Freitag, 19 Oktober 2018 00:01

Cardas Audio Clear Beyond Phono

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Ich weiß nicht, wann ich zuletzt ein Phonokabel ausprobiert habe. Das liegt auch daran, dass einige neuere Tonarme wie der Thales Symplicity II durchgehend verkabelt sind. Außerdem verwende ich seit dem Test der Phonostufen von FM Acoustics vor fast 20 Jahren Forcelines von FM und bin nicht im Mindesten unzufrieden. Ob das Cardas das ändert?

Dass ich auf Jan Sievekings Angebot, mal ein Phonokabel der Clear-Beyond-Linie – dem besten, was Cardas zu bieten hat – zu testen, spontan eingegangen bin, hat auch damit zu tun, dass meine beiden aktuellen Lieblings-Zwölf-Zöller – der AMG JT12 Turbo und Einsteins The Tonarme 12“ in Verbindung mit dem Transrotor Tamino – ganz konventionell einen SME-Anschluss besitzen. Zudem hatte mich schon das Cardas Clear Network völlig überzeugt. In diesem Test hatte ich darauf hingewiesen, dass Cardas seine Kupfer- und Silberleiter selbst herstellt, da Mitte der 80-er Jahre sehr reines und ultra-weiches Kupfer so gut wie nicht zu bekommen gewesen sei. Während einige Hersteller auf ausländische Produzenten auswichen, habe man sich wegen der hohen Preise und der schwankenden Qualität der Importe gezwungen gesehen, die benötigten Leiter selbst zu produzieren, ist auf der Website zu erfahren. Inzwischen soll Cardas einen nicht unbeträchtlichen Teil der Audio-Kabelhersteller mit Draht und Litze beliefern. Cardas hat verschiedene Qualitäten im Portfolio. Die am häufigsten nachgefragte sei das sogenannte „Grade 1 (Ultra)“-Kupfer. Hier werden die Leiter nach jedem Ziehen unter einer Wasserstoff-Atmosphäre gereinigt und geglüht. Eine spezielle Beschichtung soll garantieren, dass das Kupfer zwischen den Bearbeitungsschritten nicht verhärtet und oxidiert. Schließlich würde die Oberfläche der Kabel nach jedem Ziehen von Diamanten poliert. Die von Cardas für die eigenen Kabel verwendeten Leiter erhielten ein Umhüllung mit Urethan, um einen Langzeitschutz vor Oxidation zu erreichen. Es werde nur Kupfer höchster Qualität mit einem Recycling-Anteil von null verwendet. Aber das wissen regelmäßige Hifistatement Leser ja schon.

Von außen unterscheidet sich das Beyond Clear vor allem durch den Aufdruck vom Clear. Dessen um 1,5 Millimeter geringerer Durchmesser fällt nur auf, wenn beide Kabel nebeneinander liegen
Von außen unterscheidet sich das Beyond Clear vor allem durch den Aufdruck vom Clear. Dessen um 1,5 Millimeter geringerer Durchmesser fällt nur auf, wenn beide Kabel nebeneinander liegen

Auch, was das Clear Beyond vom Clear unterscheidet, wurde in einer unserer News, in der sich auch ein Bild des Aufbaus findet, bereits verraten: Der Aufbau eines Beyond ist komplexer als der des Clear. Das Beyond besteht aus vier mehrlagig verdrillten und – üblicherweise – kreuzverschalteten Innenleitern, die in einer komplexen Konstruktion aus luftgefüllten PTFE-Schläuchen stabil auf Abstand gehalten werden. Die vier Innenleiter winden sich jeweils um einen eigenen Kevlarkern. Zwei Erdungskabel laufen in ihrer eigenen Isolierungsschicht. Der Abstand zu den Innenleitern entspricht dem goldenen Schnitt. Die Erdungskabel werden bei XLR-Kabeln als Masseleitung verwendet. Über diesem Aufbau liegen zwei weitere Schichten Schirmung oberhalb von luftgefüllten PTFE-Schläuchen, deren Größenverhältnisse ebenfalls dem goldenen Schnitt entsprechen. Kohlenstoffimprägnierte Bänder halten das Kabel in Form. Die Ummantelung besteht aus Alcryn. Beim Phonokabel sind die vier Innenleiter natürlich nicht kreuzverschaltet, sondern transportieren das Stereosignal. Die Kabelstärke wird mit 26,5 AWG oder American Wire Gauge angegeben. Das entspricht einem Durchmesser von 0,38 Millimeter. Für meine symmetrische Phonostufe, Einsteins The Turntable's Choice, wurde das Beyond am Ende mit zwei mächtigen XLR-Steckern konfektioniert. Am andern Ende wird das Kabel nicht komplett bis in den SME-Stecker geführt, sondern etwa 20 Zentimeter davon von seiner Ummantelung befreit, so dass das letzte Stück noch deutlich flexibler ist der Rest. Damit wäre das Beyond auch bei Subchassis-Laufwerken einsetzbar.

Der Cardas-SME-Stecker hat keine Führungs-Nase. Die Kontakte sind sehr stramm, was einen hohen Kontaktdruck verspricht
Der Cardas-SME-Stecker hat keine Führungs-Nase. Die Kontakte sind sehr stramm, was einen hohen Kontaktdruck verspricht


Die Kontakte des SME-Steckers des Beyond sind so stramm, dass es mir erst nicht gelang, das Kabel mit The Tonearm zu verbinden. Ich probierte den Stecker dann am Bergmann Magne ST aus, da man hier besser sieht, was man tut. Mit ein wenig Kraft ließ sich der Stecker auf die fünf Pins in der Buchse schieben. Nach ein paar weiteren Lockerungsübungen an dieser Stelle klappte es dann auch mit dem Einstein. Zum Einspielen legte ich ein paar alte ECMs auf den Plattenteller: Die Scheiben von Barre Phillips – Three Day Moon und Mountainscapes – gerieten zum ungetrübten Genuss, auch wenn auf dem ersten Album Terje Rypdals elektronische Instrumente – Gitarre, Gitarren-Syntheziser und Orgel – den Gruppenklang nachhaltig prägen. Das hatte mich vor Jahren, als ich die Scheiben das letzte Mal hörte, ein wenig gestört. Das dies nun nicht mehr der Fall ist, liegt natürlich nicht allein am Cardas-Kabel: Inzwischen hat sich in meiner Kette so einiges zum Besseren gewendet, kürzlich auch in Sachen Stromversorgung, unter anderem durch das AHP-Klangmodul. Auf Mountainscapes geht es nicht zuletzt dank zweier Syntheziser-Spieler teilweise recht wild zu. Aber das wirkt diesmal nicht nervös, sondern spannend. Schon jetzt steht fest, dass das Cardas Beyond ganz hervorragend in meine Kette passt. An diesem ersten Eindruck ändert auch Richard Beirachs Album Elm nicht das Mindeste. Hier begeistert nicht nur die Energie von Flügel, Kontrabass und Schlagzeug, sondern auf „Sea Pristess“ beim außergewöhnlich leisen(!) Schlagzeugsolo auch die Fülle an Feininformationen bei niedrigem Pegl. Ein absoluter Hochgenuss sind dann der Klang des Flügels und das melodieverliebte Spiel Beirachs beim „Sunday Song“ auf dem Solo-Album Hubris, ECM 1104.

Bei den XLR-Steckern wurde nicht am Material gespart
Bei den XLR-Steckern wurde nicht am Material gespart

Die Aufzählung des großen Rests der zum Einspielen und abends zur Entspannung gehörten LPs erspare ich mir: Sie sehen auch so schon, dass sich das Beyond aller bestens in meine analoge Wiedergabekette integriert, aber solch indifferente Schwärmerei nutzt ja niemandem. Da kann nur ein direkter Vergleich mit den Forcelines weiterhelfen. Weil so der Kabelwechsel bequemer vonstatten geht, beginne ich mit dem Bergmann Galder samt Magne ST Tonarm, in dem ein Miyajima Saboten L montiert ist, und zwar mit dem Test-Klassiker „Concerto Andaluz“, Philips 9500 563: Trotz des für mich neuen Tonabnehmers klingt die Einspielung über die Forcelines angenehm vertraut. Die Bühne wirkt sehr breit und auch kein bisschen flach. Die Gitarren und Orchester sind fein von einander getrennt. Das Cardas Beyond separiert die Instrumentengruppen der Acadamy Of St. Martin In The Fields noch ein wenig besser, suggeriert eine noch tiefere Bühne, verleiht dem Hochtonbereich einen Hauch mehr Energie und lässt ihn dennoch geschmeidiger klingen. In dieser Konfiguration ist das Cardas für mich die erste Wahl.

