Samstag, 24 Februar 2001 23:14

International Audio Holding BV

geschrieben von
Vertrieb
International Audio Holding BV
Anschrift Edisonweg 8
6662 NW Elst
The Netherlands
Web my-iah.com
Mittwoch, 24 Februar 2021 01:26

Velodyne Acoustics' DB-15

Velodyne Acoustics, seit mehr als vierzig Jahren der Spezialist für kontrollierte Basswiedergabe, präsentiert mit dem DB-15 das Flaggschiff seiner neuen Deep Blue Serie. Für die erste Neuvorstellung in 2021 hat sich der bekannte Hersteller von High-End-Subwoofern somit gleich attraktive, hochwertige Einstiegsmodelle ausgesucht.

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Im DB-15 von Velodyne Acoustics kommt ein 15-Zoll-Treiberchassis zum Einsatz, das mit der jahrzehntelangen Erfahrung von Velodyne Acoustics speziell für die Deep Blue Serie entwickelt wurde. Die Membran ist aus besonders steifem verstärkten PP-Material gefertigt, was Partialschwingungen und Verzerrungen auch bei extremen Hüben wirkungsvoll vermeidet. Die Vierfach-Schwingspule sorgt zusammen mit dem doppelten Ferritmagneten für hohen Wirkungsgrad, schnellste Anstiegszeiten und Impulstreue.

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Mit starken 450 Watt Dauer- und 1000 Watt Impulsleistung ist die Verstärkerelektronik des Deep Blue DB-15 von Velodyne Acoustics auch für anspruchsvolle Aufgaben wie bassgewaltige Actionfilme in großen Heimkinos bestens gewappnet. Dabei bietet der Deep Blue DB-15 flexible Optionen, um sich mit der Außenwelt zu verbinden. Mit der integrierten, hochpräzisen Weiche die im Bassboliden zum Einsatz kommt und einer eigenen Buchse für LFE-Signale von Surround-Zuspielern sind dem Einsatz des DB-15 keinerlei Grenzen gesetzt: Sei es als Subwoofer für Satellitensysteme, als LFE in anspruchsvollen immersiven Heimkino-Umgebungen oder als Spielpartner für das High-End-HiFi-System.

Der Velodyne Acoustics Deep Blue DB-15 ist ab sofort im autorisierten Fachhandel für knapp 1.500 Euro erhältlich.

Vertrieb
Audio Reference GmbH
Anschrift Alsterkrugchaussee 435
22335 HAMBURG
Telefon +49 40 53320359
Fax +49 40 53320459
Web audio-reference.de

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Dienstag, 23 Februar 2021 07:59

Miyajima Laboratory PS-01

geschrieben von

Wer schon häufiger unterschiedliche Vor- und Endverstärker kombiniert hat, wird dieses Phänomen vielleicht kennen: Bereits in der Neun-Uhr-Position des Lautstärkereglers spielt die Anlage viel zu laut und es ist kein sinnvoller Regelbereich vorhanden. Hier könnte der passive Miyajima Laboratory PS-01 die perfekte Lösung sein.

Viele Endstufen, und zwar unabhängig davon, ob es sich um einen Transistor- oder um einen Röhrenverstärker handelt, verfügen über einen derart hohen Verstärkungsfaktor, dass sie eigentlich gut als Vollverstärker fungieren könnten. Leider besitzen die wenigsten von Ihnen jedoch einen Lautstärkeregler, geschweige denn mehrere – umschaltbare – Eingänge, um sie auch als solchen betreiben zu können. In Kombination mit einem Vorverstärker kann das dazu führen, dass die Gesamtverstärkung der Kette viel zu hoch. Das äußert sich dann so, dass einen die Musik bereits bei den niedrigsten Stellungen des Lautstärkereglers förmlich anbrüllt. Dieser Effekt ist dann noch um so ausgeprägter, je höher der Wirkungsgrad der angeschlossenen Lautsprecher ist.

Kleines Schnuckelchen: Der Miyajima Laboratory PS-01 lässt sich auch aufgrund seines geringen Platzbedarfs sehr gut in bestehende Anlagen integrieren
Kleines Schnuckelchen: Der Miyajima Laboratory PS-01 lässt sich auch aufgrund seines geringen Platzbedarfs sehr gut in bestehende Anlagen integrieren

Ich persönlich erlebte diesen Effekt beispielsweise bei der erstmaligen Inbetriebnahme meiner Sun Audio Uchida SV-2A3 bereits vor über einem Jahrzehnt. Das klassische dreistufige Schaltungsdesign – das ich unter anderem genau aus diesem Grund durch Parallelschalten der Eingangs- und Treiberstufe auf zwei Stufen reduziert habe – mündete in einer Eingangsempfindlichkeit von 150 Millivolt für Vollaussteuerung, so dass direkt angeschlossene CD-Spieler oder von einer Phonostufe kommende Signale bereits mehr als ausreichend waren und keiner zusätzlichen Vorverstärkung mehr bedurften. Nun hat die Uchida aber gleich zwei kleine Pegelregler, und zwar jeweils einen pro Kanal, womit eine komfortable Lautstärkeregelung inklusive des Herstellens der richtigen Kanalbalance fast unmöglich wird…

Klare Sache: Die drei griffigen Bedienknöpfe sind eindeutig und gut lesbar beschriftet
Klare Sache: Die drei griffigen Bedienknöpfe sind eindeutig und gut lesbar beschriftet


Nutzte ich hingegen einen zusätzlichen (aktiven) Vorverstärker, musste ich die Pegelsteller der Endstufe „weit zu“ drehen, um an der Vorstufe überhaupt einen sinnvollen Regelbereich zu haben. Elektrisch bedeutete das: Der Vorverstärker verstärkt das Signal, der Lautstärkeregler des Vorverstärkers vernichtet wieder einen Teil davon, die Endstufe verstärkt das Signal wieder, deren kleine Pegelsteller vernichten wieder einen Teil des Signals. Was das für die Klangqualität bedeutet, mag sich jeder selbst ausmalen. Und wer jetzt glaubt, bei der Kombination von Vor- und Endstufen ein und desselben Herstellers sei dieser Effekt dank ach so perfekten elektrischen Abstimmung aufeinander ja per se ausgeschlossen, der irrt!

Eingangsseitig werden die drei Line-Eingänge, die beiden Ausgänge sowie der Record-Ausgang für die meisten Lebenslagen ausreichen
Eingangsseitig werden die drei Line-Eingänge, die beiden Ausgänge sowie der Record-Ausgang für die meisten Lebenslagen ausreichen

Und damit kommen wir endlich zu unserem Probanden, dem passiven Vorverstärker Miyajima Laboratory PS-01 für 520 Euro. Wobei ich den Begriff „passiver Vorverstärker“ sogleich wieder einkassieren möchte: „Passiv“ kann ich nämlich nichts „verstärken“. Der Miyajima PS-01 hat keinen Netzstecker und auch keine aktiv verstärkenden Bauteile, sondern er ist im Grunde nichts anderes als ein Lautstärkepotentiometer in Kombination mit einem Eingangswahlschalter. Das Hochpegelsignal geht in einen der drei Eingänge und das qualitativ hervorragende „blaue“ Poti von Alps schwächt das Signal entsprechend der Stellung des Lautstärkereglers ab oder lässt es bei Rechtsanschlag quasi mit dem Verstärkungsfaktor eins (mehr oder weniger ungehindert) passieren. Das Signal verlässt das Gerät über einen der beiden RCA-Ausgänge in Richtung Endstufe oder über den Record Out Ausgang in Richtung Aufnahmegerät. Das ist alles, es geht also um nicht mehr und nicht weniger als eine simple Signalabschwächung. Doch genau damit könnte der Miyajima PS-01 zum Problemlöser für die eingangs geschilderten, bei der Kombination von Vor- und Endstufen gar nicht einmal so selten auftretenden technischen Schwierigkeiten werden. Das Gerät gibt es übrigens in zwei unterschiedlichen Versionen, die es bei der Bestellung zu beachten gilt: Für die Kombination mit Röhrenverstärkern empfiehlt sich diejenige mit 50-Kiloohm-Poti, für alle anderen Verstärker diejenige mit 10-Kiloohm-Poti.

Im Inneren geht es sehr aufgeräumt zu, außer Kabeln, dem Lautstärkepotentiometer, den Wahlschaltern und den RCA-Buchsen gibt es nichts weiter zu bestaunen
Im Inneren geht es sehr aufgeräumt zu, außer Kabeln, dem Lautstärkepotentiometer, den Wahlschaltern und den RCA-Buchsen gibt es nichts weiter zu bestaunen

Für diesen Test habe ich Miyajimas „Passive Selector with Volume“, wofür das Kürzel „PS“ im Gerätenamen steht, zusammen mit verschiedenen Gerätekombinationen beziehungsweise Geräteketten ausprobiert, genau genommen in drei Varianten. Zuerst schleifte ich das Gerät einfach zwischen meine Audio Note M2 Phono Vorstufe und meine zweistufige Sun Audio Uchida (2A3H) Endstufe. Diese wenig aussichtsreiche Konfiguration wollte ich zumindest der Vollständigkeit halber ausprobieren: Pegelregler von Vor- und Endstufe drehte ich voll auf und die Lautstärke regelte ich lediglich über den nun zusätzlich im Signalweg liegenden Miyajima PS-01. Anwendungstechnisch ist ein zusätzlicher Pegelregler hier natürlich Unfug und tatsächlich verlor das (mir bestens bekannte) Klangbild insgesamt sofort an Grobdynamik und Auflösungsvermögen. Es klang matt und verhangen und daher habe ich diese unsinnige Kombination auch nicht mehr weiter untersucht.

