Dienstag, 09 November 2021 00:01

Ein Besuch bei HEM – Teil 1

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Die besten Bar-Abende meines Lebens habe ich in Polen erlebt. Dies lag nicht (ausschließlich) an der Menge des geflossenen Alkohols, sondern vielmehr an der Gastfreundschaft eines jeden Anwesenden in der Bar. Diese Reise nach Warschau soll zwar nicht von Bar-Abenden, sehr wohl aber von fantastischer Gastfreundschaft und Überraschungen geprägt sein.

Seit dem letzten Besuch bei Marcin Hamerlas Firma HEM in Warschau sind einige Jahre vergangen und es hat sich einiges verändert. Die Anzahl der Mitarbeiter hat sich nahezu verdoppelt und HEM ist an einen neuen Standort umgezogen. Bisher eher als Produzent im Hintergrund stehend, wurde mit Ferrum inzwischen eine eigene HiFi-Marke gegründet. Die Wege mit Michal Jurewicz und Mytek allerdings haben sich getrennt. HEM produziert und entwickelt nicht mehr für Mytek. Einige letzte Mytek Produkte sind jedoch noch im Lager und werden durch HEM verkauft. Kunden mit alten Mytek Geräten lässt HEM natürlich auch nicht im Regen stehen und liefert bei Bedarf Support. Marcin ist diesbezüglich recht offen und es ist ihm wichtig, diesen Bruch mit Mytek nicht unter den Teppich zu kehren. Die Pläne und Ideen von Michal und Marcin haben sich einfach nicht mehr ausreichend gedeckt und zu Meinungsverschiedenheiten geführt, folglich war eine Trennung unvermeidbar. Glücklicherweise bleibt nicht nur Mytek, jetzt ausschließlich in der Hand von Michal, erhalten, sondern auch Marcins, respektive HEMs Firma Ferrum durfte das Licht der Audio-Welt erblicken. So gesehen war die Trennung HEMs von Mytek, oder umgekehrt – je nach Standpunkt, wohl nicht das schlechteste was uns passieren konnte. Was Marcins Ingenieure drauf haben, konnten sie mit dem Hybridnetzteil HYPSOS oder dem Kopfhörerverstärker OOR bereits eindrucksvoll unter Beweis stellen. Dementsprechend freue ich mich sehr auf einen Besuch vor Ort, um die Menschen, die Ferrum zum Leben erwecken, kennenzulernen.

Ein ähnliches Foto kennen sie schon aus dem Artikel zur Vergabe des STATEMENT-in-High-Fidelity-Awards. Hier hat sich der Autor mit eingeschlichen, das T-Shirt wurde passend zu Marcins Vorliebe für laute Musik aus Deutschland gewählt
Ein ähnliches Foto kennen sie schon aus dem Artikel zur Vergabe des STATEMENT-in-High-Fidelity-Awards. Hier hat sich der Autor mit eingeschlichen, das T-Shirt wurde passend zu Marcins Vorliebe für laute Musik aus Deutschland gewählt

Die Reiseplanung ist zunächst nicht ganz leicht, da ich mich aus meinem Hauptjob am Theater loseisen muss und Dirk Sommer, mein Chefredakteur, einige weitere Termine an unseren Besuch in Warschau anhängen möchte. Die Übergabe des STATEMENT-in-High-Fidelity-Awards gemeinsam mit Kollege Wojtek Pacula und ein Besuch bei der Krakow Sonic Society sind geplant. Nach einigem Hin- und Her passt alles und wir treffen uns zur gemeinsamen Weiterfahrt nach Warschau in Leipzig. Die Fahrt verläuft ohne weitere Zwischenfälle, von der vom Stadtverkehr hemmungslos überfüllten Zufahrtstraße in Richtung Hotel am Abend mal abgesehen. Nach dem Einchecken begeben Dirk, seine Gattin Birgit und ich uns zu Fuß auf eine kleine Tour, entlang am Kulturpalast, in die Innenstadt Warschaus, um dort ein Restaurant für ein gemeinsames Abendessen zu finden. Zurück im Hotel, werde ich von der spektakulären Beleuchtung des Kulturpalasts angezogen und begebe mich nochmals mit meiner Fotoausrüstung in die angenehm kühle Nacht. Kurz bevor um Mitternacht die Beleuchtung des Palasts ausgeschaltet wird und ein leichter Nieselregen einsetzt, gelingen mir noch einige Fotos.

Gemeinsam mit den alten Fiats, die für Stadttouren gemietet werden können, gibt der Kulturpalast eine eindrucksvolle Kulisse ab
Gemeinsam mit den alten Fiats, die für Stadttouren gemietet werden können, gibt der Kulturpalast eine eindrucksvolle Kulisse ab


Das Dramatische Theater gehört ebenfalls zum Kulturpalastkomplex
Das Dramatische Theater gehört ebenfalls zum Kulturpalastkomplex

Die Plakate wirken sehr einladend, bei einem längeren Aufenthalt hätte ich sicher eine Vorstellung besucht, auch ohne Polnischkenntnisse
Die Plakate wirken sehr einladend, bei einem längeren Aufenthalt hätte ich sicher eine Vorstellung besucht, auch ohne Polnischkenntnisse

Am nächsten Morgen nach dem Frühstück, pünktlich um 11, steht unser Chauffeur vor dem Hotel bereit. Der Chauffeur ist in diesem Fall Firmenchef Marcin selbst. Nach freudiger Begrüßung und einigen kleinen organisatorischen Fragen, die es zu klären gilt, verkündet er, dass er Moonshine als Gastgeschenk für mich besorgt habe. Der Wodka Samogon Podlaski Palony stammt aus der Woiwodschaft Podlachien, dem Nordosten Polens, der für Schwarzbrennerei nicht unbekannt ist. Eine dieser Brennereien, Samogon, hat inzwischen eine Konzession erhalten und ihr Moonshine, frei übersetzt Schwarzgebrannter, ist frei und legal erhältlich. Die Begeisterung mit der Marcin mir den hochprozentigen Tropfen anpreist, kommt der diebischen Freude nahe, mit der er über die Produkte von Ferrum spricht.

In einer Vitrine findet sich eine kleine Ahnengalerie von Frontplattenentwürfen für verschiedenste Geräte
In einer Vitrine findet sich eine kleine Ahnengalerie von Frontplattenentwürfen für verschiedenste Geräte

Auf dem Weg zum neuen Standort von HEM passieren wir stadtauswärts in einiger Entfernung den alten Firmensitz und begeben uns ins deutlich ländlichere Pruszków. Die Produktionsstätte befindet sich im Obergeschoss eines funktionalen Baus des Stils „Fabrikhalle“. Die drei schmucklos auf ein DIN-A4-Papier gedruckten Lettern H, E und M markieren den Eingang. Es beschleicht mich der Verdacht, dass dieses DIN-A4-Blatt erst für unseren Besuch dort aufgehängt wurde. Innerlich muss ich ein wenig schmunzeln. Dieses Understatement ist mir sympathisch. Im Obergeschoss erstreckt sich ein langer Flur, auf dessen linken Seite alle Türen in den großen, eigentlichen Fertigungsraum führen. Die Türen auf der rechten Seite führen in das Vertriebsbüro, das Büro der Werkstattleitung und eine Tür in einen Besprechungsraum. In letzterem erwarten uns Magdalena Konarska, die neue Marketingmanagerin von HEM und Vertriebsleiterin Dorota Wiejcka mit Getränken und Kuchen. Die Atmosphäre ist genau so herzlich wie ich es von den letzten Zusammenkünften mit Marcin und seinem Team kenne. Wir plaudern zunächst über Kartoffeln, Grütze und den klassischen polnischen Tagesablauf, welcher neben einem ausgedehnten Mittagessen und einem, dem deutschen Abendbrot ähnlichen Abendmahl, zwei Frühstücke umschließt. Da das Gespräch ohnehin schon ums Essen kreist, einigen wir uns gleich auf einen geeigneten Zeitpunkt für unser gemeinsames Abendmahl, welches abweichend von der polnischen Norm heute mit Sicherheit üppiger ausfallen wird. So denken wir zumindest zu diesem Zeitpunkt noch. Schnell werden Gastgeschenke ausgetauscht und ich breche mit Marcin zu einer Vorstellungsrunde durch seine Firma auf.


Die Geräte durchlaufen in diesem Regal verschiedene Stadien. Ganz links im Regal stehen die Geräte zum 1. und 2. Test, in der Mitte die Geräte, die verpackt werden können und ganz rechts die versandfertig verpackten Geräte
Die Geräte durchlaufen in diesem Regal verschiedene Stadien. Ganz links im Regal stehen die Geräte zum 1. und 2. Test, in der Mitte die Geräte, die verpackt werden können und ganz rechts die versandfertig verpackten Geräte

Das Lager für Verpackungsmaterial platzt aus allen Nähten. Marcin würde gerne nochmals in ein größeres Gebäude umziehen
Das Lager für Verpackungsmaterial platzt aus allen Nähten. Marcin würde gerne nochmals in ein größeres Gebäude umziehen

Wir beginnen im Vertriebsbüro. Hier sitzen Vertriebsleiterin Dorota Wiejcka, Marta Zygmuntowicz, zuständig für Verwaltung und Vertrieb, Krzysztof Moshrif (Unternehmensentwicklung), Wojciech Głowienka (Technischer Support und Vertrieb), der darum gebeten hat, nicht fotografiert zu werden und schlussendlich Igor Sosnowski, dem die Obhut über den Auftritt auf Social-Media-Plattformen obliegt. Als Kunde wird man mit diesen Kollegen den meisten Kontakt haben. Im nächsten Büro sitzen Einkaufs- und Logistikmanager Dariusz Grdeń und Produktionsleiter Arkadiusz Sęk, den Marcin schmunzelnd als „Grimassenmann“ vorstellt. In der Tat fällt es mir nicht ganz leicht, das von ihm abgefeuerte Mimikfeuerwerk zu deuten. Ich glaube jedoch verstanden zu haben, dass er sich über meinen Besuch freut – immerhin. Er habe als Techniker bei HEM angefangen und sich schnell zu einem ausgezeichneten Werkstattleiter entwickelt. Sein Kollege Dariusz Grdeń ist laut Marcin ebenfalls unverzichtbar für die Produktion, da es seine Aufgabe ist, das Lager gefüllt zu halten, was in Hinblick auf die aktuelle Marktsituation eine echte Herausforderung darstellt. Dariusz erinnert sich noch gut an Dirks letzten Besuch und zeigt mir belustigt das alte Gruppenfoto des damaligen Artikels, auf welchem er selbst nebst Paweł Gorgoń, inzwischen Leiter der Entwicklungsabteilung, Arkadiusz Sęk und natürlich Marcin zu sehen ist.

