Mittwoch, 29 August 2007 21:50

Schnepel GmbH & Co. KG

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Vertrieb
Schnepel GmbH & Co. KG
Anschrift Ellerkampstr. 79
32609 Hüllhorst
E-Mail info@schnepel.com
Web www.schnepel.com
Mittwoch, 30 August 2017 21:46

Palona TUNER 190C – ein Alleskönner

19-Zoll -iFi-Tuner mit Internetradio/DAB+/UKW/ Bluetooth/USB/WLAN/Spotify – alles dabei.

Unter dem neuen Markenlabel Palona vertreibt die Schnepel GmbH & Co KG seit Anfang des Jahres das innovative Modell 190C, einen Tuner für Internetradio, DAB+, UKW, Bluetooth, USB, WLAN und Spotify, der die bestehende Stereoanlage auf den aktuellen Stand der Technik bringt.

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Musik vom Mobiltelefon auf der Stereoanlage abspielen? Kein Problem! Innerhalb weniger Sekunden kann das Mobiltelefon via Bluetooth mit dem TUNER 190C verbunden werden und schon kann's losgehen. Auch Streaming-Dienste wie Deezer, Juke oder Amazon-Musik können ganz einfach mit Bluetooth vom Handy zur Anlage gestreamt werden. Für Spotify gibt es einen direkten Weg zum TUNER 190C, allerding wird hierfür ein Premium-Account von Spotify benötigt. Die hochwertige Fernbedienung erlaubt eine bequeme und vollumfängliche Bedienung des TUNER 190C. Alle Menüpunkte sowie die Lieblingssender können ganz einfach angesteuert und bedient werden. Die UNDOK-App gibt es kostenlos im Apple Store und für Android-Handys im Google Play Store. Nach der Installation der UNDOK-App kann der TUNER 190C im gesamten Netzwerk bedient werden und der Zugriff auf alle Einstellungen ist gewährleistet.

Der TUNER 190C soll in seiner Bedienung selbsterklärend sein und bei der Erstinstallation bequem durch das Menü führen. Dennoch empfiehlt der Vertrieb, die beiliegende Bedienungsanleitung zu lesen, damit man den TUNER 190C und seine Funktionen ausführlich kennenlernt. Die beiden beleuchteten Drehregler erlauben einen direkten Zugriff auf Lautstärke und Menü und der ebenfalls beleuchtete Backbutton führt einen im Menü schnell wieder zurück. Geschäftsführer Kai Schnepel: „Der Palona TUNER 190C hebt die alte Stereoanlage ins neue Zeitalter und ist ein talentierter Alleskönner.“

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Der Heilbronner Audiospezialist beyerdynamic ermöglicht individuelle Klang-Personalisierung per App. Das erste Modell, der Aventho wireless, feiert auf der IFA 2017 seine Premiere.

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Make it yours: Unter diesem Leitmotiv macht beyerdynamic den Klang seiner Kopfhörer zu einer ganz persönlichen Erfahrung. Denn die individuellen Klang-Präferenzen beruhen nicht nur auf Geschmack, im Gegenteil: Forschungsergebnisse in der Audiologie bestätigen, dass das Gehör so unterschiedlich ist, wie der Mensch selbst. Um einen „Maßanzug für das Ohr“ zu erschaffen, kooperiert das Heilbronner Unternehmen mit Mimi Hearing Technologies. Mimi‘s Technologie zur Klang-Personalisierung ermöglicht die Erstellung eines individuellen Hörprofils abgestimmt auf einen beyerdynamic Kopfhörer. Über den Soundcheck der „Make it yours“-App (MIY App) ermittelt, wird dieses direkt im Kopfhörer gespeichert. Nie klang die Lieblingsmusik so perfekt: Ein neues Zeitalter für das ganz persönliche Hörerlebnis.

Innovation, die antreibt: Vor über 90 Jahren verschrieb sich Eugen Beyer dem Grundsatz, stets den Status quo zu hinterfragen. Seine Audioprodukte sollten besser sein als die Angebote des Marktes. Diese Vision ist noch heute die treibende Kraft hinter allen beyerdynamic Innovationen. Und sie haben dem Unternehmen weltweit einen exzellenten Ruf beschert: Als Innovator, als kompromissloser Qualitäts-Hersteller und als verlässlicher Partner. Mit der Tesla-Technologie hat beyerdynamic einen Meilenstein im Design von Schallwandlern für Kopfhörer geschaffen und damit das Hörerlebnis revolutioniert. 2017 ist es an der Zeit für den nächsten Schritt – und eine einzigartige Individualisierung des Musikgenusses.

Bisher wurde Klang statisch in Kopfhörern abgestimmt. Wir alle nehmen Klänge jedoch unterschiedlich wahr, zusätzlich verändert sich unser Gehör im Laufe des Lebens. Durch Mimis Klang-Personalisierung im Kopfhörer wird Musik und Sound zu einer ganz persönlichen Erfahrung – mit einer individuellen Abstimmung, die speziell für das eigene Gehör ermittelt wird. 

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Das Berliner Unternehmen Mimi gehört zu den weltweit gefragtesten Spezialisten der Klang-Personalisierung. Mehr als eine Million Menschen haben mit Mimis Technologie bereits ihr Gehör getestet oder Klang auf ihr Gehör angepasst. Die Technologie ist als Medizinprodukt (CE) zertifiziert. Kern der Technologie, die ein interdisziplinäres Team aus Audiologen, Psycho-Akustikern, Ingenieuren und Design-Thinkern entwickelt hat, ist die Simulation der Signalverarbeitung im menschlichen Gehör – insbesondere der Cochlea. Dabei werden manche Informationen hervorgehoben, um das Gehirn dabei zu unterstützen, besser zwischen unterschiedlichen Klangelementen zu unterscheiden und diese zu verarbeiten. Anstatt wie ein einfacher Equalizer frequenzselektiv die Lautstärken anzupassen, repliziert Mimis Klang-Personalisierung natürliche und mit dem Alter veränderliche Prozesse im menschlichen Gehör und sorgt so für einen klaren, vollen und kontrastreichen Klang.

Basis für die Kopfhörer-Personalisierung ist der sogenannte Soundcheck, der über die beyerdynamic MIY-App durchgeführt wird. Im Rahmen eines ausgeklügelten Tests wird das Gehör geprüft: Ein vollständiges Hörprofil ist in circa 6 Minuten erstellt. Der Test benötigt zur Durchführung eine ruhige Umgebung, sowie Smartphone und einen Aventho wireless. Das Ergebnis ist ein Hörprofil, das perfekt wie ein Maßanzug sitzt und eine einzigartige Klangabstimmung zulässt. Ist das Hörprofil komplett, wird es auf einem Chip im Kopfhörer gespeichert. So steht es jeder Klangquelle zur Verfügung – auch ohne App-Nutzung. Die Intensität der Klanganpassung lässt sich über die beyerdynamic MIY-App einstellen.