In der zweiten Testvariante ersetzte ich meinen Vorverstärker Audio Note M2 Phono durch eine Audio Note M1 RIAA, also eine reine Phonostufe ohne zusätzlich verstärkende Linestufe, die ich mir für meine Testzwecke geliehen hatte. Das war deutlich besser! Feindynamisch war nun alles im Lot, die Spielfreude wieder da und der zuvor wahrgenommene matte Vorhang beiseite gezogen. Die Musik sprühte wieder vor Spielfreude und auch die Klangfarben kehrten zurück. Nur bei höheren Lautstärken war die Grobdynamik noch nicht ganz wie gewohnt beziehungsweise gewünscht mit vollem Punch bei der Sache. Ich ahnte ja bereits von Anfang an, dass meine Sun Audio Uchida (die mit der 2A3H) mit ihren lediglich zwei Verstärkerstufen, die ich so ja absichtlich für den Betrieb mit einer zusätzlichen aktiven Line-Vorstufe ausgelegt und umgebaut hatte, hierfür verantwortlich war, denn diese entspricht in ihrer Gesamtverstärkung ja nicht mehr ganz einem Vollverstärker. Gut, wenn man weitere Fans der Sun Audio Uchida in seinem Bekanntenkreis weiß und sich mal schnell eine Endstufe dieses Typs in Originalschaltung ausleihen kann…


Das qualitativ sehr gute Lautstärkepotentiometer sowie die Wahlschalter stammen aus der „blauen“ Serie von Alps
Das qualitativ sehr gute Lautstärkepotentiometer sowie die Wahlschalter stammen aus der „blauen“ Serie von Alps

In der dritten Testvariante kamen also Miyajimas PS-01 und Audio Notes M1 RIAA in Kombination mit einer Sun Audio Uchida SV-2A3 mit drei Verstärkerstufen – Eingangs-, Treiber- und Leistungsstufe – zum Einsatz, einer Endstufe, die ich früher in dieser Form ja ebenfalls besessen habe und die meiner Erfahrung nach eine aktive Vorverstärkung so sehr benötigt wie ich Zahnschmerzen. Und siehe da: In diesem Setup rastete alles förmlich ein, der Miyajima Laboratory PS-01 schien die perfekte Ergänzung zu sein! Ich will es mal ganz lax und rotzig formulieren: Dieses blaue Poti von Alps in einem kleinen, schicken und sauber gefertigten Gehäuse lässt den hineinkommenden Wohlklang ungehindert passieren, verzerrt nichts, filtert nichts, verändert nichts als die Lautstärke und schiebt alles völlig unprätentiös aus dem Ausgang in Richtung Endstufe wieder raus. Nicht mehr und nicht weniger. Punkt.

Handwerklich saubere Lötarbeit bei den RCA-Buchsen
Handwerklich saubere Lötarbeit bei den RCA-Buchsen

Daher tue ich mich auch schwer, hier jetzt wie üblich eine detaillierte Klangbeschreibung folgen zu lassen, schließlich teste ich hier lediglich den Einsatz eines zusätzlich in den Signalweg eingeschleiften Lautstärkepotentiometers inklusive Eingangswahlschalter. Unter idealen technischen Bedingungen wie diesen eröffne ich mir beim Betrieb einer Endstufe mit hohem Verstärkungsfaktor damit ein zusätzliches Maß an Komfort durch die neu gewonnene Möglichkeit, die Lautstärke regeln und zwischen weiteren Hochpegelquellen umschalten zu können. Dass die Endstufe unter diesen so geschaffenen Idealbedingungen – ohne an der Endstufe zum Teil zugedrehte Potentiometer – jetzt womöglich überhaupt erst in der Lage ist, ihr volles Potential auszuspielen, ist ein weiterer positiver Nebeneffekt.

STATEMENT

Hätte ich persönlich vor etlichen Jahren bereits eine technische Lösung wie diesen passiven Miyajima Laboratory PS-01 zur Hand gehabt, hätte mir das im meinem weiteren HiFi-Leben wohl viel Zeit, Frust, Mühe und Geld gespart. Mit Blick sowohl auf das Budget als auch auf das klangliche Ergebnis ist diese passive Vorstufe die ideale Lösung für Endverstärker mit (zu) hohem Verstärkungsfaktor und macht eine aktive Vorverstärkung obsolet.
Gehört mit
Plattenspieler Rega Planar 8
Tonabnehmer Clearaudio Charisma V2
Phonovorverstärker Audio Note M2 Phono
RIAA Entzerrer Audio Note M1 RIAA
Endverstärker Sun Audio Uchida SV-2A3H Special Edition, Sun Audio Uchida SV-2A3, Audio Note Vindicator Silver
Lautsprecher Odeon Rigoletto 2020
Zubehör Reson LSK Lautsprecherkabel, Audio Note AN-S Interconnect Pure Silver NF-Kabel, Netzleiste AudioQuest PowerQuest 3
Möbel Hi-Fi Racks Ltd, Rega Wandhalterung für Rega Planar 8
Herstellerangaben
Miyajima Laboratory PS-01
Geräteart passiver Vorverstärker
Eingänge 3 x Cinch
Ausgänge 2 x Cinch regelbar, 1 x Cinch fix
Widerstand Lautstärkeregelung 10 kOhm oder 50 kOhm
Abmessungen (H/B/T) 71/150/175mm
Gewicht 820 g
Gehäusefarbe silberne Front, schwarzer Korpus
Preis 520 Euro

Vertrieb
WOD-Audio - Werner Obst Datentechnik
Anschrift Westendstr. 1a

61130 Nidderau
Telefon +49 6187 900077
E-Mail info@wodaudio.de
Web www.wodaudio.de

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Montag, 22 Februar 2021 00:24

Kabel von WestminsterLab, TCI und AIM

Die International Audio Distribution (IAD) ergänzt ihr umfangreiches Produktportfolio mit drei Herstellern hochwertiger analoger und digitaler Kabel, um damit erneut die konsequente Ausrichtung auf höchste audiophile Signalintegrität in jedem Detail zu beweisen.

WestminsterLab und True Color Industries (TCI) stehen seit Jahren für analoge und digitale High-End-Verbinder. AIM zählt zu Japans führenden Anbietern von Netzwerkverkabelungen und bringt jahrelange Erfahrung in die Audio-LAN-Verbinder der SHIELDIO Serie, die von vielen Fachzeitschriften weltweit als Referenz angesehen werden.

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WestminsterLab wurde im Jahr 2006 in London gegründet und residiert heute in Hong Kong. Von Anfang an konzentrierte sich der Hersteller neben Audiokomponenten auf digitale und analoge Verbindungs- sowie Stromkabel, bei deren Entwicklung nichts dem Zufall überlassen wurde. Jedes einzelne Detail, von Leitermaterial und -anordnung bis hin zu Isolatoren und Verarbeitung sind akribisch auf beste physikalische Eigenschaften und unbestechlichen Klang hin entwickelt. Dabei ist WestminsterLab stets bestrebt, die Disziplinen Wissenschaft, Kunst und Technik zu vereinen und Produkte zu schaffen, mit denen Musik in all ihren Facetten hautnah erlebbar wird. Das zeigt sich nicht nur in den hochwertigen Kabeln, sondern auch in den exzellenten Elektronikkomponenten. So setzt WestminsterLab auch mit dem Quest Vorverstärker und dem Rei Class-A-Verstärker klangliche Maßstäbe.

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WestminsterLab war einer der ersten Hersteller, der ein audiophiles USB Kabel vorstellen konnte und hat seither alle denkbaren Parameter digitaler und analoger Audioverbindungen neu gedacht. So haben Leitermaterialien wie Kupfer oder Silber einen deutlichen Eigenklang. In Fachkreisen ist das Phänomen als „Copper“- beziehungsweise „Silver Sound“ berühmt. Bei Kabeln von WestminsterLab kommt ein eigens entwickeltes Solid-Core-Leitermaterial aus Autria Alloy zum Einsatz, das nach der Verarbeitung einer aufwändigen Kälte- und Wärmebehandlung unterzogen wird. Dies führt zu einer absolut gleichmäßigen Materialbeschaffenheit mit besten elektrischen Eigenschaften und völlig neutralem Klangverhalten. Die so entstandenen Leiter werden aufwändig per Hand poliert und weiterverarbeitet. In unzähligen Hörtests wurde darüber hinaus die Vari-Twist-Technologie entwickelt, bei der die einzelnen Leiter in unterschiedlichen Winkeln verdrillt werden, was beste Abschirmungseigenschaften bei minimalen Resonanzen sicherstellen soll. Das Produktportfolio von WestminsterLab umfasst analoge und digitale Audio- sowie Lautsprecher- und Netzkabel, die jeweils auf ihren Einsatzbereich optimiert sind und sorgfältig manuell gefertigt werden.

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Seit mehr als 20 Jahren entwickelt und fertigt True Color Industries (TCI) im nordirischen Lisburn Audiokabel der Extraklasse. Dabei stellt True Color Industries nicht nur das Kabelmaterial, sondern auch die Verbindungsstecker selbst her, um unbestechliche Übertragungseigenschaften über die gesamte Signalkette hinweg zu gewährleisten. Jedes Bauteil wird dabei penibel auf Einhaltung der strengen Spezifikationen und Langlebigkeit hin entwickelt.

Das erste Produkt von True Color Industries war das bereits 1993 vorgestellte TCI Cobra, das die Fachwelt mit klarem Sound und exakter Bassübertragung vom Fleck weg begeisterte. Auch wenn dieses Kabel im Laufe der Jahre immer weiter verbessert wurde, ist es in seiner Grundkonzeption bis heute unverändert. Es steht damit beispielhaft für die sprichwörtliche Nachhaltigkeit der Produkte von True Color Industries. Heute umfasst das Portfolio von TCI neben Interconnect-, Digital-, und Lautsprecherverbindungen auch hochwertige Netzkabel, die eine besonders wirksame Abschirmung und Leitfähigkeit aufweisen.

