Freitag, 06 April 2018 00:37

Advance Acoustic WTX-Microstream

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Ein Netzwerk-Streamer inklusive Digital-Analog-Wandler für kleines Geld kann durchaus mehr bieten als man dies auf den ersten Blick glauben mag. Der Advance Acoustic WTX-Microstream ist vielseitig im Hinblick auf die erreichbaren Portale und zudem beinahe unsichtbar.

Auf den ersten Blick mag man diesem kleinen Teil nicht viel zutrauen. In der Blister-Verpackung nehmen die drei Netzsteckeradapter für die unterschiedlichen internationalen Steckdosen jeweils ungefähr den gleichen Platz ein wie das Steckernetzteil und der WTX-Microstream selber. Der für verwöhnte Hifi-Enthusiasten bescheidene Marktpreis von 150 Euro schürt keineswegs die Erwartung auf ein großartiges musikalisches Erlebnis. Der Streamer mit integriertem Digital-Analog-Wandler ist auch für Multi-Room-Anwendung geeignet. Wirft man dazu in die Waagschale, dass dieses kleine Gerät auch noch fähig sein soll, Highres-Dateien bis 24 Bit / 192 Kilohertz wiederzugeben, kommt statt Neugierde eher eine zweifelnde Einstellung bei mir auf, wie „Kann ja nicht viel sein“ oder „Hören wir mal, ob das einigermaßen akzeptabel klingt.“ Durch meinen alltäglichen Umgang mit hochpreisigen Komponenten begründet sich das (Vor-)Urteil, Qualität habe eben auch ihren Preis. Wenn das grundsätzlich richtig sein mag, so überzeugen doch immer wieder Audio-Komponenten im bodenständigen Preissegment. Bei vielen lässt sich konstatieren, dass man deutlich tiefer in sein Portemonnaie langen müsste, wollte man eine ernsthaft nachvollziehbare, qualitative Steigerung. Um es gleich klipp und klar zu sagen: der Advance Acoustic WTX-Microstream gehört genau in diese erfreuliche Kategorie.

Der Vergleich mit dem Steckernetzteil veranschaulicht die geringe Größe des WTX-Microstream. Das Netzteil wird mit drei verschiedenen Steckdosen-Adaptern geliefert
Der Vergleich mit dem Steckernetzteil veranschaulicht die geringe Größe des WTX-Microstream. Das Netzteil wird mit drei verschiedenen Steckdosen-Adaptern geliefert

Noch attraktiver ist der Preis des WTX-Microstream, wenn Sie einen Vorverstärker, Verstärker oder Receiver mit Norm-Abstand-Cinch-Anschlüssen besitzen. Dann sparen Sie die Investition in ein gutes analoges Anschlusskabel. Denn der Microstream lässt sich direkt in diese Cinch-Eingangs-Buchsen stecken und somit kabellos verbinden. Die Links-Rechts-Beschriftung der integrierten Cinch-Stecker verhindert das Vertauschen der Kanäle. Sobald das Anschlusskabel vom fünf Volt liefernden Stecker-Netzteil verbunden ist, signalisiert eine helle, blaue LED die Bereitschaft des Streamers. Der WTX-Microstream ist immer am Netz, da er keinen Schalter besitzt. Aber auch wenn er mal vom Strom getrennt wird, regeneriert er seine Funktionsfähigkeit vollends, sobald er einmal per Software eingerichtet wurde. Wen das dauerhafte LED-Blau stört, der kann mit einem simplen Steckdosen-Netzschalter Abhilfe schaffen und zudem Energie sparen.

Die strahlend blaue LED zeigt die Spielbereitschaft des Streamers. Daneben ist der WPS-Taster zu sehen
Die strahlend blaue LED zeigt die Spielbereitschaft des Streamers. Daneben ist der WPS-Taster zu sehen


Advance Acoustic aus Brie-Comte-Robert bei Paris stellt zur Installation und Bedienung des Microstream die App „advance playstream“ kostenlos für IOS oder Android in den entsprechenden Download-Portalen zur Verfügung. Die App dient auch der Steuerung hochpreisiger Streaming-Komponenten der Franzosen. Die vom WLAN-Streaming Spezialisten Linkplay entwickelte App wird kontinuierlich gepflegt und optimiert. Mit der IOS-App auf meinem betagten iPad2 gelang die Installation bequemer als mit Android auf meinem Smartphone. IOS bietet automatisch einen alternativen Weg, wenn der Konfigurations-Verlauf der Software nicht zielführend ist und keine WLAN-Verbindung zum Router aufgebaut werden kann. Bei Android gibt es diesen Weg auch, er ist nur weniger komfortabel zugänglich. Wifi ist der einzige Zugangs-Modus zum Router, ein LAN-Anschluss ist nicht vorhanden. Die WLAN-Antenne ist, wie auch bei Smartphones üblich, unsichtbar in das kleine Gehäuse integriert. Die Empfangsleistung ist gut, zumindest hatte ich in allen in Frage kommenden Räumen keine Probleme. Und ja, es gibt tatsächlich ein Bedien-Element am Microstream. Das ist der WPS-Taster, der einmalig während der Installations-Prozedur kurz betätigt werden muss. Das ganze Prozedere macht die App dem Benutzer sehr leicht und verkündet sogar mit etwas nuscheliger, weiblicher Stimme in englischer Sprache, ob die WLAN-Verbindung steht oder nicht. Falls es wiederholt nicht klappt, hilft der erwähnte alternative Weg. Das kleine, aus thermischen Gründen gelochte Gehäuse des WTX-Microstream enthält als wesentliche Elemente ein Streaming-Modul und einen D/A-Wandler, basierend auf einem Wolfson WM8740 Chip. Für den optionalen Multiroom-Betrieb benötigt man entsprechend der Anzahl der Räume ebenso viele WTX-Microstreamer. Diese lassen sich in der App beliebig benennen. So kann man jederzeit von jedem WTX auf beliebige Musik aus dem hauseigenen Netzwerk und dem Internet zugreifen.

Auf dem iPad2 wird die Auswahl der Musik-Quellen so abgebildet
Auf dem iPad2 wird die Auswahl der Musik-Quellen so abgebildet

WTX Collage 5<br />Auf meinem Android-Smartphone wird die Auswahl auf diese Weise dargestellt
WTX Collage 5<br />Auf meinem Android-Smartphone wird die Auswahl auf diese Weise dargestellt

Einmal ins Netzwerk eingebunden, darf sich der Besitzer dieses aktuell laut Hersteller kleinsten Gerätes dieser Art am Weltmarkt über eine große Auswahl an Musik-Zugängen freuen. Die App ermöglicht ein bequemes Verbinden mit den Musik-Quellen im eigenen Netzwerk, zu Tunneln als Internet-Radio-Portal, zu Spotify, zu Tidal, zu Napster und zu Qobuz. Unter dem Menü-Punkt „Add More Services“ lässt sich das Angebot erweitern, wie Sie auf dem Screenshot erkennen können. Die Software bietet eine digitale Lautstärke-Regelung. Bei Verwendung eines regelbaren Verstärkers sollte diese besser auf maximal eingestellt sein, um qualitative Verluste in der digitalen Auflösung zu vermeiden. Probeweise habe ich den WTX-Microstream direkt an die NAD-Endstufe angeschlossen, allerdings mangels Norm-Abstand-Buchsen beim NAD mit dem selben In-akustik Cinch-Kabel, mit dem zuvor der Antelope Zodiac in seiner Eigenschaft als analoger Vorverstärker mit der Endstufe verbunden war. Die Pegel-Regelung funktionierte ab mittleren Lautstärken prima. Im leisen Bereich war in meiner Konfiguration die Feineinstellung schwierig. Positiv überrascht hat mich die Klangqualität trotz der digitalen Regelung. Die Musik spielte sehr klar und offen, ließ aber doch eine musikalisch angemessene Wärme vermissen. Die bessere Tonalität lieferte die Lautstärke-Regelung über den Antelope, wenn der Pegel in der App nicht zurückgenommen war. Der WTX-Microstream lässt sich mit der hauseigenen Software „advance playstream“ insgesamt sehr komfortabel handhaben. Die UPnP-Kompatibilität ermöglichte mir, problemlos auch Bubble zur Steuerung einsetzen. Vorteile gegenüber der Software von Advance Acoustic gab es aber keine.

