Montag, 23 Juli 2018 00:01

Audirvana für Windows

geschrieben von

Mein Einstieg in Computer-Audio begann mit dem Wechsel vom CD-Laufwerk zum iMac mit Amarra. Später kamen als Software Pure Music und Audirvana hinzu. Der erste Melco verdrängte Computer dann fast völlig aus meiner Kette. Nun gibt es Audirvana Plus auch für Windows: ein Grund, sich mal wieder mit Player-Software zu beschäftigen.

Nachdem ich während der ersten Zeit von Amarra recht angetan war, nicht zuletzt weil es aus dem Mastering-Programm soundBlade hervorgegangen ist, das ich für digitale Produktionen wie die kostenlosen Downloads in Hifistatement verwende, benutzte ich später zunehmend Audirvana und zwar, weil es anders als Amarra auch DSD-Files ohne Wandlung in PCM wiedergeben konnte – und das im Gegensatz zu Pure Music auf sehr benutzerfreundliche Art. Auch die Grafik im Look eines klassischen Verstärkers sprach mich an. Audirvana Plus 2 machte es dann möglich, völlig auf iTunes zu verzichten und seine Musiksammlung auch noch sehr unkompliziert zu organisieren: Ohne weitere Programme ließen sich hier Datensätze nach eigenen Vorstellungen taggen. Wenn ich mal wieder neue HighRes-Dateien herunterlade oder Alben aus eigenen Analogproduktionen erstelle, höre und betrachte ich sie auch heute noch immer erst mit Audirvana Plus und bearbeitete sie danach gegebenenfalls damit, bevor ich sie auf Western Digitals netzwerkgebundenen Speicher, die Melcos oder die Festplatte des Aries G2 kopierte. Dafür reichte mir bisher die Version 2.6.8.

Audirvana für Windows kommt farblich ansprechend daher. Hier ist die Leiste für das Taggen noch nicht ausgeklappt
Audirvana für Windows kommt farblich ansprechend daher. Hier ist die Leiste für das Taggen noch nicht ausgeklappt

An einem Abend der diesjährigen High End präsentierte ifi in einen nahegelegenen, urbayrischen Wirtshaus seine Neuigkeiten. Gegen Ende der Veranstaltung stellte dann auch Damien Plisson, der Entwickler und Inhaber von Audirvana sein Programm in einer Version für Windows vor, das ab jetzt verfügbar ist, wie wir in den News berichteten. Doch bevor ich dazu komme, erlaube ich mir einen kurzen Blick zurück: Damien Plisson erwarb durch seine Studien in Paris und Los Angeles einen Master in Computer Science und arbeitete bei einer Reihe renommierter Firmen. Für den Musikfreund und Computer-Enthusiasten kam es dann so, wie es in der Hifi-Szene üblich ist: Erst entwickelte er aus Unzufriedenheit mit Bestehendem eine klanglich überzeugende Lösung für sich persönlich: 2010 entstand sein privater Software-Audio-Player. Für den Verkauf von Audirvana Plus 1 gründete er im folgenden Jahr dann eine Firma. Weiterer zwei Jahre später präsentierte er Audirvana Plus 2 mit integrierter Musikbibliothek, um die Software von iTunes unabhängig zu machen. Audirvana wurde so erfolgreich, dass Damien Plisson seit 2015 ausschließlich für seinen eigenes Projekt tätig ist. Dadurch hatte er dann auch Zeit, im selben Jahre die App „A+ Remote Control“, eine Fernbedienung für Audirvana Plus 2 fertigzustellen. Das kleine Programm ist über den App Store zu beziehen, womit auch schon gesagt ist, dass es auf iPhone, iPad und iPod läuft. Eine Android-Variante ist bisher nicht erhältlich, aber bereits in Arbeit.

Hier noch einmal zu Erinnerung der Look von Audirvana für macOS
Hier noch einmal zu Erinnerung der Look von Audirvana für macOS


In den folgenden Versionen von Audirvana wurden Zugänge zu Qobuz, HighResAudio und Tidal integriert. Ein weiterer wichtiger Schritt war die Implementierung eines Upsamplers, der PCM in auch in DSD wandeln kann – abhängig vom erkannten D/A-Wandler und der Leistungsfähigkeit des Rechners, auf dem Audirvana läuft, bis zu DSD512. Im letzten Jahr erschien dann Audirvana 3 Plus, das MQA-fähig ist und noch einmal eine große klangliche Verbesserung gebracht haben soll. Und heuer eben die Windows Variante. Vor nicht allzu langer Zeit machten die DSD256-Aufnahmen, von denen eine auch in Hifistatements Download-Bereich frei zugänglich ist, mit Playback Designs großartigem A/D-Wandler Pinot und der nur unter Windows arbeitenden Sonoma-Software sowie die Beschäftigung mit dem Plattenspieler-Einstell-Programm Analogmagik den Erwerb eines Windows-Laptops für mich unvermeidlich. So stand einem Test von Audirvana Plus 3 für Windows nichts im Wege.

Wer auf die vielleicht nicht unbedingt naheliegende Idee kommt, DSD256-Files hören zu wollen, den treibt die Technik fast zwangsläufig in die Arme von Windows. Denn Windows gibt DSD-Files direkt über USB aus. macOS hingegen kann DSD nur über den Umweg von DSD over PCM – oder kurz DoP – ausgeben, was zwar nichts am reinen DSD-Signal ändert, da die unveränderten DSD-Daten hier für den Transport lediglich in sogenannte (PCM-)Container verpackt werden. Aber dieses Verfahren setzt beispielsweise bei DSD256 voraus, dass der empfangende Wandler PCM-Signale mit einer Abtastrate von 768 Kilohertz – und direkt gesendete DSD-Daten bis DSD512 – verarbeiten kann. Wenn DSD ohne den Umweg über PCM angeliefert wird, genügt ein Wandler der 384 Kilohertz und eben DSD256 akzeptiert – wie etwa der Myteks Manhattan II. Um mit ihm DSD256 hören zu können, hatte ich im Wohnzimmer das Asus ZenBook mit Roon installiert. Mal sehen, ob es auch mit Audirvana Plus 3 so einfach klappt.

Wieder zurück bei Audirvana für Windows: rechts in der Leiste können die Tags für den Track editiert werden
Wieder zurück bei Audirvana für Windows: rechts in der Leiste können die Tags für den Track editiert werden

Die Installation von Audirvana geht problemlos von der Hand. Die grafische Gestaltung der Windows-Version unterscheidet sich deutlich von der für Mac, die im Vergleich ein bisschen antiquiert wirkt, mir beim Taggen aber übersichtlicher erscheint – oder sollte das nur an der Gewöhnung liegen? Die beiden Varianten verfügen auch nicht über exakt dieselbe Ausstattung: Eine Entsprechung zum SysOptimizer für Mac gibt es bei Windows bisher nicht. Das größte Manko ist für mich jedoch, dass Audirvanas Window-Player nicht vom der Fernbedienungs-App auf iPhone oder iPad erkannt wird. Damien Plisson versprach aber, dass die App+ Remote Control spätestens in ein paar Wochen auch die Windows-Version von Audirvana steuern kann. Die externe, über USB mit dem Laptop verbundene Festplatte mit der Musikbibliothek und der Mytek Manhattan MKII lassen sich einfach in Audirvana Plus 3 einbinden. Der Wandler wird über Myteks ASIO-Treiber angesteuert. Die in dieser Kombination möglichen Abtastraten werden erkannt, und das Scannen der weit über ein Terabyte großen Musikbibliothek dauert auch nicht allzu lange. Die Wiedergabe eines für Tests zusammengestellten Albums mit Dateien mit einfachem, doppelten und vierfachen DSD sowie PCM mit 384 Kilohertz stellt bei einem ersten Test weder Wandler noch den Software-Player vor Probleme.

Dann habe ich schnell noch die Zugangsdaten zu meinem Qobuz-Account eingegeben und die ersten Songs gestreamt: funktioniert reibungslos. Vor irgendwelchen klanglichen Einschätzungen trieb mich die Frage um, ob die Kapazität meines Laptops auch für das Upsamling ins DSD-Format ausreicht. Der Asus empfing ohne zu stottern Dateien jenseits des CD-Standards per WLAN, wandelte sie in DSD256 und schickte sie zum Mytek: einfach Klasse – besonders, wenn man bedenkt, dass Audirvana Plus 3 für Mac oder Windows für unter 80 Euro zu haben ist!


Natürlich habe ich über die Faszination, was heute mit erschwinglicher Software alles möglich ist, nicht vergessen, dass es letztlich um den Klang geht, und wollte deshalb ein File in CD-Qualität mit der auf DSD256 hochgerechneten Version vergleichen. Zu den Einstellungen unter anderem für das Upsampling gelangt man durch den Klick auf das einem USB-Stecker ähnelnde Symbol unten rechts auf der Seite. Klick man darauf, während ein Song läuft, erscheint der Hinweis „Bitte stoppen Sie die Wiedergabe, um die Einstellungen zu ändern“. Wenn man aber wie der Autor lediglich auf „Pause“ schaltet, tut sich rein gar nicht. Ich habe dann das Programm beendet, neu gestartet und danach die gewünschte Einstellung vorgenommen. Wer aufmerksamer hinschaut und gleich auf „Stop“ klick, kann sich das natürlich sparen. Dann vergeht zwischen dem Erklingen der beiden Varianten auch weniger Zeit. Aber auch nach einer Viertelstunde zwischen der Wiedergabe der Daten nach Red-Book-Standard und denen in DSD256 wäre ich mir noch hundertprozentig sicher gewesen, dass die Umrechnung auf das Ein-Bit-Format zumindest beim Manhattan MKII ähnlich viel bringt, wie etwa der Tausch eines guten gegen ein hervorragenden USB-Kabel – und der wäre um ein Vielfaches teurer als es Audirvana Plus 3 mit zeitlich uneingeschränktem Nutzungsrecht ist. Die klanglichen Verbesserungen betreffen dabei die Tiefe der Raumdarstellung, den Druck im Tiefbassbereich, die Fülle der Details und die Dynamik der Wiedergabe. Wer seine Files einmal als vierfach DSD gehört hat, möchte zur auf keinen Fall zu Ursprungsdatei zurück.