Der erste beyerdynamic Kopfhörer, der die wegweisende Mim -Technologie integriert, ist der geschlossene On-Ear Aventho wireless. Das neue High-End Midsize-Modell bietet zudem eine innovative Bedienung: Die rechte Seite ist als Touch-Controller ausgelegt. Über Fingertipp-Gesten werden alle Funktionen einfach aufgerufen: Nächster Titel, lauter, Anruf annehmen, auflegen, leiser, Pause... - es war noch nie so einfach, Kopfhörer, Smartphone und Player-App zu steuern. Die Sensitivität der Touch-Steuerung kann über die MIY-App an die individuellen Vorlieben angepasst werden. Weitere Individualisierungs-Optionen werden in Zukunft durch Updates folgen.

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Der Name Aventho wireless kündigt es bereits an: Die Zukunft der Audioübertragung verzichtet auf Kabel. Um auch drahtlos besten Klang zu gewährleisten, setzt beyerdynamic auf das Bluetooth 4.2 Protokoll mit dem aptX™ HD Codec von Qualcomm®. Durch die exzellente Auflösung sowie den hohen Dynamikbereich bietet aptX™ HD eine einzigartige audiophile Übertragung und ist die erste Wahl für Android-Mobilgeräte. Für die iOS Apple-Welt bietet beyerdynamic eine Unterstützung des AAC Codecs.

Mit seiner Tesla-Technologie hat beyerdynamic eine unübertroffene Klangqualität im Kopfhörersegment erreicht. Die Tesla-Schallwandler zeichnen sich durch einen starken magnetischen Antrieb und eine extrem hochaufgelöste, verfärbungsarme Wiedergabe aus. Um einen herausragenden klanglichen Auftritt zu gewährleisten, kommen sie auch im neuen Aventho wireless zum Einsatz. Hier ermöglichen sie trotz kompakter Dimension einen einzigartigen Detailreichtum – und sind somit die perfekte Leinwand für die Mimi Klang-Personalisierung_ The Perfect Match.

Wenn die audiophile Spielfreude keine Grenzen kennt, darf es nicht an Leistung fehlen: So besitzt der Aventho wireless einen kraftvollen internen Akku, der eine Spielzeit von über 20 Stunden ermöglicht. Darüber hinaus ist das Modell mit einem Mikrofon ausgestattet und lässt sich als Headset nutzen. Im Zusammenspiel mit Smartphones muss der Aventho wireless bei Anrufen nicht abgesetzt werden: Eine Double-Tap Touch-Geste und schon ist der Anrufer in der Leitung. Die Headset-Funktionalität ist auch in Verbindung mit Notebook und Tablet für Videokonferenzen ideal.

Mit dem Aventho wireless erschafft beyerdynamic ein neues mobiles Meisterstück „Made in Germany“. Wertvolle Materialien sowie eine hochwertige Verarbeitung gewährleisten lange Freude mit dem Kopfhörer. Das attraktive und funktionale Design stellt sicher, dass das jüngste Modell ein klangliches wie optisches Statement für Musikliebhaberinnen und Musikliebhaber ist. Die schwenkbaren, geschlossenen Hörerschalen bieten eine exzellente Außengeräuschdämpfung. In Kombination mit der komfortablen Polsterung wird der Aventho wireless zum idealen Begleiter für lange Reisen.

Neben der Klang-Personalisierung leistet beyerdynamic einen Beitrag zum gesunden, ermüdungsfreien Hören: Mit der Tracking-Funktionalität steht ein innovativer ‚Sound Watching’ Dienst per App bereit, der auf Wunsch einen Einblick in die Hörgewohnheiten gibt und anzeigt, ob das Gehör eine Pause braucht. Denn manchmal lässt die Lieblingsmusik einfach die Zeit vergessen. Die ‚Sound Watching’ Funktion analysiert die Abhörlautstärke sowie die Hördauer. So ermittelt sie die potenzielle Belastung für das Gehör. Dabei soll der Tracking-Dienst nicht bevormunden – die Kontrolle bleibt bei Musikliebhaberin und Musikliebhaber.

Make it yours – unter diesem Leitsatz steht die Premiere des Aventho wireless auf der IFA 2017 (1. bis 6. September). Auf dem Berliner Messegelände lässt sich in Halle 1.2, Stand 206 erleben, wie die Mimi-Soundpersonalisierung zum ganz persönlichen Bestklang verhilft.

Der beyerdynamic Aventho wireless kommt im Oktober 2017 zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 449 Euro in den Handel. Das Modell ist in den Farbvarianten schwarz und braun erhältlich und wird in Deutschland gefertigt. Im Lieferumfang befindet sich ein stabiler Stoffbeutel.

Herstellerangaben
beyerdynamic Aventho wireless
Wandlerprinzip Dynamisch, Tesla
Arbeitsprinzip geschlossen
Übertragungsbereich 10 - 40.000 Hz
Impedanz 32 Ohm
Übertragung Bluetooth
Codecs aptXTM HD, aptXTM, AAC, SBC
Übertragungsrate 48 kHz / 24 Bit
Fernbedienung & Mikrofon Universal 3-Knopf
Art der Ankopplung an das Ohr On-Ear
Akkulaufzeit mehr als 20 h
Gewicht (ohne Kabel) 340g
Zubehör im Lieferumfang 1,2m steckbares Kabel mit 3,5 mm Klinkenstecker, Ladekabel von USB-A auf USB-C, Stofftasche, Kurzanleitung
Unverbindliche Preisempfehlung 449 Euro

Weitere Informationen

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Montag, 28 August 2017 00:01

Dynaudio Special Forty

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Dynaudio feiert sein 40-jähriges Jubiläum und beschert uns zu hierzu einen kleinen, feinen Lautsprecher in edler Optik und mit Dynaudio-typischen Eigenschaften. Wir dürfen von der Dynaudio Special Forty zum feierlichen Anlass ein klangliches Statement erwarten.

Bei Dynaudio schaut man auch nach so vielen Jahren nicht nur stolz auf das Erreichte zurück, sondern ist noch hungriger denn je auf neue Technologien und Technik. So ist es auf der Firmen-Homepage zu lesen. In Relation zum Paarpreis von 3000 Euro, zuzüglich der passenden Ständer für 400 Euro, darf man die Dynaudio Special Forty als Meilenstein des aktuell Machbaren bei den Dänen ansehen. In diesem kleinen Lautsprecher ist nicht allein das technische Knowhow der vergangenen 40 Jahre umgesetzt. Darüber hinaus glänzt dieser Lautsprecher mit Innovation.

