Mittwoch, 15 August 2007 02:09

JThink Ltd.

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Hersteller/Vertrieb
JThink Ltd.
E-Mail paultaylor@jthink.net
Web www.jthink.net/songkong/de/index.jsp
Mittwoch, 15 August 2007 02:06

JThink Ltd.

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JThink Ltd.
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Web www.jthink.net/songkong/de/index.jsp
Montag, 14 August 2017 00:01

Acoustical Systems stellt das Fideles vor

Mit Stolz präsentiert Acoustical Systems das erschwingliche und gänzlich neue High-End-Tonabnehmersystem Fideles. Der Name Fideles ist ein Lateinisch-Deutsches Kunstwort und soll für „originalgetreu, agil und lebendig“ stehen.

Das Fideles besitzt – völlig ungewöhnlich für seine Preisklasse – einen Systemkörper aus Titanium Timet 100, der auf einzigartige Art Festigkeit mit niedrigem Gewicht verbinden und über eine unvergleichliche Fähigkeit zur Energieableitung verfügen soll. Der Korpus besitzt zwei Reihen mit je drei Gewinden, so dass das System in jedem Tonarm mit korrektem Überhang montiert werden kann. Das relativ niedrige Gewicht sorgt für ein perfektes Zusammenspiel mit eine großen Zahl von Tonarmen mit mittlerer bis geringer effektiver Masse. Das Fideles bietet eine hohe Abtastfähigkeit – der Hersteller spricht von über 90 Mikron – und ist leicht einzustellen.

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Der Generator funktioniert nach dem Moving-Iron-Prinzip: Ein Stückchen Eisen am Nadelträger bewegt sich in einem Feld von zwei Magneten. Die Modulation des Magnetflusses induziert dann eine Spannung in feststehenden Spulen. Das Fideles produziert eine kräftige Ausgangsspannung von 5,5 Millivolt, die von jeder Phonostufe ohne Moving-Coil-Eingang oder besonders hohe Verstärkung weiterverarbeitet werden kann. Jeder Phono-Eingang mit einem Eingangswiderstand zwischen 47 und 100 Kiloohm und einer Verstärkung von 35 bis 50 Dezibel ist für das Fideles geeignet.

Der Preis für das Fideles liegt weltweit bei 1000 Dollar respektive 900 Euro. Dafür soll es neue Standars bei Klang, Technik und im Preis/Leistungsverhältnis setzen und sich nicht nur wegen seines Titan-Körpers mit Mitbewerbern aus der Preisklasse von 2000 bis 3500 Euro messen können.

Das Fideles kann ab Mitte September bestellt werden. Es wird erstmals auf der Hong Kong Show und Mitte August auf der Taipei Audio Show vorgestellt.

Herstellerangaben
Acoustical Systems Fideles
Freqenzgang 18 Hz – 25 kHz +/- 2 dB
Kanal-Balance innerhalb von 0,8dB @ 1kHz
Kanaltrennung besser als 25dB @ 1kHz
Ausgangsspannung 5,5 mV, 1 kHz bei 5 cm/sec
Statische Nadelnachgiebigkeit 35 mm/N
Dynamische Nadelnachgiebigkeit bei 9 -10 Hz 17 mm/N
Vertikaler Abtastwinkel 22°
Nadel True Elliptical 7µ x 2,5µ, vom Hersteller austauchbar
Empfohlener Abschlusswiderstand 47 bis 100 kΩ
Empfohlene kapazitive Last Phonokabel plus max 200pF
Gewicht 9.5 g 
Empfohlene Auflagekrauft 17 mN bis 18 mN

Hersteller
Acoustical Systems
Anschrift Axinia Schäfer
Alpenstr. 26
86935 Rott
E-Mail info@acoustical-systems.com
Web www.acoustical-systems.de

Weitere Informationen

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Freitag, 11 August 2017 12:52

Audeze LCDi4

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Noch vor wenigen Jahren erreichte ein edler Kopfhörer nur einen kleinen Kreis von Musikliebhabern. Dann eroberten Smartphones die Welt und in deren Kielwasser wurden die kleinen Lautsprecher im Ohr richtig hipp: Heute ist ein ambitionierter In-Ear Hörer wie der Audeze LCDi4 kein Exot mehr. Er ist vielmehr eine Proklamation des guten Tons, der guten Musik.

Einhundertvierunddreißig Takte in Es-dur bilden das „Vorspiel“ von Richard Wagners Opernzyklus Der Ring des Nibelungen. Vier Minuten und fünfunddreißig Sekunden dauert das Absinken von der Oberfläche zum sagenumwobenen Rheingold. Je tiefer uns die Partitur herabtauchen lässt, desto wilder und malerischer umfliesst das feuchte Element den Hörer. Von Beginn an begleitet ein ebenmäßiger Ton, gespielt von den Kontrabassisten der Berliner Philharmoniker, die Reise zum gut gehüteten Schatz. Es sind zuerst die Hörner, die dem dunklen Fundament Farbe geben, und nach und nach komplettiert sich das musikalische Kollektiv, bevor als Auflösung die drei Rheintöchter ihr böses Spiel mit Alberich beginnen. Das ist pathetisch aufgeladene große Kunst. Es sind nicht nur Frequenzen oder Rauminformationen, die transportiert werden, es sind Empfindungen. Und gerade dieser, in der Reproduktion so schwer zu fassende Teil lässt manche Musikanlage straucheln. Nun obliegt es zwei zwölf Gramm leichten Schallwandlern, ganz dicht an den Hörnerven alles richtig zu machen und diesen wohligen Schauer zu erzeugen.

Dank Magnesium ist der LCDi4 mit zwölf Gramm pro Seite angenehm leicht
Dank Magnesium ist der LCDi4 mit zwölf Gramm pro Seite angenehm leicht

Drehen wir vor der Klärung die Zeit ein wenig zurück. Während der letzten HIGH END sah ich auf dem audioNext-Stand mehrfach den bestens gelaunten Geschäftsführer Carsten Hicking mit einem auffälligen Ohrhörer im Kopf. Angesprochen auf seine gute Laune, präsentierte er mir den neuen Audeze LCDi4 In-Ear Hörer, der eine eigene Serie innerhalb der Produktpalette begründet. Indes sind die Ähnlichkeiten zu den drei Hörern der iSINE Serie augenfällig. Traditionell betitelt Audeze seine Flaggschiffe mit den drei Buchstaben LCD. Carstens Hinweis auf die aus Magnesium gefertigten Gehäuse, sowie die Nennung des durchaus gehobenen Verkaufspreises, bestätigten die Positionierung innerhalb der Range. Ich gebe zu, es ist in dieser Situation ein Privileg, flugs einen Test vereinbaren zu können. Ein paar Wochen später klingelte das freudig erwartete Paket an meiner Tür. Perfekt verpackt lagen die beiden zierlichen Wandler inmitten von allerlei Zubehör. Auffällig das edle lederne Transportcase sowie die Bügel, mit denen die Treiber am Ohr fixiert werden.