Wie die Zeitleiste des Tracks zeigt, wird der Song wiedergegeben (hellblau), während noch ein großer Teil berechnet werden muss (dunkelblau). Im Ausschnitt darunter ist gesamte Song hochgerechnet (weiß). Im unteren Abschnitt wird der komplett berechnete Song (weiß) aus dem Speicher gespielt (hellblau). Die CPU-Auslasteung liegt hier unter fünf Prozent
Wie die Zeitleiste des Tracks zeigt, wird der Song wiedergegeben (hellblau), während noch ein großer Teil berechnet werden muss (dunkelblau). Im Ausschnitt darunter ist gesamte Song hochgerechnet (weiß). Im unteren Abschnitt wird der komplett berechnete Song (weiß) aus dem Speicher gespielt (hellblau). Die CPU-Auslasteung liegt hier unter fünf Prozent

Allerdings scheint die Umrechnung einigen Stress für den Rechner zu bedeuten. Der Prozessor im doch recht dünnen Gehäuse des ZenBooks verlangt schon kurzer nach Zeit nach mehr Luft – weshalb dann in den Pausen zwischen den Stücken der Ventilator hörbar ist. Es kann – wenn auch sehr selten – dazu kommen, dass das Programm die Wiedergabe unterbricht und beendet wird. Das korreliert aber nicht mit einem bestimmten Musikstück und geschieht nur in der Phase, in der der Zeitbalken für die Wiedergabe noch nicht vollständig weiß hinterlegt ist, der Track also noch nicht komplett hochgerechnet und im Arbeitsspeicher hinterlegt ist. Das lässt sich auch im Task Manager erkennen: Zu Beginn eines Stückes wird die CPU zu 100 Prozent ausgelastet und die Geschwindigkeit liegt über dem Standardwert von 2,90 GHz, bis der Arbeitsspeicher gefüllt ist. Danach sinkt die Prozessorauslastung auf etwa 2 Prozent. Ein leistungsstarker Rechner mit guter Kühlung – oder eine Optimierung des Windows-Betriebssystems? – ist für Audirvana Plus 3 also durchaus empfehlenswert, wenn man im Wohlklang von DSD256 schwelgen möchte. Das Upsampling auf 32 Bit und 384 Kilohertz hingegen lässt den Prozessor ziemlich kalt: Hier gibt es keinerlei Probleme.

Leider kommt das Upsampling auf 32/384 aber nicht ganz an DSD256 heran: Die Ein-Bit-Datei klingt minimal offener, lebendiger und auch rhythmisch noch ansprechender. Eine weitere nicht unbeträchtliche Verbesserung ist möglich, indem man die wiederzugebenden Dateien von der externen, über USB angebundene HDD-Festplatte auf die interne SSD des Laptops kopiert. In diesem Fall muss man es sich dann selbst als Besitzer einer hochauflösenden Kette schon zweimal überlegen, ob die Investition in eine Hardware-Lösung wie etwa einen Melco N1A/2 plus Mutec, die einen Hauch mehr Luft um die Instrumente suggeriert und mehr Bedienungskomfort bietet, wirklich zwingend notwendig ist. Wenn die Musik von der SSD kommt und vor der Wandlung von Audirvana Plus 3 auf DSD256 hochgerechnet wird, bleiben bei mir – ohne direkten Vergleich mit der um ein Vielfaches teureren Hardware – klanglich keinerlei Wünsche offen.

Audirvana erkennt den angeschossenen Wandler anhand des Asio-Treibers. Bei dem von Mytek wird nicht zwischen Brooklyn DAC+ und Manhattan MKII unterschieden
Audirvana erkennt den angeschossenen Wandler anhand des Asio-Treibers. Bei dem von Mytek wird nicht zwischen Brooklyn DAC+ und Manhattan MKII unterschieden


Nicht ganz so unfair wie der Vergleich des Laptops samt Audirvana mit Melco und Mutec ist der von Audirvana und roon, auch wenn die jährliche Lizenz dafür fast doppelt so teuer ist, wie eine zeitlich unbegrenzte für Audirvana Plus 3: Dazu greife ich wieder auf die Daten auf der externen USB-Festplatte zurück. Was roon aus den Daten der „Improvisation“ von Patrice Heral vom Album Le Concert De Parfums macht, ist wirklich Klasse: Die hart angeschlagenen Trommeln und die glitzernden Percussionsinstrumente erklingen in einem sehr großen, unbedämpften Raum. Die Abbildung bleibt auch bei kräftigen Impulsen absolut stabil. Aber Audirvana mit seinem Upsampling lässt den Raum noch minimal großer und luftiger wirken und erweckt den Eindruck, der französische Schlagzeuger ginge nun mit noch ein wenig mehr Engagement zur Sache. Klanglich ziehe ich den Audirvana als Software-Player vor. Dass er einen nicht mit so vielen Informationen zu Künstler und Werk wie roon verwöhnt, kann ich bei diesem intensiven Musikerlebnis leicht verschmerzen.

Da Audirvana jetzt auf macOS und Windows läuft, möchte ich nicht versäumen, die beiden Plattformen gegeneinander zu hören. Datenlieferant ist wieder die externe USB-Festplatte, der SysOptimizer, der ja bisher nur auf dem Mac zur Verfügung steht, bleibt deaktiviert und der Upsampler wird auf die jeweils höchst mögliche DSD-Abtastrate eingestellt: DSD128 beim Mac, DSD256 bei Windows. Ich befürchte allerdings, dass das ZenBook für diesen Vergleich die schlechteren Voraussetzungen mitbringt: Es verfügt nur über einen einzigen USB-C-Ausgang, so dass die Verbindungen zur Festplatte, zum Wandler und zum Netzteil nur mit Hilfe eines Asus-Hubs hergestellt werden können. Mit dem MacBook hingegen werden die Peripheriegeräte direkt verbunden. Aber grau ist alle Theorie: Dank Zenbook und Audirvana für Windows klingt Ravi Shankars „West Eats Meat“ so viel frischer und lebendiger, dass ich die Einstellungen noch einmal kontrolliere. Mal zeigt der Manhattan MKII DSD128, mal DSD256 an – und das ist korrekt. Auch sonst finde ich keine Fehler. Da muss ich wohl einfach akzeptieren, dass Windows klanglich auch mal die Nase vorn haben kann: Die Musiker agieren in einem deutlich größeren Raum, scheinen mehr Spaß an ihrem Tun zu haben, der Bass kommt knackiger, die Höhen farbiger. Audirvana Plus 3 für Windows überrascht mich ungeheuer positiv!

Hier wird das gewünschte Upsampling eingestellt. Mit diesen Parametern klang es ganz vorzüglich
Hier wird das gewünschte Upsampling eingestellt. Mit diesen Parametern klang es ganz vorzüglich

STATEMENT

Bei einer Software tue mich mit einer absoluten Bewertung ein wenig schwer, da die Hardware auf der sie läuft, ja auch eine Rolle spielt. Auch auf die Gefahr hin, dass ich zufällig eine ungeheuer stimmige Kombination erwischt habe: Ich hätte nie gedacht, dass eine so überschaubare Investition wie die in Audirvana eine solch immense klangliche Verbesserung bringen könnte. Unbedingt ausprobieren!
Gehört mit
Laptop Windows Asus ZenBook, Intel Core i7-7500U, 2,90 Ghz, 8 GB RAM, Windows 10 Home 1803, 512 GB SSD
Laptop Mac MacBook Pro, 2,2 GHz Intel Core i7, 16 GB RAM, macOS High Sierra 10.13.6, 256 GB SSD
Musikserver Melco N1A/2
Reclocker Mutec MC-3+ Smart Clock USB
D/A-Wandler Mytek Manhattan II
Vorverstärker Brinkmann Marconi
Endstufe Accustic Arts Mono II
Lautsprecher Acapella Violon VI
Kabel Swiss Cables Reference (Plus), Habst Ultra III, Audioquest Diamond, SunWire Reference
Zubehör Einstein The Octopus, HighEndNovum Multivocal Resonator, Harmonix Füße, Audioquest Jitterbug, Franc Audio Accessories und Acoustic System Füße, Sieveking Quantum Noise Resonator
Herstellerangaben
Audirvana
Mindestanforderung ein Windows-10-Computer, Windows 10, 64-Bit-Version, 4GB RAM, für bessere Leistung 8GB oder mehr, Internetanschluss
Preis 64 Euro plus MwSt

Hersteller
Audirvana
Web audirvana.com

Weitere Informationen

  • Imagefolder tests/18-07-23_audirvana
Freitag, 20 Juli 2018 00:11

JIB Boaacoustic Cable

geschrieben von

The Boaacustic cables' colorful unique design quickly catches your eye. This is an advantage when you want to stand out in the wide selection of cables on the market. Just what qualities are hidden beneath the colorful exteriors?

Oh no! No more cables! That was my first reaction as a former sales colleague introduced me to the JIB-Boaacoustic cable assortment while I was visiting this years HighEnd trade show in Munich. I had already taken notice of their impressive booth. The former colleague was determined to introduce me to the Boaacoustic brand line-up and he succeeded to gain my interest. Perhaps you have already noticed the pictures of several of these cables in my article covering the HighEnd show. You probably also noticed how the cables were on display – coiled up like a snake – sending a clear signal to the brand name Boaacoustic manufactured by JIB-Germany Technology GmbH located just south of Germany's capital city Berlin in Mahlow, Brandenburg. The various cables are produced and custom assembled by skilled workers hands at this location using raw materials imported from carefully selected suppliers in Japan. JIB's website shows photos of the production site. JIB produces a wide range of audio cables in various price segments. The most expensive set of speaker cables named Silver Zircon BFA has an MSRP of 16.660 Euros for the configured 3 meter pair. In comparison, the entry level 3 meter set Cobalt carries an MSRP of 880 Euros. Boaacoustic also supplies cable in bulk running lengths used for installing complex in-car high-end audio solutions. The line-up can basically be separated into two different categories: copper only and silver coated copper..

These three digital cables demonstrate the very good, solid construction
These three digital cables demonstrate the very good, solid construction

The share of digital audio cables in the range is somewhat limited. In both categories, two TOSLINK optical cables, one USB, two SPDIF and one AES/EBU XLR cable are produced. This review covers the last three types. One of the two SPDIF coaxial RCA cables is from the copper only category and is named Premium Line Digital Diamond. The 1.5 meter long cable has an MSRP of 250 Euros. The 1.5 meter long luxury Line Silver Carbon SPDIF cable has an MSRP of 1.000 Euros and belongs, as it's name implies, to the silver coated copper cable category. This also applies to the Silver Digital Krypton – the only XLR digital cable in the Boaacoustic line. The 900 Euros MSRP 1 meter length was provided for this test. The 1.5 meter length carries an MSRP of 1.020 Euros. Both, the coaxial and the XLR silver coated copper cables, are in the same price range. Both SPDIF cables have a gray/white outer sheath of different designs. The XLR Digital Krypton cable has a green/blue outer sheath and is a real beauty. JIB supplies some – but not that much – information about their technical construction and material properties used. After all, as with other cable manufacturers, nobody is willing to reveal their trade and manufacturing secrets that make their brand unique. JIB gives evidence they publish honest product specifications. I think it deserves respect that they state that their high quality AES/EBU, 110 Ohm cable can have a 20% impedance tolerance. They could have just kept that information to themselves.

