Freitag, 25 Juni 2021 09:03

Stax SRS-3010

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„Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne.“ Das wusste Hermann Hesse schon im letzten Jahrhundert. „Dem Stax-Set SRS-3010 auch“, könnte eine Erweiterung der „Stufen“ Hesses lauten, versprüht der elektrostatische Lambda SR-L300 plus SRM-D10 doch ebenfalls magischen Charme. Zaubern kann das audiophile Pärchen definitiv, so viel steht schon mal fest.

Es gibt sie nunmal, diese besonderen Momente im Leben, die sich einer wissenschaftlichen Überprüfung verweigern, die aber gleichwohl das Potenzial besitzen, völliges Entzücken bei gleichzeitiger Ratlosigkeit auszulösen. Wie beispielsweise dieses eigentümliche Zahnspangen-Lächeln in der kurzen Pause um fünf vor neun. Sie erinnern sich? Zweizehntel Sekunden, die dafür sorgen, dass ganze Armeen von männlichen Fünftklässlern für lange Zeit nicht mehr wissen, ob sie noch ihrer Meinung sind. Das ist jene Kraft, die vieles auslöst, obwohl nichts Wesentliches passiert. Fest steht: So ein Endorphin-Ausstoß birgt Suchtgefahr. Und damit wären wir beim heutigen Probanden, der sich erstens handlich und zweitens eher unspektakulär vorstellt – aber in dem Erstaunliches schlummert. Es geht eigentlich „nur“ um einen elektrostatischen Kopfhörer samt zugehörigem mobilen Verstärker/DAC – aber vor allem um einen dieser besonderen Momente...

Handlich, äußerlich unspektakulär, aber geschaffen für besondere Momente: Das Stax-Set SRS 3010
Handlich, äußerlich unspektakulär, aber geschaffen für besondere Momente: Das Stax-Set SRS 3010

Das trifft übrigens gleich in mehrfacher Hinsicht auf den aktuellen Entwurf der vielfach gelobten Kopfhörer-Manufaktur aus Japan zu, die mit ihren elektrostatischen Schallwandlern Weltruf erlangt hat. Einen Stax zu hören, ist wie einen 911-er zu fahren, oder meinetwegen auch einen Landrover Defender – Ikonen ihrer Gattung, die ihren Glanz Generation für Generationen weiter transportieren. Da muss im Prinzip nicht viel erklärt werden. Tradition, Geschichte und das Produkt an sich versprechen ein Höchstmaß an Fertigungskunst und Genuss. Und so ist es auch beim SR-L300 und dem dazugehörigen Treiberverstärker SRM-D10. Beide markieren den Einstieg in die Welt dieser besonderen Pretiosen aus Fernost, bringen aber schon alle Gene mit, die den Japan-Export zu einem Kult-Objekt unter Liebhabern gemacht haben und weiterhin machen.

Wer diesen Kult, diese Liebhaberei, diesen Mythos jetzt aber falsch versteht und etwa in ein Museum verortet – edel, aber angestaubt und vielleicht optisch eher die Basis-Ausstattung eines Funkers im kalten Krieg – hat falsch gehört. Dank implantiertem DAC-Chip neuerster Generation bringt der japanische Spezialist modernste Wandler-Technologie an die Start-Linie, der dazugehörige Kopfhörer aus der Lambda-Serie ist das Ergebnis Jahrzehnte langer Entwicklungsarbeit. Die lange Firmen-Historie – bereits 1959 entwickelte Stax den ersten elektrostatischen Kopfhörer der Welt und stellte 1960 den Stax SR-1 vor – hat ihre Spuren auch im aktuellen Modell hinterlassen.


Schicke Rückseite: Der SRM D10 bietet allerlei Anschlussmöglichkeiten und neben einem Micro-USB-Port auch einen analogen Eingang
Schicke Rückseite: Der SRM D10 bietet allerlei Anschlussmöglichkeiten und neben einem Micro-USB-Port auch einen analogen Eingang

Die ziemlich ausgiebige Hörprobe des Sets bei unterschiedlichsten Gegebenheiten vom Wohnzimmer-Lieblingsplatz stationär angekoppelt an einen Lampizator Superkomputer über den nüchternen Büro-Stuhl in Verbindung mit einem Laptop bis hin zur sommerlichen Hängematte am iPad 7 war – ehrlich gesagt – zum Heulen. Zum Heulen schön, weil das „kleine“ Stax-Set – mobil oder stationär genutzt – maximal 30 Sekunden benötigte, um in mir einen neuen und direkt glühenden Fan zu rekrutieren. Dem mitunter vor Klangfarben sprudelnden Stax haftete anfangs etwas regelrecht Schockierendes an – im positiven Sinne. Und wirklich zum Heulen beim Blick auf das heimische, keinesfalls günstige Equipment und der nagenden Erkenntnis: Der Stax kann´s oftmals besser.

Der Stax SR-L300 ist eine offene Konstuktion
Der Stax SR-L300 ist eine offene Konstuktion

Zum Beispiel bei John Mayer und „Free Fallin´“ vom Album Where The Light Is/Live in Los Angeles, gehört über Tidal/hifi. Einfach schön, wie der Singer-Songwriter aus den USA seine Gitarrensaiten streichelte und dazu wie live ins Mirko röhrte, imposant, wie so mancher Tiefton die hauchdünne Membran des SR-L300 verließ. Beim Abhören dieses Stückes über meine Standlautsprecher blieb stets der Verdacht, besonders leise Passagen seien auf der Strecke geblieben. Mitunter, vor allem wenn die heimische Anlage noch nicht auf „Betriebstemperatur“ war, wirkte der Auftritt Meyers banal. Das war kein Vergleich zur Stax-Kombi, die selbst leiseste Details zu Gehör brachte. Das Einatmen Meyers vor dem Refrain, das abebbende Klatschen aus dem Publikum zum Schluss – was meine Horning Hybrid Aristoteles nicht preisgegeben hatten, entfaltete sich nun mit einem warmen und angenehmen Grundton sowie mit einer Durchhörbarkeit, die einfach viel Freude bereitete.

Das änderte sich auch nicht, als Massive Attacks „Safe From Harm“ vom Album Blue Lines mit jeder Menge Punch in den Gehörgang drang und der groovige Rhythmus dazu verleitete, körperlich mitzugehen – keine gute Idee übrigens in einer schaukelnden Hängematte. Shara Nelsons Stimme hatte viel Wucht, die der SR-L300 authentisch weiterreichte. In höheren Lagen und bei entsprechender Lautstärke wurde die Luft allerdings dünner, leicht rau und weniger warm löst sich Nelsons Stimme von den Folien. Ein Phänomen, das auch beim Titel „Hey Now“ der Band London Grammar auftauchte. Die Stimme von Hannah Reid tönte glockenklar aus dem elektrostatischen Kopfhörer. Doch bei wirklich hohen Pegeln reagierte der Stax etwas nervös, verlor einen Teil seiner Souveränität – vor allem bei Stimmen, die in der Tonleiter ganz nach oben wanderten. Hier liegt die Vermutung nahe, dass die großen Modelle des Hauses, also beispielsweise ein SR-L700 aus der Lambda-Serie, noch mehr Potenzial offenbaren. Keinen Anlass zur Kritik fand allerdings die bessere Hälfte des Hauses. Meine Gattin wollte den audiophilen Gast nach dem Erstkontakt nicht mehr herausrücken, quittierte das Gehörte mit zustimmendem Kopfnicken und einem überraschten Augenaufschlag. „Wspaniale“, wunderbar, lautete ihr polnischer Kommentar.


Der verbaute Lithium-Ionen-Akku hält bis zu 4,5 Stunden
Der verbaute Lithium-Ionen-Akku hält bis zu 4,5 Stunden

Einen Tag später brauchte es wieder gerade mal ein paar Trompetenstöße von Till Brönner, um einen erneuten Adrenalinkick auszulösen. Wirklich beeindruckend, wie detailreich, wie druckvoll, wie lebensecht und nahezu holografisch Brönner zusammen mit dem Schweizer Kultduo Yello aufspielte. Das hatte viel Kraft, gerade das Stück „Till Tomorrow“ auf dem Album Touch Yello/Deluxe bot eine fast atemberaubende Menge an unterschiedlichen Facetten – dank des hohen Maßes an Auflösungsvermögen des Stax. Vom leisesten Wispern bis zum donnernden Bass-Schlag, alles wurde glasklar, aber mit einer angenehm warmen Note weitergereicht. Hier wusste der Stax mit seiner Fähigkeit, Impulse quasi ohne jede Verzögerung weiterzuleiten, zu brillieren.

