chord Company GroundARAY

Die Chord Company hat mit der Einführung seiner Chord GroundARAYs eine wichtige Weiterentwicklung seiner einzigartigen ARAY-Technologie zur Minimierung von HF-Rauschen auf den Markt gebracht.

Der GroundARAY ist ein Zubehör zur Hochfrequenz-Rauschunterdrückung der nächsten Generation, das an ungenutzte Steckplätze einer Hi-Fi oder AV-Anlage angeschlossen wird. Es bietet einen niederohmigen Weg für das Durchlassen von HF-Rauschen an, wodurch das Grundrauschen der jeweiligen HiFi-Komponente direkt verbessert wird. Der GroundARAY befindet sich in einem CNC-gefrässten, dickwandigen Aluminiumzylinder. Die Gehäusestärke verhindert, dass der Zylinder selbst HF-Geräusche verursacht.

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Der GroundAray ist in sieben Anschlussvarianten erhältlich und somit für eine Vielzahl von digitalen und analogen A/V-Geräten geeignet:

  • RCA
  • XLR (männlich) / (weiblich)
  • BNC
  • RJ45
  • USB
  • HDMI
  • DIN

Er profitiert von ünf separaten Rauschunterdrückungs-Systemen, die alle in unter-schiedlichen HF-Rauschbereichen parallel arbeiten, um unerwünschtes elektrisches
HF-Rauschen in Wärme umzuwandeln. Die fortschrittlichen Technologien stellen einen sehr niederohmigen Weg mit hoher Bandbreite für HF-Rauschen zur Verfügung, der das Rauschen effektiv aus der Signalmasse des Geräts „herauszieht“.

Jeder GroundARAY wird in der Fabrik der Chord Company in Wiltshire sorgfältig von Hand gebaut, einschließlich der Systemkomponenten selbst. Der GroundARAY besteht aus einer Reihe von Absorptionsgeräten, die mit einem hochmodernen doppelten Steck-verbindersystem mit ultrahohoher Bandbreite verbunden sind. Die Steckverbinder werden nach einem sehr hohen Standard gefertigt, was eine zeitaufwändige Handmontage durch die Werkstechniker erfordert. Jeder GroundARAY-Zylinder ist mit einem sorgfältig ausgewählten Material gefüllt, um Geräusche zu dämpfen und wird final fixiert, um die Auswirkungen akustischer Vibrationen zu reduzieren.

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GroundARAYs sind am effektivsten, wenn sie bei mehreren Geräten in einer Anlage zum Einsatz kommen. Die Zylinder werden dabei einfach in die vorhandenen leeren Steckplätze platziert und können sowohl einzeln als auch mehrfach zum Einsatz kommen – zum Beispiel für linke und rechte Ausgänge et cetera. Bei DACs und Streamern können die GroundARAYs an nicht genutzten Digitaleingängen eingesetzt werden; auch Projektoren und Screens profitieren von den Rauschunterdrückungseffekten.

Doug Maxwell, Sales Director der Chord Company, zu den neuen GroundARAYs: „Nach vier Jahren Forschung und Entwicklung bin ich begeistert, dass unsere neueste Generation der ARAY-Rauschunterdrückungs-Technologie jetzt produziert wird. Das GroundARAY-Projekt war für uns als Unternehmen faszinierend und gibt uns die Möglichkeit, das Rauschen in den Systemen unserer Kunden weiter zu reduzieren, da die neuen Tools unsere Kabeltechnologien TunedARAY und SuperARAY ergänzen Das Beste ist, dass GroundARAY die Geräte, die wir bereits besitzen, verbessert und spürbare Optimierungen für alle Arten von A/V-Geräten bringt; wirklich alle können davon profitieren.“

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Der Preis pro GroundARAY liegt bei 675 Euro.

Vertrieb
DREI H Vertriebs GmbH
Anschrift Mika Dauphin
Kedenburgstraße 44
Haus D / 1. OG
22041 Hamburg
E-Mail mika.dauphin@drei-h.biz
Telefon +49 40 37507515

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Mittwoch, 28 Juli 2021 00:05

KEF MUON, BLADE und BLADE TWO

Extravagant und luxuriös sind die Lautsprecher MUON, BLADE und BLADE TWO von KEF- der britischen Traditionsmarke für Klang und Design. Limitiert auf nur 100 Paare kombiniert die MUON die Designästhetik von Ross Lovegrove mit der einzigartigen Technik von KEF.

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Durch die herausragende Dynamik, die hier auf unvergleichliche Präzision und eine klar definierte, akustische Abbildung trifft, zählt die MUON heute zu den außergewöhnlichsten Lautsprechersystemen, die jemals entwickelt und produziert wurden. Die BLADE ist das Ergebnis, bei dem die besten und begabtesten Ingenieure von KEF freie Hand hatten, um den ultimativen Lautsprecher ohne Design- oder Kosteneinschränkungen zu entwickeln. Es dauerte Jahre, das BLADE-Konzept zu verwirklichen, führte aber zu einem Lautsprecher, der wie kein anderer aussieht und klingt. Die BLADE ist der weltweit erste Lautsprecher, bei dessen Produktion die Herstellungskosten eine untergeordnete Rolle spielten. Das Modell erhielt viele renommierte Auszeichnungen und wurden schließlich so erfolgreich, so dass KEF eine zweite Version entwickelte: Die BLADE TWO.