The reasonably priced Digital Diamond SPDIF cable comes with high value RCA connectors that tighten to the component's RCA jacks with just a twist
The reasonably priced Digital Diamond SPDIF cable comes with high value RCA connectors that tighten to the component's RCA jacks with just a twist


Digital cables having a standard impedance, for instance 75 ohms for SPDIF coaxial and 110 ohms for AES/EBU cables, are not only influenced by factors in the cable itself, but also by factors within the connector used. My experience shows that manufacturers often tend to comment very loosely when asked about the technical specifications of the RCA and XLR connectors they use. I get comments along the lines of “that doesn't really matter much”. When I asked JIB about the connectors they use, I was informed that the specifications of the 24 carat gold plated connectors are integrated in the engineering of the total technical concept. Their connectors give a remarkable impression. Their individual parts fit solidly together and confirm an elaborate construction. The connectors on the SPDIF cable can be tightened with a twist onto the audio component's jacks which guarantees a solid, tight, proper connection. The two SPDIF cables are constructed with different materials. The least expensive Digital Diamond SPDIF cable from the Premium Line is made using high value OCC-6N copper stranded wire and has the largest gauge among all three cables. JIB quotes all wire sizes in their products in AWG. This stands for American Wire Gauge and the specification is used in markets worldwide. This is a somewhat confusing specification for those living in countries with the metric system standard as a lower AWG number means a larger wire diameter. The 20 AWG in the Digital Diamond is achieved by weaving seven times eight single strands each having a diameter of 0.12 mm. Applying a special production process created by Professor Ohno in Japan, the high purity OCC-6N copper takes on a structure in the whole wire which comes close to being a single crystal. This mono-crystalline structure guarantees excellent conductive properties.

The AES/EBU cable is not only optically exceptional
The AES/EBU cable is not only optically exceptional

Both the higher priced SPDIF Silver Carbon as well as the symmetrical Silver Digital Krypton cables profit from the better conductivity properties of silver. The 22 AWG wire used in the coaxial Silver Carbon is interwoven using 40 mono-crystalline single strands each having a 0.12 mm diameter and individually silver coated. As higher frequencies in AC current tend to flow along the outer surface of a conductor because of the skin effect the silver coating on the OCC-6N copper strands improves the current flow through better conductivity. The symmetrical AES/EBU Silver Digital Krypton cable has twin conductors; each having 24 AWG dimensions. Each conductor is interwoven from 19 single strands having the same properties and quality as used in the Silver Carbon. The effective mass of the conductors is hereby less, however, the symmetrical architecture applied guarantees an identical flow of current in the opposite direction as it doesn't flow through the shielding. The inner conductors are not soldered but are affixed using screw type clamps. This improves quality by eliminating the undesirable oxidation influence of solder. PVC is used for the conductor insulation material. White PVC insulation is used for the pure copper SPDIF cable while black PVC is used to insulate both higher priced silver coated conductors. Shielding is always double and consists of a layer of rolled aluminum surrounded by a mesh layer of zinc coated copper. Screw clamp connectors are also in use here to make contact to the shielding. Renderings provided by JIB clearly show all the cable components. The distinct optics are achieved through applying a uniquely designed nylon web outer layer. The blue/green web used on the Silver Digital Krypton is a nylon/cotton mix..

The Silver Digital Krypton schematic layout
The Silver Digital Krypton schematic layout

My set-up for the listening tests is comfortable and not complicated. The Melco Network Player is connected to a Mutec Smart Clock using an Audioquest USB cable. This makes AES/EBU and SPDIF outputs available. The same connection possibilities are on the Audio-gd D/A Converter. For the first sound comparison I let the Digital Diamond SPDIF compete against my proven Sommer Cable Carbokab – AES/EBU. I only have to switch the input on the D/A Converter to do a direct A:B comparison. The Carbokab comes from the pro segment and behaves very neutral in my set up. Cables of several well respected brands tested in the past have not been able to deliver a more convincing performance. In comparison to the inexpensive SPDIF from Boaacoustic, the Carbokab had to experience defeat. The Digital Diamond was convincing in many music genres and definitely superior in reproducing classical and other technically good recordings with better structured bass and foundation. The cable presented the sound stage with more depth and the music was performed more lively. Only the digitally remastered Rolling Stones album Aftermath from the 80's sounded thin and somewhat nerve irritating. The Carbokab made the questionable tonal balance of this recording a bit more tolerable.


Next I exchanged the Sommer Cable with the high priced Boaacoustic AES/EBU and compared it to the less expensive SPDIF. To my surprise, the Stones sounded really good: well balanced, precise, not harsh, with lively timbres, dynamic and loud. There they were, just like they always were. I can't explain it. Previously, except with the luxury cable from Kubala-Sosna, I had the experience that high priced digital cables which were agreeable in tonal range, spatial characteristics and tonal colors also had a blanket of dullness or imparted laziness to the music performance. The JIB Silver Digital Krypton delivered a completely different performance. In comparison to the Digital Diamond good quality recordings sounded more lively, delivered more fine detail, were profoundly outlined and layered. It seemed that the music was being played with just slightly more speed. The vocal spectrum on the high-res album Nouveau Monde by Patricia Petitbon appeared more direct and full of energy. The difference was remarkable. The quality gain from the Digital Diamond verses the Carbokab was clearly verifiable. You don't have to be blessed with the absolute pitch to be able to experience the additional advantages of the Silver Digital Krypton. In the Melco-Mutec-Audio-gd-chain, the gain in musical value could not be denied and justifies, in my opinion, the price difference. Next I switched the SPDIF cables; replacing the Digital Diamond with the Silver Carbon which is in the same price category as the XLR it must now compete against. I listened to many different titles stored on the Melco and simply could not make any kind of a significant comment. Sometimes I was under the impression the SPDIF was a bit warmer and the AES/EBU just a whisper more filigree. It was not possible for me to rate the differences as from moment to moment, the impressions switched back and forth. Without the direct comparison and playing the same music passages over and over again, I would not have been able to detect these minute differences. In my opinion, both of these high priced cables perform at the same level and if I had my choice, either one would make me happy. The main reason I would choose the Silver Digital Krypton is I like its bright color design.

ide the RCA connector on the Digital Diamond shows how the conductor is attached using a screw clamp solution. The screw threads are visible at the left side of the opened connector
ide the RCA connector on the Digital Diamond shows how the conductor is attached using a screw clamp solution. The screw threads are visible at the left side of the opened connector

In order to verify the positive experience in another constellation, I exchanged the Melco with my CD-Player. First, I connected the CD-Player with both the Sommer Cable and the high priced Boaacoustic SPDIF to the Audio-gd D/A converter. Immediate results were delivered from the live album Memory Lane by Cécille Verny. After the first listening tests, this result was no big surprise. The Boaacoustic revealed much more fine detail and provided significantly better structure in staging the music. This was a significantly higher level of sound than with the Carbokab which sounded flat and lazy in comparison. The Sommer Cable also had to take second place in comparison to the less expensive Silver Carbon with the CD-Drive as the source. The differences were not that large but easily audible. The bass drum was a bit more crisp, the cymbals more brilliant and above all, Cécille Verny's vocals were more natural because they came across somewhat fuller and more forward. Overall, the staging seemed less cluttered. The ensemble played their music with a bit more dynamic and intoxicatingly rhythmic. The bottom line was, the Silver Carbon simply delivered a higher fun factor.

The size of the grand piano in the second movement of Beethoven's “Piano Concerto Nr. 3” with Ronald Brautigam and the Norrkoepping Symphony Orchestra under Andrew Parrot became clearly evident as soon the lower priced Boaacoustic was in play. The tones had an effect of being more steadfast. As with the Sommer Cable, the tonality of the string instruments appeared supple, showing more nuances and openness. The Digital Diamond confirmed it's capabilities with the last album from Frank Zappa, The Yellow Shark. But how would it stand up against the 4 times more expensive AES/EBU? Once again, the better being the enemy of the good was proven. With the Silver Krypton in play, the multi-layered sound experience from Frank Zappy and the Ensemble Modern showed more tonal colors, more transparency, was fascinating – leaning towards explosive. Each single instrument stood out more clearly and above all, gave a vivid impression interlaced with finer detail reproduction. The high priced SPDIF, in comparison, delivered a touch more weight – in a positive sense – and played a little more forward than the XLR. With Cecilla Bartoli's album St Petersburg, I preferred the XLR again with the Cimarosa piece “Agitata in tante pene” as it gave the strings a breath more fine resolution whereas the SPDIF contributed more warmth. These differences are also just a matter of personal taste. Both silver coated Boaacoustics have mesmerizing characteristics. Listening to music with them is extremely fascinating.

The schematic layout of the coaxial SPDIF conductor
The schematic layout of the coaxial SPDIF conductor


In closing, I wanted to test the cables using a different D/A converter. I selected the Antelope Zodiac+ which doesn't match up to the Audio-gd response in the areas fine definition and spatial performance. I wanted to find out how much the sound quality is influenced by a lesser performance DAC. I started by comparing the XLR with the lower priced SPDIF. Here also, the differences were evident however not as significant as before. This was particularly valid with the spatial projection. Johann Sebastian Bach's “Violin Concert in a-moll” with Yehudi Menuhin from 1960 in the XRCD-24 version from Hi-Q Records sounded clearly more spread out and more detailed, lighter and more rhythmic through the expensive XLR. However, the less expensive SPDIF delivered an outstanding impression with a voluminous and simultaneously highly transparent presentation. The Sommer Cable delivered a more held back performance. The Digital Diamond was definitely superior as it give the Bach violin concert more luster and exposed fine detail. The sound impressions received from Jennifer Warnes CD The Wall confirmed that superiority. Listening to the title song proved that the Digital Diamond could keep up astonishingly well with it's higher priced sisters. It clearly differentiated the second vocal and gave the drums attack and tonal colours. The costly AES/EBU XLR could not demonstrate it's superiority over the Digital Diamond on the Antelope DAC as clear as on the superior Audio-gd converter. The layering and spatial precision were less 3-dimensional. In comparing definition and fine detail reproduction, it won by a nose here. The comparison between both silver coated Boaacoustics on the Antelope DAC ended in a close draw. The differences determined will most likely lay only in the area of personal preference.