Der Hörtest startet an meiner Audio-gd Vorstufe mit dem Spectral DMA-100 Endverstärker. Als erstes Album kommt Gregory Porters Take Me To The Alley in 192-Kilohertz-Highres-Qualität vom Melco Netzwerk-Spieler. Das gefällt mir auf Anhieb. Die Lautsprecher sind eingespielt und erinnern mich klanglich sofort an die Dynaudio S 1.4 LE, die ich vor knapp einem Jahr gemeinsam mit meinem kollegialen Freund Jörg-Peter Schimmel an dieser Stelle testete: Was den Preis anbelangt, liegt die Jubiläums-Dynaudio etwas darunter. In der Konstruktion finden sich Parallelen. In der Optik unterscheiden sie sich deutlich.

Die passenden Dynaudio Stand 6 gibt es in diversen Oberflächen. Auch sie tragen zum Klang bei
Die passenden Dynaudio Stand 6 gibt es in diversen Oberflächen. Auch sie tragen zum Klang bei

Gregory Porter entsprach mit seiner kräftigen, körperhaften Stimme in der Tonalität meinen Vorstellungen. Auch Details in Stimme und Instrumentierung wurden sauber und in natürlicher Größe wiedergegegben. Das war schon sehr ordentlich. Aber ich weiß um den Charakter der Spectral-Endstufe und habe etwas Geeigneteres parat. Seit geraumer Zeit besitze ich – leider nur zu Testzwecken – den neuen Vollverstärker FLS 10 von Audia Flight. Der kostet um die 10.000 Euro und ist, wie ich ihn in den vergangenen Tagen an meinen Audio Analysis-Bändchen kennengelernt habe, ein Ausbund an Präzision, Kraft und musikalischem Feingefühl. Gut, von der Preisstellung ist er sicher überdimensioniert, gemessen an dem, was üblicherweise investiert wird, wenn man sich Lautsprecher in der Preisklasse der Dynaudios anschafft. Aber es gibt von Audia Flight einen Vollverstärker für unter 3000 Euro, der dem FLS 10 sehr verwandt ist und vom Charakter ähnliche Eigenschaften aufweist. Den 36 Kilogramm schweren Vollverstärker trage ich nun mit tatkräftiger Unterstützung meines Sohnes in meinen großen Hörraum, wo die Special Forty auf den passenden, seidenmatt-schwarzen Dynaudio Stand 6 aufgebaut sind. Diese Ständer sind aus musikalischer Sicht eine dringende Empfehlung. Sie passen optisch zum Lautsprecher und man kann zwischen fünf Oberflächen auswählen. Eine Durchführung für das Lautsprecherkabel ist vorhanden. Die Top-Platte ist auch für die Aufnahme von Spikes vorbereitet. Diese gehören ebenfalls zum Lieferumfang. Nutzt man sie, bohren sie sich in den Boden des Lautsprecher-Gehäuses. Damit ist eine rigide Ankopplung gegeben. Will man seine Special Forty nicht verletzen – so wie ich die Test-Exemplare – verwendet man anstelle der Topspikes die beiliegenden kleinen Gummipfropfen in den Spike-Gewinde-Löchern.


Die verstellbaren Spikes sollte man nutzen. Unterlegscheiben schonen den Boden
Die verstellbaren Spikes sollte man nutzen. Unterlegscheiben schonen den Boden

Mit dem Audia Flight FLS 10 offenbart sich deutlich, was ich erhofft hatte – und dies sogar noch in überraschend ausgeprägtem und erfreulichem Maße. Der Audia Flight hat die Spezial Forty richtig gut im Griff. Die Beiden können hervorragend miteinander. Gregory Porter singt jetzt noch mit erheblich mehr Energie, wirkt eine Spur schlanker im Grundton, was mir zusagt. Vor allem ist es die Detail-Zeichnung, die klar zulegt. Dies geht zusammen mit einer verbesserten, präziseren Strukturierung der Bühne, die sich nach hinten noch mehr öffnet, aber nicht in einer unrealistischen Endlosigkeit verendet. Das war zwar schon mit der Spectral gut, wenn auch nicht so überzeugend ausgeprägt, und ist deshalb sicher überwiegend der Qualität der Dynaudio geschuldet. Der Audia Flight kann ihr Darstellungs-Vermögen einfach noch besser nutzen. Mit ihm liegt eine ungeheure Spannung in der Musik, die diese fesselnde Begeisterung auslöst, die nur absolut stimmigen Kombinationen gelingt. In den mittleren und oberen Tonlagen ist die Jubiläums-Dynaudio in puncto Auflösung und Klangfarbe meinen riesigen und teuren Triangle Grand Concert keinesfalls unterlegen. Vorwiegend im Bass kommen die über 50.000 Euro Mehrpreis für meine Boliden zum Tragen. Niemand würde ernsthaft erwarten, dass so ein kleinvolumiger, eleganter Lautsprecher im Tiefbass mit derart großen Boxen gleichzieht. Die Frage ist nur, worauf ich verzichten muss. Dies beantwortet der tägliche Umgang mit der Dynaudio. Ich habe früh morgens vor dem Frühstück, tagsüber und spät abends gehört. Dazu kam entsprechend meiner Stimmung unterschiedlichste Musik, digital wie analog. Zu jeder Tageszeit begrüßte mich die Special Forty mit einem angenehm ansprechend Klang, der mir Spaß machte, weiter in die Musik einzutauchen. Die Special Forty gehört zu der Spezies, die keine Nervigkeit generiert, wenn man sich mal etwas weniger entspannt vor die Anlage setzt. Gerade daran lässt sich die Qualität von Lautsprechern – und auch anderen Komponenten – festmachen. Wünschenswert ist eben, dass sie geeignet sind, jederzeit für Entspannung und Genuss zu sorgen. Genau dies garantiert die Dynaudio in höchstem Maße. Tiefbass vermisse ich nicht, weder bei klassischen Stücken noch bei Jazz-Titeln.

Die auf massivem Aluminium monierten Anschlüsse nehmen keine Mehrfach-Verkabelung auf
Die auf massivem Aluminium monierten Anschlüsse nehmen keine Mehrfach-Verkabelung auf

