Sonntag, 28 November 2021 00:01

Statements in High Fidelity | Polish Edition 2021

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At the end of October, we finally managed to personally present the winners with the Statements in High Fidelity│German Edition 2021, which was actually due in May, and because of this, we fell a little behind schedule with the announcement of the winners of the Polish Edition: This was to take place during the Audio Video Show in Warsaw, which was unfortunately cancelled again.

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After Nordost's resonance synchroniser Q-Point, the CD-player bolides from Gryphon and Ayon as well as a phono stage of superlatives, the RCM Big Phono, our colleague Wojciech Pacuła has chosen Siltech's cable series Classic Legend. He not only tested the loudspeaker and LF cables of the highest of the three quality levels of this series, the 880 line, but also, together with the Krakow Sonic Society, received detailed first-hand information about the entire Classic Legend series from company co-owner Edwin van der Kley and marketing and sales manager Gaby van der Kley. You will soon be able to read the test here, the report about Siltech at the Krakow Sonic Society is unfortunately only available in English. You can already read in Wolfgang Kemper's large Siltech NF cable test what impression the RCA and XLR ribbons of the medium quality level, the 680 line, left on him. From the fact that he purchased the two Classic Legend cables after the report, one may conclude that he thoroughly agrees with Wojciech Pacuła's choice.

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While my colleague shows the first signs of becoming a serial offender by receiving awards for two high-end CD players in a row, I am showing similar tendencies: After the award for Audioquest's "LowZ/Noise-Dissipation" network technology, the Melco LAN switch, which is still halfway affordable compared to the products of SoTM and Ansuz, Transrotor's first tonearm and Ferrum's immensely flexible Hypsos power supply, this time I again opted for a rotary tonearm: the almost tangentially tracking Thiele TA01 - the maximum tracking error angle here is an infinitesimally small 0.036 degrees. I was impressed not only by the mechanically sophisticated parallelogram construction - already apparent eight years ago in the prototype stage - but above all by the TA02's sonic performance and its compatibility with a variety of different pick-up systems. By the way, a test of the arm in combination with the Thiele TT01 turntable is scheduled for the near future.

Congratulations to the winners!

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Freitag, 26 November 2021 01:35

Statements in High Fidelity | Polish Edition 2021

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Ende Oktober schafften wir es endlich, den Gewinnern, die eigentlich im Mai fälligen Statements in High Fidelity | German Edition 2021 persönlich zu überreichen, und darüber sind wir mit der Verkündung der Preisträger der Polish Edition ein wenig in Verzug geraten: Die sollte während der leider wieder abgesagten Audio Video Show in Warschau erfolgen.

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Der Kollege Wojciech Pacuła hat sich diesmal nach Nordosts Resonanz-Synchronizer Q-Point, den CD-Player-Boliden von Gryphon und Ayon sowie einer Phonostufe der Superlative, der RCM Big Phono für Siltechs Kabelserie Classic Legend entschieden. Er hat nicht nur die Lautsprecher- und NF-Kabel der höchsten der drei Qualitätsstufen dieser Serie, der 880-er Linie getestet, sondern sich auch zusammen mit der Krakow Sonic Society aus erster Hand von Firmenmitinhaber Edwin van der Kley und der Marketing- und Vertriebs-Chefin Gaby van der Kley ausführlich über die gesamte Classic-Legend-Serie informieren lassen. Den Test werden Sie in Kürze an dieser Stelle lesen können, der Bericht über Siltech bei der Krakow Sonic Society ist leider nur in Englisch verfügbar. Schon jetzt können Sie in Wolfgang Kempers großem Siltech-NF-Kabel-Test lesen, welchen Eindruck die Cinch- und XLR-Strippen der mittleren Qualitätsstufe, der 680-Linie, bei ihm hinterließen. Aus der Tatsache, dass er die beiden Classic-Legend-Kabel nach dem Bericht erwarb, darf man schließen, dass er mit Wojciech Pacułas Wahl durchaus einverstanden ist.

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Während der Kollege durch die Auszeichnung von zwei High-End-CD-Playern in Folge erste Anzeichen auf dem Weg zum Serientäter erkennen lässt, zeigen sich bei mir ähnliche Tendenzen: Nach der Prämierung der „LowZ/Noise-Dissipation“-Netztechnik von Audioquest, des im Vergleich mit den Produkten von SoTM und Ansuz noch halbwegs erschwinglichem Melco-LAN-Switches, Transrotors erstem Tonarm und Ferrums ungemein flexiblen Netzteil Hypsos habe ich mich diesmal wieder für einen Drehtonarm entschieden: den nahezu tangential abtastenden – der maximale Spurfehlwinkel beträgt hier verschwindend geringe 0,036 Grad – Thiele TA01. Dabei beeindruckte mich nicht nur die – schon vor acht Jahren im Prototypen-Stadium erkennbare – mechanisch anspruchsvolle Parallelogramm-Konstruktion, sondern vor allem die klanglichen Leistungen des TA02 und seine Kompatibilität mit einer Vielzahl von unterschiedlichen Tonabnehmersystemen. In naher Zukunft steht übrigens ein Test des Arms in Kombination mit dem Thiele-Laufwerk TT01 an.

Herzlichen Glückwunsch den Preisträgern!

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Donnerstag, 25 November 2021 08:51

Velodyne Acoustics MicroVee X

Der Subwoofer-Spezialist Velodyne präsentiert mit dem MicroVee X die neueste Generation seines kompakten Tieftonwunders. Mit der bewährten Konstruktion mit zwei Passivmembranen und einem stabilen Metallgehäuse sowie mit neuem Treiber und Class-A/B-Verstärkung bietet der MicroVee X eine faszinierend druckvolle und noch präzisere Basswiedergabe.

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Wie schon in den bisherigen kleinformatigen Subwoofern von Velodyne Acoustics arbeitet auch im MicroVee X ein 6,5 Zoll großes Chassis mit zwei seitlich angeordneten Passivradiatoren gleichen Durchmessers zusammen. Der Treiber wurde von Grund auf überarbeitet und bringt nun stattliche 3,6 Kilogramm auf die Waage, von denen allein drei Kilogramm auf den Magneten aus Y30-Ferrit-Material zurückzuführen sind. Die Membran aus Carbon-Composite sorgt mit ihrer ultraflexiblen Sicke aus Nitrilgummi und der zwei Zoll großen Vierfach-Schwingspule aus hochreinem Kupfer für höchste, verzerrungsfreie Präzision bis in den tiefsten Basskeller.

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Der audiophile Class-A/B-Verstärker des neuen MicroVee X schöpft seine 300 Watt RMS und 800 Watt Spitzenleistung aus nicht weniger als vier massiven 180-Volt-MOSFET-Transistoren mit 34 Ampere Stromlieferfähigkeit und steht damit technologisch in bester Tradition klassischer High-Fidelity-Endstufen der höchsten Güteklasse. Die Integration eines solchen Kraftpaketes in einem derart kompakten Gehäuse stellt höchste Anforderungen an die Stromversorgung und lässt keinen Platz für Kompromisse. Das hocheffiziente Schaltnetzteil basiert ebenfalls auf zwei MOSFET-Transistoren mit einer Kapazität von 17 Ampere und 650 Volt.

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Für beste Performance unter allen Betriebsbedingungen haben die Entwickler von Velodyne Acoustics den MicroVee X mit einem hochmodernen DSP von Analog Devices ausgestattet. Mit speziell angepassten Equalizer- und Limiter-Settings sorgt dieser nicht nur für beste akustische Eigenschaften, sondern auch für komfortable Anpassbarkeit an den jeweiligen Einsatzort. Polarität, Lautstärke und Aktivität der internen Frequenzweiche lassen sich über die elegante mitgelieferte Fernbedienung bequem vom Hörplatz aus justieren. Dabei muss der MicroVee X nicht einmal zu sehen sein: Das mitgelieferte „Remote Eye“ ermöglicht mit seinem drei Meter langen Kabel einen ungestörten Empfang, auch wenn der Subwoofer selbst unauffällig unter einem Möbelstück Platz gefunden hat.

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Mit seinem ultrakompakten Format integriert sich der MicroVee X nahtlos in jede Wohnlandschaft und liefert dennoch jene druckvolle Bass-Präzision, die Subwoofer von Velodyne Acoustics legendär gemacht hat. Dabei sind seine Einsatzmöglichkeiten nahezu unbegrenzt: Die RCA-Anschlüsse für Input und Loop-Through ermöglichen eine problemlose Installation in Verbindung mit einem herkömmlichen Zwei-Kanal-Setup und sind mit einer Aussteuerbarkeit von bis zu vier Volt mit Consumer- als auch Profi-Umgebungen kompatibel. Darüber hinaus stehen ein LFE-Eingang sowie Lautsprecherklemmen zum Betrieb mit externen Endstufen zur Verfügung. Für beste Performance in Verbindung mit ausgefeilten Multi-Kanal-Systemen lässt sich die interne Frequenzweiche per Fernbedienung abschalten.

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Der Velodyne Acoustics MicroVee X ist in den Farben Schwarz oder Weiß ab sofort im autorisierten Fachhandel erhältlich. Die unverbindliche Preisempfehlung beträgt 1290 Euro.