Lnks die Wiedergabe eines Highres-Files auf dem Andoid Smartphone als Ausschnitt - der rechte Bildteil zeigt unten den einblendbaren Pegelsteller der Player-Software von Advance Acoustic
Lnks die Wiedergabe eines Highres-Files auf dem Andoid Smartphone als Ausschnitt - der rechte Bildteil zeigt unten den einblendbaren Pegelsteller der Player-Software von Advance Acoustic


Bubble UpnP stellt verschiedene Situationen so dar. Auch hier funktioniert alles einwandfrei
Bubble UpnP stellt verschiedene Situationen so dar. Auch hier funktioniert alles einwandfrei

Das Highres-Abonnement bei Qobuz macht in meiner normalen Anlage durch den klanglichen Zugewinn gegenüber der CD-Auflösung bei entsprechend guten Alben viel Spaß. Voraussetzung ist, dass mein ländlich lahmes Internet die Datenmenge liefert und nicht verweigert, weil das zu Aussetzern führt. Technisch funktioniert dies in der Praxis mit dem kleinen WTX-Microstream per Wifi genauso stabil wie mit meinem großen Equipment per LAN-Verbindung. Die klanglichen Unterschiede eines Highres-Albums werden über den Advance Acoustic gegenüber der CD-Auflösung hörbar. Dies geschieht nicht in der Größenordnung wie bei meiner Anlage mit dem Apple MacMini mit Audirvana Plus 3 oder dem ausgezeichneten NAD Masters M50.2 Musikserver, den ich zeitweilig zum Vergleich zur Verfügung hatte. Diese beiden Quellgeräte waren jeweils zudem noch über den Mutec Reclocker mit meinem Audio-gd DA-Wandler verbunden. Dass diese Vergleichs-Konfiguration mehr musikalische Qualität liefert, steht bei ihrem vielfachen Preis außerhalb der Diskussion. So möchte ich auch den WTX-Microstream gar nicht mithilfe von Musik-Beispielen klanglich beschreiben, um seine Fähigkeiten mit Begriffen wie Räumlichkeit, Transparenz und Ähnlichem zu präzisieren. Der WTX qualifiziert sich bei mir als verwöhntem Audiophilen durch seine musikalische Stimmigkeit. Tonal ist er ausgewogen, trägt nirgends zu dick oder zu dünn auf, überbetont und untertreibt nicht. Dabei gelingt ihm seine ausgewogene Darbietung ohne jegliche Nervigkeit. Mit dem kleinen Teil habe ich mich über neun Monate immer wieder beschäftigt und habe stets Spaß dabei gehabt, mit ihm Musik zu hören. Das war der Fall in meiner Kette mit den Epsilon-Bändchen, in meiner Triangle-Anlage oder auch in meinem Canton-Dolby-Surround-System. Der WTX-Microstream zeigte keinesfalls in irgendeiner Weise Schwächen, weil er schön und durchhörbar musiziert und ein ausgewogenes Klangbild darstellt, dem man sich lange widmen mag. Wer mit wenig Geld zu einem beachtlichen Ergebnis in Sachen Streaming kommen möchte, liegt bei dem Einsteiger-Angebot von Advance Acoustic goldrichtig. Wer dem Streaming an sich in seiner Anlage nicht die Bedeutung beimessen mag, die ein hochwertiger Plattenspieler oder CD-Spieler liefert, kann mit dem WTX ohne allzu große Zugeständnisse Musik aus dem Netz genießen.

Ein kleiner Streamer mit großem musikalischen Vermögen
Ein kleiner Streamer mit großem musikalischen Vermögen

STATEMENT

Es ist bemerkenswert, wieviel Musik-Qualität dieses unauffällige, kleine, preisgünstige Gerät bietet. Nicht nur für Einsteiger dürfte der WTX-Microstream eine klanglich überzeugende Option sein. Ein besseres Preis-Gegenwert-Verhältnis ist mir in Sachen HiFi noch nie begegnet.
Gehört mit
Computer Apple MacMini mit OS X El Capitan, Amarra 3.0.3, Audirvana Plus 3, Qobuz
DA-Wandler Antelope Zodiac plus, Audio-gd Master 7
Streamer NAD Masters M50.2
Vorverstärker Audio-gd Master 9, Antelope Zodiac plus
Endstufe für Bass: zwei Primare A-32, für Mittel-Hochton: Spectral DMA-100 (an Triangle), Vollbereich: Air Tight ATM-3 oder NAD 2200 PE (an Analysis Audio)
Lautsprecher Triangle Grand Concert, Analysis Audio Epsylon, Canton Surround-Set
Zubehör Audioquest Diamond oder Carbon USB, Audioquest Jitterbug, JIB Boaacoustic Silver Digital Carbon SPDIF und Krypton AES/EBU, Sommer Cable Carbokab-AES/EBU, In-akustik Black&White NF-1302, Audio-gd NF Cinch und XLR, QED Genesis Silver Spiral LS mit Enacom LS, Shunyata Andromeda LS mit Enacom LS, Real-Cable Bi-Wiring LS, MudrAkustik Max Netzleiste, Mudra und Audioquest NRG-X2 Netzkabel, AHP Reinkupfer-Sicherungen, Groneberg Wandsteckdosen, mbakustik Raum-Absorber
Möbel Creaktiv Audio mit Absorberböden, Finite Elemente Pagode, Audio Exklusiv d.C.d. Basis
Herstellerangaben
Advance Acoustic WTX-Microstream
Streaming UPnP Client
Steuerung Android oder IOS
Streaming-Anbieter Qobuz, Tidal, Tune-In, Spotify etc.
Internet-Radio ja
WLAN 802.11 b/g/n
Audio-Formate APE, FLAC, WAV, APPLE LOSSLESS, ALAC, AAC, AAC-LC, HE-AAC, - HE-AACv2, MP3 (CBR/VBR 32 to 320kpps), WMA 48kHz/16bit oder bis zu 192kHz/24bit
DA-Wandler Wolfson WM8740
max. Auflösung 24-bit/192kHz
Geräuschabstand 117dB
Abmessungen (H/B/T) 75/14/49-55mm
Preis 150 Euro

Hersteller
quadral GmbH & Co. KG
Anschrift Am Herrenhäuser Bahnhof 26-30
D-30419 Hannover
Telefon +49 511 79040
Web www.quadral.com
E-Mail info@quadral.com

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Mittwoch, 04 April 2018 00:01

Analogmagik

geschrieben von

Noch weigere ich mich standhaft, LPs zu digitalisieren und so Analoges und Computer zusammenzubringen. Für Analogmagiks Hard- und Software habe ich eine Ausnahme gemacht, so dass analoge Signale letztlich im Notebook landeten. Aber keine Sorge: Es ging nicht um Musik, sondern die möglichst perfekte Einstellung von Tonarm und Tonabnehmer.

Ich kenne wohl niemanden, den die perfekte Reproduktion von Schallplatten ähnlich intensiv umtreibt wie Dietrich Brakemeier. Davon zeugen unter anderem seine für Acoustical Systems entwickelten Justage-Werkzeuge wie der SMARTstylus oder der UNI-Protractor, dem die von Dietrich Brakemeier erdachte UNI-Din-Geometrie zugrunde liegt. Wer nach gewichtigeren Argumenten sucht, wurde schon in den 90ern beim sagenumwobenen Apolyt-Laufwerk fündig – und dessen ebenso massebehafteter wie kostspieliger Nachfolger ist seit zwei Jahren der Anziehungspunkt für Vinylfans auf der High End. Jetzt hat Dietrich Brakemeier die Justage-Software Audiomagik des Kanadiers Richard H. Mak entdeckt und für so gut befunden, dass er ihren europaweiten Vertrieb organisiert.

Den blauen Dongle sollte man nicht verlieren, denn er wird bei Verlust nicht ersetzt. Wenn er nicht in einer USB-Buchse des Computers steckt, startet das Programm nicht
Den blauen Dongle sollte man nicht verlieren, denn er wird bei Verlust nicht ersetzt. Wenn er nicht in einer USB-Buchse des Computers steckt, startet das Programm nicht

Um Analogmagik nutzen zu können, benötigt man noch einen Analog/Digital-Wandler, der die Signale aus der Phonostufe für den Computer verständlich macht. Doch bevor wir uns näher damit beschäftigen, erlauben Sie mir noch eine kurze Abschweifung: Natürlich hatte ich, durch die per Fingertipp zur Verfügung stehende komplette CD-Sammlung verwöhnt, auch hin und wieder den Wunsch, auf meine LPs ebenso leicht zugreifen zu können. Aber der Transfer meiner schwarzen Scheiben ins Digitale widerstrebt mir irgendwie – um von der damit verbundenen Arbeit einmal gar nicht zu reden. Momentan ist für mich zumindest in der Küche und im Wohnzimmer Qobuz das Mittel der Wahl, denn dort stehen seit einiger Zeit auch über 1700 Alben meines Lieblingslabes ECM zum Streamen bereit. Für die Kette im Hörraum verwende ich einen eigenes (Audio-)Netzwerk, das außer für Updates nicht mit dem Internet verbunden ist. Beim aufmerksamen Hören geht es ja auch nicht vorrangig um Bequemlichkeit beim Abspielen der Lieblingsmusik, sondern um beste Qualität. Da führt für mich kein Weg ums Schallplattenregal herum.

Zur Steigerung des analogen Genusses hat Richard H. Mak sein Analogmagik-System entwickelt: Für den Preis von 750 Euro bekommt man eine solide Box mit zwei LPs voller Messtöne und einem Dongle. Dieser muss sich in einer USB-Buchse des Computers befinden, auf dem die Analogmagik-Software laufen soll. Das Programm und der Treiber für den A/D-Wandler kann über einen Link auf analogmagik.com nach der Registrierung unter Angabe der Seriennummer des Dongles heruntergeladen werden. Die Software startet – wie gesagt – nur bei eingestecktem Dongle. Da es heute Mode ist, extrem flache Notebooks mit nur noch einer USB-C-Buchse auszustatten, benötigt man in diesem Fall eine Docking-Station mit mindestens zwei USB-A-Buchsen: eine für den Dongle und eine zum Anschluss des A/D-Wandlers.


Diese beiden LP gehören zum Lieferumfang: Eine enthält Messsignale für die Justage bei 33⅓ Umdrehungen. Die andere sollte man verwenden, wenn man vorzugsweise LPs mit 45 Umdrehungen pro Minute hört
Diese beiden LP gehören zum Lieferumfang: Eine enthält Messsignale für die Justage bei 33⅓ Umdrehungen. Die andere sollte man verwenden, wenn man vorzugsweise LPs mit 45 Umdrehungen pro Minute hört

Hier empfehlen Dietrich Brakemeier und Richard H. Mak den ART USB Phono Plus, der für unter 100 Euro im Versandhandel, also beispielsweise bei Thomann, zu beziehen ist. Der ART wandelt mit 16 Bit in 44,1 Kilohertz, was einen natürlich gleich auf die Idee bringen könnte, es mal mit einem viel besseren A/D-Wandler zu probieren. Auf Nachfrage per Email rät Richard Mak davon aber ab. Er könne garantieren, dass seine Platten und sein Programm mit dem ART funktionieren, aber keinen Support für alle möglichen ADCs leisten. Natürlich könne der Nutzer von Audiomagik mit einem Wandler seiner Wahl experimentieren, er stehe dabei aber keinesfalls mit Rat und Tat zu Seite. Also verschiebe ich einen Versuch mit dem Mytek Brooklyn ADC erst einmal und beginne mit dem vom Acoustical Systems zum Verfügung gestellten ART.