Gut verpackt, die Treiber und das Zubehör. Die Transportbox überzeugt durch ihre Wertigkeit
Gut verpackt, die Treiber und das Zubehör. Die Transportbox überzeugt durch ihre Wertigkeit


Obligatorisch für einen In-Ear Hörer, die verschieden großen Ohraufsätze. Maßgeblich für das Klangerlebnis ist hier die Wahl der richtigen Größe, müssen doch die Hörkanäle gute abgedichtet werden. Für einen mobilen Hörer äußerst praxisgerecht, das solide geflochtene 1,20 Meter lange Verbindungskabel aus hochreinen versilberten Kupferlitzen mit stabilisierenden Kevlaer-Fasern. Bedenken, ob sich ein Mikrophon in die Strippe verirrt hat, zerstreut der vergoldete 3,5-Millimeter-Klinkenstecker mit seinen drei Polen. Hier geht es ums Musikhören, nicht ums Telefonieren. Eine knackig sitzende Steckverbindung an den Treibern sichert zudem Kabel wie Hörer vor zu viel unkontrollierter Zugkraft. Im Betrieb füllen die leichten – Magnesium sei dank – überzeugend verarbeitet klingenden Ohrstecker die namensgleichen Muscheln. Dank der Bügel, soviel sei nach einigen Stunden des Hören schon verraten, hält der LCDi4 gut fixiert seine Stellung. Auch wüstes Head-Banging sollte so kein Problem sein. Darüberhinaus tarieren die hinter den Ohrmuscheln geführten Halter das etwas höhere Gewicht komfortabel aus.

Die magnetostatische Schallerzeugung trägt halt ein wenig auf. Eine andere Art der Tonbildung wäre allerdings für eine Schöpfung aus dem Hause Audeze kaum vorstellbar, füllen doch 20 Jahre Forschung auf diesem Gebiet die Wissensspeicher des Unternehmens. Es wundert also nicht, dass es die Mannen von Audeze trefflichst verstehen, eine sehr, sehr dünne Folie zwischen vor- und rückseitig positionierten Magneten zu spannen.

Die schwarzen respektive durchsichtigen Bügel stabilisieren die In-Ears, sobald sie ihren Platz im Ohrkanal gefunden haben
Die schwarzen respektive durchsichtigen Bügel stabilisieren die In-Ears, sobald sie ihren Platz im Ohrkanal gefunden haben

Die beschriebene Technik eignet sich in der Theorie perfekt, Luft zum Schwingen anzuregen. Die Kunststoffhaut kann mittels ihrer äußerst geringen Masse – sie ist leichter als die Luft, die sie verdrängt – ansatzlos präzise kolbenförmige Impulse erzeugen. Beste Voraussetzungen für die Übertragung eines sehr weiten dynamischen Frequenzbereiches. Aber der gleichmäßige Hub setzt ein homogenes, starkes Magnetfeld sowie eine kongruente Leitfähigkeit der Membrane voraus. Ersteres löst Audeze mit einen Fluxor-Magnetic getauften Antrieb, der annähernd die doppelte magnetische Flussdichte herkömmlicher Neodym-Magnete besitzt. Beim zweiten hauchdünnen Baustein der Tonerzeugung sichert ein Vakuum das gleichmäßige Aufbringen einer nanodicken leitenden Metallschicht. Um die Kontrolle über die aufwendigen Produktionsprozesse zu wahren, wird der LCDi4 ausschließlich im Stammwerk unweit von Los Angeles an der amerikanischen Westküste produziert. Paarweise Selektion versteht sich in dieser Liga von selbst. Lohn aller Mühen sind erstklassige technische Daten.

Die Schallerzeugung erfolgt iosdynamisch außerhalb der Kanäle. Wiewohl halboffen, werden Umstehende nicht unerwünscht Zeugen des Arbeitsprinzips
Die Schallerzeugung erfolgt iosdynamisch außerhalb der Kanäle. Wiewohl halboffen, werden Umstehende nicht unerwünscht Zeugen des Arbeitsprinzips


Es bedarf freilich mehr, um das Kulturgut Musik zu genießen, denn wir wollen berührt werden. Und die Wiedergabe von Herbert von Karajans Arbeit am Dirigentenpult hat mich berührt. Außergewöhnlich, wie detailliert und anmutig der Strich der Baßsaiten wiedergegeben wird, erstaunlich, welcher Raumeindruck entsteht – ungeachtet der Nähe der Schallerzeugung zum Trommelfell. Und wie sich die einzelnen Instrumentengruppen tonal einwandfrei aus dem Orchestergraben erheben: fabelhaft mit Gänsehaut-Garantie. Ein iPhone treibt den LCDi4 in diesem Moment schon lange nicht mehr an, die Versorgung mit elektrischen Signalen fällt der großen immobilen Kette im Hörraum zu. Hier läuft der Hörer zu Höchstleistungen auf, ein Befund, der sich im Laufe der Hörsession früh abzeichnete.

Gut zu erkennen die Erhebungen, die für sehbehinderte Menschen die Kanalzugehörigkeit anzeigen
Gut zu erkennen die Erhebungen, die für sehbehinderte Menschen die Kanalzugehörigkeit anzeigen

Wobei schon zu Beginn der Testrunde, als ein Handy mit iTunes die Quelle stellt, die große Neutralität auffällt, mit der Stimmen und Instrumente wiedergegeben werden, exemplarisch nachzuvollziehen bei „Consider Me Gone“ mit Sting und Christian McBride am Bass. Gemessen am Anspruch gerät der Vortrag allerdings etwas schlapp – aber da geht noch mehr. Der Wechsel der App (nePlayer) erlaubt mir lustvolles Surfen durch die heimische Musikbibliothek, zugleich fallen die Formatgrenzen auf dem Smartphone aus Cupertino. Audeze bester In-Ear quittiert die Verbesserung unverzüglich. Der imaginäre Raum wird größer und Stings gealterte Stimme wirkt mit ihren Verästelungen lebensechter – aber da geht noch mehr.

Wie bei jedem In-Ear-Hörer ist die Wahl des passenden Ohrstücks für die Performance entscheidend.
Wie bei jedem In-Ear-Hörer ist die Wahl des passenden Ohrstücks für die Performance entscheidend.

Nun tritt mit der Verkabelung des Fiio der erste ernsthafte Sparringspartner an, um den LCDi4 zu Höchstleistungen anzutreiben. Sein besserer Wandler, seine Fähigkeit, Hochaufgelöstes abzuspielen, und der leistungsfähigere Verstärker, all das goutiert der LCDi4 ebenso unaufgeregt wie deutlich. „In The Flesh“ von Pink Floyds Livealbum Is There Anybody Out There schallt mit Wucht gut ausdifferenziert in die Hörkanäle.