Vertrieb
Audio Reference GmbH
Anschrift Alsterkrugchaussee 435
22335 HAMBURG
Telefon +49 40 53320359
Fax +49 40 53320459
Web audio-reference.de

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Mittwoch, 24 November 2021 01:27

MUTEC REF10 SE120 Upgrade

Die MUTEC GmbH, Hersteller professioneller Audio-Technik für Studio- und High End-Anwendungen, gibt eine interessante Upgrade-Option bekannt: Im Sinne einer generellen Nachhaltigkeit und Wertbeständigkeit bietet MUTEC den Besitzern des 10-MHz-Referenztaktgenerators REF10 die Möglichkeit, ihr Gerät auf das Niveau eines REF10 SE120 upzugraden.

Diese im Herbst 2020 erschiene – und von Roland Dietl an dieser Stelle vorgestellte – Spezialversion vom REF10 markiert die absolute Spitze im Bereich der 10-MHz-Referenztaktgeneratoren. Die technischen Werte des REF10 SE120 sind in Bezug auf Phasenrauschen und Jitter derzeit wohl branchenweit führend. Beide Modelle basieren auf der gleichen technischen Grundlage. Deswegen läßt sich durch Austausch des Standard-Oszillators gegen den aufwändig gefertigten, hand-selektierten SE120-Oszillator ein REF10 in einen REF10 SE120 verwandeln. Zusätzliche Tests und Kalibrierungen werden durchgeführt, so dass der Kunde seinen REF10 als einen vollwertigen REF10 SE120 zurückerhält. Dieses Upgrade hat deutlich wahrnehmbare positive Auswirkungen auf die Klangqualität der angeschlossenen Digital-Audio-Geräte: Aspekte wie Auflösung, Räumlichkeit, Kohärenz und Realismus gewinnen in beträchtlichem Maße hinzu. Die akustische Bühne wird nochmals breiter und die Tiefenstaffelung der Instrumente prägnanter.

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„Gerade die zahlreichen begeisterten Rückmeldungen der Anwender über die klanglichen Verbesserungen durch die Spezialversion REF10 SE120 gegenüber dem Basismodell REF10 haben uns dazu veranlasst, dieses Upgrade anzubieten. So können REF10-Besitzer auf problemlose Art zu einem fairen Preis die ohnehin schon exzellente Performance ihres audiophilen Referenztaktgenerators REF10 auf das ultimative Niveau der Spezialversion REF10 SE120 steigern.“ Dipl-Ing. Christian Peters, Geschäftsführer MUTEC GmbH

Der Preis für das Upgrade inklusive Geräte-Test, Oszillator-Abgleich und individuellem Messprotokoll beträgt 2.000 Euro. Der Preis für dieses Upgrade mit zusätzlich neuer Frontplatte und neuem Gehäuse samt REF10 SE120-Aufdrucken beträgt 2.300 Euro. Das Upgrade wird ausschließlich direkt von MUTEC in Berlin durchgeführt. Weitere Informationen sind zu finden auf der gesonderten Upgrade-Website.

Hersteller
MUTEC Gesellschaft für Systementwicklung und Komponentenvertrieb mbH
Anschrift Siekeweg 6/8
12309 Berlin
Telefon +49 30 7468800
Fax +49 30 74688099
E-Mail contact@mutec-net.com
Web www.mutec-net.com

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Dienstag, 23 November 2021 00:01

Antipodes Audio S40

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Antipodes Audio aus Neuseeland ist nach meiner Erfahrung einer der wenigen Hersteller von Musik-Servern und Playern, die in ihren Geräten deutlich sichtbaren, maximalen mechanischen Aufwand nicht scheuen. Damit schaffen sie die Voraussetzung für den bestmöglichen Klang der Elektronik.

Der erste Eindruck kann täuschen. Wenn man die Fotos vom S40 sieht, könnte man meinen, es handele sich im Vergleich zur X-Serie, aus der ich den kleinsten, den EX, einst testete, um eine abgespeckte Leichtbauweise. Dem ist aber nicht so. Das Gehäuse des Antipodes S40 Server/Players ist aus massivem CNC- gefrästem Aluminium gefertigt und bei nur 16,5 Zentimeter Breite mit seinem Gewicht von 2,6 Kilo nicht leicht. Die Aluminium-Teile sind ungleich stark: die Front ist am massivsten, die strukturierten Seitenteile am wenigsten. Beim Blick ins Innere sieht man die Hauptplatine und einige kleinere, zudem einen großen Freiraum. Das bin ich von Antipodes bislang nicht gewohnt. Vom kleinen EX war ich, lassen wir mal sein klangliches Können außer Acht, vor allem wegen seines enormen, mir ansonsten von keinem anderen Hersteller bekannten mechanischen Aufwands angetan. Da fand sich ein potentes ODAPS2 Level 3-Netzteil mit hochwertigen Kondensatoren in einer separaten Aluminium-Kammer und somit exzellent isoliert die Hauptplatine. Für das vom Kunden in Größe und Art wählbare Speichermedium bietet der Antipodes EX, der auch aktuell weiterhin im Angebot des deutschen Importeurs CM-Audio zu finden ist, zwei von außen zugängliche, ebenfalls sehr solide konstruierte Slots, in die man 2,5-Zoll-HDDs oder -SSDs einschiebt. Das hat sich in der hochwertigen S-Linie nun geändert. Im leeren Teil des Gehäuses findet die gewählte SSD mit bis zu acht Terabyte Speichervolumen oder eine HDD mit bis zu fünf Terabyte Kapazität Platz. Die Verkabelung ist vorinstalliert. Auf unserem Foto sind die Stecker nicht zu erkennen, weil sie an der Gehäusewand mit Tesaband befestigt sind. Dafür erkennt man umso besser die vier Verschraubungs-Punkte, an denen das Speichermedium solide am massiven Gehäuseboden arretiert werden kann. Diese preiswertere Form der Integration ist sicher weniger komfortabel als per Einschub, dafür aber maximal fest und möglicherweise noch besser gegen Vibrationen gefeit.

Alle Gehäuse der S-Linie sind gleich klein, nämlich nur 16,5 Zentimeter breit, gefertigt sind sie aus massivem Aluminium
Alle Gehäuse der S-Linie sind gleich klein, nämlich nur 16,5 Zentimeter breit, gefertigt sind sie aus massivem Aluminium

Neben unserem S40 gibt es den kleineren S30, der konzeptionell dem S40 ähnelt, jedoch ein weniger leistungsfähiges Computerboard besitzt. Die V5.2H-Engine im S40 soll mit das Beste sein, was Antipodes Gründer und Mastermind Mark Jenkins je entwickelte. Im K30 der Flaggschiff-Linie finden sich für die zwei Aufgabenstellungen Server und Player zwei getrennte Boards. Dabei ist die V5.2H als Server-Engine eingesetzt und ein weiteres Bord, das V5X, fungiert als Player. Im S40 übernimmt das V5.2H beide Funktionen. Der kleinere S30 arbeitet „nur“ mit einem V5X für beide Funktionen und kostet auch deshalb deutlich weniger. Alle Server und Player der neuseeländischen Manufaktur, seien es der EX oder CX, der S30 oder der S40 oder die Modelle der K-Serie, basieren auf denselben technischen Überlegungen und Grundvoraussetzungen. Sie sind nur unterschiedlich aufwendig ausgeführt und können durch die Einzelkomponenten in der S-Serie, Netzteil und Reclocker, jederzeit musikalisch aufgewertet werden. Für Mark Jenkins steht bei all seinen Kreationen im Fokus, dem nachfolgenden D/A-Wandler die Einsen und Nullen der digitalen Information als ein sauber getaktetes Rechtecksignal zu liefern. Statt mit viel Materialaufwand zuvor entstandene Signalbeeinträchtigungen wieder zu eliminieren, verwendet Antipodes Audio von vornherein weniger, aber hochwertige Bauteile. Besonders wichtig ist das Optimieren von Restrauschen, welches jedoch nicht völlig unterdrückt werden kann. Durch das Verschieben der Taktfrequenzen der einzelnen Baugruppen zueinander werden Akkumulationen verhindert, die ein starkes Rauschen entstehen lassen. Dieses Rausch-Tuning ist ein sehr aufwändiger Vorgang, der aber bei jedem Server/Player von Antipodes dessen Klangqualität garantieren soll. Die V5.2H Hauptplatine des S40 bringt eine ähnliche Leistung der einzelnen Cores wie das V5.6H-Top-Board des K50 Flaggschiffs, besitzt jedoch weniger Kerne, nämlich zwei reale und vier virtuelle. Dieses Board ist insofern neuartig, weil es das erste Antipodes-Board ist, das sowohl für Server- als auch für Player-Applikationen hervorragend geeignet sein soll. Auf dem V5.2H Board befindet sich von Haus aus ein D/A-Wandler, der jedoch dem klanglichen Niveau von Server und Player nicht wirklich entspricht. Er ist als Kompromiss oder Übergangslösung gedacht, wenn man sein digitales Setup nach und nach ausbauen möchte. So einen integrierten Wandler bietet auch die Intel-Platine des EX; und damals wie auch jetzt beim S40 finde ich diese Wandlerstufe gar nicht so schlecht. Die Kosten für das Gerät treibt der Wandler jedenfalls nicht in die Höhe, da er ohnehin auf dem Motherboard integriert ist und nur die Ausgangsbuchse benötigt.