Eine meiner aktuellen Standard Test-CDs ist das Album Companion von Patricia Barber in der MFSL-Version. In einer ausführlichen Hörsitzung mit meinem Freund waren wir der Auffassung, hier wäre etwas mehr Luftigkeit und Hochton-Energie zu wünschen. Das ist eine typische Situation, wo man das verwendete Lautsprecherkabel hinterfragt und austauscht, um dessen Einfluss zu verifizieren. Bei klassischer Musik und Jazz von kleinen Ensembles wie Jimmy Giuffre 3, ECM 849644-1 mit Jimmy Giuffre an der Klarinette, Paul Bley am Piano und Steve Swallow am Kontrabass, machte das JIB Boaacoustic Argon Lautsprecherkabel einen exzellenten Eindruck. Besonders schwierige, orchestrale Werke wie die Orgelsymphonie von Camille Saint-Saëns mit den Bostoner Symphonikern unter Leitung von Charles Munch konnte die Special Forty in Verbindung mit dem Argon bravourös wiedergeben. Das Orchester klang nie eingeengt oder gar harsch. Um nun Patricia Barber gerecht zu werden, ersetzte ich das Argon durch das teure Shunyata Andromeda. Das tat ihrem Auftritt wirklich gut. Die Musik spielte deutlich offener und freier, wie entfesselt. Das faszinierte und zog uns in den Bann. Nur mit der Orgel-Symphonie ging es gar nicht. Da überzeichnete das Shunyata in den oberen Tonlagen und verlieh dem Klangbild eine unangenehme Härte. Das Orchester klang gepresst. Mein gern genutztes Real Cable kam nicht zum Einsatz, weil die Special Forty kein Bi-Amping-Anschlussfeld besitzt. So nahm ich eines der QED Silver Spiral, mit denen meine Triangle verbunden ist. Das entpuppte sich als goldrichtig. Patricia Barbar behielt ihren dynamischen, weiträumigen und mit nuancierten Klangfarben inszenierten Live-Charakter. Die Musiker spielten zum Greifen nahe. Die Bostoner Symphoniker boten das mächtige Werk des französischen Komponisten mit beeindruckender Wucht dar. Dabei ließen sich die Melodien einzelner Instrumente oder Gruppen sehr schön und ohne Anstrengung verfolgen. Frei und großartig stand der üppige Klangkörper im Raum.

Dynaudios aufwändige Weiche macht Bi-Wiring oder Bi-Amping wohl auch überflüssig
Dynaudios aufwändige Weiche macht Bi-Wiring oder Bi-Amping wohl auch überflüssig


Die Special Forty ist ein Zweiweg-Bass-Reflex-Konzept. Einleitend erwähnte ich, dass in diesem Jubiläums-Lautsprecher technische Innovationen stecken. Dies ist an exponierter Stelle der Fall. Denn ein neu entwickelter Esotar-Hochtöner, der Esotar Forty getauft wurde, ist besonders in Hinblick auf Feinzeichnung optimiert worden. Dies geschieht bei der Gewebe-Kalotte auch durch das spezielle, präzise Coating der Membran. Der Antrieb erfolgt über einen kräftigen Neodym-Magneten. Die Spule aus Aluminium wird mit Ferrofluid gekühlt und gedämpft. Die niedrige Eigenresonanz des Esotar Forty erlaubt einen harmonischen Übergang mit einem Sechs-Dezibel-Filter zum Tieftöner. An dieser Stelle wird das Beste eingesetzt, was Dynaudio je entwickelte. So liest's sich in der Presse-Mitteilung anlässlich der Premiere auf der HighEnd. Der Siebzehner-Tief-Mitteltöner besitzt einen hybrid-magnetischen Antrieb für niedrige Verzerrungen bei hoher Leistung. Dieses Hybrid-Prinzip besteht aus einer raffinierten Kombination eines kräftigen Neodym-Magneten mit einem Ferrit-Magneten. Letzterer soll die magnetische Feld-Kraft des Neodym optimal an die Schwingspule lenken. Verwandt ist das Chassis konstruktiv mit denen der hochwertigen Confidence- und Evidence-Modelle. Die einteilige Membran ist Dynaudio-typisch aus Magnesium-Silicate-Polymer, kurz MSP, gefertigt. Sie wird mittels einer asymmetrischen Spinne in einem Druckguss-Korb mit strömungs-optimierten Stegen zentriert, um die bestmögliche Luftzirkulation hinter der Membran zu erzielen. Zum Lieferumfang der Special Forty gehören zwei Schaumstoff-Zylinder. Sie können bei Bedarf die rückseitige Bass-Reflex-Öffnung bedämpfen und so das Tiefbass-Verhalten verändern. Dies kann ungünstige akustische Gegebenheiten im Raum ausgleichen. Ich habe damit ein wenig experimentiert, für den Test sind sie unter den Hörbedingungen bei mir nicht vonnöten gewesen,

Einzig in der Special Forty gibt es diesen Esotar-Hochtöner
Einzig in der Special Forty gibt es diesen Esotar-Hochtöner

Dieses aufwendige und detailverliebte technische Konzept ist typisch für Dynaudio. Dennoch dürfte jedem Hörer klar sein, dass es die Grenzen der Physik nicht verschieben kann: So ist dann die maximale Lautstärke der Special Forty doch etwas limitiert. Orchestrale Musik lässt sich irgendwann nicht lauter hören, wenn man die ausgezeichneten Fähigkeiten an Dynamik und Durchzeichnung beibehalten möchte. Um so erfreulicher ist das Phänomen, dass die Special Forty bei kleinen und gemäßigten Pegeln bereits all ihr Können zeigt. So lässt sich umweltverträglich Musik genießen. Dies gilt ohne Einschränkung auch für Musik mit etwas ruppigerem Charakter, wo man schon mal gern den Regler etwas aufdreht. Das ist hier weder nötig noch sinnvoll. Denn der kompakte Lautsprecher ist bestens in der Lage, rockige Musik zu kommunizieren.

Der Tief-Mitteltöner ist enorm aufwendig gefertigt
Der Tief-Mitteltöner ist enorm aufwendig gefertigt

So imponierte mir das frühe Album der Alabama Shakes, Boys & Girls, weit mehr als ich erwartet hatte. Der Wahnsinns-Gesang von Frontfrau Brittany Howard kam mit der gewohnten Portion Gift zu Gehör. Die Instrumente spielten sauber gezeichnet und vor allem mit überzeugenden Klangfarben. Fein gegliedert erlebte ich das Nachschwingen der Bass-Drum, fein differenziert vom E-Bass. Die Dynaudio wird dieser Musik zu hundert Prozent gerecht. Dabei gerät nichts aggressiv. Der diesem Album anhaftende, leicht blecherne Garagen-Sound kommt durch. Das nachfolgende Album der Amerikaner, Sound & Color, ist in dieser Hinsicht audiophiler abgemischt, was wohl dem Mastering von Bob Ludwig zu verdanken ist. Wirklich großartig gelungen ist den Dynaudio-Ingenieuren wieder einmal diese Synthese aus opulenten Klangfarben und gleichzeitig grazil gestaffelter Bühne und Feinzeichnung. Die musikalischen Inhalte vermittelt die Special Forty mit ungemein viel Dynamik und Spannung, bleibt dabei aber stets angenehm und unaufdringlich.