The coaxial Silver Carbon delivers magnificent sound quality with all component constellations
The coaxial Silver Carbon delivers magnificent sound quality with all component constellations

STATEMENT

The Boaacoustic cables were very convincing to me. You certainly get superior workmanship and quality materials for your money. The sound advantages all three cables can deliver are remarkable and improve digital playback significantly.
Listened with
Computer Apple MacMini with OS X El Capitan, Amarra 3.0.3, Audivana Plus 3 and Qobuz
Network Player Melco N1A
Clock Mutec MC-3+Smart Clock USB
D/A Converter Antelope Zodiac plus, Audio-gd Master 7
CD-Player Primare DVD 30
Pre-Amplifier Audio-gd Master 9
Power Amplifiers for Bass: two Primare A-32, midrange & tweeter: Air Tight ATM-3 or Spectral DMA-100
Loudspeakers Triangle Grand Concert
Accessories Audioquest Diamond or Carbon USB, Sommer Cable Carbokab-AES/EBU, Inakustik Black & White NF-1302, Shunyata Andromeda LS with Enacom LS, Audio-gd LS and NF, MudrAkustik Max power bar, Mudra and Audioquest NRG-X2 power cables, AHP pure copper fuse, Groneberg wall power sockets, mbakustik room absorbers
Furniture Creative Audio with absorber shelves, Finite Elemente Pagode, Audio Exklusiv d.C.d. base
Manufacturer's Specifications
Boaacoustic Digital Diamond Premium Series JIB copper
Type Digital Coaxial 75 Ohm SPDIF signal cable
Copper Copper OCC 6N, 20 AWG 7*8/0,12
Shielding Double, Rolled Aluminum and Tinned Copper Mesh
Connector RCA BrasKap Plug, Full Metal, 24 carat Gold Plated
Sheathing 12,0 mm ± 0,2 mm Pearl White PVC and Silver-Black-White Nylon mesh Sheath
MSRP 200 Euros for 1 m, 250 Euros for 1,5 m 300 Euros for 2 m, Prices for other lengths provided upon request
Manufacturer's Specification
Boaacoustic Silver Carbon Luxury Series JIB Silver
Type Digital Coaxial 75 Ohm SPDIF signal cable
Internal Conductor Silver Coated Copper S-OCC 6N, 22 AWG 40/0,12
Shielding Double, Rolled Aluminum and Tinned Copper Mesh
Connector RCA BrasKap Plug, Full Metal, 24 carat Gold Plated
Sheathing 11,0 mm ± 0,2 mm Black PVC and Black-White Nylon mesh Sheath
MSRP 840 Euros for 1 m, 1.000 Euros for 1,5 m, 1.150 Euros for 2 m, Prices for other lengths provided upon request
Manufacturer's Specification
Boaacoustic Silver Digital Krypton Luxury Series JIB Silver
Type Symmetrical XLR Digital Audio Cable
Standard 110 Ohm ± 20%, AES/EBU
Internal Conductor Silver Coated Copper S-OCC 6N, 2*24 AWG 19/0,12
Shielding Double, Rolled Aluminum and Tinned Copper Mesh
Connector XLR, Fiberglass®, 24 Carat Gold Plated
Sheathing 16 mm ± 0,5 mm Black PVC and Green-Blue Nylon-Cotton mesh Sheath
MSRP 900 Euros for 1 m, 1.020 Euros for 1,5 m, 1.140 Euros for 2 m, Prices for other lengths provided upon request
Manufacturer
JIB-Germany Technology GmbH
Address Am Großen Rohrpfuhl 25
12355 Berlin
Germany
Phone +49 30 70762768
Email kontakt@jib-germany.de
Web www.jib-germany.de

Weitere Informationen

  • Flags
    Deutsch English|
  • Imagefolder tests/17-07-03_jib
Donnerstag, 19 Juli 2018 00:01

Quadral: Bluetooth goes HiFi

Mit den neuen Modellen breeze blue L und breeze blue XL dringt das Bluetooth-Portfolio von quadral in audiophile Stereo-Sphären vor. Die kompakten Schallwandler sind als Stereo-Lautsprecher konzipiert und bieten mit Ausgangsleistungen von jeweils 2 x 35 respektive 2 x 45 Watt üppige Reserven für eine authentische HiFi-Performance.

b_850_0_16777215_10_images_content_news_18-07-19_quadral_breezeblueXL_1.jpg

Neben einer einfachen Installation und dem hohen Bedienkomfort per drahtloser Zuspielung steht natürlich eine höchst authentische Musikreproduktion im Fokus. Für die gewohnt hochwertige quadral-Akustik kommen in den kompakten Stereo-Lautsprechern ausschließlich hochwertige und ausgewählte Komponenten zum Einsatz. Sowohl in den blue L als auch in den blue XL arbeitet ein 25-Millimeter-Hochtöner, der im XL-Format bis auf 25.000 Hertz hinauf spielt. In den kleineren blue L werden 20.000 Hertz erreicht. Der Tieftöner ist in den breeze blue L mit 80 Millimetern dimensioniert und liefert satte und voluminöse Bässe bis zur unteren Grenzfrequenz von 100 Hertz. Mit 110 Millimetern Durchmesser wartet der Tieftöner der breeze blue XL Lautsprecher mit Kraft und Nachdruck sogar bis 60 Hertz auf.

b_850_0_16777215_10_images_content_news_18-07-19_quadral_breezeblueXL_2.jpg

Zusätzlich zur kabellosen Zuspielung von jeglichen Bluetooth-fähigen Geräten verfügen die neuen breeze-Modelle über einen 3,5-Millimeter-Klinkeneingang. Außerdem ist ein Subwoofer-Ausgang integriert, um die Stereo-Paare mit einem separaten aktiven Basslautsprecher zu unterstützen. Die breeze blue XL verfügen darüber hinaus über einen analogen Cinch-Eingang sowie eine digitale S/PDIF-Schnittstelle. Auch ein USB-Ladeport steht hier zur Verfügung. Die Verbindung zwischen den beiden Lautsprechern untereinander wird über hochwertige Schraubterminals und mittels konventioneller Lautsprecherkabel hergestellt.

Der Preis für die quadral breeze blue L beläuft sich auf 299,00 Euro, der für die breeze blue XL auf 399,00 Euro.

b_850_0_16777215_10_images_content_news_18-07-19_quadral_breezeblueXL_5.jpg

Hersteller/Vertrieb
quadral GmbH & Co. KG
Anschrift Am Herrenhäuser Bahnhof 26-30
D-30419 Hannover
Telefon +49 511 79040
Web www.quadral.com
E-Mail info@quadral.com

Weitere Informationen

  • Imagefolder news/18-07-19_quadral
Mittwoch, 18 Juli 2018 02:37

Audiofast vertreibt MUTEC in Polen

Polens führender High-End Vertrieb Audiofast ist ab sofort der offizielle Vertriebspartner für MUTECs HiFi-Produkte wie den MC-3+ Smart Clock USB und den REF 10 Referenztaktgenerator. Die Vertriebsvereinbarung wurde auf der vergangenen High End in München geschlossen, wo MUTEC bereits das dritte Jahr in Folge ausgestellt hat.

Mit einem breitaufgestellten Portfolio von herausragenden HiFi-Marken und zahlreichen Händlern in Polen ist Audiofast der idealer Vertriebspartner, um MUTECs Produkte im geschäftigen osteuropäischen High-End-Markt bekannt zu machen. Als exklusiver Vertrieb für Premium-Marken wie dCS, MBS Technology und Aurender hat sich das Team von Audiofast ohne Zweifel zu hochwertigstem Audio-Equipment bekannt und verfügt über die notwendige Erfahrung, um die „MUTEC-Story” den polnischen Kunden näher zu bringen.

V.l.n.r.: Audiofasts Verkaufsleiter Piotr Stachowski und Geschäftsführer Jaroslaw Orszanski mit MUTECs Geschäftsführer Christian Peters am Messestand auf der High End 2018
V.l.n.r.: Audiofasts Verkaufsleiter Piotr Stachowski und Geschäftsführer Jaroslaw Orszanski mit MUTECs Geschäftsführer Christian Peters am Messestand auf der High End 2018

Mit sofortiger Wirksamkeit vertreibt Audiofast nun alle High-End-Produkte von MUTEC, wie das Empyreal-Class-Aushängeschild REF 10, das MC-1.2 USB-Interface und den MC-3+ Smart Clock USB. Letzterer kombiniert auf einzigartige Weise MUTECs proprietären REVIVE Re-Clocking-Prozess mit einem USB-Isolator-Interface und der 1G-Clock-Technologie, welche sich bereits seit vielen Jahren bei namhaften Mastering-Toningenieuren wie Maor Appelbaum und Dave Kutch (The Mastering Palace, New York) etabliert hat. Der REF 10 Referenztaktgenerator auf der anderen Seite hat sich dank seines einzigartig niedrigen Phasenrauschens, seiner Kompatibilität und seiner fantastischen Klangqualität schnell als der branchenführende 10-MHz-Taktgenerator etabliert.

„Wir hätten uns keinen besseren Vertriebspartner für den polnischen Markt als Audiofast vorstellen können“, kommentiert Christian Peters, Geschäftsführer von MUTEC. „Als wir Jaroslaw Orszanski und Piotr Stachowski auf der vergangenen High End Messe in München persönlich kennengelernt haben, wurde schnell klar, dass sie die gleiche Leidenschaft und Fachkompetenz für High-End-Audio mit uns teilen. Unser REF 10-Referenztaktgenerator ist eine exzellente Ergänzung für dCS-Produkte wie die Vivaldi- und Rossini-Taktgeneratoren und ich bin überzeugt, dass diese von vielen Kunden sehr geschätzt werden wird.”

„Ich freue mich enorm über die Vertriebspartnerschaft mit so einer technologisch fortschrittlichen Firma wie MUTEC. Bereits zu Beginn der Gespräche mit Christian Peters war klar, dass wir die gleichen Werte in Bezug auf HiFi-Equipment teilen. Ich bin mir sicher, dass diese Vertriebsvereinbarung eine lange andauernde, erfolgreiche Zusammenarbeit hervorbringen wird, die für beide Firmen einen Schritt nach Vorne bedeutet. Wir werden alles dafür tun, um dies in die Realität umzusetzen” sagt Jaroslaw Orszanski, Geschäftsführer von Audiofast.