Der deutsche Importeur CM-Audio liefert komplettes Zubehör inklusive iPad mini, um zuhause in Ruhe zu testen
Der deutsche Importeur CM-Audio liefert komplettes Zubehör inklusive iPad mini, um zuhause in Ruhe zu testen


Die Bedienungselemente des S40 sind schnell beschrieben. Auch die Rückseite mit ihren Anschlüssen erklärt sich selbst. An die Ripper-USB Buchsen lassen sich Laufwerke zum Aufspielen auf das interne Speichermedium anschließen. Die RJ-45 Lan-Buchse schickt den digitalen Datenstrom an einen entsprechend fähigen D/A-Wandler alternativ zum gebräuchlichen USB-Ausgang, der zweimal vorhanden ist. Einen Netzschalter besitzt der S40 nicht. Das externe Schaltnetzteil beliefert ihn stets mit Strom, wenn man dies nicht an eine schaltbare Steckdose angeschlossen hat. Auf der Front fährt man den S40 mit dem runden Taster aus dem Standby – orange LED – in den „Ready“-Betriebmodus. Dann leuchtet die grüne LED. Durch kurzes Halten des Tasters versetzt man den Antipodes wieder in den Ruhezustand. Beide Prozesse werden durch Blinken der LEDs signalisiert: Grün fährt hoch, Orange schaltet aus. Dem Antipodes S40 wurde in der Grundausstattung kein Linear-Netzteil gegönnt. Dieses, wie auch der Reclocker S20, den wir in ähnlicher Form als R1x-Modul aus dem Test des Antipodes K50 kennen, sind als externe Geräte zur Qualitätssteigerung zu bekommen. Auch die Separierung von Server und Player, was ja musikalisch zumindest theoretisch einen Gewinn bedeutet, weil die beiden Arbeitsbereiche unabhängig von zwei Rechner-Einheiten bewerkstelligt werden, ist durch einen zusätzlichen S30 als Player möglich. Das externe Netzteil S60 ist in der Lage, zwei dieser Geräte zu versorgen. Die Auswirkungen des Reclockers S20 und des Netzteils S60 werde ich bald am S40 ausprobieren und Ihnen dann darüber berichten.

Der S40 wird mit einem 12 Volt Schaltnetzteil versorgt. Hier ist noch mehr möglich
Der S40 wird mit einem 12 Volt Schaltnetzteil versorgt. Hier ist noch mehr möglich

Zur ersten Hörprobe schloss ich den S40 in identischer Weise, an wie ich üblicherweise meinen Daphile-Intel-Nuc betreibe, nämlich per Siltech-USB-Kabel an den Mutec-Reclocker. Ungünstig war nur, dass das Testgerät ohne Festplatte geliefert wurde. Im Daphile werkelt ein Samsung Pro SSD, deren klanglichen Vorzüge gegenüber anderen SSDs seinerzeit klar nachzuvollziehen waren. Die Betriebssoftware liegt im Daphile-Nuc ebenso wie die Musik-Dateien auf dieser Festplatte. Das ist beim Antipodes Audio anders und vielversprechender gelöst: Hier trennt man und gibt den verschiedenen zur Auswahl stehenden Server- und Player-Softwares einen eigenen, fest integrierten Speicher. Dennoch gehört, um nicht Äpfel mit Birnen zu vergleichen, eine Samsung Pro SSD als Musikbibliothek in den S40. Beim deutschen Importeur CM-Audio kümmerte sich Torsten Fink umgehend um diesen Sonderwunsch und bestellte für mich die gewünschte SSD. Bis zu deren Eintreffen muss ich mich also behelfen. Meine Idee, eine mit Musik gut bestückte Toshiba HDD einzusetzen, erwies sich als untauglich. Denn der Antipodes Audio formatiert das Speichermedium. So blieb mir nur die Alternative, die Toshiba Festplatte an den USB-Eingang anzuschließen, was nach herrschender Meinung in klanglicher Hinsicht nur die zweitbeste Lösung darstellt. Dennoch, ich war nicht wenig überrascht, als ich so etliche mir geläufige Musikstücke ausprobierte. Und auch beim Streaming über Qobuz musste ich zugeben: Das klingt verdammt gut. Warum? Auffällig ist, und da haben viele Alternativen ein relevantes Defizit: der musikalische Fluss stimmt, die Musik berührt emotional. Das ist meines Erachtens das Entscheidende, was eine Audio-Komponente ausmacht. Zudem besitzt das Klangbild eine angenehme Seidigkeit, was sich unter anderem in farbenprächtiger Auflösung bei höchsten Tönen bemerkbar macht. So klingen Schlagzeug-Becken klar, plastisch und nach schwingendem Metall.

Den freien Platz füllt das nach Wunsch ausgewählte Speichermedium
Den freien Platz füllt das nach Wunsch ausgewählte Speichermedium

Antipodes Audio bietet über die Browser-Schnittstelle „My Antipodes“ auf der Website Zugang zum S40, sobald die Kommunikation über das Netzwerk gegeben ist. Es lassen sich unterschiedliche vorinstallierte Softwares für den Server und den Player auswählen. Sie sehen dies auf den Screenshots. Ich entschied mich einerseits wegen der positiven Erfahrung, andererseits, weil es bekannte und gängige Software ist, für das Roon Core auf dem Server und Squeezelite für den Player. Ich denke, über die bemerkenswerten Fähigkeiten von Roon brauche ich hier nichts weiter zu sagen. In diesem Bericht beschränke ich mich auf die Roon/Squeeze-Kombination und zudem auf die Anbindung des S40 als reinen Roon-Server an die Bridge II meines PS Audio DirectStream DAC über das Netzwerk. Der musikalische Fluss, den der S40 bereits mit dem Schaltnetzteil, das nicht an meinen Audioquest Niagara 5000, sondern an einer einfachen In-Akustik Netzleiste im selben Stromkreis angeschlossen ist, hören lässt, bereitet Vergnügen und lädt ein zum tiefen Eintauchen in die Musik. Nur, leider hinkt der Vergleich: Hier arbeitet auf beiden Systemen unterschiedliche Software. Roon mit Squeezelite einerseits und Daphile andererseits klingen per se sicherlich nicht gleich. Also bemühe ich meinen Dell-Rechner, auf dem unter AudiophileOptimizer Roon installiert ist. Sowohl den Antipodes als auch den Dell benutze ich jetzt abwechselnd als Roon Core und steuere die Bridge II im DirctStream Dac übers Netzwerk als Renderer an. Das bedeutet gleiche Gegebenheiten beim Streamen von Qobuz und faire Vergleichsbedingungen.


Diese Software-Auswahl steht zur Verfügung
Diese Software-Auswahl steht zur Verfügung

Der musikalische Unterschied, wie er sich nun offenbart, ist wirklich groß, deutlich evidenter als erwartet: Klingt der Jagger/Richards-Song „As Tears Go By“, wie Marianne Faithfull ihn auf ihrem Album Negative Capability interpretiert über den Dell-Laptop klar und in Raumtiefe geordnet, so verliert der Antipodes hier nichts, ergänzt jedoch die Musik mit Volumen, Plastizität und Körperlichkeit – vor allem bei der Gitarre deutlich zu hören. Das klingt nicht nur schöner weil weniger steril, sondern wirkt auf mich auch deutlich authentischer. Nachdem ich die jüngst erschienene Aufnahme von Brahms vierter Sinfonie unter Leitung von Christoph Eschenbach mit dem Konzerthausorchester Berlin bis in den dritten Satz über den Antipodes S40 genossen und von dieser herrlichen Darbietung wirklich betört war, hätte ich nicht in diesem dritten Satz auf den Dell umschalten dürfen. Wirklich schlecht klingt das sicher nicht. Aber nach dem S40 macht das keinen Spaß mehr: flacher und irgendwie synthetisch und mit Artefakten behaftet, die eine leichte Rauigkeit generieren. Ich mag gar nicht genauer hinhören – lieber zurück auf den S40.

Die Rückseite bietet links auch einen analogen Miniklinke-Ausgang
Die Rückseite bietet links auch einen analogen Miniklinke-Ausgang

Nun schloss ich den S40 über seinen RJ-45 Direct Stream-Ausgang direkt an die Bridge II meines PS Audio Dacs an. Laut Torsten Fink von CM-Audio entspricht der Direct Stream-Ausgang einem durch ein gutes Switch verbessertes Netzwerk-Signal. Wohl wegen der sehr guten Qualität meines etatmäßigen Ansuz-Switches in meinem Netzwerk ist der Unterschied in meinem Falle zwischen diesem verbesserten RJ-45-Ausgang am Antipodes und dem üblichen Weg durchs Netzwerk nicht wirklich bedeutsam. Beim von Lisa Batiashvili gespielten „Violinkonzert No.1 in D-dur Op.19“ vom Album Visions of Prokofiev konnte ich jedenfalls keine gesicherten Unterschiede ausmachen, und zwar weder beim Streamen von Qobuz als auch alternativ von der inzwischen implantierten Samsung Pro-SSD. Der nun folgende ausführliche Vergleich zu meinem Daphile.Musik-Server und Player, der mittels des Mutec Reclocker in seinem klanglichen Können deutlich aufgewertet wird, fällt eindeutig aus. Beide Server beziehen ihre Musik jetzt von einer Samsung Pro SSD. Der Klang des S40 ist mit Roon und Squeeze deutlich überlegen. Es ist nicht allein die überzeugend wirklichkeitsnahe Tonalität, die der Antipodes dem Flügel verleiht, auf dem Emil Gilels Schuberts Gasteiner-Sonate No.17 in D-dur mit seinem großartigen Anschlag spielt. Auch die Griffigkeit und Fokussierung des Instruments im Raum ist eine andere, die das Zuhören erheblich erleichtert und die Musik angenehmer, gefälliger erklingen lässt. Noch deutlicher wird dies beim Adagio aus dem Concierto de Aranjuez, gespielt von Thibaut Garcia und dem Orchestre National du Capitole de Toulouse. Hier erlebt man, wie sich die imaginäre Bühne glaubhaft nach hinten schließt, während das Daphile-Setup hier diffus den Raum nach hinten vergrößert. Zudem fehlt diese angenehme, emotional ansprechende Art und Weise, die der Antipodes eben beherrscht. Auch wenn ich den Bereich der allein natürlich instrumentierten Musik verlasse und „25 or 6 to 4“ von Chicago II als Remix von Steven Wilson erlebe, ist dieser überzeugende Unterschied sofort nachvollziehbar. Der S40 begeistert mit einer authentischen Inszenierung bei jeglicher Musik. Dies gelingt ihm durch seine flüssige Darbietung, die frei zu sein scheint von digitalen Artefakten und deshalb auch nicht nervt. Die Tonalität des S40 verleiht der Musik Wärme und Kontur, ohne auch nur das Geringste zu verschleiern. Das alles erhebt ihn schon in der Grundausstattung über alle erprobten Alternativen. Natürlich habe ich inzwischen auch schon kurz das S20 Netzteil und den S60 Reclocker ausprobiert – mit Vergnügen. Dazu bald mehr.