Hochmoderne Technik verteilt auf kleinstem Raum. Innerhalb des Transistor-Verstärkers werkelt ein moderner Wandler-Chip des renommierten Herstellers Sabre. Insgesamt wirkt das Ganze äußerst akkurat verarbeitet
Hochmoderne Technik verteilt auf kleinstem Raum. Innerhalb des Transistor-Verstärkers werkelt ein moderner Wandler-Chip des renommierten Herstellers Sabre. Insgesamt wirkt das Ganze äußerst akkurat verarbeitet

Angekoppelt an den hauseigenen Lampizator Superkomputer hielt dann das bestens aufgenommene Album Closer to the Music, Vol. 1 feinste Folk-Stimmen bereit. Man kann es ja halten wie man will mit Allan Taylor, David Munyon und den vielen anderen Barden, die bei Stockfisch eine musikalische Heimat gefunden haben: Die Verbindung einer höchst analog klingenden Quelle und mit dem Stax-Set entfaltete eine besondere Magie. Wobei: Auch im Zusammenspiel mit einem iPad wusste das mobile Kopfhörer-Set absolut zu gefallen. Ein deutlicher Hinweis darauf, dass auch die Wandler-Sektion innerhalb des Treiberverstärkers SRM-D10 einwandfreie Arbeit leistet. Zum Wegträumen war Marc Knopflers feinsinniges Gitarrenspiel bei „Laughs And Jokes And Drinks And Smokes“ auf dem Album Tracker, brillant in seiner gesamten klanglichen Weite und Vielfalt auch das Stück „Épos“ der Band Fenomenon. Klar, das Räumliche gehört jetzt konzeptbedingt grundsätzlich nicht zu den Stärken eines Kopfhörers – wie denn auch? Dafür hat das wortwörtliche „Kopf-Hörer-Prinzip“ nicht mit diversen Raum-Akustik-Problemen zu kämpfen, was sich quasi in jeder Hörsituation als Gewinn erwies. Hinzu gesellte sich im Falle des Stax ein tolles Auflösungsvermögen und ein Klangbild, das am Ende den Eindruck verstärkte, der Schallwandler selbst sei das Instrument.

Der Lithium-Ionen-Akku macht den Stax mobil – und das über einige Stunden
Der Lithium-Ionen-Akku macht den Stax mobil – und das über einige Stunden

Im Detail und für Technikinteressierte: Verpackt in zwei Kunststoff-Kartons, jeweils einen für den Kopfhörer und den Verstärker, findet sich alles gut sortiert, was letztendlich auch benötigt wird. Der SR-L300 kommt mit einer stabilen Verkabelung für die typisch 5-polige Anschluss-Kupplung daher und ist technisch angelehnt an die großen Omega-Modelle des Herstellers. Der Kopfhörer selbst liegt gut in der Hand und lässt sich mühelos in die richtige Position bugsieren. Das Kopfband sowie die Ohrpolster sind recht einfach in schwarzem Kunstleder ausgeführt und erreichen damit nicht den haptischen Charme der großen Stax-Systeme. Aber gut, irgendwo muss der Unterschied zu den teilweise deutlich teureren Modellen ja liegen. Insgesamt ist der SR-L300 hochwertig gearbeitet, hinterlässt einen soliden Eindruck und macht das, was er soll: Er stört kein bisschen und tritt dort zurück, wo die Musik ihren Platz findet – zwischen den Ohren.


Reichlich Zubehör ist an Bord, der Variabilität werden kaum Grenzen gesetzt
Reichlich Zubehör ist an Bord, der Variabilität werden kaum Grenzen gesetzt

Spaltmaße, Schraub-Verbindungen, die Lautstärke-Regelung samt Ein- und Ausschalter – alles entspricht beim STR-DM10 höchsten Ansprüchen und schmeichelt dem Auge. Die Stax-Ingenieure haben in der Treiberverstärker/DAC-Kombnation unter anderem einen modernen 32Bit-Wandlerchip der Firma Sabre, den ESSES9018, spendiert. Der Treiberverstärker versorgt alle Kopfhörer des Herstellers, die mit 580 Volt Betriebsspannung arbeiten, mit den entsprechenden Signalen. Der STR-DM10 bietet eine Micro-USB-Buchse zum Anschluss an einen Computer sowie eine 3,5-Millimeter-Klinkenbuchse für Hochpegelquellen. Ein Lithium-Ionen-Akku verspricht Hör-Spaß bis zu 4,5 Stunden oder bis zu 3,5 Stunden bei Verwendung der USB-Schnittstelle. Portable oder stationäre Nutzung: Der Transistorverstärker lässt keine Wünsche offen.

Liegt gut am Ohr und lässt durch, was durch soll: Der Stax SR-L300
Liegt gut am Ohr und lässt durch, was durch soll: Der Stax SR-L300

STATEMENT

Echtes Highend zu einem überschaubaren Preis, dafür aber ohne großes Bling-Bling – das geht. Sehr gut sogar. Dann mal los: Hören und staunen Sie. Eine Überlegung ist das kleine Stax-Set jederzeit wert. Was sich weniger empfiehlt: Das klangliche Kleinod wegen seiner mobilen Einsatzmöglichkeiten Sand, Salz und einer guten Dosis Sonnenlicht aussetzen. Nein, das tut man nicht. Dafür ist ein Stax, auch wenn es „Ohs“ und „Ahs“ nur so hagelte und das Set SRS-3010 in Sichtweite der nächsten Strandbar gewiss fantastisch klänge, einfach viel zu schade.

Der mobile Transistor-Verstärker kommt mit DAC und Lithium-Ionen-Akku
Der mobile Transistor-Verstärker kommt mit DAC und Lithium-Ionen-Akku

Gehört mit
Tablet iPad 7
Streamer/Server Lampizator Superkomputer
Dac/Pre Lampizator Golden Gate I (balanced with volume-control)
Endstufen Silvercore TB3/1000
Lautsprecher Horning Hybrid Aristoteles
Kabel Audio Optimum Lautsprecherkabel HS 4-TP250-BAt; Audio Optimum XLR XF-XM-TP-75-BA, Boaacoustic Blackline Netzkabel, Lampizator USB
Herstellerangaben
STAX-Set SRS-3010
Preis 1.450 Euro
Kopfhörer SR-L300  
Technische Daten Frequenzgang 7Hz – 41kHz
Wirkungsgrad/1kHz 101 dB/100 V
Maximaler Schalldruck/400 Hz 118 dB
Gewicht 347 g
Betriebsspannung 580V/DC
Treiberverstärker SRM DM-10  
Technische Daten Zwei Eingänge (1xMicro USB/1x3,5mm Klinke)
32Bit-D/A-Wandler Sabre ESSES9018
Asynchrone USB-Übertragung bis 32 Bit/384 Hz mit XMOS-Technologie
DSD-Unterstützung bis DSD 128
Betriebsdauer bis zu 4,5 Stunden (über Analog-Eingang)/bis zu 3,5 Stunden (über USB-Schnittstelle)
Betriebsspannung 580 V/DC (Betrieb aller aktuellen Stax-Kopfhörer möglich)

Vertrieb
ATR - Audio Trade
Anschrift Hi-Fi Vertriebsgesellschaft mbH
Schenkendorfstraße 29
D-45472 Mülheim an der Ruhr
Telefon +49 208 882660
E-Mail email@audiotra.de
Web www.audiotra.de

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Donnerstag, 24 Juni 2021 00:01

A visit to Chiemsee Hifi

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With some articles, the wording of the headline is the biggest hurdle to be taken. This one is no exception. I could just as well have chosen "A visit to Audiaz". But when you set off for the mountains on an autumnal Foehn weather day and can clearly see them already in Munich, the above title at least seems to be the most appropriate.

A pastoral hi-fi resort in Rosenheim
A pastoral hi-fi resort in Rosenheim

Strictly speaking, we – unfortunately – did not head for Lake Chiemsee, as we left the highway towards the city of Rosenheim shortly before. That's where Dr. Helmuth Weber is domiciled, who has been working with Günter Hartl for a quarter of a century in the production of high-quality loudspeakers. At the turn of the millennium, the two of them founded the Audiaz speaker manufactory, thus laying the foundation for the small-series production of high-end loudspeakers. A few years later, the print magazine I was working for at the time awarded a prize to an Audiaz creation. After that, the concentration on analogue and my recording activities, and later on the development work for hifistatement.net and my intensive occupation with the exciting as well as complicated digital technology were the reason for loosing track on the nearby located loudspeaker manufacture.

Shown here is the Cadenza in Golden Ebony Highgloss: the base price is 28,000 euros, the surcharge for the 30-millimeter diamond tweeters amounts to 8,000 euros
Shown here is the Cadenza in Golden Ebony Highgloss: the base price is 28,000 euros, the surcharge for the 30-millimeter diamond tweeters amounts to 8,000 euros

Some time ago, I then met up with Helmuth Weber, who once again has increasingly been involved with Audiaz and his hi-fi studio Chiemsee Hifi. He offered his current project, the Cadenza, for a review and also to bring them to Gröbenzell in advance for facilitating the planning of the test. Of course, it would be easier to get an idea of the Cadenza’s capabilities in their home environment to then decide which of the illustrious hifistatement authors would be the appropriate host for them. Since I tend to spend way too much rather than too little time in my listening room these days and neither wanted to move a good 200 kilograms of Goebel Epoque Aeon Fine out of the room for a brief listening impression nor to have the Audiaz standing side by side with the Goebel bending wave transducers, I gladly accepted the invitation to Rosenheim. I'm happy to admit that there was also a little extrinsic motivation at play: not far from a motorway service station along the way our current favourite coffee roastery is located - for us a good opportunity to replenish our stocks quite incidentally.

The listening room shows a moderate acoustical treatment. Chiemsee Hifi also offers individual acoustic solutions
The listening room shows a moderate acoustical treatment. Chiemsee Hifi also offers individual acoustic solutions


Very close to the modern home of Helmuth Weber, surrounded by an idyllic garden setting, there is a smaller house graced by the rather inconspicuous name plate “Chiemsee Hif”i. Here the Audiaz speakers are being developed and measured, with cabinets mainly equipped with Accuton drivers, as well as elaborate Audiaz crossovers and cables. Unfortunately, I was denied to take a look at both the production and development as well as the workshop in the residential building, where Helmuth Weber assembles the Audiaz cables. But this surely isn’t going to be the last visit. Perhaps after a few trust-building measures – or perhaps after a longer cleanup?the more so as I had signed up for this visit at really short notice – I might come across the opportunity to take a look at the currently forbidden places for our readers.