Hersteller
MUTEC Gesellschaft für Systementwicklung und Komponentenvertrieb mbH
Anschrift Siekeweg 6/8
12309 Berlin
Telefon +49 30 7468800
Fax +49 30 74688099
E-Mail contact@mutec-net.com
Web www.mutec-net.com

Weitere Informationen

  • Imagefolder news/18-07-18_mutec
Mittwoch, 16 Juli 2008 20:17

PR Müllers

geschrieben von
Vertrieb
PR Müllers
Anschrift Christoph Müllers
Leuther Straße 13a
47638 Straelen
Telefon +49 2839 5683130
Mobil +49 172 2113333
E-Mail info@prmuellers.de
Web www.prmuellers.de
Dienstag, 17 Juli 2018 00:01

Audirvana Plus für Windows 10

Audirvana Plus, der weltweit erfolgreiche Software-HiFi-Player, steht endlich auch PC-Anwendern zur Verfügung – mit neuer Bedienoberfläche. Der audiophile Musik-Player für Windows 10 ist ab sofort erhältlich.

b_850_0_16777215_10_images_content_news_18-07-17_audirvana_Audirvana_1.jpg

Audirvana, Entwickler des HiFi-Audio-Players Audirvana Plus, stellen heute die lang erwartete, Windows 10-kompatible PC-Version des bisher nur für Mac-Rechner verfügbaren Referenz-Audio-Players vor. Die neue Software soll Audirvana Plus einem noch breiteren Anwenderkreis zugänglich machen. Das von Damien Plisson entwickelte Audirvana Plus wird von Anwendern und Audio-Spezialisten weltweit hoch geschätzt und hatte sich in der Mac-Community als iTunes-Alternative mit deutlich besserem Sound schnell einen Namen als Referenz-Player gemacht. „Nachdem wir Windows einige Jahre lang vernachlässigt hatten, habe ich dieses Betriebssystem mit großer Freude wiederentdeckt und dieses neue Produkt herausgebracht. Das Entwicklungsziel ist dasselbe wie bei der Mac-Version: immer die bestmögliche Klangqualität“, erklärt Plisson.

Bei Audirvana Plus kommen zwei spezielle Verfahren zum Einsatz, die den Computer in einen Highend-HiFi-Player verwandeln:

  • Die Signalverarbeitung auf kürzestem Wege gewährleistet eine erstklassige Audioqualität ohne Rauschen oder andere elektromagnetische Störungen – und damit einen absolut reinen Klang.
  • Die erforderlichen digitalen Verarbeitungsschritte erfolgen vor der Analogwandlung mit sehr hochwertigen Algorithmen, die denen herkömmlicher Digital/Analog-Wandler deutlich überlegen sind und ein perfektes HiFi-Signal liefern.

b_850_0_16777215_10_images_content_news_18-07-17_audirvana_Audirvana_2.jpg

Audirvana Plus für Windows 10 besitzt die gleichen Eigenschaften wie Audirvana Plus 3.2 für Mac und bietet PC-Anwendern darüber hinaus eine neue, besonders intuitiv und flüssig bedienbare Software-Oberfläche. Audirvana Plus für Windows 10 verfügt über sämtliche neuen Features:

  • Neue Filterfunktion „View by Artists“ (Sortieren nach Interpret), zusätzlich zur Track- und Album-Darstellung
  • Direkte Auswahl des Audiogeräts im Übersichtsfenster
  • Umfassend überarbeitete Suchfunktion
  • Neuer Mini-Player

Audirvana Plus für Windows 10 bietet zwei Wiedergabe-Modi: ASIO und WASAPI. Weitere Features:

  • Wiedergabe aller gängigen Audiodateien einschließlich hochauflösender Audioformate wie FLAC, WAV, AIFF, DSD und des neuen MQA-Formats
  • Streaming-Service-Integration für Qobuz, Tidal HiFi und HRA-Streaming
  • Kompatibel mit allen Netzwerk-Playern nach UPnP/DLNA-Standard

b_850_0_16777215_10_images_content_news_18-07-17_audirvana_Audirvana_3.jpg

Hersteller
Audirvana
Web audirvana.com

Weitere Informationen

  • Imagefolder news/18-07-17_audirvana
Montag, 16 Juli 2018 02:03

Auralic Leo GX Premium

geschrieben von

Als digital affiner Audiophiler hat man gelernt, wie entscheidend eine stabile Zeitbasis für die Wiedergabe von CDs und Files sein kann. Im Gehäuse des Leo findet aber nicht nur eine hochpräzise Clock Platz, sondern deren zwei. Dennoch dürfte Auralics Leo ein Vergnügen für wenige Glückliche bleiben. Und das liegt nicht vorrangig an seinem Preis.

In seinem Artikel über Mutecs klanglich voll überzeugende REF 10, eine Clock die leider nur bei Wandlern oder Re-Clockern mit Zehn-Megahertz-Eingang eingesetzt werden kann, hat Roland Dietl den Unterschied zwischen einem Referenztaktgenerator wie dem Mutec und einer Word-Clock klar herausgearbeitet: In Verbindung mit dem ersten werden auf Basis des Zehn-Megahertz-Signals mit Hilfe digitaler Frequenz-Synthese im Wandler die von ihm benötigten Frequenzen – Vielfache der beiden Abtastraten 44,1 und 48 Kilohertz – erzeugt. Der Word-Clock-Eingang hingegen, den man heute noch etwas häufiger findet als den für zehn Megahertz, fordert exakt die Taktraten, mit denen auch das Musiksignal abgetastet wurde. Die werden dann im Wandler oder Re-Clocker multipliziert, um die Frequenzen zu erhalten, derer er bedarf. Der Kollege nannte als Beispiel einen als Delta-Sigma-Wandler arbeitenden, 512-fach überabtastenden DAC-Chip, der Zeitbasen von 22,5792 Megahertz für auf 44,1 Kilohertz und einem Vielfachen davon basierenden CDs und Files oder 24,5760 Megahertz für solche aus der 48 Kilohertz-Familie nutzt.

Oben im Display wird angezeigt, dass die Quarze in den beiden Clocks des Leo auf Betriebstemperatur gebracht werden. In etwas mehr als 53 Minuten wird der Vorgang dann abgeschlossen sein
Oben im Display wird angezeigt, dass die Quarze in den beiden Clocks des Leo auf Betriebstemperatur gebracht werden. In etwas mehr als 53 Minuten wird der Vorgang dann abgeschlossen sein

Beim Leo GX entschied sich Auralic-Chef Xuanqian Wang für einen dritten Weg, den er „Direct to DAC“ nennt: Er konstruierte die Clock allein für den neusten Wandler im Auralic-Portfolio, den Vega G2. Dessen DAC-Chip bekommt vom Leo G2 exakt die Frequenzen zur Verfügung gestellt, die er für seine Arbeit braucht. Die Taktraten werden im Vega G2 also weder wie bei Verwendung einer Zehn-Megahertz-Clock in digitaler Frequenz-Synthese erzeugt noch durch Multiplizieren aus dem Word-Clock-Signal gewonnen. Alle Wandler-internen Schaltungen, die mit der Taktung zu tun haben, werden umgangen. Es finden daher keine Umrechnungen des angelieferten Clock-Signals im Wandler mehr statt, was so gut wie alle möglichen Stör- und Fehlerquellen ausschließen und eine besonders exakte Taktung garantieren soll. Xuanqian Wangs sehr konsequente Lösung für die bestmögliche Taktung schließt aber – wie erwähnt – aus, dass der Auralic Leo auch mit Wandlern oder Streamern anderer Firmen kompatibel ist, womit der Kreis potentieller Leo-Kunden auf Vega-G2-Besitzer eingeschränkt wird. Noch einen Schritt konsequenter als eine speziell für den Vega ausgelegte Clock wäre es natürlich, Wandler und Clock in einem Gehäuse unterzubringen. Dabei entstünden jedoch allein schon für die Konstruktion und Fertigung eines neuen, größeren Gehäuses deutlich höhere Kosten als bei der Nutzung je eines Unity-Gehäuses für Clock und Wandler. Auch könnte der Kunde nicht erst in einen DAC investieren und ihn dann später ohne Wertverlust durch die Clock deutlich aufwerten. So gesehen macht die Zweiteilung von Wandler und Clock dann doch Sinn.

Das Taktsignal wird über die MCK-Buchsen vom Leo ausgegeben und vom Vega empfangen. Die LAN-Buchse des Leo erlaubt Software-Updates
Das Taktsignal wird über die MCK-Buchsen vom Leo ausgegeben und vom Vega empfangen. Die LAN-Buchse des Leo erlaubt Software-Updates


Auralic betreibt beim Leo GX Premium folgerichtig einen immensen Aufwand, damit sich der Signaltransport von der Clock zum Wandler-Chip möglichst verlustfrei gestaltet: Ihm liegen zwei von Hand gefertigte und feingetunte 60-Gigahertz-Kabel nach militärischem Luftfahrt-Standard bei, die mit je einem Zertifikat inklusive Messdiagramm geliefert werden. Das Kabel mit den verschraubbaren Spezialsteckern verbindet den Leo GX mit dem Vega G2, das zweite ersetzt die Verbindung zwischen der Eingangsbuche und der Hauptplatine im Inneren des DACs. Aber nicht nur das Taktsignal muss übertragen werden, sondern der Leo muss ja auch wissen, ob er einen auf 44,1 oder 48 Kilohertz basierenden Takt ausgeben muss. Dazu wird zwischen den Lightning-Link-Buchsen von Leo und Vega G2 eine Verbindung per HDMI-Kabel hergestellt. Während der Entwicklung zeigte sich dann, dass der Leo noch präziser arbeitet, wenn das Signal nach der Lightning-Buchse in ein optisches gewandelt wird, so dass Wandler und Clock an dieser Schnittstelle galvanisch getrennt sind.

Hierzulande wird nur die Premium-Version des Leo angeboten. Da gehören die speziellen, handgemachten, feingetunten und messtechnisch kontrollierten 60-Gigahertz-Kabel zum Lieferumfang
Hierzulande wird nur die Premium-Version des Leo angeboten. Da gehören die speziellen, handgemachten, feingetunten und messtechnisch kontrollierten 60-Gigahertz-Kabel zum Lieferumfang

Im Leo GX werden das Clock-Modul mit den beiden Temperatur-kontrollierten Oszillatoren für 90,3168 und 98,3040 Megahertz und die übrige Schaltung von jeweils einem analogen „Purer Power“-Netzteil versorgt. Aus den technischen Daten lässt sich entnehmen, dass die Quarz-Kristalle für die Oszillatoren nach einer speziellen „Stress kompensierten“ Geometrie geschnitten wurden, die der mechanischen und thermischen Stabilität zugutekommen und ein niedriges Phasenrauschen garantieren soll. Natürlich besitzt auch der Leo GX das schon vom Vega G2 und Aries G2 bekannte, aus dem Vollen gefräste Unity-Chassis mit seinen entkoppelnden Füßen, um hochfrequente Strahlungen abzuschirmen und die Schaltung vor mechanischen Schwingungen zu schützen. Xuanqian Wang präsentiert mit dem Leo GX nicht nur eine einzigartige Lösung für die Taktung des Wandler-Chips, sondern scheint auch jedem Detail die gebührende Aufmerksamkeit zuteil werden lassen. Zusammen mit meinen sehr positiven Erfahrungen mit den Aries beider Generationen und dem Vega G2 weckt das natürlich hohe Erwartungen an die „Reference Master Clock“ – denen allerdings allein aufgrund der Preisgestaltung eine gewisse Skepsis entgegensteht: Wenn die Clock deutlich – in der in Deutschland ausschließlich angebotenen Premium-Version mehr als 1.500 Euro – teurer ist als der zu taktende Wandler, müssen die damit zu erzielenden Verbesserungen ja schon immens sein.