Gut abgehangen im Achtziger-Jahre-Verlies, Sagas „How long“ und das legendäre Drum-Solo „A brief case“ vom Livealbum In Transit. Augenblicklich entführt die Kombi in die Diskotheken der Jugend. Aber in der rauchgeschwängerten Luft waren die Bässe damals nicht so knackig, der Synthie-Groove nicht so treibend, und die mühelose Abgrenzung der beiden Drummer, die mir der LCD jetzt bietet, kommt in meiner Erinnerung so auch nicht vor.


Zwischenbilanz: Wird ein normales Smartphone als Musiklieferant gesetzt, dann muss es wohl kein LCDi4 sein. Vermutlich sind die günstigeren Geschwister iSINE 10 oder 20 aus dem Portfolio von Audeze für iPhone-Nutzer sogar die bessere Wahl. Wird doch für beide als Verbindungsalternative das Lightning-Cable angeboten, dessen Besonderheit ein den Bordmitteln deutlich überlegener integrierter D/A Wandler nebst Verstärker ist. Kommen spezialisierte mobile Musik-Player zum Einsatz, dann legitimiert deren Leistungsfähigkeit einen LCDi4 mühelos - aber da geht noch mehr.

Das Kabel und die Anschlüsse korrespondieren mit dem Anspruch des LCDi4
Das Kabel und die Anschlüsse korrespondieren mit dem Anspruch des LCDi4

Der Sprung zur „großen Anlage“ führt zunächst zu der im Vorverstärker eingebauten Klinkenbuchse. Erneut verbessert sich das musikalische Spiel in allen Belangen, aber die In-Ears verlangen wieder nach mehr. Die vorerst letzte Station ist der separate Headamp. Ob Jazziges vom Archie Shepp Quartett, ob Souliges von Quincy Jones / Barry White, ob Gediegenes von Bill Callham, jeder Track bezaubert. Der überzeugende virtuelle Raumeindruck passt nun ganz und gar nicht mehr zu einen In-Ear, die Auflösung ist bestechend, aber niemals klinisch, zudem lässt die Natürlichkeit die musizierenden Protagonisten immer greifbarer werden. Nach Richard Wagner drängt sich der Verdacht auf – da geht noch was. Während ich im Kopf eine Liste von Kopfhörerverstärkern und mobilen Abspielgeräten erstelle, die ich ordern müsste, ereilte mich der Hinweis, dass es einem Kollegen nach meinem Testmuster dürstet. Aus der Traum – dem Berufsgenossen wünsche ich allerdings genauso viel Spaß wie ich ihn hatte!

STATEMENT

Ja, der LCDi4 ist ein Ausrufezeichen, eine Ansage. Ein Coup, mit dem Audeze herausstellt, zu welchen musikalischen Höhenflügen ein In-Ear-Hörer fähig ist. Sein Können kann nur durch das Front-End limitiert werden, und so bleibt als einzige echte Schwäche der gehobene Preis der potentiellen Kombination.
Gehört mit
Mobile Quellen iPhone mit nePlayer, FIIO X5-II
Computer Audio NAS-Laufwerk Qnap HS 210, Minim Server, Router Speedport W 724 V
Streaming Server Minimserver
Steuerung Lumin für Apple iPad, Linn Kazoo
Netzwerkspieler, Vorverstärker Linn Majik DSM
Kopfhörer Sennheiser HD 800
Netzaufbereitung Furman Elite-16 Power Factor E i
Kabel Monster Cable LAN, Linn NF, Naim Audio Lautsprecherkabel, Netzleiste Music Line
Möbel Phonosophie Tripod
Herstellerangaben
Audeze LCDi4 In-Ear
Typ Audiophiler Premium In-Ear-Kopfhörer
Prinzip Magnetostatischer Treiber, halboffen
Frequenzband 5 Hz - 50.000 Hz
Schalldruck max. > 120dB
Klirrfaktor < 0,2 % bei 100 dB, über das gesamte Frequenzband
Belastbarkeit 3 W
Wirkungsgrad 105dB/1mW
Anschlussstecker Verstärker Stereo-Klinke 3,5 mm
Anschlussstecker Hörer Hochwertige Steckverbindung 2-pin
Impedanz 35 Ohm
Gewicht ca. 12 Gramm (pro Seite)
Kabel Verbindungskabel ca. 120 cm, versilbertes PremiumKupferkabel (OCC)
Lieferumfang 6 Paar Ohrstücke (diverse Größen) Transportbox aus Leder, Ohrbügel, Reinigungsbürste, Kabel Clip
Preis 3.000 Euro

Vertrieb
audioNEXT GmbH
Anschrift Isenbergstraße 20
45130 Essen
Telefon 0201 5073950
E-Mail info@audionext.de
Web www.audionext.de

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Mittwoch, 08 August 2007 18:47

Dali GmbH

geschrieben von
Vertrieb
Dali GmbH
Anschrift Berliner Ring 89
64625 Bensheim
Telefon +49 6251 9448077
E-Mail kontakt@dali.dk
Web www.dali-speakers.com

Das neue kabellose digitale Lautsprechersystem DALI CALLISTO wurde entwickelt, um eine Brücke zwischen traditionellem HiFi und den neuen, cleveren und innovativen Technologien zu schlagen.

Mit dem Downloaden und Streamen von Musik und Filmen hat sich die HiFi-Welt dramatisch verändert. Millionen von Musiktiteln lassen sich per Fingertipp abspielen, große, über unansehnliche Kabel miteinander verbundene Audiogeräte, haben in modernen Wohnräumen keinen Platz mehr. Anspruchsvolle HiFi-Fans setzen auf hochwertige Lautsprecher, die sich direkt von Mobilgeräten ansteuern und bequem bedienen lassen.

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Die kabellosen Lautsprecher DALI CALLISTO 1 und 6 verbinden sich über eine 24-Bit-/-96-kHz-Funkstrecke mit der zentralen Komponente des Systems, dem DALI Sound Hub. Dieser verfügt über eine ganze Reihe von Eingängen mit automatischer Signalerkennung: Bluetooth, optisch und Koax digital, analog oder USB. Das Bluetooth-Modul ist dabei so empfindlich, dass es auch dann die Verbindung zum Quellgerät aufrecht erhält, wenn der Hub in einem Regal oder Schrank steht.

Das gesamte Lautsprechersystem wurde von DALI entwickelt. Die hohen Ansprüche an eine optimale Qualitätskontrolle, geringe Toleranzen und eine exzellente Klangqualität sollen es zudem erfordern, manche Produkte direkt in der eigenen Fabrik zu fertigen. So entstanden neue Tiefton- und Hochtonchassis, die hervorragend mit den integrierten Verstärkern harmonieren. Da DALI so den gesamten Signalweg kontrollieren kann, wurden die Chassis eigens für das CALLISTO System optimiert und lassen sich in konventionellen passiven Lautsprechern nicht verwenden.