Das Beyond wird mit einem Echtheitszertifikat ausgeliefert
Das Beyond wird mit einem Echtheitszertifikat ausgeliefert

Das Saboten L habe ich mit 300 Ohm abgeschlossen, woraus Vinyl-Kenner auf einen recht hohen Innenwiderstand des Systems schließen werden: Der liegt hier bei 16 Ohm. Also probiere ich einmal, wie das Cardas auf einen etwas niedrigeren Wert regiert: die zwölf Ohm der Spulen von Einsteins The Pickup im hauseigenen Neun-Zoll-Arm. Hier ist der Unterschied zwischen den beiden Kabeln noch eindeutiger. Mit dem Cardas spielt die Kombination offener, suggeriert eine größere Bühne, beeindruckt mit einer größeren Abbildung und die Musiker scheinen engagierter. Ich habe das Thema Tonarmkabel wohl viel zu lange vernachlässigt – lehrt mich nun leider das Beyond. Nun komme ich noch einmal auf die Zwölf-Zoll-Variante von The Tonearme und das darin eingebaute Transrotor Tamino zurück. Der bei My Sonic Lab gefertigte Tonabnehmer hat zwar eine recht hohe Ausgangsspannung, kommt aufgrund der hohen Permeabilität des Materials für den Spulenträger aber mit wenigen Wicklungen aus und weist daher nur einen Innenwiderstand im niedrigen einstelligen Bereich auf. Auch in diesem technischen Umfeld liefert das Beyond einfach mehr Informationen. Das mag an daran liegen, dass es den Hochtonbereich minimal besser ausleuchtet – ohne jedoch jemals zu auch nur einen Hauch von Rauigkeit zu zeigen. Nein, es agiert tonal ausgewogen, überzeugt durch mehr Druck im Tieftonbereich, eine größere virtuelle Bühne, spielt rhythmisch packender – und macht einfach mehr Spaß!

STATEMENT

In einem adäquaten Umfeld – Plattenspieler, Tonarm und System sollten schon ein Mehrfaches des Kabels kosten – hat sich das Beyond Phonokabel an drei recht unterschiedliche Arm-System-Kombinationen als echtes High-End-Sahnehäubchen erwiesen. Im Verhältnis zu den erzielten klanglichen Verbesserungen darf das Cardas für sich in Anspruch nehmen, im besten Wortsinne preis-wert zu sein: einfach Klasse!
Gehört mit
Plattenspieler Brinkmann LaGrange mit Röhrennetzteil, Bergmann Galder
Tonarm Thales Simplicity, Einstein The Tonearm 12“, Bergmann Magne ST
Tonabnehmer Lyra Olympos, Transrotor Tamino, Miyajima Saboten L
Phonostufe Einstein The Turntable‘s Choice (sym)
Vorverstärker Einstein The Preamp
Endstufe Eintein The Poweramp
Lautsprecher Kaiser Acoustics Kawero! Classic
Kabel Forcelines, Goebel High End Lacorde, Audioquest Tornado und NRG-Z3
Zubehör Audioquest Niagara 7000 und 1000, Clearaudio Matrix, HMS-Wandsteckdosen, Acapella Basen, Acoustic System Füße und Resonatoren, Artesania Audio Exoteryc, Harmonix Real Focus und Room Tuning Disks, Audio Exklusiv Silentplugs
Herstellerangaben
Cardas Audio Clear Beyond Phono
Preise ab 1720 Euro (0,5m), 2.170 Euro (1,25m)

Vertrieb
Sieveking Sound GmbH & Co KG
Ansprechpartner Jan Sieveking
Anschrift Plantage 20
28215 Bremen
Telefon +49 421 6848930
E-Mail kontakt@sieveking-sound.de
Web www.sieveking-sound.de

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Es ist uns eine große Ehre und Freude ankündigen zu können, dass Pro-Ject, abermals in Partnerschaft mit der Universal Music Group und den Beatles, einen neuen, abermals im einzigartigen Stil dieser unvergesslichen Künstler gehaltenen, Plattenspieler an den Markt bringt.

Das „White Album“ war das am meisten erwartete Beatles Album aller Zeiten. Am 22. November 1968 veröffentlicht, gingen Hits wie „Dear Prudence“, „Back in the USSR“ oder „While My Guitar Gently Weeps“ aus ihm hervor. Jetzt ist es Zeit, den 50. Geburtstag stilvoll zu feiern. Der 2Xperience The Beatles White Album ist weltweit mit 500 Stück limitiert und für 1.500 Euro erhältlich.

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Um den 50. Jahrestag des Weißen Albums der Beatles zu feiern, wird die Universal Music Group dieses ikonische Stück Musikgeschichte wiederveröffentlichen. Von den original 4- und 8- Spur-Aufnahmen wurde es von einem sehr erfahrenen Team aus Tontechnikern und Audio-Restaurationsspezialisten behutsam in den Abbey Road Studios in London remastered.

Am 9. November 2018 werden die Beatles ein aufwendig und üppig ausgestattetes Set des Weißen Albums veröffentlichen. Es beinhaltet eine 180g-Doppel-Lp, nie zuvor veröffentlichtes Studio-Material mit Outtakes und bis dato ungehörten Aufnahme Sessions. Es beinhaltet 6 CDs (das Weiße Album, Esher Demos, Sessions) sowie eine Audio Blu-ray mit einem sagenhaften 5.1 Surround-Mix des Albums.

Um dieses Event gebührend mitzufeiern, freuen wir uns, erneut, in Zusammenarbeit mit den Beatles und der Universal Music Group, einen Plattenspieler im Beatles-Stil zu präsentieren. Das Ergebnis ist ein Design, in limitierter Sonderauflage, das dem Artwork des Weißen Albums in allen Belangen treu bleibt. Selbst Tonabnehmer und Tonarm sind charakteristisch in Weiß gehalten um einem der geachtetsten Alben aller Zeiten verdient Respekt zu zeigen. Basierend auf unserem 2Xperience SB haben wir den 2Xperience The Beatles White Album entwickelt, wodurch er über gewohnt hochwertige Komponenten und klassenführenden Sound verfügt.

Ein audiophiler 9“-EVO-Tonarm und ein robustes, schweres MDF Gehäuse, zusammen mit dem Acryl-Plattenteller, geben dem Spieler die nötige Substanz und eine sicher entkoppelte Basis, um so ungewollte Schwingungen bestmöglich zu eliminieren.
Ein audiophiler 9“-EVO-Tonarm und ein robustes, schweres MDF Gehäuse, zusammen mit dem Acryl-Plattenteller, geben dem Spieler die nötige Substanz und eine sicher entkoppelte Basis, um so ungewollte Schwingungen bestmöglich zu eliminieren.

Ein in enger Zusammenarbeit mit dem Phono-Pionier Ortofon entstandener MM 2M White Tonabnehmer garantiert ein hochklassiges Hörerlebnis. Die mitgelieferte weiße Plattenklemme fixiert LPs sicher am Plattenteller und stellt ein gleichmäßiges Laufen des Vinyls sicher.
Ein in enger Zusammenarbeit mit dem Phono-Pionier Ortofon entstandener MM 2M White Tonabnehmer garantiert ein hochklassiges Hörerlebnis. Die mitgelieferte weiße Plattenklemme fixiert LPs sicher am Plattenteller und stellt ein gleichmäßiges Laufen des Vinyls sicher.

Der vom Gehäuse entkoppelte DC-Motor lässt das Plattenteller in optimaler Geschwindigkeit mit unglaublicher Stabilität rotieren. Ein diamant-geschliffener Antriebspulley erzeugt eine exzellente Kraftübertragung und das Riemenantriebsprinzip sieht nicht nur edel aus, sondern klingt auch fantastisch.
Der vom Gehäuse entkoppelte DC-Motor lässt das Plattenteller in optimaler Geschwindigkeit mit unglaublicher Stabilität rotieren. Ein diamant-geschliffener Antriebspulley erzeugt eine exzellente Kraftübertragung und das Riemenantriebsprinzip sieht nicht nur edel aus, sondern klingt auch fantastisch.

Für jeden ,der eine große Plattensammlung sein Eigen nennt, wurde eine elektronische Geschwindigkeitsumschaltung eingebaut, um schnell und bequem per Knopfdruck zwischen 33 und 45 RPM wechseln zu können.
Für jeden ,der eine große Plattensammlung sein Eigen nennt, wurde eine elektronische Geschwindigkeitsumschaltung eingebaut, um schnell und bequem per Knopfdruck zwischen 33 und 45 RPM wechseln zu können.

Vertrieb
Pro-Ject Audio Systems
Anschrift Pro-Ject Audio Systems
a Division of Audio Tuning Vertriebs GmbH
Margaretenstrasse 98
A-1050 Wien
Österreich
Telefon + 43 699 15448590
E-Mail fg@project-audio.com

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Donnerstag, 16 Oktober 2008 23:18

GRUENSCH Audiotechnik

geschrieben von
Hersteller
GRUENSCH Audiotechnik
Anschrift Kübelrainstraße 46
D-74535 Mainhardt
Telefon +49 7903 941160
E-Mail oliver@gruensch.de
Web www.gruensch.de

GRUENSCH gibt die offizielle Markteinführung des neuen ultimativen Referenz-Lautsprechers bekannt: Die GRUENSCH Grand Reference unsere Hommage an die Schönheit und Faszination der Musik.

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Jahrelange Grundlagenforschung und -entwicklung bilden die Basis für diesen technologisch und klanglich herausragenden Referenz-Lautsprecher. Ein einzigartiges, ganzheitliches technisches Konzept wurde mit einem beeindruckenden, akustisch idealen und eleganten Design zu einem Gesamtkunstwerk zusammengeführt. Leidenschaft, tiefes musikalisches Verständnis und jahrzehntelange Hörerfahrung formten die Grand Reference schließlich zu dem, was sie sind: musikalische Meisterwerke der Lautsprecherkunst.