Unter dem externen Clock-Kabel ist die ihm entsprechende Innenverkabelung im Vega G2 zu sehen. Die gehört ebenfalls zum Lieferumfang des Leo GX Premium
Unter dem externen Clock-Kabel ist die ihm entsprechende Innenverkabelung im Vega G2 zu sehen. Die gehört ebenfalls zum Lieferumfang des Leo GX Premium

Für den Test des Leo ist ein Vega G2 unverzichtbar. Da sich bei seinem Test herausgestellt hatte, dass er klanglich über sich hinauswächst, wenn er seine Daten nicht per LAN oder USB, sondern per Lightning Link vom Aries G2 bezieht, hatte der deutsche Vertrieb Audionext gleich alle drei Auralics geschickt. Die waren dann auch schnell aufgebaut und verkabelt, wobei ich für den Transport der Musikdaten zwischen den Lightning-Buchsen von Aries und Vega der zweiten Generation das Audioquest Diamond einsetzte, das sich bei der ersten Beschäftigung mit den Auralics gegenüber dem beigepackten HDMI-Kabel als deutlich überlegen erwiesen hatte. Sobald der Leo GX eingeschaltet wird, erscheint oben in seinem Display eine Zeitanzeige, in der von 60 Minuten herunter gezählt wird: Die Heizung für die Quarze arbeitet auf Hochtouren, und der Leo verbraucht doppelt so viel Energie wie im Normalbetrieb. Nach einer Stunde erscheint statt der Minuten- und Sekundenanzeige ein Häkchen, das signalisieren soll, dass der Leo nun mit höchster Präzision zu Werke geht.


Ich habe trotz meiner Neugierde erst einmal auf die üblichen Test-Files verzichtet und ein paar in Vergessenheit geratene Alben angehört – wie etwa Van Morrisons Too Long In Exile, trotz bester Laune Leonard Cohens eher düsteres Popular Problems und Jack DeJohnettes Oneness. Das brachte zwar keine eindeutigen Erkenntnisse, aber neben jeder Menge Spaß auch erste Eindrücke: Beim Bericht über den Aries G2 hatte sich herauskristallisiert, dass er zwar offener, exakter und minimal lebendiger agiert als sein Vorgänger, im Tieftonbereich aber nicht ganz so energiegeladen wirkt. Davon kann beim aktuellen Trio keine Rede mehr sein. Im Zusammenspiel mit Vega G2 und Leo GX ergänzen sich Druck und Präzision aufs Feinste: Da bleiben auch im Bassbereich keine Wünsche mehr unerfüllt. Dass eine Clock auch einen – ausgesprochen positiven – Einfluss auf die Tonalität des Wandlers hat, hätte ich mir nicht träumen lassen. Weniger überrascht hat mich hingegen, dass Auralics Duo durch die Integration des Leo nun noch ein klein wenig detailverliebter und luftiger spielt.

Wie bei allen Geräten mit Unity-Gehäuse ist auch im Leo die Platine hängend im Gehäuse montiert.
Wie bei allen Geräten mit Unity-Gehäuse ist auch im Leo die Platine hängend im Gehäuse montiert.

Jetzt wäre es wohl an der Zeit, die klangliche Leistung des Leo durch den ein oder anderen Vergleich ein wenig genauer einzuordnen. Dazu wähle ich Abdullah Ibrahims „Calypso Minor“ vom Album Sotho Blue und bin von den Klangfarben, der Feinzeichnung, dem Groove und dem bestens konturierten und unerschütterlichen Tieftonfundament schlicht begeistert. Da ist aber noch mehr, das ich als das gewisse Etwas bezeichnen möchte und das die Wiedergabe des Trios von fast allem unterscheidet, was ich von digitalen Formaten gehört habe: eine Mikro-Dynamik bei den Einschwingvorgängen, die der von wirklichen, nicht reproduzierten Instrumenten schon sehr nahe kommt. Ähnliches hatte ich zuvor nur mit dem Chord Electronics DAVE in Kombination mit dem Upscaler im BLU MKII gehört, der jedes Musiksignal auf 705,6 respektive 768 Kilohertz hochrechnet. Da der BLU schon viel zu lange wieder beim Vertrieb ist, lässt sich leider nicht herausfinden, ob Chords oder Auralics so unterschiedlichen Ansätze näher an die Realität heranführen. Aber so intensiv wie mit den beiden Chords und den drei Auralics habe ich Files – in diesem Falle nicht einmal hochaufgelöste, sondern schlicht solche mit 44,1 Kilohertz und16 Bit – bisher nicht in meinem Hörraum erleben dürfen.

Die Platine mit der LAN- und der Lightning-Link-Buchse, nach der das Steuersignal aus dem Vega G2 in ein optisches gewandelt wird, um Wandler und Clock an dieser Stelle galvanisch zu trennen
Die Platine mit der LAN- und der Lightning-Link-Buchse, nach der das Steuersignal aus dem Vega G2 in ein optisches gewandelt wird, um Wandler und Clock an dieser Stelle galvanisch zu trennen

Nachdem ich bei „Calypso Minor“ entdeckt hatte, auf welch extrem hohes Niveau der Leo GX Auralics ja auch zuvor nicht zu verachtendes Duo bringen kann, habe ich Abdullah Ibrahim & Ekayas Album noch einmal ganz genossen und die drei Saxophone, die Flöte, die Posaune und die treibenden Rhythmusgruppe mit einer frappierenden Lebendigkeit und – ja ich traue mich, es so zu formulieren – einem so hohen Maß an Natürlichkeit gehört wie nur bei einer digitalen Quelle zuvor. Außerordentlich beeindruckend, weil groß, plastisch und auch im Bass realistisch, geriet auch die Darstellung des Flügels in „Abide“. Bei aller – absolut berechtigten Schwärmerei – möchte ich aber nicht vergessen darauf hinzuweisen, dass die Menge Blech, die Ekaya aufbietet, von den Auralics nicht im mindesten weichgespült wird: Wenn die Transienten sich der Realität annähern, plätschert die Musik nicht einfach so im Hintergrund. Man braucht nicht immer noch ein paar Grad am Lautstärkeregler zu drehen, um sich in den Bann der Darbietung ziehen zu lassen. Die verlangt auch schon bei gemäßigtem Pegel nach der Aufmerksamkeit des Hörers. Aber wer sich immer mal wieder Konzerte und nicht nur ausschließlich reproduzierte Musik gönnt, dürfte das ja auch ohne diesen Hinweis wissen.


Dann habe ich doch noch einige der einschlägigen Test-Files angeklickt und zwischendurch immer mal wieder auf meine aktuelle Digital-Kette – Melco N1ZH/2, Aries Femto und Chord DAVE – umgeschaltet. Bei „God Bless The Child“ vom Album Standards, Vol. 1 nehmen sich die beiden Kombinationen rhythmisch nichts: Beide grooven unwiderstehlich. Der Bass ist bei Melco und Co. minimal fetter, beim Auralic-Trio etwas trockener und sonorer. Seine Hochtonauflösung bei der recht kritisch aufgenommenen Hi-Hat wirkt feiner und tonal stimmiger, eben weniger vordergründig. Imaginäre oder reale Räume gefallen mir – gewohnheitsbedingt? – bei meiner Kette mindesten so gut bei den drei Auralics, die allerdings bei Schostakowitschs „Polka“ mit strahlenderen und realistischeren Klangfarben für sich einnehmen. Man könnte fast geneigt sein, von Unterschieden im Geschmacksbereich zu sprechen: Beide Kombinationen erreichen ein extrem hohes Niveau. Wenn da nur nicht die Einschwingvorgänge wären, die sich mit Sotho Blue besonders gut beurteilen lassen: Die bringen Aries und Vega einfach realistischer und glaubwürdiger rüber als der DAVE – wenn der Auralic DAC vom Leo GX getaktet wird. Ohne den M-Scaler im BLU MKII kommt der DAVE da nicht ganz dran.

Von der Schaltung der beiden Clocks erkennt man nichts, sie sind in diesem wohltemperierten Kästchen verborgen
Von der Schaltung der beiden Clocks erkennt man nichts, sie sind in diesem wohltemperierten Kästchen verborgen

Nach meinen bisherigen Höreindrücken kann ich es Ihnen und mir ersparen, den Vega G2 noch mal zum Vergleich ohne den Leo GX zu hören: Dessen immens positive Wirkung ist eindeutig. Wenn ich mich erst heute dazu entschließen würde, eine hochkarätige digitale Quelle in meine Anlage zu integrieren, finge ich wohl mit dem Streaming-DAC Vega G2 an. Der kann dann schon Daten aus dem Computer oder von einem einfachen netzwerkgebundenen Speicher sehr gut wiedergaben. Dazu wäre später ein Aries G2 mit interner Festplatte und einem hochwertigen HDMI-Kabel die ideale Ergänzung. Die Investition in einen Leo GX Premium macht dann schließlich aus einer extrem hochwertigen Digital-Quelle High End reinsten Wassers.