In dessen Preisklasse werden natürlich keine symmetrischen Eingänge geboten, weshalb ein Adapter an den Ausgängen der Einsteinschen Phonostufe den Anschluss von Cinch-Kabeln für die Verbindung mit dem ART möglich macht. Dieser besitzt sogar eine eingebaute Phonostufe für MM, dient in der von Analogmagik empfohlenen Konfiguration aber nur als externe Sound-Karte, die die von der Phonostufe bereitgestellten NF-Signale auf Line-Level über USB an den Computer weiterleitet. Ein „Gain-Trim“ Regler in Kombination mit einer Clipping-Anzeige garantiert, dass es auch bei recht hoch verstärkenden Phonostufen und „lauten“ Tonabnehmern wie etwa denen von EMT nicht zu Übersteuerungen kommt.

Auf der Website von Analogmagik finden Sie auch Videos, die die Verwendung des Programms erläutern
Auf der Website von Analogmagik finden Sie auch Videos, die die Verwendung des Programms erläutern

Auf der Website von Analogmagik finden sich acht Video Tutorials. Im ersten wird – natürlich in Englisch – einmal grob der Einbau eines Tonabnehmers erklärt. Dann folgen sieben Videos, in denen es um die Nutzung des Programms und der LPs geht. Eine der beiden Platten enthält Testsignale für die Einstellung bei 33⅓, die andere für 45 Umdrehungen pro Minute. Da sich die Kräfte bei den unterschiedlichen Geschwindigkeiten unterscheiden, wäre es durchaus sinnvoll, die Justage der Arm/System-Kombination für die Umdrehungszahl vorzunehmen, die man aktuell verwendet – was man in der Praxis aber gewiss nicht tun wird. Richard H. Mak sieht die 45er-Scheibe eher als Zugabe für diejenigen Analogfans, die auf ihrem Lauf einen Arm speziell für diese Geschwindigkeit reserviert haben. Ich habe mich beim Brinkmann mit Einstein Arm und System und dem Transrotor Massimo mit SME und dem JR Tamino jeweils auf die Signale für 33⅓ Umdrehungen konzentriert. Gleich im zweiten Tutorial nach dem mit den allgemeinen Hinweisen zum Tonabnehmereinbau und bei Track A3 geht es um die exakte Einstellung der Geschwindigkeit. Dazu wird ein konstanter Ton mit 3150 Hertz benutzt.


Letztlich kommt es nur auf den Wert im rechten Fenster an
Letztlich kommt es nur auf den Wert im rechten Fenster an

Die Software bietet zwar auch zwei mit „Oscilloscope“ und „Spectrum Analyser“ bezeichnete Fenster, wichtig ist aber nur der Wert, der im Fenster „Measured Frequency“ angezeigt wird. Die recht hohe Frequenz und die Genauigkeit der Software machen es nicht gerade einfach, beispielsweise über das einfache Trimmpoti am Motor des LaGrange die hundertprozentig richtige Geschwindigkeit zu treffen. Nein, dass stimmt nicht wirklich: Wie man sieht, wird auch bei der vierten Ziffer – also im Promillebereich – der Sollwert erreicht. Verfolgt man aber die Vielzahl von Messungen, die die Länge des Testsignals zulässt, sieht man immer wieder kleine Veränderungen des Wertes. Die Erklärung: Die Präzision der Messung macht auch Dehnung und Kontraktion des Gummi-Antriebsriemens sichtbar, die einen minimalen Einfluss auf die Umdrehungszahl haben. Die Abweichungen von der Sollgeschwindigkeit über einen längeren Zeitraum wird als „Wow & Flutter“ bezeichnet, wobei laut Audio Engineering Society über einen Zeitraum von etwa 30 Sekunden zu messen ist.

Der Wert im unteren Fenster soll laut Analogmagik idealerweise unter 0,2 Prozent liegen. Das tut er!
Der Wert im unteren Fenster soll laut Analogmagik idealerweise unter 0,2 Prozent liegen. Das tut er!

Die dritte und vierte Messung geben Hinweise zur Einstellung des Azimut, also zur möglichst exakten senkrechten Stellung der Nadel auf der Schallplatte, was sich optisch so gut wie nicht kontrollieren lässt. Sehr fein und reproduzierbar kann der Tonarm beispielsweise beim Kuzma 4Point oder auch beim AMG 12JT Turbo Tonearm eingestellt werden. Der SME V verzichtet zugunsten einer mechanisch rigiden Struktur auf diese Einstellmöglichkeit, beim Einsteins The Tonearm kann das abnehmbare Headshell nach dem Lösen zweier Inbusschrauben verdreht werden, was allerdings extrem feinfühlig vonstatten gehen sollte. Analogmagik misst mit je einem Track auf der LP das Übersprechen vom linken auf den rechten respektive das vom rechten auf den linken Kanal. Sehr hochwertige Systeme erreichen Werte von über -30 Dezibel. Weichen die Werte der beiden Messungen um nur etwa 0,5 Dezibel voneinander ab, ist der Azimut gut eingestellt. Analogmagik misst die beiden Werte unabhängig voneinander, man sollte sie sich zum Vergleich notieren oder mit Screeshots arbeiten. Beim Einstein-Arm habe ich das Headshell beim Anziehen der Überwurfmutter nur im Arm leicht verdreht und habe trotzdem signifikante Änderungen des Übersprechens messen können.

Das Übersprechen vom linken auf den rechten Kanal
Das Übersprechen vom linken auf den rechten Kanal


Das Übersprechen vom rechten auf den linken Kanal: Auch ohne die Schräubchen für die Azimutverstellung am Headshell zu lösen, konnte ich mich den gewünschten 0,5 Dezibel zwischen den beiden Werten fürs Übersprechen annähern
Das Übersprechen vom rechten auf den linken Kanal: Auch ohne die Schräubchen für die Azimutverstellung am Headshell zu lösen, konnte ich mich den gewünschten 0,5 Dezibel zwischen den beiden Werten fürs Übersprechen annähern

Der nächste Test in der von Analogmagik vorgeschlagenen Reihenfolge dient der Einstellung des vertikalen Abtastwinkels, aber den verschiebe ich erst einmal, später mehr zu den Gründen. Kommen wir zur Justage der Antiskating-Kraft. Der Test-Track ist der letzte auf der A-Seite, liegt als sehr nahe am Label. Dort muss die Kraft naturgemäß geringer sein, da hier die Geschwindigkeit, mit der die Nadel der Rille folgt, deutlich kleiner ist, als in der Nähe der Einlaufrille. Dennoch empfiehlt Richard H. Mak die Antiskating-Kraft an dieser Stelle so zu wählen, dass die Verzerrungen im linken und rechten Kanal annähernd gleich sind. Das war auch, wie der untenstehende Screenshot zeigt, kein größeres Problem.

Hier sind Verzerrungen erst ab der zweiten Nachkommastelle unterschiedlich und im Vergleich zu denen kurz vor der Auslaufrille noch recht moderat
Hier sind Verzerrungen erst ab der zweiten Nachkommastelle unterschiedlich und im Vergleich zu denen kurz vor der Auslaufrille noch recht moderat

Allerdings habe ich diesen Wert am Anfang des Test-Tracks ermittelt – und am liebsten hätte die Verzerrungsmessung hier auch sofort abgebrochen. Wenn man das nicht tut, muss man leider zu Kenntnis nehmen, dass die Verzerrungen auf jedem Millimeter, den sich die Nadel dem Label weiter nähert, recht kräftig ansteigen. Bisher habe ich eine ein gutes Stück vor dem Label beginnende Auslaufrille für Verschwendung von Dynamik gehalten: Man hätte ja eine ein wenig weiter ausgelenkte Rille schneiden können. Eingedenk der zu Plattenmitte rapide ansteigenden Verzerrungen sehe das nun ein wenig anders. Analogmagik versorgt einen also auch mit Fakten, die man lieber nicht wissen wollte.

Der Test-Track A1 mit Rosa Rauschen von 20 bis 24.000 Hertz gibt Aufschluss über den Frequenzgang des Tonabnehmers und die optimale Abschlussimpedanz. Erfahrungsgemäß wirkt sich die Eingangsimpedanz einer Phonostufe vor allem im Hochtonbereich aus. Beim Lyra Etna waren die Unterschiede zwischen 40 und 85 Ohm im Eingang der symmetrischen Einstein-Phonostufe recht gering.


Die größten Abweichungen vom linearen Pfad der Tugend gibt es unterhalb von 20 Hertz und ein Stück oberhalb von 20 Kilohertz
Die größten Abweichungen vom linearen Pfad der Tugend gibt es unterhalb von 20 Hertz und ein Stück oberhalb von 20 Kilohertz

Bei 85 statt wie zuvor 40 Ohm ist der Frequenzgang minimal besser. Im üblichen Messbereich von 20 Herz bis 20 Kilohertz verläuft die Kurve nahezu ideal
Bei 85 statt wie zuvor 40 Ohm ist der Frequenzgang minimal besser. Im üblichen Messbereich von 20 Herz bis 20 Kilohertz verläuft die Kurve nahezu ideal

Der vorletzte Punkt sind sind Vibrationen und die Resonanz der Arm-System-Kombination. Bei Etna und AMG ermittelte das Programm einen Peak bei etwa 8,5 Hertz, und beim SME und Transrotor Tamino waren es knapp 11 Hertz, beide Werte liegen also im idealen Fenster zwischen acht und zwölf Hertz. Auch die Intermodulationsverzerrungen, die Aufschluss über unerwünschte Vibrationen geben sollen, lagen im grünen Bereich: unter zwei Prozent.