The ingredients for the Cadenza are shown in a display case
The ingredients for the Cadenza are shown in a display case

All that remains is for me to give the Audiaz transducers in the studios of Chiemsee Hifi a listen. But that has been the actual reason for the visit anyway. For quite some time now, they have foregone the demonstration with vinyl records there. Helmuth Weber appreciates Esoteric CD players and also likes to use the same manufacturer’s streamer for the playback of Qobuz files. He pays special attention to the synchronization of the Esoterics with extremely high-quality clocks – mostly sourced directly from Japan. In this premier system, the signal is transferred to a passive Audiaz preamp and then to class A mono blocks from Pass, each delivering 160 watts. I can remember that a predecessor model left a lasting, extremely positive impression on me when I tested it well over ten years ago.

The Grandezza at a base price of 72,000 euros is made to order
The Grandezza at a base price of 72,000 euros is made to order

Since I am not familiar to the local system – apart from recalling rather vague memories of the Pass amps – and thus being only able to roughly assess the sonic capabilities of the Cadenza, I brought along my Chord Electronics HUGO 2 including 2go in my hand luggage, on whose 512 GB micro-SSD disk more than enough exciting music is to be found. Except for some particular digital copies of my analogue recordings, I would find most of it on Qobuz as well, but in my experiences up to now, a stream doesn't necessarily come close to the quality of a music file stored on a hard drive or disk. Besides that, I am very acquainted with the sound characteristics of the HUGO 2, which are not fundamentally different from those of the DAVE. Maybe it's because, to my ears, my small, black digital SWAT team fought bravely when compared to the bolide components in the system. 

The second listening room is equipped with Esoteric and Pass as well
The second listening room is equipped with Esoteric and Pass as well


So it soon emerged that the Cadenzas, despite their moderate dimensions – and for me even more important: a weight of less than 40 kilograms each – rank sonically among the great transducers of their guild. They are certainly a bit more forgiving than my work horses at home, but it’s still fun llistening to them even with less felicitous recordings. So the job was quickly done and the decision just as quickly made: I can well imagine making room for the Cadenzas in my listening room before the end of the year. This left Helmuth Weber and me plenty of time to compare digital playback formats and play some of our favourite pieces of music to each other. Not that you think this pleasurable excursion is exclusively reserved for the author: Helmuth Weber is very happy to receive interested visitors at Chiemsee Hifi after short notification. Even a longer outward journey is well worth the stake.

The Saria, priced from 48,000 euros, is also only made to order. Among other things, customers then have the choice of interior wiring and veneer finish options
The Saria, priced from 48,000 euros, is also only made to order. Among other things, customers then have the choice of interior wiring and veneer finish options

Before delivery, each speaker undergoes a measurement test
Before delivery, each speaker undergoes a measurement test

Because they are so pretty looking: once again the Cadenza, shown here in white lacquer
Because they are so pretty looking: once again the Cadenza, shown here in white lacquer

More informations from
Chiemsee Hifi
Address Dr. Helmuth Weber
Niederdonauweg 10
83024 Rosenheim
Phone +49 8031 33738
Mobile +49 173 5744836
Email info@audiaz.de
Web audiaz.de

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Mittwoch, 23 Juni 2021 00:01

Cambridge Melomania zum Sonderpreis

Die Melomania 1+ sind die aktualisierte Version der True-Wireless-In-Ears von Cambridge Audio und überzeugen mit bis zu 45 Stunden Wiedergabedauer, USB-C-Anschluss und der neuen Melomania App. Vom 18. Juni bis zum 24. Juni 2021 die Melomania 1+ zum reduzierten Preis von 109,95 Euro anstatt der regulären 129,95 Euro an.

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Leidenschaft für Musik steht bei Cambridge Audio im Mittelpunkt der Entwicklung, was sich wiederum an den Melomania 1+ zeigt. Die In-Ears wurden in der Firmenzentrale in London mit viel Liebe zum Detail entworfen und bieten einige Updates zum ersten Modell. Mit USB-C-Anschluss und Melomania App lassen die kompakten Kopfhörer keine Wünsche offen. Außerdem sind mit bis zu neun Stunden durchgehender Wiedergabedauer und 36 weiteren Stunden im Lade-Case die besten Voraussetzungen für kabellosen Musikgenuss geschaffen. Dank Graphen beschichteter 5,8-Millimeter-Treiber und den hochauflösenden Bluetooth®-Codecs aptX und AAC ist bester "Great British Sound" für unterwegs garantiert.

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Dank der integrierten EQ-Funktion mit voreingestellten Hörmodi und einem frei regelbaren Equalizer ist der Klang der Melomania 1+ nun ganz leicht auf die eigenen Vorlieben einstellbar. Egal wie die Musik also klingen soll, Cambridge Audio hält für alle Wünsche die passende Option bereit. Die App bietet außerdem noch eine Funktion, um die Suche nach verlegten In-Ears zu erleichtern. Künftige Firmware-Updates werden innerhalb der App angezeigt und können sofort und unkompliziert durchgeführt werden.

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Die Melomania 1+ True-Wireless-In-Ear-Kopfhörer sind im Rahmen des Amazon Prime Day vom 18. Juni bis zum 24. Juni 2021 auch im Webshop von Cambridge Audio zum reduzierten Preis von 109,95 Euro in den Farben Schwarz und Weiß erhältlich.

Hersteller/Vertrieb
Cambridge Audio Deutschland 
Anschift Alter Wandrahm 15 
20457 Hamburg 
Telefon +49 40 94792800
Web www.cambridgeaudio.com/deu/de

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Dienstag, 22 Juni 2021 00:01

Transrotor Phono III

geschrieben von

Transrotor hat einen seiner Dauerbrenner nach über einer Dekade überarbeitet, nämlich den Phono-Entzerrer „II“, der jetzt auf die römische Ziffer „III“ hört. Und da dieses Gerät weiterhin zum gleichen Preis im Segment „Ich-bleibe-gerne-auf-dem-Teppich“ angeboten wird, war das für mich ein glasklarer Fall für einen Test.

Nein, in diesem Gerät befinden sich keine Röhren. Nicht weiter schlimm, denn auch ein in seinem HiFi-Blickfeld stark eingeschränkter Röhren-Fuzzi wie ich darf seinen Horizont ruhig mal wieder etwas erweitern. Und tatsächlich war ich sofort Feuer und Flamme für einen Test dieses Phonoentzerrers, denn der Phono III kommt dem Ideal einer HiFi-Komponente meines Erachtens nämlich gleich aus mehreren Gründen schon sehr nah. Erstens ist er mit seinem Preis von 750 Euro noch deutlich im dreistelligen Bereich angesiedelt und damit für ein High-End-Gerät eines etablierten Herstellers wie Transrotor per se interessant. Ich persönlich bin einfach kein Freund der Gigantomanie und kann mich nur selten für Cost-no-object-Geräte begeistern, bei denen Aufwand und Nutzen oft in einem sehr zweifelhaften Verhältnis zueinanderstehen. Zweitens ist das Gerät leicht und relativ klein und damit eben einfach gut handhabbar und Platz sparend. Der hier und da immer mal wieder zu beobachtende Unsinn großzügig umbauten leeren Raums hat sich mir noch nie erschlossen, nur um zum Beispiel ein bestimmtes Geräteformat zu erfüllen oder gar um potenziellen Kunden schlichtweg mehr Schein als Sein vorzugaukeln. Drittens ist dieser Transrotor ein toller Allrounder, der eine enorm hohe Praktikabilität sowie eine sinnvolle Flexibilität mitbringt und dabei dennoch unheimlich leicht zu bedienen bleibt: Ich kann sowohl MM- als auch MC-Tondosen anschließen und ich kann weiterhin alle erforderlichen, praxisgerechten Anpassungen vornehmen – mehr braucht doch kein Mensch!

Schlichte Erscheinung und dennoch ganz typisch und unverkennbar ein Transrotor: der Entzerrer Phono III
Schlichte Erscheinung und dennoch ganz typisch und unverkennbar ein Transrotor: der Entzerrer Phono III

Persönlich konnte ich bislang noch gar nicht so viele Erfahrungen mit Transrotor-Geräten sammeln, allerdings habe ich immer mal wieder mit den Räkes in den vergangenen Jahren – den „Vor-Corona-Jahren“ - auf den Hamburger HiFi-Tagen sprechen und mich austauschen können. Ich habe die Familie Räke dabei stets als sehr angenehm und auskunftsfreudig in Erinnerung und freute mich entsprechend auf das Telefonat mit Dirk Räke, um einige Hintergrundinformationen zum Entzerrer Phono III zu erhalten. So erfuhr ich im Laufe unseres lockeren Gesprächs beispielsweise, dass er das Gerät auch persönlich zu Hause nutzt und dass er es durchaus für Plattenspieler-Setups bis zu 6000 Euro Gesamtpreis empfiehlt. Das fand ich für dieses vergleichsweise günstige Gerät einerseits durchaus bemerkenswert, andererseits hat es mich aber angesichts der klanglichen Qualitäten nicht wirklich überrascht, doch dazu später mehr. Der Transrotor Phono III wird übrigens ab Juli 2021 verfügbar sein.