STATEMENT

Der Antipodes Audio S40 ist leider kein Gerät für schmale Geldbeutel. Das ist bedauerlich. Denn er klingt so ehrlich und schön, fesselt den Zuhörer und nimmt ihn in die Klangwelt mit, dass ich ihn jedem Musikliebhaber wünschte.
Gehört mit
Computer Intel Nuc Pentium Silver 1,5 GHz, Samsung Pro SSD, Ferrum Hypsos Netzteil, Daphile-Player 21.01und Qobuz, Dell i7 mit Windows 10 Pro mit AudiophileOptimizer und Roon
Streamer PS-Audio Bridge II
Netzwerk Ansuz Acoustics PowerSwitch A2 mit Darkz-Resonance-Control C2T, Digitalz Ethernet Cable A2 und Audioquest CAT700 Carbon
Reclocker Mutec M-3+ Smartclock USB
DA-Wandler PS Audio Direct-Stream-DAC mit zusätzlicher Stromversorgung durch Ferrum Hypsos für das Analog-Bord
Vorverstärker Audio-gd Master 1 Vacuum
Endstufe für Bass: zwei Primare A-32, für Mittel-Hochton: Spectral DMA-100
Equalizer LA-Audio EQ231G für Bass
Lautsprecher Triangle Grand Concert
Zubehör Habst DIII AES/EBU, JIB Boaacoustic Silver Digital Krypton AES/EBU, Wireworld Eclipse 8 Silver und Platinum Cinch und XLR, Purist Audio Design Elementa Advance und Alzirr XLR, QED Genesis Silver Spiral und Supra XL Annorum LS mit Enacom LS, Audioquest Niagara 5000, Hurricane HC, Source und NRG-X2 Netzkabel, AHP Reinkupfer Sicherungen, Synergistic Research Quantum Blue und OrangeSicherungen, AHP Klangmodul Ivg, Furutech NFC Wandsteckdose, Raum-Absorber von Mbakustik und Browne Akustik, Franck Tchang Klangschalen
Möbel Creaktiv Audio mit Absorberböden, Finite Elemente Pagode, Audio Exklusiv d.C.d. Basis
Herstellerangaben
Antipodes S 40 (vom Autor bearbeitet)
Kühlung passiv, lüfterlos, lautlos
Chassis CNC-gefräst aus einer Metalllegierung
Ethernet Ausgang ja
USB Audio 2.0 Ausgang PCM bis 32bit/768kHz, DoP bis DSD512, Native DSD bis 512
Optionaler Speicher bis zu 8TB SSD oder 5TB HDD
Hardware Module V5.2H für Server & Player Apps
Netzteil extern - SMPS - 12V / 4A
Abmessungen 165 mm B x 260mm T x 70mm H
Gewicht 2,6 kg plus Netzteil und Festplatte
Garantie 3 Jahre
Gehäuse-Ausführung silber oder schwarz
Preis 5.200 Euro

Vertrieb
CM-Audio - Flöter Technology Service
Ansprechpartner Torsten Fink
Anschrift Adlerstr. 48
41066 Mönchengladbach
Telefon +49 2161 6782451
E-Mail info@cm-audio.net
Web www.cm-audio.net

Weitere Informationen

  • Imagefolder tests/21-11-23_antipodes
  • Social Introtext Antipodes Audio aus Neuseeland ist nach meiner Erfahrung einer der wenigen Hersteller von Musik-Servern und Playern, die in ihren Geräten deutlich sichtbaren, maximalen mechanischen Aufwand nicht scheuen. Damit schaffen sie die Voraussetzung für den bestmöglichen Klang der Elektronik.
Montag, 22 November 2021 06:15

Wireworld Radius 48 HDMI-Kabel

Das WireWorld RADIUS 48 wurde von der HDMI Group UHS/48Gbps-zertifiziert und gewährleistet damit die Unterstützung aller HDMI2.1-Funktionen, einschließlich 8K/120Hz, Dynamic HDR, VRR, HDCP2.3 und Enhanced Audio Return Channel.

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Die HDMI ® Licensing Administrator Inc. (HDMI LA) ist innerhalb der HDMI-Group vom HDMI-Forum mit der Lizenzierung von Version 2.1 der HDMI-Spezifikation beauftragt. Diese Kabel verwenden die proprietäre Composilex 3-Isolierung von Wireworld in einem präzisen dreifach abgeschirmten Design für eine verbesserte Ton- und Bildqualität. Die Kabel bis drei Meter sind lieferbar, das Fünf-Meter-Kabel werden in Kürze verfügbar sein. WireWorld-Kabel sind ausschließlich über den Fachhandel erhältlich.

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Preise:

  • 0,6 m 28 Euro
  • 1 m 33 Euro
  • 2 m 44 Euro
  • 3 m 55 Euro
  • 5 m 94 Euro

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WireWorld ist ein hochqualitativer Kabelvollsortimenter mit Sitz in den USA und im Deutschlandvertrieb von Phonar Akustik: www.wireworldcable.de

Phonar Akustik ist eine bei Flensburg ansässige Lautsprecher-Manufaktur und fertigt Made in Germany seit 45 Jahren. Seit 2018 werden neben traditionellen passiven Lautsprechern auch aktive und aktive wireless Lösungen angeboten: www.phonar.de

Vertrieb
Phonar Akustik Kai Henningsen GmbH
Anschrift Industriestr. 8 – 10
24963 Tarp
Telefon +49 4638 89240
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Web www.phonar.de

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Freitag, 19 November 2021 03:00

AperionAudio Dual AMT Super Tweeter

geschrieben von

Der amerikanische Spezialist AperionAudio bietet mit dem Dual AMT Super Tweeter ein neues Superhochtöner-Topmodell an, das sich anschickt, den von uns hochgelobten Super Tweeter Aluminium aus gleichem Hause in die Schranken zu verweisen. Wir sind sehr gespannt, ob dies dank dualer Ai-Motion-Transformer-Technologie gelingt.

Um Ihnen und mir den Einstieg in das Thema zu erleichtern, möchte ich ganz dringend empfehlen, zunächst den Artikel über den von mir bereits getesteten AperionAudio Super Tweeter Aluminium zu lesen. Fertig? Sehr gut! Nein? Macht auch nichts. In aller Kürze: AperionAudio ist eine US-amerikamische Firma, die seit 1999 eigene HiFi-Produkte fertigt sowie Lautsprecher vertreibt. Dank Direktvertrieb steht dabei stets ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis der eigenen Produkte als grundlegende Philosophie im Mittelpunkt.

Bei der Kategorie der externen Superhochtöner handelt es sich um Produkte, die sich als Ergänzung zu einem bestehenden, hochwertigen Lautsprecher verstehen. Gerade auch (aber nicht nur) komplexe Musikstrukturen, wie sie zum Beispiel bei großorchestralen Stücken vorkommen, erfordern ein hohes Auflösungsvermögen, zu dem manche Kalottensysteme oft einfach nicht in der Lage sind. AperionAudios Ansatz an dieser Stelle ist, einen vorhandenen Lautsprecher nicht zu ersetzen, sondern ihm mithilfe der externen Superhochtöner auf die Sprünge zu helfen, die idealerweise direkt oben auf dem Lautsprecher positioniert werden – sofern die Gehäuseoberseite über eine ebene, ausreichend große Stellfläche verfügt. Die kleine Stellfläche des Dual AMT Super Tweeters von 125 mal 130 Millimeter stellt bezüglich des Platzbedarfs jedenfalls keine besonderen Anforderungen.

