Mittwoch, 04 August 2021 09:00

Cayin CS-300A

Der Röhrenvollverstärker Cayin CS-300A ist eine Rarität für besondere Genießer. Er baut auf den klanglich unübertroffenen 300B-Ausgangsröhren auf. Die beiden direktbeheizten Trioden werden in einer Single-Ended-Konfiguration von einer 6SL7-Spannungs-Verstärkerstufe mit nachgeschalteter 6SN7-Treiberstufe versorgt.

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Zwei GZ34-Röhren sind für die kanalgetrennte Hochspannungsgleichrichtung verantwortlich. Diese Anordnung sorgt für einen musikalisch flüssigen Klang mit hervorragender Detailauflösung. Cayin hat mit dem CS-300A einen besonders musikalischen Vollverstärker geschaffen, der trotz puristischer Eintakt-Schaltung acht Watt R.M.S. pro Kanal erreicht, was wirkungsgradstarken Lautsprechern zu einem enorm stimmigen, lebendigen Klang mit Körper und Ausdruckskraft verhilft.

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Der Pre-In Eingang bietet die Möglichkeit, den Cayin CS-300A auch als reinen Endverstärker zu benutzen. Verschiedene Abgriffe für 4, 8 und 16 Ohm ermöglichen eine optimale Anpassung der verwendeten Lautsprecher. Ein speziell für diesen Single-Ended-Verstärker entwickelter Ausgangsübertrager mit gesonderten Wicklungsabgriffen für den Kopfhörer-Ausgang macht den CS-300A kompatibel für den Betrieb mit hochwertigen Kopfhörern.
Dem Benutzer steht ein integriertes Messinstrument für den präzisen Biasabgleich der 300B Röhren zur Verfügung. Außerdem findet sich auf der massiven Aluminium-Frontplatte ein zweistufiger Schalter für die individuelle Anpassung der negativen Gegenkopplung. In der Position „0 dB“ ist der Klang weich und offen, mit vielen Details, während bei „-3 dB“ die Wiedergabe klar und scharf umrissen wirkt.

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Der Cayin CS-300A wird in Handarbeit mit feinster Punkt-zu-Punkt-Verkabelung aufgebaut. Eine Soft-Start-Schaltung zum Schutz des Verstärkers sorgt für eine längere Lebensdauer der Röhren und der empfindlichen Komponenten. Darüber hinaus verwendet Cayin Hochspannungssicherungen, um im Falle eines Röhrendefekts die übrigen Bauteile schützen. Mit der beiliegenden Fernbedienung im griffsympathischen Metallgehäuse lassen sich alle Funktionen steuern. Der Cayin CS-300A ist ab sofort bei cayin.com für knapp 4.000 Euro erhältlich

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Vertrieb
Cayin Audio Distribution GmbH
Anschrift An der Kreuzheck 8
61479 Glashütten-Schloßborn
Telefon +49 6174 9554412
Fax +49 6174 9554424
E-Mail info@cayin.com
Web www.cayin.de

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Dienstag, 03 August 2021 00:01

Pro-Ject Debut PRO mit Pro-Ject Pick it PRO

geschrieben von

Der weltweit größte Plattenspielerhersteller Pro-Ject schickt sich an, mit der neuen Evolutionsstufe „PRO“ seines Plattenspieler-Dauerbrenners „Debut“ einen neuen Standard in der Einstiegsklasse zu setzen. Dabei herausgekommen ist ein waschechtes High-End-Gerät, das die hausinterne Hierarchie gehörig durcheinanderwürfeln dürfte.

Sollte ich mich wirklich outen als großer Pro-Ject Fan, der sich bereits vor mehr als zehn Jahren den Pro-Ject Debut III mit Ortofon VinylMaster Red gekauft und damit viele, viele Stunden mehr als zufrieden Musik gehört hat? Einerseits könnte ich in Bezug auf den anstehenden Test ja als befangen – und damit zu unkritisch – gelten, andererseits könnte ich Vertrauenspunkte sammeln als erfahrener Pro-Ject Kenner, der genau der Richtige wäre, der aktuellen Inkarnation Pro-Ject Debut PRO mit dem Pro-Ject Pick it PRO auf den Zahn zu fühlen. Ich wähle letztere Option. Und um es an dieser Stelle gleich mal vorweg zu nehmen: Bei dieser Version des inzwischen seit Jahrzehnten gepflegten Plattenspielermodells handelt es sich vielmehr um ein neu entwickeltes Gerät als um eine weitere Evolutionsstufe. Doch der Reihe nach.

Klar, schwarz und elegant: der Pro-Ject Debut Pro
Klar, schwarz und elegant: der Pro-Ject Debut Pro

Eigentlich wollte ich testmäßig wie vereinbart ganz entspannt in die Sommerpause gehen, als Dirk Sommer – das unbeabsichtigte Wortspiel bitte ich zu entschuldigen – mich anrief und darüber informierte, dass Pro-Ject einen neuen Dreher in der Pipeline habe, der kurzfristig auf den Markt kommen soll, und dass wir eines der ersten Exemplare zum Test bekommen könnten. Unser Chefredakteur brauchte den Gerätenamen nicht einmal vollständig zu Ende aussprechen, als ich mich nach dem Wort „Debut“ selbst schon sagen hörte, dass ich den Test auf jeden Fall kurzfristig machen würde. Also nix mit Sommerpause, selber schuld. Jetzt höre ich schon altvordere High-Ender frotzeln, wie man bei einem Gerät der Brot-und-Butter-Klasse denn so Feuer und Flamme sein kann. Aber – und das nehme ich für mich einfach mal in Anspruch – ich weiß es als alter „Debut-Hase“ eben besser.

Das MM-System Pick it Pro fertigt Ortofon exklusiv für Pro-Ject
Das MM-System Pick it Pro fertigt Ortofon exklusiv für Pro-Ject


Jedenfalls steht der Pro-Ject Debut PRO, der im Paket mit dem Tonabnehmer Pro-Ject Pick it PRO 750 Euro kostet, nun bei mir frisch ausgepackt auf seinem für den Test vorgesehenen Rack. Der eine oder andere mag sich angesichts des aufgerufenen Kurses gar an der oben genannten Einordung in die „Einstiegsklasse“ stören, zumal Pro-Ject selbst ja etliche Dreher im Portfolio hat, die preislich deutlich unterhalb des „Pro“ angesiedelt sind. Sei´s drum, bei mir fällt alles unterhalb von 1000 Euro eben in diese Kategorie. Basta.

Das Aluminiumrohr des Debut Pro ist mit Kohlefasern umgeben
Das Aluminiumrohr des Debut Pro ist mit Kohlefasern umgeben

Als erstes fällt mir das vormontierte Ortofon-System ins Auge, auf dem lediglich der Ortofon-Schriftzug zu fehlen scheint. Das ganz augenscheinlich aus der 2M-Serie der Dänen abgeleitete MM-Design, das exklusiv für Pro-Ject gefertigt wird, gibt es übrigens auch separat für 129 Euro zu erwerben. Damit liegt es preislich knapp oberhalb des „kleinsten“ Ortofon 2M Red. Wohl dem, der einen entsprechenden Geräteumsatz wie Pro-Ject hat, um den weltgrößten Tonabnehmer-Spezialisten Ortofon für einen eigenen Dreher einen maßgeschneiderten Pick-up entwickeln zu lassen! Eine Besonderheit ist die für ein MM-System eher geringe laterale Nadelnachgiebigkeit von zwölf Mikrometern pro Milli-Newton, das 2M Red hat im Vergleich dazu beispielsweise eine Compliance von 20 Mikrometern pro Milli-Newton. Damit harmoniert dieser Tonabnehmer sogar mit schwereren Armen, für die üblicherweise eher hart aufgehängte MCs verwendet werden. Ansonsten gibt es viele weitere Ähnlichkeiten: Der Nadelschliff ist wie beim 2M Red elliptisch und soll für eine Abtastfähigkeit von bis zu 70 Mikrometern gut sein. Übrigens: Der transparent-weiße Body des Tonabnehmers ist ein echter Hingucker und für meinen Geschmack todschick und optisch sehr elegant!

Die Anti-Skating-Kraft wird ganz klassisch durch ein an einem Faden befestigtes Gewicht erzeugt
Die Anti-Skating-Kraft wird ganz klassisch durch ein an einem Faden befestigtes Gewicht erzeugt

Besonders interessant wird zu hören sein, wie gut das Pick it Pro in der Praxis mit dem neu entwickelten Tonarm harmoniert. In dieser Preisklasse ist es schon mehr als erstaunlich, einen Verbundwerkstoff-Tonarm anzutreffen: In diesem Fall handelt es sich um einen 8,6-Zoll Arm, der aus einem Aluminiumrohr mit Karbonfaserbeschichtung besteht. Die Lager zur Aufnahme des Tonarms sitzen in einem sehr massiven Lagerbock aus Metall. Das Tonarmrohr selbst kann übrigens nach dem Lösen einer Schraube verdreht werden, so dass trotz festen Headshells eine Azimut-Justage des Tonabnehmers möglich ist.


Nach dem Lösen der Inbusschraube kann das Tonarmrohr zur Einstellung des Azimut verdreht werden
Nach dem Lösen der Inbusschraube kann das Tonarmrohr zur Einstellung des Azimut verdreht werden

Der Aufbau des eigentlichen Plattenspielers geriet übrigens zum Kinderspiel und man könnte hier fast von „Plug and Play“ sprechen. Der Tonabnehmer ist schließlich vormontiert und das Ausbalancieren des Arms mithilfe des Gegengewichts sowie das Einstellen der richtigen Auflagekraft bekommen selbst Ungeübte leicht hin. Viel wichtiger erscheint mir, die sehr gute und sehr saubere Verarbeitungsqualität des Drehers hervorzuheben, die ist in dieser Qualität in dieser Preisklasse schon Maßstab setzend. Haptisch passt hier schon beim Auspacken also alles, und mir persönlich gefällt die elegante Erscheinung der Beschichtung in mattschwarzer Farbe namens „Satin-Signatur“ ausgesprochen gut. Der Antriebsriemen ist ebenfalls schnell um das Motorpulley gelegt. Stichwort Motor: Pro-Ject legt größten Wert auf eine gute Entkopplung des Motors vom Chassis, eine Auffassung, die ich uneingeschränkt teile. Es gibt andere Hersteller, die beispielsweise den Ansatz der schnellen Schallableitung verfolgen und die Motoren knallhart an die „Bretter“ flanschen. Meiner Erfahrung nach führt das jedoch häufig zu unerwünschten Resonanzen. Zudem – und hier spreche ich wieder aus eigener Erfahrung – setzt Pro-Ject in dieser Preisklasse die besten, weil störgeräuschärmsten Motoren ein, die es am Markt für – ins Budget passendes– Geld und gute Worte zu kriegen gibt. Was der Pro-Ject an Laufruhe an den Tag legt, erinnert schon sehr an gute Massedreher.