Die Resonanzspitze liegt beim der Kombination aus SME V und Transrotor bei knapp elf Hertz
Die Resonanzspitze liegt beim der Kombination aus SME V und Transrotor bei knapp elf Hertz

Die Vibrationen liegen bei Massimo, SME und Tamino im grünen Bereich, nehmen aber minimal zu, wenn beispielsweise ein Güterzug am Haus vorbei fährt
Die Vibrationen liegen bei Massimo, SME und Tamino im grünen Bereich, nehmen aber minimal zu, wenn beispielsweise ein Güterzug am Haus vorbei fährt


Kommen wir noch einmal auf die Ermittlung des Vertikalen Abtastwinkels. Dazu soll man die Höhe des Tonarms variieren und schließlich die Einstellung wählen, bei der die geringsten Intermodulationsverzerrungen auftreten. So weit, so logisch. Nur verändert man bei den drei verwendeten Armen zusammen mit dem Winkel leider auch gleichzeitig die Auflagekraft und minimal auch den Überhang, wie Dietrich Brakemeier bei einem Anruf bestätigte. Daher war es für ihn nicht verwunderlich, dass sich bei einer sehr kleinschrittigen Höhenveränderung kein klares Verzerrungsminimum erkennen ließ. Natürlich verzichtete er nicht darauf, kurz anzumerken, dass dies bei seinen Tonarmen und Headshells konstruktionsbedingt nicht so sei.

Auch die Einstellung der optimalen Auflagekraft ist nicht ganz einfach: Richard H. Mak empfiehlt, mit dem größten und dem niedrigsten vom Hersteller angegebenen Wert ein Sieben-Kilohertz-Singal sowie eines mit 300 Hertz abzuspielen und sich dann für das Auflagegewicht zu entscheiden bei dem die wenigsten Verzerrungen auftreten. Da sowohl Lyra als auch Transrotor nur einen Bereich von 0,1 Gramm angeben, Einstein aber 0,2 Gramm Toleranz zugesteht, habe ich letzteren Tonabnehmer ausgewählt.

Die Verzerrungen bei der Abtastung des 7-Kilohertz-Signals mit 2,2 Gramm Auflagekraft
Die Verzerrungen bei der Abtastung des 7-Kilohertz-Signals mit 2,2 Gramm Auflagekraft

Die Verzerrungen bei der Abtastung des 300-Hertz-Signals mit 2,2 Gramm Auflagekraft
Die Verzerrungen bei der Abtastung des 300-Hertz-Signals mit 2,2 Gramm Auflagekraft

Die Verzerrungen bei der Abtastung des 7-Kilohertz-Signals mit 2,4 Gramm Auflagekraft
Die Verzerrungen bei der Abtastung des 7-Kilohertz-Signals mit 2,4 Gramm Auflagekraft


Die Verzerrungen bei der Abtastung des 300-Hertz-Signals mit 2,4 Gramm Auflagekraft
Die Verzerrungen bei der Abtastung des 300-Hertz-Signals mit 2,4 Gramm Auflagekraft

Leider unterscheiden sich die Verzerrungswerte für den linken und rechten Kanal klar. Wenn man sich entscheidet, den höheren der beiden Werte zu minimieren, ist die Sache klar: Bei 2,4 Gramm treten weniger Verzerrungen auf. Analogmagik versorgt einen mit einer Fülle von Informationen, man benötigt allerdings eine gewisse Kennenlernphase, um diese richtig interpretieren zu können.

STATEMENT

Auch Analogmagik macht das korrekte Justieren eines Plattenspielers nicht zum Kinderspiel. Aber je länger man damit arbeitet, um so einfach fällt es, aus den sehr genauen Messwerten Handlungsanweisungen für die Einstellung abzuleiten. Wer regelmäßig Tonabnehmer wechselt und solche zum mehrfachen Preis des Software- und LP-Pakets sein eigen nennt, sollte auf dieses besondere Werkzeug nicht verzichten!

PS: Ich habe den Versuch mit dem Brooklyn natürlich nicht vergessen. Und wirklich, Analogmagik kommuniziert auch mit dem Mytek A/D-Wandler. Dazu muss man den „Mode“ des Brooklyn auf „PC“ setzen. Dann stellt Analogmagik die Sample Rate auf 48 Kilohertz. Unter „Settings“ ist im Programm „Sound Card Asio“, „Mytek USB Audio“ und „24 Bits“ zu wählen und schon kann's losgehen. Allerdings ist dann ein Lautstärkeregler – ich benutze einen aktiven Neumann W444STA mit Funk-Netzteil – unverzichtbar, um den Wandler nicht zu übersteuern. Einen sehr großen Gewinn in puncto Auflösung bringt diese Variante allerdings nicht: 24/48 statt 16/44,1. So man möchte, könnte man sich den ART zwar sparen, allerdings ist dieser von Richard H. Mak getestet und für gut befunden worden und damit gewiss die problemlosere Wahl.

Gehört mit
Plattenspieler Brinkmann LaGrange mit Röhrennetzteil, Transrotor Massimo
Tonarm Einstein The Tonearm 9, AMG 12JT Turbo Tonearm, SME V
Tonabnehmer Lyra Etna, Einstein The Pick-Up Transrotor JR Tamino
Phonostufe Einstein The Turntable‘s Choice (sym)
Vorverstärker Einstein The Preamp
Endstufe Einstein The Poweramp
Lautsprecher LumenWhite WhiteLight Anniversery
Kabel Swiss Cables Reference Plus, Goebel High End Lacorde
Zubehör PS Audio Power Regenerator P5, Clearaudio Matrix, Sun Leiste,Audioplan Powerstar, HMS-Wandsteckdosen, Acapella Basen, Acoustic System Füße und Resonatoren, Finite Elemente Pagode Master Reference Heavy Duty und Cerabase, Harmonix Real Focus und Room Tuning Disks, Audio Exklusiv Silentplugs
Herstellerangaben
Analogmagik
Lieferumfang Box mit zwei LPs und USB Dongle
Preis 750 Euro

Hersteller
Acoustical Systems
Anschrift Axinia Schäfer
Alpenstr. 26
86935 Rott
E-Mail info@acoustical-systems.com
Web www.acoustical-systems.de

Weitere Informationen

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quadral AURUM startet eine große „Alt gegen Neu“-Kampagne für mehr High-End: Die AURUM-Lautsprecher sind deutschlandweit bei über 60 Fachhändlern verfügbar. Bei der Aktion werden die Alt-Lautsprecher bis zum 31.08.2018 in Zahlung genommen.

Einigen mag es schwer fallen, den liebgewordenen Sound ihrer alten Lautsprecher gegen etwas Neues einzutauschen. Doch die Soundqualität von Lautsprechern leidet mit der Zeit unausweichlich. Und weil neue Lautsprecher gerade im direkten Vergleich richtig zur Geltung kommen, bietet quadral eigens für seine High-End-Serie den AURUM-Soundcheck an. Der facettenreiche, legendäre Klang der AURUM-Serie wird dazu bestens vom Fachhandel in Szene gesetzt. Der direkte Hörvergleich soll Sicherheit für die Kaufentscheidung schaffen.

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Deutschlandweit bieten rund 60 Fachhändler den direkten Soundcheck „Altlautsprecher gegen AURUM-Standlautsprecher“ an. Wer sich für eine neue RODAN, MONTAN, VULKAN oder gar TITAN der neunten AURUM-Generation entscheidet, kann seine alten Lautsprecher sogar in Zahlung nehmen lassen. So überlässt man die Altlautsprecher auch gleich in gute Hände.

Es braucht schon gute Argumente, um die alten Lieblinge zu ersetzen, aber hierfür gibt es einen ersten Schritt: Einfach einen Termin mit dem AURUM-Wunschhändler vereinbaren und Lautsprecher vergleichen. Welche Fachhändler mit von der Partie sind, lässt sich in den breit gestreuten Anzeigen in der Fachpresse und im Internet unter www.aurum-soundvergleich.de nachschauen. Hörtermine können Sie unter www.aurum-soundcheck.de anfordern.

Hersteller
quadral GmbH & Co. KG
Anschrift Am Herrenhäuser Bahnhof 26-30
D-30419 Hannover
Telefon +49 511 79040
Web www.quadral.com
E-Mail info@quadral.com

Weitere Informationen

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Sonntag, 30 März 2008 00:39

Digitale Audio Systeme

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Hersteller
Digitale Audio Systeme
Telefon +43 18907030 
E-Mail office@digital-audio-systems.com 
Web www.digital-audio-systems.com
Freitag, 30 März 2018 00:34

Weltpremiere: Digitale Audio Systeme

Der deutsch-österreichische Spezialist Digitale Audio Systeme – oder kurz „DAS“ – hat mit seinen edlen HD-Playern eine neue Geräte-Kategorie geschaffen. Alle Modelle sind mechanisch und elektronisch sehr aufwendig und wie für die Ewigkeit gebaut.