Das einzigartige, ganzheitliche Lautprecherkonzept:

  • GRUENSCH TCPS Planar Unit – Folien-Zentraleinheit als nahezu massefreie, zeitrichtige Punktschallquelle in Dipoltechnik ab dem mittleren Grundtonbereich, bestehend aus zwei Mittelton-Magnetostaten, einem Mittelhochton-Magnetostaten und einem Bändchen-Superhochtöner, eingebaut in eine offene Schallwand
  • GRUENSCH Open Baffle – GRUENSCH Offene Schallwand mit spezieller rückwärtiger Schallführung nach außen für optimiertes, natürliches Indirektschallfeld
  • GRUENSCH Single Driver Wide Range – Breitbandkonzept – Der Frequenzbereich von den mittleren Mitten bis 15 kHz (mehr als vier Oktaven) wird absolut bruchlos von einem einzigen Magnetostaten wiedergegeben.
  • Time Coincident Speakerconcept – Zeitrichtiges Lautsprecherkonzept für impulsrichtige Musikwiedergabe
  • Time Coherent Crossover – Spezielle, phasenkorrekte und impulsoptimierte Frequenzweiche, zeitkohärente Filter 1. Ordnung mit akustischen Filterflanken von 6 dB pro Oktave
  • Time-Aligned In Phase DRriver Configuration – Laufzeitkorrigierte, zeitkohärente Chassis-Anordnung mit gleichgepolten Chassis in Phase im Hörfrequenzbereich
  • Symmetrical Vertical Driver Array / Point Source Focus – Spiegelsymmetrische vertikale Chassisanordnung als Quasi-Punktschallquelle
  • Chassisbestückung – 1x Bändchen-Superhochtöner, 1x Breitband-Mittelhochton-Magnetostat, 2x Mittelton-Magnetostat, 2x 22cm Bass, 1x 38cm Subbass, paarweise selektiert
  • GRUENSCH Ultra Low Loss Cconcept – 1) Chassis mit geringsten mechanischen Verlusten 2) Idealer, direkter Betrieb des Mittelhochton-Magnetostaten ohne Vorwiderstand 3) Frequenzweichentopologie mit geringster zeitlicher Verzögerung und Einsatz besonders verlustarmer Bauteile
  • GRUENSCH Sealed Enclosure – Geschlossene Gehäuse im Bass- und Subbassbereich für beste Impulswiedergabe mit Absorption rückwärtiger Schallanteile und optimierten Druckverhältnissen

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  • Active 15’’ Subbass – Aktiv mit separater elektronischer Weiche und externer Endstufe betriebener 38 cm Subbass im Frequenzbereich von 15 Hz bis 50 Hz
  • Ultra Solid and Inert Cabinet – Ausgesprochen massives, mehrlagiges, vielfach versteiftes, druck- und resonanzoptimiertes Gehäuse
  • GRUENSCH Pure Soundwave – Eigenreflexionsfreie Schallabstrahlung durch spezielle Gestaltung des Gehäuses und der Chassisumgebung
  • Linear Octave-To-Octave Radiation – Stetig und gleichmässig zunehmende Membranfläche zu tiefen Frequenzen hin
  • Large Membrane Surface Area – Sehr große Gesamtmembranfläche, auch und besonders im Mittel- und Hochtonbereich
  • GRUENSCH Stealth Cabinet – Akustisch „unsichtbares“ Gehäuse mit minimaler Schallsignatur
  • Extremely Tight Tolerances and Highest Precision – Strengste paarweise Selektion der Lautsprecherchassis und extrem genaues Matching von linkem und rechtem Lautsprecher

Für die GRUENSCH Grand Reference werden nur beste und edelste Materialien verwendet Die luxuriöse Gesamtkomposition aus hochglanzlackiertem und handpoliertem Lautsprechergehäuse, samtig matt nextel-beschichteten Elementen, Alcantara-Einlagen sowie silber eloxierten und geschliffenen Aluminiumelementen besticht durch visuelle Spannung, Sinnlichkeit und zeitlose Schönheit. Jedes Paar Grand Reference wird mit größter Sorgfalt und Wertschätzung für das Produkt in Deutschland gefertigt. In feinster Handarbeit entstehen so in unzähligen Arbeitsstunden exklusive und wegweisende Meisterwerke der Lausprecherbaukunst.

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Herstellerangaben
GRUENSCH Grand Reference
Frequenzbereich 15 Hz - 100.000 Hz (-3dB)
Empfindlichkeit 91 dB (2,83V/1m)
Nominale Impedanz 7,1 Ohm - Minimum 3,0 Ohm / 2500 Hz, Subbass 4,0 Ohm
Zeitverhalten / Impulswiedergabe zeitrichtig (Time Coincident) und somit impulsrichtig, Bewahrung der originalen Wellenform des Musiksignals (Waveform Integrity), ideale Sprungantwort (Ideal Step Response), perfekte Rechtecksignalwiedergabe (Perfect Square Wave Response)
Gewicht Nettogewicht pro Stück: ca. 200 kg, inkl. Verpackung pro Stück: ca. 316 kg
Abmessungen über alles Höhe: 155,5 cm, Breite: 34,7 cm oben, 50,1 cm unten, Tiefe: 65,0 cm

Hersteller
GRUENSCH Audiotechnik
Anschrift Kübelrainstraße 46
D-74535 Mainhardt
Telefon +49 7903 941160
E-Mail oliver@gruensch.de
Web www.gruensch.de

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Mittwoch, 15 Oktober 2008 07:34

Playback Designs LLC

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Hersteller
Playback Designs LLC
Anschrift Alamo, CA 94507
USA
Telefon +1 925 8204780
E-Mail info@playbackdesigns.com ‬
Web www.playbackdesigns.com
Montag, 15 Oktober 2018 06:52

Playback Designs Merlot DAC und Syrah Server

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Wie wäre es mit einer Server-Wandler-Kombination, die praktisch alle Formate und Abtastraten problemlos abspielen kann, ihren ganz eigenen klanglichen Charakter hat und obendrein noch einfach zu bedienen ist? Interessiert? Dann erkunden Sie doch gemeinsam mit mir den DAC Merlot mit dem dazu passenden Server Syrah von Playback Designs.

Der Merlot ist das Herzstück der Sonoma Serie von Playback Designs, der die anderen Geräte aus dieser Linie, den Syrah Musik-Server, den Analog-Digital-Wandler-Pinot sowie die OpBox zum Anschluss bestimmter Bluy-ray-Player von Oppo miteinander verbindet. In ihrer Gesamtheit ist die Sonoma Serie ein perfekt aufeinander abgestimmtes System zur Wiedergabe aller bekannten Audio-Formate einschließlich der Digitalisierung von analogen Quellen und bietet darüber hinaus mit der Software Sonoma Recorder auch die Möglichkeit zur Aufnahme von beispielsweise über einen Oppo-Player zugespielte SACDs in DSD Qualität.

Server Syrah (unten) und DAC Merlot (oben) im einheitlichen Design
Server Syrah (unten) und DAC Merlot (oben) im einheitlichen Design

Der Merlot präsentiert sich ebenso wie der Server Syrah in einem kompakten Gehäuse, dessen Design für meinen Geschmack sehr gelungen ist und das einen hochwertigen Eindruck hinterlässt. Die Front besteht aus einem einfachen Display, einer Kopfhörerbuchse und einem Drehregler für die Lautstärkeeinstellung des Kopfhörerverstärkers. Mit einem Drucktaster auf der Front rechts oben können die vier Digital-Eingänge AES, S/PDIF, PLINK und USB nacheinander angewählt werden, wobei der gewählte Eingang auf dem Display angezeigt wird. Mit einem zweiten Taster können Software-Version und Seriennummer nacheinander im Display angezeigt werden. Wird einer der beiden Taster für mehr als fünf Sekunden nicht gedrückt, zeigt das Display die aktuell erkannte Sampling-Rate an. Eine Fernbedienung gibt es nicht. Auf der Rückseite finden sich vier digitale Eingänge für USB, AES/EBU (XLR), S/P-DIF (RCA) sowie die proprietäre optische Verbindung PLAYLINK speziell für den Anschluss anderer Geräte von Playback Designs, wie den bereits erwähnten A/D-Wandler Pinot. Eine mit Aux bezeichnete Verbindung ist derzeit ohne Funktion. Die AES/EBU und S/PDIF Eingänge akzeptieren PCM bis 24 Bit/192 Kilohertz sowie DSD64. Der USB-Eingang verarbeitet PCM bis 24 Bit/384 Kilohertz sowie DSD64, DSD128 und DSD254. Auf analoger Seite stehen sowohl ein unsymmetrischer Cinch-Ausgang als auch ein symmetrischen XLR-Ausgang zur Verfügung.

Der Merlot von vorne: in der Mitte das Display, rechts der Lautstärkeregler für den Kopfhörerverstärker, darüber die beiden Taster zur Eingangswahl und Anzeige von Software-Version und Seriennummer
Der Merlot von vorne: in der Mitte das Display, rechts der Lautstärkeregler für den Kopfhörerverstärker, darüber die beiden Taster zur Eingangswahl und Anzeige von Software-Version und Seriennummer


Für High End Verhältnisse ist der Merlot mit seinem kompakten Format und einem Gewicht von 3,5 Kilogramm eher ein Leichtgewicht. Aber wo steht eigentlich geschrieben, dass sich die klanglichen Qualitäten eines Geräts nach seinen äußeren Abmessungen oder seinem Gewicht bemessen. Kommt es nicht vielmehr auf cleveres Schaltungs-Design und Know-How an?