Das Steckernetzteil speist die Regelelektronik für den extrem laufruhigen und sehr gut entkoppelten Motor. Die Umschaltung zwischen 33⅓ und 45 Umdrehungen pro Minute erfolgt elektronisch
Das Steckernetzteil speist die Regelelektronik für den extrem laufruhigen und sehr gut entkoppelten Motor. Die Umschaltung zwischen 33⅓ und 45 Umdrehungen pro Minute erfolgt elektronisch

Natürlich haben wir es hier nicht mit einem Masselaufwerk im klassischen Sinne zu tun, aber der Aluminiumguss-Plattenteller hat schon ein ordentliches Gewicht, was zu einem guten Gleichlauf beitragen kann. Wichtiger noch ist allerdings dessen TPE-Bedämpfung. Dabei handelt es sich um ein thermoplastisches Elastomer mit hoher Vibrationsdämpfung. Das gleiche Material findet sich sinnvollerweise auch in den drei höhenverstellbaren Füßen wieder. Hierzu habe ich generell eine sehr dezidierte Meinung: Aus Komfortgründen ist es natürlich schön, die Möglichkeit der Höhenverstellbarkeit zu haben und den Plattenspieler auf diese Weise bequem exakt „ins Wasser“ setzen zu können. Aber der liebevolle Vinylist setzt die drei Füßchen bitte schön fest und bringt stattdessen den Untergrund ins Lot, auf dem der Pro-Ject zukünftig spielen soll. Hinsichtlich des Unterbaus legte der Debut Pro übrigens keinerlei divenhafte Allüren an den Tag: Ob auf einer fetten Marmorplatte, auf einem entkoppelten HiFi-Rack aus Eichenholz oder auf einer Wandhalterung aus relativ dünnem Multiplex, ich konnte grundsätzlich kaum signifikante Klangunterschiede ausmachen.

Üblicherweise kommt der Flachriemen zum Einsatz. Für 78 Umdrehungen pro Minute müssen jedoch der Rundriemen und die große untere Scheibe des Pulleys verwendet werden
Üblicherweise kommt der Flachriemen zum Einsatz. Für 78 Umdrehungen pro Minute müssen jedoch der Rundriemen und die große untere Scheibe des Pulleys verwendet werden


Mitgeliefert wird übrigens ein hochanständiges semi-symmetrisches Phonokabel, das bei Pro-Ject unter der Bezeichnung „Connect it Phono RCA-E“ läuft, mit welchem ich den Pro-Ject Debut PRO auch getestet habe. Schließlich ist eine Staubschutzhaube obligatorisch, die ich für die Hör-Sessions aber stets abgenommen habe. Nicht im regulären Lieferumfang enthalten hingegen ist der Plattenpuck „PRO“, den es für 50 Euro extra zu erwerben gibt und den ich jedem Debut PRO Hörer wärmstens ans Herz legen möchte, da bei dessen Verwendung Ruhe und Substanz im Klangbild noch einmal eine lohnende Spur zulegen.

Der Aluminiumguss-Plattenteller wird durch einen Ring aus einem von Ortofon entwickelten thermoplastischen Elastomer bedämpft
Der Aluminiumguss-Plattenteller wird durch einen Ring aus einem von Ortofon entwickelten thermoplastischen Elastomer bedämpft

Aber wie klingt dieses elegante „PRO-Setup“ den nun konkret? Immer wieder gerne lege ich zum Beispiel das 2015er-Album Beneath The Skin von Of Monsters and Men auf, da es für mich inzwischen zu einer Art Teststandard geworden ist. Nanna Bryndis Hilmarsdottirs facettenreiche Stimme ist nämlich für jedes Gerät ein echter Prüfstein. Selbst feinste Nuancen ihrer Stimme wie dahingehauchte Töne werden sehr detailliert und extrem realistisch wiedergegeben, wie es scheint, ist der Pro-Ject ein echter Feingeist! Oder wie wäre es mit dem erdigen Klassiker „Thunderstruck“ der Jungs von AC/DC? Das Stück, das bei mir potenziell die Luftgitarre immer griffbereit hält, rockt, fetzt und marschiert genauso, wie es der Rocker in mir liebt. Schnelle, spritzige und brettharte Gitarrenriffs gewinnen durch ein hohes Auflösungsvermögen, welches aber nie in analytische Härte abdriftet. Mit Wucht und Kraft werden Bassläufe und Drums in meinen Hörraum geschleudert. Auch das atmosphärisch dichte Klassikeralbum The Joshua Tree von U2 nahm mich für sich ein wie selten zuvor.

Das Connect it Phono RCA-E gehört zum Lieferumfang
Das Connect it Phono RCA-E gehört zum Lieferumfang

Das für mich relevanteste Merkmal dieses Drehers von Pro-Ject ist eins, das sich mir erst im Laufe längerer Hör-Sessions erschloss: Er macht einfach keine Fehler. Es gibt einfach keine Disziplin, in der der Debut PRO schwächelt, und das macht ihn so gut. Müsste ich besondere Stärken hervorheben, wären dies sein Druck und sein Durchzug im Tiefton, das erinnert mich fast an alte Reibradspieler à la Garrard. Dabei offenbart er eine ganz feine Diktion und ein tolles Rhythmusgefühl. Bärenstark! Jedenfalls erfüllt dieser neue Pro-Ject Debut PRO alte HiFi-Kriterien wie Auflösungsvermögen, Verfärbungsfreiheit und Räumlichkeit mit Bravur, aber darüber hinaus bietet er eben dieses besondere Etwas, diesen emotionalen Kick, der aus HiFi eben High End macht. Mich hätte ehrlich gesagt auch kein doppelt so hoher Preis an diesem Gerät überrascht. Ungeachtet dessen ist dieser Plattenspieler im Zusammenspiel mit dem tollen Tonabnehmer sowie dem fast obligatorischen Puck eine Komponente, die mich total begeistert hat.


Die höhenverstellbaren Füße entkoppeln den Debut Pro derart gut vom Untergrund, dass dieser sich so gut wie nicht auf den Klang auswirkt
Die höhenverstellbaren Füße entkoppeln den Debut Pro derart gut vom Untergrund, dass dieser sich so gut wie nicht auf den Klang auswirkt

STATEMENT

Der Plattenspieler Pro-Ject Debut PRO mit dem Tonabnehmer Pro-Ject Pick it PRO ist ein feinmechanisch sehr stimmiges, mit viel Erfahrung und mit Liebe zum Detail durchdesigntes Gerät, das ein optischer und haptischer Leckerbissen ist. Rein klanglich setzt er in seiner Preisklasse neue Maßstäbe, an der die Konkurrenz arg zu knabbern haben wird. Wuchtig und dynamisch, spielfreudig und farbstark setzt er sich in Szene, weist zudem keinerlei Schwächen bei der Erfüllung aller HiFi-Standardkriterien auf und zeigt damit, wie günstig echtes High End mittlerweile sein kann. Dieser Pro-Ject wird mal ein Klassiker!
Gehört mit
Vorverstärker Audio Note M2 Phono
Endverstärker Sun Audio Uchida SV-2A3H Special Edition
Lautsprecher Odeon Rigoletto 2020
Zubehör Reson LSK Lautsprecherkabel, Audio Note AN-S Interconnect Pure Silver NF-Kabel, Netzleiste AudioQuest PowerQuest 3
Möbel Hi-Fi Racks Ltd
Herstellerangaben
Pro-Ject Debut PRO
Geräteart Plattenspieler mit Tonarm
Drehzahlen 33/45/(78) (elektrische Umschaltung)
Antriebsprinzip Riemenantrieb mit elektrischer Steuerung
Plattenteller 300mm, Druckguss Aluminiumteller mit Dämpfung und Filzmatte
Hauptlager Hochpräzisions-Edelstahl-Achse in Bronzebuchse
Drehzahlabweichung 33: +/- 0,40%; 45: +/- 0,50%
Drehzahlschwankung 33: +/- 0,16%; 45: +/- 0,14%
Signal-Geräuschabstand 68dB
Tonarm 8,6“ einteiliger Carbon-Aluminium-Tonarm
Effektive Tonarmmasse 10,0g
Effektive Tonarmlänge 218,5mm
Überhang 18,5mm
Leistungsaufnahme 4W / 0W Standby
Netzteil 15V DC / 0,8A AC
Inkludiertes Zubehör Abdeckhaube, 78 RPM Riemen, 7“ Singleadapter
Gewicht 6kg netto
Abmessungen (BxHxT) 415 x 113 x 320mm
Preis 750 Euro (Pro-Ject Debut PRO)
50 Euro (Pro-Ject Plattenpuck PRO)
Herstellerangaben
Pro-Ject Pick it PRO
Geräteart Tonabnehmer MM (Moving Magnet)
Empfohlene Auflagekraft 20mN (2,0g)
Auflagekraftbereich 18-22mN (1,8-2,2g)
Nadelnachgiebigkeit 12μm/mN
Vertikaler Abtastwinkel 20 Grad
Gleichstromwiderstand 750Ohm
Induktivität 450mH
Empfohlener Abschlusswiderstand 47kOhm
Empfohlene Abschlusskapazität 150-300pF
Ausgangsspannung bei 1kHz 4mV
Übersprechdämpfung bei 1kHz 22dB
Abtastfähigkeit bei 315Hz 70μm
Übertragungsbereich 20-20000Hz +/-2dB
Abtastdiamant elliptisch
Verrundung r/R 8/18μm
Gewicht 7,2g
Preis 129 Euro

Vertrieb
ATR - Audio Trade
Anschrift Hi-Fi Vertriebsgesellschaft mbH
Schenkendorfstraße 29
D-45472 Mülheim an der Ruhr
Telefon +49 208 882660
E-Mail email@audiotra.de
Web www.audiotra.de

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  • Social Introtext Der weltweit größte Plattenspielerhersteller Pro-Ject schickt sich an, mit der neuen Evolutionsstufe „PRO“ seines Plattenspieler-Dauerbrenners „Debut“ einen neuen Standard in der Einstiegsklasse zu setzen. Dabei herausgekommen ist ein waschechtes High-End-Gerät, das die hausinterne Hierarchie gehörig durcheinanderwürfeln dürfte.

Der Peacock ist Sendy Audios neuester Kopfhörer. Nachdem der Hersteller schon mit dem AIVA für Furore gesorgt hat, präsentiert er nun ein noch aufwändigeres Modell, das selbst anspruchsvollste Hörer*innen überzeugt.

Die Membran hat Sendy Audio in zwei Jahren Entwicklungsarbeit optimiert, um einen idealen Kompromiss aus Stabilität und Gewicht zu erreichen. Es ist gelungen, sie so dünn und leicht zu machen, dass Frequenzen bis 40 Kilohertz bei hoher Belastbarkeit und Impulsivität kein Problem für den Peacock darstellen.

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Beim Peacock kommt die Quad-Former Technologie zum Einsatz: Der magnetostatische Treiber besteht aus Doppelmagneten plus doppelten Spulenseiten auf der Membran plus Doppelspulen auf jeder Seite der Membran. Diese insgesamt vier Spulen auf jeder Seite der Membran sorgen dafür, dass die Membran bei gleicher Frequenz überall die gleiche Schwingung erzeugt. Der doppelseitige Magnet sorgt für eine gleichmäßige magnetische Kraft im Feld. Das Ergebnis ist eine hervorragende magnetische Energieumwandlung, gute Konsistenz, geringe Verzerrungen, die für eine exzellente Musikwiedergabefähigkeit sorgen. So wird ein Gefühl des Musikhörens wie in einem lebendigen Konzert vermittelt.

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Das Gehäuse selbst wird präzise CNC-gefertigt und sorgt für eine vibrationsfreie und optimale Arbeitsumgebung der Membran und Spulen. Der 24 Karat vergoldete Grill ist ein geschicktes Designelement und gab dem Peacock seinen Namen, da er einem aufgefächerter Pfauen-Schwanz ähnelt. Ihn umgibt eine sauber geschliffene, lackierte und polierte Holzschale, die jedem Peacock eine besondere Haptik und Optik verleihen. Die Ohrpolster gewährleisten einen sehr guten Tragekomfort und sind leicht austauschbar. Ein circa zwei Meter langes, sehr hochwertiges, verdrilltes Kabel liegt dem Kopfhörer bei. Der Kopfhöreranschluss ist als 4,4-Millimeter-Pentaconn-Stecker ausgeführt, der mithilfe der beiliegenden Adapter auf 4-Pin-XLR oder 6,3- Millimeter-Klinke adaptiert werden kann, um Anschluss an alle hochwertigen Kopfhörerverstärker zu ermöglichen. Der Sendy Audio Peacock ist für 1.500 Euro ab sofort im Handel und online via www.audiodomain.de erhältlich.