Die HD-Player von Digitale Audio Systeme geben alle erdenklichen Digitalformate (PCM und DSD) in höchster Qualität unter Einsatz von Non-Oversampling-Wandlerarchitektur, also ohne digitale Filter, wieder und kommen mit erweiterbarer 4 TB Festplattenkapazität, was etwa der Datenmenge von 11.000 CDs entspricht. Die Bedienung erfolgt am Gerät oder über ein Tablet. Alle Player verfügen über die DAS-Steuerungssoftware, die mit Cover-Art- und Liner-Notes-Darstellung eine Brücke zum multimedialen Hörerlebnis der Vinylära schlägt.

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Das Top-Model, der HD-Player Model 2, ist vollsymmetrisch und komplett in Dual-Mono aufgebaut und kann wie eine klassische HiFi-Komponente am Gerät selber oder auch über ein Tablet gesteuert werden. Sein Preist liegt bei 13.000 Euro. Der HD-Player Model 3 entspricht dem Model 2, allerdings ohne integrierten DAC und wird 9.000 Euro kosten. Das kleinere Model 4 zum Preis von 8.000 Euro hat einen Stereo-DAC an Bord und wird nur über ein Tablet bedient. Die Geräte werden von Hand gefertigt und können mit verschiedenen Gehäusefarben und Seitenwangen individuell gestaltet werden.

Hersteller
Digitale Audio Systeme
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Donnerstag, 29 März 2018 00:01

ChordOhmic-Lautsprecherstecker

Mit ChordOhmic hat der britische Kabelhersteller Chord einen revolutionären, neu-artigen Lautsprecherstecker herausgebracht. Er wurde auf der Basis der in den Flaggschiff-Serien ChordMusic und Sarum T bereits erprobten Steckern entwickelt. Sämtliche Kabelserien werden in Zukunft mit ChordOhmic konfektioniert und ausgeliefert.

Die erfolgreiche Kabelschmiede ist seit langem ein Verfechter von Silber, da dies ein überaus leitfähiges Material ist, und setzt dieses nur als dünne Deckschicht auf ihren Kupferadern oder den Steckern ein. Das bewirkt einen geringeren Widerstand und sorgt für weniger Verlust im Signalweg. Das existierende und bewährte Verfahren wird nun sinnvoll weitergeführt und die neuen ChordOhmic-Stecker tragen zur deutlichen Verbesserung der klanglichen Perfomance bei. Der ChordOhmic-Lautsprecherstecker basiert auf dem schon bekannten ABS-Material, das als Trägermaterial mit einer aus Deutschland kommenden Messinglegierung versehen wird. Danach folgt die eigentliche Leit- und Kontaktfähigkeit durch eine dickere Kupferschicht, die abschließend mit einer dünnen Silberschicht gegen Oxidation des Kupfers veredelt wird. 

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Der Stecker wird komplett in Großbritannien zum fertigen Produkt verarbeitet und bekommt hier auch den besonderen Federmechanismus. Dieser wird übrigens bei einer Firma produziert, die auch Uhrwerksteile und High-Tech-Komponenten für die Formel 1 herstellt. Die Feder ist aus speziellem Stahl, der nicht „ermüdet“: Dieser Federdruck sorgt für einen dauerhaften, guten Kontakt zwischen Stecker und Buchse. Die Kabelschuhe werden mit einer deutlich dickeren Silberschicht veredelt und basieren auf Kupfer, das aus einem äußerst reinen Kupferstab geformt wird. Die Steckertülle besteht aus dem gleichen nicht leitenden Material, das sich auch schon bei den Cinch-Steckern bewährt hat. Sowohl der Löt-Bananenstecker (4 mm) als auch der Löt-Kabelschuh (8 mm) sind jeweils in Rot und Schwarz erhältlich. Mit einem Verkaufspreis von 11,00 Euro pro Stück ist der Preis zum Vorgängermodell unverändert.

Vertrieb
DREI H Vertriebs GmbH
Anschrift Mika Dauphin
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Montag, 26 März 2018 00:01

Purist Audio Design Genesis

geschrieben von

Die Purist-Audio-Design-Kabelfamilie Genesis hat mich dazu bewogen, nach Jahren wieder einmal Kabel zu testen. Warum? Zum einen ist es um diese amerikanische Kabel in Deutschland recht ruhig geworden und zum anderen befinden sie sich in einer Preisklasse, die mir sympathisch ist. Beides zusammen hat mein Interesse geweckt.

Die Firma Purist Audio Design ist in Texas beheimatet und fertigt schon seit über 30 Jahren Kabel. Für den Test haben wir die zweitgünstigste Produktlinie gewählt, die laut Frau Barden vom Deutschen Vertrieb WBS Akustik ein besonders gutes Preis-Leistungsverhältnis haben soll. Was heisst das konkret in Euro? Das uns zum Test zur Verfügung gestellte Purist Audio Design Genesis Lautsprecherkabel kostet in zweimal drei Meter Länge 975 Euro in Single-Wire Ausführung. Die NF-Kabel standen uns in ein Meter Länge in Cinch- und XLR-Konfektionierung zur Verfügung. Die Cinch-Ausführung schlägt dabei mit 420 Euro zu Buche, die XLR-Ausführung mit 430 Euro. Nicht eben günstig, aber wenn man sieht, was heute an Preisen für hochwertige Hifi-Kabel aufgerufen wird, doch recht moderat.

Hier sind einmal alle getesteten Purist Audio Genesis Kabel im Bild
Hier sind einmal alle getesteten Purist Audio Genesis Kabel im Bild

Vor dem Hörtest noch einige Erläuterungen zum Aufbau der Genesis Kabel: Auffällig ist sofort, dass die Kabel recht leicht sind und sich aufgrund ihrer hohen Flexibilität gut verlegen lassen. Auch engere Radien hinter meinem Regal sind möglich. Das hat mir gut gefallen. Die verwendeten vergoldeten Cinch, XLR und Bananenstecker machen einen qualitativ hochwertigen Eindruck. Für das Leitermaterial der NF-Kabel wird OFC-Kupfer mit exzellenten elektrischen Werten eingesetzt. Kapazität und Widerstand liegen in unkritischen Bereichen. Das gilt ebenso uneingeschränkt für das Genesis Lautsprecherkabel.

Die Genesis Cinch-Verbindung machte sich sehr gut zwischen meiner Vor- und Endstufe
Die Genesis Cinch-Verbindung machte sich sehr gut zwischen meiner Vor- und Endstufe


Doch nun zum Hörtest. Angefangen habe ich in meinem Setup mit dem Lautsprecherkabel. Das gefiel mir seinem neutralen, homogenen Auftritt auf Anhieb so gut, dass ich sehr schnell auch die Genesis NF-Kabel zum Einsatz brachte. Das Cinch-Kabel fand seinen Platz zwischen Vor- und Endstufe und das XLR-Kabel verband die Phonostufe mit der Vorstufe. Und dann wurde es schwierig, denn ich fragte mich eine ganze Zeit lang, wo denn nun die Vorzüge der kompletten Verbindung mit den Purist Audio Design Genesis Kabeln lagen. Es klang erst einmal irgendwie unspektakulär und es brauchte ein Weilchen, bis mir klar wurde, dass das das Aussergewöhnliche an dieser Verbindung ist. Alles klang richtig. Das führte dazu, dass immer mehr Aufnahmen in meinem CD-Laufwerk landeten und auch der Plattenschrank eine Menge Scheiben hergeben musste. Selbst nicht so gut aufgenommene CDs und Platten machten dank der Genesis-Kabel deutlich mehr Spass als vorher. Der Fuss wippte auch bei Aufnahmen mit, die mich sonst immer ein wenig genervt haben. Meine Anlage klang nach wir vor herrlich transparent, sogar einen Tick räumlicher als gewohnt, aber nicht mehr ganz so analytisch. Das war sehr angenehm. Nach einiger Zeit vergass ich die Kabel völlig und konzentrierte mich nur noch auf die Musik. Und gehört habe ich dann viel, sehr viel…

Die Cinch-Stecker des Purist Audio Genesis sind von sehr guter Qualität
Die Cinch-Stecker des Purist Audio Genesis sind von sehr guter Qualität

Da meine jüngste Tochter schon früh anfing, Saxophon zu spielen, kenne ich den Klang des Instruments recht gut. Die CD Audiophile Saxophone aus der Reihe Uncompressed World von Accustic Arts war eine Genuss, denn das Instrument klang zum Beispiel im Stück „Trees“ des Dirk Blümlein Terzetts ungemein authentisch. Auch Cecile Vernys Live-CD Memory Lane, die manchmal hart an der Übersteuerungsgrenze aufgenommen wurde, konnte ich ohne Einschränkung noch sehr laut geniessen. Das Schöne war, dass ich trotzdem nichts vermisst habe. Alle Details waren da, nur klang es etwas selbstverständlicher und homogener als gewohnt.

Die Genesis XLR-Verbindung kam zwischen Phonostufe und Vorverstärker zum Einsatz. Einen klanglichen Unterschied zur Cinch-Verbindung konnte ich nicht ausmachen
Die Genesis XLR-Verbindung kam zwischen Phonostufe und Vorverstärker zum Einsatz. Einen klanglichen Unterschied zur Cinch-Verbindung konnte ich nicht ausmachen

Das oben Geschriebene gilt ebenso für Analoges von der Schallplatte. Ein schönes Beispiel ist hier Modern Cool von Patricia Barber (Premonition Records), die durchaus ein bisschen „kalt“ klingen kann. Verkabelt mit dem Purist Audio Genesis XLR kam in meinem Setup wieder dieser kleine, aber scheinbar wichtiger Schuss Wärme hinzu, der dazu führte, dass ich die Doppel-LP zum ersten Mal durchhörte, ohne wie sonst an einigen Stellen die Lautstärke zurückzunehmen. Ähnliches passierte mir mit der LP Water von Gregory Porter. Irgendwann fiel mir auf, dass ich aufgrund der hervorragenden Homogenität der Dargebotenen immer häufiger auch mal lauter hörte als gewohnt.