Selbst im Vertriebsbüro thront ein Brooklyn samt Kopfhörer auf dem Schreibtisch. Die Leidenschaft für Musik und hochwertige Wiedergabe zieht sich durch das gesamte Team
Selbst im Vertriebsbüro thront ein Brooklyn samt Kopfhörer auf dem Schreibtisch. Die Leidenschaft für Musik und hochwertige Wiedergabe zieht sich durch das gesamte Team

Ein weiterer Blick in das Vertriebsbüro und die idyllische Tapetenlandschaft
Ein weiterer Blick in das Vertriebsbüro und die idyllische Tapetenlandschaft


Chef Marcin sitzt am liebsten mitten unter seinen Technikern und Ingenieuren
Chef Marcin sitzt am liebsten mitten unter seinen Technikern und Ingenieuren

Marcins eigener Arbeitsplatz befindet sich mitten im großen Produktionsraum, ihm gegenüber sitzt Marketingmanagerin Magdalena Konarska. Den Arbeitsplatz mitten zwischen seinen Ingenieuren und Technikern hat Marcin nicht nur gewählt, weil die Wege kurz sind, sondern weil er zwischen „seinen Jungs“, wie er sagt, am liebsten sitzt. Es kommt mir so vor, als sehe er seine Mitarbeiter wie eine erweiterte Familie. Während er sie vorstellt, ist er manchmal fast so stolz wie auf seine eigenen Kinder. Im hinteren Bereich des Raumes befinden sich eine Sektion zur Gerätefertigung und eine weitere, deren Aufgaben das Aufspielen der Software und die Endkontrolle sind. Hier arbeiten Rafał Bednarski, Zbigniew Cieślak, Oleksandr Cherviak, Łukasz Jędrzycki, Andrii Matusiv und Oleksandr Promovych.

Ein Audio Precision System Two wird betriebsbereit am Leben gehalten
Ein Audio Precision System Two wird betriebsbereit am Leben gehalten

So sieht das Gehäuse des HYPSOS in einer CAD-Datei aus
So sieht das Gehäuse des HYPSOS in einer CAD-Datei aus

Techniker Oleksandr Promovych führt die Endmontage eines OOR durch, einige wenige Bauteile müssen noch verlötet werden
Techniker Oleksandr Promovych führt die Endmontage eines OOR durch, einige wenige Bauteile müssen noch verlötet werden


Andrii Matusiv ist damit beschäftigt einen Teil des HYPSOS-Gehäuses mit der Netzbuchse zu bestücken
Andrii Matusiv ist damit beschäftigt einen Teil des HYPSOS-Gehäuses mit der Netzbuchse zu bestücken

Die Gehäuseteile für die Geräte von Ferrum werden vollständig in Polen gefertigt und bei HEM montiert. Die Platinen hingegen werden in China hergestellt. In der Vergangenheit wurde hierfür auch mit Dienstleistern aus Belgien gearbeitet, inzwischen aber überwiegend aus China. Nicht, weil es besonders günstig ist, sondern weil sich die fertigen Platinen der entsprechenden Anbieter als die hochwertigsten erwiesen haben. Die leeren Platinen werden mit den benötigten Bauteilen nach Danzig geschickt und dort von einem weiteren Dienstleister bestückt. Einige wichtige Bauteile werden dann in einem weiteren Schritt per Hand bei HEM aufgelötet. Die Verheiratung von Platine und Gehäuse wird ausschließlich direkt bei HEM vorgenommen. Im Anschluss wird zunächst die Elektronik auf korrekte Funktion überprüft und dann die Programmierung der Geräte vorgenommen. Die Endkontrolle besteht aus zwei vollständigen Tests aller Funktionen und Parameter, durchgeführt von zwei verschiedenen Mitarbeitern und einem Stabilitätstest. Kein Gerät verlässt die Endkontrolle, ohne nicht einige Stunden gelaufen zu sein.

In dieser Ecke des Produktionsraums wird die Firmware auf die Geräte gespielt und die Endkontrolle durchgeführt
In dieser Ecke des Produktionsraums wird die Firmware auf die Geräte gespielt und die Endkontrolle durchgeführt

Rafał Bednarski ist einer der Techniker, der für die Endkontrolle zuständig ist. Das Regal, in welchem gerade HYPSOS Netzteile einige Stunden laufen, dient gleichzeitig als Garderobenständer
Rafał Bednarski ist einer der Techniker, der für die Endkontrolle zuständig ist. Das Regal, in welchem gerade HYPSOS Netzteile einige Stunden laufen, dient gleichzeitig als Garderobenständer

Auch diese acht HYPSOS Netzteile laufen im Zuge der Endkontrolle für einige Stunden, bevor sie nochmals überprüft werden
Auch diese acht HYPSOS Netzteile laufen im Zuge der Endkontrolle für einige Stunden, bevor sie nochmals überprüft werden

Mit diesen Eindrücken endet der erste Teil des Firmenberichts. Im bald folgenden zweiten Teil lerne ich die Ingenieure von Ferrum kennen, erfahre einiges über ihre Arbeitsweise und erhalte einen kleinen Ausblick auf zukünftige Pläne.

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Montag, 08 November 2021 04:33

Canton präsentiert neue Vento-Serie

Nach Einführung der neuen, preisgünstigen Townus-Line präsentiert Canton nun die Top-Linie Vento mit komplett neuer Technik und modernem optischen Design. Die Vento-Modelle sind im Canton-Portfolio unterhalb der Referenz-Serie angesiedelt.

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Die neuen Vento-Modelle erhielten mit ihrer scharfkantigen Formgebung und den dezent geschwungenen Seitenwänden eine zeitgemäße Optik. Hochwertig gefertigte und sehr solide Gehäuse mit unterschiedlich erhältlichen Oberflächen im edlen Finish sollen die Blicke auf sich ziehen. Die Vento-Serie nutzt im Mittel- und Tieftonbereich neu entwickelte Treiber, die sich durch ihre Titanium-Graphit-Membranen optisch zu erkennen geben. Die neuen matt schimmernden Membranflächen unterstreichen die Eleganz dieser Premium-Lautsprecher-Serie.

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Die Highlights der Vento-Serie:

  • Premium HiFi-Serie
  • Breite Modellvielfalt
  • Positioniert sich direkt unterhalb der Reference K Serie
  • Homogenes und voluminöses Klangbild mit breiter Musikbühne
  • Scharfkantiges Gehäusedesign
  • Weiterentwickelte Bugform mit einer Ratio von 1 zu 1,2 sorgt für mehr Klangvolumen
  • Titanium-Graphit Chassis sorgen für einen hohen Steifigkeitsgrad ohne Klangverfärbungen
  • Membranflächen mit matt schimmernder Optik
  • Hochtonsystem aus Aluminiumoxyd-Keramik
  • Spezielle Transmission Front Plate im Hochtonsystem für optimale Übernahme zum Mitteltonsystem
  • Neues Sockeldesign mit schwebender Optik
  • Neu entwickelte Anschlussterminals mit Feingewinde und vergoldeten Premium-Schraubklemmen
  • Hochwertige Frequenzweichen für optimierten Direktschall und minimierte Mikrofonieeffekte
  • Verfügbar in schwarz „high-gloss“ und weiß „high-gloss“.
  • Leistungsstarker Vento Subwoofer mit geschwungener Bugform
  • Von Magneten gehaltene schwarze Stoffbespannung – oben gerade unten dezent geschwungen

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Modellübersicht:

  • Vento 100 Standlautsprecher 2.350 Euro (Stück)
  • Vento 90 Standlautsprecher 1.900 Euro (Stück)
  • Vento 80 Standlautsprecher 1.550 Euro (Stück)
  • Vento 50 Centerlautsprecher 1.100 Euro (Stück)
  • Vento 30 Kompaktlautsprecher 700 Euro(Stück)
  • Vento 20 Kompaktlautsprecher 600 Euro(Stück)
  • Vento 10 Wandlautsprecher 500 Euro(Stück)
  • Vento Sub 12 Subwoofer 1.700 Euro (Stück)
  • AR-8 Dolby Atmos Lautsprecher 450 Euro (Stück)

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Hersteller
Canton Elektronik GmbH + Co. KG
Anschrift Neugasse 21-23
61276 Weilrod
Telefon +49 6083 2870
Web www.canton.de

Weitere Informationen

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Sonntag, 07 November 2021 04:17

Statement in High Fidelity 2021

geschrieben von

After two years, the time had come again: HighFidelity.pl and hifistatement.net were able to present the STATEMENT in High Fidelity Award to the winners in person and not just congratulate them via Zoom or Skype conference - albeit with a considerable delay. Actually, the award ceremony should have already taken place in May.

As early as the Audio Video Show 2019 in Warsaw, my colleague Wojtec Pacula and I agreed to present one award per magazine at both the High End in May and the Audio Video Show in November. In the meantime, it has become customary to speak of a "German Edition" and a "Polish Edition" respectively. The awards we presented in Warsaw at the end of October were the ones that should have been handed out to the winners at the - unfortunately cancelled - High End in Munich, with the full name "STATEMENT in High Fidelity German Edition 2021". By chance, however, the colleague and I decided both on Polish manufacturers without prior consultation, so that in this case one could also speak of a "Polish edition" of the awards. Be that as it may, our choice had an advantage that should not be underestimated: At least for three of the four participants, the journey to Warsaw was not excessively far. And after reviewing the Ferrum HYPSOS and the equally impressive Ferrum OOR, I had planned a story about his company with HEM and Ferrum CEO Marcin Hamerla. All that was needed was good scheduling to realise the meeting of all four participants of the award ceremony in the Stary Dom restaurant in Warsaw. Since I had already reported on a visit to HEM more than seven years ago, my colleague Finn Gallowsky took over this time. His article will go online next week.