Sendy Audio wurde von Mr. Zhou und Mr. Pan 2016 gegründet. Kernprodukte sind magnetostatische Kopfhörer für den professionellen und hochwertigen HiFi-Bereich. Sendy Audio ist eine Marke der Dongguan SIVGA Electronic Technology Co., Ltd. Mr. Zhou ist seit fast 20 Jahren im Bereich der Kopfhörerentwicklung tätig. Bevor er Sendy Audio gründete, war er leitender technischer Ingenieur einer führenden Kopfhörerfabrik. Er war verantwortlich für die Forschungs- und Entwicklungsarbeit, einschließlich Kopfhörerdesign, mechanischer Teile und Produkthandwerk. Während seiner Karriere in der letzten Firma arbeitete Mr. Zhou mit vielen international bekannten HiFi-Kopfhörermarken zusammen und beteiligte sich an der Produkt-F&E-Arbeit, was eine sehr wichtige Rolle für das Wachstum der Marken spielte.

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Mr. Pan ist seit vielen Jahren ein audiophiler Kopfhörerliebhaber. Ausgestattet mit einem sehr scharfen Hörsinn strebt er nach der ultimativen Klangqualität. Mr. Pan hat sozusagen „goldene Ohren“ und verfügt über eine sehr reiche Erfahrung bei der Klangabstimmung von Kopfhörern. Mr. Zhou und Mr. Pan sind Freunde aus Kindertagen. Sie gründeten gemeinsam Sendy Audio, weil sie die gleiche Liebe und Leidenschaft für Musik und das Streben nach Qualität für Kopfhörer haben. Für besonders hochwertige Produkte wurde Sendy Audio als eine eigene Marke gegründet. Design, Entwicklung und Produktion sind integriert, Sendy Audio verfügt über eine eigene Produktionsstätte. Seit Gründung des Unternehmens konzentriert man sich hauptsächlich auf die Forschung und Entwicklung von Kopfhörern und stellt hohe Anforderungen an das Produktdesign. Die ultimative Klangqualität der Produkte steht im Mittelpunkt. Alle Produkte haben ihren eigenen, einzigartigen Stil. Das Material und der Produktionsprozess der Produkte sind von höchstem Standard.

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Vertrieb
audioNEXT GmbH
Anschrift Isenbergstraße 20
45130 Essen
Telefon 0201 5073950
E-Mail info@audionext.de
Web www.audionext.de

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Niimbus nimmt den High-End-Anspruch von Violectric auf und treibt ihn auf die Spitze: völlig kompromisslos für den edelsten Klang. Die beiden neuen Modelle US 5 und US 5 Pro verkörpern diesen Entwicklungsansatz bis ins Detail.

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Als Quintessenz von 35 Jahren Erfahrung und mit erlesener Schaltungstechnik bringen die brandneuen Kopfhörerverstärker US 5 und US 5 Pro von Niimbus musikalische High-End-Erlebnisse direkt ans Ohr. Gerade die Wiedergabe über Kopfhörer stellt besonders hohe Anforderungen an die Verstärkerelektronik, befindet sich die Schallquelle doch unmittelbar am Kopf. Dank ihres konsequent symmetrischen Dual-Mono-Aufbaus, einer internen Betriebsspannung von 50 Volt und hoher Ausgangsleistung treiben die neuen Flaggschiff-Modelle von Niimbus Kopfhörer jeglicher Bauart mit größter Akkuratesse an. Dabei arbeiten sie besonders stör- und verzerrungsarm und bringen nur feinsten Klanggenuss zu Gehör.

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Egal ob hochwertige dynamische Systeme oder Magnetostaten, offene oder geschlossene, hoch- oder niederohmige Kopfhörer: US 5 und US 5 Pro von Niimbus lassen sich flexibel anpassen und verhelfen damit jedem Schallwandler zu audiophilen Höchstleistungen. Die innovative Pre-Gain-Einstellung mit einem weiten Regelbereich von minus 18 bis plus 24 Dezibel gewährleistet niedrige interne Verstärkungsfaktoren und geringstes Rauschen bei allen Kopfhörerimpedanzen. Dabei treiben die vier kraftvollen Verstärkerstufen mit einer Ausgangsleistung bis zu 7000 Milliwatt an 50 Ohm und einer üppigen Ausgangsspannung von 32 Volt in 600 Ohm sowohl hoch- als auch niederohmige Hörer gleichermaßen souverän an. Der geringe Ausgangswiderstand gewährleistet einen hohen Dämpfungsfaktor, was zusammen mit dem aufwendigen Netzteil mit zwei Ringkerntransformatoren und einer Kondensatorkapazität von über 50.000 Mikrofarad für akkurate Transientendarstellung, höchste Dynamik und minimale Verzerrungen unter allen Betriebsbedingungen sorgt.

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Neben zwei unsymmetrischen 6,3-Millimeter-Klinkenausgängen erlauben Niimbus US 5 und US 5 Pro auch den Anschluss von symmetrischen Kopfhörern über 4-pol-XLR- oder 4,4-Millimeter-Pentaconn-Verbinder. Dies gewährleistet nicht nur eine maßgeblich verbesserte Kanaltrennung durch individuelle Masseführung, sondern sorgt zudem für eine noch weiter verbesserte Dynamik. Mit ihren vier Verstärkerstufen arbeiten die neuen Niimbus Modelle bei symmetrischer Verkabelung als Push-Pull-Antrieb, wobei positive und negative Membranbewegungen gezielt verstärkt werden. Egal ob wuchtig-dynamische Orchester oder zerbrechlich feine Akustikinstrumente – der Verstärker hat die Kopfhörertreiber immer fest im Griff und liefert ein faszinierend präzises und plastisches Klangbild. Als Signaleingang fungieren ein symmetrischer und zwei unsymmetrische Stereo-Eingänge, während symmetrische und unsymmetrische Line-Ausgänge den Anschluss weiterer Komponenten ermöglichen. Dabei können die Line-Ausgänge wahlweise auf festen oder variablen Pegel eingestellt werden. So werden Niimbus US 5 und US 5 Pro zusätzlich zu Referenz-Vorstufen vor Endverstärkern und aktiven Lautsprechern.

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Niimbus verspricht kompromisslose Perfektion bis ins Detail. Entsprechend wurde bei der Entwicklung der Referenzmodelle US 5 und US 5 Pro besonderer Wert auf eine akkurate Lautstärkeregelung gelegt. Die Verstärker erreichen so eine Genauigkeit und Kanalgleichheit, die dem High-End-Anspruch wirklich gerecht wird. Während beim US 5 ein hochwertiges motorisiertes Potentiometer zum Einsatz kommt, verfügt der US 5 Pro mit seinem Relay-Controlled-Attenuator (RCA) über die wohl beste – aber auch aufwendigste – analoge Pegelsteuerung, die heute verfügbar ist. Der Lautstärkeregler ist dabei mit einem Mikrocomputer verbunden, der seinerseits über verschleißfreie Reed-Relais ein Netzwerk von Festwiderständen ansteuert. Beim US 5 Pro von Niimbus umfasst das RCA-Netzwerk beeindruckende 256 diskret realisierte Lautstärkestufen mit einer Schrittweite von 0,4 Dezibel und bietet damit größtmögliche Genauigkeit ohne Signalfärbung. Der hohe Aufwand lohnt sich: Niimbus liefert mit dem US 5 und dem US 5 Pro eine außergewöhnliche Stereobühne mit einer detailreichen räumlichen Aufstellung der Instrumente ohne Artefakte.

Äußerlich präsentieren sich Niimbus US 5 und US 5 Pro in schlichter Anmut: Die zehn Millimeter dicke, schwarz eloxierte Frontplatte fügt sich mit ihrem unscheinbaren Understatement in jedes Ambiente ein. Sie trägt außerdem neben dem Lautstärkeregler auch Ein- und Ausgangswahltasten, einen Balance-Regler und die Kopfhörerausgangsbuchsen. Die aus einem einzigen Metallblock gefräste Fernbedienung steuert alle wichtigen Parameter und bietet insbesondere beim Einsatz der neuen Niimbus Modelle als High-End-Steuerzentrale für hochwertige HiFi-Systeme maximalen Bedienkomfort. Die Form unterstreicht die Prominenz des motorisierten Lautstärkereglers und versprüht damit eine zeitlose Eleganz. Die Fertigung aus hochwertigen Bauteilen durch ausgesuchte und gut ausgebildete Spezialisten in der firmeneigenen Manufaktur am Bodensee trägt zum Niimbus des Besonderen bei – exklusive Qualität für exquisiten Geschmack.

Die Kopfhörerverstärker US 5 und US 5 Pro von Niimbus sind ab Anfang August im ausgesuchten Fachhandel verfügbar. Die Preise betragen 5.000 Euro für den US 5 und 5.500 Euro für den US 5 Pro.

Vertrieb
cma audio GmbH
Anschrift Münchener Straße 21
82131 Gauting
E-Mail gmbh@cma.audio
Web www.cma.audio

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Donnerstag, 29 Juli 2021 01:20

Chord Company GroundARAY

Die Chord Company hat mit der Einführung seiner Chord GroundARAYs eine wichtige Weiterentwicklung seiner einzigartigen ARAY-Technologie zur Minimierung von HF-Rauschen auf den Markt gebracht.

Der GroundARAY ist ein Zubehör zur Hochfrequenz-Rauschunterdrückung der nächsten Generation, das an ungenutzte Steckplätze einer Hi-Fi oder AV-Anlage angeschlossen wird. Es bietet einen niederohmigen Weg für das Durchlassen von HF-Rauschen an, wodurch das Grundrauschen der jeweiligen HiFi-Komponente direkt verbessert wird. Der GroundARAY befindet sich in einem CNC-gefrässten, dickwandigen Aluminiumzylinder. Die Gehäusestärke verhindert, dass der Zylinder selbst HF-Geräusche verursacht.

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Der GroundAray ist in sieben Anschlussvarianten erhältlich und somit für eine Vielzahl von digitalen und analogen A/V-Geräten geeignet:

  • RCA
  • XLR (männlich) / (weiblich)
  • BNC
  • RJ45
  • USB
  • HDMI
  • DIN

Er profitiert von ünf separaten Rauschunterdrückungs-Systemen, die alle in unter-schiedlichen HF-Rauschbereichen parallel arbeiten, um unerwünschtes elektrisches
HF-Rauschen in Wärme umzuwandeln. Die fortschrittlichen Technologien stellen einen sehr niederohmigen Weg mit hoher Bandbreite für HF-Rauschen zur Verfügung, der das Rauschen effektiv aus der Signalmasse des Geräts „herauszieht“.

Jeder GroundARAY wird in der Fabrik der Chord Company in Wiltshire sorgfältig von Hand gebaut, einschließlich der Systemkomponenten selbst. Der GroundARAY besteht aus einer Reihe von Absorptionsgeräten, die mit einem hochmodernen doppelten Steck-verbindersystem mit ultrahohoher Bandbreite verbunden sind. Die Steckverbinder werden nach einem sehr hohen Standard gefertigt, was eine zeitaufwändige Handmontage durch die Werkstechniker erfordert. Jeder GroundARAY-Zylinder ist mit einem sorgfältig ausgewählten Material gefüllt, um Geräusche zu dämpfen und wird final fixiert, um die Auswirkungen akustischer Vibrationen zu reduzieren.