Am besten gefallen hat es mir mit der kompletten Genesis-Verkabelung. Ich würde mich auf jeden Fall für eine vollständige Verkabelung mit dem Purist Audio Genesis entscheiden, da die beschriebene Homogenität dann am besten zur Geltung kam. Zwischendurch habe ich einmal das XLR-Kabel zwischen Phonostufe und Vorverstärker durch das Cinch-Kabel ersetzt, aber ich konnte beim besten Willen keinen Klangunterschied zwischen den beiden Genesis NF-Verbindern ausmachen. Nun sind die Genesis-Kabel von Purist Audio schon einige Tage wieder weg und ich muss zugeben, dass ich sie immer noch vermisse…

Das Genesis Lautsprecherkabel ist zwar relativ dick, aber aufgrund seiner Flexibilität gut zu verlegen
Das Genesis Lautsprecherkabel ist zwar relativ dick, aber aufgrund seiner Flexibilität gut zu verlegen

STATEMENT

Die Purist Audio Design Genesis NF- und Lautsprecherkabel klingen für mein Empfinden im besten Sinne neutral – mit einer leichten Tendenz Richtung Wärme. Dabei ist die Genesis Kabelfamilie auch noch preiswert im besten Sinne. Was will man mehr!
Gehört mit
Computer Apple MacBook Pro mit OS X High Sierra, Audirvana Plus 3
Vorverstärker/ DA-Wandler Audio-gd Master 11 Singularity
CD-Laufwerk North Star Design CD-Transport Model 192 MKII
Plattenspieler Musical Life Jazz Reference Laufwerk und Musical Life Tonarm, Vocalitas 10
Tonabnehmer Audio Technica AT33PTG/II
Phono-Vorstufe Plinius Koru
Endstufe NAD 2200 PE
Zubehör Lautsprecherkabel Inakustik LS 1202 Single-Wiring, Audio-gd Kabel NF, XLR und Lautsprecherkabel Single-Wiring, Sommer Cable Carbokab NF und XLR, Oyaide USB Kabel
Möbel Watec-Analog Hifi-Regal Stahl/Multiplex
Herstellerangaben
Purist Audio Design Genesis NF-Interconnect
Leitermaterial OFC Kupfer
Abschirmung Geflecht 98%
Dielektrikum Santoprene
Leiterstärke 24 AWG
Kapazität 45pf/FT
Widerstand 0,0842 Ohm/m
Preise 1m Cinch-Kabel 420 Euro, 1m XLR-Kabel 430 Euro, pro zusätzliche 0,5m 35 Euro
Herstellerangaben
Purist Audio Design Lautsprecherkabel
Leitermaterial PCCC Kupfer
Dielektrikum Polypropylene
Leiterstärke 10 AWG
Kapazität (DC) 55
Widerstand 0,000999 Ohm/FT
Ausführungen Single-Wire oder Bi-Wire mit Bananas, Kabelschuhen oder nach Kundenanforderung
Preis 2 x 3m Single-Wire 975 Euro, 2 x 3m Bi-Wire 1.220 Euro

Hersteller
Purist Audio Design
Anschrift 1606 Old Angleton Road
Clute, Texas 77531
USA
Telefon 979.265.5114
E-Mail info@puristaudiodesign.com
Web www.puristaudiodesgn.com
Vertrieb
WBS-Akustik Systeme Vertriebs-GmbH
Anschrift Marissa Barden
Anschrift
Rittergasse 1
65391 Lorch
Telefon +49 6726 8390451
E-Mail info@wbs-acoustics.com
Web www.wbs-acoustics.com

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Dienstag, 25 März 2008 21:44

Purist Audio Design

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Hersteller
Purist Audio Design
Anschrift 1606 Old Angleton Road
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USA
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Freitag, 23 März 2018 01:03

Mytek Liberty DAC

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Mytek bringt schon seit vielen Jahren die Technologie aus den Tonstudios in die Hi-Fi-Zimmer der digital hörenden Anhängerschaft. Der neuste Digital/Analog-Wandler Liberty DAC nimmt nur 1/3 Rackbreite in Anspruch. Die Breite ist zwar zu Hause weniger relevant, dafür aber umso mehr seine klanglichen Eigenschaften.

Frisch in New York erdacht und in Polen gebaut, reiht sich der Liberty als kleinster stationärer DAC in das Herstellerportfolio von Mytek ein. Er nutzt den bereits in der ersten Generation des Brooklyn DAC langzeiterprobten und altbewährten, ESS ES9018K2M SABRE. Wenn sich also jemand mit dessen Einbindung und Kombination mit anderen Komponenten auskennt, dann die ursprünglich aus dem professionellen Audiobereich stammenden Spezialisten von Mytek um Michal Jurewicz in den USA und um Marcin Hamerla in Polen. Inzwischen werden zwar auch der ESS 9028 im Brooklyn DAC+ und der ESS 9038 im Manhatten DAC II verbaut, dennoch kann man den 9018 durchaus immer noch als Referenz bezeichnen. Man könnte den Liberty im Grunde genommen als Neuauflage der ersten Brooklyn Generation in neuem Gewand und in etwas reduzierter Form sehen. Dennoch bietet der Liberty nicht wenig: 127 Dezibel Dynamikumfang und ein mit zehn Picosekunden sehr präzises Taktsignal sind nur einige der Features. Neben den Analogausgängen, verfügt der Liberty über einen Kopfhörerverstärker, der immerhin drei Watt bei einer Ausgangsimpedanz von 0,1 Ohm leisten und damit auch anspruchsvolle Kopfhörer antreiben können soll.

Die Abwärme entweicht über die Mytek-Logo-Belüftung
Die Abwärme entweicht über die Mytek-Logo-Belüftung

Nach dem Öffnen der schlichten schwarzen Verpackung mit grauem Mytek-Logo scheint mir zunächst einmal die schicke A4-Bedienungsanleitung im, natürlich, New-York-Design entgegen. Aktuell interessiert mich diese doch eher wenig, vordergründig möchte ich den Liberty DAC in Augenschein nehmen, also zur Seite mit dem, wieder mal englischen, Papierkram und zur Sache: Die Front des Liberty, von vier leicht herausstehenden Innensechskantschrauben mit dem Gehäuse verbunden, wirkt sehr futuristisch und massiv. Die in die Alufront gefrästen Wabenformen verstärken diesen Eindruck zusätzlich. Gegenüber der 6,3-Millimeter-Klinkenbuchse des Kopfhörerverstärkerausgangs findet sich ein Poti, das gleichzeitig On/Off-Knopf, Quellenwähler und Lautstärkeregler ist. Mittig zwischen den beiden Bauteilen wird die Front durch sechs, per Software in ihrer Helligkeit anpassbare, LEDs komplettiert. Alles in allem ist der Liberty DAC kaum größer als drei aufeinanderliegende DVDs und gefällt mir optisch sehr gut: schlicht und doch interessant. Insbesondere die Belüftungslöcher in Mytek-Logo-Form auf der Oberseite runden das Design ab.

Rückseitig befindet sich der Anschluss für einen Kaltgerätestecker zur Stromversorgung des internen Schaltnetzteils. Alternativ kann man auch ein externes 12V-Netzteil seiner Wahl an dem dafür vorgesehenen Gleichstromanschluss nutzen. Mytek empfiehlt dieses fünf- bis zehnmal größer als das interne 30-Watt-Netzteil zu dimensionieren, in den technischen Daten der Bedienungsanleitung werden vier bis sechs Ampere verlangt. Zur Datenverbindung stehen eine USB-, zwei S/PDIF-, eine Toslink/ADAT- und eine AES/EBU-Schnittstelle zur Verfügung. Für S/PDIF sind zwei Cinch-Buchsen vorgesehen, für AES/EBU eine XLR-Buchse. Die Audioausgabe erfolgt entweder über zwei symmetrische 6,3-Millimeter-Klinkenbuchsen oder zwei unsymmetrische Cinch-Buchsen, der parallele Betrieb beider Ausgänge ist möglich. Ein Kaltgeräte- und ein USB-Kabel sind im Lieferumfang enthalten.


Die futuristische Front des Mytek Liberty DAC, auf der die Farbe der linken LED das aktuell wiedergegebene Format anzeigt. Ist die Quelle einmal gewählt, zeigt jede der Quellenwahl-LEDs 20 Lautstärkeschritte an, indem sie ein Farbspektrum von Grün, über Blau zu Rot durchläuft
Die futuristische Front des Mytek Liberty DAC, auf der die Farbe der linken LED das aktuell wiedergegebene Format anzeigt. Ist die Quelle einmal gewählt, zeigt jede der Quellenwahl-LEDs 20 Lautstärkeschritte an, indem sie ein Farbspektrum von Grün, über Blau zu Rot durchläuft

Während über USB bis zu 384 Kilohertz und 32 Bit PCM, DSD256 und DXD verarbeitet werden können, bieten die anderen Schnittstellen maximal 192 Kilohertz PCM und DSD64 via DOP. Bei DOP wird der DSD-Stream in PCM-Container eingebettet und kann unverändert rekonstruiert werden. Ein MQA-Decoder ist zusätzlich mit an Bord. Ich muss zugeben, dass ich MQA aktuell noch gespalten gegenüberstehe. Die ersten MQA-Höreindrucke sind durchaus positiv, allerdings finde ich das gesamte Konzept etwas undurchsichtig. Für Streaming mag das, ich nenne es mal, verschachteln des Höchstfrequenzbereiches einer High-Res-Datei in das Grundrauschen einer niedriger abgetasteten Datei sinnvoll sein, um Bandbreite einzusparen. Für den direkten Download von Hi-Res-Titeln ist diese Prozedur eher überflüssig. Als sinnvoller erachte ich es, sich auf zugrundeliegende Filter der Digitalwandlung und Aufnahme- und Masteringqualität an sich zu konzentrieren, was auch außerhalb von proprietären Codecs geschehen kann. Wie dem auch sei, ich schweife ab. Der Liberty DAC kann zumindest MQA decodieren. Einen Eindruck davon sollte man sich ohnehin mit eigenen Ohren machen. Schlussendlich ist man mit der umfassenden Ausstattung der Liberty DAC für alle Formate gerüstet, die in der heimischen Musiksammlung auftauchen oder beim Lieblings-Streamingdienst angeboten werden.