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BLADE steht für eine klare Haltung: dafür, die Grenzen des Machbaren auszuloten. Ohne Kompromisse. Die atemberaubenden BLADE und BLADE TWO sind KEFs unvergleichliches Vermächtnis an kontinuierlichen Innovationen seit über 50 Jahren. Die Referenz-Lautsprecher sind das Spitzenmodell der Serie mit vier 225-Millimeter-Tieftönern und einem Uni-Q-Hoch-Mitteltöner (MF/HF-Array) in einem 1590 Millimeter hohen Gehäuse. In Kooperation mit Eric Chan von ECCO Design aus New York konnte KEF eine unverwechselbare visuelle Identität entwickelten, die der überragenden Leistung der BLADE entspricht. Die daraus resultierende Gehäuseform wurde von Brancusis wegweisendem Meisterwerk der Moderne Bird in Space inspiriert. Die schlanken Proportionen, die durch die seitliche Platzierung der Tieftöner ermöglicht werden, verleihen der BLADE eine eigenständige, skulpturale Präsenz. Das Modell wurde so erfolgreich und erhielt so viele renommierte Auszeichnungen, dass KEF eine zweite Version entwickelte: Die BLADE TWO. Dieses hat das gleiche ikonische Design und die identische Technologie mit einem verkleinerten Gehäuse, das in kleineren Räumen aufgestellt werden kann. In den für die BLADE und die BLADE TWO entwickelten leistungsfähigen Frequenzweichen mit optimalen Filtern sind ausschließlich beste Komponenten verbaut, die in einem strengen Verfahren selektiv ausgewählt werden, damit jeder Teil des Signalwegs auf maximale Transparenz ausgelegt ist. Die Blade und Blade II sind im Fachhandel und auf www.kef.com um Preis von 28.000 respektive 25.000 Euro erhältlich.

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Die MUON besticht durch ihre überragende Mischung aus Design und Funktionalität. Entstanden ist der Lautsprecher als Kooperation zwischen den erfahrenen KEF-Ingenieuren und der Design-Ikone Ross Lovegrove. Der Prozess, mit dem die MUON konzipiert wurde, bedeutete, dass Ross Lovegrove in der Tat den Klang skulpturierte, indem er die Technologie mit einer zielgerichteten Form „enthäutete“: Die endgültige Form entstand durch einen evolutionären Prozess, der sie perfekt an ihren Zweck anpasst. Der Lautsprecher ist eine wirklich bemerkenswerte Symbiose aus Tontechnik und hochmodernem Design. Das Gehäuse wird individuell aus supergeformtem Aluminium gefertigt, abgestimmt und mit einem Zertifikat geliefert, das den individuellen Frequenzgang jedes Lautsprechers zeigt. Die MUON ist auf lediglich 100 Paare limitiert. Einer der Gründe, warum die MUON eine so hervorragende Klangqualität bietet, ist ihre ungewöhnlich große Übertragungsbandbreite. Damit ist sie in der Lage, subtile, fast unhörbare Töne im oberen und unteren Frequenzband zu reproduzieren. Wir können sehr tiefe Bässe spüren und Tests haben gezeigt, dass wir sehr hohe Frequenzen wahrnehmen, so dass diese zusätzlichen Informationen den Realismus des Gesamtklangbildes erhöhen. Die Art und Weise, wie Ross Lovegrove in der MUON die Form um den Sound gewickelt hat, zeigt, dass großartiges Design und erstklassiger Sound in einem Produkt koexistieren können. Die MUON ist auf Anfrage im ausgewählten Fachhandel und auf www.kef.com um Preis von knapp 200.000 Euro erhältlich.

Vertrieb
GP Acoustics GmbH
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Dienstag, 27 Juli 2021 00:28

Starke Sound IC-H1 ELITE

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Der Name der amerikanischen High-End-Schmiede lässt mich rätseln: Starke Sound – wird das ausgesprochen, wie Nike, also „Neiki“ oder „Naik?“ Ich sehe mir ein Interview mit den Firmengründern an und bin schlauer: „Stark“ wie der Name des Marvel-Helden Tony Stark. Ob mein Testkandidat auch das Zeug zum „Hifi-Hero“ hat, gilt es herauszufinden.

Seit 2009 im Business, hat das Team um Scott DeLoache, den Chief Design Director, Spring Qin als Chief Marketing Officer und Chief Technical Officer Dan Wiggins ein Ziel vor Augen: Lautsprecher zu bauen, die sowohl den Liebhaber des Stereosounds als auch den Heimkinofan gleichermaßen glücklich machen. Nach über zehn Jahren hat sich das Portfolio von Starke Sound inzwischen vergrößert. Neben den Speaker-Serien Halo und Brio/Brev sind Verstärker und Subwoofer zu finden. Alle Produkte werden im eigenen Hause designt und gefertigt, was in der heutigen Zeit der Globalisierung und des Outsourcings längst nicht mehr selbstverständlich ist.