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GroundARAYs sind am effektivsten, wenn sie bei mehreren Geräten in einer Anlage zum Einsatz kommen. Die Zylinder werden dabei einfach in die vorhandenen leeren Steckplätze platziert und können sowohl einzeln als auch mehrfach zum Einsatz kommen – zum Beispiel für linke und rechte Ausgänge et cetera. Bei DACs und Streamern können die GroundARAYs an nicht genutzten Digitaleingängen eingesetzt werden; auch Projektoren und Screens profitieren von den Rauschunterdrückungseffekten.

Doug Maxwell, Sales Director der Chord Company, zu den neuen GroundARAYs: „Nach vier Jahren Forschung und Entwicklung bin ich begeistert, dass unsere neueste Generation der ARAY-Rauschunterdrückungs-Technologie jetzt produziert wird. Das GroundARAY-Projekt war für uns als Unternehmen faszinierend und gibt uns die Möglichkeit, das Rauschen in den Systemen unserer Kunden weiter zu reduzieren, da die neuen Tools unsere Kabeltechnologien TunedARAY und SuperARAY ergänzen Das Beste ist, dass GroundARAY die Geräte, die wir bereits besitzen, verbessert und spürbare Optimierungen für alle Arten von A/V-Geräten bringt; wirklich alle können davon profitieren.“

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Der Preis pro GroundARAY liegt bei 675 Euro.

Vertrieb
DREI H Vertriebs GmbH
Anschrift Mika Dauphin
Kedenburgstraße 44
Haus D / 1. OG
22041 Hamburg
E-Mail mika.dauphin@drei-h.biz
Telefon +49 40 37507515

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Mittwoch, 28 Juli 2021 00:05

KEF MUON, BLADE und BLADE TWO

Extravagant und luxuriös sind die Lautsprecher MUON, BLADE und BLADE TWO von KEF- der britischen Traditionsmarke für Klang und Design. Limitiert auf nur 100 Paare kombiniert die MUON die Designästhetik von Ross Lovegrove mit der einzigartigen Technik von KEF.

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Durch die herausragende Dynamik, die hier auf unvergleichliche Präzision und eine klar definierte, akustische Abbildung trifft, zählt die MUON heute zu den außergewöhnlichsten Lautsprechersystemen, die jemals entwickelt und produziert wurden. Die BLADE ist das Ergebnis, bei dem die besten und begabtesten Ingenieure von KEF freie Hand hatten, um den ultimativen Lautsprecher ohne Design- oder Kosteneinschränkungen zu entwickeln. Es dauerte Jahre, das BLADE-Konzept zu verwirklichen, führte aber zu einem Lautsprecher, der wie kein anderer aussieht und klingt. Die BLADE ist der weltweit erste Lautsprecher, bei dessen Produktion die Herstellungskosten eine untergeordnete Rolle spielten. Das Modell erhielt viele renommierte Auszeichnungen und wurden schließlich so erfolgreich, so dass KEF eine zweite Version entwickelte: Die BLADE TWO.

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BLADE steht für eine klare Haltung: dafür, die Grenzen des Machbaren auszuloten. Ohne Kompromisse. Die atemberaubenden BLADE und BLADE TWO sind KEFs unvergleichliches Vermächtnis an kontinuierlichen Innovationen seit über 50 Jahren. Die Referenz-Lautsprecher sind das Spitzenmodell der Serie mit vier 225-Millimeter-Tieftönern und einem Uni-Q-Hoch-Mitteltöner (MF/HF-Array) in einem 1590 Millimeter hohen Gehäuse. In Kooperation mit Eric Chan von ECCO Design aus New York konnte KEF eine unverwechselbare visuelle Identität entwickelten, die der überragenden Leistung der BLADE entspricht. Die daraus resultierende Gehäuseform wurde von Brancusis wegweisendem Meisterwerk der Moderne Bird in Space inspiriert. Die schlanken Proportionen, die durch die seitliche Platzierung der Tieftöner ermöglicht werden, verleihen der BLADE eine eigenständige, skulpturale Präsenz. Das Modell wurde so erfolgreich und erhielt so viele renommierte Auszeichnungen, dass KEF eine zweite Version entwickelte: Die BLADE TWO. Dieses hat das gleiche ikonische Design und die identische Technologie mit einem verkleinerten Gehäuse, das in kleineren Räumen aufgestellt werden kann. In den für die BLADE und die BLADE TWO entwickelten leistungsfähigen Frequenzweichen mit optimalen Filtern sind ausschließlich beste Komponenten verbaut, die in einem strengen Verfahren selektiv ausgewählt werden, damit jeder Teil des Signalwegs auf maximale Transparenz ausgelegt ist. Die Blade und Blade II sind im Fachhandel und auf www.kef.com um Preis von 28.000 respektive 25.000 Euro erhältlich.

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Die MUON besticht durch ihre überragende Mischung aus Design und Funktionalität. Entstanden ist der Lautsprecher als Kooperation zwischen den erfahrenen KEF-Ingenieuren und der Design-Ikone Ross Lovegrove. Der Prozess, mit dem die MUON konzipiert wurde, bedeutete, dass Ross Lovegrove in der Tat den Klang skulpturierte, indem er die Technologie mit einer zielgerichteten Form „enthäutete“: Die endgültige Form entstand durch einen evolutionären Prozess, der sie perfekt an ihren Zweck anpasst. Der Lautsprecher ist eine wirklich bemerkenswerte Symbiose aus Tontechnik und hochmodernem Design. Das Gehäuse wird individuell aus supergeformtem Aluminium gefertigt, abgestimmt und mit einem Zertifikat geliefert, das den individuellen Frequenzgang jedes Lautsprechers zeigt. Die MUON ist auf lediglich 100 Paare limitiert. Einer der Gründe, warum die MUON eine so hervorragende Klangqualität bietet, ist ihre ungewöhnlich große Übertragungsbandbreite. Damit ist sie in der Lage, subtile, fast unhörbare Töne im oberen und unteren Frequenzband zu reproduzieren. Wir können sehr tiefe Bässe spüren und Tests haben gezeigt, dass wir sehr hohe Frequenzen wahrnehmen, so dass diese zusätzlichen Informationen den Realismus des Gesamtklangbildes erhöhen. Die Art und Weise, wie Ross Lovegrove in der MUON die Form um den Sound gewickelt hat, zeigt, dass großartiges Design und erstklassiger Sound in einem Produkt koexistieren können. Die MUON ist auf Anfrage im ausgewählten Fachhandel und auf www.kef.com um Preis von knapp 200.000 Euro erhältlich.

Vertrieb
GP Acoustics GmbH
Anschrift Kruppstraße 82-100
45145 Essen
Deutschland
Telefon +49 201 170390
E-Mail info.de@kef.com
Web de.kef.com

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Dienstag, 27 Juli 2021 00:28

Starke Sound IC-H1 ELITE

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Der Name der amerikanischen High-End-Schmiede lässt mich rätseln: Starke Sound – wird das ausgesprochen, wie Nike, also „Neiki“ oder „Naik?“ Ich sehe mir ein Interview mit den Firmengründern an und bin schlauer: „Stark“ wie der Name des Marvel-Helden Tony Stark. Ob mein Testkandidat auch das Zeug zum „Hifi-Hero“ hat, gilt es herauszufinden.

Seit 2009 im Business, hat das Team um Scott DeLoache, den Chief Design Director, Spring Qin als Chief Marketing Officer und Chief Technical Officer Dan Wiggins ein Ziel vor Augen: Lautsprecher zu bauen, die sowohl den Liebhaber des Stereosounds als auch den Heimkinofan gleichermaßen glücklich machen. Nach über zehn Jahren hat sich das Portfolio von Starke Sound inzwischen vergrößert. Neben den Speaker-Serien Halo und Brio/Brev sind Verstärker und Subwoofer zu finden. Alle Produkte werden im eigenen Hause designt und gefertigt, was in der heutigen Zeit der Globalisierung und des Outsourcings längst nicht mehr selbstverständlich ist.

Die IC-H1 Elite in strahlend gelber Hochglanzlackierung mit gebürsteter Alufront. 3-Wege Kompaktlautsprecher im top verarbeiteten Industriedesign
Die IC-H1 Elite in strahlend gelber Hochglanzlackierung mit gebürsteter Alufront. 3-Wege Kompaktlautsprecher im top verarbeiteten Industriedesign

Unsere Testobjekte kommen in standardisierten Kartons, gepolstert in angepasstem Schaumstoff und – mein Herz geht auf – zum Glück nicht in Plastikfolie eingewickelt, sondern verpackt in violette Filztaschen, verziert mit Echtlederfinish und eingestanztem Logo. So, dann öffnen wir mal das „Filztascherl“. Meine Augen, geblendet von der knallgelben Hochglanzlackierung, entdecken einen Speaker, der eindeutig das gemeinsame Kind von Iron Man und dem Transformer Bumblebee sein könnte. Meine Hauszierde kann sich den Kommentar „Spongebob Schwammkopf“ nicht verkneifen. Aber Scherz bei Seite, was ich hier entdecke ist top verarbeitetes Industriedesign. Die ein Zentimeter dicke und äußerst stabile, gebürstete Alufront ist mit acht Inbusschrauben am MDF-Gehäuse befestigt und beherbergt drei Treiber, was die üblicherweise gängigen zwei bei Regallautsprechern übertrifft. Perfekt eingepasst in die jeweiligen Ausfräsungen und auch mit Inbus-Köpfen montiert blicken mir ein 13 Zentimeter großer Basstreiber und ein zehn Zentimeter großer Mitteltöner entgegen. Die Membranen beider bestehen aus Carbonfasern. Im Gegensatz zum Tieftöner mit seinem frei strahlenden Konus-Lautsprecher enthält der Mitteltöner zusätzlich noch einen kupferfarbenen Phase-Plug. Darüber, geschützt von zwei vertikalen Metallstäben, thront der circa einen Zentimeter eingelassene und 25 Millimeter große Seiden-Tweeter. Die eloxierte, kupferne Schallführung erinnert stark an einen Horntrichter. Rechts darunter in gleicher Farbe das Logo der in Los Angeles hergestellten Speaker. Alle drei Treiber sind nach LMF-Technik (Linear Motor Force) entworfen. Hierbei handelt es sich um eine von Chefentwickler Dan Wiggins patentierte Erfindung, die nachweislich die Audioverzerrung reduziert. Durch die Implementierung eines idealen linearen und vergrößerten Magnetfelds für die Treiberspule entstehen folglich kaum Kompressionseffekte.

Der von zwei vertikalen Metallstäben geschützte Seiden-Hochtöner kann auch auf Wunsch aus Beryllium gefertigt werden. Dieses Upgrade ermöglicht einen verbesserten Hochfrequenzverlauf
Der von zwei vertikalen Metallstäben geschützte Seiden-Hochtöner kann auch auf Wunsch aus Beryllium gefertigt werden. Dieses Upgrade ermöglicht einen verbesserten Hochfrequenzverlauf


Auf der Rückseite befindet sich der eingelassene, trompetenförmige Bassreflexkanal aus Aluminium. Darunter liegt das hochwertig und sehr gut verarbeitete Single-Wire-Anschlussterminal – Experimentierfreudige werden hier Bi-Wiring vermissen, aber mal ehrlich, wer nutzt schon die unterschiedlichsten Anschlussmöglichkeiten? Jeweils drei konterbare und höhenverstellbare Spikes werden mitgeliefert. Sie lassen sich ohne zu verkannten einwandfrei an der Bodenplatte montieren und einstellen. Mit Maßen von 180 Millimeter Breite, 385 Millimeter Höhe und 258 Millimeter Tiefe finden die Zwillinge aus Kalifornien auf jedem Sideboard Platz. Mit elf Kilogramm Gewicht gehört die IC-H1 Elite eher zu den Schwergewichten im Kompaktbereich – ich stelle mir gerade den Versuch vor, beide Lautsprecher auf ein Hochregal zu hieven und lache herzlich dabei. Wer sich diesen Kraftakt ersparen möchte kann für jeweils 700 Euro die dreibeinigen Boxenständer STAND3 erwerben.