Nach dem Auspacken halte ich also dieses kleine, schnuckelige und blitzsauber verarbeitete Gerät in meinen Händen, das dank seines Designs sofort den Transrotor-Stallgeruch offenbart. Die verchromte Frontblende ziert nur der Herstellerschriftzug sowie die Betriebsleuchte und zwei versenkte Inbusschrauben. Nach dem Lösen Letztgenannter lässt sich die Frontplatte entfernen sowie der Kühlrippendeckel schlittenmäßig nach hinten wegziehen, so dass nur noch die Wanne mit der Platine vor mir liegt. Diese beherbergt zwei „Mäuseklaviere“ (eins für jeden Kanal), mithilfe derer sich die Anpassung an den jeweiligen Tonabnehmer vornehmen lässt. Die Miniaturtastenschalter eins bis drei erlauben die Anpassung der Impedanz, die standardmäßig auf 47 Kiloohm eingestellt und damit perfekt für jeden MM-Tonabnehmer ist. Die Schalter vier und fünf sind für die Kapazitätsanpassung von MM-Abtastern vorgesehen. Hier ist der niedrigste Wert von 100 Pikofarad quasi voreingestellt, da dieser der Eingangskapazität des Geräts entspricht, was für die meisten Fälle bereits sehr gut funktionieren sollte: Die Kabelkapazitäten des Tonarmkabels sowie des Kabels vom Plattenspieler bis zum Cinch-Eingang des Transrotor Phono III sind schließlich noch hinzuzuaddieren – Richtwert sind hier circa 150 Pikofarad –, so dass man dann in Summe bei ungefähr 250 Pikofarad landet. Die Schalter sechs bis acht erlauben die Anpassung der Eingangsempfindlichkeit. Für mein Clearaudio Charisma V2 brauchte ich keine weitere Anpassung vornehmen, da hier auch die voreingestellten fünf Millivolt perfekt waren. Das ebenfalls verwendete MC-System Transrotor Merlo Reference bedurfte hingegen einer exakten Anpassung, die dank der mitgelieferten, gut gemachten Anleitung ein Kinderspiel war. Es wird in Kürze übrigens ein separater Test des Transrotor Merlo Reference auf Hifistatement folgen.


Durch das ausgelagerte Steckernetzteil werden effektiv etwaige Einstreuungen in die sensitive Phonosektion vermieden
Durch das ausgelagerte Steckernetzteil werden effektiv etwaige Einstreuungen in die sensitive Phonosektion vermieden

Die Phonoplatine an sich ist ebenfalls sauber gefertigt und beherbergt durchweg sehr hochwertige Bauteile, esoterisches Zeug sucht man hier übrigens vergebens. Gut so! Viel wichtiger erscheint mir die Lösung, das Gerät mittels eines externen Steckernetzteils zu versorgen, um so potenzielle Einstreuungen zu vermeiden. Ganz augenscheinlich gibt es hier nicht das Geringste dran zu kritteln! Beim Hörtest selbst ging es vor dem Absenken des Abtasters in die Plattenrille denn auch mucksmäuschenstill zu. Kein Brummen, keine Störgeräusche, nichts, so soll es sein. Ob der geringen Leistungsaufnahme insbesondere im Leerlauf erschien es mir übrigens vertretbar, das Gerät durchgehend eingeschaltet am Netz nuckeln zu lassen. Das würde ich mit einem Röhrengerät so natürlich nie machen, zumal nicht aus Umweltsicht. Dabei ist mir aufgefallen, dass bereits nach gut 20 bis 30 Stunden keine bedeutende Veränderung des Klangs mehr wahrzunehmen war. Dirk Räke bestätigte mir denn auch, dass es sich bei „meinem“ Phono III um ein nagelneues, uneingespieltes Gerät handelte; auf lange Einspielzeiten muss der stolze Besitzer sich also nicht einstellen.

Sehr sauber gefertigte Platine mit hochwertigen Bauteilen
Sehr sauber gefertigte Platine mit hochwertigen Bauteilen

Der grundlegende Charakter des Transrotor Phono III tendiert in Richtung extrem hoher Neutralität. Ohne nachgemessen zu haben, erscheint mir die RIAA-Entzerrung sehr sauber über den gesamten Frequenzbereich gelungen. Tiefen, Mitten und Höhen werden weder über- noch unterbelichtet und auch die Enden der Frequenzspektrums erscheinen oben wie unten sehr weit ausgedehnt. Mit meinen typischen, obligatorischen Test-Klassikern ließ sich das leicht überprüfen: Das Intro der immer wieder unwiderstehlichen „Hells Bells“ von AC/DC (Back in Black, Atlantic Records, 1980) offenbart nämlich vor allem im Tieftonbereich unmittelbar jede Schwäche. Die „Höllenglocken“ tönten hier ungemein wuchtig und weiträumig vor einem tiefschwarzen Hintergrund und entfalteten einfach eine tolle innere Dynamik. Schließlich, als Gitarrenriffs und Drums einsetzten und Brian Johnson zu singen begann, war da einfach nur noch Spielfreude pur. Eine solche Performance gelingt wirklich nur blitzsauber – und neutral! – arbeitenden Komponenten. Die Band besaß ein tolles Rhythmusgefühl und alle Instrumente waren klar zu differenzieren, ohne auch nur ansatzweise in einem Geräuschteppich zu versumpfen. Der Transrotor Phono III ist keinesfalls ein analytisches Gerät, sondern vielmehr ein unbestechliches HiFi-Werkzeug, mit dem sich feinste und noch so verästelte Klangstrukturen verfolgen lassen, wenn man es denn tatsächlich will. Aber man muss es ja nicht. Das Gerät lässt mich einfach in Ruhe Musik genießen, ohne zwingend zum Toningenieur zu mutieren.

Auf der Platine befinden sich auch die beiden „Mäuseklaviere“ zum Anpassen der Tonabnehmer, für deren Bedienung das Gehäuse geöffnet werden muss
Auf der Platine befinden sich auch die beiden „Mäuseklaviere“ zum Anpassen der Tonabnehmer, für deren Bedienung das Gehäuse geöffnet werden muss

Der Klassiker The Joshua Tree von U2 (Island Records, 1987) ist aus meiner Sicht ein bis heute unerreichtes atmosphärisches Meisterwerk, und glücklicherweise nutzt sich dieses Evergreen bei mir nicht ab. Ich habe die Scheibe am Stück durchgehört, was gefühlt wie im Flug verging, die Auslaufrille raspelte schließlich leise und spätestens jetzt war mir klar, dass sich mit dem Phono III Entzerrer unglaublich gut in die Musik abtauchen lässt, ohne sich angestrengt auf den „Klang“ konzentrieren zu müssen.


Auch wenn Klassik nicht immer so ganz mein Ding ist, schien es mir in diesem Fall geboten, mal etwas ernstere Musik aufzulegen. In Sachen Raumstaffelung und Klangfarbentreue überzeugten mich zum Beispiel Vivaldis „Die vier Jahreszeiten“ (Yehudi Menuhin, His Master´s Voice, 1985). Streicher und Blasinstrumente kamen in ihren Klangfarben einfach ungemein echt und authentisch rüber. Auch hinsichtlich der Raumabbildung stimmte subjektiv einfach alles. Instrumente hatten viel „Luft zum Atmen“, einfach genügend Raum um sich herum zur Entfaltung, und neben der beeindruckenden Tiefenstaffelung überzeugte mich vor allem die Breite der Bühne.

Unter dem Strich halte ich diesen Entzerrer Phono III von Transrotor für eine extrem gut gelungene Komponente, der ich gerne das vor allem im angelsächsischen Sprachgebrauch weit verbreitete Prädikat Most Bang for the Buck zubilligen möchte. Für die ganz jungen Leser könnte ich es auch noch direkter auf den Punkt bringen: Dieses Teil ist ein No-Brainer. Es ist blitzsauber gefertigt, kommt ohne viel Schnickschnack aus und ist leicht zu bedienen. Die gebotene Klangqualität dieses ganz klar mit Transrotor-Genen versehenen Geräts ist angesichts des aufgerufenen Preises schlichtweg überragend, in diesem Preissegment dürfte Konkurrenz ziemlich rar sein. Exzellente Grob- sowie Feindynamik sind gepaart mit großartiger Neutralität und anspringender Spielfreude und würden in einem noch größeren, aufwändigeren Gehäuse auch bei einem doppelt oder dreifach so hohen Preis keine Irritationen hervorrufen.