Formschön: angenehme Geometrie der kleinen Superhochtöner, die optisch gut zu den meisten Lautsprechern passen dürften
Formschön: angenehme Geometrie der kleinen Superhochtöner, die optisch gut zu den meisten Lautsprechern passen dürften

In technischer Hinsicht unterscheidet sich AperionAudios neuer, 1000 Euro teurer Superhochtöner Dual AMT Super Tweeter deutlich vom Super Tweeter Aluminium, der für 600 Euro über die (virtuelle) Ladentheke geht. Letztgenannter verfügt über ein 45 Mikrometer dünnes Aluminium-Bändchen, wobei der Antrieb des Bändchens über Magnete erfolgt. Beim neuen Topmodell hingegen kommt ein so genannter Air Motion Transformer zum Einsatz, daher leitet sich auch das Namenskürzel „AMT“ ab. Dabei handelt es sich um eine gefaltete Membran, die mit Leiterbahnen aus Aluminium bedruckt ist. Durchströmt das Musiksignal diese Leiterbahnen, bewegt sich die Membran (beziehungsweise bewegen sich dessen Falten) im permanenten Magnetfeld des flachen, rechteckigen Neodymmagneten. Grundsätzlich zeichnet sich dieses Prinzip in der Theorie durch extrem hohe Impulstreue aus. Ein weiterer Kniff, den AperionAudio anwendet, verbirgt sich hinter dem Namenszusatz „Dual“: Die Amerikaner setzen pro Kanal gleich zwei dieser Treiber ein: einen, der nach vorne abstrahlt und einen, der nach hinten feuert. So ergibt sich im Prinzip ein Dipol, ähnlich einem Open Baffle Lautsprecher, der nach hinten offen ist. Vielleicht sogar schon ein Fingerzeig, für welche Lautsprechertypen sich dieser Ergänzungshochtöner besonders eignet? Für Vollbereichsbreitbänder ohne Schwirrkonus womöglich, deren Frequenzgang ab zwölf Kilohertz häufig deutlich abfällt (mithin produzieren Konusse ja ohnehin hauptsächlich Klirr…)? Wir werden sehen.


Dipol: theoretisch ließen sich diese Air Motion Transformer aus akustischer Sicht auch verkehrt herum aufstellen
Dipol: theoretisch ließen sich diese Air Motion Transformer aus akustischer Sicht auch verkehrt herum aufstellen

Die Anpassung des Dual AMT Super Tweeters an den Hauptlautsprecher gelingt übrigens ganz einfach und komfortabel mithilfe des rückseitigen Drehreglers, der fünf wählbare Übergangsfrequenzen bietet: acht, zehn, zwölf, vierzehn oder sechzehn Kilohertz sowie die Position „Off“, jedoch ohne Angabe, bei welcher Frequenz der Superhochtöner dann einsteigt. Außerdem kann der absolute Pegel in sechs Stufen von null bis minus fünf Dezibel eingestellt werden. Diese Schnuckelchen von AperionAudio werden zur Ansteuerung – genau wie das kleinere Modell Super Tweeter Aluminium auch –, einfach mit dem vorhandenen Terminal des Hauptlautsprechers verbunden, von wo aus sie sich das Signal quasi abzapfen. Auf der Rückseite des AMT befinden sich die entsprechenden Terminals mit Anschlussmöglichkeiten für Bananenstecker, Kabelschuhe oder Litze.

Hinter Gittern: die gefaltete Membran des Air Motion Transformers
Hinter Gittern: die gefaltete Membran des Air Motion Transformers

Meine Hörtests habe ich mit den gleichen Lautsprechern durchgeführt wie damals mit AperionAudios „mittlerem“ Aluminium-Bändchenmodell, hauptsächlich jedoch in Kombination mit einer offenen Schallwand mit unbeschaltetem Zehnzöller, dem Vollbereichsbreitbänder Ciare CH250. Dieser Treiber ist (trotz Schwirrkonus) einfach aufgrund seiner Größe nur bedingt zu sauberem Superhochton fähig und der Frequenzgang fällt ab zehn Kilohertz langsam aber sicher ab. Bei der Anpassung der Dual AMT Super Tweeters fiel meine Wahl nach kurzem Probieren auf die untere Grenzfrequenz von zwölf Kilohertz, also anders als meine Wahl von zehn Kilohertz damals für den Super Tweeter Aluminium. Den Pegel stellte ich nach wenigen Hörsessions von der anfänglichen null Dezibel Position auf minus eins, so klang es am homogensten.

Passend gemacht: auf der Rückseite erfolgt die Einstellung der Einstiegsfrequenz sowie die Pegelanpassung
Passend gemacht: auf der Rückseite erfolgt die Einstellung der Einstiegsfrequenz sowie die Pegelanpassung

Auf den Plattenteller kam natürlich wieder möglichst Hochtonlastiges. Alles was Perkussion, semi-akustische oder sägende E-Gitarren und überhaupt irgendwelche Hochtonsauereien mitbrachte, war meins. Nur auf den ersten Blick erschien es mir dabei zunächst irgendwie widersprüchlich, dass ausgerechnet „dreckiges“, häufig eher schlecht bis durchschnittlich produziertes Musikmaterial durch den Einsatz der Dual AMT Super Tweeter gewann. Gerade Stücke, die ich in bestimmten Stimmungslagen bisweilen eher als anstrengend bis unerträglich finde, empfand ich plötzlich fast als Glamourproduktion… na ja, jedenfalls fast! Jeder kennt wahrscheinlich den Klassiker „Just Like Heaven“ von The Cure. Diese einzigartige, schmalzig-schöne Frühlingskringel-Popschnulze der Achtzigerjahre-Grufties wurde von J. Mascis beziehungsweise Dinosaur Jr. gecovert und auf dem Album Your´re Living All Over Me zu einem amtlichen, einem der großartigsten Hardcore-Songs aller Zeiten verarbeitet (SST, 1987). Für manch einen womöglich schon echt harte Kost, denn hier darf man ein Paradebeispiel für dreckige, verzerrte und extrem hochtonreiche E-Gitarren erleben, die teilweise zu einem einzigen Geräuschteppich verschwimmen. Wenn man es denn mag. Und wie ich mag! Die ersten Dinosaur Jr. Alben dürften wohl ohnehin eher als Low-Fi Produktionen durchgehen, der Spaßfaktor liegt aber ungeachtet dessen bei hundert Prozent für Fans dieses Alternative-Genres wie mich. Jedenfalls bringen die Dual AMT Super Tweeter von AperionAudio dank ihres extrem hohen Auflösungsvermögens erstmal wieder ordentlich Struktur in dieses Durcheinander. Und obwohl der Hochtonpegel ja nominell angehoben wird und dem Hörer hier nun einige Dezibel zusätzlich um die Ohren gehauen werden, ist es dadurch nicht „anstrengender“, sondern im Gegenteil: Lautes Hören wird durch die detaillierte, seziermesserscharfe Auflösung der AperionAudio Superhochtöner geradezu angenehm!


Unten das hochwertige Anschlussterminal für Bananenstecker, Kabelschuhe oder Litze
Unten das hochwertige Anschlussterminal für Bananenstecker, Kabelschuhe oder Litze

The Ramones sind jetzt vielleicht auch nicht gerade die typisch highfidele Kost des Durchschnitts-Highenders, der auch heute noch lieber Ulla Meineckes „Der Tänzer“ hört, weil die HiFi-Magazine ihm früher mantraartig eingebläut haben, dies sei doch eine ach so toll produzierte Referenz-Testplatte. Ich hör´ aber lieber Ramones. Und zwar das Album It´s Alive (Sire Records, 1979). Einfach großartig, wie entspannt sich das Kultalbum der Punk-Rocker mit Unterstützung der AperionAudio Dual AMT Super Tweeter genießen lässt. Gepfefferter Hochton weicht weichem Obertonspektrum dank eines superben, pfeilschnellen und leuchtenden Hochtons. Ich kann spielend leicht wie ein Toningenieur in fein verästelte Details hineinhorchen, wenn ich will. Aber ich muss es nicht, denn diese Tweeter zwingen mir dieses analytische Vermögen nicht auf, sie bieten es mir aber an. Ich kann aber auch einfach etwas auf Distanz bleiben und locker genießen. Auf diese einfache Formel lässt sich das Geheimnis dieser Superhochtöner wohl am besten bringen.

Deckel ab: der Blick in den vollgestopften kleinen Sockel wird durch eine kleine Platine versperrt
Deckel ab: der Blick in den vollgestopften kleinen Sockel wird durch eine kleine Platine versperrt

STATEMENT

AperionAudio bietet mit seinem technisch sehr aufwändigen, flexibel anpassbaren und qualitativ exzellenten Dual AMT Super Tweeter eine High-End-Ergänzung für Toplevel-Lautsprecher an und richtet sich insbesondere an Hörer, die sich gerade bei komplexem Musikmaterial ein Plus an Hochtonauflösung wünschen. Aber auch in schwierigen Raumsituationen zum Beispiel mit zu stark dämpfender, unveränderlicher Umgebung können diese Superhochtöner eine praktikable Lösung darstellen. Die Ortungsschärfe gewinnt ohnehin, so dass sich ein Ausprobieren unbedingt lohnt, bevor der kostspielige Austausch eines vorhandenen Lautsprechers erwogen wird. Wieder gilt: ausprobieren!
Gehört mit
Plattenspieler Rega Planar 8 mit Tonabnehmer Clearaudio Charisma V2
Verstärker Almarro A205A MkII
Phono-Entzerrer EAR Yoshino 834P
Lautsprecher Diverse DIY Vollbereichsbreitbänder: Open Baffle (Ciare CH250), Transmissionline (Seas FA22RCZ & Seas Exotic F8), Tapered Quarter Wave Tube (Tang Band W8-1772), Backloaded Horn (Fostex FE206En)
Zubehör Reson LSK Lautsprecherkabel, Audio Note AN-S Interconnect Pure Silver NF-Kabel, Netzleiste AudioQuest PowerQuest 3
Möbel Hi-Fi Racks Ltd, Rega Wandhalterung für Rega Planar 8
Herstellerangaben
AperionAudio Dual AMT Super Tweeter
Geräteart Superhochtöner
Konstruktionsprinzip Dual AMT (Air Motion Transformer)
Besonderheiten ergänzender Hochtöner mit elektromagnetischer Membran
Frequenzgang (+/-3dB) 8000 bis 40000 Hz
Impedanz 4 Ohm
Wirkungsgrad (2,83 V / 1 m) 96 dB
Einstellmöglichkeiten Lautstärke (sechsfach anpassbar), untere Grenzfrequenz (fünffach anpassbar)
Anschlüsse vergoldete Anschlüsse für Lautsprecherkabel mit Kabelschuhen, Bananensteckern oder Litze
Gewicht 1,7 kg
Farbe Schwarz Matt
Abmessungen (B/H/T) 130/175/125 mm
Herstellergarantie 5 Jahre
Preis 1000 Euro