Ein Upgrade des Hochtöners von Seide auf Beryllium ist möglich und schlägt ebenfalls mit knapp 700 Euro zu Buche. Der Tweeter kann durch die Eigenschaften dieses seltenen Erdmetalls – Beryllium hat den fünffachen Härtegrat von Aluminium und wiegt gleichzeitig nur 40 Prozent dessen – schneller agieren und erzeugt dadurch einen besseren Hochfrequenzgang. Wem die Farbauswahl – gelb, weiß und schwarz mit jeweils silberner oder schwarzer Alufront – für die Gehäuse nicht ausreicht, für den sind auch diverse Custom-Paintings auf Anfrage machbar. Im Manual wird eine Parallelaufstellung der Boxen empfohlen, der Hörer sollte innerhalb eines Winkels von 45 bis 60 Grad zu ihnen Platz nehmen. Ich entscheide mich nach einigem Herumexperimentieren, das Pärchen ein wenig angewinkelt auf meinen Hörplatz ausgerichtet aufzustellen. Dann kann es endlich ans Testhören gehen.

Sechs Inbusschrauben geben dem zehn Zentimeter großen Mitteltöner festen Halt. Der kupferfarbener Phase-Plug sorgt für ein verbessertes Abstrahlverhalten und reduziert Phasenverschiebungen
Sechs Inbusschrauben geben dem zehn Zentimeter großen Mitteltöner festen Halt. Der kupferfarbener Phase-Plug sorgt für ein verbessertes Abstrahlverhalten und reduziert Phasenverschiebungen

Der Tarantino Soundtrack von Django Unchained darf zuerst die Starke Sounds herausfordern. Ich höre das Laden eines Revolvers, James Russos markante Stimme schleudert mir ein „Who’s that, stumbling around in the dark?“ entgegen und ich fühle mich sofort an die Originalton-Vorstellung an einem frostigen Montagabend im Dezember 2012 erinnert. Es folgt der Titelsong „Django“. Sofort fällt mir die detaillierte und zugleich brillante Auflösung auf. Rocky Roberts Stimme erfüllt den Raum, jedes einzelne Instrument findet sich am richtigen Ort klar und differenziert, nichts ist überlagert.

„The Braying Mule“, ein Instrumental des wohl größten Italo-Western-Komponisten Ennio Morricone, zeigt mir die gekonnte Stereodarstellung der beiden Speaker auf: Das Xylophon bleibt auf dem rechten Kanal, links ertönt die Querflöte, die Percussion kann ich je nach Instrument dem jeweiligen Kanal exakt zuordnen, die Gitarren rücken dezent in den Hintergrund – ja so wünsche ich mir das! Auch das ebenfalls von Signor Morricone komponierte Stück „Ancora Qui“ zeigt die Stärken der Starke auf. Das Zusammenspiel zwischen Elisa Toffolis Stimme und den Streichern harmoniert, es herrscht kein Mangel an Details. Nachdem ich mir Tarantinos Longplayer dreimal am Stück zu Gemüte geführt habe, beschließe ich nach einer kleinen Pause einen Stilwechsel.


An Evening with John Petrucci & Jordan Rudess startet meine zweite Session. Petrucci an der Akustik- respektive E-Gitarre und Mr. Rudess am Piano brillieren mit ihren virtuosen, sich duellierenden musikalischen Ergüssen bei dieser Live-Aufnahme. Selbst die Tonflut der beiden Dream-Theater-Mitglieder wird ohne jegliche Einbußen an Brillanz vorgetragen. Jeder Flageolett-Ton der E-Gitarre wirkt harmonisch, nichts ist überspitzt. Ein Vergleich mit meinen Referenzboxen, den Grand Verus III Bookshelf von Aperion Audio, ist unumgänglich. Schnell wird mir klar, dass in Puncto Stereodarstellung und Auflösung die Starke Sounds im Vorteil sind. Bei dem fast vierfachen Preis von circa 3.600 Euro für das Pärchen darf man das aber auch erwarten.

Die Membran des 130 Millimeter großen Tieftöners ist aus Carbon-Fasern gewebt. Alle drei Treiber stammen aus hauseigener Produktion
Die Membran des 130 Millimeter großen Tieftöners ist aus Carbon-Fasern gewebt. Alle drei Treiber stammen aus hauseigener Produktion

Nun habe ich Lust auf mehr Live-Musik bekommen. Können Starke Sounds Kompaktlautsprecher Metallicas erstes S&M-Konzert mit genügend Power wiedergeben? Voller Vorfreude lausche ich „The Ecstasy of Gold“. Wer schon einmal auf einem Konzert der Kalifornier war, kennt die Mystik, die Morricones Intro auslöst, wenn James Hetfield und Co. die Bühne betreten und bereit sind, das Stadion zum Toben zu bringen. Auch der erste Teil von „The Call of Ktulu“ überzeugt mich sofort, doch sobald Bass Drum und Bass einsetzen, fehlt mir etwas. Der Attack ist da, aber ich vermisse den Punch. Ich ändere die Position der Speaker, rücke sie näher an die Wand, um die Basswiedergabe zu verstärken. Es ist besser, trotzdem wünsche ich mir mehr Druck im Tieftonbereich. Auch hier kann Starke Sound Hilfe anbieten, schließlich hat man sieben unterschiedliche Subwoofer im Portfolio.

Eindeutig lässt sich die Handschrift von Chef-Ingenieur Dan Wiggins erkennen. Um die hervorragende Auflösung der Speaker nicht zu mindern, wurde auf den Kompromiss verzichtet, mit Komprimierung mehr Druck in den tieferen Lagen zu erzeugen. Die Lösung mit dem Anschluss eines zusätzlichen Subwoofers lässt zwar manches Portemonnaie bluten, wird aber die beste und individuellste Lösung sein. Trotz dieses kleinen Wermutstropfens genieße ich das komplette Live-Konzert. Die Räumlichkeit fesselt mich und die komplexen Klangbilder des Zusammenspiels des Metal-Quartetts mit dem San Francisco Symphony Orchestra werden überragend dargestellt.

Die ein Zentimeter dicke Metallfrontplatte ist mit acht Inbusschrauben am MDF-Gehäuse fest verschraubt. Schon am Spaltmaß lässt sich die hochwertige Verarbeitung erkennen
Die ein Zentimeter dicke Metallfrontplatte ist mit acht Inbusschrauben am MDF-Gehäuse fest verschraubt. Schon am Spaltmaß lässt sich die hochwertige Verarbeitung erkennen

Nach der ganzen Live-Action kehre ich wieder zur Filmmusik zurück. Daft Punks Tron Legacy lässt mich tief in die weiten Sphären der elektronischen Welt eintauchen. Die Intensität des dynamischen Duos aus Starke’s Soundschmiede ist überwältigend. Von „Overture“ über „The Grid“ bis hin zum „Finale“ es geht hier inzwischen nicht nur um Klang, sondern auch um Emotionen. Ja die beiden Kompaktlautsprecher erzeugen unglaublich viel Gefühl aufgrund ihrer Feinzeichnung, ohne klinisch und kühl zu wirken.


Ich blicke meine Musiksammlung durch und entdecke einen weiteren Soundtrack: Transformers – Revenge of the Fallen. Optisch passt das perfekt, wie sieht es klanglich aus? Mir fällt sofort auf, dass die beiden Amerikaner ihre Stärke schon bei niedrigem Pegel präsentieren – die Definition. Dies kann gerade für den zur Miete lebenden Musikliebhaber, der den Ärger mit den Nachbarn vermeiden muss, ein großer Vorteil sein. Der etwas fehlende Punch im Bassbereich bei höherer Lautstärke fällt dann nicht so sehr ins Gewicht. Von Linkin Parks „New Divide“ über Green Days „21 Guns“ bis hin zu „Almost Easy“ der neuen Metal-Götter Avenged Sevenfold, jeder Song bereitet mir schon bei Zimmerlautstärke Freude. Bei größerer Lautstärke jedoch, gebe ich dennoch meiner Referenz den Vorzug. Gerade für die Liebhaber von etwas lauterer Übertragung – und hier zähle ich mich dazu – wäre es interessant, die beiden Starke Sounds mit einem Subwoofer zu kombinieren.

3-Wege-Bassreflexsystem mit LMF-Technologie (Linear Motor Force) auf der Frontseite. Auf der Rückseite befindet sich das trompetenförmige Schallloch aus Aluminium und das puristische Single-Wiring-Terminal
3-Wege-Bassreflexsystem mit LMF-Technologie (Linear Motor Force) auf der Frontseite. Auf der Rückseite befindet sich das trompetenförmige Schallloch aus Aluminium und das puristische Single-Wiring-Terminal

Nach dem Ausflug ins härtere Gitarren-Genre darf es das 2004 erschienene Duett „Here we go again“ sein. Zwei der wohl größten Songwriter unserer Zeit, Ray Charles und Nora Jones, fordern die IC-H1 Elite. Und meine Erwartung wird nicht enttäuscht. Agil und mit Leichtigkeit wird das Zusammenspiel von Rays leicht angerauten und souligen Vocals mit Noras von Melancholie angehauchter Singstimme wiedergegeben. Sanft von Besen gestreichelt hallt die Snaredrum, die Hammond-Orgel gepaart mit Mister Charles unvergleichlichen Pianospiel, so kann ich dieses Musikstück in vollen Zügen genießen. Ich wage noch einen finalen Ausflug zur Klassik. Der „Radetzky-Marsch“ aufgeführt vom Orchester der Wiener Staatsoper und dirigiert von Josef Leo Gruber: Schon nach den ersten vier Takten beim Einsetzen der weltberühmten Melodie bemerke ich, wie ich anfange mitzuwippen. Ob es Johann Strauss (Vater) auch so erging, als er das erste Mal die Aufführung seines Opus Nr. 228 hörte? Liszt „Liebestraum Nr. 3“ interpretiert von Lang Lang kommt im Vergleich zum opulenten Marsch sanft, fast zerbrechlich daher. Die technische Brillanz des chinesischen Ausnahmepianisten, veredelt durch die beiden 3-Wege-Kompaktlautsprecher, verwandelt meinen Hörraum in einen Konzertsaal. Ja, hier demonstrieren die beiden Speaker, dank ihrer detailreichen Abbildung ihr wahres Können.