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Die neuen CALLISTO Tiefmitteltöner verfügen über 165 mm große Holzfasermembranen mit einem optimierten SMC-Magnetantrieb, während die Hybrid-Hochton-Module in beiden Modellen mit einer ultraleichten 29-mm-Gewebekalotte und einem Hochtonbändchen ausgestattet sind. Der kräftige, direkt mit den Chassis verbundene Class-D-Zweikanalverstärker leistet 300 Watt und soll ein ausgesprochen transparentes, detailreiches, harmonisches und gut getimtes Klangbild liefern, wie man es zu diesem Preis bislang wohl nicht realisieren konnte.

Mit der Markteinführung der CALLISTO Serie startet DALI eine weltweite Kooperation mit dem kanadischen Audiospezialisten Lenbrook International. Dessen hochauflösendes BluOS-Multiroom-System ermöglicht in Verbindung mit drahtlosen Lautsprechern und einem WLAN-Netzwerk eine bequem per App steuerbare HD-Musikwiedergabe. Alle künftigen Streaming-Produkte von DALI werden über eine BluOS-Anbindung verfügen.

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Das DALI CALLISTO Musiksystem erlebt auf der IFA 2017 in Berlin auf dem DALI-Messestand vom 1. bis 6. September in Halle 1.2. seine Weltpremiere.

Vertrieb
Dali GmbH
Anschrift Berliner Ring 89
64625 Bensheim
Telefon +49 6251 9448077
E-Mail kontakt@dali.dk
office@maschlanka.de
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Montag, 07 August 2017 06:00

Hijiri 'Takumi'

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Als ich mich vor etwa einem Jahr mit den Hijiri-'Nagomi'-Netzkabeln beschäftigte, musste ich den Rat des Herstellers, sie in einem mit Harmonix-Produkten getunten Raum zu verwenden, ignorieren. Dennoch hinterließen sie den allerbesten Eindruck. Da haben es die 'Takumi'-Kabel nun besser: Inzwischen ist Harmonix aus meinem Hörraum nicht mehr wegzudenken.

Für alle, die den Bericht über die 'Nagomi' nicht gelesen haben, hier noch einmal kurz der Zusammenhang zwischen Harmonix und Hijiri: Beides sind Marken der Combak Corporation, die auch noch die Encore Monitor-Lautsprecher, Reimyo Elektronik und Enacom Entstör-Komponenten im Angebot hat. Während man bis vor einiger Zeit die bestens beleumundeten Kabel ebenfalls unter dem Namen Harmonix anbot, etablierte man inzwischen die Marke Hijiri, um den Kabelkreationen von Kazuo Kiuchi ebenso viel Aufmerksamkeit zukommen zu lassen wie seinen Harmonix-Gerätefüßen und -Raum-Tuning-Maßnahmen. Am ganzheitlichen Ansatz hat natürlich auch die neue Marke nichts geändert: Nur wenn die Geräte, der Raum und die Kabel resonanzoptimiert seien, erreicht man – so Kazuo Kiuchi – die höchsten klanglichen Weihen.

Der Schukostecker ist ein Wattgate 390i RH. Die Kontakte sind mit Rhodium beschichtet
Der Schukostecker ist ein Wattgate 390i RH. Die Kontakte sind mit Rhodium beschichtet

Beim Test des 'Nagomi'-Netzkabels konnte ich in Ermangelung weiterer Hijiri-, Harmonix- und Enacom-Geräte den Empfehlungen des Harmonix-Chefs – wie gesagt – nicht im mindesten entsprechen. Inzwischen sieht es da schon besser aus: Zwar werden die Komponenten in den beiden im Wortsinne bodenlosen Artesania Audio Racks von Teflon-Kegeln getragen, aber zumindest die Endstufen und die Lautsprecher stehen über Harmonix-Füße mit dem Boden in Kontakt. Der Raum wurde mit einem Satz Room Tuning Disks und die Lautsprecher mit Tuning Tips optimiert. Klanglich dürften die Voraussetzungen für die Beschäftigung mit den großen Hijiris, den Nachfolgern der Harmonix X-DC Studio Master “Million” Maestro, also deutlich besser sein als beim Test der 'Nagomi'-Netzkabel.

In keiner Weise gebessert hat sich allerdings die Faktenlage. Daran hat die Tatsache, dass mich Kazuo Kiuchi in Begleitung seines Vertriebes Ed Doggen kurz vor Beginn der diesjährigen hifideluxe für einige Stunden besuchte, leider auch nichts geändert. Wir haben uns wirklich angeregt unterhalten und auch zur Zufriedenheit von Kiuchi san in meinem Arbeitszimmer ein paar Songs gehört. Besonders interessiert war er an einigen Plattenproduktionen, von denen er eine in Japan veröffentlichen möchte. Dazu sollte man wissen, dass die Arbeiten, die schließlich in den Harmonix-Produkten Form annahmen, vor etwa 40 Jahren in Aufnahmestudios begannen. Kazuo Kiuchi ist bis heute aktiv an der Produktion von CDs im XRCD-Decoding-Verfahren beteiligt und präsentierte kürzlich auch die erste Harmonix-Mastersound-LP: Duke Jordans So Nice Duke, eine bisher unveröffentlichte Three-Blind-Mice-Aufnahme aus dem Jahre 1982, die in einem mit Harmonix-Produkten optimierten Studio gemastered wurde und hierzulande bei Sieveking Sound zu haben ist.

Kazuo Kiuchi, der Entwickler und Chef von Harmonix und Hijiri, besuchte den Autor vor der hifideluxe
Kazuo Kiuchi, der Entwickler und Chef von Harmonix und Hijiri, besuchte den Autor vor der hifideluxe


Aber auch über den Umweg über die Tonträgerproduktion waren Kazuo Kiuchi keine Fakten zu seinen Kreationen zu entlocken, die über das, was in Katalog und Internet zu finden ist, hinausgehen. Aber ich gebe nicht auf und habe für die Zukunft ein Interview mit dem Entwickler und Firmenchef verabredet. Da sollte zumindest die ein oder andere zusätzliche Information bei herumkommen. Bis dahin bleibt mir nichts anderes übrig, als Ihnen kurz die bekannten Fakten zu referieren: Die Leiter der Hijiris bestehen aus speziell gefertigten Kupferdrähten mit definierter Laufrichtung, die selbstverständlich die RoHS-Anforderungen erfüllen. Die IEC-Buchse ist eine Wattgate 350i RH, besitzt also Kontakte mit Rhodium-Beschichtung. Auch der Schukostecker stammt von Wattgate, es ist das Modell 390i RH. Die Wattgates dieser höchsten Qualitätsstufe sind übrigens kryo-behandelt. Das Hijiri 'Takumi' ist in fünf Standard-Längen zwischen einem und drei Metern lieferbar, Sonderanfertigungen sind möglich. Das Kabel kommt so daher, wie man es etwa von Luxusuhren her kennt: Eine stabile, weiße Karton-Box schützt die eigentliche, wertvolle Verpackung, in diesem Fall eine zweifarbig lackierte Holzkiste mit geschnitztem Deckel, wie sie in abgewandelter Form auch für die Plattenteller-Auflage 'Tribute' TU-800M Verwendung findet. In dem Holzkörper, der das Kabel in der Mitte umschließt, befinden sich bei Hijiri keine Ferritringe, sondern eben die Dinge, mit denen Kazuo Kiuchi das Kabel „stimmt“. Konfektionierung und „Stimmung“ sollen ausschließlich in Handarbeit erfolgen.