Der Syrah hat außer einem Ein-/Ausschalter keine Bedienungselemente
Der Syrah hat außer einem Ein-/Ausschalter keine Bedienungselemente

Und gerade hier kann der Merlot aus dem Vollen schöpfen, stehen doch hinter Playback Designs zwei überaus routinierte Entwickler mit langjähriger Erfahrung im Digital- und Analog-Bereich. Andreas Koch, Gründer und CEO von Playback Designs, ist für die Digital-Seite verantwortlich und gilt als einer der Pioniere des DSD-Formats. Bei Playback Designs verzichtet man schon seit langem auf die Verwendung „festverdrahteter“ Wandler-Chips von der Stange und setzt stattdessen auf einen frei programmierbaren FPGA (Field Programmable Gate Array). Die Verwendung eines FPGA hat für Andreas Koch den großen Vorteil, seine selbst programmierten Algorithmen verwenden zu können, die in dieser Form kein anderer Hersteller hat. Alle ankommenden Daten, ganz gleich ob PCM in CD- oder HiRes-Qualität sowie DSD werden zunächst auf DSD 128 umgewandelt und dann in einem weiteren Schritt auf ein extrem hochfrequentes DSD-Signal von etwa 50 Megahertz hochgerechnet. Dieses hochfrequente DSD-Signal hat bereits einen „sehr analogen Charakter“ und ermöglicht über ein relativ einfaches Tiefpassfilter die Wandlung in Analog.

Die Rückseite des Merlot: links die symmetrischen und unsymmetrischen analogen Ausgänge, daneben die PLAYLINK-Schnittstelle sowie die AES-, USB und S/PDIF-Eingänge
Die Rückseite des Merlot: links die symmetrischen und unsymmetrischen analogen Ausgänge, daneben die PLAYLINK-Schnittstelle sowie die AES-, USB und S/PDIF-Eingänge

Eine weiteres technisches Sahnestückchen, das im Merlot zum Einsatz kommt, ist die ebenfalls von Andreas Koch entwickelte PDFAS-Technologie (Playbackdesigns Frequency Arrival System), die herkömmliche PLLs, auch „Phase Locked Loops“ genannt, überflüssig macht, um Jitter zu reduzieren. Playback Designs nimmt für dieses Konzept in Anspruch, dass ihre PDFAS-Schaltung unabhängig von der Quelle Jitter auf ein Niveau reduzieren kann, das weit unter dem liegt, was mit herkömmlichen PLL-Designs möglich ist.


Für die Konzeption der Analog-Seite ist Diplom-Ingenieur Bert Gerlach zuständig, mit dem ich mich länger über den Merlot insgesamt unterhalten habe. Der Analogteil besteht aus einem Tiefpassfilter mit Bessel-Charakteristik und einer Line-Ausgangsstufe. Die Line-Level-Ausgangsstufe basiert auf einer diskreten Klasse-A/B-Architektur. Die Stufen sind voll differentiell mit hochwertigen integrierten Operationsverstärkern aufgebaut. Bei der Ausgangsstufe wurde besonderer Wert auf einen niedrigen Ausgangswiderstand gelegt, um Kabeleinflüsse zu minimieren. Der Kopfhörerverstärker ist vollständig diskret aufgebaut und die Lautstärkeregelung erfolgt auf der analogen Ebene.

Die beiden Taster zur Bedienung des Merlot
Die beiden Taster zur Bedienung des Merlot

Der Syrah Server ist auf den ersten Blick nicht als Server zu erkennen ist. Das liegt daran, dass beim Syrah die für einen Computer typischen Anschlüsse, wie für Monitor, Tastatur und Maus, nicht nach außen geführt sind. Der Syrah ist von Grund auf für einen reinen „headless“-Betrieb konzipiert. Das kommt sicherlich vielen Audiophilen entgegen, die zumindest äußerlich keinen Computer in ihrer Anlage sehen möchten. Im Inneren werkelt natürlich auch im Syrah ein Computer. Playback Designs hat sich hier ganz bewusst für ein kleines Motherboard aus Intels NUC Serie entschieden. Der auf dem Motherboard direkt aufgelötete Prozessor ist kein Leistungsriese, hat aber genügend Rechenpower für die Verwaltung von Musikdateien und kommt ohne Lüfter zur Kühlung aus. Bei Playback Designs steht man auf dem Standpunkt, dass ein kleiner Prozessor mit wenig Leistung auch weniger Störgeräusche verursacht als ein Leistungsriese und deshalb für die reine Musikwiedergabe besser geeignet ist.

Die Rückseite des Syrah: der linke USB-Port für den Anschluss eines DACs, daneben der USB-Port für den Anschluss externer Speichermedien und in der Mitte der Netzwerkanschluss
Die Rückseite des Syrah: der linke USB-Port für den Anschluss eines DACs, daneben der USB-Port für den Anschluss externer Speichermedien und in der Mitte der Netzwerkanschluss

Als Betriebssystem kommt Windows 10 Pro zum Einsatz, das so abgespeckt und konfiguriert wurde, dass es nur noch dazu verwendet werden kann, Musikdateien abzuspielen und den Netzwerkzugang bereit zu stellen. Als Musikverwaltungssoftware setzt Playback Designs auf das bestens bekannte JRiver Media Center. Für das Rippen von CDs über ein extern anzuschließendes Laufwerk wird auf dBpoweramp zurückgegriffen. Diese Programme sind für den Benutzer komfortabel und praktisch unsichtbar verpackt, denn der Syrah wird ausschließlich über eine speziell für Playback Designs angepasste Version von JRemote mit zusätzlichen Funktionalitäten zur Serververwaltung gesteuert. Die App gibt es sowohl für Apple iPads als auch Android Tablets. Der Syrah kommt fix und fertig installiert für den Betrieb mit dem Merlot oder anderen Geräten von Playback Designs. Auf Wunsch kann der Server auch für die Verwendung mit anderen DACs konfiguriert werden.


Das Innenleben des Syrah: links das Netzteil, in der Mitte das kleine Mainboard und rechts die 2-TB-Festplatte
Das Innenleben des Syrah: links das Netzteil, in der Mitte das kleine Mainboard und rechts die 2-TB-Festplatte

Die Integration von Syrah und Merlot in meine Anlage funktionierte – das kann man gar nicht genug hervorheben – auf Anhieb. Playback Designs hat hier ganz offensichtlich einiges richtig gemacht. Ich habe den Syrah über ein LAN-Kabel mit meinem heimischen Audio-Netzwerk verbunden und dann den Merlot mit einem JPLAY-USB-Kabel an den dafür speziell vorgesehenen USB-Port des Syrah angeschlossen. Die Playback-Designs-Variante der JRemote App war rasch auf meinem iPad installiert. Nach dem Einschalten beider Geräte hat die App den Syrah sofort in meinem Netzwerk erkannt. In der App lässt sich dann die gewünschte Sprache auswählen. Hier kann ich die Sprachversion Deutsch guten Gewissens empfehlen. Doch wie kommen nun unsere Musikdateien auf den Server?

Die App JRemote ist mit dem Syrah verbunden
Die App JRemote ist mit dem Syrah verbunden

Wir entscheiden uns für den sicherlich einfachsten Weg und schließen ein USB-Speichermedium, wie einen Stick oder eine portable Festplatte, an den zusätzlichen, extra dafür vorgesehenen USB-Port des Syrah an. Über die App wählen wir die Alternative „Musik von einem externen Laufwerk hinzufügen“ aus und markieren dann die gewünschten Dateien oder Verzeichnisse. Anschließend werden wir gefragt, ob wir die Dateien auf den Syrah kopieren oder nur einen Link auf die Dateien einrichten wollen. Wir entscheiden uns in diesem Fall für das Kopieren auf die interne Festplatte des Syrah. Nach dem Kopiervorgang dauert es ein wenig, bis JRiver automatisch die neu hinzugefügten Musikdateien einsortiert hat und der JRemote-App zur Anzeige zur Verfügung stellt. Alternativ haben wir über die App auch die Möglichkeit, Musik aus unserem Netzwerk hinzuzufügen. Befinden sich unsere Musikdateien auf einem NAS-System, das wie der Syrah permanent mit unserem Netzwerk verbunden ist, entscheiden wir uns gegen kopieren und richten stattdessen einen Link auf das NAS ein. Schließlich können wir noch über dBpoweramp CDs rippen und auf dem Syrah ablegen.

Die Sprachauswahl in der App
Die Sprachauswahl in der App


Die JRemote-App in Verbindung mit JRiver ist mir seit Jahren bestens vertraut und ist sicherlich eine der besten Anwendungen am Markt. Gegenüber dem Standard hat Playback Designs in JRiver noch einige praktische Ansichten der Musikbibliothek, wie „Abtastrate“ oder „Dateien“, eingerichtet, die über die App ausgewählt werden können. An diesen vielen kleinen Details zeigt sich ganz deutlich, dass Playback Designs beim Syrah nicht einfach nur bewährte Programme genommen hat, sondern diese sorgfältig konfiguriert und aufeinander abgestimmt hat. Was Installation und Bedienung betrifft, ist der Syrah für Musikliebhaber, die sich nicht mit Computer-Problemen herum ärgern möchten, ganz sicherlich eine ausgezeichnete Wahl.