From left to right: colleague Wojtek Pacula, RCM owner Roger Adamek, HEM owner Marcin Hamerla and the author
From left to right: colleague Wojtek Pacula, RCM owner Roger Adamek, HEM owner Marcin Hamerla and the author

But back to the winners of the awards: Wojtek Pacula chose - as already reported in May  - the large phono stage by RCM, the RCM The Big Phono, which fulfils the expectations of the audiophile in terms of the power supply - it takes up one of the two rather large housings - but not when it comes to active components and the circuit design: In the - for me surprisingly - unbalanced RCM, integrated circuits take over the amplification. But Wojtek Pacula is fortunately not primarily concerned with technical solutions, but with sonic performance. And that's where The Big Phono has convinced him all round. With his choice, the colleague made me so curious that during the presentation of the awards I agreed with RCM owner Roger Adamek that his German distributor would also send a Big Phono to Gröbenzell one day. I will keep you informed.

After Finn Gallowsky's and my involvement with the Ferrum HYPSOS, we agreed that this power supply brings equipment delivered with (digital) plug-in power supplies to an even higher sonic level than the linear power supplies we have used so far and thus deserves a STATEMENT in High Fidelity. This impression has not only been consolidated in combination with other components such as the ADOT media converters. Our colleagues Helmut Baumgartner and Wolfgang Kemper have also tried out the power supplies from Poland and purchased two of them each for their systems. So there are no two opinions about the HYPSOs in the editorial team.

Marcin Hamerla among the team that realised the HYPSOS
Marcin Hamerla among the team that realised the HYPSOS

Shortly we will announce the winners of the "STATEMENT in High Fidelity Polish Edition 2021" here. Let's see when and where we can present the awards.

So far, the following devices have been awarded the STATEMENT in High Fidelity:

2020 POLISH EDITION
Ayon CD-35 II HF Edition
Transrotor TRA 9

2020 GERMAN EDITION
Gryphon ETHOS
Melco S100

2019 POLISH EDITION
Nordost QPOINT
Audioquest NIAGARA 1000, 5000, 7000, TORNADO, THUNDER, NRG-Z3

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  • Social Introtext Nach zwei Jahren war es wieder soweit: HighFidelity.pl und hifistatement.net konnten den Preisträgern den STATEMENT-in-High-Fidelity-Award persönlich überreichen und nicht nur per Zoom- oder Skype-Konferenz gratulieren – allerdings mit reichlich Verspätung. Eigentlich hätten die Preisverleihung schon im Mai über die Bühne gehen sollen.
Freitag, 05 November 2021 00:01

Statement in High Fidelity 2021

geschrieben von

Nach zwei Jahren war es wieder soweit: HighFidelity.pl und hifistatement.net konnten den Preisträgern den STATEMENT-in-High-Fidelity-Award persönlich überreichen und nicht nur per Zoom- oder Skype-Konferenz gratulieren – allerdings mit reichlich Verspätung. Eigentlich hätten die Preisverleihung schon im Mai über die Bühne gehen sollen.

Schon im Umfeld der Audio Video Show 2019 in Warschau waren mein Kollege Wojtec Pacula und ich überein gekommen, sowohl während der High End im Mai als auch während der Audio Video Show im November jeweils einen Award pro Magazin zu vergeben. Inzwischen hat sich eingebürgert, von einer „German Edition“ respektive einer „Polish Edition“ zu sprechen. Die Preise, die wir Ende Oktober in Warschau übergaben, waren die, die eigentlich anlässlich der – leider abgesagten – High End in München oder Gröbenzell ihren Gewinnern hätten ausgehändigt werden sollen, mit vollem Namen also „STATEMENT in High Fidelity German Edition 2021“. Doch zufällig entschieden der Kollege und ich uns ohne vorherige Absprache jeweils für einen polnischen Hersteller, so dass man in diesem Falle auch von einer „polnischen Ausgabe“ der Awards sprechen könnte. Wie dem auch sei, unsere Wahl hatte einen nicht zu unterschätzenden Vorteil: Zumindest für drei der vier Teilnehmer war die Anreise nach Warschau nicht übermäßig weit. Und nach dem Test des Ferrum HYPSOS und des ebenfalls ungemein beeindruckenden Ferrum OOR hatte ich mit HEM- respektive Ferrum-Chef Marcin Hamerla eine Firmenstory geplant. Da bedurfte es nur noch einer guten Terminplanung, um das Treffen aller vier Teilnehmer der Preisübergabe im Restaurant Stary Dom in Warschau zu realisieren. Da ich bereits vor mehr als sieben Jahren über einen Besuch bei HEM berichtet hatte, übernahm Finn Gallowsky diesmal die Aufgabe. Sein Artikel wird in der nächsten Woche online gehen.

Von links nach rechts: Kollege Wojtek Pacula, RCM-Inhaber Roger Adamek, HEM-Inhaber Marcin Hamerla und der Autor
Von links nach rechts: Kollege Wojtek Pacula, RCM-Inhaber Roger Adamek, HEM-Inhaber Marcin Hamerla und der Autor

Doch zurück zu den Preisträgern: Wojtek Pacula entschied sich – wie schon im Mai berichtet – für die große Phonostufe von RCM, die RCM The Big Phono, die zwar ins Sachen Netzteil die Erwartungen des Audiophilen erfüllt – es nimmt eines der beiden recht großen Gehäuse ein –, nicht aber, was aktive Bauelemente und das Schaltungsdesign angeht: Bei der – für mich überraschenderweise – unsymmetrisch arbeitenden RCM übernehmen integrierte Schaltkreise die Verstärkung. Aber Wojtek Pacula geht es zum Glück nicht vorrangig um technische Lösungen, sondern um klangliche Leistungen. Und da hat ihn The Big Phono rundum überzeugt. Mit seiner Wahl machte mich der Kollege so neugierig, dass ich während der Übereichung der Awards mit RCM-Inhaber Roger Adamek vereinbarte, dass sein deutscher Vertrieb auch einmal eine Big Phono nach Gröbenzell schickt. Ich werde Sie auf dem Laufenden halten.

Nach Finn Gallowskys und meiner Beschäftigung mit dem Ferrum HYPSOS waren wir uns einig, dass dieses Netzteil Gerätschaften, die mit (digitalen) Steckernetzteilen geliefert werden, klanglich auf ein noch höheres klangliches Niveau bringt als die von uns bisher verwendeten Linearnetzteile und damit ein STATEMENT in High Fidelity verdient hat. Dieser Eindruck hat sich nicht nur in Kombination mit weiteren Komponenten wie beispielsweise den ADOT-Medienkonvertern verfestigt. Auch die Kollegen Helmut Baumgartner und Wolfgang Kemper haben die Netzteile aus Polen ausprobiert und jeweils zwei davon für ihre Anlagen erworben. In der Redaktion gibt es also über das HYPSOs keine zwei Meinungen.

Marcin Hamerla inmitten des Teams, das den HYPSOS realisiert hat
Marcin Hamerla inmitten des Teams, das den HYPSOS realisiert hat

In Kürze werden wir ihnen dann an dieser Stelle die Gewinner des „STATEMENT in High Fidelity Polish Edition 2021“ vorstellen. Mal sehen, wann und wo wir die Awards dann überreichen können.

Bisher wurden folgende Geräte mit dem STATEMENT in High Fidelity ausgezeichnet:

2020 POLISH EDITION
Ayon CD-35 II HF Edition
Transrotor TRA 9

2020 GERMAN EDITION
Gryphon ETHOS
Melco S100

2019 POLISH EDITION
Nordost QPOINT
Audioquest NIAGARA 1000, 5000, 7000, TORNADO, THUNDER, NRG-Z3

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  • Social Introtext Nach zwei Jahren war es wieder soweit: HighFidelity.pl und hifistatement.net konnten den Preisträgern den STATEMENT-in-High-Fidelity-Award persönlich überreichen und nicht nur per Zoom- oder Skype-Konferenz gratulieren – allerdings mit reichlich Verspätung. Eigentlich hätten die Preisverleihung schon im Mai über die Bühne gehen sollen.
Donnerstag, 04 November 2021 02:39

Dan D’Agostino Relentless Preamplifier

Der neue Relentless-Vorverstärker ist das Nonplusultra in Sachen Vorverstärkerdesign. Vorverstärker spielen eine entscheidende Roll bei der Musikwiedergabe, denn sie agieren an der Stelle der Signalkette, an der das Musiksignal besonders anfällig für Beeinträchtigungen durch Rauschen und Verzerrungen ist.

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Die Aufteilung in drei separate Chassis bei der Konstruktion des Relentless-Vorverstärkers – ein Gehäuse pro Kanal, plus eine Stromversorgungs-/Steuerungssektion – bietet die besten Voraussetzungen für diese Herausforderungen und darüber hinaus weitere Vorteile. Das zwischen den beiden Audiokanälen angeordnete Netzteil verfügt über eine umfassende elektrische und magnetische Abschirmung, um die kritischen Vorverstärkerschaltungen vor Störstrahlungen zu schützen. Interne Netzkonditionierungsschaltungen filtern HF-Störungen auf der Wechselstromversorgung und kompensieren asymmetrische Leistungswellenformen und Gleichstrom aus dem Netz. Die Stromversorgung der Vorverstärkerstufen erfolgt über zwei 150-VA-Ringkerntransformatoren, von denen einer für die analogen Schaltungen und der andere für die Digital- und Steuerschaltungen bestimmt ist. Diese Trafos versorgen einen 8-Ampere-Brückengleichrichter und 26.400 Mikrofarad Filterkapazität. Die beiden Regler für die analogen Stufen sind verkleinerte Versionen derer, die im Relentless Mono-Verstärker verwendet werden. Der separate Digitalregler ist eine monolithische Plattform mit thermischem Schutz und Strombegrenzung für den unwahrscheinlichen Fall eines Fehlers. Der Relentless-Vorverstärker verfügt über fast so viel Stromversorgungsleistung wie manche Leistungsverstärker.