Drei höhenverstellbare und konterbare Spikes geben mit ihren abgerundeten Spitzen der IC-H1 Elite auf jedem Untergrund Halt
Drei höhenverstellbare und konterbare Spikes geben mit ihren abgerundeten Spitzen der IC-H1 Elite auf jedem Untergrund Halt

STATEMENT

Starke Sound ist es mit der IC-H1 Elite gelungen, einen Kompaktlautsprecher in eigener Produktion und kompromisslosem Design auf den Markt zu bringen, der sich als Meister des Raumklangs und der Definition klar positioniert. Die Kalifornier schaffen es nicht nur, Tonkunst exzellent abzubilden, sondern auch Emotionen zu wecken. Die Stärken liegen klar bei der Abbildung von Klassik, Jazz bis hin zu unplugged Live-Konzerten. Ein wahrer „Hifi-Hero“!
Gehört mit
Phono-Vorstufe NAD PP2
Verstärker DENON PMA-535 R
Plattenspieler Technics 1210-SL MKII mit Tonabnehmer Ortofon Blue MM
CD-Laufwerk DENON DCD-735r
DA-Wandler Dynavox Mini-DAC II Digital/Analog-Wandler
Lautsprecher Aperion Audio Verus III Grand Bookshelf
Kabel / Zubehör KabelDirekt, Monster Cable 400i Stereo, Mogami 2535, Oelbach Nobsound Speaker Selector Switch
Herstellerangaben
Starke Sound IC-H1 ELITE
Lautsprecher-Typ 3-Wege – Kompaktlautsprecher
Konstruktionsprinzip Bassreflex
Hochtöner 1-Zoll-Starke custom made Pinnacle Ring with Starke LMF Technology™
Mitteltöner 4-Zoll-Starke Carbon Fiber Pinnacle Ring with Starke LMF Technology™
Tieftöner 1 x 5.25-Zoll-Starke Carbon Fiber Pinnacle Ring with Starke LMF Technology™
Frequenzgang 55 - 28.000 Hz (+/- 2dB)
Trennfrequenzen 300 Hz / 2.900 Hz
Impedanz 4 Ohm
Wirkungsgrad 89 dB (2,83 V / 1 m)
Abdeckung keine
Anschlüsse vergoldet
Abmessungen (B/H/T) 18/38,5/25,8 cm
Gewicht 11 kg
Farbe schwarze Alufrontplatte mit schwarzen Piano-Lack-Finish, silberne Alufront mit gelben oder weißen Hochglanz-Finish, diverse Custom-Paintings sind auf Anfrage möglich
Herstellergarantie 10 Jahre
Einspielzeit 50 - 100 Stunden
Paarpreis ca. 3.600 Euro

Vertrieb
Audio Reference GmbH
Anschrift Alsterkrugchaussee 435
22335 HAMBURG
Telefon +49 40 53320359
Fax +49 40 53320459
Web audio-reference.de

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  • Social Introtext Der Name der amerikanischen High-End-Schmiede lässt mich rätseln: Starke Sound – wird das ausgesprochen, wie Nike, also „Neiki“ oder „Naik?“ Ich sehe mir ein Interview mit den Firmengründern an und bin schlauer: „Stark“ wie der Name des Marvel-Helden Tony Stark. Ob mein Testkandidat auch das Zeug zum „Hifi-Hero“ hat, gilt es herauszufinden.
Montag, 26 Juli 2021 02:49

Pro-Ject präsentiert den Debut PRO

30 Jahre Project Audio Systems sind ein guter Grund für einen besonderen Plattenspieler: Pro-Ject präsentiert den Debut PRO. Das Spitzenmodell der Debut Line, das wieder einmal neue Maßstäbe in seiner Preisklasse setzen wird.

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Der neu entwickelte, einteilige 8,6-Zoll-Hybrid-Tonarm ist in Carbon-Aluminium Sandwich-Bauweise konstruiert. Die hieraus resultierende hohe Steifigkeit sorgt bei gleichzeitig optimaler Bedämpfung für eine äußerst präzise Abtastung der Schallplattenrille. Sowohl der vertikale Abtastwinkel (VTA) als auch der Azimut lassen sich einstellen, wodurch der Tonarm jederzeit an neue Gegebenheiten angepasst werden kann, beispielsweise im Falle eines Tonabnehmerwechsels, oder wenn eine neue Plattentellerauflage zur Anwendung kommt. Die Aluminiumbauteile des Debut PRO werden ebenso wie der Lagerblock mit modernster CNC-Technologie gefertigt und sind mechanisch und optisch perfekt aufeinander abgestimmt. Durch die Veredelung mit Nickel wird eine noch härtere und resistentere Oberflächenqualität erzielt. Optisch führt dies zu einem sehr eleganten und modernen Design.

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Eigens für den Debut PRO hat Pro-Ject in Zusammenarbeit mit Ortofon einen neuen, audiophilen Tonabnehmer entwickelt: Den Pick it PRO. Der Pick it PRO überzeugt durch einen lebendigen und robusten Klang bei gleichzeitig hohem Dynamikumfang. Die Abtastung durch den elliptisch geschliffenen Diamanten ermöglicht eine sehr detaillierte und verzerrungsarme Wiedergabe. Das transparente Gehäusedesign dieses MM-Tonabnehmers unterstreicht dies zusätzlich. Ziel bei der Entwicklung des Pick it PRO war einmal mehr ein bestmögliches Preis- / Leistungsverhältnis mit perfekter Fertigungsqualität „Made In Europe“.

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Die präzise, elektronisch gesteuerte Geschwindigkeitsregelung des Debut PRO garantiert jederzeit genaueste und stabilste Drehzahlen des Plattentellers. Ein Kippschalter dient zum Wechsel der Geschwindigkeit von 33 U/Min auf 45 U/Min. Schelllackplatten können mit dem im Lieferumfang enthaltenen Rundriemen ebenfalls wiedergegeben werden. Eine neue Motoraufhängung sorgt für die perfekte Entkopplung des Motors, um jegliche Motorvibrationen vom Tonabnehmer fernzuhalten.

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Der Aluminium-Plattenteller wird im Druckgussverfahren gefertigt und in einem weiteren Arbeitsschritt nochmals nachbearbeitet und präzisionsgewuchtet. In den Teller ist ein Ring aus einem thermoplastischen Elastomer (TPE) eingearbeitet. Dieser Ring bedämpft Resonanzen nahezu vollständig und reduziert die Gleichlaufschwankungen auf ein absolutes Minimum. Das Ergebnis ist ein perfekter Plattenteller. Das Chassis des Debut PRO wird aufwändig aus MDF gefertigt und in acht Schichten von Hand lackiert. Zusammen mit den höhenverstellbaren Füßen aus Aluminium entsteht ein zeitlos eleganter und klanglich überragender Plattenspieler. Der Pro-Ject Debut PRO ist ab Ende August zum Preis von 750 Euro im Fachhandel erhältlich. Der Preis für den optional erhältlichen Record Puck PRO beträgt 50 Euro.

Vertrieb
ATR - Audio Trade
Anschrift Hi-Fi Vertriebsgesellschaft mbH
Schenkendorfstraße 29
D-45472 Mülheim an der Ruhr
Telefon +49 208 882660
E-Mail email@audiotra.de
Web www.audiotra.de

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Freitag, 23 Juli 2021 00:58

Wireworld Platinum Starlight Ethernet

geschrieben von

Die wirklich empfehlenswerte Verwendung von Lichtleitern macht Ethernet-Kabel keinesfalls obsolet, im Gegenteil: Statt eines braucht man in vielen Fällen zwei, zu jedem Medienkonverter eins. Dass Wolfgang Kemper nach seinem Test einige Wireworld-Kabel erworben hat, werte ich als Empfehlung und habe daher zwei Platinum Starlight Ethernet bestellt.

Wireworld-Kabel waren übrigens unter den ersten High-End-Strippen, die ich in meinem frisch eingerichteten Hörraum kennenlernte, nachdem ich mein Hobby zum Beruf gemacht hatte. Sie haben mich dann eine ganze Zeit lang begleitet. Natürlich kam ich während des folgenden Vierteljahrhunderts mit immer abgefahreneren Kabeln in Kontakt. Daher habe ich auch gleich das Platinum Starlight Ethernet bei Phonar Akustik, dem deutschen Wireworld-Vertrieb, bestellt. Das ist das Topmodell des Ethernet-Trios der Kabelspezialisten aus Florida. Bei allen liegen die vier Leiterpaare parallel zueinander und sind nicht den Spezifikationen für CAT-Kabel entsprechend miteinander verdrillt. Wireworld nennt seine Kabelgeometrie „Tite-Shield Twinaxe Technology“ und weist darauf hin, dass die in Internet-Server-Installationen verwendeten Kabel ebenfalls eine Twinaxe-Geometrie aufwiesen. Die vier Paare seien jeweils von einer dreilagigen Abschirmung umgeben.

Das „Composilex 3“-Isoliermaterial habe man selbst entwickelt, wobei man besonders darauf geachtet habe, dass die eigene Materialmischung einen möglichst niedrigen triboeletrischen Effekt bewirke. Denn die mechanische Reibung zwischen Isolator und Leiter – etwa durch Schallanregung von Außen – habe einen elektrischen Effekt zur Folge, der das Signal verunreinige und so Detailinformation überdecke. Die „Composilex 3 Insulation“ weise sogar einen geringeren triboeletrischen Effekt auf als DuPont-Teflon. Die drei verschiedenen Ethernet-Kabel unterscheiden sich vorrangig durch die Qualität des Leitermaterials: Kupfer, silberplattiertes Kupfer und Silber. Das Platinum Starlight Ethernet besitzt Leiter aus 7N-Silber, die im Ohno-Continuous-Casting-Verfahren produziert werden – das am besten leitende Material, das existiert, wie David Salz, Gründer und Inhaber von Wireworld, es nennt.

Wireworld gibt für das Starlight Platinum eine Laufrichtung vor und versieht seine Kabel mit Seriennummern
Wireworld gibt für das Starlight Platinum eine Laufrichtung vor und versieht seine Kabel mit Seriennummern

Wie schon im ersten Bericht über eine wirklich erschwingliche Lichtwellenleiter-Strecke erwähnt, verursachen – leider klanglich sehr einflussreiche – Linearnetzteile und hochwertige Ethernet-Kabel vom Router zum Medienkonverter und vom zweiten Konverter zum LAN-Switch höhere Kosten als die beiden elektrisch/optischen Wandler und der Lichtleiter zusammen. Sogar wenn man in spezielle, für audiophile Zwecke optimierte Konverter wie den ADOT oder den Sonore investiert, stehen die Preise für High-End-Ethernet-Kabel in keinem sinnvoll erscheinenden Verhältnis zur Lichtwellenleiter-Technik. Aber dennoch habe ich schon in Verbindung mit den einfachen 10Gtec-Konvertern zwischen der Fritzbox und einen von ihnen ein Audioquest Diamond von 1,5 Metern Länge eingesetzt. Ich möchte einfach wissen, was klanglich möglich ist.

Das Diamond zwischen ADOT und Router ersetze ich nun durch das einen Meter lange Wireworld, das übrigens noch etwas günstiger ist als 75 Zentimeter Diamond, die für die zu überbrückende Strecke aber nicht ausreichen. Das Platinum Starlight macht schon mit den ersten Tönen klar, dass es auf demselben Niveau spielt wie das Diamond. In puncto Dynamik und Lebendigkeit lassen beide keine Wünsche offen. Minimale Unterschiede gibt es in Sachen Abbildung und Atmosphäre: Das Wireworld lässt den Aufnahmeraum einen Tick kühler erscheinen, suggeriert dafür aber mehr Tiefe. Durch die vermeintlich größere Entfernung wirken die Instrumente einen Tick kleiner. Ich gebe ehrlich zu, dass ich nicht damit gerechnet hätte, dass sich ein mal eben in die Anlage eingeschleiftes Kabel so perfekt in die über längere Zeit sorgfältig abgestimmte Kette integriert. Spielfreude und die Tiefe der imaginären Bühne sind die Schokoladenseiten des Platinum Starlight. Für seine klanglichen Meriten ist der Preis überaus fair.