Dem Tief-Mitteltöner kann man seine Leistungsfähigkeit ansehen
Dem Tief-Mitteltöner kann man seine Leistungsfähigkeit ansehen

Mir lag am Herzen, diesen überzeugenden Eindruck, den die Spezial Forty am Audia Flight-Verstärker macht, mit einem preisgünstigeren, praxisgerechten Verstärker zu vergleichen. Dies geriet zu einer echten Überraschung. Ich bat meinen Freund, mir seine NAD 2200 PE auszuleihen. Diese Endstufe kostete früher, in den Achtzigern 1200 DM und ist im Grunde das Vorbild für die aktuelle, technisch sehr ähnliche NAD C 275 BEE Endstufe. Für die zahlt man heute 1299 Euro, was unter Berücksichtigung der Kaufkraft-Entwicklung vergleichbar ist. In meinem Vergleichstest empfand ich die NAD C 275 BEE seinerzeit als würdigen, weiterentwickelten Nachfolger der NAD 2200 PE, die ich wiederum für einen Meilenstein im audiophilen Verstärkerbau halte. NAD wird bei uns in Deutschland übrigens von Dynaudio vertrieben – ein glückliches Miteinander. Denn das Zusammenspiel des Jubiläumsmodell mit dem Endstufen-Oldies, der über meine Audio-gd Vorstufe angesteuert wurde, war absolute Klasse.

Zuviel Bass im Raum? Da helfen diese Stopfen in der Bassreflex-Öffnung
Zuviel Bass im Raum? Da helfen diese Stopfen in der Bassreflex-Öffnung

Konnte der Audia Flight die Special Forty etwas kontrollierter aufspielen lassen, öffnete sich mit dem NAD ein druckvolles und ansprechendes Klanggeschehen. Das sprach mich enorm an und imponierte vor allem bei den Alabama Shakes. Aber auch anspruchsvolles Orchestrales wie Saint-Saëns Orgel-Symphony oder Rimsky-Korsakovs Scheherazade mit dem Chicago Symphony Orchestra, dirigiert von Fritz Reiner, ertönte wunderschön offen, kraftvoll, transparent und in den Klangfarben vielschichtig echt. Einzig bei der ECM-LP von Jimmy Giuffre 3 gefiel mir die Präzision des italienischen Verstärkers etwas besser. Unterm Strich ist die NAD-Endstufe ein idealer Partner für die Special Forty. Nur bei der Auswahl der Verkabelung sollte man ein wenig Sorgfalt walten lassn. Dann darf man von dieser Kombination Augenblicke des Glücks erwarten, wenn man der Musik lauscht. Abschließend bleibt mir noch anzumerken, dass die zur Auswahl stehenden Birke-Furniere in ihrer Hochglanz-Lackierung die Wertigkeit der Dynaudio Special Forty angemessen unterstreichen.


Wer mag, kann die Front verkleiden
Wer mag, kann die Front verkleiden

STATEMENT

Dynaudio gelang mit der Special Forty ein kleiner Lautsprecher mit ganz großartigen Klangeigenschaften. Er ist zu weit mehr in der Lage, als seine Größe es erwarten lässt. Das Jubiläums-Werk der Dänen verbringt in jedem Genre musikalische Höchstleistungen und bereitet ungemein viel Hörvergnügen.
Gehört mit
Netzwerk-Player Melco N1A mit Qobuz Highres
Clock Mutec MC-3+Smart Clock USB
DA-Wandler Audio-gd Master 7
CD-Player Primare DVD 30
Plattenspieler Brinkmann Bardo mit Musical Life Conductor 10 Zoll
Tonabnehmer Audio Technica ART 9
Phono-Vorstufe Plinius Koru oder Primare R-20
Vorverstärker Audio-gd Master 9
Endstufe Spectral DMA-100, NAD 2200 PE
Vollverstärker Audia Flight FLS 10
Zubehör Audioquest Diamond oder Carbon USB, Audioquest Jitterbug, JIB Boaacoustic Silver Digital Carbon SPDIF und Krypton AES/EBU, Sommer Cable Carbokab-AES/EBU, Audio-gd NF Cinch und XLR, QED Genesis Silver Spiral LS, Shunyata Andromeda LS, Boaacoustic Argon, MudrAkustik Max Netzleiste, Mudra und Audioquest NRG-X2 Netzkabel, AHP Reinkupfer-Sicherungen, Groneberg Wandsteckdosen, mbakustik Raum-Absorber
Möbel Creaktiv Audio mit Absorberböden, Finite Elemente Pagode, Audio Exklusiv d.C.d. Basis
Herstellerangaben
Dynaudio Special Forty
Empfindlichkeit 86 dB (2,83V/1m)
Belastbarkeit 200 Watt nach IEC
Impedanz 6 Ohm
Frequenzgang 41 Hz bis 23 kHz (+/- 3 dB)
Prinzip Bass-Reflex
Weiche 2-Weg
Trennfrequenz 2000 Hertz mit 6 dB
Bass-Chassis 17 cm MSP Konus
Hochtöner 28 mm Esotar Forty
Gewicht 8,1 kg
Abmessungen (B/H/T) 198/360/307 mm (322 mm mit Front-Abdeckung)
Gehäuse Birke grau Hochglanz, Birke rot Hochglanz
Frontabdeckung schwarz
Paar-Preis 3000 Euro
Herstellerangaben
Dynaudio Ständer Stand 6
Höhe 640 mm mit verstellbaren Spikes
Boden-Platte (B/T) 235/320 mm
OberePlatte (B/T) 168/235 mm
Gewicht 8,5 kg
Ausführungen Hochglanz Weiß, Hochglanz Schwarz, Seidenmatt-Schwarz, Seidenmatt-Weiß, Silber
Paar-Preis 400 Euro

Vertrieb
Dynaudio International GmbH
Anschrift Ohepark 2
21224 Rosengarten
Germany
Telefon +49 4108 41800
Fax +49 4108 418010
Web www.dynaudio.de

Weitere Informationen

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Freitag, 24 August 2007 21:11

ACCUSTIC ARTS Audio GmbH

geschrieben von
Hersteller
ACCUSTIC ARTS Audio GmbH
Anschrift Hoher Steg 7
74348 Lauffen
Telefon +49 7133 974770
E-Mail info@accusticarts.de
Web www.accusticarts.de
Freitag, 25 August 2017 00:01

Accustic Arts Mono II

geschrieben von

Accustic Arts, the tradition-steeped company from Germany's south-western region of Swabia, is celebrating its 20th anniversary this year. While quickly gaining a good reputation in the Far East and also being there commercially successful, the prophet remained less prominent in his own country. As the Mono II prove, the products surely are not the ones to blame.

It was the former company management that held responsible for this by primarily having focussed on the export business. Then two years ago, Hans-Joachim Voss bought the company, and, of course, took the export business further on. In a second step, he is now concentrating on the German dealerships. And for this purpose he was able to win an experienced sales professional: Werner Möhring, also known as a member of the German distributor company “G8 And Friends”. Hans-Joachim Voss charged an open door when he suggested that I could again busy myself with gear from Accustic Arts: My positive attitude towards the company isn’t mainly based on the fact that right from the start the Swabians have had a great affinity to the recording scene and especially to sound engineer Milan Sajé, in which they found an experienced consultant, who not only works on his own or in Accustic Arts’ premises, but also for the renowned recording studio Bauer in Ludwigsburg. Milan Sajé accounts for the production of the five albums, "Uncompressed World Vol. I to Vol. V", released through Accustic Arts Audiophile Recordings, some of which are also available on vinyl. No no, even though I intensively shop-talked with Milan Sajé during my visit to Laufen in 2008 – by the way, I really do not have to be convinced of compression-free recording techniques – and though I could acquire a technical rarity from him at the time, it principally are the components, which have been justifying my positive attitude to Accustic Arts: Shortly after having done a company visit and a report thereafter, I had the opportunity – and the pleasure – to employ myself with the Accustic Arts Drive II and Tube DAC II. The mechanically immensely elaborate transport with its 18 kilograms of weight and the converter with the then quite unusual 32-bit signal processing technology and its tubed output section really wielded a sonically very lasting impression on me.