Die IC-H1 Elite in strahlend gelber Hochglanzlackierung mit gebürsteter Alufront. 3-Wege Kompaktlautsprecher im top verarbeiteten Industriedesign
Die IC-H1 Elite in strahlend gelber Hochglanzlackierung mit gebürsteter Alufront. 3-Wege Kompaktlautsprecher im top verarbeiteten Industriedesign

Unsere Testobjekte kommen in standardisierten Kartons, gepolstert in angepasstem Schaumstoff und – mein Herz geht auf – zum Glück nicht in Plastikfolie eingewickelt, sondern verpackt in violette Filztaschen, verziert mit Echtlederfinish und eingestanztem Logo. So, dann öffnen wir mal das „Filztascherl“. Meine Augen, geblendet von der knallgelben Hochglanzlackierung, entdecken einen Speaker, der eindeutig das gemeinsame Kind von Iron Man und dem Transformer Bumblebee sein könnte. Meine Hauszierde kann sich den Kommentar „Spongebob Schwammkopf“ nicht verkneifen. Aber Scherz bei Seite, was ich hier entdecke ist top verarbeitetes Industriedesign. Die ein Zentimeter dicke und äußerst stabile, gebürstete Alufront ist mit acht Inbusschrauben am MDF-Gehäuse befestigt und beherbergt drei Treiber, was die üblicherweise gängigen zwei bei Regallautsprechern übertrifft. Perfekt eingepasst in die jeweiligen Ausfräsungen und auch mit Inbus-Köpfen montiert blicken mir ein 13 Zentimeter großer Basstreiber und ein zehn Zentimeter großer Mitteltöner entgegen. Die Membranen beider bestehen aus Carbonfasern. Im Gegensatz zum Tieftöner mit seinem frei strahlenden Konus-Lautsprecher enthält der Mitteltöner zusätzlich noch einen kupferfarbenen Phase-Plug. Darüber, geschützt von zwei vertikalen Metallstäben, thront der circa einen Zentimeter eingelassene und 25 Millimeter große Seiden-Tweeter. Die eloxierte, kupferne Schallführung erinnert stark an einen Horntrichter. Rechts darunter in gleicher Farbe das Logo der in Los Angeles hergestellten Speaker. Alle drei Treiber sind nach LMF-Technik (Linear Motor Force) entworfen. Hierbei handelt es sich um eine von Chefentwickler Dan Wiggins patentierte Erfindung, die nachweislich die Audioverzerrung reduziert. Durch die Implementierung eines idealen linearen und vergrößerten Magnetfelds für die Treiberspule entstehen folglich kaum Kompressionseffekte.

Der von zwei vertikalen Metallstäben geschützte Seiden-Hochtöner kann auch auf Wunsch aus Beryllium gefertigt werden. Dieses Upgrade ermöglicht einen verbesserten Hochfrequenzverlauf
Der von zwei vertikalen Metallstäben geschützte Seiden-Hochtöner kann auch auf Wunsch aus Beryllium gefertigt werden. Dieses Upgrade ermöglicht einen verbesserten Hochfrequenzverlauf


Auf der Rückseite befindet sich der eingelassene, trompetenförmige Bassreflexkanal aus Aluminium. Darunter liegt das hochwertig und sehr gut verarbeitete Single-Wire-Anschlussterminal – Experimentierfreudige werden hier Bi-Wiring vermissen, aber mal ehrlich, wer nutzt schon die unterschiedlichsten Anschlussmöglichkeiten? Jeweils drei konterbare und höhenverstellbare Spikes werden mitgeliefert. Sie lassen sich ohne zu verkannten einwandfrei an der Bodenplatte montieren und einstellen. Mit Maßen von 180 Millimeter Breite, 385 Millimeter Höhe und 258 Millimeter Tiefe finden die Zwillinge aus Kalifornien auf jedem Sideboard Platz. Mit elf Kilogramm Gewicht gehört die IC-H1 Elite eher zu den Schwergewichten im Kompaktbereich – ich stelle mir gerade den Versuch vor, beide Lautsprecher auf ein Hochregal zu hieven und lache herzlich dabei. Wer sich diesen Kraftakt ersparen möchte kann für jeweils 700 Euro die dreibeinigen Boxenständer STAND3 erwerben.

Ein Upgrade des Hochtöners von Seide auf Beryllium ist möglich und schlägt ebenfalls mit knapp 700 Euro zu Buche. Der Tweeter kann durch die Eigenschaften dieses seltenen Erdmetalls – Beryllium hat den fünffachen Härtegrat von Aluminium und wiegt gleichzeitig nur 40 Prozent dessen – schneller agieren und erzeugt dadurch einen besseren Hochfrequenzgang. Wem die Farbauswahl – gelb, weiß und schwarz mit jeweils silberner oder schwarzer Alufront – für die Gehäuse nicht ausreicht, für den sind auch diverse Custom-Paintings auf Anfrage machbar. Im Manual wird eine Parallelaufstellung der Boxen empfohlen, der Hörer sollte innerhalb eines Winkels von 45 bis 60 Grad zu ihnen Platz nehmen. Ich entscheide mich nach einigem Herumexperimentieren, das Pärchen ein wenig angewinkelt auf meinen Hörplatz ausgerichtet aufzustellen. Dann kann es endlich ans Testhören gehen.

Sechs Inbusschrauben geben dem zehn Zentimeter großen Mitteltöner festen Halt. Der kupferfarbener Phase-Plug sorgt für ein verbessertes Abstrahlverhalten und reduziert Phasenverschiebungen
Sechs Inbusschrauben geben dem zehn Zentimeter großen Mitteltöner festen Halt. Der kupferfarbener Phase-Plug sorgt für ein verbessertes Abstrahlverhalten und reduziert Phasenverschiebungen

Der Tarantino Soundtrack von Django Unchained darf zuerst die Starke Sounds herausfordern. Ich höre das Laden eines Revolvers, James Russos markante Stimme schleudert mir ein „Who’s that, stumbling around in the dark?“ entgegen und ich fühle mich sofort an die Originalton-Vorstellung an einem frostigen Montagabend im Dezember 2012 erinnert. Es folgt der Titelsong „Django“. Sofort fällt mir die detaillierte und zugleich brillante Auflösung auf. Rocky Roberts Stimme erfüllt den Raum, jedes einzelne Instrument findet sich am richtigen Ort klar und differenziert, nichts ist überlagert.