High End hin oder her: Der Verzicht auf allzu viel Metall und die Entscheidung für einen Schrumpfschlauch entlastet die LAN-Buchsen der angeschlossenen Geräte
High End hin oder her: Der Verzicht auf allzu viel Metall und die Entscheidung für einen Schrumpfschlauch entlastet die LAN-Buchsen der angeschlossenen Geräte

Ich bin mir dessen wohl bewusst, dass ich das Wireworld für eine recht ungewöhnliche Anwendung eingesetzt habe: Es ist nicht leicht zu erklären, warum ein Kabel zwischen Router und Medienkonverter überhaupt einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf den Klang hat. Aber es ist nun einmal so. Trotzdem werde ich das Platinum Starlight auch noch an anderer Stelle hören: dem allein als Datenspeicher – oder NAS – agierenden Melco und dem Weiss DAC 502, der sich gerade einspielt und dank seiner Ethernet-Schnittstelle auch als Streaming-Bridge eingesetzt werden kann. Zuerst war der Weiss mit dem Wireworld verbunden, der Melco sendete die Daten von Schostakowitschs Symphonie Nr.15 mit dem Duisburger Symphonieorchester. Der Weiss vermittelte einen ähnlichen Raumeindruck wie den, den ich von M-Scaler und DAVE gewohnt war, die Klangfarben changierten eine Spur mehr zum Gedeckteren, was in den lauten Passagen durchaus angenehm war. Das Diamond verschob die klangliche Balance wieder ein wenig ins Silbrige: Bei leisen Passagen klangen Raum und Orchester dadurch ein wenig offener, bei lauten nicht ganz so geschmeidig wie mit dem Platinum Starlight, bei dem ich allerdings eine Spur Frische vermisste. Nach den bisherigen Erfahrungen hätte ich erwartet, dass das Wireworld bei „Calypso Minor“ im Tieftonbereich vielleicht ein bisschen zu viel des Guten tut und den Flügel einer Spur seiner – durchaus angenehmen – Härte und Spontanität beraubt. Aber dem ist nicht so. Beim „Calypso“ ziehe ich das Platinum Starlight vor: Es staffelt die Instrument ein wenig klarer in der Tiefe und umgibt sie mit einem Hauch mehr Luft. Hier verbietet es sich, von Qualitätsunterschieden zwischen Diamond und Platinum Starlight zu sprechen. Die Differenzen fallen eher in den Geschmacksbereich. Da kann man sich nur den eigenen Präferenzen und dem Klang der eignen Kette entsprechend für das eine oder andere entscheiden.

Die Twinaxe-Geometrie mit vier nebeneinander liegenden Kabelpaaren hat zur Folge, dass das Starlight Platinum nur in einer Ebene flexibel ist
Die Twinaxe-Geometrie mit vier nebeneinander liegenden Kabelpaaren hat zur Folge, dass das Starlight Platinum nur in einer Ebene flexibel ist

STATEMENT

Eine hochauflösende Kette hat ein Ethernet-Kabel wie das Wireworld Platinum Starlight verdient. In einer solchen kann es seine klanglichen Vorzüge komplett ausspielen. Und im Verhältnis zu diesen darf man die Preisgestaltung durchaus kundenfreundlich nennen. Eine Entdeckung!
Gehört mit
NAS Melco N1Z/2EX-H60 mit externem Audiaz-Linearnetzteil, WDMyCloud
Streamer Auralic G2.1 mit 2TB SSD
Up-Sampler Chord Electronics Hugo M-Scaler Ferrum Hypsos
D/A-Wandler Chord Electronics DAVE mit Linearnetzteil, Weiss DAC 502
LAN-Switch SOtM sNH-10G i mit Keces P8, Ansuz PowerSwitch D-TC Supreme
10-MHz-Clock SOtM sCLK-OCX10 mit Keces P8 und AudiaZ DC-Kabel
Vorstufe Audio Exklusive P7, Einstein The Preamp
Endstufe Einstein The Poweramp
Lautsprecher Göbel Epoque Aeon Fine
Subwoofer Velodyne DD+ 10 (2x), MSB Sub-Isolator
Kabel Goebel High End Lacorde Statement, Audioquest Dragon HC, Tornado (HC) und Dragon Bi-Wiring, Diamond Ethernet und Fog Lifters, Swiss Cables, SOtM dBCL-BNC, AudiaZ Clock-Kabel, Ansuz Digitalz D-TC Supreme und Mainz D2
Zubehör AHP Klangmodul IV G, Audioquest Niagara 5000 und 1200, Synergistic Research Active Ground Block SE, HMS-Wandsteckdosen, Blockaudio C-Lock Lite, Acapella Basen, Acoustic System Füße und Resonatoren, Artesania Audio Exoteryc, SSC Big Magic Base, Finite Elemente Carbofibre°-HD, Harmonix Room Tuning Disks, Audio Exklusiv Silentplugs, Arya Audio Revopods, ADOT Medienkonverter (2x) mit Keces P3 und SBooster BOTW P&P Eco MKII, Singlemode-Duplex-Lichtwellenleiter
Herstellerangaben
Wireworld Platinum Starlight Ethernet
Leitermaterial OCC 7N Solid Silver
Leiterdurchmesser 0,26mm2
Schirmung Tite-Shield Technologie
Stecker 24K goldplattiert
Wellenwiderstand 100 Ohm
Preise 850 Euro für einen Meter
1450 Euro für zwei Meter
2050 Euro für drei Meter
3250 Euro für fünf Meter
6250 Euro für zehn Meter
600 Euro für jeden weiteren Meter

Vertrieb
Phonar Akustik Kai Henningsen GmbH
Anschrift Industriestr. 8 – 10
24963 Tarp
Telefon +49 4638 89240
E-Mail info@phonar.de
Web www.phonar.de

Weitere Informationen

  • Imagefolder tests/21-07-22_wireworld
  • Social Introtext Die wirklich empfehlenswerte Verwendung von Lichtleitern macht Ethernet-Kabel keinesfalls obsolet, im Gegenteil: Statt eines braucht man in vielen Fällen zwei, zu jedem Medienkonverter eins. Dass Wolfgang Kemper nach seinem Test einige Wireworld-Kabel erworben hat, werte ich als Empfehlung und habe daher zwei Platinum Starlight Ethernet bestellt.
Donnerstag, 22 Juli 2021 01:02

AudiaZ Cadenza Silver Edition

geschrieben von

The AudiaZ Cadenza finally took longer to find their way to Gröbenzell than expected, but in return, I gave them a listen through more vinyl records than with any other test object in recent years. Moreover, they were my speaker of choice for a number of reviews. So I may state straight away that a living room-friendly audiophile gem is awaiting its discovery.

In the article about my visit to Chiemsee Hifi respectively AudiaZ I commented already on the company history of the speaker manufactory from the Alpine foreland, so here again briefly summarized: Since 1995 Dr. Helmuth Weber and Günter Hartl develop and manufacture loudspeakers as a team. By the year 2000, they established the civil-law partnership Hartl & Weber Audio-Design GbR, which then began with a (small) series production. Shortly after the company's founding, the awareness level in Germany of the name AudiaZ expanded thanks to positive press reports about their exclusive loudspeaker models. So it happened that after a colleague’s enthusiastic review during my work for a print magazine at that time, I presented Mr. Hartl and Mr. Weber with an award for their Aurea speaker model. Already back then, the two relied on the well-reputed drivers from specialist Accuton. Since they didn’t want to compromise on the internal wiring either, they developed their own flat ribbon cable, which excels through polished silver conductors surrounded by extruded Teflon with a porous structure. The high percentage of air in the insulating material ensures a very low dielectric constant. By the way, all AudiaZ cables are manufactured by the specialists from GORE. The assembly itself is then carried out in Rosenheim. The most successful market for AudiaZ cables, as Helmuth Weber reported, has been Hong Kong.

AudiaZ first used the angled, triangular baffle for tweeter and midrange drivers in the model ETA. Now it is also to be found in the Cadenza, the successor to the Aurea
AudiaZ first used the angled, triangular baffle for tweeter and midrange drivers in the model ETA. Now it is also to be found in the Cadenza, the successor to the Aurea

The Cadenza is the latest creation from the house of AudiaZ and has officially been available since the beginning of the year. It succeeds the just mentioned Aurea, which was also equipped with two 17-centimeter woofers. Helmuth Weber took over the shaping from the ETA and explains this move as follows: "The triangular shape of the baffle [for the midrange and tweeter units] with the edges beveled to the rear not only prevents unintended edge reflections, but also avoids an increase in sound pressure due to parallel cabinet walls, the so-called "baffle step". Due to the inclination of the baffle to the rear, the voice coils of the tweeter and the midrange drivers lie on the same plane, their sound fractions thus adding up perfectly in time and phase." And this is how the developer explains the rather unusual arrangement of the woofers: "The two bass drivers radiate time-coherently as well and excite the room modes in the low frequency range more evenly than two bass drivers installed on top of each other in one plane due to the 90 degree offset arrangement. Cabinet vibrations are also significantly less excited by the V arrangement of the woofers than with a usual twin positioning (the effect is comparable with a motorcycle engine with a V arrangement of the cylinders)."

The two 17-centimeter woofers are mounted at an angle of 90 degrees, thus forming each an angle of 45 degrees to the tweeter and midrange baffle
The two 17-centimeter woofers are mounted at an angle of 90 degrees, thus forming each an angle of 45 degrees to the tweeter and midrange baffle


Unfortunately, Helmuth Weber omitted to bring along the crossover to the photo session. At least I came to know that it features an impedance linearization, in order to make the Cadenza an easy-to-drive load also for tube amplifiers. AudiaZ sources capacitors from Mundorf, Intertechnik and Duelund, mica capacitors from BCM, metal foil resistors from Isabellenhütte and foil coils again from Mundorf. No cutbacks are made on the cabinet either: AudiaZ gets it manufactured abroad in the EU from high-density maple multiplex boards. The chamber for the Accuton Cell midrange driver is additionally lined with a heavy and elastic composite material. It should be clear by now that Helmuth Weber doesn’t leave anything to chance in the selection of the damping materials as well – three different absorber materials are used in the three chambers. As one would expect, for the binding posts AudiaZ makes use of WBTs. The silver interior cabling I already mentioned before. Since even the version in high-gloss ebony veneer is not subject to a surcharge compared to the piano lacquer versions in white and black, the list of possible options is extremely short: The customer can only choose between ceramic and diamond tweeters, while the latter requires an investment of an additional 8,000 euros. After paying a visit to my listening room, Helmuth Weber decided to bring along the variant with the diamond tweeter to Gröbenzell.

The Accuton Cell drivers are mounted in a chromed metal plate
The Accuton Cell drivers are mounted in a chromed metal plate

At my first contact with the almost finished Cadenza at Chiemsee Hifi last October, it became quickly apparent to me that the decision for the tweeter I have been familiar with for almost a decade was the right one. For the latest transducer from AudiaZ succeeded in merging the Accuton drivers, which are not so easy to get a grip on, into a coherent unit. By the way, it wasn't just a one-time meeting in Rosenheim: Helmuth Weber and I got to talk shop on the subject of streaming and subsequently made one or the other device available to each other for testing. During my last visit to the AudiaZ listening room, this then allowed streaming at a very high level when listening to the Cadenza with songs I was familiar with - thanks to Qobuz. By then, much sounded so right to my ears that I could already have started writing a very positive review. But that’s not the style Hifistatement is known for. You can only assess really well-founded statements if the test object is the only unknown variable in the system – regardless of how well you might like the result in a foreign environment. So I asked Helmuth Weber to bring the Cadenzas over and set them up so that he would be satisfied with their performance. But that turned out to be a little more complicated than I expected, because he insisted on not finally aligning the speakers until they had acclimatized for 48 hours in my listening room. As reasons for this, he named the sedation after the transport and the influence of air pressure. Fortunately, the way from Rosenheim to Gröbenzell isn't that far...