Accustic Arts’ small 'power plants' of are perfectly finished
Accustic Arts’ small 'power plants' of are perfectly finished

At the company's headquarters in Lauffen, located at the river Neckar, not only the production for all electronic components, the administration and sales, the warehouse, the test and measuring center, and the – already aforementioned – recording studio with separate recording room are to be found, but the development laboratory as well. Accustic Arts is used to work with different developers, depending on each type of component. Already one single component, such as a converter, requires the wide range of knowledge from electronics, digital and software specialists. However, the involvement of external experts does not necesserarily lead to arbitrariness. The developers do not only shape the components’ sound, but also ensure continuity. For example, the electronics specialist has been responsible for the circuit designs of all amplifier models since the company’s first days. Before I started the testing, he kindly agreed to provide by telephone some information, which is not to be found on the Accustic Arts homepage. By the way, the website also offers the explanation for the – at least to me – orthographically quite strange company name. In its completeness it reads „ACCUrate acouSTIC ARTS“, which reflects the company’s philosophy in full..

The front plate is made of solid aluminum and decorated with a chrome-plated brass inlay showing the company’s logo
The front plate is made of solid aluminum and decorated with a chrome-plated brass inlay showing the company’s logo


But let’s now go back to the Mono II, the second-largest amplifier in the Swabian’s reference line, which I have chosen because its opulent output power range of 300 watts at eight and 500 watts at four ohms is being more than enough for my system’s requirements. However, in contrast to the 60 kilograms of the top model Mono III, the Mono II only weighs “amicable” 25 kilograms. The discussion with the designer revealed that the Mono II despite its XLR input is not a balanced amplifier in its own right. If one selects the balanced input, the audio signal is converted into an un-balanced signal using an IC from Burr Brown and then treated in the same way like the signal entering the power amp through the RCA input. One could now begin to hotly dispute whether it would be better to lead the signal through the RCA output of Einstein's fully balanced The Preamp, thereby bypassing AccusticArts’ un-balancing circuitry or benefiting from the less susceptible balanced signal routing on the six meters long cables between pre and power amplifiers. Since there were no un-balanced signal cables around that could match the quality of my XLR connections, I will excuse myself from further musings on the matter, leaving everything the way it was by simply replacing Einstein’s The Poweramp with the two Accustic Arts Mono II.

The Mono II are designed for bi-wiring. The mains phase has been marked
The Mono II are designed for bi-wiring. The mains phase has been marked

After having passed the RCA input respectively the un-balancing circuitry, the signal is fed into a Burr Brown class A current amplifier. As Accustic Arts’ electronics designer explains, this is an extremely linear class A current mirror driver stage using six characteristic curve selected high-frequency transistors, which at the same time defines the relatively high bias current and the DC zero point for the twelve MOSFET power transistors selected in the same way. The power amp produces an astonishingly small percentage of distortion. In addition, 99% of the distortion spectrum consists of K2, aka harmonic distortion, which the ear perceives as pleasant. For the protection circuit, he defined a specific frequency curve in order to make a DC avoiding servo circuit at the output obsolete. Capacitors in the signal path he omitted as well. The capacitors next to the signal path are FKPs or polypropylene foil capacitors from Wima with a maximum tolerance of one percent. Except for the source and Boucherot resistors, only metal film resistors with a tolerance of one percent are used. Regarding the Boucherot resistors only metal oxide layer types with low inductivity and also a maximum deviation from the nominal value of one percent are allowed. All source resistors come up as low-inductance metal-band versions with ceramic housings.

For the Mono II, Accustic Arts focusses on an un-balanced circuitry. Nevertheless, balanced signals are accepted as well
For the Mono II, Accustic Arts focusses on an un-balanced circuitry. Nevertheless, balanced signals are accepted as well

A considerable effort is also applied to the power supply. The 1,200 VA toroidal mains transformer is manufactured according to Accustic Arts’ specifications and shows an additional copper band winding for statical screening, a potted structure, a MU metal magnetic shielding, and has separate windings for the positive and negative supply voltages for the MOSFET output stage, as well as for the input and driver stages. Their share of the total capacity of more than 80,000 microfarads is multiplied by a newly developed capacitance multiplier circuit similar to a gyrator. Ultra-fast switching diodes are used for rectifying both voltages. Although the Mono IIs admittedly have a high damping factor, it isn’t the absolute value – this is varying between 400 and 1000, depending on the measurement method – that’s got the highest priority for their developer, but more the fact that the damping factor stays linear beyond the audible range. This makes the work for the connected loudspeakers a lot easier.


Whereas my own work turns out to be a bit more strenuous when moving the quite heavy mono blocks from the photo studio into my listening room. However, these physical efforts quickly get rewarded when the first tones emerge from the still cold Accustic Arts monos: It is already audible that the monos will fit into my system seamlessly. There is no irritation, no irregularity. After all, this cannot be taken for granted, as all the components within my system, including a wide range of accessories, have been matched and harmonized for years. Before finally comparing them to my normally used power amplifiers, the Accustic Arts very much pleased my life for quite some time. They perform in such a right and familiar way, that I, without having to think about it, rely on them when testing the Aqvox Detoxer. On one hand, they set to work with high resolution, which makes working with them an extraordinary experience, and on the other hand, they act so harmoniously and homogeneously, that one wants to listen to them for mere pleasure. In the course of time, a further noteworthy detail comes to my mind: the monos real have a good grip on the woofers of the Kawero!, which must in no way lead to the impression of a somewhat more slender bass foundation. On the contrary! The Mono II combines the best of both worlds: lots of energy and precise control.