Auch die Rückseite mit den Ein- und Ausgängen für das Phonosignal sowie der Netzbuchse ist erfreulich übersichtlich
Auch die Rückseite mit den Ein- und Ausgängen für das Phonosignal sowie der Netzbuchse ist erfreulich übersichtlich

STATEMENT

Wer nicht in völlig abgehobene HiFi-Sphären entschweben will, kann mit diesem Phonoentzerrer nicht nur lange glücklich werden, sondern er wird möglicherweise nie wieder auch nur einen Gedanken über dessen Austausch hegen. Der Transrotor Phono III ist ein im besten Sinne unspektakuläres Gerät, mit dem sich nicht nur per se hervorragend Musik hören lässt, sondern das auch aus teuren, ambitionierten Plattenspieler-Setups das volle Potenzial zu schöpfen vermag.
Gehört mit
Plattenspieler Rega Planar 8
Tonabnehmer Clearaudio Charisma V2, Transrotor Merlo Reference
Vorverstärker Audio Note M2 Phono
Endverstärker Sun Audio Uchida SV-2A3H Special Edition
Lautsprecher Odeon Rigoletto 2020
Zubehör Reson LSK Lautsprecherkabel, Audio Note AN-S Interconnect Pure Silver NF-Kabel, Netzleiste AudioQuest PowerQuest 3
Möbel Hi-Fi Racks Ltd, Rega Wandhalterung für Rega Planar 8
Herstellerangaben
Transrotor Phono III
Geräteart Phono-Entzerrer für MM und MC
Verstärkung 38-64dB
Eingangsempfindlichkeit MC 0,15-5,00mV, einstellbar
Netzspannung 220/240V AC/50Hz
Eingang 2 x RCA (Cinch)
Ausgang 2 x RCA (Cinch)
Eingangswiderstand MM 47kOhm
Eingangswiderstand MC 65-500Ohm, einstellbar
Kapazität MM 100-250pF, einstellbar
Verzerrungen (THD+N) 0,01%
Frequenzgang (RIAA) ±0,2dB
Übersprechdämpfung 80dB
Geräuschspannungsabstand 77dBA bei 64dB
83dBA bei 38dB
Gehäuse 6mm Aluminium
Frontblende 12mm Aluminium
Abmessungen (B/H/T) 122/75/175mm (ohne Buchsen)
Leistungsaufnahme <1,5VA (Standby: <0,3VA)
Preis 750 Euro

Hersteller/Vertrieb
Räke HIFI Vertrieb GmbH
Anschrift Irlenfelder Weg 43
51467 Bergisch Gladbach
Telefon +49 2202 31046
E-Mail transrotorhifi@t-online.de
Web www.transrotor.de

Weitere Informationen

  • Imagefolder tests/21-06-22_transrotor
  • Social Introtext Transrotor hat einen seiner Dauerbrenner nach über einer Dekade überarbeitet, nämlich den Phono-Entzerrer „II“, der jetzt auf die römische Ziffer „III“ hört. Und da dieses Gerät weiterhin zum gleichen Preis im Segment „Ich-bleibe-gerne-auf-dem-Teppich“ angeboten wird, war das für mich ein glasklarer Fall für einen Test.

Nach der Einführung des fünften Audio-Motherboards für den Cayin N6ii, des A02, fragten Audio-Enthusiasten, ob es weitere Motherboards für den N6ii geben wird. Unter dem Motto „Cayin, Never be the Same Again!“ bringt Cayin nun die N6ii Titanium R2R Limited Edition sowie das sechste und letzte Audio-Motherboard für den HR-Player N6ii, das R01.

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Der N6ii Titanium R2R ist weltweit auf 600 Exemplare limitiert. Das Gehäuse des N6ii Titanium R2R besteht aus einer Titanlegierung, die im täglichem Gebrauch eine Patina in Form einer leicht goldenen Textur annimmt. Der seitlich angebrachte Lautstärkeregler und die seitlichen Tasten bestehen jetzt aus Messing mit PVD-Beschichtung. Was CPU-Plattform, Bildschirm, Akku und weitere Komponenten betrifft, entspricht der Cayin N6ii Titanium Limited Edition dem N6ii Aluminum. Der Unterschied beider Versionen liegt in der Audio-Hauptplatine und dem aufgewerteten Gehäuse-Finish – andere Audio-Hauptplatinen wie E01, E02, T01, können ebenfalls mit der Titanium Edition verwendet werden. Diese Möglichkeit ist aber eher von theoretischer Bedeutung. Schließlich verfügt das Motherboard des Cayin N6ii Titanium Limited Edition über einen DAC mit diskret aufgebautem R2R-Widerstandsnetzwerk für höchste Wandler-Präzision. Das wird unter anderem durch die Verwendung eines frei programmierbaren FPGA-Chips – oderField Programmable Gate Array – möglich.

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Außerdem kehrt Cayin dem Verzicht auf Oversampling den Rücken. Für die Entscheidung, bei der Titanium Limited Edition auf Oversampling zu setzen, gab es auch gute Gründe, ebenso aber auch für den bisherigen Verzicht. Die Entwickler bei Cayin sehen der Vorteil des Oversamplings des Audio-Signals darin, dass sich das Rauschen in den hochfrequenten Bereich oberhalb des hörbaren Frequenzspektrums verlagert, wo es sich leicht herausfiltern lässt. Das zählt gerade bei einem HR-Player, der mit Kopfhörern verwendet wird, wo Nebengeräusche sofort auffallen würden. Die Verwendung hochpräziser Filmwiderstände mit geringem Temperaturdrift garantiert höchste Wandler-Präzision. Pro Kanal kommen 48 dieser speziellen Bauteile mit extrem hoher Abgleichgenauigkeit zum Einsatz (23 R-Widerstände und 25 2R-Widerstände), was den Cayin N6ii Titanium Limited Edition zu einem besonderen Highlight unter den HR-Playern macht. Der Verkaufspreis der N6ii Titanium R2R Limited Edition beträgt knapp 2.000 Euro.

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Das Cayin Audio-Motherboard R01 kommt als Höhepunkt einer langen Reihe von Motherboards für den Cayin N6ii. Das sechste Motherboard wird allerdings gleichzeitig auch das letzte für die beliebten HR-Player sein. Um dem N6ii einen letzten Höhepunkt zukommen zu lassen, setzt Cayin auf eine ausgeklügelte R2R-Architektur im diskret aufgebauten DAC. Der Höreindruck, den das Audio-Motherboard R01 in Sachen Tiefenstaffelung, Klangbühne und Räumlichkeit bietet, spricht für eine Nachrüstung vorhandener N6ii Cayin HR-Player. Der Verkaufspreis des R01 Audio-Motherboards beträgt etwa 700 Euro.

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Vertrieb
Cayin Audio Distribution GmbH
Anschrift An der Kreuzheck 8
61479 Glashütten-Schloßborn
Telefon +49 6174 9554412
Fax +49 6174 9554424
E-Mail info@cayin.com
Web www.cayin.de

Weitere Informationen

  • Imagefolder news/21-06-21_cayin
Freitag, 18 Juni 2021 08:51

Audirvana Studio

geschrieben von

Seit zehn Jahren ist Audirvana für Viele die ideale Player-Software, um Musik vom Computer zu erleben. Dabei überzeugt nicht allein die Qualität der Wiedergabe, sondern auch die Zahl sinnvoller Features. Audirvana Studio ist nun eine Neuentwicklung mit beachtlichen Innovationen, auch hinsichtlich des Klanges, bietet aber auch die bewährten Optionen.

Nach wie vor gibt es zwei Versionen, nämlich eine für Apple macOS, die ab dem Betriebssystem High Sierra genutzt werden kann und eine für Windows 10 64-bit. Wenn man, wie ich auf meinem Uralt-Mac mini, ein älteres Betriebssystem verwendet, bleibt der Trost, dass das bisherige Audirvana weiterhin nutzbar ist. Neu zu kaufen gibt es das bisherige Audirvana nicht mehr, auch Upgrades bleiben künftig aus. Möglicherweise ist das mit Audirvana Studio verbundene neue Marketing-Konzept dem einen oder anderen auch zu kostspielig und er mag lieber bei der alten Version bleiben. Denn nun bietet Firmenchef Damien Plisson den Studio Player ausschließlich im Abonnement an: Für 6,93 Euro im Monat oder 69,40 Euro im Jahr ist beliebig kurzfristige oder dauerhafte Nutzung möglich. Zum Ausprobieren steht 30 Tage eine kostenlose Testversion mit nur wenig eingeschränkten Features zur Verfügung. Mit diesem neuen Angebot gehört Audirvana nicht nur preislich in die Luxus-Klasse, sondern konkurriert dank seiner umfangreichen Möglichkeiten mit dem etablierten Hochpreis-Mitbewerber Roon. Im Abo-Preis ist eine Remote-App für IOS oder Android enthalten, die in wenigen Tagen zur Verfügung stehen soll. Wer erst kürzlich Audirvana erworben hat, darf mit einem Preisnachlass für Studio rechnen.

Da auf meinem sehr betagten Mac mini keines der notwendigen Betriebssysteme installiert ist, werde ich dort auch künftig das alte Audirvana nutzen. Das erwähne ich, weil hier die Apple-Version von Audirvana Studio nicht besprochen wird, sondern ausschließlich die weitgehend identische Windows 10 Version. Weitgehend deshalb, weil macOS und Windows sich bekanntlich hinsichtlich der Audiotreiber grundsätzlich unterscheiden. Windows Klang-Puristen haben nicht nur bei Audirvana, sondern auch bei anderen Playern statt des WASAPI bevorzugt den ASIO-Treiber installiert, um den Computer per USB mit dem D/A-Wandler zu verbinden. Audirvana Studio verspricht mit einer dritten Option, Kernel-Streaming genannt, eine weiter Klangverbesserung, weil dieser Weg klangrelevante Prozesse von Windows weitgehend meidet. Alle drei Treiber sichern im Exklusiven Modus Audirvana Studio den alleinigen Zugriff auf den Musik-Ausgangspfad und damit verbunden die Umgehung des Windows-Mixers.