Der IEC-Stecker stammt natürlich auch von Wattgate. Das Modell 350i RH ist ebenso wie der entsprechende Schukostecker kryo-behandelt
Der IEC-Stecker stammt natürlich auch von Wattgate. Das Modell 350i RH ist ebenso wie der entsprechende Schukostecker kryo-behandelt

Auch wenn die Kabel eingespielt sind, empfiehlt Ed Doggen, sie ein paar Stunden unter Strom zu lassen, bevor man sie einer kritischen Würdigung unterzieht. Aber um einen halben Tag zu warten, bin ich viel zu neugierig. Erstens haben bisher alle Combak-Komponenten in meiner Kette einen positiven Eindruck hinterlassen und zweitens habe ich bisher keine Netzkabel in dieser Preisklasse in meiner Anlage hören können. Ich habe also die großen Hijiri mit den beeindruckenden, vor kurzem getesteten Accustic Arts Monos phasenrichtig verbunden und die Endstufen etwa anderthalb Stunden vorgeheizt, um ganz sicher zu sein, dass der geplante Vergleich nicht mehr von der Aufwärmphase beeinflusst werden kann. Dann habe ich wieder die Swisscable Reference mit den Endstufen verbunden und zweimal Schostakovitsch' „Polka“ gehört, bevor ich zu den 'Takumi' gewechselt habe – und noch bevor der etwas über zwei Minuten dauernde Tanz zu Ende war, stand eindeutig fest, dass die Harmonix für noch mehr Atmosphäre, musikalischen Fluss und, ja, letztlich Genuss sorgen! Obwohl die Kette auch zuvor schon rhythmisch nichts anbrennen ließ, spielte das London Symphony Orchestra nun einen Tick engagierter, exakter auf den Punkt. Noch beeindruckender als die Verbesserungen im gesamten Klangbild fand ich aber die Menge zusätzlicher Feinstinformationen über einzelne Instrumente. Dabei ging es nicht nur um eine schärfere Abgrenzung voneinander und die exakte Platzierung auf der nun etwas größeren imaginären Bühne, sondern um feinere dynamische und rhythmische Differenzierungen der einzelnen Instrumente respektive Instrumentengruppen. Das wichtigste bei der zusätzlichen Fülle an Informationen ist aber, dass sie keinesfalls allein für sich stehen, sondern harmonisch in ein stimmiges Ganzes eingebunden sind. Natürlich habe ich noch eine ganze Reihe anderer, nicht vom übermäßigen Einsatz bei Tests leicht fad gewordene Songs gehört, aber der erste Eindruck hat sich nicht geändert: So gut wie mit den beiden 'Takumi' an den Endstufen habe ich meine Kette bisher nicht gehört.

Hier würde ich zu gerne einmal hineinschauen: Das Holzgehäuse beinhaltet die Elemente, mit denen Kazuo Kiuchi das Kabel resonanzoptimiert
Hier würde ich zu gerne einmal hineinschauen: Das Holzgehäuse beinhaltet die Elemente, mit denen Kazuo Kiuchi das Kabel resonanzoptimiert

Da Harmonix empfiehlt, die Anlage immer vom Ende her zu optimieren – gut, dass zumindest Lautsprecher und Endstufen in meinem Hörraum auf Harmonix-Füßen stehen – bleibe ich noch ein wenig bei den letzten Geräten in der Kette und probiere das 'Takumi' nun auch an Einsteins The Poweramp: Ich wähle den letzten Satz von Saint-Saëns Symphonie Nr. 3 unter dem Dirigat von Charles Munch und bin von der kraftvollen und großen Darstellung von Orgel und Orchester beinahe überwältigt. Ich hatte lange nichts so Monumentales gehört und in der Zwischenzeit scheint meine Wiedergabekette einige Fortschritte gemacht zu haben. Ginge es um Bombast-Rock würde ich schreiben, vor mir baute sich ein „Wall Of Sound“ auf: Bei aller Energie vermisse ich ein wenig Feinzeichnung – aber noch wird The Poweramp ja noch über ein Swisscable mit Strom versorgt. Das Hijiri bringt dann die vermisste Ordnung ins Geschehen: Die Instrumente haben auf der etwas ausladenderen Bühne mehr Platz und wirken deshalb besser voneinander getrennt. Deutlich mehr Präzision – bei gleichem Druck – herrscht auch im Tieftonbereich. Die tiefen Register der Orgel besitzen deutlich mehr Kontur. Einen Hauch mehr Energie besitzt auch der Hochtonbereich, ohne überbetont zu wirken. Trotz aller Klarheit und Feinzeichnung braucht man auch beim den 'Takumi' nicht auf Dramatik und Emotion zu verzichten. Im Gegenteil!


Da ich die Netzkabel der Vorstufe nur bei ausgeschalteten Endstufen wechseln möchte und die Einsteins immer eine gewisse Zeit brauchen, bis ihr Selbsttest abgeschlossen ist, übernehmen nun wieder die Accustic Arts Mono II die Verstärkung. Selbstverständlich beziehen sie ihren Strom ab sofort über die Hijiris, Einsteins Vorstufe ist noch über das Swisscable Reference mit dem Netz verbunden. Von den Festplatten des Melco fließen die Daten von Nancy King und Glen Moores Version der „Ode To Billy Joe“ vom Album King On The Road zum DAVE; Der Kontrabass treibt heftig knarzend, und Rob Scheps Saxophon groovt melodiös. Dank der trockenen Akustik der Aufnahmeumgebung sind Details wie Griffgeräusche sehr klar zu hören. Der Raum wirkt allerdings recht klein. Die sehr direkte und ungeschönte Aufnahme rückt Nancy Kings perkussive vokale Einwürfe ganz zu Beginn und später ihre Phrasierung in den Fokus, ohne sie überzubetonen. Mit dem 'Takumi' gewinnt die imaginäre Bühne minimal an Größe und die räumliche Beziehung von Musikern und Sängerin werden deutlicher. Es gibt nun auch ein paar mehr rhythmische Äußerungen Nancy Kings zu entdecken. Die Griffgeräusche Glen Moores sind nun noch dichter in den Sound des Basses integriert: Auch The Preamp profitiert deutlich von den Hijiris Topmodell.