STATEMENT

Der Auralic Vega G2 ist ein sehr guter Wandler mit stimmigen Preis/Leistungs-Verhältnis. Außergewöhnlich gut wird dieses jedoch, wenn er seine Daten per Lightning Link vom Aries G2 bezieht. Der technisch einzigartige Leo GX macht das Duo dann zu einem der besten Digital-Systeme überhaupt, das in allen üblichen Disziplinen voll überzeugt. Dank Xuanqian Wangs innovativem Konzept besitzt Auralics Trio darüber hinaus fast einzigartige Fähigkeiten bei der Wiedergabe von Transienten: ein klanglicher Hochgenuss!
Gehört mit
NAS Melco N1ZH/2, WDMyCloud
Streaming Bridge Auralic Aries Femto mit SBooster BOTW P&P Eco
Streamer Auralic Aries G2 mit 5-TB-HDD
D/A-Wandler Auralic Vega Chord Electronics DAVE
LAN-Switch Telegärtner Japan M12 Switch Gold
Vorverstärker Einstein The Preamp
Endstufe Eintein The Poweramp
Lautsprecher Kaiser Acoustic Kawero! Classis
Kabel HMS Gran Finale Jubilee, Swisscables Reference Plus, Goebel High End Lacorde, Habst Ultra III, Audioquest Diamond und Carbon, Transparent Cables
Zubehör PS Audio Power Regenerator P5, Sun Leiste, Audioplan Powerstar, HMS-Wandsteckdosen, Acapella Basen, Acoustic System Füße und Resonatoren, Artesania Audio Exoteryc, Harmonix Real Focus, Room Tuning Disks, Tuning Tips und TU-666M, Audio Exklusiv Silentplugs
Herstellerangaben
Auralic LEO GX Premium
Clock Frequenzen 90,3168MHz (44,1kHz), 98,3040MHz (48KHZ)
Ausgangsspannung 3,3V CMOS, Direct-to-DAC Design
Allan Varianz 2 x 10-12 (1 Sekunde)
Jitter Äquivalent 500 mal geringer als bei einer 82fs Femto-Clock
Äquivalentes Phasenrauschen -110dBC/Hz @ 1Hz, Referenz Frequenz 10MHz
Abtastraten PCM 44,1KHz - 384KHz, DSD64 - DSD256
Clock Rubidium Atom Clock als Referenz, Temperatur-kontrollierter Oszillator mit Stress kompensierend geschnittenem Kristall
Netzteile zwei interne, analoge Purer-Power-Netzeteile, rauscharmes (10µV) Design für Audio-Schaltungen
Störgeräusch Unterdrückung Optische Isolation zwischen Clock- und Kontrollschaltung, Unity-Gehäuse zur Hochfrequenz-Schirmung
System-Steuerung Automatische Abtastraten-Umschaltung über Lightning Link vom G2 DAC
Leistungsaufnahme 15W Betrieb, 30W Aufwärmphase
Abmessungen (B/T/H) 34/32/8cm
Gewicht 8,1kg
Preis 7900 Euro (mit speziellen Clock-Kabeln)

Vertrieb
audioNEXT GmbH
Anschrift Isenbergstraße 20
45130 Essen
Telefon 0201 5073950
E-Mail info@audionext.de
Web www.audionext.de

Weitere Informationen

  • Imagefolder tests/18-07-16_auralic
Samstag, 14 Juli 2018 01:31

Digitale Audio Systeme HD-Player Model 2

geschrieben von

How was that again with CD-Players? Unpack, connect, switch on, insert disk and off you go … no cumbersome computer configuration, no irritating software and driver installation, no hassle with network settings, software updates and all that stuff. Let’s be honest: most of us just want to enjoy music as best as possible. Digital Audio Systems or “DAS” for short, promises exactly that with their HD-Player Model 2.

HD-Payer Model 2 sporting retro design
HD-Payer Model 2 sporting retro design

That player is designed as a fully integrated digital playback device, uniting server and DAC. It does not require a local area network and is supposed to be ready to play as soon as connected to an amplifier. Even a casual glance makes clear – before any music playback – that this is something new and different. Personally, I am reminded of a tape deck from the analogue era: on the left the high-res display with the transport keys underneath, just where the cassette bay and the transport keys used to be. On the right are the traditional VU-meters. The vintage character is emphasized by the (optional) wooden side panels. The player can be operated either via the keys on the device itself – as was normal in times gone by – or completely up to date, via a mobile device like a tablet or smart phone. For the latter the player offers a WiFi access point, so that no other network access is required. Of course, the player can also be integrated into a home network, if that is preferred. The easiest way to transfer music files to the internal storage drives is from an external USB device via the automatic USB file transfer. Alternatively, data files can also be copied from a PC through a local area network connection.

The easily readable display in the Now-Playing view
The easily readable display in the Now-Playing view

To put the thing to the test: For a first quick listening, I choose the USB route to transfer music and connect the HD-Player Model 2 via symmetrical cables to my Audio Flight preamp FLS1. Since I don’t want to lose any time, I operate the Player – totally old fashioned - with the front keys. I am playing the album Masterpiece of Folklore Music (XRCD24-NT001) by and with Mario Suzuki. The Japanese is considered an exceptional talent of folk guitar playing. The music was produced completely in the analogue domain with a reel-to-reel machine at 76 cm/s and only subsequently transferred to digital. And now I am coming straight out with it: I almost fell off my chair hearing the first sounds.


In this view, the display show the system settings
In this view, the display show the system settings

The guitars sound so natural and realistic, with body and space and perfect timing, as I am only used to from my Platine Verdier but not from a digital device. The transparency of the presentation is equally impressive. The 1st movement from the „Symphony Nr. 1“ by Sergei Profiev with the Scottish Chamber Orchestra (Scottish Chamber Orchestra, Prokofiev: Symphony No. 1; Violin Concerto No. 2; Five Melodies for Solo Violin & Strings) and their quite chamber-music-like interpretation has been captured perfectly with precise focus and large 3-dimensionality. The bassoons, which at the beginning play side by side with the strings, come across with greater clarity and focus than I am used to. What I am hearing here is absolutely first class. My review could actually end at this point.

The VU-meters
The VU-meters

But you would probably like to read more about it and learn which factors led to this amazing result. I was wandering: what is it that Alexej C. Ogorek - the brain behind DAS - has done, to achieve such wonderful sound. I have talked to him at length about it. He told me that from the beginning, it was his ambition to save the sound of vinyl into the digital age. The playback of digitized vinyl records through available HiFi-equipment proved unsatisfactory. No adequate solution was commercially unavailable. Which is why, he decided to develop the appropriate playback equipment himself. The goal was to develop a device, which would be “as simple in handling as a CD-player, as graphically rich in communication as a computer and as natural and analogue in sound quality as a high-end turn table”. A very ambitious goal indeed – and one which took him several years to realize.

The keys on the Player’s front allow full control of the HD-Player Model 2
The keys on the Player’s front allow full control of the HD-Player Model 2


When designing the HD-Player Model 2, Alexej C. Ogorek was focussing on three things: a solid mechanical construction, a clean power supply and galvanic insulation of functional units. Nothing new necessarily, but implemented with impeccable consistency. Mechanically, the housing is designed from massive aluminium and steel plates with separate chambers for each functional unit to minimize vibration and electromagnetic interference. The power supply is similarly carefully thought out, with three toroidal transformers for the analogue section (one each for the left and right channel DACs as well as one for the Digital Interface Board) on the upper floor and two further transformers, one for the headphone amp and one the mainboard, on the lower floor.

The back side: top left two digital outputs, next to it the analogue outputs (XLR and RCA); below ethernet and USB-connectors; top right: slot for additional hard drive
The back side: top left two digital outputs, next to it the analogue outputs (XLR and RCA); below ethernet and USB-connectors; top right: slot for additional hard drive

Yes, you have read correctly: The HD-Player Model 2 is discreetly controlled by a computer mainboard. The operating system is a proprietary Linux distribution exclusively optimized for audio playback. The user interface is also a proprietary development, which according to Alexej C. Ogorek took two years to develop. The system supports all known digital formats incl. PCM with a bit depth from 16 to 24 bits and sample rates from 44,1 to 192,0 kHz as well as DSD from 64x to 256x. The operating system is stored on a separate SSD for maximum performance. For music files there is a standard 4 TB of storage space available. The music storage can be extended with further memory modules in the slot at the back of the Player.

Removing the top plate reveals the elaborate chamber system
Removing the top plate reveals the elaborate chamber system

From the motherboard, the signal path leads via USB connection to a D2D board on the Digital Interface Board. Here the signal gets re-clocked and transferred to the dual mono DAC boards for analogue conversion and to the Digital Interface Board for conversion to AES/EBU and SPDIF digital output. The DAC boards are supplied by Metrum Acoustics and the D2D board by M2Tech.


The top floor with the protective shields removed: in the middle the two mono DAC boards; above the Digital Interface Board; on the left the 3 toroidal transformers and on the right the hard disks
The top floor with the protective shields removed: in the middle the two mono DAC boards; above the Digital Interface Board; on the left the 3 toroidal transformers and on the right the hard disks

The layout of the digital-to-analogue conversion is completely dual mono to optimize channel separation and signal-to-noise ratio. The conversion technology used is special in that none of the common oversampling and delta sigma converters from manufacturers like AKM, Crystal, Texas Instruments, Wolfson or Sabre are used. Instead Alexej C. Ogorek uses non-oversampling R-2R ladder DACs without digital filters based on chips with industrial/medical provenance. The exact chip type cannot be gauged, since the labels have been removed. In contrast to the frequently used delta sigma chips, which oversample the PCM signal, modulate and filter it, the NOS DAC chips skip these latter steps. NOS DACs neither oversample the signal nor do they digitally filter it, thus minimizing the signal path. In order to protect downstream equipment from high frequency noise, the NOS DACs just apply a mild, first order 70kHz analogue filter at the output stage.

For sound insulation purposes, the hard disks are housed in separate aluminium chambers
For sound insulation purposes, the hard disks are housed in separate aluminium chambers

A possible drawback of the employed DAC technology should not go unmentioned: Since NOS DACs cannot normally process the DSD format natively, the HD-Player Model 2 converts DSD files into 24bit and 176.4 kHz PCM for playback. This however, does not pose much of a problem, since the conversion from DSD to PCM is a practically lossless process – in contrast to the conversion from PCM to DSD. A similar conversion is, by the way, also at the heart of every delta sigma converter during PCM playback.

High-quality Lundahl transformers for the RCA output
High-quality Lundahl transformers for the RCA output


A possible drawback of the employed DAC technology should not go unmentioned: Since NOS DACs cannot normally process the DSD format natively, the HD-Player Model 2 converts DSD files into 24bit and 176.4 kHz PCM for playback. This however, does not pose much of a problem, since the conversion from DSD to PCM is a practically lossless process – in contrast to the conversion from PCM to DSD. A similar conversion is, by the way, also at the heart of every delta sigma converter during PCM playback.

One of the mono DAC boards
One of the mono DAC boards

Since the selected R-2R NOS converter chips feature integrated I/V-conversion, there is no need for an external output stage. The eight converter chips per channel produce sufficient power to drive any downstream equipment, so that the signal path is kept to an absolute minimum. From the DAC boards the signal path leads back to the Digital Interface Board. Since the eight converter chips operate in full dual-differential mode, they produce a real symmetrical output signal for the XLR connectors. For the RCA connectors the signal gets unbalanced by two high grade Lundahl transformers LL1588 on the Interface Board.

The basement floor: top left the headphone amplifier; below the mainboard of the server; bottom left the WLAN module shielded with copper; top right the video converter boards for the front displays
The basement floor: top left the headphone amplifier; below the mainboard of the server; bottom left the WLAN module shielded with copper; top right the video converter boards for the front displays

Just as with the hardware, Alexej C. Ogorek placed high demands on the controlling software. He therefore developed the entire software from scratch according to his stringent requirements. Aside from the usual standard functions of music playback interfaces, he put special importance on a smooth and efficient user flow as well as on a high quality graphical presentation. It would go beyond the scope of this review to describe all its possibilities and functions.