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Bereits seit 1983 fertigt AIM in Japan Spezialkabel für die Netzwerkindustrie und gehört damit zu den erfahrensten Herstellern für digitale Verbindungen. Schon damals gehörten Großprojekte wie die Universal Studios Japan und der Kensai Airport zum Portfolio von AIM. Auch NTT, Japans größter Telekommunikationsanbieter, zählte schon früh zur Stammkundschaft. AIM war der welterste Hersteller opto-hybrider HDMI-Kabel, die auch die Übermittlung hochaufgelöster Videosignale über lange Strecken ermöglichten.

Mit ihrem großen Erfahrungsschatz kennen die Ingenieure von AIM die speziellen Anforderungen hinsichtlich Leiterbeschaffenheit und Abschirmungen, die bei der Übertragung digitaler Daten auftreten sehr genau, und konnten daher Produkte entwickeln, die sich in besonderer Weise für hochqualitative Audioübertragung eignen. Die LAN-Kabel der SHIELDIO Serie bieten dank einem hochwertigen OFC-Leitermaterial und spezieller TOMY-Abschirmung optimale Klangeigenschaften. Netzwerkkabel von AIM sind daher eine wichtige Ergänzung für das Lieferprogramm von IAD, das schon immer auf konsequente audiophile Signalintegrität ausgerichtet war.

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Die Kabel der drei Hersteller werden in Deutschland exklusiv durch die IAD GmbH vertrieben und sind im Fachhandel erhältlich. In Kürze werden außerdem die HDMI-Kabel von AIM in Deutschland verfügbar sein. Nähere Details sind auf den Websites von AIM, TCI und WestminsterLab zu finden.

Hersteller/Vertrieb
IAD GmbH
Anschrift Johann-Georg-Halske-Str.11
41352 Korschenbroich
Telefon 02161/61783-0
Web www.iad-audio.de
E-Mail service@iad-gmbh.de

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Freitag, 19 Februar 2021 00:01

Erlkönig: Audio Exklusiv R14

geschrieben von

Die meisten Hersteller lassen sich bei der Entwicklung nicht gern in die Karten gucken und und lehnen es daher ab, ihre Kreationen vor Produktionsbeginn in unserer Erlkönig-Rubrik zu präsentieren. Audio-Exklusiv-Inhaber Andreas Schönberg hingegen traut sich, nun auch das zweite Modell der Referenz-Serie in Gröbenzell vorab zu vorzustellen.

Auch wenn die Endstufen in der Mitte farblich gut zu den Subwoofern passen: Die Serienversionen werden ihre Verwandtschaft zur R7-Vorstufe der Reference Line nicht verleugnen und ein Gehäuse aus dicken Alu-Natur-Platten bekommen
Auch wenn die Endstufen in der Mitte farblich gut zu den Subwoofern passen: Die Serienversionen werden ihre Verwandtschaft zur R7-Vorstufe der Reference Line nicht verleugnen und ein Gehäuse aus dicken Alu-Natur-Platten bekommen

Das war schon vor etwa dreieinhalb Jahren mit der vollsymmetrischen Referenz-Vorstufe R7 so: Er weckte mit einem noch sehr rudimentär aufgebauten Labormuster durch einen kurzen Hörtest bei mir höchste Erwartungen und bei Ihnen durch die optischen Eindrücke im besten Falle jede Menge Neugier. Meine Erwartungen erfüllte ein frühes Serienexemplar dann voll und ganz – vorrangig durch die perfekte Balance zwischen Neutralität und hoher Auflösung einerseits und satten Klangfarben sowie Spielfreude andererseits. Zudem macht die Fülle von symmetrischen und unsymmetrischen Ein- und Ausgängen diese Vorstufe für mich nahezu unverzichtbar. Bei der gerade begonnenen Beschäftigung mit Subwoofern wäre ich ohne zwei gleichwertige XLR-Ausgänge pro Kanal einfach aufgeschmissen gewesen!

Die Monos sind zwar genauso breit wie die Vorstufe, jedoch ein gutes Stück tiefer und auch höher
Die Monos sind zwar genauso breit wie die Vorstufe, jedoch ein gutes Stück tiefer und auch höher

Doch nun zu den Monoendstufen der Referenz Line: Schon bei der auf der hifi deluxe 2019 gezeigten Vorstudie stand als Name das Kürzel „R14“ fest. Es war damals auch schon zu erkennen, dass die Audio-Exklusiv-Konstrukteure viele kleine Sieb-Elkos wenigen großen vorziehen. In den fast zwei Jahren danach ging es um die Feinabstimmung durch die Wahl verschiedener Kondensatoren und die endgültige Festlegung der Ausgangsleistung. Die wie die Vorstufe vollsymmetrisch in Hybrid-Technik aufgebaute Monoendstufe wird 500 Watt an acht und 700 Watt an vier Ohm leisten. In der Spannungsverstärkung kommen drei Röhren zum Einsatz. Den Strom liefert eine bipolare Transistorstufe. Die Elkos, die sich unmittelbarer Nähe zu den Leistungstransistoren befinden, werden mit Folien-Kondensatoren gebrückt.

Für die Verstärkung einer Halbwelle stehen zehn Ausgangstransistoren zur Verfügung einem jeden ist ein Elko in unmittelbarer Nähe zugeordnet
Für die Verstärkung einer Halbwelle stehen zehn Ausgangstransistoren zur Verfügung einem jeden ist ein Elko in unmittelbarer Nähe zugeordnet


Bei den Bauteilen lassen sich Andreas Schönberg und sein Entwickler weder von gerade gehypten Herstellernamen beeindrucken noch von Kosten abschrecken: Sie verwenden Reinkupfer-Lautsprecherterminals von Mundorf, „True Copper“-Koppelkondendatoren von Intertechnik, Spezial-Widerstände von TKD und PrP und Mundorf-Folien- und Intertechnik-Kondensatoren für die Hochvoltversorgung. Ein Multifunktionsdisplay informiert über die Startsequenz und etwaige, von den Schutzschaltungen detektierte Störungen wie beispielsweise Gleichstrom-Offset. Die beiden Erlkönige, die Andreas Schönberg und sein Mitarbeiter dann samt passenden d.C.d. Basen in meinen Hörraum wuchten, haben optisch mit der R7 Vorstufe noch wenig gemein. Das Gehäuse reicht für die Entwicklung der Elektronik völlig aus, besitzt aber noch nicht ansatzweise die Rigidität der Aluminium-Konstruktion der Vorstufe. Nach den Erfahrungen mit dessen Versuchsaufbau verspricht der Audio-Exklusiv-Chef für die Serienversion einen noch minimal schnelleren und knackigerer Tieftonbereich.

Die Verstärkerzüge für die beiden Halbwellen werden jeweils von einem eigenen, satt dimensionierten Ringkerntrafo gespeist
Die Verstärkerzüge für die beiden Halbwellen werden jeweils von einem eigenen, satt dimensionierten Ringkerntrafo gespeist

Aber schon jetzt begeistern mich die Monos mit einem grundsoliden, präzisen und enorm druckvollen Tieftonbereich, der die bekannten Test-Files zu einem Hochgenuss werden lässt. Hinzu kommt eine sehr weit ausgedehnte Bühnendarstellung. Und an Details und Klangfarben mangelt es ebenfalls nicht. Schade, dass ich die Endstufen nach dem Warmlaufen gerade mal eine gute Stunde hören kann. Wenn sich die ersten Eindrücke bestätigen, dürfte der vereinbarte Test eher Vergnügen den Arbeit werden. Bis es dann in zwei, drei Monaten soweit ist, will Andreas Schönberg nicht nur das Gehäuse in seine abschließende Form bringen, sondern die Verkabelung von der Cinch- respektive XLR-Buchse zur Eingangsschaltung sowie die Verbindung von den Endstufenplatinen zu den Lautsprecherterminals optimieren. Der Paarpreis soll übrigens bei 35.000 Euro liegen.

Die Spannungsverstärkungsstufe mit den Koppelkondensatoren. Darunter befindet sich die Platine für die Stromversorgung
Die Spannungsverstärkungsstufe mit den Koppelkondensatoren. Darunter befindet sich die Platine für die Stromversorgung

Der Audio-Exklusiv-Chef freut sich, dass sich seine Monos auch in meinem Hörraum klanglich von der besten Seite zeigen
Der Audio-Exklusiv-Chef freut sich, dass sich seine Monos auch in meinem Hörraum klanglich von der besten Seite zeigen

Hersteller/Vertrieb
Audio Exklusiv
Anschrift Andreas Schönberg
Sudetenstrasse 11
63691 Ranstadt
Telefon +49 6041 9624217
Fax +49 6041 9624218
E-Mail info@audioexklusiv.de
Web www.audioexklusiv.de

Weitere Informationen

  • Imagefolder boulevard/21-02-19_audioexklusiv
  • Social Introtext Die meisten Hersteller lassen sich bei der Entwicklung nicht gern in die Karten gucken und und lehnen es daher ab, ihre Kreationen vor Produktionsbeginn in unserer Erlkönig-Rubrik zu präsentieren. Audio-Exklusiv-Inhaber Andreas Schönberg hingegen traut sich, nun auch das zweite Modell der Referenz-Serie in Gröbenzell vorab zu vorzustellen.
Donnerstag, 18 Februar 2021 00:01

Ferrum HYPSOS - Part 1

geschrieben von

I've been looking forward to this test for over a year. During the development of the HYPSOS hybrid power supply, the first-ever Ferrum product, I was in constant contact with the developers. I was able to test an HYPSOS with beta firmware back in September. However, the impressive listening experience didn't make the wait any easier.