Nur ein kleiner Teil der beigelegten Information enthält Fakten zum Aufbau des Kabels, aber die dürften jedem egal sein, der es einmal gehört hat
Nur ein kleiner Teil der beigelegten Information enthält Fakten zum Aufbau des Kabels, aber die dürften jedem egal sein, der es einmal gehört hat

Als mir Olaf Adam, der Geschäftsführer des deutschen Chord-Vertriebs G8 & Friends, die CD-Laufwerk- und Upsampler-Kombination Blu MK II zum Test brachte, diskutierten wir auch über die Schaltnetzteile – schon seit Jahrzehnten eine Spezialität von Chord-Chef John Franks – im DAVE und Blu. Der Ex-Kollege vermutete, diese würden Unterschiede von Netzkabeln eher nivellieren, was allerdings meinen sehr positiven Erfahrungen beim Test der Hijiro 'Nagomi' widerspricht, die leider schon länger wieder beim Vertrieb sind. Aktuell wird der DAVE über ein Swisscable Reference versorgt. Was lag also näher als zu hören, ob das 'Takumi' am DAVE ebenso deutliche Verbesserungen bringt wie bei den Verstärkern? Schaltnetzteil hin oder her: Auch beim DAVE sorgt das 'Takumi' für mehr Frische, Offenheit, Drive und Raum. Das große Hijri überzeugt schon nach wenigen Takten so sehr, dass man es nicht mehr hergeben möchte. Ein wenig realistischer – mit Blick auf den Preis – formuliert: ein Traumkabel!

STATEMENT

Ob Transistor- oder Hybrid-Endstufe, Röhrenvorverstärker oder High-Tech-Wandler mit entsprechendem Schaltnetzteil: Ich habe bisher in meiner Kette keine anderen Netzkabel gehört, die den Geräten so viel Wohlklang entlocken wie die Hijiri 'Takumi': eine weitere Meisterleistung von Kazuo Kiuchi!
Gehört mit
Tonbandmaschine Studer A80
Plattenspieler Brinkmann LaGrange mit Röhrennetzteil
Tonarm Thales Simplicity, AMG 12JT Turbo, Einstein The Tonearm
Tonabnehmer Lyra Olympos und Etna, Einstein The Pickup
Phonostufe Einstein The Turntable‘s Choice (sym)
CD-Laufwerk Chord Electronics BLU MK II
NAS Melco N1ZH/2, WDMyCloud
Streaming Bridge Auralic Aries Femto mit SBooster BOTW P&P Eco
D/A-Wandler Chord Electronics DAVE
Vorverstärker Einstein The Preamp
Endstufe Ayon Epsilon mit KT150, Eintein The Poweramp
Lautsprecher Kaiser Acoustics Kawero! Classic
Kabel HMS Gran Finale Jubilee, Swisscables Reference Plus, Goebel High End Lacorde, Habst Ultra III, Audioquest Diamond und Carbon,Cardas Audio Clear Network
Zubehör PS Audio Power Regenerator P5, Clearaudio Matrix, Sun Leiste, Audioplan Powerstar, HMS-Wandsteckdosen, Acapella Basen, Acoustic System Füße und Resonatoren, Artesania Audio Exoteryc, Harmonix Real Focus, Room Tuning Disks, Tuning Tips und TU-666M, Audio Exklusiv Silentplugs
Herstellerangaben
Hijiri 'Takumi' Netzkabel
Preis 4500 Euro für 1,5m

Vertrieb
Daluso
Anschrift Ed Doggen
Op den Dijk 30
NL-6102 EX Echt
Telefon +31 611 354725
E-Mail info@daluso.de
Web www.daluso.de

Weitere Informationen

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Freitag, 04 August 2017 00:01

Keces P8

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After having occupied me with the well-priced Soul-M, combined to the Keces DC-116 power supply, I finally bought that server for my wife's audio system. The purchase of two power supplies, astonishingly, wasn’t recommended by Keces’ distributor Robert Ross – the review, by the way, also imposed a must-have-impulse on colleague Peter Banholzer, who, already, was a proud owner of a Mytek Brooklyn.

However, the owner of the German Keces distribution company didn’t suddenly loose confidence in one of the manufacturers he was representing, but rather had the opportunity to listen to the new P8 power supply right before the High End show. And since then, he has been convinced that it is capable to realize significantly bigger improvements than the replacement of a standard power supply against the Keces DC-116 could. The P8 is even larger, heavier and more expensive than the DC-116. It also comes up with a solid, well-engineered metal enclosure and, in addition, with a large white-lettered display, which offers information on the given voltages at the two outputs and the current power consumption of the connected components. Furthermore, there Is a USB port that provides up to one ampere of current. Using the ifi iDefender 3.0 to simply provide clean power via the USB connection to the converter, then the P8’s third output is a welcome extra feature. However, the big Keces is not as flexible as the DC-116, which internally allows the adjustment of the two outputs to a multitude of voltages. Here, there are two models with only one output, one model offering the choice between 9 and 12, the other model between 19 and 20 volts. In addition to that there are four so-called "dual versions", in which then each of the two voltages can be varied to a small extent by means of a switch.

In its aluminum case with rounded corners and company logo and name engraved in the lid and the front panel, the analogue power supply shows up like a noble hi-fi component
In its aluminum case with rounded corners and company logo and name engraved in the lid and the front panel, the analogue power supply shows up like a noble hi-fi component

Similar to the power supplies from SBooster, when buying a P8 it is very much determined by the voltage(s) of the connected component. But even in these fast-moving digital times, you surely are not intending to exchange your components in an annual cycle, aren’t you? During the test procedure, however, this looks a little different. Since I would like to compare the "big" Keces power supply with the DC-116, the latter supplying power to the living room’s audio system hosting the SoulM music server and the Mytek Brooklyn DAC, I ordered a dual version offering 19 and 12 volt options. The two safety switches on the back allow for reducing the voltage of the first output down to 18 and for the second output down to 9 volts. As aforementioned, further adjustments are not possible. The Mutec MC-3+ Smart Clock USB is not only responsible for processing the digital signal between the server and the converter, but also isolates the two devices galvanically. So at this point I dispense with the Defender3.0, so the 5 volts output of the P8 remains unused.

As it is normal with a power supply, it’s the voluminous toroidal transformer together with the two smoothing capacitor banks that instantly catch one’s attention. Transformer and electrolytic capacitors are separated by a heat sink, on which some of the active components are mounted for voltage regulation. Three more of these are mounted to the right side of the enclosure. Design and workmanship of the circuit boards offer no grounds for complaint..