Das Servermanagement über die App
Das Servermanagement über die App

Nachdem mich Syrah und Merlot bei Installation und Bedienung so überzeugen konnten, bleibt die Frage zu klären, ob das auch in klanglicher Hinsicht gilt. Vorab und mit einem Wort: Ja! Die Kombination spielt auf absolutem Topniveau. Ich weiß auch nicht mehr so genau warum, vielleicht lag es an der Fähigkeit des Duos, jedes Format wiedergeben zu können, jedenfalls habe ich meinen Hörtest diesmal mit DSD-Aufnahmen begonnen. Nach längerer Zeit habe ich mich wieder einmal durch die Sampler Showcase 2 und 3 von OPUS 3 in DSD 128 (Opus3 DSD Showcase) gehört. Eva Tylor „groovt“ in „Everybody Loves my Baby“ mit einer Intensität, die mich aufhorchen lässt. So habe ich das schon länger nicht mehr gehört. Gerade bei dieser DSD-Version hat mir in der Vergangenheit oft ein wenig die Dynamik gefehlt, so dass für mein Empfinden alles etwas matt und langweilig klang.

Das Hinzufügen von Musik von einem externen Laufwerk über die App
Das Hinzufügen von Musik von einem externen Laufwerk über die App

Genauso kommen in „Night And Day“ die Bongos oder in „Fine and Dandy" das großartige Schlagzeug (Joe Holland Quartett The Joe Holland Quartet – Klipsch Tape Project Vol.II - HDTT DSD128) über Syrah und Merlot einfach mitreißend dynamisch. In meiner Erinnerung erklang darüber hinaus die Musik auf diesem Album immer sehr deutlich aus dem linken und rechten Lautsprecher, was ich damit erklärte, dass die Aufnahme aus dem Jahr 1955 stammt. Über die Playback Designs Geräte ist dieser Effekt nahezu verschwunden und das gesamte Album ertönt jetzt einfach umwerfend geschlossen und kraftvoll aus der Mitte meiner Lautsprecher. „Let the music flow“, einer der wunderbaren Songs von Allan Taylor aus dem Albums All is One (Allan Taylor: All Is One, DSD 64) scheint das Motto der Kombi aus Syrah und Merlot zu sein: entspannt zurücklehnen, die Musik auf sich wirken lassen und genießen.


Die JRemote App-Oberfläche mit den vorkonfigurierten Ansichten der Musikbibliothek
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Das gilt auch für die Aufnahme von „Giselle“ mit Herbert von Karajan und den Wiener Philharmonikern (Adolphe Adam: Giselle - Romantic Ballet in Two Acts - Herbert von Karajan Conducts the Vienna Philharmonic Orchestra - HDTT1371 DSD 128). Das Re-Mastering von High Definition Tape Transfers von einem alten London 4-Spur Band wurde gut gemacht. Die Aufnahme aus dem Jahr 1961 klingt für ihr Alter einfach bemerkenswert und unterstreicht eindrucksvoll den außerordentlich hohen Standard der Decca-Aufnahmetechnik zu dieser Zeit. Mit Merlot und Syrah fließt die Musik, Rhythmus und Tempi begeistern.

Das Mainboard des Servers im Detail
Das Mainboard des Servers im Detail

Bis zu diesem Punkt haben wir uns ausschließlich mit DSD-Aufnahmen beschäftigt. Aber wie sieht das Ganze aus, wenn als Ausgangsmaterial PCM in HiRes vorliegt, das dann im Merlot in DSD umgerechnet wird? Nehmen wir eine Aufnahme der Haydn Symphonien mit der Philharmonica Hungarica unter Antal Dorati (Haydn Symphonies No. 94 and 100 - Antal Dorati The Philharmonia Hungarica - HDTT 24/352). Dorati interpretiert Haydn in dieser Einspielung mit kammermusikalisch geprägtem Feinschliff und markant raschen Tempi. Das gibt den Symphonien einen überaus lebendigen Charakter, dem man sich nur schwer entziehen kann. Mit Syrah und Merlot entfaltet die Aufnahme eine enorme Kraft und Dynamik aus den tiefsten Lagen heraus. Ganz gleich ob Fortissimo- oder Pianissimo-Passagen, das Klangbild bleibt immer luftig und durchhörbar. Tonalität, Dynamik und Räumlichkeit sind beeindruckend. Herausragend ist zugleich, wie sich das Klangbild von den Lautsprechern löst.
DSD, PCM HiRes hin oder her, noch wichtiger ist für mich, was ein DAC aus Aufnahmen in „normaler“ CD-Qualität herausholen kann. Denn ein großer Teil einer über die Jahre gewachsenen Musiksammlung liegt nun einmal in diesem Format vor. Und auch hier wissen Syrah und Merlot absolut zu überzeugen. Auf Anhieb ist auch hier zu hören, wie sich das Klangbild von den Lautsprechern löst. Dies gilt bei solistisch geprägten Aufnahmen, wie dem Album El Diablo Suelto mit John Williams, bei der der Solist klar fokussiert aus der Mitte zwischen beiden Lautsprechern in gleicher Weise wie für die Abbildung des Orchester und der Sologitarre im „Quintetto No. 4“ in Re Maggiore Fandango per Corda e Chitarra, (G. 448) von Luigi Boccherini (Luigi Boccherini: Fandango, Sinfonie & La Musica Notturna Di Madrid: Le Concert Des Nations, Jordi Savall).

Das Innenleben des Merlot: Auf der großen Platine befindet sich in der linken Hälfte die Analog-Sektion und in der rechten Hälfte die Digital-Sektion mit dem FPGA in der Mitte
Das Innenleben des Merlot: Auf der großen Platine befindet sich in der linken Hälfte die Analog-Sektion und in der rechten Hälfte die Digital-Sektion mit dem FPGA in der Mitte


In den Streichersonaten von G.A. Rossini für zwei Violinen, Cello und Kontrabass (Salvatore Accardo - Rossini: 5 Sonate a Quattro - LIM UHD) klingen die Streicher bei so manchem DAC regelrecht anstrengend, wohingegen sie bei Syrah und Merlot bis in die höchsten Tonlagen samtig und geschmeidig ohne den kleinsten Anflug von Härte sind. Der Mitteltonbereich kann daran nahtlos anschließen, was besonders der Wiedergabe akustischer Instrumente zu Gute kommt. Bei einem meiner Lieblingsalben, Flamenco Passion mit Gino D‘ Auri, (Flamenco Passion FIM XRCD) haben die Instrumente deshalb viel Substanz und Farbe. Diese Eigenschaften sind es, die dem Duo aus Syrah und Merlot seinen ganz eigenen Klangcharakter verleihen und die das Hören so entspannend machen.
Das Schöne daran ist, dass dies nicht zu Lasten von Feininformationen geht. Hören wir zum Abschluss „High Life“ (Jazz at the Pawnshop Volume I - LIM UHD 71): Zu Beginn des Stücks sind die Geräusche aus dem Publikum und einzelne Stimmfetzen leiser Unterhaltung ungewöhnlich deutlich zu hören, die nacheinander einsetzenden Instrumente entfalten eine faszinierende Dynamik, so dass der ohnehin ausgeprägte Live-Charakter dieser allseits bestens bekannten Aufnahme noch einmal deutlich an Intensität gewinnt. Was will man mehr?

STATEMENT

Der Server Syrah und der DAC Merlot überzeugen auf der ganzen Linie. Perfekt aufeinander abgestimmt, komfortabel zu bedienen und ein herausragender, eigenständiger Klangcharakter bilden eine großartige Symbiose. Selbst hartnäckige Verweigerer von Computer-Audiotechnik sollten die Geräte einmal ausprobieren.
Gehört mit
Computer Intel Core i5 2,5 GHz, 6 GB RAM, Windows 10 mit AudiophileOptimizer 2.20, G-Technology 4 TB G| USB-C Laufwerk mit HDPLEX 200W Linear-Netzteil, Intel Xeon E3-1225 3,2 GHz, 4 GB RAM, Windows Server 2012R2 mit AudiophileOptimizer 2.20, JPLAY USB Card, HDPLEX 200W Linear-Netzteil
Software MinimServer, JPlay 6.2, Roon
D/A-Wandler PS Audio DirectStream DAC, M2Tech Young
Vorstufe Erno Borbely, Omtec Anturion
Endstufe Omtec CA 25
Lautsprecher Outsider Jota mit Velodyne Subwoofer Management System SMS-1
Kabel Van den Hul, JCAT Reference USB, JCAT Reference LAN, Analysis Plus Digital Oval Yellow, AudioQuest Eagle Eye Digital Cable
Herstellerangaben
Playback Designs Syrah Server
Audioformate WAV, FLAC, ALAC, AIFF
Wiedergabe PCM-Formate 16 bit bis 24 bit und alle Samplingraten von 44,1 kHz bis 384,0 kHz
Wiedergabe DSD-Formate DSD 64, DSD 128 und DSD 256
Betriebssystem Windows 10 Pro
Software JRiver Media Center, dBpoweramp
Speicher 2 TB HDD; SSD optional
Streaming-Technologie Airplay (iOS) / Googlecast (Android)
Ausgänge 1 x USB 2.0 zum Anschluss an einen DAC
Eingänge 1 x USB 2.0 zum Anschluss externer Speichermedien
Netzwerkverbindung Ethernet
Abmessungen 360 mm x 80 mm x 230 mm (BxHxT)
Gewicht 2,5 kg
Preis 7.000 Euro
Herstellerangaben
Playback Designs Merlot DAC
Digital-Eingänge USB: PCM bis 32 bit/384 KHz sowie DSD 64, DSD 128 und DSD 256, AES/EBU (XLR): PCM bis 24 bit/384 kHz sowie DSD 64, S/PDIF (RCA): PCM bis 24 bit/384 kHz sowie DSD 64
Analog-Line-Ausgänge 1 Paar RCA (unsymmetrisch), 1 Paar XLR (symmetrisch)
Kopfhörerverstärker 1 x Klinke (symmetrisch)
Gewicht 3,5 kg
Abmessungen 360 mm x 80 mm x 230 mm (BxHxT)
Preis 7.000 Euro