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Die Eingangsstufe in jedem der beiden Mono-Vorverstärker ist das Ergebnis eines Design-Experiments für eine Schaltung, die nie zuvor in einem D'Agostino-Vorverstärker zum Einsatz kam. Während der Entwicklung wurde eine Version in dem bestehenden Momentum-Vorverstärker getestet. Die überwältigend positiven Ergebnisse führten direkt zur Einführung des Momentum-HD-Vorverstärkers. Das war der Ausgangspunkt dieser Idee, womit die Entwicklung des Relentless- Vorverstärkers auf den Weg gebracht war.

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Die Topologie der Schaltung beginnt mit einer neuen diskreten Differential-FET- Eingangsstufe, die eine Eingangsspannung von außergewöhnlichen 30 Volt liefern kann. Mit einer Eingangsimpedanz von über 1 Megaohm ist das Front-End des Relentless-Vorverstärkers immun gegen quellenbezogene elektrische Probleme. Im normalen Betrieb kann die Erwärmung der Komponenten zu Leistungs- und Klangverschlechterungen führen. Ein speziell für den Relentless-Vorverstärker entwickelter Schaltkreis sorgt für eine stabile Vorspannung, so dass temperaturbedingte Anomalien kompensiert werden und die Leistung auch bei längerem Hören erhalten bleibt.

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Der Relentless-Vorverstärker verfügt ausschließlich über symmetrische XLR-Eingänge und unterdrückt Gleichtakt-Eingangsrauschen mittels seiner ungewöhnlich großen Bandbreite. Die gesamte Signalverstärkung wird im Strombereich durch proprietäre Stromspiegel mit mehreren Ausgängen realisiert, die eine fast 30-fach höhere Linearität im Vergleich zu anderen Designs aufweisen. Durch die Verwendung von vierlagigen Platinen werden Verzerrungen und Störstrahlung im Vergleich zu den üblichen zweilagigen Platinen drastisch reduziert.

Die analogen und digitalen Schaltungselemente sind voneinander isoliert, einschließlich der Masseflächen. Wo nötig, sind digitale Steuersignale auf optischem Wege mit analogen Schaltungen gekoppelt. Die Signalschaltrelais sind hermetisch abgedichtet und verwenden vergoldete Kontakte für maximale Signalintegrität.

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Zu den zentralen Schaltungskonzepten von D'Agostino gehört ein Signalpfad, der vom Eingang bis zum Ausgang vollständig komplementär und symmetrisch ist und einen flachen Frequenzgang bis zu 120 Kilohertz ohne jegliche Gegenkopplung aufweist. Das Gesamtergebnis ist ein musikalisch dichtes und dynamisch überwältigendes Signal an den symmetrischen Ausgängen. Das wohl auffälligste Element des Relentless-Vorverstärkers ist das Paar Lautstärkeregler an den beiden Audio-Gehäusen. Lautstärkeregelungsschaltungen werden bei Vorverstärkerdesigns oft stiefmütterlich behandelt. Dies ist beim Relentless-Vorverstärker nicht der Fall. Jeder Lautstärkeregler besteht aus 14 separaten Metallbauteilen, die ein perfektes Ansprechverhalten und optimale Kontrolle der hochlinearen Halbleiterschalter und diskreten Präzisionswiderstände im Pegelregler gewährleisten. Die Bandbreite und das Einschwingverhalten des Relentless-Vorverstärkers werden durch die Lautstärkeeinstellung nicht beeinflusst. Dadurch klingen hohe Frequenzen besonders angenehm, und die Musik erhebt sich aus einer „tiefschwarzen“ Stille.

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Der Relentless Preamplifier ist ein Vorverstärker für zwei Quellen und zwei Zonen. Das bedeutet, dass zwei Quellen in zwei separaten Räumen oder Zonen gleichzeitig geschaltet und gesteuert werden können. Dabei kann es sich um zwei analoge Quellen handeln oder, sofern mit dem optionalen digitalen Streaming-Modul ausgestattet, um eine digitale Quelle und eine analoge Quelle. In einem Ein-Zonen-System regelt einer der beiden Lautstärkeregler die Lautstärke im Hauptraum oder in Zone 1. Wird Zwei-Zonen-Betrieb gewünscht, steuert der obere Lautstärkeregler die Lautstärke in Zone 1 und der untere die Lautstärke in Zone 2.

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Die Fernbedienung des Relentless-Vorverstärkers ist aus Aluminium und Kupfer gefertigt und wird bequem über ein Touchpad bedient. Tasten wurden auf ein Minimum reduziert, der Großteil der Bedienung erfolgt über das Touchpad. Dank Bluetooth 5.0-Technologie funktioniert das auch ohne direkte Sichtverbindung zu den Geräten. Neu beim Relentless Preamplifier ist die bidirektionale Verbindung. Alle Einstellungen, die an der Vorderseite des Relentless-Vorverstärkers vorgenommen werden, werden auch auf dem Display der Fernbedienung angezeigt, einschließlich der Auswahl von Eingang, Lautstärke und Balance.

Der Relentless-Vorverstärker ist in erster Linie auf ultimative Stereowiedergabe ausgerichtet, passt aber auch hervorragend in ein Heimkinosystem. Eingang drei kann für Theater Bypass konfiguriert werden. In diesem Modus wird die Lautstärkeregelung des Relentless-Vorverstärkers umgangen und vom angeschlossenen Surround-Sound-Prozessor gesteuert. RS-232- und 12-Volt-Trigger erleichtern die Integration in moderne Haussteuerungssysteme. Zusätzliche DC-Stromausgänge für zukünftige Produkte sowie zwei Programmieranschlüsse bieten Erweiterungs- und Leistungsoptionen für die Zukunft.

Das optionale DSM bietet Anschlussmöglichkeiten für ältere Quellen, USB-Funktionalität und natürlich erstklassige Streaming-Funktionen. Das DSM ist vor Ort aufrüstbar und verfügt über SPDIF- (Coax und optisch) und USB-A-Eingänge sowie RJ-45- und WLAN-Netzwerkeingänge. Für latenzfreie Wiedergabe von hochauflösenden Netzwerkinhalten wird 10/100/1000 Gigabit Ethernet unterstützt. Maßgeschneiderte Apps für iOS-Geräte ermöglichen die einfache Steuerung von Musiksammlungen, Streaming-Inhalten und Gerätebedienung. Die Streaming-Dienste Tidal, Qobuz und Spotify werden unterstützt, ebenso wie MQA-Musikdateien. Zudem ist das DSM-Modul für den Relentless Preamplifier Roon Ready.

Das Streamingmodul ist vollständig von den analogen Schaltkreisen isoliert und wird im Netzteil-/Steuerungsgehäuse untergebracht. Kernstück des aus drei Platinen bestehenden Moduls sind zwei DACs, die im Differenzialmodus konfiguriert sind und jeweils die positiven und negativen Signale für jeden Kanal verarbeiten. Diese unterstützen PCM-Signale bis zu 32 Bit/384 Kilohertz und DSD-Signale bis zu DSD256 (11,2 Megahertz) nativ. Die oft vernachlässigte analoge Sektion des DACs hat einen erheblichen Einfluss auf die klangliche Leistung digitaler Musik. Interne symmetrische Verbindungen leiten das analoge Endsignal zu den Anschlüssen und weiter zu den separaten Audio-Gehäusen. Von hier aus profitiert das analoge Musiksignal von den überragenden Leistungs- und Analogschaltungen in den drei Chassis des Relentless-Vorverstärkers.

Der Relentless-Vorverstärker vereint innovative Schaltungen, unverwechselbare Materialien und handwerkliche Fertigungsqualität in einer anspruchsvollen Architektur und ist das perfekte Herzstück für das ultimative Musiksystem.

Herstellerangaben
Dan D’Agostino Relentless Preamplifier
  • Frequenzgang: 0,1 Hz bis 120 kHz, +/- 0.0 dB
  • Signal-/Rauschabstand: -105 dB - ungewichtet / -100 dB - gewichtet
  • Verstärkungsfaktor: +8 / +14dB wählbar
  • Harmonische Verzerrungen: <0,006%, 20Hz bis 20kHz
  • Eingänge: 5 paar - symmetrisch XLR
  • Digitale Eingänge (DSM): 1 USB-A, 1 optisch, 1 SPDIF, 1 coaxial, Ethernet RJ45, 1 WLAN
  • Control: RS232, 12V Trigger
  • Ausgänge: 2 paar symmetrisch XLR für Zone 1, 1 paar symmetrisch XLR
  • Abmessungen je Gehäuse: Höhe: 9,9 cm, Breite: 43,2 cm, Tiefe: 43,2 cm
  • Gewicht (gesamt): 60 Kg
  • Finish Silber oder Schwarz mit kundenspezifischen Ausführungen auf Anfrage erhältlich

Der Dan D’Agostino Relentless Preamplifier ist ab sofort im autorisierten Fachhandel für 170.000 Euro verfügtbar. Das DSM-Modul kostet 20.000 Euro.

Vertrieb
Audio Reference GmbH
Anschrift Alsterkrugchaussee 435
22335 HAMBURG
Telefon +49 40 53320359
Fax +49 40 53320459
Web audio-reference.de

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Mittwoch, 03 November 2021 06:15

IsoTek Titan V5 und Premier C19

Auch bei IsoTek Titan gibt es jetzt den Generationvechsel: Der V5 Titan ist ein auf Hochstrom-Komponenten ausgelegtes Strom-Reinigungssystem mit drei voneinander unabhängigen Netzfiltern in einem Gehäuse.

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Über die drei Ausgänge lassen sich somit beispielsweise zwei Endstufen und ein aktiver Subwoofer mit gereinigtem Strom versorgen, wobei die separaten Filternetzwerke die Kreuzkontamination von Gegentaktstörungen zwischen den Ausgangsbuchsen erheblich reduzieren. Der Vorgänger IsoTek EVO3 Titan war auf der Münchner HIGH END Messe im Mai 2014 vorgestellt worden und kam Ende 2014 offiziell auf den Markt. Das Gerät etablierte sich seinerzeit schnell als Maßstab unter den Hochstrom-Netzfiltern, und seine Fähigkeit, die Leistung und den Klang großer Endstufen dramatisch zu verbessern, fand international großen Anklang.