„The Braying Mule“, ein Instrumental des wohl größten Italo-Western-Komponisten Ennio Morricone, zeigt mir die gekonnte Stereodarstellung der beiden Speaker auf: Das Xylophon bleibt auf dem rechten Kanal, links ertönt die Querflöte, die Percussion kann ich je nach Instrument dem jeweiligen Kanal exakt zuordnen, die Gitarren rücken dezent in den Hintergrund – ja so wünsche ich mir das! Auch das ebenfalls von Signor Morricone komponierte Stück „Ancora Qui“ zeigt die Stärken der Starke auf. Das Zusammenspiel zwischen Elisa Toffolis Stimme und den Streichern harmoniert, es herrscht kein Mangel an Details. Nachdem ich mir Tarantinos Longplayer dreimal am Stück zu Gemüte geführt habe, beschließe ich nach einer kleinen Pause einen Stilwechsel.


An Evening with John Petrucci & Jordan Rudess startet meine zweite Session. Petrucci an der Akustik- respektive E-Gitarre und Mr. Rudess am Piano brillieren mit ihren virtuosen, sich duellierenden musikalischen Ergüssen bei dieser Live-Aufnahme. Selbst die Tonflut der beiden Dream-Theater-Mitglieder wird ohne jegliche Einbußen an Brillanz vorgetragen. Jeder Flageolett-Ton der E-Gitarre wirkt harmonisch, nichts ist überspitzt. Ein Vergleich mit meinen Referenzboxen, den Grand Verus III Bookshelf von Aperion Audio, ist unumgänglich. Schnell wird mir klar, dass in Puncto Stereodarstellung und Auflösung die Starke Sounds im Vorteil sind. Bei dem fast vierfachen Preis von circa 3.600 Euro für das Pärchen darf man das aber auch erwarten.

Die Membran des 130 Millimeter großen Tieftöners ist aus Carbon-Fasern gewebt. Alle drei Treiber stammen aus hauseigener Produktion
Die Membran des 130 Millimeter großen Tieftöners ist aus Carbon-Fasern gewebt. Alle drei Treiber stammen aus hauseigener Produktion

Nun habe ich Lust auf mehr Live-Musik bekommen. Können Starke Sounds Kompaktlautsprecher Metallicas erstes S&M-Konzert mit genügend Power wiedergeben? Voller Vorfreude lausche ich „The Ecstasy of Gold“. Wer schon einmal auf einem Konzert der Kalifornier war, kennt die Mystik, die Morricones Intro auslöst, wenn James Hetfield und Co. die Bühne betreten und bereit sind, das Stadion zum Toben zu bringen. Auch der erste Teil von „The Call of Ktulu“ überzeugt mich sofort, doch sobald Bass Drum und Bass einsetzen, fehlt mir etwas. Der Attack ist da, aber ich vermisse den Punch. Ich ändere die Position der Speaker, rücke sie näher an die Wand, um die Basswiedergabe zu verstärken. Es ist besser, trotzdem wünsche ich mir mehr Druck im Tieftonbereich. Auch hier kann Starke Sound Hilfe anbieten, schließlich hat man sieben unterschiedliche Subwoofer im Portfolio.

Eindeutig lässt sich die Handschrift von Chef-Ingenieur Dan Wiggins erkennen. Um die hervorragende Auflösung der Speaker nicht zu mindern, wurde auf den Kompromiss verzichtet, mit Komprimierung mehr Druck in den tieferen Lagen zu erzeugen. Die Lösung mit dem Anschluss eines zusätzlichen Subwoofers lässt zwar manches Portemonnaie bluten, wird aber die beste und individuellste Lösung sein. Trotz dieses kleinen Wermutstropfens genieße ich das komplette Live-Konzert. Die Räumlichkeit fesselt mich und die komplexen Klangbilder des Zusammenspiels des Metal-Quartetts mit dem San Francisco Symphony Orchestra werden überragend dargestellt.

Die ein Zentimeter dicke Metallfrontplatte ist mit acht Inbusschrauben am MDF-Gehäuse fest verschraubt. Schon am Spaltmaß lässt sich die hochwertige Verarbeitung erkennen
Die ein Zentimeter dicke Metallfrontplatte ist mit acht Inbusschrauben am MDF-Gehäuse fest verschraubt. Schon am Spaltmaß lässt sich die hochwertige Verarbeitung erkennen

Nach der ganzen Live-Action kehre ich wieder zur Filmmusik zurück. Daft Punks Tron Legacy lässt mich tief in die weiten Sphären der elektronischen Welt eintauchen. Die Intensität des dynamischen Duos aus Starkes Soundschmiede ist überwältigend. Von „Overture“ über „The Grid“ bis hin zum „Finale“ es geht hier inzwischen nicht nur um Klang, sondern auch um Emotionen. Ja die beiden Kompaktlautsprecher erzeugen unglaublich viel Gefühl aufgrund ihrer Feinzeichnung, ohne klinisch und kühl zu wirken.