Vertrieb
HifiPilot GmbH
Anschrift Höhenstr. 7
75239 Eisingen
Telefon +49 7232 3640155
E-Mail kontakt@hifipilot.de 
Web www.hifipilot.de

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Donnerstag, 18 November 2021 01:30

Cayin CS-805A

Im neuen Single-Ended-Class-A-Röhrenvollverstärker Cayin CS-805A liefern zwei 805A-Ausgangsröhren druckvolle zweimal 50 Watt. Die klassischen Ausgangstrioden vom Typ WE6SN7 werden für die Spannungsverstärkerstufe des Vollverstärkers Cayin CS-805A eingesetzt. In der Treiberstufe für die 805A-Ausgangsröhren arbeiten exquisite 300B.

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Auf der Rückseite des 38 Kilo schweren Amps stehen drei Paar Line-Eingänge bereit. Sie werden durch ein zusätzliches Paar Pre-Eingänge für den Anschluss einer externen Vorstufe ergänzt. So lässt sich der CS-805A auch als Endverstärker verwenden oder in Heimkino-Systeme mit AV-Prozessoren einbinden. Der CS-805A verfügt über einen hochwertigen Kopfhörerausgang mit hervorragenden Klangeigenschaften, der die meisten Hörer standesgemäß antreiben kann. Die Bias-Eistellung der 805-Röhren können Nutzer über die integrierte Bias-Anzeige unkompliziert vornehmen. Mit einem sogenannten Hum-Balance-Regler kann der Benutzer ebenfalls von außen die 300B-Röhren optimal einpegeln. Auf der Fernbedienung lässt sich der Wert der negativen Gegenkopplung zwischen 0 und -3 Dezibel auswählen, um den Klangcharakter des Verstärkers an seine individuellen Hörgewohnheiten anzupassen. Bei 0 Dezibel zeigt der Cayin CS-805A einen offenen, flüssigen Klang mit viel Details, während die Wiedergabe bei -3 Dezibel sanft, präzise und kontrolliert erscheint.

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Die Soft-Start-Schaltung und Hochspannungsverzögerung zum Schutz des Verstärkers sorgen gemeinsam für eine längere Lebensdauer der Röhren und der empfindlichen Komponenten. Die leicht zugängliche Hochspannungssicherungen verhindern eine Beschädigung des Schaltkreises bei einem Röhrendefekt. Im Falle eines Ausfalls der Röhren reagiert die Sicherung sofort und schützt so den Schaltungsaufbau, der in feinster Punkt-zu-Punkt-Verdrahtung ausgeführt ist. Es werden ausschließlich hochwertige Bauteile verwendet: Dazu zählen ein Alps-Lautstärkeregler, Porzellan-Röhrenfassungen, selektierte Kondensatoren und Kohlefilmwiderstände mit höchster Audioqualität. Ein groß dimensionierter Ringkerntransformator garantiert eine stabile Stromversorgung auch bei impulsreicher Musik. Die EI-Ausgangsübertrager sorgen mit großer Bandbreite für die optimale Kopplung mit den verwendeten Lautsprechern. Der Cayin CS-805A ist standardmäßig mit einer Fernbedienung ausgestattet, die den letzten Betriebsstatus des Geräts nach dem Ausschalten speichert.

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Der neue Cayin CS-805A ist ab sofort zum Preis von 6.400 Euro im Cayin Shop unter www.cayin.com und dem ausgesuchten Fachhandel erhältlich.

Vertrieb
Cayin Audio Distribution GmbH
Anschrift An der Kreuzheck 8
61479 Glashütten-Schloßborn
Telefon +49 6174 9554412
Fax +49 6174 9554424
E-Mail info@cayin.com
Web www.cayin.de

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Mittwoch, 17 November 2021 03:25

Qobuz Gutscheine zu Weihnachten

Zu Weihnachten bietet Qobuz virtuelle Geschenkkarten für alle, die ihren Lieben eine Freude machen wollen. Dies ist eine großartige Gelegenheit für alle Musikliebhaber, von einem reichhaltigen Katalog mit mehr als 70 Millionen Titeln aus allen Genres zu profitieren. Zudem hat das Qobuz-Team eine Auswahl neuer Weihnachts-Playlists zusammengestellt.

Qobuz bietet ein besonderes Musikerlebnis nicht nur in Bezug auf die Tonqualität in Hi-Res, sondern auch durch die Fülle und Genre-Vielfalt des Katalogs und reichhaltige redaktionelle Inhalte, bestehend aus Biografien, Künstlerinterviews und Album-Rezensionen. Zur Weihnachtszeit bietet Qobuz eine Auswahl an Streaming-Gutscheinen für ein 3-monatiges, 6-monatiges oder 1-jähriges Abonnement ab 44,97 Euro sowie Download-Geschenkkarten ab 20 Euro, für diejenigen, die ihre Lieblingsalben kaufen und unbegrenzt genießen möchten. Mehr Informationen: Qobuz Geschenkkarten

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Um Weihnachten mit Musik zu feiern, hat das Qobuz-Team eine Auswahl an Weihnachts-Playlists zusammengestellt, die jeden besonderen Anlass mit Familie und Freunden verschönern werden. Auf dem Programm stehen: „Last Christmas“ von Wham!, „Have Yourself A Merry Little Christmas“ von Frank Sinatra, „All I Want For Christmas Is You“ von Mariah Carey oder „Let It Snow“ von Diana Krall.

Hören Sie hier in die verschiedenen Weihnachts-Playlists von Qobuz rein:

  • Classic Rock Weihnachten
  • Jazzige Weihnachten
  • Klassische Weihnachten
  • Weihnachten mit den Croonern

Qobuz wurde 2007 gegründet und ist ein französischer Musikstreaming- und Download-Service, der die Bedürfnisse anspruchsvoller Musikliebhaber und Musikliebhaberinnen erfüllt und als Pionier für hohe Klangqualität gilt. Qobuz ist weltweit in 18 Ländern in Europa, Australien, Neuseeland und den Vereinigten Staaten verfügbar und bietet eine außergewöhnliche Auswahl an exklusiven redaktionellen Inhalten, die von einem Expertenteam verfasst werden. Mit einem Katalog von mehr als 70 Millionen Titeln verfügt Qobuz auf dem Markt über die größte Auswahl von Alben in Hi-Res-Qualität. Qobuz’ Hi-Res Audio ist lizenziert von der Japan Audio Society (JAS). Weitere Informationen: qobuz.com

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Dienstag, 16 November 2021 02:16

SPL Performer s1200

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Ihnen kommt die Endstufe bekannt vor? Zu Recht. Vor zweieinhalb Jahren habe ich Ihnen SPLs famose Monos vorgestellt, die Unmengen an Leistung zur Verfügung stellen, klanglich rundum überzeugten und die ein verboten gutes Preis/Leistungs-Verhältnis ungemein attraktiv macht. Die Stereo-Endstufe Performer s1200 soll an diesen Erfolg anknüpfen.

Zur positiven Erfahrung mit den Monos aus gleichem Haus kommt die erfreuliche Tatsache, dass die s1200 schon vor Monaten in Gröbenzell eintraf. Das Vorserienmodell entspricht bis auf auf eine kleine, klanglich nicht relevante Änderung der Serie, so dass ich bis jetzt schon ungewöhnlich viele Erfahrungen mit der Stereo-Endstufe sammeln konnte. Das hört sich nach idealen Bedingungen zum Verfassen eines Tests an, doch der Eindruck trügt – zumindest zum Teil. Gut, ich hatte eine Menge Spass, die s1200 erst kurz im Hörraum und anschließend weit länger als üblich im Wohnzimmer zu genießen. So kann ich mit Sicherheit sagen, dass meine Einschätzung nicht auf einem – oft über längere Zeit nicht immer tragfähigen – ersten Eindruck besteht. Eher im Gegenteil: Je länger die SPL in meiner Kette spielt, um so weniger denke darüber nach. Sie erledigt ihre Aufgabe mit unauffälliger Präzision. Was könnte man über eine Endstufe Positiveres sagen? Sie hat im besten Falle die Lautsprecher voll im Griff, kommt nie an ihre Leistungsgrenze und prägt dem Klang – anders als eine Vorstufe – keine eigene Signatur auf. All diese Anforderungen erfüllt die s1200 locker. Da fehlen nur noch ein paar aussagekräftige Klangbeispiele, und der Test wäre fertig – und genau das ist mein Problem.