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Das neue V5 Modell wurde in vielerlei Hinsicht weiterentwickelt und verfügt über die bewährten, auf 16 Ampere ausgelegten thermomagnetischen Sicherungen, deren Kontaktflächen mindestens 1.000-mal größer sind als bei einer Standardsicherung. Deutlich aufgewertet wurde die Leiterplattentopologie des V5 Titan: Die Platinen besitzen eine um mehr als 50 Prozent verstärkte Kupferschicht, um höhere Stromstärken bei geringerem Widerstand übertragen zu können. Die neue Schaltung bietet außerdem die doppelte Induktivität bei einem um 80 Prozent höheren Strom. Auch der Gleichstromwiderstand (DCR) ließ sich weiter reduzieren. IsoTeks Zielsetzung ist es, den DCR möglichst nahe an null Ohm zu bringen – und der V5 Titan ist in dieser Disziplin nochmals erheblich besser als sein Vorgänger.

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Der neue V5 Titan garantiert den angeschlossenen HiFi-Komponenten auf Basis des vom Energieversorger gelieferten Stroms und der geltenden gesetzlichen Vorschriften eine überaus stabile und saubere Stromversorgung. Die sequentielle Schutzschaltung des V5 Titan wurde nochmals erweitert und bietet nun 153.000 Ampere Sofort- und 75.000 Ampere Dauerschutz gegen Spannungsspitzen und Stromstöße – es handelt sich um das robusteste Schutzsystem gegen Überspannung, das IsoTek in diesem Preissegment anbietet. Über den „System Link“-Anschluss auf der Rückseite des Gehäuses ist es möglich, mehrere IsoTek-Geräte miteinander zu koppeln und über eine einzige Steckdose mit dem Stromnetz zu verbinden. Der V5 Titan ist ab Ende November zum Preis von 4.800 Euro lieferbar.

Vertrieb
IDC Klaassen International Distribution & Consulting oHG
Anschrift Am Brambusch 22
44536 Lünen
Telefon +49 231 9860285
E-Mail info@mkidc.eu
Web www.idc-klaassen.com

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Dienstag, 02 November 2021 09:30

Waversa WminiHPA MK2 und WminiAmp MK2 – Teil 2

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Im ersten Teil wusste der WminiHPA als Streaming-Lösung restlos zu überzeugen. Im Folgenden untersuche ich jetzt noch den Einfluss des Netzteils, und dann geht es um die Fähigkeiten als Kopfhörerverstärker in Verbindung mit Roon. Anschließend beschäftige ich mich mit dem Verstärker WminiAmp sowohl einzeln als auch im Zusammenspiel mit dem WminiHPA.

Der Austausch des kleinen Steckernetzteils gegen ein gutes Linear-Netzteil ist ein wesentlicher Punkt, den man in Betracht ziehen sollte, wenn er nicht sogar unerlässlich ist. Nachdem ich den WminiHPA mit meinem PLiXir Elite BDC-12V/2A verbunden habe, kann ich mir ein – innerliches – Grinsen nicht verkneifen. Die Klangwiedergabe wird insgesamt erheblich harmonischer und ist auch mit einem besser definierten Bass verbunden. Das gesamte musikalische Spektrum wird wesentlich konsistenter und musikalischer. Das deckt sich mit meinen bisherigen Erfahrungen, dass ein gutes Netzteil eine der einfachsten Möglichkeiten ist, die Klangqualität einer Digital-Komponente signifikant zu verbessern. Vergessen Sie zunächst teure Kabel und investieren Sie das gesparte Geld lieber in ein gutes Netzteil.

Der im Design nahezu identische WminiAmp
Der im Design nahezu identische WminiAmp

Doch nun zu unserer Dritten Variante: dem Zusammenspiel des WminiHPA mit Roon. Auf meinem im ersten Teil genannten Musikserver läuft jetzt ausschließlich der Roon Core. MinimServer ist abgeschaltet, um eine unerwünschte gegenseitige Beeinflussung zu vermeiden. Über Roon Remote sehen wir, dass der WminiHPA von Roon im Netzwerk sofort erkannt wird und geben ihm zunächst einen Namen. Anschließend konfigurieren wir den WminiHPA. Wir wählen „Device Volume“: mit diesem Feature kann die im WminiHPA integrierte analoge Lautstärkeregelung über Roon gesteuert werden! Da wir von Tidal streamen wollen und der WminiHPA auch MQA beherrscht, entscheiden wir uns für die MQA-Unterstützung und folgen im Übrigen den von Roon vorgeschlagenen Einstellungen. Noch einen weiteren praktischen Vorteil hat die Roon-Integration: Wenn ich die Wiedergabe von Roon aus starte, schaltet der WminiHPA seinen Eingang selbstständig auf Roon um. An dieser Stelle kann ich mich kurz fassen: Klanglich gerät das Zusammenspiel von WminiHPA und Roon ebenso überzeugend wie die Varianten auf Basis des UPnP/DLNA-Standards. Allerdings ist der Bedienungskomfort hervorragend (Lautstärkeregelung) und die nahtlose Integration von Streaming-Diensten spielt mit Roon ohnehin in einer anderen Liga.

Mit der mitgelieferten Apple-Fernbedienung lassen sich alle Funktionen des WminiAmp steuern
Mit der mitgelieferten Apple-Fernbedienung lassen sich alle Funktionen des WminiAmp steuern


Die Roon-Kompatibilität des WminiHPA hat gerade beim Betrieb als Kopfhörerverstärker noch weitere handfeste Vorteile. Erstens unterstützt Roon „Crossfeed“, was einen der Nachteile von Kopfhörern ausgleichen soll, nämlich die mitunter starke Links-Rechts-Trennung bei Stereoquellen. Dabei werden Signalteile des linken Kanals in den rechten Kanal gemischt und umgekehrt und daneben Filter und Verzögerungen angewendet, die dem Hörerlebnis über Lautsprecher nahekommen sollen. So soll eine besser zusammenhängende und weiter entfernte Bühne vor dem Kopf entstehen, ohne dass der Frequenzgang geändert wird. High-End-Kopfhörerverstärker bieten oft eine analoge Crossfeed-Implementierung. Roon verwendet eine digitale Emulation und stellt dabei unterschiedliche Voreinstellungen zur Verfügung. Zweitens bietet Roon professionelle EQ-Methoden speziell für Kopfhörer und für den von mir verwendeten Audeze LCD-X sind ganz dezidierte Einstellungen verfügbar. Mit diesen Einstellungen habe ich viele Stunden ganz entspannt Musik gehört.

Die im Hörtest verwendeten Crossfeed-Einstellungen in Roon
Die im Hörtest verwendeten Crossfeed-Einstellungen in Roon

Zunächst einmal ist festzustellen, dass der WminiHPA den Audeze LCD-X mühelos treiben kann. Dann hören wir in das Album Remember Love des Saxophonisten Houston Person und des Bassisten Ron Carter rein. Tenorsaxophon und Bass klingen intim und echt, zum Greifen nah. Man kann mit dem WminiHPA die entspannte und entspannende Stimmung genießen oder auch genauer hinhören. Dann hört man in „Love Is Here to Stay“ nicht nur die Anblasgeräusche, die das Saxophon von sich gibt, sondern auch, wie Houston Person zwischen den Passagen tief Luft holt. Auch im Kopfhörerbetrieb bleibt der vorstehend beschriebene, klanglich runde und musikalische Abdruck erhalten. So verstrahlen die Mandolinen im „Konzert für 2 Mandolinen“ von Vivaldi aus dem Sampler The Chasing Dragon (The Chasing Dragon – Audiophile Recordings) bei aller Präsenz und Schnelligkeit eine warme Atmosphäre und knallen einem nicht um die Ohren.

Für Liebhaber des Genusses von Musik über Kopfhörer ist der WminiHPA insbesondere in Verbindung mit Roon eine fast schon perfekte Lösung. Alle anderen Hörer benötigen einen passenden Verstärker mit ausreichend Leistung. Und genau an dieser Stelle kommt der im Design nahezu identische WminiAmp ins Spiel. Bei gleicher Grundfläche ist er nur wenig höher als der WminiHPA. Auf der Vorderseite finden wir links wieder die einzige Taste mit den zwei Funktionen Einschalten und Auswahl des Eingangs sowie das Display in Form einer LED-Matrix. Auf den ersten Blick nicht ersichtlich ist, dass auch der WminiAmp über eine vollwertige Lautstärkeregelung verfügt, deren Steuerung entweder über die mitgelieferte Apple-Fernbedienung oder über die optionale WminiRemote erfolgt.

Die im Hörtest verwendeten Voreinstellungen in Roon für den Audeze LCD-X
Die im Hörtest verwendeten Voreinstellungen in Roon für den Audeze LCD-X


Auf der Rückseite geht es aufgrund der kleinen Gehäuseabmessungen zwangsläufig etwas eng zu. Dennoch finden wir neben einem unsymmetrischen Eingang (Cinch) auch einen symmetrischen XLR-Eingang. Ferner gibt es noch eine koaxiale S/PDIF-Schnittstelle (Cinch) für Digital-Signale – allerdings nur mit 44,1-Kilohertz-Datenrate. Hochwertige Lautsprecher-Terminals beanspruchen den restlichen Platz. Dennoch ist der Anschluss ganz großer und schwerer Lautsprecherstrippen und insbesondere solcher mit Kabelschuhen eine kleine Herausforderung. Betrachtet man das kleine „Kistchen“ ohne Kühlkörper und einem „Kampfgewicht“ von gerade mal drei Kilo, dann frägt man sich unwillkürlich, wie da eine Leistung von 70 respektive 100 Watt an acht respektive vier Ohm pro Kanal rauskommen soll. Das geht nur mit einem Klasse-D-Verstärker. Klasse-D-Verstärker werden landläufig oft als Digitalverstärker bezeichnet, wobei aber das „D“ nicht Digital bedeutet, sondern für das Verstärkersystem in der Reihenfolge der Klassen A, B, AB, C, D, E, F, G steht.