Ich blicke meine Musiksammlung durch und entdecke einen weiteren Soundtrack: Transformers – Revenge of the Fallen. Optisch passt das perfekt, wie sieht es klanglich aus? Mir fällt sofort auf, dass die beiden Amerikaner ihre Stärke schon bei niedrigem Pegel präsentieren – die Definition. Dies kann gerade für den zur Miete lebenden Musikliebhaber, der den Ärger mit den Nachbarn vermeiden muss, ein großer Vorteil sein. Der etwas fehlende Punch im Bassbereich bei höherer Lautstärke fällt dann nicht so sehr ins Gewicht. Von Linkin Parks „New Divide“ über Green Days „21 Guns“ bis hin zu „Almost Easy“ der neuen Metal-Götter Avenged Sevenfold, jeder Song bereitet mir schon bei Zimmerlautstärke Freude. Bei größerer Lautstärke jedoch, gebe ich dennoch meiner Referenz den Vorzug. Gerade für die Liebhaber von etwas lauterer Übertragung – und hier zähle ich mich dazu – wäre es interessant, die beiden Starke Sounds mit einem Subwoofer zu kombinieren.

3-Wege-Bassreflexsystem mit LMF-Technologie (Linear Motor Force) auf der Frontseite. Auf der Rückseite befindet sich das trompetenförmige Schallloch aus Aluminium und das puristische Single-Wiring-Terminal
3-Wege-Bassreflexsystem mit LMF-Technologie (Linear Motor Force) auf der Frontseite. Auf der Rückseite befindet sich das trompetenförmige Schallloch aus Aluminium und das puristische Single-Wiring-Terminal

Nach dem Ausflug ins härtere Gitarren-Genre darf es das 2004 erschienene Duett „Here we go again“ sein. Zwei der wohl größten Songwriter unserer Zeit, Ray Charles und Nora Jones, fordern die IC-H1 Elite. Und meine Erwartung wird nicht enttäuscht. Agil und mit Leichtigkeit wird das Zusammenspiel von Rays leicht angerauten und souligen Vocals mit Noras von Melancholie angehauchter Singstimme wiedergegeben. Sanft von Besen gestreichelt hallt die Snaredrum, die Hammond-Orgel gepaart mit Mister Charles unvergleichlichen Pianospiel, so kann ich dieses Musikstück in vollen Zügen genießen. Ich wage noch einen finalen Ausflug zur Klassik. Der „Radetzky-Marsch“ aufgeführt vom Orchester der Wiener Staatsoper und dirigiert von Josef Leo Gruber: Schon nach den ersten vier Takten beim Einsetzen der weltberühmten Melodie bemerke ich, wie ich anfange mitzuwippen. Ob es Johann Strauss (Vater) auch so erging, als er das erste Mal die Aufführung seines Opus Nr. 228 hörte? Liszt „Liebestraum Nr. 3“ interpretiert von Lang Lang kommt im Vergleich zum opulenten Marsch sanft, fast zerbrechlich daher. Die technische Brillanz des chinesischen Ausnahmepianisten, veredelt durch die beiden 3-Wege-Kompaktlautsprecher, verwandelt meinen Hörraum in einen Konzertsaal. Ja, hier demonstrieren die beiden Speaker, dank ihrer detailreichen Abbildung ihr wahres Können.

Drei höhenverstellbare und konterbare Spikes geben mit ihren abgerundeten Spitzen der IC-H1 Elite auf jedem Untergrund Halt
Drei höhenverstellbare und konterbare Spikes geben mit ihren abgerundeten Spitzen der IC-H1 Elite auf jedem Untergrund Halt

STATEMENT

Starke Sound ist es mit der IC-H1 Elite gelungen, einen Kompaktlautsprecher in eigener Produktion und kompromisslosem Design auf den Markt zu bringen, der sich als Meister des Raumklangs und der Definition klar positioniert. Die Kalifornier schaffen es nicht nur, Tonkunst exzellent abzubilden, sondern auch Emotionen zu wecken. Die Stärken liegen klar bei der Abbildung von Klassik, Jazz bis hin zu unplugged Live-Konzerten. Ein wahrer „Hifi-Hero“!
Gehört mit
Phono-Vorstufe NAD PP2
Verstärker DENON PMA-535 R
Plattenspieler Technics 1210-SL MKII mit Tonabnehmer Ortofon Blue MM
CD-Laufwerk DENON DCD-735r
DA-Wandler Dynavox Mini-DAC II Digital/Analog-Wandler
Lautsprecher Aperion Audio Verus III Grand Bookshelf
Kabel / Zubehör KabelDirekt, Monster Cable 400i Stereo, Mogami 2535, Oelbach Nobsound Speaker Selector Switch
Herstellerangaben
Starke Sound IC-H1 ELITE
Lautsprecher-Typ 3-Wege – Kompaktlautsprecher
Konstruktionsprinzip Bassreflex
Hochtöner 1-Zoll-Starke custom made Pinnacle Ring with Starke LMF Technology™
Mitteltöner 4-Zoll-Starke Carbon Fiber Pinnacle Ring with Starke LMF Technology™
Tieftöner 1 x 5.25-Zoll-Starke Carbon Fiber Pinnacle Ring with Starke LMF Technology™
Frequenzgang 55 - 28.000 Hz (+/- 2dB)
Trennfrequenzen 300 Hz / 2.900 Hz
Impedanz 4 Ohm
Wirkungsgrad 89 dB (2,83 V / 1 m)
Abdeckung keine
Anschlüsse vergoldet
Abmessungen (B/H/T) 18/38,5/25,8 cm
Gewicht 11 kg
Farbe schwarze Alufrontplatte mit schwarzen Piano-Lack-Finish, silberne Alufront mit gelben oder weißen Hochglanz-Finish, diverse Custom-Paintings sind auf Anfrage möglich
Herstellergarantie 10 Jahre
Einspielzeit 50 - 100 Stunden
Paarpreis ca. 3.600 Euro