So, just before the turn of the year, the time has finally come. The Hifistatement editorial team received two copies of the new Ferrum HYPSOS. I am very pleased that one of the two hybrid power supplies has landed with me. After the first impression on the last development metres, I simply didn't want to miss out on a test. A second power supply unit was delivered to Dirk Sommer. In this article you will read both his and my verdict on the HYPSOS. It's no secret that Dirk's stereo system puts mine in the shade by a long way. But that's precisely why it's interesting to examine the PSU in two completely different set ups and on devices in different price categories. We also arranged a Skype interview with Marcin Hamerla, CEO of HEM and founder of Ferrum.

Marcin Hamerla and his team at HEM are not unknown in the hi-fi scene. The company based near Warsaw is the manufacturer of Mytek. The Mytek's converters are very much appreciated by the editorial staff. For example, a Mytek Brooklyn DAC + is permanently playing in my chain. A Brooklyn Bridge, a Brooklyn AMP, and a Liberty DAC were also on test. A Manhattan DAC II plays in Dirk Sommer's living room chain. By producing Mytek devices, HEM has accumulated a wealth of experience that is not limited to converters. As a result, the creation of Ferrum was only a matter of time. HEM's new, proprietary product line offers room for innovation and fresh ideas. The first of its kind is Ferrum's HYPSOS hybrid power supply. It is supposed to combine the best features of a switching power supply and a linear power supply. It is an ambitious goal. After all, a purely linear power supply is the optimum for hi-fi enthusiasts, at least so far. Whether this will change from now on, you can find out in this article. Variable output voltages of five to 30 volts at up to six amps or 60 watts speak for themselves. But how exactly switching and linear power supply come together in the HYPSOS and what other special functions it offers, we will let Marcin and the head of the development department explain in an interview later.

The HYPSOS scores with a simple and straightforward design and has a clear product identity thanks to the logo and iron plate
The HYPSOS scores with a simple and straightforward design and has a clear product identity thanks to the logo and iron plate

Ferrum, the eponymous element iron is not only found in the product logo, which contains the element abbreviation for iron from the periodic table, but also on the front of the power supply unit. The backlit logo is framed by a rust-red iron plate and unmistakably marks the HYPSOS as a Ferrum product. Marcin Hamerla's father worked as an ironsmith. Moreover, the Polish composer and piano virtuoso Chopinwas born not far from Warsaw in the small village of Żelazowa Wola. Żelazo means iron in Polish. The name Ferrum was therefore very obvious. It simultaneously transports a personal memory and a reference to an outstanding composer, thus to musicality itself. With the logo and iron element on the front, the power supply is a real design piece and not just a block that one would prefer to hide behind the rack. With its dimensions of around 22 by 20 by 5 centimeters, it has an identical footprint to my Brooklyn DAC +. Therefore, this invites you to place both devices on top of each other. In terms of temperature, this should not be a problem. I did not notice any disturbing interference in the converter. The front also has a centrally placed display and a rotary encoder on the right-hand side. On the back, there is the power connection, a USB socket for firmware updates, and a 3.5-millimeter jack as a trigger input. In addition to a quick start guide, the scope of delivery includes a power cord and two DC cables for connecting the power supply unit to components: one with a 2.5-millimeter plug and a second with a 2.1-millimeter plug. Both cables are a good 50 centimeters long and other configurations are available upon request. The cables stand out as unusual in a positive sense. You do not expect the usual thin DC cable with cold-pressed plugs, but a rather thick cable with four wires and a solid, self-locking plug for connection to the power supply unit itself. The connection cables perfectly round off the extremely high-quality haptic and optical overall impression of the HYPSOS.


The connection cables are manufactured to a very high standard and make a powerful impression
The connection cables are manufactured to a very high standard and make a powerful impression

When switching on the power supply for the first time, the desired voltage and polarity must be selected. For many units, the correct settings are already stored. All currently pre-configured device profiles can be found at the end of the article after the manufacturer's specifications. The list can be continuously extended by the Ferrum team by means of firmware updates. So please feel free to inform the team about your device request. Of course, you can also configure the HYPSOS manually if your device is not in the list. All you have to do is determine and set the required voltage and polarity. This information can usually be found on the back of the device or in the manual. If you are unsure, the manufacturer of your device or Ferrum will certainly help. One should not forget that an incorrect setting could destroy the device. That's why HYPSOS asks for each setting again and even offers a ten-second time window before the voltage is released, so that you can cancel the process if necessary. A profile is already stored for my Brooklyn DAC +, which I select by pressing the rotary encoder. The stored voltage and polarity are shown to me for confirmation. Only then does the HYPSOS release the voltage.

Before the voltage is released, the HYPSOS runs through this safety query
Before the voltage is released, the HYPSOS runs through this safety query

In the Skype interview, Marcin Hamerla was joined by Paweł Gorgoń, the head of the research and development department at HEM. Both answered a few questions about the creation of Ferrum and the HYPSOS. My questions about the technical details, on the other hand, were answered in advance by developer Maksymilian Matuszak via email.

Hifistatement: How did the idea to launch your own brand with Ferrum come about?
Marcin: HEM has been around for about 22 years now and we have about 25 people working for us. We have always worked with Mytek, but we also manufacture many OEM products for industrial audio applications. I am very lucky to have met many good and talented people on my way with HEM. Paweł, for example, originally begged me to hire him. It has since been reversed and I would beg him to work for me. He joined the company as a student and has proven to be very talented. He is now the head of the research and development department at HEM and our R&D brain. He is great with electronics, a good programmer, and very good at organizing employees.
Paweł: I would like to interject that the best thing about HEM is teamwork. I can't do everything on my own, so I'm happy to have a talented team of electronics specialists and programmers. Without them, the HYPSOS would not have been possible.
Marcin: A few years ago, the engineering team grew. Most of them are very young and audio enthusiasts. Sometimes they are real show-offs, hungry for success, and often unconventional. With a traditional brand like Mytek, there is not always room for this. That is why Ferrum is like a playground for my engineers and as a result, the HYPSOS was created. The idea for Ferrum is around two years old. The intensive brand development began a year ago. However, the development process of the HYPSOS only took about half a year. That has a lot to do with the high standard of the organization at HEM. The team and its communication and planning are very effective. This aspect is many times underestimated. It often represented the core difficulty of product development. The idea of the brand name Ferrum has different origins. One of them lies in the time of the Teuton tribes. The Vandals lived in what is now Poland at that time. There was a Vandal iron mine near my house. Even today you still need a permit to dig in the neighborhood, as relics from that time can be found everywhere. That's why there is an archaeological museum very close by, which we supported. This is one of the reasons for the name Ferrum.


The HEM and Ferrum research and development team proudly presents HYPSOS, their first baby (from left to right) Arkadiusz Bochyński, Jarosław Jabłoński, Maksymilian Matuszak, Andrzej Dziwiński and Piotr Głudkowski, seated Marcin Hamerla and Paweł Gorgoń)
The HEM and Ferrum research and development team proudly presents HYPSOS, their first baby (from left to right) Arkadiusz Bochyński, Jarosław Jabłoński, Maksymilian Matuszak, Andrzej Dziwiński and Piotr Głudkowski, seated Marcin Hamerla and Paweł Gorgoń)

Hifistatement: Were all HEM employees involved in the development of the HYPSOS or is there a core team?
Marcin: The development department, consisting of seven people, is of course largely responsible for HYPSOS. As I said, Paweł is the development manager and Max developed most of the entire HYPSOS hardware. He's also a good programmer but prefers to work with metal. Nevertheless, Ferrum would be impossible without the production, sales, and distribution departments. Every department and every employee is important.
Pawel: Max is surprisingly young in his early twenties but is an outstanding engineer.
Marcin: That's right. Family tradition. Even his father is a good engineer, and his son is even better.

Hifistatement: Is there a function or a characteristic of the HYPSOS that you are particularly proud of?
Pawel: I am simply very satisfied with the overall product.
Marcin: For me, the most important thing is the solid basic construction of the power supply. A special feature of the HYPSOS is the use of a lot of software compared to commercially available power supplies. Many parameters can be influenced in this way. Due to the solid basic construction, we were finally able to use software to exceed the originally intended output power. The finished HYPSOS delivers a continuous output of 80 watts instead of the planned 60 watts. The pulse power is even 200 watts. We still have to adjust the technical data on our website. (Editor's note: In the manufacturer's information, we accordingly state the value previously stated on the website).

A screenshot from the Skype interview with Marcin and Paweł, Finn Corvin Gallowsky on the top right and Dirk Sommer below
A screenshot from the Skype interview with Marcin and Paweł, Finn Corvin Gallowsky on the top right and Dirk Sommer below

When I asked my final question about the future of Ferrum and new products, Marcin kept a low profile. There are many ideas and a good team on top of that. So I would be very surprised if the HYPSOS was the last Ferrum product. Now for the technical details that Max explained via email.


Hifistatement: The HYPSOS combines the technology of a switched-mode power supply with that of a linear power supply. How do these two types work together in HYPSOS and what are the advantages of a hybrid power supply unit?
Max: We decided on a hybrid design for the HYPSOS because we wanted to keep the residual ripple and noise at the output low, but still wanted to have a large output voltage range. A linear regulator is the best to keep the noise down, but with the HYPSOS output voltage range the heat sink would be the size of the moon so we had to find another way. That's why we decided to keep the linear regulator but put an efficient stage with a switching regulator in front of our discrete low-drop-out voltage regulator (LDO), which keeps the voltage at the LDO constant and minimizes power dissipation. This allowed us to keep the power loss low, but the residual ripple at the output is greatly reduced because we are still using a linear regulator. As I said, it suppresses the residual ripple. Besides, we use a two-stage LC filter after the switching converter to further suppress the noise to smooth the voltage at the output of the regulator. All in all, we have succeeded in developing a power supply unit that has a lower power loss than a linear regulator. But we still have a fast transient response in switching current, low noise, and low ripple, as is the case with the linear regulator. This wouldn't be possible if we were just using a switching regulator.