Hersteller
Playback Designs LLC
Anschrift Alamo, CA 94507
USA
Telefon +1 925 8204780
E-Mail info@playbackdesigns.com ‬
Web www.playbackdesigns.com
Vertrieb
Highendscout
Anschrift Gottschalk & Pietersen GmbH
Gervinusstr. 21
10629 Berlin
Telefon +49 30 22015093
E-Mail info@highendscout.de

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  • Imagefolder tests/18-10-15_playback
Donnerstag, 11 Oktober 2018 06:46

Neues SIGNATURE XL-Lautsprecherkabel von Chord

Das Lautsprecherkabel Signature XL ist die neuste Version eines der am längsten lieferbaren – und beliebtesten – Chord-Kabel. Es bietet innovative Technologie und eine verbesserte Leistung.

Das original Signature-Kabel war 2004 das erste abgeschirmte Lautsprecherkabel von Chord Company und markierte einen enormen Sprung im Leistungsspektrum der Lautsprecherkabel.

Es war auch das größte, massivste und „hellste“ Kabel, das Chord Company bis dahin hergestellt hatte. Die Leiter waren aus sauerstofffreiem Kupfer, die Isolierung aus geschäumtem Polyethylen. Die Abschirmung bestand aus einer dreischichtigen Geflecht- und Folienkombination, die besonders effektiv gegen hohe Frequenzen ist. Der äußere Mantel wurde aus flexiblem Polyethylen gefertigt. 

Etwa zehn Jahre blieb das Signature unverändert, bis Chord verbesserte Bautechniken und eine effizientere Abschirmung einsetzte. Versilberte Leiter und PTFE-Isolierung wurden angewendet, die eine neutralere Toncharakteristik erzeugten. Das Kabel war fortan noch besser in der Lage, Details, Dynamik und Klangfarbe zu übertragen. Signatur Reference hieß das Ergebnis dieser Weiter-entwicklung. 

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Für das Signature Reference wurde wie für die meisten der Chord-Kabel eine PTFE-Isolierung – oft als Teflon™ bezeichnet – verwendet. Bis zum Einsatz von Taylon®, war Teflon™ das „go to“-Material für die Isolierung. Hochpreisig, aber mit besten Ergebnissen. 

Die Materialtechnologie wird ständig weiterentwickelt und verbessert. Alternativen zu PTFE sind mittlerweile verfügbar. Während die hohen Kosten für Taylon® Chord davon abgehalten haben, dieses im Signature-Sortiment zu verwenden, konnte eine geeignete Alternative von Isoliermaterial gefunden werden, das als XLPE (vernetztes Polyethylene) bekannt ist. Ein Material, das sich in Hörtests als deutlich besser als die PTFE-Isolierung erwies. Die neue, innovative Technologie verbesserte die musikalische Peformance in hohem Maße.

Jedes Signature XL Lautsprecherkabel wird in Großbritannien mit ChordOhmic 4-Millimeter- Bananensteckern oder ChordOhmic-Kabelsteckern konfektioniert.

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Die neuen Kabelhosen von Chord Company können ab sofort bei DREI H bestellt werden. Sie sind die perfekte Ergänzung zu den ChordOhmic-Lautsprecher-steckern. Die Kabelhosen schützen die Kabel nicht nur perfekt, sondern werten sie

optisch enorm auf. Die schwarzen, edel glänzenden Kabelhosen sind mit integriertem Laufrichtungspfeil versehen und für eine optimale Passform in zwei Größen erhältlich: Eine kleine Größe für die Reihen C-Serie, Leyline, Shawline und so weiter und eine größere für die Reihen Clearway, Epic etcetera.
 
Alle Kabel, die von Chord konfektioniert werden, erhalten ab sofort serienmäßig diese Kabelhosen.

Vertrieb
DREI H Vertriebs GmbH
Anschrift Mika Dauphin
Stormsweg 8
22085 Hamburg
E-Mail mika.dauphin@drei-h.biz
Telefon +49 177 6170123

Weitere Informationen

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Mittwoch, 10 Oktober 2018 08:57

Ein Besuch bei der Chord Company

geschrieben von

In den letzten Monaten hatten Kollegen immer mal wieder Interesse an einem Kabel aus dem umfangreichen Chord-Portfolio bekundet. Aber Mika Dauphin, der Chef des in Deutschland für Chord zuständigen Drei H Vertriebs, hatte alle Anfragen abschlägig beschieden und stattdessen einen Besuch in Südengland vorgeschlagen: Und das war gut so.

Doch bevor ich Ihnen verrate warum, möchte ich – nicht zuletzt, weil selbst einem unserer Autoren die Tatsache nicht präsent war – noch einmal ausdrücklich darauf hinweisen, dass es in Englands Hifi-Industrie zwei völlig voneinander unabhängige Unternehmen mit dem Namen Chord gibt: den Verstärker-Hersteller Chord Electronics, der in letzter Zeit vor allem mit den D/A-Wandlern DAVE und Hugo TT 2 sowie den Portables Hugo und Mojo für Furore sorgte, und die The Chord Company, die schon seit 1984 Kabel fertigt. Statt um den Namen zu streiten, kooperieren die beiden, circa zwei Autostunden von einander entfernt liegenden Chords lieber miteinander: Im Hörraum der Kabelspezialisten findet man einen DAVE, davor einige portable Kopfhörerverstärker/Wandler-Kombinationen, da natürlich auch Kopfhörer-Kabel im Programm der Chord Company zu finden sind. Darauf, ob Chord Electronics im Gegenzug auch Chord-Kabel im Hörraum unter dem Dach des Pump House verwendet, habe ich bei meinem Besuch dort leider noch nicht geachtet.

Ein Blick ins Großraumbüro: Simon Tribbeck, Chris Baker und Martin Cobb (v.l.n.r.)
Ein Blick ins Großraumbüro: Simon Tribbeck, Chris Baker und Martin Cobb (v.l.n.r.)

Aber ich wollte Ihnen ja sagen, warum mir Mika Dauphins Entscheidung, vor einer Visite im leider in letzter Zeit weltweit bekannt gewordenen Amesbury kein Kabel zum Test zu geben, in der Rückschau absolut richtig erscheint: Wenn wir Ihnen ein preislich moderates, sehr überzeugend klingendes Chord-Kabel präsentiert hätten, wäre damit wohl nur wieder das – positive und von mir durchaus geteilte – (Vor.)Urteil bestätigt worden, dass Chord vor allem in diesem Preissegment viel zu bieten habe. Bei der Vorbereitung meines Besuchs hatte mich Martin Cobb, der bei Chord für die Entwicklung internationaler Märkte zuständig und auch auf vielen deutschen Hifi-Messen anzutreffen ist, um eine Liste mit den Komponenten meiner Anlage gebeten, um entsprechende Demonstrationen im firmeneigenen Hörraum vorbereiten zu können. Natürlich wollte ich mich ebenfalls ein wenig vorbereiten und entdeckte zu meiner Überraschung, dass sich unter Chords sieben Kabellinien auch – wie die Preise vermuten ließen – zwei extrem hochwertige befinden: „Sarum T“ und „Chord Music“. So kostet das kürzeste „Sarum-T“-Netzkabel 1.900 und das günstigste Paar „Chord-Music“-XLR-Interconnects 5.500 Pfund Sterling. Schon vor dem Eintreffen in der Firma hatte sich mein bisheriges Bild von Chord also ein wenig gewandelt.