Vertrieb
Audio Reference GmbH
Anschrift Alsterkrugchaussee 435
22335 HAMBURG
Telefon +49 40 53320359
Fax +49 40 53320459
Web audio-reference.de

Weitere Informationen

  • Imagefolder tests/21-07-27_starke
  • Social Introtext Der Name der amerikanischen High-End-Schmiede lässt mich rätseln: Starke Sound – wird das ausgesprochen, wie Nike, also „Neiki“ oder „Naik?“ Ich sehe mir ein Interview mit den Firmengründern an und bin schlauer: „Stark“ wie der Name des Marvel-Helden Tony Stark. Ob mein Testkandidat auch das Zeug zum „Hifi-Hero“ hat, gilt es herauszufinden.
Montag, 26 Juli 2021 02:49

Pro-Ject präsentiert den Debut PRO

30 Jahre Project Audio Systems sind ein guter Grund für einen besonderen Plattenspieler: Pro-Ject präsentiert den Debut PRO. Das Spitzenmodell der Debut Line, das wieder einmal neue Maßstäbe in seiner Preisklasse setzen wird.

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Der neu entwickelte, einteilige 8,6-Zoll-Hybrid-Tonarm ist in Carbon-Aluminium Sandwich-Bauweise konstruiert. Die hieraus resultierende hohe Steifigkeit sorgt bei gleichzeitig optimaler Bedämpfung für eine äußerst präzise Abtastung der Schallplattenrille. Sowohl der vertikale Abtastwinkel (VTA) als auch der Azimut lassen sich einstellen, wodurch der Tonarm jederzeit an neue Gegebenheiten angepasst werden kann, beispielsweise im Falle eines Tonabnehmerwechsels, oder wenn eine neue Plattentellerauflage zur Anwendung kommt. Die Aluminiumbauteile des Debut PRO werden ebenso wie der Lagerblock mit modernster CNC-Technologie gefertigt und sind mechanisch und optisch perfekt aufeinander abgestimmt. Durch die Veredelung mit Nickel wird eine noch härtere und resistentere Oberflächenqualität erzielt. Optisch führt dies zu einem sehr eleganten und modernen Design.

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Eigens für den Debut PRO hat Pro-Ject in Zusammenarbeit mit Ortofon einen neuen, audiophilen Tonabnehmer entwickelt: Den Pick it PRO. Der Pick it PRO überzeugt durch einen lebendigen und robusten Klang bei gleichzeitig hohem Dynamikumfang. Die Abtastung durch den elliptisch geschliffenen Diamanten ermöglicht eine sehr detaillierte und verzerrungsarme Wiedergabe. Das transparente Gehäusedesign dieses MM-Tonabnehmers unterstreicht dies zusätzlich. Ziel bei der Entwicklung des Pick it PRO war einmal mehr ein bestmögliches Preis- / Leistungsverhältnis mit perfekter Fertigungsqualität „Made In Europe“.

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Die präzise, elektronisch gesteuerte Geschwindigkeitsregelung des Debut PRO garantiert jederzeit genaueste und stabilste Drehzahlen des Plattentellers. Ein Kippschalter dient zum Wechsel der Geschwindigkeit von 33 U/Min auf 45 U/Min. Schelllackplatten können mit dem im Lieferumfang enthaltenen Rundriemen ebenfalls wiedergegeben werden. Eine neue Motoraufhängung sorgt für die perfekte Entkopplung des Motors, um jegliche Motorvibrationen vom Tonabnehmer fernzuhalten.

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Der Aluminium-Plattenteller wird im Druckgussverfahren gefertigt und in einem weiteren Arbeitsschritt nochmals nachbearbeitet und präzisionsgewuchtet. In den Teller ist ein Ring aus einem thermoplastischen Elastomer (TPE) eingearbeitet. Dieser Ring bedämpft Resonanzen nahezu vollständig und reduziert die Gleichlaufschwankungen auf ein absolutes Minimum. Das Ergebnis ist ein perfekter Plattenteller. Das Chassis des Debut PRO wird aufwändig aus MDF gefertigt und in acht Schichten von Hand lackiert. Zusammen mit den höhenverstellbaren Füßen aus Aluminium entsteht ein zeitlos eleganter und klanglich überragender Plattenspieler. Der Pro-Ject Debut PRO ist ab Ende August zum Preis von 750 Euro im Fachhandel erhältlich. Der Preis für den optional erhältlichen Record Puck PRO beträgt 50 Euro.

Vertrieb
ATR - Audio Trade
Anschrift Hi-Fi Vertriebsgesellschaft mbH
Schenkendorfstraße 29
D-45472 Mülheim an der Ruhr
Telefon +49 208 882660
E-Mail email@audiotra.de
Web www.audiotra.de

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Freitag, 23 Juli 2021 00:58

Wireworld Platinum Starlight Ethernet

geschrieben von

Die wirklich empfehlenswerte Verwendung von Lichtleitern macht Ethernet-Kabel keinesfalls obsolet, im Gegenteil: Statt eines braucht man in vielen Fällen zwei, zu jedem Medienkonverter eins. Dass Wolfgang Kemper nach seinem Test einige Wireworld-Kabel erworben hat, werte ich als Empfehlung und habe daher zwei Platinum Starlight Ethernet bestellt.