Maksymilian Matuszak, who is largely responsible for the hardware of the HYPSOS, and Paweł Gorgoń, the head of the R&D department, with various components that the Hypsos can supply with a matching voltage
Maksymilian Matuszak, who is largely responsible for the hardware of the HYPSOS, and Paweł Gorgoń, the head of the R&D department, with various components that the Hypsos can supply with a matching voltage

Hifistatement: 4T Sensing Design and Spread Spectrum Mode are two special functions of the power supply. Please briefly explain to our readers how they work and tthe resulting effect on audio reproduction.
Max: 4 Terminal Sensing Design (4TSD) is a feature that greatly reduces the influence of the cable resistance on the voltage at the output of the cable. Most external power supplies measure their output voltage directly at their output, but not at the load, at the end of the cable. Therefore, the current supplied by the power supply is what causes the voltage drop across resistance of the cable. So, if the current supplied by the power supply is high, the voltage seen by the load may be lower than the voltage at the output of the power supply. For this reason, the HYPSOS is equipped with 4TSD, which measures the voltage directly at the output of the cable and not at the output of the power supply, so that the effect of the voltage drop on the cable is minimized. We use a 4-wire cable, with two wires for the power supply and the other two wires for voltage measurement. In this way, the high current only flows through the two wires that are intended for the power supply. Almost no current flows in the cores that are intended for voltage measurement so that there is no voltage drop in these measuring cables and the influence of the cable resistance is reduced to a minimum. This is very important as changing the supply current has much less impact on the output voltage and causes much less distortion when the 4TSD is activated. The spread spectrum mode is a possibility to reduce the high-frequency emission caused by the switching regulator. It modulates the switching frequency of the controller, which lowers the level of the main switching frequency ripple and its harmonics. As a result, there is less noise from the power supply that some amplifiers might modulate back into the audible range.


The four-pole DC connection and a four-pole cable make it possible to accurately monitor the voltage on the end device side
The four-pole DC connection and a four-pole cable make it possible to accurately monitor the voltage on the end device side

After the extensive interview and report on the functions and features of the power supply unit, we unfortunately have to keep you in suspense for a while. The listening report will follow soon. I hope you are no less in joyful anticipation than I was while waiting for the arrival of the HYPSOS for this review.

Manufacturer's Specifications
Ferrum HYPSOS
Power Input 110-240Vac/50-60Hz (EU/US Version)
90 – 110Vac/50-60Hz (JP Version)
Power Inlet IEC C14, a fuse holder with power on/off switch plus two-stage EMI filte
Mains Cable US/EU/UK
DC OUT cable 5×2.5mm DC plug,
5×2.1mm DC plug,
Custom cables made to order at additional cost
Output Voltage Range 5-30 V
Max Continuous Output Current 6A (for V_out below 13,3V)
l_out = 80W / DC_out (for V_out higher than 13,3V)
Max Continuous Output Power P_out = V_out x 6A (for V_out below 13,3V)
80W (for V_out higher than 13,3V
Dimensions (without knob, feet and connectors) BxTxH 217.5 x 206,5 x 50 mm
Net weight 2,8kg
Primary winding fuse 5x20mm, 3,15AT, 250V
Secondary winding fuse Littelfuse 154004T, 4A
Price 995 euros

HYPSOS' Presets (12th of January 2021):
432 EVO Essence, Alpha Design Labs: GT40alpha, Stratos, Apogee Mini DAC, Arcam: airDAC, irDAC, irDAC II, rBlink, rDAC, rHead, rPlay, SonLink DAC, Audioengine: D2 24-Bit Wireless DAC, D2D Add-On for D2, Bel Canto: DAC1.5, CD2 CD Player 24/96, FM1 FM Tuner, Beresford CAIMAN SEG TC-7535, Cambridge Audio: DacMagic PLUS, DacMagic 100, iD100 Dock, Chord: Hugo M Scaler, Hugo TT2, Qutest, Creek: OBH-11 Mk2, OBH-15 Mk2, OBH-21 Mk2, Denon DA-300USB, Dynavector: P75 Mk3, P75 Mk4, Elac Discovery Music Server, exaSound: e22 DSD256 DAC, e28 DSD256 m-ch, Playpoint, e12 DAC, e20 DAC Mk III, FiiO QOGIR-E09K, Fram MIDI 120, Graham Slee: Accession, Elevator EXP, Reflex C, Reflex M, Revelation, Solo, iFi Audio: Pro iCan, iTube, iUSBPower, iCAN SE, iPhono2, iPhono, Pro DSD DAC, ZEN MINI, innuOS Wave Music, M2TECH: Marley MK2, Evo DAC Two, Evo DAC Two Plus, Young MK3, hiFace EVO, Martin Logan: ElectroMotion ESL, ElectroMotion ESL C9, ElectroMotion ESL X, ElectroMotion Theos, McIntosh: MB50, MS500, Melco: N100, S100, D100, E100, Meridian Audio: Media Core 200, Audio Core 200, Meridian Prime, Moon: 180 MiND Streamer, MOON 110LP, Mytek: Brooklyn Bridge, Brooklyn DAC+, Brooklyn DAC, Liberty DAC, Brooklyn ADC, Nuprime CDP-9, Paradigm PW LINK, Pathos Acoustics SRL: Aurium, Converto, Converto EVO, Ripstreamer PLAYER 64BITS ROON, RME -Audio Solutions: ADI-2, ADI-2 PRO FS, Roon Nucleus, Sonore: microRendu, ultraRendu, ultraDigital, SOtM: sHP-100, sMS-100, sMS-1000 A/D/U, sMS-200-ultra, sMS-200-ultra Neo, sMS-200, dx-USB HD, sDP-1000 DAC, Stax: SRM-212, SRM-252S, Uptone Audio REGEN, Wadia: di112, m330 media server, YULONG: A800 Class A, U100 USB, U18

Manufacturer
HEM Electronics Marcin Hamerla
Address Aleje Jerozolimskie 475
05-800 Pruszków
Poland
Phone +48 22 823 7238
Email info@hem-e.com
Web ferrum.audio

Weitere Informationen

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  • Social Introtext I've been looking forward to this test for over a year. During the development of the HYPSOS hybrid power supply, the first-ever Ferrum product, I was in constant contact with the developers. I was able to test an HYPSOS with beta firmware back in September. However, the impressive listening experience didn't make the wait any easier.
Mittwoch, 17 Februar 2021 10:24

Mega Audio trauert um Rupert Neve

Am 12. Februar verstarb der klangbegeisterte Innovator und Entwickler im Alter von 94 Jahren in seiner Wahlheimat Wimberley in Texas. Als langjähriger Vertriebspartner für Neves Unternehmen Rupert Neve Designs verabschiedet sich Mega Audio von diesem großen Mann, dessen Verlust die gesamte Audiowelt schmerzlich trifft.

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Rupert Neve wurde am 31. Juli 1926 im britischen Newton Abbot geboren. Er entwickelte schon früh eine Affinität zu Elektrotechnik und Musik. Nach seiner Dienstzeit bei der Royal Navy im Zweiten Weltkrieg begann Neve, musikalische Darbietungen aufzuzeichnen, was schließlich 1961 zur Gründung von Neve Electronics führte. Besonders die Mischpulte, die Neve mit seiner Firma entwickelte, revolutionierten die Tontechnik und gelten heute noch als Klassiker, deren Klang eine ganz eigene Magie umgibt. Nach dem Verkauf von Neve Electronics gründete Rupert 1985 gemeinsam mit seiner Frau Evelyn die Firma Focusrite. Später war Neve beratend für Amek tätig und schuf dort erneut einige legendäre Produkte wie den Medici Equalizer. Den Höhepunkt seines Schaffens erreichte er aber in den letzten beiden Jahrzehnten mit seiner Firma Rupert Neve Designs. Dort entstanden unter anderem die populären Serien Portico und Shelford. Die Krone seines Schaffens bildet die Entwicklung des 5088 Mischpults „The Masterpiece“. Darüber hinaus wurden unter seiner Führung auch Tonabnehmer für Taylor Guitars, Plug-ins für Yamaha/Steinberg und zuletzt eine Serie von High-End-HiFi-Geräten unter dem Markennamen Fidelice erschaffen, mit der er seine Gestaltungsprinzipien für audiophile Musikhörer verfügbar machte. Nach einem außergewöhnlich erfolgreichen Leben starb Rupert Neve am 12. Februar 2021 als vielleicht berühmtester Mann der Tontechnik.

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Rupert Neve erschuf einige der gefragtesten Schaltungen der Audio-Welt. Vielleicht sein wichtigster Beitrag zur Weiterentwicklung der Tonbearbeitung war seine frühe Hinwendung zur Transistortechnik und ihre Verbindung mit speziellen Übertragern und Class-A-Designs, die maßgeblich für den besonders musikalischen Klang der Neve-Schaltungen verantwortlich sind. Schaltungen wie der 1073, jene Kombination aus Mikrofon-Preamp und Equalizer, die seit den 1970er Jahren den Klang unzähliger Aufnahmen geprägt hat und bis heute Hersteller inspiriert, ihre eigenen Interpretationen dieses Sounds zu realisieren. Schaltungen wie der 1081 Preamp, der dem 8048 Mischpult zu seinem legendären Status verhalf. Aber auch Technologien wie die Mischpultautomation mit sich bewegenden Fadern, die Rupert Neve verbreitete. Die heutige Musikproduktion sähe sicherlich ganz anders aus – und hörte sich ganz anders an –, hätte Rupert Neve sie nicht mit seinem Erfindungsreichtum weiterentwickelt. Der unvergleichliche Neve-Sound: Das ist das unsterbliche Erbe dieses großen Innovators.