Geschäftsführer und Entwickler Alan Gibb an seinem Stehtisch
Geschäftsführer und Entwickler Alan Gibb an seinem Stehtisch


Im Chord Company House in einem Industriegebiet von Amesbury nahmen sich dann Martin Cobb und Doug Maxwell meiner an: Ersterem war ich – wie gesagt – schon auf einigen Messen begegnet. Er war lange Jahre in Plattenfirmen tätig, kennt sich in Sachen Musik sehr gut aus und ist durch seine Studienabschlüsse in Französisch und Deutsch bestens für seinen Job bei Chord gerüstet, den er vor knapp zwei Jahren angetreten hat. Und deshalb war auch Doug Maxwell mit von der Partie, der sich schon etwa ein Jahrzehnt um den Vertrieb der Kabel in einem Teil Englands kümmert und mit der Firma und ihren Produkten aller bestens vertraut ist. Es war übrigens kein Zufall, dass der Besuch an einem Montagmittag begann: Es ist Tradition, dass jeden zweiten Montag in der Firma gekocht wird. So fanden sich dann kurz nach meiner Ankunft unter anderen Martin, Doug, Chords Geschäftsführer und Entwickler Alan Gibb und Alan Ainslie, der – wie Hifistatement-Leser wissen dürften – für den Melco-Vertrieb in Europa zuständig ist und der mich freundlicherweise nach Amesbury gebracht hatte, am großen Esstisch in Chords mit aller notwendigen Küchentechnik ausgestatteten Pausenraum wieder. Das mit viel britischem Humor gewürzte Tischgespräch kreiste um eine Vielzahl von Themen, diente aber erfreulicherweise in keiner Weise der Selbstdarstellung der Company.

Das Umfeld legt es nahe: Paul Telling ist für das Design und auch die sehr ansprechende Website zuständig
Das Umfeld legt es nahe: Paul Telling ist für das Design und auch die sehr ansprechende Website zuständig

Deren Geschichte brachten mir Doug und Martin erst anschließend im mit einigen Fotos aus der Firmengeschichte geschmückten Besprechungsraum nahe: 1984 saßen im nicht weit entfernten Salisbury Mitarbeiter von Naim Audio mit einer Gruppe von amerikanischen Naim-Händlern zusammen, und diese fragten im Laufe des Gesprächs nach hochwertigen NF-Kabeln, die auf der einen Seite mit DIN- und auf der anderen mit Cinch-Steckern konfektioniert wären. Da Naim zu der Zeit nicht an der Produktion von Kabeln interessiert war, schlug Sally Gibb, damals die Gattin von Naims Paul Stephenson, spontan vor, dass sie die Kabel fertigen und dazu eine Firma gründen könne. Naim stimmte dem Ganzen zu, und auch ein Name für die neue Firma stand bald fest: Die Amerikaner bezeichnen die Interconnects als „cords“, da lag der englische Begriff „Chord“ – deutsch „Akkord“ – nicht fern. Sally entwarf ein Logo und die Verpackung und begann Prototypen zu testen, wobei sie bei der Entwicklung von ihren Freunden bei Naim mit Rat und Tat unterstützt wurde. Viele halfen auch bei der Produktion.

Bill Fraser ist als stellvertretender Geschäftsführer für Sales & Customer Support zuständig
Bill Fraser ist als stellvertretender Geschäftsführer für Sales & Customer Support zuständig

Die in Britannien entworfenen und gefertigten Kabel sollten natürlich auch aus Materialien von einheimischen Zulieferern gebaut werden. Damals bedurfte es einer längeren Suche, solche zu finden, die eine ausreichende Qualität liefern konnten. Schließlich war der erste Prototyp mit Namen „Chrysalis Cable“ fertig und überzeugte die amerikanischen Händler derart, dass sie postwendend 250 Kabelsätze bestellten. Die Rechnung soll zu der Zeit noch auf einer mechanischen Schreibmaschine erstellt worden sein! Nach zwei Jahren gab es dann den ersten Test in einem englischen Hifi-Magazin – und die Erfolgsgeschichte nahm ihren Lauf: Der Küchentisch hatte als Produktionsstätte ausgedient. In den folgenden mehr als drei Jahrzehnten hat sich Chord erfolgreich als Hersteller mit einer breiten Produktpalette auf dem heiß umkämpften Kabelmarkt etabliert und besitzt mit dem Isolationsmaterial Taylon® und der ARAY-Technology auch zwei Alleinstellungsmerkmale.


Im Lager finden sich drei- und vieradrige, geschirmte Kabel als Ausgangsmaterial für die preisgünstigen Serien, aber auch Einzelleiter, aus den die sehr hochwertigen Modelle per Hand gefertigt werden
Im Lager finden sich drei- und vieradrige, geschirmte Kabel als Ausgangsmaterial für die preisgünstigen Serien, aber auch Einzelleiter, aus den die sehr hochwertigen Modelle per Hand gefertigt werden

Nach soviel Firmenhistorie steht erst einmal ein Rundgang durchs Gebäude an, von dem ich bisher ja nur ein Großraumbüro, das Besprechungszimmer und den Pausenraum gesehen habe. Als erstes fällt – egal ob in der Verwaltung oder der Produktion – die ebenso konzentrierte wie entspannte Atmosphäre auf. Hier gibt es keine separaten Räume – vielleicht sogar noch mit Namensschild inklusive Titel an der Tür – für den Geschäftsführer, seinen Stellvertreter, den Design- und Marketing-Spezialisten, die Buchhaltung und den Verkauf. Die Schreibtische des Betriebs- und des Produktionsleiter stehen in den Produktionsräumen: Das lässt aber nicht automatisch den Gedanken an Kontrolle aufkommen, hier assoziiert man eher flache Hierarchien und kurze Dienstwege. Dank solcher Strukturen könnte man sich glatt vorstellen, bei Chord anzufangen.

Noch einmal Einzelleiter und Verpackungen
Noch einmal Einzelleiter und Verpackungen

Dass die sehr preisgünstige „C-Series“ nicht im Haus hergestellt wird, hatte mir Doug bereits verraten, nicht aber, dass schon die ebenfalls zum Einsteigerbereich zählende, überaus erschwingliche „Clearway“-Linie in Handarbeit konfektioniert wird. Bei einem „Epic“-NF-Kabel musste ich dann selbst Hand anlegen, wohl um zu beweisen, dass ich weiß, wo bei einem Lötkolben vorn und hinten ist. Das Zurechtschneiden und Abisolieren der einzelnen Leiter stellte mich vor keinerlei Probleme, mit dem silberhaltigen, bleifreien Lot eine auch noch gut aussehenden Verbindung zustande zu bringen, schon. Gut, dass ich zuhause noch ein wenig bleihaltiges Lot gehortet habe. Dass meine Lötverbindungen die strenge Qualitätskontrolle passierten, war wohl nur der englischen Höflichkeit zu verdanken. Interessant war, dass das Ausgangsmaterial für ein normales Cinch-Kabel ein natürlich geschirmter, dreiadriger Leiter war. Die Funktion von zwei Leitern erklärt sich von selbst, nach der des dritten fragte ich meinen „Praktikumsanleiter“ Chris Baker, der aber etwas ausweichend auf die Verwendung desselben Materials auch für symmetrische Verbindungen verwies. Später im Hörraum gab es dann eine überzeugendere Erklärung. Das besagte dreiadrige Ausgangsmaterial wird beim „Epic“ noch mit einem schützenden Geflecht überzogen. Die Schrumpfschläuche am Übergang vom Stecker zum Geflecht geben die Laufrichtung an. Wie Doug erläuterte, wird ein Stück Leitung von jeder angelieferten Kabeltrommel mit Steckern versehen, damit man im Hörraum die Laufrichtung überprüfen kann. Auf die aufgedruckte Schrift will man sich nicht verlassen: Dafür sei die Laufrichtung klanglich viel zu entscheidend.

In der Produktion: Teresa Whelan (hinten) und Matt Cassedy
In der Produktion: Teresa Whelan (hinten) und Matt Cassedy


Für die Gruppe der sogenannten „Master“ mit den Linien „Signature“, „Sarum T“ und „Chord Music“ begnügt sich Chord dann nicht mehr mit zugelieferten Leiter- und Schirmkombinationen: Hier werden die Kabel aus Einzelleitern und Schirmmaterialen per Hand zusammengestellt und dann anschließend konfektioniert. Nur so lassen sich die gewünschten Strukturen realisieren. Eine davon ist das sogenannte „Super ARAY“, das als „mechanische Optimierungs-Technologie“ beschrieben wird. Beim „Epic“, bei dem wie in der „Signature“- und „Shawline“-Serie ein „Tuned Aray“ zum Einsatz kommt, ist der dritte Leiter ein nicht unwesentlicher Bestandteil des Ganzen, wie Doug verriet – er hat nicht das mindeste mit einer symmetrischen Signalführung zu tun. Die Technik wurde bei der Entwicklung von Digital-Kabeln entdeckt, entstand, so sagt man, aus einer radikalen Idee und wurde mit einer Menge Trial And Error im Labor verfeinert. Das „Tuned ARAY“ soll der Ausgangsprodukt gewesen sein, aus dem dann für „Sarum T“ und „Chord Music“ das noch einmal verfeinerte „Super ARAY“ abgeleitet wurde. Ich spekuliere mal, dass hier zwei Leiter im Spiel sind, die nicht dem Signaltransport dienen. Damit auch die drei günstigen Kabel-Serien von der Idee profitieren konnten, reduzierte man das „Tuned ARAY“ auf das einfache „ARAY“. Noch genaueres war weder Doug noch Martin zu entlocken.