Zu den gängigen Hi-Fi-Standards gesellt sich eine XLR-Eingangsbuchse nach professioneller AES/EBU-Normung und ein zusätzlicher 12-Volt-Anschluss für ein externes Netzteil
Zu den gängigen Hi-Fi-Standards gesellt sich eine XLR-Eingangsbuchse nach professioneller AES/EBU-Normung und ein zusätzlicher 12-Volt-Anschluss für ein externes Netzteil

Mytek, allen voran Michal Jurewicz, schreibt sich höchsten Anspruch, vor allem in Hinblick auf möglichst unverfälschte Reproduktion des digitalen Ausgangsmaterials, auf die Fahnen. Insofern ist das letztendlich abgespielte Format fast zweitrangig, wenn doch der Wandler schon auf extrem hohem Niveau agiert. Ob dem tatsächlich so ist, wird der folgende Hörtest zeigen. Ich werde den Liberty ausschließlich an meinem PC betreiben und meinen guten, alten Pioneer A-878 mit dem unsymmetrischen Ausgangssignal des Mytek erfreuen. Die Installation des von Thesycon entwickelten Treibers und des Mytek Control Panels auf Windows 7 Professional gehen problemlos vonstatten. Sowohl ASIO als auch WASAPI sind möglich, natives DSD nur über das erstgenannte Protokoll. Mein inzwischen etwas in die Jahre gekommener Eigenbau-PC hat leider Masseprobleme mit vielen USB-DACs, diese haben ihren Ursprung wahrscheinlich in der nicht perfekten Entkopplung der USB-Masse von anderen Komponenten auf dem Mainboard. Mit dem Liberty DAC herrscht allerdings absolute Ruhe! Ein erster riesen Pluspunkt, mit der proprietären internen USB-Schaltung hat Mytek schon grundlegend einiges richtig gemacht. Über das Mytek Control Panel überprüfe ich das Gerät auf die aktuelle Firmware und stelle die Helligkeit der LEDs auf der Vorderseite nach meinem Geschmack ein. Die Status-LED lässt sich so konfigurieren, dass sie bei ausgeschaltetem Gerät gar nicht mehr leuchtet, die Quellen/Lautstärke-LEDs lassen sich während des Betriebs nicht ganz ausschalten, dafür sind sie aber auf dunkelster Stufe erträglich. Ich kann ebenfalls die Puffergröße und den Output Mode (2 Kanäle bei 16 oder 24 Bit) bestimmen.


Das Schaltnetzteil ist geschirmt. Der Liberty kann aber auch einem externen Netzteil mit zwölf Volt über die Stromversorgungsbuchse gespeist werden
Das Schaltnetzteil ist geschirmt. Der Liberty kann aber auch einem externen Netzteil mit zwölf Volt über die Stromversorgungsbuchse gespeist werden

Der mitgelieferte ASIO-Treiber läuft wunderbar stabil, auch mit Freeware-Playern wie zum Beispiel foobar2000, den ich aufgrund seiner Flexibilität gerne nutze. Man muss sich allerdings zunächst etwas umfassender mit dem Player auseinandersetzen, bevor alles so funktioniert, wie es soll. Wer eine Komplettlösung bevorzugt, wird zum Beispiel beim roon-Player fündig. In der roon-Konfiguration bekomme ich eine exakte Rückmeldung über vom DAC unterstützte Formate, die wenigen nicht unterstützten wandelt der Player passend um. Auch ob DSD direkt (nativ), als DOP oder gewandelt in PCM ausgegeben werden soll, kann konfiguriert werden. Die programminterne Lautstärkeregelung stelle ich aus, da ich am liebsten über den digitalen 32-Bit-Hardwareregler am DAC selbst die Lautstärke einstellen möchte. Dieser ist gerastert und bildet 100 Dezibel in Einzelschritten ab. Jede der fünf LEDs auf der Gerätefront repräsentiert 20 Dezibelschritte optisch durch das Durchlaufen eines Farbspektrums von Blau, über Grün zu Rot. Ist die letzte Stufe des Spektrums erreicht, fängt die jeweils nächste LED an zu leuchten. Wenn ich die Quelle wechseln möchte, tippe ich den Lautstärkeregler hingegen kurz an. Zum An- und Ausschalten muss man den Regler länger gedrückt halten. Hübsch gelöst das Ganze. Wer nicht gerne an Reglern dreht, kann die programminterne Lautstärkeregelung wieder einschalten und über die roon-App fürs Smartphone so die Lautstärke auch vom Sofa oder Hörsessel aus bedienen. Eine andere Möglichkeit zur Laustärkeregelung aus der Ferne gibt es leider nicht, der Liberty DAC verfügt nicht über eine Fernbedienung. Wünschenswert wäre eine Kopplung der hardwareseitigen Lautstärke an die in der Abspielsoftware angezeigte. Im Mytek Control Panel läuft der Ist-Zustand des Lautstärkepotis jedenfalls auf, wenn es hier funktioniert, müsste es doch auch anderswo klappen und man könnte sich eine Einstellung sparen. Vielleicht liefert Mytek das ja bei einem Firmware-Update nach.

Der ESS ES9018K2M SABRE Digital/Analog-Wandler wurde bereits in der ersten Brooklyn DAC Generation eingesetzt und hat seinen Weg jetzt in den Liberty DAC gefunden
Der ESS ES9018K2M SABRE Digital/Analog-Wandler wurde bereits in der ersten Brooklyn DAC Generation eingesetzt und hat seinen Weg jetzt in den Liberty DAC gefunden

Ich beginne die Hörsession mit einem Großmeister seines Faches, dem französischen Kontrabassisten Renaud Garcia-Fons. Das Eröffnungsstück „Navigatore“ des gleichnamigen Albums, vorliegend als CD-Rip im FLAC-Format, strotzt geradezu vor instrumentaler Vielfalt und Virtuosität. Immer wieder greifen neue Melodien und Rhythmen ineinander, werden von Musiker zu Musiker gereicht, changieren irgendwo zwischen mediterran und orientalisch. Der von Beginn an treibende Kontrabass klingt lebendig und dynamisch. Jede einzelne Akzentuierung und Feinheit des Bogenstrichs wird herausgearbeitet. Der Gesamtklang ist überaus neutral, im ersten Moment etwas ungewohnt, bin ich doch leichte Färbungen von meinen bisherigen Wandlern gewohnt. Nach kurzer Zeit jedoch beeindruckt mich diese Neutralität, denn sie ist in keinster Weise langweilig, sondern erlaubt wunderbar, feine Nuancierungen jedes einzelnen Instruments zu entdecken.


Als nächstes nehme ich mir das von James Horner für den Soundtrack zu AVATAR komponierte „Pure Spirits Of The Forest“ vor, ebenfalls als FLAC-44,1/16-Datei. Das Stück baut sich langsam auf, die Streicher steigern ihre Lautstärke nur allmählich und vermischen sich dann mit synthetischen Klängen. Der Liberty gibt diese Mischung derart selbstverständlich und hinreißend wieder, wie ich sie noch nicht gehört habe. Der Einsatz der Percussion wird ebenso impulsiv wie unbeschwert dargeboten, die Hörner heben sich vollständig ab und schweben drohend über dem perkussiven Geschehen. Die Tiefenstaffelung ist faszinierend, Lautsprecher gibt es quasi nicht mehr, so losgelöst verteilen sich die Instrumente im Raum. Ich bin wirklich sehr angetan und lass den Soundtrack direkt mal laufen. Auch das nächste Stück, „The Bioluminescence Of The Night“, bewegt sich zwischen orchestralen und synthetischen Klängen, die mühelos ineinandergreifen und von sanften Klavieranschlägen überlagert werden. Die Feindynamik ist wirklich grandios. Es zeigt sich eindrucksvoll, dass ein hochwertiger Wandler einen extrem wichtigen Stellenwert in einer Stereokette einnimmt, denn das, was er meinem alten Vollverstärker Boliden in Verbindung mit meinen Magnat Quantum 807 entlockt, ist beachtlich. Und das nur bei normaler CD-Qualität!

Wie üblich bleiben diese, für die Audioausgabe zuständigen, integrierten Schaltkreise zwischen Elkos und Impulskondensatoren unerkannt
Wie üblich bleiben diese, für die Audioausgabe zuständigen, integrierten Schaltkreise zwischen Elkos und Impulskondensatoren unerkannt

Weil es so schön ist, höre ich mich einfach noch ein bisschen weiter durch meine Musikbibliothek und teile meine Eindrücke: Zur Abwechslung ein bisschen Jazz und ein anderes Format. Charles Mingus „Bird Calls“ vom Album Mingus Ah Um in DSD64. Es macht herrlich viel Spaß, den Musikern beim Rasen über Saiten, Tasten, Klappen und Felle zuzuhören. Wie schon bei den vorherigen Stücken, löst sich der Klang ausgesprochen leicht vom Lautsprecher – besser als ich es auf meinen Komponenten bisher gehört habe – und die verschiedenen Klangfarben der Instrumente werden kraftvoll wiedergegeben. Das Ride-Becken pulsiert angenehm und durchscheinend, nie unangenehm. Neutraler Klang muss also keinesfalls farblos sein.