Der gute Name von Rupert Neve bleibt der Audio-Welt erhalten – zum einen natürlich in Form der Legende Rupert Neve selbst, zum anderen aber auch in der Marke Rupert Neve Designs. Während der letzten Jahre hat Neve seinem Team von Entwicklern und Ingenieuren sein gesamtes Wissen übertragen, um sicherzustellen, dass sich die Firma Rupert Neve Designs auch nach seinem Tode in seinem Sinne und auf der Basis seiner Kompetenz weiter entwickeln kann. Das Unternehmen, nun allein geführt von Josh Thomas, wird die Schaltungsprinzipien und Entwicklungen seines Gründers weiterführen und im Sinne des Gründers fortentwickeln. Zudem hinterlässt Neve weitere Ideen, die nun von seinem Team engagierter Entwickler zur Marktreife gebracht werden können. Die Flamme von Rupert Neve brennt weiter und erinnert an einen Mann, der Musikalität in Technologie umzuwandeln wusste.

Vertrieb
Mega Audio Gesellschaft für professionelle Audiotechnik mbH
Web www.fidelice.de
Web www.megaaudio.de

Weitere Informationen

  • Imagefolder news/21-02-17_neve
Samstag, 17 Februar 2001 10:29

Mega Audio

geschrieben von
Vertrieb
Mega Audio Gesellschaft für professionelle Audiotechnik mbH
Web www.fidelice.de
Web www.megaaudio.de
Dienstag, 16 Februar 2021 01:50

Waversa WDAC 3T, Wcore 2.0, Wrouter und Wsmart – Teil 1

geschrieben von

Wie bereits angekündigt haben Dirk Sommer und ich uns in Absprache mit Stefan Harms vom deutschen Vertrieb ATR den Test einer kompletten Waversa Digitalkette bestehend aus den Spitzengeräten DAC WDAC 3T, Server Wcore 2.0, Router/Switch Wrouter und Wsmart Hub vorgenommen.

Der Gedanke einer vollständig aufeinander abgestimmten Kette im Digitalbereich vom Server über das Netzwerk bis zum Digital-Analogwandler liegt eigentlich nahe. Doch alles aus einer Hand – sprich alle Geräte von einem Hersteller – das ist gar nicht so leicht zu finden. Der Spezialisierungsgrad bei den Herstellern ist schon recht hoch, nicht zuletzt wegen der hohen Komplexität der Materie. Das mag auch dem Umstand geschuldet sein, dass lange Zeit der Digital-Analog-Wandler im Fokus der Entwicklung stand. Mit dessen stetiger Qualitätsverbesserung einerseits und der Verbreitung von Streaming andererseits rückten dann der Medien-Server und zuletzt auch die Netzwerkkomponenten verstärkt in den Mittelpunkt des Interesses. Der Traum, einen hochwertigen DAC mit preiswerten Komponenten aus dem Netzwerk- und Computer-Bereich zu kombinieren, hat sich nach meinen Erfahrungen nicht zu den gewünschten Ergebnissen und bleibt leider ein Traum.

Im Vergleich zum großen WDAC 3T unten nimmt sich der Wcore 2.0 geradezu zierlich aus
Im Vergleich zum großen WDAC 3T unten nimmt sich der Wcore 2.0 geradezu zierlich aus

Die Beschäftigung mit den Waversa-Geräten hat mir einmal wieder eindrucksvoll die Komplexität von Digital-Audio vor Augen geführt, nicht zuletzt auch deshalb, weil gerade die Waversa-Komponenten eine Fülle von Möglichkeiten bieten, und zwar sowohl jedes Gerät für sich als auch gerade in Kombination miteinander. Deshalb traf es sich gut, dass die Geräte nacheinander in der Redaktion eintrafen. Dirk Sommer und ich haben deshalb beschlossen, uns die Arbeit zu teilen und uns zunächst einmal einzeln mit den Geräten zu beschäftigen. Unser Chefredakteur hat sich dann auf den Wrouter „gestürzt“, während der WDAC 3T in meinem Hörraum gelandet ist. Deshalb werde ich mich zunächst auf den WDAC 3T konzentrieren und im zweiten Teil dann die anderen Waversa-Geräte Schritt für Schritt in die Kette einbauen. Auf den ersten Blick scheint sich der WDAC 3T nicht allzu sehr von den vielen DACs auf dem Markt zu unterscheiden: Er spielt PCM-Dateien mit bis zu 24 Bit Wortlänge und 384 Kilohertz Abtastrate und DSD-Dateien bis zu DSD256. Seine Abmessungen bewegen sich noch im Rahmen des Üblichen, doch schon sein Gewicht lässt Besonderes erwarten, denn mit 15 Kilogramm ist der WDAC 3T für einen DAC ungewöhnlich schwer.

Das LED-Matrix-Display zeigt vierfach Upsampling an
Das LED-Matrix-Display zeigt vierfach Upsampling an


Bei genauerer Betrachtung erweist sich der WDAC 3T dann in vielerlei Hinsicht als ein Gerät mit ungewöhnlichen Lösungen. Das beginnt beim Gehäuse, das aus dicken Aluminiumplatten mit einer gebürsteten Oberfläche in Silber besteht. Die Kanten und Ecken der Frontplatte sind elegant abgerundet und die Verarbeitung ist exzellent. Ein Hingucker ist das Display des WDAC 3T: Es nimmt den größten Teil der Frontplatte ein und besteht aus 1800 LEDs, die eine große Matrix aus Punkten bilden, mit denen Buchstaben und Zahlen darstellt werden. Das sieht schon sehr elegant und minimalistisch aus. Gerade aus größerer Entfernung ist das Display gut ablesbar. Weniger gut bestellt ist es mit der Ablesbarkeit, wenn man unmittelbar vor dem Gerät steht oder wenn es sehr hell ist. Daran vermag dann auch die in acht Stufen einstellbare Helligkeitsregelung der LEDs nichts zu ändern. Unterhalb des Displays auf der linken Seite befindet sich eine mit „Power“ bezeichnete Taste, die den DAC in den Standby Modus schaltet. Der eigentliche Netzschalter ist auf der Rückseite untergebracht. Auf der rechten Seite unter dem Display finden wir drei weitere mit „Source“, „Menu“ und „Select“ bezeichnete Tasten.

Mit den drei Tasten „Source“, „Menu“ und „Select“ werden alle Einstellungen gesteuert
Mit den drei Tasten „Source“, „Menu“ und „Select“ werden alle Einstellungen gesteuert

Bei „Source“ handelt es sich – wie die Bezeichnung schon erwarten lässt – um den Eingangswahlschalter. Fünf Möglichkeiten stehen zur Wahl: „COAX“, „AES“, „USB“, „DNLA“, „Roon Ready“ und „WDNR“. Auf der Rückseite stehen dementsprechend vier digitale Eingänge für XLR (AES/EBU), RCA (S/PDIF), USB (USB-B) und Ethernet (RJ-45) zur Verfügung. Der USB-Eingang ist nicht mit den bekannten XMOS Chips realisiert, sondern eine Eigenentwicklung von Waversa mit höchstpräziser Clock. Für das Netzwerkstreaming über DNLA oder das Roon eigene Protokoll RAAT besitzt der WDAC 3T einen eingebauten Renderer auf Linux Basis mit einem ARM-CORTEX-A8-Prozessor. Eine Besonderheit ist WDNR – Waversa Network Direct Rendering – ein hauseigenes Netzwerkprotokoll, das zu einer erheblichen Klangverbesserung führen soll – dazu mehr im zweiten Teil.

Mit „Menu“ können wir durch die verschiedenen Menü-Punkte navigieren und mit „Select“ die Elemente aus dem jeweiligen Menü auswählen. Für meinen Geschmack ist das einfach und übersichtlich, zumal es keine verschachtelten Untermenüs gibt. Weniger selbsterklärend sind hingegen die Menü-Punkte an sich, die aber letztlich ein Spiegelbild der Waversa-Philosophie sind, dem Kunden außergewöhnliche Lösungen zu bieten. Im Gegensatz zu vielen Wettbewerbern setzt man bei Waversa in fast allen Bereichen auf Eigenentwicklungen.

Das Anschlussfeld des WDAC 3T lässt keine Wünsche offen
Das Anschlussfeld des WDAC 3T lässt keine Wünsche offen


Beginnen wir mit dem Digital-Teil: Der Wandler-Chip ES9018K2M Sabre32 von ESS Technology kommt uns vielleicht noch bekannt vor, finden wir ihn doch in vielen DACs auf dem Markt. Dieser Chip arbeitet intern auf 32 Bit Basis, bietet eine Fülle von Möglichkeiten, wie verschiedene Filtercharakteristiken für PCM und DSD, einen patentierten Algorithmus zur Jitter-Reduktion und eine integrierte 32-Bit-Lautstärkeregelung. Doch anstatt diesen Chip in seiner Standardkonfiguration mit allen Features einzusetzen, wie dies andernorts üblich ist, darf er sich im WDAC 3T gleich in doppelter Ausführung pro Kanal ausschließlich um die eigentliche Signal-Wandlung kümmern. Alle anderen integrierten Möglichkeiten, wie Filterstufen oder Lautstärkeregelung bleiben außen vor. Stattdessen ist der Waversa-Audio-Processor (WAP) im Einsatz, eine Eigenentwicklung auf Basis von FPGAs mit einer mehrstufigen Struktur, die eine Reihe von proprietären FIR-Filtern und IIR-Filtern (Infinite Impulse Response Filter) enthält und ein hochauflösendes Upsampling durchführt. Das Design dieser Filter hat einen erheblichen Einfluss auf die klanglichen Qualitäten eines DAC, doch die Kunst, diese Filter selbst zu designen und in einem FPGA zu implementieren, beherrschen nur ganz wenige Firmen.