The P8 comes with two connector cables and one set of adapters
The P8 comes with two connector cables and one set of adapters

Altough having already included my wife’s audio system into my testing work at some point before, I should nevertheless find here some words to describe its sound characteristics, particularly in light of the fact that I am intending to solely depend on it for this test run. For a long time the excellent Acapella Violon VI lacked appropriate front-end components. Thanks to Einstein’s The Poweramp and Brinkmann’s Marconi, we now also have a reasonable amplification at our command. Using Swiss Cable Reference cabling almost throughout the system – ah, not the Plus version here, as in this combination it would create too much pressure in the lows –, ensures the necessary speed, openness and good spatial imaging. The audio system in the listening room – this one living up to a quite different price range – offers an even better resolution, reveals somewhat more detail, and shows slightly more agility in the lower frequencies, despite doing this in a more slender way. This can make bad recordings sometimes sound a little "scraggy”. Especially because of the more pushy bass, the living room’s system, if compared to my "working tool", usually is better liked by visitors less infected by the hi-fi virus. For me, it is always some kind of disillusioning to hear that even the most expensive diamond tweeters or high-class ribbon tweeters do not have an earthly chance of ever achieving the lightness and colourfulness of the ion tweeters used in the Acapellas. Certainly, the living room system could perform in a more harmonious way, if, for example, the loudspeakers were positioned in the room just as uncompromising symmetrical as those in the listening room. But, in the living room – as already mentioned time and again before – I bear a more advisory function rather than the absolute hi-fi sovereignty. Since this doesn’t apply to me only, our living room installation comes certainly closer to the reality in typical German living environments than the almost perfect conditions in my listening room.

During the photo session no power consuming device had been connected to the Keces P8, as shown by the “zero” values for current consumption on the display. By the way, the SoulM consumes 0.6, the Mytek DAC about 1 ampere
During the photo session no power consuming device had been connected to the Keces P8, as shown by the “zero” values for current consumption on the display. By the way, the SoulM consumes 0.6, the Mytek DAC about 1 ampere

As the integration of the system in the living room rather follows the rules for room comfort – i.e. the Acapella’s left horn has a substantially shorter distance to sidewall and roof slope as the right one –, I therefore haven’t developed enough experience in evaluating components in that system compared to the system in the listening room. However, at least I simplify my choice of music by starting with Ravi Shankar’s "West Eats Meat": The tabla intro evolves with much pressure in the lows, but at a bit slower pace than in the listening room. The timpani in the track’s main section overflow with energy, the bass grooves and creaks, while the colourfulness of the percussion is simply fantastic. However, the sound does not free itself entirely from the speakers and the spatial array has a slight spin to the left - not very surprising, if we put into consideration that the left speaker is notably closer to the limiting walls. Surprisingly, the change of the SoulM’s power supply brings quite a benefit, even in this particular discipline: Due to the now better resolution, the reverb tails now sound a lot more distinctive, and therefore illuminate also the right side to a higher degree. Also to my surprise, the larger power supply creates a wider and more stable stage. And the echoes of the voice now vanish even a little further back into the depths of the room. With the P8 the performance gets even more detailed and the tonal colours – already one of this system’s best qualities – ablaze even a little more expressive. From now on I wouldn’t want to miss Keces’ bigger power supply anymore.

The voltage selector switches are protected against accidental actuation. In addition, there are protective circuits which respond to overload, overvoltage and undervoltage. This is where safety comes before flexibility in the voltage setting
The voltage selector switches are protected against accidental actuation. In addition, there are protective circuits which respond to overload, overvoltage and undervoltage. This is where safety comes before flexibility in the voltage setting


One of the positive aspects in streaming for me – the respective settings of the app have to be activated of course – is the fact that while searching for certain tracks one regularly encounters long forgotten covers: This time, the bird on the cover of Albert Mangelsdorffs Triplicity, with Arild Anderson on bass and Pierre Favre on drums, made me pause for a moment. The virtuoso’s trombone, while played through SoulM, Keces, Mutec and Mytec, and not to forget the Acapellas, sounded incredibly powerful and energetic, yet still colourful and fluent. In "Green Shading Into Blue", it is Arild Anderson's gripping double-bass playing with its percussive attacks and melodic passages that particularly fascinates. After savouring this short indulging trip into jazzy euphony, I get back to one of the usual test records: On Patrick Heral's "Improvisation", taken from Le Concert De Parfums, the P8 lets the SoulM create a much deeper room and unwind the playback substantially faster, while the low frequency range of drums and timpani sounds more flashy and nuanced - yes, this simply reveals more character. This isn’t a question of marginal differences, such as those caused by the use of better component feet. Here the improvements are much more drastic: Sonically speaking, I probably never came across a better spent 300 euros – as this is the price difference between the Keces DC-116 and the P8. However, at this moment I shouldn’t be too enthusiastic with such exuberant praise: There is no guarantee that the better sound probably doesn’t relate to the fact that now separate Keces power supplies are used for converter and server.

The interior of the P8 is dominated by a large toroidal transformer. The voltage regulators are located on the heat sinks left and right of the capacitor banks
The interior of the P8 is dominated by a large toroidal transformer. The voltage regulators are located on the heat sinks left and right of the capacitor banks

So I disconnect the Mytek Brooklyn from the DC-116, and connect it to the P8 instead and re-play the "Improvisation", since I have just been listening to it: The increase in spatial depth is almost unbelievable! From the Melco, the Aries Femto and the Chord DAVE I know into which spaciousness this track can take you, but from the SoulM and the Mytek, combined with Keces and Mutec, I yet haven’t heard such an impressive spatial imaging. Impressive, how meticulously the Violon VI reveals any improvement carried out at the front-end. To mention that the Brooklyn immensively benefits also in all other hi-fi disciplines from the power supply effected through the P8, seems to me quite pointless here. Instead, I better start enjoying some well-known and rediscovered records in extremely high quality also in the living room now!