The midrange driver is linearized with three filters
The midrange driver is linearized with three filters

This gave me two days to align the Cadenzas, which had been positioned just for the sake of it, to the positions where almost all the speakers in my room perform at their sonic best. In the process, I angled the AudiaZs much more inwards than their developer recommends in the user manual. But this way they created the illusion of a stage with great depth during the respective music pieces and didn't even allow to sense their own positioning anymore. This set-up then also found Helmuth Weber's approval. In any case, the Cadenzas do not rank among the mimosas in the world of transducers, where a few millimeters forward or backward, further to the right or left and a few degrees more or less of angling-in decide sonically about good and bad. Might this be due to the angled, triangular baffle? Of course, a few percent more euphony can be teased out of the AudiaZ through a meticulous positioning, but without it they still grant quite a lot of freedom when being integrated into the room.


However, from experience, the coupling of the speakers to the floor tiles is problematic in my room, as the ground under them is not homogeneous due to the underfloor heating. The Cadenza, in the bottom of which the opening of the bass reflex compartment is located, comes with stainless steel feet or alternatively with Antispikes from Audioplan. For now, Helmuth Weber had chosen the hard coupling. Since the feet from Harmonix, first the TU-666ZX and then later on the TU-666M had both proven themselves very well under the Kawero! Classic , we now try the TU-666M – or better by their full name: BeauTone Million – under the Cadenza: The timbres get an even more harmonious appearance, the spaces seem larger, the playback becomes even more coherent. I would have been entirely satisfied with what has been achieved so far, but Helmuth Weber still misses that little bit more of resolution and brilliance in the high frequency range. Especially with female singers, whose way of performance he particularly cares about, his Cadenza could go one better. And he quickly convinced me of it: He exchanged the Goebel Lacorde Statement for an AudiaZ silver speaker cable and voices sounded just as the Cadenza's creator wanted. However, I must confess that I later stepped back to the Lacorde cables, since a little more pressure in the lows and completely seamless dynamics are more important to me than beautiful voices.

The tweeter offers the choice between a 30-millimeter ceramic or an equally large diamond diaphragm. The latter is, of course, subject to an additional charge
The tweeter offers the choice between a 30-millimeter ceramic or an equally large diamond diaphragm. The latter is, of course, subject to an additional charge

But before I get bogged down in matters of taste: The Cadenzas react very finely to changes in the upstream system. By opting for the coupling to the floor or selecting the speaker cables, one is able to fine-tune the sound, which stays always coherent, to your liking without altering the rather good-natured, never nervous, holistic character of the Cadenzas. This makes them ideal for unstrained, relaxed long-term listening. Thanks to their high, but never overanalytical resolution capabilities, their excellent spatial imaging and their dynamic enthusiasm, the Cadenzas retain the tension high even for hours.

When it comes to perfecting his loudspeakers or the complex topic of streaming, Helmuth Weber is a driven man – in a positive sense: Currently, he is experimenting with clocks, power supplies, modifications of switches and media converters. In addition, he is developing AudiaZ digital cables intended for a wide variety of applications. After having integrated the Cadenzas into my listening room successfully, he installed a number of his current "toys" into my system – all at the same time. Then, step by step, we returned to the initial configuration. And each time we did that, the Cadenzas made the changes reliably audible.

Helmuth Weber didn’t want to disclose the crossover assembly. Instead, he brought some of its high-quality components along with him to the photo studio
Helmuth Weber didn’t want to disclose the crossover assembly. Instead, he brought some of its high-quality components along with him to the photo studio


As was to be expected, we were partly controversial about the changes: On one side there was the admirer of female voices, on the other side the lover of transients that come as close as possible to those at a real concert. In any case, I have kept the clock cable from AudiaZ for a more detailed study. And I could also imagine to incorporate Weber’s modification of the SOtM switch in my own device. A side effect of the many concentration-consuming comparison tests was that I came to build up more and more confidence in the Cadenzas: They make even the smallest change in the audio chain dependably audible – even though I am convinced that they were primarily designed as a means of enjoyment rather than as an analysis tool. Anyway, for my part I had a very good feeling when I used the AudiaZ speakers for testing the Audioquest Thunderbird 48 (HDMI).

On the first few days, I of course listened to all the pertinent test tracks - without being disappointed even once. Well, if my memory serves me right, my Epoque Aeon Fine, which settles in a several times higher price range, still performs with a tad more liveliness and fine detail. Also real and virtual rooms appear a touch larger through the bending wave transducer. But such minor aspects are no longer an issue when one spends more time with the Cadenza and the music, rather than trying to track down differences with the same music pieces over and over again. Fortunately, I was given about two weeks before the Cadenza had to set off for the photo studio. And during those days, I listened to music significantly more often than usual. This was partly because I wanted to burn-in Soundsmith's Strain Gauge, but also because I kept coming across forgotten vinyl treasures. And the majority of them were a lot of fun thanks to the Cadenza, because it's the overall package that fits: There is no particular frequency range calling for attention, none of the three driver sections pushes to the fore. The Accuton drivers, which are sometimes alleged of a certain coldness in the one or other internet forum, have been melted by Helmuth Weber to an incredibly pleasing, seamless unit: When my old records take me out to indulge in reminiscences, there is not the slightest thought about the technical aspect of the musical performance.

For internal wiring Audiaz makes use of this pure silver cable. It is also available as a ready-made speaker cable
For internal wiring Audiaz makes use of this pure silver cable. It is also available as a ready-made speaker cable

No wonder, then, that I wanted to enjoy the Cadenza even after work: For an evening aperitif, I chose a rarely heard record by Wolfgang Puschnig and Wolfgang Mitterer to go with a Frizzante "Libellenteich" (dragonfly pond) from the Austrian "Weinviertel" (Wine Quarter) region, mainly because it was recorded live in natural acoustics, in the parish church of Lienz in Tyrol. The instrumentation is unusual, but quite exciting: alto saxophone, organ and computer. In 1985, however, music was not simply recorded by computer: It was previously produced in the Elektron music studio in Stockholm, as the liner notes reveal. The fact that obsoderso was released on the Moers Music label should have been a warning to me, but unfortunately I didn't pay attention to the label. Hadn't I given the record a listen, my spouse and I would have missed the exquisite spatial depiction of the organ and saxophone. The sometimes brute intonation of organ and electronics made us cringe in our listening chairs. The title track is certainly nothing for the faint-hearted, but musically it's an exciting contemporary document and sonically - not least thanks to the AudiaZ Cadenza - a true pleasure. In any case, we survived the whole side of the record, and then satisfied the desire for something more harmonious with the Speakers Corner LSP reissue of Henry Mancini's score to The Pink Panther. Especially if you've seen a movie of the series not long before, you can't help but go into raptures in light of the timbres, dynamics, and rhythmic intensity when playing the title tune over a good system. But no matter if you opt for unwieldy sound experiments or sweetly arranged film music: The Cadenza convinces with every kind of music.

The binding posts are sourced from WBT. Their inward conductors are also made of silver
The binding posts are sourced from WBT. Their inward conductors are also made of silver


I must confess that I have worked with the AudiaZ speakers very little. Positioning the Cadenzas in the listening room, choosing the speaker cable and finding the correct coupling to the floor were tasks that Helmuth Weber and I - as already mentioned - ticked off together right on the first day. And we did that so quickly that we still had a few hours left for experimenting with digital source devices. In the following I didn't have to worry about the AudiaZ any further. Whether it was about testing other components or just enjoying the music, the Cadenza simply met all expectations, which were certainly not low. There was really no need for additional experiments or readjustments. May it be either in terms of handling or performance: The Cadenzas stay nobly in the background and give the music a grand entrance.

STATEMENT

With the Cadenza, audiophiles can start enthusing themselves about the high-end drivers, the highest-quality crossover components and the silver wiring. Whereas music lovers will appreciate the moderate dimensions, the easy integration into the living environment and the extremely fine workmanship. The immensely coherent, detailed, but never edgy sound, the large imaging and the acoustic tuning, which tends more towards enjoyment than analysis, certainly inspires both groups. A down-to-earth dream speaker!
Listened with
Turntable Brinkmann LaGrange with tube power supply
Tonearms Einstein The Tonearme 12“ und 9“, Thiele TA01, AMG 12JT Turbo
Cartridges Transrotor Tamino, Lyra Etna, Soundsmith Strain Gauge
Phono preamp Einstein The Turntable's Choice (balanced)
Tape recorder Studer A80
NAS Melco N1Z/2EX-H60, WDMyCloud
Streamer Auralic G2.1 with 2TB SSD
Up-sampler Chord Electronics Hugo M-Scaler with Poweradd or Ferrum Hypsos
D/A converter Chord Electronics DAVE with linear power supply
LAN switch SOtM sNH-10G i with Keces P8
10 MHz clock SOtM sCLK-OCX10 with Keces P8 and AudiaZ DC cable
Pre amp Audio Exklusive P7
Power amp Einstein The Poweramp
Loudspeaker Goebel Epoque Aeon Fine
Cables Goebel High End Lacorde Statement, Audioquest Dragon HC, Tornado (HC) and Dragon Bi-Wiring, Swiss Cables, SOtM dCBL-BNC, AudiaZ speaker and clock cables
Accessories AHP sound module IV G, Audioquest Niagara 5000 and 1200, Synergistic Research Active Ground Block SE, HMS wall sockets, Blockaudio C-Lock Lite, Acapella bases, Acoustic System Feet and Resonators, Artesania Audio Exoteryc, SSC Big Magic Base, finite elemente Carbofibre° HD, Harmonix Room Tuning Disks and BeauTone Million, Audio Exklusiv Silentplugs, Arya Audio Revopods, 10Gtec media converter (2x) with Keces P3 and SBooster BOTW P&P Eco MKII, single-mode duplex optical fibre cable
Manufacturer's specifications
AudiaZ Cadenza Silver Edition
Principle 3-way, bass reflex
Drivers Tweeter 30 mm Ceramic or 30 mm Diamond
Midrange 100 mm ceramic diaphragm
Woofer (2x) 173 mm ceramic diaphragm
Efficiency 87,5dB/W/m
Frequency response 29 Hz to 40 kHz
Nominal impedance 4 ohms
Recommended amplifier power from 50 watts Class A
Connections WBT binding posts 0702 or optionally 0710Ag
Dimensions (W/H/D) 244/1120/244 mm
Weight 32kg
Finishes Pearl-gloss black, Pearl-gloss white, Golden ebony high-gloss
M-Edition: Silver Edition with 30 mm diamond tweeter and high-gloss ebony, black terminal with WBT 0702
Price 28,000 euros, 8,000 euros surcharge for diamond tweeter
Manufacturer
AudiaZ
Address Dr. Helmuth Weber
Niederdonauweg 10
83024 Rosenheim
GERMANY
Phone +49 8031 33738
Mobile +49 173 5744836
Email info@audiaz.de
Web audiaz.de

Weitere Informationen

  • Flags
    Deutsch English|
  • Imagefolder tests/21-04-07_audiaz
  • Social Introtext The AudiaZ Cadenza finally took longer to find their way to Gröbenzell than expected, but in return, I gave them a listen through more vinyl records than with any other test object in recent years. Moreover, they were my speaker of choice for a number of reviews. So I may state straight away that a living room-friendly audiophile gem is awaiting its discovery.
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