Organisationsleiter Richard Senior an seinem Schreibtisch in der Produktion
Organisationsleiter Richard Senior an seinem Schreibtisch in der Produktion

Ein paar mehr Details lassen die beiden dann aber in Sachen Taylon verlauten: Wie fast alle Firmen in der Kabelindustrie habe auch Chord lange Zeit für seine hochwertigen Serien PTFE – also Teflon – oder einen Teflonschaum verwendet, denn dessen sehr niedrige Dielektrizitätskonstante führt zu einen schnellen Signaltransport. Doug erzählt, dass Alan Gibb während eines Fluges mit seinem Sitznachbarn über seine Tätigkeit und auch über die Verwendung von PTFE gesprochen habe. Der offenbar sehr materialkundige Herr nebenan habe ihn darauf hingewiesen, dass Teflon im Bereich der üblichen Schwankungen der Raumtemperaturen unterschiedlich starke Phasendrehungen bewirke und ihm vorgeschlagen, einmal ein Material auszuprobieren, dass bei Raumtemperaturschwankungen keine Phasendrehungen verursache und auch eine recht niedrige Dielektrizitätskonstante erreiche, auch wenn diese den Wert von Teflonschaum nicht ganz erreiche. Die chemische Bezeichnung des Isolationsstoffes gibt Chord natürlich nicht preis: Man hat sich dafür die Handelsmarke Taylon eintragen lassen. Die Entdeckung des neuen, alles andere als preisgünstigen Materials führte schließlich zur Entwicklung der „Chord-Music“-Kabellinie, die für Chord – momentan – den Gipfel des Machbaren markiert. In einem nächsten Schritt übertrug man dann die bei der Konstruktion der „Music“-Serie gewonnen Erkenntnisse auf die bisherige Top-Kabel-Linie „Sarum“. So entstand die „Sarum T“-Serie, die deutlich erschwinglicher ist als die Topmodelle.

Dave Mardell achtet natürlich auch bei der Verarbeitung der Einzelleiter auf die richtige Laufrichtung.
Dave Mardell achtet natürlich auch bei der Verarbeitung der Einzelleiter auf die richtige Laufrichtung.

Im Hörraum hatte ich dann die Gelegenheit, erst einmal ein kleineres Lautsprecherkabel mit und ohne Schirmung zu hören, dann die Auswirkungen eines „Tuned ARAY“ klanglich nachzuvollziehen und ein „Sarum“ mit einem „Sarum T“ zu vergleichen. Ohne Sie jetzt mit einer Fülle von Klangeindrücken langweilen zu wollen: Für mich waren die Unterschiede zwischen einem „Sarum“ mit und ohne Taylon fast schon erschreckend groß. Von der Taylon-Version konnte sich das „Chord Music“ zwar noch einmal klar absetzen, allerdings war der Sprung von hier nicht so groß wie zwischen dem „alten“ und dem „Sarum T“. Das braucht übrigens Besitzer eines „Sarum“ nicht zu grämen: Chord bietet nämlich nicht nur hier an, bereits gekaufte Kabel auf den neuesten Stand bringen zu lassen – wirklich sehr kundenfreundlich.


Josh Spittle, zuständig für Qualitätstests und Verpackung, und Produktionsleiter Karl Dawson (hinten)
Josh Spittle, zuständig für Qualitätstests und Verpackung, und Produktionsleiter Karl Dawson (hinten)

Natürlich haben wir noch ein wenig mehr gehört als hier beschrieben. Da ich weder den Raum, die Anlage noch die von Doug ausgewählte Musik kannte, habe wir jede etwa einminütige Sequenz zweimal wiederholt, bevor ein Kabel ausgewechselt wurde: Das war also eher hochkonzentrierte Arbeit statt Hörvergnügen. Nach zwei, drei Stunden haben wir es dann gut sein lassen und nur zum Spaß ein wenig alte Rockmusik genossen. Bald darauf ging es dann vorbei an den Überresten der alten Stadt Sarum nach Salisbury, wo uns Martin auf dem Weg zum Inder noch an der wirklich ungemein beeindruckenden Kathedrale vorbeiführte.

Mein Praktikumsanleiter: Chris Baker
Mein Praktikumsanleiter: Chris Baker

Paul Telling, zuständig für Design und Marketing, hat die wirklich sehens- und dank der Musikschnipsel und weiterführenden Spotify-Playlisten aller Chord-Mitarbeiter auch hörenswerten Websites gestaltet und dort immer mal wieder Ansichten von Stonehenge eingebaut, von denen man eine auch auf der Seite von Drei H findet. Das Kulturdenkmal liegt nur etwa zehn Kilometer von Chords Firmensitz entfernt, so dass es wirklich naheliegend ist, dort am Dienstagmorgen mit Martin Cobb ein, zwei Stunden zu verbringen. Die sind unter anderem deshalb nötig, weil man schon längst nicht mehr wie etwa in den 70-er Jahre mal eben zum Monument fahren und ein wenig zwischen den Steinen umher spazieren kann. Heute betreibt English Heritage ein gutes Stück entfernt ein Besucherzentrum, und man gelangt mit Pendelbussen in die Nähe der Anlage. Aber das tut zumindest für mich dem Erlebnis keinen Abbruch. Dank an meinen Guide Martin!

Die Chefin in Aktion
Die Chefin in Aktion


Zurück in der Firma geht’s dann wieder in den Hörraum. Dort es gilt es, verschiedene Evolutionsstufen des Signature-Reference-Lautsprecherkabels miteinander zu vergleichen, das trotz des „Reference“ im Namen nicht exorbitant teuer ist und auf der Wunschliste des Kollegen Finn Gallowsky steht. Also in Kürze mehr dazu. Wie auch bei den Kabeln zuvor war im Chordschen Hörraum jede Weiterentwicklung klar als klangliche Verbesserung wahrzunehmen. Auch abgesehen von den netten persönlichen Kontakten hat sich der Besuch gelohnt: Ich habe gelernt, dass Chord nicht nur beim Thema erschwingliche Kabel ganz hervorragend aufgestellt ist, sondern dank zweier Alleinstellungsmerkmale in High-End-Gefilden ebenfalls eine Menge zu bieten hat. Aber auch hier dürfen die angebotenen Lösungen als im besten Sinne preiswert gelten.

Sally Gibb weiß, genau, wie sie ihr Team präsentieren möchte
Sally Gibb weiß, genau, wie sie ihr Team präsentieren möchte

Einziger kleiner Wermutstropfen des ansonsten rundum angenehmen Besuchs: Sally Gibb kam leider erst kurz vor meinem Aufbruch zum Flughafen in die Firma. Da blieb leider viel zu wenig Zeit, ein bisschen intensiver mit der Firmengründerin zu reden. Aber dies muss ja nicht der letzte Besuch bei Chord gewesen sein.

So passt's! Doug Maxwell ist übrigens der achte von links
So passt's! Doug Maxwell ist übrigens der achte von links

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Donnerstag, 09 Oktober 2008 00:53

Thorens GmbH

geschrieben von
Hersteller
Thorens GmbH
Anschrift Lustheide 85
51427 Bergisch Gladbach
E-Mail info@thorens.com
Web www.thorens.com
Dienstag, 09 Oktober 2018 00:39

Thorens präsentiert zwei neue Plattenspieler

Thorens startet mit dem Beginn der Saison eine Produktoffensive. Auf den Westdeutschen Hifi-Tage wurden mit dem TD 201 und TD 202 zwei neue Modelle für fortgeschrittene Einsteiger vorgestellt.

Die beiden Modelle kommen vorkonfiguriert mit Tonabnehmer und eingebautem, abschaltbaren Phonovorstärker für MM-Systeme für den Direktanschluss an Hochpegeleingänge von Verstärkern oder Receivern. Der TD 202 besitzt zusätzlich noch einen USB-Ausgang mit vorgeschaltetem Analog/Digital-Wandler, um die abgespielte Schallplatte direkt zu digitalisieren und am Computer aufzunehmen.

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Der TD 201 richtet sich an engagierte Einsteiger, die einen robusten, einfach zu bedienenden und sofort betriebsfertigen Plattenspieler suchen. Der TD 201 verfügt über einen laufruhigen Motor mit Riemenantrieb sowie einem Plattenteller aus massivem Aluminiumguss. Der neue TP71 Tonarm verfügt zudem über eine abnehmbare Head Shell mit Bajonettverschluss. Für die gewünschte Plug-and-Play-Fähigkeit sind sowohl ein AT 3600 Tonabnehmer und ein Phono-MM-Vorverstärker vorhanden, so dass das Gerät direkt an einen beliebigen Verstärker angeschlossen werden kann, ohne einen Phonoeingang zu benötigen. Der TD 201 ist ab Ende November in hochglanz schwarz für 450 Euro verfügbar.

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Der TD 202 rundet die neue Serie manueller Plug-and-Play-Plattenspieler nach oben ab. Neben einer massiven Zarge kommt er wie sein „kleiner“ Bruder mit vorinstalliertem Tonabnehmer, in diesem Falle einem bewährten AT 95 E, und mit einem passenden Phonovorverstärker. Im Unterschied zum TD 201 ist ein Analog/Digital-Wandler eingebaut, der die Möglichkeit bietet, das Gerät per USB mit einem Computer zu verbinden und die abgespielte Schallplatte aufzuzeichnen. Eine passende Software ist kostenlos von verschiedenen Anbietern im Internet verfügbar. Ab November ist der TD 202 in hochglanz schwarz zu einem Preis von 600 Euro im Handel erhältlich.

Hersteller
Thorens GmbH
Anschrift Lustheide 85
51427 Bergisch Gladbach
E-Mail info@thorens.com
Web www.thorens.com

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