STATEMENT

The fact that the quality of a power supply significantly influences the sound is known by everyone who even randomly is involved in hi-fi and high-end. Of course, this is also the case with digital source components. But that the Keces for just about 700 euros transforms already very good components like the SoulM and the Mytek Brooklyn into affordable high-end jewels, I never would have thought this could be possible: This is a real experience!
Gehört mit
Music server SoulM w/ Keces DC-116
Clock generator Mutec MC-3+ Smart Clock USB
D/A converter Mytek Brooklyn w/ Keces DC-116
Pre amp Brinkmann Marconi
Power amp Eintein The Poweramp
Loudspeaker Acapella Violon VI
Cables Swiss Cables Reference (Plus), Habst Ultra III, Audioquest Diamond, SunWire Reference
Accessories Einstein The Octopus, HighEndNovum Multivocal Resonator, Harmonix feet, Audioquest Jitterbug, Franc Audio accessories and Acoustic System feet
Herstellerangaben
Keces P8
DC output voltage Single versions: 9/12V, 19/20V, Dual versions: 5/7V and 9/12V, 9/12V and 12/15V, 9/12V and 18/19V, 9/12V and 20/24V additionally 1 x USB (5V, 1A)
DC connector 2,1mm Barrel, adapter supplied by distributor
AC input voltage 115V 60Hz / 230V 50Hz, switchable
Enclosure Aluminium
Dimensions (W/H/D) 300/78/240mm
Gewicht kg
Price 700 euros
Distributor
Robert Ross Audiophile Produkte GmbH
Address Alemannenstr. 23
85095 Denkendorf
Germany
Phone +49 8466 905030
Email r.ross@robertross.de
Web www.robertross.de

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Donnerstag, 03 August 2017 00:01

Neue Player-Flaggschiffe von AVM

Gleich zwei neue Player-Modelle schickt AVM an den Start: Die beiden Topspieler der badischen Manufaktur gehören zur OVATION Serie, AVMs oberster Produktlinie. Neben dem exklusiv für AVM gefertigten TEAC Pure-CD-Laufwerk mit Slot-in-Mechanik und der 803-T-Röhren-Line-Stage bieten beide Modelle nicht weniger als sechs Digitaleingänge.

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Der netzwerkfähige MP 8.2 Media Player unterstützt zudem die Musikdienste TIDAL und Qobuz und lässt sich mit AVMs RC-S-App für iOS und Android komfortabel steuern. Die XLR- und RCA-Ausgänge sind wie bei allen AVM-Playern in der Lautstärke regelbar. Beide Player sind in den Standardfarben Silber und Schwarz erhältlich und werden in einem robusten Flightcase geliefert. 9.490 Euro (MP 8.2) respeltive 8.490 Euro (CD 8.2).

Hersteller
AVM Audio Video Manufaktur GmbH
Anschrift Daimlerstraße 8
76316 Malsch
Telefon +49 7246 4285
E-Mail info@avm.audio
Web www.avm-audio.com

Weitere Informationen

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Mittwoch, 02 August 2017 00:01

Magnat RV 4 Röhren-Hybrid-Verstärker

Magnat stellt mit dem RV 4 einen Vollverstärker in Hybrid-Technik vor. Streaming und der Anschluss digitaler Quellen ist ebenso möglich wie die Verstärkung feinster Phonosignale.

Das audiophile High-End-Konzept sieht man dem neuen RV 4 Röhren-Hybrid-Verstärker von Magnat schon auf den ersten Blick an. Der hochwertige Stereo-Verstärker übernimmt den Röhren-/Transistor-Gedanken und markante Designelemente seines legendären Vorgängers RV 3 und entwickelt diese konsequent weiter. Zusätzlich bietet der RV 4 nun auch eine komfortable Bluetooth-Anbindung inklusive aptX und verbindet so audiophile High-End-Ansprüche mit komfortablem Audio-Streaming. Für Puristen stehen natürlich auch zahlreiche klassische analoge und digitale Eingänge sowie ein hochwertiger Phono-Pre-Amp für MM- und MC-Tonabnehmer zur Verfügung. 

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Das audiophile Herz des Magnat RV 4 schlägt laut und deutlich in der Vorstufe: Hier kommen zwei hochwertige, über 60 Stunden eingebrannte und sorgfältig selektierte E88CC-Röhren aus russischer Produktion zum Einsatz. So garantieren die Magnat-Ingenieure, dass der RV 4 den bei HiFi-Freunden hochgeschätzten warmen Röhrenklang liefert. Die nötige Leistung liefert die Endstufe mit hochwertigen Transistoren von Sanken (Japan). Hier stehen pro Kanal 150 Watt Sinus-Ausgangsleistung zur Verfügung. Die Impulsleistung des RV4 beträgt sogar stolze 500 Watt. 

Der Magnat RV 4 bietet zahlreiche digitale Anschlussmöglichkeiten und macht damit vom HiFi-Puristen über den Schallplatten-Liebhaber bis zum Streaming-Fan alle Zielgruppen glücklich. Der integrierte Phono-Pre-Amp besitzt separierte Eingänge für MM- und MC-Systeme und bietet so die Möglichkeit, die geliebte Plattensammlung in bester Qualität zu genießen. Über das integrierte Bluetooth-Modul kommen Streaming-Freunde auf ihre Kosten: Dank aptX wird die digitale Musiksammlung von Smartphone, Tablet oder Notebook vom RV 4 in CD-Qualität empfangen. Die notwendige D/A-Wandlung übernimmt auch hier der integrierte Burr-Brown-D/A-Wandler. Wer bei den Zuspielern lieber auf eine klassische Kabelverbindung setzt, freut sich über vier Hochpegeleingänge und zwei digitale Inputs (optisch und koaxial). Die digitalen Quellen dürfen bis zu 192kHz/24Bit liefern und werden vom highendigen Burr-Brown D/A-Wandler in bester Klangqualität umgesetzt.

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Wer sich nicht zwischen reinrassigem HiFi und dynamischem Heimkino entscheiden möchte, der muss das auch nicht tun – zumindest nicht beim Magnat RV 4. Der High-End-Stereo-Verstärker verfügt über einen Main-In-Eingang. So kann er als hochwertige Stereo-Endstufe für die Frontlautsprecher oder auch für beliebige andere Kanäle problemlos in ein bestehendes Surround-Sound-Setup integriert werden. RV-4-Besitzer genießen so nicht nur eine gesteigerte System-Gesamtleistung, sondern sichern sich auch besten Stereo-Klang für ihre Frontlautsprecher.

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Das außergewöhnliche Audio-Konzept des Magnat RV 4 zeigt sich – wie schon bei seinem Vorgänger – bereits auf den ersten Blick: Die markanten Röhren leuchten im Betrieb in einem warmen Orange, die obenliegenden Kühlkörper verleihen dem High-End Receiver ein markantes Äußeres. Über den aktuellen Status, Lautstärke und Quellenwahl informiert dabei, jederzeit und aus allen Blickwinkeln gut lesbar, ein OLED-Schönschriftdisplay. Es fügt sich mit seiner runden, organischen Form hervorragend in das edle Gesamtdesign des RV 4 ein. Das Vollmetallgehäuse mit 8-mm-Frontplatte und die Bedienelemente aus massivem Aluminium runden den absolut hochwertigen Gesamteindruck des High-End-Verstärkers ab. Der Magnat RV 4 ist ab sofort im Handel und Online erhältlich. Die unverbindliche Preisempfehlung beträgt 2.999 Euro.

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Vertrieb
Magnat Audioprodukte GmbH
Anschrift Lise-Meitner-Straße 9
50259 Pulheim
Telefon +49 2234 8070
Fax +49 2234 807399
E-Mail info@magnat.de
Web www.magnat.de

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