Zum Abschluss möchte ich noch wissen, wie sich das jüngste Mitglied in der Mytek-Familie mit Musik der etwas härteren Gangart verträgt. Ich entscheide mich für Iron Maidens „When The Wild Wind Blows“ vom Album The Final Frontier, über TIDAL als MQA gestreamt. Kurz darauf stellt sich heraus, dass dies nicht die beste Wahl war. Der Song an sich ist zwar wirklich hervorragend komponiert und dargeboten, allerdings gefällt mir der Sound überhaupt nicht. Alle Instrumente für sich gesehen klingen transparent, die Beckenwirbel im Intro scheinen silbrig, klar und ohne Härte auf. Die hart nach links und rechts gepanten Gitarren greifen mit dem Bass ineinander und formen ein wirklich harmonisches Grundgerüst für Bruce Dickinsons Stimme. Ebenso wie vorher die Streicher vom neutralen Klangbild profitiert haben, profitiert die Stimme des Frontmannes, ihr Timbre wird perfekt durchgezeichnet. Der Sologitarre kann man genau anhören, wann die Verzerrung des Gitarrenverstärkers je nach Anschlagdynamik mehr oder weniger einsetzt. Wenn aber das Schlagzeug die ruhige Stimmung durchbricht und der Sänger mal eben über eine Oktave nach oben springt, fehlt irgendwie der Druck. Da kann in diesem Fall nur der Mytek nichts für, er macht genau das, was er soll, so exakt wie möglich reproduzieren, das Album gibt einfach nicht mehr her, da hilft auch kein MQA. Ganz anders ist das bei „Brave New World“, dem Titeltrack des gleichnamigen Albums, ebenfalls in MQA über TIDAL gestreamt. Der Song hat eine ganz ähnliche Struktur wie der vorher gehörte, und sobald das Schlagzeug einsetzt, wird einem die Bass Drum konturiert und druckvoll um die Ohren gepfeffert, dass der E-Bass dabei selbstverständlich nicht untergeht, sei nur mal nebenbei erwähnt.


Die digitale Eingangssektion der Platine: Der XMOS-Chip ist für die Verarbeitung des per USB eingehenden Signals verantwortlich
Die digitale Eingangssektion der Platine: Der XMOS-Chip ist für die Verarbeitung des per USB eingehenden Signals verantwortlich

Bevor ich meine mal wieder viel länger als geplant geratene Hörsession beende, möchte ich doch noch einmal den Köpfhörerverstärker mit meinen angepassten In-Ears VE6 X2 von Vision Ears ausprobieren. Ich versuche es ein zweites Mal mit „When The Wild Wind Blows“. Was ich vorher vermisst habe, reproduziert die Kombination mit meinen In-Ears perfekt, obwohl diese sehr linear abgestimmt sind und auch die Ausgangsimpedanz des Kopfhörerverstärkers sehr gering ist. Diese kommt der Linearität von Multi-BA-In-Ears zu Gute, da hohe Ausgangsimpedanzen ihre Abstimmung meist negativ beeinflussen. Der Sound ist druckvoll, rund und gleichzeitig unbeschwert und luftig. Das Stereopanorama und die Tiefenstaffelung sind ebenso beeindruckend wie zuvor über meine Lautsprecher. Es gibt nur ein riesiges respektive lautes Problem: Das Grundrauschen in Verbindung mit meinen In-Ears ist zu hoch, um es bei erträglichen Pegeln ausreichend zu kaschieren. So bleibt ein einziger (!) negativer Aspekt. Für leistungshungrige Kopfhörer wird wahrscheinlich genau das richtige geboten, für meine In-Ears leider nicht. Das ist allerdings nur ein sehr kleiner Minuspunkt auf einer deutlich längeren Plusliste.

STATEMENT

Die neutrale Soundsignatur des Liberty muss man mögen: Mir gefällt sie ausgezeichnet und ich vermisse nichts. Was das Genre betrifft, ist der Mytek ein hervorragender Allrounder. Durch seine neutrale, fein nuancierte Wiedergabe bei gleichzeitiger Feindynamik macht er wirklich Spaß, obwohl er zum analytischen Hören im Studio gleichermaßen geeignet sein dürfte.
Gehört mit
Computer Intel i7-2600K @ 3,4GHz, 16GB RAM @ 1600MHz, Windows 7 Professional SP1 (roon, foobar2000, TIDAL)
Smartphone Motorola X 2nd Gen, 32GB, Android 6.0 (roon)
Vollverstärker Pioneer A-878
Lautsprecher Magnat Quantum 807
In-Ears Vision Ears VE6 X2
Kabel Cordial
Herstellerangaben
MYTEK Liberty DAC
Akzeptierte Abtastraten bis 384k, 32bit PCM, natives DSD bis zu DSD256, DXD
Dynamikbereich 127dB
MQA™ Hi-Res-Decoder eingebaute zertifizierte Hardware
Digitale Eingänge USB2 Class2 (OSX, Linux treiberlos, alle Formate), AES / EBU (PCM bis 192k, bis DSD64 DOP), 2 x S/PDIF (PCM bis 192k, bis DSD64 DOP), 1 x Toslink/ADAT
Analogausgänge 1 x unsymmetrisch (Cinch), 1 x symmetrisch (TRS), TRS-zu-XLR-Kabel optional
Kopfhörerverstärker 1 unsymmetrische Kopfhörerbuchse, 300mA, 3 Watt, 0,1 Ohm Ausgangsimpedanz, treibt auch anspruchsvolle Kopfhörer
Clock Generator 10 Picosekunden Jitter, sehr geringes Rauschen
Firmware Update per USB über Mytek Control Panel möglich
Gleichstrom-Eingang 12V
Maße (B/T/H) 140/216/44 mm
Gewicht 1,5 kg
Garantie 2 Jahre
Preis 995 Euro

Hersteller
Mytek Digital
Anschrift 148 India Street 1FL
Brooklyn, NY 11222
USA
Telefon +1 347 384 2687
E-Mail highend@mytekdigital.com
Web www.mytekdigital.com
Vertrieb
HEM Electronics Marcin Hamerla
Anschrift Aleje Jerozolimskie 475
05-800 Pruszków
Poland
Telefon +48 22 823 7238
E-Mail europe@mytekdigital.com

Weitere Informationen

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Donnerstag, 22 März 2018 03:14

quadral erweitert PLATINUM+ Serie

quadral legt nach: Mit der PLATINUM+ five erscheint nach PLATINUM+ nine und PLATINUM+ seven der dritte Schallwandler aus der optisch sowie technisch innovativen Boxenserie.

Mit dem Dreiwege-Bassreflexlautsprecher mit 100 Zentimeter Höhe und nur 19 Zentimeter Breite hat man eine Box geschaffen, der sich sehr gut in den Wohnraum integrieren lässt. Die markante, gleichzeitig nobel-elegante Optik der PLATINUM+ Lautsprecher kommt bei der kleinsten Standbox besonders überzeugend zur Geltung. Exzellent eignet sich die wahlweise in Schwarz-Hochglanz oder Weiß-Seidenmatt lieferbare Dreiwege-Bassreflexkonstruktion für die Integration in kleinere bis mittelgroße Hörräume. Der hochwertige RiCom-Hochtöner spielt bis 48 Kilohertz und die quadral ALTIMA®-Membranen für den Mittelton- und Bassbereich sorgen für Dynamik, Detailtreue und Klarheit.

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Die Bestückung der neuen PLATINUM+ five mit dem erstklassigen RiCom-Hochtöner der PLATINUM+ Serie garantiert eine exzellente Reproduktion hochaufgelöster Audiodateien. Zwei 135-Millimeter-Mitteltöner und ein 180 Millimeter messender Tieftöner ergänzen die Bestückung. Als untere Grenzfrequenz erreichen die PLATINUM+ five trotz ihrer derart kompakten Abmessungen stattliche 31 Hertz.

Natürlich zeigt die PLATINUM+ five auch hinsichtlich der Verarbeitung Flagge. Eine hochwertige Fuß-Konstruktion, eine hohe Wandstärke des Gehäuses und sorgsames Finish im Detail verdeutlichen, dass sich der Standlautsprecher auch für äußerst anspruchsvolle HiFi-Liebhaber eignet. Neben der Verwendung als veritabler Stereolautsprecher kann man die PLATINUM+ five natürlich auch als klangstarke Basis für ein Mehrkanal-Lautsprechersetup wählen. Der PLATINUM+ one Center und die PLATINUM+ two Regalbox stehen ebenso wie kraftvolle aktive Subwoofer als Ergänzung bereit.

Eckdaten

  • 3-Wege-Bassreflex-Lautsprecher
  • RiCom-Hochtöner mit Wiedergabe bis 48 Klihertz perfekt für Hi-Res-Audio
  • Hochwertige quadral ALTIMA®-Treiber für Mittel-/Tiefton-Bereich
  • Dank lediglich 100 Zentimeter Höhe, 19 Zentimeter Breite und 30 Zentimeter Tiefe leicht zu integrieren
  • Wahlweise in Schwarz-Hochglanz oder Weiß-Seidenmatt lieferbar
  • Paarpreis 3.000 EURO

Hersteller
quadral GmbH & Co. KG
Anschrift Am Herrenhäuser Bahnhof 26-30
D-30419 Hannover
Telefon +49 511 79040
Web www.quadral.com
E-Mail info@quadral.com

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