Der gesamte Signalweg mit Crossfeed, Audez-Voreinstellung und Upsampling auf 352,8 Kilohertz im WminiHPA
Der gesamte Signalweg mit Crossfeed, Audez-Voreinstellung und Upsampling auf 352,8 Kilohertz im WminiHPA

Klasse-D-Verstärker verwenden Pulsweitenmodulation (PWM) zur Verstärkung analoger Signale. Beim PWM-Verfahren wird das analoge Eingangssignal mit Hilfe einer Sägezahnspannung und einem Komparator in eine Folge von Rechtecksignalen gleicher Höhe aber unterschiedlicher Breite umgeformt. Die Breite der Rechtecksignale variiert dabei im Verhältnis zur Signalstärke. Diese Pulsfolge wird dann verstärkt und am Ende durch ein analoges Tiefpassfilter wieder in eine analoge Schwingung zurück verwandelt. Der Vorteil ist, dass sich eine solche Signalform sehr einfach verstärken lässt, da die Transistoren nicht mehr moduliert werden, sondern nur noch als Ein- und Ausschalter fungieren. Der direkt erkennbare Nutzen ist der sehr hohe Wirkungsgrad und die geringe Wärmeentwicklung. Das generierte Pulsweitensignal ist ein analoges Signal mit theoretisch unendlicher Auflösung auf der Zeitachse. Auf Grund der Rechteckspannung ähnelt es einem Digitalsignal.

Die Besonderheit beim WminiAmp ist nun, dass er eine vollständig digitale Signalverarbeitung vor dem eigentlichen Class-D-Verstärker besitzt. Das analoge Eingangssignal wird über den hochleistungsfähigen 24-Bit-A/D-Wandler PCM4202 von Burr-Brown in das PCM-Format umgewandelt. Die PCM4202-Architektur verwendet einen 1-Bit-Delta-Sigma-Modulator pro Kanal und unterstützt lineare 24-Bit-PCM-Ausgangsdaten mit Abtastfrequenzen von bis zu 216 Kilohertz. Dieses Signal wird dann von Waversas proprietären WAP-Chip weiterverarbeitet. Dabei werden das PCM-Signal auf 24Bit und 768 Kilohertz hochgerechnet und weitere „Korrekturen“ vorgenommen, um die Detailgenauigkeit und die räumliche Darstellung unabhängig von der Lautstärke zu verbessern. Dies lässt sich mit analogen Methoden in der gleichen Art und Weise nicht annähernd so verlustfrei verwirklichen.


Bei der anschließenden Umwandlung vom PCM- in das PWM-Format wird auch der Takt des PCM-Signals weitergegeben. Präzision, Detailauflösung, Feindynamik und Natürlichkeit des Klangs sollen von dieser Maßnahme enorm profitieren. Als Pulsweiten-Modulator kommt ein TAS5086 von Texas Instruments zum Einsatz. Das PWM-Signal wird dann verstärkt und über ein Tiefpassfilter als Analog-Signal an den Lautsprecherausgängen bereitgestellt. Hört sich kompliziert an und ist technisch anspruchsvoll. Die Stromversorgung erfolgt über ein großes externes Schaltnetzteil, wie wir es auch von Notebooks kennen, das 24 Volt bei 6,25 Ampere bereitstellt.

Technik hin oder her – auch hier lautet die entscheidende Frage: Wie klingt’s? Um das zu beantworten, habe ich den WminiAmp zunächst anstelle meiner Omtec Endstufen in meine Anlage integriert. Meine Erwartungen sind offen gestanden nicht allzu hoch, haben mich doch bisher „Digital“-Verstärker in Full Range Anwendungen eher weniger überzeugt. Doch die große Überraschung folgt sogleich. Der WminiAmp hat meine Audioplan Kontrapunkt jederzeit fest im Griff. Doch nicht nur das.

Auf der Rückseite geht es aufgrund der kleinen Abmessungen etwas eng zu
Auf der Rückseite geht es aufgrund der kleinen Abmessungen etwas eng zu

In „Like Someone In Love" aus dem Album Turn Up the Quiet ist Diana Krall mit dem Bassisten Christian McBride und dem Gitarristen Russell Malone zu hören. Der Bass im Intro ist schön rund und auch etwas knarzig, aber nicht zu Tode gedämpft. Der Opener gibt die Richtung des gesamten Albums vor: die im Mittelpunkt stehende Stimme Diana Kralls schmiegt sich mal hauchzart, mal rauchig verrucht um angejazzte Variationen aus dem American Songbook. Genau diese Wechsel in der Stimme zeichnet der WminiAmp glaubhaft nach. Die Begleitmusiker und die Sängerin stehen von den Lautsprechern losgelöst im Raum. Diese Eigenschaft zeichnet meiner Meinung nach ausgezeichnete Verstärker aus: Sie lassen uns die Lautsprecher vergessen.

In den Streichersonaten von G.A. Rossini für zwei Violinen, Cello und Kontrabass (Salvatore Accardo - Rossini: 5 Sonate a Quattro - LIM UHD) können die Streicher bei so manchem Verstärker schon mal anstrengend klingen. Doch davon ist dem WminiAmp nichts zu hören: Die Streicher bleiben bis in die höchsten Tonlagen samtig und geschmeidig ohne jeglichen Anflug von Härte. Der gelungene tonale Abdruck geht mit einer ausgezeichneten räumlichen Abbildung einher. Die klanglich exzellente Einspielung der „7. Symphonie“ von Beethoven mit dem Budapest Festival Orchestra (Beethoven - Symphony No. 7, Channel Classics, 24/96 kHz) unter Iván Fischer hat mit dem WminiAmp große räumliche Tiefe und erstreckt sich weit nach hinten in den virtuellen Raum. Noch wichtiger aber ist, dass sich das Klangbild gerade auch in den Forte-Passagen vollständig von den Lautsprechern löst und niemals eindickt.


Das Innenleben des WminiAmp: Auch hier ist der große Chip der WAP-Prozessor
Das Innenleben des WminiAmp: Auch hier ist der große Chip der WAP-Prozessor

Absolute Top-Endstufen mögen noch etwas mehr Raumeindruck und insgesamt ein noch luftigeres Klangbild bieten. Aber das schmälert den ausgezeichneten Gesamteindruck des WminiAmp in keiner Weise. Denn dieser kleine Kerl ist in seiner Darbietung einfach ungemein musikalisch und klanglich stimmig. Zum Abschluss habe ich WminiHPA und WminiAmp über die symmetrischen Aus- und Eingänge miteinander verbunden. Der WminiHPA ist aufgrund seiner Vielseitigkeit ein idealer Zuspieler und klanglich ergibt sich eine perfekte Symbiose. Die vorstehend beschrieben klanglichen Eigenschaften beider Komponenten „verstärken“ sich im Zusammenspiel in positiver Weise ohne ins Extrem abzugleiten. Schon beim Test der Top-Komponenten von Waversa hatte ich festgestellt, dass die Geräte klanglich exzellent aufeinander abgestimmt sind. Und das ist bei den beiden „Minis“ nicht anders.

STATEMENT

Mehr Understatement als mit den „Minis“ von Waversa geht eigentlich nicht. Der WminiHPA ist eine ausnehmend vielseitige und klanglich hervorragende Streaming Lösung und für Liebhaber von Kopfhörern das reinste Schweizer Taschenmesser. Der WminiAmp hat für die meisten Anwendungsfälle genügend Leistung und spielt ausnehmend musikalisch. Im Zusammenspiel ergeben beide Geräte ein hoch attraktives Gesamtpaket.
Gehört mit
Computer Intel Xeon E3-1225 3,2 GHz, 4 GB RAM, Windows Server 2012R2 und 2019 mit AudiophileOptimizer 3.0, JPLAY USB Card, HDPLEX 400W ATX Linear-Netzteil und HDPLEX 200W Linear-Netzteil LattePanda Alpha 864s mit Intel 8th m3--8100y und Diretta Target Bridge mit HDPLEX 200W Linear-Netzteil
Software JRiver Media Center 24, JPLAY 6.2, MinimServer, JPLAY Femto, JPLAY femtoServer, Roon Server
LAN Switch SOtM sNH-10G i
10-MHz-Clock SOtM SCLK-OCX10
USB SOtM USB Hub tX-USBultra
D/A-Wandler PS Audio DirectStream DAC
Plattenspieler Platine Verdier
Tonarm Souther TRIBEAM
Tonabnehmer Clearaudio Veritas
Vorstufe Erno Borbely , Omtec Anturion
Endstufe Omtec CA 25
Lautsprecher Audioplan Kontrapunkt IV, 2 Velodyne Subwoofer DD-10+
Kabel und Zubehör Van den Hul, JCAT Reference USB, JCAT Reference LAN, Analysis Plus Digital Oval Yellow, AudioQuest Eagle Eye Digital Cable, SOtM dBCL-BNC, Audioquest Niagara 5000
Herstellerangaben
Waversa WMiniHPA MK2
Digital-Eingänge 75 Ω S/PDIF (bis 96kHz / 24)
Toslink (bis 96kHz / 24)
USB-PC “B” Type (bis 384kHz/ 24 und DSD64, DSD128DoP, DSD256Native)
1x USB „A“ Type für Stick/Festplatte
Netzwerk-Eingang UTP RJ45 (bis 384kHz/ 24 und DSD64, DSD128DoP, DSD256Native)
Unterstützte Protokolle UPnP/DLNA, AirPlay, Roon, WNDR-Waversa Direct Rendering
Analog-Verstärker-Ausgänge Symmetrisch (XLR), Unsymmetrisch (RCA) 2,5-mm-, 3,5-mm- und 6,3-mm-Stereoklinke
Ausgangsleistung XLR 5.600mW (32Ω), 1,4A, RCA 2.800mW (32Ω), 0,7A
Gewicht 2 kg
Abmessungen 180 mm B x 150 mm T x 37 mm H (Spikes +7mm) (B x T x H)
Preis 1.950 Euro
Herstellerangaben
Waversa WMiniAmp MK2
Digital-Eingänge 75 Ω S/PDIF nur für 44,1kHz
Analog-Eingänge 1x symmetrisch (XLR), 1x unsymmetrisch (RCA)
Upsampling 24Bit/768kHz
Frequenzgang 10Hz - 20kHz (+0,1/-0,5dB)
Ausgangsleistung 2x 70W/100W an 8/4 Ohm, mono gebrückt: 200W an 2 Ohm
Gewicht 3 kg
Abmessungen 180 mm B x 150 mm T x 50 mm H (Spikes +7mm) (B x T x H)
Preis 1.750 Euro

Vertrieb
ATR - Audio Trade
Anschrift Hi-Fi Vertriebsgesellschaft mbH
Schenkendorfstraße 29
D-45472 Mülheim an der Ruhr
Telefon +49 208 882660
E-Mail email@audiotra.de
Web www.audiotra.de

Weitere Informationen

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  • Social Introtext Im ersten Teil wusste der WminiHPA als Streaming-Lösung restlos zu überzeugen. Im Folgenden untersuche ich jetzt noch den Einfluss des Netzteils, und dann geht es um die Fähigkeiten als Kopfhörerverstärker in Verbindung mit Roon. Anschließend beschäftige ich mich mit dem Verstärker WminiAmp sowohl einzeln als auch im Zusammenspiel mit dem WminiHPA.
Montag, 01 November 2021 08:15

Keces Ultimate Netzfilter IQRP-3600

Eine neue Generation Power Conditioner/Netzfilter von Keces: die Ultimate Serie mit dem neuen IQRP3600 mit 3.000-VA- und zwei 300-VA-Wicklungen. Jede Ausgangsgruppe verfügt über eine eigene isolierte Wicklung, um im Ringkerntransformator die optimale Filterwicklung zu erreichen.