Die Größe der Cover-Darstellung lässt sich verändern. Hier der helle Hintergrund statt des alternativen schwarzen
Die Größe der Cover-Darstellung lässt sich verändern. Hier der helle Hintergrund statt des alternativen schwarzen

Kernel-Streaming ist aus audiophiler Sicht das entscheidende Plus des neuen Studio. Aber dazu später. Freuen darf man sich über Verbesserungen in der Musik-Bibliothek und vor allem hierüber: Studio ist in der Lage, Highres-Files dahingehend zu prüfen, ob sie die originäre HD-Qualität besitzen oder hochgerechnet wurden. Wir wissen, dass dies leider immer wieder vorkommt. Schon vor Jahren hat man deshalb bei highresaudio.com etliche Alben nicht ins Angebot genommen oder wieder entfernt. Diese Funktion lässt sich auf alle PCM-Files anwenden, egal ob sie von der lokalen Festplatte stammen oder beispielsweise von Qobuz aus dem Internet gestreamt werden. Sogar das MQA-Origami wird analysiert, wie mein Screenshot zeigt. Dies geschieht im Mini-Player, der durch den kleinen Taster oberhalb der Restspielzeit-Anzeige aktiviert wird und das Mini-Player-Fenster öffnet, in dem dann die Analyse gestartet werden kann. Beim Streamen aus Qobuz dauerte diese Prozedur wesentlich länger als bei der Musik von der Festplatte. Das Einlesen aus dem Netz braucht halt seine Zeit. Der Mini-Player zeigt auf dem oberen Zeitbalken die Lautstärke und die Dynamik des Musiktitels, darunter die Lautstärke-Einstellung der Software sowie noch weiter unten die der Hardware. Wenn ein angeschlossener D/A-Wandler HID-kompatibel ist, kann Audirvana Studio einen – hoffentlich analogen – Pegelsteller im DAC fernsteuern. Dann entfallen die bei digitaler Pegelreglung üblichen Einbußen in der Auflösung durch den Rechenprozess. Dirk Sommer hat dies mit einem Mytek Brooklyn DAC+ probiert, an dem man die Lautstärkeregelung wahlweise digital oder analog vornehmen kann. Auch wenn beim Brooklyn die analoge Lautstärkeregelung gewählt wurde, kann man den Pegel mittels Audirvana Studio oder eben einer entsprechenden Drehbewegung am Mytek-Potientiometer einstellen. Wer will, kann so möglicherweise ganz auf einen Vorverstärker verzichten.


Die Mini-Player Darstellung mit dem Prüffeld für die HD-Originalität und den Pegelstellern für Soft- und Hardware
Die Mini-Player Darstellung mit dem Prüffeld für die HD-Originalität und den Pegelstellern für Soft- und Hardware

In der Mini-Player-Darstellung lässt sich zudem erkennen, wo auf dem Wege der Signalverarbeitung eingegriffen wurde. So ist etwa – und das konnte Audirvana bereits auch schon - die Einbindung von Prozessor-Plug-Ins nach VST 3 Standard möglich und eine interessante Option, wenn man Equalizer oder Sound-Prozessoren nutzen möchte, die auch kostenlos zu haben sind. Auf diesem Wege lassen sich Raumprobleme mildern oder auch die Klangcharakteristik von Plattenspieler und digitaler Wiedergabe annähern. Persönlichem Sound-Geschmack kann man damit ebenfalls Rechnung tragen.

Die Wahl des Treibers ist leicht gemacht. Darunter lassen sich andere Grundeinstellungen vornehmen
Die Wahl des Treibers ist leicht gemacht. Darunter lassen sich andere Grundeinstellungen vornehmen

Auch das alte Audirvana bot bereits die Möglichkeit, den Computer nicht nur per USB mit einem D/A-Wandler zu verbinden, sondern die Musik über das Netzwerk nach UPnP-Standard an eine Bridge zu senden. Audirvana Studio kommuniziert dann ausschließlich im .wav-Format, was dem Netzwerkspieler das leistungszehrende und somit mindestens theoretisch klanglich nachteilige Entpacken von Flac-Dateien erspart. Denn dies hat Audirvana Studio bereits vor der Datenübermittlung erledigt. Auch das Bearbeiten von Metadaten war schon ein lobenswertes Feature der Vorgängerversion und ist jetzt in Studio sehr komfortabel und umfassend möglich.

Wenn man will, kann man auch den Lautstärke/Dynamik-Verlauf eines Musikstückes unterhalb der Steuerungstasten angezeigt bekommen. Veränderungen in den Einstellungen lassen sich nach Stoppen der Musikwiedergabe bewerkstelligen. Eine Stop-Taste wie im alten Audirvana sucht man jedoch vergebens. Hier haben die Entwickler um Damien Plisson eine originelle Idee gehabt: Ein kleines Vorhängeschloss-Icon rechts neben den Lautstärke-Schieberegler, welches im Spielbetrieb mit ON beschriftet ist, stoppt durch Anklicken die Musikwiedergabe, ermöglicht den Zugang zu den Einstellungen und hebt bis zum Start des nächsten Musikstückes den exklusiven Modus auf.


Bei der Auswahl von Filtern öffnen sich durch Anklicken des Info-Butons detaillierte Beschreibungen
Bei der Auswahl von Filtern öffnen sich durch Anklicken des Info-Butons detaillierte Beschreibungen

Was gegenüber dem bisherigen Audirvana das neue Studio erheblich erweitert, ist der Zugang zu weltweitem Internetradio und zu Podcasts. Beides lässt sich regional selektieren, in Deutschland sogar bis auf einzelne Städte eingrenzen. Alternativ wird auch eine Selektion nach Sprache leicht gemacht. Für Internetradio gibt es zudem eine Auswahl nach Genre und Qualität, so dass man allzu mieses MP3 außen vorlassen kann. Das Musik-Auswahlmenü zeigt bei Eingabe eines Künstlers in die Suchmaske alle Angebote auf dem lokalen Speichermedium, also meiner Festplatte, alles von diesem Künstler bei den Streaming-Portalen (in meinem Falle nur Qobuz), alle Podcasts und Radiosender. Eine automatische Musik-Berieselung nach Ablauf einer von mir gewählten Musik erfolgt zu meiner Freude nicht. Den Bedienkomfort sehe ich gegenüber dem Vorgänger sehr sinnvoll gesteigert. So kann durch das Setzen von Filtern Musik nach vielerlei Kriterien selektiert werden. Dass MQA nicht unter Dateitypen, sondern im Sortiermenü selektiert wird, ist kein Problem mehr, sobald man es weiß.

Der Mini-Player mit schwarzem Hintergrund zeigt hier die Daten eines MQA-Files
Der Mini-Player mit schwarzem Hintergrund zeigt hier die Daten eines MQA-Files

Die Preisgestaltung von Audirvana Studio weckt beim mir hohe Erwartungen hinsichtlich klanglicher Fortschritte gegenüber dem Vorgänger. Da gibt es nun beides: Enttäuschung und Grund zur Freude. Relevante Klangmerkmale auszumachen, die beide Software-Varianten voneinander unterscheiden, ist mir nicht gelungen, wenn ich in Studio den ASIO-Treiber gewählt hatte, was im alten Audirvana die bestklingende Option war. Sobald ich jedoch das neue Kernel-Streaming aktiviere, ist der Gewinn unüberhörbar. Drei Beispiele: Es gibt eine Deluxe Edition von Gregory Porters Album Liquid Spirit, die nicht nur ein paar interessante Tracks mehr bietet, sondern in puncto Klangqualität deutlich gegenüber der ursprünglichen HighRes-Version zugelegt hat. Mit dem Kernel-Streaming erlebe ich dieses Album mit überlegener, strukturierter Freistellung von Instrumenten und Gregory Porters Stimme im Raum, mehr Explosivität und Leichtigkeit. Im Vergleich dazu wirkt die ASIO-Variante etwas eng und belegt. Die Luftigkeit der Darbietung mit Kontur und Klangfarben steigert die Freude beim Hören recht deutlich. Auch klassische Musik gewinnt, wie etwa der für Solovioline und Orchester arrangierte „Dance Of The Knights“ in Lisa Batiashvilis Album Visions of Prokofiev. Sehr viel klarer und konturenschärfer ertönt gleich zu Beginn die tiefe Trommel. Die Solo-Violine und vor allem die begleitenden Streicher werden mit dem Kernel-Streaming exakter reproduziert. Die Musik ertönt spannender und mitreißender. Dieses wie auch andere orchestrale Werke hören sich jedoch auch mit dem ASIO-Treiber sehr schön an. Dieser vergleichsweise dickliche Sound kann das Volumen des Orchesters sogar positiv beeinflussen. Aber sobald der Wechsel auf Kernel-Streaming erfolgt, wächst das Hörvergnügen dank der erheblich höheren Präzision und besseren Durchhörbarkeit. Ähnlich ging es mir auch beim Vergleich der beiden Soundtreiber beim Album Nightfall von Dieter Ilg und Till Brönner. Mit ASIO steht Dieter Ilgs Bass mit fettem Körper links im Raum, mit Kernel-Streaming tönt er exakter und ein bisschen weniger üppig. Das wirkt für mich schöner und vor allem authentischer.

Angebote auf allen Ebenen bei Eingabe eines Künstler-Namens
Angebote auf allen Ebenen bei Eingabe eines Künstler-Namens


Zugegeben, Audirvana Studio ist kein Low-Budget Musik-Player. Was er jetzt jedoch in der Windows-Version rein klanglich mehr bietet, darf sicher mit dem Austausch eines guten gegen einen besseren Verstärker oder D/A-Wandler verglichen werden. Vielleicht greift man beim Kauf solcher Komponenten lieber tief ins Portmonee, für die gleiche Investition kann man mit Audirvana Studio jedoch sehr lange Musik genießen. Schließlich ist heutzutage in der Technik der Materialeinsatz oftmals weniger bedeutsam als die geistige Leistung. Wenn man dies so akzeptieren mag, kann es zusätzlich klanglich Gutes bewirken, wenn man zur Feinabstimmung der Hifi-Anlage ein hochwertiges VST3-Plugin integriert.