Die Frontplatte der s1200 ist in drei Farben zu bekommen. Unabhängig davon liegen jedem Exemplar magnetisch haftende Blenden in Rot, Schwarz und Silber bei
Die Frontplatte der s1200 ist in drei Farben zu bekommen. Unabhängig davon liegen jedem Exemplar magnetisch haftende Blenden in Rot, Schwarz und Silber bei

SPLs wohl einzigartige 120-Volt-Technik, die für das Studio-Equipment entwickelt wurde und bei den Komponenten der „Professional-Fidelty-Linie“ unter dem Namen „Voltair“ firmiert, haben die Kollegen und ich Ihnen nun schon mehrfach nahe gebracht. Den Anfang machte Wolfgang Kemper, der schon 2016 in seinen Artikeln über die ersten beiden Geräte aus SPLs Hifi-Serie, den Director und die Performer s800, recht ausführlich die Vorzüge der hohen symmetrischen Betriebsspannung und der diskret aufgebauten Operationsverstärker-Module, die plus/minus 60 Volt verkraften, darstellte: Voltair sorgt für mehr Headroom, einen größeren Dynamikumfang, weniger Rauschen und Verzerrungen und soll dadurch ein enorm detailreiches Klangbild ohne Hörermüdung garantieren. Die 120-Volt-Technik findet natürlich auch in den verschiedenen Varianten der Phonitor-Kopfhörerverstärker Verwendung. Nicht zuletzt deshalb habe ich Anfang der Jahres einen Phonitor x als Referenz-Verstärker für symmetrisch und unsymmetrisch verkabelte Kopfhörer erworben.

Die s1200 ist gegen Überhitzung und Gleichstrom am Ausgang geschützt
Die s1200 ist gegen Überhitzung und Gleichstrom am Ausgang geschützt


Auch was den Aufbau der Stereoendstufe anbelangt, habe ich nur die Wahl, fast alles zu wiederholen, was ich schon über die m1000 geschrieben habe, oder Sie auf den entsprechenden Artikel zu verweisen. Die Unterschiede zwischen beiden sind nämlich ausgesprochen gering: Während die Monos 420, 750 oder 1.000 Watt an acht, vier oder zwei Ohm bereitstellen, sind es bei der Stereoendstufe 300, 520 oder 550 Watt an acht, vier oder zwei Ohm. An acht Ohm hat die m1000 einen Dämpfungsfaktor von 280, die s1200 kommt sogar auf 290. Die gesamte Siebkapazität, die aus klanglichen Gründen von einer Vielzahl kleinerer Elkos zur Verfügung gestellt wird, beträgt bei den Monos 100.000, bei der Stereo-Endstufe 70.000 Mikrofarad. Die Schaltung ist in beiden Verstärkern prinzipiell dieselbe, wie Bastian Neu, der Entwickler der Professional-Fidelity-Komponenten bei einer Zoom-Konferenz mitteilte. Und deswegen gab es auch auf diesem Wege keine wirklich neuen Informationen über die s1200. Das hat nicht das mindeste mit Geheimniskrämerei zu tun, sondern eher mit der Auskunftsfreudigkeit bei der Vorstellung der m1000: Die Endstufe ist gegen Gleichstrom am Ausgang und Überhitzung, nicht jedoch wie die Monos auch gegen Übersteuerung geschützt. Obwohl die beiden Kühlkörper fast zwei drittel der Innenraums einnehmen, gibt es auf jeder der beiden Seiten drei Ventilatoren, die aber nur nach einer Notabschaltung wegen Überhitzung auf höchster Stufe arbeiten. Ich habe während der fast vier Monate, die die s1200 bisher in Gröbenzell verbrachte, jedenfalls nicht bemerkt, dass die prozessorgesteuerten Ventilatoren anliefen. Aber selbst wenn sie es tun, soll die Geräuschentwicklung unter 20 Dezibel – A bewertet – bleiben. Da macht sich die Investition in gleich sechs Lüfter bezahlt.

Drei Ventilatoren pro Seite sorgen nötigenfalls für Kühlung. Sie arbeiten so gut wie geräuschlos
Drei Ventilatoren pro Seite sorgen nötigenfalls für Kühlung. Sie arbeiten so gut wie geräuschlos

Jede s1200 wird mit drei von Magneten gehaltenen Frontblenden geliefert: eine in Schwarz, eine in Silber und eine in Rot. Zwischen diesen drei Farben hat man auch bei der Frontplatte die Wahl. Da sollte eine Kombination für jeden Geschmack dabei sein. Während die m1000 einen symmetrischen Eingang – und Ausgang zum Anschluss weiterer Komponenten – hat, bietet die s1200 sowohl einen XLR- als auch einen Cinch-Eingang. Per Kippschalter, der ein Relais steuert, kann man zwischen beiden wählen. Um die Eingangsempfindlichkeit des Endverstärkers – in gewissem Maße – an die Vorstufe anzupassen oder verlustfrei eine Balance-Einstellungen vorzunehmen, ist jedem Eingang ein zwölfstufiger Schalter zugeordnet, mit dem sich die Empfindlichkeit in 0,5-Dezibel-Schritten um bis zu 5,5-Dezibel verringern lässt. Bleibt nur noch nachzutragen, dass die Betriebsspannung für die Ausgangsstufe noch höher liegt als die der Voltair-Spannungsversorgung für die Eingangsstufe: Plus/minus 80 Volt stellen sicher, dass den Leistungstransistoren so schnell nicht die Puste ausgeht.

Die s1200 verfügt über symmetrische und unsymmetrische Eingänge, zwischen denen per Relais umgeschaltet wird
Die s1200 verfügt über symmetrische und unsymmetrische Eingänge, zwischen denen per Relais umgeschaltet wird

Gleich nach ihrem Eintreffen im Hörraum habe ich die s1200 anstelle von Einsteins The Poweramp an die Göbel Epoque Aeon Fine angeschlossen. Obwohl die SPL – von Einbrennen vor der Endkontrolle einmal abgesehen – noch keine Betriebsstunden sammeln konnte, machte sie eine ausgesprochen gute Figur. Trotz ihrer immensen Leistung agierte sie ungemein flink und fein – aber das war ja bei den noch kraftstrotzenderen Monos damals nicht anders: SPLs Kraftwerke lassen die Musik geschmeidig fließen. Auf einen aussagekräftigen Vergleich mit mehrmaligen Hin- und Her-Wechseln zwischen den SPLs und meiner Hybrid-Endstufe habe ich zu Beginn der Einspielphase verzichtet. Dennoch war sofort klar, dass sich die beiden Stereo-Endstufen trotz der nicht unbeträchtlichen Preisunterschiede auf einem ähnlichen Niveau bewegen.


Die s1200 zog ins Wohnzimmer um – und hier erwartete sie vielleicht sogar die schwierigere Aufgabe: Die Acapella Violon VI sind alles andere als anspruchslos. Es hat einer Menge Zeit und einiger Versuche mit unterschiedlichen Endstufen bedurft, bis sie schließlich an Einsteins The Poweramp wie aus einem Guss spielten – keine Wunder, dass Acapella-Lautsprecher auf internationalen Messen oft mit Einstein-Elektronik vorgeführt werden. Nicht allen Leistungsverstärkern ist es gegeben, das konventionelle Bass-Chassis, den Horn-Mitteltöner und den Ionen-Hochtöner als Einheit erklingen zu lassen. Für SPLs s1200 ist das allerdings selbst zu Beginn der Einspielzeit überhaupt kein Problem: An ihr agieren die so unterschiedlichen Treiber völlig bruchlos als ein stimmiges Ganzes. Und so hatte ich auch nicht das geringste Problem, die SPL-Endstufe in der Kette zu lassen, als ich Audioquests Jitterbug FMJ, den Weiss DAC502 und den Waversa Isolator-Ext1 testete – auch wenn ich das damals in der Liste beteiligten Komponenten aus – hoffentlich – verständlichen Gründen nicht vermerkte. Überhaupt habe ich Einsteins The Poweramp – ohne direkten Vergleich – nicht wirklich vermisst: Die SPL passt einfach hervorragend in die bestehende Kette.

Ein zwölfstufiger Schalter erlaubt die Absenkung der Eingangsempfindlichkeit um 5,5 Dezibel in 0.5-Dezibel-Schritten
Ein zwölfstufiger Schalter erlaubt die Absenkung der Eingangsempfindlichkeit um 5,5 Dezibel in 0.5-Dezibel-Schritten

Apropos Kette: Nach der Einspielzeit probiere ich einmal aus, wie die s1200 auf eine firmeneigene Vorstufe statt der Brinkmann Marconi in der Ur-Version reagiert. Wie praktisch, dass der Phonitor x auch als Vorverstärker eingesetzt werden kann. Um es mir so bequem wie möglich zu machen, lasse ich den Phonitor die Infrarotsignale der Brinkmann-Fernbedienung für die Lautstärkeregelung lernen. In nicht einmal zwei Minuten ist das vollbracht: Der Ausgangspegel des Phonitor ist nun bequem von Hörplatz aus einstellbar. Als erstes streame ich das 96-Kilohertz-24-Bit-File „Immersion“ vom Album A Prayer For Lester Bowie der David Sanford Big Band über den Aries Femto zum Manhattan DAC II: Das Stück ist hervorragend aufgenommen. Das Intro mit Percussion und Trompete verwöhnt mit dynamischen Kontrasten und Klangfarben. Auch als immer mehr Instrumente hinzukommen, bleibt das rhythmisch packende Gebrodel trotz aller Dichte bestens durchgezeichnet. In Kombination mit der Marconi überzeugt die s1200 mit Kraft, Offenheit und Finesse. Wenn der Phonitor x die Rolle der Vorstufe übernimmt, scheint die Temperatur im Aufnahmeraum ein, zwei Grad kälter zu sein, die Klangfarben wirken eher silbern als golden. Andererseits werden die Instrumente noch besser differenziert und von einem Hauch mehr Luft umgeben. Gerade in den sehr dichten Passagen ist die Durchhörbarkeit noch minimal höher. Damit erfüllt der Phonitor meine Erwartungen: Mit ihm hört man mehr. Dafür klingt der Brinkmann eine Spur schöner. Gerade in Kombination mit den Acapellas gefällt mir aber die SPL-Vorstufe ausgesprochen gut.