Twelve characteristic curve selected MOSFET transistors provide the power
Twelve characteristic curve selected MOSFET transistors provide the power

I must say that I already forgot about the fact, that the Accustic Arts monos had been responsible for my chain’s powerful performance, when I played Helmut Baumgartner a few recently rediscovered rock songs before he addressed his studio work. However, the amplifiers delighted him much more than the harsh, barely audiophile rock sounds – and that for a reason that seemed to have lost my attention because of the successful integration of those monos in my system: The ones from Accustic Arts are different from the Ayons with their nominal 150 watts or from Einsteins The Poweramp with its 140 watts, both into 4 ohms, being comparatively true power packs with their 500 watts at 4 ohms. In practice, however, when increasing the power rating of solid-state power amps, it at the same time gets increasingly difficult to have them sounding smooth and harmonious also in the high-frequencies, wherefore Helmut Baumgartner got extremely positively surprised by the finely resolved, yet entirely stress-free and enjoyable high-frequencies, in light of the Mono II’s interior with its twelve power transistors and the mighty toroidal mains transformer. I like to admit that I headed for the Mono IIs without any expectation – or should I better write: quite naive? Having heard my colleague’s comment, I suddenly had to think back with frights to the review of the gorgeous Göbel Epoque Fine, whose impedance drop put the Brinkmann monos used for amplification at that time out of range. The replacement amps, which were then hastily cobbled together to complete the pending final sonic impressions, were probably the strongest and most expensive amplifiers that ever found their way into my listening room. They had an easy play with the Epoque, but by no means they were able to reach the musicality of the stressed Brinkmanns. Since then, I nurtured a certain skepticism about extremly powerful amplifiers in general. The Mono IIs, however, I gave a listen even before I occupied myself with their technical specifications. They simply sound like extraordinary delicate power amplifiers paired with a moderate power rating – despite their specs showing those impressive 500 watts. Awesome!

Accustic Arts uses filter capacitors of German provenience with a total capacity of 80,000 microfarads
Accustic Arts uses filter capacitors of German provenience with a total capacity of 80,000 microfarads

Before starting the comparison with The Poweramp, I take care in putting up the best possible working conditions for the Accustic Arts monos: Since they source their power, like all other power amps in my listening room, through the tried and tested power cables from Swisscables Reference Plus there is no other field of play left than to improve the positioning on the floor. At present, the Harmonix Beau Tone Million (TU-666M) rank as my favorites. Up to now, they have managed to lift all used power amps to great sonic heights. But one of the two sets that I have in my possession, I use under the Kawero! Classic, so I switch to the second best in my list of favorites, the Beau Tone (TU-666ZX). While the Mono IIs are placed directly on the tiled floor, Arild Anderson's "If You Look" from the album If You Look Far Enough enthuses with richly colored percussion instruments, powerful kettledrums and perilous sounding electronic sounds. The Hamonix feet, though, help them to a much wider and somewhat deeper virtual soundstage. The distinction between the smaller bells, bigger bells and rattles now works out even better: The instruments seem to be playing in the room, the speakers vanish and cannot be located anymore. Truly good!


The shielded ring core transformer provides two balanced voltages for the output stage as well as for the input and driver stages
The shielded ring core transformer provides two balanced voltages for the output stage as well as for the input and driver stages

In comparison with Einstein's The Poweramp there is not much of a quality difference, the sonic discrepancies linger in the range of nuances: The Poweramp performs a touch faster and minimally warmer, whereas the Accustic Arts manage to open up a soundstage at least as large and open, if not more widely spaced. The solid-state monos also indulge with minimal more pressure and control in the lows, but the temperature in the recording room seems to be one or two degrees lower. As you can guess it, this is about very subtle matters of taste. Far less subtle are the differences in power rating that the Mono II and Einsteins are able to offer. I must say, I am perfectly happy with both!

Accustic Arts is committed to the highest quality standards
Accustic Arts is committed to the highest quality standards

STATEMENT

The Accustic Arts look great and are excellently finished. They sound the way you want it from a small, fine high-end power amp. But they aren’t: These power plants provide impressive 500 watts of power at 4 ohms. Combining that much power with such a smooth, coherent sound is really something special. My greatest respect! What was it you said about the Mono III…?
Listened with
Reel-to-reel tape recorder Studer A80
Turntable Brinkmann LaGrange with tube power supply
Tonearms Thales Simplicity, AMG 12JT Turbo, Einstein The Tonearm
Cartridges Lyra Olympos and Etna, Einstein The Pickup
Phono preamp Einstein The Turntable‘s Choice (balanced)
NAS Melco N1ZH/2, WDMyCloud
Streaming Bridge Auralic Aries Femto with SBooster BOTW P&P Eco
D/A converter Chord DAVE
Preamp Einstein The Preamp
Power amps Ayon Epsilon with KT150 tubes, Einstein The Poweramp
Loudspeakers Kaiser Acoustics Kawero! Classic
Cables HMS Gran Finale Jubilee, Swiss Cables Reference Plus, Goebel High End Lacorde, Habst Ultra III, Audioquest Diamond and Carbon, Cardas Audio Clear Network
Accessoires PS Audio Power Regenerator P5, Clearaudio Matrix, Sun Leiste, Audioplan Powerstar, HMS wall sockets, Acapella Bases, Acoustic System Feet and Resonators, Artesania Audio Esoteryc, Harmonix Real Focus, Room Tuning Disks, Tuning Tips and TU-666M, Audio Exklusiv Silentplugs
Manufacturer's Specifications
Accustic Arts Mono II
Voltage gain 31,0 dB
Transformer rating max. 1200 VA (watts)
Filter capacity approx. 80,000 μF
Input impedance 2 x 20 kΩ (balanced, XLR), 100 kΩ (un-balanced, RCA)
Output power max. 700 watts at 2 Ω, max. 500 watts at 4 Ω, max. 300 watts at 8 Ω
Rise/fall time 3,0 μs at 4 Ω load (square wave 20 kHz/12 Vss)
Crosstalk attenuation 111 dB at 1 kHz
Signal-to-noise ratio -104 dBA (at 6,325 V)
Intermodulation distortion 0,007 % at 10 watts/4 Ω
Harmonic distortion (THD+N) 0,0012 % at 4 Ω load (1 kHz/10 Watt)
Power consumption approx. 100 watts (in standby mode)
Dimensions (H/W/D) 350/240/430 mm
Weight approx. 25 kg
Price 16,000 euros
Manufacturer
ACCUSTIC ARTS Audio GmbH
Address Hoher Steg 7
74348 Lauffen
Germany
Phone +49 7133 974770
Email info@accusticarts.de
Web www.accusticarts.de

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Mit dem TT präsentiert Acouhorn eine Endstufe, bei der nur ein Eingangsübertrager, eine Röhre und ein Ausgangstrafo im Signalweg liegen. Der TT ist als Stereo-Version mit einer Ausgangsleistung von 6 Watt oder als Mono-Block mit doppelter Leistung lieferbar.

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Das Konzept des TT soll den reinsten und kürzesten Signalweg ermöglichen: Statt über eine Treiberröhre wird das Gitter der 6C33C von der Spannung aus dem Eingangsübertrager angesteuert. Danach folgt dann nur noch der Ausgangstransformator. Acuhorn nennt frühe Western-Electric-Verstärker und UTC-LS-10-Eingangstransformatoren als Vorbilder. Die Röhre braucht laut Produktinformation lediglich in den Sockel gesteckt zu werden: Eine Ruhestromeinstellung sei nicht nötig. Acuhorn spricht hier von plug and play. Als Netzteil und für die Hochspannungserzeugung kommen High-Tec-Power-Module und DC-DC-Konverter von Vicorpower zum Einsatz.