The board of the class-A headphone amplifier
The board of the class-A headphone amplifier

But I should like to emphasize the possibility to display not just front but also back cover art as well as the partic-ularly nice display of liner notes. These are the small booklets, which normally accompany CDs and nowadays also album downloads, which are however normally so small as to be hard to read. Now on a large tablet, you can beautifully view and read this additional material while listing to your music, just as you would the cover art of an LP. And there it is again: the context of the analogue era, but in a modern digital form. The user interface is a browser app which runs platform independently in full screen mode in Safari or Chrome. I very much liked the app in day-to-day use. Coming back to the sound quality of the Model 2: how do I find out what drives it? Is it the server or the DAC or both and wherein exactly lies the difference to most other digital playback devices out there? Questions over questions?

Album view on the iPad
Album view on the iPad

Since the internal DAC is not accessible for external sources, I choose the opposite way and connect the server with my PS Audio DSD DAC via the AES/EBU digital output. For comparision I set up my Sony notebook con-nected to the PS Audio DAC via my two cascaded Mutecs and switch between the Model 2 server and the Sony notebook setup. The Sony is configured with Windows10 Pro optimized with AudiophileOptimizer, MinimServer in connection with JPLAY and ROON.

Front cover view on the iPad
Front cover view on the iPad


The music files are stored on an external G-Technology 4 TB G| USB-C drive, powered by a HDPLEX 200W linear power supply. The PS Audio is symmetrically connected to the Audia Flight FLS1 preamp, which in turn is symmetrically connected to the Audio Flight FLS4 power amp. I am not actually surprised that the sound characteristics described above are also immediately apparent over the PS Audio. That is all grist to my mill. I never tire of emphasizing that a serious digital chain has to start right at the beginning at the server and not just at the DAC. This realization gets corroborated in direct comparison to my Sony notebook. The two cascaded Mutecs can rectify certain things but by far not everything. I can pinpoint the main differences in two important characteristics of the HD-Player:

Back cover view on the iPad
Back cover view on the iPad

Firstly, there is this supreme tonal balance. Let’s listen to the 1. Movement from the „Divertimento K. 136“ by W. A. Mozart with the Academy of St. Martin In The Fields under Neville Marriner (Decca Legacy Volume Four - FIM UHD). The recording engineer captured the sound of the strings brilliantly, which does not mean that they always sound round and mellifluous. The HD-Player 2 manages to sound just right, incredibly natural and stress free, without any hint of harshness. That is a real humdinger.

Liner notes view on the iPad
Liner notes view on the iPad

Over the Sony notebook the strings have a certain brilliance, which at first glance does not sound unpleasant, but strikes me as rather unnatural in direct comparison. I would characterize it as faux “digital brilliance”, which has probably more to do with computer artefacts. That reminds me of a recent elaborate comparison with a CD player in my playback chain. Connected via its tuned S/PDIF output to the PS Audio DAC, the CD player was tonally much closer to the HD-Player 2 than to the Sony notebook. Who was it that claimed, ripped CDs played back via a computer always sounded better than via a classical CD player connected to a good DAC?


Details of the WLAN module and its extra shielding
Details of the WLAN module and its extra shielding

Secondly, there is a significant difference in special representation. With this I don’t mean the absolute depth of the image, which even appears a little larger over the Sony notebook. But here as well, this strikes me as unnatural – not to say, almost hollow - in direct comparison to the HD-Player 2. This effect is obviously closely connected to the precision in the representation of individual instruments. Through the HD-Player 2 the sound stage moves slightly forwards and appears a lot more focussed. At the same time for me the spatial impression improves. A contradiction? Not necessarily, because the individual instruments appear much more precisely ordered in space. For instance, in the pianissimo beginning of the ouverture to “L'Italiana in Algeri” by G. Rossini (Solti & Orchestra Of The Royal Opera House, Covent Garden: VENICE - CAPC 23130 SA) the flute remains really a flute and does not suddenly morph, in terms of its dimensions, into a tuba. Equally, in „Intermezzo from Goyescas“ by Enrique Granados with the New Philharmonia Orchestra under Rafael Frübeck de Burgos (Decca Legacy Volume One - FIM UHD), the wind instruments do not vaguely come from the background, but are clearly delineated as regards their size and their position in space, which lends clarity and precision to the spatial representation.

The heat from the CPU gets silently dissipated via heat pipes to the heatsink at the side
The heat from the CPU gets silently dissipated via heat pipes to the heatsink at the side


The internal DAC of the HD-Player 2 is in perfect harmony with the sonic qualities of the server. With its obviously excellent timing, the DAC delivers an absolutely realistic flow and unity to the music. Let’s listen finally to the Symphony No. 94 by Joseph Haydn in the very fine interpretation of the Philharmonica Hungarica under Antal Dorati (Haydn Symphonies No. 94 and 100 - Antal Dorati The Philharmonia Hungarica - HDTT 24/176). The symphony is famous for the surprise fortissimo attack of the entire orchestra in the second movement. The HD-Player 2 presents this event with enormous inner force and vitality. The further development of the movement is quite lively, continuously underpinned by a solid bass. Tonality, dynamics and special representation are first class. At the same time, I am totally impressed with the way the sound breaks away from the speakers and just stands in my room. Now you can probably empathise, how difficult it was for me to return the HD-Player 2.

STATEMENT

With its HD-Player Model 2, DAS has created a new device category: Server and DAC in one unit at the highest level of audio quality. As simple in operation as a CD player, but with all the convenience of a modern streamer. A very strong recommendation!
Listened with
Computer Intel Core i5 2,5 GHz, 6 GB RAM, Windows 10 with AudiophileOptimizer 2.0, G-Technology 4 TB G| USB-C drive with HDPLEX 200W linear power supply
Software MinimServer, JPlay 6.2, Roon
Reclocker 2 x Mutec MC 3+ USB cascaded
D/A-Converter PS Audio DirectStream DAC, M2Tech Young
Turntable Platine Verdier
Tone arm Souther TRIBEAM
Pickup Clearaudio Veritas
Phono Preamp Erno Borbely
Preamp AUDIA FLIGHT FLS 1, Erno Borbely, Omtec Anturion
Power Amp AUDIA FLIGHT FLS 4, Omtec CA 25
Speakers Outsider Jota mit Velodyne Subwoofer Management System SMS-1
Cables Van den Hul, JCAT Reference USB, JCAT Reference LAN, Analysis Plus Digital Oval Yellow, AudioQuest Eagle Eye Digital Cable
Manufacturer's Specifications
Digitale Audio Systeme HD-Player Model 2
Audio formats Ogg Vorbis, FLAC, Opus, APE, WavPack, MP2, MP3, ALAC, MP4/AAC, MOD, Musepack, wave files, Dff, Dsf etc.
PCM formats 16 bit to 24 bit and all sampling rates from 44,1 kHz to 192,0 kHz
DSD formats DSD 64x to DSD 256x via PCM conversion to 24bit /176,4 kHz
Speicher 4 TB extendable
Outputs (analog) Stereo RCA, output voltage max. 2,0 Vrms, output impedance 40 Ohm/Stereo XLR, output voltage max. 4,0 Vrms, output impedance 80 Ohm/ 1 Headphone jack 6,3mm, output voltage max. 6,0 Vrms at 600 Ohm and 2,0 Vrms at 33 Ohm
Outputs (digital) AES/EBU (XLR), S/PDIF (RCA)
Inputs (digital) 2x USB 2.0, 1x Ethernet
Weight 20 kg
Dimensions 430 x 140 x 360 mm (B x H x D)
Price 13.000 Euro
Manufacturer
Digitale Audio Systeme
Phone +43 18907030 
Email office@digital-audio-systems.com 
Web www.digital-audio-systems.com

Weitere Informationen

  • Flags
    Deutsch English|
  • Imagefolder tests/18-04-09_das
Donnerstag, 12 Juli 2018 00:37

Chord Company mit Lifetime Warranty!

Die hohen Qualitätsstandards der Chord Company – vom Design bis hin zur Produktion – sind per se ein absoluter Garant für eine lange Lebensdauer und konstante zuverlässige Leistung. Deshalb gewährt die Chord Company eine lebenslange Garantie auf alle Produkte.

b_850_0_16777215_10_images_content_news_18-07-12_chord_the-cord-company.jpg

Weil Chord zu 100 Prozent von seinen Produkten überzeugt ist, ist es nur folgerichtig, dass die Kabelschmiede jetzt für alle Produkte eine lebenslange Garantie anbietet, sollte es dennoch einmal zu Defekten kommen. Abgedeckt sind Material- und Verarbeitungsschäden während der zu erwarteten Lebensdauer. Für die Chord-Händler ist die Abwicklung unkompliziert. Sie müssen lediglich die schadhaften Kabel an DREI H schicken. Wir übernehmen den Versand an Chord und nach erfolgter Reparatur die Rücksendung an die Händler. Natürlich kostenfrei.

Vertrieb
DREI H Vertriebs GmbH
Anschrift Mika Dauphin
Stormsweg 8
22085 Hamburg
E-Mail mika.dauphin@drei-h.biz
Telefon +49 177 6170123

Weitere Informationen

  • Imagefolder news/18-07-12_chord

Ab 2014 wurde die Tonabnehmerproduktion von EMT schrittweise von der HiFiction AG übernommen und in einem zeitaufwändigen Prozess von Lahr im Schwarzwald nach Winterthur in der Schweiz transferiert. Dabei konnten Fachwissen, Werkzeuge und Vorrichtungen vom jungen Schweizer Team übernommen werden.

b_850_0_16777215_10_images_content_news_18-07-11_emt_EMT-JSD-VM.jpg

Ab dem 1. Juli 2018 übernimmt die HiFiction AG das gesamte EMT-Tonabnehmer-Geschäft inklusive Entwicklung, Produktion, Reparaturen und weltweitem Vertrieb. Das traditionelle Tondosen-Geschäft für den EU-Markt wird weiterhin von EMT-Studiotechnik in Mahlberg betreut.

b_850_0_16777215_10_images_content_news_18-07-11_emt_EMT-Portfolio.jpg

DieHiFiction AG (Winterthur, Schweiz) wurde 2008 von Micha Huber gegründet und ist bekannt für die Produktion der Thales Tonarme und Plattenspieler. Hochwertige Musikwiedergabe ist unsere Leidenschaft, und wir sind überzeugt, dass die analoge Technologie dem Wesen der Musik am ehesten entspricht.

Die Tonabnehmer werden von unseren exakten Mitarbeiterinnen und Uhrmachern in Handarbeit hergestellt. Auch wenn wir mit modernsten Konstruktions- und Produktionsmitteln arbeiten, so sind doch persönliche Hörerfahrung und Handwerkskunst der wahre Grund für die Qualität und Musikalität unserer Tonabnehmer.

www.emt-tontechnik.ch
www.hifiction.ch

Weitere Informationen

  • Imagefolder news/18-07-11_emt
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen