Dienstag, 23 Januar 2018 00:01

AVM neues Vorverstärker-Flaggschiff

Der von Grund auf neu entwickelte OVATION PA 8.2 Vorverstärker treibt das flexible Modularkonzept der badischen Edelmanufaktur noch weiter auf die Spitze und bietet eine ganze Reihe an audiophilen Sensationen: Ein- und Ausgänge können praktisch nach Belieben über ebenfalls neue Steckkarten kombiniert werden.

Neben analogen Eingängen wird auch ein Digitalmodul basierend auf dem OVATION DAC, eine Phonostufe und ein Tuner-Modul angeboten. Sogar ein Ausgangsmodul mit Röhren steht neben einem klassischen Transistorausgangsmodul zur Wahl. Weitere Highlights sind das vollautomatische Konfigurationssystem, optionale Klangregelung, ein Class-A-Kopfhörerverstärker und nicht zuletzt ein nagelneues Linearnetzteil mit separaten Versorgungsspannungen für die Digital- und Analogsektion sowie ein separates und ultrastabiles Röhren-Hochspannungsnetzteil.

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Wie alle Modelle der OVATION Serie wird auch der PA 8.2 in den Standardfarben Silber und Schwarz sowie mit verchromten Drehknöpfen im Flightcase geliefert. Gegen Aufpreis ist die klassische AVM Chromfront erhältlich.

Das Grundgerät ist ab 6.000 Euro (zzgl. der gewählten Steckkarten-Module) erhältlich. Ein vorkonfigurierter Vorverstärker mit Röhrenausgang, XLR/RCA-Eingang und Klangsteller würde zum Beispiel mit 9.490 Euro zu Buche schlagen. Die neuen Steckkarten-Module sind zudem abwärtskompatibel zum Vorgängermodell (PA 8).

Hersteller
AVM Audio Video Manufaktur GmbH
Anschrift Daimlerstraße 8
76316 Malsch
Telefon +49 7246 4285
E-Mail info@avm.audio
Web www.avm-audio.com

Weitere Informationen

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Montag, 22 Januar 2018 00:19

Chord Sound in reinster Form: QUTEST

Auf der CES 2018 hat der Chord Electronics den jüngsten Spross seiner erfolgreiche D/AWandler-Familie vorgestellt. Der QUTEST tritt als Nachfolger des kompakten 2QUTE an, basiert auf der Technologie des vielfach ausgezeichneten HUGO2 und bietet den längst legendären Chord-Sound auf kleinstem Raum.

QUTEST ist ein wahrhaft puristischer DAC. Im Gegensatz zu seinen engen Verwandten im Portfolio von Chord verfügt er weder über einen Kopfhörerverstärker noch einen integrierten Akku und ist deshalb ausschließlich dafür gedacht, den Klang der heimischen Anlage zu verbessern. Wie alle Chord-DACs nutzt auch QUTEST einen FPGA-Chip mit selbst entwickelten Wandler-Algorithmen und dem einzigartigen WTA-Filter (Watts Transient Aligned).

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Über den analogen Stereo-Ausgang kann QUTEST an jeden Verstärker, Vorverstärker oder Kopfhörerverstärker angeschlossen werden. Für Eingangssignale digitaler Quellen stehen ein galvanisch isolierter USB-Anschluss (asynchron, USB-B, bis 768 kHz), ein optischer TOSLink-Eingang (bis 192 kHz) sowie zwei Koax-Eingänge (BNC, Dual Data Mode bis 768 kHz) zur Verfügung. Im kleinen QUTEST steckt so viel mehr, als man ihm auf den ersten Blick zutraut. Basierend auf der einzigartigen Architektur des vielfach ausgezeichneten HUGO2 und mit vier verschiedenen anwählbaren Frequenzfiltern bietet er Top-Klang auf kleinstem Raum!

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Jeder QUTEST wird komplett in England gefertigt. Das massive Gehäuse entsteht mit höchster Präzision aus einem einzigen Stück Aluminium und wird und mit einer hochwertigen Eloxierung veredelt.

Chord QUTEST im Überblick:

  • PCM bis 768 kHz, DSD bis DSD512
  • FPGA-Chip mit WTA-Filter (49.152 Taps)
  • Ausgangsspannung: variabel (1V, 2V, 3V RMS)
  • Dynamikumfang: 126 dB
  • THD @ 3V: 0 0001%
  • kompatibel mit Mac OSX, Windows, Linux, iOS & Android

Der Chord QUTEST wird voraussichtlich ab Februar 2018 zu einem Preis von 1.549 Euro und ausschließlich in Schwarz verfügbar sein.

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Vertrieb
G8 & friends GmbH – High Quality Distribution
Anschrift Schwelmer Str. 8
40235 Düsseldorf
Telefon +49 211 97176091
Fax +49 211 97176091
E-Mail info@g8friends.de
Web www.g8friends.de

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Freitag, 19 Januar 2018 00:01

Accustic Arts Power I MK 4 und Player I

geschrieben von

Nach langer Testabstinenz, ausgelöst durch berufliche Veränderung und Umzug, hatte ich das Vergnügen, in den letzten Wochen die Kombination aus dem Vollverstärker Power I MK 4 und dem CD-Spieler Player I von Accustic Arts zu testen. Sie haben richtig gelesen, auch wenn ich damit vorgreife: Es war ein Vergnügen!

Aber jetzt erst einmal zu den technischen Details. Bei beiden Geräten fällt gleich nach dem Auspacken auf, dass sie zum einen ordentliches Gewicht aufweisen und zum anderen exzellent verarbeitet sind. Beide sind aus Vollmetall gefertigt, die Frontplatten bestehen aus einem Zentimeter dicken microliertem Aluminium. Die Drehknöpfe und Tasten werden aus massivem, verchromten Messing hergestellt. Die Taster haben ordentliche Druckpunkte und die Drehknöpfe laufen sämig ohne Spiel. Auf den Rückseiten versammeln sich Anschlüsse von bester Qualität. Und das alles „Made in Germany“ in Lauffen am Neckar, wo Accustic Arts seit rund 20 Jahren beheimatet ist.

Accustic Arts Power I MK 4 und Play 1 passen optisch perfekt zueinander
Accustic Arts Power I MK 4 und Play 1 passen optisch perfekt zueinander

Die erstklassige Material- und Verarbeitungsqualität setzt sich im Innern von Power I MK 4 und Player I, der den Vorgänger aus der ES-Serie ersetzt, fort. Dort versammeln sich wenige hochwertige und zum Teil auch selektierte Bauteile auf blitzsauber aufgebauten Platinen mit kurzen Signalwegen.

Man sieht und fühlt die erstklassige Verarbeitung.
Man sieht und fühlt die erstklassige Verarbeitung.


Beim Power I MK 4 heisst das, dass die Stromversorgung auf einem geschirmten und vergossenen 600-VA-Ringkerntransformator aufbaut, der getrennte Wicklungen für die Vorstufen- und Endstufensektion sowie den linken und rechten Kanal besitzt. Acht selektierte MOS-FET Transistoren verhelfen dem Vollverstärker zu einer Sinus-Ausgangsleistung von zweimal 200 Watt an vier Ohm. Die Netzteil-Kapazität beträgt mehr als 80.000 Mikrofarad. Der Dämpfungsfaktor liegt über 700. Eine Schutzschaltung, die neben dem Signalweg liegt, schaltet die Ausgänge bei Hochfrequenzschwingungen, Clipping und zu hohem DC-Offset ab. Einen Kopfhörerausgang bringt der Power I MK 4 ebenfalls mit. Soviel sei vorab verraten: Auch dieser ist kein Alibi-Eingang sondern von hoher Qualität und bietet eine Menge Hörspass.

Dem Power I MK 4 liegt eine Fernbedienung für die Lautstärke bei
Dem Power I MK 4 liegt eine Fernbedienung für die Lautstärke bei

Beim Lautstärkepotentiometer handelt es sich um einen alten, zigfach bewährten Bekannten: Das vollgekapselte motorgetriebene blaue Alps-Poti, das mit der beiliegenden Systemfernbedienung gesteuert werden kann. Die Schaltung des Vollverstärkers ist durchaus anspruchsvoll: Die Treiberstufe beispielsweise arbeitet mit einer Stromspiegelschaltung, wodurch Gleich- und Wechselspannungsabweichungen zeitgleich korrigiert werden.

Auf der Rückseite des Power I MK 4 tummeln sich vier Hochpegel-Eingänge. Zwei davon sind symmetrisch ausgeführt. Ein weiterer unsymmetrischer Cinch-Eingang ist als Hochpegel-Eingang konfigurierbar oder alternativ als Surround-Bypass nutzbar. Zusätzlich gibt es noch einen Vorverstärkerausgang (Cinch). Der Power I MK 4 ist ein reiner Hochpegelverstärker: Ein Phonoeingang ist nicht vorgesehen und auch nicht nachrüstbar.

Die Bedienung der Geräte gibt keine Rätsel auf und ist puristisch einfach und klar gestaltet. Hier die Eingangsumschaltung des Player I unterhalb der CD-Schublade
Die Bedienung der Geräte gibt keine Rätsel auf und ist puristisch einfach und klar gestaltet. Hier die Eingangsumschaltung des Player I unterhalb der CD-Schublade


Am CD-Spieler und D/A-Wandler Player I ist mir als Erstes das Laufwerk positiv aufgefallen. Wo sieht man heute noch eine Metallschublade – laut Accustic Arts ein Aluminium-ABS-Compound –, die an zwei polierten Stangen geführt wird? Das satte Plopp, mit der diese schliesst, hört man auch nicht mehr oft. Das Laufwerk selbst ist im Innern vollständig gekapselt und vibrationsentkoppelt. Auch hier findet sich ein Ringkern-Transformator, diesmal mit 75-VA-Leistung, der die digitale Signalverarbeitung, das Display und die Wandlersektion getrennt mit Leistung versorgt. Analog- und Digitalsektion sind selbstredend räumlich getrennt.

Die CD-Schublade des Player I, die von zwei polierten Metallstangen geführt wird, strahlt Solidität aus
Die CD-Schublade des Player I, die von zwei polierten Metallstangen geführt wird, strahlt Solidität aus

Der USB-Eingang meldet sich in der Audirvana-Plus-3-Software meines MacBook als M2Tech for Accustic Arts an. Die Daten vom Computer nimmt ein X-MOS Chip in Empfang. Als D/A-Wandler wird ein bewährter Cirrus Logic 4398, der auch DSD-fähig ist, eingesetzt. Im Ausgang setzt man auf vier sehr teure und gut klingende OPA 627 von BurrBrown. CD-Signale rechnet der Player vor der Wandlung in 24 Bit /192 Kilohertz um.

Eine Eigenart beider Geräte möchte ich nicht verschweigen: Die Netzschalter liegen hinten neben den Netzanschlüssen. Der Vorteil eines sehr kurzen Wegs liegt auf der Hand. Und nein, Standby gibt es nicht. Zum Ein- und Ausschalten gilt es also, etwas Finger-Akrobatik zu zeigen. Was tut man nicht alles, wenn es dem guten Klang dient!

Ich habe zur Bedienung die praktische Systemfernbedienung genutzt, die dem Accustic Arts Player I beilag
Ich habe zur Bedienung die praktische Systemfernbedienung genutzt, die dem Accustic Arts Player I beilag


Damit komme ich zur Kernfrage. Wie schlägt sich dieser konstruktive Aufwand im Klang nieder? Nach dem Auspacken habe ich den Power I und Player I einfach erst einmal übereinander gestapelt auf den Fliesenboden vor meine Anlage gestellt, um sie warm laufen zu lassen und einen ersten Check zu machen. Der dauerte dann mehr als drei Stunden. Das sagt schon viel über die klanglichen Qualitäten des Duos. Von den ersten Takten an nahm mich die Accustic-Arts-Kombi gefangen. Sie klingt ungemein spannend. Schnell fiel mir eine ausnehmend tiefe Raumdarstellung auf. Auch die vertikale Ausdehnung geriet aussergewöhnlich gut. Anfangs hatte ich den Verdacht, dass dies zu Lasten der räumlichen Breitenausdehnung ging. Dem war aber nicht so, denn wenn die Aufnahme es hergab, dehnte sich der Raum auch über die Boxenachse deutlich nach links und rechts aus. Das Ganze geht einher mit einer ausgezeichneten Feindynamik und Transparenz. Stimmen und Instrumente präsentierten sich trennscharf, sauber gestaffelt in Breite, Tiefe und Höhe des Raumes.

Auf den Rückseiten von Power I MK 4 und Player I sind die Netzschalter in ummittelbarer Nähe zum Netzanschluss platziert. Löblich die Kennzeichnung der Netzphase. Wird leider viel zu selten gemacht
Auf den Rückseiten von Power I MK 4 und Player I sind die Netzschalter in ummittelbarer Nähe zum Netzanschluss platziert. Löblich die Kennzeichnung der Netzphase. Wird leider viel zu selten gemacht

Gehört habe ich mit testbewährten Klassik-, Jazz- und Pop-CDs wie unter anderen den Carmina Burana auf Telarc mit Robert Shaw und dem Atlanta Symphony Orchestra & Chorus, Companion von Patricia Barber, der Ultimate-HQ-CD Best of Jacintha, Piece by Piece von Katie Melua: Ich habe selten eine so gute CD-Wiedergabe erleben dürfen. Denn die hohe Transparenz, gepaart mit einer ausgezeichneten Feindynamik, wird nicht mit einer übermässigen Analytik durch eine Höhen- und/oder Präsenzbetonung erkauft. Kein Frequenzbereich wird bei den Accustic Arts übermässig hervorgehoben. Das Duo aus Player I und Power I verhält sich im besten Sinne neutral mit einer ganz leichten Tendenz ins Warme.

Ein Blick auf die digitalen Ein- und Ausgänge des Accustic Arts Player I
Ein Blick auf die digitalen Ein- und Ausgänge des Accustic Arts Player I

Gespannt war ich dann, ob sich das Gehörte auch über den USB-Eingang verifizieren lies. Und das tat es. Und wie! Über Audirvana Plus 3 auf meinem MacBook, verkabelt mit Oyaide ging es grob- und feindynamisch noch ein bisschen mehr zur Sache. Dabei zogen sich die Hörsessions stundenlang hin: Einfach, weil ich jedesmal nicht aufhören konnte. Ich versuche mal, es auf den Punkt zu bringen: Die Accustic Arts erwecken die Musik zum Leben! Es ist musikalische Spannung da und nichts nervt. Der Bass geht federnd tief, dickt aber nicht ein, die Mittenauflösung ist phantastisch und die Höhen haben das richtige Maß. Sehr gut zu hören ist das mit dem neuen Werk von Diana Krall: Turn up the Quiet in 24/192 kHz (highresaudio.de). Man muss diese Musik nicht mögen, aber mit dem Accustic Arts Power 1 MK 4 und Player I wird die Aufnahme zum musikalischen Erlebnis. Sehr gute Live-Aufnahmen wie beispielsweise Midnight Live at Green Mill - Volume 3 von Patricia Barber in 24 Bit / 96 Kilohertz wirken ungemein authentisch. Man kann es aber auch mal richtig krachen lassen, ohne dass Transparenz und Durchsichtigkeit leiden, wie etwa mit Mussorsgkys Pictures at an Exhibition mit Peter Beimer und dem New Zealand Symphony Orchestra von Naxos. Der Power I behält bei hohen Lautstärken die Übersicht. Aber auch bei geringer Lautstärke fehlte mir nichts. Beide Geräte besitzen die Fähigkeit, auch kleinste, nebensächliche musikalische Ereignisse wie selbstverständlich darzubieten, ohne sie aus dem musikalischen Zusammenhang zu reissen.


Wunderbar aufgeräumter Innenaufbau des Accustic Arts Power I MK 4 mit dem motorgetriebenen Alps-Poti für die Lautstärkeregelung: Das ist „Old-School“ im besten audiophilen Sinne!
Wunderbar aufgeräumter Innenaufbau des Accustic Arts Power I MK 4 mit dem motorgetriebenen Alps-Poti für die Lautstärkeregelung: Das ist „Old-School“ im besten audiophilen Sinne!

Bleibt zu klären, was passiert, wenn man das Duo trennt. Dafür habe ich den Player I in meine Anlage integriert und den Power I mit analogen Signalen meiner Kombination Plinius Koru Phonostufe/ Musical Life Reference Plattenspieler gefüttert. Lange Rede, kurzer Sinn: Das Gehörte blieb weitestgehend erhalten, natürlich in Abhängigkeit von den anderen Komponenten. Zuspieler und Verstärker liefern auch jeder für sich die gleiche neutrale, dabei immer angenehme Tonalität und zeigen im Zusammenspiel mit anderen Komponenten, dass sie echte Allrounder sind. Abschließend trieb mich noch die Frage um, ob es Unterschiede zwischen den symmetrischen und unsymmetrischen Ein- und Ausgängen gibt: Ich habe bei gleicher Verkabelung keine wirklichen Unterschiede vernommen.

Im Bild der geschirmte Ringkerntransformator des Power I MK 4 mit 600 VA Leistung. Dieser versorgt selbstverständlich Vor- und Endstufensektion getrennt
Im Bild der geschirmte Ringkerntransformator des Power I MK 4 mit 600 VA Leistung. Dieser versorgt selbstverständlich Vor- und Endstufensektion getrennt

Erstaunlich ist übrigens auch, dass es nicht besser klang, als ich die Accustic Arts Geräte in mein aufwändig entkoppeltes Rack gewuchtet hatte. Danach habe ich das Duo dann nochmal übereinander gestellt auf dem Fussboden vor meiner Anlage gehört. Das wollte einfach nicht schlechter klingen. Ein Wechsel der Verkabelung führte zu hörbaren, aber nicht gravierenden Veränderungen. Es ist beeindruckend, wie einfach der Power I MK 4 und der Player I in meine Kette integrierbar waren und wie wenig sie auf Aufstellung und Verkabelung reagierten. Nichts desto trotz bevorzuge ich die Beiden klar im Duo. Da stimmte einfach alles.

Mehr als 80.000 Mikrofarad Siebkapazität stellt das Netzteil des Accustic Arts Amps bereit
Mehr als 80.000 Mikrofarad Siebkapazität stellt das Netzteil des Accustic Arts Amps bereit


STATEMENT

Wie bei Accustic Arts zu erwarten war, sind Power 1 MK 4 und Player I extrem hochwertig verarbeitet und klingen superb. Wenn Sie bereit sind, rund 13.000 Euro für einen CD-Spieler sowie einen Vollverstärker auszugeben, sollten Sie Accustic Arts Power 1 MK 4 und Player I unbedingt mal zu Hause hören. Es ist gut möglich, dass Sie sie nicht wieder hergeben! Das gilt auch uneingeschränkt für die jeweilige Einzelkomponente.

Des Player I wurde kompromisslos aufgebaut: Der Ringkerntrafo versorgt natürlich die Digital- und Analogsektion sowie das Display getrennt. Dazu kommen ein voll gekapseltes CD-Laufwerk und räumlich getrennte Analog- und Digitalplatinen
Des Player I wurde kompromisslos aufgebaut: Der Ringkerntrafo versorgt natürlich die Digital- und Analogsektion sowie das Display getrennt. Dazu kommen ein voll gekapseltes CD-Laufwerk und räumlich getrennte Analog- und Digitalplatinen

Gehört mit
Computer Apple MacBook Pro mit OS X High Sierra, Audirvana Plus 3
Vorverstärker/ DA-Wandler Audio-gd Master 11 Singularity
CD-Laufwerk North Star Design CD-Transport Model 192 MKII
Plattenspieler Musical Life Jazz Reference Laufwerk und Musical Life Tonarm, Vocalitas 10
Tonabnehmer Audio Technica AT33PTG/II
Phono-Vorstufe Plinius Koru
Endstufe NAD 2200 PE
Zubehör Lautsprecherkabel Inakustik LS 1202 Single-Wiring, Audio-gd Kabel NF, XLR und Lautsprecherkabel Single-Wiring, Sommer Cable Carbokab NF und XLR, Oyaide USB Kabel
Möbel Watec-Analog Hifi-Regal Stahl/Multiplex
Herstellerangaben
Accustic Arts Power I MK 4
Eingänge 2 x symmetrische Hochpegeleingänge (XLR), 2 x unsymmetrische Hochpegeleingänge (Cinch), 1 x unsymmetrischer Hochpegeleingang (Cinch) wahlweise als Hochpegeleingang oder Surround Bypass
Kopfhörerausgang 1 x Klinkenbuchse 6,3mm; 34 Ohm
Ausgänge 1 x unsymmetrischer Vorverstärkerausgang (Cinch); 34 Ohm
Signalabweichung links/rechts <0,4 dB (von 0 dB bis -40 dB)
Eingangsimpedanz symmetrisch: 2 x 50 Kiloohm, unsymmetrisch: 50 Kiloohm
Transformatorleistung max. 600 VA
Lade- bzw. Siebkapazität über 80.000 Mikrofarad
Sinus-Ausgangsleistung 2 x 200 Watt bei 4 Ohm, 2 x 135 Watt bei 8 Ohm
Anstiegs-/Abfallzeit 4,6 Mikrosekunden bei 4 Ohm Last
Störspannungsabstand -97 dBA (bezogen auf 6,325 Volt)
Klirrfaktor 0,0069% an 4 Ohm Last bei 1 kHz und 10 Watt 0,0044% an 8 Ohm Last bei 1 kHz und 10 Watt
Dämpfungsfaktor > 700
Leistungsaufnahme ca. 60 Watt im Leerlauf
Abmessungen (H/B/T) 145/482/450mm
Gewicht ca. 22 kg
Garantie 3 Jahre
Preis 6.790 Euro
Herstellerangaben
Accustic Arts Player 1
Abspielbare Medien CD, CD-R, CD-RW
Ausgänge analog 1 x symmetrisch, 2 x 50 Ohm (XLR), 1 x unsymmetrisch, 50 Ohm (Cinch)
Eingänge digital 1 x S/P-DIF, koaxial,75 Ohm (Cinch), 1 x USB 2.0 (asynchron)
Eingangsdatenformat HD-Audio bis 24 Bit/192kHz (ALAC, FLAC, AIFF, WAV etc.), DSD 64 (2,8 MHz)
D/A-Wandler 24 Bit/192 kHz Upsampling-Technologie
Gesamtklirr (THD + N) 0,001%
Übersprechdämpfung 122 dB bei digital 0 dB
Abmessungen (H/B/T) 100/482/370mm
Gewicht ca. 9 kg
Garantie 3 Jahre
Preis 6.790 Euro

Hersteller
ACCUSTIC ARTS Audio GmbH
Anschrift Hoher Steg 7
74348 Lauffen
Telefon +49 7133 974770
E-Mail info@accusticarts.de
Web www.accusticarts.de

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Dienstag, 16 Januar 2018 13:30

Neue Bohne Audio Aktiv-Lautsprecher

Bohne Audio, die deutsche Lautsprecher-Manufaktur aus Engelskirchen bei Köln, hat ihr komplettes Standlautsprecher-Programm neu aufgelegt und erweitert: Gänsehaut am laufenden Bändchen.

Denn Herzstück der High-End-Aktiv-Lautsprecher ist das patentierte Breitband-Dipol-Bändchen: Es ist– je nach Modell – in der Lage, Frequenzen zwischen 500 Hertz und 20 Kilohertz bei sage und schreibe über 120 Dzibel Spitzenschalldruck hörtechnisch unverzerrt abzubilden: weltweit einzigartig! Außerdem profitieren Kunden ab sofort von deutlich verbesserten Konditionen dank Direktvertriebs.

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Jörg Bohne, Mastermind und Chefentwickler der Bohne Audio GmbH, arbeitet seit mehr als 15 Jahren an innovativen Audiolösungen wie seinem wohl einzigartigen patentierten Breitband-Dipol-Bändchen und dem gesamten Bohne-typischen Systemansatz. Als Musiker – er spielt aktiv in drei Bands von Jazz bis Rock – hatte und hat er höchste Ansprüche an die „echte, livehaftige Transienten-Wiedergabe“. Und da ihn kein vorhandenes Schallwandler-Konzept überzeugen konnte, nahm der gelernte Physiker die Sache selbst in die Hand und entwickelte das Dipol-Breitband-Bändchen zur Serienreife.

Die neueste Version dieser Hochleistungschassis – es kommen neueste Materialien und High Tech aus der Werkstoffkunde zum Einsatz – finden sich in jedem Lautsprecher der neuen BB-Reihe. Der Name ist Programm: das Bohne Bändchen (BB) spielt als 2-Wege-System zusammen mit speziellen Tiefmittelton-Chassis von 8 bis 18 Zoll. Die Lautsprecher sollen mit einem ungeheuren Auflösungsvermögen sowie einer Grob- und Feindynamik überzeugen, die laut Hersteller in der absoluten High-End-Top-Liga spielen.

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Das „Rundum-Sorglos-Paket“ erhält man mit den  im eigenen Haus gefertigten Class-A/B-MOSFET-Endstufen, die die wechselnden Lasten eines dynamischen Lautsprechers perfekt kontrollieren. Als aktive Frequenzweiche sowie für Lautsprecher- und Raumentzerrung verwendet Bohne Audio den nach eigenen Aussagen derzeit fortschrittlichsten Systemansatz von Trinnov. Bohne Audio berät seine Kunden auch bei der optionalen Kombination mit vorhandenem Equipment.

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Mehr Infos gibt es auf der neu gestalteten Internet-Präsenz des Unternehmens: www.bohne-audio.com. Den Test eines Bohne-Schallwandlers haben wir fest eingeplant.

Hersteller
Bohne Audio GmbH
Anschrift Jörg Bohne
Löherweg 17
51766 Engelskirchen
Telefon +49 2263 9026755
Fax +49 2263 9026756
Mobil +49 176 80009890
E-Mail j.bohne@bohne-audio.de
Web www.bohne-audio.de

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Montag, 15 Januar 2018 04:07

NAD Masters M50.2 – Teil 2

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Der M50.2 ist eine digitale Quelle mit vielen Möglichkeiten. Das Gerät selber bietet viele Optionen und die BluOS-App wartet auch mit einigen Spezialitäten auf. Im ersten Teil meines Bericht habe ich mich auf das Wesentliches beschränkt, trotzdem bleibt noch mehr als genug Stoff für einen spannenden zweiten Teil.

Bei der Suche nach gespeicherter Musik ist der NAD luxuriös. Neben den gewohnten Such-Optionen nach Album, Interpret, Genre und anderen, erlaubt BluOS unter Album ein feineres Sortieren nach Künstler, Erscheinungsjahr und weiteren Kriterien sowie zusätzlich ein Filtern nach Qualität wie Highres, CD oder MQA. Dies ist praktisch und hilfreich. Für das individuelle Zusammenstellen von Playlists ist die Herkunft der Musik-Dateien unerheblich. Gleichzeitig lassen sich in eine Liste auf dem Server Befindliches, vom per USB angeschlossenen Speicher und Gestreamtes miteinander in einer Playlist zusammenstellen. Unter Preset kann man eine Liste benennen und einfach zugänglich abspeichern. Das kann auch ein bevorzugter Internet-Radio-Sender sein.

Bei den umfassenden Funktionen, die den Masters 50.2 so angenehm komfortabel bedienbar machen, will ich nicht jedes Detail erwähnen. Das wäre an dieser Stelle zu umfangreich. Erwähnenswert finde ich aber die einzigartige Möglichkeit, jede beliebige IR-Fernbedienung auf den M50.2 zu programmieren. Hierzu können über die App alle Tasten mit einer Auswahl von Funktionen belegt werden. So ist zusätzlich zur App auf diesem Wege ein schneller Zugriff, wie Pause oder Senderwahl, gegeben. Diese Programmierungen lassen sich ganz einfach vornehmen und wieder verändern.

Das Slot-Laufwerk von Teac spielt auch dank der Peripherie auf unerwartet hohem Niveau
Das Slot-Laufwerk von Teac spielt auch dank der Peripherie auf unerwartet hohem Niveau

Der NAD macht mit seiner äußeren Erscheinung dem nicht geringen Anschaffungspreis durchaus Ehre. Die Verarbeitung ist NAD-Masters-gemäß auf hohem Niveau. Die großflächigen Öffnungen im Gehäuse-Deckel prägen das Bild durchaus attraktiv, dienen aber der Belüftung und ersparen das Gebläse. In den Seitenteilen aus massivem Aluminium befinden sich unten korrespondierende Belüftungsschlitze, sodass ausreichend Durchzug herrscht. Typisch für die Masters-Serie sind die auf Wunsch verwendbaren Teller unter den Kegel-Füßen. Die zentrieren sich, haften magnetisch und ermöglichen eine optimale Entkopplung. Öffnet man das Gerät von oben, ist es im Inneren durchaus geräumig, da die einzelnen Baugruppen sauber voneinander getrennt sind. Das Schaltnetzteil hat seinen Platz entfernt von der Hauptplatine. Darunter sind die beiden 2,5-Zoll Festplatten von Seagate eingebaut.


Zu meinem Erstaunen gibt es immer wieder auch unter Fachleuten die Aussage, dass im digitalen Bereich der Klang ausschließlich vom Digital-Analog-Converter bestimmt wird. Bei Hifistatement haben wir mehrfach über Klangunterschiede berichtet, die auf digitaler Ebene durch verschiedene Anschlusskabel, ergänzende Geräte (Mutec MC-3+Smart Clock USB) oder Anschluss-Alternativen (übers Netzwerk statt per USB) entstehen und nachvollziehbar sind. Bei der Vielseitigkeit des Masters 50.2 ergeben sich interessante Fragestellungen hinsichtlich der Klang-Qualität.

Angeschlossen wurde der M50.2 zum Test über ein JIB-Boaacoustic Krypton AES/EBU-Kabel an meinem Audio-gd DA-Wandler. Zum Vergleich stand bereit: Mein Apple Mac Mini mit dem aktuellen Audirvana Plus 3, per Audioquest Diamond USB-Kabel verbunden mit der Mutec MC-3+Smart Clock USB. Die wiederum war mit dem JIB Boaacoustic Silver Digital Carbon SPDIF mit dem DAC auf gleichem Qualitätsniveau wie AES/EBU verbunden. So war ein vergleichendes Umschalten am DA-Wandler möglich. Auf diesem Wege lassen sich Klangunterschiede beim Streamen aus den Musik-Portalen oder von den Festplatten relativ leicht ermitteln.

Während der Einhör-Phase, die ich überwiegend mit Streamen von Qobuz verbrachte, begeisterte mich die Musikalität des NAD. Bei den unzähligen ECM-Titeln habe keinerlei irgendwie geartete Nervigkeit gespürt. Mal abgesehen von meinen persönlichen, biologischen Grenzen spielte der M50.2 total ermüdungsfrei. Dabei gefiel mir das detailgenaue und „analoge“ Klangbild. Die Klangfarben-Treue ist frappierend. Als Beispiel dafür möchte ich Jan Garbareks Sopran-Saxophon in „A.I.R.“ vom Album Witchi-Tai-To nennen, das mit einer Plastizität, Körperlichkeit und Klangfarben-Fülle im Raum erstrahlte, nachdem das Intro von Percussion und Klavier tiefengestaffelt und detailreich auf die Bühne gestellt war. So gut kenne ich dieses Stück nur von meiner LP, die ich selbstverständlich zum Vergleich heranzog. NAD und Vinyl klangen sehr ähnlich und disqualifizierten ganz klar den optimierten Apple Mac Mini. Der klang vergleichsweise dünn bis steril. Auch Jacques Offenbachs Orpheus in der Unterwelt auf EMI mit Anneliese Rothenberger und dem schrägen Theo Lingen gefällt durch ein wärmeres, angenehm rundes Klangbild mit sehr realistischen Klangfarben und besserer Stimmen-Authentizität. Die Bühne ist weniger in die Breite gezogen, wirkt echter, weil der NAD die räumliche Tiefe klarer gestaltet. Dies wirkt manchmal unaufdringlicher und geschlossener und ist im Vergleich dem Computer klar überlegen. Das Alles macht das Zuhören sehr entspannend und genussvoll. Der wärmere, tonale Charakter verschleiert nichts, sondern qualifiziert sich als die überzeugendere Interpretation. Nachdem der NAD den Apple beim Streamen von Qobuz eindeutig übertraf, bestätigte er diese Überlegenheit auch beim Streamen über das Netzwerk, indem ich ihn auf den Server mit den Highres Files zugreifen ließ.

Der Vergleich von MQA-Musik mit dem gleichwertigen „normalen“ Musik-File ist mit dem NAD ausgesprochenaufschlussreich (linker Screenshot)
Der Vergleich von MQA-Musik mit dem gleichwertigen „normalen“ Musik-File ist mit dem NAD ausgesprochenaufschlussreich (linker Screenshot)


Das reichliche Volumen von zwei Terabyte ist vorgesehen für das Speichern von gekauften Highres-Files und gerippten CDs. Durch das integrierte CD-Laufwerk bietet der M50.2 die Möglichkeit des direkten Vergleichs zwischen CD und gerippter Wav-Datei auf der Festplatte. Ich gehöre zu den Leuten, die die CD einem noch so aufwändig gerippten File vorziehen. Ich empfinde den Klang der CD als lebendiger, die Festplatte klingt ruhiger. Ich kenne viele, die es genau umgekehrt sehen oder hören, da ihnen die gerippte Version sauberer erscheint. Da kann mich auch der NAD nicht vom Gegenteil überzeugen. So erscheint mir die Stimme von Lizz Wright in „I Idolize You“ von ihrem Album The Orchard wärmer und die Musik wirkt getragener. Das kann durchaus besser gefallen. Bei anderen CDs, wie Bachs Brandenburg Concertos mit den English Baroque Soloists unter John Eliot Gardiner, war nur ein minimaler Unterschied wahrnehmbar, trotz mehrfachen Hin-und-Her-Vergleichens. In jedem Falle ist die Festplattte der ideale Speicher-Ort für Highres-Files.

Der integrierte, hochwertige CD-Spieler hebt den M50.2 deutlich aus der Masse anderer Netzwerk-Spieler heraus. Meinem Primare zeigte er sehr schnell die Grenzen in puncto musikalischem Können. Beim Album The Orchard war ich überrascht, wie der NAD Lizz Wright mit ihrer weichen, gefühlvolle Stimme als imaginäre Person in den Raum zauberte. Allein dies und auch die plastischere und gefälligere Ordnung der begleitenden Instrumente liftete den NAD mindestens zwei Klassen über den Primare. Alle Akteure sind greifbarer und der Spaß am Hören legt mächtig zu.

Einen weiteren Vergleich des integrierten CD-Spielers machte ich gegen den Meitner MA-2 eines Freundes. Der MA-2 kostet deutlich über 10.000 Euro und besitzt einen ausgezeichneten integrierten DA-Wandler. Mit dem Boaacoustic Silver Digital Carbon S/PDIF wurde der M50.2 mit der Wandler-Einheit des Meitner verbunden. Bei unterschiedlicher Musik war auch hier schnell und zweifelsfrei zu konstatieren: der NAD ist ungeheuer musikalisch. Über den DA-Wandler des Meitner konnte die wunderbar stimmige Tonalität des NAD-CD-Players nicht nur bei klassischer Musik glänzen. Die räumliche Darstellung war weniger plakativ, dafür etwas mehr in der Tiefe geordnet. Der Flügel, auf dem Arcadi Volodos Schubert interpretierte, geriet zwar kompakter, aber viel glaubwürdiger in seiner harmonischen Komplexität. Der NAD zeichnete im Detail sogar noch eine Spur genauer und gefiel über alles besser. Es handelt sich dabei keineswegs nur um Nuancen. Auch beim modernen blues-rockigen Gitarrenspiel von Johnny A. im Titelsong seines Albums Get In Side überzeugte der CD-Spieler des NAD. Mag man erwartet oder befürchtet haben, dass bei diesem Genre der NAD vielleicht zu warm musiziere, wurde man schnell eines Besseren belehrt. Im Vergleich zum Meitner bestach der M50.2 durch glaubhaftere Klangfarben und mit keineswegs zurückhaltender Dynamik. Die Gitarre klang realistischer. Man hörte nicht nur Saiten, sondern den Korpus. Der Klang des NAD wirkte wie befreit von digitalen Artefakten, die dem Meitner-Player irgendwie anhafteten, woher auch immer sie kamen. Dieser Eindruck deckt sich absolut mit den Erfahrungen aus dem Streaming. Somit ist die klangliche Architektur des M50.2 insgesamt weniger oder gar nicht mit nervigen Effekten belastet. Digitale Kälte kennt er nicht. Anspruchsvollen Musikfreunden, die es sich leisten können, darf dies allein den stolzen Preis des M50.2 wert sein. Mit ihm lässt sich Musik entspannter und authentischer genießen als mit jeder anderen digitalen Konstellation, die ich bis heute in meinem Musikzimmer gehört habe.

Die beiden unter der Hauptplatine eingebauten 2TB Festplatten von Seagate sichern sich im Raid-Modus per Spiegelung
Die beiden unter der Hauptplatine eingebauten 2TB Festplatten von Seagate sichern sich im Raid-Modus per Spiegelung


Der NAD ist großartig, denn er musiziert wirklichkeitsnah. Was er vom Festplattenspeicher mit Highres-Files oder im Streaming abliefert, ist Genuss pur. Das CD-Laufwerk spielt auf allerhöchstem Niveau. Nachfragen bezüglich Dynamik, Klangfarben oder was sonst noch in den Sinn kommt, erübrigen sich. Ich vermisse nicht einmal die analogen Alternativen meiner Vinyl-Sammlung. Der NAD M50.2 überzeugt, packt und nimmt mich mit. Das ist lebendige Musik. Irgendwann muss ich ihn leider an unser Foto-Studio weitergeben. Das fällt mir schwer. Ich habe gute Komponenten, die mir über den Verlust hinweghelfen – hoffentlich. „You can' t always get what you want, ...“ (Rolling Stones)

Der analoge Cinch-Eingang (links) erhöht die Vielseitigkeit des M50.2. Auf Wunsch fungiert er als Vorverstärker mit Lautstärkeregelung über die BluOS App
Der analoge Cinch-Eingang (links) erhöht die Vielseitigkeit des M50.2. Auf Wunsch fungiert er als Vorverstärker mit Lautstärkeregelung über die BluOS App

STATEMENT

Mit der Masters Serie hat NAD das preisgünstige Segment verlassen – mit Erfolg: Der M50.2 ist ein traumhaftes Musikinstrument, das es zu besitzen lohnt. Dieser CD-Netzwerk-Server spielt hervorragend und fasziniert nicht nur klanglich. So viel Nähe zur realen Musik konnte mir bislang kein digitales Audio-Gerät vermitteln.
Gehört mit
Computer Apple MacMini mit OS X El Capitan, Amarra 3.0.3, Audirvana Plus 3 und Qobuz
Netzwerk-Player Melco N1A
Clock Mutec MC-3+Smart Clock USB
DA-Wandler Audio-gd Master 7, Meitner MA-2
CD-Player Primare DVD 30, Meitner MA-2
Vorverstärker Audio-gd Master 9
Endstufe für Bass: zwei Primare A-32, für Mittel-Hochton: Spectral DMA-100
Lautsprecher Triangle Grand Concert
Zubehör Audioquest Diamond oder Carbon USB, Audioquest Jitterbug, JIB Boaacoustic Silver Digital Carbon SPDIF und Krypton AES/EBU, Sommer Cable Carbokab-AES/EBU, Inakustik Black&White NF-1302, Audio-gd NF Cinch und XLR, QED Genesis Silver Spiral LS mit Enacom LS, Shunyata Andromeda LS mit Enacom LS, Real-Cable Bi-Wiring LS, MudrAkustik Max Netzleiste, Mudra und Audioquest NRG-X2 Netzkabel, AHP Reinkupfer-Sicherungen, Groneberg Wandsteckdosen, mbakustik Raum-Absorber
Möbel Creaktiv Audio mit Absorberböden, Finite Elemente Pagode, Audio Exklusiv d.C.d. Basis
Herstellerangaben
NAD Masters M50.2
Unterstützte Dateiformate MP3, AAC, WMA, OGG Vorbis, WMA-L, FLAC, ALAC, WAV, AIFF, MQA, HRA
Unterstützte Streamingdienste TIDAL, Spotify, Slacker Radio, HighResAudio, Juke, Deezer, Qobuz, Murfie, HDTracks, Napster, Rhapsody, WiMP
Unterstützte Betriebssysteme Microsoft Windows XP, 2000, Vista, 7, 8, 10, Apple Macintosh
Kostenloses Internetradio TuneIn Radio, iHeartRadio
Eingänge 3 x USB 2.0 (TypA) auf Front- und Rückseite zur Wiedergabe von externen Massenspeichern, 1 x IR-Eingang, 1 Paar Analoger Cinch-Eingang, 1 x 12 Volt Trigger Eingang
Ausgänge 3 x USB 2.0 (TypA) auf Front- und Rückseite für Backup auf externe Massenspeichern, 1 x Koaxial 75 Ohm, 1 x TOSlink, 1 x AES / EBU 110 Ohm, 1 x HDMI (nur Audiounterstützung), 1 x 12V Trigger Ausgang
Netzwerk und Streaming 1 xWLAN 802.11 n/g 2.4G, 1 x Netzwerkschnittstelle (10/100 Mbs), 1 x Bluetooth aptX, 1 x RS 232 Schnittstelle
Sample Rate 32 kHz bis 192 kHz, 16/24 Bit
USB Dateisysteme FAT 32, Linux EXT
Stromverbrauch im Standby Modus <0,5 Watt
Abmessungen 435 mm B x 133 mm H x 380 mm T
Gewicht 8,1 kg
Preis 4500 Euro

Vertrieb
NAD bei Dynaudio International GmbH
Anschrift Ohepark 2
21224 Rosengarten
Germany
Telefon +49 4108 41800
Fax +49 4108 418010
Web www.dynaudio.com
Web www.nad.de

Weitere Informationen

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Freitag, 12 Januar 2018 22:36

NAD Masters M50.2 – Teil 1

geschrieben von

NAD ergänzt seine anspruchsvolle Masters-Linie durch den Highend-Streaming-Player M50.2. Der bietet vielfältige und sinnvolle Ausstattung, verbunden mit komfortabler Bedienung. Nicht nur deshalb dürfte der NAD M50.2 auch außerhalb einer Masters-Anlage sehr interessant sein.

Gerade zur rechten Zeit trifft der seit langem erwartete CD-Netzwerk-Allrounder von NAD bei mir zum Test ein. Seit zwei Tagen bin ich aus dem Urlaub zurück, während dessen ich erfahren hatte, dass bei meinem Qobuz Sublime Plus-Abonnement nun sämtliche Alben des von mir geschätzten Labels ECM in bestmöglicher Auflösung zu erleben seien. Da ist dieser hochkarätige Streamer aus Kanada genau das Richtige. Mit dem ECM-Musikmaterial, das ich von vielen Schallplatten gut kenne und von deren CD-Ausgaben ich meist enttäuscht war, kann ich mit Freude und Neugierde wieder an die Arbeit gehen. Und so hörte ich mich mit ECM-Aufnahmen ein, erlebte angenehme Überraschungen bezüglich der Qualität im Vergleich zur CD, freute mich, dass es die beiden Parallelwelten Vinyl und Digital gibt, wenn ich mich an bestimmte gut klingende LPs erinnerte.

Dabei ergab sich wie von selber das Kennenlernen der Bedienung und der Funktionen des NAD Masters 50.2. Sein Betriebssystem ist BluOS™, eine gemeinsame Entwicklung von NAD und Bluesound. Im Gegensatz zum weit verbreiteten Musik-Hören mittels Computer in Kombination mit einer passenden Software wie etwa Audirvana Plus, Foobar oder Amarra ist BluOS ein speziell für die Musik-Wiedergabe hin entwickeltes und optimiertes Betriebssystem. All die Funktionen, die dem Musik-Hören nicht dienen und den üblichen Computer im Hintergrund beschäftigen und belasten, sind im BluOS zum Wohle der Klangqualität vermieden. Die Installation der Steuer-Software auf einem Android- oder IOS- Gerät oder auch einem PC und das Verknüpfen mit dem heimischen Netzwerk ist unkompliziert.

Im aufwändigen Gewand der Masters-Serie macht der vielseitige M50.2 einen wertvollen Eindruck
Im aufwändigen Gewand der Masters-Serie macht der vielseitige M50.2 einen wertvollen Eindruck

Die BluOS App zur Bedienung läuft problemlos und flüssig sowohl auf meinem Android-Smartphone wie auch auf meinem betagten iPad2. Wenn ich aus einem anderen Programm ins BluOS zurückgehe, ist diese App sofort reaktionsbereit. Das ist in der Handhabung ein enormes Plus gegenüber vielen anderen Apps, weshalb es hierfür die ersten Sympathiepunkte gibt.


Die Zeiten, wo man umfangreiche Bedienungsanleitungen zu einem technischen Gerät erwarten durfte, sind bedauerlicherweise vorbei. Ich sprach NAD-Mitarbeiter Jan Kretschmer daraufhin an und seine Erklärung ist plausibel. Die Langzeit-Genauigkeit einer Bedienungsanleitung ist bei modernen Komponenten wie dem 50.2 ist wegen der Upgrades in vielen Details nur bedingt gegeben. Es ändert sich halt immer mal wieder etwas in der Bedien-Oberfläche der App und auch in den Möglichkeiten, die das Gerät bietet. Für das Grundverständnis sorgt eine zwölfseitige Anleitung als PDF. Wenn man die gelesen hat, ist alles Wesentliche bekannt, vieles Weitere erschließt sich empirisch im Umgang mit dem Gerät. Da muss man auch nicht furchtsam sein, der Masters 50.2 macht auf mich einen absolut fehlbedienungssicheren Eindruck. Wenn wirklich Fragen offen bleiben sollten, genügt ein Anruf bei Dynaudio-NAD, und man bekommt freundlich Hilfe.

Am Gerät selber gibt es wenige Bedien-Elemente. Auf seiner Rückseite besitzt der M50.2 einen harten Netzschalter. Eingeschaltet aus dem Stand-by wird der M50.2, genau wie auch andere NAD-Masters-Komponenten, durch einen Sensor-Taster oben auf der massiven Front. Man muss ihn einige Sekunden lang berühren, will man das Gerät wieder in den Stand-by-Modus herunterfahren. So ist eine Fehlbedienung durch kurzen Kontakt ausgeschlossen.

Sympathische Beigabe: der USB-Stick ist ein bequemer Weg, dem NAD von außen Musik Files zum Hören anzubieten
Sympathische Beigabe: der USB-Stick ist ein bequemer Weg, dem NAD von außen Musik Files zum Hören anzubieten

Das selbst aus größerer Distanz hervorragend lesbare Touch-Display dient entweder der rudimentären Steuerung der Funktionen des eingebauten Teac-Slot-CD-Laufwerks oder der des Streamers. Es geht dabei um Start, Stop, Pause und Skip. Darüber hinaus offeriert es nur einige wenige Optionen. So erlaubt es die Wahl der Größe der Darstellung des angezeigten Album-Covers. Einzig das Bedien-Element zum Auswerfen der CD aus dem Slot findet sich nur auf diesem Touch-Paneel und nicht in der App. Dazu ist in der rechten, oberen Ecke des Touch-Displays ein entsprechendes Symbol zu berühren. Das macht Sinn, da man die CD ohnehin am Gerät entnimmt. Die Helligkeit des TFT ist in zwei Stufen wählbar. Es kann auch ganz abgedunkelt werden. Selbst dann funktioniert der Eject-Button für die CD zuverlässig, vorausgesetzt, man erinnert sich an: oben rechts. Das NAD-Logo auf der Front signalisiert durch farblich wechselnde LED-Umrahmung, mal blinkend, mal konstant leuchtend, diverse Zustände wie Upgrade, Booten oder Indexieren. Im Normal-Betrieb schimmert es angenehm dezent in konstantem Blau.

Es ist eine ganze Menge, was der Masters M50.2 an Möglichkeiten offeriert. Als erstes mache ich darauf aufmerksam, dass er keinen analogen Ausgang besitzt: Er benötigt einen externen DA-Wandler. Dies ist ungewöhnlich für die Gerätegattung, in die man den M50.2 einsortieren möchte. Netzwerk-Player besitzen üblicherweise einen integrierten Wandler. Auch das schöne TFT-Display zur Anzeige der Album-Cover ist keineswegs alltäglich. Die meisten mir bekannten Server und Streamer der oberen Qualitätsklasse, wie Aurender, Linn oder auch mein Melco, informieren alphanumerisch über die Musik. Bei denen ist das Album nur in der Bedien-App zu sehen.


Alternativ zur Steuerung des Players erlaubt das Touch-Display auch die Kontrolle einiger Grundeinstellungen
Alternativ zur Steuerung des Players erlaubt das Touch-Display auch die Kontrolle einiger Grundeinstellungen

In der NAD-Masters-Linie ist die Abwesenheit einer Wandlerstufe im M50.2 logisch. Denn ihre Vorverstärker und Vollverstärker bieten die Option eines digitalen Eingangs zur Wandlung ins Analoge. Benutzt man den M50.2 jedoch ohne einen Verstärker mit digitalem Eingang, hat man die freie Auswahl in der vielfältigen Welt der DA-Wandler und kann dort auch unter klanglichen Aspekten die passende Ergänzung wählen. Digitale Ausgänge stehen am M50.2 vierfach in unterschiedlicher und somit sicher passenden Form zur Verfügung: S/PDIF koaxial, AES/EBU sowie Toslink und ein HDMI-Anschluss. Dieser HDMI-Ausgang hält kein I2S-Signal bereit sondern ist wirklich ein Standard-HDMI. Wichtig zu wissen ist, dass er neben dem hochwertigen Audio-Signal nur ein Standbild entsprechend dem Touch-Display an der Front des NAD und ansonsten kein Video-Signal ausgibt. Der Sinn des HDMI-Ausgangs liegt in der Anschlussmöglichkeit an moderne Kino-Systeme, die diesen Standard benutzen. Der M50.2 ist als Netzwerk-Player eine reine Audio-Maschine, die digitale Musik im Streaming aus dem Internet oder dem lokalen Netzwerk oder dem internen und auch externen Festplatten-Speicher verarbeitet. Dabei unterstützt er alle gebräuchlichen Dateiformate-Formate wie MP3, AAC, WMA, OGG Vorbis, WMA-L, FLAC, ALAC, WAV, AIFF, MQA, HRA. Er verarbeitet PCM bis zu einer Sampling-Rate von 192 Kilohertz. Für noch höhere Auflösungen wie DXD und auch DSD ist der NAD aktuell nicht gerüstet. Das ist vielleicht der Kompatibilität mit den Geräten der Marke Bluesound geschuldet. Theoretisch wäre eine Umwandlung dieser Formate in der Software möglich. Ein entsprechendes Upgrade steht aktuell nicht in Aussicht, ist aber in der Zukunft durchaus denkbar. Im wirklichen Leben spielendiese Formate für die Meisten von uns eher eine untergeordnete Rolle. Statt dessen kann der NAD mit MQA umgehen und dies entschlüsseln. Dazu komme ich gleich.

Diese Spike-Füße und die magnetisch haftenden Untersetzer sind typisch für alle Komponenten der Masters Linie
Diese Spike-Füße und die magnetisch haftenden Untersetzer sind typisch für alle Komponenten der Masters Linie

Zur die Einbindung ins Netzwerk stehen Ethernet-Anschlüsse für die Lan-Verbindung oder zwei Funkantennen für die Wlan-Verbindung zur Verfügung. Auch ist die Anbindung über Bluetooth ganz einfach über das gewohnte Pairing, wie es vom Sound-System im Auto bekannt ist, möglich. Stabil bleibt die BluOS App auch, wenn ich mein Android-Phone sowohl als Bluetooth-Quelle als auch für die Steuerung mit BluOS gleichzeitig nutze.

Überrascht mag man sein, wenn man das Paar analoger Cinch-Eingänge auf der Rückseite des M50.2 entdeckt. Da per BluOS-App auf Wunsch der Ausgangs-Pegel von fixed auf variabel umgestellt werden kann, ist der 50.2 auch als Vorverstärker einsetzbar. So lässt sich ein Plattenspieler mittels Phono-Vorstufe an den analogen Eingang anschließen, und man hat alle Funktionen eines Vorverstärkers. Nein, das ist so nicht richtig. Denn man hat erheblich mehr. Über die Streaming-Funktion, die kinderleicht zu bedienen ist, lässt sich das weltweite Internet-Radio-Angebot durchstöbern. Das macht der NAD sogar in beachtlicher Klangqualität trotz der teils bescheidenen MP3-Datenraten der Sender. Ich hatte jedenfalls Spaß dabei, mal einige Radiosender meiner just verlassenen Urlaubsregion zu hören. Die App zeigt auch die Qualität der Sender an und so lassen sich auch klanglich höherwertige Programme finden. Für anspruchsvolle Streaming-Freunde ist das Angebot der renommierten Portale wie Tidal, Qobus, Highresaudio.com, HDTracks und anderen wohl der eigentliche Beweggrund, sich den NAD Masters M50.2 zuzulegen. Sollten Sie Kunde von Highresaudio.com sein, so können Sie Ihre dort gekauften Musik-Files direkt aus dem Portal auf die internen Festplatten-Speicher laden.


Reichlich Anschlüsse stehen auf der Rückseite zur Verfügung. Da geht es um Signalverbindungen und Steuerleitungen mit Trigger-Strom für kombinierte Geräte
Reichlich Anschlüsse stehen auf der Rückseite zur Verfügung. Da geht es um Signalverbindungen und Steuerleitungen mit Trigger-Strom für kombinierte Geräte

Auch das an Popularität zulegende MQA-Format beherrscht der NAD in erfreulicher Weise. Er entfaltet MQA-Dateien bis zu einer Auflösung von 96 Kilohertz voll umfänglich. Sollten Ihre MQAs eine höhere Sample-Rate beinhalten, muss den Rest ein MQA-fähiger DA-Wandler erledigen. Sollten Sie – wie ich – einen solchen nicht Ihr Eigen nennen, macht das nicht wirklich viel aus. Es bleibt dann zwar bei 96 Kilohertz Auflösung, aber die mit der speziellen MQA-Filterung einhergehende Klang-Qualität ist klar wahrnehmbar. Als ich seinerzeit für Hifistatement die beiden Beiträge zum Thema MQA schrieb (Teil 1 und Teil 2 ), bezog ich einige MQA-Alben und deren identische Nicht-MQA-Versionen bei Highresaudio.com. Beim Hörvergleich dieser über den NAD ließen sich die klanglichen Unterschiede deutlich nachvollziehen. Wenn man zwei Alben mit gleichen Metadaten auf dem NAD-Server gespeichert hat, wie im Falle der beiden Versionen des wunderschönen ECM-Albums David von Eleni Karaindrou, paaren sich die einzelnen Titel derart, dass man beide Versionen direkt hintereinander hört. Für den Vergleich ist das prima. Selbst wenn es sich nur, wie bei David, um eine Auflösung von 24 Bit /44,1 Kilohertz handelt, ist der Klangunterschied zwischen der MQA-Version und der Nicht-MQA evident. Da wir gerade bei den Datei-Formaten sind: Der 50.2 ist in gleichem Maße ein hochwertiger CD-Spieler und ein Musik-Server. Mit zwei Festplatten von jeweils zwei Terabyte Größe bietet er reichlich Speicherplatz. Effektiv stehen zwei Terabyte zur Verfügung, da die zweite Festplatte im Raid-Modus die erste spiegelt. So sind alle Daten gesichert und man braucht eigentlich keine Verlustängste zu haben. Das System erlaubt die Verwaltung von maximal 200.000 Titeln. Sollte es Ihnen wirklich gelingen, die integrierten zwei Terabyte zu füllen, können Sie weitere Musik auf einer per USB verknüpften, externen Festplatte einbeziehen, bis das Index-Limit von 200.000 erreicht ist. Selbstverständlich ist auch die Einbindung eines NAS über den Router möglich und leicht zu realisieren.

Ordentlich aufgeräumt ist der NAD allemal. Einzelne Gruppen sind sauber voneinander getrennt
Ordentlich aufgeräumt ist der NAD allemal. Einzelne Gruppen sind sauber voneinander getrennt

Sollten Sie eine CD auf die Server-Festplatten speichern wollen, können Sie zuvor im Bedien-Menü Ihrer App das Format vorwählen: Angeboten werden Flac, Wav und MP3 mit variablen Auflösungen bis 320 Kilobit pro Sekunde. Sie können aber auch kombinieren, etwa Flac mit MP3. Dann werden beide Qualitäten auf dem Server separat gespeichert. Der M50.2 liest die CD zum Bit-genauen Konvertieren erfreulich langsam mit etwa sechs-facher Geschwindigkeit. Dabei ist er auch hochgradig erfolgreich beim Einlesen der Album-Cover aus dem Netz. Ausschließlich bei dieser Ripp-Prozedur macht der NAD M50.2 wahrnehmbar Geräusche. Da er ohne Lüfter arbeitet, ist er ansonsten leise und stört nichts und niemanden. Wenn Sie die gerippte Musik zum anschließenden Hören aufrufen, bietet die App hintereinander erst alle Stücke in CD-Qualität und dahinter in MP3-Qualität an. Es erfolgt glücklicherweise keine Vermischung. Mir ist jedoch, ehrlich gesagt, nicht klar, weshalb ich den Server mit mäßiger MP3-Qualität belasten soll. Sinn macht für mich aber beispielsweise folgende Situation: Sie möchten Wav oder Flac auf dem NAD-Server speichern und hätten gern MP3 für ein anderes Gerät gerippt. Dann konvertieren Sie mit dem NAD 50.2 beides in einem Vorgang und holen sich danach über das Netzwerk das MP3 auf ihr weiteres Gerät. Wenn Sie wollen, lässt sich das MP3-File per Computer im Netzwerk einfach wieder aus dem MP3-Ordner löschen.

Auf der Hauptplatine mit ihren Huckepack-Board wird viel Aufwand getrieben, der zu beeindruckenden Ergebnissen führt
Auf der Hauptplatine mit ihren Huckepack-Board wird viel Aufwand getrieben, der zu beeindruckenden Ergebnissen führt


Natürlich lassen sich so auch andere Dateien entfernen oder vom Rechner aufspielen. Überhaupt ist der Zugang zum Masters-Server im Netzwerk kinderleicht. Bei meinem Apple Mac Mini ist er ganz einfach zu finden über „Gehe zu“, bei Windows 10 ist er im Netzwerk ohne Zutun zugänglich. Sollten Sie einmal einen USB-Stick oder eine Festplatte zur Verfügung haben, deren Musik-Dateien Sie gern auf den NAD-Server kopieren möchten, müssen Sie den Umweg über den Computer wählen. Zwar erkennt das BluOS den USB-Stick schnell und erlaubt komfortabel das Abspielen der auf dem USB-Gerät befindlichen Musik, das Überspielen auf die internen Festplatten ist aber beim aktuellen Status von BluOS nicht direkt möglich. Der M50.2 kann auch mit der Roon-Software als Roon-Endgerät bedient werden. Mir gefiel das BluOS aber so gut, dass ich keine Veranlassung sah, das auszuprobieren. Sie können in BluOS einstellen, ob beim Einlegen einer CD in das Teac-Laufwerk nachgefragt wird, ob gespielt oder gerippt werden soll. Wenn Sie Musik mittels eines Speichermediums über die drei USB-Anschlüsse – zwei hinten, einer auf der Front – spielen wollen, erkennt das BluOS sofort die Metadaten und und bringt das passende Cover auf den Bildschirm, sobald sie das USB-Gerät in der App aufgerufen haben. Wenn Sie Dateien vom Computer auf die internen Festplatten kopieren oder auch ein NAS neu anschließen, müssen Sie einmalig die Indices in der App aktualisieren. Bei meiner NAS mit ungefähr 500 Gigabyte dauerte dies nicht lange. Auch geschieht dies im Hintergrund, und der M50.2 bleibt derweil spielbereit.

Bereits 2013 präsentierte NAD den Vorgänger des Masters M50.2, den M50. Schon dieser fiel seinerzeit international positiv auf, unterscheidet sich aber, trotz vieler Ähnlichkeiten, erheblich vom neuen M50.2. Auch er basiert auf dem Betriebssystem BluOS™, sodass dieser App reichlich praktische Erfahrung implementiert ist. Sie dient ja auch der Handhabung sämtlicher Geräte der Marke Bluesound. Wie sein Vorgänger, ist auch der M 50.2 für Multiroom-Einsatz bestens geeignet. BluOS™-Komponenten lassen sich mit dem kompletten Funktionsumfang in viele Haussteuerungssysteme einbinden, wie Control4, Crestron und RTI. Diesen Aspekt lasse ich im Weiteren unbeachtet und widme mich neben der Handhabung und technischen Ausstattung lieber den audiophilen Möglichkeiten.

Damit Ihnen, lieber Leser, mein Erfahrungsbericht heute nicht zu lang wird, geht’s in drei Tagen an dieser Stelle weiter.

Die hier zusammengestellten Screenshots lassen die Vielfältigkeit der Einstellungen in BluOS erahnen. In der Praxis erweisen sich die als sehr logisch und nützlich
Die hier zusammengestellten Screenshots lassen die Vielfältigkeit der Einstellungen in BluOS erahnen. In der Praxis erweisen sich die als sehr logisch und nützlich

Herstellerangaben
NAD Masters M50.2
Unterstützte Dateiformate MP3, AAC, WMA, OGG Vorbis, WMA-L, FLAC, ALAC, WAV, AIFF, MQA, HRA
Unterstützte Streamingdienste TIDAL, Spotify, Slacker Radio, HighResAudio, Juke, Deezer, Qobuz, Murfie, HDTracks, Napster, Rhapsody, WiMP
Unterstützte Betriebssysteme Microsoft Windows XP, 2000, Vista, 7, 8, 10, Apple Macintosh
Kostenloses Internetradio TuneIn Radio, iHeartRadio
Eingänge 3 x USB 2.0 (TypA) auf Front- und Rückseite zur Wiedergabe von externen Massenspeichern, 1 x IR-Eingang, 1 Paar Analoger Cinch-Eingang, 1 x 12 Volt Trigger Eingang
Ausgänge 3 x USB 2.0 (TypA) auf Front- und Rückseite für Backup auf externe Massenspeichern, 1 x Koaxial 75 Ohm, 1 x TOSlink, 1 x AES / EBU 110 Ohm, 1 x HDMI (nur Audiounterstützung), 1 x 12V Trigger Ausgang
Netzwerk und Streaming 1 xWLAN 802.11 n/g 2.4G, 1 x Netzwerkschnittstelle (10/100 Mbs), 1 x Bluetooth aptX, 1 x RS 232 Schnittstelle
Sample Rate 32 kHz bis 192 kHz, 16/24 Bit
USB Dateisysteme FAT 32, Linux EXT
Stromverbrauch im Standby Modus <0,5 Watt
Abmessungen 435 mm B x 133 mm H x 380 mm T
Gewicht 8,1 kg
Preis 4500 Euro

Vertrieb
NAD bei Dynaudio International GmbH
Anschrift Ohepark 2
21224 Rosengarten
Germany
Telefon +49 4108 41800
Fax +49 4108 418010
Web www.dynaudio.com
Web www.nad.de

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Donnerstag, 11 Januar 2018 06:22

Mytek liefert erstmals Clef aus

Das erste tragbare Mytek Hifi-System für Smartphones wird auf der CES 2018 und der Pepcom Digital Experience vorgestellt.

Mytek Digital, seit 1992 ein wegweisender Hersteller von professionellen Aufnahmestudio-Geräten, nimmt ab sofort Bestellungen für den Clef an, das erste tragbare Hi-Fi-System mit USB- und Bluetooth-Eingängen für die Wiedergabe von Analog-Sound über Kopf- oder Ohrhörer. Dieses leichte, tragbare Bluetooth-Gerät bietet eine hochauflösende Digital/Analog-Wandlung und eine mehr als doppelt so große Ausgangslautstärke wie ein iPhone. Der Clef wird ab Februar 2018 für 299 Euro in einem Klavierlack-Finish erhältlich sein.

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Der Clef ist intelligent verarbeitet, um einer neuen Generation von Vinyl-Enthusiasten gerecht zu werden, die auch außerhalb ihrer eigenen vier Wände keine Kompromisse bei der Qualität eingehen möchten. Der Clef ist kompatibel mit allen Musik-Streaming-Diensten, einschließlich Spotify, Apple Music und Tidal.

Der Clef ist eine Zusammenarbeit Myteks mit dem Produktdesigner Yousef Ali, dem Industriedesigner Egill Karlsson und dem Ingenieur Michal Beldyga. Beim Clef ist das Motto „Design first“ der Dreh-und Angelpunkt für persönliches Audio in der Hi-Fi- und Pro-Audio-Szene. „Musikfans, die mit iPods aufgewachsen sind, fördern gleichzeitig die Streaming-Revolution und das Vinyl-Revival“, kommentiert Yousef Ali, Product-Designer des Clef. „Clef stellt einen Weg dar, diese beiden Lebensstile miteinander zu vereinbaren.“

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Der Clef ist das erste Produkt in der neuen Personal-Audio-Division von Mytek unter der Leitung von Ali, Karlsson und Beldyga. Der Clef löst das Problem, Musik in Vinyl-Qualität von einer Musik-Streaming-App auf Ihre Kopfhörer zu liefern. Der Clef ist leicht und tragbar: Er wiegt nur 10 Gramm und passt leicht in Ihre Tasche. Er ist mit einem integrierten Mikrofon ausgestattet, um eingehende Anrufe während des Streams zu beantworten, ohne mit den Geräten jonglieren zu müssen. Der Clef verfügt über einen Kopfhörerverstärker und einen Digital-Analog-Wandler zur Wiedergabe der anspruchsvollsten Hi-Res-Audioformate von DSD bis Tidal Masters™. Die Akku hält circa acht Stunden und wird über Micro-USB aufgeladen.

„Wir sind Experten in der Herstellung professioneller Studio-Aufnahme-Hardware seit über 25 Jahren, so dass wir die kreative Entwicklung und Trends bei Kunden mitbekommen haben, die immer anspruchsvollere Streaming-Produkte fordern", merkt Michal Jurewicz, Gründer von Mytek Digital an. „Musikfans versuchen, die Wärme und Qualität von Vinyl mit der Bequemlichkeit des Streamens in Einklang zu bringen, während sie unterwegs oder im Büro sind. Wir haben dafür eine Lösung entwickelt."

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Spezifikationen

  • DAC-Auflösung: bis zu 32 Bit / 384 kHz PCM, DSD128, 120 dB Dynamikbereich
  • Kopfhörerverstärker: 2,2 VRMS-Ausgang, 1,0 Ohm Ausgangsimpedanz
  • Formate akzeptiert über USB: bis zu 32bit / 384kHz PCM, DSD128 über DOP; MQA® vollständig über eingebauten Decoder decodiert; alle anderen Audioformate, die der Computer abspielen kann: Flac, AAC, MP3, DTS, Dolby usw.
  • Über Bluetooth® akzeptierte Formate: Vom Handy oder Gerät abspielbare PCM-Dateien bis zu einer Auflösung von 384k, 32bit, ACC (Apple-Geräte), AptX (mit AptX-Geräten). AptX und AAC bieten eine bessere Bluetooth-Audioqualität
  • Batterielebensdauer: bis zu 8 Stunden
  • Gewicht: 105 Gramm; Größe: 93 x 60 x 12 mm

Weitere Informationen zu Clef finden Sie hier. Weitere Informationen zu Mytek Digital finden Sie hier.

Vertrieb
HEM Electronics Marcin Hamerla
Anschrift Aleje Jerozolimskie 475
05-800 Pruszków
Poland
Telefon +48 22 823 7238
E-Mail europe@mytekdigital.com

Weitere Informationen

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Der neuseeländische Hersteller Perreaux präsentiert mit dem 255i ein beeindruckendes neues Spitzenmodell in seiner Produkt-Linie der integrierten Verstärker: Der beste Vollverstärker von Perreaux – jetzt mit integriertem „State-Of-The-Art“-DAC.

Für Firmenchef Martin von Rooyen ist die Position des 255i eindeutig: „Ich kann persönlich dafür garantieren, dass der neue Perreaux 255i der beste integrierte Verstärker ist, den wir jemals hergestellt haben. Er zählt zweifelsohne zu den erlesensten Class AB-Vollverstärkern, die – unabhängig vom Preis – auf dem Markt erhältlich sind".

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Der Perreaux 255i profitiert maßgeblich von der ausgewiesenen Expertise, die sich der Hersteller seit über 40 Jahren in der Anwendung der MOSFET-Technologie für exzellent klingende HiFi-Verstärker erarbeitet hat. Gegenüber dem Vorgänger éloquence 250i wurden punktuell Verbesserungen umgesetzt, zum Bespiel über noch leistungsfähigere Kondensatoren oder ein besser sichtbares Display. Geblieben ist der Einsatz von Mikroprozessoren für die Bedienvorgänge, alle Schutzschaltungen und eine verschleißfreie, besonders präzise Regelung von Volumen und Balance. Trotz relativ kompakter Abmessungen generiert der Perreaux 255i bei einem Gewicht von 25 Kilogramm bis zu zweimal 530 Watt an 4 Ohm. Entscheidenden Anteil an der Leistungsfähigkeit des 255i hat die aufwändige Stromversorgung mit drei separaten Trafos. Durch seinen hohen Dämpfungsfaktor ist der 255i in der Lage, jeden Lautsprecher zu treiben und exakt zu kontrollieren. Der 255i verfügt über sechs Hochpegel-Eingänge: 1 x XLR symmetrisch, 4 x Cinch unsymmetrisch, 1 x 3,5 Millimeter Stereoklinke. Als Ausgänge stehen doppelte Speaker-Anschlüsse für bequemes Bi-Wiring, Line Out, Pre Out sowie Kopfhörer-Klinke bereit.

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Die Basis-Version des modular konzipierten Perreaux 255i ist mit einem Phono-Eingang und/oder Digital Wandler erweiterbar. Das für den 255i entwickelte neue DAC-Modul arbeitet auf Basis des aktuellen Top Produkts der Firma ESS - dem 9038 Pro. Durch diesen Chip können Signale bis auf 32-Bit/384-Kilohertz-Niveau verarbeitet werden. Perreaux hat intensiv daran gearbeitet, ein optimales Umfeld für diesen „State-Of-TheArt"-Konverter-Baustein zu schaffen. Besonderes Augenmerk galt den hohen Spannungsanforderungen des ESS Pro 9038 und den daraus resultierenden gestiegenen Temperaturen im Umfeld gerecht zu werden. Aufgrund seines sorgfältig eingebetteten DA-Wandlers kann der Perreaux 255i mit digitalen Signalquellen auf höchsten Niveau agieren. Fünf Eingänge stehen hierfür bereit: 2 x Koaxial, 2 x Optisch, 1 x USB. Im Sinne einer Nachhaltigkeit und Wertbeständigkeit wird das neue DAC-Modul auch für den Vorgänger 250i und das kleinere Modell 150i zur Nachrüstung verfügbar sein. Die Preise der DAC-Upgrades können beim deutschen Vertrieb Genuin Audio erfragt werden, der auch die fachgerechte Installation garantiert. Der Perreaux 255i wird ab 8.500 Euro und ab sofort zu haben sein.

Auf den „Norddeutschen HiFi-Tagen“ am 03. und 04.02.2018 in Hamburg präsentiert der deutsche Vertrieb Genuin Audio in Raum 155 den neuseeländischen Top-Verstärker erstmals in Deutschland.

Vertrieb
Genuin Audio Vertrieb
Anschrift Thomas Wendt
Byhlener Straße 1
03044 Cottbus
Telefon +49 355 38377808
Fax +49 355 38377809
E-Mail thomas.wendt@mac.com
Web www.genuin-audio.de

Weitere Informationen

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Montag, 08 Januar 2018 00:01

Rockna Wavedream NET und Signature DAC

geschrieben von

Bisher habe ich mich nur einmal kurz mit der hochinteressanten roon-Software auseinandergesetzt. Rocknas NET Server läuft mit roon und die Beschäftigung mit dem Wavedream Edition DAC vor beinahe zwei Jahren hat wirklich Spaß gemacht: zwei Gründe also, um Tom Habkes Angebot für einen Test von Roknas Wavedream NET und Signature DAC freudig anzunehmen.

Auch wenn meine erste Begegnung mit roon sich nicht in einem Artikel niedergeschlagen hat, weil der DAC, der über Ravenna mit dem entsprechenden Musik-Server verbunden wurde, unsere Erwartungen nicht erfüllte, brauche ich Ihnen die Software nicht vorzustellen oder gar zu erklären: Das hat mein Kollege Roland Dietl ja in Teil eins und zwei seines Artikels zum Thema bereits sehr ausführlich getan. Roknas Wavedream NET, wobei das Kürzel für „Network Enhanced Transport“ steht, ist nicht nur ein Computer, der über genügend Rechenleistung verfügt, um die recht anspruchsvolle roon Software laufen zu lassen, sondern beinhaltet auch ein Digital-Laufwerk, das ebenfalls DVDs und Bluerays spielt. Zwar ist auch das Rippen von CDs möglich, allerdings wird dazu ein an die USB-Buchse angeschlossenes, externes Laufwerk benötigt. Die für das Rippen wichtigen Einstellungen werden zugänglich, wenn man die IP-Adresse des NET in einen Browser eingibt. Man kann dann den Speicherort, das Format der Files – hier stehen FLAC, WAV und MP3 zur Verfügung – und die Lesegeschwindigkeit wählen.

Die aus dem Vollem herausgearbeitete Systemfernbedienung ist ebenso hochwertig verarbeitet wie die beiden Digitalkomponenten
Die aus dem Vollem herausgearbeitete Systemfernbedienung ist ebenso hochwertig verarbeitet wie die beiden Digitalkomponenten

Wollte man das eingebaute Laufwerk zum Rippen verwenden, machte dies eine enge Verbindung zwischen diesem und dem Server mit seiner Festplatte nötig. Rockna legt aber Wert darauf, den Audio-Server galvanisch völlig von der Schaltung mit dem FPGA (Field Programmable Gate Array) zu trennen. Diese speichert nicht nur die Daten aus dem CD-Laufwerk, sondern auch die vom Server in einen RAM-Buffer zwischen und gibt sie von einer sehr präzisen Clock neu getaktet am AES/EBU-, den beiden I2S- und den beiden S/PDIF-Ausgängen (Cinch und BNC) aus. Der NET arbeitet also als klassischer Memory-Player.

Das Laufwerk, die Signalaufbereitung und der Musik-Server werden ausschließlich von linearen Netzteilen versorgt, damit kein hochfrequenter Schmutz aus Schaltnetzteilen das digitale Audio-Signal verunreinigen kann. Die Leistung des Prozessors des Servers wurde nicht nach dem Motto „je mehr, je besser“ gewählt, sondern den Anforderungen entsprechend: roon muss darauf problemlos laufen – und das tut es ja nicht auf den Prozessoren aller Server und netzwerkgestützter Speicher (NAS). Für den Musik-Server setzt Rockna einen für roon geeigneten Vier-Kern-Prozessor ein, auf dem eine „Lightweight Version“ von Linux läuft, wie in der Produktinformation vermerkt ist. Die Beschränkung auf das wirklich Nötige vermindere Störgeräusche, elektromagnetische Interferenzen und den Leistungsbedarf in Bezug auf die Stromversorgung.


Der Rockna NET ist Streamer und CD-Laufwerk in einem. Er arbeitet als Memory-Player
Der Rockna NET ist Streamer und CD-Laufwerk in einem. Er arbeitet als Memory-Player

roon erlaubt auch das Streamen von Daten aus dem Netz wie etwa von hochaufgelösten Dateien von Tidal. Eine Kooperation zwischen Qobuz und roon besteht leider nicht. Gestreamte Inhalte werden ebenso wie Daten von angeschlossenen USB-Laufwerken im RAM zwischengelagert und dann präzise getaktet an die Ausgänge weitergeleitet, sie profitieren also auch von der Arbeitsweise des NET als Memory-Player.

Da ich bisher nie einen extrem hochwertigen Musik-Server in meiner Kette hatte, war ich recht neugierig darauf, wie eine solche Komplettlösung mit Speicher und Streaming-Modul – und in diesem Fall plus CD-Laufwerk – sich im Vergleich mit meiner Kombination aus dem Melco als reinem NAS und dem Auralic Aries Femto als Streaming-Bridge verhält. Da muss der Rockna Wavedream DAC sich erst einmal ein wenig gedulden. Weil der NET nicht wie der Aries über einen USB-Ausgang verfügt, verband ich ihn für den Vergleich per S/PDIF mit dem Chord Electronics DAVE. Für einen kurzen Funktionstest legte ich aber erst einmal eine wohlbekannte CD in den NET, drückte Start und war nachhaltig beeindruckt: So gut habe Ravi Shankars „West Eats Meet“ zuvor nie gehört! Was der NET da aus der Silberscheibe herausholt, ist vor allem in Sachen räumliche Abbildung phänomenal – was aber keinesfalls heißen soll, dass er in den übrigen Disziplinen nicht ebenfalls auf extrem hohen Niveau agiert. Wie im Display des DAVE abzulesen war, verändert der im NET für die Signalverarbeitung zuständige FPGA die Sampling-Frequenz der Daten nicht. Der Rockna arbeitet ausschließlich als Memory-Player, nicht aber als Upsampler oder Upscaler wie etwa Chords Blu MkII.

Der Rockna NET kann mit SSD-Speichern von ein bis vier Terrabyte geliefert werden. Links die beiden analogen Netzteile
Der Rockna NET kann mit SSD-Speichern von ein bis vier Terrabyte geliefert werden. Links die beiden analogen Netzteile

Ich hatte für die Beschäftigung mit dem NET natürlich meine wichtigsten Test-Alben – darunter selbstverständlich auch Tana Mana – auf dessen Festplatte gespielt, was einen Vergleich CD gegen Datei zu einer Sache von Sekunden macht: Man braucht am NET nur zwischen CD und extern umzuschalten. So leicht der Wechsel vom Tonträger zum Musik-File auch ist, so schwierig ist es, klangliche Unterschiede zwischen beiden herauszuhören. Erst nach mehrfachem Hin- und Herschalten wird über meine sehr hoch auflösende Kette klar, dass „West Eats Meat“ von der Festplatte minimal luftiger und dennoch druckvoller klingt. Die Unterschiede sind wirklich so marginal, dass sie sich auf weniger analytischen Anlagen um die Wahrnehmungsgrenze herum bewegen dürften. Beim Wavedream NET ist es keine Glaubensfrage mehr, ob man die CD der Datei vorzieht oder umgekehrt: Der Rockna begeistert mit beiden!


Unter dieser Abdeckung befindet sich der roon-fähige Rechner mit Vier-Kern-Prozessor
Unter dieser Abdeckung befindet sich der roon-fähige Rechner mit Vier-Kern-Prozessor

Nein, ich habe den angekündigten Vergleich zwischen dem NET, bei dem die lebenslange roon-Lizenz übrigens im Kaufpreis enthalten ist, und dem per Aqvox-Switch mit dem Aries Femto verbundenen Melco nicht vergessen: Auch hier geht der Wechsel schnell, man braucht lediglich auf dem iPad zur Steuerung zwischen der roon- und Auralics DS-Lightning-App zu wechseln und beim Wandler zwischen dem BNC- und dem USB-Eingang. Auch zwischen den beiden Zuspielern für den DAVE sind die Unterschiede nicht riesig, aber doch deutlich wahrnehmbar. Bei Ravi Shankars bestens vertrauten Song sorgen Melco und Co. für eine einen Hauch größere Abbildung der imaginären Bühne, sie scheint sich vor allem ein wenig weiter in die Tiefe des Raumes zu erstrecken. Dafür hat der NET Vorteile in puncto Dynamik und subjektiv empfundener Schnelligkeit, wobei sich diese Vorzüge in etwa in derselben Größenordnung bewegen wie die des Melco, wenn es um die Räumlichkeit geht. Bevor ich noch zum ein oder anderen weiteren Test-Stück komme, sollte ich der Gerechtigkeit halber aber noch anmerken, dass Melco, Aries und DAVE mit den extrem kostspieligen Kabeln von Göbel verbunden sind, Rockna und DAVE mit einer preislich vergleichsweise moderaten Reinsilber-BNC-Verbindung von Audioquest, dem Eagle Eye.

Die Anschlüsse von Signature DAC und NET: Die wohl beste Verbindung zwischen den beiden sind die als HDMI-Buchsen ausgeführten I2S-Schnittstellen
Die Anschlüsse von Signature DAC und NET: Die wohl beste Verbindung zwischen den beiden sind die als HDMI-Buchsen ausgeführten I2S-Schnittstellen

Da ich die Kombination aus Melco und Aries nun schon seit Jahren zufrieden nutze und daher nicht weiter darüber nachdenke, hätte ich beinahe vergessen darauf hinzuweisen, dass am klanglichen Ergebnis noch ein drittes Gerät beteiligt ist: Der Aries Femto wird nicht vom mitgelieferten Netzteil gespeist, sondern von einem SBooster BOTW P&P Eco. Der Rockna NET, der nur noch auf dem eigentlich für Analog-Laufwerke gedachten Aufsatz auf das Artesania Rack ein Plätzchen gefunden hat, erbringt seine hervorragenden klanglichen Leistungen auch nicht ohne spezielle Zuwendung: Zwischen der 5,6 Zentimeter starken Krion-Plattform und dem Musik-Server sorgt ein Dreier-Set Aktyna-Dyna-432 für eine verbesserte Feinzeichnung und minimal mehr Energie in der Wiedergabe. Aber die Tuning-Maßnahmen ändern nichts daran, dass beim Classic-Records-Reissue von Schostakowitsch Symphony Nr. 1 und dem Ballett Das Goldene Zeitalter das Orchester bei der Polka scheinbar in einer größeren und offeneren Akustik spielt, wenn die Melco und Co. die Daten liefern. Der NET lässt den großen Saal aber etwas wärmer wirken und verleiht der Wiedergabe des Hochtonspektrums einen Hauch mehr Geschmeidigkeit. Hier geht es längst nicht mehr um Qualitätsunterschiede. Hier sollten Sie nach persönlichem Geschmack oder zwischen Spieltrieb und Bequemlichkeit entscheiden: Der Rockna Wavedream NET erreicht ohne weiteres Zutun – von der Aufstellung einmal abgesehen – dasselbe extrem hohe Niveau, auf dem sich die Kombination aus Melco, Aries Femto und SBooster bewegt. Wenn Sie bisher schon roon nutzen und – verständlicherweise – nicht mehr darauf verzichten möchten, garantiert der NET, dass diese Entscheidung keinesfalls mit klanglichen Kompromissen einhergeht.

Der Signature DAC bietet neben den I2S-Schnittstellen natürlich auch einen USB-Eingang
Der Signature DAC bietet neben den I2S-Schnittstellen natürlich auch einen USB-Eingang


Doch kommen wir nun endlich zum Wavedream Signature DAC: Da fast alle Konstruktionsmerkmale für den Wavedream Edition DAC und die Signature-Version identisch sind und ich Ihnen die des Edition schon vor geraumer Zeit ausführlich dargestellt habe, versuche ich, mich hier kurz zu fassen: Der entscheidende Unterschied zwischen den drei Versionen – der Edition wird als symmetrische und unsymmetrische Variante angeboten – liegt in der Qualität und Anzahl der zur Wandlung eingesetzten Ladder-Dac-Module, also diskret aufgebauten Widerstandsleitern. Im symmetrischen Signature kommen vier Module höchster Qualität zum Einsatz, die einen um zehn Dezibel höheren Dynamikumfang und einen um demselben Wert größeren Fremdspannungsabstand als die Edition-Module bieten. Um diese Werte zu erreichen, ist ein enormer Bauteile- und Selektionsaufwand nötig, der den Preis natürlich in die Höhe treibt. Jedes Modul besitzt einen eigenen FPGA, in dem die Algorithmen zum Ansteuerung der Widerstandsleitern abgelegt sind.

Das Display des DAC zeigt Eingang, Filter-Typ und Ausgangspegel
Das Display des DAC zeigt Eingang, Filter-Typ und Ausgangspegel

Ein noch leistungsstärkerer FPGA übernimmt die Aufgaben, die üblicherweise vom Digital-Empfänger, den digitalen Filtern, dem Clock-Management und dem User Interface erledigt werden. Das eröffnet Rockna-Chef Nicolae Jitariu nicht nur die Möglichkeit von Firmware-Updates zur Optimierung bestehender oder zur Ergänzung neuer Funktionen, sondern gibt ihm auch die Freiheit, beispielsweise die klangentscheidenden Filter nach eigenen Vorstellungen zu gestalten. Der Signature lässt die Wahl zwischen einem Linear-Phase-, einem Minimum-Phase-, dem Rockna-eignen Hybrid-Filter oder dem gänzlichen Verzicht auf Filter. Im Wavedream findet bei allen ankommenden Signalen ein Upsampling auf 705,6 respektive 768 Kilohertz statt. Nicolae Jitariu wählte dazu ein Parks-McClellan-Filter mit einer Länge von 4820 Taps. Der leistungsstarke FPGA übernimmt nicht nur mit 58 programmierten DSPs das Upsampling und die Filterung, sondern stellt auch Prozessorkapazität für die Umrechnung von DSD in PCM zu Verfügung, da ein Ladder-DAC keine DSD-Signale verarbeiten kann.

Über das Menü-lässt sich zwischen vier Filtereinstellungen wählen: Ein Linear-Phase-, ein Minimum-Phase-, der Rockna-eignen Hybrid-Filter und der gänzliche Verzicht auf Filter werden angeboten
Über das Menü-lässt sich zwischen vier Filtereinstellungen wählen: Ein Linear-Phase-, ein Minimum-Phase-, der Rockna-eignen Hybrid-Filter und der gänzliche Verzicht auf Filter werden angeboten

Zur Minimierung von Jitter wird eine sehr präzise Clock eingebaut. Darüber hinaus hat der Entwickler die Verteilung der Clock-Signale an die zu taktenden Baugruppen optimiert: Ein sogenannter „Clock Tree“ garantiere kürzeste, am wenigsten von äußeren Einflüssen beeinträchtigte Verteilungswege. Die Ausgangsstufe in Class-A-Technik wird mit verdrahteten, durch Bohrungen in der Platine kontaktierten Bauteilen diskret aufgebaut, Die Ausgangsimpedanz dieses Buffers liegt unter einem Ohm. Drei im Gehäuse intern geschirmte Transformatoren erlauben die getrennte Versorgung von analogen und digitalen Baugruppen. Von den insgesamt 20 linearen Spannungsreglern sollen die für die DAC-Module von Grund auf neu entwickelt worden seien und sich durch eine niedrige Impedanz und extrem niedriges Rauschen auszeichnen.


Unter der grauen Abdeckung hinter der Frontplatte verbergen sich drei Trafos zur getrennten Ansteuerung von analogen und digitalen Baugruppen
Unter der grauen Abdeckung hinter der Frontplatte verbergen sich drei Trafos zur getrennten Ansteuerung von analogen und digitalen Baugruppen

Die sehr eigenständige technische Konzeption und meine Erfahrung mit dem Rockna Wavedream Edition DAC führen natürlich zu hohen Erwartungen an den Klang des Signature – und die enttäuscht er auch nicht: Bei Abdullah Ibrahims „Calypso Minor“ vom Album Sotho Blue knarzt der Bass, federt die Bass-Drum und schneiden die Bläsersätze, dass es nur so eine Freude ist – und zwar ganz unabängig davon, ob der NET oder Melco plus Aries die Daten liefern. Rhythmus, Raum und Klangfarben lassen keine Wünsche offen. Dabei sind Aries und Signature mit einem Göbel-Kabel per USB verbunden, während NET und Signature über die – technisch wohl überlegene – I2S-Schnittstelle per Rockna-HDMI-Kabel miteinander kommunizieren. Natürlich klingen die beiden Datenlieferanten minimal unterschiedlich, aber erst nach wiederholtem Umschalten traue ich mich zu sagen, dass der Raum bei Aries und Melco eine Nuance größer erscheint, der NET aber für noch einen Hauch mehr Druck sorgt. Aries und Co. bringen eine Prise mehr Hochtonenergie ins Spiel, was bei bei hart angeschlagenen Becken den dynamischen Akzent positiv verstärkt, ein Saxophon aber schon einmal eine Spur giftiger erscheinen lässt. Nein, in Sachen Zuspieler habe ich in puncto Klang keinen Favoriten, aber roon ist nun mal wirklich attraktiv…

Eines der vier diskret aufgebauten Ladder-DAC-Module in Signature-Qualität
Eines der vier diskret aufgebauten Ladder-DAC-Module in Signature-Qualität

Bevor ich den Signature mit den DAVE vergleiche, sollte ich mich noch ein wenig mit dessen Filtern beschäftigen. Bisher habe ich – wie schon beim Test des Edition – das Hybrid-Filter gewählt, da mich die Wiedergabe damit damals vor allem im Tieftonbereich am meisten überzeugt hat. Bei „God Bless The Child“ in der Interpretation des Keith Jarrett Trios gefiel mir diesmal aber die Wiedergabe mit abgeschalteten Filtern, also Off, am besten: Hier kam der unwiderstehliche Groove des Stücks am eindringlichsten zur Geltung, und bei der oft eine wenig vordergründigen High-Hat geriet so die Balance zwischen antreibender Attacke und tonaler Stimmigkeit am ausgewogensten. Nun beziehen DAVE und Signature ihre Informationen vom NET und spielen beide auf extrem hohem Niveau. Nach zehn, zwölf Vergleichen würde ich sagen, dass der minimal lautere Signature ein klein wenig mehr Druck im Tieftonbereich produziert, der DAVE dafür aber einen Hauch offener und eine Winzigkeit weiträumiger wirkt. Beide Wandler machen den Song zu einem rhythmischen Hochgenuss – und nicht nur den! Gut, dass ich schon einen der Wandler besitze, denn die beiden liegen in allen Disziplinen so nah beieinander, dass ich keinem vom beiden den Vorzug gegenüber dem anderen geben könnte. Wenn Sie in Sachen Streamer nicht experimentieren möchten, roon mögen und eine Komplettlösung anstreben, dürften die Würfel gefallen sein.


Ein weiterer Beweis für Rocknas extrem hochwertige (Metall-)Verarbeitung
Ein weiterer Beweis für Rocknas extrem hochwertige (Metall-)Verarbeitung

STATEMENT

Streaming oder CD? Rocknas Wavedream NET kann beides. roon? Beherrscht der NET ebenfalls perfekt. Zudem treiben die Daten aus diesem Alleskönner nachfolgende Wandler zu klanglichen Höchstleistungen. Und der Wavedream Signature DAC zählt zu den zwei, drei besten Wandlern, die ich je in meinem Hörraum genießen durfte: Zusammen bilden sie eine Traum-Kombination für alle digitalen Fälle!
Gehört mit
NAS Melco N1ZH/2, WDMyCloud
Streaming Bridge Auralic Aries Femto mit SBooster BOTW P&P Eco
D/A-Wandler Chord Electronics DAVE
Vorverstärker Einstein The Preamp
Endstufe Eintein The Poweramp
Lautsprecher LumenWhite White Light Anniversary
Kabel HMS Gran Finale Jubilee, Swisscables Reference Plus, Goebel High End Lacorde, Habst Ultra III, Audioquest Diamond und Carbon,Cardas Audio Clear Network, Transparent Cables
Zubehör PS Audio Power Regenerator P5, Clearaudio Matrix, Sun Leiste, Audioplan Powerstar, HMS-Wandsteckdosen, Acapella Basen, Acoustic System Füße und Resonatoren, Artesania Audio Exoteryc, Harmonix Real Focus, Room Tuning Disks, Tuning Tips und TU-666M, Audio Exklusiv Silentplugs
Herstellerangaben
Rockna Wavedream Balanced Signature
Digitale Eingänge  
S/PDIF 24bit 44,1-192k PCM, DoP DSD64
AES/EBU 24bit 44,1-192k PCM, DoP DSD64
USB 32bit 44,1-384k PCM, DSD64-256
HD-Link1 (LVDS) 32bit 44,1-384k PCM, DSD64-256
HD-Link2 (LVDS) 32bit 44,1-384k PCM, DSD64-256

Ausgang
 
Gesamte Harmonische Verzerrung (bei -6dB) 0,0008% or -102 dB
Fremdspannungsabstand (bei 0dB) 132 dB
Dynamikumfang 132 dB
Ausgangsimpedanz 0,5Ω
Maximale Ausgangsspannung 10Vpp (Cinch), 20Vpp (XLR)

Digitale Verarbeitung
 
Hochfrequente asynchrone Erfassung digitaler Eingänge 560MHz
Speicherbasierende Phasenregelungsschleife 300fS Jitter (nur auf digitaler Ebene)
Selbst entwickelte Digitalfilter Linear-, Minimum- und Hybrid-Phase, 8- und 16-fach
Filtertyp Parks-McClellan, 4820 Taps
Mathematische Genauigkeit 68 bit Integer
Sperrdämpfung -145 dB
Welligkeit im Filter-Durchlassbereich 0,0001 dB
Dither 4 bit, Gaussian ultrasonic
Lautstärkeregelung selbst entwickeltes Multiplizierer-Array, 256 Stufen je 0,5dB
Preis 14.300 Euro
Herstellerangaben
Rockna Wavedream NET
Abtastraten PCM 44,1K-384K, DSD64-DSD256
Interner Speicher 1 oder 2TB; auf speziellen Wunsch 4TB, ausschließlich SSD
Eingänge Ethernet, USB-Massenspeicher
Ausgänge SPDIF, AES/EBU, BNC, 2 x Hdlink (I2S), USB
Software Features Roon Server, empfohlene Control-App: Roon remote MPD Server, empfohlene Control-App: MPD control, MPDroid, Upnp/DLNA, Airplay, HQplayer NAA, CD ripping: FLAC, WAV, MP3 auf internen Speicher
Preis 10.100 Euro (mit 1TB Speicher, lebenslängliche Roon-Lizenz inkl.)

Vertrieb
Tom Habke Audiovertrieb GmbH
Anschrift Feldkirchenring 52
22926 Ahrensburg
Telefon +49 4102 6076057
E-Mail kundenservice@tomhabke.de
Web www.tomhabke.de

Weitere Informationen

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Samstag, 05 Januar 2008 02:06

Werner Kempf

geschrieben von
Vertrieb
Werner Kempf
Anschrift Hardtstrasse 2B
63843 Niedernberg
Telefon +49 6028 4390
Mobil +49 171 5075150
E-Mail germany@amphion.fi
Web www.kempf-audio.com
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