Wireworld-Kabel waren übrigens unter den ersten High-End-Strippen, die ich in meinem frisch eingerichteten Hörraum kennenlernte, nachdem ich mein Hobby zum Beruf gemacht hatte. Sie haben mich dann eine ganze Zeit lang begleitet. Natürlich kam ich während des folgenden Vierteljahrhunderts mit immer abgefahreneren Kabeln in Kontakt. Daher habe ich auch gleich das Platinum Starlight Ethernet bei Phonar Akustik, dem deutschen Wireworld-Vertrieb, bestellt. Das ist das Topmodell des Ethernet-Trios der Kabelspezialisten aus Florida. Bei allen liegen die vier Leiterpaare parallel zueinander und sind nicht den Spezifikationen für CAT-Kabel entsprechend miteinander verdrillt. Wireworld nennt seine Kabelgeometrie „Tite-Shield Twinaxe Technology“ und weist darauf hin, dass die in Internet-Server-Installationen verwendeten Kabel ebenfalls eine Twinaxe-Geometrie aufwiesen. Die vier Paare seien jeweils von einer dreilagigen Abschirmung umgeben.

Das „Composilex 3“-Isoliermaterial habe man selbst entwickelt, wobei man besonders darauf geachtet habe, dass die eigene Materialmischung einen möglichst niedrigen triboeletrischen Effekt bewirke. Denn die mechanische Reibung zwischen Isolator und Leiter – etwa durch Schallanregung von Außen – habe einen elektrischen Effekt zur Folge, der das Signal verunreinige und so Detailinformation überdecke. Die „Composilex 3 Insulation“ weise sogar einen geringeren triboeletrischen Effekt auf als DuPont-Teflon. Die drei verschiedenen Ethernet-Kabel unterscheiden sich vorrangig durch die Qualität des Leitermaterials: Kupfer, silberplattiertes Kupfer und Silber. Das Platinum Starlight Ethernet besitzt Leiter aus 7N-Silber, die im Ohno-Continuous-Casting-Verfahren produziert werden – das am besten leitende Material, das existiert, wie David Salz, Gründer und Inhaber von Wireworld, es nennt.

Wireworld gibt für das Starlight Platinum eine Laufrichtung vor und versieht seine Kabel mit Seriennummern
Wireworld gibt für das Starlight Platinum eine Laufrichtung vor und versieht seine Kabel mit Seriennummern

Wie schon im ersten Bericht über eine wirklich erschwingliche Lichtwellenleiter-Strecke erwähnt, verursachen – leider klanglich sehr einflussreiche – Linearnetzteile und hochwertige Ethernet-Kabel vom Router zum Medienkonverter und vom zweiten Konverter zum LAN-Switch höhere Kosten als die beiden elektrisch/optischen Wandler und der Lichtleiter zusammen. Sogar wenn man in spezielle, für audiophile Zwecke optimierte Konverter wie den ADOT oder den Sonore investiert, stehen die Preise für High-End-Ethernet-Kabel in keinem sinnvoll erscheinenden Verhältnis zur Lichtwellenleiter-Technik. Aber dennoch habe ich schon in Verbindung mit den einfachen 10Gtec-Konvertern zwischen der Fritzbox und einen von ihnen ein Audioquest Diamond von 1,5 Metern Länge eingesetzt. Ich möchte einfach wissen, was klanglich möglich ist.

Das Diamond zwischen ADOT und Router ersetze ich nun durch das einen Meter lange Wireworld, das übrigens noch etwas günstiger ist als 75 Zentimeter Diamond, die für die zu überbrückende Strecke aber nicht ausreichen. Das Platinum Starlight macht schon mit den ersten Tönen klar, dass es auf demselben Niveau spielt wie das Diamond. In puncto Dynamik und Lebendigkeit lassen beide keine Wünsche offen. Minimale Unterschiede gibt es in Sachen Abbildung und Atmosphäre: Das Wireworld lässt den Aufnahmeraum einen Tick kühler erscheinen, suggeriert dafür aber mehr Tiefe. Durch die vermeintlich größere Entfernung wirken die Instrumente einen Tick kleiner. Ich gebe ehrlich zu, dass ich nicht damit gerechnet hätte, dass sich ein mal eben in die Anlage eingeschleiftes Kabel so perfekt in die über längere Zeit sorgfältig abgestimmte Kette integriert. Spielfreude und die Tiefe der imaginären Bühne sind die Schokoladenseiten des Platinum Starlight. Für seine klanglichen Meriten ist der Preis überaus fair.


High End hin oder her: Der Verzicht auf allzu viel Metall und die Entscheidung für einen Schrumpfschlauch entlastet die LAN-Buchsen der angeschlossenen Geräte
High End hin oder her: Der Verzicht auf allzu viel Metall und die Entscheidung für einen Schrumpfschlauch entlastet die LAN-Buchsen der angeschlossenen Geräte