Das SPL Passeq-Plugin ist nicht kostenlos zu haben aber vorzüglich zur gezielten Feinjustage geeignet
Das SPL Passeq-Plugin ist nicht kostenlos zu haben aber vorzüglich zur gezielten Feinjustage geeignet

STATEMENT

Audirvana Studio bietet einen erstklassigen Bedienkomfort, der sehr viel Sinn macht, vor allem aber komfortabel zu handhaben ist und den ich an keiner Stelle für Spielerei halte. Das neue Windows Kernel-Streaming steigert die Klangqualität gegenüber dem Vorgänger deutlich: Das neue Preiskonzept lässt sich leichter verschmerzen, weil das Musik-Hören mit Audirvana Studio sehr viel mehr Spaß macht.
Gehört mit
Computer Dell i7 mit Windows 10 Pro, Audirvana 3.5.46 und Qobuz
Streamer PS-Audio Bridge II
Netzwerk Ansuz Acoustics PowerSwitch A2 mit Darkz-Resonance-Control C2T, Digitalz Ethernet Cable A2 und Audioquest CAT700 Carbon
Reclocker Mutec M-3+ Smartclock USB
DA-Wandler PS Audio Direct-Stream-DAC
Endstufe für Bass: zwei Primare A-32, für Mittel-Hochton: Spectral DMA-100
Equalizer LA-Audio EQ231G für Bass
Lautsprecher Triangle Grand Concert
Zubehör Siltech Royal Signature Universal II, Habst DIII AES/EBU, Audioquest Jitterbugs, Wireworld Eclipse 8 Silver und Platinum Cinch und XLR, Purist Audio Design Elementa Advance und Alzirr XLR, QED Genesis Silver Spiral und Supra XL Annorum LS mit Enacom LS, Audioquest Niagara 5000, Hurricane HC, Source und NRG-X2 Netzkabel, AHP Reinkupfer Sicherungen, Synergistic Research Quantum Blue und OrangeSicherungen, AHP Klangmodul Ivg, Furutech NFC Wandsteckdose, Raum-Absorber von Mbakustik und Browne Akustik, Franck Tchang Klangschalen
Möbel Creaktiv Audio mit Absorberböden, Finite Elemente Pagode, Audio Exklusiv d.C.d. Basis
Herstellerangaben
Audirvana Studio
Preis inklusive Remote-Apps 6,93 Euro pro Monat
69,40 Euro pro Jahr

Hersteller
Audirvana
Web audirvana.com

Weitere Informationen

  • Imagefolder tests/21-06-18_audirvana
  • Social Introtext Seit zehn Jahren ist Audirvana für Viele die ideale Player-Software, um Musik vom Computer zu erleben. Dabei überzeugt nicht allein die Qualität der Wiedergabe, sondern auch die Zahl sinnvoller Features. Audirvana Studio ist nun eine Neuentwicklung mit beachtlichen Innovationen, auch hinsichtlich des Klanges, bietet aber auch die bewährten Optionen.
Donnerstag, 17 Juni 2021 00:01

ADOT Audiophile Grade Optical Fibre and MC Accessory

geschrieben von

It has been clear to me for some time that the interruption of LAN cables by optical fibres and media converters in digital playback systems can bring significant sonic advantages. How much more euphony one can hope for also depends on the quality of the converters. For this reason the Audiophile Grade Optical Fibre Kit was a discovery for me.

Already during the first examination of the Fibre Kit, it became clear that the set consisting of a media converter and its own linear(!) plug-in power supply has a little more to offer than a combination of the usual converter for IT applications plus a high-quality power supply, regardless of whether it comes from SBooster or Keces. With one of these two power supply units, the Fibre Kit sounds even better. I was already able to gain these impressions with a single ADOT converter, because the second one has been stranded in a UPS warehouse for a month on its way from England to Gröbenzell. In the meantime, Mika Dauphin, the head of Drei H Vertriebs Ltd, who distributes Audiophile Digital Optical Technology products in Germany, has sent me another audiophile media converter.

The view into the ADOT converter: the names of some components have been removed
The view into the ADOT converter: the names of some components have been removed

But before I loop the second ADOT in my system, I would like to briefly discuss the various applications for fibre optic cables. The technology was developed to be able to transmit electrical signals, such as those of Ethernet connections, over very long distances without loss - depending on the SFP adapters and suitable fibre optic cable, up to 100 kilometres should be possible. Not necessarily what music lovers need in their homes. When streaming locally stored music files, however, it has also been shown that the complete galvanic isolation of the audio components from the Internet benefits the playback quality. One possibility, of course, would be to rigorously dispense with a connection to the Internet and thus to streaming portals such as Qobuz or Tidal and to set up a separate network just for digital music reproduction. This is exactly what I did in my listening room. But thanks to galvanic isolation through simple media converters with selected SFP adapters, high-quality power supplies and audiophile Lan cables between the converters and the router or Lan switch, I can now access streaming services without compromising the playback quality of locally stored files. In my setup, a fibre optic cable of 20 metres overcomes the distance between the two converters, as the router is located in a different room than my system for good reasons. The duplex single-mode conductor thus bridges a distance that is considerable for electrical conductors, but negligible for optical conductors, and ensures complete galvanic isolation between the Internet and the network that the switch, the NAS and the streaming bridge form.

Alan Ainslie, Melco's Europe stalwart, calls these figures
Alan Ainslie, Melco's Europe stalwart, calls these figures


With the ADOT Kit, the focus is on galvanic isolation, and the data regeneration as above : in addition to the converter, it consists of two SFP adapters, the matching duplex multimode fibre optic cable of 1.5 metre length and the linear plug-in power supply already mentioned. If you add a switch with a built-in media converter like the Melco S100 - or also the SOtM sNH-10G - you can easily isolate the digital audio components from the internet and still be connected to it. The fact that ADOT probably first sees owners of Melco switches as a target group does not mean that users of other switches are neglected. In addition to the Fibre Kit, they also need the MC Accessory, a box with another ADOT media converter, a Y-cable for the power supply and a Melco C1AE Ethernet cable. If galvanic isolation is the primary concern, this combination is also logical: the LAN cable, which previously connected router and switch, for example, is plugged into the first media converter, then it continues via fibre optic cable and the Melco cable is used between the second converter and the switch. Since the linear plug-in power supply is strong enough to feed two media converters, the Y-cable is used to connect the two. However, its length - or shortness - suggests that ADOT does not expect to bridge a distance of 1.5 metres with the fibre optic cable. For all users who already operate an optical fibre link with selected SFP adapters and high-quality power supplies, it would be nice if they could purchase the ADOT converters without accessories. But you can talk to the sales department or the dealer of your choice...

Since in my system - as I said - Ethernet data have also been transmitted optically for some time, I currently use only the two ADOT modules. I cannot explain why, during the first test with the Melco switch, the transmission only worked when I no longer limited the transmission rate to 100 megabits via the DIP switches, contrary to the ADOT recommendations. I have now activated the bandwidth limitation declared as audiophile for both converters and the data transmission works without problems. But according to my experiences so far, a little break-in time is now called for for the media converters, which they complete in the background while an immensely exciting phono stage collects operating hours.

Here is a picture of
Here is a picture of

The play-in phase has the advantage that I switch from the - as I firmly assume - better configuration to the slightly less good one during the following comparison. And experience shows that the way back is always the more difficult - or easier, when it comes to recognising changes. This is no different here. Whereas before I was sure that I had never heard the two or three test pieces so well through my system - to which, apart from the ADOT converters, the modifications to the Melco NAS certainly contributed - the switch back to the two 10Gtek made the sound stage shrink a little. The reproduction had lost some of its smoothness, and the high frequency range seemed minimally hardened. The differences were not huge, but clearly perceptible over a high-resolution chain. In the high-end range, it's these little things that make the difference.

When I then looped in the ADOTs again - the whole change took less than two minutes - the sonic advantages of the higher-quality converters seemed greater to me than in the first comparison: Keith Jarrett in his trio now seems to have much more fun with the old standard "God Bless The Child". The three groove even more intensely. The spatial imaging has also improved thanks to the ADOTs: The instruments now seem more three-dimensional on the larger stage. Here and there, you can also hear a little more detail. Keith Jarrett is one of those musicians who are not really quiet. The spectrum ranges from audible breathing and rhythmic foot movements to stomping and humming along to the melody. Thanks to the ADOTs, you can participate in all of this. There is no need for further comparison: In my system, I would no longer want to do without the ADOT media converters.

I'd rather hear whether the media converter in the Melco switch differs from an external ADOT. The router is connected to the one ADOT via an Audioquest Diamond. The fibre optic cable leads to the slot of the Melco S100, which contains a Finisar SFP adapter. As with the first attempt with the ADOT converter and the Melco switch, I don't hear anything at first. But now I know what the problem is. The Melco Switch does not like a bandwidth limit of 100 megabits with the ADOT. So I switch it off with the two DIP switches and restart the converter. By the way, the cabling to the Melco NAS and to the Aries G2.1 - and later also to the external media converter - is done by the Ansuz Digitalz D-TC Supreme, which gets its low-frequency AC voltage from the Ansuz PowerSwitch. The S100 is allowed to warm up for an hour with Jonas Hellborg and Glen Velez' "Ritual Love-Death" from the album Ars Moriende, a unique indulgence of percussion and bass guitar sounds, respectively imaginary space and impulses. An audiophile delight!


As beautiful as the files are, for the comparison between the internal and external converter I prefer to rely on one of the excellently recorded albums of the Living Concert Series: Shostakovich's Symphony No. 15. The recording with its abundance of spatial information clearly benefits from the second media converter - and the bandwidth limitation to 100 megabits? In any case, the stage seems a touch deeper and the rhythmic reproduction is a little more intense. The media converter built into the Melco is very good, the external one even a little better. Owners of the Melco S100 can thus reach the highest sound level in small steps.