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Herstellerangaben
Acuhorn TT
Prinzip einstufiger Röhrenverstärker mit Eingangs- und Ausgangstransformator
Bestückung SE 6C33C Triode in Class-A, single ended
Eingangsempfindlichkeit 2V
Ausgangsleitung 2 x 6W, 1 x 12W (als Monoblock)
Lautsprecherterminals für 4 und 8 0hm
Interne Verkabelung OCC-Kupfer
Terminals Rhodium-beschichtet
Gewicht 11kg pro Stück
Abmessungen (B/H/T) 85/280/320 mm
Netzspannung 90-264V
Max. Leistungaufnahme 280W
Preis 4800 Euro (Stereo-Version), 9600 Euro (ein Paar Mono-Blöcke)

Hersteller
Acuhorn
Anschrift Kartuska 243A
Gdansk 80-125
Poland
Telefon +48 737476346
E-Mail info@acuhorn.pl
Web www.acuhorn.pl

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Donnerstag, 23 August 2007 22:31

Acuhorn

geschrieben von
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Acuhorn
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Mittwoch, 23 August 2017 21:53

EISA Award für RHA

Der RHA Dacamp L1 wurde mit dem EISA Award für den besten, tragbaren D/A-Wandler und Kopfhörerverstärker ausgezeichnet.

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Der Audiogerätehersteller RHA freut sich bekanntzugeben, dass der Dacamp L1 mit dem EISA Award für das beste Produkt in der Kategorie „Tragbare D/A-Wandler und Kopfhörerverstärker“ der European Image and Sound Association ausgezeichnet wurde. Der Preis gilt als einer der wichtigsten im Bereich Unterhaltungselektronik und zeichnet Produkte aus, die fortschrittliche Technologie mit branchenführender Leistung kombinieren. Um die Auszeichnung mit ihren Kunden zu feiern, bietet RHA nun den Dacamp L1 sowie den CL1 Ceramic In-Ear-Kopfhörer zu einem besonderen Preis von 399,95€ bzw. 299,95€ an.

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Seit 35 Jahren vereint EISA Erfahrung und Wissen von mehr als 50 Mitgliedermagazinen in über 25 Ländern und ist so ein integraler Bestandteil der Unterhaltungselektronikbranche. Ihre internationalen und unabhängigen Expertengruppen bewerten die neueste Verbraucherelektronik in langwierigen, gründlichen Testverfahren nach Kategorien der Innovation und Technik und stellen so sicher, dass jeder EISA Gewinner das beste Produkt der jeweiligen Kategorie ist. Über den Dacamp L1 urteilt EISA: „Diese junge Firma ist mit ihrem D/A-Wandler und Kopfhörerverstärker aus voller Kraft durchgestartet. Hochwertige ESS-DAC-Chips bieten einen lebendigen Sound und das robuste Aluminiumgehäuse ist eines der Elegantesten auf dem Markt. Die perfekte Wahl, um Musik unterwegs zu hören.“

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Der Dacamp L1 wurde im November 2016 auf den Markt gebracht und ist RHAs erstes Produkt dieser Kategorie. Durch seine einzigartige Kombination aus hochwertigen Materialien, moderner Technologie und der Fähigkeit, hochauflösenden Klang zu reproduzieren, ermöglicht der Dacamp L1 erstklassigen Musikgenuss jederzeit und überall. Er verkörpert so RHAs Firmenethos von Innovation und Qualität. Sorgfältig aus stranggepresstem Aluminium gefertigt, vereint der Dacamp L1 klassische HiFi-Ästhetik mit leichten, langlebigen Materialien und eignet sich so für die Nutzung unterwegs oder am Desktop. Das innovative Setup zeichnet sich durch dedizierte Kanalprozessoren für jeden Stereokanal aus, die symmetrische, hochauflösende Audiosignale erzeugen. Diese einzigartige Kombination aus dualen SABRE32 ES9018K2M D/A-Wandlerchips und Klasse-AB-Verstärkern beseitigt störende Signalinterferenzen und bietet so eine klare und genaue Audiowiedergabe.

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Der Dacamp L1 wurde speziell für leichte Bedienbarkeit und Kompatibilität entworfen. Seine Regler ermöglichen eine Anpassung der Höhen- und Basswiedergabe an eigene Vorlieben. Durch Verstärkungsregler, eine Vielzahl von Eingängen und 3,5-Millimeter- sowie Mini-XLR-Ausgänge ist der Dacamp L1 zudem mit einer Vielzahl von Audiogeräten kompatibel. Seine leistungsstarke 4000mAh Lithiumionenbatterie bietet zehn Stunden Spielzeit, und eine Ladefunktion für Handys und Tablets machen den Dacamp L1 zu einem vielseitigen und innovativen Produkt. „Der Dacamp L1 macht keine Kompromisse, wenn es um Tragbarkeit, Ästhetik oder Klang geht. Es ist viel Zeit und Hingabe in seine Entwicklung geflossen; mit diesem renommierten Preis ausgezeichnet zu werden, ist daher eine besondere Anerkennung“, sagt Kyle Hutchison, RHAs Head of Product Design. „Bei RHA folgen wir dem Anspruch, Produkte zu entwickeln, die das bestmögliche Klangerlebnis für Kunden bieten. Es ist eine Ehre, dass der Dacamp L1 von EISA als Bester Tragbarer DAC/Kopfhörerverstärker anerkannt wurde.“ Der Preis wird RHA auf der EISA Award Gala am 1. September 2017 in Berlin übergeben.

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Herstellerangaben
RHA Dacamp L1
Ausgangsleistung (16Ω) 300mW
Ausgangsleistung (300Ω) 28mW
Ausgangsimpedanz 2.2 Ohm
THD+N >0.0018%
Dynamikbereich 111dB
PCM Sampling-Frequenzen 44.1 - 384kHz, 16 / 24 / 32-bit
DSD Sampling-Frequenzen 2.8224MHz (DSD64), 5.6448MHz (DSD128), 11.2896MHz (DSD256)
Eingangsanschlüsse 3,5-mm-Eingang, USB-A, USB Micro-B, Mini-TOSLINK optisch
Ausgangsanschlüsse 3,5-mm-Ausgang, 3,5-mm-Kopfhörerausgang, 4-poliger Mini-XLR (symmetrisch)
Batterie 4000mAh
Maße 118x73x20mm
Gewicht 233g

Vertrieb
NT Global Distribution GmbH
Telefon +49 421 70508619
Web www.nt-global.de

Weitere Informationen

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Mittwoch, 22 August 2007 22:08

NT Global Distribution GmbH

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Vertrieb
NT Global Distribution GmbH
Telefon +49 421 70508619
Web www.nt-global.de