Ich bin mir dessen wohl bewusst, dass ich das Wireworld für eine recht ungewöhnliche Anwendung eingesetzt habe: Es ist nicht leicht zu erklären, warum ein Kabel zwischen Router und Medienkonverter überhaupt einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf den Klang hat. Aber es ist nun einmal so. Trotzdem werde ich das Platinum Starlight auch noch an anderer Stelle hören: dem allein als Datenspeicher – oder NAS – agierenden Melco und dem Weiss DAC 502, der sich gerade einspielt und dank seiner Ethernet-Schnittstelle auch als Streaming-Bridge eingesetzt werden kann. Zuerst war der Weiss mit dem Wireworld verbunden, der Melco sendete die Daten von Schostakowitschs Symphonie Nr.15 mit dem Duisburger Symphonieorchester. Der Weiss vermittelte einen ähnlichen Raumeindruck wie den, den ich von M-Scaler und DAVE gewohnt war, die Klangfarben changierten eine Spur mehr zum Gedeckteren, was in den lauten Passagen durchaus angenehm war. Das Diamond verschob die klangliche Balance wieder ein wenig ins Silbrige: Bei leisen Passagen klangen Raum und Orchester dadurch ein wenig offener, bei lauten nicht ganz so geschmeidig wie mit dem Platinum Starlight, bei dem ich allerdings eine Spur Frische vermisste. Nach den bisherigen Erfahrungen hätte ich erwartet, dass das Wireworld bei „Calypso Minor“ im Tieftonbereich vielleicht ein bisschen zu viel des Guten tut und den Flügel einer Spur seiner – durchaus angenehmen – Härte und Spontanität beraubt. Aber dem ist nicht so. Beim „Calypso“ ziehe ich das Platinum Starlight vor: Es staffelt die Instrument ein wenig klarer in der Tiefe und umgibt sie mit einem Hauch mehr Luft. Hier verbietet es sich, von Qualitätsunterschieden zwischen Diamond und Platinum Starlight zu sprechen. Die Differenzen fallen eher in den Geschmacksbereich. Da kann man sich nur den eigenen Präferenzen und dem Klang der eignen Kette entsprechend für das eine oder andere entscheiden.

Die Twinaxe-Geometrie mit vier nebeneinander liegenden Kabelpaaren hat zur Folge, dass das Starlight Platinum nur in einer Ebene flexibel ist
Die Twinaxe-Geometrie mit vier nebeneinander liegenden Kabelpaaren hat zur Folge, dass das Starlight Platinum nur in einer Ebene flexibel ist

STATEMENT

Eine hochauflösende Kette hat ein Ethernet-Kabel wie das Wireworld Platinum Starlight verdient. In einer solchen kann es seine klanglichen Vorzüge komplett ausspielen. Und im Verhältnis zu diesen darf man die Preisgestaltung durchaus kundenfreundlich nennen. Eine Entdeckung!
Gehört mit
NAS Melco N1Z/2EX-H60 mit externem Audiaz-Linearnetzteil, WDMyCloud
Streamer Auralic G2.1 mit 2TB SSD
Up-Sampler Chord Electronics Hugo M-Scaler Ferrum Hypsos
D/A-Wandler Chord Electronics DAVE mit Linearnetzteil, Weiss DAC 502
LAN-Switch SOtM sNH-10G i mit Keces P8, Ansuz PowerSwitch D-TC Supreme
10-MHz-Clock SOtM sCLK-OCX10 mit Keces P8 und AudiaZ DC-Kabel
Vorstufe Audio Exklusive P7, Einstein The Preamp
Endstufe Einstein The Poweramp
Lautsprecher Göbel Epoque Aeon Fine
Subwoofer Velodyne DD+ 10 (2x), MSB Sub-Isolator
Kabel Goebel High End Lacorde Statement, Audioquest Dragon HC, Tornado (HC) und Dragon Bi-Wiring, Diamond Ethernet und Fog Lifters, Swiss Cables, SOtM dBCL-BNC, AudiaZ Clock-Kabel, Ansuz Digitalz D-TC Supreme und Mainz D2
Zubehör AHP Klangmodul IV G, Audioquest Niagara 5000 und 1200, Synergistic Research Active Ground Block SE, HMS-Wandsteckdosen, Blockaudio C-Lock Lite, Acapella Basen, Acoustic System Füße und Resonatoren, Artesania Audio Exoteryc, SSC Big Magic Base, Finite Elemente Carbofibre°-HD, Harmonix Room Tuning Disks, Audio Exklusiv Silentplugs, Arya Audio Revopods, ADOT Medienkonverter (2x) mit Keces P3 und SBooster BOTW P&P Eco MKII, Singlemode-Duplex-Lichtwellenleiter
Herstellerangaben
Wireworld Platinum Starlight Ethernet
Leitermaterial OCC 7N Solid Silver
Leiterdurchmesser 0,26mm2
Schirmung Tite-Shield Technologie
Stecker 24K goldplattiert
Wellenwiderstand 100 Ohm
Preise 850 Euro für einen Meter
1450 Euro für zwei Meter
2050 Euro für drei Meter
3250 Euro für fünf Meter
6250 Euro für zehn Meter
600 Euro für jeden weiteren Meter

Vertrieb
Phonar Akustik Kai Henningsen GmbH
Anschrift Industriestr. 8 – 10
24963 Tarp
Telefon +49 4638 89240
E-Mail info@phonar.de
Web www.phonar.de

Weitere Informationen

  • Imagefolder tests/21-07-22_wireworld
  • Social Introtext Die wirklich empfehlenswerte Verwendung von Lichtleitern macht Ethernet-Kabel keinesfalls obsolet, im Gegenteil: Statt eines braucht man in vielen Fällen zwei, zu jedem Medienkonverter eins. Dass Wolfgang Kemper nach seinem Test einige Wireworld-Kabel erworben hat, werte ich als Empfehlung und habe daher zwei Platinum Starlight Ethernet bestellt.

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