Die Endstufentransistoren und die der Treiberstufe werden von Metallhalterungen an die Kühlkörper gepresst
Die Endstufentransistoren und die der Treiberstufe werden von Metallhalterungen an die Kühlkörper gepresst

Mit Schostakowitschs Symphonie Nr. 15 mache ich die Gegenprobe: Im Hochtonbereich gibt sich der Brinkmann einen Hauch geschmeidiger, und auch die Bühne scheint eine paar Zentimeter tiefer zu sein. Der Phonitor setzt die tiefen Streicher mindestens ebenso druckvoll in Szene wie der Marconi, verwöhnt hier aber zusätzlich mit mehr Klarheit und Definition, insgesamt ist der Unterschied aber ausgesprochen gering. Das Experiment mit der Vorstufe schließe ich mit Abdullah Ibrahims „Calypso Blue“ ab: Der Brinkmann sorgt für eine in der Tiefe ein wenig ausgedehntere Bühne, der Phonitor bildet das musikalische Geschehen gerade im Bassbereich eine Spur konturierter ab. Bleibt festzuhalten: Auch wenn sich der Phonitor als Vorstufe auf überraschend hohem Niveau bewegt, gibt es keine klaren Synergieeffekte zwischen den beiden SPLs. Die Bewertung der Unterschiede zum Ur-Marconi hängt eher vom persönlichen Geschmack – und der s1200 macht sie deutlich hörbar.


Die Brücke zwischen den Kühlkörpern ist Teil der thermischen Schutzschaltung
Die Brücke zwischen den Kühlkörpern ist Teil der thermischen Schutzschaltung

Zum Vergleich mit Einsteins The Poweramp gönne ich mir Dee Dee Bridgewaters „Slow Boat To China“, ein Klangspektakel vom Album Live At Yoshi's: Da lassen die s1200 und die Violon das Tamburin und die Bass Drum herrlich knallen, der Bass und die tiefen Lagen des Flügels kommen mit Macht: ein – vor allem rhythmischer – Hochgenuss! The Poweramp verblüfft schon bei den ersten Schlägen auf die Bass Drum mit einem luftigen Klangbild und einer größeren Bühne. In Sachen Drive und Rhythmus kommt er aber nicht ganz an die SPL heran. Da mir eine gute Raumdarstellung ähnlich wichtig ist wie Groove und Spielfreude, bin ich froh, dass ich mich nicht zwischen den beiden Endstufen entscheiden muss. Bevor ich jetzt noch mehr Teststücke bemühe, um minimale Unterschiede aufzuspüren, freue ich mich lieber darüber, dass die s1200 selbst im Vergleich mit mehrfach teureren Verstärken locker bestehen kann und genieße ein paar Songs von Marc Johnsons Solo-Bass-Album Overpass: nicht zuletzt wegen der SPL die reine Freude!

STATEMENT

Schon die beiden m1000 überzeugten mit einem ungeheuer guten Preis/Klangverhältnis. Und das der s1200 ist sogar noch besser! Egal, wie viel Sie für eine Stereo-Endstufe zu investieren bereit sind, fällen Sie keine Entscheidung, bevor Sie die SPL s1200 gehört haben!
Gehört mit (Hörraum)
Plattenspieler Brinkmann LaGrange mit Röhrennetztei
Tonarm Einstein The Tonearm 12“, Thiele TA01
Tonabnehmer Transrotor Tamino, Lyra Etna
Phonostufe Einstein The Turntable‘s Choice (sym)
NAS Melco N1Z/2EX-H60 mit externem Audiaz-Linearnetzteil, WDMyCloud
Streamer Auralic G2.1 mit 2TB SSD
Up-Sampler Chord Electronics Hugo M-Scaler mit Ferrum Hypsos
D/A-Wandler Chord Electronics DAVE mit Linearnetzteil
LAN-Switch Ansuz PowerSwitch D-TC Supreme
Vorstufe Audio Exklusive P7, Einstein The Preamp
Endstufe Einstein The Poweramp
Lautsprecher Göbel Epoque Aeon Fine
Subwoofer Velodyne DD+ 10 (2x)
Kabel Goebel High End Lacorde Statement, Audioquest Dragon HC, Tornado (HC) und Dragon Bi-Wiring und Fog Lifters, Swiss Cables, Forcelines, Ansuz Digitalz D-TC Supreme und Mainz D2
Zubehör AHP Klangmodul IV G, Audioquest Niagara 5000 und 1200, Synergistic Research Active Ground Block SE, HMS-Wandsteckdosen, Blockaudio C-Lock Lite, Acapella Basen, Acoustic System Füße und Resonatoren, Artesania Audio Exoteryc, SSC Big Magic Base, Finite Elemente Carbofibre°-HD, Harmonix Room Tuning Disks, Audio Exklusiv Silentplugs, Arya Audio Revopods, ADOT Medienkonverter (2x) mit Keces P3 und SBooster BOTW P&P Eco MKII, Singlemode-Duplex-Lichtwellenleiter
Gehört mit (Wohnzimmer)
Plattenspieler Brinkmann Avance
Tonarm Breuer Dynamic 8
Tonabnehmer Lyra Titan i
Phonostufe Keces Sphono mit Spower
D/A-Wandler Mytek Manhattan II
Streaming-Bridge Auralic Aries Femto mit Ferrum Hypsos
Vorverstärker Brinkmann Marconi
Endstufe Eintein The Poweramp
Lautsprecher Acapella Violon VI
Kabel Swiss Cables Reference (Plus), Habst Ultra III, SunWire Reference
Zubehör Einstein The Octopus, HighEndNovum Multivocal Resonator, Harmonix Füße, Audioquest Jitterbug, Franc Audio Accessories und Acoustic System Füße, Waversa Isolator-Ext1, Sieveking Quantum Noise Resonator
Herstellerangaben
SPL Performer s1200
Analoge Eingänge 1 x XLR, 1 x Cinch
Maximaler Ein- und Ausgangspegel 32,5dB
Eingangsimpedanz 20kΩ
Gleichtaktunterdrückung -82dB
Eingangsempfindlichkeit 12,5dBu
Lautsprecherausgang Polklemmen mit verschraubbarer Kabeldurchführung und Bananenklemme
Ausgangsleistung (RMS, 2Ω) 2 x 550W
Harmonische Verzerrung (1kHz, 2Ω) < 0,09%
Ausgangsleistung (1kHz,4 Ω) 2 x 520W
Harmonische Verzerrung (1kHz, 4Ω) <0,09%
Ausgangsleistung (1kHz, 8Ω) 2 x 300W
Harmonische Verzerrung (1kHz, 8Ω) <0,04%
Ausgangsspannung (Peak-to-Peak) 160V
Ausgangsspannung (RMS) 54,6V
Ausgangsimpedanz (20Hz - 20kHz) <0,031Ω
Frequenzgang (-3dB) 10Hz - 80kHz
Verstärkung 26dB
Dämpfungsfaktor (1kHz, 8Ω) <290
Rauschen (A-bewertet) -123dB
Interne Stromversorgung Linear-Netzteil mit geschirmtem Ringkerntransformator
Netzspannung (wählbar, siehe Sicherungskammer) 230V AC / 50Hz
Sicherung für 230 V T 6,3A
Netzspannung (wählbar, siehe Sicherungskammer) 115V AC / 60Hz
Sicherung für 115 V T 10A
Leistungsaufnahme max. 1440VA
Stand-By Stromaufnahme <0,3W
Abmessungen (W/H/T) 278/205/375mm
Gewicht 25.1kg
Versandgewicht 29,1kg
Preis 6.500 Euro

Hersteller
SPL electronics GmbH

Anschrift Sohlweg 80
41372 Niederkrüchten

Telefon +49 2163 98340

Fax +49 2163 983420
E-Mail info@spl.audio
Web www.spl.audio

Weitere Informationen

  • Imagefolder tests/21-11-16_spl
  • Social Introtext Ihnen kommt die Endstufe bekannt vor? Zu Recht. Vor zweieinhalb Jahren habe ich Ihnen SPLs famose Monos vorgestellt, die Unmengen an Leistung zur Verfügung stellen, klanglich rundum überzeugten und die ein verboten gutes Preis/Leistungs-Verhältnis ungemein attraktiv macht. Die Stereo-Endstufe Performer s1200 soll an diesen Erfolg anknüpfen.

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