Einige Einstellungen des WDAC 3T lassen sich auch über einen Browser ausführen
Einige Einstellungen des WDAC 3T lassen sich auch über einen Browser ausführen

Unter dem Menü-Punkt „RES“ wählen wir den Upsampler an. „RES 1x“ erhöht zunächst die Bit-Länge einer normalen 44,1/48 kHz Datei von 16 Bit auf 24 Bit. Die weiteren Optionen „RES2“, „RES4 und „RES8“ erhöhen die Abtastrate jeweils auf das 2-fache der vorherigen Abtastrate. Bei einem Faktor von acht wird eine 44,1/48-Kilohertz-Datei also auf 352,8/384 Kilohertz hochgerechnet. Bitte beachten Sie, dass, wenn die Quelle eine höhere Abtastrate hat als die gewählte Abtastrate, Sie Ihre Quelle entsprechend herunter sampeln. Mit „RES BYPASS“ wird der Upsampler abgeschaltet.

„WUS“ (Waversa Ultra Sound) ist Teil der WAP-Signalverarbeitung und im Prinzip ein Roll-Off-Filter für sehr hohe Frequenzanteile. Wenn WUS aktiv ist, soll es Kantenschärfe und größere Klarheit ins Klangbild bringen, indem es die Wahrnehmung von „Rauschen“ (Kantenrauigkeit) oder das Verschmieren von Details und Fokus reduziert. Sie bevorzugen DSD? Kein Problem: Dann wählen wir einfach mit „CONV“ die Echtzeit-Konvertierung von PCM in DSD256. Unter „WAP / X“ kann ein weiterer, Waversa eigener Algorithmus aktiviert werden, der die Oberton-Charakteristik einer WE300B Triode nachzubilden versucht. Zusätzlich stehen hier drei Stufen mit unterschiedlicher Intensität zur Auswahl. Auf die Wirkung wird noch zurückzukommen sein.

Die Strom-Spannungswandlung zwischen dem Wandler ES9018K2M und der Ausgangsstufe erfolgt nicht wie üblich mit Operationsverstärkern, sondern mit speziellen Übertragern von Lundahl. Die Ausgangsstufe selbst ist vollsymmetrisch ebenfalls mit Ausgangsübertragern von Lundahl und 6922-Röhren aufgebaut. Von dieser Röhrenausgangsstufe kommt übrigens auch das „T“ in der Produktbezeichnung. Den gewünschten Betriebsmodus der Ausgangsstufe – unsymmetrisch (RCA), symmetrisch (XLR) oder floating (XLR ohne Erdung) – stellen wir mit einem kleinen Schiebeschalter auf der Rückseite ein. Unter dem Menü-Punkt „BIAS“ können wir schließlich noch den Ruhestrom der Röhrenstufe in Einser-Schritten von -5 bis +5 erhöhen oder verringern.


Das Innenleben des WDAC 3T: oben abgeschirmtes Netzteil, links unten analoge Ausgangsstufe mit Röhren und Lundahl-Ausgangsübertragern, in der Mitte unten Wandler-Sektion ebenfalls mit Lundahlübertragern, rechts unten die Renderer-Sektion
Das Innenleben des WDAC 3T: oben abgeschirmtes Netzteil, links unten analoge Ausgangsstufe mit Röhren und Lundahl-Ausgangsübertragern, in der Mitte unten Wandler-Sektion ebenfalls mit Lundahlübertragern, rechts unten die Renderer-Sektion

Der Ausgangspegel lässt sich unter „Level“ in sieben Schritten von je 30 Dezibel bis -210 Dezibel abschwächen, um die Verstärkungsverhältnisse zwischen DAC und Vorverstärker fein zu justieren. Und ein Vorverstärker ist zwingend erforderlich, da der DAC 3T weder auf der digitalen noch auf der analogen Ebene über eine integrierte Lautstärkeregelung verfügt. Ohne Abschwächung liegt an den Ausgängen des WDAC 3T eine sehr hohe Ausgangsspannung von 5,8 Volt bei 0 dBFS an, die für die meisten Vorverstärker viel zu hoch sein dürfte. Dass der WDAC 3T getrennte Netzteile für die digitalen und analogen Abteilungen mit großen Siebkapazitäten und aufwendiger Spannungsstabilisierung besitzt, dürfte ob des geschilderten Aufwands niemanden mehr groß verwundern. Insgesamt nötigen mir die Konzeption des Geräts und die Entwicklungstiefe gehörigen Respekt ab. Umso mehr war ich darauf gespannt, wie sich der WDAC 3T klanglich schlagen würde.

Die Firmware des WDAC 3T lässt sich über das Internet auf den neuesten Stand bringen
Die Firmware des WDAC 3T lässt sich über das Internet auf den neuesten Stand bringen

Dazu ist der WDAC 3T über meinen SOtM LAN-Switch, der seinen Takt von der SOtM-10-Megahertz-Clock bezieht, mit meinem Netzwerk verbunden. Als Zuspieler kommt wie immer mein mit AudiophileOptimizer getunter Musikserver mit Windows Server 2019 im Core Mode zum Einsatz. Auf dem Server sind sowohl MinimServer als auch Roon Core installiert. Am WDAC 3T wähle ich den Netzwerk-Eingang mit DNLA Protokoll. An dieser Stelle zeigt sich der WDAC 3T, bei der Auswahl der Control App, das einzige Mal zickig. Reine UPnP-Apps, wie Fidata, erkennen den Renderer des WDAC 3T nicht – die Lösung ist die App Mconnect. Dann zappe ich mich durch das Menü des WDAC 3T und wähle erst einmal alle nicht unbedingt benötigten Einstellungen ab: kein Upsampling, keine Konvertierung in DSD, kein WUS und kein WAP / X. Ich habe mir seit einiger Zeit zur Angewohnheit gemacht, die Einspielphase von Geräten zu nutzen, um in meiner Musikbibliothek zu stöbern. Unabhängig von der Aufnahme fällt mir diesmal sofort der wunderbar runde und einschmeichelnde Klangcharakter des WDAC 3T gepaart mit superber Tonalität auf.

Auf dem Sampler The Chasing Dragon (The Chasing Dragon – Audiophile Recordings) mit Aufnahmen in der berühmten „Decca-Tree“-Anordnung haben die Titel eine unglaubliche Nähe und Präsenz. In der „Tarantella“ von Sarasate beginnt die Solo-Violine in der Einleitung erst lyrisch und einschmeichelnd, um dann in halsbrecherischem Tempo im höchsten Schwierigkeitsgrad durch den gesamten Ton-Raum zu jagen. Weiche Töne wechseln sich mit in äußerster Härte gespielten Passagen ab, hohe Flageolett-Töne mit mittleren und tiefen Lagen. Mit vielen DACs ist dieser Parforceritt eher anstrengend als ein Vergnügen. Der WDAC 3T dagegen gibt sich unbeeindruckt und bleibt jederzeit völlig entspannt – so wird diese Tarantella zu einem wahren Genuss.


Der „Waversa Audio Processor“ mit den beiden großen FPGAs in der Mitte ist gut zu erkennen
Der „Waversa Audio Processor“ mit den beiden großen FPGAs in der Mitte ist gut zu erkennen

Allerdings hege ich die Befürchtung, dass der runde, entspannte Charakter des DAC zu Lasten von Auflösung und Details gehen könnte – doch wie sich gleich zeigen wird, ist das Gegenteil der Fall. Die Aufnahme bekannter Walzer von Émile Waldteufel mit dem Slovak State Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Alfred Walter besitzt mit dem WDAC 3T eine gewaltige räumliche Tiefe. Bei „Estudiantina“ bleibe ich hängen. Die Standard-Orchestrierung von Waldteufel ist für Streicher, doppelte Holzbläser, zwei Kornette, vier Hörner, drei Posaunen und drei Tuben, sowie Schlaginstrumente und Pauken. Im zweiten Walzer liegt die Melodieführung abwechselnd bei den verschiedenen Bläsergruppen, die im Orchester in der Regel hinter den Streichern sitzen. Wie sich mit dem WDAC 3T an dieser Stelle die Bläser aus dem sonst oft eher diffusen Hintergrund lösen und wie die Melodiebögen mit all ihren Feinheiten herausgearbeitet werden, ist ganz große Klasse. Mein PS-Audio-DirectStream-DAC hat vielleicht noch etwas mehr „Luft“ um die einzelnen Instrumente, aber ob das richtiger ist, kann ich nicht beurteilen, da ich bei der Aufnahme nicht dabei war. Vielleicht ist das auch eher eine Frage des persönlichen Geschmacks. Mehr musikalische Feinheiten höre ich jedenfalls zu meiner großen Überraschung mit dem WDAC 3T. Hinzu kommt eine beeindruckende Dynamik aus der Tiefe des Raums, welche die Pauken überaus kraftvoll darstellt, aber nicht plötzlich unnatürlich nach vorne rücken und andere Instrumentengruppen überdecken lässt.

Das Ganze lässt sich noch steigern, wenn ich die einfache 44,1-Kilohertz-Datei auf 352,8-Kilohertz hochrechnen lasse. Normalerweise bin ich kein großer Freund von Upsampling, aber hier gewinnen die Streicher an Geschmeidigkeit und die räumliche Tiefe nimmt noch einmal hörbar zu. Insbesondere Musikmaterial in CD-Qualität profitiert vom Upsampling enorm. Die Konvertierung von PCM in DSD256 führt dagegen zu einem leicht geänderten Charakter: die Aufnahme wirkt jetzt leicht kompakter mit etwas weniger räumlicher Ausdehnung und Präzision, dafür in den hohen Lagen, gerade bei den Streichern noch etwas geschmeidiger.

Eine weitere Möglichkeit den Klang zu beeinflussen – diesmal auf der anlogen Ebene -, bietet die Einstellung des Bias der Röhren-Ausgangstufe. Erhöht man die Werte, ergeben sich ähnliche Auswirkungen, wie bei der gerade beschriebenen Konvertierung in DSD. Gerade in Verbindung mit dem Upsampling ergeben sich interessante Möglichkeiten des klanglichen Fein-Tunings, da die Effekte zu einem gewissen Grad gegenläufig wirken. Ich bin schließlich bei einer Bias-Einstellung von +2 hängen geblieben.