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Der Ringkern-Transformator iar in Metall gekapselt, und vergoldete Ausgangsbuchsen sorgen für eine störungsfreie und optimale Kontaktierung der HighEnd-Audio-Geräte. Durch die Trennung von Analog, Digital und Endstufe mit den unabhängigen 3000-VA- und den beiden 300-VA-Wicklungen wird eine gegenseitige Beeinflussung der Geräte ausgeschlossen. Zudem erzeugt die Quantum Resonance Technology eine angenehme niedrige Schuhmann-Resonanzfrequenz, die den Musikgenuss im Hörraum auf eine neue Wohlfühldimension heben soll.

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Technische Daten des IQRP-3600:

  • 8 vergoldete Schuko Steckdosen; 2 x digital + 2 x analog & 4 Power
  • 3 Wicklungen: 300 VA + 300VA + 3000 VA
  • High-Quality custom made Ringkerntransformator
  • Quantum Resonance Schumann Generator integriert
  • 4 Millimeter starkes Aluminumgehäuse; komplett geschirmt gegen EMI/RFI Einflüsse
  • Eingang IEC 320/C20 (20 A)
  • Rücksetzbare Haupt-Magnet-Sicherung
  • Unterspannungsschutz & Überspannungschutz integriert
  • Gesamtleistung 3600 VA
  • Preis: 3.000 Euro

Zudem hat Robert Ross interessantes Zubehör für seine KECES Linearnetzteile neu im Angebot: Premium DC Kabel in jeder Länge mit hochwertigen vergoldeten Ganzmetallsteckern mit zweimal 1,5Quadratmillimeter Leiterquerschnitt in attraktiver Textilummantelung:

  • Version 1: mit zwei 5,5/2,5mm DC-Steckern
  • Version 2: mit einem 5,5/2,1mm und einem 5,5/2,5mm DC-Steckern

Vertrieb
Robert Ross Audiophile Produkte GmbH
Anschrift Alemannenstr. 23
85095 Denkendorf
Telefon 08466 905030
E-Mail r.ross@robertross.de
Web www.robertross.de

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Freitag, 29 Oktober 2021 02:08

Wireworld Platinum Starlight 8 koaxial und symmetrisch

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In meinem Testbericht über die Wireworld Starlight 8 Digitalkabel versprach ich, das Spitzenmodell Platinum in der symmetrischen AES/EBU Version und als koaxiales S/PDIF miteinander zu vergleichen. Beide sind preisgleich. Hört man Unterschiede?.

Das ist ein spannender Vergleich, denn es handelt sich hier zwar um zwei gleichartige Kabel, was die Wertigkeit des Materials anbelangt, technisch unterscheiden sie sich jedoch durch den symmetrischen Aufbau mit separater Masse und einer Impedanz von 110 Ohm einerseits und einer Impedanz von 75 Ohm bei ebenfalls drei Leitersträngen andererseits. Beim letzteren, koaxialen Platinum liegen der Minus-Leiter und die Masse, also zwei Stränge des Wireworld Tri DNA Helix-Aufbaus zusammen. Dies hat möglicherweise Auswirkung auf das Dielektrikum, was wiederum klangliche Unterschiede bewirken kann. Beim Test des Boaacoustic Silver Digital Krypton AES/EBU und seines 75 Ohm-Gegenstücks, dem Boaacoustic Silver Carbon Luxus Serie JIB Silber konnte ich damals nur minimale Unterschiede erkennen, die nicht seriös zu benennen waren. Etwas anders ist es bei meinen DH-Labs Silver Sonic D-750 S/PDIF und seinem symmetrischen Pendant D-10. Das koaxiale klingt hier eine Spur wärmer und minimal dichter, das symmetrische zeigt vor allem im Grundton etwas mehr Transparenz. Hörbar wird dieser Unterschied bei Stimmen in guten Aufnahmen.

Der sichtbare Unterschied liegt in den Steckern. Aber die Konstruktion der beiden Platinum Starlight 8 ist nicht identisch
Der sichtbare Unterschied liegt in den Steckern. Aber die Konstruktion der beiden Platinum Starlight 8 ist nicht identisch

Technisch spricht theoretisch einiges für das symmetrische AES/EBU Platinum. Vor allem die getrennte Masseführung mag von Vorteil sein. Muss aber nicht. Letztlich ist es eine Frage der gesamten Konstruktion des Kabels und da darf man von Wireworld-Chef David Salz und seinem Team in Florida höchste Akribie erwarten. Gegen die symmetrische Variante und somit für S/PDIF spricht jedoch auch etwas: Wenn ein angeschlossenes Gerät nicht wirklich symmetrisch aufgebaut ist, kann der Umsetzer auf den symmetrischen XLR-Anschluss keine Vorteile bringen sondern möglicherweise eher Fehler generieren. Bei symmetrischen Geräten ist auch nie mit absoluter Sicherheit davon auszugehen, dass die beiden parallelen Züge der beiden Halbsignale wirklich hinsichtlich jedes erdenklichen Aspekts zu einhundert Prozent gleich sind. Somit kann das symmetrische Signal bereits durch die angeschlossene Komponente minimal anders sein. Dieses wiederum schlägt sich dann womöglich musikalisch in einer leicht veränderten räumlichen Darstellung nieder, die, subjektiv bewertet, gefälliger sein kann.

Aufbau des Platinum Starlight 8 S/PDIF
Aufbau des Platinum Starlight 8 S/PDIF

Das AES/EBU ist gut eingespielt, das S/PDIF hat hier Nachholbedarf und somit lasse ich ihm erst einmal rund dreißig Stunden Zeit, sich ebenfalls musikalisch zu formatieren. Ich höre mit ihm in dieser Zeit Musik und bemerke, wie es sich langsam verbessert, an Homogenität und Transparenz gewinnt. „Out of the Box“ klingt es minimal holprig, das legt sich aber schon nach zwei bis drei Stunden, anschließend beginnt es, nach und nach seine klanglichen Qualitäten zu entfalten. Der Versuchsaufbau ist wieder simpel und komfortabel zugleich. Beide Kabel verbinden den Mutec-Reclocker mit dem PS-Audio DAC. So kann ich in meiner Anlage auf höchstmöglichen Niveau zwischen den Kabeln umschalten. Beim direkten Hin- und Herschalten und gleichzeitigen Wiederholen eines Musik-Stücks erkenne ich keine Unterschiede, egal ob ich ein Jazz-Album wie Nnenna Freelon Live von der Festplatte oder dem CD-Spieler höre oder klassische Musik bei Qobuz streame. Manchmal meine ich, feine Unterschiede in der Offenheit wahrzunehmen, bei anderer Musik erlebe ich es genau andersherum. Das ist nicht eindeutig und seriös beschreibbar, und ich schließe auch nicht aus, mir diese feinen Nuancen eingebildet zu haben. Auch eine Verbindung direkt vom CD-Spieler, ohne den Mutec, zum DAC offenbarte da nichts anderes. Somit würde ich keinem der beiden Platinum den Vorzug geben wollen.


Aufbau des Platinum Starlight 8 AES/EBU
Aufbau des Platinum Starlight 8 AES/EBU

Eine andere Erfahrung will ich Ihnen nicht vorenthalten. Die beiden Platinum Starlight 8 habe ich nun lange Zeit hören und genießen dürfen. Je länger ich diesem Hörvergnügen nachkam, desto mehr begeisterten mich beide. Sie musizieren frei von Artefakten, geben einen tiefen Einblick in die Musik und klingen dabei gar nicht anstrengend. Im Grunde sind sie klanglich unauffällig, was das höchste Lob ist, das ich einer Audio-Komponente zuordnen kann. Wenn ich im ersten Teil meines Berichtes vielleicht den Anschein erweckt habe, das Gold Starlight 8 sei dicht dran am Platinum, so mag dies in Relation zum dreifachen Preis angemessen sein. In der absoluten Betrachtung sind die Platinum, egal ob symmetrisch oder koaxial, eine andere Klasse und dürften ihresgleichen suchen. Was sie zusätzlich an Detailfülle vor allem im Grundtonspektrum offenbaren, ist bezaubernd. Dies paaren sie mit angenehmem musikalischem Schmelz, nicht nur bei fein aufgelösten Aufnahmen mit natürlichen Instrumenten, egal ob bei kleinen Besetzungen oder großem Orchester. Auch Led Zeppelin rockt und reist mich mit, ohne dass es mir, selbst weit über Zimmerlautstärke, irgendwann auf die Nerven geht. Dabei wird jedes Detail klar und farbenreich zelebriert. Der alleinige Grund, weshalb ich dann doch die Anlage ausschaltete: es war viertel nach zwei in der Nacht.