The Melco Switch and the SOtM sNH-10G communicate with the ADOT only if, contrary to this recommendation, you do not limit the FX and TX ports to 100 Mb/s bandwidth
The Melco Switch and the SOtM sNH-10G communicate with the ADOT only if, contrary to this recommendation, you do not limit the FX and TX ports to 100 Mb/s bandwidth

Finally, the media converter integrated into the SotM switch also has to compete with the ADOT: Again, I start with the internal converter, after having enjoyed Jonas Hellborg's acoustic spectacle also via the SOtMs - the switch sNH-10G, the clock sCLK-OCX10 and the clock cable dBCL-BNC. This time I chose the Paul Motian Trio's "Folk Song For Rosie" from the album Le Voyage as the test file: Here the difference between the converters is even greater than with the Melco. With the internal one, the sound is not very homogeneous: The saxophone plays in a rather reverberant environment, the drums in a different room, and the bass was miked very close. With the ADOT converter, on the other hand, you can hear that especially during loud saxophone passages, the sound also spills over to the right, where the double bass seems to be. The spatial arrangement of the instruments seems more realistic, the strongly picked strings of the double bass have more energy, the hits on the cymbals are even more differentiated, and the saxophone comes with bite but without aggressiveness: simply great!

STATEMENT

As expected, two ADOT media converters are better than one. In high-quality systems, even for owners of Melco or SOtM switches, the - quite manageable - investment in a second ADOT converter or an MC accessory makes sense. I would not want to do without the ADOTs in my system!
Listened with
NAS Melco N1Z/2EX-H60 with Audiaz linear power supply, WDMyCloud
Streamer Auralic G2.1 with 2TB SSD
Up-Sampler Chord Electronics Hugo M-Scaler with Poweradd or Ferrum Hypsos
DAC Chord Electronics DAVE with linear power supply
LAN-switch SOtM sNH-10G i with Keces P8, Ansuz PowerSwitch D-TC Supreme
10-MHz-Clock SOtM sCLK-OCX10 with Keces P8 and AudiaZ DC-cable
Preamp Audio Exklusive P7
Power amp Einstein The Poweramp
Loudspeakers Göbel Epoque Aeon Fine
Subwoofer Velodyne DD+ 10 (2x)
Cables Goebel High End Lacorde Statement, Audioquest Dragon HC, Tornado (HC) and Dragon Bi-Wiring, Swiss Cables, SOtM dBCL-BNC, AudiaZ Clock-Kabel, Ansuz Digitalz D-TC Supreme und Mainz D2
Accessories AHP Klangmodul IV G, Audioquest Niagara 5000 and 1200, Synergistic Research Active Ground Block SE, HMS wall outlets, Blockaudio C-Lock Lite, Acapella bases, Acoustic System feet and resonators, Artesania Audio Exoteryc, SSC Big Magic Base, Finite Elemente Carbofibre°-HD, Harmonix Room Tuning Disks, Audio Exklusiv Silentplugs, Arya Audio Revopods, 10Gtec Media Converter (2x) with Keces P3 and SBooster BOTW P&P Eco MKII, Singlemode Duplex Fiber Optic Cable
Manufacturer's Specification
ADOT Audiophile Grade Optical Fibre Kit
Contents of Kit Media Converter (1x), SFP-adapters (2x), wall wart power Supply, duplex-multimode-fibre (1,5m)
Wavelength 850nm
Voltage 5V (MC01 / MC02 supplied with suitable mains power supply)
Price MC01 480 Euro (with universal voltage power adapter)
Price MC02 520 Euro (with linear power supply)
Price MC03 300 Euro (without any power supply)
Price MC ACCESSORY 280 Euro (single Media Converter, melco CAT 7 RJ 45 lead, and Y lead for power supply)
Manufacturer
Audiophile Digital Optical Technology
Address Audiophile Digital Music Masters Ltd.
Sandy farm Business Park
FARNHAM
GU10 1PX
ENGLAND
Phone +44 7899 896848
Email sales@admm.uk.com
Web www.audiophiledigital.co.uk
Distributor
DREI H Vertriebs GmbH
Address Mika Dauphin
Kedenburgstraße 44
Haus D / 1. OG
22041 Hamburg
GERMANY
Phone +49 40 37507515
Email mika.dauphin@drei-h.biz

Weitere Informationen

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  • Imagefolder tests/21-05-28_adot
  • Social Introtext It has been clear to me for some time that the interruption of LAN cables by optical fibres and media converters in digital playback systems can bring significant sonic advantages. How much more euphony one can hope for also depends on the quality of the converters. For this reason the Audiophile Grade Optical Fibre Kit was a discovery for me.
Mittwoch, 16 Juni 2021 09:38

Verteres Highend-MM-System Sabre

Touraj Moghaddam, Gründer und Chefentwickler von Vertere Acoustic hat das Highend-Moving-Magnet-System Sabre vorgestellt. Dank der ausgefeilten Konstruktion und höchster Fertigungsstandards soll es eine ausgesprochen musikalische Wiedergabe ermöglichen.

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Mit einem Preis von 1.148 Euro ist das Sabre preislich zwischen dem kostengünstigen, aber überraschend musikalischen MM-System Magneto und dem mehrfach prämierten MC-System Mystic angesiedelt. Wer von einem preisgünstigen MM-System auf einen höherwertigeren Tonabnehmer upgraden will, sieht sich einer Reihe von nicht ganz einfachen Entscheidungen gegenüber. Als erstes muss zwischen MM und MC gewählt werden. MC-Systeme werden gemeinhin als die besseren betrachtet, allerdings erfordern sie einen um mindestens 20 Dezibel höheren Verstärkungsfaktor. Günstige Phonovorstufen sind für die MC-Entzerrung nicht immer optimal geeignet – wenn überhaupt. Deshalb geht ein Umstieg von MM auf MC oft mit einer zusätzlichen Ausgabe für eine neue Phonovorstufe einher.

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Der Ruf von MM-Systemen leidet unter der Tatsache, dass viele Vertreter ihrer Gattung dünn und unangenehm klingen. Das Sabre gehört jedoch nicht zu diesen Systemen, wie ein Hörtest eindrucksvoll bestätigen wird. Im Gegenteil: Das Sabre klingt detailreich, dynamisch und körperhaft mit einer geradezu mitreißenden Musikalität.

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Anders als beim Laufwerk DG-1 wurde das Rad für das Sabre nicht neu erfunden. Der orangefarbene MM-Tonabnehmer mit Vollalugehäuse ist das Ergebnis langjähriger Erfahrung, praktischer Denkansätze, gründlicher Entwicklungsarbeit – und einer Prise Kreativität. In der extremen Welt der Highend-Technik reizen manche Entwickler einen einzigen Parameter so weit aus, dass die anderen kaum noch zum Tragen kommen. Die daraus resultierenden Produkte machen oft Furore, weil sie polarisieren. Für Touraj Moghaddam kommt diese Herangehensweise nicht in Frage. Seiner Ansicht nach sollte ein Hifi-System nicht nur bestimmte Musikrichtungen gut klingen lassen, sondern mit möglichst allen Aufnahmen hohen Hörgenuss bereiten. Ein Hifi-Fan mit einer kleinen Plattensammlung hat laut Moghaddam einfach noch nicht das richtige Hifi-System gefunden.

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Features

  • Gehäuse aus massivem Aluminium
  • optimale Abstimmung von Gehäusemasse und Generator zur Reduzierung von Resonanzen
  • Generatorsystem mit Alnico-Magnet und individuell optimierter Aufhängung und Positionierung zur Steigerung der Performance
  • Generator mittels vier drehmomentoptimierter Spike-Schrauben im Gehäuse befestigt (keine Verwendung von Klebstoffen)
  • mikroelliptischer Nadelschliff für hohe Abtastfähigkeit ohne Verlust von Hochtonenergie oder erhöhte Abtastgeräusche
  • Gewinde zur Aufnahme der Edelstahl-Rändelschrauben und drei Kontaktpunkte an der Gehäuseoberseite für optimale Ankopplung des Tonabnehmers an das Headshell
  • Absatz an der Front des Gehäuses zur optimalen Ausrichtung in Vertere-Tonarmen
  • Teleskopnadelträger für hohe Stabilität und Steifigkeit
  • Frequenzgang von unter 15 Hz bis über 25 kHz
  • Ausgangsspannung von 4,0 mV für authentische Dynamik sowie klangliche Tiefe und Präzision

Preise und Verfügbarkeit: 1.148 Euro, ab sofort verfügbar

Vertrieb
Beat Audio GmbH
Anschrift Hainbuchenweg 12
21224 Rosengarten
Deutschland
Telefon +49 4105 6750500
Telefax +49 4105 6750509
E-Mail info@beat-audio.de
Web www.beat-audio.de

Weitere Informationen

  • Imagefolder news/21-06-16_sabre
Samstag, 16 Juni 2001 09:40

Beat Audio GmbH

geschrieben von
Vertrieb
Beat Audio GmbH
Anschrift Hainbuchenweg 12
21224 Rosengarten
Deutschland
Telefon +49 4105 6750500
Telefax +49 4105 6750509
E-Mail info@beat-audio.de
Web www.beat-audio.de
Donnerstag, 14 Juni 2001 19:25

Lyravox

geschrieben von
Hersteller
Lyravox Gerätemanufaktur GmbH & Co. KG
Anschrift Jaffestraße 6
21109 Hamburg
Telefon +49 40 320897980
E-Mail info@lyravox.de
Web lyravox.com

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