Die beiden gematchten Röhren der analogenAusgangsstufe
Die beiden gematchten Röhren der analogenAusgangsstufe


Eine weitere Paradedisziplin des WDAC 3T ist die Wiedergabe menschlicher Stimmen. Dies war mir bereits in der Einspielphase aufgefallen. Bei „The very thought of you“ (Jazz Ballads - 2xHD 24/44,1) steht Emilie-Claire Barlow exakt zwischen den Lautsprechern und ich glaube, ihre Präsenz geradezu fühlen zu können. Übrigens: Meine Versuche haben gezeigt, dass beim WDAC 3T die Wiedergabe über USB derjenigen über LAN nicht zwangsläufig unterlegen sein muss, sondern klanglich auf durchaus auf ähnlichem Niveau angesiedelt sein kann. Das Ergebnis hängt vielmehr stark von dem auf der USB-Strecke getriebenen Aufwand ab – in meinem Fall JCAT-USB-Karte im Server und SOtM-USB-Hub-tX-USBultra.

Deshalb zurück zur Musik: „Let the music flow“, ein wunderbarer Song von Allan Taylor aus dem Album All is One (Allan Taylor: All Is One - DSD 64), gibt das weitere Programm mit dem WDAC 3T vor: entspannt zurücklehnen, die Musik auf sich wirken lassen und genießen. Ich beschließe, ab jetzt nur noch Musik zu hören, und den HiFi-Tester beiseite zulegen. Inzwischen spielt sich der Server Wcore 2.0 warm, ist mit Musik „betankt“ und in meine Anlage integriert. Und auch der Wrouter „wohnt“ seit kurzem bei mir; so dass einer Beschäftigung mit der gesamten Digitalkette von Waversa nichts mehr im Wege steht. Gehen Sie mit mir im zweiten Teil der spannenden Frage nach, wie sich im Zusammenspiel mit den anderen Geräten von Waversa der musikalische Genuss noch steigern lässt. Ich verspreche Ihnen schon einmal die eine oder andere Überraschung, auch beim Einsatz von Roon.

STATEMENT

Der Waversa WDAC 3T ist ein in jeder Hinsicht herausragender DAC: fabelhaft verarbeitet, technisch innovativ und mit betörendem Klang!
Gehört mit
Computer Intel Xeon E3-1225 3,2 GHz, 4 GB RAM, Windows Server 2012R2 und 2019 mit AudiophileOptimizer 3.0, JPLAY USB Card, HDPLEX 400W ATX Linear-Netzteil und HDPLEX 200W Linear-Netzteil, Intel Core i5 2,5 GHz, 6 GB RAM, Windows 10 Pro und Windows Server 2019 mit AudiophileOptimizer 3.0, G-Technology 4 TB G| USB-C Laufwerk mit HDPLEX 200W Linear-Netzteil
Software JRiver Media Center 26, JPLAY 6.2, MinimServer, JPLAY Femto, JPLAY femtoServer, Roon Server
LAN Switch SOtM sNH-10G i
10-MHz-Clock SOtM SCLK-OCX10
USB SOtM USB Hub tX-USBultra
D/A-Wandler PS Audio DirectStream DAC
Vorstufe Erno Borbely, Omtec Anturion
Endstufe Omtec CA 25
Lautsprecher Outsider Jota mit Velodyne Subwoofer Management System SMS-1
Kabel und Zubehör Van den Hul, JCAT Reference USB, JCAT Reference LAN, Analysis Plus Digital Oval Yellow, AudioQuest Eagle Eye Digital Cable, SOtM dBCL-BNC, Audioquest Niagara 5000
Herstellerangaben
Waversa WDAC 3T, Wcore 2.0, Wrouter und Wsmart
Digital-Eingänge S/PDIF (RCA bis 24/192kHz)
AES/EBU (XLR bis 24/192kHz)
USB-PC “B” Type (bis 24/384KHz und DSD64/128/256nativ)
2x USB „A“ Type für Stick/Festplatte
Netzwerk-Eingänge Ethernet RJ45
802.11b/g
Betriebssystem (Renderer) Linux 3.2 mit 1GHz TI OMAP Prozessor (ARM CORTEX-A8)
Analog-Ausgänge 1 Paar RCA unsymmetrisch und 1 Paar XLR symmetrisch
Ausgangsmodi symmetrisch, symmetrisch ungeerdet, unsymmetrisch
Ausgangsimpedanz symmetrisch: je 150 Ohm, unsymmetrisch : 600 Ohm
Ausgangssignalpegel 100% RMS 5.8V@0 dBFS
Gewicht 15kg
Abmessungen (B/T/H) 440/330/105 (mit Spikes +15) mm
Preis 16.600 Euro
plus 1.995 Euro („Signature“ Version)
plus 1.995 Euro („JRiver Black Box Server“ Version)

Vertrieb
ATR - Audio Trade
Anschrift Hi-Fi Vertriebsgesellschaft mbH
Schenkendorfstraße 29
D-45472 Mülheim an der Ruhr
Telefon +49 208 882660
E-Mail email@audiotra.de
Web www.audiotra.de

Weitere Informationen

  • Imagefolder tests/21-02-16_waversa
  • Social Introtext Wie bereits angekündigt haben Dirk Sommer und ich uns in Absprache mit Stefan Harms vom deutschen Vertrieb ATR den Test einer kompletten Waversa Digitalkette bestehend aus den Spitzengeräten DAC WDAC 3T, Server Wcore 2.0, Router/Switch Wrouter und Wsmart Hub vorgenommen.

BØRRESEN Acoustics stellt den neuen Z5-Lautsprecher vor: Das Spitzenmodell der Z-Serie ist jetzt auf dem Audiomarkt erhältlich! Die Z5 vervollständigt nun die Z-Lautsprecherserie, zu der auch die Kompaktlautsprecher Z1 sowie die Standmodelle Z2 und Z3 gehören.

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Die BØRRESEN Z5 ist ein großer 2½-Wege-Standlautsprecher, der mit einem Ribbon-Planar-Hochtöner, 2 Tief-/Mitteltönern und 4 Tieftönern ausgestattet ist. Die BØRRESEN Z5 ist Garant für unübertroffene Klarheit, detaillierte Feinheit und absolute Natürlichkeit in der reproduzierten Musikalität. Das Grundidee, die die Entwicklung der Lautsprecher der Z-Serie bestimmt hatte, war, eine erstklassige High-End-Audio-Performance zu einem erschwinglichen Preis anzubieten. Die Technologie, die hinter der Z-Serie steckt, besteht aus elektronischen Komponenten, die entweder von der viel beachteten und preisgekrönten Premium-Lautsprecher-0-Serie übernommen oder vollkommen neu entwickelt wurden respektiver innovative Spin-Offs sind, die aus umfangreichen Audio-Forschungsaktivitäten von BØRRESEN Acoustics resultieren.

Das Magnetsystem der Z-Serie ist eine komplette Neukonstruktion. BØRRESEN Acoustics hat durch die Erfindung des patentierten, eisenfreien Treibersystems in der BØRRESEN 0-Serie erkannt, dass es möglich ist, die Induktion auf erstaunliche 0,04 Millihenry zu reduzieren, was circa zehnmal niedriger ist als bei herkömmlichen Treibersystemen. Die Herausforderung für die Herstellung der neuen Z-Serie bestand nun darin, ein neues, aber weniger kostenintensives Treibersystem mit einer deutlich reduzierten Induktion zu konstruieren. Als Ergebnis entwickelte BØRRESEN Acoustics einen Treiber mit einer Induktion von nur 0,06 Millihenry. Durch eine Linearisierung des Magnetfeldes wird der Treiber weniger durch die tatsächliche Bewegung beeinflusst. Dadurch ist er auch für einen Verstärker viel einfacher zu kontrollieren.

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Das Design und Layout der Modelle Z2 und Z3 sind eine Fortentwicklung der 0-Serie. Diese Z-Modelle sind mit großen 8-Zoll-Tieftönern ausgestattet, die näher am Boden platziert sind. Da die Lautsprecher nun akustisch viel besser in den Raum integriert sind, verleihen die Basstreiber der Musik einen bemerkenswert tiefen Bass. BØRRESEN Acoustics hat in der Z-Serie auch einige exklusive Komponenten aus der 0-Serie eingebaut: Der hochmoderne Bändchenhochtöner ist in allen BØRRESEN-Lautsprechern ein unverwechselbares und prägendes High-End-Element. Gleiches gilt für die in Tief- und Mitteltöner verwendete Treibermembran mit einem außergewöhnlich geringen Gewicht von 5,5 Gramm, die ein hervorragendes Auflösungsvermögen und einen hohen Wirkungsgrad ermöglicht. Auch die Frequenzweiche ist mit Komponenten aus der 0-Serie konfiguriert, vor allem um die Eigenresonanz zu reduzieren.

Lassen Sie sich nicht die Gelegenheit entgehen, die neuen Lautsprecher der BØRRESEN Z-Serie zu testen. Von den beeindruckenden Z1-Kompaktlautsprechern bis hin zur Z5, dem brandneuen, erstklassigen Topmodell der Z-Serie. Entdecken Sie den Lautsprecher, der am besten zu Ihren individuellen Hörvorlieben passt. Tauchen Sie ein in eine atemberaubende Dimension eines authentischen Klangerlebnisses der High-End-Musik mit erstaunlicher Dynamik, Leichtigkeit und purer emotionaler Leidenschaft.

Besuchen Sie den YouTube-Kanal des Unternehmens: Audio Group Denmark. Hier können Sie sich die BØRRESEN Z-Serie genauer anschauen. Weitere Informationen und einen BØRRESEN-Händler in Ihrer Nähe finden Sie auf unserer Website.

Hersteller
BØRRESEN Acoustics
Anschrift Rebslagervej 4
DK-9000 Aalborg
Web borresen-acoustics.com

Weitere Informationen

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