In einer guten Anlage können beide Wireworld Platinum ihre Musikalität beweisen
In einer guten Anlage können beide Wireworld Platinum ihre Musikalität beweisen

Noch bitte etwas kurz zu den nötigen Investitionen: Aus meiner Erfahrung, bis vor kurzem mit mir selber und auch im Kreis von Hifi-Freunden und Bekannten, sind Preise, wie sie von Wireworld für die Platinum aufgerufen werden, für Kabel jeglicher Art eher schwer zu akzeptieren. Handelte es sich um ein Gerät, würde mancher weit eher zu entsprechender Ausgabe bereit sein. Das scheint mir ein grober Fehler. Die musikalische Bedeutung sorgsam ausgesuchter Kabel sollte man bitte nicht unterschätzen.

STATEMENT

Die Platinum Starlight 8 Digitalkabel sind in beiden Ausführung klanglich absolut gleichwertig. Ihre Musikalität ist faszinierend und, gemessen daran, halte ich sie für ausgesprochen preiswert.
Gehört mit
Computer Intel Nuc Pentium Silver 1,5 GHz, Samsung Pro SSD, ZeroZone-Netzteil, Daphile-Player 21.01und Qobuz
Netzwerk Ansuz Acoustics PowerSwitch A2 mit Darkz-Resonance-Control C2T, Digitalz Ethernet Cable A2 und Audioquest CAT700 Carbon
CD-Laufwerk Primare DVD-30
Reclocker Mutec M-3+ Smartclock USB
DA-Wandler PS Audio Direct-Stream-DAC
Vorverstärker Audio-gd Master 1 Vacuum
Endstufe für Bass: zwei Primare A-32, für Mittel-Hochton: Spectral DMA-100
Equalizer LA-Audio EQ231G für Bass
Lautsprecher Triangle Grand Concert
Zubehör Siltech Royal Signature Golden Universal IIUSB, Habst DIIIAES/EBU, JIB Boaacoustic Silver Digital Krypton AES/EBU, Audioquest Jitterbugs, Wireworld Eclipse 8 Silver und Platinum Cinch und XLR, Purist Audio Design Elementa Advance XLR, QED Genesis Silver Spiral und Supra XL Annorum LS mit Enacom LS, Audioquest Niagara 5000, Hurricane HC, Source und NRG-X2 Netzkabel, AHP Reinkupfer Sicherungen, Synergistic Research Quantum Blue und OrangeSicherungen, AHP Klangmodul Ivg, Furutech NFC Wandsteckdose, Raum-Absorber von Mbakustik und Browne Akustik, Franck Tchang Klangschalen
Möbel Creaktiv Audio mit Absorberböden, Finite Elemente Pagode, Audio Exklusiv d.C.d. Basis
Herstellerangaben
Wireworld Platinum Starlight 8 - 75 Ω
Aufbau Tri DNA Helix
Aufbau 3 (12 Strang-Gruppen), 22 AWG, 0.33 mm2
Leiter OCC-7N massives Silber
Isolator Composilex 3
Stecker-Kontakte Silber beschichtetes OFC
Stecker-Art RCA oder BNC
Preise 0,5 m: 850 Euro
1 m: 1.500 Euro
1,5 m: 2.150 Euro
jeder weitere Meter 1.300 Euro
Herstellerangaben
Wireworld Platinum Starlight 8 - 110 Ω
Aufbau Tri DNA Helix
Aufbau 3 (12 Strang-Gruppen), 22 AWG, 0.33 mm2
Leiter OCC-7N massives Silber
Isolator Composilex 3
Stecker-Kontakte Silber beschichtetes OFC
Stecker-Art RCA oder BNC
Preise 0,5 m: 850 Euro
1 m: 1.500 Euro
1,5 m: 2.150 Euro
jeder weitere Meter 1.300 Euro

Vertrieb
Phonar Akustik Kai Henningsen GmbH
Anschrift Industriestr. 8 – 10
24963 Tarp
Telefon +49 4638 89240
E-Mail info@phonar.de
Web www.phonar.de

Weitere Informationen

  • Imagefolder tests/21-10-29_wireworld
  • Social Introtext In meinem Testbericht über die Wireworld Starlight 8 Digitalkabel versprach ich, das Spitzenmodell Platinum in der symmetrischen AES/EBU Version und als koaxiales S/PDIF miteinander zu vergleichen. Beide sind preisgleich. Hört man Unterschiede?
Donnerstag, 28 Oktober 2021 07:45

Aavik U-180 / U-280 / U-580 Serie

Aavik hat seine hochgelobte Serie von separaten Audiokomponenten, die Aavik I und D-180 / 280 / 580, um die neue Aavik U-180, 280 und 580 Serie erweitert, die beide Komponenten, Vollverstärker und DAC, in einem Modul vereint. Das Ergebnis ist verblüffend: Die kompromisslose Integration dieser Komponenten in ein einziges Gerät ist gelungen.

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Damit hat Aavik erfolgreich auf die Anforderungen der High-End-Audio-Liebhaber reagiert, die den Platzbedarf für separate Audiokomponenten minimieren wollen, ohne dabei Kompromisse bei der Qualität der High-End-Musikwiedergabe einzugehen. Ein gemeinsames Mainboard ersetzt nun die beiden separaten. Dieses komplett neu gestaltete Mainboard bietet den kürzest möglichen Signalweg zwischen Verstärker und DAC und garantiert eine exzellente Lautsprecheransteuerung.

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Die neue U-Serie von Aavik hat im Grunde die gleiche DNA wie die Serie der separaten Komponenten von Aavik. Die neue U-Serie ist mit denselben fortschrittlichen elektronischen Komponenten ausgestattet und wird aus denselben innovativen Materialien hergestellt. Darauf aufbauend und mit dem neu entwickelten Mainboard ausgestattet, zeichnet sich auch die neue U-Serie von Aavik durch ein geringes Grundrauschen und eine noch nie dagewesene dynamische Geschwindigkeit aus. Straffe Lautsprecherkontrolle und ausgewogene Stabilität sorgen für ein überzeugendes und kristallklares Klangbild, das selbst feinste klangliche Details wiedergibt.

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Das Premium-Modell U-580 ist das Flaggschiff der Aavik-Serie. Mit der großen Kreuzeinlage in der Deckplatte ist die U-580 leicht zu erkennen. Das Kreuz ist aus Titan gefertigt und dient als Resonanzkontrollelement, das dem Hörerlebnis einen warmen und natürlichen Klang verleiht. Was den Aavik U-580 ebenfalls auf ein höheres Leistungsniveau hebt, ist sein Innenchassis, das aus massivem Kupfer gefertigt ist. Dies führt zu einer weiteren Verringerung der Hysterese und verleiht der Musik mehr Energie und Kraft. Das Premium-Modell ist außerdem mit zusätzlicher Ansuz-Rauschunterdrückung ausgestattet. Diese innovativen Technologien sollen den Weg für einen absolut ungehinderten Signalfluss ebnen.

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Die neuen Aavik-Resonanznetzteile sind so konzipiert, dass sie enorme Leistungsreserven bei extrem niedrigem Geräuschpegel bieten. Wenn mehr Leistung benötigt wird, erhöht sich die Betriebsfrequenz, was wiederum den Vorteil hat, dass auch die Leistungsdichte steigt und somit eine höhere Spitzenleistung möglich ist, wenn es die Musik erfordert. Das Grundrauschen der Rohstromversorgung ist extrem niedrig, konnte aber durch die extrem rauscharmen Regler, die die verschiedenen Teile der Schaltung versorgen, noch weiter gesenkt werden. Das Rauschen dieser Regler wird in wenigen Mikrovolt respektive. Nanovolt gemessen und liegt deutlich unter dem Rauschpegel herkömmlicher Regler.

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Aavik verwendet die patentierte UMAC™-Verstärkertechnologie. Diese Technologie wurde entwickelt, um die Konstruktionsmängel herkömmlicher Schaltverstärker zu vermeiden. Die UMAC-Technologie zielt vor allem auf zwei Bereiche ab. Erstens wird die Pulsweitenmodulations-Erzeugung mit Sinuswellen und nicht mit der häufigeren Dreiecksmodulation erzeugt. Der Vorteil ist, dass Sinuswellen weit weniger hochfrequentes Rauschen erzeugen als Dreiecke, keine scharfen Ecken haben und daher weit weniger induktive Filterung am Ausgang erfordern. Die geringere Induktivität am Ausgang verleiht den Verstärkern einen viel besseren Dämpfungsfaktor und damit eine deutlich bessere Lautsprecherkontrolle. Zweitens ermöglicht die fortschrittliche duale Mixed-Mode-Rückkopplung Dämpfungsfaktoren, die nur für die allerbesten Linearverstärker charakteristisch sind.

Die DAC-Sektion des Aavik verfügt über fünf digitale Eingänge, die alle eine hervorragende Audioleistung aufweisen. Der DAC arbeitet ohne jegliche digitale Signatur. Das lässt jede Musik natürlich und authentisch klingen. Die digitalen Schaltkreise verfügen über die besten Hochfrequenzkapazitäten. Dem Aufbau des Platinen-Designs wurde große Sorgfalt gewidmet. Durch die Verwendung zeitlich abgestimmter, ultrakurzer, vierlagiger Leiterbahnen will Aavik die natürliche und unverfälschte Klangqualität des breiten und komplexen Spektrums unterschiedlicher Signale erhalten. Die DAC-Schaltkreise sind außerdem mit Onboard-Taktgebern mit extrem niedrigem Jitter ausgestattet.

Um den individuellen Hörvorlieben gerecht zu werden und sich in Ihr bestehendes Audiosystem einzufügen, hat Aavik vier individuelle Einstellungen entwickelt. Da die gewählte Signalquelle, die am Eingang angeschlossen ist, die tatsächliche Klangleistung verfälschen kann, kann das Up-Sampling ein- und ausgeschaltet werden. Außerdem kann zwischen einem langsamen Filter mit weichem Hochtonabfall und einem schnellen mit steilem Hochtonabfall gewählt werden.

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Hersteller
Aavik Acoustics
Adresse Rebslagervej 4
DK-9000 Aalborg
Telefon +45 40 51 14 31
E-Mail sales@aavik-acoustics.com
Web aavik-acoustics.com

Weitere Informationen

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